Sonntag, 26. April 2015

Frühlingsblumen - Blütenträume in weiß und rosa


 Blütenträume im Frühjahr 2015 
Kapkörbchen, Kirschblüten, Gänseblümchen und Japanische Kirsche

wenn man so schöne Blüten sieht, dann muss man sie einfach mit der Kamera festhalten


Donnerstag, 23. April 2015

Lachs mit Zucchini und Zitrone im Pergamentpäckchen

wer gerne Lachs und Zucchini isst, der ist hier genau richtig. Hier vereinigen sich knackige Zucchini und saftiger Lachs mit Zitrone, Schalotte und Dill zu einem sehr leckeren, leichten Essen. Dazu hat man noch sehr wenig Arbeit damit, das Gericht wird im Ofen gebacken und kommt ruckzuck auf den Teller. So, nun aber los, hier geht es zum Rezept:


Lachs mit Zucchini in Pergament 

pro Person benötigt man:
  • 1 kleine Zucchini, der Länge nach halbiert und in dünne Scheiben geschnitten
  • 1 kleine Schalotte, in dünne Scheiben geschnitten
  • 1 Eßl. Butter oder Olivenöl
  • Dill, gefriergetrocknet oder frisch, nach Geschmack
  • einige Scheiben Bio-Zitrone plus 2 Teel. Zitronensaft
  • grobes Salz und Schwarzer Pfeffer nach Geschmack
  • 1 Stück Lachsfilet (ca. 150g)
den Backofen auf 175°C vorheizen, pro Person ein Stück Backpapier (DIN-A4 Größe) zur Hälfte falten, öffnen und auf ein Backblech legen. Auf der einen Backpapierseite nun die Zutaten stapeln. Zuerst die Zucchini, Butter/Öl, Dill und Zitrone. Mit Salz und Pfeffer würzen. Dann auf den Berg den Lachs legen, mit Zitronensaft besprenkeln und ebenso würzen.

Die andere Hälfte des Backpapiers nun darüber schlagen und halbmondförmig zusammenfalten. Auf ein Backblech passen 2 Päckchen. Die Päckchen auf dem Backblech in den vorgeheizten Ofen schieben und in ca. 15-17 Min. backen.

Wer großen Appetit hat, der isst noch ein Stück Baguette dazu.

Tipp:
auch rote Paprikastreifen zu den Zucchini schmecken sehr gut. So wird das Gericht noch ein wenig bunter. . .

Serviertipp:
Entweder die Päckchen auf den Teller legen, mit einer Schere vorsichtig öffnen und aus dem Papier essen (Vorsicht: heißer Dampf!!!) oder das Paket öffnen und mit einem großen Pfannenheber die Stapelei auf einem Teller anrichten.




Dienstag, 21. April 2015

Toastbrot selbst gebacken

vor einiger Zeit habe ich durch Zufall dieses Rezept für selbstgebackenes Toastbrot gefunden. Es hat mich so sehr angesprochen, dass ich es nun ausprobiert habe. Es ist locker und doch saftig und getoastet schmeckt es sehr gut. Und was auch sehr schön ist, es hält sich gut verpackt auch einige Tage. Es wird nicht sofort trocken. Ober man friert es portionsweise in Scheiben geschnitten gleich ein. 
Leute, ich kann nur sagen, probiert das Rezept bitte auch mal aus, es lohnt sich!


Selbst gebackenes Toastbrot   (für eine Kastenform mit 26cm Länge)

Zutaten:
  • 450 g Mehl 405er
  • 50 g Maisgrieß
  • 40 g Zucker
  • 5 g Salz
  • 50 ml lauwarme Milch
  • ca. 150 ml lauwarmes Wasser
  • 20 g frische Hefe

  • 2 Eier 
  • 80 g sehr weiche Butter 

  • 1 Eigelb
  • 1 Eßl. Sahne oder Milch
Zubereitung:


die beiden Mehle mit dem Zucker und dem Salz in einer Schüssel gut mischen und eine Kuhle formen. Die Hefe in der Milch auflösen und mit dem Wasser zusammen in die Mehlkuhle geben, etwas vermischen und leicht mit Mehl vom Rand bestreuen. Diesen Vorteig nun abdecken und ca. 30 Min. gehen lassen.
Dann die Eier und die weiche Butter zum Mehl in die Schüssel geben und mit dem Knethaken in ca. 5 Min. zu einem glatten Teig kneten. Den Teig mit bemehlten Händen zu einer Kugel formen, zurück in die leicht bemehlte Schüssel geben und abgedeckt nochmals ca. 30 Min. gehen lassen.
In der Zwischenzeit eine Kastenform ordentlich buttern und mit Mehl ausstreuen.
Die Teigkugel nach dem Gehen in 6 gleich große Teile teilen und jedes Stück zur Kugel formen. Bitte nur mit bemehlten Händen arbeiten. Diese 6 Kugeln nun nebeneinander in die Kastenform setzen, Diese mit einem Tuch abdecken und nochmals am warmen Ort ca. 30 Min. gehen lassen. Das Eigelb mit der Sahne vermischen und den Backofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. Wenn das Brot gut gegangen ist, die Eiersahne mit einem Silikonpinsel auf die Oberfläche streichen und die Kastenform in den heißen Ofen geben. 2. Schiene von unten. Das Brot nun 45 Min. backen bis es golden ist. Das Brot aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
Ist der Toast dann endlich ausgekühlt, dann in Scheiben schneiden, toasten und genießen. Das restliche Brot hält sich gut verpackt einige Tage frisch.


Montag, 20. April 2015

Schlehen - so sehen die Büsche im Frühjahr aus

im November habe ich das Rezept vom selbstgemachten Schlehenlikör  eingestellt und da fehlte noch ein Foto eines schönen Schlehenbusches. Aber das hole ich hiermit nach. Ist er nicht schön, dieser große Busch? Also, Augen auf beim nächsten Spaziergang, den nächsten Schlehenbusch kann man nicht übersehen. Im Herbst hat der Busch dann die schönen, blauen Beeren.
Da fällt mir gerade ein, ich sollte den im November aufgesetzten Schnaps mal so langsam filtern und in eine schöne Flasche füllen. . . . er schmeckt bestimmt schon




Sonntag, 19. April 2015

Riesenblüten aus Krepp-Papier

wir waren zum Polterabend eingeladen und außer einem Geldgeschenk wollte ich noch etwas ungewöhnliches dem Brautpaar mitbringen. Eigentlich hatte ich an eine aus (Toiletten-)Papierrollen gestaltete und üppig dekorierte 3-stöckige Hochzeitstorte gedacht, aber so eine (Geburtstags-)Torte bekam die Braut von uns schon vor einigen Jahren zu ihrem 18. Geburtstag. So musste ich mir etwas anderes einfallen lassen. Da kam mir der Basteltipp von Bine Bändle im ARD-Buffet kreativ  gerade recht. Mir gefiel diese Bastelidee der Riesenblumen sofort sehr gut. Gerade zu einer Party, Polterabend, Hochzeit, Kommunion oder Konfirmation machen sie sehr viel her. Und so habe ich mich direkt an die Arbeit gemacht. Im Bastelladen bzw. Baumarkt habe ich Floristenkrepp und Blumenstäbe aus Kunststoff gekauft. Starken Bastelkleber und dickere Pappe hatte ich noch und so konnte es auch gleich losgehen. Das Ergebnis ist schön geworden und was noch schöner ist, dem Brautpaar haben die Blumen sehr gut gefallen und sie wurden direkt in die Buffetdekoration mit eingebunden. 



das folgende Foto zeigt die in der Sendung gezeigten Blumen:

Bildrechte © http://www.swr.de/-/id=15236606/property=gallery/pubVersion=1/width=648/1v7yytp/bunte%20Riesenblumen%20im%20Studio.jpg



Freitag, 17. April 2015

Bärlauch - Feta - Konfekt

jetzt ist wieder die Zeit, wo es den leckeren Bärlauch gibt. Da kann einem schon mal das Wasser im Mund zusammenlaufen. Und wenn man dann noch Fetakäse und eine Rolle Blätterteig im Kühlschrank hat, dann kann es auch schon mit dem Backen losgehen. 
Ich habe hier eine Backidee für leckere Bärlauch - Feta - Häppchen. Die Kombination von lockerem Blätterteig, würzigem Feta und knofeligem Bärlauch finde ich sehr lecker. Dazu noch ein Hauch von Pfeffer und nussigem Sesam - hach . . . Lecker sind sie als kleines Abendessen, zum Fernsehabend oder wenn Freunde kommen zum Glas Rotwein. Am besten schmecken sie, wenn sie direkt frisch aus dem Ofen kommen. Aber natürlich schmecken sie auch kalt. Und los geht es:


Bärlauch - Feta - Konfekt
  • eine Rolle Blätterteig
  • 200 g Feta
  • 100 g frische Bärlauchblätter
  • Pfeffer
  • Sesam zum Bestreuen
  • Sahne oder Milch zum Bestreichen
den Blätterteig ausrollen und längs in 2 Streifen schneiden. Den Bärlauch waschen, die Stiele entfernen, dann den Bärlauch trocknen tupfen und in 1 cm breite Streifen schneiden. Den Fetakäse in schmale Streifen schneiden.
Den geschnittenen Bärlauch nun mittig der Länge nach auf dem Blätterteig gleichmäßig verteilen, pfeffern und die Fetastreifen ebenso mittig auf den Bärlauch legen. Dabei den Blätterteig an beiden Längsseiten freilassen.
Jeden Streifen nun vorsichtig der Länge nach aufrollen und gut andrücken. Die Rollen mit Sahne oder Milch bestreichen und mit Sesam bestreuen. Anschließend die Rolle in 2 - 3 cm breite Stücke schneiden und die Stücke vorsichtig auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Die Menge ergibt ca. 30 Stück.

Den Backofen laut Packungsanleitung (220°C) vorheizen und das Konfekt in der Mitte des Ofens in ca. 20 Min. golden backen.


Dienstag, 14. April 2015

Laugenecken

also, dieses Rezept ist nicht nur optisch der absolute Hit, die Laugenecken schmecken auch sehr gut. Vor einiger Zeit habe ich durch Zufall ein Rezept im Internet gefunden und sofort für "gut" befunden. Da ich fast alle Zutaten im Haus hatte, habe ich mich sofort ans Backen begeben. Allerdings habe ich einige Zutaten abgewandelt. . . , aber mit dem Ergebnis war ich sehr zufrieden. Ihr solltet diese Laugenecken auf jeden Fall mal ausprobieren, es lohnt sich. Für zwei Personen waren die 8 Brötchen natürlich zu viel, daher habe ich die Hälfte direkt nach dem Auskühlen eingefroren. Beim nächsten Wochenendfrühstück habe ich sie einfach so wie sie gefroren waren noch einige Minuten aufgebacken. Sie schmeckten wie frisch.


Laugenecken   8 Stück

Zutaten:
  • 1 Tütchen Trockenhefe
  • 1 TL Zucker
  • ca. 180 ml lauwarmes Wasser

  • 400 g Mehl
  • 1,5 Teel. Salz
  • 1 Eigelb
  • 1 Ei Gr. L
  • 1,5 Eßl. Quark
  • 1 Schuss Öl (Sonnenblumen- oder Rapsöl)

  • ca. 6 Teelöffel geschmolzene Butter zum Bestreichen

  • 150 ml kochendes Wasser
  • 2-3 Eßl. Haushaltsnatron (Kaiser-Natron)

  • Sesam
  • Mohn
  • grobes Salz

Zubereitung:
Die Hefe mit dem Zucker in ca. 100ml warmen Wasser auflösen. Dann das Mehl, Salz, Ei, Eigelb, Quark und Öl hinzufügen, ebenso das restliche Wasser, und den Teig 5 Minuten kneten. Der Teig ist leicht feucht und sollte nicht mehr so kleben. Den zur Kugel geformten Teig in 8 gleichgroße Teile teilen und jeweils zu kleinen Kugeln formen. Jede Kugel zu einem Kreis von ca. 20 cm dünn ausrollen, mit der flüssigen Butter bestreichen und alle 8 Teigplatten aufeinander legen. Die oberste Platte nicht buttern. Den Teigstapel gleichmäßig noch etwas plattdrücken und 8 Tortenstücke schneiden. Die 8 Brötchen mit Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und abgedeckt 30 - 40 Min. gehen lassen. Sie sollen schön aufgehen.
Den Backofen Ober-/ Unterhitze auf 200°C vorheizen.
Dann das Natron in dem kochenden Wasser auflösen, Vorsicht, das schäumt ordentlich, deshalb ein großes Gefäß nehmen. Die gegangenen Brötchen überall 2 - 3 x mit der Lauge bestreichen und wieder aufs Blech legen. Nach Wunsch mit Sesam, Mohn oder Salz bestreuen.
Gebacken werden dann die Laugenecken für 15 - 20 Min. Danach auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Sollen sie nicht direkt aufgefuttert werden, dann kann man sie auch sofort gut einfrieren. Bei Bedarf einfach die tiefgefrorenen Gebäckstücke nur noch kurz im heißen Ofen aufbacken. Da kann man dann nur noch guten Appetit wünschen



Sonntag, 12. April 2015

Erdbeeren - freche Früchtchen aus Stoff

heute habe ich mal nichts zu Essen für euch, dafür aber eine Idee für ewig haltbare Erdbeeren. Denn bald ist wieder Erdbeerzeit und alle freuen sich auf die leckeren, süßen Früchte. Leider sind sie nicht sehr lange haltbar, entweder werden sie zu schnell aufgefuttert oder wenn man sie länger liegen lässt, dann verderben sie rasch. Und genau da habe ich einen Tipp für euch. Ich stelle euch hier sehr haltbare, freche Früchtchen vor. Sie sehen nett aus und sie sind auch eine schöne Deko:


für die Erdbeeren benötigt man
  • roter Baumwollstoff (uni oder ganz klein gemustert)
  • Papier-Schnittmuster
  • Nadel und Garn
  • evtl. Sand oder Salz für mehr Gewicht
  • Füllwatte
  • grünes Perl- bzw. Stickgarn
  • Sticknadel
für das Schnittmuster einen Kreis in gewünschter Größe (Durchmesser ca. 6 - 8 cm) aufs Papier zeichnen und den Kreis in drei gleiche Teile teilen. Für "dickere" Erdbeeren den Kreis nicht dritteln sondern halbieren. Das ausgeschnittene, quasi dreieckige Stück Papier (bzw. den Halbkreis) auf den Stoff legen und mit etwas Nahtzugabe ausschneiden. Die zwei geraden Seiten zusammen nähen und wenden. Der Stoff hat jetzt die Form einer Spitztüte. Knapp unter dem oberen Rand mit einem Reihstich einen Faden einziehen. Sollen die Erdbeeren etwas schwerer werden, dann füllt man jetzt zuunterst etwas Sand oder Salz in die zukünftige Erdbeere und dann erst die Füllwatte. Nun die Füllwatte bis zum Rand in die entstandene "Tüte" füllen und den eingezogenen Faden vorsichtig zusammenziehen (evtl. noch etwas Füllwatte nachfüllen) und verknoten. Dieses Oberteil nun mit langen Stichen mit grünem Stickgarn besticken (siehe Foto). Fertig sind die ewig haltbaren Erdbeeren.



Samstag, 11. April 2015

Pizza Parma - Rucola

heute gab es seit langem mal wieder eine leckere Pizza zum Mittagessen. Leckerer Teig, gebacken mit einer pikanten Tomatensauce und geraspeltem Pizzakäse bildete die Basis und wurde  in einigen Minuten im Alfredo-Pizzaofen vorgebacken. Nach dem Backen kam noch Parmaschinken, Rucola und Parmesanspäne on top. Fertig, genießen, lecker. . . 


Pizzateig   für 3 Pizzaböden 

  • 420 g Mehl 405er oder Dinkelmehl 630er
  • 260 ml lauwarmes Wasser
  •  12 g frische Hefe
  •  12 g Salz
  •  12 g Brötchenbackmittel*
  •  1-2 Eßl. Olivenöl
für 4 Pizzaböden:
  • 560 g Mehl 405er oder Dinkelmehl 630er
  • 350 ml lauwarmes Wasser
  •  16 g Hefe
  •  16 g Salz
  •  16 g Brötchenbackmittel*
  •  2 Eßl. Olivenöl
Zubereitung: Mehl mit den trockenen Zutaten vermischen. Hefe in etwas Wasser auflösen, mit dem Öl zum Mehl geben und in der Küchenmaschine soviel Wasser zugießen, bis sich der Teig ohne zu kleben vom Schüsselrand löst und geschmeidig ist. Bei zu viel Wasser Mehl hinzufügen. Teig aus der Schüssel nehmen, kurz kneten und zur Kugel formen. Schüssel leicht bemehlen, Teig hineingeben, ebenfalls leicht bemehlen und mit einem Deckel abdecken. Den Teig dann mindestens 2-6 Std. gehen lassen. Der Teig sollte mindestens doppelt so groß sein.

* den Teig kann man aber auch ohne das Brötchenbackmittel herstellen. Brötchenbackmittel gibt’s hier: Brötchenbackmittel 

Wenn der Teig gegangen ist, ihn in 3 bzw. 4 Teile teilen, jedes Teigstück von der Mitte her rund wirken bis der Teig innen gleichmäßig dünn ist und außen einen gleichmäßigen Rand hat. In der Zwischenzeit den Ofen vorheizen (den "Alfredo-Pizzaofen" laut Beschreibung, den herkömmlichen Backofen wenn möglich auf Unterhitze+Heißluft auf 250°C einstellen, ansonsten so heiß wie möglich). 

Den Teig mit Pizzasauce dünn bestreichen, dann geraspelten Käse/Mozarella aufstreuen und den Wunschbelag. Ab in den Ofen und nach einigen Minuten ist die Pizza schon fertig. Nach dem Backen noch mit etwas Oregano würzen und mit ein wenig nativem Olivenöl. 
Buon appetito

Dienstag, 7. April 2015

Apfelkuchen auf Mandelboden mit Frangipane-Creme

zu Ostern wollte ich mal wieder ein neues Rezept ausprobieren. Mein Mann hatte sich einen Apfelkuchen gewünscht und so bin ich im Internet mal wieder auf die Suche gegangen. Bei meiner Suche habe ich dieses Rezept für eine apple-Tarte im Netz gefunden. Und wenn die Rezeptur auch noch Marzipan und Mandeln enthält, dann muss man das Rezept einfach mal ausprobieren. Und, was soll ich sagen, die Tarte schmeckt umwerfend und gut sieht sie obendrein auch noch aus. . . 


Apfelkuchen auf Mandelboden mit Frangipane-Creme   (32er Tarteform)


Mandel - Mürbeteig
  • 100 g Mehl
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 1 Ei
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 70 g Zucker
  • 100 g Butter

 Belag
  • ca. 3 große Äpfel (z.B. Elstar)
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 30 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Marzipanrohmasse
  • 1 Ei
  • 50 g weiche Butter

  • etwas Aprikosenmarmelade, erwärmt, zum Bestreichen
  • geschlagene Sahne, mit etwas Vanille und Zucker verfeinert


Zubereitung:
Für den Mandelmürbeteig alle Zutaten vermischen und zu einem glatten Teig kneten. Nicht wundern, wenn er etwas zu weich ist, dann einfach noch etwas Mehl unterkneten. Der fertige Teig sollte aber nicht mehr sehr kleben. In Frischhaltefolie verpackt mindestens 30 Minuten im Kühlschrank kühlen.

Die Äpfel schälen, vierteln und jedes Viertel dünn in feine Scheiben schneiden. Für die Creme das Marzipan in kleine Würfel schneiden und zusammen mit dem Zucker, den gemahlenen Mandeln, etwas von der weichen Butter und dem Ei im Mixer zu einer glatten Creme rühren.

Eine Tarteform gut fetten und den Backofen auf 180°C Ober- Unterhitze vorheizen. Den zwischen Klarsichtfolie ausgerollten Teig in die Tarteform legen. So bleibt der Teig nicht am Nudelholz kleben und man kann ihn ohne Probleme in die Form legen. 
Die Creme auf dem Boden gleichmäßig verstreichen und die Äpfel fächerförmig stehend auf die Creme setzten. Dabei am Rand anfangen und die Äpfel dicht an dicht bis zur Mitte hin einsetzen. Die Apfelscheiben mit der sehr weichen Butter dünn bestreichen und den Apfelkuchen dann in den vorgeheizten Ofen schieben, 2. Stufe von unten, und ihn ca. 40 Min. backen, bis er goldbraun ist. Den fertigen, aber noch warmen Apfelkuchen mit der erwärmten Aprikosenmarmelade bestreichen und den Kuchen auskühlen lassen. Zum Kaffeeklatsch fehlt dann nur noch kühle, geschlagene Sahne, die man mit etwas Vanille und Zucker aromatisiert hat.


Sonntag, 5. April 2015

Möhren-Quark-Knödel mit Lauchgemüse




heute habe ich ein vegetarisches Rezept für euch. Leider findet man nicht oft ein wirklich gutes vegetarisches Rezept und als ich dieses hier gefunden habe, musste ich es sofort ausprobieren. Es las sich schon so lecker, denn Möhren und Lauch passen ja wunderbar zusammen.
Es sind sehr leckere, fluffige Möhren-Quark-Knödel auf einem Lauchgemüse in leichtem Sößchen. 

Das Rezept ist für 4 Personen, für eine feine Vorspeise reicht das Rezept aber auch für 8 Personen.

man nehme für die Knödel:
  • 4 geschälte und grob geraspelte Möhren
  • 1 Eßl. braune Butter
  • 1 Prise Zucker
  • 500 g Magerquark
  • 2 Eier Gr. L
  • 150 g Semmelbrösel
  • 2 Eßl. gehackte Petersilie
  • Salz, Pfeffer, Muskat
die geraspelten Möhren werden in der Butter etwas 5 Min. angedünstet und mit etwas Zucker bestreut und mit etwas Salz und Pfeffer gewürzt. Auf einen Teller geben und etwas abkühlen lassen.

Den Quark mit den Eiern glatt rühren, nach Geschmack würzen, dann die Semmelbrösel und die Möhrenraspel untermischen, zuletzt die Petersilie. Alles gut verkneten und aus der Masse 12 pfirsichgroße Knödel formen.

Reichlich Salzwasser zum Kochen bringen, dann die Knödel einlegen, die Hitze reduzieren und sie in ca. 15 Min. leise köchelnd gar ziehen lassen.

für das Lauchgemüse benötigt man:
  • 2 Stangen Lauch
  • 1 Eßl. braune Butter und 1 Schuß Olivenöl
  • ca. 100ml Weißwein
  • ca. 200ml Gemüsebrühe
  • 1/2-1 Becher Schmand
  • Salz, Pfeffer, Muskat
den Lauch in Scheiben schneiden und in der Butter andünsten. Mit Weißwein ablöschen und vollständig einkochen lassen. Dann die Brühe zugießen und mit dem Schmand verfeinern. Mit den Gewürzen abschmecken und das Gemüse bis zur gewünschten Bißfestigkeit garen.
Ich könnte mir auch vorstellen, dass ein Hauch Curry an dem Lauchgemüse bestimmt auch gut schmecken wird. Sollte ich das nächste Mal mal ausprobieren....

Guten Appetit!

PS: dieses Rezept ist aus dem "Andechser Natur" Kochbuch, und es stammt von der  österreichischen Landfrau und Bio-Bäuerin Elfriede Karer




Donnerstag, 2. April 2015

Bärlauch - Honig - Senf . . . selbstgemacht

alle Welt liebt Senf und wenn man mal so durch die Läden und Märkte bummelt, dann staunt man, wie viele verschiedene Sorten Senf es mittlerweile gibt. Nicht nur groben, scharfen oder süßen Senf gibt es, sondern auch z.B. Feigensenf, Chilisenf oder wie in diesem Fall Bärlauch-Honig-Senf. Schon Jean Pütz hat seinerzeit in der Sendung "Hobbythek" Senf selber hergestellt. Das habe ich auch schon gemacht, aber so richtig war ich mit den Ergebnissen nie zufrieden. . .  Aber das hält einen ja nicht davon ab, Senf selber zu kreieren. Man nimmt einfach fertigen Senf und verfeinert diesen. Zur Bärlauchzeit kann man wunderbaren Bärlauch-Honig-Senf selber herstellen. Das Rezept ist so simpel und das Ergebnis ist sowas von lecker, ich bin ganz begeistert.


Bärlauch - Honig - Senf   ca. 250 ml Glas
  • 40 g Honig
  • 2 Teel. Bärlauch-Paste *
  • 200 g Senf (fertig gekaufter, mittelscharfer Senf)
* für die Bärlauch-Paste werden einige Bärlauchblätter klein geschnitten und mit etwas Salz und ein wenig Olivenöl im Porzellanmörser fein zerrieben
in einem kleinen Gefäß wird der Honig leicht erwärmt bis er flüssig ist. Der Senf wird in mehreren Partien sorgfältig in den Honig eingerührt bis alles glatt ist. Dann wird nur noch die Bärlauch-Paste untergerührt und fertig ist der leckere Senf. Jetzt braucht er nur noch ein wenig durchziehen. Den fertigen Senf hebt man am besten im Kühlschrank auf, er hält sich dort sehr lange frisch, falls er nicht zügig verbraucht wird. . . 

Der Bärlauch-Honig-Senf schmeckt sehr gut zu Gegrilltem, zum Käse oder auch einfach als Brotaufstrich anstelle von Butter. Lecker . . . Viel Spaß beim Nachmachen und guten Appetit

Tipp: dieser Senf eignet sich auch besonders gut als kleines Geschenk



Frohe Ostern - Happy Easter

ich wünsche allen nah und fern 

Frohe Ostern


Nehmt euch Zeit zum Eier suchen, 
backt euch einen Osterkuchen.
Genießt die Feiertage voll,
Ostern wird dann sicher toll.