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Freitag, 21. März 2025

Panna Cotta mit Mangopüree

Nach einem leckeren Essen mögen alle gerne einen leckeren Nachtisch. Dieses Mal habe ich eine Panna Cotta mit Mangopüree zubereitet. Alle waren begeistert und die Panna Cotta war so schön sahnig - cremig, man hätte glatt die doppelte Menge essen können. Dazu das fruchtige, aromatische Mangopüree. Herrlich. Ich schwärme jetzt noch.

Bei Mangos besteht oft ein Dilemma. Habe ich eine gute reife, saftige, fruchtige erwischt oder täuscht sie das nur vor und man findet nach dem Schälen der weicheren Frucht nichtssagendes, kaum aromatisches Fruchtfleisch. Tja, dieses Mal hatte ich nicht so viel Glück und die Mango war nicht so aromatisch wie erhofft. 

Aber ich habe mir mit einem "Trick" geholfen. Ich habe das Fruchtfleisch mit etwas Wasser, Zitronensaft und etwas Zitronenzucker weich gekocht und anschließend fein püriert und nochmals abgeschmeckt. Durch das Erhitzen bekam die Mango den erhofften aromatisch - fruchtigen Geschmack.

Wäre die Mango aromatisch gewesen, dann hätte ich das Fruchtfleisch nur mit einem Hauch Zitrone püriert und dieses dann auf der Panna Cotta serviert.


Panna Cotta mit Mangopüree und Amarettini


Panna Cotta mit Mangopüree 4 Portionen

Panna Cotta

  • 400 ml Sahne
  • 20 g Vanillezucker
  • 30 g Zucker
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 1 Stück Vanilleschote
  •  
  • 3 Blatt Gelatine
Die Sahne mit dem Zucker, Salz und der Vanilleschote in einen Topf geben und 15 Minuten leicht köcheln lassen. Die Vanilleschote entfernen und den Topf zur Seite stellen.

In der Zwischenzeit die Gelatineblätter für ca. 3 Minuten in kaltem Wasser einweichen. Sie abtropfen lassen und in der noch heißen (nicht mehr kochenden ) Sahne auflösen.

Die Sahne auf vier Gläser verteilen und sie zum Festwerden in den Kühlschrank stellen.

Mangopüree
Die Mango waschen, schälen und das Fruchtfleisch würfeln. 300 g abwiegen und mit etwas Wasser und dem Zitronensaft in einem Topf zum Kochen bringen. Deckel auflegen und die Mango einige Minuten leicht köcheln lassen, bis die Mango weich ist.

Die weiche Mango fein pürieren und probieren, ob sie süß genug ist. Bei Bedarf noch mit etwas Zitronenzucker abschmecken. Das Mangopüree kühl stellen.

Hat man eine sehr aromatische Mango, dann braucht sie nicht gekocht werden. Einfach mit etwas Zitrone pürieren und ggfls. noch mit etwas Zitronenzucker abschmecken.

Wenn die Panna Cotta fest geworden ist, das Mangopüree auf der Panna Cotta verteilen. Ein paar Amarettinis runden das Ganze ab und schon kann serviert werden.



Eine Kiste mit frischen Mangos.











Donnerstag, 23. Juni 2022

Erdbeer - Marmelädchen mit Mango

Alle Jahre wieder - die Erdbeeren sind reif, da koche ich auch Marmelade, äh, darf man ja zu Erdbeeren nicht mehr sagen, also Konfitüre, Fruchtaufstrich . . . oder eben Marmelädchen. Wie man hier im Rheinland sagt. So ein Erdbeer - Marmelädchen ist immer lecker. 

Seit ich vor einigen Jahren den Tipp mit Mango in der Erdbeermarmelade bekam, koche ich sie am liebsten nur noch so. Durch die Mango wird das Marmelädchen im Geschmack noch intensiver. Nicht nur im Geschmack, sondern auch in der Farbe. Der Mangogeschmack kommt nicht so groß durch, aber sie unterstreicht und intensiviert den Erdbeergeschmack. Ich finde das ganz erstaunlich.



Erdbeer Marmelädchen mit Mango

  • 800 g Erdbeeren
  • 200 g reife Mango
  • 1000 g Gelierzucker 1:1
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 1 Schuss Kirschwasser (wenn man mag)
  • 1 Schuss natives Olivenöl (oder anderes Öl)
  •  
  • kleine Marmeladengläser mit Twist-Off-Verschluss

die geputzten und geviertelten Erdbeeren mit den Mangowürfeln zusammen in einen ausreichend hohen Topf* geben. Den Gelierzucker darüber steruen und über Nacht (oder einige Stunden) stehen lassen. Dann das Salz dazu geben, alles gut umrühren und die Masse mit einem Stabmixer gut pürieren. Jetzt die Masse zum Kochen bringen, dabei immer rühren. Zwischenzeitlich einen kleinen Teller in den Froster stellen. Wenn alles blubbert, die Masse noch ca. 5 Min. köcheln lassen. Nicht wundern, das schäumt. Deshalb soll man auch einen ausreichend hohen Topf nehmen. Am Ende der Kochzeit das Kirschwasser unterrühren und einen kleinen Schuss Öl. Der Schaum wird durch das Öl weniger. Jetzt den Teller aus dem Froster nehmen, einen Klecks Marmelade darauf geben. Sie sollte sehr schnell fest werden und nicht mehr laufen. Sollte sie noch laufen, die Marmelade noch etwas kochen lassen und erneut testen.

Jetzt ist die Marmelade fertig. Sie kann nun in gut gespülte und ausgekochte Gläser bis zum Rand gefüllt werden. Deckel drauf und sofort fest verschließen. Beim Abkühlen "knacken" die Deckel und die Gläser sind somit luftdicht verschlossen. Man muss sie nicht unbedingt auf den Kopf stellen, wenn die Gläser und Deckel sorgfältig sterilisiert wurden. 

Die Gläser nach Wunsch noch beschriften und fertig ist ein sehr leckeres, fruchtiges Erdbeer - Marmelädchen mit Mango.

* Ich habe mir zum Marmelade kochen vor einigen Jahren einen Kupfertopf gekauft. Er ist sowohl innen als auch außen komplett aus Kupfer. In Frankreich wird die Marmelade oft in Kupfertöpfen gekocht, denn sie geliert besser und die Farbe und der Geschmack werden intensiviert. 





hier noch eine Collage, wie ich vor Jahren eine Erdbeerkonfitüre gekocht habe. Damals habe ich noch die Gläser auf den Kopf gestellt, aber später hörte ich mehrfach davon, dass das nicht notwendig sei. 





 

Samstag, 18. Juni 2022

asiatisch angehauchter Reissalat mit Möhre und Mango

Wir waren zum Wocheneinkauf. Jede Menge Obst, Gemüse und frische Sachen landeten im Einkaufskorb. Ebenso auch eine vorgereifte, essfertige Mango**. Sie bestand auch den Drucktest und so wanderte sie in den Einkaufswagen. Mir kam direkt die Idee, "Madame Rote Rübe's" Reissalat Bombay *  nachzukochen. Sigrids Salatrezept stach mir schon beim Lesen ins Auge und ich hatte es mir direkt schon notiert. So wanderten sämtliche Zutaten für den Salat auch mit in den Einkaufswagen.

Wie immer, sorry, liebe Sigrid, habe ich das Rezept ein klitzeklein wenig abgeändert. Statt Vollkornreis nahm ich Basmati (den habe ich immer da) und statt Honig Ahornsirup. Honig mag und vertrage ich leider nicht. Da ich den Salat nur für 2 Personen machen wollte, habe ich auch die Möhrenmenge reduziert. Aber das ist ja die Freiheit der Köche, alles kann, nichts muss. Und das Ergebnis ist unheimlich lecker geworden. Ein wunderbarer Salat, den wir nach kurzer Ziehzeit schon verspeist hatten. Den Rest des Salates haben wir am Abend gegessen. Er schmeckte noch ein wenig intensiver, da alles nochmals gut durchziehen konnte.

** Leider war die Mango nicht so wie erhofft. Trotz Drucktest, der ja normalerweise anzeigt, dass die Mango reif ist, war sie es nicht. Beim Schälen stellte ich fest, dass sie im Grunde genommen nicht geeignet war. Aber sie schmeckte einigermaßen. So hatte ich entschieden, die Mango nicht zu würfeln, sondern ebenso wie die Möhren zu raspeln. Das hat dem Salat gutgetan. Wenn ich mir aber vorstelle, ich hätte eine wunderbar reife, saftige Mango fein gewürfelt, dann wäre der Salat im Geschmack noch viel viel besser gewesen. Also achtet bitte darauf, eine gut gereifte, saftige Mango zu bekommen.

Das nächste Mal werden wir zu diesem wunderbaren, erfrischenden und würzigen Salat ein Hähnchenbrustfilet servieren. Das werde ich dann in einer Currymischung marinieren und braten. Das passt bestimmt besonders gut dazu.

Und hier ist meine leichte Abwandlung des Rezeptes "Vollkornreis-Salat Bombay mit Möhren und Mango"* von der lieben Sigrid Schimetzky aka Madame Rote Rübe. Danke schön, liebe Sigrid, für das leckere Rezept. 

* dieser Beitrag kann +++WERBUNG ohne Auftrag+++ enthalten (Namensnennung und/oder Verlinkung)



asiatisch angehauchter Reissalat mit Möhre und Mango ca. 4 Portionen

  • 1 kleine Tasse Basmatireis (ca. 150g Rohgewicht)
  • 2 kleine Tassen Gemüsebrühe 

  • 2 dicke Möhren, fein geraspelt
  • 1 reife Mango, fein gewürfelt oder geraspelt
  • 4 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
  • 1 Handvoll glatte Petersilie, grob gehackt
  • 75 g geröstete, gesalzene Cashewkerne, grob gehackt

Für das Dressing:

  • 1 dicke Knoblauchzehe, geschält und fein gerieben
  • 1 walnussgroßes Stück Ingwer, geschält und fein gerieben
  • 3 Esslöffel Zitronensaft
  • 3 Esslöffel natives Olivenöl
  • 1 - 2 Teelöffel Ahornsirup
  • ½ Teelöffel Kurkuma, gemahlen
  • 1 Teelöffel englisches Currypulver
  • etwas Salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Den Reis mit der Brühe aufkochen lassen, Herd abschalten, Deckel auflegen und 15 Minuten auf dem heißen Kochfeld quellen lassen. Sämtliche Flüssigkeit sollte aufgesogen sein. Den Reis auskühlen lassen.

Für das Dressing alle Zutaten gut verrühren und abschmecken. 

Die Möhren putzen und fein raffeln bzw. raspeln, die Mango schälen und fein würfeln. Meine Mango war leider recht fest, sodass ich sie auf der gleichen Reibe fein geraspelt habe. 

Möhrenraspel und Mangowürfel in die Marinade geben und alles gut mischen. Die Frühlingszwiebeln dazu geben und auch die Petersilie. Dann den Reis untermischen und alles gut vermengen und abschmecken. Zuletzt die Cashewkerne untermischen. 

Den Salat etwas durchziehen lassen und schon kann serviert werden. 















Samstag, 30. Juli 2016

mein Mango - Eis

kennt ihr jemanden, der nicht gerne Eis isst? Ich glaube, den gibt es nicht. Wir lieben jedenfalls Eis. Wenn ihr euch schon auf meinem Blog umgeschaut habt, dann habt ihr mit Sicherheit schon einige meiner kreierten Eissorten gesehen. Wenn nicht, dann scrollt mal weiter runter, da habe ich meine anderen Eiskreationen aufgeführt. Und selber Eis herzustellen ist wirklich einfacher als gedacht. Vor allem weiß man dann, was drin ist. Mein Eis stelle ich ohne jegliche Zusatz- und/oder Farbstoffe her. Je einfacher je besser. Und sollte es im Froster mal etwas härter geworden sein, dann einfach einige Minuten bei Zimmertemperatur stehen lassen, das Eis wird dann wieder sehr cremig.

Vor ein paar Tagen hatte ich eine sehr schöne Mango gekauft. Sie duftete herrlich und so dachte ich mir, daraus werde ich Eis zaubern. Gesagt, getan, hier ist das Rezept für mein Mango - Eis:



Mango Eis
  • 350 g Mango, püriert
  • 200 g griechischer Joghurt 10%
  •  80 g Zucker
  • etwas gemahlene Vanille
  • 1 Prise Vanille - Salz
  • 200 ml geschlagene Sahne
die Mango schälen, vom Kern schneiden und das Fruchtfleisch würfeln und pürieren. 350 g Fruchtfleisch abwiegen und mit dem Joghurt, dem Zucker, der Vanille und dem Salz verrühren. Zuletzt die steif geschlagene Sahne unterheben und die Masse im Kühlschrank gut durchkühlen lassen.

Ist die Masse kalt, dann wird sie mit Hilfe einer Eismaschine in ca. 30 Min. (je nach Modell oder Art der Eismaschine kann die Zeit variieren) gut durchfrieren lassen. Das fertige Eis in eine gut schließende Plastikbox (z.B. Lock&Lock) füllen und im Froster noch einige Stunden reifen lasen.
Fertig ist ein sehr fruchtiges, cremiges und intensiv schmeckendes Mango - Eis. Mein Mann und ich sind vom Geschmack sehr begeistert.



Mittwoch, 1. Juni 2016

Maracuja - oder Passionsfrucht Eis

heute ist ja meteorologischer Sommeranfang . . . hahaha . . . bei dem Regen kann man das kaum glauben. Jedenfalls hier im Rheinland. Egal, irgendwann kommt auch der Sommer und schönes, warmes Sommerwetter.
Da man ja immer gerne Eis isst, habe ich heute mal ein leckeres Eisrezept für euch. Habt ihr schon mal Maracuja-Eis gegessen? Wenn nicht, dann unbedingt probieren. Es ist soooo gut. Wie es geht, lest ihr hier:





für das Maracuja Eis nehme man:
  • 5 Maracujas oder Passionsfrucht  (= ca. 120 g passierte Frucht)
  • 2 Becher Griechischer Joghurt à 150ml
  • 60 g Zucker
  • 1 Prise Vanillesalz
  • etwas Vanille
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • etwas Zitronenschale
  • 200 ml geschlagene Sahne
  • 1 Päckchen Vanillezucker

das Fruchtfleisch der Maracuja / Passionsfrucht durch ein Sieb streichen, damit die Kerne zurückbleiben. Der aufgefangene Saft sollte ca. 120 ml ergeben. Der Saft wird mit dem Joghurt, dem Zucker und allen Gewürzen gut verrührt. Die geschlagene und mit Vanillezucker leicht gesüßte Sahne wird zuletzt unter die Frucht-Joghurt-Masse gehoben und vorsichtig untergerührt.
Die Masse nun gut kühlen und anschließend in der Eismaschine in ca. 20-30 Min. gefrieren lassen. Das fertige Eis in eine gut schließende Lock&Lock-Dose geben und noch einige Zeit im Gefrierschrank reifen lassen.
Und dann kann das Schlemmen beginnen. . . guten Appetit