Montag, 28. Dezember 2015

Lachs - Frischkäse selbstgemacht

wer schon mal in New York war, der sollte auf jeden Fall in einem Deli einen Lox-Bagel gegessen haben. Es gibt bald nichts besseres, als einen schönen Bagel, der dick mit frischem Lachs-Frischkäse gefüllt ist. Lecker. Als wir 1998 in New York waren (Mensch, das ist schon so lange her . . . ), da haben wir uns auf Empfehlung so einen Bagel gegönnt. Denn ein Lox-Bagel ist in NY eine wirkliche Spezialität und fast schon ein Geheimtipp. Zubereitet wurde er in dem Deli in der 2nd Avenue mit einer Lachs-Frischkäse-Creme. Und nicht, wie es in einigen Rezepten heißt, mit Frischkäse und Räucherlachsscheiben. Zu Hause habe ich dann nach einem leckeren Lachs-Frischkäse Ausschau gehalten, aber ich bin irgendwie nicht fündig geworden. So habe ich mich entschlossen, es selber zu versuchen. und dieses Rezept kam dabei heraus.
Passt doch auch gut zum Silvester- oder Neujahrsbuffet, oder?



Für einen "Lox-Bagel" wie in New York benötigt man außer einem leckeren Bagel einen leckeren Lachs-Frischkäse. Auch den machen wir selber. Dafür nimmt man:

- 100 - 200 g Räucherlachs 
- 400 g Doppelrahmfrischkäse
- ca. 100 ml flüssige Sahne
- etwas frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- etwas abgeriebene Bio - Zitronenschale
- etwas Zitronensaft
- 4 Bagel *

den Räucherlachs zerpflücken. Die Menge richtet sich nach dem persönlichen Geschmack. Lieber zuerst etwas weniger nehmen. Diesen unter den cremig gerührten Frischkäse rühren, mit der Sahne zur gewünschten Konsistenz verdünnen. Mit Pfeffer, etwas Zitronenschale und einem Spritzer Zitronensaft nach Wunsch abschmecken. Einige Zeit im Kühlschrank durchziehen lassen, nochmals abschmecken und fertig. Salzen wird nicht nötig sein, da der Räucherlachs schon salzig ist.
Einen Bagel durchschneiden, toasten und eine Seite dick mit dem Frischkäse bestreichen. Deckel darauf und genießen . . . hmmmm yummie 

PS.: der Lachs - Frischkäse schmeckt auch super auf Toast, deftigem Sauerteigbrot oder Schwarzbrot. Oder als Dip mit Paprika, Cräcker oder Karottenstiften.

* Wie man selber Bagel backt, könnt ihr hier nachlesen: "Bagel - selbstgebacken"



PS.: sorry, dass ich vom Lox-Bagel im Moment kein Foto habe. Aber ihr könnt ihn euch bestimmt vorstellen, wie er aussehen soll. Ich sollte ihn mal wieder machen und ihn auch direkt fotografieren. . . 




Mittwoch, 23. Dezember 2015

ich wünsche euch frohe Weihnachten and Merry Christmas to everybody




ich wünsche euch ...


Besinnliche Lieder, manch' liebes Wort,

Tiefe Sehnsucht, 

ein trauter Ort.

Gedanken, die voll Liebe klingen

und in allen Herzen schwingen.

Der Geist der Weihnacht liegt in der Luft

mit seinem zarten, lieblichen Duft.

Ich wünsche Euch zur Weihnachtszeit

Ruhe, Liebe und Fröhlichkeit!

Autor: unbekannt



. . . in diesem Sinne wünsche ich euch

 zauberhafte Feiertage, 

eure Katharina


am Jungfernstieg in Hamburg






Montag, 21. Dezember 2015

selbst gebackene Dinkel - Brötchen

wenn jetzt die Feiertage kommen, dann möchte man morgens nicht auf die Brötchen verzichten. Sicher, man kann welche zum Aufbacken kaufen. Die schmecken auch. Man kann welche beim Bäcker seines Vertrauens kaufen, ggfls. bis zum Verzehr einfrieren und dann aufbacken, oder man backt Brötchen selber.
Habt ihr das schon mal versucht? So schwierig ist es nicht und dieses Rezept der Dinkel-Brötchen hier ist klasse. Vor allem sind sie sehr lecker. Man kann sie auch sehr gut einfrieren oder am nächsten Tag nur noch kurz aufbacken.
So, nun aber zum Rezept. Man erhält 8 schöne Brötchen:


Dinkelbrötchen, für 8 Stück

für das Brühstück:
  • 50 g Dinkelmehl Type 630
  • 50 g kochendes Wasser
das Mehl wird mit dem kochenden Wasser übergossen und fix verrührt. Eventuell noch etwas Wasser zufügen, falls noch etwas Mehl zu sehen ist. Die Mischung soll dann auf Zimmertemperatur abkühlen.

für den Teig:
  •  Brühstück (siehe oben)
  • 310 g Dinkelmehl Type 630
  • 140 g Wasser, lauwarm
  • 1 Eigelb
  • 5 g Honig
  • 7 g Butter
  • 7 g frische Hefe
  • 7 g Salz
  • (gemischte Saaten zum Bestreuen) *
Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen und mit allen anderen Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und ca. 10 Minuten langsam kneten lassen. Wenn der Teig geschmeidig ist und sich vom Schüsselboden löst, noch einmal 2 Minuten schnell kneten lassen.

Den Teig zur Kugel formen und mit Frischhaltefolie abgedeckt mindestens 1 Stunde gehen lassen.

Den Teig aus der Schüssel nehmen und in 6-8 gleichschwere Brötchen teilen, rund wirken und auf ein Backpapier legen. Mit Frischhaltefolie abdecken und mindestens 1 1/2 Stunden gehen lassen bis sich das Volumen verdoppelt hat. 

Einen Pizzastein**  in den kalten Backofen (2. Stufe von unten) legen und dann den Ofen auf 240°C Ober-/Unterhitze gut vorheizen.

Die gut gegangenen Brötchen direkt auf den heißen Backstein legen, die Temperatur auf 200°C reduzieren und ca. 15-20 Min. backen.
Nach dem Backen die Oberfläche der Brötchen mit etwas Wasser einsprühen und die Brötchen abkühlen lassen.
Ich wünsche gutes Gelingen.


* möchte man Brötchen mit Saaten, dann werden die Brötchen kurz vor dem Backen mit Wasser besprüht und die Saaten aufgestreut.

** hat man keinen Pizza-Stein, dann ein Blech in den Ofen schieben und mit aufheizen. Dann ein Backpapier auf das heiße Blech legen, die Brötchen auflegen und backen wie beschrieben.
Ich habe einen runden Pizzastein, der in einem Edelstahlgestell mit Griff liegt, ca. 32 cm Durchmesser hat und 1 cm dick ist. Er lässt sich so leicht in den Ofen stellen und genauso leicht wieder herausholen. Im Handel oder im Internet kostet so ein Stein rund 15 € bis 20 € .


Frohe Weihnachten - Merry Christmas

ein Teil meiner "Wendt & Kühn" - Engel aus Grünhainichen

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Und wieder nun lässt aus dem Dunkeln
die Weihnacht ihre Sterne funkeln.
Die Engel im Himmel hört man sich küssen,
und die ganze Welt riecht nach Pfeffernüssen.....

Ein frohes, besinnliches Weihnachtsfest mit
vielen zauberhaften Augenblicken
wünsche ich euch von Herzen
eure Katharina

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Fröhliche Weihnachten!
Merry ChristmasFeliz Navidad
Joyeux NoelGod Jul,
Vrolijk KerstfeestBuon Natale
Feliz Natal
Nollaig Shona duit, Mele Kalikimaka


Porzellanhäuser aus den USA von "Department 56"








die beleuchteten Porzellanhäuser von "Department 56" sind in den USA bei Sammlern sehr beliebt und jedes Jahr werden neue Häuser herausgebracht, andere werden nicht mehr hergestellt und "gehen in Rente" (retired). Es gibt sogar extra Stores, wo man nur die diversen Serien von Department 56 kaufen kann. Man kann sich ganze Landschaften und Städte daraus zusammenstellen, sogar Winterlandschaften mit Bergen und Skiabfahrten. Es ist der Wahnsinn. Und wenn man ihrem Charme auch erlegen ist, dann steht man dort vor der Herausforderung, welches Haus und welches Zubehör möchte man noch haben. . . ich war immer überfordert und konnte mich nie so recht entscheiden. 

Wir haben jetzt 7 Häuser, mehr passen nicht auf die Anrichte. . . , und ich freue mich jedes Jahr aufs Aufbauen, wenn sie Ende November aufgestellt und im Februar wieder weggeräumt werden. 


Dienstag, 15. Dezember 2015

gebrannte Mandeln wie vom Weihnachtsmarkt

wenn man über den Weihnachtsmarkt schlendert, dann duftet es an mancher Ecke so unwiderstehlich gut nach gebrannten Mandeln, dass man direkt Appetit bekommt. Es gibt nicht nur gebrannte Mandeln, sondern auch gebrannte Erdnüsse, Haselnüsse, Macadamianüsse, Sonnenblumenkerne und manchmal auch Pistazien. Leider sind die Nüsse recht teuer und auch oft mit einer sehr dicken Zuckerschicht ummantelt. Aber den Duft gibt es nicht nur auf der Kirmes oder dem Weihnachtsmarkt, den können wir auch selber in der heimischen Küche zaubern. Wir machen die gebrannten Mandeln selbst. Wie das geht? Ganz leicht, wie ihr hier lesen könnt:





Gebrannte Mandeln
  • 200 g ganze Mandeln mit Haut
  • 200 g Zucker
  • etwas Zimt und/oder Vanille nach Geschmack *
  • 3 Eßl. Wasser (höchstens 1/8 l Wasser)
  • 1 Prise Salz
Am besten nimmt man einen 20cm Edelstahltopf mit nicht zu flachem Rand, weil die Zucker-Mandelmasse sehr heiß wird und sprudelnd kocht. Zum Rühren benötigt man einen Holzlöffel.
Den Zucker, die Gewürze und das Wasser aufkochen, Mandeln zugeben und mit einem Holzlöffel rühren und nicht zu stark kochen lassen, Der Zuckersirup soll aber immerzu blubbernd kochen. Immerzu rühren.bis die Flüssigkeit karamellisiert und die Mandeln glänzen. Das kann circa 15 Min. dauern. Bitte nicht zwischendurch vom Herd weggehen. Wenn das Wasser verdampft ist, wird die Masse mit einem Mal bröselig. Unbedingt weiterrühren bis die Mandeln wieder glänzen. Das kann noch einige Zeit dauern. Herd sofort ausschalten und den Topf vom Herd ziehen.
Die Mandeln vorsichtig mit Hilfe des Holzlöffels auf ein Backpapier geben, die Mandeln glattstreichen und gut auskühlen lassen. Fertig sind die leckeren gebrannten Mandeln wie von der Kirmes. Bitte erst probieren, wenn die Mandeln abgekühlt sind, ansonsten droht Verbrennungsgefahr.

* anstelle von Vanille und/oder Zimt kann man auch ein wenig geriebene Tonka-Bohne nehmen oder aber auch Spekulatiusgewürz. Dann hat man weihnachtliche Mandeln.


Wenn man sich nun den Topf anschaut, bekommt man erst einmal einen Schreck, weil der Zucker überall klebt. Aber keine Angst. Man stellt den Topf  in die Spüle und füllt Wasser ein, den Holzkochlöffel gibt man dazu und lässt alles so lange stehen, bis sich der festgeklebte Zucker aufgelöst hat. Das geht relativ schnell. Dann den Topf und den Holzlöffel wie gewohnt spülen.

Die Mandeln hebt man am besten in einer gut schließenden Dose auf. Viel Spaß beim Naschen.



Montag, 14. Dezember 2015

Papier - Weihnachtsbäumchen aus alter Zeitschrift

ich hab mal wieder was ausprobiert. . . Die Idee kam von meiner Schwester. Sie hatte aus alten Katalogen einige Weihnachtsbäume gebastelt. Wenn das mal nicht wieder ein schönes Upcycling - Projekt noch kurz vor Weihnachten ist. . .




Och, hab ich da gedacht. . . das probiere ich auch. Ich hatte noch eine alte "LandLust" - Zeitschrift. Aus der habe ich nun auch ein Bäumchen gefaltet. geht wirklich leicht und recht schnell. Nur die äußeren Deckblätter habe ich entfernt, die restlichen Blätter habe ich wie im Video gefaltet. Ich habe das Bäumchen mal so pur gelassen und nur einen Papierstern aufgesetzt. Aber wenn man noch einen kleine Micro-Lichterkette drum herum legt, dann hat der Baum auch Licht. Wie man es faltet, seht ihr hier:
https://www.youtube.com/watch?v=yBFZQyFv1OY

Also ran an die alten Zeitschriften oder Kataloge, der Weihnachtsbaum möchte noch seinen Auftritt haben. Das Bäumchen ist doch wirklich nett geworden. Uns gefällt er. 
Wer den Papierstern noch basteln möchte, der schaut bitte hier: "Faltstern Anleitung"





Sonntag, 13. Dezember 2015

Pralinen 101 - selbstgemacht

heute habe ich einfache und schnelle Pralinen für euch. Die sind selbstverständlich selbstgemacht, denn übernächste Woche ist schon Weihnachten, das kommt ja immer so plötzlich. Leckere Pralinen werden da immer gerne gegessen. Habt ihr sie schon mal selbst gemacht? Wenn nicht, dann man los, es ist ganz einfach. Und wer sie nicht alle selber essen möchte, der kann sie auch liebevoll verpackt noch verschenken.







Man nehme:

1. Sorte Zartbitter-Marzipan
  • Zartbitterschokolade (Marke nach Wunsch)
  • Marzipan, zu kleinen Kugeln gerollt

2. Sorte Weiße Schokolade-Krokant
  • weiße Schokolade (Marke nach Wunsch)
  • Krokant

3. Sorte Weiße Schokolade-Krokant-Zartbitter
  • weiße Schokolade (Marke nach Wunsch)
  • Krokant
  • Zartbitterschokolade (Marke nach Wunsch)

4. Sorte Zartbitter-Chili
  • Zartbitterschokolade (Marke nach Wunsch)
  • Chiliflocken

5. Sorte Vollmilch-Chili-Fleur de Sel
  • Vollmilchschokolade (Marke nach Wunsch)
  • Chiliflocken
  • Fleur de Sel

6. Sorte Drei-Schichten-Pralinen
  • weiße Schokolade, Vollmilch und Zartbitter (Marke nach Wunsch)

7. Sorte Keks-Zartbitter
  • Zartbitterschokolade (Marke nach Wunsch)
  • Kekskrümel

8. Sorte Chaos-Pralinen
  • diverse Schokosorten nach Wunsch

Silikon-Pralinenformen, Chiliflocken, Fleur de Sel und Marzipankügelchen sowie Krokant bereit stellen. Jede Schokoladensorte mit einem großen Kochmesser klein schneiden und in einen kleinen Plastikbeutel füllen. Je feiner je besser. Jeden Beutel mit einer Klammer verschließen und in heißem Wasser die Schokolade schmelzen. Das geht relativ schnell, zwischendurch die Beutel vorsichtig kneten. Achtung, die Schokolade nicht zu heiß werden lassen.

Wenn sie gut geschmolzen ist, den Beutel an der Spitze vorsichtig aufschneiden und die Schokolade in die Förmchen füllen. Für die Krokant-Pralinen die Form zur Hälfte mit Schokolade füllen, Krokant einstreuen und mit Schokolade auffüllen. Noch etwas Krokant auf die Oberfläche streuen. Die fertig gefüllte Form etwas aufstupfen, damit die Oberfläche sich glättet und eventuelle Luftblasen entweichen können. Die gleiche Arbeitsweise gilt für die Chili-Pralinen.
Bei der Marzipan-Variante die Marzipankugel in die halb gefüllte Form legen und mit Schokolade abschließen.
Für die Keks-Pralinen einfach Kekskrümel unter die Schokolade rühren und in die Form füllen.
Für die Chaos-Pralinen werden die Formen mit diversen Schokoladen kreuz und quer gefüllt.

Die fertig gefüllten Pralinenformen an einen kühlen Ort stellen (einige Stunden oder über Nacht) und die Pralinen fest werden lassen. Anschließend vorsichtig aus der Form lösen.

Nun steht dem Genuß nichts mehr im Wege. Guten Appetit.



Samstag, 12. Dezember 2015

einen schönen 3. Advent !


Adventstimmung


Der Wind bläst hin, der Wind bläst her,
die Bäume haben keine Blätter mehr.
Jetzt wird es kalt, die Sonne lacht,
doch wer hat schon an Advent gedacht.
Jetzt kommt er an mit großen Schritten,
das dritte Lichtlein lässt nun bitten.



Freitag, 11. Dezember 2015

schwäbische Wibele

seit etlichen Jahren will ich schon Wibele backen. Jetzt hat es endlich geklappt und ich habe sie nun ausprobiert. Wir haben seinerzeit "Langenburger Wibele" in der Stadt Langenburg in Hohenlohe kennengelernt und sie haben uns einfach sehr gut geschmeckt. Die Wibele erinnern in der Konsistenz etwas an Russisch Brot, sind aber sehr hell und auch recht klein. Sie bestehen aus Eischnee, Zucker, Mehl und Vanille, müssen einen Tag vor dem Backen bei Zimmertemperatur ruhen und werden dann bei 140°C in ca. 15 Min. gebacken. Fertig sind leckere Wibele.



Zutaten für 2 Bleche:

  • 160 g Eiweiß (ca. 5 - 6 Stück)
  • 125 g Puderzucker
  • 180 g Mehl
  • etwas Vanille
  • eine Prise Vanillesalz
das Eiweiß wird zu steifem Schnee geschlagen und nacheinander der gesiebte Puderzucker sowie das gesiebte Mehl, Vanille und Salz untergemischt.

Zwei Backbleche mit Backpapier belegen und die Masse in einen Spritzbeutel mit nicht zu großer, glatter Tülle (Erbsengröße) füllen. Je zwei gleichgroße Tropfen werden dicht aneinander gesetzt auf das Backpapier gespritzt.
Im warmen Zimmer läßt man die Wibele über Nacht trocknen. Am nächsten Vormittag backt man sie bei 140°C im vorgeheizten Ofen in ca. 15 Min. Sie sollen kaum Farbe nehmen.

Vom Backpapier nehmen und auskühlen lassen, in einer gut schließenden Dose aufheben. 

PS.: ich habe statt eines Spritzbeutels ein Spritzgefäß aus Silikon verwendet, was super klappte. Die Masse wird hinein gegeben, der Deckel wird aufgesetzt und alles somit verschlossen. Jetzt kommt vorne nur noch die entsprechende Spritztülle darauf und schon kann es mit den Tupfen losgehen.









Mittwoch, 9. Dezember 2015

Schinken - Salz (das urige Salz)

. . . ich hab mal wieder was Neues ausprobiert. . . vor einiger Zeit hatte ich euch ja schon mein abgefahrenes Rotwein - Salz vorgestellt. Jetzt bin ich noch einen Schritt weiter gegangen. . . ich habe mal ein Schinken - Salz ausprobiert. Ich kann gar nicht mehr so genau sagen, wo im World Wide Web ich so ein Salz gesehen habe. Und da ich noch einige Katenrauch - Schinkenwürfel da hatte, kam mir die Idee und ich habe mich einfach mal daran probiert.
Et voilà, hier ist es, das urige Schinken - Salz. Mit dem urigen Ergebnis bin ich recht zufrieden. Es sieht witzig aus, weil es rosa-weiß ist. Logisch, der Schinken ist ja auch rot. . . Und der Duft ist auch sehr appetitlich.



Schinken - Salz
  • ca. 1 Eßl. Katenrauch-Schinkenwürfel *
  • 20 g feines Salz
die Katenrauch-Schinkenwürfel in einem kleinen, beschichteten Pfännchen ohne zusätzliches Öl langsam ausbraten und rösten, bis der Schinken trocken und fest ist. Darauf achten, dass er nicht zu dunkel wird. Auf einem Haushaltskrepp abtropfen und auskühlen lassen. Nun kommt der "schwierigste Teil". Die Schinkenwürfelchen werden jetzt in einem Porzellanmörser nach und nach fein gemörsert.
5 g des fein gemörserten Schinkens abwiegen und mit 20 g feinem Salz gut vermischen. In ein gut schließendes Gefäß füllen und fertig ist ein uriges Schinken - Salz.

Verwenden kann man es z.B. fürs Frühstücksei und alle anderen herzhaften Eierspeisen, zum Würzen von Bratkartoffeln und/oder wozu ansonsten noch der Schinken-Geschmack passt. Auch schön als kleines Mitbringsel.

Viel Vergnügen beim Nachmachen.

* bestimmt kann man jeden beliebigen, geräucherten Schinken nehmen. Ich könnte mir das Salz auch sehr gut mit Schwarzwälder Schinken vorstellen

Montag, 7. Dezember 2015

Flaschenverschluß mit Kordel sichern und verschließen

heute möchte ich euch einen Tipp zum sicheren Verschließen von Flaschen verraten. Gestern konntet ihr so einen Verschluss schon bei dem Post der Glühwein - Essenz auf dem Foto sehen. Besonders für Flaschen mit Korkverschluß ist diese Art des Verschließens sehr geeignet. Es ist die sichere Art und Weise, dass z.B. ein Korken aus einer Flasche nicht herausrutschen kann. So hat man früher (und bestimmt auch noch heute) Flaschen mit Korkverschluß in den Apotheken verschlossen, verkauft und abgegeben.

Die Art des sicheren Verschließens ist wirklich sehr leicht. Wie es geht, zeige ich euch hier. Zum besseren Verständnis habe ich eine dicke Kordel gewählt, aber man kann durchaus jede Art von Kordel oder Band nehmen. je nachdem, wofür die Flasche (oder auch ein Glas mit Korken) verschlossen werden soll.

Ich hoffe, anhand der Fotos kann man sehen, wie aus der Kordel ein Verschluss wird.


  1. man halbiert die Kordel und legt sie wie in Nr. 1 zurecht
  2. dann legt man die Kordel mit der Schlaufe auf den Verschluss, die Schlaufe bleibt oben auf dem Verschluss, der "Kreis" wird unterhalb des Flaschenhalses gelegt und festgezogen
  3. die beiden Kordelenden werden nach unten hin festgezogen
  4. die Schlaufe auf dem Verschluss zieht sich fest, ebenso der "Kreis" um den Flaschenhals
  5. jetzt werden die Kordelenden nach oben genommen und verknotet. Zu lange Kordelenden kann man nun abschneiden.
  6. fertig. Der Verschluss geht nicht auf und ist gesichert. Ganz früher kam noch ein Klecks Siegellack darauf. . . 



Sonntag, 6. Dezember 2015

Glühwein - Essenz (mit Prosecco)

schon letzten Winter habe ich diese leckere Essenz aus Glühwein gekocht. Ein Schuss davon in einem Sektglas und mit Prosecco aufgefüllt, genau das ist ein schöner Aperitif vor einem schönen Essen. Gerade zu Weihnachten möchte man seine Gäste verwöhnen und da ist so ein prickelnder Drink mit dem Hauch von Glühwein und Weihnachtsgewürzen das Richtige.

Die Essenz ist leicht herzustellen und sie eignet sich auch als schönes Mitbringsel. 


Glühwein - Essenz ( 200 ml ):
  • 350 ml Glühwein
  • 100 ml frisch gepresster Orangensaft
  • 1 abgeriebene Bio - Zitronenschale
  • 50 g Zucker
  • 2 Sternanis
  • 5 Nelken
  • 1 Stückchen Zimtstange
  • 1 Prise Zitronensalz
  • etwas Vanille

alle Zutaten in einen kleinen Topf geben und leise köchelnd ohne Deckel auf 200 ml einreduzieren *. Das kann ca. 
20 Minuten dauern. Anschließend die Essenz in eine kleine Karaffe oder Fläschchen abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren.
Für Prosecco mit Glühwein-Essenz gibt man einen Schuss Essenz ins Sektglas und füllt mit Prosecco (oder auch Sekt) auf. Fertig ist ein leckerer Aperitif. Diejenigen, die auf Alkohol verzichten möchten, können die Essenz auch gut mit Mineralwasser vermischen.

na dann Prost, cheers, skol, a vôtre santé, salud. . .

*Tipp:
damit man weiß, wieviel 200 ml in dem verwendeten Topf sind, 200 ml Glühwein abmessen und in den Topf füllen. Dann einen Teelöffel nehmen und hochkant hineinstellen. Dann sieht man, wie hoch die Flüssigkeit am Löffel ist. Dann den Rest hinzufügen und alles kochen lassen. Immer wieder mit dem Löffel kontrollieren bis die erforderte Höhe erreicht ist.



Mittwoch, 2. Dezember 2015

Glühwein - Fruchtgummis

im Sommer hatte ich schon Kirsch - Fruchtgummis gemacht und jetzt in der Adventszeit habe ich mir gedacht, ich probiere mal Glühwein - Fruchtgummis. Da ich sowieso schon eine Glühwein - Essenz in Arbeit hatte (Rezept gibt es in den nächsten Tagen), war der Weg zum Fruchtgummi nicht weit. . . 
Als wir letztes Wochenende eingeladen waren, habe ich u.a. auch ein Tütchen Glühwein - Fruchtgummis mitgenommen. Die Gastgeber waren begeistert und geschmeckt haben sie ihnen auch. Also ab in die Küche, es gibt Glühwein - Fruchtgummis.




Glühwein - Fruchgummis  ca. 60 Stück kleine

  • 500 ml trockener Rotwein
  • 50 ml Orangensaft
  • 1 abgeriebene Zitronenschale
  • 1 Stück Zimtstange
  • 2 Sternanis
  • 8 Nelken
  • 100 g Zucker
  • 18 Blatt Gelatine
  •  
  • kleine Silikon-Pralinenformen*
den Rotwein mit dem Orangensaft, dem Zucker und allen Gewürzen auf kleiner Flamme 5 Min. kochen lassen. Die Flüssigkeit durch ein feines Sieb in einen Messbecher gießen. In der Zwischenzeit die Blattgelatine in kaltem Wasser laut Packungsanweisung einweichen. Die Gelatine ausdrücken und in der noch heißen Flüssigkeit auflösen.
Die Silikon-Förmchen mit kaltem Wasser ausspülen und auf ein Holzbrett stellen. Die Flüssigkeit vorsichtig bis zum oberen Rand hineingießen. Zum Abkühlen alles über Nacht in den Kühlschrank stellen. Die Glühwein-Fruchtgummis vorsichtig aus der Form lösen und nett verpacken. Am besten im Kühlschrank aufbewahren, weil sie ansonsten zu sehr kleben könnten. 
Für den eigenen Vorrat hebt man sie am besten in einer Lock&Lock - Dose im Kühlschrank auf. Falls sie überhaupt so lange halten. . . 

* Pralinenformen aus Silikon gibt es in gut sortierten Küchenläden oder auch im Internethandel