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Samstag, 14. August 2021

Hähnchen Saté-Spieße mit Erdnuss - Sauce und fruchtigem Curryreis

Wie ihr wisst, probiere ich gerne mal etwas Neues aus. Und so habe ich heute ein neues Rezept für euch. Wir hatten mal wieder Appetit auf Curryreis und Hähnchen. Ich wollte zu meinem Reis ein Stück Hühnerbrust braten. 

Zufällig hatte ich im Fernsehen in der Sendung "Essen & Trinken mit Martina + Moritz" ein leckeres, niederländisches Rezept von Saté Spießchen mit Erdnusssauce* gesehen. Die Spießchen sahen so lecker und appetitlich aus, dass ich mir das Rezept sofort abgespeichert habe. 

Vor allem aber wurden auch Erinnerungen wach. Ende der 1990er Jahre hatten wir in Texas  auf einem niederländischen Fest zum "Koninginnedag" genau solche Spießchen gegessen. Und die waren sehr lecker. Gegrillt wurden sie auf einem langen, schmalen Holzkohlegrill. Für das Grillen war jeder selber verantwortlich und ein Erdnuss-Dip wurde auch dazu gereicht. 

* diser Beitrag kann +++WERBUNG ohne Auftrag+++ enthalten (Namensnennung und/oder Verlinkung)

Die leckeren Saté-Spießchen mit der Erdnuss-Sauce und dem fruchtigen Curryreis ist wirklich ein leckeres Mittagessen. Das Rezept der Spießchen mit der Sauce ist vom WDR, das Curryreisrezept ist meine Kreation. Lasst es euch schmecken.




Hähnchen Saté-Spieße mit Erdnuss - Sauce und fruchtigem Curryreis 

Zutaten für 3 - 4 Personen:

Hähnchen Saté - Spieße:

  • 400 g Hähnchenbrust

  • 2 Esslöffel Sojasauce
  • 1 Esslöffel Sesamöl
  • 1 walnussgroßes Stück Ingwer
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Chilischote
  • 1 Teelöffel brauner Zucker 
  •  
  • Schaschlikspieße

  • Rapsöl zum Braten
  • Koriandergrün (Cilantro), fein gehackt

das Fleisch quer und schräg zur Faser in lange, schmale Streifen schneiden. Für die Marinade alle Zutaten in einen Mixbecher geben und alles fein pürieren. Das Fleisch in die Marinade geben und einige Zeit ziehen lassen.

Die Fleischstreifen nun im Zickzack auf den Spieß stecken. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Spieße rundherum golden braun braten. Zusammen mit dem Dip servieren. Das Koriandergrün (Cilantro) über den Dip streuen.

Die Spieße schmecken übrigens auch kalt sehr gut.

Erdnuss-Dip:

  • 1 gehäufter Esslöffel fein gehackter Ingwer
  • 1 gehäufter Esslöffel fein gehackter Knoblauch
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Esslöffel milde Chili (Peperoni)
  • 1 Teelöffel Erdnussöl
  • 1 Teelöffel Sesamöl

  • 3 gehäufte Esslöffel Erdnussbutter (grob oder fein, nach Geschmack)
  • 200 ml Kokosmilch (Tetrapak)
  • 2 Esslöffel Zitronensaft

Ingwer, Knoblauch, Chili und Zwiebel fein hacken. Das Öl in einem kleinen Topf erhitzen und die fein gehackten Zutaten andünsten. Die Erdnussbutter dazu geben, ebenso die Kokosmilch und alles zum Kochen bringen. Mit einem Pürierstab alles glatt mixen. Zuletzt mit Zitronensaft abschmecken. Der Dip kann lauwarm serviert werden.


fruchtiger Curryreis

  • 1 kleine Zwiebel
  • etwas Rapsöl
  • 1 Cup (220ml) Basmatireis
  • 1 Teelöffel Englisches Currypulver
  • 1/2 reife Banane
  • 2 Cup (450 ml ) Brühe
  • evtl. etwas Salz

die Zwiebel fein würfeln, in etwas Öl golden anschwitzen, den Reis dazu geben, ebenso das Currypulver. Alles leicht anrösten. Die Banane mit einer Gabel zermusen und zum Reis geben. Untermischen und mit der Brühe aufgießen. Alles zum Köcheln bringen, den Deckel auflegen und auf kleinster Flamme 15 Minuten mehr ziehen als kochen lassen.

Wenn der Reis gar ist, alles noch umrühren und mit Salz abschmecken.



Hähnchen - Saté - Spieße


😋😋😋




    




Samstag, 24. April 2021

Fetacreme mit roter Paprika und mein gedrehtes Baguette

Noch vor einiger Zeit sind wir gerne über Wochenmärkte gebummelt und haben das ein oder andere gekauft. Vor allem die Marktstände mit den verschiedenen Oliven und Cremes sind immer besonders anziehend. Man kann kaum vorbei gehen ohne etwas mitzunehmen. Gerade am Wochenende sind diese Sachen so lecker. Zum Gläschen Wein ein paar Oliven, ein Stück Brot und ein Dip - herrlich. Aber wir haben immer noch Corona und da ist leider immer noch alles anders. . .

Schon vor einigen Jahren habe ich Fetacremes selber hergestellt, vor allem wenn nicht gerade ein Stand oder Laden mit leckeren Cremes greifbar war oder man mal Appetit auf so eine Creme hatte. Das geht wirklich schnell und einfach und ist immer sehr lecker. 

Erst letztens gab es wieder leckere Fetacreme, das Rezept sieht so aus:



Fetacreme

  • 200 g Fetakäse oder Käse in Salzlake (aus Kuhmilch*, Hirtenkäse)
  • 200 g Frischkäse natur
  • 1 große Knoblauchzehe oder 2 kleine
  • 1/2 - 1 Teelöffel getrockneter Rosmarin oder 1/2 Zweig frischer Rosmarin
  • 1 Esslöffel mildes, natives Olivenöl
  • 1/2 bis eine rote Paprikaschote
  • Pfeffer, Paprika und Chiliflocken 
  • zum Verdünnen evtl. Milch
  • evtl. noch etwas Salz 

Käse, Knoblauch, Rosmarin, Öl und Paprikastücke zusammen in einem Mixer, Thermomix, Foodprozessor oder mit dem Pürierstab fein mixen und mit den Gewürzen abschmecken. Evtl. mit Milch verdünnen, falls einem die Creme zu dick ist. Fertig. Man soll schön den Rosmarin, aber auch den Knoblauch ganz leicht herausschmecken.

*Ich verwende immer die Kuhmilchvariante, da ich den “Stallgeschmack im Abgang" vom Schaf nicht so gerne mag. . . aber das kann jeder halten wie er gerne möchte.

Dazu noch ein leckeres Baguette oder eine Focaccia, fertig ist ein leckerer Snack bzw. Dip.

Wer sein Baguette selber backen möchte, dem empfehle ich mein "gedrehtes Baguette" . Das ist einfach gemacht und schmeckt umwerfend. . . wie jeder versichert, der es bei uns schon einmal probiert hat. Das Rezept steht weiter unten.

Oder ihr probiert mein "abgedrehtes" "marmoriertes Baguette". Da habe ich den Teig geteilt und die eine Hälfte mit Kakaopulver gefärbt. 

Aber auch meine Focaccia, frisch gebacken aus dem Ofen schmeckt dazu sehr gut.

Wer allerdings auf Kohlenhydrate verzichten möchte, der schneidet einfach einige Paprika, Möhren, Gurke oder auch Stangensellerie in mundgerechte Stücke, dann kann man diese wunderbar mit dem Dip genießen.


frisch gemixt mit Baguette und Oliven ist die Creme ein Hochgenuss - jedenfalls für uns













mein  gedrehtes Baguette  à la Karin 
  • 500 g Dinkelmehl 630er *
  • 300 ml eiskaltes Wasser
  • 10 g frische Hefe
  • 1 ½ TL Salz
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Teelöffel Backmalz (muss aber nicht sein)
  • Sesam oder Mohn zum Bestreuen (falls man möchte) **

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Der Vorgang sollte ca. 5 Min. dauern. Den Teig in ein ausreichend großes und bemehlte rundes Gefäß mit Deckel geben, Deckel darauf und für ca. 10-12 Stunden in den Kühlschrank stellen.

P.S.: hat man nicht so viel Zeit, dann lässt man den Teig bei Zimmertemperatur gehen bis er sich deutlich vergrößert hat und backt das Brot dann nach Anleitung weiter. Geschmacklich wird das Brot aber besser, wenn es langsam im Kühlschrank geht.

* statt des Dinkelmehles kann man auch Weizenmehl 550er nehmen

Wenn das Brot gebacken werden soll, den Backofen auf 240°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Teig erst dann aus dem Kühlschrank holen! Er sollte gut aufgegangen sein (mindestens doppelt so hoch), auf ein bemehltes Brett stürzen und nicht mehr kneten! Ganz wichtig!!!!
Mit einem Spachtel oder Messer in 3 gleiche Teile teilen und jeden Teigstrang mit bemehlten Händen etwa 2x drehen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen (oder eine gelochte Baguette-Backform benutzen).

Die Brote nicht mehr gehen lassen und sofort in den vorgeheizten Ofen geben. 2. Stufe von unten.

** für ein Sesam-Baguette das Brot mit etwas Wasser besprühen und Sesam aufstreuen.

Ca. 15 Minuten bei 240°C backen, dann die Temperatur auf 220°C runterschalten und etwa weitere 15 Minuten backen (je nach gewünschter Bräunung).

Auf einem Kuchengitter kurz abkühlen lassen und genießen. . . . . hmm . . . . lecker!






Sonntag, 30. Juni 2019

selbstgemachtes Tomatenpesto à la Irmi

Gestern war mal ganz schnelle Küche angesagt, draußen war es sehr heiß und niemand wollte sich lange mit Kochen beschäftigen. So gab es nur Spaghetti mit Tomatenpesto und einen kleinen Tomatensalat dazu.
Das Pesto habe ich dieses Mal sogar selbstgemacht. Ich habe mich vom Tomatenpesto Rezept meiner lieben Freundin Irmi inspirieren lassen. Irmi's Tomatenpesto sieht sensationell aus, schaut euch bitte ihr Rezept unbedingt an. Die Farbe ist der Hammer. Aber wahrscheinlich bekommt man in Südtirol eine viel größere Auswahl an eingelegten Tomaten in Öl, ich habe mit Mühe gerade mal eine Sorte gefunden. Und diese Tomaten waren eher braun in der Farbe statt rot . . . 
Aber egal, das Pesto ist mega lecker geworden. Man schmeckt die fruchtigen Tomaten, den würzigen Parmesan und auch das gute Olivenöl. Wahnsinn. Mein Mann war total begeistert. Ich übrigens auch . . . Das werde ich jetzt öfter zubereiten.




Tomatenpesto  Menge reicht für ca. 6  Portionen
  • 90 g getrocknete Tomaten aus dem Glas, in Öl eingelegt, abgetropft und grob zerteilt
  • 30 g geschälte Mandeln *
  • ca. 6 - 8 EL. natives Olivenöl und/oder das Öl der abgetropften Tomaten 
  • ca. 3 EL. Parmesan, fein gerieben
  • 1 dicke Knoblauchzehe
  • 6 - 8 Blätter frischer Basilikum **
  • etwas Salz und frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer

Die Mandeln, die Tomatenstücke und den Knoblauch in den Mixer/Mixbecher geben. Alles kurz mixen. Dann alle restlichen Zutaten zugeben und mixen bis eine homogene und nicht zu dünne Paste entsteht. Eventuell noch einmal Öl zugeben. Zum Schluss nochmals abschmecken und evtl. mit Salz und Pfeffer nachwürzen.
Das Pesto ist nun fertig und kann mit al dente gekochten Spaghetti sofort serviert werden. 

Möchte man das Pesto aufheben, dann in ein Glas geben, die Oberfläche schön glatt streichen und die Oberfläche mit etwas Öl bedecken. Das Öl schließt die Oberfläche ab, kein Sauerstoff kann an das Pesto, denn das Öl konserviert in dem Fall. Das Pesto in den Kühlschrank stellen, so hält es sich einige Zeit. Entnimmt man Pesto, alles durchrühren, die gewünschte Menge Pesto entnehmen, den Rest wieder glattstreichen und wieder mit Öl bedecken und zurück in den Kühlschrank stellen. So bleibt alles bis zum nächsten Genuss haltbar.
* bekommt man keine geschälten Mandeln, dann hilft mein Tipp:
die Mandeln (mit Haut) mit kochendem Wasser übergießen und ca. 15 Min. stehen lassen. Die Mandeln sollen vom Wasser gut bedeckt sein. Sobald die Haut weich geworden ist, die Flüssigkeit abgießen. Nun die Mandeln zwischen Daumen und Zeigefinger nehmen und die Mandel aus der Haut "flutschen" lassen. Das geht ganz einfach und so erhält man geschälte Mandeln und kann sie nach Rezept weiterverarbeiten. Irmi bevorzugt Pignoli (Pinienkerne) zusätzlich zu den Mandeln.
 ** ich habe immer eingefrorenen Basilikum zu Hause. So hat man ihn immer griffbereit, wenn es gerade mal keinen frischen gibt. Wie man ihn für später aufhebt und anschließend verwendet könnt ihr hier nachlesen:  "Basilikum für den Vorrat"

das Pesto ist mit einer dicken Ölschicht gut bedeckt und kann so im Kühlschrank aufbewahrt werden.

🍅🍅🍅🍝🍅🍅🍅


getrocknete Tomaten sehen auf einem Foto nicht so fotogen aus, von daher habe ich ein Foto frischer Tomaten ausgewählt.
Die passen sehr gut als Salat zu den Spaghetti mit rotem Pesto


🍅🍅🍅🍝🍅🍅🍅



  

Freitag, 2. Februar 2018

die Avocado - der geriebene Kern und leckere Guacamole . . .

Liebt ihr auch Guacamole, diese leckere Creme, die aus Avocados hergestellt wird? Diese Avocadocreme ist so lecker und gehört bei uns immer zum Homemade Hamburger und manchmal auch zu Quesadillas.

Aber jetzt habe ich wieder mal etwas ausprobiert. Bisher habe ich die Kerne von Avocados immer weggeworfen. Ihr bestimmt auch, oder? Aber wie ich schon vor einiger Zeit gehört und gelesen habe, sollen diese Kerne sehr viele gesunde Stoffe enthalten, die man auch essen sollte. Der Kern hätte viele Vitamine, soll den Cholesterinspiegel günstig beeinflussen und senken, Herz- und Gefäßkrankheiten vorbeugen und sogar Magenbeschwerden lindern. Außerdem sollen die entzündungshemmenden Eigenschaften das Immunsystem stärken und die enthaltenden Antioxidantien vor freien Radikalen schützen. Schon die Ureinwohner Mittelamerikas kannten die positiven Eigenschaften der Avocado und die Mexikaner nennen den Kern heute noch „el corazón del aguacate“, das Herz der Avocado. Jede Menge Infos zur Avocado findet man ausführlich hier bei Wikipedia.

Aber wie immer gibt es auch negative Berichte über den Avocadokern, selbst das Fruchtfleisch soll auch nicht so gesund sein wie man immer hört und liest. Tja, was soll man von allem halten. Ich glaube, wenn man umsichtig damit umgeht und den getrockneten und geriebenen Kern sehr sparsam und nur als Gewürz verwendet, dann ist man auf der sicheren Seite. Und eine ganze Avocado isst man auch nicht täglich. Eine ganze Muskatnuss oder einen 5-Liter Eimer Eis isst man ebenso wenig  ja auch nicht auf einmal,  denn das ist ja auch ungesund . . . Ich halte mich immer an die Regel: von allem ein wenig und nicht zu viel und die Dosis macht das Gift. 

Update 2024:
Wer unsicher beim Avocadokern ist, der wirft den Kern weiterhin weg. Oder man versucht daraus eine Pflanze zu ziehen. Letztens sah ich ein Video, wo jemand Knöpfe aus den Kernen machte. Dabei wird der Kern in Scheiben geschnitten. Dann werden Löcher in die Scheiben gemacht und man lässt alles gut trocknen. Dabei mehrfach wenden. So kann man Knöpfe selber machen. Ob diese allerdings sehr haltbar sind kann ich nicht sagen, ich habe das noch nicht ausprobiert.


nach dem Raspeln werden der Kern und die Raspel rotbraun

Trotz allem habe ich zwei Kerne meiner letzten Avocados (Sorte Hass) aufgehoben. Ich hab gedacht, wenn das nix wird kann man sie immer noch entsorgen. Und so geht man vor:

den Kern unter fließendem Wasser abspülen und eventuell anhaftendes Fruchtfleisch entfernen. Den Kern einen Tag trocknen lassen und dann die braune Schale entfernen. Ihr wundert euch bestimmt über die braunen Flecken auf dem oberen Foto. Der Kern hatte durch die festsitzende Schale, die ich mit einem Messer entfernt habe, schon braune Flecken bekommen, weil der Kern an den Stellen durch das schälen dort schon oxidiert ist.

Den Kern habe ich fein gerieben und dann muss alles gut durchtrocknen. Durch die Luft oxidiert alles, die Raspel werden braun und das ist aber richtig so. Wenn alles gut getrocknet ist, die Raspel in einem gut schließenden Behälter aufheben.

Die geriebene Avocado kann sehr gut über die Guacamole oder Salat als Topping gestreut werden, ins Müsli oder über den Smoothie. Probiert es aus. Sie schmeckt leicht würzig und wie ich finde auch ein wenig pfeffrig. Wer es noch feiner möchte, der schreddert und mahlt die Raspel noch kurz in der Moulinette, Thermomix o.ä.
Mal sehen, wo wir das Pulver überall einsetzen werden. Solltet ihr es ausprobieren, dann schreibt mir doch, wo und wie ihr es verwendet habt. Ich bin schon gespannt.

eine Bitte habe ich aber:  in den Kommentaren wies mich jemand auf einen kritischen Bericht hin, der die Verwendung des Kerns als ungesund, wenn nicht sogar als giftig hinweist. Ich bin kein Chemiker und kenne mich mit der Toxologie von Pflanzen nicht aus. Lest den Bericht und macht euch selbst ein Bild. Bitte verwendet den geraspelten Kern nur als Gewürz, setzt das gemahlene Pulver nur sparsam ein, verabreicht es auf keinen Fall Kindern und esst auch nicht einen ganzen Kern geschreddert im Smoothie. Ich denke, wenn man das beherzt, dann kann man nicht so viel falsch machen.  Wie heißt es doch: nur die Dosis macht das Gift. Vielen Dank

Ansonsten kann man den frischen Avocadokern auch einpflanzen. Es benötigt etwas Geduld, denn manchmal keimt er und es entsteht eine hübsche Pflanze. . . das ist dann auf jeden Fall die sicherste Methode 😉


links der frisch geraspelte Kern, rechts ist fast schon alles getrocknet und rotbraun geworden

ich habe die Raspel noch ein wenig im Mixer geschreddert, so wurde alles noch etwas feiner

Guacamole  bereite ich so zu:

das reife Fruchtfleisch der Avocado mit der Gabel fein zerdrücken, einen Spritzer Zitronen- oder Limettensaft dazugeben, damit das Mus nicht braun wird. Nun alles mit einer ordentlichen Prise Salz, frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer, etwas Chilipulver, etwas Cumin und etwas fein geriebener Zwiebel und/oder Knoblauch verrühren und kräftig abschmecken.
Nach Wunsch kann man noch ganz fein gewürfelte und entkernte Tomate unterheben. Nun  die Oberfläche noch mit Folie abdecken So bleibt die Guacamole schön grün. Oder man steckt den Kern hinein, dann soll sie auch nicht braun werden . . . Die Guacamole gut durchziehen lassen. Uns schmeckt sie am besten mit Zimmertemperatur. Aber zur Aufbewahrung bitte in den Kühlschrank stellen. Lasst es euch gut schmecken.






Freitag, 13. Januar 2017

meine Feta - Creme

Wenn man über den Wochenmarkt geht, dann kann man kaum an diesen Marktständen vorbei gehen, die die verschiedensten Oliven und Cremes anbieten, ohne etwas zu kaufen. Gerade am Wochenende sind diese Sachen so lecker. Zum Gläschen Wein ein paar Oliven, ein Stück Brot und ein Dip - herrlich. Leider sind diese Fetacremes sehr oft recht teuer.

Wie ihr mich mittlerweile schon kennengelernt habt, habe ich folglich mal wieder was ausprobiert. . . Dieses Rezept ist dabei herausgekommen. Ich hatte es vor einiger Zeit bei Chefkoch gefunden. Und ich mache diese Fetacreme schon einige Zeit selber. Obwohl, so ab und an probiere ich am Stand auch schon mal neue Cremes und nehme auch mal wieder eine andere Sorte mit. Wer weiß, vielleicht probiere ich mich bald mal an einer neuen Creme.

Aber nun zu einer leckeren Fetacreme, die super schmeckt. Auch die Menge ist eine ansehnliche, sodass jeder ordentlich zuschlagen kann. Sie ist auch sehr schnell zusammengerührt. Also, ab in die Küche, wir machen eine leckere Fetacreme.




Fetacreme

  • 200 g Fetakäse oder Käse in Salzlake (aus Kuhmilch)
  • 200 g Frischkäse natur
  • 1 große Knoblauchzehe oder 2 kleine
  • 1/2 - 1 Teel. getrockneter Rosmarin oder 1/2 Zweig frischer Rosmarin
  • 1 Eßl. mildes Olivenöl
  • 1/2 bis eine rote oder gelbe Paprikaschote
  • Pfeffer, Paprika und Chiliflocken 
  • zum Verdünnen evtl. Milch
  • evtl. noch etwas Salz 
Käse, Knoblauch, Rosmarin, Öl und Paprikastücke zusammen in einem Mixer, Thermomix, Foodprozessor oder mit dem Pürierstab fein mixen und mit den Gewürzen abschmecken. Evtl. mit Milch verdünnen, falls einem die Creme zu dick ist. Fertig.

Ich verwende immer die Kuhmilchvariante, da ich den “Stallgeschmack im Abgang" vom Schaf nicht so gerne mag. . . aber das kann jeder halten wie er gerne möchte.

Bei Verwendung der roten Paprika wird die Creme rosa, wenn man eine gelbe nimmt, ist sie logischerweise zartgelb. Schmeckt aber genauso gut. Obwohl optisch die Creme mit der roten Paprika hübscher aussieht.
Dazu noch ein leckeres Baguette, fertig ist ein leckerer Snack.

Wer sein Baguette selber backen möchte, dem empfehle ich mein gedrehtes Baguette . Das ist einfach gemacht und schmeckt umwerfend. . . wie jeder versichert, der es bei uns schon einmal probiert hat.
Oder ihr probiert mein "abgedrehtes" "marmoriertes Baguette". Da habe ich den Teig geteilt und die eine Hälfte mit Kakaopulver gefärbt. Aber auch eine Focaccia , frisch gebacken aus dem Ofen schmeckt dazu sehr gut.

Wer allerdings auf Kohlenhydrate verzichten möchte, der schneidet einfach einige Paprika, Möhren, Gurke oder auch Stangensellerie in mundgerechte Stücke, dann kann man diese wunderbar mit dem Dip genießen.


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