Donnerstag, 30. Juni 2016

Limoncello - der fruchtige Zitronenlikör

Limoncello schmeckt sehr nach Urlaub und Sonne. Aber was ist eigentlich Limoncello? Es handelt sich hierbei um einen wunderbaren, sehr nach Zitrone schmeckenden Zitronenlikör. Der ursprünglich aus Süditalien stammende Likör schmeckt eisgekühlt am besten und ist es nicht schön, dass man ihn auch ganz leicht selber herstellen kann? Man benötigt nur drei Zutaten: Bio-Zitronen, Alkohol und Zuckerwasser. Für unsere Gäste (und für uns selber natürlich auch) habe ich jetzt wieder einen leckeren Limoncello hergestellt. Denn gerade im Sommer schmeckt er besonders gut.



Limoncello   Zutaten für 1 Liter

  • 4 größere unbehandelte Bio - Zitronen 
  • 350 ml Doppelkorn (38 %) 
  • 100 ml Alkohol (70 %, aus der Apotheke) 
  • 450 g Zucker
  • 450 ml Wasser

Zubereitung:
Die Zitronen heiß waschen und abtrocknen. Die Schale ganz dünn abschneiden. Darauf achten, dass nur die gelbe Schale abgeschnitten wird. Die weiße Schicht schmeckt bitter. Die Zitronen selber werden anderweitig verwendet.

Die Zitronenschalen mit dem Doppelkorn und dem Alkohol mischen. Alles zugedeckt eine Woche durchziehen lassen. Ab und zu schütteln.

Dann 450 Milliliter Wasser mit dem Zucker zum Kochen bringen und offen zehn Minuten kochen. Den Sirup abkühlen lassen. Die Zitronenschalen aus dem Alkohol fischen und in den Sirup geben. Abgedeckt ein bis zwei Tage darin ziehen lassen.

Danach die Schalen entfernen. Alkohol und Sirup mischen, durch einen Teefilter gießen und den Likör in Flaschen füllen. Gut verschlossen und kühl lagern.

Fertig ist der leckere Limoncello Zitronenlikör, der sich wunderbar als Geschenk eignet und eisgekühlt am besten schmeckt.



so verschließt man eine Flasche


Dienstag, 28. Juni 2016

Lachs mit Zucchini und Zitrone im Pergamentpäckchen

wer gerne Lachs und Zucchini isst, der ist hier genau richtig. Hier vereinigen sich knackige Zucchini und saftiger Lachs mit Zitrone, Schalotte und Dill zu einem sehr leckeren, leichten Essen. Dazu hat man noch sehr wenig Arbeit damit, das Gericht wird im Ofen gebacken und kommt ruckzuck auf den Teller. So, nun aber los, hier geht es zum Rezept:



Lachs mit Zucchini in Pergament   pro Person benötigt man:
  • 1 kleine Zucchini, der Länge nach halbiert und in dünne Scheiben geschnitten
  • 1 kleine Schalotte, in dünne Scheiben geschnitten
  • 1 Eßl. Butter oder Olivenöl
  • Dill, gefriergetrocknet oder frisch, nach Geschmack
  • einige Scheiben Bio-Zitrone plus 2 Teel. Zitronensaft
  • grobes Salz und Schwarzer Pfeffer nach Geschmack
  • 1 Stück Lachsfilet (ca. 150g)

den Backofen auf 175°C vorheizen, pro Person ein Stück Backpapier (DIN-A4 Größe) zur Hälfte falten, öffnen und auf ein Backblech legen. Auf der einen Backpapierseite nun die Zutaten stapeln. Zuerst die Zucchini, Butter/Öl, Dill und Zitrone. Mit Salz und Pfeffer würzen. Dann auf den Berg den Lachs legen, mit Zitronensaft besprenkeln und ebenso würzen.

Die andere Hälfte des Backpapiers nun darüber schlagen und halbmondförmig zusammenfalten. Auf ein Backblech passen 2 Päckchen. Die Päckchen auf dem Backblech in den vorgeheizten Ofen schieben und in ca. 15-17 Min. backen.

Wer großen Appetit hat, der isst noch ein Stück Baguette dazu.

Tipp:
auch rote Paprikastreifen zu den Zucchini schmecken sehr gut. So wird das Gericht noch ein wenig bunter. . .

Serviertipp:
Entweder die Päckchen auf den Teller legen, mit einer Schere vorsichtig öffnen und aus dem Papier essen (Vorsicht: heißer Dampf!!!) oder das Paket öffnen und mit einem großen Pfannenheber die Stapelei auf einem Teller anrichten.



Sonntag, 26. Juni 2016

Seerosen im Gartenteich

heute muss ich euch mal ein paar Fotos zeigen. Im Gartenteich blühen nun die Seerosen. Ich bin ganz begeistert und habe sofort meine Kamera gezückt. Die Seerosen gehören wirklich zu den schönsten Blüten und tragen ihren Namen "Rosen" zu Recht.












und? Habe ich zuviel versprochen? Die Blüten sind doch wohl fantastisch. Ich bin ganz begeistert.






Mittwoch, 22. Juni 2016

Spargel - Pastete "Irmi"

vor einiger Zeit habe ich ein wunderbares Spargelrezept auf dem Blog meiner Blogfreundin Irmi  gefunden. Sie blogte das Rezept eines Spargel-Strudels. Da man ja immer auf der Suche nach einem neuen Spargelrezept ist, habe ich sofort gedacht, das ist auch was für uns. Nachdem ich meinem Mann davon erzählt habe, fragte er direkt, wann es das zu essen gibt. Und folglich habe ich das Rezept ausprobiert. Ich habe mich aber nicht sklavisch an Irmi's Rezept gehalten, sondern das genommen, was ich noch so hatte und habe das Rezept in >Spargel-Pastete "Irmi"< umbenannt. ( Irmi, ich hoffe du bist damit einverstanden . . .  ) Aber ich versichere euch, es hat uns sehr gut geschmeckt. Die Kombination von Spargel, Schinken und Spinat passt sehr gut zusammen und das Gericht ist wirklich klasse. Das ist auch mal ein Gericht, was man als Vorspeise servieren könnte. Also schaut auch mal bei "mein Land und Gartengenuß" vorbei. Irmi wird sich bestimmt sehr freuen.



Nun aber zum Rezept und wie ich die Pastete zubereitet habe.

Spargel -  Pastete "Irmi"      2 Portionen

  • 1 Rolle Blätterteig
  • 4 große Scheiben italienischer, gekochter Schinken
  • 8 Würfel gefrorener Blattspinat, aufgetaut und gut ausgedrückt
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 4 - 6 Stangen frischer Spargel, bissfest gekocht
  • ca. 100 g Pizzakäse 
  • etwas Kondensmilch oder Sahne zum Bestreichen
die Rolle Blätterteig in 2 gleichgroße Stücke schneiden. Auf jede Hälfte halbseitig den in Streifen geschnittenen, gekochten Schinken legen. Darauf kommt der Blattspinat, diesen etwas salzen und pfeffern. Dann legt man die Spargelstücke darauf und zuletzt den Pizzakäse. Nun die freie Seite des Blätterteiges darüber klappen und gut festdrücken. Mit der Kondensmilch bestreichen und in den auf 200°C vorgeheizten Backofen (Ober- Unterhitze) schieben und in ca. 35 Min. golden backen.

Vorsicht ist allerdings beim Essen geboten. . . der Spargel ist mega-heiß, wenn die Pastete frisch aus dem Ofen kommt. Also Obacht . . . ;-)





Montag, 20. Juni 2016

Frau Kölschen - Wisch und ihre Kollegen. . .

ich fotografiere ja sehr gerne. Das habt ihr ja schon mitbekommen. Manchmal ist es so, wer nicht bei drei auf dem Baum sitzt, der wird auch schon abgelichtet. Heute habe ich auf dem Balkon mal ein wenig mit Models herum experimentiert. Mit einigen Blumen und ein paar Figuren habe ich eine kleine "Fotosession" veranstaltet. . . 
Vor einigen Jahren hatte ich mir im Modell-Eisenbahnladen einige Miniatur-Figürchen gekauft. Diese habe ich heute in die Blumen gesetzt und fotografiert. Ich finde, die Fotos sind recht nett geworden. 


Kapkörbchen oder Kapmargerite (Osteospermum)



Hortensie in rosa



Kapkörbchen oder Kapmargeriten (Osteospermum)



Zauberglöckchen (Minipetunie, Million Bells)  in blau


Kapkörbchen (Osteospermum)


Kapmargerite in weiß


Frau Putzfee hatte ich beim Pilze putzen schon letzten Herbst fotografiert. . . 

Baumpilze



Samstag, 18. Juni 2016

Aprikosen - Tarte mit Schmandguß

Aprikosen mag doch (fast) jeder und ich liebe sie besonders und vor allen Dingen diese Tarte. Die Kombination aus Mandel-Mürbeteig, den saftig-fruchtigen Aprikosen und dem cremigen Guß - für mich ist das Rezept perfekt. Folglich gehört sie zu meinen Lieblingskuchen im Sommer. Und genau jetzt kann man diese wunderbare Tarte wieder backen, denn es gibt sie endlich wieder: leckere, fruchtige und saftige Aprikosen. Bevor es keine schönen Aprikosen mehr gibt, sollte man also schnell diesen Kuchen noch backen. Ich finde ihn soooooo lecker . . . hmmmm . . . 




Aprikosentarte mit Schmandguß     30cm Durchmesser

Teig:
  • 250 g Mehl
  • 75 g Zucker
  • 25 g Vanillezucker
  • 1 Prise Vanillesalz 
  • 25 g gemahlene Mandeln 
  • 1 Ei 
  • 125 g Butter 
Aus allen Zutaten rasch einen Teig kneten, 30 Min. kalt stellen, zwischen Klarsichtfolie dünn ausrollen und in eine Quicheform (30cm) legen. Mit einer Gabel den Teig einstechen.

Für den Belag:
  • 2 Essl. Paniermehl und 
  • 25 g Mandelblättchen auf den Boden streuen.
  • 1 kg Aprikosen entsteinen, halbieren und dicht an dicht auf den vorbereiteten Boden legen.
Für den Guss:
  • 100 g Zucker
  • 200 g Schmand oder Saure Sahne
  • 4 Eier
  • 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver
Für den Guss alle Zutaten gut verrühren und über die Aprikosen gießen.

Im vorgeheizten Ofen bei 175°C Ober-/Unterhitze, 2. Schiene von unten, in 50-60 Min. backen.

Fertig ist die leckere Aprikosen-Tarte mit Schmandguß. Guten Appetit. Vielleicht noch ein Löffel Schlagsahne dazu und der Genuß kann beginnen. Aber die Tarte schmeckt auch ohne Sahne. . .







Mittwoch, 15. Juni 2016

"Focaccia" - knuspriges Fladenbrot

ab und zu kommt es ja mal vor, dass etwas Kartoffelpüree vom Mittagessen übrig bleibt und man nicht weiß, was man damit machen soll. So ging es mir heute. Aufessen möchte man es nicht, weil man satt ist und diesen kleine Klecks für den nächsten Tag aufheben, das wäre auch zu wenig. Aber wir wollen ja keine Lebensmittel unnötig in den Müll geben, deshalb habe ich diesen Rezeptvorschlag für euch. Sollte kein Püree übrig sein, dann nimmt man gekochte Kartoffeln und ggfls. etwas mehr Flüssigkeit.
Dieses fluffige, saftige und knusprige Brot eignet sich sehr gut zu Gegrilltem, oder zum Tzatziki . Aber es schmeckt auch pur sehr gut. Und wer einmal anfängt, vom frischen Brot etwas zu knabbern, der kann kaum damit aufhören. Deshalb sollte man gleich die doppelte Menge backen . . .



Focaccia "knuspriges Fladenbrot"


für den Kartoffel-Hefeteig:
  • 3/4 Teel. Trockenhefe
  • etwa 200 g Kartoffelpüree (oder gekochte, abgekühlte und fein zerdrückte mehlige Kartoffeln)
  • 30 ml Olivenöl
  • 400 g Mehl 550er
  • 1 Teel. Salz
  • ca. 200 ml lauwarmes Wasser

für den Belag:
  • 1-2 Eßl. Olivenöl
  • Rosmarinnadeln
  • Fleur de Sel oder grobes Meersalz 
für den Teig die Hefe auf das Wasser streuen und 2 Min. stehen lassen. Mit dem Olivenöl und dem Püree vermischen, dann das Mehl und das Salz unterrühren, evtl. noch etwas mehr Wasser. So lange rühren, bis ein zusammenhängender und nicht mehr klebender Teig entstanden ist und er sich vom Schüsselrand löst. Je feuchter der Teig ist, desto lockerer wird das Brot.

Den Teig mit eingeölten Händen ca. 30 mal kneten, in eine leicht geölte Schüssel geben, abdecken und ca. 3-4 Std. gehen lassen. Das Volumen sollte sich verdoppelt haben. Man kann den Teig aber auch über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. 

Den Backofen auf 220°C Ober-/ Unterhitze vorheizen, Backpapier auf ein Backblech legen. Die Teigkugel oval und gleichmäßig flachdrücken (ca. 25 x 20 cm) und auf das Backblech legen. Mit den Fingern kleine Vertiefungen hineindrücken, mit Olivenöl beträufeln und mit Rosmarin und grobem Salz bestreuen.

Den Fladen in etwa 25 Min. golden backen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

PS.: das Brot wird schneller weg sein, als man gucken kann. Daher evtl. gleich die doppelte Menge backen . . .

Tipp:  sehr gut passt selbstgemachtes Tzatziki dazu. Das ist der griechische Joghurt-Knoblauch-Gurken-Dip. Mein Tzatziki - Rezept findet ihr hier: "Tzatziki" - eine griechische Vorspeise 



Montag, 13. Juni 2016

Karins Erdbeer - Kuppeltorte

Es war mal wieder an der Zeit, zum Kaffee mal etwas Neues zu kreieren. Es ist Erdbeerzeit und so habe ich mir auch dieses Jahr eine Erdbeertorte ausgedacht. Sie sollte optisch ein wenig ausgefallen sein, nicht zu schwer und nicht zu süß schmecken und schön fruchtig-leicht, aber auch sahnig sein. Und was mir bei einer Sahnetorte sehr wichtig ist, ein knuspriger, buttriger Mürbeteig als Boden. Und so habe ich mich dieses Mal für eine Erdbeer -  Kuppeltorte mit Biskuit, Mürbeboden und Erdbeer-Qark-Sahne Füllung entschieden. 
Und hier ist sie, meine neueste Kreation:

im Eifer des Gefechts hatte ich alle Erdbeeren für die Torte verbraucht und hatte keine mehr zum Verzieren der Torte übrig. . .
deshalb ist die Torte undekoriert . . . schade, aber egal

die Torte im Anschnitt


making of . . . und das Ergebnis

Und so bin ich vorgegangen. Eine runde Edelstahlschüssel (Durchmesser oben 24cm) habe ich mit Klarsichtfolie ausgelegt, hinein kam eine in dünne Scheiben geschnittene Biskuitrolle. Als Füllung habe ich eine Quark-Sahne-Erdbeermasse gewählt und als Abschluss einen knusprig-buttrigen Mürbeteigboden.

Und hier ist mein Rezept der Erdbeer - Kuppeltorte 

Mürbeteigboden:
  • 150 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 300 g Dinkelmehl 630er
  • 1 Schuss kaltes Wasser
aus den Zutaten einen Mürbeteig kneten, in Klarsichtfolie kurz ruhen lassen, zwischen der Folie dünn ausrollen (knapp einen halben Zentimeter dick). Einen Kreis von 24cm ausstechen und bei 180°C Ober-/Unterhitze, mittig, ca. 25 - 35 Minuten golden backen. Den übrig gebliebenen Teig entweder für später einfrieren oder Kekse daraus ausstechen und ebenfalls abbacken. Den Boden auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Biskuitroulade:
  • 5 Eiweiß, Gr. M
  • 120 g Zucker
  • 5 Eigelb Gr. M
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 150 g Dinkelmehl 630er
  • 3/4 Messerspitze Backpulver
  •  
  • 1 Glas Erdbeer - Konfitüre

das Eiweiß zu Eischnee steif schlagen, den Zucker und das Salz dazu geben und weiter schlagen. Die Eigelbe unterziehen, das Mehl mit dem Backpulver mischen, über die Eimasse sieben und vorsichtig unterziehen.
Ein Backblech mit Backpapier belegen und einen rechteckigen Backrahmen darauf stellen. Die Biskuitmasse einfüllen und gleichmäßig dünn bis zu den Rändern glattstreichen. Das Blech in den auf 200°C vorgeheizten Ofen, Ober- Unterhitze, mittig einschieben und ca. 10 - 15 Min. goldgelb backen.

Zwischenzeitlich ein Geschirrtuch mit Zucker bestreuen. Nach dem Backen sofort den Backrahmen entfernen, den Bisquit auf das Geschirrtuch stürzen, das Backpapier sofort vorsichtig abziehen und wieder auflegen. Das Geschirrtuch mit dem Bisquit und dem Backpapier von der langen Seite her vorsichtig eng aufrollen und so wie es nun ist auskühlen lassen.

Nun ist Zeit, um eine Schüssel (Halbkugelform, 24cm Durchmesser) vorzubereiten. Die Schüssel innen mit Wasser besprühen und Klarsichtfolie hineinlegen und alle Luftblasen herausdrücken.

Die ausgekühlte Roulade vorsichtig entrollen und gleichmäßig mit der Marmelade bestreichen. Wieder stramm aufrollen, in Klarsichtfolie verpacken und kurz im Kühlschrank durchkühlen lassen.

Nun kann die Erdbeer - Füllung zubereitet werden.

Erdbeer - Füllung:
  • 400 g pürierte Erdbeeren
  •  60 g Zucker
  •  40 g Vanillezucker
  • 500 g Magerquark
  • 250 ml Sahne, steif geschlagen
  • 7 Blatt Gelatine
  • ca. 300 g - 400 g grob gewürfelte Erdbeeren
Den Quark mit dem Zucker und dem Erdbeerpüree verrühren. Die Gelatine laut Packungsanweisung in Wasser 5 Min. einweichen, leicht ausdrücken und in einem kleinen Topf auf mittlerer Hitze erwärmen, bis sie sich auflöst. Achtung, sie darf nicht zu heiß werden und auf keinen Fall kochen. Etwas Quarkmasse zu der aufgelösten Gelatine geben, alles gut verrühren, wieder etwas Quarkmasse dazu geben und wieder verrühren. Dann die Gelatinemasse sorgfältig unter die restliche Quarkmasse rühren. Zuletzt die steif geschlagene Sahne unterziehen und die gewürfelten Erdbeeren dazu geben.

Jetzt kommt der Tortenaufbau. Die Roulade in 1cm dünne Scheiben schneiden und von der Mitte beginnend in die Schüssel legen. Die ganze Schüssel damit auskleiden. Da hinein kommt die Erdbeer - Füllung und evtl. obenauf die letzten Rouladenscheiben. Zuletzt wird der Mürbeteigboden oben aufgelegt und vorsichtig angedrückt. Achtung: die Masse ist noch sehr weich!
Die überstehende Klarsichtfolie über den Boden schlagen. Vorsichtig wird jetzt die Schüssel zum Durchkühlen in den Kühlschrank gestellt und dann heißt es warten. Mindestens 4 Stunden oder über Nacht sollte man sich schon gedulden. Die Gelatine wird dann fest und sie Torte kann gestürzt werden. Die Tortenplatte wird auf die Schüssel gelegt und zusammen dreht man die Schüssel um. Durch die Klarsichtfolie wird sich die Torte sehr leicht von der Schüssel lösen. Man braucht nur noch die Folie abziehen, die Torte evtl. noch mit einigen Erdbeeren garnieren* und fertig ist das Prachtstück.
Dass die Torte geschmeckt hat, brauche ich wohl nicht zu sagen. . . ich war mit mir zufrieden, unseren Gästen hat sie auch sehr gut geschmeckt, was will Frau mehr . . .



* Im Eifer des Gefechts hatte ich alle Erdbeeren für die Torte verbraucht und ich hatte keine mehr zum Verzieren der Torte übrig gelassen. . . shit happens, aber egal. Sie hat auch so geschmeckt . . .

Samstag, 11. Juni 2016

Erdbeer - Mango - Marmelädchen

alle Jahre wieder - die Erdbeeren sind reif, da koche ich auch Marmelade, äh, darf man ja zu Erdbeeren nicht mehr sagen, also Konfitüre, Fruchtaufstrich . . . oder eben Marmelädchen. Wie man hier im Rheinland sagt. Dieses Jahr habe ich Erdbeeren mit Mango gemischt. Diesen Tipp hatte ich in der  "daheim+unterwegs" - Sendung im WDR gesehen und am nächsten Tag direkt in die Tat umgesetzt. Sie ist sehr lecker geworden. Schön fruchtig, farblich sehr schön und was mir besonders gut gefällt, sie ist nicht zu weich und dadurch flutscht sie nicht gleich vom Brot oder Brötchen. Ich glaube, diese Marmelade wird es öfter geben. 

die "Ausbeute" von 1 kg Frucht und 1 kg Zucker


Erdbeer - Mango Marmelädchen
  • 800 g Erdbeeren
  • 200 g reife Mango
  • 1000 g Gelierzucker 1:1
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 1 Schuss Kirschwasser (wenn man mag)
  • 1 Schuss natives Olivenöl
  •  
  • kleine Marmeladengläser mit Twist-Off-Verschluss
die geputzten und geviertelten Erdbeeren mit den Mangowürfeln zusammen in einen ausreichend hohen Topf* geben. Den Gelierzucker darüber steruen und über Nacht (oder einige Stunden) stehen lassen. Dann das Salz dazu geben, alles gut umrühren und die Masse mit einem Stabmixer gut pürieren. Jetzt die Masse zum Kochen bringen, dabei immer rühren. Zwischenzeitlich einen kleinen Teller in den Froster stellen. Wenn alles blubbert, die Masse noch ca. 5 Min. köcheln lassen. Nicht wundern, das schäumt. Deshalb soll man auch einen ausreichend hohen Topf nehmen. Am Ende der Kochzeit das Kirschwasser unterrühren und einen kleinen Schuss Olivenöl. Der Schaum wird durch das Öl weniger. Jetzt den Teller aus dem Froster nehmen, einen Klecks Marmelade darauf geben. Sie sollte sehr schnell fest werden und nicht mehr laufen. Sollte sie noch laufen, die Marmelade noch etwas kochen lassen und erneut testen.

Jetzt ist die Marmelade fertig. Sie kann nun in gut gespülte und ausgekochte Gläser bis zum Rand gefüllt werden. Deckel drauf und sofort fest verschließen. Beim Abkühlen "knacken" die Deckel und die Gläser sind luftdicht verschlossen. Die Gläser nach Wunsch noch beschriften und fertig ist ein sehr leckeres, fruchtiges Erdbeer - Mango - Marmelädchen.

* Ich habe mir zum Marmelade kochen letztes Jahr einen Kupfertopf gekauft. Er ist sowohl innen als auch außen komplett aus Kupfer. In Frankreich wird die Marmelade oft in Kupfertöpfen gekocht. Sie geliert besser und die Farbe und der Geschmack werden intensiviert.


Foto vom letzten Jahr


kostenlose Label kann man z.B. hier personalisieren und ausdrucken: http://marmalabel.com/Members/Gallery.aspx


Mittwoch, 8. Juni 2016

meine Küchenmesser von Dreizack Wüsthof "Classic"

heute möchte ich euch mal etwas über meine Messer erzählen. . . 


in eine Küche gehören anständige Messer, das ist jedenfalls meine Devise. . . Schon 1986 habe ich damit begonnen, mir nach und nach "ordentliche" Messer zuzulegen, die ein ganzes Leben lang halten sollen. Schon damals gefielen mir die Dreizack Würsthof "Classic" Messer, sodass als erstes Messer das Brotmesser der Serie ins Haus kam. Kurz darauf gesellte sich das kleine Tourniermesser dazu und die Magnetleiste. Ich mag es nicht, wenn man scharfe Messer einfach in eine Schublade legt. Sie stoßen beim Öffnen und Schließen der Schublade aneinander und werden stumpf bzw. sie können Riefen und Ecken bekommen. Und dann ist es mit der Schärfe auch schon gewesen. Viele Köche bevorzugen einen Messerblock. Aber auch den mag ich nicht. Er steht im Weg, man ist immer auf der Suche nach dem gewünschten Messer und wie soll man den Block innen reinigen? Ich finde das für mich nicht ideal. Von daher ist für mich die beste Aufbewahrung die Magnetleiste an der Wand. Die Messer sind sicher aufbewahrt, man sieht sofort welches Messer man benötigt und die Reinigung ist auch sehr einfach. Außerdem bekommen die Messer keine Riefen, da ich sie nach Gebrauch sofort per Hand abspüle und wieder an ihren Platz hänge. Nach und nach kamen die anderen Messer noch dazu und ich möchte keines missen. Nur ab und an schärfe ich sie, sie sind immer noch sehr scharf und wie man sieht, sie halten schon seit 30 Jahren. 

Deshalb gehören für mich scharfe, gute Messer in jeden Haushalt. Je schärfer sie sind, desto weniger besteht die Gefahr des Verletzens. Hört sich vielleicht ulkig an, stimmt aber. Mit einem stumpfen Messer dauert das Schneiden auch länger und die Schnitte werden nicht so glatt wie bei ordentlich geschliffenen. Am besten testet man das am Brotmesser. Mit einem guten Brotmesser mit Wellenschliff kann man auch dass knusprigste Brot sehr gut selber in gleichmäßige Scheiben schneiden, ohne dass einem die Krümel um die Ohren fliegen. Mit einem ganz einfachen Brotmesser gelingt das nicht so gut bis überhaupt nicht. Mir fällt das immer auf, wenn man mal in Ferienwohnungen unterwegs ist und man ein "einfacheres" Brotmesser benutzen möchte. Dann stelle ich immer fest, wie gut mein altes Brotmesser immer noch ist.

Sicherlich sind so genannte "gute Messer" teuer, aber ich finde es rechnet sich. Das Brotmesser, was heute um die €70,-- kostet, ist natürlich teuer, aber wenn ich bedenke, meines habe ich schon 30 Jahre. Was hätte ich schon an Geld ausgegeben für einfache Messer. Das wäre auf die Jahre gesehen viel teurer gekommen. Wie sagt man schon mal, wer billig kauft, kauft auf Dauer teuer. Und das stimmt. Wenn einem der Preis zu teuer ist, dann kann man sich doch zum Geburtstag, Muttertag oder auch zu Weihnachten ein schönes Messer wünschen . . . so als Tipp nebenbei   ;-)

Ich habe mich damals für die Dreizack Wüsthof "Classic" Messer entschieden, weil sie mir schon immer so gut gefallen haben und sie mir heute immer noch gefallen. Und das schöne ist, man kann sie heute noch kaufen und ggfls. die Serie erweitern.
Natürlich haben auch außer Wüsthof Dreizack andere Firmen gute Messer, wie z.B. Böker, Güde, Zwilling, Windmühlenmesser oder Carl Mertens. Alle kommen aus Solingen.

Gute Messer sind wirklich eine sinnvolle Investition und ich muss sagen, meine Messer sind die besten ;-)  . . . für mich. . . 



meine Messer von links nach rechts:
  • Kochmesser
  • Santoku - Messer mit Kullenschliff
  • Schinkenmesser
  • kleines Santoku - Messer
  • Küchenmesser
  • Brotmesser
  • Tomatenmesser
  • Tourniermesser
  • Gemüsemesser
das Brotmesser ist schon 30 Jahre alt und war mein erstes Messer. Ca. 2005 habe ich es ein Mal bei einem Messerschleifer professionell nachschleifen lassen. Und es schneidet immer noch super gut. Die rösche Kruste bei frischem Brot krümelt kaum und selbst beim frischesten Brot kann man, wenn man möchte, sehr dünne Scheiben schneiden. 

Mit dem Santoku kann man wunderbar feine Julienne schneiden,

Das Schinkenmesser eignet sich sehr gut um Braten oder auch rohes Fleisch zu schneiden.

Das Tomatenmesser nehme ich außer für Tomaten auch gerne um Salami, Blutwurst oder Fleischwurst in dünne Scheiben zu schneiden.

Das Tourniermesser ist das am meisten verwendete Messer, man kann damit z.B. sehr gut Obst  oder Kartoffeln schälen. Oder auch Gemüse in Form schneiden.


auf dem unteren Foto sieht man noch meinen Wetzstahl, eine Fleischgabel sowie einen Messerschärfer von Dreizack.

Auf dem oberen Foto hängt noch ein kleines Messer neben der Magnetleiste an der Wand. Es ist ein kleines Santoku-Messer der Firma Böker. Damit kann man z.B. wunderbar Zwiebeln kleinschneiden, weil das Messer sehr gut in der Hand liegt. Und man kann es gut mitnehmen, wenn man z.B. zum Campingplatz fährt, oder eine Ferienwohnung angemietet hat. Auch passt es mit der Hülle sehr gut in den Wanderrucksack oder den Picknick-Korb, oder. . . oder . . . oder . . .

Infos zu diesem Messer auf der homepage von Böker: https://www.boker.de/kochmesser/boeker-plus/03BO050.html








Sonntag, 5. Juni 2016

Spargel - Möhren - Kohlrabi - Kartoffel - Topf mit Hackbällchen

ach ist das schön, jetzt ist wieder Spargelzeit und ich kann meinen leckeren Spargel-Gemüsetopf mit Hackbällchen wieder kochen. Das geht sehr schnell und es schmeckt. . . hmm. . . lecker.
Obwohl es nur sehr wenige und unspektakuläre Zutaten sind, schmeckt das Ergebnis doch unerwartet gut. Klasse ist auch, dass die Hackbällchen sehr locker sind, obwohl kein Ei zur Bindung enthalten ist. Man sollte sie nur recht kräftig abschmecken, dann schmecken sie besonders gut. Wichtig ist in diesem Gericht auch der Schnittlauch. Also bitte nicht vergessen oder weglassen.
Auf dem Foto fehlt nur noch der Schnittlauch, den hatte ich vergessen und erst hinterher zugefügt. . . aber da war das Bild schon im Kasten und alles aufgefuttert . . .

man muss sich jetzt nur noch den Schnittlauch dazu vorstellen. . . 




Spargel-Gemüsetopf mit Hackbällchen,  für 4 Personen

für den Gemüsetopf:
  • 8 Stangen weißer Spargel
  • 8 Stangen grüner Spargel
  • 4 mittlere Möhren
  • 3 mittlere Kartoffeln
  • 1 Kohlrabi
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Sahne
  • evtl. etwas Stärke zum Binden
  • 1/2 Bund Schnittlauch

für die Hackbällchen: 
  • 250g Hackfleisch halb und halb
  • 3 Eßl. Schmand, Quark oder Frischkäse
  • 2 Eßl. Paniermehl
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 1/2 Bund Schnittlauch

für die Bällchen alles vermengen und würzig abschmecken. Kleine Bällchen formen und in einer Pfanne kurz anbraten, Beiseite stellen.

für den Gemüsetopf alle Gemüse waschen, schälen und in gleichgroße Stücke schneiden. Möhren-, Kartoffel- und Kohlrabiwürfel in etwas Butter in einem Topf andünsten. Mit Brühe und ca. 200ml Wasser ablöschen, dann die weißen Spargelstücke dazugeben und die Hackbällchen oben auflegen, den Topf mit einem Deckel verschließen und alles ca. 15 Min. leise garen. 5 Min. vor Ende der Garzeit die grünen Spargelstücke dazugeben, kurz aufkochen, die Sahne angießen und zu Ende kochen. Wenn alles gar ist, den Gemüsetopf mit Salz und Pfeffer abschmecken. Evtl. noch mit etwas Speisestärke andicken, wenn man die Sauce etwas sämiger mag. Als letztes den restlichen Schnittlauch dazugeben, fertig, lecker. Guten Appetit.

Tipp:
man kann das Gericht auch sehr gut einfrieren - und es schmeckt auch aufgewärmt sehr gut







Mittwoch, 1. Juni 2016

Maracuja - oder Passionsfrucht Eis

heute ist ja meteorologischer Sommeranfang . . . hahaha . . . bei dem Regen kann man das kaum glauben. Jedenfalls hier im Rheinland. Egal, irgendwann kommt auch der Sommer und schönes, warmes Sommerwetter.
Da man ja immer gerne Eis isst, habe ich heute mal ein leckeres Eisrezept für euch. Habt ihr schon mal Maracuja-Eis gegessen? Wenn nicht, dann unbedingt probieren. Es ist soooo gut. Wie es geht, lest ihr hier:





für das Maracuja Eis nehme man:
  • 5 Maracujas oder Passionsfrucht  (= ca. 120 g passierte Frucht)
  • 2 Becher Griechischer Joghurt à 150ml
  • 60 g Zucker
  • 1 Prise Vanillesalz
  • etwas Vanille
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • etwas Zitronenschale
  • 200 ml geschlagene Sahne
  • 1 Päckchen Vanillezucker

das Fruchtfleisch der Maracuja / Passionsfrucht durch ein Sieb streichen, damit die Kerne zurückbleiben. Der aufgefangene Saft sollte ca. 120 ml ergeben. Der Saft wird mit dem Joghurt, dem Zucker und allen Gewürzen gut verrührt. Die geschlagene und mit Vanillezucker leicht gesüßte Sahne wird zuletzt unter die Frucht-Joghurt-Masse gehoben und vorsichtig untergerührt.
Die Masse nun gut kühlen und anschließend in der Eismaschine in ca. 20-30 Min. gefrieren lassen. Das fertige Eis in eine gut schließende Lock&Lock-Dose geben und noch einige Zeit im Gefrierschrank reifen lassen.
Und dann kann das Schlemmen beginnen. . . guten Appetit