Dienstag, 30. September 2014

gedrehtes Baguette à la Karin

vor einigen Jahren habe ich im TV einen Bericht über ein so genanntes "Pain Paillasse" gesehen. Das ist ein rustikales, gedrehtes Baguette und kommt wohl ursprünglich aus der Schweiz. Ich war so von diesem Brot angetan, dass ich mehr über dieses Brot herausfinden wollte und vor allem hatte ich nach einem Rezept gesucht. Richtig fündig wurde ich nicht, aber ich habe rumexperimentiert und dieses Rezept ist hierbei herausgekommen. Das habe ich schon im Januar 2007 beim "Chefkoch" eingestellt und es wurde dort schon fast 400.000x angeklickt. . . . Das spricht doch für sich. 
Das Rezept geht ruckzuck, ist kinderleicht, der Teig lässt sich nebenbei anrühren und wartet dann im Kühlschrank auf seinen Auftritt.

wer sich den Post bei "Chefkoch" anschauen möchte, der klickt den Link hier an:

Gedrehtes Baguette-à-la-Karin


gedrehtes Baguette à la Karin 

  • 500 g Dinkelmehl 630er
  • 300 ml eiskaltes Wasser
  • 10 g oder ¼ Würfel frische Hefe
  • 1 ½ TL Salz
  • 1 Prise Zucker


Zubereitung
Alle Zutaten verkneten. Der Vorgang sollte ca. 5 Min. dauern. Den Teig in ein ausreichend großes und bemehlte rundes Gefäß mit Deckel geben, Deckel darauf und für ca. 10-12 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Wenn das Brot gebacken werden soll, den Backofen auf 240°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Teig erst dann aus dem Kühlschrank holen! Er sollte gut aufgegangen sein (mindestens doppelt so hoch), auf ein bemehltes Brett stürzen und nicht mehr kneten! Ganz wichtig!!!!
Mit einem Spachtel oder Messer in 3 gleiche Teile teilen und jeden Teigstrang mit bemehlten Händen etwa 2x drehen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen (oder eine gelochte Baguette-Backform benutzen).
Die Brote nicht mehr gehen lassen und sofort in den vorgeheizten Ofen geben. 2. Stufe von unten.

Ca. 15 Minuten bei 240°C backen, dann die Temperatur auf 220°C runterschalten und etwa
weitere 15 Minuten backen (je nach gewünschter Bräunung).

Auf einem Kuchengitter kurz abkühlen lassen und genießen. . . . . hmm . . . . lecker!

Wer kauft da noch das Baguette im Laden . . . 




Montag, 29. September 2014

wie desinfiziere ich Spüllappen?

heute habe ich mal kein Foto für euch.... aber kleine



Wie jeder weiß, ist der Spüllappen in der Küche der mit am höchsten kontaminierte Gegenstand im gesamten Haus ! Millionen von Bakterien tummeln sich schon nach kurzer Zeit in und auf dem Lappen. Man kann die Lappen zwar bei mindestens 60°C in der Waschmaschine mitwaschen, aber für zwischendurch ist mein Tipp hier bestimmt brauchbar.

wie desinfiziere ich Spüllappen?
man nehme einen Glasteller oder ein Glasschüsselchen. Den ausgespülten, tropfnassen Spüllappen faltet man und legt ihn hinein. Dann kommt ein ordentlicher Schuss Essig oder Essigessenz auf den Lappen und ein Spritzer Spüli. Das Ganze stellt man dann in die Mikrowelle, schaltet die höchste Stufe ein und lässt alles für ca. 1-2 Min. erhitzen. Die Schüssel mit einem Handschuh aus der Mikrowelle holen, VORSICHT HEISS. und den Lappen etwas abkühlen lassen, anschließend gründlich ausspülen. Fertig.

übrigens.....bei dieser Gelegenheit kann man gleichzeitig noch die Mikrowelle innen auswischen. Durch den heißen Spüli-Essig-Dampf lösen sich Fettreste und lassen sich leichter entfernen.

was mache ich, wenn ich keine Mikrowelle habe?
ein halber Liter Wasser wird im Wasserkocher zum Kochen gebracht. Der ausgewaschene, gefaltete Spüllappen kommt in eine entsprechend große Schüssel, darauf gibt man einen Schuss Essig oder Essigessenz und einen Spritzer Spüli. Dann schüttet man das kochende Wasser auf den Lappen bis er bedeckt ist, rührt mit einer Gabel um und lässt das Ganze ca. 30 Min. stehen. Anschließend den Lappen noch gründlich ausspülen, fertig.

diese "Art der Desinfektion" ersetzt natürlich keine Wäsche bei mindestens 60°C, sie ist als Zwischenlösung gedacht. Und selbstverständlich müssen die Tücher regelmäßig ausgetauscht werden!

Flammkuchen mit Pfifferlingen

jetzt ist es schon fast Herbst und in den Wäldern sprießen die Pilze. Zeit, um beim Händler seines Vertrauens leckere, frische Pfifferlinge zu kaufen. Und da gerade jetzt auch der Flammkuchen besonders gut schmeckt, habe ich mir gedacht, diese beiden Komponenten passen super zusammen.

Daher mein heutiger Schlemmer-Tipp:

Flammkuchen mit frischen Pfifferlingen



und das ist das Ergebnis nach dem Backen:


Man nehme:

- eine Packung Flammkuchenteig (z.B. von "Tante Fanny" aus dem Kühlregal)
- 1 Becher Saure Sahne
- 1 kleine Zwiebel
- 2oo g Schwarzwälder Schinken
- 100 g frische Pfifferlinge
- frischer schwarzer Pfeffer

den Teig aus der Packung nehmen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. Die Saure Sahne darauf verteilen. Die Zwiebel in hauchdünne Scheiben, den Schinken in schmale Streifen und die Pfifferlinge putzen und in Stücke schneiden. Alles auf der Sauren Sahne verteilen und nach Geschmack mit frischem Pfeffer würzen.

Im vorgeheizten Backofen bei 220°C, unterste Stufe, in ca. 15 Minuten knusprig backen.

Die einfachen Dinge schmecken immer noch am besten.... und die Menge reicht für 2 Personen

Guten Appetit!

Dazu passt ein Federweißer, ein Radler, ein alkoholfreies Weißbier, ein leichter Rotwein,....

Nachtrag:
hier eine Abwandlung mit Katenrauch-Schinkenwürfeln. Ist auch lecker :-)



Sonntag, 28. September 2014

Apfel - oder Zwetschgen -Tarte


jetzt im September ist wieder Erntezeit für Äpfel, Pflaumen und Zwetschgen. Da bietet es sich geradezu an, mal wieder einen leckeren kleinen Kuchen oder eine Tarte zu backen. Für Apfelkuchen nehme ich im Spätsommer und Herbst am liebsten die Sorte Boskop o. Aber Apfelkuchen mit Elstar schmeckt auch sehr gut, falls man keine schönen Boskoop bekommt.

Gestern habe ich im Hofladen wunderbare Boskop gekauft, denn meine Familie wollte mal wieder einen Apfelkuchen essen. Da ich aber nicht viel Zeit mit Backen verbringen wollte, habe ich ein ganz schnelles Rezept verwendet. Ich habe einen Mürbeteig hergestellt und darauf die Apfelmasse verteilt. Fertig war eine leckere Tarte mit knusprigem Rand und einer sehr saftigen Füllung.

Für den Mürbeteig benötigt man:


  • 300 g Mehl (ich nehme am liebsten Dinkelmehl 630er)
  • 100 g Zucker
  • 150 g Butter
  • 1 Prise Vanille-Salz
  • 1 Ei
Alles verkneten, kurz ruhen lassen, ca. 0,5cm dünn ausrollen und in eine Tarteform legen, die Teigreste am Rand abschneiden und neu ausrollen. Den Boden mit einer Gabel einstechen und mit etwas Semmelbröseln bestreuen.

nun zur Füllung:
  • ca. 1,5kg Äpfel (Boskoop oder Elstar)
  • einige Löffel Zucker nach Geschmack
  • Zimt nach Geschmack
  • 50 g Rosinen
  • etwas abgeriebene Zitronenschale

die Äpfel waschen, schälen, entkernen, vierteln und in Scheibchen schneiden. Mit Zucker, Zimt, Rosinen und Zitronenschale mischen und auf dem Boden verteilen. Evtl. Teigreste in Streifen schneiden und auf den Äpfeln verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-Unterhitze, 2. Stufe von unten, in ca. 40-50 Min. golden backen.

für die Pflaumenfüllung einfach entsteinte und geviertelte Pflaumen auf dem Boden verteilen. Mit Zucker und Zimt bestreuen und ebenso backen.



Samstag, 27. September 2014

Zucchini und Lachs in Pergament

Fast jeder, den ich kenne, isst gerne Lachs. Und wenn man den nicht immer nur braten oder grillen möchte, für den habe ich eine leckere, schnelle Idee. und es ist mal was anderes.
Lachs mit Zucchini in Pergament hört sich auf den ersten Moment vielleicht ein wenig seltsam an, aber ich empfehle das Rezept jedem Lachs-Liebhaber. Und was auch schön ist, es macht sehr satt und es hat keine Kohlenhydrate. Also das ideale Gericht für ein leichtes Mittagessen oder auch für abends. Weiterer Vorteil: man hat keine "Ferkelei" in der Küche, der Backofen bleibt sauber und das einzige, was "schmutzig" wird, sind der Teller und das Besteck......

Bild © Katharina van Sontum

Lachs und Zucchini in Pergament 

pro Person benötigt man:
  • 1 nicht zu große Zucchini, der Länge nach halbiert und in dünne Scheiben geschnitten
  • 1 kleine Schalotte, in dünne Scheiben geschnitten
  • 1 Eßl. Butter oder Olivenöl
  • 1/4 Teel. Dill, gefriergetrocknet oder frisch
  • 1 Scheibe Bio-Zitrone plus 2 Teel. Zitronensaft
  • Fleur de Sel und Schwarzer Pfeffer nach Geschmack
  • 1 Stück Lachsfilet (ca. 150g)
den Backofen auf 175°C vorheizen, pro Person ein Stück Backpapier (DIN-A4 Größe) zur Hälfte falten, öffnen und auf ein Backblech legen
Auf der einen Backpapierseite nun die Zutaten stapeln. Zuerst die Zucchini, Butter/Öl, Dill und Zitrone. Mit Salz und Pfeffer würzen. Dann auf den Berg den Lachs legen, mit Zitronensaft besprenkeln und ebenso würzen.
Die andere Hälfte des Backpapiers nun darüber schlagen und halbmondförmig zusammenfalten.
Die Päckchen auf dem Backblech in den vorgeheizten Ofen schieben und in ca. 15-17 Min. backen.

Wer großen Appetit hat, der isst noch ein Stück Baguette dazu.

Da kann man nur Guten Appetit wünschen!



 

Mittwoch, 24. September 2014

Grubentücher




durch einen Bericht in einer Zeitschrift wurden wir auf das Textilwerk Bocholt aufmerksam. Das Textilwerk stellt heute immer noch Grubentücher her. Ich fand diese Tücher immer schon wunderbar, denn in meiner Kindheit hingen sie in fast jeder Küche. Sie sind robust und nicht nur Handtücher zum Hände abtrocknen, sondern auch exquisite Abtrockner. So haben wir einige Tücher bestellt und heute ist unsere Bestellung angekommen. Ich muss sagen, die Qualität ist ausgezeichnet. Erstklassig gewebt und genäht, die halten bestimmt ewig und ich kann sie sicher noch weiter vererben.....

Wer sich von der Qualität auch überzeugen möchte, kann sie direkt im Museum bestellen.
Hier ist der Link:
Früher fehlte es in keiner Küche und in keinem Arbeitsbereich – das Grubentuch. Seinen Namen bekam es vom Kohlenbergbau. In den Waschkauen dort war es beliebt, weil der Kohlenstaub beim Austrocknen unsichtbar blieb. Millionen Meter des blau-weiß-karierten Baumwolltuches wurden von den münsterländischen Webereien ins Ruhrgebiet geliefert. War dies die „klassische“ Form, so wurde es auch in rot-weiß oder Ton in Ton gewebt; mal waren die Karos klein, mal groß – die Zahl der Varianten war unbegrenzt. Dementsprechend wird es im Textilmuseum teils in traditioneller Art, teils in unterschiedlichen Farben, u. a. mit den früher üblichen roten Randstreifen gewebt. Denn eines ist klar, solch ein Tuch dient zum Abtrocknen, aber es ist immer auch Element zum Schmucke des Raumes.              Text:© http://www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/portal/S/bocholt/service/museumsladen/





Dienstag, 23. September 2014

Pillekuchen

das Wetter ist nun schon herbstlich und da hat man wieder Lust auf was Herzhaftes.
Als gebürtige Rheinländerin esse ich sehr gerne Pillekuchen mit Rübenkraut! Da wird sich manch einer fragen, was ist denn das? Und dann noch mit Rübenkraut? Was ist denn Rübenkraut?

Also, Rübenkraut oder Zuckerrübensirup ist eingedickter Saft von Zuckerrüben. Seine Farbe ist deswegen dunkelbraun, weil er eingedickt und nicht raffiniert ist. Er wird ohne jegliche Zusatzstoffe hergestellt und enthält dadurch noch recht viele Mineralstoffe. Er schmeckt auch sehr gut auf Brot und Brötchen anstelle von Marmelade. In manchen rheinischen Rezepten wird er auch anstelle von Zucker oder Honig verwendet. Wie z.B. in der Sauce vom Sauerbraten. Aber vor allem im Pumpernickel-Brot wird er verwendet,

Und was ist nun Pillekuchen? Pillekuchen ist ein Pfannkuchen, der aus geraspelten bzw. streichholzdünn gestiftelten Kartoffeln, Zwiebeln, Ei und etwas Mehl besteht. Manchmal auch noch zusätzlich mit Speckwürfeln.

Nun aber zum Rezept.


man nehme für 2 große Pillekuchen:
  • ca. 1000g geschälte und gewaschene Kartoffeln (ich nehme am liebsten mehlig kochende)
  • 2 mittlere Zwiebeln
  • 2 Eier
  • 2 Eßl. Mehl
  • Salz nach Geschmack (ca. 1/2 Teel.)
  • Pfeffer nach Geschmack
  • (100 g Schinkenwürfel)
  • Öl oder Butterschmalz zum Backen

die Eier mit dem Mehl und den Gewürzen gut vermischen. Die Kartoffeln auf einer Raspel nicht zu fein raspeln (Pillen sind kleine, streichholzdünne "Stäbchen"), die Zwiebel fein würfeln. Dann die Kartoffeln und die Zwiebeln unter die Eimasse rühren und alles gut verrühren.

etwas Öl in eine erhitzte, beschichtete Pfanne geben und die Kartoffelmasse (ca. 1/2-1 cm dick) einfüllen und glattstreichen. Auf mittlerer Hitze golden backen und mit einem Teller als Hilfe vorsichtig wenden. Die zweite Seite ebenfalls golden backen bis der Pillekuchen gar ist.

Sofort servieren und wer mag, bestreicht den Pillekuchen noch mit Rübenkraut.
Ich wünsche gutes Gelingen und guten Appetit!

Tipp:
für die pikante Variante die Schinkenwürfel unter die Kartoffelmasse rühren und backen wie beschrieben. Auch der Pillekuchen mit Schinkenwürfel schmeckt mit Rübenkraut.... aber natürlich auch ohne.

noch ein Tipp:
hat jemand von euch einen Pfannen-Spritzschutz? Dann nehmt ihn doch als Pfannenwender. Einfach den Kuchen darauf gleiten lassen, evtl. verbliebenes Öl aus der Pfanne auf den Kuchen träufeln, dann die Pfanne mit dem Gesicht nach unten auf den Kuchen geben und zusammen mit dem Wender vorsichtig wenden. Nun liegt die ungebackene Kuchenseite in der Pfanne und kann weiter braten.


Montag, 22. September 2014

jede Menge Ideen einen Schal zu binden

wer kennt das nicht auch, man hat jede Menge Schals zu Hause und bindet sie immer auf die gleiche Weise. Das wird irgendwann langweilig und man möchte den Schal vielleicht doch mal anders binden. Aber wie? Ich habe zwei Videos bei Youtube entdeckt, die ich euch gerne ans Herz lege. Im ersten Video werden 16 verschiedene Möglichkeiten gezeigt, wie man Schals und quadratische Tücher binden kann. Und im zweiten Video zeigt eine junge Frau sogar 25 Möglichkeiten!

Also, wer da nicht mindestens eine Idee findet, der ist selber schuld. Nun ab zum Schrank, fix einen Schal geholt und los geht es. Viel Spaß beim Ausprobieren!

16 Möglichkeiten einen Schal zu binden

25 Ideen einen Schal zu binden




Freitag, 19. September 2014

what I know about Germans

vor ein paar Tagen hat mir eine liebe Bekannte eine wirklich sehr lesenswerte Internetseite empfohlen. Dort beschreibt die zur Zeit in Deutschland lebende Australierin Liv Hambrett ihre Sicht auf die Deutschen. Es ist schon erstaunlich, wie oft man schmunzeln muss und sich auch das ein oder andere Mal wiedererkennt....
Ich wünsche viel Spaß beim Lesen .... leider nur in englischer Sprache



Bild: © Katharina van Sontum


wikagcover
Bild© Liv Hambrett






"pigs in the blankets"


als Kind gab es zu besonderen Anlässen schon mal "Würstchen in Blätterteig", aber die sind irgendwie aus der Mode gekommen. Dabei schmecken sie so gut. Da finde ich den englischen Namen "pigs in the blankets", also "Schweinchen in der Decke" schon lustiger. Diese kleinen Schweinchen sind wunderbar als Fingerfood geeignet, vor allem, wenn man Miniwürstchen nimmt.

Es ist mal wieder ein super schnelles Rezept, was ich hier vorstelle. Aber gerade zum TV-Abend, für ein  Buffet, zur Gartenparty oder zum Kindergeburtstag sind sie schnell gemacht und schmecken fast jedem.


Man nehme hierfür:
- eine Rolle Blätterteig
- einige Mini-Wiener Würstchen
- Ketchup oder Barbecuesauce
- Käse nach Wunsch

den Blätterteig in Streifen schneiden, sodass das Würstchen eingepackt werden kann. Dann das Würstchen auflegen, etwas Sauce dazu geben, evtl. auch Käse und mit dem Teig verschließen.
Im vorgeheizten Ofen bei ca. 175°C in ca. 15 Min. golden backen.
Die Saucen dann zu den pigs servieren.

Guten Appetit!


Donnerstag, 18. September 2014

Vanillesalz & Vanillezucker ... das machen wir selber

heute habe ich kein Foto für euch.....

denn von diesem Rezept habe ich ausnahmsweise mal kein Foto gemacht. Wäre ja auch nicht so spektakulär.

Worum geht es denn nun? Es geht um Salz.
Salz gibt es mittlerweile ja in 1000 Variationen, die mitunter sehr teuer sind. Selbst ist die Frau, habe ich mir gedacht und habe mir Vanillesalz selber hergestellt. Vanillesalz, fragt ihr, wofür soll das denn gut sein.
Ich verrate es euch.

Sämtliche Süßspeisen, Kuchen und ähnliches verlangen immer eine Prise Salz. Einfaches Salz finde ich langweilig, vor allem wenn das Rezept noch Vanille verlangt. Gesagt, getan, da kam ich auf folgende Idee:

Ich mache mein  Vanillesalz selber.

Und das mache ich so:

man nehme ein schönes, kleines Schraubglas und gebe feines Salz hinein. Ich würde da ein gutes Meersalz empfehlen und keines, was mit Fluorid und/oder Jod versetzt ist. Dann nimmt man eine halbe bis eine Vanilleschote (je nach Salzmenge), schneidet sie der Länge nach auf, das Mark wird nun ausgeschabt und mit dem Salz vermischt. Anschließend steckt man dann die Vanilleschote ins Salz. Das Glas nun gut verschließen, alle paar Tage mal durchschütteln und nach einigen Tagen ist das Vanillesalz fertig. Geht das Salz zur Neige, einfach neues Salz einfüllen, ab und zu schütteln. So hat man jederzeit Vanillesalz griffbereit. Die Schote bleibt immer im Salz.

Und, ist das nicht eine gute Idee?

Übrigens, wenn man statt des Salzes Zucker nimmt, dann hat man echten Vanillezucker

Tipp:
für das Vanillesalz oder den Vanillezucker kann man ohne weiteres eine gebrauchte, abgewaschene und getrocknete Vanilleschote nehmen.

Viel Spaß beim Ausprobieren und ich hoffe, ihr probiert das aus....




Mittwoch, 17. September 2014

Spinnen ... gut, dass es sie gibt


letzte Tage habe ich mir die Zeitung "Land Idee" gekauft. In dieser sehr schönen Zeitschrift stehen ja immer jede Menge nette Tipps und Artikel.
Erstaunt war ich aber über folgenden Post über Spinnen, den ich doch glatt abfotografieren musste.
Dass Spinnen fürs Ökosystem wichtig sind, weiß man ja, aber was wäre wenn es sie nicht gäbe - davon habe ich noch nichts gehört.

Man sollte Spinnen also mal mit anderen Augen sehen.....


Bild: aus der Zeitschrift "Land Idee"

Dienstag, 16. September 2014

grüner Smoothie


heute mal was Gesundes....

man nehme für 2 große Gläser:

4 Taler gefrorener Spinat
1/2 frische Gurke, geschält
2 Pfirsiche
4 Aprikosen
etwas Mango
1 Kiwi 
1 Banane
2 Maracujas

alles in grobe Stücke schneiden, den Spinat als erstes in einen stabilen Mixer geben, dann den Rest dazu geben und alles mixen. Sollte der Smoothie zu dick werden, etwas Saft zugeben.
Fertig, lecker, fruchtig und sättigend.
Bitte sofort genießen. Guten Appetit!

Wer den Smoothie noch aufpimpen möchte, der gibt pro Glas noch 1 Teel. Chia-Samen darauf.

Sonntag, 14. September 2014

Knoblauch-Faltenbrot

ach, was ist das ein leckeres Brot und wie schön es aussieht! Dieses Kompliment hört man des öfteren, wenn auf einer Party oder beim Grillen das Faltenbrot auf dem Tisch steht. Es schmeckt schön würzig und saftig und man kann wunderbar Stücke abbrechen. 
Nun aber zum Rezept:


Knoblauch – Faltenbrot

- 600 g

Mehl
- 300 g

Wasser, lauwarm
- ½ Würfel

frische Hefe, 20g
- ½ Teel.

Zucker
- 2 Teel.

Salz
- 50 g

Öl

Für den Belag:

- 2 Knoblauchzehen   
- diverse Kräuter 
gerieben oder gepresst
- 120 g

weiche Butter
- 1 Teel.

Salz


Die Hefe im warmen Wasser auflösen und alle Teigzutaten zu einem glatten Hefeteig kneten und ca. 30 Min. gehen lassen, bis der Teig sich deutlich vergrößert hat. Den Teig in zwei Teile teilen und jedes Stück zu einem etwa backblechgroßen Rechteck ausrollen. 

Kräuterbutter herstellen oder auch gekaufte verwenden. Je nach Geschmack.
Die Teigplatte mit der Knoblauchbutter bestreichen und in ca. 5 cm breite Streifen schneiden. Die Streifen wie eine Ziehharmonika in Falten legen (WWWW-Schlangen), in eine gefettete Springform dicht nebeneinander setzen und ca. 15 Minuten gehen lassen. Die Backform auf ein Backblech mit Backpapier setzen, da eventuell Fett austreten kann, und im vorgeheizten Backofen bei 200°C ca. 25-30 Minuten backen. 

Schmeckt super zu Gegrilltem oder zu einem guten Glas Wein.

Warm wie kalt ein Genuss!

Anstelle des Faltenbrotes kann man auch kleine Faltenbrötchen backen. Dafür Teigpäckchen einfach in Muffinformen setzen und golden backen,











Mittwoch, 10. September 2014

Blätterteig-Tomaten-Quadrate

wer hat noch eine Rolle Blätterteig im Kühlschrank und Tomaten, die auch gegessen werden müssten?
Dann habe ich hier eine leckere Idee für einen super leckeren Snack. Dieses Rezept der Blätterteig-Tomaten-Quadrate hatte ich schon am 08.08.2007 beim "Chefkoch" eingestellt und es ist mittlerweile schon tausendfach angeschaut, gedruckt und gespeichert worden. Wenn das mal kein Grund ist, die Blätterteig-Quadrate unbedingt zu backen.

Die Dinger sind wirklich der Hit, also bitte unbedingt probieren:


Blätterteig - Tomaten - Quadrate
megalecker und simpel, ein prima Snack

- 1 Packung Blätterteig aus dem Kühlregal
- Kleinere Tomaten, in 1/2cm dicke Scheiben schneiden
- Olivenöl
- Knoblauchwürfel,
- Pfeffer frisch aus der Mühle
- Salz (Fleur de Sel)
- etwas Milch zum Bestreichen
- frisches Basilikum, gehackt

Backofen auf 180°C Heißluft vorheizen.

Den Blätterteig aus der Packung nehmen, Tomatenscheiben auflegen und in
 Quadrate schneiden. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Den Rand mit etwas Milch bestreichen und die Tomaten pfeffern. 
Das Blech in den Ofen schieben und ca. 15 - 20 Min. backen, bis die Ränder leicht gebräunt sind. In der Zwischenzeit Knoblauchwürfelchen mit Olivenöl und Basilikum verrühren.

Die fertig gebackenen Quadrate anschließend mit Fleur de Sel bestreuen und mit der Knoblauch-Öl-Basilikumpaste bestreichen. Entweder sofort servieren oder auch kalt genießen.
Fertig ist der Snack, der mit Sicherheit weggeht wie die besagten warmen Semmeln. Am besten macht man gleich die doppelte Menge....

Tipp:
Blätterteig aus dem Kühlregal kann man wunderbar einfrieren. Einfach nach dem Einkauf für später in den Froster legen. Den Teig ca. eine halbe Stunde vor dem Verwenden bei Zimmertemperatur auftauen lassen und weiterverarbeiten wie auf der Packung beschrieben.
Tipp Nr. 2:
wenn man im Sommer einen großen Busch Basilikum hat und nicht so recht weiß, wie man das Basilikum für später aufheben kann, dann habe ich hier einen Tipp.
Das Basilikum abzupfen und sämtliche Blätter so wie sie sind in einen gut schließenden Ziplock-Beutel (oder in eine Lock&Lock Dose) geben und in den Froster geben. Wichtig ist, dass das Basilikum trocken ist. Wenn man dann das Basilikum benötigt, dann holt man es kurz vor der Verwendung aus dem Froster und drückt den Beutel mit dem gefrorenen Basilikum bis man die gewünschte Blättergröße hat. Das Basilikum zerbröselt und man braucht es nicht schneiden. Sofort weiterverwenden und den Rest wieder zurück in den Froster geben. Das gefrorene Basilikum ist wie frisch.



Freitag, 5. September 2014

Pimientos de Padrón

zum Wochenende hier noch schnell ein Rezept....




ab und an sieht man im gut sortierten Lebensmittelhandel die "Pimientos de Padrón". Das sind kleine grüne Bratpaprikas, die sich sehr gut als Tapas eignen. Und was besonders klasse ist, sie sind ruckzuck fertig.

Und das geht so:

die Pimientos waschen und trocken tupfen. Eine beschichtete und ausreichend große Pfanne leer erhitzen, bis die Pfanne heiß ist. Ein gutes Olivenöl hineingeben und dann die Pimientos. Nun so lange in der Pfanne braten und wenden, bis sie dunkle Bratspuren haben. In eine Schüssel geben und sofort mit grobem Meersalz oder Fleur de Sel bestreuen. Das wars schon. Man kann sie sofort genießen.

Guten Appetit!




umgedreht & draufgeschaut.....

heute habe ich was Interessantes von der Verbraucherzentrale Hamburg gelesen. Es geht um ein recht beliebtes und bekanntes Produkt: "Rama Cremefine"....


viele denken bei diesem Produkt, prima, hier spare ich Kalorien und ich habe einen tollen Sahneersatz. 
Meines Erachtens ist das Produkt erstens zu teuer und zweitens sind mir zu viele Zusatzstoffe drin. Da hat die Verbraucherzentrale Hamburg schon recht, wenn sie das bemängelt. Ich bin da altmodisch und nehme normale Sahne. Genau so halte ich es mit Butter, die ich auch besser als Margarine finde.

.....und deswegen verwende ich nur "echte Sahne".....

umgedreht & draufgeschaut: Rama Cremefine
Foto: http://www.vzhh.de/ernaehrung/348682/umgedreht-draufgeschaut-rama-cremefine.aspx


http://www.vzhh.de/ernaehrung/348682/umgedreht-draufgeschaut-rama-cremefine.aspx 


(wer den Link oben  nicht anklicken möchte, für den habe ich den Text mal hier kopiert):

Weniger Fett, aber mehr Zusatzstoffe, Aroma und Zucker

Zwar steckt in „Rama Cremefine zum Schlagen“  in der Tat weniger Fett als in normaler Schlagsahne – nämlich 21 Prozent statt 30 Prozent. Dafür gibt es gratis obendrauf 5 Zusatzstoffe und ein Aroma sowie gehärtete pflanzliche Fette und eine Extraportion Zucker, die in Schlagsahne nicht üblich sind.
Zusatzstoff Nummer 1 sind die Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren (E 471). Diese Glyceridverbindungen könnten tierischen Ursprungs sein. Leider müssen die Hersteller nicht deklarieren, ob sie hierfür beispielsweise Schweinefett oder Rindertalg nutzen, so dass Vegetarier nie ganz sicher sein können, ob ein Produkt zu ihrer Ernährungsweise passt oder nicht. Unilever teilte uns im Nachgang zu unserer Veröffentlichung mit, dass für die Glyceridverbindungen in „Rama Cremefine zum Schlagen“ ausschließlich pflanzliche Fette als Grundlage verwendet werden. Das freut uns – und Veganer und Vegetarier sicher auch.
Zusatzstoffe 2, 3 und 4 sind sogenannte Stabilisatoren, von denen Unilever gleich drei in seiner speziellen Schlagsahne unterbringt. Sie sollen helfen, das im Produkt enthaltene Wasser und Fett zusammenzuhalten.Guarkernmehl (E 412) und Johannisbrotkernmehl (E 410) sind Gelier- und Verdickungsmittel aus den Samen der Guarpflanze bzw. aus den Früchten des Johannisbrotbaumes. Sie sind an sich unbedenklich, aber für Kinder nicht zu empfehlen. Das ebenfalls enthaltene Carageen (E 407) – ein Gelier- und Verdickungsmittel aus Rotalgen – hingegen ist umstritten und sollte nicht zu oft gegessen werden. Aber Achtung, Carageen ist mittlerweile auch in vielen herkömmlichen Schlagsahnebechern zu finden. Doch Schlagsahne mit Bio-Siegel, die preislich mit Rama Cremefine vergleichbar ist, verzichtet meist auf den Zusatz von Carageen.
Dazu kommt in Form von Carotin (E 160A) noch etwas oranger Farbstoff, der auch gentechnisch hergestellt sein könnte, und ein nicht genauer definiertes geheimnisvolles Aroma, wohl damit diese „Lifestyle-Sahne“ überhaupt nach etwas schmeckt.
Die wichtigsten Zutaten dieses Produkts, das übrigens genauso viel kostet wie ein Becher hochpreisige Schlagsahne oder Bio-Sahne, sind billiges Wasser und günstige Magermilch. Mit 12 Prozent ebenfalls gut vertreten sind gehärtete pflanzliche Fette, von denen Ernährungsexperten eher abraten. Wieviel davon tatsächlich in „Rama Cremefine zum Schlagen“ steckt, verschweigt Unilever bei den Nährwertangaben.
Und zu allem Überdruss wird der Sahne-Ersatz auch noch in einer sehr stabilen Plastikflasche verkauft. Hätte nicht auch ein einfacher Becher mit Pappbanderole gereicht?
Merke: Nicht jedes Produkt, das sich als die bessere Variante zum Original verkauft, ist wirklich besser. Wer weniger Fett essen will, sollte sich statt teurer „Rama Cremefine zum Schlagen“ lieber eine kleinere Portion von der guten alten Schlagsahne auf seinen Kuchen tun.
Stand vom Mittwoch, 3. September 2014
Quelle: Verbraucherzentrale Hamburg


Donnerstag, 4. September 2014

... in eigener Sache

uih, nun ist mein Blog in so kurzer Zeit schon weit über 500 Mal angeklickt worden. 

Daher möchte ich mich für die vielen Klicks auf meinem Blog ganz <3 lich bedanken.

Und Kommentare auf meinen postings sind herzlich willkommen!

Also, feel free ....  


Mittwoch, 3. September 2014

Lavendel-Spindeln: Duftendes für den Wäscheschrank

nun ist schon fast der Herbst da und die Lavendelstauden sollten so langsam abgeschnitten werden.
Da stellt sich dann die Frage, was mache ich mit den schönsten Blüten. Man kann sie in ein Säckchen füllen und zwischen die Wäsche legen, man bindet daraus einen kleinen Kranz, oder aber man bastelt solche Spindeln wie hier auf dem Foto. Das sieht besonders hübsch aus. 



Anleitung Lavendelspindeln

Man nimmt 13, 15 oder 17 ganz frisch geschnittene Lavendelstiele mit Blüten. Die Stiele sollten alle möglichst gleichlang sein und evtl. Blüten am Stiel vorsichtig entfernen. Die Blütenköpfe werden alle zusammengehalten und direkt unterhalb der Köpfe mit einem recht langen Satinband (ca. 3mm breit) recht fest zusammengeknotet. Das Band kann entweder auf der Spule bleiben oder man schneidet ca. 1,5m ab. Die Blüten werden nun mit einer Hand gehalten, die Stiele schauen nach oben und man biegt nun mit der anderen Hand alle Stiele gleichmäßig verteilt und vorsichtig über die Blütenköpfe nach unten. Gut festhalten. Das Band schaut nun oben aus der Knickstelle heraus, die Blüten befinden sich innerhalb der Stiele. Nun wird das Band vorsichtig über und unter die Stiele gewebt. Am Anfang geht es etwas schwierig, aber so nach 2 Runden hat man den Bogen raus und es geht automatisch immer im Kreis herum.  Das geht immer Reihum bis alle Blütenköpfe zischen den Stielen verschwunden sind und sich die Spindel nach unten verjüngt. Man darf keine Blüte zischen den Stielen und dem Band sehen. Das Band wickelt man dann noch ein paar Mal um die Stiele und verknotet es, läßt auch eine Schlaufe als Aufhängung stehen. Die Stiele werden nun gerade geschnitten, fertig ist die duftende Spindel.

Die Beschreibung hört sich vielleicht komplizierter an als sie eigentlich ist, aber wenn man den Bogen heraus hat, geht es ganz einfach und man kann gar nicht mehr damit aufhören. Am schönsten finde ich persönlich königsblaues, türkises oder grün-blaues Satinband, aber die Farbe ist ja Geschmacksache.

Ich wünsche viel Spaß beim Nachmachen. Ach ja, je mehr Stängel man nimmt, desdo dicker wird logischerweise die Spindel. Und was auch noch sehr schön ist, die Spindeln duften sehr lange. ich habe manche Spindeln schon einige Jahre. 

Tipp:
Sollte der Duft nachlassen, einfach ein paar Tropfen Lavendelöl auf die Spindeln träufeln.






Montag, 1. September 2014

Ice Bucket Challenge in Bonn: Ludwig van Beethoven

Am Samstag waren wir mit Freunden in Bonn bummeln. Als wir am Marktplatz vorbei kamen, waren wir zufällig Zeuge einer "Ice Bucket Challenge". Fünf Herren, vier davon mit roter Nase, standen auf der Rathausempore und der gute Ludwig van Beethoven bekam einen Eimer Eiswasser über den Kopf geschüttet. Warum die Herrschaften und auch Beethoven eine rote Nase trugen, konnten wir leider nicht herausfinden, ebenso wenig wen Ludwig nominiert hat bzw. hätte..... 



aber Beethoven findet man noch an anderen Stellen in Bonn


... in der Fußgängerzone


...als Graffiti an einer Unterführung

 ... und als Deko in einem Schuhgeschäft: