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Freitag, 10. Juli 2026

Spätzle mit Schinken - Erbsen - Sahnesauce

Manchmal möchte man in Null - Komma - Nichts ein Essen auf dem Tisch haben. Fastfood aus der Bude um die Ecke fällt für uns fast immer aus, ich koche lieber selber. Und so war es jetzt auch wieder.

Meine heutige Sauce ist zwar etwas gehaltvoller, dafür aber in wenigen Minuten selbstgekocht. Und lecker ist sie auch. Die Idee dazu bekam ich im SWR und es sprach mich direkt an. Bei den Zutaten ist es ja auch kein Wunder.

Diese leckere Sauce mit Spätzle habe ich jetzt gekocht und sie hat uns überzeugt. Schneller kann man keine Sauce kochen.



Spätzle mit Schinken - Erbsen - Sahnesauce

  • 50 g geräucherte Schinkenwürfelchen
  • 4 Scheiben Kochschinken, gewürfelt
  • 200 ml Sahne
  • 140 g feine Erbsen (aus der Dose) oder gefroren
  • 50 g geraspelter Pizzakäse
  • 2 Eier, Gr. M
  • 1 gehäufter Teelöffel Senf
  • schwarzer Pfeffer
  •  
  • Spätzle
Die Schinkenwürfelchen in einem Topf ohne Öl auslassen und leicht Farbe nehmen lassen. Dann den Kochschinken dazu geben und ebenso leicht andünsten.

Währenddessen die Spätzle nach Anweisung kochen.

Dann die Sahne angießen und einige Zeit leicht köcheln lassen.
Die Erbsen dazu geben und alles kurz köcheln lassen (bei gefrorenen Erbsen etwas länger kochen) und den Pizzakäse in der Sauce auflösen lassen.
Die Eier mit dem Senf verquirlen und mit Pfeffer würzen.
Den Topf vom Herd nehmen, die Eiermasse unterrühren und die Sauce eindicken und cremig werden lassen. Mit einer guten Portion Pfeffer abschmecken.

Die Spätzle mit der Sauce servieren.










Freitag, 20. Februar 2026

Rigatoni mit pikanter Tomaten - Thunfisch - Sauce

Ab und an gibt es bei uns Pasta. Pasta ist so wandlungsfähig und lecker und die Saucen, mit denen man sie servieren kann, sind auch so vielseitig und alle rundherum lecker.

Ich kaufe am liebsten Pasta al bronzo, das sind Nudeln, die durch eine Bronzematritze gedrückt werden und dadurch eine rauhe Oberfläche erhalten. An solcher Pasta haftet die Sauce besser, sie sehen im getrockneten Zustand auch sehr rau aus. Gekocht werden sie wie alle anderen Nudeln auch, wichtig ist (wie ich finde), dass sie noch gerade al dente und bissfest sind.

Nudeln, die durch eine Bronzematritze gedrückt werden, bekommt man mittlerweile von sehr vielen Firmen. Das Wort "al bronzo" oder Bronzematritze steht auch auf der Packung. Wir mögen sehr gerne Pasta der Firmen Molisana oder Rummo, aber auch die Diskounter und Lebensmittelmärkte haben eine große Auswahl an diversen Firmen, die auch Pasta al bronzo vertreiben, da findet jeder seine Lieblingssorte. 

Wie man sieht gibt es reichlich Auswahl. Oft bekommt man solche Pasta auch im Angebot, dann kann man auch gleich mehrere Packungen seiner liebsten Marke und Sorte kaufen.

In meinem Vorrat sind außer Nudeln auch immer Thunfisch, passierte Tomaten, Oliven, Kapern und was man sonst oft für Pastagerichte braucht. So kann man je nach Lust und Laune schnell ein leckeres Pastagericht kochen.



pikante Tomaten - Thunfisch - Sauce mit Rigatoni 2 große Portionen

  • etwas Olivenöl
  • eine mittlere Zwiebel
  • 2 große Knoblauchzehen
  • 4 kleinere Tomaten
  • 1 Esslöffel Tomatenmark
  • 1 kleines Päckchen passierte Tomaten

  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • ca. 1 Teelöffel Oregano
  • ca. 1 Teelöffel getrocknete, italienische Kräuter
  • ca. 1/2 Teelöffel Paprikapulver
  • evtl. etwas Chilipulver

  • 1 Dose Thunfisch in Öl, abgegossen
  • ca. 1 Esslöffel gehackte Kapern
  • einige Oliven (grün und/oder schwarz)
  •  
  • etwas Pecorino Romano oder Parmesan, fein gerieben
  •  
  • 200 g Rigatoni al bronzo

Die Zwiebel sowie den Knoblauch fein würfeln. Das Olivenöl erhitzen und die Zwiebel leicht golden anschwitzen, dann den Knoblauch dazu geben und ebenso einige Zeit anschwitzen. Dann das Tomatenmark dazu geben und auch mit anschwitzen.

Wärenddessen die Tomaten fein würfeln, die Kapern hacken und die Oliven in feine Scheibchen oder Stücke schneiden.

Die Tomaten dann zu der Zwiebelmischung geben, etwas dünsten und die passierten Tomaten dazu geben. Die Sauce nun würzen und einige Zeit abgedeckt leise köcheln lassen. 

In der Zwischenzeit die Pasta in Salzwasser nach Packungsanweise al dente kochen. 

Dann den Thunfisch, die Kapern und die Oliven zur Sauce geben, alles aufkochen lassen und zuletzt die Sauce noch einmal abschmecken.
 
Die Pasta mit der Sauce vermischen und zuletzt mit geriebenem Pecorino oder Parmesan servieren.

🍝🍝🍝


Für sämtliche Saucen benutze ich immer einen kleinen, höheren Topf, weil da die Sauce nicht so schnell heraus spritzt, wenn sie köchelt oder blubbernd kocht. Denn gerade bei Tomatensaucen finde ich die höheren Töpfe gut, denn solche Flecken mag ich gar nicht . . . Aber selbst bei einer kleineren Menge Sauce nehme ich keinen flachen, kleinen Topf oder Kasserolle. Eben wegen eventueller Spritzer.

Dieser Tage habe ich eine schöne Überraschung bekommen. Diese Kasserolle von GreenKitchen* bekam ich geschenkt. Ich habe mich richtig gefreut. 
Der Topf macht einen sehr soliden Eindruck und hat auf jeden Fall Profiqualität. Auf der Verpackung steht sogar, dass der Topf "enkelfähig" ist. Der Slogan gefällt mir, denn der Topf macht qualitativ wirklich einen sehr guten Eindruck.  So wird er lange halten und wer weiß, vielleicht kann man ihn später wirklich noch vererben. Auf allen Herdarten kann man ihn übrigens benutzen und in die Spülmaschine darf er auch.
Der Stieltopf ist recht schwer, der Griff liegt dabei aber gut in der Hand und der gesamte Topf wiegt mit Deckel etwas über 1600 g und ist aus "3 ply Sandwichmaterial" (Edelstahl, Alu, Edelstahl) gefertigt. Nirgendwo gibt es Rillen oder Nieten, alles ist ganz glatt und wertig verarbeitet. Der schwere Glasdeckel hat einen abnehmbaren, patentierten Holzgriff. So wird der Griff nicht heiß und die Holzverschalung kann bei Bedarf und zum Reinigen abgenommen werden. Innen ist eine Literskala angebracht. Das gefällt mir auch. Wie ihr schon beim Lesen unschwer gemerkt habt, ich bin richtig begeistert.

Jetzt habe ich euch aber genug von dem Topf erzählt. Aber wenn ich mich über etwas freue oder mich etwas überzeugt, dann bin ich manchmal nicht zu bremsen . . . Ich freue mich schon auf das nächste Gericht, was ich darin kochen werde.

* dieser Beitrag enthält +++WERBUNG+++ (Namensnennung und/oder Verlinkung)



Der Griff ist rundherum geschlossen und liegt gut in der Hand.








Frische Pasta - gesehen in einem Schaufenster in Rom.



. . .  für das Geschenk. Ich habe mich sehr gefreut.

💝💝💝

Dienstag, 25. November 2025

homemade Döner aus dem Backofen - der neueste virale Trend im Internet

Letztens hatte ich durch Zufall im Internet ein Video gesehen, wie man ganz unkompliziert zu Hause Döner selber herstellen kann. Ich fand die Zubereitungsart sehr interessant, und der fertige Döner sah auch sehr gut und lecker aus.

Wie es dann so ist, wenn man ein Video sieht, dann wird einem durch den Algorithmus im Internet bei Facebook und Instagram laufend Ähnliches angezeigt. Mit anderen Worten, ich bekam X Dönervideos angezeigt, wie man diesen zu Hause im heimischen Herd im Backpapier zubereiten kann.

Wie man sich nun unschwer denken kann, habe ich mich jetzt auch daran begeben. Ab und an essen wir auch sehr gerne mal einen Döner bzw. Lahmacun mit Dönerfleisch.

Und so gab es jetzt bei uns zu Hause selbstgemachten Döner. Ich kann nur sagen, das Zubereiten war einfach und ging recht flott und das Ergebnis war saulecker. Sorry, für das Wort, aber meinem Mann und mir hat es mega gut geschmeckt. Ich hatte die Würzung sehr gut hinbekommen, schon beim Probieren der rohen Masse war ich vom Geschmack sehr angetan und freute mich schon auf das fertige Ergebnis. Und das wurde so lecker wie erhofft.

Wichtig ist meiner Meinung nach, die Zwiebel und den Knoblauch fein zu reiben und dann mit den Gewürzen zum Fleisch zu geben und alles sehr gut zu verkneten. Je länger man alles knetet, desto besser wird das Ergebnis. Beim nächsten Mal werde ich das Fleisch noch im Mixer feiner mixen, dann wird es optisch im Endergebnis bestimmt noch besser als es so schon war. Außerdem habe ich das gewürzte Hack zum Durchziehen noch einige Zeit in den Kühlschrank gestellt, die Idee war auch eine gute.



Döner aus dem Backofen  2 Portionen

  • 400 g Rinderhack
  • 3 kleine Zwiebeln, fein gerieben
  • 3 kleine Knoblauchzehen, fein gerieben
  • knapp 1 Teelöffel feines Salz
  • 1 Teelöffel Paprikapulver 
  • 1/4 Teelöffel geräuchertes Paprikapulver 
  • 1 Teelöffel Kreuzkümmel (Cumin), gemahlen
  • 1/2 Teelöffel schwarzer Pfeffer, gemahlen
  • 1 Teelöffel Kebap&Gyros Gewürzkräutermischung (u.a. Rosmarin, Basilikum, Thymian, Chili) (meine Gewürzmischung ist von Potluck)
  •  
  • 3 Bögen Backpapier
  •  
  • 1 große rote Paprikaschote, entkernt und geachtelt
  • etwas Olivenöl
  •  
  • 200 g griechischer Joghurt, 10%
  • 1 geriebene Knoblauchzehe
  • 1 Esslöffel Mayonnaise 
  • Pfeffer
  • Salz
  • 1 Schuß Olivenöl

  • 1 Stück Gurke, gewürfelt oder in Streifen geschnitten 
  • Tomaten Würfel oder Scheiben
  • 2 kleine Fladenbrote
  • Pul Biber (mild)

Das Hack und sämtliche Gewürze mit der Hand sehr gut durchkneten und durchmischen. Den Einmalhandschuh dabei bitte nicht vergessen. So lange kneten, bis die Masse homogen ist. Die Hackmasse abschmecken und ggfls. nachwürzen. 
Man könnte die Masse auch noch im Thermomix/Mixer/Foodprozessor feiner mixen, dann hat das Endergebnis optisch noch mehr Ähnlichkeit mit dem Döner aus der Imbissbude.

Die Hackmischung einige Zeit zum Durchziehen in den Kühlschrank stellen.

Die Hackmasse auf zwei Backpapiere verteilen, einen weiteren Bogen auf das erste legen und mit einem Rollholz das Hack in Größe des Backpapieres gleichmäßig und dünn ausrollen. Dann das obere Backpapier abziehen. Den Bogen mit der Hackmasse von der breiten Seite her ca. 5 cm einschlagen, leicht festdrücken und aufrollen bzw. falten. Diese Rolle dann auf ein Backblech legen.

Mit dem zweiten Bogen ebenso verfahren. 

Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen,  

Die Paprika mit der Haut nach oben mit auf das Backblech legen und etwas Olivenöl darüber geben. 

Das Blech mittig in den vorgeheizten Ofen schieben und ca. 20 Minuten backen, bis das Fleisch gar und leicht gebräunt ist und die Paprika auch Grillspuren hat.

Währenddessen den Joghurt mit Mayonnaise, Knoblauch, Salz, Pfeffer und Öl verrühren und abschmecken und zur Seite stellen. 

Die Gurke und Tomaten in Stücke oder Scheiben schneiden.

Das Fleisch aus dem Backpapier entrollen. Ich habe das Fleisch noch weitere 5 Minuten im Backofen bräunen lassen. Dann das Dönerfleisch in Stücke reißen oder schneiden.

Das Brot aufbacken und eine Tasche hineinschneiden, mit der Knoblauchsauce innen bestreichen,  Gurke, Tomate und Fleisch hinein geben. Mit Sauce beträufeln und mit etwas Pul Biber würzen.

Guten Appetit.

PS.: Rotkohl und Eisbergsalat (in feinste Streifen geschnitten) hatte ich nicht im Haus, das gehört sonst auch noch in den Döner, auch feine Zwiebelstreifen mag der ein oder andere. Belegt euren Döner bitte so wie ihr ihn am liebsten mögt.



war das lecker - hier noch eine Detailaufnahme mit Knoblauchsauce und Pul Biber.






Freitag, 18. Juli 2025

Rigatoni mit würzigem Speck, Datterini und Ricotta

Pasta geht immer, heute habe ich wieder ein leckeres Rezept für euch. Die Zutatenliste für die Sauce hört sich zwar lang und viel an, aber das ist es nicht. Die meisten Zutaten hat man sowieso im Vorratsschrank.

Dieses Mal war es quasi ein Resteessen. Ich hatte noch Speck, etwas Ricotta und Tomaten, die "weg" sollten und der Rest war sowieso da.



Rigatoni mit würzigem Speck, Datterini und Ricotta 

  • 100 g Speckwürfelchen
  • 1 mittlere Zwiebel
  • 2 große Knoblauchzehen
  • etwas Olivenöl

  • 1 mittlere Karotte 
  • 1 Esslöffel Tomatenmark
  • 50 ml Wodka *
  • ein Schuss  Wasser

  • 2 Handvoll Datterini Tomaten
  • 2 Teelöffel Oregano
  • 1 Teelöffel Italienische Kräuter
  • etwas Thymian
  • 1/2 Teelöffel Pfeffer 
  • Salz nach Geschmack
  • 1/2 Teelöffel Paprika
  • 1/2 Teelöffel Kurkuma

  • 2 Esslöffel fein geriebener Pecorino oder Parmesan
  • 125 g Ricotta

  • etwas Kochwasser
  • etwas gemahlenen Chili

  • 250 g Rigatoni

  • Pecorino zum Bestreuen


Zwiebel, Knoblauch und Karotte fein würfeln, die Datterini in schmale Scheiben schneiden.

Den Speck in einem Topf auslassen, die Zwiebelwürfel golden anschwitzen und den Knoblauch ebenso. Dann die Karottenwürfelchen dazu geben. Das Tomatenmark anschwitzen und mit etwas Wasser ablöschen.

Dann den Wodka * (kann man auch weglassen, er macht die Sauce aber noch etwas pikanter und der Alkohol verkocht), die Tomaten und sämtliche Gewürze dazu geben und alles ca. 10 Minuten köcheln lassen.

Währenddessen die Nudeln laut Packungsanleitung al dente kochen. 

Etwas Kochwasser zur Sauce geben, den Ricotta und Pecorino untermischen und die Sauce mit etwas Chili würzen und nochmals abschmecken.

Die Pasta abgießen und unter die Sauce mischen. Schon kann serviert werden. Mit etwas Pecorino bestreuen und servieren. 

Guten Appetit. 






Diese frisch gemachten Nudeln hatte ich in Rom in einem Schaufenster gesehen.




Mittwoch, 9. April 2025

Bärlauch - Walnuß - Pesto

Jetzt im Frühling ist wieder der wunderbar knofelig duftende Bärlauch reif und man kann damit die leckersten Sachen machen. Von einer lieben Freundin, die jede Menge Bärlauch im Garten hat, bekam ich eine schöne Portion frische Bärlauchblätter geschenkt. Darüber habe ich mich sehr gefreut und einiges mit dem Bärlauch gekocht. Einige Rezepte werde ich euch noch verraten.

Heute habe ich ein Rezept für leckeres Bärlauchpesto für euch. Mit Walnuß und Pecorino schmeckt es wunderbar und eine Portion habe ich sogar eingefroren. Liss friert ihr Pesto auch immer ein, so hat sie viele Monate frisches Pesto immer im Vorrat.


Einfach und simpel ist mein Pesto, so wie das schnörkelose Foto. 


mein Bärlauch - Walnuß - Pesto

  • 30 g frischer Bärlauch
  • 20 g gehackte Walnüsse
  • 35 g Pecorino Romana ***
  • schwarzer Pfeffer
  • etwas Salz
  • 1 Schuß Zitronenöl *
  • ca. 100 ml Sonnenblumenöl **

den Bärlauch gut waschen, trocknen und in grobe Streifen schneiden. Ihn zusammen mit den Walnüssen und dem Pecorino in einen Mixer geben, Salz und Pfeffer dazu und etwas Öl. Alles mixen und nach und nach weiteres Öl dazu geben, bis alles relativ fein gemixt ist. 

Das Pesto noch mit Salz, Pfeffer sowie dem Zitronenöl * und ggfls. mit etwas Pecorino abschmecken.

Ein kleines Einmachglas bis zum Rand mit kochendem Wasser befüllen und etwas stehen lassen, In den Deckel ebenso kochendes Wasser füllen. So sollte alles keimarm werden und der Inhalt später nicht verderben. 

Das Wasser ausgießen, das Pesto hineinfüllen und die Oberfläche glatt streichen. Etwas Öl auf die Oberfläche gießen und damit das Pesto "verschließen". Deckel aufschrauben und ab in den Kühlschrank. Mit dem Öl auf dem Pesto hält es sich etliche Zeit im Kühlschrank. Wenn Pesto entnommen werden soll, das Pesto durchrühren und die gewünschte Menge entnehmen. Eventuelle Reste wieder glatt streichen und etwas Öl zum Versiegeln auf die Oberfläche geben und das mit Deckel verschlossene Glas zurück in den Kühlschrank stellen.

Oder man friert das Pesto ein. Das geht auch wunderbar.

* Zitronenöl: das Zitronenöl bekam ich geschenkt. Es ist ein Olivenöl , in das Bio - Zitronenschale eingelegt wird. Nach ein paar Wochen werden die Schalen entnommen und das Öl schmeckt und duftet wunderbar nach Zitrone.

* Wer kein mit Zitrone aromatisiertes Olivenöl hat, kann alternativ etwas Zitronenabrieb und/oder auch etwas frischen Zitronensaft unterrühren. 

** für das Pesto hatte ich anstelle von Olivenöl neutrales Sonnenblumenöl verwendet, weil ich mal irgendwo gelesen habe, dass das Bärlauchpesto mit Olivenöl recht scharf und/oder bitter werden könnte. Ob das nun stimmt oder nicht kann ich nicht sagen. 

*** Statt Pecorino Romano kann man auch Parmesan oder Grana Padano verwenden. 

 

Von den einzelnen Zutaten zum fertigen Pesto.


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Frische Bärlauchblätter. Merkmale sind der knoblauchartige Geruch und die matte Unterseite der Blätter. Mittig sieht man noch eine geschlossene Bärlauchknospe.


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Freitag, 21. Februar 2025

Pesto aus getrockneten Tomaten, Mandeln und Pecorino

Ich hatte noch eine Packung getrocknete Tomaten, die ich gerne verbrauchen wollte. Solche Tomaten habe ich immer im Vorrat und meistens verwende ich sie ganz fein gewürfelt als Zutat im frischen Salat bzw. in der Salatsauce.

Nun hatte ich aber aus eben diesen getrockneten Tomaten ein sehr leckeres, aromatisches Pesto angerührt. Das geht ruckzuck und schmeckt wunderbar. Im Kühlschrank hält es sich eine ganze Zeitlang gut frisch, wenn die Oberfläche glattgestrichen und mit Öl gut bedeckt ist. So kann keine Luft hinein kommen und den Inhalt ruinieren. 

Wenn Pesto gebraucht wird, das Pesto umrühren und die gewünschte Menge entnehmen. Den Rest wieder glattstreichen (darauf achten, dass an den Seiten kein Pesto haften bleibt) und erneut mit Öl bedecken und das Glas in den Kühlschrank zurück stellen. So hat man bis zum nächsten Mal noch Pesto.



Pesto aus getrockneten Tomaten, Mandeln und Pecorino  reicht für ca. 6  Portionen

  • 90 g getrocknete Tomaten *
  • 50 g geschälte Mandeln ** oder gemahlene Mandeln 
  • ca. 6 - 8 Esslöffel natives Olivenöl und/oder das Öl der abgetropften Tomaten 
  • 60 g Pecorino, fein gerieben (alternativ Parmesan oder Grana Padano)
  • 1 dicke Knoblauchzehe
  • 6 - 8 Blätter Basilikum (frisch oder aus dem Froster ***)
  • frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer
  • (eventuell etwas Salz)


Am Vortag die getrockneten Tomaten fein hacken und mit Öl bedecken, die Tomaten sollen durch das Öl schön mürbe werden.

* Alternativ kann man auch "getrocknete Tomaten in Öl" aus dem Glas verwenden.

Die Mandeln, die Tomatenstücke und den Knoblauch in den Mixer/Mixbecher geben. Mixen bis alles schon gut zerkleinert ist. Dann alle restlichen Zutaten zugeben und mixen bis eine homogene und nicht zu dünne Paste entsteht. Eventuell noch einmal Öl zugeben. Zum Schluss nochmals abschmecken und evtl. mit Salz und Pfeffer nachwürzen.

Das Pesto ist nun fertig und kann mit al dente gekochten Spaghetti (oder Tortellini oder Pasta nach Wahl) sofort serviert werden. 

** bekommt man keine geschälten Mandeln, dann hilft mein Tipp: die Mandeln (mit Haut) mit kochendem Wasser übergießen und ca. 15 Minuten stehen lassen. Die Mandeln sollen vom Wasser gut bedeckt sein. Sobald die Haut weich geworden ist, die Flüssigkeit abgießen. Nun die Mandeln zwischen Daumen und Zeigefinger nehmen und die Mandel aus der Haut "flutschen" lassen. Das geht ganz einfach und so erhält man geschälte Mandeln und kann sie nach Rezept weiterverarbeiten. 
***  ich habe immer eingefrorenes Basilikum zu Hause. So hat man ihn immer griffbereit, wenn es gerade mal keinen frischen gibt. Wie man ihn für später aufhebt und anschließend verwendet könnt ihr hier nachlesen:  "Basilikum für den Vorrat"

Mein Tipp:

Möchte man das Pesto aufheben, dann in ein Glas geben, die Oberfläche schön glatt streichen und die Oberfläche mit etwas Öl bedecken. Das Öl schließt die Oberfläche ab, kein Sauerstoff kann an das Pesto, denn das Öl konserviert in dem Fall. Das Pesto in den Kühlschrank stellen, so hält es sich einige Zeit. Entnimmt man Pesto, alles durchrühren, die gewünschte Menge Pesto entnehmen, den Rest wieder glattstreichen und wieder mit Öl bedecken und zurück in den Kühlschrank stellen. So bleibt alles bis zum nächsten Genuss haltbar.










Samstag, 8. Juni 2024

Erdbeer - Tomaten - Ketchup

Die Grillzeit ist da, Ketchup wird auch oft benötigt und manch einer probiert gerne mal etwas Neues aus. Da kommt mein Rezept heute ins Spiel. Ich habe mal ein Erdbeer - Tomaten - Ketchup gekocht. Der Ketchup ist schön fruchtig, nicht zu süß und schön würzig. 

Zu viele Zutaten werden auch nicht benötigt und schon kann es losgehen. 



🍓🍅  Erdbeer - Tomaten - Ketchup 🍓🍅 

  • 400 g Erdbeeren, grob gewürfelt
  • 400 g pürierte, aromatische Tomaten (oder passierte Tomaten aus der Packung)
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 110 ml Apfelessig
  • 110 g Roh - Rohrzucker (oder Brauner Zucker)
  • 1/2 - 1 Teelöffel Salz
  • 1/2 Teelöffel Senfkörner
  • 5 Nelken
  • 4 Pimentkörner
  • 8 schwarze Pfefferkörner
  • 1/4 Stange Ceylonzimt
  • etwas Pfeffer, Zucker und Salz zum Abschmecken
  •  
  • etwas Stärke/Mondamin zum Binden (falls gewünscht oder nötig)
  • etwas Wasser


die Erdbeeren mit den Tomaten in einen großen Topf geben, die Zwiebelwürfelchen  zusammen mit dem Essig, dem Zucker und dem Salz dazugeben. Die Gewürze in einen Teebeutel füllen und auch in die Masse hängen. Jetzt alles zum Kochen bringen und ca. 40 Minuten auf kleiner Flamme leise köcheln lassen. Achtung, es darf nichts ansetzen. Immer wieder rühren. Den Gewürzbeutel entfernen, die Masse mit einem Mixstab fein pürieren und wer möchte gießt alles noch durch ein feines Sieb. 

Die Mischung kann jetzt noch nach Wunsch und Geschmack mit Pfeffer, Salz und/oder Zucker abgeschmeckt werden. Dann alles nochmals aufkochen lassen. 

Sollte einem die Konsistenz zu dünnflüssig sein, dann den Ketchup mit etwas Stärke (aufgelöst in etwas Wasser) zur gewünschten Konsistenz abbinden. Nochmals gut aufkochen lassen.

Das fertige Ketchup sofort in sterilisierte Flaschen oder Gläser füllen und sofort verschließen. Nach dem Abkühlen dunkel aufbewahren, damit die Farbe erhalten bleibt. Geöffnete Flaschen in den Kühlschrank stellen und alsbald verbrauchen.

Das Rezept stand damals im Heft "Einfach Hausgemacht" 03/2017 





Tomatenvielfalt auf dem Campo de' Fiori in Rom 


Samstag, 18. November 2023

Penne mit Räucherlachs - Sauce

Eine gute Pasta schmeckt immer. Es gibt sie in tausenderlei Varianten und meist hat man seine Favoriten. Ab und an mögen wir sehr gerne Penne mit einem Räucherlachs - Sößchen. Herrlich. Der Lachs zusammen mit dem Schmand oder der Sahne schmeckt uns unheimlich gut.

Heute rede ich nicht lange um die heißen Nudeln herum. Diese Sauce schmeckt super mit Räucherlachs, wem das aber zu "fischig" ist, der kann ohne Weiteres auch ein Stück Lachsfilet nehmen. Das schmeckt ebenso. Auch anstelle des Schmands kann Sahne, Sauerrahm oder Creme Fraîche genommen werden. Wir bevorzugen aber den Schmand. 






Räucherlachs - Sauce für 2 Portionen
  • 1 mittlere Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gerieben oder fein gewürfelt
  • etwas Olivenöl

  • 200 g Räucherlachs *

  • 200 ml Schmand (Sahne oder Crème fraîche geht auch)
  • 1 Schuss Zitronensaft
  • etwas abgeriebene Schale einer Zitrone
  • ca. 1 gehäufter Teelöffel gefriergetrockneter Dill
  • Pfeffer
  • 1 Prise Zucker
  • evtl. Salz
  • geriebener Parmesan (ca. 2 gehäufte Esslöffel)

  • 180 g - 200 g Nudeln (Penne, Bandnudeln, Farfalle, o.ä.)

Das Olivenöl erhitzen und darin die Zwiebel andünsten. Knoblauch zugeben und ebenso anschwitzen bis alles hell golden ist. Den Lachs würfeln und zugeben. 

Den Schmand dazu geben und alles aufkochen lassen. Mit Zitronensaft, etwas Zitronenschale, Dill, Pfeffer, der Prise Zucker und evtl. noch mit Salz abschmecken. Geriebenen Parmesan dazu geben und in der Sauce auflösen lassen.

Ist die Sauce zu dick, dann mit etwas Milch oder Wasser verdünnen und erneut abschmecken. Ist die Sauce zu dünn, dann mit etwas Mondamin andicken und Sauce erneut köcheln lassen bis die gewünschte Sämigkeit erreicht ist. Zuletzt nochmals abschmecken.

Nudeln nach Packungsanweisung al dente kochen, abgießen und mit der Sauce servieren. Nach Wunsch noch mit etwas frisch geriebenem Parmesan bestreuen.

* anstelle des geräucherten Lachses kann man auch ein Stück Lachsfilet nehmen. Die Zubereitung ist die gleiche, es wird evtl. nur etwas mehr Salz für die Sauce benötigt. Geschmacklich wird die Sauce etwas feiner und nicht so "rauchlastig", aber ist ebenso super lecker.

Dazu passt auch gut ein ein frischer Salat.


Penne mit Räucherlachs - Sauce








Samstag, 15. April 2023

"Scherenpasta alla vecchia bettola" - selbstgemachte Dinkelpasta mal ganz anders

Habt ihr schon einmal Nudeln selbstgemacht? Viele denken, das ist so schwierig und man benötigt eine Nudelmaschine. Da kann ich euch beruhigen. Das Herstellen geht auch ohne Maschine. Wie das geht erkläre ich euch gleich.

Pasta bzw. Nudeln mag wohl jeder. Und es ist irre, dass es so viele verschiedene Sorten gibt. Kurze, lange, kleine, dicke, dünne, schmale, breite, gefüllte oder phantasievoll geformte Nudeln. Wahnsinn, wie viele Sorten es gibt. Und jede Sorte hat ihren eigenen Namen. 

Ab und an mache ich auch selber Nudeln. Auf 100 g Mehl nehme ich ein Ei und eine Prise Salz. Je nachdem wie die Konsistenz beim Kneten dann ist, benötigt man noch etwas mehr Mehl oder ein zusätzliches Schlückchen Wasser. Geknetet wird der Teig bis er schön seidig glatt ist und nach dem Ruhen in Folie wird er dann durch die Nudelmaschine georgelt und zur gewünschten Dicke ausgerollt und in Spaghetti, Tagliatelle oder in Teigblätter geschnitten und gekocht.

Bei der heutigen Zubereitung der Nudeln werden die Nudeln aber nicht ausgerollt. Der Nudelteig besteht nur aus Mehl und Wasser und wird ganz einfach mit der Schere geschnitten. Und das geht ganz einfach und so habe ich sie auch "Scherenpasta" genannt. Man kann die Nudeln mit sämtlichen Saucen essen, aber das Rezept der superleckeren Sauce "alla vecchia bettola" schmeckt uns besonders gut dazu. Das Rezept habe ich von meiner Freundin Irmi, sie hat das Rezept auf ihrem sehr hübschen Blog verraten. Danke, liebe Irmi, für dein leckeres Rezept. 

Und so habe ich die Scherenpasta zubereitet:



Scherenpasta,   2 - 3 große Portionen

  • 300 g Dinkelmehl 630er
  • 1/2 Teelöffel Kurkuma
  • 1/4 Teelöffel feines Salz
  • ca. 150 ml Wasser

das Mehl mit dem Kurkuma und dem Salz gut mischen. Dann nach und nach das Wasser zugeben und mit einer Gabel alles mischen. Sobald sich der Teig schon etwas gebildet hat, mit der Hand alles gut kneten bis ein glatter, geschmeidiger, seidiger und nicht mehr klebender Teig entstanden ist. Sollte der Teig während des Knetens zu trocken sein, dann etwas Wasser dazugeben, ist er zu kleberig, dann noch Mehl dazu geben. Der Vorgang dauert einige Minuten. Das Kurkuma färbt sehr schön den Nudelteig, geschmacklich bemerkt man ihn nicht.

Wem das Kneten mit der Hand zu anstrengend ist, der kann natürlich auch die Küchenmaschine nehmen. Aber ich finde, mit der Hand klappt das recht schnell und gut und man hat die Konsistenz des Teiges besser im Blick bzw. "in der Hand". Es macht auch richtig Spaß, wie der Teig auf der Arbeitsplatte richtig "rollt" und langsam immer besser wird.

Wenn der Teig fertig ist, ihn entweder in eine Schüssel mit Deckel legen oder mit Folie verpacken und dann für mindestens eine halbe Stunde bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Ein großes Brett o.ä. mit Mehl bestäuben und eine Schere bereit legen. Den Teig aus der Folie/Schüssel nehmen und nochmals gut durchkneten. Den Rand jetzt flach drücken, bemehlen und nun mit einer Schere kleine Teigstückchen abschneiden. Den Rand immer wieder flach drücken, bemehlen und weiter den Teig abschneiden, bis der ganze Teig aufgebraucht ist. Nach und nach erhält man eine ordentliche Portion Nudeln. Diese mit Hilfe eines Teigschabers und etwas Mehl wenden, damit sie nicht zusammen kleben.

Jetzt Wasser in einem großen Topf aufsetzen und zum Kochen bringen. Salz ins Kochwasser geben und die Pasta hineinschütten, mit einem Holzlöffel umrühren, alles zum Kochen bringen und sobald die Nudeln an der Oberfläche schwimmen und noch leicht bissfest sind, dann sind die Nudeln gar. Mit einem Schöpflöffel herausnehmen bzw. die Nudeln abgießen und warmhalten.

Serviert werden die Nudeln mit einer Sauce nach Wahl. 

Meine liebe Freundin Irmi hat letztens auf ihrem hübschen Blog "Penna alla vecchia bettola" gekocht. Und diese Sauce hab ich als Anregung genommen und sie nachgekocht. Eines habe ich allerdings abgeändert, ich konnte die Sauce nicht im Ofen rösten, da ich zu dem Zeitpunkt einen Stuten im Rohr hatte und so habe ich die Datteltomaten im Topf geröstet. Das Ergebnis war sehr lecker und zusammen mit der Scherenpasta ein grandioses Mittagessen. Uns hat es super geschmeckt.

Und hier ist nun Irmis Sauce "alla vecchia bettola" für 2 Portionen, so wie ich sie gekocht habe: 

  • natives Olivenöl
  • 1 große Zwiebel
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 300 g Datteltomaten
  • 1 gehäufter Teelöffel Oregano
  • Salz 
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 30 ml. Wodka

  • ca. 100 ml Sahne
  • etwas Chili aus der Mühle

  • frisch geriebener Parmesan

die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Datteltomaten waschen und halbieren.

Das Olivenöl in einer flachen Pfanne erhitzen und die Zwiebel und den Knoblauch leicht andünsten, dann die Tomaten und Oregano zugeben und alles gut anbraten, mit Wodka ablöschen, salzen und pfeffern. 

Unterdessen den Backofen auf 210 ° C. Ober/Unterhitze vorheizen. Die Soße für ca. 30 Minuten im Backofen rösten lassen. Oder man röstet die Sauce im offenen Topf/Pfanne auf dem Herd. So musste ich es leider machen, weil mein Ofen gerade belegt war. Ich habe sie ca. 15 Minuten geröstet.

Inzwischen die Nudeln bissfest kochen.

Nun die Soße mit dem Mixstab fein pürieren, die Sahne zugeben und mit Chili und Oregano abschmecken. Die tropfnasse Scherenpasta dazu geben und alles vermengen. Mit Parmesan bestreut servieren. Guten Appetit.


hier fehlte noch der geriebene Parmesan, dann konnte geschlemmt werden

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an einem flachgedrückten Stück Teig habe ich die Nudeln einfach abgeschnitten

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Donnerstag, 16. Februar 2023

Karins Pesto alla Brontese - mein Pistazienpesto

Spaghetti oder Linguine mit Pesto mögen wir ab und an sehr gerne. Das schmeckt mit einem guten Pesto immer und das Essen steht in Null-Komma-Nichts auf dem Tisch. Es ist ja wirklich ein leckeres Fastfood und man weiß auch was drin ist. Vor allem, wenn man Pesto selber zubereitet.

Jetzt habe ich mal ein neues Pesto kreiert. Es ist ein Pistazienpesto geworden. Das Original aus Sizilien heißt "Pesto alla Brontese". Vor einiger Zeit hatten wir ein kleines Gläschen geschenkt bekommen. Zusammen mit Linguini schmeckte es phantastisch. Als ich mir die Zutatenliste auf dem Glas anschaute, dachte ich, das probiere ich jetzt auch mal. 

Gesagt, getan, ich bin dann in die Küche und hab da mal was zusammengemörsert. Heraus kam ein sehr leckeres, ausgefallenes Pesto. Die Menge reicht für 2  Portionen.




Pesto alla Brontese - mein Pistazienpesto

  • 20 g geröstete Pistazien
  • 1,5 g feines Salz (ca. 1/4 Teelöffel)
  • 1/4 Teelöffel frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • ca. 20 g natives Olivenöl
  •  
  • Mörser
  • Löffelwaage
  • kleines Schraubglas
  • etwas Olivenöl
  •  
  • Spaghetti, Linguine oder Gnocchi

die Pistazien portionsweise in einem Mörser fein mörsern. Das geht besser als man denkt. Dann das Salz und den Pfeffer zugeben, alles gut mischen und das Öl darüber gießen. Nochmals alles gut mischen und abschmecken.

Das Pesto in ein kleines Schraubglas füllen, die Oberfläche schön glatt streichen und vorsichtig noch etwas Olivenöl darauf gießen. So wird die Oberfläche "versiegelt" und der Inhalt hält sich so besser, weil keine Luft an die Zutaten kommt.

Das Glas verschließen und im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Servieren alles gut durchrühren, weil sich die festen Bestandteile am Boden absetzen.

Serviert wird das Pesto mit Pasta oder Gnocchi. Dafür das Pesto gut umrühren und mit der gekochten Pasta vermischen. Wir geben noch etwas Olivenöl darüber, damit alles gut vom Pesto überzogen werden.
mein Tipp: 
Sollte noch Pesto übrig bleiben, dann die Oberfläche wieder gut glattstreichen und erneut etwas Olivenöl einfüllen und alles zurück in den Kühlschrank stellen. So hält es sich ohne weiteres noch einige Zeit.

Wer gerne rotes Pesto isst, dem empfehle ich das selbstgemachte "Tomatenpesto alla Irmi". Auch das ist mega lecker und es lohnt sich das Selbermachen. Wie schon erwähnt, so weiß man was drin ist . . . 


Das sind die Zutaten für mein Pistazienpesto. Die Menge reicht für ca. 2 Portionen.


Jetzt fehlt nur noch das Öl und fertig ist das Pesto.


so schnell, so einfach und so lecker 







😋😋😋


Samstag, 28. Januar 2023

selbstgemachte Kürbis - Ravioli mit Parmesan - Bärlauch - Sahnesößchen

Selbstgemachte Pasta ist schon was Feines. Ab und an, wenn ich mal ganz große Lust habe, dann hole ich meine Nudelmaschine aus dem Schrank und mache Nudelteig selber. Am liebsten für Ravioli. 

Oft fragt man sich, womit soll ich sie denn füllen. Da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Etwas Frischkäse würde schon ausreichen, oder auch eine Spinat-Ricotta-Füllung oder sehr dicke Bolognese. Aber zur Zeit gibt es ja sehr schöne Hokkaido Kürbisse, die schmecken nicht nur als Suppe gut, sondern auch als Füllung in besagten Ravioli. 

Wenn man dann noch Bärlauch im Froster hat oder Basilikum, dann kann ins leckere Parmesansößchen noch kleingeschnittener Bärlauch oder das Basilikum mit hinein. Und schnell ist ein leckeres Essen gekocht.




selbstgemachte Kürbis - Ravioli mit Parmesan - Bärlauch - Sahnesößchen

Nudelteig pro Person:

  • 100 g Pastamehl 00er
  • 1 Ei Gr. M
  • 1/2 Teelöffel Kurkuma gemahlen
  • 1 kleiner Schuss natives Olivenöl

aus allen Zutaten einen glatten Nudelteig kneten und ihn in Folie gewickelt mindestens 30 Min. ruhen lassen. Ich nehme dazu einen Minihacker um den Teig herzustellen. Das geht ruckzuck und man braucht nur noch kurz den krümeligen Teig zusammenkneten. Er soll eine nicht zu feste Konsistenz haben, aber auch nicht zu weich sein. Dann ab in die Folie und 30 Minuten ruhen lassen.


Kürbisfüllung (ausreichend für 2 Portionen Nudelteig)

  • 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
  • etwas fein gewürfelter Ingwer
  • 1 Schuss Olivenöl
  • 200 g Hokkaido-Kürbisfleisch, gewürfelt
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

  • 1 Eigelb
  • 3 Esslöffel geriebener Parmesan

das Olivenöl erhitzen, die Zwiebel golden anschwitzen, den Knoblauch und den Ingwer dazu geben sowie die Kürbiswürfel. Einen kleinen Schuss Wasser zugeben und alles ca. 20 Minuten weich dünsten.

Den Kürbis mit einer Gabel fein zermusen und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Ist alles nur noch lauwarm, ein Eigelb zur Bindung unterrühren, ebenso den Parmesan.

Den Nudelteig mit Hilfe der Nudelmaschine dünn ausrollen (Stufe 6 von 7 Stufen). Kleine Häufchen auf den Teig setzen, eine Nudelplatte darüber legen, die Luft vorsichtig herausdrücken und Ravioli ausradeln oder ausstechen. Die fertigen Ravioli dann auf ein Küchentuch legen.

Salzwasser zum Kochen bringen, die Ravioli einlegen und leise simmernd einige Minuten köcheln lassen. Wenn sie an die Oberfläche steigen, dann sind sie schon gar. Abgießen und mit Sauce servieren.


Parmesan - Bärlauch - Sahnesößchen 

  • 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gerieben
  • 1 Schuss Weißwein
  • 200 ml Sahne
  • ca. 3 - 4 Esslöffel Parmesan, fein gerieben
  • Pfeffer, Salz
  • fein geschnittene Bärlauchblätter **
  • alternativ frische Basilikumblätter *


die Zwiebelwürfelchen leicht golden dünsten, den Knoblauch dazugeben, mit Wein ablöschen. Die Sahne dazu geben, dann den Parmesan hineingeben und auflösen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und evtl. die Sauce ein wenig reduzieren lassen. Wer möchte gibt zuletzt noch die fein gehackten Bärlauchstreifen dazu. Die Ravioli in einen vorgewärmten Teller geben und mit der Sauce überziehen.

* wer möchte gibt noch Basilikum dazu. Tipps zum Basilikum findet ihr hier: "Basilikum für den Vorrat""
** den Bärlauch hatte ich eingefroren und ihn gefroren noch fein geschnitten und ihn dann in die fertige Sauce gegeben. 


herrlich, die Kürbisfüllung mit der Parmesan - Bärlauchsauce



Hier das making-of der Ravioli, leider hatten wir verpasst, ein Foto der Füllung aufzunehmen














Samstag, 17. September 2022

Penne mit Thunfisch-Zitronen-Sahnesößchen

Hach, ich liebe Pasta. Egal welche Sorte. Aber besonders Penne mag ich sehr. Sehr gerne mit einer pikanten Tomatensauce oder wie hier mit einem Thunfisch-Zitronen-Sahnesößchen. So eine Sauce ist mega schnell gekocht, denn während die Pasta kocht ist die Sauce auch schnell fertig. Sie muss nicht stundenlang gekocht werden.

Ihr habt Appetit bekommen? Dann probiert meine leckere Sauce doch direkt aus.


Penne mit Thunfisch-Zitronen-Sahnesößchen   2 Portionen

  • etwas Olivenöl
  • 1 mittlere Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 dicke Knoblauchzehe, fein gerieben

  • 1 Dose Thunfisch in Öl, abgetropft
  • 200 ml Sahne (oder Schmand)

  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • Salz
  • 1 Esslöffel Dill, gefriergetrocknet
  • etwas Zitronenschale, frisch gerieben
  • Saft einer halben Zitrone

  • 2 Esslöffel geriebener Parmesan
  • (etwas Stärke zum Binden)
  • einige Basilikumblätter, fein geschnitten
  •  
  • 180 g Penne - Nudeln

das Öl im Topf erhitzen, darin die Zwiebel golden anschwitzen. Dann den Knoblauch dazu geben und etwas anschwitzen.

Den abgetropften Thunfisch dazu geben, ebenso die Sahne. Gut mischen, mit Salz, Pfeffer, Dill, Zitronensaft und -abrieb würzen. Einige Minuten köcheln lassen. Die Sauce soll eine leichte Zitronen-Dill-Note bekommen.

Währenddessen die Penne im Salzwasser nach Packungsanweisung al dente kochen und abgießen.

Sind die Penne al dente, die Sauce mit Parmesan, evtl. Pfeffer, Salz und Dill und fein geschnittenem Basilikum abschmecken. Ist sie zu dünn, dann kann sie noch mit etwas Stärke (aufgelöst in etwas Milch) gebunden werden. Dann nochmals kurz aufkochen lassen.

Die tropfnassen Penne in die Sauce geben und mit der Sauce mischen. Schon kann serviert werden. Guten Appetit.


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