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Dienstag, 18. August 2026

Marillenknödel mit Topfenteig 2026

Im Sommer liebe ich frische Aprikosen. Sie sind für mich der Inbegriff eines Sommers und dazu gehören auch leckere selbstgemachte Marillenknödel mit Topfenteig. 

Kennengelernt haben wir sie vor etlichen Jahrzehnten in Österreich, sodaß ich die Aprikosenknödel auch immer mit der österreichischen Bezeichnung betitel. 

Mit einem Kartoffelteig kann man die Aprikosen auch zubereiten, das schmeckt auch sehr gut, aber mit Quark sind sie gefühlt etwas "leichter", die Knödel sind unterm Strich auch nicht so süß und schön locker. 

In sämtlichen Rezepten steht immer, dass man die Aprikosen mit einem Stück Würfelzucker füllen soll. Ich mache es anders. Wir wollen den vollen Aprikosengeschmack, die Früchte selber sind uns süß genug, und so gebe ich statt des Würfelzuckers ein Stück Aprikose hinein. Wer es süßer möchte, könnte das Stück Aprikose ja noch etwas in Zucker wälzen und dann in die Frucht legen. Aber glaubt mir, das ist nicht erforderlich.

Und hier ist mein bewährtes Rezept leckerer Marillenknödel mit Topfenteig.



Marillenknödel mit Topfenteig (Quarkteig)  6 - 8 Stück (je nach Größe der Aprikosen)

  • 1 Eischnee
  • 1 Prise Vanillesalz

  • 1 Eigelb
  • 50 g Butter
  • 60 g Hartweizengrieß
  • 2 Teelöffel Zitronenzucker
  • 250 g Magerquark
  •  
  • 80 g Dinkelmehl 630er, evtl etwas mehr
  •  
  • 7 - 9 dicke Aprikosen (Marillen)
  •  
  • reichlich Mehl zum Bemehlen der Hände
  • Einmalhandschuhe

  • großer Kochtopf 
  • 1 Esslöffel Zucker
  • 2 Teelöffel Salz
  •   
  • 50 g Paniermehl oder Semmelbrösel
  • 25 g Zucker
  • 1 knapper Teelöffel Zimt (Ceylonzimt)

  • zerlassene, braune Butter (falls man mag)

das Eiweiß mit einer dicken Prise Salz ganz steif schlagen und beiseite stellen. Das Eigelb mit der Butter schaumig rühren und nach und nach den Quark untermischen. Danach den Grieß, das Mehl und den Zitronenzucker. Der Teig sollte nicht zu sehr kleben. Zuletzt den Eischnee unterheben.

Die Masse für 45 Minuten in den Kühlschrank stellen. Währenddessen das Paniermehl mit dem Zucker und dem Zimt gut vermischen und die Aprikosen entkernen. 

Eine Aprikose halbieren, dann die Hälften nochmals halbieren und das Viertel quer teilen. Mit diesem Stück Frucht jede Aprikose füllen *.

* viele nehmen statt der Frucht ein Stück Würfelzucker. Aber wir mögen gerne besonders viel Frucht in den Knödeln und so ersetze ich den Kern mit einem Stück Frucht statt Würfelzucker. Wer es süßer mag, könnte das Stück Frucht noch in Zucker wälzen.

Den Teig in sechs bis acht Teile teilen (je nach Größe der Aprikosen) und jede gefüllte Aprikose mit dem Teig umhüllen. Damit alles nicht so an den Händen klebt, Einmalhandschuhe anziehen. Dann die Hände ordentlich bemehlen, der Teig klebt leider (manchmal) sehr. Mit den bemehlten Händen zu schönen, runden, möglichst glatten Knödeln rollen. Der Teig soll nicht mehr kleben. 

Die fertig gerollten Knödel auf etwas Mehl legen, dass die Unterseite des Knödels am Brett nicht festklebt.

Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen, Salz dazu geben und einen Esslöffel Zucker. Wenn es kocht, die Knödel hinein legen, die Temperatur herunterschalten und die Knödel leise simmern lassen bis sie an der Oberfläche schwimmen. Das dauert je nach Größe der Knödel ca. 10 - 15 Minuten. Ab und an die Knödel wenden.

Mit einem Schaumlöffel die Knödel herausheben und sie einzeln in der Bröselmischung wenden. Wer mag gibt noch zerlassene Butter darüber. (Das haben wir uns aber verkniffen, schmeckt aber nochmal besser). Und schon kann geschlemmt werden.


 Sehen Sie nicht lecker aus? Mittig sieht man das zusätzliche Stückchen Frucht.


🍑🍑🍑🍑🍑




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Freitag, 24. Juli 2026

Österreichischer Erdäpfelsalat mit Hesperidenessig

Im Juni waren wir für ein paar Tage im Salzburger Land in Urlaub. Die Landschaft und das Essen sind immer eine Reise wert. In solchen Urlauben schaue ich auch immer gerne in Lebensmittelläden vorbei, was ich dort Leckeres, Neues, Außergewöhnliches und/oder Landestypische entdecke. Dabei wandert oft auch etwas in meinem Einkaufskorb.

So war es jetzt auch wieder, ich habe nicht nur Graumohn aus dem Waldviertel und würzig - süßen Senf mitgenommen, sondern auch eine Flasche Essig. 

Es ist kein gewöhnlicher Essig, sondern ein "Hesperidenessig"* von der Fa. Mautner - Markhof. Produkte der Firma kaufe ich immer sehr gerne. Z.B. der im Barique ausgebaute Apfelessig* schmeckt hervorragend, genauso wie der Kremser Senf*, der mild - süß schmeckt. Die Zutaten des Hesperidenessigs sind eine Mischung aus Branntweinessig, Weißweinessig und Apfelsaftkonzentrat. So etwas kannte ich bis dato nicht.

Als ich diesen Hesperidenessig nun im Regal sah, wusste ich nicht, was das für ein Essig ist. Ich hatte den Namen noch nie gehört. Aber das Schild auf der Flaschenrückseite erklärte alles, ich zitiere:

"Das österreichische Original! Seit 1927 produzieren wir den Original MAUTNER MARKHOF Hesperiden Essig - eine spezielle Komposition aus Weingeistessig, Weinessig und dem Geschmack sonnengereifter Äpfel. 

Er ist nach den Hüterinnen des Apfelhaines der Göttin Hera benannt - den Hesperiden. Diese Nymphen hüteten in einem wunderschönen Garten einen Baum mit goldenen Äpfeln. Die Äpfel verliehen den Göttern ewige Jugend. Österreichs beliebtester Essig verleiht vor allem Erdäpfel-, Häuptel- und Gurkensalat seinen unnachahmlich guten Geschmack und darf in keiner Küche fehlen." 

Folglich landete eine Literflasche des Essigs mit in meinem Einkaufskorb. Nun brauchte ich nur noch ein österreichisches Rezept, was ich auf der Mautner Seite fand. Dieses habe ich dann als Anregung genommen. Auch hier zitiere ich:

"Ein klassischer, österreichischer Kartoffelsalat mit Mautner Markhof Hesperidenessig wird traditionel warm oder lauwarm angemacht. Er überzeugt durch seine perfekte 'schlotzige' Konsistenz, die durch die Verbindung von heißer Gemüsebrühe, mittelscharfem Senf, hochwertigem Öl und dem typischen Kräuteressig entsteht."

Schon im Urlaub hatte ich mich auf so einen leckeren, schlotzigen Kartoffelsalat gefreut. Als wir wieder zu Hause waren, habe ich dann so einen Kartoffelsalat zubereitet. Leute, was soll ich euch sagen, ich war sehr begeistert. Der Salat war genau so wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Schön schlotzig, würzig, pikant und nicht zu sauer, er war perfekt. Noch nie war mir ein Kartoffelsalat so gut gelungen.

Das Zusammenspiel von leckeren Kartoffeln (ich hatte festkochende Pfälzer Grumbeere gekauft), diesem leckeren Hesperidenessig, einem Hauch Senf, sowie Brühe und Salz und Pfeffer war genial.

Wer folglich in Österreich so einen Essig findet, der sollte mal eine Flasche mitnehmen. Vielleicht schmeckt euch der Salat ebenso gut wie uns. Wer ansonsten das Rezept gerne probieren möchte und keinen Hesperidenessig hat, der kann mit Sicherheit auch einen guten Weinessig mit einem Schlückchen Apfelessig oder Apfelsaft nehmen.

* dieser Beitrag kann +++ WERBUNG ohne Auftrag +++ enthalten (Namennennung und/oder Verlinkung)


Schön "schlotzig" war mein Kartoffelsalat.


Österreichischer Erdäpfelsalat mit Hesperidenessig *

  • 1 kg festkochende Kartoffeln (ich hatte Pfälzer Grumbeere)

  • ca. 500 ml heiße Brühe
  • 50 ml Hesperidenessig
  • 30 ml Pflanzenöl (ich nehmme gerne Rapsöl)
  • 1/2 Teelöffel mittelscharfer Senf
  • 1/2 Teelöffel süßer Senf (z.B. Kremser Senf)
  • 1 keine rote Zwiebel (fein gewürfelt)
  • Salz
  • frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer

Die Kartoffeln mit Schale je nach Größe in ca. 30 Minuten gar kochen. Abgießen und etwas abkühlen lassen. Dann pellen und in ca. 3mm dünne Scheibchen schneiden.

Für das Dressing die heiße Brühe mit allen anderen Zutaten mischen und abschmecken. Das Dressing (erst einmal ca. 400 ml) über die Kartoffeln gießen und vorsichtig mischen. Den Salat mindestens 2 Stunden bei Zimmertemperatur gut durchziehen lassen. Zwischendurch immer wieder durchmischen und ggfls. noch das restliche Dressing dazu geben. Die Kartoffeln saugen die Flüssigkeit auf und der Salat soll schön schlotzig - saftig sein. Vor dem Servieren nochmals abschmecken.

Hier noch ein kleines Video von der Herstellerseite: Salat mit Essig













Freitag, 5. Juni 2026

Bruschetta "Lipari" auf meine Art

Mitte April waren wir auf Sizilien unterwegs. Das Wetter war prima, die Landschaft teilweise sehr spektakulär und das Essen, wie überall in Italien, super lecker.

Bei einem Tagesausflug auf die äolischen bzw. liparischen Inseln Lipari und Vulcano haben wir ein mega leckeres Bruschetta gegessen. Das gab es an dem kleinen Aussichtspunkt Belvedere da Graziella "auf die Hand". Selten haben wir ein so leckeres Bruschetta kosten dürfen. Leider weiß ich nicht mehr so ganz genau was alles auf der Bruschetta war, aber ist auch egal, es war so lecker. Die Aussicht auf Vulcano gab es dann noch kostenlos dazu. 

Zuhause habe ich nun probiert dieses leckere Essen so halbwegs nachzumachen. Es ist mir logischerweise nicht ganz gelungen, aber meine Version hier hat uns auch sehr gut geschmeckt. Und so sollte es sein. 

Falls ihr mein Rezept mal testen wollt, es sieht so aus:


So sah unsere "Bruschetta Lipari" aus und sie hat uns sehr gut geschmeckt.


So sah die leckere Bruschetta auf der Insel Lipari am Aussichtspunkt "Belvedere da Graziella" aus. Soweit ich mich erinnere, bestanden sie aus gebratenen Auberginen, Kapernäpfel von der Insel Salina, Olivenöl, Peperoncino, Knoblauch, Oregano und Oliven. Es hat wunderbar geschmeckt.

Bruschetta "Lipari" auf meine Art

  • Bruschetta Brot, große Scheiben
  • Olivenöl
  •  
  • Zwiebeln, in Streifen geschnitten, golden angedünstet
  • Knoblauch, fein gewürfelt
  •  
  • Tomaten, entkernt und fein gewürfelt
  • Oliven in Kräuter - Knoblauch - Marinade, in Scheiben geschnitten
  • gegrillte, in Öl eingelegte Paprika, in Streifen geschnitten
  • in Öl eingelegte, getrocknete Tomaten, in Streifen geschnitten
  • Kapernäpfel, in Scheibchen geschnitten 
  • Jalapeño Scheibchen (nach Geschmack)
  •  
  • Balsamico Creme
  • etwas Pecorino Romano oder Parmesan, fein gehobelt
  • klein gehackte Basilikumblätter
Für den Belag die Zwiebelscheiben in etwas Öl dünsten und leicht Farbe annehmen lassen. Dann den Knoblauch dazu geben, untermischen und die Pfanne vom Herd nehmen.

Sämtliche Zutaten in Streifen oder Würfel schneiden und bereit stellen.

Die Brotscheiben rösten und mit Olivenöl beträufeln. Dann sämtliche Zutaten auf dem Brot verteilen. Mit Olivenöl und Balsamico Creme beträufeln, darauf dann den Pecorino und das Basilikum verteilen.






Die Tomatenauswahl war riesig.








🍅🍅🍅🍅🍅



Wie das auf Inseln oft ist, es zogen ein paar Wolken hinein. Leider war die Sicht auf Vulcano bei unserem Stopp etwas verhangen. Kurze Zeit später waren die Wolken verschwunden und die Berge wieder frei.




Im Hafen von Lipari. Hier schien die Sonne und die Wolken hatten sich verzogen.


Das Schwefel - Schlammbad auf Vulcano. Man konnte es schon von weitem riechen . . . und aus kleinen Löchern am Wegesrand strömte heißer Dampf heraus. Vulkano ist eine wilde Insel mit schwarzen Stränden und rauchendem Vulkan.
Das war ein sehr schöner, lohnenswerter Ausflug. Uns hat es sehr gut gefallen.







Dienstag, 21. April 2026

Kohlrabisuppe mit Bärlauch

Leute, was war das eine feine, leckere und leicht scharfe Suppe. Mega. Sie hat uns so gut geschmeckt, dass wir zu zweit die Suppe komplett aufgegessen haben. Wovon ich rede? Von einer sehr leckeren Kohlrabisuppe mit Bärlauch.

Die liebe Julia Floß kochte so eine Suppe letztens im TV und ich dachte da schon, Mensch, die wird sehr gut schmecken, die koche ich nach. Gesagt getan, I did it and it was excellent.

Das schnelle Rezept, wie ich die Suppe gekocht habe, steht hier:



Kohlrabisuppe mit Bärlauch  4 Teller 

  • 1 dicke Zwiebel
  • etwas etwas Öl

  • 400 g Kohlrabi
  • 3 kleine Kartoffeln 
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

  • 500 ml Brühe

  • 1 Teelöffel frischer Zitronensaft 
  • 100 ml Schlagsahne

  • 50 g Bärlauch, in feine Streifen geschnitten 
  • .
  • Backerbsen


Die Zwiebel fein würfeln und in etwas Öl glasig dünsten. Die Kohlrabi und die Kartoffeln schälen und grob würfeln, dazu geben und auch kurz mitdünsten. 
Die Brühe angießen, alles mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Den Deckel auflegen und die Suppe zum Kochen bringen, ca. 30 Minuten auf kleiner Hitze leise köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.

Wenn alles weich ist, die Suppe fein pürieren und zwei Suppenkellen pürierte Suppe abnehmen und den in feine Streifen/Stücke geschnittenen Bärlauch darin fein pürieren. Je feiner, desto grüner wird die Suppe.

Die Kohlrabisuppe vom Herd nehmen. Zitronensaft, Sahne und den Bärlauchmix hinzufügen und alles mit dem Stabmixer nochmals glatt pürieren. Die Suppe abschmecken und auf die Teller verteilen. Mit Backerbsen servieren. Guten Appetit.


frischer Bärlauch 




Freitag, 17. April 2026

Pizza spinaci e aglio - Pizza Spinat und Knoblauch

Alle lieben Pizza und die Auswahl ist riesig. In mancher Pizzeria schmeckt die Pizza spitzenmäßig, in anderen auch mal nicht ganz so gut. Das ist dann immer besonders ärgerlich.

So gibt es bei uns meist selbstgemachte Pizza. Wir haben schon seit ca. 20 Jahren einen kleinen "Alfredo" Pizzaofen, der jede Pizza auf einem runden Pizzastein sehr gut backt. Der Boden wird schön knusprig und die Pizza schmeckt (fast) so wie in einer guten Pizzeria mit Holzbackofen.

In letzter Zeit backe ich den Teig gerne mit 00er Manitobamehl. Das ist eine spezielle proteinreiche Weizensorte, die auch gerne in Italien genommen wird. Aber "normales" Mehl, Dinkelmehl 630er bzw. Pizzamehl geht selbstverständlich auch.

Ab und an backe ich die Pizza aber auch als Blechpizza im Backofen, dann verwende ich die Pizzastufe. Der Teig hier reicht dann auch für ein Backblech.

Wenn ich aber den "Alfredo" nehme, dann helfe ich mir mit einer Dauerbackfolie, auf der ich die Pizza ausrolle und komplett belege und in den Ofen befördere. Die Pizza plus Folie lege ich dann auf den vorgeheizten Backstein, schließe den Deckel und nach knapp einer Minute öffne ich den Deckel, ruckel an der Pizza und wenn sie rutscht, dann ziehe ich die Folie direkt unter der Pizza weg. So verrutscht die dünne Pizza auch nicht auf dem Weg in den Ofen. Sie anderweitig auf den Stein zu befördern hat bei mir nie geklappt, von daher ist mir die Dauerbackfolie eingefallen. Die Folie hält den kurzen Moment im Alfredo auch gut aus, ich habe jedenfalls nichts gegenteiligen bisher bemerkt. Die Pizza backe ich dann nach Sicht, sie muss ggfls. im "Alfredo" etwas gedreht werden, damit alles schön backt. Backzeit ist ca. 7 Minuten.


Pizza Spinat und Knoblauch

🍕🍕🍕


Knusprig und dünn, so muss die Pizza sein.


Pizza spinaci e aglio - Pizza Spinat und Knoblauch 2 Pizzen

  • 280 g Pizzamehl 00er oder Manitobamehl 00er
  • 180 ml lauwarmes Wasser
  • 7 g frische Hefe
  • 7 g Salz
  • 1 Esslöffel natives Olivenöl 
  •  
  • 1 Esslöffel Tomatenmark, 2-fach konzentriert
  • ca. 150 ml passierte Tomaten
  • 2 mittlere Knoblauchzehen, fein gerieben
  • Salz
  • Schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 gehäufter Teelöffel Oregano
  • etwas Italienische Kräuter, getrocknet
  • 1 dicke Knoblauchzehe, fein gerieben
  • Chiliflocken (falls man es schärfer mag)
  •  
  • 200 g Mozarella oder Pizzakäse

  • ca. 200 g Blattspinat, aufgetaut
  • Pfeffer
  • Salz
  • Muskatnuss
  • 2 dicke Knoblauchzehen, fein gerieben
  •  
  • etwas natives Olivenöl zum Beträufeln 


Achtung: Der Pizzateig wird einen Tag vorher hergestellt und zum Reifen in den Kühlschrank gestellt.

Die Hefe in etwas Wasser auflösen, mit dem Öl zum Mehl geben und in der Küchenmaschine soviel Wasser zugießen, bis sich der Teig so langsam bildet. Dann das Salz zugeben und die Maschine weiterkneten lassen bis alles geschmeidig ist und der Teig nicht mehr am Schüsselrand klebt.

Den Teig aus der Schüssel nehmen, kurz kneten und zur Kugel formen. Die Schüssel leicht mit etwas Öl ausstreichen, den Teig hineingeben, mit etwas Öl bestreichen und mit einem Deckel verschließen. 

Den Teig dann für ca. 24 bis 30 Stunden in den Kühlschrank stellen. Der Teig sollte sich dann verdoppelt haben. 


Wenn man Pizza nun backen möchte, den Teig ca. eine Stunde vorher aus dem Kühlschrank nehmen und Zimmertemperatur annehmen lassen.

Für die Pizzaiola das Tomatenmark mit den passierten Tomaten und allen Gewürzen und dem Knoblauch  verrühren und pikant abschmecken.

Den aufgetauten Spinat ggfls. ausdrücken, er sollte nicht zu nass sein, und mit Pfeffer, Salz und Muskatnuss würzen. Den Knoblauch fein reiben.

Den Backofen auf höchster Pizzastufe (ca. 270°C) oder einen Pizzaofen nach Herstellerangabe  vorheizen. 

Den Teig halbieren und jedes Teigstück zu einem runden, dünnen Pizzafladen mehr drücken als ausrollen. Rundherum einen Rand stehen lassen.

Die Pizzaiola auf der Pizza verstreichen, dann den Pizzakäse darauf verteilen. Nun kommt der Spinat und der Knoblauch an die Reihe. Abschließend etwas Olivenöl darüber träufeln. 

Die Pizza in den heißen Ofen schieben und ca. 7 - 10 Minuten backen, bis der Rand golden gebräunt ist und alles blubbert.

Den Vorgang mit der zweiten Pizza wiederholen. 




🍕🍕🍕



🍕🍕🍕






Freitag, 27. März 2026

feines Knoblauchsüppchen

Mögt ihr Knoblauch? Die meisten Menschen mögen ihn (in geringen Dosen) im Essen, denn da schmeckt er ja auch nicht so durch, manche können ihn gar nicht leiden und andere sind begeistert vom Geschmack und können nicht genug davon bekommen. 

So wird mein Rezept heute die Gemüter spalten. Es ist ein leckeres, feines und cremiges Knoblauchsüppchen. Falls ihr euch auch einmal an ein leckeres Knoblauchsüppchen wagen wollt, dann probiert bitte mein Rezept. Keine Sorge, so sehr nach Knoblauch wie man meinen könnte, schmeckt die Suppe wirklich nicht. Sie überrascht, und zwar im positiven Sinne. Traut euch, es lohnt sich wirklich.

Als feines Vorspeisensüppchen eignet sie sich besonders gut. 



feines Knoblauchcremesüppchen mit Croutons oder gerösteten Knoblauchchips  

  • 1 große Zwiebel, fein gewürfelt
  • ca. 6 dicke Knoblauchzehen, fein gewürfelt
  • 2 Esslöffel Butter oder natives Olivenöl
  • 2 gehäufte Esslöffel Mehl
  • 500 ml heiße Brühe
  • 250 ml Vollmilch
  • 200 ml trockener Weißwein
  • 200 ml Sahne
  • Pfeffer, Salz
  •  
  • Croutons (Fertigprodukt)

  • Knoblauchchips


  • für die Knoblauchchips benötigt man:

  • 4 große Zehen Knoblauch, in feine Scheiben gehobelt
  • natives Olivenöl


für die Suppe werden die Zwiebeln in der heißen Butter glasig gedünstet, dann kommt der Knoblauch dazu und wird ebenso glasig angeschwitzt. Die Zwiebeln und der Knoblauch sollen keine Farbe annehmen. Das Mehl einstreuen und kurz anschwitzen, mit der heißen Brühe ablöschen. 

Wenn sich die Mehl-Zwiebel-Knoblauchmischung gut mit der Brühe verbunden hat, dann wird die Suppe schon einmal kurz püriert bis alles fein und glatt ist. Dann die Milch und den Weißwein zugeben und aufkochen lassen. Den Deckel aufsetzen, die Hitze reduzieren und alles einige Zeit leise köcheln lassen. 

Die Sahne wird dann angegossen, alles lässt man nochmals kurz aufkochen und püriert die Suppe nochmals. Mit Salz und Pfeffer wird sie dann nur noch abgeschmeckt. 

Mit Croutons oder Knoblauchchips bestreut servieren.


Wichtig: Wenn Kinder mit am Tisch sitzen, dann bitte den Wein durch Brühe austauschen.

mein Tipp: noch besser schmeckt die Suppe aufgewärmt. Man kann sie sehr gut schon einen Tag vorher zubereiten.

Übrigens, keine Angst, nach dem Genuss der Suppe "duftet" man nicht und den Knoblauchgeschmack hat man auch nicht stundenlang im Mund . . . 

Knoblauchchips:

für die Knoblauchchips erhitzt man in einer beschichteten Pfanne etwas Olivenöl. Die feinblättrig geschnittenen oder gehobelten Knoblauchscheibchen hineingeben und auf mittlerer Hitze rösten. Achtung, sie werden ruckzuck braun, von daher bitte den Herd nicht verlassen. Zwischendurch immer mal wieder wenden. Wenn sie golden sind, die Pfanne sofort vom Herd nehmen. Die Pfanne etwas schräg stellen, dass das Öl ablaufen kann. Die Chips eventuell auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen und sofort auf die Suppe geben.

Bitte frisch zubereiten, damit sie knackig bleiben, sie werden sonst schnell weich.










Freitag, 20. März 2026

Rote Bete Carpaccio und Carpaccio von der Gelben Bete mit Schwarzwälder Schinken

Manchmal hat man beim Einkauf besonderes Glück und bekommt wunderbares Gemüse. So war es jetzt, ich hatte eine dicke, knackige Rote Bete in Bioqualität gekauft. So ein Prachtexemplar habe ich selten gesehen. Rote Bete kaufe ich immer in dieser Qualität, weil das Gemüse aus konventionellem Anbau, wie man schon mal so hört, hohe Werte an Nitrat haben kann, und das möchte man ja vermeiden.

Aus besagter Rote Bete haben wir dann abends ein leckeres Carpaccio gegessen. Das ist so schnell gemacht, schmeckt sensationell gut, wie wir finden, und gesund ist es auch. Manch einer kennt das Carpaccio nur aus gekochten Beten, aber uns schmeckt es aus rohen bedeutend besser. Weil es auch so schön knackig ist.

Alternativ kann man auch eine Gelbe Bete nehmen, das schmeckt ebenso gut. Aber bei der Gelben Bete habe ich noch ein anderes Rezept aufgeschrieben, das mit einer Vinaigrette gewürzt und mit Schwarzwälder Schinken serviert wird. Das schmeckt auch super lecker.

Egal für welches Carpaccio ihr euch entscheidet, lecker sind sie alle. Hier kommen die Rezepte:


Die Farbe ist ja wohl der Knaller schlechthin.


Rote Bete Carpaccio für 2 Personen
  • 1 dicke Rote Bete, Bioqualität
  • natives Olivenöl
  • etwas Balsamicocreme oder Balsamico Essig
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • Fleur de Sel
  •  
  • "Umami - Crunch" von Potluck *
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Die Rote Bete waschen und dünn schälen, dafür Einmalhandschuhe verwenden, weil die Bete sehr färbt.

Anschließend die Bete entweder mit einem scharfen Messer in feine Scheiben schneiden oder einen Gemüsehobel (für dünne Scheiben) verwenden.

Den Teller jeweils mit etwas Olivenöl und Balsamico beträufeln, darauf dachziegelartig die Betescheiben verteilen. Dann alles salzen und pfeffern und nochmals mit Olivenöl und Balsamico beträufeln.

Zum Abschluß kann man noch etwas Umami - Crunch darüber streuen. Das Gewürz hebt den Geschmack nochmals hervor und gibt den gewissen Kick. Potluck* schreibt dazu: 
"Was macht unser Umami Gewürz so besonders? Die Umami-Crunch Gewürzmischung ist ein wahres Geschmackswunder. Sie vereint hochwertige Zutaten wie Meersalz, Tomaten, Röstzwiebeln, Zitronenschalen, Knoblauch, Sellerie, Steinpilzpulver und Kräuter wie Sumach, Schabzigerklee und Estragon. Jede dieser Zutaten wurde sorgfältig ausgewählt, um ein harmonisches, kräftiges Aroma zu schaffen, das jede Mahlzeit aufwertet. Ohne künstliche Zusätze – 100 % Geschmack"

Wer dieses Gewürz nicht hat, der könnte mehr schwarzen Pfeffer, etwas Zitronenschale und ein paar fein zerstoßene Röstzwiebeln (Fertigprodukt) darüber streuen. Das schmeckt bestimmt auch sehr gut. Oder man lässt es pur nur mit Essig, Öl, Salz und Pfeffer.


Gelbe Bete Carpaccio mit Schwarzwälder Schinken.  Auch die Gelbe Bete macht nicht nur optisch einiges her.

Gelbe Bete Carpaccio mit Schwärzwälder Schinken   (2 Portionen)
  • 1 dicke Gelbe Bete
  • 6 Scheiben Schwarzwälder Schinken

  • 1 Teelöffel Senf
  • ca. 2 Eßlöffel Balsamico (oder Fruchtbalsam-Essig)
  • ca. 2 Eßlöffel natives, mildes Olivenöl
  • ca. 1 Teelöffel Ahornsirup
  • schwarzer Pfeffer
  • evtl. etwas Salz

die Bete schälen und in ganz dünne, gleichmäßige Scheiben hobeln. Die Scheiben auf einem Teller kreisförmig anordnen. In der Mitte die Schinkenscheiben arrangieren. Mit etwas frisch gemahlenem, schwarzem Pfeffer würzen.

Aus den restlichen Zutaten ein Dressing anrühren und abschmecken. Es sollte leicht süßlich schmecken. Nun das Dressing über die Bete und auch etwas über den Schinken träufeln. Schon kann serviert werden.












Freitag, 17. Oktober 2025

Südtiroler Schlutzkrapfen mit Brauner Butter und Pecorino Romano

Endlich war es soweit, ich habe mich mal wieder an die Herstellung leckerer Schlutzkrapfen gewagt. Diese Leckerei kennen und lieben wir seit etlichen Jahrzehnten, wir hatten sie seinerzeit in Südtirol  kennengelernt.

Schlutzkrapfen sind eine Art Ravioli, aber mit Roggenmehl zusätzlich im Nudelteig. Sie werden mit Spinat, Quark und Parmesan würzig gefüllt und mit Brauner Butter und Parmesan serviert. Das ist ein wunderbares, leckeres Gericht.

Meine Rezeptur war für vier große Portionen, die zweite Hälfte Schlutzer hatte ich ungekocht in einer Lock&Lock-Dose im Kühlschrank aufbewahrt und sie dann am nächsten Tag frisch gekocht. Auch die Braune Butter hatte ich frisch zubereitet. So konnten wir an zwei Tagen schlemmen. Ach, was war das lecker.

Normalerweise werden die Schlutzkrapfen mit Parmesan serviert. Im Monent favorisieren wir aber den Pecorino Romano, da er so schön würzig und "rund" schmeckt. Aus diesem Grund habe ich die Schlutzer mit Pecorino zubereitet.


eine große Portion Schlutzkrapfen mit Brauner Butter und Pecorino Romano


Südtiroler Schlutzkrapfen mit Brauner Butter und Pecorino Romano  4 Portionen

für den Nudelteig:

  • 150 g Roggenmehl 1050er *
  • 100 g Weizenmehl 
  • 1 große Prise Salz
  • 1 großes Ei
  • 70 ml lauwarmes Wasser
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  •  
  • * oder 100 g Roggenmehl 1150er und 50 g Vollkorn Roggenmehl

Die trockenen Zutaten gründlich mischen, das Ei mit dem Wasser und Öl verquirlen, zur Mehlmischung geben und daraus einen geschmeidigen, glatten Teig kneten. 

Den glatten Teig zur flachen Kugel formen und in Folie verpackt rund 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten:
  • 250 g aufgetauten, gehackten Blattspinat
  • 1 mittlere Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Esslöffel Butter
  • 3 gehäufte Teelöffel Quark (oder griechischen Joghurt **)
  • 2 Esslöffel Parmesan oder Pecorino Romano
  • 1 große Prise Muskatnuss
  • Salz und Pfeffer
Den aufgetauten Spinat gründlich ausdrücken und ggfls. fein hacken. In einer kleinen Pfanne die Butter erhitzen, darin die Zwiebel und den Knoblauch leicht golden dünsten, den Spinat dazu geben und einige Minuten köcheln lassen. Alles in eine Schüssel umfüllen, mit den Gewürzen und dem Parmesan pikant abschmecken und den Quark ** unterrühren. Die Masse soll nicht zu flüssig, sondern eher fest sein.
** ich hatte keinen Quark da und habe stattdessen griechischen Joghurt genommen, das schmeckt auch.
Den Nudelteig mit Hilfe der Nudelmaschine recht dünn ausrollen. Auf die Nudelplatte mit ca. 5cm Abstand jeweils ca. 1 Teelöffel Füllung geben. Rund herum den Teig mit etwas Wasser bestreichen, die andere Hälfte Teig darüber schlagen und rund um die Füllung andrücken. Darauf achten, dass die Luft rausgedrückt ist. 

Mit einem 7cm großen, runden Teigausstecher Halbmonde ausstechen. Den Rand mit Hilfe der Gabel andrücken, dass er beim Kochen nicht aufgeht.

Die Schlutzer auf ein Küchentuch legen unnd nacheinander den ganzen Teig verarbeiten.

Desweiteren benötigt man:
  • ca. 80 g Butter
  • geriebenen Parmesan oder Pecorino Romano
Die Butter auf mittlerer Hitze zu Brauner Butter schmelzen lassen, immer wieder rühren, die Braune Butter ist fertig, wenn die Molke zu kleinen, braunen Stückchen geworden ist. Dann den Topf zur Seite ziehen.

Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen, die Schlutzer in dem leicht siedenden Wasser in ca. 3 - 5 Minuten kochen und mit einer Schaumkelle herausnehmen.

Die abgetropften Schlutzer auf einen Teller geben, mit Brauner Butter beträufeln und Parmesan darüber streuen.



Vom ausgerollten, gefüllten Teig zur Braunen Butter.
Oben links sieht: Herstellung der Schlutzer, rechts oben: die fertigen Schlutzer ruhen auf einem Küchentuch
unten links: Schlutzer für den nächsten Tag, unten rechts: Braune Butter







Freitag, 10. Oktober 2025

Kartoffelsticks mit Apfelmus

Wenn das Mittagessen kochen mal recht schnell gehen soll, dann gibt es bei uns gerne mal "FastFoot ". Aber es ist nicht das, was man im Allgemeinen mit Fast Food bezeichnet. Ich habe Kartoffelsticks mit Apfelmus zubereitet. 

Man könnte auch sagen, dass sie eine Art dicke Schupfnudeln mit Panade sind. Die Dinger sind so lecker, sie schmecken meinem Mann sogar abends noch kalt, falls mal welche übrig bleiben sollten.

Aber frisch aus der Pfanne schmecken die Sticks am besten, vor allem wenn sie schön heiß sind und mit dem kalten Apfelmus als Kontrast. Das Rezept ist für 2 Personen ein Hauptgericht, als Beilage reichen sie bestimmt für 4 Personen.


Bei diesen Sticks hatte ich gekauftes Paniermehl/Semmelbrösel verwendet.


für die  Kartoffelsticks  benötigt man: 

  • 500 g Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
  • 100 g Mehl
  • 1 großes Ei
  • Salz (etwas großzügig sein, Kartoffeln schlucken immer viel Salz)
  • Pfeffer 
  • frisch geriebene Muskatnuß (eine großzügige Prise)
  • Paniermehl * bzw. Semmelbrösel
  • Rapsöl zum Braten

  • Apfelmus


die gewaschenen Kartoffeln kocht man in der Schale bis sie gar sind. Nach dem Kochen abschrecken, pellen und sofort durch eine feine Kartoffelpresse drücken. Die Kartoffeln mit der Gabel auflockern, damit sie auch etwas auskühlen.

Das Mehl und die Gewürze dazugeben und mit einer Gabel alles gründlich mischen. Das Muskat ruhig etwas großzügig verwenden, man sollte das Muskat ruhig ein wenig schmecken. Alles nun mit einer Gabel locker untermischen, bis kein Mehl mehr zu sehen ist. Dann das Ei dazugeben, nochmals alles gut vermischen bis der Teig homogen ist und alles gut verbunden ist. Der Teig sollte relativ fest aber noch gut formbar sein.

Mit feuchten Händen kleine Rollen formen und diese in Paniermehl wälzen. 

Eine beschichtete Pfanne erhitzen und darin dann das Rapsöl erhitzen. Die Rollen ins heiße Öl geben und rundherum anbraten. 

Manchmal sind sie nicht so fest, dann ergeben sich dann eher dreieckige Sticks als runde Rollen, das macht aber nichts . . . 

Wenn sie rundherum schön golden sind, dann sind sie auch schon fertig. Uns schmecken sie besonders gut zusammen mit Apfelmus. Aber sie passen auch gut zu herzhaften Gerichten als Beilage.

mein Tipp zum Paniermehl: man kann selbstverständlich gekauftes Paniermehl bzw. Semmelbrösel nehmen. Aber ich nehme auch gerne selbstgemachtes Paniermehl. Manches Mal bleibt ein Rest Brot übrig und keiner mag es mehr essen. Dann lasse ich Brötchen oder auch Roggenmischbrot ganz durchtrocknen. Ist das Brot steinhart, dann reibe ich es mit Hilfe der Küchenmaschine (Reibeaufsatz, Moulinette, Thermomix, Foodprozessor o.ä.) ganz fein. Aufgehoben wird es dann in einer gut schließenden Dose.


Hier wurden die Sticks mit selbstgemachtem Paniermehl aus Bauernbrot und Brötchen paniert, deshalb die dunklen "Stückchen" in der Panade.




Die panierten Sticks vor, während und nach dem Braten.

 

Freitag, 26. September 2025

gefüllte Champignons

Champignons sind immer eine sehr leckere Beilage, wenn sie schön gebraten und gewürzt sind. Aber auch gefüllt schmecken sie uns. 
Letztens hatte ich eine "Rettertüte" * gekauft, die u.a. auch sehr große Champignons enthielt. Gefüllt hatte ich sie mit Frischkäse und Semmelbrösel. Das ist einfach lecker und schnell zubereitet sind die Pilze auch.

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Mein Rezept der gefüllten Champignons sieht so aus: 


Das war ein leckeres Mittagessen mit gefüllten Champignons und dazu gebratene Champignons als Beilage. Zusätzlich gab es noch ein paar eingelegte Radieschen.


Gefüllte Champignons  (ca. 500 g, das sind 6 - 8 große Köpfe)

  • große Champignonköpfe
  • 1 mittlere Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • etwas Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

  • 200 g Frischkäse (gerne auch mit Kräutern)
  • 1 Esslöffel gehackte Petersilie
  • 1 Esslöffel italienische Kräuter (gefroren)
  • 1 großes Ei
  • ca. 2 Esslöffel Paniermehl/Semmelbrösel
  •  
  • etwas Parmesan oder Pecorino romano zum Bestreuen


den Stiel der Champignons vorsichtig herausdrehen und mit einem kleinen Löffel die Champignons innen leicht aushöhlen. Den Stiel und das Innere fein würfeln.

Eine beschichte Pfanne erhitzen, etwas Olivenöl hinein geben. Die Zwiebel sowie den Knoblauch fein würfeln und in dem heißen Öl golden anbraten. Die Champignonwürfelchen dazu geben und ebenso anbraten. Die Mischung mit Salz und Pfeffer würzig abschmecken. Beiseite stellen und die Masse leicht abkühlen lassen.

Die Masse mit dem Frischkäse, den Kräutern, dem Paniermehl und dem Ei gut vermischen. Sie sollte nicht zu fest aber auch nicht zu flüssig sein. Nochmals abschmecken. 

Eine Auflaufform leicht ölen und den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. 

Die ausgehöhlten Champignons in die Form setzen und die Füllung auf alle Pilze gut verteilen. Dabei die Masse leicht andrücken. 

Die Form mittig in den vorgeheizten Ofen stellen und alles ca. 20 Minuten backen lassen.

Ich hatte die gefüllten Champignons im Airfryer zubereitet. Airfry, 180°, ca. 20 Minuten.

Zum Servieren noch etwas gehobelten Parmesan oder Pecorino romano aufstreuen.


Die rohen, gefüllten Champignons - die fertigen Champignons.            



Dies alles war in der Rettertüte *.