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Dienstag, 28. April 2026

"Majarete de Maiz verde" - . . . ein Dessert aus der Dominikanischen Republik

Wer schon mal in der Dominikanischen Republik war kennt vielleicht dieses Rezept. Es ist wie ich finde ein ganz ungewöhnliches Rezept. Das Dessert "Majarete de Maiz verde" stammt von dort und wird dort sehr gerne zu besonderen Angelegenheiten serviert. Wie es immer so ist, jede Familie hat ihr eigenes Rezept. Mein Rezept hier stammt aus der Gegend um Santo Domingo. Ich hatte es vor Corona schon mal aufgeschrieben und möchte es euch heute nochmals vorstellen.

Als wir es bei meiner Schwester kosten durften, wussten wir nicht, was wir essen und wir alle sollten raten, was für Zutaten dieses Dessert enthält. Die einzelnen Gewürze haben wir so ziemlich rausgeschmeckt, aber auf die Hauptzutat Mais wären wir nie im Leben gekommen. Das Dessert schmeckte uns unvergleichlich gut. Cremig, schön würzig, nicht zu süß, einfach mega lecker und mal etwas ganz anderes.

Ich habe dieses sehr leckere und ungewöhnliche Rezept nachgekocht, das Ergebnis stelle ich euch mit dem Rezept nun vor:



"Majarete de Maiz verde" der Nachtisch reicht für bestimmt 10 kleinere Portionen

  • 2 Dosen Mais (à 425 ml)
  • ca. 1 Liter Vollmilch

  • ein Stück Zimtstange
  • 1/2 Essl. Pimentkörner
  • 1 Prise Muskat
  • 5 Nelken
  • etwas Vanille
  • eine dicke Prise Salz
  • etwas Zitronenschale
  • eine Dose gesüßte Kondensmilch, 340ml
  • 200 ml H - Sahne
  • ein Stück Butter
  • eine Handvoll Rosinen

  • Schokoraspel, bunte Zuckerdeko, Kokosraspel, etwas Sahne und/oder ein paar Früchte für die Deko


den Mais abschütten, in einen Mixer geben und mit Milch bedecken. Alles nun ganz fein pürieren. Je feiner je besser. Die Flüssigkeit durch ein Sieb streichen und in einem Kochtopf auffangen. Es sollen nur im Sieb die ganz feinen Schalenreste übrig bleiben.

Jetzt den Zimt, Piment, Muskatnuss, Nelken, Vanille, Salz, Zitronenschale und die Rosinen dazu geben. Ebenso die Kondensmilch und die Sahne sowie etwas Butter.

Die gesamte Masse rührend zum Kochen bringen und ca. 20 Min. leise köcheln lassen. Dabei immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt.

Das Dessert in eine Schüssel füllen, mit Folie abdecken, damit sich wie beim Pudding keine Haut bildet und alles abkühlen lassen. Anschließend im Kühlschrank gut durchkühlen lassen. Vor dem Servieren alles noch einmal gut durchrühren und wer möchte, der fischt mit einem gelochten Löffel o.ä. die Gewürze aus dem Dessert. Ich hab sie drin gelassen und die Esser aufmerksam gemacht, dass sich u.U. Gewürze im Dessert befinden können. 

Serviert wird "Majarete de Maiz verde" mit Schokoraspeln, vielleicht etwas Sahne und ein paar Kokosflocken, falls man welche hat. Oder auch mit einigen Früchten. Erlaubt ist was gefällt und was einem schmeckt.

Tipp: "Majarete de Maiz verde"  kann sowohl heiß, lauwarm oder auch schön durchgekühlt gegessen und serviert werden. Die Gewürze kann man auch drin lassen und mitservieren. Von daher bitte beim Essen Obacht geben, damit man nicht auf die Gewürze beißt. Mir persönlich schmeckt es mit den Gewürzen gut durchgezogen und eiskalt serviert am besten.




hier ein paar Impressionen aus der Dominikanischen Republik, die Fotos hat mir meine Schwester freundlicherweise zur Verfügung gestellt:

Obstwagen in Santo Domingo

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Santo Domingo

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Mittwoch, 23. Oktober 2024

italienisch angehauchter Nudelsalat

Letztens hatte der Radclub meines Mannes ein Grillfest. Wir waren auch dabei und so haben wir für das Grillbuffet einen Salat beigesteuert. Es sollte ein Nudelsalat werden, den ich aber ohne schwere Mayonnaise zubereitet habe. Mayo ist oft so schwer und bei Salaten doch irgendwie aus der Mode. 

So entschied ich mich für einen italienisch angehauchten Nudelsalat. Er schmeckte frisch und knackig, nicht zu schwer und optisch sah er auch gut aus. Mit anderen Worten, er hat sehr gut geschmeckt. Selbst die Reste haben am Folgetag immer noch sehr gut, wenn nicht sogar noch besser geschmeckt. 

Meine leckere Rezeptur sah so aus:



italienisch angehauchter Nudelsalat: ca. 8 - 10 Portionen

  • 500 g Spiralnudeln
  • 5 Tomaten
  • 2 rote Paprika
  • 1 Schlangengurke
  • 1 Dose Mais
  •  
  • ca. 250 ml Salatcreme balance/ Miracel whip balance oder Griechischer Joghurt
  • 1 Esslöffel Senf
  • 1 großer Schuss Essig
  • etwas Olivenöl
  • etwas Ahornsirup
  • etwas Milch (zum Verdünnen)

  • schwarzer Pfeffer
  • 1 Esslöffel Italienische Kräuter, getrocknet
  • 1 gehäufter Teelöffel Oregano
  • 1 gehäufter Teelöffel Thymian
  • 1 Teelöffel Bärlauchblüten in Öl
  • 1 Esslöffel getrocknete Tomaten (fein gewürfelt)

Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen und abschütten- Auskühlen lassen. Die Tomaten, Gurke und Paprika in gleichgroße Stücke schneiden.

Die Salatcreme mit Senf, Essig, Öl und Milch zu einer dickflüssigen Sauce rühren, mit den Kräutern und Gewürzen würzen und pikant abschmecken. Sollte die Sauce noch eindicken, mit Milch und/oder Essig verdünnen, bis die gewünschte Cremigkeit erreicht ist.

Nun alle Zutaten gut mischen und etwas durchziehen lassen. Ab und an rühren. Vor dem Servieren nochmals abschmecken. Und schon kann serviert werden.

Der Salat schmeckt auch noch am nächsten Tag schön frisch.












Samstag, 6. Juli 2024

Bunter Kidneybohnen - Thunfisch - Salat

In unserem Vorratsraum standen einige Konserven, die ich endlich mal verbrauchen wollte. Als ich sie so durchschaute, kam mir gleich ein bunter Bohnensalat in den Sinn, den ich daraus zusammenstellen wollte. Kidneybohnen, Mais und Thunfisch passen sehr gut zusammen. Dazu ein paar frische Tomaten und Paprika und der Vollendung stand nichts im Weg.

Der bunte Salat war sehr schnell zusammengerührt und abgeschmeckt. Dazu haben wir dann etwas geröstetes Bauernbrot gegessen und wir hatten ein sehr leckeres Mittagessen. 

Als wir mit dem Essen fertig waren und ich noch etwas in den Kühlschrank räumen wollte, stellte ich erstaunt fest, dass ich die rote Paprika dort vergessen hatte. Die sollte auch noch mit in den Salat. Ich hatte mich schon gewundert, dass der Salt unterm Strich so dunkel war und nicht so viel "rot" enthielt. Egal. Der Salat war auch ohne Paprika sehr lecker. 

Aber Memo an mich: nächstes Mal die Paprika nicht vergessen.

Und hier ist meine Rezeptur für den bunten Kidneybohnen - Thunfisch - Salat.



Bunter Kidneybohnen - Thunfisch - Salat: 2 große Portionen

  • 1 mittlere Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Teelöffel mittelscharfer Senf 
  • etwas Zitronensalz 
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 gehäufter Teelöffel Oregano
  • 1 Teelöffel Thymian
  • natives Olivenöl
  • Balsamicoessig

  • 1 Dose Kidneybohnen (400g Dose)
  • 1 Dose Mais (150 g Dose)
  • 1 Dose Thunfisch in Öl, abgetropft
  • eine Handvoll kleine, bunte Cocktailtomaten, halbiert
  • 1 rote Paprikaschote (die hatte ich letztlich dann im Kühlschrank vergessen)
  • einige Oliven, in Ringe geschnitten
  • 1 Teelöffel Kapern, gehackt
  • 2 Esslöffel getrocknete Tomaten, fein gehackt
  •  
  • einige Blätter frisches Basilikum, fein geschnitten

  • geröstetes Bauernbrot

Die Zwiebel fein hacken, den Knoblauch fein reiben. Mit Senf, Essig und Öl vermischen und mit Pfeffer, Salz, Oregano und Thymian würzen und abschmecken. 

Die Bohnen abspülen und den Mais abtropfen, in die Marinade geben. Dann den Thunfisch, Oliven, halbierte Tomaten, Kapern und getrocknete Tomaten dazu geben. 

Alles mischen und pikant abschmecken. Den Salat einige Zeit durchziehen lassen. Ab und an durchrühren. Kurz vor dem Servieren noch das Basilikum untermischen. 

Dazu schmeckt sehr gut geröstetes Bauernbrot.


. . . ich wurde einfach vergessen . . .

















Dienstag, 11. April 2023

Gemüsequiche mit Leberkäse

Nach den vielen Kuchen und Torten habe ich heute eine Gemüsequiche für euch. Dieses Mal mit Leberkäse. Sie sieht nicht so spektakulär aus, aber dafür schmeckt sie sehr gut. Bei dieser Quiche hatte ich mal in den Kühlschrank und Vorrat geschaut, was noch so alles da war. 
Heraus kam diese leckere Quiche, die auch kalt gut schmeckt. Oder man wärmt sie am nächsten Tag kurz im Backofen auf.



Gemüsequiche mit Leberkäse  4 Portionen

  • 1 Rolle Quiche- bzw. Tarteteig aus dem Kühlregal
  • 2 dicke Möhren
  • 1 rote Paprikaschote
  • 1 kleine Dose Mais
  • etwas Chinakohl
  • 2 Scheiben Leberkäse
  • 2 Esslöffel Paniermehl 
  • ca. 100 g Raspelkäse 
  •  
  • 3 Eier, Gr. L
  • die gleiche Menge Milch
  • Salz nach Geschmack
  • 1/4 Teelöffel schwarzer Pfeffer
  • eine große Prise Muskatnuss
  • 1/4 Teelöffel Paprikapulver
  • 1 Esslöffel getrocknete Kräuter nach Wahl (z.B. "crispy Bratkartoffel" von Potluck)

Den Teig 15 Minuten vor Verwendung aus dem Kühlschrank nehmen. Den Backofen auf 170°C Umluft vorheizen.

Die Möhren in 3mm dünne Scheiben schneiden, die Paprika in feine, kurze Stifte schneiden, den Mais abgießen, den Chinakohl in feine Streifen/Stücke schneiden, den Leberkäse in 1cm große Würfel scheiden.

Den Teig mit dem Backpapier in eine 30cm Tarteform legen. Den Boden mit etwas Paniermehl und etwas Raspelkäse bestreuen. Die Gemüse auf dem Boden gleichmäßig verteilen und den restlichen Käse darüber streuen. Den Leberkäse gleichmäßig auf der Quiche verteilen.

Die Eier mit der Milch verquirlen und mit den Gewürzen pikant abschmecken. Den Guss über der Quiche verteilen.

Die Form mittig in den heißen Ofen schieben und in ca. 35 - 40 Minuten golden backen. Eventuell kurz vor Ende der Garzeit eine Stäbchenprobe machen. Der Eierguss soll gut gestockt sein.




😋😋😋






Mittwoch, 19. August 2020

Gemüsequiche in rot - orange

Bei den warmen bis heißen Sommertemperaturen stehe ich nicht gerne lange in der Küche. Da bevorzuge ich Gerichte, die schnell und unkompliziert zu machen sind und natürlich noch gut schmecken. Und wenn man sie dann noch am nächsten Tag kalt essen kann, dann gefällt mir das besonders gut.

So ist das auch mit meiner heutigen Gemüsequiche in rot - orange. Frisch gebacken schmeckt sie wunderbar knusprig, aber auch am nächsten Tag schmeckt sie kalt ebenso gut. Wenn das mal nicht klasse ist . . .

Nun aber zum Rezept:




meine Gemüsequiche in rot - orange, ca. 30cm Tarteform
  • 1 Packung Quiche- oder Tarteteig (aus der Kühlung)
  • etwas Paniermehl
  •  
  • 4 dicke Möhren/Karotten
  • 2 rote Paprikaschoten
  • 1 kleine Dose Mais (212 ml = ca. 140g Abtropfgewicht)
  •  
  • ca. 150 g geraspelter Käse (Sorte nach Wunsch)

  • 3 Eier Gr. L
  • 1 Becher Schmand
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • Paprikapulver
  • 2 Esslöffel italienische Kräuter (gefroren)

die Möhren* waschen, schälen und in gleichmäßige, kleine Würfel schneiden, die Paprikaschoten waschen und entkernen, dann in gleichmäßige Würfel schneiden. Den Mais abtropfen lassen.

Den Tarteteig aus dem Kühlschrank nehmen und 10 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Dann in die Tarteform Backpapier legen und den Teig in eine Tarteform legen. Hat man nur rechteckigen Quicheteig, dann eventuelle Überstände abschneiden und diese an den fehlenden Stellen einfügen und festdrücken.

Den Backofen auf  190°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Auf den Teigboden etwas  Paniermehl streuen, das nimmt die Feuchtigkeit der Gemüse auf und der Boden wird nicht so schnell weich.

Für den Guss die Eier verquirlen, den Schmand gut einrühren und gut würzen.

Die Gemüse in der Form verteilen und Käse nach Wunsch auf den Gemüsen verteilen. Dann den Guss gleichmäßig über die Gemüse geben.

Die Form in das untere Drittel des vorgeheizten Ofens einschieben und in ca. 30 - 45 Minuten golden backen. Eventuell die Stäbchenprobe machen, alles soll gestockt sein und der Boden golden.

* Die Möhren werden noch etwas Biss haben, wenn sie etwas größer geschnitten sind. Von daher die Würfel nicht zu groß schneiden. Sie sollten höchstens 1 cm Kantenlänge haben. Wenn man die Möhren nicht so knackig möchte, dann sollte man sie ca. 10 Min. vorher blanchieren.




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Mittwoch, 4. März 2020

bunte Gemüsetarte mit Lauch, Paprika, Möhre und Mais

Zum Besuch bei Schwiegermutter wollten wir letztens eine Gemüsetarte mitbringen. Meist backe ich meine Teige für sämtliche Tartes und Kuchen selber, aber dieses Mal habe ich einen fertigen Teig verwendet. Denn der Weg zu ihr ist etwas weiter und eine fertig gebackene Tarte wollten wir nicht mitnehmen, ich wollte sie bei ihr frisch backen. So war der Kühlteig eine prima Sache. Auch das Gemüse für die Tarte hatte ich zu Hause schon vorgeschnippelt und in einer Tupperdose mitgenommen. Ebenso die Eier - Schmand - Sahnemischung. Diese hatte ich auch schon zu Hause vorbereitet und auslaufsicher eingepackt.

Bei Schwiegermutter angekommen brauchte nur noch ein Backblech mit Backpapier ausgelegt zu werden und der Teig kam darauf. Einen mitgebrachten Backrahmen hatte ich dann noch um den Teig gelegt, damit der Guss nicht ausläuft und auf den Teig kamen dann die Gemüse und zuletzt der Guss und noch etwas Käse. 

Frisch gebacken schmeckte die Tarte sehr gut, Schwiegermutter war auch ganz begeistert und freute sich, dass noch ein Stückchen für den nächsten Tag und noch zwei für den Froster übrig blieben.




bunte Gemüsetarte mit Lauch, Paprika, Möhre und Mais

  • 1 Rolle Quiche- bzw. Tarteteig aus dem Kühlregal

  • 3 Eier, Gr. L
  • 1/2 Teelöffel Salz 
  • Pfeffer, frisch gemahlen 
  • etwas Paprikapulver 
  • 2 Knoblauchzehen, zerdrückt 
  • 200 ml Schmand
  • 100 ml Schlagsahne 
  • 2 Esslöffel gemischte, gehackte Kräuter
  • 100 g geriebener Emmentaler oder Gratinkäse 

  • 2 nicht zu dicke Stangen Lauch, in feine Ringe geschnitten 
  • 1 große rote Paprikaschote, entkernt und grob gewürfelt 
  • 1 dicke Möhre, geschält und gewürfelt
  • 1 kleine Dose Mais, abgetropft
  •  
  • 100 g geriebener Emmentaler oder Gratinkäse 

ein Backblech oder eine geeignete Tarteform mit Backpapier auslegen. Den Teig rechtzeitig laut Packungsangabe aus dem Kühlschrank nehmen und auf das Backblech legen, einen Backrahmen drumherum stellen. Den Backofen vorheizen, 200°C Ober- Unterhitze oder 180°C Heißluft.

Für den Belag Eier verschlagen, Salz, Pfeffer, Knoblauch, Schmand, Sahne, Kräuter dazugeben und verrühren, pikant abschmecken und den Käse darunter heben.

Die Gemüse mischen und auf dem Boden gleichmäßig verteilen, die Käsesauce gleichmäßig darüber geben. Zuletzt noch etwas geriebenen Käse aufstreuen.

Das Blech im unteren Drittel in den heißen Ofen schieben und in ca. 30 Min. backen. Die Käsemasse soll stocken und alles leicht golden werden. Eventuell mit einem Holzstäbchen eine Garprobe machen.
                                 
Man kann auch Brokkoli, Zucchini, Champignons und/oder Cocktailtomaten verwenden.


saftige Gemüsemischung in cremigem Guss und dünner, knuspriger Teig - einfach lecker







Sonntag, 16. Februar 2020

mein Chili con Carne "Wichita Falls"

Howdy, folks, endlich habe ich mal mein Rezept für texanisch angehauchtes Chili aufgeschrieben. Dieser Bohneneintopf mit Hack, Paprika und Mais schmeckt immer besonders würzig und ist auch ein ideales Essen für die größere Runde. Ich habe dieses Chili damals in Wichita Falls/Texas kennen- und lieben gelernt.

Man kann das Chili sehr gut vorbereiten und braucht es bei Bedarf nur noch aufwärmen. Frisches Brot dazu und das Schlemmen kann beginnen. Kocht ruhig die große Menge hier, so kann jeder noch einen Nachschlag nehmen oder man hat für den nächsten Tag direkt noch eine leckere Mahlzeit. jiiiha. . .




Chili con Carne, ca. 8 große Portionen
  • 2 dicke Zwiebeln, grob gehackt
  • 5 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 4 Esslöffel neutrales Öl
  • 1 kg Rinderhackfleisch
  • 2 Tütchen Taco - Gewürzmischung

  • 2 Dosen à 400 g gehackte Tomaten
  • 1 Packung passierte Tomaten, 500 ml
  • 2 Dosen à 400 g Chili-Bohnen, abgetropft
  • 1 Dose 400 g Kidney-Bohnen, abgetropft
  • 1 Dose Mais, abgetropft
  • 1 große rote Paprika, grob gewürfelt

  • schwarzer Pfeffer
  • 2 Teelöffel Oregano
  • evtl. Salz
  • für besondere Schärfe noch etwas Chili aus der Mühle (falls man mag)
  •  
  • kräftiges Bauernbrot oder Baguette

in einem großen Topf Zwiebelwürfel im heißen Öl glasig dünsten lassen, das Hackfleisch dazu geben und alles krümelig anbraten. Dann die Knoblauchwürfel dazu geben und weiterbraten. Mit dem Taco-Gewürz gut würzen.

Die gehackten Tomaten dazugeben, ebenso die Bohnen, den Mais und die Paprika. Alles gut vermischen und rührend zum Kochen bringen. Das Chili dann abgedeckt ca. 15 - 30 Min. leise köcheln lassen. Länger ist das nicht erforderlich. Mit Pfeffer, dem Oregano und eventuell noch etwas Salz pikant abschmecken. Wer es besonders pikant möchte kann noch etwas getrocknetes Chilipulver dazu geben.

Das Chili schmeckt frisch sehr gut, lässt sich aber auch wunderbar aufwärmen. Dann ist es noch besser durchgezogen. Wir essen das Chili immer mit frischem Bauernbrot oder leckerem Baguette. 


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Mittwoch, 11. September 2019

bunte Gemüse - Ecken mit Käsesauce

Heute habe ich mal wieder ein Backrezept für euch. Mit buntem Gemüse und Käsesauce. Denn buntes Gemüse ist lecker . . . und wenn man daraus noch einen "Blechkuchen" backt, dann schmeckt das nochmal so gut. 

Schön ist auch, dass diese Gemüse-Ecken auch prima für eine Party, den Fernsehabend oder ein Buffet sind. Also, ab in die Küche und schon bald sind diese leckeren Gemüse-Ecken fertig.

Wem zwei Bleche zu viel sind, der kann das Rezept auch leicht halbieren. Oder man friert die Reste, die nicht gegessen werden, einfach ein.





Gemüse - Ecken mit Käsesauce  (für 2 Backbleche)

Hefeteig:
  • 500 g Mehl
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 2 Teel. Zucker
  • 6 Eßl. warmes Wasser
  • 2 gestr. Teel. Salz
  • Pfeffer
  • 8 Eßl. Sonnenblumenöl
  • ca. 10 Eßl. lauwarmes Wasser

aus den obigen Zutaten einen Hefeteig herstellen. Zuerst die Hefe in 6 EL Wasser auflösen und in die Mehlmulde geben, 10 Min. stehen lassen. Alles andere dazu geben und ca. 5 Min. verkneten, bis ein geschmeidiger, nicht klebender und nicht zu fester Teig entstanden ist. Nochmals gehen lassen, bis der Teig sich sichtbar vergrößert hat. Durchkneten, halbieren und jeweils auf ein gefettetes Blech geben und ausrollen. Eventuell einen Backrahmen herum stellen, damit es im Backofen nicht spritzt und man exakte Ecken später schneiden kann.

Belag:
  • 6 Eier, Gr. L
  • 1 Teel. Salz
  • Pfeffer
  • 4 Knoblauchzehen, zerdrückt
  • 200 g geriebener Emmentaler
  • 2 Becher à 150g Schmand
  • 250 ml Schlagsahne
  • 4 Eßl. gemischte, gehackte Kräuter
  • 2 Stangen Lauch (300g), in feine Ringe geschnitten
  • 2 rote Paprikaschoten (400g), entkernt und in Streifen geschnitten
  • 2 Dosen Mais (à 285g), abgetropft

für den Belag Eier verschlagen, Salz, Pfeffer, Knoblauch, Schmand, Sahne, Kräuter dazugeben und verrühren, den Käse darunter heben.

Lauchringe, Paprikastreifen und den Mais auf den Blechen gleichmäßig verteilen, Käsesauce darüber geben und gleichmäßig verteilen.

den Backofen vorheizen, 200°C Ober- Unterhitze oder 180°C Heißluft, den Kuchen mittig in ca. 30 Min. backen. Die Käsemasse soll stocken und alles leicht golden werden.
                                 
Man kann auch Brokkoli, Zucchini, Champignons und/oder Cocktailtomaten verwenden.

Den fertigen Kuchen in Dreiecke schneiden, warm oder kalt servieren. Ich wünsche euch guten Appetit.








Sonntag, 21. April 2019

"Majarete de Maiz verde" . . . ein Dessert aus der Dominikanischen Republik

Heute habe ich mal ein ganz ungewöhnliches Rezept für euch. Das Dessert "Majarete de Maiz verde" stammt aus der Dominikanischen Republik und wird dort sehr gerne zu besonderen Angelegenheiten serviert. Wie es immer so ist, jede Familie hat ihr eigenes Rezept. Mein Rezept heute stammt aus der Gegend um Santo Domingo.

Als wir es bei meiner Schwester kosten durften, wussten wir nicht, was wir essen und wir alle sollten raten, was für Zutaten dieses Dessert enthält. Die einzelnen Gewürze haben wir so ziemlich rausgeschmeckt, aber auf die Hauptzutat Mais wären wir nie im Leben gekommen. Das Dessert schmeckte uns unvergleichlich gut. Cremig, schön würzig, nicht zu süß, einfach mega lecker und mal etwas ganz anderes.

Ich habe dieses sehr leckere und ungewöhnliche Rezept nun nachgekocht, das Ergebnis stelle ich euch mit dem Rezept nun vor:


mein "Majarete de Maiz Verde", serviert mit einem Espresso

"Majarete de Maiz verde" der Nachtisch reicht für bestimmt 10 kleinere Portionen
  • 2 Dosen Mais (à 425 ml)
  • ca. 1 Liter Vollmilch

  • ein Stück Zimtstange
  • 1/2 Essl. Pimentkörner
  • 1 Prise Muskat
  • 5 Nelken
  • etwas Vanille
  • eine dicke Prise Salz
  • etwas Zitronenschale
  • eine Dose gesüßte Kondensmilch, 340ml
  • 200 ml H - Sahne
  • ein Stück Butter
  • eine Handvoll Rosinen
  •  
  • Schokoraspel, bunte Zuckerdeko, Kokosraspel, etwas Sahne und/oder ein paar Früchte für die Deko

den Mais abschütten, in einen Mixer geben und mit Milch bedecken. Alles nun ganz fein pürieren. Je feiner je besser. Die Flüssigkeit durch ein Sieb streichen und in einem Kochtopf auffangen. Es sollen nur im Sieb die ganz feinen Schalenreste übrig bleiben.
Jetzt den Zimt, Piment, Muskatnuss, Nelken, Vanille, Salz, Zitronenschale und die Rosinen dazu geben. Ebenso die Kondensmilch und die Sahne sowie etwas Butter.

Die gesamte Masse rührend zum Kochen bringen und ca. 20 Min. leise köcheln lassen. Dabei immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt.

Das Dessert in eine Schüssel füllen, mit Folie abdecken, damit sich wie beim Pudding keine Haut bildet und alles abkühlen lassen. Anschließend im Kühlschrank gut durchkühlen lassen. Vor dem Servieren alles noch einmal gut durchrühren und wer möchte, der fischt mit einem gelochten Löffel o.ä. die Gewürze aus dem Dessert. Ich hab sie drin gelassen und die Esser aufmerksam gemacht, dass sich u.U. Gewürze im Dessert befinden können. 

Serviert wird "Majarete de Maiz verde" mit Schokoraspeln, vielleicht etwas Sahne und ein paar Kokosflocken, falls man welche hat. Oder auch mit einigen Früchten. Erlaubt ist was gefällt und was einem schmeckt.

Tipp: "Majarete de Maiz verde"  kann sowohl heiß, lauwarm oder auch schön durchgekühlt gegessen und serviert werden. Die Gewürze kann man auch drin lassen und mitservieren. Von daher bitte beim Essen Obacht geben, damit man nicht auf die Gewürze beißt. Mir persönlich schmeckt es mit den Gewürzen gut durchgezogen und eiskalt serviert am besten.

PS.: unsere Freunde haben letztens dieses leckere Dessert probiert. Wir hatten natürlich nicht verraten, was enthalten ist, sie sollten raten. Keiner kam auf Mais. Unser Freund, der ansonsten keinen Mais mag, war sehr positiv überrascht und was soll ich euch sagen, alle haben ordentlich Nachschlag genommen. Es hat allen wunderbar geschmeckt.



mein "Majarete de Maiz Verde" habe ich mit etwas buntem Zuckerstreusel verziert
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hier ein paar Impressionen aus der Dominikanischen Republik, die Fotos hat mir meine Schwester freundlicherweise zur Verfügung gestellt:


Obstwagen in Santo Domingo


Fruchtstand in der Dominikanischen Republik


Santo Domingo









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Sonntag, 3. Januar 2016

mexikanische Hackfleischtasche

Blätterteig schmeckt immer. Und er ist so vielseitig. Man kann ihn süß oder herzhaft füllen. Sehr gerne essen wir den Blätterteig mit einer herzhaften mexikanisch angehauchten Füllung. Angebratenes Rinderhackfleisch wird pikant gewürzt und mit Mais, Tomate, Paprika und Käse gemischt, in Pasteten, Strudeln oder Taschen gefüllt und dann gebacken. Fertig ist ein leckeres Essen, was auch gut bei unseren Freunden ankommt.



gestern war Mexiko mal wieder Gast in unserer Küche. Genauer gesagt, Blätterteig mit einer Hackfleischfüllung. Das ist ein schnelles Essen und doch irgendwie mal was anderes. Je nachdem wie einfallsreich man ist, kann man die Pastete oder Tasche auch originell formen. Hier sind zwei Anregungen.

und nun aber zum Rezept:
  • eine Rolle Blätterteig
  • 500 g Rinderhack
  • eine dicke Zwiebel, gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gewürfelt
  • ein Tütchen Taco-Gewürz oder eine andere mex. Gewürzmischung
  • eine Dose Mais
  • Paprikawürfel, rot, gelb und/oder grün
  • Pfeffer, Chiliflocken und Salz nach Geschmack
  • einige Cherrytomaten
  • geraspelter Käse, Menge und Sorte nach Geschmack
  • Milch zum Bestreichen
die Zwiebel und den Knoblauch in etwas Olivenöl golden anbraten, das Hack zugeben und ebenfalls so lange braten, bis es gar ist. Mit den Gewürzen pikant abschmecken und etwas auskühlen lassen. Den Mais, die Paprikawürfel, die Tomaten und den Käse unterheben und auf den ausgerollten Blätterteig geben. Nach Wunsch formen, mit Milch bestreichen und nach Anleitung auf der Blätterteigpackung (meistens sind das 200°C Heißluft)  im vorgeheizten Ofen backen.




Mittwoch, 11. Februar 2015

mexikanische Hackpastete




heute ist Mexiko zu Gast in meiner Küche. Genauer gesagt, Blätterteig mit einer Hackfleischfüllung. Das ist ein schnelles Essen und doch irgendwie mal was anderes. Je nachdem wie einfallsreich man ist, kann man die Pastete oder Tasche auch originell formen. Hier sind zwei Anregungen.

und nun aber zum Rezept:
  • eine Rolle Blätterteig
  • 500 g Rinderhack
  • eine dicke Zwiebel, gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gewürfelt
  • ein Tütchen Taco-Gewürz oder eine andere mex. Gewürzmischung
  • eine Dose Mais
  • Paprikawürfel, rot, gelb und/oder grün
  • Pfeffer, Chiliflocken und Salz nach Geschmack
  • einige Cherrytomaten
  • geraspelter Käse, Menge und Sorte nach Geschmack
die Zwiebel und den Knoblauch in etwas Olivenöl golden anbraten, das Hack zugeben und ebenfalls so lange braten, bis es gar ist. Mit den Gewürzen pikant abschmecken und etwas auskühlen lassen. Den Mais, die Paprikawürfel, die Tomaten und den Käse unterheben und auf den ausgerollten Blätterteig geben. Nach Wunsch formen und nach Anleitung auf der Blätterteigpackung im vorgeheizten Ofen backen.




Samstag, 27. Dezember 2014

Gemüse - Ecken mit Käsesauce

nach dem guten, üppigen Essen zu Weihnachten braucht der Körper doch mal wieder etwas "Gesundes" . . . 

buntes Gemüse ist lecker . . . und wenn man daraus noch einen "Blechkuchen" backt, dann schmeckt das nochmal so gut. Schön ist auch, dass diese Gemüse-Ecken auch prima für eine Party oder ein Buffet sind. Also, ab in die Küche und schon bald sind diese leckeren Gemüse-Ecken fertig.
Wem zwei Bleche zu viel sind, der kann das Rezept auch leicht halbieren. Oder man friert die Reste, die nicht gegessen werden, einfach ein.

Gemüse - Ecken mit Käsesauce  (für 2 Backbleche)


Hefeteig:

  • 500 g Mehl
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 2 Teel. Zucker
  • 6 Eßl. warmes Wasser
  • 2 gestr. Teel. Salz
  • Pfeffer
  • 8 Eßl. Sonnenblumenöl
  • ca. 10 Eßl. lauwarmes Wasser
aus den obigen Zutaten einen Hefeteig herstellen. Zuerst die Hefe in 6 EL Wasser auflösen und in die Mehlmulde geben, 10 Min. stehen lassen. Alles andere dazu geben und ca. 5 Min. verkneten, bis ein geschmeidiger, nicht klebender und nicht zu fester Teig entstanden ist. Nochmals gehen lassen, bis der Teig sich sichtbar vergrößert hat. Durchkneten, halbieren und jeweils auf ein gefettetes Blech geben und ausrollen. Evt. einen Backrahmen darum stellen.

Belag:

  • 6 Eier
  • 1 Teel. Salz
  • Pfeffer
  • 4 Knoblauchzehen, zerdrückt
  • 200g geriebener Emmentaler
  • 2 Becher à 150g Schmand
  • 250 ml Schlagsahne
  • 4 Eßl. gemischte, gehackte Kräuter
  • 2 Stangen Lauch (300g)
  • 2 rote Paprikaschoten (400g)
  • 2 Dosen Mais (à 285g)
für den Belag Eier verschlagen, Salz, Pfeffer, Knoblauch, Schmand, Sahne, Kräuter dazugeben und verrühren, den Käse darunter heben.
Lauchringe, Paprikastreifen und Mais auf den Blechen gleichmäßig verteilen, Käsesauce darüber geben und gleichmäßig verteilen.

den Backofen vorheizen, 200°C Ober- Unterhitze oder 180°C Heißluft, den Kuchen in ca. 30 Min. backen
                                 
Man kann auch Brokkoli, Zucchini, Champignons und/oder Cocktailtomaten nehmen.

den fertigen Kuchen in Dreiecke schneiden, warm oder kalt servieren. Guten Appetit