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Dienstag, 29. Juli 2025

kleine Träublestartes aus dem Airfryer

In unserem Garten hatte sich in der Nähe des Teiches vor etlichen Jahren ein Johannisbeerstrauch selber gepflanzt, bzw. ein Samen hatte wohl gekeimt und wurde zu einem kleinen Strauch. Unsere Nachbarin hatte das durch Zufall entdeckt, weil die roten Beeren aus dem Grün der Pflanzen heraus stachen. Nun gibt es jährlich eine kleine Menge Johannisbeeren. So war es dieses Jahr wieder.

Dieser Strauch trug diese Jahr eine Handvoll Früchte, um genau zu sein waren es netto 350g. Genug um zwei kleine Träublestartes (von je 12cm Durchmesser) zu backen.

So konnte ich unseren Airfryer bemühen, die kleinen Tarteförmchen passten sehr gut in die Schubladen und so hatten wir an zwei Tagen etwas Kuchen zum Nachmittagskaffee.

Wer keine kleinen Förmchen hat, kann natürlich auch eine größere Spring- oder Tarteform von 24 oder 26cm nehmen. 

    

Eine kleine Träublestarte wurde direkt verspeist, die andere Tarte haben wir uns am nächsten geteilt.


kleine Johannisbeer- oder Träublestartes aus dem Airfryer

für den Mürbeteig (ausreichend für vier * kleine Springformen von 12cm Durchmesser, oder eine 26cm Form)

  • 250 g Dinkelmehl 630er 
  •  50 g Zucker
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 110 g Butter
  • 2 Eigelbe, Gr. L
  • evtl. ein Schlückchen kaltes Wasser


für die Füllung (für zwei kleine Springformen von 12cm Durchmesser)

  • 2 Eischnee Gr. L
  • 1 Prise Vanillesalz
  • etwas gemahlene Vanille
  • 50 g Zucker
  • 50 g gemahlene Haselnüsse **
  • 350 g rote Johannisbeeren


für den Mürbeteig alles rasch zu einem glatten Teig kneten (sollte der Teig noch nicht richtig gebunden sein, vorsichtig ein wenig Wasser zugeben) und ihn einige Zeit kühlen. Zwischen Klarsichtfolie dann dünn ausrollen. Den Teig in die kleinen Springformen legen und den Rand ca. 3cm hochziehen. 

Für die Füllung die Johannisbeeren von den Stielen abstreifen und den Eischnee mit einer Prise Salz steif schlagen. Den Zucker und die gemahlenen Nüsse vorsichtig unter den Eischnee heben, zuletzt die Beeren. 

Die Masse gleichmäßig auf die Böden geben und glattstreichen. 

Den Airfryer auf 180°C Bake 5 Minuten vorheizen. Jede Springform auf das Crisperblech stellen und in den Airfryer schieben. Bei 180°C Bake ca. 30 Minuten backen.

Alternativ die Formen mittig in den auf 190°C vorgeheizten Backofen, Ober-/ Unterhitze schieben und in 35 - 40 Minuten golden backen.

Nach dem Auskühlen mit Puderzucker bestreuen und fertig ist die leckere Tarte. Frisch schmeckt der Kuchen am besten. . . 

* Tipp: die eine Hälfte Teig gleich verbacken, die andere Hälfte kann man sehr gut bis zum nächsten Kuchen (gut in Folie verpackt) einfrieren und dann im Kühlschrank auftauen lassen. Weiter verabeiten wie im Rezept beschrieben.

** Tipp Nr. 2: statt der Haselnüsse kann man auch gemahlene Mandeln nehmen. 

(Die Springformen mit Silikonrand und Porzellanplatte sind von der Firma  Coox .) 



 

Rote Johannisbeeren werden in Baden - Württemberg auch Träubles genannt.












Samstag, 20. Juli 2024

meine Johannisbeer - Baiser - Tarte (auch Träublestarte genannt)

Eine Johannisbeer - Baiser - Tarte gehört neben der Aprikosentarte zu meinen Lieblingskuchen im Sommer. Je nach Landstrich wird sie auch Träublestarte genannt. Die Träubles sind die Johannisbeeren, die wie (Wein-) Trauben am Strauch hängen. So hatten wir sie seinerzeit im Schwabenländle kennen und lieben gelernt.

Man kann den Teig für den Mürbeteigboden gut vorbereiten und die Füllung ist auch schnell fertiggestellt. Statt der Mandeln kann man auch Haselnüsse nehmen, das ist auch sehr lecker.

Bevor ich noch viel schreibe, hier kommt mein erprobtes Rezept.

 





meine Johannisbeer-Baiser-Tarte  ca. 26 cm Tarteform

  • 250 g Dinkelmehl 630er 
  • 50 g Zucker
  • 25 g Vanillezucker 
  • 1 Prise Vanillesalz 
  • 125 g Butter
  • 1 großes Ei

  • 30 g geriebene Mandeln (oder gemahlene Haselnüsse)

  • 2 Eischnee Gr. L **
  • 1 Prise Vanillesalz 
  • etwas gemahlene Vanille
  • 70 g Zucker
  • 70 g geriebene Mandeln (oder gemahlene Haselnüsse)
  • 500 g rote Johannisbeeren
  •  
  • Puderzucker zum Bestäuben


für den Mürbeteig alle Zutaten (außer Mandeln) rasch zu einem glatten Teig kneten. Sollte der Teig noch nicht richtig gebunden sein, vorsichtig einen Hauch eiskaltes Wasser zugeben. Zwischen Klarsichtfolie oder Backpapier dünn ausrollen. Den Teig mit Hilfe  der Folie/Backpapier  in eine Springform oder Tarteform stürzen und glattstreichen, die Folie entfernen, den Rand ca. 3cm hoch auslegen und die Form in den Kühlschrank stellen und gut durchkühlen lassen. So wird die Tarte später schön mürbe.

In der Zwischenzeit für die Füllung die Johannisbeeren von den Stielen abstreifen und den Eischnee mit dem Salz steif schlagen. Den Zucker und den geriebenen Mandeln vorsichtig unter den Eischnee heben, zuletzt die Beeren. 

Die Form aus dem Kühlschrank nehmen und den Boden mit den übrig gebliebenen Mandeln bestreuen. Die Masse gleichmäßig auf den Boden geben und glattstreichen. 

Nun die Form in das untere Drittel des auf  bei 180°C Ober-/ Unterhitze vorgeheizten Ofens schieben und in ca. 35 - 45 Minuten die Tarte golden backen.

Nach dem Auskühlen mit Puderzucker bestreuen und fertig ist die leckere Tarte. Frisch schmeckt die Tarte am besten. Aber auch am nächsten Tag schmeckt sie noch sehr gut. 

Wichtig: bitte die Tarte nicht abdecken, sie wird sonst weich.

** Tipp: die übrig gebliebenen Eigelbe friere ich einzeln für später ein. (siehe Foto weiter unten). Dafür lege ich ein Stückchen Folie in ein kleines Schälchen oder Eierkarton. Das Eigelb gebe ich hinein und verdrehe die Folie. Die Eigelbpäckchen lege ich dann eng an eng in eine kleine Kunststoffdose und friere alles ein. So hat man für später immer mal wieder ein Eigelb im Vorrat. Wenn man ein Eigelb benötigt, einfach rechtzeitig aus dem Froster nehmen und auftauen lassen. Das Eigelb dann wie gewohnt weiterverwenden.


Einfach lecker ist meine Träublestarte.



die Eigelbe einzeln in Klarsichtfolie verpacken und in den Froster stellen.

 







hach, der Kuchen ist soooooo lecker !



Samstag, 16. Juli 2022

meine Träublestarte 2022 mit Mandeln

Endlich gibt es wieder rote Johannisbeeren. Jedes Jahr im Sommer freue ich ich auf den Tag, wenn ich welche kaufen kann, denn dann kann ich endlich wieder einen meiner absoluten Lieblingskuchen backen, eine "Träublestarte". Man könnte sie auch "Johannisbeer-Baiser-Tarte mit Mürbeteigboden" nennen. Aber egal, wie der Kuchen heißt, ich liebe ihn.

Letztes und vorletztes Jahr hatte ich die Träublestarte mit Nüssen und Hafermehl gebacken, dieses Mal habe ich die Rezeptur etwas verändert. Statt Nüssen habe ich Mandelblättchen genommen und das Hafermehl durch Dinkelmehl ersetzt. Außerdem habe ich die Eischneemenge verringert, da die Eier sehr groß waren, sie waren fast schon XL.

Der ein oder andere wird jetzt bestimmt fragen, was sind denn Träubles. Träubles werden in Schwaben die Johannisbeeren genannt, weil die Beeren wie kleine Trauben (Träuble) an den Stielen hängen. In Österreich werden sie Ribisl genannt und vielleicht habt ihr noch andere Bezeichnungen für Johannisbeeren. Träubles oder Ribisl sind doch schöne Namen für eine leckere Obstsorte. 

Aber nun zurück zum Kuchen . . . Wie ich die Träublestarte backe? Das lest ihr hier:



meine Träublestarte  ca. 26 cm Tarteform

für den Mürbeteig:

  • 250 g Dinkelmehl 630er 
  • 50 g Zucker
  • 25 g Vanillezucker 
  • 1 Prise Vanillesalz 
  • 125 g Butter
  • 1 großes Ei

  • 30 g Mandelblättchen (fein zerkleinert)

für die Mandelbaiser - Füllung:

  • 2 Eischnee Gr. L **
  • 1 Prise Vanillesalz 
  • etwas gemahlene Vanille
  • 70 g Zucker
  • 70 g Mandelblättchen (fein zerkleinert)
  • 500 g rote Johannisbeeren
  •  
  • Puderzucker zum Bestäuben

die Mandelblättchen in der Tüte kneten und mit einem Rollholz fein zerdrücken. Es können ruhig einige größere Stückchen übrig bleiben.

für den Mürbeteig alle Zutaten (außer Mandeln) rasch zu einem glatten Teig kneten. Sollte der Teig noch nicht richtig gebunden sein, vorsichtig einen Hauch eiskaltes Wasser zugeben. Zwischen Klarsichtfolie oder Backpapier dünn ausrollen. Den Teig mit Hilfe  der Folie/Backpapier  in eine Springform oder Tarteform stürzen und glattstreichen, die Folie entfernen, den Rand ca. 3cm hoch auslegen und die Form in den Kühlschrank stellen und gut durchkühlen lassen. So wird die Tarte später schön mürbe.

In der Zwischenzeit für die Füllung die Johannisbeeren von den Stielen abstreifen und den Eischnee mit dem Salz steif schlagen. Den Zucker und die fein zerkleinerten Mandelblättchen vorsichtig unter den Eischnee heben, zuletzt die Beeren. 

Die Form aus dem Kühlschrank holen und den Boden mit den Mandeln bestreuen. Die Masse gleichmäßig auf den Boden geben und glattstreichen. 

Nun die Form in das untere Drittel des auf  bei 180° C vorgeheizten Ofens, Ober- /Unterhitze, schieben und in ca. 35 - 45 Min. golden backen.

Nach dem Auskühlen mit Puderzucker bestreuen und fertig ist die leckere Tarte. Frisch schmeckt die Tarte am besten. Aber auch am nächsten Tag schmeckt sie noch sehr gut. 

Wichtig: bitte die Tarte nicht abdecken, sie wird sonst weich.

** Tipp: die übrig gebliebenen Eigelbe friere ich einzeln für später ein. (siehe Foto weiter unten). Dafür lege ich ein Stückchen Folie in ein kleines Schälchen oder Eierkarton. Das Eigelb gebe ich hinein und verdrehe die Folie. Die Eigelbpäckchen lege ich dann eng an eng in eine kleine Kunststoffdose und friere alles ein. So hat man für später immer mal wieder ein Eigelb im Vorrat. Wenn man ein Eigelb benötigt, einfach rechtzeitig aus dem Froster nehmen und auftauen lassen. Das Eigelb dann wie gewohnt weiterverwenden.

 








 ** so friere ich die Eigelbe ein, gut verpackt in etwas Folie. Das ganz linke ging beim Einfüllen leider kaputt, ist aber nicht weiter schlimm.

mein Tipp: Mit diesen Eigelben kann man wunderbares Vanille - Eis zu Hause zubereiten. Es schmeckt besser, als manch gekauftes - sagt meine Familie 







Samstag, 7. August 2021

Grüne Waldfrucht - Sahnetorte zum 7. Bloggeburtstag

Nun ist schon wieder ein Jahr vorbei und mein Blog feiert am 09. August schon seinen 7. Geburtstag. Wahnsinn, wie die Zeit doch vergeht und ich hätte das nie gedacht. Vor allen Dingen hätte ich nie gedacht, das ich doch immer noch Ideen und Rezepte ausprobiere und diese natürlich auch gerne mit euch teile. 
Im Laufe der Zeit sind so etliche Blogposts entstanden (1080) und ich freue mich immer sehr, wenn euch ein Rezept gefällt und ihr immer noch gerne und oft auf meinem Blog vorbeischaut. Dafür danke ich euch ganz herzlich 💖💝💖. Mein erster Blogbeitrag war übrigens ein Tortenrezept "Karins Erdbeertorte" und wie man sieht hat sich im Laufe der Jahre das Aussehen der Beiträge auch gewandelt.

Ihr Lieben, zur Feier des Tages habe ich nochmal ein tolles, ausgefallenes Tortenrezept herausgesucht. Die Torte hat einen grünen, ach was sag ich, grasgrünen Rührteigboden und eine pink - lila Fruchtschicht. Wahnsinn, oder? Beim Durchstreifen des Internets bin ich auf das Rezept der grünen Himbeer-Sahne-Torte* vom Blog "Zungenzirkus" gestoßen. Ich fand die Fotos und auch das Rezept sofort sehr ansprechend und so entschied ich mich, so eine Torte auch einmal zu backen.

* der Blogbeitrag kann +++WERBUNG ohne Auftrag+++ enthalten (Namensnennung und/oder Verlinnkung)

Das Grüne im Boden und in der Sahneschicht ist keine Lebensmittelfarbe, es ist fein pürierter Spinat. Manch einer wird jetzt sofort denken, iiiihhhh . . . Spinat . . . und dann noch in einer Torte? Never ever. Aber dieser Spinat schmeckt in keinster Weise durch. Wirklich nicht. Genau wie im Rüblikuchen die Möhren auch nicht durchschmecken. Der Spinat bringt hier wunderbare Farbe und Saftigkeit. Und das Zusammenspiel mit doch recht herb - säuerlichen Früchten, dazu nicht zu süße Sahne . . . das ganze ist eine tolle Kombi. Hach, ich muss sagen, die Torte ist nicht nur optisch ein Knaller. Sie ist auch sehr lecker. 

Das obige Rezept habe ich als Anregung und Inspiration genutzt und etwas abgeändert. Den Zuckergehalt habe ich ziemlich gering gehalten. Ich finde immer, je weniger Zucker desto besser. Meine wilde Tortenkreation sieht so aus:







Grüne Waldfrucht - Sahne - Torte,  20 cm Durchmesser

für den Rührteigboden:

  • 250 g Blattspinat, tiefgekühlt
  • 90 ml Rapsöl

  • 2 Eier, Gr. L
  • 100 g Zucker
  • 10 g Vanillezucker 
  • 10 g Zitronenzucker 
  • 1 Prise Vanillesalz 

  • 60 g gemahlene Mandeln
  • 200 g Dinkelmehl 630er
  • knapp 1 Teelöffel Backpulver

den Spinat auftauen, feste ausdrücken und fein pürieren. Sollte das nicht so klappen wie gewünscht, dann nach und nach das Öl zugeben und zusammen alles fein mixen.

Einen runden Backrahmen (20cm) mit Backpapier einschlagen und den Backofen auf 170°C Ober- / Unterhitze vorheizen. 

Die Eier mit dem Zucker und dem Salz dickcremig aufschlagen. Das Mehl mit den Mandeln und dem Backpulver mischen. Die Mehlmischung und das Spinatmus nach und nach unter die Eimasse ziehen. Alles in die vorbereitete Form füllen und glattstreichen.

Im vorgeheizten Ofen mittig ca. 30 - 35 Min. backen. Mit einem Holzstäbchen prüfen, ob der Boden durchgebacken ist. Ihn auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Den Kuchen mit einem Löffel vorsichtig aushöhlen. Dabei einen 1 cm breiten Rand und einen 1 cm hohen Boden stehen lassen. Den Backrahmen wieder um den Boden stellen. 

für die grüne Sahne:

  • die Hälfte der Kuchenbrösel (vom ausgehöhlten Boden)
  • 2 Esslöffel Amaretto
  • ein Schuss Rum, 60% 

  • 200 ml Sahne
  • 2 Teelöffel SanApart* - Sahnesteif

Die Hälfte der Brösel mit dem Amaretto und dem Rum beträufeln und alles gut untermischen. Die Sahne mit dem SanApart steif schlagen, nach und nach die Brösel unter die Sahne ziehen und den ausgehöhlten Boden damit füllen. Die Sahnemischung glattstreichen und alles in den Kühlschrank stellen.

für die Fruchtmassen:

  • 450 g Waldbeerenmix (Himbeeren, schwarze Johannisbeeren und Heidelbeeren), tiefgefroren

die Beeren in einem Topf auftauen und auf mittlerer Flamme zum Kochen bringen, dabei immer rühren, damit nichts ansetzt. Die gekochten Früchte mit einem Mixstab fein pürieren. Wer keine Kerne mag, passiert alles durch ein feines Sieb. Für die Waldfruchtsahne wird 200 g Mus benötigt, der Rest kommt als Fruchtspiegel auf die fertige Torte.

für die Waldfruchtsahne:

  • 200 g Waldbeermus
  • 2 Esslöffel Zucker
  •  
  • 200 ml Sahne
  • 150 g Magerquark
  •  
  • 4 Blatt Gelatine

Die Sahne steif schlagen, Die Gelatine einweichen, ausdrücken und vorsichtig auflösen. Nach und nach das Waldbeermus und den Zucker unter die aufgelöste Gelatine rühren. Dann den Quark unterrühren, zuletzt die steif geschlagene Sahne.

Die Waldfruchtsahne auf  dem Kuchen verteilen und glattstreichen. Zurück in den Kühlschrank stellen.

für den Fruchtspiegel:

  • 200 g Waldbeermus
  • 1 Beutel Tortenguss für 250 ml Flüssigkeit
  • 2 Esslöffel Zucker
  • 100 ml Wasser

Das Wasser mit dem Tortengusspulver und dem Zucker aufkochen, die Fruchtmischung dazu geben und alles nochmals aufkochen lassen. 

Etwas abkühlen lassen, dabei immer wieder rühren und die nicht mehr ganz so heiße Masse vorsichtig über die erkaltete Torte gießen. Zurück in den Kühlschrank stellen und die ganze Torte für mindestens 3 Stunden gut durchkühlen lassen.

für die Dekoration:

  • einige der restlichen Kuchenbrösel

mit den fein gebröselten Kuchenbrösel die fertige Torte nach Wunsch verzieren. Die übrig gebliebenen Brösel kann man noch mit Sahne vermischen und als Dessert servieren.

unser Urteil: die Torte ist der Hammer. Optisch eine kleine Sensation, dazu super lecker, sehr saftig, nicht zu süß und mal komplett etwas Neues. Was die Farbe des Bodens angeht. Für uns zumindest. Die Größe von 20cm ist genau richtig für die kleinere Kaffeetafel. 

mein Tipp: die Krümelreste kann man super für dieses Dessert verwenden:






💖💝💖



💖💝💖


mein größter Dank gilt euch, meinen treuen Lesern und Besuchern meines Blogs.

💖💝💖


Ich freue mich und wünsche euch alles erdenklich Gute 

💖💝💖







Mittwoch, 1. Juli 2020

meine Träublestarte - mein Lieblingskuchen im Sommer

Jedes Jahr fieber ich dem Tag entgegen, wenn es endlich wieder rote Johannisbeeren zu kaufen gibt. Und Montag war der Tag da, ich konnte welche kaufen und sofort habe ich damit eine wunderbar knusprig - mürbe Träublestarte gebacken. Ich liebe so eine mürbe Johannisbeertarte und sie ist schnell gebacken. Die Zutaten dafür habe ich (bis auf die Früchte) immer im Haus.

Dieses Mal habe ich die Zutaten des Mürbeteiges ein wenig abgeändert. Ich habe Dinkelmehl und Hafermehl verwendet. Und was soll ich sagen, es ist sehr lecker und unglaublich mürbe geworden. Also probiert es ruhig aus, es lohnt sich. Solltet ihr nicht so experimentierfreudig sein, dann nehmt einfach 405er Weizenmehl. Das klappt und schmeckt auf jeden Fall auch.

Die Tarte ist wieder super lecker geworden. Säuerliche Johannisbeeren in nussigem Baiser, dazu der leckere, buttrige Mürbeteig . . . hach . . . ich hätte mehr als ein Stück essen können. 

Der ein oder andere wird jetzt bestimmt fragen, was sind denn Träubles. Träubles werden in Schwaben die Johannisbeeren genannt, weil die Beeren wie kleine Trauben (Träuble) an den Stielen hängen. In Österreich werden sie Ribisl genannt und vielleicht habt ihr noch andere Bezeichnungen für Johannisbeeren. Träubles oder Ribisl sind doch schöne Namen für eine leckere Obstsorte. 

Aber nun zurück zum Kuchen . . . Wie ich die Träublestarte backe? Das lest ihr hier:



meine Träublestarte  ca. 26 cm Tarteform

für den Mürbeteig:
  • 200 g Dinkelmehl 630er *
  • 50 g Hafermehl *
  • 50 g Zucker
  • 25 g Vanillezucker 
  • 1 Prise Vanillesalz 
  • 125 g Butter
  • 1 großes Ei

  • 2 Eßl. Zwiebackbrösel oder Paniermehl


für die Nussbaiser - Füllung:
  • 3 Eischnee Gr. L **
  • 1 Prise Vanillesalz 
  • etwas gemahlene Vanille
  • 75 g Zucker
  • 75 g gemahlene Haselnüsse (leicht angeröstet)
  • 500 g rote Johannisbeeren
  •  
  • Puderzucker zum Bestäuben


für den Mürbeteig alle Zutaten (außer Paniermehl) rasch zu einem glatten Teig kneten. Sollte der Teig noch nicht richtig gebunden sein, vorsichtig ein wenig eiskaltes Wasser zugeben. Zwischen Klarsichtfolie oder Backpapier dünn ausrollen. Den Teig mit Hilfe  der Folie/Backpapier  in eine Springform oder Tarteform stürzen und glattstreichen, die Folie entfernen, den Rand ca. 3cm hoch auslegen und die Form in den Kühlschrank stellen und gut durchkühlen lassen. So wird die Tarte später schön mürbe.

In der Zwischenzeit für die Füllung die Johannisbeeren von den Stielen abstreifen und den Eischnee mit dem Salz steif schlagen. Den Zucker und die gemahlenen Nüsse vorsichtig unter den Eischnee heben, zuletzt die Beeren. Die Form aus dem Kühlschrank holen und den Boden mit den Bröseln bestreuen. Die Masse gleichmäßig auf den Boden geben und glattstreichen. 

Nun die Form in das untere Drittel des auf  bei 180° - 200°C vorgeheizten Ofens, Ober- /Unterhitze, schieben und in ca. 35 - 45 Min. golden backen.

Nach dem Auskühlen mit Puderzucker bestreuen und fertig ist die leckere Tarte. Frisch schmeckt die Tarte am besten. Aber auch am nächsten Tag schmeckt sie noch sehr gut. Bitte die Tarte nicht abdecken, sie wird sonst weich.

* Tipp: anstelle des Dinkelmehls und/oder des Hafermehls kann man selbstverständlich auch "normales" Weizenmehl nehmen.

** Tipp: die übrig gebliebenen Eigelbe friere ich einzeln für später ein. (siehe Foto weiter unten). Dafür lege ich ein Stückchen Folie in ein kleines Schälchen oder Eierkarton. Das Eigelb gebe ich hinein und verdrehe die Folie. Die Eigelbpäckchen lege ich dann eng an eng in eine kleine Kunststoffdose und friere alles ein. So hat man für später immer mal wieder ein Eigelb im Vorrat. Wenn man ein Eigelb benötigt, einfach rechtzeitig aus dem Froster nehmen und auftauen lassen. Das Eigelb dann wie gewohnt weiterverwenden.

In einer Springform habe ich den Kuchen auch schon gebacken: Johannisbeerkuchen 2015    










Rote Johannisbeeren 




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** so friere ich die Eigelbe ein, gut verpackt in etwas Folie. Das ganz linke ging beim Einfüllen leider kaputt, ist aber nicht weiter schlimm.

mein Tipp: Mit diesen Eigelben kann man wunderbares Vanille - Eis zu Hause zubereiten. Es schmeckt besser, als manch gekauftes - sagt meine Familie 


☕☕☕☕☕






Samstag, 6. Juni 2020

grüne Waldfrucht - Sahne - Torte

Ihr Lieben, heute habe ich eine ganz ausgefallene Torte für euch. Sie hat einen grünen, ach was sag ich, grasgrünen Rührteigboden und eine pink - lila Fruchtschicht. Wahnsinn, oder? Beim Durchstreifen des Internets bin ich auf das Rezept der grünen Himbeer-Sahne-Torte* vom Blog "Zungenzirkus" gestoßen. Ich fand die Fotos und auch das Rezept sofort sehr ansprechend und so entschied ich mich, so eine Torte auch einmal zu backen.
* der Blogbeitrag kann +++WERBUNG ohne Auftrag+++ enthalten (Namensnennung und/oder Verlinnkung)
Das grüne im Boden und in der Sahneschicht ist keine Lebensmittelfarbe, es ist fein pürierter Spinat. Manch einer wird jetzt sofort denken, iiiihhhh . . . Spinat . . . und dann noch in einer Torte? Never ever. Aber dieser Spinat schmeckt in keinster Weise durch. Wirklich nicht. Genau wie im Rüblikuchen die Möhren auch nicht durchschmecken. Der Spinat bringt hier wunderbare Farbe und Saftigkeit. Und das Zusammenspiel mit doch recht herb - säuerlichen Früchten, dazu nicht zu süße Sahne . . . das ganze ist eine tolle Kombi. Hach, ich muss sagen, die Torte ist nicht nur optisch ein Knaller. Sie ist auch sehr lecker. 

Das obige Rezept habe ich als Anregung und Inspiration genutzt und etwas abgeändert. Den Zuckergehalt habe ich ziemlich gering gehalten. Ich finde immer, je weniger Zucker desto besser. Meine wilde Tortenkreation sieht so aus:


Meine ausgefallene grüne Waldfrucht - Sahne - Torte im Anschnitt.



Lecker, einfach lecker und nicht so süß ist meine Torte geworden.


Grüne Waldfrucht - Sahne - Torte,  20 cm Durchmesser

für den Rührteigboden:

den Spinat auftauen, feste ausdrücken und fein pürieren. Sollte das nicht so klappen wie gewünscht, dann nach und nach das Öl zugeben und zusammen alles fein mixen.

Einen runden Backrahmen (20cm) mit Backpapier einschlagen und den Backofen auf 170°C Ober- / Unterhitze vorheizen. 

Die Eier mit dem Zucker und dem Salz dickcremig aufschlagen. Das Mehl mit den Mandeln und dem Backpulver mischen. Die Mehlmischung und das Spinatmus nach und nach unter die Eimasse ziehen. Alles in die vorbereitete Form füllen und glattstreichen.

Im vorgeheizten Ofen mittig ca. 30 - 35 Min. backen. Mit einem Holzstäbchen prüfen, ob der Boden durchgebacken ist. Ihn auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Den Kuchen mit einem Löffel vorsichtig aushöhlen. Dabei einen 1 cm breiten Rand und einen 1 cm hohen Boden stehen lassen. Den Backrahmen wieder um den Boden stellen. 


für die grüne Sahne:
  • die Hälfte der Kuchenbrösel (vom ausgehöhlten Boden)
  • 2 Esslöffel Amaretto
  • ein Schuss Rum, 60% 

  • 200 ml Sahne
  • 2 Teelöffel SanApart* - Sahnesteif

Die Hälfte der Brösel mit dem Amaretto und dem Rum beträufeln und alles gut untermischen. Die Sahne mit dem SanApart steif schlagen, nach und nach die Brösel unter die Sahne ziehen und den ausgehöhlten Boden damit füllen. Die Sahnemischung glattstreichen und alles in den Kühlschrank stellen.

für die Fruchtmassen:
  • 450 g Waldbeerenmix (Himbeeren, schwarze Johannisbeeren und Heidelbeeren), tiefgefroren

die Beeren in einem Topf auftauen und auf mittlerer Flamme zum Kochen bringen, dabei immer rühren, damit nichts ansetzt. Die gekochten Früchte mit einem Mixstab fein pürieren. Wer keine Kerne mag, passiert alles durch ein feines Sieb. Für die Waldfruchtsahne wird 200 g Mus benötigt, der Rest kommt als Fruchtspiegel auf die fertige Torte.

für die Waldfruchtsahne:
  • 200 g Waldbeermus
  • 2 Esslöffel Zucker
  •  
  • 200 ml Sahne
  • 150 g Magerquark
  •  
  • 3 Blatt Gelatine

Die Sahne steif schlagen, Die Gelatine einweichen, ausdrücken und vorsichtig auflösen. Nach und nach das Waldbeermus und den Zucker unter die aufgelöste Gelatine rühren. Dann den Quark unterrühren, zuletzt die steif geschlagene Sahne.

Die Waldfruchtsahne auf  dem Kuchen verteilen und glattstreichen. Zurück in den Kühlschrank stellen.

für den Fruchtspiegel:
  • 200 g Waldbeermus
  • 1 Beutel Tortenguss für 250 ml Flüssigkeit
  • 2 Esslöffel Zucker
  • 100 ml Wasser

Das Wasser mit dem Tortengusspulver und dem Zucker aufkochen, die Fruchtmischung dazu geben und alles nochmals aufkochen lassen. 

Etwas abkühlen lassen, dabei immer wieder rühren und die nicht mehr ganz so heiße Masse vorsichtig über die erkaltete Torte gießen. Zurück in den Kühlschrank stellen und die ganze Torte für mindestens 3 Stunden gut durchkühlen lassen.

für die Dekoration:
  • die restlichen Kuchenbrösel
mit den fein gebröselten Kuchenbrösel die fertige Torte nach Wunsch verzieren. Die übrig gebliebenen Brösel kann man noch mit Sahne vermischen und als Dessert servieren.

unser Urteil: die Torte ist der Hammer. Optisch eine kleine Sensation, dazu super lecker, sehr saftig, nicht zu süß und mal komplett etwas Neues. Was die Farbe des Bodens angeht. Für uns zumindest. Bei nächsten Mal würde ich allerdings die Gelatinemenge in der Waldfruchtsahne etwas erhöhen. Die Torte zerlief zwar nicht, aber sie hätte etwas fester schon sein können. Die Größe von 20cm ist genau richtig für die kleinere Kaffeetafel.



Hier das Making-of der abgefahrenen, grünen Waldfrucht - Sahne - Torte.


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Sonntag, 7. Juli 2019

fruchtig - würziges Johannisbeer-Chili-Chutney

Die Sommerzeit ist wieder da, es wird des öfteren gegrillt und es gibt wunderbare frische Johannisbeeren. Letztes Jahr hatte ich eine Kochpremiere in Form eines Chutneys, um genauer zu sein habe ich ein sehr leckeres Johannisbeer - Chili - Chutney gekocht. Sogar live und in Farbe im WDR - Fernsehen. *

Heute möchte ich euch das Rezept noch einmal ans Herz legen, das Chutney ist wirklich lecker und damit punktet ihr mit Sicherheit bei jedem Grillfest. Es schmeckt sehr schön fruchtig, ist schön ausgewogen in Süße und Säure. die Zitrusfrüchte schmeckt man leicht heraus, ebenso auch ganz leicht die Tonkabohne und im Abgang kitzelt ein wenig das Chili.
* dieser Beitrag kann indirekt WERBUNG enthalten (Markennennung, Namensnennung und/oder Verlinkung)

das ist die "Ausbeute" eines Rezeptes

hier geht es zum Rezept:

Johannisbeer - Chili - Chutney
  • 1,5 kg rote Johannisbeeren 
  • 450 g Zucker
  • 350 g rote Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Sesamöl
  • 1 EL Honig
  • 250 ml Balsamico-Essig
  • 1 Teelöffel Salz
  • 1 Bio-Limette
  • 1 Bio-Orange
  • 2 rote Chilis (je nach Geschmack kann man auch mehr nehmen)
  • 1 Prise Tonkabohne  
  • 5 Lorbeerblätter 
  • gemahlene Chilischoten aus der Mühle (zum eventuellen nachwürzen)

Die Johannisbeeren waschen, in einem Sieb abtropfen lassen und die Beeren von den Rispen zupfen. Mit dem Zucker in einem Topf gut durchkochen. Die durchgekochte Mischung durch ein Sieb passieren und den Saft beiseite stellen. Die Früchte gut ausdrücken und für später aufheben. **

Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen, die Zwiebeln würfeln und den Knoblauch fein hacken. Die Limette und die Orange waschen und von beiden die Schalen abreiben und beiseite stellen. Anschließend beide Früchte auspressen.

Die Chilis entkernen, die innere weiße Haut entfernen und fein hacken. Dabei sollte man unbedingt Handschuhe tragen und alle Arbeitsutensilien direkt danach heiß abspülen.

In einem Topf das Sesamöl erhitzen und darin die Zwiebeln und den Knoblauch glasig bis leicht golden anschwitzen. Den Honig dazugeben und karamellisieren lassen. Mit dem Saft von der Limette und der Orange ablöschen, dann den Essig, das Salz und den Saft zufügen.

Jetzt fehlen noch die Zesten von Orange und Limette, ebenso die Lorbeerblätter und die Chiliwürfelchen. Etwas frisch gemahlene Tonkabohne kann man auch schon zufügen. Jetzt alles ordentlich aufkochen lassen. Wenn alles schön brodelt, die Hitze auf kleinere Stufe schalten und die Masse ca. 90 Min. leise bei offenem Topf köcheln lassen. Ab und an das Rühren nicht vergessen.

Nach ca. eineinhalb Stunden sollte die Masse etwas dicklich eingekocht sein. Die Lorbeerblätter herausfischen. Die Masse jetzt noch  mit Tonkabohne abschmecken, vielleicht noch etwas gemahlener Chilischote aus der Mühle dazu geben, falls es nicht schon scharf genug schmeckt. Alles noch einmal gut durchkochen lassen und kochend heiß in sterilisierte Marmeladengläser abfüllen und sofort verschließen.

Das fertige Chutney mindestens einen halben Tag gut durchziehen lassen. Es schmeckt sehr schön fruchtig, ist schön ausgewogen in Süße und Säure, die Zitrusfrüchte schmeckt man leicht heraus, ebenso auch ganz leicht die Tonkabohne und im Abgang kitzelt ein wenig das Chili.

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Dieses Chutney eignet sich sehr gut zum Baguette mit Käse (z.B. Parmesan, Mittelalter/Alter Gouda oder auch zum Brie) und zum Rindersteak anstelle der üblichen Steaksaucen. Das angebrochene Glas bitte im Kühlschrank aufheben und alsbald verbrauchen. Nett verpackt ist es auch ein schönes Geschenk als Mitbringsel zur Garten- oder Grillparty.
** wer das Chutney ein wenig stückiger haben möchte, der kann einige Löffel der Beerenmasse noch mit ins fast fertig gekochte Chutney geben. Oder man verwendet die Früchte für das Frühstücksmüsli, rührt sie unter Joghurt oder Quark. Das ergibt eine sehr schöne Nachspeise. 
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Hier im Video könnt ihr meinen Auftritt mit der Herstellung und Verkostung des Chutneys noch einmal anschauen, falls ihr mögt. Entweder bei Facebook oder noch bis 29.7.2019 in der Mediathek. Viel Spaß beim Anschauen.  * dieser Beitrag kann indirekt  WERBUNG enthalten (Markennennung, Namensnennung, Verlinkung und/oder Ortsnennung)


https://www.facebook.com/hierundheutewdr/videos/2057483007631090/
https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/hier-und-heute/video-johannisbeere-chili-chutney-100.html
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sehr lecker ist auch meine "Kölsche Hochstapelei" zusammen mit dem Chutney. Meine außergewöhnliche, aber auch mega leckere Kreation besteht aus Reibekuchen, Blutwurst, Schmand, Senf und dem Chutney. Schaut doch mal im Rezept vorbei, vielleicht ist das auch was für euch.

Lasst es euch schmecken. 

sensationell lecker ist dieses außergewöhnliche Rezept


alle Zutaten für das Chutney








alles für die Zubereitung stand im Studio schon bereit


Freitag, 28. Juni 2019

meine Träublestarte 2019 mit Dinkel - Hafer - Mürbeteig und Nußbaiser

Endlich gibt es wieder Johannisbeeren und ich konnte meine geliebte Träublestorte backen. Auch wenn das Wetter nicht gerade zum Backen einlud (es war tierisch heiß im Rheinland mit über 30°C), ich MUSSTE eine Träublestarte backen. 

Dieses Mal habe ich ebenso wie bei der Aprikosentarte die Zutaten des Mürbeteiges ein wenig abgeändert. Ich habe Dinkelmehl und Hafermehl verwendet. Und was soll ich sagen, es ist sehr lecker und unglaublich mürbe geworden. Also probiert es ruhig aus, es lohnt sich. Solltet ihr nicht so experimentierfreudig sein, dann nehmt einfach Weizenmehl. Das klappt und schmeckt auf jeden Fall auch.

Die Tarte ist wieder super lecker geworden. Säuerliche Johannisbeeren in nussigem Baiser, dazu der leckere, buttrige Mürbeteig . . . hach . . . ich hätte mehr als ein Stück essen können. 

Der ein oder andere wird jetzt bestimmt fragen, was sind denn Träubles. Träubles werden in Schwaben die Johannisbeeren genannt, weil die Beeren wie kleine Trauben an den Stielen hängen. In Österreich werden sie Ribisl genannt und vielleicht habt ihr noch andere Bezeichnungen für Johannisbeeren. Träubles oder Ribisl sind doch schöne Namen für eine leckere Obstsorte. 

Aber nun zurück zum Kuchen . . . Wie ich die Träublestarte backe? Das lest ihr hier:




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ich hatte mir nur ein "kleines" Stückchen Tarte gegönnt . . . die Tarte ist so mürbe, dass sie direkt brach

meine Träublestarte  ca. 26 cm Tarteform

für den Mürbeteig:
  • 200 g Dinkelmehl 630er *
  • 50 g Hafermehl *
  • 50 g Zucker
  • 25 g Vanillezucker 
  • 1 Prise Vanillesalz 
  • 125 g Butter
  • 1 großes Ei

  • 2 Eßl. Zwiebackbrösel oder Paniermehl

für die Nussbaiser - Füllung:
  • 3 Eischnee Gr. L
  • 1 Prise Vanillesalz 
  • etwas gemahlene Vanille
  • 75 g Zucker
  • 75 g gemahlene Haselnüsse
  • 500 g rote Johannisbeeren
  •  
  • Puderzucker zum Bestäuben

für den Mürbeteig alle Zutaten (außer Paniermehl) rasch zu einem glatten Teig kneten. Sollte der Teig noch nicht richtig gebunden sein, vorsichtig ein wenig eiskaltes Wasser zugeben. Zwischen Klarsichtfolie oder Backpapier dünn ausrollen. Den Teig mit Hilfe  der Folie/Backpapier  in eine Springform oder Tarteform stürzen und glattstreichen, die Folie entfernen, den Rand ca. 3cm hoch auslegen und die Form in den Kühlschrank stellen und gut durchkühlen lassen. So wird die Tarte später schön mürbe.

In der Zwischenzeit für die Füllung die Johannisbeeren von den Stielen abstreifen und den Eischnee mit dem Salz steif schlagen. Den Zucker und die gemahlenen Nüsse vorsichtig unter den Eischnee heben, zuletzt die Beeren. Die Form aus dem Kühlschrank holen und den Boden mit den Bröseln bestreuen. Die Masse gleichmäßig auf den Boden geben und glattstreichen. 

Nun die Form in das untere Drittel des auf  bei 180° - 200°C vorgeheizten Ofens, Ober- /Unterhitze, schieben und in ca. 35 - 45 Min. golden backen.

Nach dem Auskühlen mit Puderzucker bestreuen und fertig ist die leckere Tarte. Frisch schmeckt die Tarte am besten. Aber auch am nächsten Tag schmeckt sie noch sehr gut. Bitte die Tarte nicht abdecken, sie wird sonst weich.
* Tipp: anstelle des Dinkelmehls und/oder des Hafermehls kann man selbstverständlich auch "normales" Weizenmehl nehmen.






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