Freitag, 31. Oktober 2014

Flank - Steak

wer hätte gedacht, dass Ende Oktober/Anfang November das Wetter noch so um die 18°C hat und man noch was Leckeres auf den Grill legen kann. Eigentlich hätte ich das Rezept zum Flank-Steak schon eher posten müssen, aber egal, das Rezept kann man ja auch ein anderes Mal ausprobieren. Es lohnt sich auf jeden Fall. Nun aber ein paar Fakten zum Flank-Steak:


was ist eigentlich ein Flank-Steak?
mittlerweile wird dieses sehr schmackhafte Steak auch bei uns in Deutschland so langsam populär. Man bestellt es am besten bei dem Metzger seines Vertrauens, da es in den wenigsten Fällen dort vorrätig ist. Das Flank Steak stammt aus dem unteren Rippenbereich, dem so genannten "Rinderlappen" unterhalb des Filets, es ist ca. 800-1000g schwer und ein recht dünnes, aber dickfaseriges Stück Rindfleisch. Es schmeckt wunderbar, wenn es vor dem Grillen mariniert wird. Man sollte es auch am Stück nur medium grillen (ca. 56°C Innentemperatur) und in Alufolie verpackt noch ca. 10 Min. ruhen lassen. Der Fleischsaft verteilt sich dann besser. Es wird dann in möglichst dünne Scheiben aufgeschnitten.

Hier habe ich ein Originalrezept zum Flank-Steak von Emeril Lagasse, einem in den USA sehr bekannter Koch und Fernsehkoch. Bämmm......


Grilled Marinated Flank Steaks  
Recipe courtesy: Emeril Lagasse, 2000

Ingredients
  • 1 (2 to 3 pound) flank steak                                                   700-900g Flanksteak
  • 1/2 cup dry Sherry or red wine                                              120 ml Rotwein
  • 1/2 cup soy sauce                                                                   120 ml Sojasauce
  • 2 tablespoons Creole seasoning, recipe follows                     2 Eßl. Creole Gewürz (siehe unten)
  • 2 tablespoons minced garlic                                                   2 Eßl. Knoblauchwürfel
  • 2 tablespoons brown sugar                                                     2 Eßl. Brauner Zucker
  • 1 tablespoon tomato paste                                                      1 Eßl. Tomatenmark
  • 1 teaspoon freshly ground black pepper                                  1 Teel. schwarzer Pfeffer gemahlen
Directions
Place the flank steak in a large, plastic resealable bag. In a 2-cup measuring cup combine the remaining ingredients. Pour the marinade mixture into the bag with the steak, seal and marinate in the refrigerator at least 4 hours and up to 12 hours in advance. Before grilling let the meat get room temperature, about 30 minutes .

Alle Zutaten mischen und mit dem Fleisch in einen großen Gefrierbeutel geben, damit die Marinade gut einziehen kann. Die Marinade soll das Fleisch überall bedecken. 4-12 Std. im Kühlschrank marinieren lassen. Vor dem Grillen das Fleisch mindestens 30 Min. vorher aus dem Kühlschrank nehmen.

Preheat a gas or charcoal grill. Remove the steak from the marinade. Place the steak on the grill and cook to desired doneness, about 6 minutes per side for rare. Transfer the steak to plate and let stand for 5 minutes before carving. Cut the steak across the grain into thin diagonal slices, and serve with the Barbecue sauce.

Grill ordentlich vorheizen, Fleisch 30 Min. vorher aus dem Kühlschrank nehmen, abtropfen lassen. Pro Seite ca. 6-8 Min. grillen, Innentemperatur soll ca. 54°C betragen. In Alufolie ca. 5 Min. ruhen lassen, gegen die Faser dünn aufschneiden, evtl. mit Barbecue Sauce servieren.


Essence (Emeril's Creole Seasoning):
  • 2 1/2 Eßl. Paprikapulver
  • 2 Eßl. Salz
  • 2 Eßl. Knoblauch, granuliert
  • 1 Eßl. Schwarzer Pfeffer, gemahlen
  • 1 Eßl. Zwiebelpulver
  • 1 Eßl. Cayenne Pfeffer
  • 1 Eßl. Oregano, getrocknet
  • 1 Eßl. Thymian getrocknet 
Alles mischen und im Glas aufheben.. 

wer noch mehr über Emeril wissen möchte, der schaut bitte hier:



Mittwoch, 29. Oktober 2014

saftiger Marmorkuchen

ab und zu möchte meine Familie mal wieder einen saftigen Marmorkuchen essen. Dieser Wunsch ist schnell erfüllt, da sich dieses Rezept wirklich ruckzuck erledigt. Wichtig ist bei diesem Rezept nur, dass man die Eier mit dem Zucker sehr lange und dickcremig hell aufschlägt. Das dauert schon eine Weile und man sollte nicht ungeduldig werden. Aber wenn man danach die restlichen Zutaten untergerührt hat,  und der Teig gebacken ist, dann wird man mit einem wirklich sehr saftigen Kuchen belohnt. Und das schöne, falls er nicht sofort aufgefuttert wird, er hält sich auch noch einige Tage sehr frisch!
Marmorkuchen nur mit Kakao                                                Backform "Kathedrale" von NordicWare


Saftiger Guglhupf / Kastenkuchen   (bleibt lange frisch)

4 Eier                                                             Eier und restliche Zutaten dickcremig aufschlagen.
220 g Zucker                                                   Masse muss dick und weißlich sein.
1 große Prise Salz                                          
etwas Vanille

200 ml Raps-oder Sonnenblumenöl                   Öl und Saft langsam zugeben und verrühren.
200 ml Orangensaft

300 g Mehl                                                     Mehl mit Backpulver gemischt rasch unterrühren
1 Päckchen Backpulver                                  

für Marmorkuchen noch zusätzlich:
2 Eßl. Kakaopulver
60 g gemahlene Nüsse

für Zitronenkuchen benötigt man:
von den 200ml Orangensaft nur 100ml nehmen und zusätzlich 100ml Zitronensaft und

1 abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone

Für den Marmorkuchen mit Nüssen den Teig dritteln. Das 1. Drittel in eine gefettete und mit Paniermehl ausgestreute Form füllen, Das 2. Drittel mit Kakao verrühren und an der Außenseite der Form einlaufen lassen.
In den Teigrest die Haselnüsse einrühren und vorsichtig an der Innenseite der Gugelhupfform einlaufen lassen. Bei einer Kastenform den Kakao an der einen Längsseite und die Nussmasse an der anderen Längsseite einlaufen lassen.

Nach dem Auskühlen auf einem Kuchengitter den Kuchen noch mit Kuvertüre überziehen.

Ohne Kakao und/oder Nüsse hat man schon einen sehr leckeren Rührkuchen. Für Zitronenkuchen einfach den Orangensaft mit Zitronensaft mischen und so hat man dann einen Zitronenkuchen.


Ober- Unterhitze, vorgeheizt, 180°C, 2. Schiene von unten, 50-60 Min. backen.

Dienstag, 28. Oktober 2014

Panhas - eine westfälisch-rheinische Spezialität



Wenn es so langsam draußen kälter wird, dann mag man auch gerne etwas Herzhaftes. Als gebürtige Rheinländerin hätte ich da ein uriges, für manchen vielleicht auch etwas ungewöhnliches Rezept, das sich "Panhas" nennt. Es wurde früher aus Wurstresten und Wurstenbrühe gekocht. Da man selten bis gar nicht Wurstreste beim Metzger bekommt, nimmt man einfach Wurst nach Wunsch.
Tipp: Oder man fragt den Metzger seines Vertrauens nach "Wurstresten für den Hund". . . 

Wir mögen den gebratenen Panhas am liebsten auf Schwarzbrot. Dazu wird das Schwarzbrot mit Butter bestrichen, dann kommt die gebratene Scheibe Panhas darauf und darauf dann Rübenkraut. Lecker. Manche essen den Panhas aber lieber zu Bratkartoffeln. Das schmeckt natürlich auch . . . .
Nun aber zum Rezept. Man nehme . . . .

Panhas
  • Ca. 375 g einfache Blutwurst
  • Ca. 375 g einfache Leberwurst oder Wurstreste wie Salami, Schinkenspeck, Mortadella, Bierwurst, etc.
  • Salz, Pfeffer
  • Ca. ½ Teel. Nelken, gemahlen
  •  Muskat, Majoran und Piment 
  • 1 große Zwiebel, fein gewürfelt
  • ca. 500 ml Wasser/Fleischbrühe
  • ca. 500 g feines Buchweizenmehl
Wurst hacken und in der Brühe garkochen. Alles kräftig würzen und mit dem Stabmixer kurz grob pürieren.
Die Masse auf dem Herd mit Buchweizenmehl andicken und so lange rühren und weiterkochen lassen, bis man nicht mehr rühren kann. Kräftig abschmecken und in eine Kastenform geben. Abkühlen lassen.

In fingerdicke Scheiben schneiden und in einer beschichteten Pfanne mit etwas Butter oder Öl knusprig braun braten.

Dazu isst man Schwarzbrot und Rübenkraut/Zuckerrübensirup.





Sonntag, 26. Oktober 2014

Stempelkekse

Butterkekse kennt man ja schon, aber gestempelte Kekse?
Ich habe diese Stempel für die Kekse in unserer Texas-Zeit in den USA kennengelernt. Dort gab es jede Menge verschiedener Stempel, also für jede Jahreszeit und jedes Thema einen anderen. Und das entsprechende Rezept stand auch noch gleich auf der Packung drauf.

Und da nun bald wieder die Weihnachtsbäckerei anfängt, ist es an der Zeit, mal wieder leckere Kekse zu backen. Am besten schmecken diese Kekse übrigens, wenn man sie einige Tage in einer gut schließenden Blechdose durchziehen lässt.

Hier in Deutschland sind ähnliche Stempel  im sehr gut sortierten Küchenladen zu finden. Oder man fragt Frau Google im Internet und gibt als Suchwort "Keks Stempel" ein. 



Nun aber zum Rezept:

Butter-Cookies mit Stempeln

220 g Butter
1 großes Ei
1 Teaspoon Vanilla oder 1 dicke Messerspitze Vanillepulver*
3 Cup Mehl (1 cup = 225ml)
1 Cup Zucker
1 Prise Salz

Butter, Zucker und Ei werden gemischt, der Rest wird untergeknetet. Den Teig zu langen Stangen formen.  Die Teigstangen in Stücke schneiden und Teigkugeln in Ein-Euro-Stück-Größe formen und aufs Blech setzen.  Das Backblech sollte beschichtet oder mit Backpapier belegt sein. Stempel in Mehl tauchen. Die Teigkugeln mit bemehltem Stempel stempeln. Jedes Mal den Stempel neu bemehlen, damit kein Teig kleben bleibt.

Backofen vorheizen auf 200 °C ,  die Kekse in ca. 15 Min. backen bis der Rand hellbraun ist und das Muster hell.

Auf einem Kuchenrost abkühlen lassen und in einer Blechdose aufbewahren, damit die Kekse knusprig bleiben.

* anstelle des Vanillas oder des Vanillepulvers kann man natürlich auch das ausgeschabte Mark einer Vanilleschote nehmen

Tipp:
sollte jemand keine Keksstempel haben, dann einfach eine Rolle formen und Scheiben abschneiden. Die Kekstaler entweder so backen oder mit einer Gabel verzieren. Die Kekse schmecken natürlich auch ungestempelt . . . 











Freitag, 24. Oktober 2014

Tzatziki - eine griechische Vorspeise

nach langem Ausprobieren habe ich endlich "mein" ultimatives Tzatziki-Rezept gefunden. Nachdem ich früher immer Quark und manchmal zusätzlich Sahne verwendet habe, nehme ich seit einiger Zeit cremigen, 10% igen Griechischen Joghurt. Das schmeckt um Längen besser als mit Quark. Ich lasse allerdings den Joghurt einige Stunden in einem Sieb abtropfen. So wird das Tzatziki besonders cremig.


500 g griechischer Joghurt, 10%
1/2 geschälte Schlangengurke 
2 Knoblauchzehen 
1 Schuss gutes Olivenöl
gemahlener schwarzer Pfeffer
1 Prise Zucker 
Salz  


sollte der Joghurt zu dünnflüssig sein, dann den Joghurt im Kühlschrank einige Stunden abtropfen lassen. Dafür ein Sieb mit einem Küchenkrepp auslegen und den Joghurt hineingeben.
Die Gurke fein raspeln, salzen, pfeffern und mit einem Schuss Olivenöl verrühren. Den Knoblauch reiben und ebenfalls unterrühren. Dann den Joghurt dazu geben, verrühren und durchziehen lassen. Nochmals abschmecken.
Sollte man keinen griechischen Joghurt bekommen, dann kann man auch Sahnequark verwenden.

Tipp: den Knoblauch "reibe" ich immer auf einer Microplane-Reibe. Diese Reibe schneidet den Knoblauch und zermatscht ihn nicht. So bleiben auch die Aromen besser erhalten.

Dazu schmeckt am besten ein Baguette oder das "gedrehtes Baguette" nach meinem Rezept .


Donnerstag, 23. Oktober 2014

Spruch des Tages . . .



Fetacreme - zum Dippen oder als Brotaufstrich

heute habe ich leider kein Foto für euch..... aber dafür ein doch recht leckeres Rezept, wie ich finde. Man kennt ja diese Käsecremes vom Marktstand. Diese sind je nach Verkäufer doch recht teuer und wie man mich kennt, probiere ich gerne Rezepte aus. Gesagt, getan, ich habe ein Rezept für eine wirklich leckere Fetacreme gefunden und ein wenig abgewandelt. Die Creme schmeckt sehr gut zu frischem Baguette, zu meinem  "Pain Paillasse", aber auch zu Gemüse-Sticks als Dip.


Fetacreme
  • 200 g Fetakäse oder Käse in Salzlake (aus Kuhmilch)
  • 200 g Frischkäse natur
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 1/2-1 Teel. getrockneter Rosmarin oder 1/2 Zweig frischer Rosmarin
  • 1 Eßl. mildes Olivenöl
  • 1/2 bis eine rote oder gelbe Paprikaschote
  • Pfeffer, Paprika und Chiliflocken 
  • zum Verdünnen evtl. Milch
  • evt. noch etwas Salz
Käse, Knoblauch, Rosmarin, Öl und Paprikastücke zusammen in einem Mixer oder mit dem Pürierstab fein mixen und mit den Gewürzen abschmecken. Evtl. mit Milch verdünnen, falls einem die Creme zu dick ist. Fertig.

Ich verwende immer die Kuhmilchvariante, da ich den “Stallgeschmack" vom Schaf nicht so gerne mag....
Bei Verwendung der roten Paprika wird die Creme rosa, wenn man eine gelbe nimmt, ist sie logischerweise zartgelb. Schmeckt aber genauso gut.





Sonntag, 19. Oktober 2014

Kartoffelbrötchen


Kartoffelbrötchen


  • 255 g Kartoffeln, gekocht und durchgedrückt
  • 100 g Roggenvollkornmehl
  • 150 g Weizenmehl 550er
  • ca. 145 g Wasser
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 2-3 g Trockenhefe
  • 1 Teelöffel Salz
  • Mohn, Sesam und/oder Leinsamen zum Bestreuen

Die Kartoffeln weich kochen, abkühlen lassen und zerdrücken. Das Olivenöl samt Salz mit den Kartoffeln vermischen. Die Hefe in etwas Wasser auflösen. Dann 10 Minuten lang Mehl und Wasser auf niedriger Stufe unter die Kartoffeln kneten. Sollte der Teig zu fest sein, noch etwas Wasser zugeben. Den Teig über Nacht bzw. etwa 8-10 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Anschließend Brötchenteiglinge abstechen, kneten und zu runden Brötchen drehen, mit Wasser besprühen und die Saaten aufstreuen. Die Rohlinge noch 50-60 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen. Inzwischen den Ofen auf 250°C vorheizen. Die Brötchen mit viel Dampf in den Ofen schieben, nach 10 Minuten auf 190°C herunterregeln und weitere 10-15 Minuten goldbraun backen. Die Kartoffelbrötchen sollten noch etwa 15-30 Minuten abkühlen bevor sie angeschnitten werden. Sie sind recht saftig und schmecken sehr gut zu Käse und Wurst. 

Bei den Brötchen auf dem Foto hatte ich zu viel Flüssigkeit verwendet, dadurch sind sie recht flach geblieben. . . Aber geschmeckt haben sie trotzdem.



Freitag, 17. Oktober 2014

Pizza - Brötchen oder "Creepy Critters Spinnenbrötchen"

braucht jemand noch eine Idee für die Halloween-Party? Da hätte ich ein Rezept. Es sind leckere Pizzabrötchen aus Quarkölteig, die sich zu Halloween wunderbar schnell und einfach in "Spinnenbrötchen" verwandeln. Und ist Halloween vorbei, dann lässt man die Beine weg und schwupps, hat man leckere Pizzabrötchen.
Auf gehts, hier ist das Rezept:


Pizza - Brötchen
  • 300 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Teel. Salz
  • 1 Teel. Zucker
  • 250 g Magerquark
  • 8 Eßl. Milch
  • 6 Eßl. Öl (Raps- oder Sonnenblumenöl)
aus den Zutaten einen Quarkölteig herstellen. Dafür zuerst die trockenen Zutaten vermischen und dann nach und nach die restlichen Zutaten unterkneten, dann 
  • 100 g Röstzwiebeln
  • 100 g geriebener Käse
  • 100 g Schinkenwürfel 
  • 100 g Salami

unterkneten und daraus Kugeln in der Größe eines Golfballs rollen. Die Kugeln auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, bei 180 °C im vorgeheizten Ofen in  ca. 30 Min. golden backen.

Die Brötchen schmecken lauwarm am besten, aber auch kalt sind sie der Hit auf dem Büffet.

Für die "Spinnenbrötchen" benötigt man nur noch zusätzlich einige Salzstangen. Diese werden in gleichgroße Stücke gebrochen und wie Spinnenbeine in die fertigen Brötchen gesteckt.
Fertig sind für Halloween lustige Spinnenbrötchen.


Donnerstag, 16. Oktober 2014

Schwaben-Burger




jeder liebt Burger. Ich kenne jedenfalls niemanden, der nicht ab und zu doch einen mag und auch ißt.
Nun, der "normale" Burger besteht immer aus 100%  Rindfleisch. Aber ich habe da eine andere Idee. 
Mein Vorschlag ist eine ordentliche Scheibe Leberkäse statt der Frikadelle. 

Los geht es mit dem Rösten der Burger-Brötchen. Entweder legt man sie auf den Grillrost oder man nimmt eine beschichtete Pfanne, erhitzt diese und röstet darin ohne Fettzugabe die Brötchen auf der Schnittseite. Der Leberkäse wird dann leicht in der Pfanne angebraten und schon kann man den Burger zusammensetzen. 

Jeder hat seine Lieblingsvariante, aber lecker schmeckt auf den Burgern z.B. Sandwichsauce, Barbecuesauce, Eisbergsalat, Gewürzgurke, Scheiblettenkäse, vieleicht auch Jalapenos und/oder kross gebratener Bacon.

Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt und jeder setzt ihn so zusammen, wie er es möchte.
Da kann man nur noch viel Spaß beim Ausprobieren und guten Appetit wünschen!



Mittwoch, 15. Oktober 2014

paper-beads - Papierperlen selbstgemacht

in der letzten Zeit gab es ja nur Rezepte und kaum was Anderes auf meinem Blog . . . , daher heute mal eine kleine Bastelanleitung für Papierperlen im "Pandora-Style". Ich hatte vor einiger Zeit bei Youtube ein Video über diese Perlen gesehen und fand das eine tolle Idee. Da habe ich mir gedacht, das probiere ich nun auch mal aus. Gesagt, getan. 

Man benötigt für diese Perlen 
  • buntes Geschenkpapier von der Rolle
  • langes Lineal, Schere
  • Holzleim oder anderer Kleber, der klar trocknet 
  • Schaschlikspieße oder Stricknadeln in Ösen-Größe 
  • Klarlack oder farblosen Nagellack
  • "eyelets" (das sind Ösen, es gibt sie im Nähzubehör oder im Bastelladen), ca. 4 - 5 mm Durchmesser
  • Lederband und Verschluß

hier die Kurzanleitung in wenigen Worten. Man schneidet das Papier in lange, dünne Streifen (wie ein ganz langgezogenes Dreieck), wickelt diese mit Hilfe des Spießes auf und klebt das Ende fest. Je nachdem, wie lang der Papierstreifen ist, evtl. noch einen aufkleben und aufrollen. Dann die Ösen einkleben, alles gut trocknen lassen und die fertige Perle als Abschluss mit Klarlack oder farblosem Nagellack bestreichen. Fertig. Im Video werden die Perlen mit Embossing-Pulver bestreut und dieses Pulver wird dann mit einem speziellen Heißluftfön geschmolzen, damit sie versiegelt und geschützt sind. Da man aber kaum Embossing-Pulver im Haus hat, habe ich mir gedacht, ich nehme einfachen Klarlack bzw. Nagellack. Das klappt ebenso. Evtl. mehrfach lackieren.
Und? Wie findet ihr das Ergebnis? Die Perlen sehen doch ganz witzig aus. Ihr habt bestimmt ganz viele Ideen für wunderschöne Farbvarianten. 
Die genaue Anleitung in bewegten Bildern findet ihr in dem unten aufgeführten Link.  
Viel Spaß beim Nachbasteln.







Sonntag, 12. Oktober 2014

Herbst ist . . .


. . . dem ist nichts hinzuzufügen . . .

Samstag, 11. Oktober 2014

Karins Dinkel - Stuten . . . nach einem Rezept aus dem Bergischen Land



Wer gerne "süßen Stuten" (eine Art süßes Weißbrot) isst, der sollte mein Rezept unbedingt einmal ausprobieren. Seit meiner Kindheit liebe ich süßen Stuten (mit Gouda-Käse) und wenn man dann nicht mehr im Bergischen Land wohnt, dann kommt man auch nicht mehr in den Genuss eines solchen Brotes. So musste ich selber kreativ werden und nach langem Ausprobieren von diversen Rezepten ist dieses Rezept hier herausgekommen. Ich finde es regelrecht perfekt und es schmeckt genau SO wie ich es in meiner Kindheit kennengelernt habe.

Gerade zum Sonntagsfrühstück oder auch zum Brunch schmeckt das frische Brot wunderbar. Und wer schon Erfahrung mit Hefeteig hat, der kann den Stuten ganz leicht selber backen. Aber auch Ungeübten gelingt das Brot bestimmt. Wichtig sind nur zimmerwarme Zutaten. Ich löse grundsätzlich die Hefe immer in etwas lauwarmer (!) Flüssigkeit auf. Auch die Butter schmelze ich. Sie darf aber nicht warm sein! Und das Ei soll auch nicht gerade erst aus dem Kühlschrank kommen. Bei dem Rezept hier ist es wichtig, das Ei zu verquirlen und genau 30g abzuwiegen. Das restliche verquirlte Ei kann man für die Stuten-Glasur nehmen. 

Karins Dinkel-Stuten

  • 500 g Dinkelmehl 630er
  • 85 g Zucker
  • 1 Teel. Salz
  • ½ Würfel frische Hefe (20g)
  • 200ml lauwarme Milch
  • 60 g zerlassene Butter
  • 30 g verquirltes Ei
  • (100 g Mandelstückchen für Mandel-Stuten)
  • (ca. 150 g Rosinen oder Sultaninen ungeschwefelt)

die trockenen Zutaten werden vermischt. Die Hefe löse ich in etwas lauwarmer Milch auf, dann wird die Butter und das verquirlte Ei in die restliche lauwarme Milch gegeben und alles verrührt, bis sich die Butter gerade aufgelöst hat. Die aufgelöste Hefe mit der Butter-Ei-Milch-Mischung zum Mehl geben und alles mit der Küchenmaschine gründlich verkneten. Der Teig sollte nicht kleben. Abgedeckt gehen lassen, bis der Teig sich vergrößert hat. Dann zum Brot formen, oder in die Kastenform geben, nochmals kurz gehen lassen, dann mit dem restlichen Ei bestreichen und im vorgeheizten Ofen bei 190°C bis zu einer Stunde backen. Achtung, dass der Teig nicht zu dunkel wird. Der Stuten ist fertig, wenn man die Klopfprobe macht und er sich "hohl" anhört. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Der Stuten schmeckt sehr gut mit selbstgemachter Marmelade, jungem oder altem Gouda.

Tipp:
auch Mandelstuten schmeckt wunderbar. Dafür 100g gehackte, geschälte Mandeln unter die Zutaten rühren.
für einen Rosinenstuten werden ca. 150g Rosinen kurz vor Ende der Knetzeit untergeknetet. Nicht zu lange kneten, da die Rosinen ansonsten matschig werden.

Wer eine Brotbackmaschine besitzt, füllt dort alle Zutaten hinein und wählt sein Lieblingsprogramm für Weißbrot.
Das Foto zeigt meinen Dinkelstuten aus dem Brotbackautomaten.

Nun wünsche ich gutes Gelingen und guten Appetit. Ausprobieren lohnt sich auf jeden Fall!

Nachtrag:    
aus dem Teig kann man sehr gut einen Stutenkerl, Weckmann oder Kloskerl zum Martinstag backen . . .

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Rarität aus dem Garten: Apfel mit Kind


gestern haben wir im Garten Äpfel gepflückt und diese Rarität gefunden. Ein dicker Apfel mit einem Kind an einem Stiel. So etwas hatten wir bis dato auch noch nie gesehen....
Falls jemand die Apfelsorte kennt, bitte melden. Wir wissen nämlich nicht, welche Sorte das ist. Danke.


Dienstag, 7. Oktober 2014

Dom - Kissen . . . Recycling-Idee aus Fleece

Heute mal ein Recycling-Tipp für Näh-, Deko- und Bastelfans. 
Beim Aufräumen fiel mir ein alter Fleecepulli in die Hände, den niemand mehr anziehen wollte, weil der Schnitt doch ein wenig aus der Mode gekommen ist. Zum Wegwerfen war er allerdings zu schade. Da kam mir eine Idee in den Sinn. Fleece ist ja kuschelig, warum daraus nicht was Anderes nähen. Gesagt, getan. Ich habe nun daraus ein Kissen genäht. Es ist ein wenig dick geworden, dafür ist es aber besonders weich und kuschelig. Köln-Fans wird es sicherlich gefallen und ein Dom-Kissen hatten wir noch nicht . . . 



Aus Zeitungspapier habe ich mir ein Schnittmuster ausgedacht und zurechtgeschnitten. Den Pullover habe ich in alle Einzelteile zerlegt, den Schnitt dann passend arrangiert und die Teile zugeschnitten. Die Kreuze sind aus Lederresten, die habe ich mit eingefasst. Das "Eingangsportal" habe ich aufgesteppt. Dann wurde alles zusammengenäht und mit Füllwatte ausgestopft. Fertig ist das Unikat und etwas andere Kuschelkissen ....

Ein anderes Kissen aus einem alten Fleecepulli könnte auch so aussehen. Den Fleece quadratisch zuschneiden, aus Fleeceresten Blüten und Blätter nähen, applizieren und dann die beiden Quadrate rechts auf rechts zur Kissenhülle zusammennähen. Fertig ist ein weiteres Kuschelkissen.

die Blüte fertigt man wie folgt:
einen langen Streifen Fleece zuschneiden, auf der langen Seite alle paar Millimeter parallele Schnitte einschneiden. Dann den Streifen aufrollen und mit der Hand an der Unterseite zusammennähen, damit die Blüte nicht aufgeht. Auf das Kissen aufnähen. Für die Blätter Ovale mit spitzen Ecken zuschneiden, mittig an einer Spitze zusammen fassen (wie auf dem Foto zu sehen) und ebenfalls mit der Hand auf dem Kissen befestigen.



Donnerstag, 2. Oktober 2014

7-Tage-Salat

zwar ist der Sommer laut Kalender schon vorbei, aber lecker essen möchte man ja immer und dieses Rezept kann man fast das ganze Jahr über zubereiten. Denn der Salat schmeckt fruchtig-frisch und ist nicht so schwer. Also der ideale Partner zu Gegrilltem, zum Würstchen oder zum Schnitzel. Auch auf einem Büffet macht er sich sehr gut.

Zu diesem Rezept gibt es aber auch eine kleine nette Geschichte. Das Rezept für diesen 7-Tassen-Salat habe ich Ende der 90er Jahre während unserer Texas-Zeit kennengelernt. Der Salat besteht aus 7 verschiedenen Zutaten und einer Tasse als Maß, deshalb der Name. Es machte auf sämtlichen Partys die Runde und kam immer glänzend an. Auf einer Party wurde der Salat dann aber in 7-Tage-Salat umgetauft, weil ein Junggeselle meinte "ich habe den Salat letztens gemacht, das war so viel Salat, der reichte glatt für 7 Tage". . . . . er hatte anstatt einer kleinen Tasse als Maß einen großen Kaffeebecher genommen. Folglich wurde die Salatmenge auch eine große.

Nun aber zum Rezept:


7–Tassen–Salat  auch 7-Tage-Salat genannt. . . .
  
man nimmt je 1 Tasse oder Becher:

- gekochte Pellkartoffeln, gewürfelt
- gekochter Schinken, gewürfelt
- gekochte Eier, gewürfelt
- geschälte Äpfel, gewürfelt
- geschälte Salatgurke, gewürfelt
- weiße Zwiebel, gewürfelt (milde Sorte)
- Miracel whip balance als Dressing
   evtl. Salz und Pfeffer


Alle Würfel mit dem Dressing verrühren, abschmecken und einige Zeit durchziehen lassen. Fertig ist der leckere Salat.

Für eine größere Menge Salat empfehle ich als Maß einen Kaffeebecher, für 2 Personen reicht auch eine kleine Kaffeetasse.

da bleibt nur noch einen Guten Appetit zu wünschen !




   

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Halloween - Dekoideen

Bald ist wieder Gruselzeit - Halloween wohin man schaut. Und alle machen mit. Da fehlt einem vielleicht noch eine Deko-Idee. Hier hätte ich einen Vorschlag. Wie wäre es mit Mäusen im Treppenhaus? Na klar, Halloween gehören sie auf jeden Fall dazu.
Für eine kleine Mäuseparade benötigt man nur schwarzes Tonpapier und eine spitze Schere. Die Mäuse werden auf das Papier übertragen und ausgeschnitten. Dann befestigt und plaziert man sie mit doppelseitigem Klebestreifen an der Tür. 
Und so sieht es dann aus, wenn die Mäuse auf der Matte warten. Auch an Treppenstufen geklebt sind sie der Hingucker in jedem Treppenhaus . . .

Für Mäuse-Phobiker ist dieser Basteltipp allerdings wohl eher nicht geeignet . . .



wenn man kein schwarzes Tonpapier zur Hand hat, dann ist hier das "Schnittmuster" für die Mäuse. Einfach auf weißem Papier ausdrucken und ausschneiden. Mit doppelseitigem Klebeband an gewünschte Stelle kleben.

Foto © Katharina van Sontum

und hier noch ein paar "Skelett-Hände". Auch gut für die Wohnungstür..... man klebt sie so an die Tür, dass es aussieht, als wenn ein Skelett die Tür aufreißen wollten.... 

Foto © Katharina van Sontum

Happy Halloween !