Montag, 29. Februar 2016

Stoff - Osterhasen im Blumentopf

wie gefallen euch denn meine Osterhasen aus Stoff, die fröhlich über einen Blumentopf hüpfen? Na ja, hüpfen ist vielleicht ein wenig übertrieben, da sie ja einen Stock im Bauch haben, aber durch die Schleifen wird der Stock ein wenig überdeckt. . . 
Diese Hasen habe ich schon vor längerer Zeit genäht. Sie sind aus Baumwollstoff und mit Bastelwatte gefüllt und stecken in einem mit Steckmasse gefüllten Blumentopf. Schleife drum und etwas Gras auf den Topf, fertig. Ich mag sie sehr gerne und sie erfreuen einen auch noch nach Ostern . . . 




was benötigt man für einen Hasen? Man nehme:
  • ein Stück Papier
  • Bleistift
  • Baumwollstoff
  • Schere
  • Stecknadeln
  • Nähgarn
  • Nähmaschine
  • Kochlöffel
  • Holzstab
  • Schleifenband
  • Blumentopf
  • Steckmasse 
  • Ostergras oder Heu

den Hasen zeichnet man in gewünschter Größe und Form auf ein Blatt Papier und schneidet ihn aus. Den Stoff legt man rechts auf rechts, legt den Hasen darauf, steckt ihn mit Stecknadeln fest und zeichnet ihn mit 1 cm Nahtzugabe auf. Jetzt wird der Hase ausgeschnitten und mit der Maschine knappkantig rundherum abgesteppt. Achtung, an der Bauchunterseite ca. 3 cm zum Wenden offen lassen. Evtl. enge Kurven mit der Schere vorsichtig bis knapp an die Naht einschneiden, damit der Stoff beim Wenden keine Falten wirft. Den Hasen mit Hilfe eines Kochlöffels vorsichtig wenden und alle Ecken herausarbeiten. Den Hasen mit Bastelwatte füllen. Die Naht bis auf ein kleines Stück zunähen. Ein kleines Löchlein offen lassen, weil der Holzstab da hinein kommt.
Steckmasse in den Blumentopf stecken, einen Holzstab mittig hineinstecken und jetzt den Hasen aufstecken. Auf den Boden des Topfes etwas Gras legen und einige Schleifen unter dem Bauch des Hasens befestigen. Fertig. Sollten die Schleifen rutschen, entweder mit einer Stecknadel feststecken oder mit etwas Garn am Hasen festnähen.






Samstag, 27. Februar 2016

crunchy Mango - Parfait

vor einigen Wochen bekam ich die Gelegenheit, für die schöne Zeitschrift  "Einfach Hausgemacht"  ein Rezept auszu-probieren. Das crunchy Mango - Parfait, was ich testen durfte, ist wirk- lich ein sehr leckeres Parfait, was seinem Namen alle Ehre macht. Es ist sehr fruchtig, zart schmelzend und durch die karamellisierten Haferflocken ist es wirklich crunchy und selbst im gefrorenen Zustand lässt  es sich wunderbar schneiden und es enthält durch die Eigelbe und die geschlagene Sahne keine großen Eiskristalle. Wunderbar. Auch die Zubereitung ist kinderleicht und wenn man das Parfait für die größere Runde benötigt, dann kann man es sehr gut schon einige Tage vorher zube- reiten. Denn der Nachtisch wartet dann im Froster auf seinen großen Auftritt. Die Menge reicht locker für 10 Scheiben bzw. 10 Portionen. Folglich ist es sehr schön für das kommende Osterfest, die Kommunion oder Konfirmation geeignet. Dadurch, dass wir zur Zeit des Testens keinen Besuch hatten, hatten mein Mann und ich so fast eine Woche lang jeden Tag Nachtisch . . .  lecker!

Also unbedingt das Parfait ausprobieren. Und wer Freude an schönen Dingen hat und gerne in schönen Zeitschriften blättert, dem lege ich die Zeitschrift auch noch ans Herz. Falls ihr sie noch nicht kennen solltet. Die Ausgabe mit dem Mango - Parfait ist ab 02. März 2016 im Handel erhältlich. Ich bekam schon ein Magazin vorab und habe schon fleißig darin geblättert. . . Viel Spaß beim Lesen des Magazins und gutes Gelingen und guten Appetit beim Naschen des Parfaits.






crunchy Mango - Parfait    Rezept ist für ca. 10 dicke Scheiben

Für eine Kastenform 12 x 30 cm 

3 EL Haferflocken
2 EL Zucker + 75 g Zucker
3 sehr reife Mangos
1 Limette
4 Eigelbe
200 g Schlagsahne

Die Haferflocken und zwei Esslöffel Zucker in einer beschichteten Pfanne langsam erhitzen. Unter Rühren anrösten und den Zucker karamellisieren. Die Haferflocken zum Abkühlen auf Backpapier verteilen. Den restlichen Zucker und 75 ml Wasser aufkochen und köcheln lassen, bis sich der Zucker gelöst hat. Beiseite stellen zum Abkühlen.
Die Mangos schälen, das Fruchtfleisch vom Kern schneiden und grob würfeln. Limettensaft auspressen. Das Mangofruchtfleisch mit dem Limettensaft fein pürieren und 300 g abwiegen. Das restliche Mangopüree beiseite stellen.
Die Eigelbe in eine Schlagschüssel geben, den Zuckersirup zufügen und über einem heißen, leicht siedendem Wasserbad 3 - 5 Minuten dickschaumig aufschlagen. (Dabei darf die Schüssel das Wasser nicht berühren.) Anschließend vom heißen Wasserbad nehmen und auf einer Schüssel mit Eiswasser 1 - 2 Minuten kalt schlagen. Die 300 g Mangopüree und die abgekühlten Haferflocken, bis auf 1 Eßl. für die Garnitur, unterheben. Die Sahne steif schlagen und unter die Masse heben. In eine mit Frischhaltefolie ausgelegte Form* füllen, glatt streichen, mit Folie abdecken und für 4 - 6 Stunden oder über Nacht in den Tiefkühler stellen.
Das Mangoparfait in Scheiben schneiden, mit dem restlichen Mangopüree und den gerösteten Haferflocken servieren.

* mein Tipp: damit die Klarsichtfolie besser an der Kastenform haftet, sprühe ich die Form vorher mit etwas Wasser ein. So kann die Folie sehr leicht in alle Ecken gedrückt werden.

Rezept © Zeitschrift "Einfach Hausgemacht", Ausgabe zwei/Frühling 2016 









Mittwoch, 24. Februar 2016

"Desiderata" - ein Gedicht von Max Ehrmann

heute gibt es mal kein Rezept, keinen Basteltipp, sondern einfach mal ein Gedicht. . .

wir haben aufgeräumt und dabei auf dem Speicher in der hintersten Ecke noch einige Kinderspiele, diverse Puzzle und Playmobil "gefunden". Da das Spielzeug noch in sehr gutem Zustand war, habe ich die Sachen für die Kindergruppen der Gemeinde und auch für die Flüchtlingskinder gespendet. So habe ich die Sachen ins Gemeindehaus gebracht und beim Warten auf die Küsterin habe ich im Flur das Gedicht "Desiderata" von Max Ehrmann* gelesen. Diesen Text hatte ich schon lange nicht mehr gelesen und so habe ich mich gefreut, als ich den Text schön gerahmt dort im Flur fand. Wenn man "Desiderata" so liest, dann wird man doch ein wenig nachdenklich. Vielleicht geht es euch ebenso. . .
Übersetzungen gibt es viele, ich habe mal zwei in Deutsch herausgesucht und eine in Englisch.



Desiderata     Max Ehrmann, 1927

Gehe gelassen inmitten von Lärm und Hast 
und denke an den Frieden der Stille.

So weit als möglich, ohne dich aufzugeben, 
sei auf gutem Fuß mit jedermann.
Sprich deine Wahrheit ruhig und klar aus, 
und höre Andere an, 
auch wenn sie langweilig und unwissend sind, 
denn auch sie haben an ihrem Schicksal zu tragen.
Meide die Lauten und Streitsüchtigen. 
Sie verwirren den Geist.

Vergleichst du dich mit anderen, 
kannst du hochmütig oder verbittert werden, 
denn immer wird es Menschen geben, 
die bedeutender oder schwächer sind als du.
Erfreue dich am Erreichten und an deinen Plänen.
Bemühe dich um deinen eigenen Werdegang, 
wie bescheiden er auch sein mag; 
er ist ein fester Besitz im Wandel der Zeit.

Sei vorsichtig bei deinen Geschäften, 
denn die Welt ist voller Betrügerei.
Aber lass deswegen das Gute nicht aus den Augen, 
denn Tugend ist auch vorhanden:
Viele streben nach Idealen, 
und Helden gibt es überall im Leben.

Sei du selbst. 
Täusche vor allem keine falschen Gefühle vor. 
Sei auch nicht zynisch, wenn es um Liebe geht, 
denn trotz aller Öde und Enttäuschung verdorrt sie nicht, 
sondern wächst weiter wie Gras.

Höre freundlich auf den Ratschlag des Alters, 
und verzichte mit Anmut auf die Dinge der Jugend.
Stärke die Kräfte deines Geistes, 
um dich bei plötzlichem Unglück dadurch zu schützen. 
Quäle dich nicht mit Wahnbildern. 
Viele Ängste kommen aus Erschöpfung und Einsamkeit.
Bei aller angemessenen Disziplin, 
sei freundlich zu dir selbst. 
Genau wie die Bäume und Sterne, 
so bist auch du ein Kind des Universums. 
Du hast ein Recht auf deine Existenz.

Und ob du es verstehst oder nicht, 
entfaltet sich die Welt so wie sie soll.
Bleibe also in Frieden mit Gott, 
was immer er für dich bedeutet,
und was immer deine Sehnsüchte und Mühen 
in der lärmenden Verworrenheit des Lebens seien – 
bewahre den Frieden in deiner Seele.
Bei allen Täuschungen, Plackereien und zerronnenen Träumen
ist es dennoch eine schöne Welt.

Sei frohgemut. Strebe danach glücklich zu sein.



Gehe ruhig und gelassen durch Lärm und Hast und sei des Friedens eingedenk, den die Stille bergen kann. 

Stehe, soweit ohne Selbstaufgabe möglich, in freundlicher Beziehung zu allen Menschen. Äußere deine Wahrheit ruhig und klar und höre anderen zu, auch den Geistlosen und Unwissenden; auch sie haben ihre Geschichte. 

Meide laute und aggressive Menschen, sie sind eine Qual für den Geist. Wenn du dich mit anderen vergleichst, könntest du stolz werden oder dir nichtig vorkommen; denn immer wird es jemanden geben, größer oder geringer als du. Erfreue dich deiner eigenen Leistungen wie auch deiner Pläne. 

Bleibe weiter an deinem eigenen Weg interessiert, wie bescheiden auch immer er sein mag. Er ist ein echter Besitz im wechselnden Glück der Zeiten. In deinen geschäftlichen Angelegenheiten lass Vorsicht walten; denn die Welt ist voller Betrug. Aber dies soll dich nicht blind machen gegen gleichermaßen vorhandene Rechtschaffenheit. Viele Menschen ringen um hohe Ideale; und überall ist das Leben voller Heldentum. 

Sei du selbst. Vor allen Dingen heuchle keine Zuneigung und sei nicht zynisch, was die Liebe betrifft; denn auch im Angesicht aller Dürre und Enttäuschung ist sie doch immerwährend wie das Gras. 

Ertrage freundlich-gelassen den Ratschluss der Jahre, gib die Dinge der Jugend mit Würde auf. Stärke die Kraft des Geistes, damit sie dich in plötzlich hereinbrechendem Unglück schütze. Aber beunruhige dich nicht mit Einbildungen. Viele Befürchtungen sind die Folge von Erschöpfung und Einsamkeit. Bei einem gesunden Maß an Selbstdisziplin, sei gut zu dir selbst. 

Du bist ein Kind des Universums, nicht geringer als die Bäume und die Sterne; du hast ein Recht, hier zu sein. Und ob es dir nun bewusst ist oder nicht: Zweifellos entfaltet sich das Universum wie vorgesehen. 

Darum lebe in Frieden mit Gott, welche Vorstellung du auch von ihm hast. Was auch immer dein Mühen und Sehnen ist, in der lärmenden Wirrnis des Lebens, erhalte dir den Frieden mit deiner Seele. 

Trotz all ihrem Schein, der Plackerei und den zerbrochenen Träumen ist diese Welt doch wunderschön. 

Sei achtsam. 

Strebe danach, glücklich zu sein.



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English Original 

Go placidly amid the noise and haste, and remember what peace there may be in silence. 

As far as possible without surrender be on good terms with all persons. Speak your truth quietly and clearly; and listen to others, even the dull and ignorant; they too have their story. 

Avoid loud and aggressive persons, they are vexations to the spirit. If you compare yourself with others, you may become vain and bitter; for always there will be greater and lesser persons than yourself. Enjoy your achievements as well as your plans. 

Keep interested in your career, however humble; it is a real possession in the changing fortunes of time. Exercise caution in your business affairs; for the world is full of trickery. But let this not blind you to what virtue there is; many persons strive for high ideals; and everywhere life is full of heroism. 

Be yourself. Especially, do not feign affection. Neither be cynical about love; for in the face of all aridity and disenchantment it is as perennial as the grass. 

Take kindly the counsel of the years, gracefully surrendering the things of youth. Nurture strength of spirit to shield you in sudden misfortune. But do not distress yourself with imaginings. Many fears are born of fatigue and loneliness. Beyond a wholesome discipline, be gentle with yourself. 

You are a child of the universe, no less than the trees and the stars; you have a right to be here. And whether or not it is clear to you, no doubt the universe is unfolding as it should. 

Therefore be at peace with God, whatever you conceive Him to be, and whatever your labors and aspirations, in the noisy confusion of life keep peace with your soul. 

With all its sham, drudgery and broken dreams, it is still a beautiful world. 

Be cheerful. 

Strive to be happy.

Max Ehrmann (1872 - 1945)


* Die Desiderata, auch als Lebensregel von Baltimore bezeichnet, ist ein berühmter Text zum Thema „So führst du ein glückliches Leben“. Es wurde 1927 von Max Ehrmann (1872–1945), einem deutschstämmigen Rechtsanwalt aus Terre Haute, USA, verfasst. Eine verbreitete Moderne Sage behauptet, es stamme aus der Old St. Paul’s-Kirche, Baltimore 1692. Wörtlich bedeutet der Titel (von lat. desiderare, „ersehnen“, „wünschen“) etwa (Segens)wünsche.   ....   Max Ehrmann beantragte bereits am 3. Januar 1927 das Urheberrecht für dieses Gedicht,[1] das seine Nachkommen allerdings in einem Prozess 1976 verloren, weil es in den 1940ern ohne Copyrightvermerk publiziert worden war.[2] Das Gedicht ist seither in der Public Domain. Chronologisch ist dies die erste verbürgte Quelle zur Herkunft des Gedichtes. 1933 verwendete er die Desiderata als Teil der Weihnachtsgrüße an seine Freunde. Die Witwe Ehrmanns veröffentlichte 1948, drei Jahre nach dem Tod ihres Mannes, einen Gedichtband mit dem Titel „The poems of Max Ehrmann“, erschienen bei Bruce Humphries Publishing Company, Boston. 
 Text Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Desiderata_(Gedicht)





Dienstag, 23. Februar 2016

Enten Brust - im Backofen fertig gebraten

ab und an gibt es bei uns auch mal eine schöne, rosa gebratene Barbarie Entenbrust. Man denkt immer, das ist sehr schwierig, diese schön rosa hinzubekommen, aber wenn ihr mein Rezept befolgt, dann gelingt das ganz leicht.
Die Entenbrust wird gewaschen und trocken getupft. Dann schneidet man mit einem scharfen Messer die Fettschicht rautenförmig ein. (Wie man auf dem Foto sieht, ist mir das nicht gerade gut gelungen. . . . Aber das war dann letztendlich auch egal, sie war trotzdem gelungen). Dann wird sie gewürzt, in der Pfanne beidseitig angebraten, in Folie verpackt und im Ofen fertig gebraten. Das ist die Kurzversion - und hier die genaue Anleitung:




man benötigt für 2 Personen eine schöne Entenbrust. Ich hatte eine gefrorene Barbarie-Entenbrust. Diese bitte vor der Verwendung im Kühlschrank langsam auftauen lassen. Außerdem Salz und frisch gemahlenen, schwarzen Pfeffer und Alufolie.

Zubereitung:
  • den Ofen auf 180°C Ober- / Unterhitze vorheizen.
  • die Brust abspülen und trockentupfen
  • die Fettseite rautenförmig einschneiden ohne ins Fleisch zu schneiden
  • die Fleischseite salzen und pfeffern
  • eine Pfanne trocken erhitzen
  • die Brust mit der Hautseite hineinlegen und ca. 5 Min. scharf anbraten, bis die Fettschicht golden gebräunt ist.
  • Brust wenden und noch ca. 2 Min. auf der Fleischseite braten.
  • ein Stück Alufolie nehmen, die angebratene Brust mit der Fettseite nach oben darauf legen und das Fleisch so in der Folie einpacken, dass nur die Fettseite frei bleibt und herausschaut
  • auf einem Blech oder in einer Form das eingepackte Fleisch in den heißen Ofen schieben (mittlere Schiene) und ca. 10 Min. braten. Den Ofen nach 10 Min. ausschalten und noch weitere 5 Min. im Ofen nachgaren lassen
  • aus dem Ofen holen, kurz rasten lassen und fertig ist die rosa gebratene Entenbrust





   

Sonntag, 21. Februar 2016

Osterhasi - Schachtel

bald ist Ostern und da sind die Hasen los. . .  und manchmal braucht man auch ein kleines Schächtelchen, um ein paar Schokoladeneier zu verpacken oder zu verschenken. Und so habe ich heute eine kleine Schachtel für euch, die man auch leicht selber basteln kann. Der kleine Hasi ist aus festerem Bastelpapier und außer als Schachtel kann er noch gut als Deko dienen. 
Wenn man sich das Foto anschaut, dann versteht man fast schon ohne Anleitung, wie die Schachtel gefaltet wird.




für den Osterhasi benötigt man:
  • braunes Bastelpapier
  • hellbraunes Bastelpapier für die 2 Ohren und die Nase
  • ein Stück weißes Papier für die Zähne
  • etwas schwarzes Papier oder schwarze Wollfäden für die Schnurrhaare
  • Klebepads
  • Wackelaugen
  • etwas Schleifenband
  • Lineal
  • Bleistift
  • Schere
  • Falzbein

auf das braune Bastelpapier überträgt man das Schnittmuster des Hasen.  Der Boden ist ein Rechteck in der Größe 10 x 7,5 cm, das Dreieck der Vorder- und Rückseite ist jeweils 10 x 17 cm groß und die beiden Dreiecke für die Seitenteile sind jeweils 7,5 x 17 cm groß. 
Unten auf dem Foto habe ich nur den Boden und die Vorderseite aufgezeichnet. Die anderen drei Seiten werden noch mit aufgezeichnet und dann alles als ein Stück ausgeschnitten. Das auszuschneidende Teil sieht aus wie ein Stern mit 4 Spitzen. Möchte man die Schachtel zusammenkleben, dann sollte man an den langen Seiten (Vorder- und Rückseite) noch etwas Pappe dranlassen, damit man alles zusammenkleben kann. Auf die Vorderseite werden die Augen, die ovale Nase (mit Klebepad zur Erhöhung), das Schnäuzchen und die Zähne aufgeklebt. Die Schnurrhaare werden, falls sie aus Papier sind, ein wenig mit der Schere vorsichtig gewellt und ebenso aufgeklebt. Die beiden Ohren leicht über die Schere ziehen, damit sie sich auch ein wenig wellen. In allen 4 Spitzen wird noch ein kleines Loch gestochen, damit dort das Band durchgezogen werden kann. Der Boden wird jetzt mit dem Falzbein leicht geprägt, damit man die Dreiecke nach oben klappen kann. Alle 4 Dreiecke werden oben mit dem Band verschlossen und die zwei Ohren mit Klebepads oben an den Seiten angeklebt. Fertig ist der kleine Osterhasi.



Vorderteil und Boden  des Osterhasen 





Freitag, 19. Februar 2016

umfilzte Kieselsteine mit aufgefilzter Blüte

nun ist bald der Winter vorbei. Obwohl, hier im Rheinland war er im Grunde genommen gar nicht. Wir hatten weder Frost noch Schnee, nur Regen. Aus diesem Grunde sehnt man schon nach frischen Blumen. Die habe ich heute zwar nicht für euch, aber diese (Filz - ) Blumen hier sind ganz lange haltbar und unverwüstlich. Und man kann sie recht leicht selber herstellen. Sie sind gefilzt und thronen auf umfilzten Kieselsteinen. Sie kann man als Briefbeschwerer oder auch als Deko verwenden. 



für diese gefilzten Blumen auf einem Kieselstein benötigt man:
  • schöne runde Kieselsteine
  • diverse lose Filzwolle
  • Olivenöl- oder Kernseife
  • heißes Wasser
  • Essig
  • Filznadel
  • Luftpolster-Folie

und so wirds gemacht. Die Filzwolle legt man überlappend und in mehreren Schichten um den Stein. Der Stein soll nicht mehr zu sehen sein. Vorsichtig wird der Stein jetzt mit heißem Wasser begossen, dass alles gut durchnässt ist. Dann reibt man mit der Seife vorsichtig darüber und reibt vorsichtig den ganzen Stein in den Händen. So, als wolle man sich die Hände waschen. Die Seife soll schön schäumen. Je mehr man reibt, desto mehr verfestigt sich die Wolle. Zwischendurch immer wieder etwas Wasser und vielleicht auch Seife zugeben. Sollten noch Stellen am Stein nicht von Wolle bedeckt sein, dann einfach noch etwas Wolle auflegen und mit Hilfe von Wasser und Seife festfilzen. Wenn sich die Filzschicht schön verdichtet hat und den Stein gut und fest ummantelt hat und einem sein Werk gefällt, dann wird der Stein gespült. Dafür den umfilzten Stein gut unter heißem Wasser spülen. Wenn man keine Seife mehr spürt, dann noch etwas Essigwasser zum Neutralisieren der Wolle darüber gießen, nochmals mit klarem Wasser spülen und der "Filzstein" ist fertig. Den so gefertigten Stein kann man auch schön als Handschmeichler nehmen.

Jetzt geht es an die Blume. Dafür die Wolle in Blütenform auf ein Stück Luftpolsterfolie legen. Die Wolle mit Wasser benetzen und Seife darauf reiben. Eine zweite Lage Luftpolsterfolie auflegen und alles vorsichtig rubbeln und reiben. Wenn die Blüte sich etwas verfestigt hat, dann legt man die grüne Wolle als Stiel auf und filzt diese am Blütenansatz vorsichtig fest. Den Stiel (die Mitte) stellt man so her, indem man die grüne Wolle in den Händen rubbelt, bis eine kleine "Schlange" entstanden ist. Oben und unten muss die Wolle noch lose sein. Das eine Ende filzt man dann unter die Blüte, das untere Teil auf den Stein. Immer schön reiben und rubbeln bis das gewünschte Ergebnis erzielt ist. Eventuelle Feinarbeiten werden mit der Filznadel ausgeführt. Dafür vorsichtig an den Stellen einstechen, die verfestigt werden sollen. Auch kleine Fehlstellen können so ausgebessert werden. Ist alles nun zur Zufriedenheit fertig, dann wird alles noch einmal gut gespült, in Form gezupft und anschließend getrocknet. 

Und wie gefällt euch der gefilzte Stein mit Filzblüte? Ist doch wirklich mal die etwas andere Deko-Idee. Die Steine selber kann man auch sehr schön mit Kindern gestalten. Sehr gut kann man die Steine an Bächen und Flüssen sammeln oder auch im Baumarkt kaufen.




Dienstag, 16. Februar 2016

knusprige Dinkel - Brötchen mit "Tigerkruste"

Wenn man einen Blog hat, dann ist man immer auf der Suche nach ausgefallenen und neuen Rezepten. Oder aber man schaut mal in seine Sammlung, was es da noch so schönes gibt. Diese Tage habe ich folglich mal wieder meine Rezepte durchgeschaut und da ist mir ein ein Brötchenrezept mit besonderer Kruste in die Hände gefallen. Es ist die "Tigerkruste".  "Tigerkruste und Tigerpaste" ? Was ist das denn? Hab ich ja noch nie gehört. . . durch Zufall bin ich auf diese Paste gestoßen.  Joan de Groot  hat auf ihrem Blog  diese Paste beschrieben. Mensch, hab ich gedacht, das ist ja mal eine gute Idee. Knusprige Brötchen mag ja jeder, ich probiere das mal aus. So habe ich mir gedacht, dass ich meine Dinkelbrötchen damit bestreiche. Die Dinkelbrötchen  sind immer so lecker, man kann sie mit Mohn oder mit anderen Saaten bestreuen, sie nur mit Wasser bestreichen oder auch mal eine ausgefallene "Tigerpaste" aufstreichen. 

Und hier sind sie nun, die knusprigen Dinkel-Brötchen mit "Tigerkruste". Wenn das mal nicht ausgefallen ist. . . ., sehen sie nicht appetitlich aus?  Und geschmeckt haben sie auch sehr gut. Die Kruste ist wirklich schön knusprig. Diese "Tigerbrötchen" wird es jetzt öfter geben. . . 





Dinkel - Brötchen  mit "Tigerkruste"    (8 Stück)

für das Brühstück:
  • 50 g Dinkelmehl Type 630
  • 50 g kochendes Wasser
das Mehl wird mit dem kochenden Wasser übergossen und fix glatt verrührt. Eventuell noch etwas Wasser zufügen, falls noch etwas Mehl zu sehen ist. Die Mischung soll dann auf Zimmertemperatur abkühlen.

für den Teig:
  •  Brühstück (siehe oben)
  • 310 g Dinkelmehl Type 630
  • 140 g Wasser, lauwarm
  • 1 Eigelb
  • 5 g Honig
  • 7 g Butter
  • 7 g frische Hefe
  • 7 g Salz
Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen und mit allen anderen Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und ca. 10 Minuten langsam kneten lassen. Wenn der Teig geschmeidig ist und sich vom Schüsselboden löst, noch einmal 2 Minuten schnell kneten lassen.

Den Teig zur Kugel formen, in eine ausreichend große Schüssel geben und mit Frischhaltefolie abgedeckt mindestens 1 Stunde gehen lassen. Der Teig sollte sich sichtbar vergrößert haben.

In der Zwischenzeit aber die "Tigerpaste" herstellen:

"Tigerpaste":

  • 17 g ganz feines Paniermehl oder Semmelbrösel
  • 17 g Reismehl *
  • 1 g frische Hefe
  • 1 Prise Salz
  • 2 g Zucker
  • 85 g kochendes Wasser
  •  
  • 1/2 Teel. neutrales Öl
* Reismehl: Milchreis oder anderer trockener Reis wird im Thermomix oder in einem anderen, starken Mixer ganz fein gemahlen. So erhält man Reismehl. Reismehl kann man aber auch im Reformhaus oder Bio-Supermarkt kaufen.

für die Paste das Paniermehl mit dem Reis ganz fein mahlen, das kochende Wasser zugießen und alles glatt rühren. Es dürfen keine Klümpchen enthalten sein. auf Zimmertemperatur abkühlen lassen (evtl. eine Schüssel mit kaltem Wasser zu Hilfe nehmen und das Gefäß hineinstellen, damit alles schneller abkühlt). Dann Zucker, Salz und Hefe in ganz wenig Wasser auflösen und unterrühren. Abdecken. Achtung, das Gefäß sollte etwas größer sein, da die Mischung aufgeht.
Erst kurz vor der Verwendung alles noch einmal glatt rühren und das Öl untermischen.

Wenn der Teig nach ca. 1 Stunde schön gegangen ist, ihn aus der Schüssel nehmen und in 8 gleichschwere Brötchen teilen und rund wirken. Die Brötchen mit Abstand auf Backpapier* legen. Ich schneide mir immer Quadrate für jedes Brötchen zu. Nun kommt die "Tigerpaste" zum Einsatz.

Dafür werden die Brötchen mit der "Tigerpaste" unter Zuhilfenahme eines Silikonpinsels dick bestrichen. Die Paste soll ruhig einige Millimeter dick rundherum auf dem Brötchen sein. Jetzt an einem warmen Ort mindestens 1 1/2 Stunden gehen lassen bis sich das Volumen verdoppelt hat. 

Einen Pizzastein** in den kalten Backofen (2. Stufe von unten) auf das Rost legen und dann den Ofen auf 240°C Ober-/Unterhitze gut vorheizen.

Die gut gegangenen Brötchen mit dem Backpapier direkt auf den heißen Backstein legen, die Temperatur auf 200°C reduzieren und ca. 15-20 Min. backen.

Tipp: ich schneide schon vor dem Gehen der Brötchen Backpapierquadrate zu und lege die Brötchen einzeln auf die Quadrate. Dann die gegangenen Brötchen mit Papier auf den heißen Stein legen und backen.

** hat man keinen Pizza-Stein, dann ein Blech in den Ofen schieben und mit aufheizen. die Brötchen einzeln auflegen und backen wie beschrieben.
Ich habe einen runden Pizzastein, der in einem Edelstahlgestell mit Griff liegt, ca. 32 cm Durchmesser hat und 1 cm dick ist. Er lässt sich so leicht in den Ofen stellen und genauso leicht wieder herausholen. Im Handel oder im Internet kostet so ein Stein rund 15 € bis 20 € .


6 Brötchen mit "Tigerkruste" und 2 "nackte" Brötchen






Sonntag, 14. Februar 2016

"Apfel im Schlafrock"

Mein Mann fragte mich heute, was ich denn so zum Kaffee am Nachmittag backen würde. Nach kurzem Überlegen habe ich mich für einen "Apfel im Schlafrock" entschieden. Ich hatte noch Blätterteig-Quadrate im Froster und Äpfel sowieso im Haus.
So was leckeres scheint irgendwie aus der Mode gekommen zu sein, denn nirgendwo sieht man noch "Äpfel im Schlafrock". Dabei ist das soooo lecker! Vor allem wenn sie noch leicht warm sind. Und man kann diese ja auch auf die vielfältigste Art füllen. Ich habe mich da für Rosinen, diverse Nüsse und etwas Marzipan entschieden. Oben auf den Teig habe ich dann noch etwas braunen Zucker gestreut, damit eine leichte Karamellkruste entsteht.

Und hier sind sie nun, die "Äpfel im Schlafrock", die mich irgendwie an kleine, antike Krönchen erinnern, warum auch immer . . . 





Apfel im Schlafrock  2 Stück

  • 4 Quadrate Blätterteig in Scheiben, gefroren
  • etwas Eiweiß zum "kleben"
  • 2 Äpfel 
  • Rosinen
  • diverse Nüsse, grob gehackt
  • Marzipan
  • brauner Zucker
  • Zimt nach Geschmack
  • Eigelb, Milch oder Sahne zum Bestreichen
die Blätterteig-Quadrate laut Packungsanweisung auftauen lassen. Die Äpfel schälen und das Kerngehäuse mit einem Apfelausstecher entfernen. Pro "Apfel im Schlafrock" benötigt man zwei Quadrate Teig und einen Apfel. 
Den Blätterteig auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und den Apfel darauf setzen. In die Apfelmitte nun nach Belieben Rosinen, Nüsse, Marzipanstückchen und evtl. noch etwas Zucker und/oder auch etwas Zimt geben. Den Teigrand mit Eiweiß bestreichen. Das zweite Teigquadrat auf den Apfel legen und leicht um den Apfel legen. Den unteren Teig nach oben um den Apfel legen, sodaß der Apfel komplett vom Teig eingeschlossen ist. Jetzt alles mit ein wenig Eigelb, Milch oder Sahne einpinseln, etwas braunen Zucker aufstreuen und in den auf 200°C vorgeheizten Ofen schieben. Die Äpfel brauchen ca. 25 Min. bis sie golden gebacken sind.
Wenn sie noch lauwarm sind, dann schmecken sie am besten. Und wer möchte, kann dazu noch eine schöne Vanillesauce oder auch Vanilleeis essen. Guten Appetit.




Freitag, 12. Februar 2016

spicy oven - fried chicken ...................................................... pikant-scharfe Hähnchenbrust, im Ofen gebacken

Wenn man mal wieder Appetit auf leckere, saftige Hähnchenbrust hat, dann möchte man vielleicht auch mal was Neues ausprobieren. Nur schön gebraten ist zwar lecker aber mitunter auch ein wenig langweilig. Von daher möchte ich euch heute mal ein amerikanisches Rezept vorstellen. Das "spicy oven-fried chicken", also pikant-scharfe Hähnchenbrust im Ofen gebacken, ist ein ungewöhnliches Rezept. Auch die Zubereitung. Aber das Fleisch ist supersaftig, pikant-scharf gewürzt und außerdem noch paniert. Hört sich das nicht lecker an? Das schöne ist auch, wenn man dieses Hähnchen für eine größere Personenzahl machen möchte, dann ist das auch kein Problem, denn auf ein Backblech passen doch so einige Brustfilets.

Nun aber zum Rezept und wie es gemacht wird. Ich wünsche gutes Gelingen bei diesem amerikanischen Rezept und guten Appetit. 



Spicy oven-fried chicken  (pikant-scharfes Hähnchenbrustfilet, im Ofen gebacken)
  • 150 ml Buttermilch
  • 1 Eßl. Tabasco oder Tabasco grün, je nach gewünschter Schärfe
  • 1 Eßl. Senf
  • 1 Knoblauchzehe (gepresst) 
  • ½ Teelöffel schwarzer Pfeffer, gemahlen
  • 1 Teelöffel Salz

  • 1kg Hähnchenbrustfilets oder dickere Hähnchenschnitzel
die Brustfilets sollten möglichst gleich dick sein, evtl. die dickeren Stellen etwas flach klopfen. Alle Zutaten für die Marinade vermischen und in ein gut zu verschließendes Gefäß (z.B. eine Lock&Lock - Dose) geben und das Hähnchen in die Marinade legen. Das Fleisch soll mit der Marinade bedeckt sein. Das Gefäß nun verschließen und alles im Kühlschrank über Nacht marinieren lassen. Am besten legt man das Fleisch abends ein.

am nächsten Tag:
  • 1 Becher Paniermehl oder Semmelbrösel
  • ¼ Becher geriebenen Parmesan
  • 2 Eßl. Mehl
  • 2 Teelöffel Thymian, getrocknet
  • ½ Teelöffel Paprikapulver
  • ½ Teel. Cayennepfeffer
  • 1/2 Teel. Salz

  • ca. 2 Eßl. Öl
alle trockenen Zutaten gut miteinander verrühren und in eine große Form füllen. Das Fleisch aus der Marinade nehmen, leicht abtropfen lassen und in der Panade wälzen und andrücken. Das Fleisch nun 20 Minuten ruhen lassen. Ca. 1- 2 Eßl. Öl auf ein Backblech geben und verteilen. Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Nun das geölte Backblech in den heißen Ofen schieben und 5 Min. aufheizen lassen.
Das heiße Blech mit dem panierten Fleisch belegen, einen Backrahmen darum stellen (Tipp: damit der Ofen sauber bleibt, falls man einen hat. Ansonsten kann man ihn selbstverständlich auch weglassen) und in die Mitte des Ofens schieben. Je nach Dicke des Fleisches in ca. 30-40 Minuten hellbraun-golden backen.

Die Schnitzel werden nicht gewendet!

Dazu passen Kartoffel-Wedges,   Ballon - Kartoffeln , Backofenkartoffeln, Bratkartoffeln oder Pommes frites sowie ein Salat. Da kann man nur noch guten Appetit wünschen.






Montag, 8. Februar 2016

rheinischer Mettwurst - Pfannkuchen

heute am Rosenmontag gab es zum Mittagessen mal wieder ein Rezept aus meiner Kindheit. Es ist der Mettwurst-Pfannkuchen. Kaum einer außerhalb des Rheinlandes wird ihn kennen, aber er schmeckt so super und wenn man einen Metzger hat, der gute Mettwürstchen herstellt (das sind leicht geräucherte Würste, auch Mettenden genannt), dann sollte man diese Pfannkuchen doch einmal ausprobieren. Es lohnt sich auf jeden Fall. Diesen Pfannkuchen gab es früher in unserer Familie gerne auch zur Karnevalszeit. Er ist herzhaft, lecker und dazu schmeckt besonders gut ein Bier. Mein Rezept für den Teig ist nur ein Vorschlag, man kann jedes Pfannkuchen-Grundrezept verwenden, Hauptsache ist, dass der Teig nicht süß und nicht zu dünn- oder dickflüssig ist. 





für 2 Pfannkuchen benötigt man
  • 3 Eier
  • 6 Eßl. Mehl
  • ca. 200 ml Milch
  • Salz und weißer Pfeffer, frisch gemahlen
  • 2 geräucherte Mettenden oder Mettwürstchen

aus Eiern, Mehl, Milch und den Gewürzen einen dickflüssigen und nicht zu dünnen Pfannkuchenteig herstellen und 15 Min. stehen lassen. In der Zwischenzeit die Mettwurst in gleichmäßige, dünne Scheiben schneiden. Eine beschichtete Crèpe-Pfanne auf mittlerer Hitze erhitzen und Olivenöl (oder Sonnenblumen- oder Rapsöl) hineingeben und die Hälfte des Pfannkuchenteiges einfüllen. Sofort die Mettwurstscheiben auf den Teig legen. Hitze evtl. reduzieren und den Pfannkuchen auf der Unterseite golden braun backen und die Oberseite fest ist. Mit Hilfe eines Deckels oder Tellers den Pfannkuchen vorsichtig wenden und weiter backen, bis auch die Mettwurstscheiben golden sind. Pfannkuchen wieder wenden und servieren. Fertig zum Genuß. Lecker! Dazu passt gut ein grüner Salat.



Sonntag, 7. Februar 2016

Hähnchen süß - sauer mit Basmati-Reis

wenn es frische Ananas und frische Paprika gibt, dann koche ich sehr gerne Hähnchen süß - sauer mit Basmati-Reis. Das Rezept habe ich schon seit Jahren in meinem Rezeptbuch, es hat seinerzeit Tim Mälzer im TV gekocht, aber ich habe es ein wenig abgeändert. Wenn man sich bei den Zutaten für die Sauce an die genaue Menge hält, dann braucht man es fast nicht mehr abschmecken. Das Gericht schmeckt einfach gut. Ich habe zwar meistens ein wenig ein schlechtes Gewissen in Bezug auf den Ketchup und den Zucker, aber da man das Gericht nicht jeden Tag kocht, finde ich es schon ok. Aber im Gegensatz zu Fertiggerichten (oder auch bei den Gerichten beim Chinesen) weiß man hier, was man an Zutaten drin hat. . . von daher braucht man auch kein schlechtes Gewissen zu haben.



Hähnchen süß - sauer  (nach Tim Mälzer)

  • 500 g Hähnchenbrustfilet oder Pute, gewürfelt
  • etwas Mondamin oder andere Stärke
  • 1 rote Paprika, gewürfelt
  • 1 gelbe Paprika, gewürfelt
  • 2 große Zwiebeln, grob gewürfelt
  • 400 g Ananaswürfel 
  • 1 Eßl. gewürfelter Ingwer
  • 3 Eßl. Rapsöl
  • 200 ml Orangensaft
  • 2 Eßl. Apfelessig
  • 200 ml Ketchup
  • 2 Eßl. brauner Zucker 
  • Pfeffer
  • evtl. Salz
  •  
  • Basmati-Reis

Das Fleisch in 3 cm große Würfel schneiden. Kurz vor dem Anbraten mit Mondamin überstäuben.  Die Paprika vierteln, entkernen und würfeln. Die Zwiebeln pellen und grob würfeln. Die Ananas schälen und würfeln. Sollte man keine frische Ananas bekommen, kann man auch sehr gut Ananas aus der Dose verwenden. Dann bitte die Ananas abtropfen lassen. Den Ingwer schälen und in feine Würfel schneiden. 

Das Öl in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebeln hineingeben und leicht anschwitzen. Das Fleisch salzen, zu den Zwiebeln geben und rundherum golden anbraten. Nun die Paprika dazugeben und ebenso kurz anbraten. Zuletzt den Ingwer dazu geben und ebenso kurz anschwitzen.

Den Orangensaft, den Essig, den Ketchup und den Zucker zugeben, alles aufkochen lassen. Jetzt die Ananaswürfel zugeben und alles bei mittlerer Hitze 5 Min. leise kochen lassen. Mit Pfeffer und evtl. Salz abschmecken.


Dazu passt sehr gut Basmati-Reis. Dazu 1 Teil Basmati mit 2 Teilen Wasser und einer Prise Salz in einen ausreichend hohen Topf geben. Alles zum Kochen bringen. Vorsicht, der Reis schäumt leicht über. Den Deckel auflegen, die Herdplatte ausstellen und den Reis auf der heißen Platte 15 Min. quellen lassen. Der Reis hat das komplette Wasser aufgesogen und man braucht ihn nur noch mit einer Gabel auflockern.

Das Hähnchen süß - sauer schmeckt auch gut aufgewärmt und man kann es sogar einfrieren.



Samstag, 6. Februar 2016

Vanille - Muffins

letzte Woche wurde ich gebeten, für eine Senioren Karnevalsveranstaltung einige Muffins zu backen. Gesagt, getan, und hier sind sie: leckere, fluffig-lockere Vanille - Muffins. Vor dem Backen habe ich noch etwas Krokant aufgestreut und als Deko einen Aufleger aus Esspapier aufgelegt. Dafür wird der Aufleger einfach mit einem Klecks Zuckerglasur oder Zuckerschrift aus der Tube festgeklebt. Die Muffins sind sehr gut angekommen und sie haben allen gut geschmeckt.
Ich hatte mich für die schlichte Variante ohne Früchte entschieden, aber das Rezept kann man ohne weiteres aber auch noch mit gefrorenen Früchten, Schokostückchen und/oder Rosinen verfeinern.




lockere Vanille - Muffins   12 Stück

  • 170 g Zucker
  • 2 Eier
  • 1 dicke Prise Vanillesalz
  • 560 g Mehl
  •  2 Päckchen Backpulver
  • gemahlene Vanille aus der Vanillemühle
  • 480 ml Vollmilch
  • 120 ml Sonnen- oder Rapsöl
  •  
  • evtl. noch frische Blaubeeren, Himbeeren, Schokostückchen, Rosinen, Krokant, etc.*

Zucker, Salz und Vanille mit den Eiern dickschaumig aufschlagen. Langsam nach und nach die Milch und das Öl unterrühren. Das Backpulver mit dem Mehl vermischen und ebenso portionsweise unterrühren. Fertig ist der Grundteig. 
*Wer den Teig noch aufpeppen möchte, gibt nach Wunsch Früchte oder Schokolade unter die Grundmasse und backt sie dann.

12 Papierförmchen in die Muffinform stellen oder man benutzt eine Silikonform, dann sind die Förmchen nicht notwendig. Den Backofen auf 170°C Heißluft stellen.

Den Teig gleichmäßg auf die 12 Förmchen verteilen und in den heißen Ofen schieben. In ca. 15 Min. sind die Muffins schön aufgegangen und sie sind fertig, wenn sie schön golden sind.




Dienstag, 2. Februar 2016

incredible DoCros (eine Art Cronuts)

vor einiger Zeit schwappte die Cronut-Welle auch über Deutschland. Cronuts sind eine Mischung aus Croissants und Donuts und werden in Fett ausgebacken und mit Vanillecreme gefüllt. Ein New Yorker Bäcker hat sie erfunden und jeden Tag sind vor seinem Geschäft lange Schlangen, weil jeder Cronuts möchte.
Der Hype ist ja nun schon ein wenig abgeebbt, aber ich habe folgendes Rezept mal ausprobiert. Das Ergebnis war sehr lecker, wenngleich die Zubereitung schon einige Zeit in Anspruch nimmt.
Wer sich aber auch an die Arbeit machen möchte, der erhält leckere, sagen wir mal, DoCros.


Zutaten für die "DoCros":
  • 60 ml lauwarme Milch
  • 65 ml lauwarmes Wasser
  • 6 g Trockenhefe
  • 150 g kalte Butterwürfelchen
  • 250 g Mehl
  • 30 g Zucker
  • 1 dicke Prise Vanillesalz

  • Sonnenblumen- oder Rapsöl zum Frittieren*
  • Vanillezucker 
  • abgekühlter Vanillepudding

Zubereitung:
Milch, Wasser und Hefe mischen. Mehl mit der Butter in einem Foodprozessor (oder z.B. Thermomix) krümelig mixen. Oder man zerreibt das Mehl mit der Butter mit den Händen.
Salz und Zucker zugeben und alles in die Flüssigkeit schütten. Alles verrühren und mit den Händen gut zu einem glatten Teig verkneten. Die Schüssel mit Klarsichtfolie abdecken und den Teig 2 Stunden an einem nicht zu kühlen Ort gehen lassen.
Den gegangenen Teig 1cm dick zu einem Rechteck ausrollen (ca. 30x60cm), ein Drittel des Teiges über das zweite Drittel klappen und das letzte Drittel über die beiden Teigdrittel legen. Den Teig um 90° drehen und diesen Vorgang 2x wiederholen.
Den Teig mit Klarsichtfolie abdecken und im Kühlschrank mindestens 4 Stunden ruhen lassen. Oder man lässt den Teig über Nacht im Kühlschrank, das wäre noch besser.
Den Teig dann erneut ausrollen, 1 cm dick, dann in Quadrate schneiden (für eckige DoCros). Auf ein bemehltes Blech legen und mit einem Tuch abdecken, bei Zimmertemperatur nochmal 1 Stunde gehen lassen. Das Frittieröl (Sonnenblume oder Rapsöl) auf 170°C in einem ausreichend großen Topf* erhitzen und die DoCros pro Seite für ca. 2 Min. frittieren bis sie aufgegangen und schön golden sind.
Auf Küchenkrepp abtropfen lassen und in Vanillezucker wälzen. Mit Hilfe einer Gebäckspritze an 4-6 Stellen der DoCros etwas Vanillepudding einspritzen. Fertig sind sie zum Genuss.

Kalorienreich, etwas "fettig" und süß, aber sehr lecker.

Tipp*:
ich nehme zum Frittieren immer meinen gußeisernen Wok. Da benötigt man nicht so viel Öl. Die Temperatur kontrolliere ich mit einem digitalen Thermometer. Oder man nimmt einen Holzlöffel und gibt den Löffelstiel ins heiße Öl. Steigen sofort kleine Bläschen auf, dann hat das Öl die richtige Temperatur.