Freitag, 27. Februar 2015

Pizzablüten und Pizzabomben

heute Abend gab es mal ganz schnelle Küche. Ich hatte letztens seit langem mal wieder eine Rolle "Pizzateig mit Sauce" gekauft und wollte damit mal was Neues ausprobieren. Gesagt, getan. . . hier ist das Ergebnis:


man nehme:
  • 1 Rolle Fertig-Pizzateig
  • etwas Tomatensauce
  • gewürfelte Salami
  • geraspelter Käse
  • Mini-Muffinform
  • etwas Olivenöl zum Auspinseln

den Teig habe ich mit einem Plätzchenausstecher in Blütenform ausgestochen und in eine gefettete Mini-Muffinform eingelegt. Dann kam etwas Tomatensauce, Salami und Käse in die Blüten. Damit die Blüten nicht zusammenkleben, habe ich nur jede 2. Form damit ausgelegt. In die verbliebenen Formen habe ich "Pizzabomben" gefüllt. Dafür habe ich den Teig in Quadrate geschnitten, ebenso wie die Blüten gefüllt und zugedreht.

Die Muffinform kam dann bei 210°C Ober-/Unterhitze, 2. Stufe von unten, in den vorgeheizten Ofen. Gebacken wurden die Kleinigkeiten dann ca. 15-20 Minuten bis sie schön golden waren.

Die Kleinigkeiten haben uns sehr gut geschmeckt, ein nettes Fingerfood und optisch machen die Blüten auch einiges her. Natürlich kann man die Kleinigkeiten auch mit anderen Zutaten füllen, das was der Kühlschrank hergibt oder worauf man gerade Lust hat. Ideen habt ihr bestimmt genug. Als nächstes könnte man Hefeteig auch süß füllen . . . 

Mittwoch, 25. Februar 2015

Möhrencremesuppe

Viele mögen ja keine Möhren. Aber mit diesem Rezept kann man auch Möhrenhasser überzeugen. Cremesuppen sind immer lecker und diese Suppe hier schmeckt so sahnig-cremig, obwohl gar keine Sahne in der Suppe ist. Wie das kommt? Dann schaut mal aufs Rezept


Möhrencremesuppe:  für 4 Portionen

  • 2 dicke Zwiebeln
  • 2 Eßl. Butter
  • 500 g Möhren/Karotten
  • ca. 750 ml Liter Brühe
  • 3 Eßl. trockener Milchreis
  • 1 Teel. Zucker
  • evtl. Salz und Pfeffer
  • Croutons oder Backerbsen

die Zwiebel wird gewürfelt und in der Butter golden angeschwitzt. In der Zwischenzeit werden die Möhren gewaschen, geschält und in grobe Scheiben geschnitten. Die Möhren dann zu den Zwiebeln geben und einige Zeit anschwitzen lassen. Nun mit Brühe gut bedecken und den Reis und Zucker dazugeben. Die Suppe nun ca. 20 Minuten leise köcheln lassen, bis die Möhren weich sind. Alles mit einem Pürierstab pürieren und die fertige Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken. Sollte die Suppe zu dick sein, noch etwas Brühe zugeben.

Fertig ist eine cremige, fast schon sahnig schmeckende Suppe. Serviert wird sie mit Croutons oder Backerbsen. Wer möchte kann auch noch Bockwürstchen hinzugeben. Ich finde es erstaunlich, wie der Milchreis die Suppe sahnig schmecken lässt.

Montag, 23. Februar 2015

Hochzeitstage und Jubiläen

auf Nordstrand und in Nordfriesland gibt es einen alten Brauch. Zum 15. Hochzeitstag (Buddelhochtied) sammeln die Freunde jede Menge leere Flaschen. Die werden dann dem Brautpaar bei Nacht und Nebel am Abend vor dem 15. Hochzeitstag vor die Tür gestellt . . . 

Das Brautpaar hat dann einiges wegzuräumen, mit einem kleinen Glascontainer kommt man da bestimmt nicht weit, und anschließend wird mit allen Freunden ordentlich gefeiert. 
In einigen Regionen wird sie auch Gläserne Hochzeit genannt. Da kann man nur viel Spaß beim Aufräumen und der anschließenden Leerung weiterer Flaschen wünschen. 


gesehen auf Nordstrand . . . wie viele Flaschen mögen das gewesen sein? und wie lange hat man da wohl gesammelt?

hier eine kleine Auswahl der Hochzeiten:
  •   1. Hochzeitstag - Papierhochzeit
  •   2. Hochzeitstag - Baumwollhochzeit
  •   3. Hochzeitstag - Lederhochzeit
  •   4. Hochzeitstag - Seidenhochzeit
  •   5. Hochzeitstag - Hölzerne Hochzeit
  •   7. Hochzeitstag - Kupferhochzeit
  •   8. Hochzeitstag - Blechhochzeit
  • 10. Hochzeitstag - Rosenhochzeit
  • 12 1/2 Jahre        - Petersilienhochzeit
  • 15. Hochzeitstag - Gläserne Hochzeit (Buddelhochtied)
  • 20. Hochzeitstag - Porzellanhochzeit
  • 25. Hochzeitstag - Silberne Hochzeit
  • 30. Hochzeitstag - Perlenhochzeit
  • 35. Hochzeitstag - Leinwandhochzeit
  • 40. Hochzeitstag - Rubinhochzeit
  • 50. Hochzeitstag - Goldene Hochzeit
  • 60. Hochzeitstag - Diamanthochzeit
  • 65. Hochzeitstag - Eiserne Hochzeit
  • 70. Hochzeitstag - Gnadenhochzeit
  • 75. Hochzeitstag - Kronjuwelenhochzeit



Mittwoch, 18. Februar 2015

Rotwein - Salz . . . eine "abgefahrene" Eigenkreation

hat jemand noch einen Rest Rotwein übrig, den man nicht mehr so recht trinken mag? Dann habe ich heute mal was ganz außergewöhnliches kreiert. Rotwein-Salz . Ich finde es immer spannend, was es so an diversen Salzsorten gibt und wie ihr euch denken könnt, habe ich schon einige im Haus. Selbstgemacht und selbst gekauft. Meine neueste Sorte neben dem schon erwähnten, selbstgemachten Vanille-Salz, ist


ist das nicht eine irre Farbe? Und der Geschmack ist auch nicht zu verachten. Logischerweise salzig mit einem Hauch Säure und leichtem Rotweingeschmack. Hergestellt habe ich es so:

- trockener Rotwein 
- Fleur de Sel
- nicht zu feines Meersalz

den übrig gebliebenen Rotwein habe ich sehr eingekocht und dann abkühlen lassen. Dann habe ich das Meersalz und das Fleur de Sel (zu gleichen Teilen) in ein Glasschälchen gegeben, Das Salz wird nun vermischt und dann träufelt man die eingekochte, abgekühlte Rotweinreduktion vorsichtig auf das Salz. Achtung! Nicht zu viel Flüssigkeit nehmen, da sich ansonsten das Salz auflöst. Und das wollen wir nicht. Wenn es zu viel Rotwein geworden ist, dann einfach noch Fleur de Sel darüber streuen. Den Backofen auf 80-90°C Heißluft aufheizen und das Glasschüsselchen hineinstellen. Ca. 15 Min. im Ofen trocknen lassen, zwischendurch mal durchrühren. Wenn das Salz fest ist, dann ist es fertig. Auflockern, abkühlen lassen und in einem dichten Gefäß aufheben.
Fertig ist das Rotwein-Salz.

Und, die Idee ist doch nicht schlecht und für die Verwendung kommen einem bestimmt jede Menge Einfälle. Ich verwende es in der Sauce Bolognese, auf dem Frühstücksei, auf Tomaten, in diversen Saucen, etc. Und für die nächste Sauce, die man auch mit Wein verfeinert, dafür kann man es natürlich auch nehmen. . . 
Wäre das nicht auch ein schönes Mitbringsel zur nächsten Einladung? Vielleicht zusammen mit einer schönen Flasche Rotwein. . . 




Update:
Wir haben das Salz gerade auf einem gegrillten Entrecôte genossen. Das war eine wahre Geschmacksexplosion. Das Salz hebt den Eigengeschmack des Fleisches unheimlich! Also unbedingt ausprobieren. Ein Versuch lohnt sich. . .

Update 2:
ich hatte noch einen Rest der Reduktion und damit habe ich Zucker eingefärbt. Auf die Idee brachte mich meine Schwester. Dafür einfach einige Tropfen auf Zucker träufeln. Vorsicht, nicht zu viel Flüssigkeit nehmen. Hier wird wirklich nur ganz wenig benötigt. Einfach verrühren, bis sich der Zucker rosa färbt. Fertig ist der rosa Zucker . . .



Dienstag, 17. Februar 2015

Mettwurst-Pfannkuchen, rheinische Art

gerade zu Karneval gibt es heute mal wieder ein Rezept aus meiner Kindheit. Es ist der Mettwurst-Pfannkuchen. Kaum einer außerhalb des Rheinlandes wird ihn kennen, aber er schmeckt so super und wenn man einen Metzger hat, der gute Mettwürstchen herstellt (das sind leicht geräucherte Würste, auch Mettenden genannt), dann sollte man diese Pfannkuchen doch einmal ausprobieren. Es lohnt sich auf jeden Fall. Diesen Pfannkuchen gab es früher gerne auch zur Karnevalszeit. Er ist herzhaft, lecker und dazu schmeckt besonders gut ein Bier. Mein Rezept für den Teig ist nur ein Vorschlag, man kann jedes Pfannkuchen-Grundrezept verwenden, Hauptsache ist, dass der Teig nicht süß und nicht zu dünn- oder dickflüssig ist. 


für 2 Pfannkuchen benötigt man
  • 3 Eier
  • 6 Eßl. Mehl
  • ca. 200 ml Milch
  • Salz und weißer Pfeffer, frisch gemahlen
  • 2 geräucherte Mettenden oder Mettwürstchen
aus Eiern, Mehl, Milch und den Gewürzen einen dickflüssigen und nicht zu dünnen Pfannkuchenteig herstellen und 15 Min. stehen lassen. In der Zwischenzeit die Mettwurst in gleichmäßige, dünne Scheiben schneiden.
Eine beschichtete Crèpe-Pfanne auf mittlerer Hitze erhitzen und Olivenöl (oder Sonnenblumen- oder Rapsöl) hineingeben und die Hälfte des Pfannkuchenteiges einfüllen. Sofort die Mettwurstscheiben auf den Teig legen. Hitze evtl. reduzieren und den Pfannkuchen auf der Unterseite golden braun backen und die Oberseite fest ist. Mit Hilfe eines Deckels oder Tellers den Pfannkuchen vorsichtig wenden und weiter backen, bis auch die Mettwurstscheiben golden sind. Pfannkuchen wieder wenden und servieren. Fertig zum Genuß. Lecker!
Dazu passt gut ein grüner Salat.




Donnerstag, 12. Februar 2015

LKW und Schweinekaffee ? ? ?

wenn man so durch die Lande fährt, dann findet man manche Kuriositäten, die ich gerne mit dem Fotoapparat festhalte. So auch in diesen beiden Fällen. 


In Albstadt/Zollernalbkreis in Schwaben habe ich in einer Metzgerei ein nettes Schild gesehen, auf dem von einem LKW die Rede ist. Für alle Nicht-Schwaben hier die Erklärung. Ein LKW ist in Schwaben die gebräuchliche Abkürzung für ein "Leberkäsweckle", sprich ein Brötchen mit einer dicken Scheibe heißem Leberkäse. . . lecker

Foto: https://www.facebook.com/schwabensause/photos/a.
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die Speisekarte rechts im Bild mit dem "Schweinekaffee" und dem "doppelten Schwein" habe ich in einem Café in der Bonner Innenstadt gesehen. Warum der Kaffee allerdings so heißt weiß wohl nur der Besitzer. . . 



Mittwoch, 11. Februar 2015

mexikanische Hackpastete




heute ist Mexiko zu Gast in meiner Küche. Genauer gesagt, Blätterteig mit einer Hackfleischfüllung. Das ist ein schnelles Essen und doch irgendwie mal was anderes. Je nachdem wie einfallsreich man ist, kann man die Pastete oder Tasche auch originell formen. Hier sind zwei Anregungen.

und nun aber zum Rezept:
  • eine Rolle Blätterteig
  • 500 g Rinderhack
  • eine dicke Zwiebel, gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gewürfelt
  • ein Tütchen Taco-Gewürz oder eine andere mex. Gewürzmischung
  • eine Dose Mais
  • Paprikawürfel, rot, gelb und/oder grün
  • Pfeffer, Chiliflocken und Salz nach Geschmack
  • einige Cherrytomaten
  • geraspelter Käse, Menge und Sorte nach Geschmack
die Zwiebel und den Knoblauch in etwas Olivenöl golden anbraten, das Hack zugeben und ebenfalls so lange braten, bis es gar ist. Mit den Gewürzen pikant abschmecken und etwas auskühlen lassen. Den Mais, die Paprikawürfel, die Tomaten und den Käse unterheben und auf den ausgerollten Blätterteig geben. Nach Wunsch formen und nach Anleitung auf der Blätterteigpackung im vorgeheizten Ofen backen.




Montag, 9. Februar 2015

Focaccia - ein knuspriges Fladenbrot

ab und zu kommt es ja mal vor, dass etwas Kartoffelpüree vom Mittagessen übrig bleibt und man nicht weiß, was man damit machen soll. Aufessen möchte man es nicht, weil man satt ist und diesen kleine Klecks für den nächsten Tag aufheben, das wäre auch zu wenig. Aber wir wollen ja keine Lebensmittel unnötig in den Müll geben, deshalb habe ich diesen Rezeptvorschlag für euch. Sollte kein Püree übrig sein, dann nimmt man gekochte Kartoffeln und ggfls. etwas mehr Flüssigkeit.


Focaccia "knuspriges Fladenbrot"


für den Kartoffel-Hefeteig:
  • 3/4 Teel. Trockenhefe
  • etwa 200 g Kartoffelpüree (oder gekochte, abgekühlte und fein zerdrückte Kartoffeln)
  • 30 ml Olivenöl
  • 400 g Mehl 550er
  • 1 Teel. Salz
  • ca. 200 ml lauwarmes Wasser

für den Belag:
  • 1-2 Eßl. Olivenöl
  • Rosmarinnadeln
  • Fleur de Sel oder grobes Meersalz 
für den Teig die Hefe auf das Wasser streuen und 2 Min. stehen lassen. Mit dem Olivenöl und dem Püree vermischen, dann das Mehl und das Salz unterrühren, evtl. noch etwas mehr Wasser. So lange rühren, bis ein zusammenhängender und nicht mehr klebender Teig entstanden ist und er sich vom Schüsselrand löst. Je feuchter der Teig ist, desdo lockerer wird das Brot.

Den Teig mit eingeölten Händen ca. 30 mal kneten, in eine leicht geölte Schüssel geben, abdecken und ca. 3-4 Std. gehen lassen. Das Volumen sollte sich verdoppelt haben. Man kann den Teig aber auch über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. 

Den Backofen auf 220°C Ober-/ Unterhitze vorheizen, Backpapier auf ein Backblech legen. Die Teigkugel oval und gleichmäßig flachdrücken (ca. 25 x 20 cm) und auf das Backblech legen. Mit den Fingern kleine Vertiefungen hineindrücken, mit Olivenöl beträufeln und mit Rosmarin und grobem Salz bestreuen.

Den Fladen in etwa 25 Min. golden backen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

PS.: das Brot wird schneller weg sein, als man gucken kann. Daher evtl. gleich die doppelte Menge backen . . .



Samstag, 7. Februar 2015

Quesadillas mit Chicken, Paprika und Käse

heute gab es mal zum Mittag Fast Food. Wir hatten mal wieder Appetit auf leckere knusprige Quesadillas. Die sind ruckzuck gemacht und die Zutaten hat man auch fast immer im Haus. 


für die Quesadillas benötigt man:
  • Weizentortillas
  • rote Paprikaschote 
  • geraspelter Käse (Sorte nach Wunsch)
  • gegarte Hähnchenbrust oder Hähnchenbrustaufschnitt
  • Chilipulver
auf die Tortillas gibt man als erstes etwas Käse, darauf kommt Chilipulver, dann die Paprika, das Hähnchen und nochmals Käse und Chilipulver. Wieviel man von den einzelnen Zutaten nimmt ist vom persönlichen Geschmack abhängig und bleibt jedem selber überlassen. Die ganze Hochstapelei wird noch mit einer Tortilla abgedeckt.

Zwischenzeitlich erhitzt man eine beschichtete Pfanne und gibt etwas Olivenöl hinein. Wenn alles erhitzt ist, werden die Tortillas auf mittlerer Hitze auf beiden Seiten golden gebacken. Dabei wird ein Deckel aufgelegt, damit der Käse besser schmilzt und sich alle Zutaten verbinden. Die Quesadillas sind fertig, wenn sie auf beiden Seiten schön golden sind. Sie sind dann auch schön knusprig. 

Das war heute richtig lecker und man fühlte sich ein wenig nach Texas zurückversetzt, denn da gehören die Quesadillas sehr oft auf den Tex-Mex-Speiseplan.

update:  ich hatte noch Bratpaprikas (Pimientos) im Kühlschrank und so habe ich diese genommen. Hat auch sehr gut geschmeckt. Aber in Quesadillas kann man ja alles einbauen, was man noch so im Kühlschrank findet. . .




Montag, 2. Februar 2015

mein Haselnuss Eis

Eis kann man ja das ganze Jahr über essen, oder? Ich jedenfalls mag immer Eis. Und Haselnuss-Eis ist schon seit meiner Kindheit meine absolute Lieblingssorte. Jedesmal nehme ich mir vor, ich esse mal eine andere Sorte, aber meistens schaffe ich das nicht,  Haselnuss ist immer dabei. . . 
Deshalb habe ich auch sehr herumexperimentiert, um ein leckeres Nuss-Eis zu bekommen. Voilà, hier ist es, mein Haselnuss - Eis. Meiner Familie und mir schmeckt es, wenn ihr es auch mal probieren wollt, hier ist mein Rezept:



Haselnuss - Eis (ca. 1,2 Liter fertiges Eis)

  • 500 ml Vollmilch
  • 120 g Zucker
  • 1 Prise Vanillesalz
  • etwas gemahlene Vanilleschote
  • 1 Ei (oder 2 Eigelb)
  • 120 g geröstete und gemahlene Haselnüsse
  • 200 ml geschlagene Sahne
  • 1 Eßl. Haselnuss-Sirup (z.B. von Monin)

die Milch mit Zucker, Salz, Vanille und Ei im Kochtopf rührend auf 80°C erhitzen. Die gerösteten und gemahlenen Nüsse unterrühren und abkühlen lassen. Im Kühlschrank kühlen. Die Sahne steif schlagen und vorsichtig unter die kalte Masse heben und zuletzt den Sirup unterrühren. Die gekühlte Masse nun in 20-30 Min. in der Eismaschine gefrieren lassen. Anschließend in eine gut verschließbare Dose (z.B. Lock&Lock) geben und einige Stunden reifen lassen.

Fertig ist ein leckeres Nuss-Eis, jetzt fehlt nur noch eine Portion Sahne, ein Schuß Eierlikör (oder Baileys, Amarula, o.ä.), vielleicht noch Krokant und/oder Schokostreusel, Schokoladensauce, . . . oder man genießt es einfach pur.


Sonntag, 1. Februar 2015

Teddy "Kasimir Kaschmir" . . . eine ungewöhnliche Geschichte


Es war einmal . . .  ein kuscheliger Kaschmir Pullover, den meine Schwester besaß. Es war ihr Lieblingspullover und sie hegte und pflegte ihn. Eines Tages brachte sie ihn zu unserer Mutter, damit diese ihn waschen sollte, denn sie selber hatte keine Zeit und sie wollte den Pullover so schnell wie möglich wieder frisch gewaschen haben. Mutter steckte ihn auch in die Waschmaschine, gab Wollwaschmittel hinzu und stellte die Maschine an. Nach einiger Zeit war der Waschvorgang fertig und heraus kam . . . ein eingelaufener und ganz kleiner, verfilzter Pullover. . . 
Meine Schwester war sehr traurig und Mutter verstand die Welt nicht mehr, weil sie die Temperatur zu hoch gewählt hatte und der Pullover nun hin war. Meine Schwester erzählte mir die Geschichte und ich sagte zu ihr, sie solle den Pullover mal aufheben, vielleicht könnte man damit noch etwas anfangen.
Einige Zeit später gab sie mir den um etliche Kleidernummern kleiner gewordenen Pullover und ich habe daraus Bären genäht. Die Wolle war so verfilzt, dass man daraus wirklich noch etwas nähen konnte. Aufgrund der Wollfarbe habe ich mich für die Teddys entschieden, das "Schnittmuster" vom Texas - Bär konnte ich anwenden und so habe ich damit meine Schwester überrascht. Einen Bären bekam sie, den anderen habe  ich für mich genäht. Und hier ist das Bild von Kasimir I.. Er sieht doch wirklich nett aus. Meine Schwester hat sich auch sehr darüber gefreut, zumal sie nun ihren Pullover immer noch hat, wenn auch in leicht veränderter Form . . . Damit Kasimir I. aber nicht so alleine auf dem Regal sitzt, bekam er noch seinen Freund Fleece an die Seite. Er war mal ein alter Fleecepullover . . . 


ja, ich war mal ein Pullover . . .