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Freitag, 7. August 2026

Limburger Aprikosen Vlaai

Als wir letztens Maastricht mal wieder einen kleinen Besuch abgestattet hatten, fielen uns wieder die vielen Vlaai auf, die in Cafés und Bäckereien angeboten und serviert werden. Ein Vlaai ist eine Art Flan aus Hefeteig mit Kompottfüllung. Egal ob es Aprikosen, Kirschen, Äpfel oder Pflaumen sind, lecker sehen sie alle aus.

In einer Bäckerei an der Bisschopsmolen waren etliche Vlaai im Schaufenster ausgestellt. Einer sah leckerer aus als der andere. Als ich dann im Schaufenster noch den Hinweis sah, dass man auf der Homepage Bisschopsmolen* auch Rezepte finden konnte, habe ich zu Hause gleich nachgeschaut. Und siehe da, etliche Rezepte waren zu finden, auch ein Rezept eines "Limburger Aprikosen Vlaai".

Laut Wikipedia* ist ein Limburger Vlaai* , ich zitiere, . . . "ein typisches Gebäck aus der niederländisch - belgischen Region Limburg. Die Zusammenstellung eines flachen Hefeteigs und einer Füllung aus angedicktem Fruchtkompott gilt als eine regionale Spezialität, die in erster Linie zu besonderen Anlässen wie Geburtstagen, Familienfeiern, Feiertagen, etc. verzehrt wird. . . "

Das folgende Rezept eines Aprikosenvlaais* habe ich auf der Seite von Grainlabs* gefunden und als Anregung genommen.

* dieser Beitrag kann +++WERBUNG ohne Auftrag+++ enthalten (Namensnennung und/oder Verlinkung)


Frisch aus dem Backofen und noch warm.


Limburger Aprikosen Vlaai (nach einem Rezept von  grainlabs.nl*)

für eine Tarteform von 28 cm

  • 700 g entsteinte Aprikosen, grob gewürfelt **
  • 350 ml Wasser 
  • 130 g Zucker
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 50 g Stärkemehl (Mondamin)
Das Wasser mit dem Zucker, Salz und dem Stärkemehl gut vermischen, bis sich die Stärke aufgelöst hat. Unter Rühren zum Kochen bringen, etwas köcheln lassen und die grob gewürfelten Aprikosen untermischen. 
** ich hatte 500 g Aprikosen und 200 g Plattpfirsiche grob gewürfelt, was sehr gut geschmeckt hat.
Das Kompott noch einige Minuten köcheln lassen, damit die Früchte weich werden. Dann das Kompott in eine Schüssel geben und abkühlen lassen. Dann zum Durchkühlen und Festwerden in den Kühlschrank stellen. Das kann man sehr gut schon einen Tag vorher erledigen.
  • 500 g Dinkelmehl
  • 30 g frische Hefe oder  1 1/2 Päckchen Trockenhefe (11 Gramm)
  • 150 g weiche Butter 
  • 3 Esslöffel Zucker 
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 1 Ei, Gr. L, Zimmertemperatur 
  • 150 ml lauwarme Vollmilch
Das Mehl mit der Trockenhefe mischen, den Zucker und das Salz dazu geben und mit der weichen Butter, dem Ei und der Milch zu einem glatten Hefeteig verarbeiten, bis der Teig nicht mehr am Schüsselrand klebt.

Den Teig aus der Maschine nehmen, zu einer Kugel formen und abgedeckt ca. 20 Minuten gehen lassen. 

Eine Tarteform mit Backpapier und etwas Überstand auslegen. So kann man den fertigen Vlaai nach dem Backen besser der Form entnehmen.

Den Teig rund ausrollen (ca. 3mm dick) und in die Form legen. Darauf achten, dass unter dem Teig keine Luftblasen sind. Eventuelle Teigüberstände am Rand mit einem Messerrücken abschneiden.

Die kalte Kompottfüllung nun auf den Teigboden geben und glattstreichen.

Für den Deckel den restlichen Teig ausrollen (ca. 3 mm dick) und mit Kondensmilch (oder verquirltem Ei) bestreichen. Darauf dann den Zucker geben.

Mit einem Teigrädchen den Teig in ca. 2cm breite Streifen schneiden. Diese dann gitterförmig auf der Füllung verteilen, dabei den überflüssigen Zucker abschütteln. Eventuelle Teigüberstände abschneiden.

Den Kuchen nun ca. 30 Minuten gehen lassen.

Währenddessen den Backofen auf  200°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Den Kuchen in den vorgeheizten Backofen schieben, 2. Stufe von unten, und in ca. 15 bis 20 Minuten backen, bis er goldbraun ist.

Den Kuchen nach dem Backen sofort aus der Kuchenform nehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.


für einen Vlaai von 22cm benötigt man laut grainlabs.nl* 

  • 300 g Dinkel-Flan-Teig für den Boden
  • 600 g Kompottfüllung
  • 50 g Dinkel-Flan-Teig für den Deckel
  • 1 Ei zum Bestreichen
  • Zucker für den Deckel

für einen 28 cm Vlaai (wie auf dem Foto oben) habe ich folgende Mengen genommen:

  • 480 g Teig
  • 1000 g Kompott
  • 200 g Teig für den Deckel
  • etwas Kondensmilch zum Bestreichen
  • Zucker für den Deckel


Der Vlaai mit Aprikosen - Plattpfirsichkompott vor und nach dem Backen. 



Ein Stück Aprikosen - Plattpfirsich Vlaai, lecker war's.


Limburger Vlaai im Schaufenster der Bäckerei De Bisschopsmolen.



Die Kirche Sint - Janskerk mit dem roten Turm und die Servatiusbasilika am Vrijthof in Maastricht.


Dienstag, 16. Juni 2026

Rhabarbertarte mit Aprikose und Joghurtguss

Bei unserem Obststand gab es nochmal frischen Rhabarber. Bald ist die Saison ja wieder vorbei. Daraus wollte ich dieses Mal eine Tarte backen. Am liebsten essen wir eine solche Tarte mit Quarkguss. Dieses Mal hatte ich aber keinen, sodaß ich griechischen Joghurt stattdesssen genommen habe. Einen großen Geschmacksunterschied konnten wir jetzt nicht feststellen, die Tarte war wieder sehr lecker.

Des weiteren hatte ich dieses Mal einen fertigen Mürbeteig verwendet. Er ist nicht gesüßt und folglich wurde die gesamte Tarte eher "unsüß", was dem Geschmack aber keinen Abbruch tat. Auch die wenigen Aprikosen am Rand der Tarte waren sehr lecker und passten sehr gut. Man hätte gut noch viel mehr Aprikose nehmen können, aber das waren die letzten Früchte, die ich noch hatte.

Die Tarte war rundherum gelungen.




Rhabarbertarte mit Aprikose und Joghurtguss   32er Tarteform

für einen Mürbeteigboden:

  • 250 g Dinkelmehl 630er
  •  50 g Mondamin
  • 100 g Zucker
  • 150 g weiche Süßrahmbutter
  • 1 Prise Vanillesalz 
  • 1 Ei Gr. L
alternativ: 
  • 1 Rolle Mürbeteig aus dem Kühlregal

 für den Guss:

  • 500 g Griechischer Joghurt, 10%ig
  • 70 g Zucker
  • etwas Vanillepaste
  • 1 Teelöffel Zitronenzucker 
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver zum Kochen (37g)
  • 1 großes Ei

  • ca. 500 g Rhabarberstangen, gewürfelt
  • einige Aprikosen, entsteint und geviertelt


Für den Mürbeteig alle Zutaten rasch verkneten. Den Teig zwischen zwei Klarsichtfolien (Backpapier geht auch) mit einem Nudelholz ca. 0,5 cm dünn ausrollen und in eine Tarteform legen und bis zum Rand hochziehen. Eventuelle Teigreste können als Kekse ausgestochen werden. Die Form (und die ausgestochenen Kekse) einige Zeit im Kühlschrank durchkühlen lassen. So wird der Boden später schön mürbe. 

Den Backofen auf 200°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. Den gekühlten Boden vor dem Backen mit einer Gabel einstechen, damit er keine Blasen wirft. Einen Bogen Backpapier hineinlegen und getrocknete Erbsen oder Linsen einfüllen und den Boden bei 200°C ca. 30 Minuten hell golden vorbacken. Die Hülsenfrüchte dann mit dem Backpapier entfernen. Ausgekühlt können sie jederzeit zum Blindbacken wieder verwendet werden. Ich hebe sie nach dem Auskühlen in einem alten Marmeladenglas auf.

Der Boden kann auch gut einen Tag vorher gebacken werden.

Alternativ kann auch eine Rolle Tarte- bzw. Mürbeteig aus dem Kühlregal verwendet werden. Dann bitte der Anleitung auf der Packung folgen. Aber den Boden ebenso vorbacken.

Den Backofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. 

Für die Joghurtmasse alle Zutaten zu einer glatten Masse verrühren. Den Rhabarber waschen und in gleichmäßige, große Würfel schneiden. 

Den Teig mit dem Backpapier in die Tarteform legen und den Guss auf den Boden geben und glattstreichen. Zuerst die Aprikosen vierteln aund am Rand auf dem Guss verteilen. Dann die Rhabarberwürfel dicht an dicht (eventuell auch nach gewünschtem Muster) in die Creme setzen bzw. auflegen. 

Die Form in den auf 180°C vorgeheizten Ofen, 2. Stufe von unten (Ober-/ Unterhitze) stellen und ca. 40 Minuten backen. Eventuell noch einige Minuten bei ausgeschalteter Hitze nachbacken lassen. Man muss den Kuchen einfach ein wenig beobachten, die Creme soll gestockt sein und eine leicht goldene Farbe haben. 

Den Kuchen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Gerade eben ausgekühlt schmeckt die Tarte sensationell, wie wir finden. Leckere Creme, nicht so süß, knuspriger Boden und säuerlicher Rhabarber. Klasse. . . 

Bitte die Tarte nicht abdecken, so bleibt sie schön mürbe. 


Die Tarte vor und nach dem Backen.



Die Tarte war sehr fruchtig und "unsüß", genau so wie man sich so eine Tarte vorstellt.








Freitag, 15. Mai 2026

Prasselkuchen mit Birnen, gerösteten Mandelblättchen und Haferstreusel

Wir hatten Lust auf ein Stückchen Kuchen und ich wollte bei der Gelegenheit noch ein paar Birnen verarbeiten. Schnell sollte es auch gehen und da ich noch (wie so oft) eine Rolle Blätterteig im Kühlschrank hatte, kam mir die Idee eines Prasselkuchens.

Ein Birnenkuchen ist sonst nicht unbedingt so mein Fall, aber der Prasselkuchen mit den festen Birnen war eine sehr gute und leckere Idee. Was auch prima ist, er ist megaschnell gebacken und lauwarm schmeckt er sogar noch am besten.

Lange Rede, kurzer Sinn, der Prasselkuchen war ganz nach unserem Geschmack, los geht es mit meinem Rezept:



Prasselkuchen mit Birnen, gerösteten Mandelblättchen und Haferstreusel

  • 100 g Dinkelmehl 630er
  • 50 g Haferflocken, zarte
  • 10 g Haferflocken, kernige
  • 80 g Zucker
  • eine Prise Vanillesalz
  • etwas Vanille
  • 1/2 Teelöffel Ceylon-Zimt

  • 100 g weiche Butter

die trockenen Zutaten alle mischen, die weiche Butter dazu geben und alles mit einer Gabel zu nicht zu großen Streuseln rühren. Die Streusel dann kurz in den Kühlschrank stellen, damit die Butter wieder fester wird.

  • eine Rolle Butter - Blätterteig (280 g Fertigprodukt aus dem Kühlregal)

10 Minuten vor Verwendung den Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Dann den Teig entrollen und ihn mit seinem Backpapier auf ein Backblech legen, den Backofen auf 200°C Umluft bzw. 210°C Ober-/Unterhitze vorheizen. 

Vom Blätterteig an der schmalen Seite 4 gleichbreite Streifen abschneiden. Die Streifen rundherum auf dem Teigrechteck bzw. Teigquadrat als Rand auflegen und leicht festdrücken.

  • 3 große, feste Birnen

  • geröstete Mandelblättchen
  • oder:
  • ca. 1 Händchen voll grob gehackter Walnüsse

Die Birnen waschen, entkernen und in kleinere Stückchen (ca. 1cm Kantenlänge) schneiden und auf dem Boden verteilen, den Rand dabei frei lassen. Darauf dann einige geröstete Mandelblättchen streuen. Ich hatte noch welche vom letzten Kuchenbacken übrig, nehmt so viele ihr mögt. Alternativ schmecken mit Sicherheit auch grob gehackte Walnüsse sehr gut, sie passen sehr gut zu den Birnen.

Die Streusel aus dem Kühlschrank nehmen und gleichmäßig auf den Birnenstückchen verteilen. Den Rand dabei unbedingt frei lassen, damit er schön aufgehen kann. 

Den Kuchen mittig in den vorgeheizten Ofen schieben und in ca. 25 Minuten golden backen.

Frisch gebacken schmeckt er natürlich am besten. Aber selbst am nächsten Tag ist er noch recht knusprig und sehr lecker. Bitte beachten, der Kuchen darf nicht abgedeckt werden, sonst ist er am nächsten Tag nicht mehr knusprig. Man kann ihn höchstens mit einem Küchenkrepp abdecken, aber auf keinen Fall mit einer Haube oder Folie.





🍐🍐🍐





 

Freitag, 10. April 2026

Prasselkuchen mit Aprikosen und gerösteten Mandelblättchen

Ab und an überkommt einen die Lust etwas Leckeres zu backen. So war es jetzt auch wieder, wir hatten Lust auf Kuchen.  Dieses Mal habe ich einen Prasselkuchen mit Aprikosen und ein paar gerösteten Mandelblättchen gebacken.

Als Prasselkuchen werden Blätterteiggebäcke mit Streuseln betitelt. Warum der Kuchen so heißt und wo er letztendlich seinen Ursprung hat, kann ich leider nicht sagen. Vielleicht heißt er so, weil die Streusel auf den Teig "prasseln"? Keine Ahnung. Finde ich aber auch unwichtig. Wichtig ist mir immer, dass der Kuchen schmeckt. Schön ist auch, er ist ruckzuck gebacken. 

Und so ein Prasselkuchen ist ein ganz schneller Kuchen. Blätterteig habe ich fast immer im Kühlschrank, Zutaten für die Streusel sowieso und selbst diese sind ganz flott mit einer Gabel zusammen gerührt. Dazu braucht man noch nicht einmal einen Handmixer oder sogar eine Küchenmaschine. Da wir noch ein Glas (gekaufte) Aprikosenkonfitüre im Vorrat hatten, habe ich diese als Belag genommen. Das war eine leckere Entscheidung. Die Streusel sind durch die Haferflocken besonders knusprig geworden und der Hauch von Zimt schmeckt darin besonders gut.

Lange Rede, kurzer Sinn. Hier kommt mein schnelles Kuchenrezept.



Prasselkuchen mit Aprikosen und gerösteten Mandelblättchen

  • 100 g Dinkelmehl 630er
  • 50 g Haferflocken, zarte
  • 10 g Haferflocken, kernige
  • 80 g Zucker
  • eine Prise Vanillesalz
  • etwas Vanille
  • 1/2 Teelöffel Ceylon-Zimt

  • 100 g dickflüssige Butter

die trockenen Zutaten alle mischen, die dickflüssige Butter dazu geben und alles mit einer Gabel zu nicht zu großen Streuseln rühren. Die Streusel dann in den Kühlschrank stellen, damit die Butter wieder fest wird.

  • eine Rolle Butter - Blätterteig (280 g Fertigprodukt aus dem Kühlregal)

10 Minuten vor Verwendung den Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Dann den Teig entrollen und ihn mit seinem Backpapier auf ein Backblech legen, den Backofen auf 200°C Umluft bzw. 210°C Ober-/Unterhitze vorheizen. 

Den Blätterteig quadratisch zuschneiden. Den restlichen Teig in 8 gleichbreite Streifen schneiden und diese übereinander auf dem Teigquadrat als Rand auflegen und leicht festdrücken.

  • ca. 200 g Aprikosenkonfitüre *
  • geröstete Mandelblättchen

Die Konfitüre dick auf dem Boden verteilen, den Rand dabei frei lassen. Darauf dann einige geröstete Mandelblättchen streuen. Ich hatte noch welche vom letzten Kuchenbacken übrig, nehmt so viele ihr mögt.

Die Streusel aus dem Kühlschrank nehmen und gleichmäßig auf der Aprikosenkonfitüre verteilen. Den Rand dabei unbedingt frei lassen, damit er schön aufgehen kann. 

Den Kuchen mittig in den vorgeheizten Ofen schieben und in ca. 25 Minuten golden backen.

Frisch gebacken schmeckt er natürlich am besten. Aber selbst am nächsten Tag ist er noch recht knusprig und sehr lecker. Bitte beachten, der Kuchen darf nicht abgedeckt werden, sonst ist er am nächsten Tag nicht mehr knusprig. Man kann ihn höchstens mit einem Küchenkrepp abdecken, aber auf keinen Fall mit einer Haube oder Folie.

* wer lieber selbstgemachte Aprikosenkonfitüre nehmen möchte, dem empfehle ich mein Rezept. Da steht alles, wie ich mein "Aprikosen - Marmelädchen" immer koche.


Oben links sind schon die Mandelblättchen verteilt und ein kleiner Teil der Streusel.
Oben rechts ist alles fertig für den Backofen.
Unten links der fertig gebackene und in vier Stücke zerteilte Kuchen.
Unten rechts eine Ecke des Prasselkuchens.



Der Prasselkuchen war eine Wucht, er war sehr knusprig und hat uns sehr gut geschmeckt.














war das lecker !





Freitag, 3. April 2026

Schwedische Mandeltorte

Eine Schwedische Mandeltorte hatte ich bis dato noch nie gebacken und auch sehr selten gegessen. So ergab es sich jetzt, dass ich als Mitbringsel zum Verwandtenbesuch eine Torte gebacken habe. Und diese Torte war eben diese Schwedische Mandeltorte. 

Der Teig für die (mehlfreien) Böden war schnell angerührt, auch das Backen ging flott. Für die Vanillecremefüllung wurde nur ein Pudding gekocht und Mandelblättchen leicht golden gebräunt.

Zusammengesetzt war die Torte auch sehr schnell, dann brauchte sie nur noch zum Durchziehen in den Kühlschrank. 

Die Torte hat allen wunderbar geschneckt. Sie war nicht zu süß, fluffig, cremig und schmeckte sehr lecker nach Mandeln. Und die gerösteten Mandelblättchen gaben der Torte das gewisse Etwas.

Der Boden war (erwartungsgemäß) weich und die Torte schön durchgezogen. Vielleicht werde ich das nächste Mal die Böden ebenso am Tag vorher backen, die Creme und die Mandelblättchen dann auch vorbereiten, aber die Torte erst kurz vor dem Servieren zusammen setzen. Dann bleibt der Boden bestimmt noch etwas knuspig. Das wäre ein Versuch wert. 

Aber lecker war die Torte jetzt so wie sie war auf jeden Fall. So gut durchgezogen und weich hatte ich Schwedische Mandeltorten auch in Erinnerung, wenn ich mal eine gegessen hatte. . . Mein Mann war besonders begeistert von der Torte, ihm hat sie wahnsinnig gut geschmeckt. Herz, was willst du mehr.






Schwedische Mandeltorte   26 cm Durchmesser

Für zwei Böden

  • 5 Eiweiß Größe L
  • 1 Prise Salz

  • 130 g Zucker
  • 1/4 Teelöffel Backkakao
  • etwas gemahlene Vanille

  • 200 g gemahlene Mandeln 

Für die Creme

  • 1 Päckchen Vanille Puddingpulver
  • 3 Esslöffel Zucker
  • 500 ml Vollmilch
  • 5 Eigelb Größe L

Für die Dekoration

  • 100 g Gehobelte Mandeln 


Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Zwei 26 er Backformen mit Backpapier ausschlagen bzw. einen Backrahmen in Backpapier einschlagen. Backpapier ist wichtig, weil man sonst den gebackenen Boden u. U. nicht vom Blech bekommt.

Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und nach und nach den Zucker, vermischt mit Vanille und Kakao, einrieseln lassen. Zuletzt die gemahlenen Mandeln vorsichtig unterheben.

Den Teig halbieren und auf beide Formen verteilen, glattstreichen und mittig in den Ofen schieben und ihn in ca. 30 Minuten golden backen. 

Ich habe die Böden so gebacken: Wenn man beide Böden gleichzeitig backen möchte, dann bitte den Ofen auf 160°C Umluft vorheizen, die eine Form auf ein Backblech/Gitter auf die 1. Schiene von unten stellen, die zweite Form auf ein Blech der 3. Schiene. Nach rund 30 Minuten sollten beide Böden leicht golden gebacken sein.

Beide Böden auf einem Gitter auskühlen lassen. Dann erst den Rahmen entfernen und das Backpapier vorsichtig abziehen. 

Die Mandelblättchen in einer trockenen Pfanne leicht golden rösten oder auf ein Backblech geben und nach dem Backen der Böden für ca. 10 Minuten bei 150°C im heißen Ofen leicht golden rösten lassen.

Für die Creme einen Pudding aus den Zutaten kochen. Dafür das Puddingpulver mit dem Zucker, ca. 150 ml Milch und den Eigelben gut vermischen. Die restliche Milch zum Kochen bringen, den Topf von der Herdplatte ziehen und die Eigelbmischung unterrühren. Alles zurück auf den Herd stellen und unter stetigem Rühren alles ca. eine Minute leise köcheln lassen. 

Ich habe die Creme so gekocht: die Eigelbe mit dem Puddingpulver und dem Zucker sowie etwas Milch mit einem Schneebesen in einem Topf gut verrühren. Die restliche Milch dazu geben und alles unter stetigem Rühren zum Kochen bringen. Sobald es gerade eben blubbert, den Topf etwas vom Herd ziehen und noch eine Minute weiter köcheln lassen, bis eine dicke Creme entstanden ist.

Die Creme dann in eine Schüssel füllen, sofort Klarsichtfolie auf die heiße Oberfläche legen, damit es keine Haut gibt, und abkühlen lassen. Die Creme mit einem Schneebesen gut durchrühren.

Zum Fertigstellen der Torte den ersten Boden mit der Hälfte der Creme bestreichen. Einige Mandelblättchen darauf verteilen. Den zweiten Boden aufsetzen und die restliche Creme darauf verteilen und verstreichen. Die Oberfläche mit den Mandelblättchen bestreuen. 

Wenn sie für den nächsten Tag sein soll, dann die Torte abgedeckt in den Kühlschrank stellen.












Ich wünsche euch und euren Lieben frohe Ostertage.






Freitag, 6. März 2026

Marcels Hefekranz mit Marzipan und Nüssen

Wir hatten jetzt Lust auf etwas Leckeres zum Nachmittagskaffee. Im Vorrat war noch eine Packung Marzipan und Haselnüsse wollten auch verbraucht werden. So habe ich jetzt einen Hefekranz mit Marzipan und Nüssen gebacken.

Das Rezept habe ich vom lieben Marcel Seeger, der im WDR bei "hier+heute" wöchentlich backt. Diesen Kranz hatte er letztens gebacken und da hatte ich mir das Rezept direkt abgespeichert.

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Der Teig ist mit der Maschine ohne Probleme flott geknetet, dann lässt man ihn ca. 50 Minuten an einem warmen Ort gehen. In der Zwischenzeit stellt man die Marzipancreme her. Nachdem der Teig dann ausgerollt und mit der Creme bestrichen ist, rollt man das Ganze auf, schneidet die Rolle der Länge nach auf und verdreht die beiden Teigstreifen und legt alles zu einem Kranz zusammen.

Ab in den heißen Ofen und nach rund 30 Minuten ist er auch schon fertig gebacken. Den lauwarmen Kranz bestreicht man dann noch mit Zuckerglasur und dem Schlemmen steht nix mehr im Wege.

Frisch gebacken schmeckt der Kranz natürlich am allerbesten. Er ist nicht zu süß, er ist schön fluffig und saftig und die Marzipan - Nussnote kommt wunderbar durch. 

Aber wenn man zu zweit ist, dann kann man leider nicht alles an einem Tag auffuttern. Obwohl unsere Nachbarin auch etwas Kuchen abbekam, blieb trotzdem noch recht viel übrig. So hatten wir an den zwei folgenden Tagen auch noch etwas zum Kaffee. Die Schnittflächen des Kranzes habe ich mit Folie abgedeckt, die Zuckerglasur hat den Kranz auch gut vor dem Austrocknen geschützt. Am ersten Folgetag war er noch recht saftig, am zweiten Tag wurde er (logischerweise) doch etwas trockener. Aber geschmeckt hat es trotzdem.

Ansonsten würde ich vorschlagen, den halben Kranz direkt nach dem Auskühlen gut verpackt und unglasiert einzufrieren. Bei Bedarf den Kranz im Ofen kurz aufbacken und wenn er dann nur noch lauwarm ist, ihn dann frisch zu glasieren. Dann schmeckt er mit Sicherheit wie frisch gebacken.


 

Der Kranz vor und nach dem Backen und glasiert.

    

Marcels Hefekranz mit Marzipan und Nüssen (nach einem Rezept von Marcel Seeger)

Zutaten für den Hefeteig:   

  • 125 ml lauwarme Milch
  • 15 g frische Hefe, zerbröselt
  • 350 g Dinkelmehl 630er
  • 30 g Zucker
  • 50 g weiche Butter
  • 1 Ei (Gr. L)
  • 3 g Salz
  • etwas Vanille aus der Mühle

Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen. Mehl mit Zucker, Salz, Butter, Vanille und Ei vermischen und die Hefemilch dazu geben. Alles mit der Maschine zu einem glatten Teig kneten.

Den Teig in eine Schüssel geben und abgedeckt gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat. Das kann ca. 50 Minuten dauern.

In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten.

Zutaten für die Marzipan - Nussfüllung:

  • 200 g Marzipanrohmasse, in kleine Stücke geschnitten
  • 75 g gehackte Haselnüsse 
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei (Gr. L)
  • ca. 30 ml Milch
  • evtl. etwas Backkakaopulver zum Färben der Creme 

Das Marzipan in kleine Stücke schneiden und mit den Nüssen, Salz, Ei und Milch in einer Küchenmaschine zu einer streichfähigen Füllung verkneten oder pürieren. Ich habe die Masse in einem kleinen Multihacker fein püriert. Sollte die Masse recht fest sein, dann noch etwas Milch dazu geben, dass eine streichfähige Masse entsteht.

Den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Blech mit einem Stück Backpapier belegen.

Den gegangenen Hefeteig zu einem großen Rechteck (ca. 30 x 60cm) auf bemehlter Arbeitsplatte ausrollen. Die Füllung darauf streichen, rundherum aber ca. 2 cm Rand frei lassen.

Die Ränder dünn mit etwas Wasser bepinseln, dann den Teig von der langen Seite her zu einer gleichmäßigen Rolle formen. Diese der Länge nach mit einem scharfen Messer halbieren. Die beiden Hälften mit der Schnittfläche nach oben miteinander verflechten, dann den geflochtenen Teigstrang auf einem mit Backpapier belegten Backblech zu einem Kranz formen. Die Enden gut zusammen drücken, damit der Kranz nicht aufgeht.

Den Hefekranz im vorgeheizten Backofen in ca. 30 bis 35 Minuten goldbraun backen. 

Wenn der Kranz nur noch lauwarm ist, wird er noch mit Zuckerguss bestrichen.

Zutaten für die Glasur

  • Puderzucker
  • Zitronensaft

Den Puderzucker nach und nach mit etwas Zitronensaft verrühren, bis ein dickflüssiger Guss entstanden ist. Den Kranz damit bestreichen und die Glasur trocknen lassen.


Leider kann man die Marzipan - Nuss - Füllung in dem Kranz nicht so sehr erkennen, weil Teig und Creme die gleiche Farbe haben. Ich hätte die Creme vielleicht noch mit etwas Backkakao einfärben können/sollen . . ., dann hätte man den Swirl besser gesehen. 








Habt einen schönen Tag.



Freitag, 13. Februar 2026

Apfelkuchen mit Schmandguss

Apfelkuchen geht immer und es gibt bestimmt hunderte von verschiedenen Rezepten. Auf meinem Blog findet ihr auch jede Menge Apfelkuchenrezepte unter der Rubrik "Rezepte A - Z". 

Ich habe jetzt mal in meinem alten, handschriftlichen Rezeptbuch nach einem weiteren Rezept gesucht und mich für einen Apfelkuchen mit Schmandguss entschieden. Das Rezept habe ich schon ewig in meinem Rezeptbuch, aber ich habe den Kuchen schon X Jahre nicht mehr gebacken. Wie das manchmal so ist. Es gibt ja auch so wenig Rezepte . . .

Dieser Kuchen hier ist schnell gebacken. Der Mürbeteig muss nach der Herstellung zwar einige Zeit im Kühlschrank durchkühlen. Aber in der Zwischenzeit kann man die Äpfel schälen und raspeln und der Guss ist auch ruckzuck verrührt. Gebacken wird er bei Ober-/ Unterhitze im vorgeheizten Ofen. Und nach rund 40 Minuten ist er auch schon fertig gebacken.



Apfelkuchen mit Schmandguss  28 cm 

Mürbeteigboden:

  • 300 g Dinkelmehl 630er
  • ½ Teel. Backpulver
  • 130 g feiner Zucker
  • 10 g Vanillezucker
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 190 g kalte Butter
  • 1 Ei Gr. L

Die trockene Zutaten vermengen, Ei und Butter hinzufügen und alles zu einem glatten Teig kneten. Den Teig circa eine Stunde kalt stellen. Er soll gut durchkühlen.
Eine Backform bzw. einen Tortenring (28cm) in Backpapier einschlagen und auf das Backblech stellen.

Wer keinen 28er Tortenring hat, der nimmt eine 26er Springform. Dann werden der Boden sowie die Füllung dicker. Eventuell muss der Kuchen etwas länger backen.

Apfelfüllung:

  • 1 kg grob geraspelte Äpfel (z.B. Elstar oder Boskop)
  • 1 Esslöffel Zitronenzucker
  • 1 Esslöffel Zitronensaft

Die geraspelten Äpfel mit Zucker und Saft vermischen.

Schmand - Sahne - Guss:

  • 200 g Schmand 
  • 200 g süße Sahne
  • 1 Ei Gr. L
  • 20 g Vanille-Puddingpulver
  • 1 Prise Salz
  • Zucker nach Belieben (ca. 1 Esslöffel)

Alle Zutaten zu einem glatten Guss verrühren.

Den Backofen auf 200°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. 

Den Mürbeteig zwischen Klarsichtfolie oder Backpapier zu einem Boden ausrollen und in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Springform geben, (28cm Durchmesser), dabei den Rand frei lassen. Die geraspelten Äpfel darauf verteilen und glattstreichen, den glattgerührten Guss gleichmäßig darauf verteilen.

Den Kuchen auf die 2. Stufe von unten in den den vorgeheizten Ofen schieben und in ca. 40 Minuten golden backen. 

Zum Ende der Backzeit eine Stäbchenprobe nehmen, ob der Kuchen gar ist. Sollte noch etwas Teig am Stäbchen kleben, dann den Kuchen noch einige Minuten weiter im heißen Ofen lassen.













 

Dienstag, 9. Dezember 2025

Quitten - Streuseltarte

Das hier ist mein letztes Quittenrezept für dieses Jahr auf meinem Blog. Ich habe mich mal an eine Quitten - Streuseltarte gewagt. Meine Freundin schwärmte so davon, dass ich es auch mal ausprobiert habe.

Der Mürbe- bzw. Streuselteig mit kernigen Haferflocken ist ruckzuck zubereitet und schon ist der Kuchen fast im Ofen. Das einzige schwierige, wenn man es denn so nennen will, ist das Schneiden der Quitten. Die sind bekanntlich recht hart. Aber wenn man die Frucht mit einem großen Kochmesser halbiert und dann die Schnittflächen auf ein Brett legt und dann die dünnen Scheiben runterschneidet, dann ist das schnell gemacht. Die Schale bleibt dran, das Kerngehäuse kann man pro Scheibe sehr gut herausschneiden und so ist das schnell erledigt.

Der fertige Kuchen war sehr lecker. Ganz knusprig, nicht zu süß und sehr fruchtig durch die Quitten. Man könnte aber die doppelte Menge an Obst nehmen, dann schmeckt es noch fruchtiger. Aber dann ist es ja keine Tarte mehr . . . 

Die Tarte lohnt sich auf jeden Fall. Wer keine Quitten hat oder mag, der kann auch sehr gut zu Äpfeln greifen. Und mit festen Birnen stelle ich mir die Tarte auch sehr lecker vor.

 



Quitten - Streuseltarte    26cm Springform

  • 350 g Dinkelmehl 630er
  • 80 g kernige Haferflocken
  • 150 g Zucker
  • etwas Vanille
  • 1 große Prise Salz
  • 1/2 Teelöffel Zimt
  • 230 g geschmolzene Butter
  •   
  • ca. 2 - 3 Esslöffel Apfelgelee (oder andere Konfitüre oder Fruchtaufstrich *)
  • 2 - 3 Quitten, je nach Größe
  • 1 Handvoll grob gehackte Walnüsse

Die trockenen Zutaten alle mischen, die flüssige Butter dazu geben und alles zu einem Streuselteig verarbeiten.

2/3 des Teiges in eine 26er Springform geben, den Boden flach drücken und das Apfelgelee darauf verteilen, einen schmalen Rand frei lassen.  Das restliche Drittel wird die Streuseldecke.

Die Quitten waschen, halbieren und die einzelnen Hälften in 2 - 3mm feine, dünne Scheiben schneiden. Das Kerngehäuse entfernen, ebenso den Blütenansatz. Die Frucht wird nicht geschält.

Die Quittenscheiben nun dachziegelartig und dicht an dicht auf dem Boden verteilen und die Walnüsse darüber streuen. Die restlichen Streusel über den Kuchen geben.

Den Backofen auf 200°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. Den Kuchen auf die 2. Stufe von unten in den Ofen schieben und den Kuchen ca. 30 - 45 Minuten golden backen. Zum Ende der Backzeit mit einem Messer prüfen, ob die Quitten schon weich sind. Ansonsten die Tarte noch einige Minuten weiter backen lassen.

Die Streuseltarte schmeckt auch noch am nächsten und übernächsten Tag. Bitte nicht mit Folie abdecken, sondern nur mit einem Tuch, denn so bleibt der Kuchen knusprig.

* meine Freundin nimmt "Hiffenmark", das ist Hagebuttenkonfitüre



eine große (Apfel-)Quitte und Zieräpfelchen







Freitag, 7. November 2025

saftiger Birnen - Walnuss - Kuchen

Jetzt im Herbst backe ich doch gerne mal einen Kuchen. Dieses Mal hatte sich mein Mann einen Birnenkuchen gewünscht. Diesen Wunsch habe ich sehr gerne erfüllt und so habe ich einen saftigen Birnen - Walnuss - Kuchen gebacken. Die beim Backen leicht gerösteten Walnüsse schmecken in dem Kuchen besonders gut. 

Wer keine Birnen mag, kann auch sehr gut Apfelscheiben nehmen, das schmeckt bestimmt auch sehr lecker. Wer sich für Birnen entscheidet, der soll bitte nur feste Birnen nehmen und keine aus der Dose. Die sind eindeutig zu weich und werden im Kuchen matschig.

Dieser Kuchen schmeckt selbst noch nach drei Tagen schön frisch, von daher lohnt sich auch das Backen für zwei Personen. Zur Not könnte man den Kuchen aber auch einfrieren. Und schnell gebacken ist er auch.



saftiger Birnen -Walnuss - Kuchen (26er Backform) 


  • ca. 600 g feste Tafelbirnen (keine Dosenware)
  • etwas Zitronensaft

  • 150 g Walnüsse, grob gehackt

  • 220 g weiche Butter 
  • 200 g Zucker 
  • 1 Prise Salz
  • etwas Vanille aus der Mühle

  • 4 Eier (Größe M)
  • 300 g Dinkelmehl 630er 
  • 10 g Backpulver 
  • 140 ml Vollmilch
  •  
  • Puderzucker


Die Birnen waschen, schälen und entkernen. Die Birne vierteln und jedes Viertel in Scheiben schneiden. Alles mit etwas Zitronensaft mischen, damit die Birnen nicht braun werden.

Den Backofen auf 180 °C Ober- Unterhitze vorheizen, die Backform ausfetten oder einen Tortenring mit Backpapier einschlagen.

Mit Hilfe der Küchenmaschine die Butter mit dem Zucker, Vanille und dem Salz so lange aufschlagen, bis alles schön cremig ist. Nach und nach die Eier gut untermischen und so lange weiter schlagen, bis alles schön cremig ist.

Das Mehl mit dem Backpulver gut mischen und nach und nach unter die aufgeschlagene Masse geben. Als letztes langsam die Milch dazu gießen, dabei die Maschine nur langsam laufen lassen. Ist alles gut verbunden, die Masse nochmals kurz aufschlagen.

Den fertigen Teig in die vorbereitete Backform füllen und alles glatt streichen. Die vorbereiteten Birnenscheiben leicht in den Teig stecken und zuletzt die gehackten Walnüsse aufstreuen.

Den Kuchen auf die 2. Stufe von unten in den vorgeheizten Ofen schieben und in ca. 45 Minuten golden backen. 

Zum Ende der Backzeit eine Stäbchenprobe nehmen. Sollte noch Teig am Schaschlickspieß hängen, den Kuchen noch einige Minuten im Ofen lassen. Dann den Test wiederholen.

Nach dem Backen abkühlen lassen, aus der Form lösen und mit einer dünnen Schicht Puderzucker bestreuen. 




Hier sieht man gut, wie der Teig beim Backen schön aufgegangen und golden gebräunt ist.






Freitag, 19. September 2025

Schneller Apfelkuchen ohne Boden 2025

Wenn sich Besuch ansagt und man schnell einen leckeren Kuchen servieren möchte, dann bietet sich dieses Apfelkuchenrezept auf jeden Fall an.  

Der Kuchen hat eine Art fluffigen Biskuitteig, dann saftige Äpfel und oben eine Art knusprige Baiserschicht. Und das mit nur einem Teig. Das Rezept hatte ich vor über 30 Jahren von einer Nachbarin bekommen.

Er ist schnell gebacken und am besten schmeckt er sogar, wenn er noch lauwarm ist. Dann ist die Oberfläche besonders knackig und knusprig. Er ist also der ideale Kuchen für den Spontanbesuch, der sich auf ein Tässchen Kaffee anmeldet. Eventuelle Reste für den nächsten Tag bitte nicht abdecken, der Kuchen wird sonst sehr weich.

Anfang des Jahres 2016 bin ich dem Aufruf des Kölner Stadt-Anzeigers gefolgt, sein Lieblingsrezept im Sommer zu verraten. Ich wurde mit ausgewählt, gemeinsam mit anderen Leser*innen des Kölner Stadt-Anzeigers, im Deutzer Loft (das war eine Eventlocation mit Küche in Köln-Deutz) für einen Rezeptkalender zu backen und zu kochen. Mit meinem "Schnellen Apfelkuchen" war ich dabei und es war ein sehr aufregender Tag für mich.

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Und hier ist nun das schnelle Rezept des Schnellen Apfelkuchens. Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit.



Schneller Apfelkuchen ohne Boden,    26cm 

  • 4 säuerliche Äpfel (z.B. Boskop)
  • etwas Zimt
  • etwas geriebene Zitronenschale

  • 3 Eier Gr. L
  • 1 Tasse Zucker (ich nehme nur ca. 1/2 - 3/4 Tasse)
  • 1 Prise Vanillesalz

  • 1 Tasse Mehl
  • etwas Backpulver
  •  
  • Puderzucker zum Bestäuben

die Äpfel waschen, schälen, entkernen und in gleichmäßige, kleine Würfel schneiden. Nach Wunsch mit Zimt vermischen. Den Backofen auf 200°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Die Eier mit dem Zucker und dem Salz so lange aufschlagen, bis alles hellcremig und sehr schaumig ist. 

Das Mehl mit dem Backpulver mischen, zur aufgeschlagenen Masse geben und alles gut durchmixen.

Eine 26er Springform mit Backpapier auslegen und die Apfelstückchen darin verteilen. Eventuell noch etwas Zimt darüber streuen. Den Teig dann gleichmäßig auf den Äpfeln verteilen und glatt streichen. Die Form mittig in den vorgeheizten Ofen stellen und in ca. 30 Minuten alles golden backen.

mein Tipp: den fertigen Kuchen nicht abdecken, die knusprige Oberfläche wird ansonsten weich.

Den Backformrand erst abnehmen, wenn der Kuchen nur noch lauwarm ist. Damit es noch hübsch aussieht, den fast abgekühlten Kuchen noch mit Puderzucker bestreuen.


mein 2. Tipp: möchte man den Kuchen kleiner oder größer backen, dann sind folgende Mengen zu empfehlen.

für eine 18 cm Form: 1/2 Becher Zucker und 1/2 Becher Mehl, 2 Eier und einen großen Apfel 

für eine 28 cm Form: 1 Kaffeebecher Zucker, 1 Kaffeebecher Mehl, 4 Eier, 4 größere Äpfel