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Dienstag, 16. Juni 2026

Rhabarbertarte mit Aprikose und Joghurtguss

Bei unserem Obststand gab es nochmal frischen Rhabarber. Bald ist die Saison ja wieder vorbei. Daraus wollte ich dieses Mal eine Tarte backen. Am liebsten essen wir eine solche Tarte mit Quarkguss. Dieses Mal hatte ich aber keinen, sodaß ich griechischen Joghurt stattdesssen genommen habe. Einen großen Geschmacksunterschied konnten wir jetzt nicht feststellen, die Tarte war wieder sehr lecker.

Des weiteren hatte ich dieses Mal einen fertigen Mürbeteig verwendet. Er ist nicht gesüßt und folglich wurde die gesamte Tarte eher "unsüß", was dem Geschmack aber keinen Abbruch tat. Auch die wenigen Aprikosen am Rand der Tarte waren sehr lecker und passten sehr gut. Man hätte gut noch viel mehr Aprikose nehmen können, aber das waren die letzten Früchte, die ich noch hatte.

Die Tarte war rundherum gelungen.




Rhabarbertarte mit Aprikose und Joghurtguss   32er Tarteform

für einen Mürbeteigboden:

  • 250 g Dinkelmehl 630er
  •  50 g Mondamin
  • 100 g Zucker
  • 150 g weiche Süßrahmbutter
  • 1 Prise Vanillesalz 
  • 1 Ei Gr. L
alternativ: 
  • 1 Rolle Mürbeteig aus dem Kühlregal

 für den Guss:

  • 500 g Griechischer Joghurt, 10%ig
  • 70 g Zucker
  • etwas Vanillepaste
  • 1 Teelöffel Zitronenzucker 
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver zum Kochen (37g)
  • 1 großes Ei

  • ca. 500 g Rhabarberstangen, gewürfelt
  • einige Aprikosen, entsteint und geviertelt


Für den Mürbeteig alle Zutaten rasch verkneten. Den Teig zwischen zwei Klarsichtfolien (Backpapier geht auch) mit einem Nudelholz ca. 0,5 cm dünn ausrollen und in eine Tarteform legen und bis zum Rand hochziehen. Eventuelle Teigreste können als Kekse ausgestochen werden. Die Form (und die ausgestochenen Kekse) einige Zeit im Kühlschrank durchkühlen lassen. So wird der Boden später schön mürbe. 

Den Backofen auf 200°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. Den gekühlten Boden vor dem Backen mit einer Gabel einstechen, damit er keine Blasen wirft. Einen Bogen Backpapier hineinlegen und getrocknete Erbsen oder Linsen einfüllen und den Boden bei 200°C ca. 30 Minuten hell golden vorbacken. Die Hülsenfrüchte dann mit dem Backpapier entfernen. Ausgekühlt können sie jederzeit zum Blindbacken wieder verwendet werden. Ich hebe sie nach dem Auskühlen in einem alten Marmeladenglas auf.

Der Boden kann auch gut einen Tag vorher gebacken werden.

Alternativ kann auch eine Rolle Tarte- bzw. Mürbeteig aus dem Kühlregal verwendet werden. Dann bitte der Anleitung auf der Packung folgen. Aber den Boden ebenso vorbacken.

Den Backofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. 

Für die Joghurtmasse alle Zutaten zu einer glatten Masse verrühren. Den Rhabarber waschen und in gleichmäßige, große Würfel schneiden. 

Den Teig mit dem Backpapier in die Tarteform legen und den Guss auf den Boden geben und glattstreichen. Zuerst die Aprikosen vierteln aund am Rand auf dem Guss verteilen. Dann die Rhabarberwürfel dicht an dicht (eventuell auch nach gewünschtem Muster) in die Creme setzen bzw. auflegen. 

Die Form in den auf 180°C vorgeheizten Ofen, 2. Stufe von unten (Ober-/ Unterhitze) stellen und ca. 40 Minuten backen. Eventuell noch einige Minuten bei ausgeschalteter Hitze nachbacken lassen. Man muss den Kuchen einfach ein wenig beobachten, die Creme soll gestockt sein und eine leicht goldene Farbe haben. 

Den Kuchen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Gerade eben ausgekühlt schmeckt die Tarte sensationell, wie wir finden. Leckere Creme, nicht so süß, knuspriger Boden und säuerlicher Rhabarber. Klasse. . . 

Bitte die Tarte nicht abdecken, so bleibt sie schön mürbe. 


Die Tarte vor und nach dem Backen.



Die Tarte war sehr fruchtig und "unsüß", genau so wie man sich so eine Tarte vorstellt.








Dienstag, 26. Mai 2026

Rhabarber - Crumble

Zurzeit gibt es wieder leckeren Rhabarber. Auf meinem Blog findet ihr oben auf dieser Seite unter der Rubrik "Rezepte von A - Z" einige Rezepte mit Rhabarber.  Da wird bestimmt jeder fündig werden.

Heute habe ich ein Crumble für euch. Crumble sind so vielseitig, ob mit Äpfeln, Zwetschgen, Aprikosen oder auch mit Kirschen. Lecker sind sie alle. 

Dieses Mal habe ich ein Crumble mit Rhabarber gebacken. Ich habe das Rezept auf zwei Glasauflaufformen verteilt und im Airfryer gebacken. So hatten mein Mann und ich jeder eine große Portion Crumble zum Nachmittagskaffee. 

Wer keinen Airfryer sein eigen nennt, der gibt das Crumble einfach in eine geeignete Auflaufform und backt alles im Backofen. Zeit und Temperatur habe ich auch dazu geschrieben.

Also ab in die Küche, wir backen Crumble.



Rhabarber - Crumble    2 große Portionen

  • 100 g Mehl
  • 80 g feine Haferflocken
  • 1 große Prise Vanillesalz
  • 1 große Prise Zimt
  • 90 g Zucker
  • 100 g weiche Butter
  •  
  • ca. 500 gr. Rhabarber, fein gewürfelt
  • eventuell Zucker, falls man es süßer möchte


Für den Crumnle alle trockenen Zutaten mischen, dann die Butter dazu geben und alles mit der Gabel zu einem Streuselteig verrühren. Die Crumble sollen nicht zu fein aber auch nicht zu groß werden. Die Crumble zum Durchkühlen kurz in den Kühlschrank stellen, so werden sie später knuspriger.

Den Rhabarber waschen und in ca. 1cm große Würfel bzw. Scheiben schneiden und in 2 Auflaufformen füllen. Ich habe ihn nicht extra gesüßt, weil die Streusel genug Zucker enthalten. Darauf dann den Streuselteig gleichmäßig verteilen.

Die Auflaufform in den Airfryer stellen, Airfry 170°C, ca. 30 Minuten

Kommt die Form in den Backofen, dann den Ofen ebenso auf 170°C Umluft stellen und den Crumble in ca. 30 Minuten golden backen.


Hier ist alles in einer Auflaufform im Backofen gebacken worden.












Samstag, 1. Juni 2024

Rhabarbertarte mit Quarkguss und Baiser Küsschen 2024

Kuchen mit Gemüse? Ja, das geht, richtig gelesen, Gemüse. Denn Rhabarber zählt botanisch gesehen zu den Gemüsen und ist kein Obst. Egal.

Um diesen Rhabarber geht es nun. Jedes Jahr aufs Neue freuen wir uns auf ihn. Ich koche ihn dann gerne mal als Kompott. Dafür einfach den Rhabarber in Stücke schneiden und mit etwas Wasser, Vanille, etwas Zitronenzucker und Zucker weich kochen. Ist der Kompott zu flüssig, dann binde ich ihn noch mit etwas Stärke ab.

Aber nicht nur als Kompott schmeckt er sehr gut, sondern auch in einer Rhabarbertarte mit Quarkguss. Meinen heutigen Kuchen könnt ihr entweder aus gekauftem Tarteteig oder selbstgemachtem Mürbeteigboden herstellen. Mir schmeckt er mit Mürbeteig am besten, denn Mürbeteig ist mein Lieblingsboden bei Kuchen und Torten.

So eine Rhabarbertarte mit Quarkguss ist richtig lecker und auch optisch finde ich sie ganz gelungen. Was auch schön ist, die Tarte ist nicht so süß. Man könnte auch sagen, sie ist "unsüss". 

Wer nicht so die Lust hat, den Rhabarber fein säuberlich in die Masse zu stecken, der kann natürlich auch die Würfel einfach auf dem Guss verteilen. Oder man gibt die Würfel erst auf den Teigboden und gießt dann den Guss darüber. Macht es so wie ihr meint und Lust habt, schmecken wird jede Variante.

Nun aber zum Rezept:



Rhabarbertarte mit Quarkguss, Mürbeteigboden und Baiser Küsschen  , 32cm Tarteform

für einen Mürbeteigboden:

  • 250 g Dinkelmehl 630er
  •  50 g Mondamin
  • 100 g Zucker
  • 150 g weiche Süßrahmbutter
  • 1 Prise Vanillesalz 
  • 1 Ei Gr. L

 für den Guss:

  • 500 g Magerquark
  • 70 g Zucker
  • etwas Vanillepaste
  • 1 Teelöffel Zitronenzucker 
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver zum Kochen (37g)
  • 1 großes Ei
  •  
  • ca. 500 - 700 g Rhabarberstangen

  • 1 Päckchen Tortenguss **
  • 1 Löffel Zucker
  • 250 ml Wasser

Für den Mürbeteig alle Zutaten rasch verkneten. Den Teig zwischen zwei Klarsichtfolien (Backpapier geht auch) mit einem Nudelholz ca. 0,5cm dünn ausrollen und in eine Tarteform legen und bis zum Rand hochziehen. Eventuelle Teigreste können als Kekse ausgestochen werden. Die Form (und die ausgestochenen Kekse) einige Zeit im Kühlschrank durchkühlen lassen. So wird der Boden später schön mürbe. 

Den Backofen auf 200°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. Den gekühlten Boden vor dem Backen mit einer Gabel einstechen, damit er keine Blasen wirft. Einen Bogen Backpapier hineinlegen und getrocknete Erbsen oder Linsen einfüllen und den Boden bei 200°C ca. 30 Minuten hell golden vorbacken. Die Hülsenfrüchte dann mit dem Backpapier entfernen. Ausgekühlt können sie jederzeit zum Blindbacken wieder verwendet werden. Ich hebe sie nach dem Auskühlen in einem alten Marmeladenglas auf.

Der Boden kann auch gut einen Tag vorher gebacken werden.

Alternativ kann auch eine Rolle Tarte- bzw. Mürbeteig aus dem Kühlregal verwendet werden. Dann bitte der Anleitung auf der Packung folgen. Aber den Boden ebenso vorbacken.

Den Backofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. 

Für die Quarkmasse alle Zutaten zu einer glatten Masse verrühren. Den Rhabarber waschen und in gleichmäßige, große Würfel schneiden. Für das Rautenmuster den Rhabarber in gleichgroße Rauten schneiden.

Den Teig mit dem Backpapier in die Tarteform legen und den Guss auf den Boden geben und glattstreichen. Die Rhabarberwürfel dicht an dicht nach gewünschtem Muster in die Creme setzen bzw. auflegen. 

Die Form in den auf  180°C vorgeheizten Ofen, 2. Stufe von unten (Ober-/ Unterhitze) stellen und ca. 30 Min. backen. Dann noch weitere 10 Min. bei 150°C und evtl. nochmals 5 Minuten bei ausgeschalteter Hitze. Man muss den Kuchen einfach ein wenig beobachten, die Creme soll gestockt sein und eine leicht goldene Farbe haben. Den Kuchen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Gerade eben ausgekühlt schmeckt die Tarte sensationell, wie wir finden. Leckere Creme, nicht so süß, knuspriger Boden und säuerlicher Rhabarber. Klasse. . . 

** wenn die Oberfläche der Tarte schön glänzen und die Tarte am nächsten Tag erst serviert werden soll, dann den gebackenen Rhabarber noch mit etwas Tortenguss überziehen. So bleibt der Rhabarber schön saftig und trocknet nicht aus.

Bitte die Tarte nicht abdecken, so bleibt sie schön mürbe. Als Deko noch Baiser Küsschen aufsetzen.


Baiser Küsschen

  • 100 g Eiweiß (ca. 3 Eiweiß) **
  • 200 g Puderzucker
  • 1 Prise Vanillesalz
  • ein paar Tropfen Zitronensaft
  • etwas Vanille

das gewogene Eiweiß mit der doppelten Menge Puderzucker und dem Salz vermischen. Etwas Vanille dazu geben und ein paar Tropfen Zitronensaft. Die Masse über dem heißen Wasserbad rührend erhitzen, bis sich der Zucker gelöst hat. Die Masse darf nicht heißer als 50°C werden.

Wenn der Zucker aufgelöst ist, die Masse mit Hilfe des elektrischen Schneebesens steif schlagen. Das dauert eine Weile. Den Backofen auf 120°C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Eischnee in einen Spritzbeutel füllen und kleine Küsschen aufs Blech spritzen.  Größe des Küsschens ist ungefähr die eines 20 Cent - Geldstückes.

Das Blech in den Ofen schieben und rund 40 Minuten bei 120°C Umluft backen. Dabei einen Holzlöffel in die Backofentür stecken, damit die feuchte Luft entweichen kann. Geht das bei eurem Backofen nicht, da er sich dann ausschaltet, dann zwischendurch immer mal wieder kurz die Ofentür leicht öffnen, damit die feuchte Luft entweichen kann. Türe wieder schließen.

Nach rund 40 Min. die Temperatur auf 50°C herunterstellen und noch ca. 2 Stunden weiter trocknen lassen, bis die Küsschen komplett getrocknet sind. Die Küsschen dann im ausgeschalteten Ofen noch einige Zeit belassen. So ist sichergestellt, dass alle durchgetrocknet sind.

Am besten hebt man sie in einer gut schließenden Lock & Lock Dose, Schraubglas, Tupperdose oder einem Ziplock - Beutel auf. So sind sie lange, wenn nicht sogar ewig haltbar.

** mein Tipp: hat man nur ein Eiweiß, dann bitte die restlichen Zutaten entsprechend runterrechnen bzw. anpassen. Die Zubereitung bleibt die gleiche.








Die Baiser Küsschen kann man gut in einem Schraubglas aufheben.








Mittwoch, 29. Mai 2024

flotter Rhabarberkuchen mit einem Hauch von Orange

Heute habe ich ein schnelles Rhabarberkuchenrezept für euch. Der Rührteig ist schnell zusammengerührt, der Rhabarber schnell geschnitten, dann alles in die Form und ab in den Ofen. Da kann der Besuch auch schon kommen. 

Der Kuchen ist sehr schnell gebacken, er schmeckt schön fruchtig und die Orangenschale im Teig bringt nochmal einen besonders leckeren Geschmack. Sonst habe ich immer Zitronenschale genommen, aber ich muss sagen, die Orangenschale toppt das Ganze nochmals. Ihr fruchtiger Geschmack bringt den Gesamtgeschmack wunderbar nach vorne. 

Ich hab im Rezept selbstgemachten Orangenzucker verwendet, stattdessen kann man natürlich auch etwas frisch geriebene Schale einer Bio-Orange nehmen. 

Mein Tipp: 

Wenn ihr schöne Biofrüchte (Orange, Zitrone oder Limette) habt und ihr nicht gerade die ganze Schale benötigt, dann vermischt die Schale mit Zucker. Das Verhältnis sollte ca. 1 Teil Zesten und ca. 2-3 Teile Zucker sein. Alles gut mischen und in einem verschlossenen Glas aufheben. Schon hat man immer Orangenzucker parat. Das gleiche geht natürlich auch mit Zitrone oder Limette. Und statt Zucker kann man auch sehr gut Salz nehmen, wenn man z.B. Zitronensalz haben möchte  . . .




Rhabarberkuchen mit einem Hauch von Orange (ca. 24 cm im Durchmesser)

  • 140 g   Zucker
  • 140 g   Butter
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 1 Esslöffel Orangenzucker 
  • etwas geriebene Vanilleschote (oder 1 Vanillezucker)
  • 3  Eier Gr. L

  • 150 g  Mehl 405er oder Dinkelmehl 630er
  •  50 g  Speisestärke (z.B. Mondamin)
  • 1 Päckchen Backpulver

  • 750 g   Rhabarber, die Stangen sollen möglichst gleich dick sein

  • Butter oder Backpapier für die Form  

  • Puderzucker 

ein Backgitter mit Backpapier belegen und einen Edelstahlbackrahmen (24cm) darauf stellen. Hat man keinen Backrahmen, dann kann man alternativ auch eine 26er Springform benutzen. Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen.

Die Butter mit dem Zucker und dem Salz schaumig rühren und nach und nach die Eier zugeben. Das Mehl mit dem Backpulver und der Stärke mischen und nach und nach unter die Butter-Zucker-Ei-Mischung rühren. Wenn der Teig glatt gerührt ist, den Backrahmen mittig auf das Backpapier stellen und den Teig mittig einfüllen, dabei den Rand frei lassen. Bitte den Teig nicht verteilen, er verteilt sich später von alleine.

Der Rhabarber wird gewaschen, eventuelle Fäden abgezogen und in ca. 4cm gleichlange Stücke geschnitten. Sollten die Stangen zu dick sein, evtl. halbieren. 

Jetzt kommt der spannende Teil. Die Rhabarberstücke werden nun hochkant und dicht an dicht in den Teig gesteckt. Daher bitte in der Mitte der Springform anfangen und kreisförmig den Rhabarber einsetzen. Der Teig steigt dann automatisch in den Zwischenräumen hoch. So viel Rhabarber einsetzen, bis die Form gefüllt ist, eventuell den Rahmen enger stellen. 

Jetzt kommt die Form in den vorgeheizten Backofen und wird bei 160°C Umluft in ca. 45-60 Minuten gebacken. Nach dem Auskühlen auf einem Kuchengitter den Kuchen noch mit Puderzucker bestäuben.

Fertig ist ein sehr leckerer, lockerer Kuchen. Vielleicht noch leicht geschlagene Sahne dazu. . . perfekt.

 Guten Appetit














Samstag, 20. Mai 2023

Rhabarbertarte mit Quarguss und Mürbeteigboden

Heute backen wir mal einen Kuchen mit Gemüse. Ja, richtig gelesen, Gemüse. Denn Rhabarber zählt botanisch gesehen zu den Gemüsen und ist kein Obst. Egal.

Um diesen Rhabarber geht es nun. Es gibt ihn wieder. Lecker, dieses Obst, was aber zu den Gemüsen zählt. Jedes Jahr aufs Neue freuen wir uns auf ihn. Ich koche ihn dann gerne mal als Kompott. Dafür einfach den Rhabarber in Stücke schneiden und mit etwas Wasser, Vanille, etwas Zitronenzucker und Zucker weich kochen. Ist der Kompott zu flüssig, dann binde ich ihn noch mit etwas Stärke ab.

Aber nicht nur Kompott schmeckt sehr gut, sondern auch eine Rhabarbertarte mit Quarkguss. Meinen heutigen Kuchen könnt ihr entweder aus gekauftem Tarteteig oder selbstgemachtem Mürbeteigboden herstellen. Mir schmeckt er mit Mürbeteig am besten, denn Mürbeteig ist mein Lieblingsboden bei Kuchen und Torten.

So eine Rhabarbertarte mit Quarkguss ist richtig lecker und auch optisch finde ich sie ganz gelungen. Was auch schön ist, die Tarte ist nicht so süß. Man könnte auch sagen, sie ist "unsüss". 

Wer nicht so die Lust hat, den Rhabarber fein säuberlich in die Masse zu stecken, der kann natürlich auch die Würfel einfach auf dem Guss verteilen. Oder man gibt die Würfel erst auf den Teigboden und gießt dann den Guss darüber. Macht es so wie ihr meint und Lust habt, schmecken wird jede Variante.

Nun aber zum Rezept:




kurz vor dem Servieren habe ich noch ein paar Baiser - Küsschen auf die Tarte gesetzt.






Wenn man vorher das Muster legt, dann ist das Übertragen auf den Kuchen einfacher.



Fertig ist mein Kuchen mit Rautenmuster

Rhabarbertarte mit Quarkguss und Mürbeteigboden, 32cm Tarteform

für einen Mürbeteigboden:

  • 250 g Dinkelmehl 630er
  •  50 g Mondamin
  • 100 g Zucker
  • 150 g weiche Süßrahmbutter
  • 1 Prise Vanillesalz 
  • 1 Ei Gr. L

 für den Guss:

  • 500 g Magerquark
  • 70 g Zucker
  • etwas Vanillepaste
  • 1 Teelöffel Zitronenzucker 
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver zum Kochen (37g)
  • 1 großes Ei
  •  
  • ca. 500 - 700 g Rhabarberstangen

  • 1 Päckchen Tortenguss **
  • 1 Löffel Zucker
  • 250 ml Wasser

Für den Mürbeteig alle Zutaten rasch verkneten. Den Teig zwischen zwei Klarsichtfolien (Backpapier geht auch) mit einem Nudelholz ca. 0,5cm dünn ausrollen und in eine Tarteform legen und bis zum Rand hochziehen. Eventuelle Teigreste können als Kekse ausgestochen werden. Die Form (und die ausgestochenen Kekse) einige Zeit im Kühlschrank durchkühlen lassen. So wird der Boden später schön mürbe. 

Den Backofen auf 200°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. Den gekühlten Boden vor dem Backen mit einer Gabel einstechen, damit er keine Blasen wirft. Einen Bogen Backpapier hineinlegen und getrocknete Erbsen oder Linsen einfüllen und den Boden bei 200°C ca. 30 Min. hell golden vorbacken. Die Hülsenfrüchte dann mit dem Backpapier entfernen. Ausgekühlt können sie jederzeit zum Blindbacken wieder verwendet werden. Ich hebe sie nach dem Auskühlen in einem alten Marmeladenglas auf.

Der Boden kann auch gut einen Tag vorher gebacken werden.

Alternativ kann auch eine Rolle Tarte- bzw. Mürbeteig aus dem Kühlregal verwendet werden. Dann bitte der Anleitung auf der Packung folgen. Aber den Boden ebenso vorbacken.

Den Backofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. 

Für die Quarkmasse alle Zutaten zu einer glatten Masse verrühren. Den Rhabarber waschen und in gleichmäßige, große Würfel schneiden. Für das Rautenmuster den Rhabarber in gleichgroße Rauten schneiden.

Den Teig mit dem Backpapier in die Tarteform legen und den Guss auf den Boden geben und glattstreichen. Die Rhabarberwürfel dicht an dicht nach gewünschtem Muster in die Creme setzen bzw. auflegen. 

Die Form in den auf 180°C vorgeheizten Ofen, 2. Stufe von unten (Ober-/ Unterhitze) stellen und ca. 30 Min. backen. Dann noch weitere 10 Min. bei 150°C und evtl. nochmals 5 Minuten bei ausgeschalteter Hitze. Man muss den Kuchen einfach ein wenig beobachten, die Creme soll gestockt sein und eine leicht goldene Farbe haben. Den Kuchen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Gerade eben ausgekühlt schmeckt die Tarte sensationell, wie wir finden. Leckere Creme, nicht so süß, knuspriger Boden und säuerlicher Rhabarber. Klasse. . . 

** wenn die Oberfläche der Tarte schön glänzen und die Tarte am nächsten Tag erst serviert werden soll, dann den gebackenen Rhabarber noch mit etwas Tortenguss überziehen. So bleibt der Rhabarber schön saftig und trocknet nicht aus.

Bitte die Tarte nicht abdecken, so bleibt sie schön mürbe.



Hier habe ich die Rauten etwas anders gelegt.


So sieht der Kuchen mit Tarteteig aus der Kühlung aus, der Rhabarber wurde hier in gleichlange Stückchen geschnitten und in den Guss gesetzt.





Freitag, 12. Mai 2023

zum Muttertag eine Rhabarber - Röschen - Tarte

Sonntag ist Muttertag, da möchte manch einer seine Mutter mit einem Kuchen überraschen. Falls ihr noch auf Rezeptsuche seid, vielleicht gefällt euch mein heutiger Kuchentipp. Es ist eine Rhabarber - Röschen - Tarte mit Schmand - Skyr - Guss. Sie ist schnell gebacken, lässt sich ohne Probleme einen Tag vorher zubereiten und sieht durch die Röschen auch noch hübsch und dem Anlass entsprechend herzig aus. Und schwer zu machen ist die Tarte auch nicht. Ich erkläre euch, wie es geht. 

Gebacken wird meine Tarte so:



💝😋💝



Rhabarber - Röschen - Tarte mit Schmand - Skyr*- Guss ca. 24 - 26 cm Form


Mürbeteig

  • 300 g Dinkelmehl 630er 
  • 100 g Zucker
  • 150 g Süßrahmbutter
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 1 Ei Gr. L

alle Zutaten verkneten. Den Teig zwischen zwei Klarsichtfolien (Backpapier geht auch) mit einem Nudelholz ca. 0,5cm dünn ausrollen und den Teig in eine Tarteform legen und bis zum Rand hochziehen. Die Form einige Zeit in den Kühlschrank  stellen und den Boden gut durchkühlen lassen. 

Den Boden vor dem Backen mit einer Gabel einstechen, damit er keine Blasen wirft. Einen Bogen Backpapier hineinlegen und getrocknete Erbsen, Kirschkerne oder Linsen einfüllen und den Boden bei 200°C ca. 30 Min. hell golden vorbacken. Die Hülsenfrüchte/Kirschkerne dann mit dem Backpapier entfernen. Ausgekühlt können sie jederzeit zum Blindbacken wieder verwendet werden.

Tipp: den Boden kann man auch schon einige Tage vorher backen

In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten.

für den Guss:

  • 200 ml Schmand
  • 150 g Skyr natur*
  • 60 g Zucker
  • 40 g Vanillezucker
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver zum Kochen (37 g)
  • 1 Ei Gr. L
  •  
  • 500 g Rhabarberstangen
  •  
  • einige kleine Baiser - Küsschen zur Dekoration


für den Guss alle Zutaten zu einer glatten Masse verrühren. Den Rhabarber waschen und mit Hilfe eines Sparschälers der Länge nach in lange, dünne Streifen schneiden/hobeln.

Den Guss auf den vorgebackenen Boden geben, glattstreichen. Die Rhabarberstreifen einzeln zu kleinen Röschen aufrollen und in die Creme setzen. 

Die Form in den auf 170°C (Ober-/ Unterhitze) vorgeheizten Ofen, 2. Stufe von unten  stellen und ca. 30 Min. backen. Dann noch weitere 10 Min. bei 150°C und evtl. nochmals 5 Minuten bei ausgeschalteter Hitze. Den Kuchen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Gerade eben ausgekühlt schmeckt die Tarte sensationell, wie wir finden. Lockere Creme, knuspriger, buttriger Mürbeteig und säuerlicher Rhabarber. Klasse. . . Aber auch am nächsten Tag schmeckt sie genauso gut.

Wer möchte, verziert die Tarte noch mit einigen Baiser - Küsschen. Die aber bitte erst unmittelbar vor dem Servieren aufsetzen, damit sie nicht weich werden.

*Skyr (isländische Aussprache [ˈscɪːr̥]) ist ein traditionelles isländisches Milchprodukt und ist in etwa mit Quark oder dickflüssigerem Joghurt zu vergleichen, auch spielen (ähnlich dem Joghurt) bestimmte Bakterienkulturen eine Rolle bei dessen Herstellung. In Deutschland wird Skyr als Frischkäse der Magerstufe deklariert. Skyr war eine wichtige Nahrungsgrundlage für die Bauern. Nahezu jeder Hof stellte ihn selbst her.
*Erklärung gefunden bei:  https://de.wikipedia.org/wiki/Skyr




💝😋💝


Ich wünsche allen Müttern, Schwiegermüttern, Omas, Töchtern, Söhnen, Schwiegerkindern, Enkeln, ach was sag ich, allen Menschen wünsche ich einen schönen Sonntag.

💝💝💝









 

Dienstag, 7. Juni 2022

Rhabarber - Streuseltaler und Streuselteilchen

Heute habe ich mal ein paar Rhabarber - Streuseltaler für euch. Im WDR* wurde in der Sendung "hier+heute" wieder gebacken und Marcel Seegers * Rezept der Rhabarber - Streuseltaler habe ich direkt ausprobiert.

* dieser Beitrag kann +++WERBUNG ohne Auftrag+++ enthalten (Namensnennung und/oder Verlinkung)
Wie ihr euch bestimmt schon denken könnt, sind diese Teilchen sehr lecker geworden. Der Hefeteig ist wunderbar fluffig und auch saftig, die Streusel schön mürbe und der Rhabarber schön ausgewogen im Geschmack.




Rhabarber - Streuseltaler , ca. 16 Stück (Rezept nach Marcel Seeger )

Zutaten für den Hefeteig   

  • 500 g Weizenmehl, Typ 550 (ich hatte Dinkelmehl 630er)
  • 60 g Zucker
  • 75 g weiche Süßrahmbutter
  • 240 ml lauwarme Milch
  • 25 g frische Hefe
  • etwas ausgekratztes Vanillemark aus der Schote oder Vanillepaste
  • 8 g Salz

Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen, zum Mehl geben und mit allen Zutaten (bis auf das Salz) mit Hilfe der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten. Nach einiger Knetzeit das Salz  einrieseln lassen und weiter kneten lassen, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst und sich eine glatte Kugel bildet.

Den Teig abgedeckt im warmen Zimmer ca. 30 Minuten gehen lassen, bis sich der Teig fast verdoppelt hat.

Zutaten Rhabarber

  • 500 g Rhabarber, frisch

den Rhabarber waschen und putzen und ihn in gleichmäßige, kleine Stücke schneiden. Auf einem Backblech verteilen und bei 180°C Heißluft 15 Minuten ohne Zugabe von Flüssigkeit dünsten. Den Rhabarber abkühlen lassen.

 Zutaten für die Streusel 

  • 120 g weiche Süßrahmbutter
  • 120 g  Zucker
  • 1 dicke Prise Salz
  • 1 dicke Prise Ceylon - Zimt (steht nicht im Originalrezept)
  • 200 g Dinkelmehl 630er

Das Mehl mit Salz, Zimt und Zucker gut mischen, dann die weiche Butter dazu geben und mit Hilfe einer Gabel zu lockeren Streuseln verkneten. Man kann auch eine Hand dafür nehmen und den Teig zu Streuseln reiben. Die fertigen, nicht zu feinen und nicht zu groben Streusel in den Kühlschrank stellen. So werden die Streusel später beim Backen schön knusprig.

Zutaten für den Vanillepudding

  • 200  ml Milch
  •   20 g Vanillepuddingpulver
  •  1 Eigelb (Gr. M)
  •   30 g Zucker
  •  1 Prise Salz

Alle Zutaten in einen Topf geben und unter ständigem Rühren aufkochen. Den kochenden Vanillepudding in eine Schüssel umfüllen, eine Klarsichtfolie direkt auf die Oberfläche legen, damit sich keine Haut bildet und den Pudding erkalten lassen. 

Zutaten für eine ganz schnelle Vanillepudding-Variante (mein Vorschlag, stand nicht im Originalrezept)

  • 1 Beutel "backfeste Puddingcreme"
  • 250 ml Vollmilch
die Milch mit dem Puddingpulver nach Packungsanleitung eine Minute lang schlagen, etwas stehen lassen und fertig ist die Vanillecreme.



Zwei Backbleche mit Backpapier belegen und den Ofen auf 190°C Umluft vorheizen.

Den gegangenen Hefeteig auf circa 30 x 40 cm ausrollen. Mit einem Ausstecher Kreise von ca. 8cm Größe ausstechen und mit Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Reste vom Ausstechen wieder zusammenkneten, erneut ausrollen und ausstechen, bis der gesamte Teig verbraucht ist. Mit Hilfe eines kleinen Glases (Bodendurchmesser ca. 5cm) in die Mitte jeder Teigscheibe eine Vertiefung drücken. In diese Vertiefung kommt etwas Vanillepudding. Darauf etwas Rhabarber und darauf dann die Streusel.

Das ist die erste Variante. Für die 2. Version einfach nur Pudding in die Vertiefung geben und Streusel darauf verteilen. Oder für die 3. Version nur Streuselteig in die Vertiefung und auf den Rand geben.

Alle Teilchen nochmals ca. 20 Minuten gehen lassen. Sie sollen sich sichtbar vergrößern. Die Bleche in den 190°C heißen Ofen schieben (Umluft) und die Teilchen in ca. 15 Minuten golden backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Einige Teilchen (nur mit Streusel) habe ich nach dem Auskühlen direkt gut verpackt und in den Froster gelegt. So hatten wir ein paar Tage später noch leckere Streuselteilchen.

mein Tipp für Rhabarber - Crumble:

ich hatte noch etwas vom Rhabarber, etwas Puddingcreme und etwas Streuselteig übrig. Daraus habe ich einen flotten Crumble gebacken. Dafür einfach den Rhabarber in eine passende, kleine Auflaufform geben, darauf den Pudding verteilen und dann die Streusel. Ab in den Ofen und ca. 15 Minuten backen lassen. Lauwarm genießen, einfach lecker.

 

in den Teig wird eine Vertiefung gedrückt, diese mit Pudding befüllt, darauf kommen Rhabarberwürfel und Streuselteig. 


das Rhabarber - Pudding - Crumble aus den "Resten":




Mittwoch, 27. April 2022

Rhabarbertarte mit Quarkguss und andere Rhabarberkuchen

Nun gibt es wieder Rhabarber. Lecker, dieses Obst, was aber zu den Gemüsen zählt. Jedes Jahr aufs Neue freuen wir uns auf ihn. Ich koche ihn dann gerne mal als Kompott. Dafür einfach den Rhabarber in Stücke schneiden und mit etwas Wasser, Vanille, etwas Zitronenzucker und Zucker weich kochen. Ist der Kompott zu flüssig, dann binde ich ihn noch mit etwas Stärke ab.

Aber nicht nur Kompott schmeckt sehr gut, sondern auch eine Rhabarbertarte mit Quarkguss. Meinen heutigen Kuchen könnt ihr entweder aus gekauftem Tarteteig oder selbstgemachtem Mürbeteigboden herstellen. 

So eine Rhabarbertarte mit Quarkguss ist richtig lecker und auch optisch finde ich sie ganz gelungen. Was auch schön ist, die Tarte ist nicht so süß. Man könnte auch sagen, sie ist "unsüss". 

Wer nicht so die Lust hat den Rhabarber fein säuberlich in die Masse zu stecken, der kann natürlich auch die Würfel einfach auf dem Guss verteilen. Oder man gibt die Würfel erst auf den Teigboden und gießt dann den Guss darüber. Macht es so wie ihr meint und Lust habt, schmecken wird jede Variante.

Nun aber zum Rezept:

hier eine Rhabarbertarte mit Mürbeteig und Rautenmuster


hier eine Rhabarbertarte mit gekauftem Tarteteig und Rhabarberstücken

Rhabarbertarte mit Quarkguss

  • 1 Packung Quiche-/ Tarteteig aus dem Kühlregal, 32cm Durchmesser
  •  
  • oder 

  • für einen Mürbeteigboden:
  • 250 g Dinkelmehl 630er
  •  50 g Mondamin
  • 100 g Zucker
  • 150 g weiche Süßrahmbutter
  • 1 Prise Vanillesalz 
  • 1 Ei Gr. L
  •  
  • für den Guss:
  • 500 g Magerquark
  • 70 g Zucker
  • etwas Vanillepaste
  • 1 Teelöffel Zitronenzucker 
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver
  • 1 großes Ei
  •  
  • ca. 500 - 700 g Rhabarberstangen

  • 1 Päckchen Tortenguss **
  • 1 Löffel Zucker
  • 250 ml Wasser

Für den Mürbeteig alle Zutaten rasch verkneten. Den Teig zwischen zwei Klarsichtfolien (Backpapier geht auch) mit einem Nudelholz ca. 0,5cm dünn ausrollen und in eine Tarteform legen und bis zum Rand hochziehen. Eventuelle Teigreste können als Kekse ausgestochen werden. Die Form (und die ausgestochenen Kekse) einige Zeit im Kühlschrank durchkühlen lassen. So wird der Boden später schön mürbe. 

Den Backofen auf 200°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. Den gekühlten Boden vor dem Backen mit einer Gabel einstechen, damit er keine Blasen wirft. Einen Bogen Backpapier hineinlegen und getrocknete Erbsen oder Linsen einfüllen und den Boden bei 200°C ca. 30 Min. hell golden vorbacken. Die Hülsenfrüchte dann mit dem Backpapier entfernen. Ausgekühlt können sie jederzeit zum Blindbacken wieder verwendet werden. Ich hebe sie nach dem Auskühlen in einem alten Marmeladenglas auf.

Bei gekauftem Teig, ihn ca. 15 Minuten vor Verwendung aus dem Kühlschrank nehmen und eine Tarteform (32cm) bereitstellen und den Backofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. 

Für die Quarkmasse alle Zutaten zu einer glatten Masse verrühren. Den Rhabarber waschen und in gleichmäßige, große Würfel schneiden. Für das Rautenmuster den Rhabarber in gleichgroße Rauten schneiden.

Den Teig mit dem Backpapier in die Tarteform legen und den Guss auf den Boden geben und glattstreichen. Die Rhabarberwürfel dicht an dicht nach gewünschtem Muster in die Creme setzen bzw. auflegen. 

Die Form in den auf 180°C vorgeheizten Ofen, 2. Stufe von unten (Ober-/ Unterhitze) stellen und ca. 30 Min. backen. Dann noch weitere 10 Min. bei 150°C und evtl. nochmals 5 Minuten bei ausgeschalteter Hitze. Man muss den Kuchen einfach ein wenig beobachten, die Creme soll gestockt sein und eine leicht goldene Farbe haben. Den Kuchen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Gerade eben ausgekühlt schmeckt die Tarte sensationell, wie wir finden. Leckere Creme, nicht so süß, knuspriger Boden und säuerlicher Rhabarber. Klasse. . . 

  • ** wenn die Oberfläche der Tarte schön glänzen und die Tarte am nächsten Tag erst serviert werden soll, dann den gebackenen Rhabarber noch mit etwas Tortenguss überziehen. So bleibt der Rhabarber schön saftig und trocknet nicht aus.

Bitte die Tarte nicht abdecken, so bleibt sie schön mürbe.



                                                                    🌼🌼🌼

Weil Rhabarber so lecker ist, hier noch einige Variationen für leckere Kuchen. Egal welchen man auswählt, lecker sind sie alle. Lasst es euch schmecken.






hier wird der Rhabarber zu Röllchen gerollt






Samstag, 22. Mai 2021

Rhabarbertarte 2021 mit Quarkguss und andere Rhabarberkuchen

Jedes Jahr aufs Neue freuen wir uns auf Rhabarber. Ich koche ihn dann gene mal als Kompott. Dafür einfach den Rhabarber in Stücke schneiden und mit etwas Wasser, Vanille, etwas Zitronenzucker und Zucker weich kochen. Ist der Kompott zu flüssig, dann binde ich ihn noch mit etwas Stärke ab.

Aber nicht nur Kompott schmeckt sehr gut, sondern auch eine Rhabarbertarte mit Quarkguss. Dieses Mal habe ich keinen Mürbeteig verwendet. Ich war etwas bequem und habe einen Tarteteig aus dem Kühlregal genommen. So ein Teig bietet sich immer an, wenn es mal schnell gehen soll und man Appetit auf einen Kuchen hat. Das Schöne ist auch, man kann den Teig sowohl für einen Kuchen als auch für eine pikante Tarte nehmen. Im Kühlschrank oder Froster ist so ein Fertigteig auch immer griffbereit.

Die Tage hatten wir mal Appetit auf eine Rhabarbertarte mit Quarkguss. Sie ist richtig lecker geworden und auch optisch finde ich sie ganz gelungen. Was auch schön ist, die Tarte ist nicht so süß. Man könnte auch sagen, sie ist "unsüß". 

Wer nicht so die Lust hat den Rhabarber fein säuberlich in die Masse zu stecken, der kann natürlich auch die Würfel einfach auf dem Guss verteilen. Oder man gibt die Würfel erst auf den Teigboden und gießt dann den Guss darüber. Macht es so wie ihr meint und Lust habt, schmecken wird jede Variante.

Nun aber zum Rezept:



Rhabarbertarte mit Quarkguss

  • 1 Packung Quiche-/ Tarteteig aus dem Kühlregal, 32cm Durchmesser

  • 500 g Magerquark
  • 70 g Zucker
  • etwas Vanillepaste
  • 1 Teelöffel Zitronenzucker 
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver
  • 1 großes Ei
  •  
  • ca. 500 - 700 g Rhabarberstangen, in Würfel geschnitten

  • 1 Päckchen Tortenguß **
  • 1 Löffel Zucker
  • 250 ml Wasser

Den Teig ca. 15 Minuten vor der Verwendung aus dem Kühlschrank nehmen, eine Tarteform (32cm) bereitstellen und den Backofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. 

Für die Quarkmasse alle Zutaten zu einer glatten Masse verrühren. Den Rhabarber waschen und in gleichmäßige, große Würfel schneiden.

Den Teig mit dem Backpapier in die Tarteform legen und den Guss auf den Boden geben und glattstreichen. Die Rhabarberwürfel dicht an dicht nach gewünschtem Muster in die Creme setzen. 

Die Form in den auf 180°C vorgeheizten Ofen, 2. Stufe von unten (Ober-/ Unterhitze) stellen und ca. 30 Min. backen. Dann noch weitere 10 Min. bei 150°C und evtl. nochmals 5 Minuten bei ausgeschalteter Hitze. Man muss den Kuchen einfach ein wenig beobachten, die Creme soll gestockt sein und eine leicht goldene Farbe haben. Den Kuchen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Gerade eben ausgekühlt schmeckt die Tarte sensationell, wie wir finden. Leckere Creme, nicht so süß, knuspriger Boden und säuerlicher Rhabarber. Klasse. . . 

** wenn die Oberfläche der Tarte schön glänzen und die Tarte am nächsten Tag erst serviert werden soll, dann den gebackenen Rhabarber noch mit etwas Tortenguß überziehen. So bleibt der Rhabarber schön saftig und trocknet nicht aus.

Bitte die Tarte nicht abdecken, so bleibt sie schön mürbe.

                                  🌼🌼🌼

Weil Rhabarber so lecker ist, hier noch einige Variationen für leckere Kuchen. Egal welchen man auswählt, lecker sind sie alle. Lasst es euch schmecken.








hier wird der Rhabarber zu Röllchen gerollt





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