Mittwoch, 30. November 2016

kleine Weihnachtsbäumchen aus Wacholdergrün, Tannengrün oder Lebensbaum

dieses Jahr habe ich mir mal eine etwas andere Tischdekoration für die Weihnachtszeit ausgedacht. Überall findet man Tannenbäumchen für die Deko. Egal ob aus Papier, Holz oder Kunststoff, mit und ohne Glitter, üppig oder reduziert, ich glaube es gab noch nie so viele verschiedene Dekobäumchen.

Bei uns im Garten musste der große Wacholderbusch geschnitten werden und mir kam die Idee, daraus kleine Bäumchen zu fertigen. Und wie gefallen sie euch? Ich bin ganz begeistert, wie gut sie gelungen sind. Und als ich in meinem Deko-Fundus noch die beiden Winterfiguren aus Norwegen gefunden habe, da war meine Tischdeko schon fertig.

Man benötigt auch nicht sehr viele Materialien für die Bäumchen. Manches hat man vielleicht sogar noch zu Hause und schon kann es losgehen: 



pro Bäumchen benötigt man:
  • einen schmalen, hohen Tontopf (Rosentopf)
  • Steckmasse
  • etwas Moos oder  feine grüne Holzwolle
  • Bambus- oder Holzstöckchen
  • Wacholdergrün - Spitzen (oder ähnliches Grün)
  • Blumendraht 
  • eventuelle Deko für das fertige Bäumchen
  • Gartenhandschuhe
Das Wacholdergrün mit den Stielen nach oben zusammen fassen und von oben her rundherum mit Draht umwickeln, dass eine Tannenbaumform entsteht. Immer wieder kleine Spitzen dazu binden bis einem die Form gefällt. Die Größe richtet sich nach dem jeweiligen Geschmack und/oder dem Tontopf. 
Die Steckmasse in den ausgewählten Tontopf stecken, den Stab mittig einstecken und dann das Bäumchen auf den Stab stecken. Das Bäumchen mit der Schere vielleicht noch leicht an der Unterseite in Form schneiden. Dann das Moos um den Stab legen, den Baum nach Wunsch noch dekorieren, vielleicht alles noch etwas gerade rücken und . . . fertig.

Schon hat man den ersten Baum schon fertig, manch einer wird vielleicht einen kleinen Wald basteln. Aber auch "in groß" sieht so ein Baum bestimmt super aus. Folglich auch eine schöne Deko-Idee für den Balkon, die Terrasse oder vor die Eingangstür. 
Ich glaube, nächstes Jahr werde ich mal ein großes Exemplar mit Besenstiel als Baumstamm für die Eingangstüre basteln. . . 


das waren die ersten Versuche. Bei dem linken Baum habe ich als Untergrund noch einen Kegel aus Pappe verwendet, den ich mit Alufolie umkleidet und darum dann das Grün gewickelt habe.


Zutaten für einen Dekobaum. Das war der erste Versuch. Noch mit Alufolie umwickelten Pappkegel. . . 






Dienstag, 29. November 2016

der erste Frost war da. . .

gestern morgen habe ich nicht schlecht gestaunt, als Frost alles mit seinem Reif überzogen hat. Es sah wunderschön aus. Ich hatte mit Frost noch gar nicht gerechnet, obwohl es schon Ende November ist. Aber bisher war das Wetter ja immer noch relativ "warm" für diese Jahreszeit. Aber kurze Zeit später kam auch die Sonne hervor und der Himmel war wunderbar blau. Dieses schöne Wetter habe ich dann mittags für einen Spaziergang genutzt. Überrascht war ich, dass an manchen Stellen, wo die Sonne noch nicht hin kam, so einiges noch vom Raureif überzogen war. Dabei war es überhaupt nicht mehr kalt draußen. Und so kam wieder meine Kamera zum Einsatz und ich habe einiges auf dem Bild festgehalten. Schade, ich hatte meine normale Kamera nicht mit und so musste ich mein Handy bemühen, aber ich glaube, man kann trotzdem erkennen, wie schön der Frost alles überzogen hat.

Und hier ein paar Fotos vom Frost:

Eichenblätter auf dem Dach


Laub im Gartenbeet


und was ist das? . . .  das verrate ich weiter unten. . . da kommt NIEMAND drauf . . .


am Gartenzaun in der Nachbarschaft



. . . und hier zur Auflösung des blauen Bildes. Aber vielleicht überlegt ihr noch einmal, was es sein könnte? Nein, ihr wisst es nicht? Ich habe so etwas vorher auch noch nie gesehen. Es war Raureif auf einem blauen Autodach, die großen Schuppen sahen aus wie die eines Fisches. Es sah wunderschön aus. Schade, sobald die Sonne das Auto traf, da war es mit dem Eiszauber auch schon vorbei. . . 

Montag, 28. November 2016

mein Spritzgebäck

alle Jahre wieder freut man sich vor Weihnachten auf leckere Plätzchen und Spritzgebäck. Jede Familie hat ihr eigenes Rezept und meines backe ich schon seit bestimmt 30 Jahren. Spritzgebäck muss aber auch jedes Jahr dabei sein. Das eine Jahr habe ich statt der Vanille etwas Tonkabohne zum Aromatisieren genommen, aber das war nicht so mein Fall. Natürlich kann man auch mehr Zitronenschale oder auch Orangenschale nehmen, manche nehmen vielleicht sogar Zimt, Kardamom oder sogar Spekulatiusgewürz. Das schöne ist, man hat dann immer andere Plätzchen. Unser Favorit ist aber die unten aufgeführte Variante mit etwas Zitronenschale und Vanille. Hach, sie sind aber auch lecker und so schön mürbe . . .


meine geliebten "fetten"  Engel, das sind die mit den 11 Punkten, stellt die Firma Wendt & Kühn aus Grünhainichen her

Geht es euch auch so? Vor Weihnachten schmecken mir die Plätzchen immer am besten und nach Weihnachten mag ich sie im Grunde genommen schon nicht mehr. . . aber bis dahin sind sie meistens bis auf einige wenige ja auch schon verputzt.

Wie ihr mit Sicherheit schon bemerkt habt, backe ich Sämtliches mit 630er Dinkelmehl. Wer kein Dinkelmehl nehmen möchte, kann selbstverständlich auch 405er Weizenmehl nehmen. Das geht genauso gut und schmeckt ebenso. Und hier kommt das Rezept:


mein Spritzgebäck

  • 250 g Butter (Süßrahmbutter)
  • 180 g Zucker
  • 20 g Vanillezucker
  • das Mark einer Vanilleschote oder etwas geriebene getrocknete Vanille
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 1 Ei (oder 3 Eigelbe * )
  • etwas abgeriebene Bio - Zitronenschale
  • 500 g Dinkelmehl 630er
  • 7 g Backpulver (1/2 Päckchen)
  • ca. 1 Eßl. Milch
Butter, Zucker und Ei schaumig rühren. Das Mehl mit dem Backpulver gut mischen und mit der Milch unterkneten. 
Zu Rollen formen, die in der Größe so groß wie der Einfüllstutzen des Fleischwolfes sein sollten und die Rollen abgedeckt im Kühlschrank ca. 30 Min. kühlen. Die Rollen dann duch den Fleischwolf mit einem Gebäckaufsatz für Spritzgebäck drehen und das Gebäck auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, im vorgeheizten Ofen golden abbacken.
Das Spritzgebäck auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und dann in einer gut schließenden Blechdose aufheben.

* mit den Eigelben wird das Spritzgebäck noch etwas feiner

vorgeheizt, Ober./Unterhitze, 175°C-200 °C, ca. 15 Min.

* Tipp: anstelle von Vanille kann man auch etwas geriebene Tonkabohne verwenden





Samstag, 26. November 2016

einen schönen 1. Advent

Jetzt beginnt die Adventszeit und ich wünsche euch allen, 
ob nah oder fern, 
einen wunderschönen 1. Advent




Spitzbuben - leckere Plätzchen für den süßen Teller

Dieses Jahr Jahr geht der Backwahn vor Weihnachten auch wieder los. Und jedes Jahr backe ich traditionelle Kekse wie Spritzgeback, aber ich wollte mal wieder etwas Neues ausprobieren. So habe ich mich mal an Spitzbuben gewagt. Spitzbuben sind ein mürbes Gebäck, was mit Marmelade gefüllt und mit Puderzucker bestäubt wird. In Südtirol gibt es bei jedem Bäcker megaleckere, fast untertellergroße Spitzbuben und so hatte ich schon im Urlaub beschlossen, diese Spitzbuben werde ich dieses Jahr endlich mal selber backen. Gesagt getan, hier ist das Ergebnis. Sehen sie nicht lecker aus?  Ich habe sie nur nicht so riesig groß gebacken. Was mich allerdings ein wenig irritiert. . . irgendwie scheinen sie einen anzugucken. . .

Und so habe ich sie gebacken. In Anlehnung an ein Südtiroler Rezept aus dem Backbuch "So backt Südtirol" des Athesia-Verlages.


Spitzbuben 
  • 150 g Süßrahmbutter
  • 110 g Zucker
  •  15 g Vanillezucker
  • etwas geriebene Vanilleschote
  • 1 große Messerspitze fein geriebene Zitronenschale
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 2 Eier
  • 300 g Dinkelmehl 630er
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  •  
  • etwas Aprikosenkonfitüre zum Bestreichen
  • Puderzucker zum Bestäuben
wenn die Butter mit dem Mixer schön cremig gerührt ist, dann wird der Zucker, Salz und Zitronenschale dazu gegeben und alles glatt gerührt. Die Eier nun unterrühren, ebenso das mit Backpulver vermischte Mehl. Alles zu einem glatten Teig kneten.
Den glatten Teig in Folie geben und für ca. 30 Min. in den Kühlschrank stellen.
Jetzt das Backblech vorbereiten, Backpapier auflegen und den Backofen auf 180°C Ober- /Unterhitze oder 160°C Heißluft vorheizen.
Den Teig zwischen Klarsichtfolie 5mm dick ausrollen und Plätzchen in gewünschter Größe ausstechen. Aus der Hälfte der Kekse kleine Löcher ausstechen. Die Plätzchen aufs Blech legen und in ca. 12 - 15 Min. hellgolden backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Die ausgekühlten Plätzchen mit etwas Marmelade bestreichen und ein Plätzchen mit Löchern aufsetzen. Als letztes die Plätzchen mit Puderzucker bestäuben und in eine gut schließende Blechdose legen.




Donnerstag, 24. November 2016

Happy Thanksgiving !

I wish all of you inside and outside the USA a happy Thanksgiving!


Mittwoch, 23. November 2016

Zitronen- oder Orangensalz selbstgemacht

Ist es nicht erstaunlich, wie viele verschiedene Salze es mittlerweile gibt? Früher gab es nur "normales" Salz und das war's. Aber heutzutage reicht eine Sorte nicht mehr aus. Außer Siedesalz, Steinsalz, Meersalz, Fleur de Sel, Pyramidensalz und Himalajasalz gibt es noch sehr viele verschiedene aromatisierte Salze.
Heute möchte ich euch ein selbstgemachtes Zitronensalz vorstellen. Dieses Salz ist sehr vielfältig zu gebrauchen und ist auch ein schönes Geschenk. In Süßspeisen, Kuchen, Torten und Plätzchen braucht man sehr oft Salz und auch abgeriebene Schale einer Zitrone und so kann man dieses Zitronensalz super nehmen. Aber auch Schnitzel und Fisch kann man sehr gut mit Zitronensalz würzen, das schmeckt sehr gut. 


Lange Rede kurzer Sinn, wie wird das Zitronensalz nun hergestellt? Das ist wirklich einfach und geht sehr schnell. Man muss nur etwas Geduld aufbringen, weil es einige Zeit durchziehen sollte.
Man nehme:

  • feines Salz oder Fleur de Sel
  • fein abgeriebene Schale einer Bio - Zitrone *
das ist schon das ganze Geheimnis. Beim Abreiben der Schale bitte darauf achten, dass keine weiße Haut mit abgerieben wird, weil die bitter ist. Die abgeriebene Zitronenschale vermischt man mit dem feinen Salz und lässt alles gut durchziehen. Sollte die Schale zu grob sein, dann empfehle ich, das vermischte Salz noch ein wenig zu mörsern. So vermischen sich das Salz und die Zitronenschale noch besser. Fertig. Das Verhältnis sollte ca. 1 Teil Schale : 1,5 Teile Salz sein. Sollte die Schale etwas Flüssigkeit ziehen, dann einfach noch etwas mehr Salz dazu geben und alles gut mischen. Dann das Salz in ein gut schließbares Gläschen geben.

Dieses Zitronensalz ist auch ein schönes Geschenk für alle, die gerne kochen und backen.

* Tipp: statt der Zitrone kann man auch eine Bio - Orange nehmen, dann erhält man Orangensalz

Mehr Salze demnächst auf meinem Blog. . . 


beim Abreiben der Schale bitte darauf achten, dass die weiße Haut nicht mit abgerieben wird.

Montag, 21. November 2016

Spekulatius mit Gewürzen und Marzipan

Nun backe ich schon so viele Jahre, man kann auch Jahrzehnte sagen. . . , aber heute habe ich zum ersten Mal Spekulatius gebacken. Es wurde ja auch Zeit. Aber bisher habe ich keinen gebacken, weil ich hatte keine Spekulatiusmodel. Das hat sich jetzt geändert,, ich habe im Handel zwei Silikonmatten für Spekulatius gekauft. 
Zuerst war ich ja skeptisch, ob das so klappt. In der Beschreibung stand, man soll die Spekulatius in der Form backen und ich habe glatt überlegt, ob ich das auch so mache oder sie doch lieber aus der Form "klopfe" und die Spekulatius so aufs Blech lege und backe. Aber die Idee war nicht so gut, der Teig brach leicht und ich wusste auch nicht, ob die Muster beim Backen bleiben. Folglich habe ich sie in der Form gebacken und das war auch gut so.



Spekulatius mit Marzipan und Gewürzen (30 Stück)
  • 250 g Dinkelmehl 630 er *
  • 1 Teel. Backpulver
  • 100 g Zucker
  • 1 Msp. Vanillesalz
  • 1 Teel. Spekulatiusgewürz
  • 1 Ei
  • 120 g Butter
  • 50 g Marzipanrohmasse, gewürfelt
das Mehl mit den trockenen Zutaten gut mischen, das Ei, die nicht zu harte Butter sowie die Marzipanwürfel dazu geben und alles in der Küchenmaschine oder mit dem Knethaken des Handmixers zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig in Klarsichtfolie wickeln und ca. 2 Std. im Kühlschrank durchkühlen lassen. 
Den Backofen auf 160°C Heißluft oder 180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Die Silikonformen mit Mehl bestäuben und ausklopfen. Den Teig portionsweise dünn zwischen Klarsichtfolie ausrollen und in die Form legen. Mit dem Teigroller darüber rollen und eventuelle Teigüberstände entfernen.
Die Form auf mittlerer Schiene in den Backofen schieben und in ca. 10 - 15 Min. golden backen. Die Form aus dem Ofen holen und auf ein Kuchengitter stellen. Ein zweites Kuchengitter auflegen und alle drei Teile zusammen wenden, das obere Gitter abnehmen, die Silikonform vorsichtig abnehmen und schon liegen die Spekulatius zum Abkühlen auf dem Gitter. Vorsicht, sie sind heiß noch sehr zerbrechlich. So lange auf dem Gitter liegen lassen bis sie komplett ausgekühlt sind.

Diese Schritte wiederholen, bis der gesamte Teig aufgebraucht ist. Die fertig ausgekühlten Spekulatius in eine gut schließende Blechdose geben, ihn einige Tage durchziehen lassen und bis zum Verzehr darin aufheben.

* anstelle des Dinkelmehles kann man selbstverständlich auch 405 er Weizenmehl nehmen

die Spekulatius kühlen nun auf dem Kuchengitter ab






ab in die Blechdose - hier bleiben sie schön knusprig und können gut durchziehen


Samstag, 19. November 2016

mit Fondant und Zuckerschrift verzierte Mürbeteig - Sterne

der November neigt sich schon so gaaaanz langsam dem Ende zu und man "muss" so langsam in die Pötte kommen und Plätzchen für den süßen Teller und den Adventskaffee backen.
Jedes Jahr backe ich diese wunderbaren, mürben Sterne, es sind im Grunde genommen meine Lieblingskekse in der Weihnachtszeit. In den letzten Jahren habe ich sie auch mit Fondant und Zuckerschrift verziert. Dadurch sehen sie besonders schön und dekorativ aus. Aber stattdessen kann man auch Walnüsse, Mandeln oder Hagelzucker vor dem Backen auflegen und den Fondant einfach weglassen. . . 
Möchte man keine Sterne ausstechen, dann kann man selbstverständlich auch jede andere Form ausstechen. Im Handel und auf den Weihnachtsmärkten findet man jede Menge Ausstecherle. Der Phantasie sind folglich keine Grenzen gesetzt.



Mürbeteig - Sterne mit Fondant und Zuckerschrift
  • 300 g Dinkelmehl 630er *
  • 1 Msp. Backpulver
  • 1 Prise Vanillesalz
  • das Mark einer ausgeschabten Vanilleschote
  • 100 g Zucker
  • 250 g weiche Süßrahmbutter
  • Fondant zum Ausrollen
  • 1 Tube Zuckerschrift

die trockenen Zutaten vermischen und die Butter zügig unterkneten. Teig in Folie einige Zeit kühl stellen. Nun den Teig gleichmäßig dünn ausrollen und Sterne (4-5 cm) ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. 

Backofen vorgeheizt 170°C Ober-/Unterhitze
Backzeit ca. 15 Minuten auf mittlerer Schiene

Die Sterne nach dem Backen noch einige Zeit auf dem Blech lassen, da sie im warmen Zustand leicht brechen. Nach dem kompletten Auskühlen können die Sterne verziert werden. Dafür Fondant zwischen Klarsichtfolie dünn ausrollen. Man sticht die Sterne mit dem gleichen Sternchenausstecher aus wie die Kekse und legt sie auf die ausgekühlten Sterne. Vorsichtig den Fondant festdrücken. Mit Zuckerschrift noch zusätzlich verzieren. Alles gut durchtrocknen lassen und in einer gut schließenden Dose aufbewahren.

* anstelle des Dinkelmehles kann man auch 405er Weizenmehl nehmen









Freitag, 18. November 2016

Jeans - Stoffhülle für Kleenex - Boxen

Seid ihr auch Stoffsammler? Ich weiß auch nicht, ich habe immer noch einige Stoffe in meinem Fundus. Sie werden irgendwie nicht alle. Aber egal, so kann man immer mal wieder was Neues nähen. Im Sommer letzten Jahres hatte ich in der ARD-Buffet-Sendung gesehen, wie die Bloggerin Yoshiko Klein (http://www.noriko-handmade.de/) eine sehr schöne Idee zur Verschönerung einer Kosmetikbox (z.B. Kleenex) vorgestellt hatte. Oftmals sind die Papierboxen mit Mustern bedruckt, die einem nicht so gefallen oder sie farblich nicht in die Wohnung passen. Von daher ist die Idee der Stoffhülle wunderbar. Man kann selbst hässlichste Boxen schön verpacken, die Hülle ist immer wieder zu verwenden und auch noch waschbar. 

Diese Hüllen sind auch ein schönes Geschenk und bekanntlich ist  "Christmas around the corner". Man hat jetzt noch ein wenig Zeit die Hüllen zu nähen. Vielleicht sogar mit weihnachtlichen Motiven? Die Stoffauswahl ist ja auch hier mittlerweile riesig.  

Heute habe ich ein Modell aus abgeschnittenen Jeansbeinen genäht. Mein Mann wollte im Sommer Jeans - Bermudas haben und so haben wir einer Jeans die Beine geraubt. Den Stoff habe ich dann aufgehoben, man weiß ja nie wofür. . . Aus diesen beiden Beinen konnten zwei Boxen genäht werden. Und alte, passende Knöpfe hatte ich auch noch. Das nenn ich mal wieder upcycling. . .  

Weitere Modelle meiner Stoffhüllen habe ich schon im Januar 2016 in meinem Blogbeitrag beschrieben. Ich würde mich freuen, wenn ihr >dort<  mal vorbeischaut. Denn da habe ich Modelle mit zwei verschiedenen Stoffen genäht. Die Anleitung ist folglich etwas anders als diese hier aus einer Lage Jeansstoff.



man benötigt:
  • Jeansstoff - Quadrat  in der gewünschten Größe  (siehe unten)
  • 2 kleine Jeansstoff - Quadrate ca. 10 x 10 cm
  • Maßband oder Lineal
  • Stoffschere
  • 2 Knöpfe mit Öse, ca. 1,5 - 2 cm im Durchmesser 
  • (Tipp: hat man keine Knöpfe mit Öse, dann nimmt man normale Knöpfe und näht diese mit Stiel an)
  • eventuelle Applikationen nach Wunsch
  • Nähgarn
  • Nähnadel
  • Stecknadeln
  • Nähmaschine
  • Bügeleisen
die Größe der Stoffquadrate richtet sich nach der Größe der Box. Yoshiko Klein hat folgende Formel errechnet:


(Höhe der Box x 2 +36) : 1,41 + 3

daraus ergeben sich folgende Größen:

für eine Box, die ca. 5 cm hoch ist      -  36cm Seitenlänge
                            ca. 7 cm              -  39 cm
                            ca. 9 cm              -  41 cm

nun geht es aber ans Werk. Der Stoff wird in der gewünschten Größe zugeschnitten (ohne Nahtzugabe). An zwei gegenüberliegenden Ecken die kleinen Quadrate (linke Stoffseiten liegen innen) nun direkt am Rand aufsteppen, eventuell mit Zierstich verzieren. Die Ränder dann knapp 1cm nach innen schlagen und absteppen. Das fertige Quadrat nun zum Dreieck legen. Die Ecken mit den kleinen Quadraten liegen übereinander. Oben an der rechtwinkeligen Ecke je Seite 9cm abmessen. Beide Stellen mit etwas Nähgarn in wenigen Stichen mit der Hand zusammennähen. An den zwei spitzen Ecken jeweils einen Knopf mit Stiel annähen. Jetzt schiebt man die Kosmetikbox in das Dreieck und die Seiten mit den Knöpfen werden durch die Öffnung in der Mitte gezogen. Das ganze zupft man noch ein wenig zurecht - voilà, fertig ist eine schöne Hülle.

Tipp:
Man kann den Jeansstoff aber auch an den Rändern ein wenig ausfransen, dann brauchen die Seiten nicht umgenäht werden und man benötigt auch keine zusätzlichen kleinen Stoffquadrate. 

Viel Spaß beim Nähen.


in der Mitte wird das Kosmetiktuch herausgezogen

Hülle mit Applikationen und roten Knöpfen



Mittwoch, 16. November 2016

Zuckerherzen für den Tee selbstgemacht

Immer wieder hat man erneut das Problem, was nehme ich als Kleinigkeit mit, wenn ich zum Kaffeeklatsch oder zum Tee eingeladen bin? Vielleicht kommt hier meine Idee gerade richtig, wir machen Zuckerherzen ganz einfach selber. Zusammen mit einem schönen Tee und/oder einer Teetasse ist das bestimmt ein schönes Geschenk. Die Zuckerherzen sind schnell gemacht, sehen schön aus und man hat genau die richtige Portion für 1 Teelöffel Zucker. Und Herzen mag doch jeder. . . 

Diese Zuckerherzen kann man auch sehr gut mit Kindern "basteln" und fertigen. Sie haben dann ein schönes Geschenk für Oma und Opa. Oder Oma und Opa fertigen diese Herzen zusammen mit den Enkeln für Mama und Papa. Wäre doch auch eine Idee. . . Da werden bestimmt alle staunen, was die Kinder gebastelt haben.


Nicht nur Pralinen aus Schokolade kann man in Pralinen - Silikonförmchen herstellen, sondern auch Zucker - Herzen. Und die macht man so:
  • Zucker
  • etwas Wasser

den Zucker mit ganz wenig Wasser verrühren, bis der Zucker die Konsistenz von nicht zu nassem Schnee hat. Dann wird die Masse in die Förmchen gefüllt und gut festgedrückt. Die Oberfläche dabei auch gut glätten. Die Form stellt man dann für circa 2 Stunden in die Sonne (was im Moment ja leider etwas schwierig ist. . .), auf die warme Heizung oder auch in den leicht warmen Backofen. Dann sind die Zucker-Herzen fest und können vorsichtig aus der Form genommen werden. 

Tipp: im Moment ist es ja trendy, bunte Kuchen zu backen. Warum nicht auch bunter Zucker. Von daher ist es natürlich auch möglich den Zucker mit Lebensmittelfarbstoff vorher ganz nach persönlichem Geschmack einzufärben und dann wie beschrieben zu fertigen.

Voilà, fertig sind die Zucker-Herzen und warten nun auf ihren Auftritt in Kaffee oder Tee oder auch im Grog oder Glühwein. 
In einen Cellophanbeutel gefüllt ist das doch eine hübsche Geschenkidee. 





Sonntag, 13. November 2016

Apfelkuchen - oder auf Kölsch auch "Appeltaat" genannt

Apfelkuchen, oder "Appeltaat", wie man op Kölsch sagt, ist ein sehr leckerer Kuchen. Und Apfelkuchen geht ja immer, egal ob mit Hefeteig, Mürbeteig, Rührteig, Strudelteig oder Quarkölteig. Apfelkuchen ist der Liebling aller und kann das ganze Jahr über gebacken werden. 

Deswegen habe ich mal wieder ein neues Apfelkuchenrezept ausprobiert. Ich hatte noch einige wunderbar schmeckende Äpfel von einer Streuobstwiese. Die Äpfel sind schön mürbe, leicht säuerlich und sehr aromatisch. Welche alte Apfelsorte sich dahinter verbirgt weiß leider niemand, aber gerade für einen Apfelkuchen sind sie sensationell. Desweiteren habe ich Mürbeteig, Erdbeermarmelade und Mandelblättchen für den Kuchen verwendet. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Uns hat dieser Apfelkuchen sehr, sehr gut geschmeckt, man hätte ihn direkt auffuttern können, aber wir wollen morgen auch noch ein Stückchen zum Tässchen Kaffee haben. . . 



Apfelkuchen - Appeltaat (28cm Tarteform)

für den Teig:
  • 120 g Butter
  • 100 g Puderzucker
  • etwas Zitronenschale
  • 1 Eßl. Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 2 Eßl. Vollmilch
  • 300 g Dinkelmehl 630er
  • 1/2 Päckchen Backpulver (7,5g)
  • 1 Prise Vanillesalz
alle Zutaten sollen Zimmertemperatur haben. Die Butter mit dem Puderzucker, dem Salz und der Zitronenschale mit dem Mixer schön homogen verrühren, bis man kein Butterflöckchen mehr sieht und alles gut verbunden ist.
Jetzt das Ei, die Milch und das mit Backpulver vermischte Mehl zugeben und alles rasch zu einem glatten Teig verkneten. In Klarsichtfolie geben und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank gut durchkühlen.

für die Füllung:
  • ca. 1200 g Äpfel (z.B. Boskoop)
  • 80 g Zucker
  • etwas Zimt nach Geschmack
  • etwas Zitronensaft
  • etwas Zitronenschale
  •  
  • ca. 100 g Erdbeermarmelade
  • einige Mandelblättchen zum Bestreuen
  • 1 Eigelb + etwas Sahne oder Kondensmilch zum Bestreichen

die Äpfel waschen, schälen, entkernen, vierteln und in Scheiben schneiden. Die Scheibchen mit dem Zucker, dem Zimt und der Zitrone mischen.

Die Tarteform fetten und 2/3 des Teiges dünn zwischen Klarsichtfolie ausrollen und in die gebutterte Form bis zum Rand legen. Die Marmelade auf den Boden streichen und die Äpfel gleichmäßig einfüllen.
Den restlichen Teig auch ausrollen, ihn in Streifen schneiden und auf den Äpfeln anordnen. Den Teig mit dem verquirlten Eigelb bestreichen und die Form in den auf 160°C Heißluft oder 175°C Ober-/ Unterhitze vorgeheizten Backofen mittig einschieben und in ca. 30 - 40 Min. golden backen.

Nach dem Auskühlen kann das Schlemmen beginnen. Dazu ein Klecks Sahne, eine Tasse Kaffee oder Tee, vielleicht auch ein Cappuccino oder eine schöne heiße Schokolade. Was will man mehr. Ich habe erst jetzt beim Schreiben des Blogbeitrages festgestellt, dass noch ein wenig Puderzucker zur Dekoration auch noch gut ausgesehen hätte. . . 


frisch gebacken schmeckt er am besten, aber wenn man ihn nicht abdeckt, dann ist er am nächsten Tagen ebenso gut.




Freitag, 11. November 2016

nadelgefilzte Eicheln - Herbstdeko selbstgemacht

bei uns hinterm Haus stehen einige Eichenbäume und sie haben dieses Jahr sehr viele Früchte. Aber nicht nur Eicheln fallen vom Baum, sondern auch Blätter und die Hütchen. Oh je, das ist ganz schön viel. Meine Nachbarin sammelt viele Eicheln für die Tiere im Wildpark und ich habe mir gedacht, ich sammel mal einige Hütchen. Denn diese Hütchen kann ansonsten niemand gebrauchen. Folglich habe ich mal wieder was ausprobiert. . . 

So habe ich meine Nadelfilzutensilien mal wieder aus dem Schrank geholt und habe die Wolle ein wenig  voodoomäßig bearbeitet. Das ging schneller als gedacht und schon bald waren die ersten Filzeicheln fertig.

Ich bin wirklich erstaunt, wie schön diese Eicheln doch geworden sind und vielleicht gefallen sie euch auch und ihr bastelt sie nach. Wenn man sie auch dieses Jahr eventuell nicht mehr benötigt, weil "Christmas is around the corner", dann aber bestimmt im nächsten Jahr.


Aber wie werden die Eicheln nadelgefilzt? Man geht so vor. Als erstes benötigt man
  • Schaumstoffblock zum Nadelfilzen
  • Nadelfilznadeln
  • Filzwolle oder Märchenwolle
  • Hütchen von den Eicheln
  • Holzleim
die Filznadeln haben an der Seite kleine Häkchen, die beim Filzen die Wollfasern verdichten und verfilzen. je öfter man an eine Stelle sticht, desto fester wird die Stelle. Man bekommt sämtliche Zutaten für die Nadelfilzerei im Bastelgeschäft oder der Bastelabteilung vieler Hobbymärkte.

Eine Unterlage auf den Tisch legen, darauf den Schaumstoffblock legen. Nun nimmt man ein kleines Stückchen Wolle und formt sie rund und stichelt nun vorsichtig mit der Nadel immer rundherum in die Wolle bis sie eiförmig und fest ist. Vorsicht mit den Fingern, man kann sich sehr leicht piksen.

Die fertig gefilzte Wolleichel in das leere Eichelhütchen einpassen und wenn man zufrieden ist, es mit etwas Holzleim in das Hütchen kleben. Jetzt muss alles nur noch trocknen und fertig sind die nadelgefilzten Eicheln.



nun sind sie fertig und man kann mit den Eicheln dekorieren




Mittwoch, 9. November 2016

pikante Schiffchen

ist es nicht komisch, da hat man ein leckeres Rezept in seinem Rezeptbuch, man backt es auch ab und an (vor allem wenn Freunde auf ein Glas Wein kommen) und dann hat man es noch nicht im Bild festgehalten. Wo doch immer alles und jedes Gericht fotografiert wird. . . Und ein Blogbeitrag ohne Foto geht ja irgendwie nicht. . .

Jetzt war es aber soweit, ich habe die Schiffchen, bevor sie alle aufgefuttert waren, endlich mal fotografiert.

Aber woraus bestehen diese? Es ist ein pikanter Mürbeteig, der nach dem Vorbacken mit Schmand, Käse und Schinken gefüllt und nochmals gebacken wird. Eigentlich ganz simpel und doch sehr lecker.

Für die Schiffchen benötigt man kleine Schiffchenformen aus Aluminium oder Silikon oder aber jede andere kleine Backform in Häppchengröße.




nun aber zum Rezept der pikanten Schiffchen (ca. 48 Stück)

  • 300 g Dinkelmehl 630er
  • 1 dicke Messerspitze Backpulver
  • 1 großzügige Prise Salz
  • 1 großzügige Messerspitze Paprikapulver
  • 2 Eigelbe
  • 150 g Butter
  • 80 g Magerquark
für eine Variante mit weniger Fettgehalt
  • statt Butter und Quark 200 g Frischkäse oder "Brotaufstrich mit Rahm" verwenden
Füllung:
  • 1 Becher Schmand
  • Pfeffer nach Wunsch
  • ca. 100 g roher Schinken * , fein gewürfelt (alternativ schmeckt auch Salami)
  • ca. 100 g geraspelter Pizzakäse *
  •  
  • * Menge nach Geschmack
alle Zutaten mischen und 2 Std. im Kühlschrank ruhen lassen. Die Aluförmchen leicht einölen (ist bei Silikon nicht nötig), den Teig dünn ausrollen, ausstechen und in die Förmchen geben. Den Teig mit einer Gabel stippen, damit er beim Backen keine Blasen wirft.
Bei 200°C im vorgeheizten Ofen (Ober- /Unterhitze) in 10 - 15 Min. leicht golden backen. Aus dem Ofen holen, aus der Form nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

Kurz bevor man die Schiffchen essen möchte ein Backblech mit Backpapier belegen und die vorgebackenen Schiffchen darauf verteilen.
Den Schmand mit Hilfe eines kleinen Löffels in die Schiffchen streichen, die Schinkenwürfel darauf verteilen und abschließend den geraspelten Käse aufstreuen. Im vorgeheizten Ofen bei 200°C Ober- /Unterhitze noch einmal ca, 10 - 15 Min. backen bis der Käse geschmolzen ist und alles blubbert.

links die vorgebackenen Schiffchen - rechts die Teigrohlinge fertig zum Backen

. . . nun ab in den vorgeheizten Backofen


. . . und schon sind sie fertig gebacken

Serviervorschlag für die Kinderparty




Montag, 7. November 2016

Duft Teelicht selbstgemacht mit Mandarine und Gewürznelken

ach ist das schön, es gibt wieder Mandarinen, Clementinen und Co. Auf diese Zitrusfrüchte freue ich mich immer im Herbst, denn wenn es so langsam Winter wird und die Adventszeit vor der Tür steht, dann verströmen sie im Haus diesen wunderbaren Duft nach Heimeligkeit und Wohlbehagen.

Das Ganze kann man noch verstärken, indem man mit einer Mandarine ein kleines Duft - Teelicht zaubert. Das geht ganz einfach, sieht nett aus und vor allem duftet es wunderbar. 




Dazu benötigt man nur 
  • eine Mandarine 
  • ganze Gewürznelken 
  • Teelicht
Die Mandarine wird halb durchgeschnitten und das Fruchtfleisch mit Hilfe eines Messers und eines Löffels in Teelichtgröße ausgeschnitten und ausgehöhlt. Dann wird das Teelicht bündig eingesetzt und mit den Nelken spickt man den Rand der Mandarine dicht an dicht. Man setzt es dann auf einen Unterteller oder Untersetzer und fertig ist das nette Duftlicht. Durch die Flamme werden die Duftöle der Nelke mit der Mandarine wunderbar im Raum verteilt und alles duftet weihnachtlich.

Anstelle der Mandarine kann man das Duftlicht auch aus einer Orange oder Grapefruit und einem großen Teelicht basteln. Wenn man dann noch mehrere Lichter bastelt, dann ist eine schöne, duftige Tischdeko der Hit auf der nächsten Kaffeetafel. 

PS.: die Papiersterne neben dem Duftlicht habe ich auch selber gebastelt. Wie man die  Origami Papiersterne   bastelt könnt ihr   --> hier   nachlesen. 



Ich wünsche euch eine schöne, dufte Herbst- und Winterzeit und viel Spaß beim Nachbasteln.

Samstag, 5. November 2016

Stempelkekse - Cookiestamps

mittlerweile sind die Keksstempel auch in Deutschland angekommen. Und ihr habt diese Stempel mit Sicherheit hier auch schon gesehen oder habt sie sogar schon in eurer Küche. Keksstempel findet man mittlerweile in jedem Laden. Egal ob im Drogeriemarkt, im Supermarkt, im Dekoladen oder natürlich auch im Küchenladen oder im Internethandel sind sie zu kaufen.

Meine ersten Stempel habe ich nun schon fast 20 Jahre, ich habe sie damals in den USA gekauft und für mich war die Idee damals ganz neu.

Ein Rezept lag den Stempeln direkt bei und so konnte man sofort mit dem Backen loslegen. Für jede Jahreszeit gab es die passenden Stempel und so ist meine Sammlung ganz schön stattlich. Stempel für den Valentinstag, Ostern, Sommer, Kindergeburtstag, Herbst, Halloween und Weihnachten habe ich, ebenso Stempel von Mickey Mouse und Minnie Mouse. Also genug Auswahl ist vorhanden.
Die großen Stempel aus Keramik gab es damals auch in vielen Varianten, sie sind aber eher Sammlerobjekte. Die Kekse werden ca. 10 cm groß. ich bevorzuge von daher die kleineren Stempel.

Das Originalrezept verwende ich immer für die Kekse, und natürlich kann man das Rezept auch mit hiesigen Keksstempeln benutzen. 



hier das original amerikanische Rezept für gestempelte

Buttercookies
  • 220 g Butter
  • 1 großes Ei
  • 1 Teaspoon Vanilla oder 1 dicke Messerspitze Vanillepulver*
  • 3 Cup Mehl (1 cup = 225ml)
  • 1 Cup Zucker
  • 1 Prise Salz
  •  
  • Zimt, Tonkabohne oder Kardamom kann man anstelle der Vanille auch nehmen.
  • auch Zitronen- oder Orangenschalen schmecken sehr gut im Keksteig 
  • Spekulatiusgewürz ist auch lecker

Butter, Zucker und Ei werden gemischt, der Rest wird untergeknetet. Den Teig zu langen Stangen formen.  Die Teigstangen in Stücke schneiden und Teigkugeln in Ein-Euro-Stück-Größe formen und aufs Blech setzen.  Das Backblech sollte beschichtet oder mit Backpapier belegt sein. Stempel in Mehl tauchen. Die Teigkugeln mit bemehltem Stempel stempeln. Jedes Mal den Stempel neu bemehlen, damit kein Teig kleben bleibt.

Backofen vorheizen auf 200 °C ,  die Kekse in ca. 15 Min. backen bis der Rand hellbraun ist und das Muster hell.

Auf einem Kuchenrost abkühlen lassen und in einer Blechdose aufbewahren, damit die Kekse knusprig bleiben.

* anstelle des Vanillas oder des Vanillepulvers kann man natürlich auch das ausgeschabte Mark einer Vanilleschote nehmen








diese Stempel sind sehr ausgefallen und ergeben sehr große Kekse