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Freitag, 9. Januar 2026

Kekse - "Resteverwertung"

Nun ist das neue Jahr schon ein paar Tage alt und ich hoffe, ihr seid alle gut ins neue Jahr gestartet. Auch 2026 geht "das Schlemmen" selbstverständlich weiter. 

Habt ihr auch noch Spekulatius, also Gewürz-Spekulatius von Weihnachten und der Adventszeit übrig? Wir mögen Weihnachtskekse komischerweise immer nur in der Vorweihnachtszeit. Und auf Weihnachten. Meistens sind sie aber auch bis dahin aufgefuttert.

Solltet ihr aber noch einige Spekulatius (oder andere Kekse) haben, dann ist mein Dessertrezept eine gute Alternative zur Vernichtung von Keksen.

Ich hatte für mein Dessert noch einigen Gewürzspekulatius übrig behalten. Zusammen mit einer leicht gesüßten Mascarpone-Sahnecreme, etwas Birnenlikör und fruchtigem Apfelmark entsteht ein sensationelles Dessert. Das schmeckt so lecker. Ich hätte gleich mehr machen sollen . . .

Die unten im Rezept aufgeführten Mengen sind alles Circa - Angaben, weil man das Dessert so schichten kann, wie man gerne möchte. Meine Version habe ich euch mal aufgeschrieben.

Also, falls ihr noch Weihnachtsplätzchen oder Spekulatius habt, dann wäre dieses Dessert doch eine gute Resteverwertung. Falls ihr keine "Restkekse" mehr habt, dann könnte  man ja auch eine Packung anderer, gekaufter Lieblings - Kekse nehmen . . .




Keks- Trifle mit Äpfeln ca. 6 größere Portionsgläser

  • 4 mittelgroße, säuerliche Äpfel
  • etwas Zimt nach Geschmack
  • etwas Zucker nach Geschmack

  • 1 Becher geschlagene Sahne
  • 250 g Mascarpone
  • 1 Esslöffel Vanillezucker

  • 4 Esslöffel Apfelsaft
  • 2 Esslöffel Williamslikör (oder Apfelschnaps) *

  • 200 g Gewürzspekulatius (oder andere Kekse)
  • einige Apfelchips (getrocknete Apfelscheiben) zur Deko 


die Äpfel schälen, entkernen und mit ganz wenig Wasser dünsten bis sie weich sind. Mit einem Stampfer oder einer Gabel grob stampfen bis sie zu Mus werden. Mit Zimt und eventuell noch mit etwas Zucker abschmecken. Auskühlen lassen.

Die Sahne mit dem Zucker und der Mascarpone verrühren, den Spekulatius in kleine Stückchen bröseln. 

Den Apfelsaft mit dem Schnaps verrühren.

* muss nicht, kann aber hinein. Aber wenn Kinder mitessen den Likör unbedingt weglassen ❗

Jetzt geht es ans Schichten. In jedes Schälchen als erste Schicht einige Keksbrösel hineingeben, mit etwas Saft beträufeln. Dann eine Schicht Apfelmark hineingeben und darauf die Mascarponecreme. Dann den Vorgang wiederholen. Die Gläschen in den Kühlschrank stellen und mindestens 3 Stunden gut durchkühlen lassen.

Vor dem Servieren einige feine Brösel und noch eine Scheibe Apfelchips als Deko auf die Creme geben.

Das Trifle schmeckt aber auch noch am nächsten Tag sehr gut. 

Tipp: wer das Apfelmark nicht selber kochen möchte, der nimmt gekauftes Apfelmark. Apfelmark ist im Gegensatz zum Apfelmus nicht gesüßt.





🍎🍏🍎




🍎🍏🍎





Freitag, 12. Dezember 2025

mein Spritzgebäck

Dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, nicht so viele Kekse zu backen. Aber Spritzgebäck muss sein. Dieses Rezept hier backe ich nun schon seit über 40 Jahren. Ich habe im Laufe der Zeit nur die Zuckermenge etwas reduziert, so schmeckt das Spritzgebäck eher "unsüß" als zu süß. So mögen wir es am liebsten.

Das eine Jahr hatte ich statt der Vanille etwas Tonkabohne zum Aromatisieren genommen, aber das war nicht so mein Fall. Natürlich kann man auch mehr Zitronenschale oder auch Orangenschale nehmen, manche nehmen vielleicht sogar Zimt, Kardamom oder sogar Spekulatiusgewürz. Das schöne ist, man hat dann immer andere Plätzchen. 

Unser Favorit ist aber die unten aufgeführte Variante mit etwas Zitronenschale und Vanille. Hach, sie sind aber auch lecker und so schön mürbe . . . Dieses Jahr sind sie besonders mürbe und lecker geworden.

Wie ihr mit Sicherheit schon bemerkt habt, backe ich Sämtliches mit 630er Dinkelmehl. Wer kein Dinkelmehl nehmen möchte, kann selbstverständlich auch 405er Weizenmehl nehmen. Das geht genauso gut und schmeckt ebenso. Und hier kommt das Rezept:



mein Spritzgebäck

  • 250 g Butter (Süßrahmbutter)
  • 180 g Zucker
  • 20 g Vanillezucker
  • das Mark einer Vanilleschote oder etwas geriebene, getrocknete Vanille
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 1 Ei, Gr. L (oder 3 Eigelbe * )
  • etwas abgeriebene Bio - Zitronenschale

  • 500 g Dinkelmehl 630er
  • 7 g Backpulver (1/2 Päckchen)
  • ca. 1 Eßlöffel Milch

Butter, Zucker und Ei schaumig rühren. Das Mehl mit dem Backpulver gut mischen und mit der Milch unterkneten. 

Zu Rollen formen, die in der Größe so groß wie der Einfüllstutzen des Fleischwolfes sein sollten und die Rollen abgedeckt im Kühlschrank mindestens 1 Stunde kühlen. Ich stelle den Teig allerdings schon am Vortag her und lasse den Teig über Nacht im Kühlschrank gut durchkühlen.

Die Rollen dann durch den Fleischwolf (mit einem Gebäckaufsatz für Spritzgebäck) drehen und das Gebäck auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. 

Im vorgeheizten Ofen bei 185°C Umluft in ca. 15 Minuten golden abbacken.

Das Spritzgebäck auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und dann in einer gut schließenden Blechdose aufheben.

* mit den Eigelben wird das Spritzgebäck noch etwas feiner

* Tipp: anstelle von Vanille kann man auch etwas geriebene Tonkabohne verwenden

noch ein Tipp: backt gleich die doppelte Menge, das ergibt 5 Bleche Kekse 


Ich habe einen Fleischwolf für meine KitchenAid, womit man ganz schnell das Spritzgebäck "durchorgeln" kann.













Samstag, 21. Dezember 2024

kein Weihnachten ohne meine Festtagstorte "Katharina"

Dieses Jahr backe ich zu Weihnachten wieder meine Festtagstorte "Katharina". Ich freue mich schon sehr darauf. Es ist doch irre, wie die Zeit vergeht. Gerade war erst Sommer und schon steht Weihnachten vor der Tür, da hat man gerne eine besondere Torte für den Festtagstisch. 

Vor einigen Jahren habe ich mir folgende Torte ausgedacht, sie ist der berühmten Agnes-Bernauer-Torte recht ähnlich. Es treffen knusprige Haselnuss - Baiserböden, die mit Schokoglasur bestrichen werden, auf üppige Mokkabuttercreme. Ummantelt wird diese leckere Torte noch mit gerösteten Mandelblättchen. Für mich ist das eine absolute Traumtorte, und so "muss" ich euch dieses Jahr diese Torte auch wieder ans Herz legen. 

Auch wenn diese Torte mehr als üppig ist, sie ist ein Traum. Zumindest für uns. Wenn ihr jetzt denkt, dass die Torte für eine kleine Runde viel zu viel ist, dann kann ich euch nur den Tipp geben, einige Stückchen für später einzeln einzufrieren. Aber auch ohne einfrieren hält sich die Torte locker 3 Tage im Kühlschrank. 

Falls ihr nun neugierig geworden seid, hier kommt mein Rezept:


Dieses Foto ist natürlich nicht von diesem Jahr, aber hier sieht man schön den Aufbau der leckeren Torte.

meine Festtagstorte  "Katharina"  mit Haselnussbaiser und Mokkabuttercreme

Haselnuss - Baiserböden   (4 Stück, jeweils 26cm Durchmesser)

  • 150 g geröstete, gemahlene Haselnüsse
  • 3 leicht gehäufte Teelöffel Speisestärke
  • 100 g Zucker

  • 4 Eischnee Gr. L
  • 40 g Zucker
  • 20 g Vanillezucker
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 1 großer Spritzer Zitronensaft
  •  
  • 200 g fetthaltige Kuchenglasur

Die Haselnüsse entweder schon geröstet kaufen und anschließend fein mahlen, oder die Nüsse bei 160°C im Ofen ca. 10 Minuten lang hell rösten, die Haut mit einem Handtuch abrubbeln und im Mixer/Thermomix o.ä. fein mahlen.

Den Backofen auf 100°C Umluft vorheizen. Auf 4 Bögen Backpapier (Unterseite) jeweils Kreise von 26 cm aufzeichnen und die Bögen auf die Backbleche legen.

  • 100 g Zucker mit der Stärke und den gemahlenen Nüssen gut vermischen.

Das Eiweiß mit der Prise Salz und dem Zitronensaft zu steifem Schnee schlagen und nach und nach den restlichen Zucker unterrühren. Zuletzt die Nuss-Zucker-Stärke-Mischung nach und nach unter den Eischnee heben.

Die Masse auf die vier Backpapierkreise verteilen und mit Hilfe eines Tortenhebers möglichst glatt und kreisförmig bis zum aufgezeichneten Rand aufstreichen.

Die Bleche in den vorgeheizten Ofen schieben und zwei Stunden mehr trocknen als backen. Zum Ende der Backzeit die Farbe der Böden kontrollieren, sie sollen nicht zu dunkel werden und nur ganz hell golden backen. Eventuell die Bleche während des Trocknens untereinander tauschen, damit alle Böden gleichmäßig trocknen können.

Den Ofen dann ausschalten und noch weitere zwei Stunden im Ofen weitertrocknen lassen. Bei den Böden vorsichtig die Klopfprobe machen, sie sollen sich hohl anhören und durchgetrocknet sein. Das Backpapier vorsichtig abziehen.

Die Böden komplett auskühlen lassen.

Die Kuchenglasur erwärmen und alle Böden beidseitig dünn mit der Glasur bestreichen und alles gut trocknen lassen.

Mokkabuttercreme:

  • 400 g Süßrahmbutter ** (ganz wichtig), Zimmertemperatur
  • 3 Esslöffel Puderzucker

  • 500 ml Vollmilch
  • 40 g Vanillezucker
  • 1 Päckchen Vanille - Puddingpulver
  • 2 gehäufte Teelöffel Instant - Kaffeepulver
  •  
  • 100 g gehobelte, geröstete Mandelblättchen
  • Schokoladenaufleger
  • Puderzucker

Das Puddingpulver zusammen mit dem Zucker und dem Kaffeepulver in die Milch einrühren und auf dem Herd zum Kochen bringen, zwei Minuten rührend kochen lassen. Den Pudding in eine Glasschüssel umfüllen, sofort den Pudding mit Klarsichtfolie abdecken, damit er keine Haut bekommt und bei Zimmertemperatur abkühlen lassen. Mit einem Schneebesen kurz aufschlagen.

Die Butter aus dem Kühlschrank nehmen und Zimmertemperatur annehmen lassen. 

Ganz wichtig: Pudding und Butter müssen die gleiche Temperatur haben.

Die Butter mit dem Mixer (Schneebesen) bei mittlerer Stufe hell-schaumig-cremig aufschlagen. Das kann durchaus 10 Minuten dauern. Den Puderzucker nach und nach untermixen und weiterschlagen. 

Wenn die Butter schön schaumig ist, nach und nach Esslöffelweise den Pudding untermixen bis eine schöne, fluffige Creme entstanden ist.

** bitte unbedingt Süßrahmbutter verwenden, sie ist nicht gesäuert und die Gefahr des Grisseligwerdens ist etwas gebannt. Außerdem schmeckt Süßrahmbutter besonders sahnig und in Gebäcken dadurch besonders gut.

Tortenaufbau:

den untersten Boden auf eine Tortenplatte legen und mit Buttercreme bestreichen. Den nächsten Boden auflegen. Diesen ebenso mit Buttercreme bestreichen und den dritten Boden auflegen. Wieder Creme und den letzten Boden auflegen. Dann die ganze Torte gleichmäßig rundherum mit der restlichen Buttercreme bestreichen. 

Die Mandelblättchen auf der Oberfläche verteilen und auch am Rand einige Mandelblättchen andrücken. Die Torte mit Puderzucker bestäuben und die Schokoaufleger auf die Torte legen. Nun die Torte zum Durchkühlen abgedeckt in den Kühlschrank stellen.

Die Torte hält sich einige Tage im Kühlschrank, bitte erst kurz vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen. Lasst sie euch schmecken. Ich bin schon gespannt, was ihr zu der Torte sagen werdet. 

übrigens: die Torte lässt sich wunderbar einfrieren. Dafür jedes Stück Torte einzeln in Folie einschlagen. Die Folie soll sehr gut anliegen. Jedes Stück dann nochmals in Alufolie wickeln und ab in den Froster. Die Tortenstücke aus der Alufolie nehmen und bei Zimmertemperatur in ca. 2 Stunden auftauen lassen. Schmeckt wie frisch und die Böden sind noch recht knusprig.

 







Ich wünsche euch einen schönen 4. Advent.




Mittwoch, 11. Dezember 2024

Rudolph, der mürbe Butterkekse und andere Figuren

Butterkekse schmecken immer, man kann sie rund ums Jahr backen. Zu Weihnachten nehme ich gerne Sternausstecher oder andere Formen. Wie z.B. den Rentierausstecher. Meinen Teig habe ich im Laufe der Jahre auch im Zucker etwas reduziert, dass sie nicht so süß sind. 

Wir heben die gut ausgekühlten Kekse immer in einer gut schließenden Blechdose auf, die innen mit einem Stück Pergamentpapier ausgelegt ist. So halten sie schön frisch und bleiben auch bis zum letzten Keks knusprig.






mürbe Butterkekse mit Muster

  • 375 g weiche Butter
  • 280 g Zucker
  • etwas gemahlene Vanille
  • 1 dicke Prise Vanillesalz

  • 2 große Eier
  • 750 g Dinkelmehl 630er
  • 1 Päckchen Backpulver


zuerst die Butter schaumig rühren, dann den Zucker und das Salz dazu geben und weiter alles schaumig rühren. Die Eier nach und nach zugeben und ebenso gut mixen. zuletzt das mit Backpulver vermischte und gesiebte Mehl unterkneten. Den Teig im Kühlschrank durchkühlen lassen.

Den kühlen Teig auf einer bemehlten Backunterlage (oder zwischen Folie) ca. 3-4mm dünn ausrollen. Dann rollt man mit einer bemehlten Holz-Musterrolle beherzt, aber nicht zu fest, über die Teigplatte. Nach Wunsch dann mit diversen Ausstechern Kekse aus dem Teig ausstechen. Die Kekse auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

Den Backofen auf 190°C Umluft vorheizen und das Blech auf die 2. Stufe von unten einschieben und in ca. 10-12 Minuten hell golden backen. Die Kekse auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und abgekühlt in einer gut schließenden Blechdose aufheben. Man sollte die Kekse mindestens einen Tag durchziehen lassen, dann schmecken sie besonders gut.

Und dann sollte man die Dose erstmal verstecken, damit sich der Inhalt nicht in Null-Komma-Nichts in Luft auflöst . . .

Ich wünsche euch frohes Backen und guten Appetit bei diesen leckeren Keksen.


Beispiel für ein Motiv



Sterne und Blüten sehen auch wunderschön aus.



Zuerst wird eine Teigplatte etwas dicker ausgerollt, dann beherzt mit einer bemehlten Motivrolle darüber gerollt und zuletzt die Kekse ausgestochen. Die Teigreste wieder zusammen kneten, eventuell noch etwas durchkühlen und erneut ausrollen, verzieren und ausstechen.



Fertig gebackene Kekse.





Samstag, 7. Dezember 2024

kleine, feine, mürbe Nusshörnchen

Seit zwei Jahren backe ich diese kleinen, feinen, mürben Nusshörnchen. Sie sehen nicht nur unheimlich appetitlich, wenn nicht sogar niedlich aus, sie schmecken auch wunderbar nach Nuss. Und so soll es sein.

Backen kann man sie rund ums Jahr, aber gerade auf dem Keksteller zur Advents- und Weihnachtszeit machen sie besonders viel her. Der Teig ist flott zubereitet und durch den Frischkäse auch nicht zu gehaltvoll. 



kleine, mürbe Nusshörnchen, 64 Stück

  • 225 g Dinkelmehl 630er
  • 1 Prise Vanillesalz
  • etwas Vanille aus der Mühle

  • 150 g Butter
  • 150g Frischkäse
  •  
  • 4 x 30 g brauner Zucker
  • 4 x 20 g gemahlene Haselnüsse
  •  
  • Puderzucker


die Butter in feine Würfelchen schneiden, das Mehl mit dem Salz und der Vanille gut mischen. Die Butterwürfelchen unter das Mehl kneten, den Frischkäse dazu geben und alles mit kalten Händen oder der Küchenmaschine rasch zu einem glatten Teig verkneten.

Den Teig in vier Teile teilen, zur Kugel formen und diese gleichmäßig flach drücken. In Folie verpackt einige Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag für jeden Teigfladen Zucker mit den Haselnüssen mischen. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen und den Ofen auf  180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Eine flache Teigkugel aus dem Kühlschrank nehmen. Etwas Zucker-Nussmischung auf ein Stück Folie streuen und die Teigkugel darauf legen. Mit einem weiteren Stück Folie abdecken und den Teig ausrollen. Folie anheben, weitere Zucker-Nussmischung auf der Oberfläche verteilen, ausrollen, den Teig samt Folie wenden, nochmals Zucker-Nussmischung gleichmäßig auf der Teigplatte verteilen. Diesen Vorgang mehrfach wiederholen, bis die runde Teigplatte beidseitig mit Zucker-Nussmischung bedeckt ist und der Teigkreis ca. 25 cm groß ist. Dank der Folie bleiben die Tischplatte und das Rollholz sauber.

Die Teigplatte in 16 gleichmäßige Stücke teilen und jedes Stück Teig von der breiten Seite her zum Hörnchen aufrollen. Mit der Spitze nach unten auf einen Teller legen. Sind alle 16 Stück aufgerollt, den Teller mit den Hörnchen in den Kühlschrank stellen und den Vorgang mit der zweiten Teigkugel wiederholen.

Die 32 Hörnchen nun mit etwas Abstand auf das Backblech legen, dieses mittig in den vorgeheizten Ofen schieben und die Hörnchen in ca. 17 - 20 Minuten golden backen. Auf dem Backblech leicht abkühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben und zum gänzlichen Abkühlen auf ein Kuchengitter legen.

Den gesamten Vorgang mit den verbleibenden Teigplatten wiederholen.

Die völlig ausgekühlten Hörnchen in einer Blechdose an einem kühlen Ort aufbewahren.


Von der Teigplatte zum fertig gebackenen Nusshörnchen.



Mit Puderzucker bestäubt müssen sie jetzt nur noch gut auskühlen und können dann gut verpackt werden.



Herrlich mürbe sind die kleinen Hörnchen und in einer Blechdose sind sie sehr gut aufgehoben.


ups . . . 





Freitag, 6. Dezember 2024

leckere Kränzchen aus Salzbrezeln

Letztes Jahr hatte ich zu Weihnachten kleine Kränzchen aus Salzbrezeln "gebastelt", die ich mit etwas Zuckerdeko verziert hatte. Diese Kränzchen sehen nicht nur sehr hübsch aus, sie schmecken auch gut und machen richtig was her.

Wenn man sie nicht sofort verspeisen oder auch lieber verschenken möchte, dann ist es ratsam, sie nach dem Fertigstellen und Auskühlen gut in Klarsichtfolie halbwegs luftdicht zu verpacken, damit sie knusprig und frisch bleiben.



für ein Kränzchen aus Salzbrezeln benötigt man:

  • 12 kleine Salzbrezel
  • geschmolzene Zartbitterschokolade
  • Zucker- oder Schokoladenstreusel zur Deko

Die Schokolade mit einem großen Küchenmesser fein hacken und im Wasserbad schmelzen.

Ein Backblech mit Backpapier belegen und die Salzbrezel bereit stellen. Ebenso die Streudeko. Auf ein Backblech passen vier fertige Kränzchen. Möchte man mehr zubereiten, dann weitere Bögen bereit legen.  

Aus sechs Brezeln wird nun ein Kreis gelegt. Dann jede Brezel einzeln mit den zwei Öffnungen in die geschmolzene Schokolade tauchen und auf das Backpapier legen. Den nächsten Brezel anlegen und so weiter verfahren, bis ein Kreis entstanden und geschlossen ist. Bei Bedarf noch etwas zurechtrücken. 

Für die zweite Lage den Vorgang wiederholen, dabei aber die erste Brezel versetzt auf die unteren zwei Brezel legen. Weiterverfahren, bis auch hier der Kreis geschlossen ist. Fertig ist das Kränzchen.

Als Abschluss Deko nach Wunsch aufstreuen und alles festwerden lassen. Nach dem Festwerden der Schokolade ist das Kränzchen recht stabil. Dann vorsichtig vom Backpapier abheben und dann kann es entweder in Folie, Tütchen & Co. verpackt werden oder gleich als Deko auf den Essteller gelegt werden.


Auch als Tellerdeko sehr gut geeignet.



Jetzt muss die Schokolade nur noch festwerden.




Die Kekse hatte ich nach diesem Rezept gebacken.



Samstag, 16. November 2024

mein Christstollen aus zweierlei Teig

Letztes Jahr hatte ich seit langer Zeit mal wieder einen Stollen gebacken. Mein Rezept ist aus zwei verschiedenen Teigen (Brandteig und Rührteig). 2007 hatte ich es in mein Rezeptbuch aufgenommen. Woher das Rezept genau kommt kann ich nicht mehr sagen, ich hatte außer des Datums nichts weiter dazu geschrieben. Aber es könnte durchaus von Martina Meuth & Bernd Neuner-Duttenhofer gewesen sein. 

Und dieses Rezept ist prima. Meine KitchenAid Küchenmaschine hat wunderbare Arbeit geleistet, sodass ich die Füllung nicht mit der Hand unterkneten musste. Das klappte ruckzuck.

Das Formen der Stollen ist auch nicht schwer, sie sind flott gebacken und das Bestreichen mit Butter und Besieben mit Puderzucker ist auch schnell erledigt. Dann werden die Stollen einzeln fest in Alufolie eingeschlagen und zum Reifen in den kühlen Vorratsraum gelegt.

Dann sollte man noch ein paar Wochen Geduld haben, bis man den Stollen anschneiden kann. Circa vier Wochen können es schon sein. Aber nach zwei Wochen schmeckt er bestimmt auch schon.

Die Fotos der Stollen sind vom letzten Jahr, ob ich dieses Jahr noch einen backen werde, weiß ich noch nicht.

Nun aber zum Rezept.


Links wurde der Stollen schon zum 2. Mal gebuttert und besiebt, rechts fehlt noch die 2. Puderzuckerschicht.


mein Christstollen aus zweierlei Teig (ergibt 2 Stollen)

für die Füllung:

  • 125 g Korinthen
  • 125 g Rosinen
  • 100 g Zitronat, fein gewürfelt
  • 100 g Orangeat, fein gewürfelt
  • 150 g gehackte Mandeln
  • ca. 100 ml Cognac (und/oder Apfelsaft)

alle Zutaten gut mischen und einweichen lassen. Ab und an umrühren. Die Füllung abdecken und einige Stunden oder auch über Nacht gut durchziehen lassen.

für den Brandteig:

  • 250 ml Wasser
  • 100 g Butter
  • 1 Prise Vanillesalz

  • 125 g Dinkelmehl 630er, gesiebt

  • 3 Eier, Gr. L
  • 25 g Zucker

das Wasser mit der Butter zum Kochen bringen, dann das Mehl hineinschütten und mit einem Holzlöffel so lange rühren, bis sich auf dem Topfboden ein weißer Belag bildet. 

Den Kloß in die Rührschüssel umfüllen, etwas abkühlen lassen und nach und nach die Eier einzeln mit dem Flachrührer der Küchenmaschine gut in die Masse einarbeiten. Den Zucker ebenso einrühren. 

Den Brandteig in eine Schüssel umfüllen.

für den Rührteig:

  • 200 g weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • etwas Vanille aus der Mühle
  • 1 Prise Vanillesalz

  • 5 Tropfen Buttermandelöl
  • 1/2 abgeriebene Zitronenschale
  • je 1 große Messerspitze Kardamom, Nelke und Muskatblüte oder
  • 3 große Messerspitzen Christstollen-Gewürzmischung

  • 1 Ei, Gr. L
  • 1 Eigelb

  • 450 g Dinkelmehl 630er plus evtl. etwas mehr
  • 1 Päckchen Backpulver 
desweiteren benötigt man:
  • etwas Mehl zum Bestreuen der Arbeitsfläche
  •  
  • ca. 100 g flüssige Butter
  • Puderzucker

Die Butter in der Küchenmaschine mit Flachrührer schaumig rühren, den Zucker und das Salz dazu geben und so lange schlagen, bis die Masse hell und dicklich wird.

Die Gewürze, das Ei und das Eigelb unterrühren.

Das Mehl mit dem Backpulver mischen und sieben. Die Hälfte des Mehls nach und nach in die auf kleiner Stufe laufende Maschine zu dem Butter-Zucker-Eigemisch geben. ** und *

** bei Benutzung einer starken Küchenmaschine:

Den Brandteig nun zu dem Rührteig geben, auf kleiner Stufe beide Teige verkneten und nach und nach das restliche Mehl dazu geben. So viel Mehl dazu geben, dass der Teig nicht mehr klebt.

Die eingelegten Rosinen und Co. ebenfalls auf kleinster Stufe in die Maschine geben und kurz unterrühren bis alles gut verteilt ist. Bei Bedarf noch Mehl dazu geben.

* solltet ihr keine so starke Küchenmaschine haben, die schweren Teig kneten kann, dann geht bitte so vor: 

Die andere Hälfte Mehl auf die Arbeitsfläche geben und flach verteilen, darauf den Brandteig und den Rührteig geben und alles zusammen mit den Händen verkneten. Dabei so viel Mehl von der Arbeitsfläche einarbeiten, bis der Teig nicht mehr klebt.  Dann die eingeweichten Rosinen & Co. (ohne eventuelle Flüssigkeit) unterkneten. Bei Bedarf noch Mehl unterkneten. 

Den Backofen auf 220°C Ober-/ Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Die Arbeitsfläche mit Mehl bestreuen, den Teig auf die Arbeitsfläche geben, nochmal alles kurz durchkneten. Den Teig halbieren und jeweils einen Stollen in der typischen Stollenform formen und auf das Backblech legen. 

Die Stollen mittig in den auf 220°C vorgeheizten Ofen schieben und 10 Minuten backen. Dann die Temperatur auf 180°C zurückschalten und die Stollen noch weitere 45 - 50 Minuten backen.

Wenn die Stollen gut gebräunt sind, eine Stäbchenprobe nehmen. Wenn kein Teig mehr anhaftet, das Blech aus dem Ofen nehmen.

Die Butter mit Hilfe eines Silikonpinsels großzügig rundherum auf den warmen Stollen verstreichen und sofort dick mit Puderzucker bestäuben. Den Vorgang direkt wiederholen und die Stollen erneut mit Butter bestreichen und mit Puderzucker besieben.

Die Stollen nun komplett auskühlen lassen und zum Abschluss gut in Alufolie verpacken. Die gut verpackten Stollen an einem kühlen Ort einige Zeit gut durchziehen lassen. Es können ruhig bis zu 4 Wochen sein.

Vor dem Servieren nochmals dick mit Puderzucker besieben.


Die Stollen vor und nach dem Backen.



Nach vier Wochen hatten wir den Stollen angeschnitten. Er schmeckte wunderbar. Er war nicht so süß, nicht zu trocken, er war so wie ich ihn mir gewünscht hatte. Ich war rundherum zufrieden. Die Arbeit und das Warten hatten sich gelohnt.












Mittwoch, 27. Dezember 2023

Stollen - Trifle mit Apfelmark und Mascarponecreme

Ihr habt doch bestimmt noch Keks- und Stollenreste von Weihnachten übrig. Man hat aber auch immer viel zu viel da . . . Und nun fragt man sich nach den ganzen Feiertagen, was kann man damit und daraus noch machen.

Wie wäre es mit einem leckeren Dessert? Bald ist Silvester und Neujahr, da ist doch auch Naschen angesagt. Oh je . . . Und wie sagt mein Sohn immer, für den Nachtisch habe ich einen Extramagen. Folglich schlage ich euch heute mal ein leckeres Dessert vor.

Vielleicht gefällt euch meine Dessertidee. Ich habe Stollenreste in ein leckeres Trifle verpackt. Zusammen mit Apfelmark und einer cremigen Mascarponecreme. Das Dessert schmeckt super lecker und ist auch schnell fertig.

Seid ihr neugierig geworden? Dann kommt hier mein Rezept.




Stollen - Trifle mit Apfelmark und Mascarponecreme,  ca. 6 größere Portionsgläser

  • 4 mittelgroße, säuerliche Äpfel
  • etwas Zitronensaft
  • etwas Zimt nach Geschmack

  • 1 Becher geschlagene Sahne
  • 120 g Mascarpone
  • 1 Esslöffel Vanillezucker

  • 4 Esslöffel Rum * oder Apfelsaft
  • 200 g Stollenreste


Für das Apfelmark die Äpfel schälen, entkernen und mit etwas Zitronensaft und ganz wenig Wasser dünsten bis sie weich sind. Mit einem Stampfer oder einer Gabel grob stampfen bis sie zu Mus werden. Mit Zimt abschmecken. Auskühlen lassen. 

Da Apfelmark keinen Zucker enthält, habe ich ihn weggelassen. Sollte euch das Apfelmark zu sauer sein, dann bitte nach Geschmack noch mit Zucker etwas nachsüßen.

Die Sahne mit dem Zucker und der Mascarpone verrühren, den Stollen in kleine Würfel schneiden. 

* wenn Kinder mitessen den Rum unbedingt weglassen und durch Apfelsaft ersetzen !

Jetzt geht es ans Schichten. In jedes Schälchen als erste Schicht einige Stollenwürfel hineingeben, mit etwas Rum beträufeln. Dann eine Schicht Apfelmark hineingeben und darauf die Mascarponecreme. Dann den Vorgang wiederholen. Die Gläschen in den Kühlschrank stellen und mindestens 3 Stunden gut durchkühlen lassen.

Vor dem Servieren einige Stollenwürfel als Deko auf die Creme geben.

Das Trifle schmeckt aber auch noch am nächsten Tag sehr gut. Von daher kann man es gut auch schon am Vortag zubereiten. 

Tipp: wer das Apfelmark nicht selber kochen möchte, der nimmt gekauftes Apfelmark. Dieses ist im Gegensatz zum Apfelmus nicht gesüßt.

 


Freitag, 22. Dezember 2023

leckeres Kränzchen aus Salzbrezeln

Als kleine Tellerdeko für das Weihnachtsfest oder auch als kleines Mitbringsel habe ich etwas "gebastelt". Die Idee dazu ist dieses Mal nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern meine Schwester fand sie im Internet und hatte mich darauf aufmerksam gemacht. Ich fand das eine so gute, hübsche und auch leckere Idee, dass ich sie direkt umgesetzt habe. Die Tellerdeko an Weihnachten ist somit gerettet . . . 

Die Deko ist ein kleines Kränzchen aus Salzbrezeln, das ich mit Schokolade und etwas Zuckerdeko verziert habe. Dann einfach in Folie verpacken und das Kränzchen hält sich somit auch einige Tage gut frisch und die knusprigen Brezel werden auch nicht weich. 









für ein Kränzchen aus Salzbrezeln benötigt man:
  • 12 kleine Salzbrezel
  • geschmolzene Zartbitterschokolade
  • Zucker- oder Schokoladenstreusel zur Deko

Die Schokolade mit einem großen Küchenmesser fein hacken und im Wasserbad schmelzen.

Ein Backblech mit Backpapier belegen und die Salzbrezel bereit stellen. Ebenso die Streudeko. Auf ein Backblech passen vier fertige Kränzchen. Möchte man mehr zubereiten, dann weitere Bögen bereit legen.  

Aus sechs Brezeln wird nun ein Kreis gelegt. Dann jede Brezel einzeln mit den zwei Öffnungen in die geschmolzene Schokolade tauchen und auf das Backpapier legen. Den nächsten Brezel anlegen und so weiter verfahren, bis ein Kreis entstanden und geschlossen ist. Bei Bedarf noch etwas zurechtrücken. 

Für die zweite Lage den Vorgang wiederholen, dabei aber die erste Brezel versetzt auf die unteren zwei Brezel legen. Weiterverfahren, bis auch hier der Kreis geschlossen ist. Fertig ist das Kränzchen.

Als Abschluss Deko nach Wunsch aufstreuen und alles festwerden lassen. Nach dem Festwerden der Schokolade ist das Kränzchen recht stabil. Dann vorsichtig vom Backpapier abheben und dann kann es entweder in Folie, Tütchen & Co. verpackt werden oder gleich als Deko auf den Essteller gelegt werden.


Jetzt muss die Schokolade noch fest werden.








Freitag, 15. Dezember 2023

Mandelsplitter hell und dunkel

Wer noch ganz schnell eine leckere Kleinigkeit zum Naschen möchte, der ist mit selbstgemachten Mandelsplitter sehr gut bedient. Es geht schnell und schmeckt unvergleichlich gut.

Möchte man eine Leckerei à la Schokocrossies haben, dann gebt einfach noch ein paar Cornflakes unter die Masse.


Mandelsplitter hell und dunkel


Mandelsplitter hell und dunkel 

man nehme:

  • 200 g Mandelstifte, leicht geröstet
  • 200 g Zartbitterschokolade (für die dunkle Version)
  •  
  • 200 g Mandelstifte, leicht geröstet
  • 200 g Vollmilchschokolade (für die helle Variante)


die Mandelstifte werden entweder in der Mikrowelle oder in einer beschichteten Pfanne ohne Fett leicht geröstet. Die Mandelstifte gut auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit die jeweilige Schokoladensorte einzeln vorsichtig schmelzen bis sie gerade geschmolzen ist. Achtung, sie darf nicht zu heiß werden. Die ausgekühlten Mandelstifte in die geschmolzene Schokolade geben und alles gut mischen, bis die Mandeln schön von der Schokolade umhüllt sind.

Ein Backpapier auf die Arbeitsfläche legen, mit zwei Teelöffeln kleine Mandelhäufchen aufs Backpapier setzen und die Schokolade erkalten lassen. Fertig sind leckere Mandelsplitter.

mein Tipp: für Schokocrossies einfach noch einige grob zerkleinerte Cornflakes (ohne Zucker) zusätzlich unter die Mandel-Schokomasse geben.


die Mandelsplitter sind leicht angeröstet und die Schokolade wird geschmolzen




nach dem Vermischen werden mit Hilfe zweier Teelöffel kleine Häufchen aufs Backpapier gegeben.


 



Dienstag, 12. Dezember 2023

Brigittes Orangenschnitten

Heute möchte ich euch noch das versprochene Rezept der Orangenschnitten vom Plätzchenwettbewerb des Kölner Stadt - Anzeigers nachreichen. Diese Orangenschnitten sind zu Weihnachten mal eine ganz andere Plätzchensorte, die man ohne weiteres das ganze Jahr über backen kann. Sie schmecken nicht zu süß, sind schön saftig und schmecken schön nach Orange. 

Ich könnte mir vorstellen, dass diese Schnitten auch gut mit Zitrone schmecken. Wer also lieber Zitronen mag, sollte das Rezept vielleicht mal mit Zitronen ausprobieren.

Vielen Dank, liebe Brigitte Burgheim-Raguß, für das leckere Plätzchenrezept.

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Brigittes Orangenschnitten  ca. 60 Stück
  • für den Teig:
  • 250 g Mehl
  • 1 gestrichener Teelöffel Backpulver
  • 75 g feiner Zucker
  • 1 Ei 
  • 125 g Butter, fein gewürfelt
  •  
  • für die Füllung:
  • 125 g gehackte Mandeln
  • 150 g Zucker
  • 1 Bio - Orange (Saft und Abrieb)
  •  
  • für die Glasur: 
  • 100 g Puderzucker
  • 1 - 2 Esslöffel Orangensaft
  •  
  • ca. 30 Mandeln (ohne die braune Schale) und /oder Orangenzesten zum Verzieren
Für den Teig Mehl, Backpulver und Zucker gut mischen. Das Ei und die Butterwürfel dazu geben und rasch zu einem glatten Teig verkneten. Mindestens 20 Minuten kühl stellen.

Für die Füllung die Mandeln mit dem Zucker und dem Orangenabrieb mischen und so viel Orangensaft zugeben, dass eine streichfähige Masse entsteht.

Den Backofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen und den Teig halbieren. 

Auf einem Backpapier ein Teigstück zu einem gleichgroßen Rechteck (ca. 25 x 30cm) ausrollen. Dann die Füllung gleichmäßig und glatt aufstreichen, dabei aber rundherum knapp 1cm frei lassen. Die andere Teighälfte auf einem Backpapier ebenso und in gleicher Größe ausrollen und auf die Füllung legen. Alles glattstreichen und die Ränder vorsichtig festdrücken.

Mit einer Gabel die Oberfläche mehrfach leicht einstechen.

Das Blech mittig in den vorgeheizten Ofen schieben und die Schnitten in 20 - 25 Minuten hellgolden backen.

Den Guss dickflüssig anrühren und nach dem Backen mit einem Silikonpinsel sofort auf der Schnitte verstreichen. Die Orangenschnitten mit einem scharfen Messer in mundgerechte Stücke schneiden und mit einer halben Mandel oder Orangenzeste verzieren.

Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.



die fertig geschnittenen Stückchen kühlen nun aus

Das Rezept meiner Schneemandeln und alles rund um den Leserwettbewerb findet ihr hier.

Das Rezept der leckeren Cranberry-Pekan-Kipfel ist auch online und steht hier. Den Ausschnitt in der Zeitung mit der Veröffentlichung der Rezepte sah so aus:








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