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Dienstag, 26. Mai 2026

Rhabarber - Crumble

Zurzeit gibt es wieder leckeren Rhabarber. Auf meinem Blog findet ihr oben auf dieser Seite unter der Rubrik "Rezepte von A - Z" einige Rezepte mit Rhabarber.  Da wird bestimmt jeder fündig werden.

Heute habe ich ein Crumble für euch. Crumble sind so vielseitig, ob mit Äpfeln, Zwetschgen, Aprikosen oder auch mit Kirschen. Lecker sind sie alle. 

Dieses Mal habe ich ein Crumble mit Rhabarber gebacken. Ich habe das Rezept auf zwei Glasauflaufformen verteilt und im Airfryer gebacken. So hatten mein Mann und ich jeder eine große Portion Crumble zum Nachmittagskaffee. 

Wer keinen Airfryer sein eigen nennt, der gibt das Crumble einfach in eine geeignete Auflaufform und backt alles im Backofen. Zeit und Temperatur habe ich auch dazu geschrieben.

Also ab in die Küche, wir backen Crumble.



Rhabarber - Crumble    2 große Portionen

  • 100 g Mehl
  • 80 g feine Haferflocken
  • 1 große Prise Vanillesalz
  • 1 große Prise Zimt
  • 90 g Zucker
  • 100 g weiche Butter
  •  
  • ca. 500 gr. Rhabarber, fein gewürfelt
  • eventuell Zucker, falls man es süßer möchte


Für den Crumnle alle trockenen Zutaten mischen, dann die Butter dazu geben und alles mit der Gabel zu einem Streuselteig verrühren. Die Crumble sollen nicht zu fein aber auch nicht zu groß werden. Die Crumble zum Durchkühlen kurz in den Kühlschrank stellen, so werden sie später knuspriger.

Den Rhabarber waschen und in ca. 1cm große Würfel bzw. Scheiben schneiden und in 2 Auflaufformen füllen. Ich habe ihn nicht extra gesüßt, weil die Streusel genug Zucker enthalten. Darauf dann den Streuselteig gleichmäßig verteilen.

Die Auflaufform in den Airfryer stellen, Airfry 170°C, ca. 30 Minuten

Kommt die Form in den Backofen, dann den Ofen ebenso auf 170°C Umluft stellen und den Crumble in ca. 30 Minuten golden backen.


Hier ist alles in einer Auflaufform im Backofen gebacken worden.












Montag, 6. April 2026

Omelette mit Speck aus dem Luftfön bzw. Airfryer

Wer zum Frühstück ein leckeres Omelette schnabulieren möchte und zufällig einen Airfryer sein eigen nennt, der kann ganz fix ein leckeres Omelette zaubern.

Und hier sind die unspektakulären Zutaten und die Anleitung:


fertig zum Genuß 


Omelette mit Speck aus dem Luftfön bzw. Airfryer

  • 3 Eier, Gr. L
  • Salz
  • Pfeffer
  • etwas Paprikapulver
  • etwas Kurkuma
  • etwas Milch

  • Speckwürfelchen
  •  
  • etwas Öl zum Einfetten

Die Eier werden gut verquirlt und mit Salz und Pfeffer und den anderen Gewürzen nach Geschmack gewürzt. Dann gibt man etwas Milch dazu und verquirlt es ebenso.

Ein Stück Backpapier zu einem Schälchen formen bzw. eine Backpapierschale für den Airfryer in die Schublade legen. Das Papier etwas fetten. Dann die Eiermischung hinein geben und Speckwürfelchen darauf verteilen.

Die Schublade in den Airfryer schieben, 180°C Airfry für ca. 12 Minuten. Wenn die Oberfläche gut gestockt und leicht gebräunt ist, dann ist das Omelette schon fertig.

Guten Appetit.


Nun kann alles in den Airfryer.







Eine Scheibe Toast dazu und das Frühstück ist perfekt.




🐰🐣 Happy Easter 🐣🐰


Freitag, 6. Februar 2026

leckere Quarkbrötchen - flott gebacken

Brötchen essen wir recht selten, aber ab und an mögen wir sie doch sehr gerne. So freue ich mich immer, wenn ich mal ein Rezept habe, was einfach und unkompliziert ist und sie natürlich auch sehr gut schmecken. Denn das ist ja das wichtigste.

Für folgendes Brötchenrezept benötigt man keine Hefe. Der Teig wird schnell und einfach (mit einer Gabel) vermischt, kurz geknetet und dann in 6 Teile geteilt. Diese kann man dann noch formen wie man möchte und nach rund 20 Minuten hat man schon leckere, knusprige Brötchen auf dem Tisch. Ich finde sie genial und wenn man sie isst, kommt man nicht so ohne weiteres darauf, dass sie mit Quark und Backpulver gebacken sind und nicht mit Hefe. Probiert es aus, es lohnt sich. Die Menge hier reicht für sechs Brötchen und wer noch einen Airfryer sein eigen nennt, der ist fein raus. In diesem Gerät gelingen sie schnell und einfach.

Nun aber zum schnellen Rezept:


Frisch gebacken und gerade ausgekühlt. Mit Butter hat mir das Brötchen sehr sehr gut geschmeckt.


leckere Quarkbrötchen  6 Stück

  • 250 g Dinkelmehl 630er
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 knapper Teelöffel feines Salz
  • 250 g Magerquark
  • 1 Ei, Gr. L
  •  
  • Sesam und/oder Mohn zum Bestreuen
Mehl, Backpulver und Salz mit einer Gabel vermischen. Das Ei und den Quark dazu geben und alles zu einem Teig verkneten. Wer das nicht mit der Gabel mischen möchte, der kann natürlich auch den Handmixer mit Knethaken oder die Küchenmaschine mit Flachrührer nehmen. Das bietet sich natürlich an, wenn man die Teigmenge gleich verdoppelt. 

Den Teig anschließend in sechs gleiche Teile teilen un daraus Brötchen formen. Ich hatte den Teig länglich geformt und dieses dann in sechs gleich dicke Scheiben geschnitten.

Mohn oder Sesam auf einen kleinen Teller geben und die Oberfläche des Brötchens darin wälzen. und das Brötchen auf ein Backpapier legen.

Die Brötchen samt Backpapier in die Schublade des Airfryers legen und diese dann bei 160°C Airfry in ca. 17 Minuten golden backen. Evenuell kurz vor Ende der Backzeit die Brötchen wenden, damit das Brötchen rundherum schön golden wird. Man kann auch mit einem Schaschlikspieß prüfen, ob das Brötchen gar ist oder noch Teig am Stäbchen hängen bleibt.

Mein Tipp: Wer keinen Airfryer besitzt, der backt die Brötchen bei 175°C Umluft im vorgeheizten Backofen in ca. 15 - 18 Minuten golden braun. Das sollte auch klappen.


Oben: die ungebackenen Brötchen liegen schon im Korb des Airfryers
Unten: die frisch gebackenen fertigen Brötchen



Wer noch mehr Brötchen backen möchte, der findet hier noch eine große Auswahl an verschiedenen Brötchen:







Freitag, 30. Januar 2026

knusprige "Hühnerhaut"

Im Internet wird im Moment viel mit Reispapier gezeigt. Alles mögliche wird darin eingewickelt, dann gebraten, luftgeföhnt oder sonstwie frittiert.

Nun habe ich mal wieder etwas ausprobiert. Ich habe knusprige "Hühnerhaut" fabriziert. Zu der Idee kam ich, als der Airfryer nach einer großen Portion Bratkartoffeln noch warm war. Eine angebrochene Packung Reispapier hatte ich noch und da dachte ich mir, jetzt ist die Gelegenheit da, das mal zu testen.

Ich hatte noch Reispapierblätter von "superschnellen Apfeltaschen" und von den "Sommerröllchen" übrig. Wenn man die Packung wieder luftdicht verschließt, dann halten sich die Blätter ewig.

Was soll ich euch sagen, das sehr knusprige Ergebnis war super lecker und hat uns beiden gut geschmeckt. Ich war so erstaunt, wie lecker das doch war und wie flott das ging. 

Jetzt fragt ihr bestimmt, warum soll man das Ausprobieren? Nun ja, wenn einem beim Fernsehabend der kleine Hunger zum Knabbern überkommt, dann ist das eine leckere, schnelle Knusperidee. Oder wer gerne gebratene Hähnchen zubereitet und einem die Haut bei dem Gockel immer zu wenig ist, der könnte sich mit diesem kleinen Trick helfen. Probiert es aus, ihr werdet erstaunt sein, wie lecker das doch ist.

Würzen kann man das Öl natürlich auch mit anderen Gewürzen, je nach Geschmack stelle ich mir eine Curry- oder mexikanisch angehauchte Version auch lecker vor.

Und so wird diese knusprige "Hühnerhaut" zubereitet. Ich hatte zum Testen und Ausprobieren zwei Blätter Reispapier genommen, so habe ich das jetzt auch aufgeschrieben.


Das war die Ausbeute von zwei Reispapierblättern. Sie sehen der echten Hühnerhaut erstaunlich ähnlich.


Man benötigt für die  Knusprige "Hühnerhaut"

  • 1 Esslöffel neutrales Öl
  • ca. 1 Teelöffel Hähnchen - Gewürzmischung
  • alternativ Paprika, Pfeffer und Salz oder die Lieblings Gewürzsalzmischung
  •  
  • 2 Bögen Reispapier
  • 1 flacher Teller mit lauwarmen Wasser
  • Silikonpinsel

Das Öl verrührt man mit den Gewürzen, in einen flachen, großen Teller gießt man lauwarmes Wasser.

Ein Blatt Reispapier legt man kurz in das Wasser, wendet es und wenn es weich wird, dann ist es schon gebrauchsfertig. Das dauert nur ein paar Sekunden.
Das Blatt heraus nehmen, abtropfen lassen und auf einer großen Unterlage beidseitig mit dem Gewürzöl bestreichen. Das Blatt dann zur Hälfte zusammen falten und dann halbieren. So hat man zwei Viertelkreise.
Das Prozedere mit dem zweiten Blatt wiederholen.

Die gewürzten Dreiecke in den Airfryer legen und bei "Airfry 200°C" in ca. 8 - 10 Minuten golden backen. Zwischendurch kurz vor Ende der Backzeit die Schublade rütteln, man hört ein Rascheln, wenn die Blätter auf dem Boden rutschen und somit knusprig sind.

Alternativ klappt das bestimmt auch im Backofen, dann würde ich das gewürzte Reispapier auf eine Pyramiden-Backmatte oder Gitter legen und bei 200°C Umluft backen. Oder auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, dann müssen sie bestimmt gewendet werden, damit beide Seiten schön knusprig werden.


Oben links: die mit Gewürzöl bepinselten Dreiecke Reispapier vor dem Backen.
oben rechts: die fertigen Dreiecke.
unten links: die fertige knusprige "Hühnerhaut".
unten rechts: Im Anbiss sieht man die Luft zwischen den Schichten.













Freitag, 19. Dezember 2025

Karo - Kartöffelchen

Ab und an gönnen wir uns ein schönes Steak. Mit Kräuterbutter, einem Salat und Kartoffeln. 

Je nach Lust und Laune bereite ich die Kartoffeln auf verschiedene Weise zu. Z.B. als WedgesTornado - Kartoffeln Knusper - Pommes, Zwuler oder mit Bacon-Bombs. Bratkartoffeln gibt es manchmal auch dazu.

Dieses Mal habe ich Kartoffeln zu "Karo - Kartöffelchen" zubereitet. Die sind super lecker geworden. Besonders gut gelingen sie im Airfryer, wie ich finde. Sie werden da besonders knusprig und golden gebräunt.

Solltet ihr keinen Airfryer haben, dann könnt ihr die Kartoffeln natürlich auch im Backofen bei Umluft 180°C  backen. 


Fertig sind die Karo - Kartöffelchen. Sie sahen super aus. Und lecker waren sie auch.

Karo - Kartöffelchen 

  • möglichst gleichgroße Kartoffeln (vorwiegend festkochend)

  • Öl
  • Pfeffer 
  • Salz
  • Paprika
  • Thymian
  • Rosmarin 

Die Kartoffeln schälen, der Länge nach halbieren. Zwei Essstäbchen auf das Brett legen, die Kartoffel mit der Schnittfläche nach unten zwischen die Stäbchen legen.  

Mit einem großen Messer mit gerader Schneide (z.B. Santoku) feine Schnitte von ca. 2 mm Breite in die Kartoffeln schneiden. Dann die Kartoffel etwas drehen und den Vorgang wiederholen. So erhält man das Karomuster.

Das Öl mit sämtlichen Gewürzen gut verrühren.

Etwas Backpapier in die Schublade des Airfryers legen, die Kartoffeln hineinlegen und mit Hilfe eines Silikonpinsels die Kartoffeln mit der Ölmischung einstreichen. Wenn möglich das Öl auch in die Zwischenräume streichen. So gehen sie später beim Backen schön auf.

Die Zeit des Backens kann je nach Größe und Dicke der Kartoffel variieren. So lange haben meine Kartoffeln benötigt:

Den Airfryer auf 180°C einstellen. Die Kartoffeln nun 20 Minuten backen. Die Kartoffeln nochmals mit dem Würzöl bestreichen. Dann die Temperatur auf 190°C erhöhen, weitere 15 Minuten backen.

Sollten die dicken Kartoffeln dann noch nicht richtig weich und/oder schön gebräunt sein, dann nochmals weiterbacken bei 180°C ca. 10 Minuten.


Hier sieht man, wie man die Kartoffeln schneidet. Für "Fächerkartoffeln" werden sie nur so wie hier gezeigt eingeschnitten. Durch die Essstäbchen bleiben die Kartoffeln unten zusammen.


Die rohen, eingeschnittenen und geölten Kartoffeln kommen nun in den Airfryer.



Mit einem Steak schmeckten die Kartöffelchen richtig lecker.













Dienstag, 18. November 2025

superschnelle Apfel- oder Quittentasche aus Reispapier

An einem Airfryer kommt man nicht vorbei. Mittlerweile ist es ein regelrechter Hype geworden. Man kann sagen, was man will, so ein Gerät ist nicht so schlecht wie man manchmal meinen könnte. Rezepte gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, die speziell für den Airfryer "erfunden" wurden. Mal ist es gut, mal lustig, mal weniger gut. Da muss man schon testen, was einem zusagt. Verrückt finde ich allerdings, wenn es spezielles "Backpulver für den Airfryer" zu kaufen gibt. Also wirklich, das wundert mich sehr. Was soll an so einem Backpulver anders sein als "normales"? Den namhaften Hersteller finde ich allerdings pfiffig, er wird durch den Hype mit Sicherheit viel davon verkaufen, die Kasse wird ordentlich klingeln, zumal das Produkt noch wesentlich teurer ist als das herkömmliche. Aber wer das kauft ist selber schuld.

Nun aber zurück zum Airfryer. Durch unseren Sohn wurden wir auch angesteckt und wir haben uns Anfang des Jahres ein solches Gerät zugelegt. Mit unserem Gerät (double stack) sind wir sehr zufrieden und das ein oder andere Gericht wird darin zubereitet, wo sonst der große Backofen in Aktion treten müsste.

Sehr gerne stöbere ich auch im Netz und schaue mir so an, was manche Menschen in einem Airfryer so alles zubereiten. Manches finde ich hochinteressant und/oder sehr unterhaltsam. So stieß ich auf den Hype mit dem Reispapier. In dieses Reispapier wird alles mögliche verpackt und im Airfryer gebacken. 

Da ich noch Reispapier im Haus hatte (ich nehme es sonst für Sommerröllchen), dachte ich mir, nun teste ich das mal und habe Apfel- und Quittentaschen damit gebacken. Die sind ruckzuck fertig und haben sehr gut geschmeckt. Sie waren außen auch schön knusprig, weichten aber beim Abkühlen doch leider etwas auf. 

Ein Manko ist allerdings, dass man den Teig sehr schwer mit der Kuchengabel abstechen konnte. Der Teig ist recht fest. Das nächste Mal würde ich kleinere Röllchen formen und diese dann "auf der Hand" essen und direkt abbeißen. Das klappt mit Sicherheit besser.

Aber lecker sind sie, das Ausprobieren lohnt sich. Gebacken habe ich die Apfeltaschen folgendermaßen.



superschnelle Apfel- oder Quittentasche aus Reispapier

für eine Apfel- bzw. Quittentasche benötigt man:

  • 2 Reispapierblätter
  • ca. 2 Eßlöffel Apfelkompott aus geraspelten Äpfeln (oder Quittenkompott)
  • etwas Öl
  • Zimt & Zucker
  •  
  • desweiteren: 
  • einen tiefen Teller 
  • 1 - 2 verquirlte Eier
  • etwas Zucker und Zimt
  • 1 Prise Salz

Für die Apfelfüllung habe ich fein geraspelte Äpfel, Zimt, Zitronensaft und Rosinen vermischt und nicht gekocht. Das Rezept für das Quittenkompott findet ihr >hier<

Das Gitter in der Schublade des Airfryers leicht einfetten bzw. ölen. Das Ei in einem tiefen Teller mit etwas Zucker und Zimt sowie einer Prise Salz verquirlen.

Ein Reispapier kurz in der Eimischung wenden, dann das zweite Blatt ebenso darin wenden und auf das erste legen. Das Reispapier wird sehr weich. 

Mittig etwas Füllung darauf geben und das Reispapier wie ein Päckchen verschließen. Etwas Zimt und Zucker auf das Päckchen streuen und dieses dann in den Airfryer legen.

Den Airfryer auf "200°C Airfry" stellen und die Apfeltaschen in  ca. 12 - 15 Minuten golden backen.

Mein Tipp:

wer keinen Airfryer hat, der backt die Taschen bei 200°C Umluft in ca. 15 Minuten im "normalen" Backofen.

 

Apfeltaschen aus Reispapier. Rechts die Füllung war Quittenkompott.








Freitag, 26. September 2025

gefüllte Champignons

Champignons sind immer eine sehr leckere Beilage, wenn sie schön gebraten und gewürzt sind. Aber auch gefüllt schmecken sie uns. 
Letztens hatte ich eine "Rettertüte" * gekauft, die u.a. auch sehr große Champignons enthielt. Gefüllt hatte ich sie mit Frischkäse und Semmelbrösel. Das ist einfach lecker und schnell zubereitet sind die Pilze auch.

* dieser Beitrag kann +++WERBUNG ohne Auftrag+++ enthalten (Namensnennung)

Mein Rezept der gefüllten Champignons sieht so aus: 


Das war ein leckeres Mittagessen mit gefüllten Champignons und dazu gebratene Champignons als Beilage. Zusätzlich gab es noch ein paar eingelegte Radieschen.


Gefüllte Champignons  (ca. 500 g, das sind 6 - 8 große Köpfe)

  • große Champignonköpfe
  • 1 mittlere Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • etwas Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

  • 200 g Frischkäse (gerne auch mit Kräutern)
  • 1 Esslöffel gehackte Petersilie
  • 1 Esslöffel italienische Kräuter (gefroren)
  • 1 großes Ei
  • ca. 2 Esslöffel Paniermehl/Semmelbrösel
  •  
  • etwas Parmesan oder Pecorino romano zum Bestreuen


den Stiel der Champignons vorsichtig herausdrehen und mit einem kleinen Löffel die Champignons innen leicht aushöhlen. Den Stiel und das Innere fein würfeln.

Eine beschichte Pfanne erhitzen, etwas Olivenöl hinein geben. Die Zwiebel sowie den Knoblauch fein würfeln und in dem heißen Öl golden anbraten. Die Champignonwürfelchen dazu geben und ebenso anbraten. Die Mischung mit Salz und Pfeffer würzig abschmecken. Beiseite stellen und die Masse leicht abkühlen lassen.

Die Masse mit dem Frischkäse, den Kräutern, dem Paniermehl und dem Ei gut vermischen. Sie sollte nicht zu fest aber auch nicht zu flüssig sein. Nochmals abschmecken. 

Eine Auflaufform leicht ölen und den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. 

Die ausgehöhlten Champignons in die Form setzen und die Füllung auf alle Pilze gut verteilen. Dabei die Masse leicht andrücken. 

Die Form mittig in den vorgeheizten Ofen stellen und alles ca. 20 Minuten backen lassen.

Ich hatte die gefüllten Champignons im Airfryer zubereitet. Airfry, 180°, ca. 20 Minuten.

Zum Servieren noch etwas gehobelten Parmesan oder Pecorino romano aufstreuen.


Die rohen, gefüllten Champignons - die fertigen Champignons.            



Dies alles war in der Rettertüte *.


Mittwoch, 17. September 2025

Zwetschgen Crumble

Zur Pflaumen- bzw. Zwetschgenzeit backe ich gerne Zwetschgen Crumble. Das geht ruckzuck und es schmeckt umwerfend, vor allem wenn es noch lauwarm ist. Dann sind die Zwetschgen schön saftig und fruchtig und der Crumble wunderbar knusprig. Man könnte sich da reinlegen, wie man so sagt. . . 

Falls ihr so ein Crumbel noch nie gebacken habt, dann versucht es unbedingt mal. Statt der Zwetschgen kann man natürlich auch andere Früchte nehmen, wie z.B. Äpfel, Aprikosen oder Stachelbeeren. Nehmt was euch gefällt.

Das Crumble habe ich im Airfryer gebacken, aber es geht selbstverständlich auch in jedem Backofen.

Hier kommt mein Rezept:


Lecker, so ein Crumble - und Marcel Seegers * neues Backbuch ist auch Spitze und sehr empfehlenswert. Das erste Durchblättern beim Nachmittagskaffee mit Kaffee und Crumble machte richtig Lust auf leckere Kuchen und Torten. Mal sehen was ich demnächst backen werde.


* dieser Beitrag kann +++WERBUNG ohne Auftrag+++ enthalten (Namensnennung und/oder Verlinkung)

Zwetschgen Crumble

  • 100 g Mehl
  • 80 g feine Haferflocken
  • 1 große Prise Vanillesalz
  • 1 große Prise Zimt
  • 90 g Zucker
  • 100 g Butter, weich
  •  
  • ca. 500 gr. Zwetschgen,  gewürfelt
  • ca. 3 Teel. Mondamin oder Stärkemehl
  • 2 Teel. Zimtzucker


Für den Crumnle alle trockenen Zutaten mischen, dann die Butter dazu geben und alles mit der Gabel zu einem Streuselteig verrühren. Die Crumble sollen nicht zu fein aber auch nicht zu groß werden. Die Crumble zum Durchkühlen in den Kühlschrank stellen, so werden sie später knuspriger.

Die Zwetschgen waschen, entsteinen und in ca. 1cm große Würfel schneiden. Anschließend mit etwas Mondamin oder Stärkemehl und Zimtzucker vermischen und in eine bzw. 2 Auflaufformen füllen. Darauf dann den Streuselteig gleichmäßig verteilen.

Die Auflaufform in den Airfryer stellen, Airfry 170°C, ca. 30 Minuten

Kommt die Form in den Backofen, dann den Ofen ebenso auf 170°C Umluft stellen und den Crumble in ca. 30 Minuten golden backen.






Das Crumble in zwei Glasschalen - vor und nach dem Backen.










Dienstag, 26. August 2025

knusprig - würzige Gnocchi aus dem Airfryer

Mittlerweile haben so viele Haushalte einen Airfryer. Und auch wir sind mittlerweile Besitzer eines solchen Gerätes und sind sehr damit zufrieden. Es ist ja schon erstaunlich, was man darin alles zubereiten kann. Die kaum genutzte Mikrowelle musste dafür aber weichen.

Jetzt hatte ich mal Gnocchi ausprobiert. Das Ergebnis war sehr lecker. Ein Ausprobieren lohnt auf jeden Fall.



knusprig - würzige Gnocchi aus dem Airfryer

  • 1 Packung Gnocchi (Fertigprodukt), 500 g
  • etwas Olivenöl
  • Paprika (oder Pommesgewürz)
  • Pfeffer
  • etwas Salz
  • Kräuter nach Geschmack

  • Parmesanraspel
Die Gnocchi aus der Packung nehmen, mit den Gewürzen gründlich vermischen und etwas Öl dazu geben, bis alles von einem leichten Ölfim überzogen ist.

Die Gnocchi in den Korb des Airfryer geben. Einstellung "airfry", 200 °C, ca. 20 Minuten.

Zwischendurch immer wieder mal die Gnocchi schütteln, damit sie rundherum schön golden und knusprig werden. Kurz vor Ende nach Wunsch noch etwas Parmesanraspel darüber geben und schmelzen lassen.

Fertig ist eine leckere Beilage. Wir haben sie am Tisch noch zusätzlich mit Parmesanraspeln bestreut.















Dienstag, 29. Juli 2025

kleine Träublestartes aus dem Airfryer

In unserem Garten hatte sich in der Nähe des Teiches vor etlichen Jahren ein Johannisbeerstrauch selber gepflanzt, bzw. ein Samen hatte wohl gekeimt und wurde zu einem kleinen Strauch. Unsere Nachbarin hatte das durch Zufall entdeckt, weil die roten Beeren aus dem Grün der Pflanzen heraus stachen. Nun gibt es jährlich eine kleine Menge Johannisbeeren. So war es dieses Jahr wieder.

Dieser Strauch trug diese Jahr eine Handvoll Früchte, um genau zu sein waren es netto 350g. Genug um zwei kleine Träublestartes (von je 12cm Durchmesser) zu backen.

So konnte ich unseren Airfryer bemühen, die kleinen Tarteförmchen passten sehr gut in die Schubladen und so hatten wir an zwei Tagen etwas Kuchen zum Nachmittagskaffee.

Wer keine kleinen Förmchen hat, kann natürlich auch eine größere Spring- oder Tarteform von 24 oder 26cm nehmen. 

    

Eine kleine Träublestarte wurde direkt verspeist, die andere Tarte haben wir uns am nächsten geteilt.


kleine Johannisbeer- oder Träublestartes aus dem Airfryer

für den Mürbeteig (ausreichend für vier * kleine Springformen von 12cm Durchmesser, oder eine 26cm Form)

  • 250 g Dinkelmehl 630er 
  •  50 g Zucker
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 110 g Butter
  • 2 Eigelbe, Gr. L
  • evtl. ein Schlückchen kaltes Wasser


für die Füllung (für zwei kleine Springformen von 12cm Durchmesser)

  • 2 Eischnee Gr. L
  • 1 Prise Vanillesalz
  • etwas gemahlene Vanille
  • 50 g Zucker
  • 50 g gemahlene Haselnüsse **
  • 350 g rote Johannisbeeren


für den Mürbeteig alles rasch zu einem glatten Teig kneten (sollte der Teig noch nicht richtig gebunden sein, vorsichtig ein wenig Wasser zugeben) und ihn einige Zeit kühlen. Zwischen Klarsichtfolie dann dünn ausrollen. Den Teig in die kleinen Springformen legen und den Rand ca. 3cm hochziehen. 

Für die Füllung die Johannisbeeren von den Stielen abstreifen und den Eischnee mit einer Prise Salz steif schlagen. Den Zucker und die gemahlenen Nüsse vorsichtig unter den Eischnee heben, zuletzt die Beeren. 

Die Masse gleichmäßig auf die Böden geben und glattstreichen. 

Den Airfryer auf 180°C Bake 5 Minuten vorheizen. Jede Springform auf das Crisperblech stellen und in den Airfryer schieben. Bei 180°C Bake ca. 30 Minuten backen.

Alternativ die Formen mittig in den auf 190°C vorgeheizten Backofen, Ober-/ Unterhitze schieben und in 35 - 40 Minuten golden backen.

Nach dem Auskühlen mit Puderzucker bestreuen und fertig ist die leckere Tarte. Frisch schmeckt der Kuchen am besten. . . 

* Tipp: die eine Hälfte Teig gleich verbacken, die andere Hälfte kann man sehr gut bis zum nächsten Kuchen (gut in Folie verpackt) einfrieren und dann im Kühlschrank auftauen lassen. Weiter verabeiten wie im Rezept beschrieben.

** Tipp Nr. 2: statt der Haselnüsse kann man auch gemahlene Mandeln nehmen. 

(Die Springformen mit Silikonrand und Porzellanplatte sind von der Firma  Coox .) 



 

Rote Johannisbeeren werden in Baden - Württemberg auch Träubles genannt.












Dienstag, 1. Juli 2025

kleine Aprikosenküchlein aus dem Airfryer

Endlich gibt es wieder leckere, aromatische Aprikosen. Ich liebe diese Früchte und wie man sich denken kann, als erstes habe ich damit Aprikosenküchlein gebacken.

Und es gab eine Premiere. Seit einiger Zeit sind wir auch Besitzer eines Airfryers und so habe ich diese in dem Airfryer gebacken. Das hat sehr gut geklappt.

Die kleinen Quicheformen von Coox mit 12cm Durchmesser hatte ich mir letztens gekauft und bin sehr damit zufrieden. Sie passen sehr gut in die Airfryer Schublade und die Handhabung ist auch prima. So ist ein kleines Küchlein die richtige Portion Kuchen für zwei Leute, das andere Küchlein ist dann für den nächsten Tag. 



kleine Aprikosenküchlein aus dem Airfryer, 2 Quicheformen à 12 cm Durchmesser *

  • 125 g Dinkelmehl 630er
  • 35 g Zucker/ Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 verquirltes Ei Gr. L (25g)
  • 60 g Butter
  •   
  • ca. 300 g Aprikosen
  •  
  • für den Guss:
  • 50 g Zucker
  • 100 g Magerquark
  • 50 ml Milch
  • 1 1/2 Eier Gr.L
  • 15 g Vanille - Puddingpulver

Für den Mürbeteig alle Zutaten rasch zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig ausrollen und zwei kleine Quichformen à 12cm im Durchmesser mit dem Teig auskleiden, den Rand ca. 4cm hochziehen. Die Formen für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. 

In der Zwischenzeit die Aprikosen entsteinen, halbieren und je nach Größe vierteln.

Für den Guss alle Zutaten verrühren.

Die Aprikosen dicht an dicht in die Formen setzen und den Guss darüber gießen. Die Förmchen in den Airfryer stellen. Programm "bake 160°C " einstellen und die Küchlein ca. 30 Minuten backen. Zwischendurch schon mal den Bräunungsgrad checken und spätestens 5 Minuten vor Ende der Backzeit etwas Alufolie auflegen, damit der Kuchen nicht zu dunkel wird.

Die Förmchen aus dem Fryer nehmen, den Rand abnehmen. Sollte einem der Teigrand zu hell sein, dann ohne Rahmen nochmals abgedeckt für ca. 5 - 10 Minuten bei 170°C "bake" backen.

* sollte man keinen Airfryer haben, dann backt man die Küchlein bei Ober- Unterhitze 175°C in ca. 30-40 Minuten.

** anstelle von zwei 12er Förmchen kann man auch eine 24er Tarteform nehmen. 

Die Aprikosen sind eingefüllt, dann kommt der Guss darüber und ab in den Airfryer.