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Mittwoch, 9. April 2025

Bärlauch - Walnuß - Pesto

Jetzt im Frühling ist wieder der wunderbar knofelig duftende Bärlauch reif und man kann damit die leckersten Sachen machen. Von einer lieben Freundin, die jede Menge Bärlauch im Garten hat, bekam ich eine schöne Portion frische Bärlauchblätter geschenkt. Darüber habe ich mich sehr gefreut und einiges mit dem Bärlauch gekocht. Einige Rezepte werde ich euch noch verraten.

Heute habe ich ein Rezept für leckeres Bärlauchpesto für euch. Mit Walnuß und Pecorino schmeckt es wunderbar und eine Portion habe ich sogar eingefroren. Liss friert ihr Pesto auch immer ein, so hat sie viele Monate frisches Pesto immer im Vorrat.


Einfach und simpel ist mein Pesto, so wie das schnörkelose Foto. 


mein Bärlauch - Walnuß - Pesto

  • 30 g frischer Bärlauch
  • 20 g gehackte Walnüsse
  • 35 g Pecorino Romana ***
  • schwarzer Pfeffer
  • etwas Salz
  • 1 Schuß Zitronenöl *
  • ca. 100 ml Sonnenblumenöl **

den Bärlauch gut waschen, trocknen und in grobe Streifen schneiden. Ihn zusammen mit den Walnüssen und dem Pecorino in einen Mixer geben, Salz und Pfeffer dazu und etwas Öl. Alles mixen und nach und nach weiteres Öl dazu geben, bis alles relativ fein gemixt ist. 

Das Pesto noch mit Salz, Pfeffer sowie dem Zitronenöl * und ggfls. mit etwas Pecorino abschmecken.

Ein kleines Einmachglas bis zum Rand mit kochendem Wasser befüllen und etwas stehen lassen, In den Deckel ebenso kochendes Wasser füllen. So sollte alles keimarm werden und der Inhalt später nicht verderben. 

Das Wasser ausgießen, das Pesto hineinfüllen und die Oberfläche glatt streichen. Etwas Öl auf die Oberfläche gießen und damit das Pesto "verschließen". Deckel aufschrauben und ab in den Kühlschrank. Mit dem Öl auf dem Pesto hält es sich etliche Zeit im Kühlschrank. Wenn Pesto entnommen werden soll, das Pesto durchrühren und die gewünschte Menge entnehmen. Eventuelle Reste wieder glatt streichen und etwas Öl zum Versiegeln auf die Oberfläche geben und das mit Deckel verschlossene Glas zurück in den Kühlschrank stellen.

Oder man friert das Pesto ein. Das geht auch wunderbar.

* Zitronenöl: das Zitronenöl bekam ich geschenkt. Es ist ein Olivenöl , in das Bio - Zitronenschale eingelegt wird. Nach ein paar Wochen werden die Schalen entnommen und das Öl schmeckt und duftet wunderbar nach Zitrone.

* Wer kein mit Zitrone aromatisiertes Olivenöl hat, kann alternativ etwas Zitronenabrieb und/oder auch etwas frischen Zitronensaft unterrühren. 

** für das Pesto hatte ich anstelle von Olivenöl neutrales Sonnenblumenöl verwendet, weil ich mal irgendwo gelesen habe, dass das Bärlauchpesto mit Olivenöl recht scharf und/oder bitter werden könnte. Ob das nun stimmt oder nicht kann ich nicht sagen. 

*** Statt Pecorino Romano kann man auch Parmesan oder Grana Padano verwenden. 

 

Von den einzelnen Zutaten zum fertigen Pesto.


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Frische Bärlauchblätter. Merkmale sind der knoblauchartige Geruch und die matte Unterseite der Blätter. Mittig sieht man noch eine geschlossene Bärlauchknospe.


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Freitag, 21. Februar 2025

Pesto aus getrockneten Tomaten, Mandeln und Pecorino

Ich hatte noch eine Packung getrocknete Tomaten, die ich gerne verbrauchen wollte. Solche Tomaten habe ich immer im Vorrat und meistens verwende ich sie ganz fein gewürfelt als Zutat im frischen Salat bzw. in der Salatsauce.

Nun hatte ich aber aus eben diesen getrockneten Tomaten ein sehr leckeres, aromatisches Pesto angerührt. Das geht ruckzuck und schmeckt wunderbar. Im Kühlschrank hält es sich eine ganze Zeitlang gut frisch, wenn die Oberfläche glattgestrichen und mit Öl gut bedeckt ist. So kann keine Luft hinein kommen und den Inhalt ruinieren. 

Wenn Pesto gebraucht wird, das Pesto umrühren und die gewünschte Menge entnehmen. Den Rest wieder glattstreichen (darauf achten, dass an den Seiten kein Pesto haften bleibt) und erneut mit Öl bedecken und das Glas in den Kühlschrank zurück stellen. So hat man bis zum nächsten Mal noch Pesto.



Pesto aus getrockneten Tomaten, Mandeln und Pecorino  reicht für ca. 6  Portionen

  • 90 g getrocknete Tomaten *
  • 50 g geschälte Mandeln ** oder gemahlene Mandeln 
  • ca. 6 - 8 Esslöffel natives Olivenöl und/oder das Öl der abgetropften Tomaten 
  • 60 g Pecorino, fein gerieben (alternativ Parmesan oder Grana Padano)
  • 1 dicke Knoblauchzehe
  • 6 - 8 Blätter Basilikum (frisch oder aus dem Froster ***)
  • frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer
  • (eventuell etwas Salz)


Am Vortag die getrockneten Tomaten fein hacken und mit Öl bedecken, die Tomaten sollen durch das Öl schön mürbe werden.

* Alternativ kann man auch "getrocknete Tomaten in Öl" aus dem Glas verwenden.

Die Mandeln, die Tomatenstücke und den Knoblauch in den Mixer/Mixbecher geben. Mixen bis alles schon gut zerkleinert ist. Dann alle restlichen Zutaten zugeben und mixen bis eine homogene und nicht zu dünne Paste entsteht. Eventuell noch einmal Öl zugeben. Zum Schluss nochmals abschmecken und evtl. mit Salz und Pfeffer nachwürzen.

Das Pesto ist nun fertig und kann mit al dente gekochten Spaghetti (oder Tortellini oder Pasta nach Wahl) sofort serviert werden. 

** bekommt man keine geschälten Mandeln, dann hilft mein Tipp: die Mandeln (mit Haut) mit kochendem Wasser übergießen und ca. 15 Minuten stehen lassen. Die Mandeln sollen vom Wasser gut bedeckt sein. Sobald die Haut weich geworden ist, die Flüssigkeit abgießen. Nun die Mandeln zwischen Daumen und Zeigefinger nehmen und die Mandel aus der Haut "flutschen" lassen. Das geht ganz einfach und so erhält man geschälte Mandeln und kann sie nach Rezept weiterverarbeiten. 
***  ich habe immer eingefrorenes Basilikum zu Hause. So hat man ihn immer griffbereit, wenn es gerade mal keinen frischen gibt. Wie man ihn für später aufhebt und anschließend verwendet könnt ihr hier nachlesen:  "Basilikum für den Vorrat"

Mein Tipp:

Möchte man das Pesto aufheben, dann in ein Glas geben, die Oberfläche schön glatt streichen und die Oberfläche mit etwas Öl bedecken. Das Öl schließt die Oberfläche ab, kein Sauerstoff kann an das Pesto, denn das Öl konserviert in dem Fall. Das Pesto in den Kühlschrank stellen, so hält es sich einige Zeit. Entnimmt man Pesto, alles durchrühren, die gewünschte Menge Pesto entnehmen, den Rest wieder glattstreichen und wieder mit Öl bedecken und zurück in den Kühlschrank stellen. So bleibt alles bis zum nächsten Genuss haltbar.










Samstag, 30. März 2024

selbstgemachte Bandnudeln mit meinem Pistazienpesto

Manchmal frage ich mich, warum man so leckere, einfache Gerichte nicht öfters kocht. Letztens hatte ich Nudelschnecken gekocht. Mit selbstgemachtem Nudelteig. Da der Teig so lecker und einfach herzustellen war, hab ich jetzt Bandnudeln selber gemacht. Das geht besser und schneller als gedacht. 

Pasta geht immer, was war das lecker. So einfach und so gut. 

Ich habe in den Nudelteig noch Gewürze mit hinein gegeben, damit die Nudeln "auch nach etwas schmecken", wie man so sagt. Das ist normalerweise nicht üblich, aber mittlerweile schmecken mir diese gewürzten Nudeln noch besser als ohne. Und eine tolle Farbe bekommen sie durch das Kurkuma auch noch. Handhabt das so wie ihr meint, lasst es weg oder nehmt nur jeweils eine Prise.

In folgendem Rezept habe ich euch zwei Varianten für selbstgemachten Nudelteig aufgeschrieben. Zum ersten Nudelteig aus Dinkelmehl mit Ei. Anstatt des Dinkelmehls könnt ihr auch Weizenmehl 405er nehmen.

Die zweite Variante ist eine Rezeptur ohne Ei, ich habe da Hartweizengrieß mit Weizenmehl gemischt. Die Nudeln werden wunderbar und sie haben einen schönen Biss.

Als Faustregel kann man sagen, man rechnet pro Person 100 g Mehl plus ein Ei Gr. M (ca. 55g). So kann man den Nudelteig entsprechend hoch- oder runterrechnen.




selbstgemachte Bandnudeln mit Pistazienpesto 2 Portionen

  • 200 g Dinkelmehl 630er
  • 1 große Prise Salz
  • 1/4 Teelöffel Paprikapulver
  • 1/4 Teelöffel Kurkuma
  • 1/4 Teelöffel schwarzer Pfeffer
  • 2 Eier Gr. M 

  • Mehl zum Ausrollen
  • Salz für das Nudelwasser
  •  
  • Pesto
  • etwas natives Olivenöl


Das Mehl mit den Gewürzen gut mischen, die Eier zugeben und alles mit Hilfe des Knethakens der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen, glatten Teig kneten. Der Teig sollte nicht zu fest, aber auch nicht zu weich sein. Ist er zu weich, noch etwas Mehl hinzufügen.

Den Nudelteig nochmals mit der Hand gut durchkneten, ihn bemehlen und in Folie mindestens 30 Minuten ruhen lassen.


oder ei-freier Nudelteig:  4 Portionen
  • 250 g Weizenmehl 405er
  • 150 g Hartweizengrieß
  • 1 große Prise Salz 
  • 1/4 Teelöffel Paprikapulver 
  • 1/4 Teelöffel Kurkuma 
  • 1/4 Teelöffel schwarzer Pfeffer 
  • ca. 180 ml Wasser
  •  
  • Mehl zum Ausrollen
  • Salz für das Kochwasser 
  •  
  • Pesto
  • etwas natives Olivenöl

Für die Nudelplatten das Mehl mit dem Grieß vermischen, wer möchte gibt noch die Gewürze dazu. Das Wasser dazu geben und mit Hilfe der Küchenmaschine (Knethaken) zu einem festen, glatten Nudelteig kneten.

Den Teig mit der Hand noch durchkneten, ihn flach drücken und in Folie für mindestens 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen.


Anleitung für beide Teige:
Den Nudelteig portionsweise mit Hilfe einer Nudelmaschine/ Pastaroller - Vorsatz ausrollen, dabei bei Stufe 1 beginnen und nach und nach den Teig zu einem langen Band ausrollen bis Stufe 5 von 8. Stufe 5 ist für die "Bandnudeln" die beste Dicke. Die Teigplatten vor jedem Durchorgeln beidseitig leicht bemehlen, damit nichts klebt.

Wer einen Tagliatelle/Bandnudel-Aufsatz für seine Nudelmaschine hat, der dreht die leicht bemehlten Teigplatten jetzt zu Bandnudeln durch.

Hat man keinen Aufsatz, die langen Nudelplatten auf ein bemehltes Küchentuch legen und zum besseren Handling in ca. 30 cm lange Stücke schneiden. Diese der Länge nach locker aufrollen und mit einem scharfen Messer in gewünschter Breite "Scheiben" abschneiden. Das sind die Bandnudeln. Diese dann mit der Hand auflockern und zum Trocknen zurück auf das bemehlte Tuch legen. Entweder als Nester oder der Länge nach nebeneinander.

Wenn die Nudeln direkt gegessen werden sollen, dann brauchen sie in kochendem Salzwasser nur ganz kurz gekocht werden. Schon nach kurzer Zeit sind sie gar und bissfest.

Wenn man die Nudeln trocknen möchte, dann sollen sie sehr gut durchtrocknen, dabei die Nudeln ab und an wenden und anschließend in einem gut verschließbaren Behälter aufheben. Die Kochzeit für getrocknete Nudeln liegt bei ca. 8 - 10 Minuten, je nachdem wie dick die Nudeln sind und wie al dente man sie haben möchte. Da sollte man die Nudeln im Blick haben und zwischendurch immer wieder mal probieren.


mein Pistazienpesto ca. 2 Portionen
  • 20 g geröstete Pistazien, ungesalzen
  • 1,5 g feines Salz (ca. 1/4 Teelöffel) 
  •  
  • oder:
  • 20 g geröstete, gesalzene Pistazien

  • 1/4 Teelöffel frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • ca. 20 g natives Olivenöl
  •  
  • Mörser
  • Löffelwaage
  • kleines Schraubglas
  • etwas Olivenöl
  •  
  • Spaghetti, Linguine, Gnocchi oder Bandnudeln

die Pistazien portionsweise in einem Mörser fein mörsern. Das geht besser als man denkt. Dann das Salz und den Pfeffer zugeben, alles gut mischen und das Öl darüber gießen. Nochmals alles gut mischen und abschmecken.

Das Pesto in ein kleines Schraubglas füllen, die Oberfläche schön glatt streichen und vorsichtig noch etwas Olivenöl darauf gießen. So wird die Oberfläche "versiegelt" und der Inhalt hält sich so besser, weil keine Luft an die Zutaten kommt.

Das Glas verschließen und im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Servieren alles gut durchrühren, weil sich die festen Bestandteile am Boden absetzen.


Die gekochten Bandnudeln abgießen, auf einen Teller geben und mit dem Pesto mischen. Noch etwas Olivenöl darüber geben, fertig ist ein leckeres Essen.



mein Pistazienpesto 










Mittwoch, 11. Oktober 2023

Rosenbrot mit Pesto Rosso

Heute habe ich mal ein leckeres Zupfbrot für euch. Mit Pesto Rosso, es ist der ideale Begleiter zu Gegrilltem. Aber es schmeckt auch so zum Abendbrot oder zum Glas Wein, Wasser, Schorle oder Bier. Hübsch sieht es auch noch aus, wie ich finde.

Das Brot ist sehr vielseitig. Solltet ihr Pesto Rosso nicht mögen, dann geht auf jeden Fall auch "normales" Pesto. Oder ihr nehmt Kräuterbutter stattdessen. Oder pure Butter. Das geht natürlich auch. Für süße Nasen ginge bestimmt auch eine Nussnougatcreme. Aber das habe ich noch nicht getestet.





mein Rosenbrot mit Pesto Rosso Durchmesser ca. 30cm

  • 600 g Dinkelmehl 630er
  • ca. 300 ml lauwarmes Wasser
  • 20 g frische Hefe
  • ½ Teelöffel Zucker
  • 1 Teelöffel feines Salz
  • 50 g Olivenöl

  • ein Glas "Pesto Rosso" (oder auch selbstgemachtes Tomatenpesto )

die trockenen Zutaten mischen und die Hefe im warmen Wasser auflösen. Alle Teigzutaten zu einem glatten Hefeteig kneten und ca. 30 Minuten gehen lassen, bis der Teig sich deutlich vergrößert hat. In der Zwischenzeit das Pesto bereit stellen. Den Teig für das Rosenbrot in zwei Teile teilen und jedes Stück zu einem Rechteck in der Größe eines Backbleches ausrollen. 

Jede Teigplatten mit dem Pesto bestreichen und jeweils in ca. 5 cm breite Streifen * schneiden. Die langen Streifen halbieren und jeden Streifen zu kleinen Röllchen locker aufrollen und in eine gefettete Springform ** mit etwas Abstand nebeneinander setzen. Eventuell die Röllchen etwas flach drücken und ca. 15 Minuten gehen lassen. 

Das gegangene Brot im vorgeheizten Backofen bei Ober-/ Unterhitze, 180°C - 200°C, in ca. 30 Minuten golden backen.

* Für dieses Rosenbrot kann man zum Schneiden gut ein ein gezacktes "Teigrad" verwenden, dann ist der Rand ein wenig gewellt.

** Ich backe das Brot immer in einer emaillierten Tarteform, die ich mit Backpapier auslege. Ich beginne mit dem Füllen in der Mitte und stelle dann einfach einen Backrahmen um die Röllchen. Oder man nimmt ein Backblech mit Backrahmen. Man kann aber auch sehr gut eine Springform nehmen. 

Man kann das Brot auch sehr gut am Vormittag schon backen und kurz vor dem Verzehr nochmals für ca. 15 Minuten im Ofen aufbacken. Dafür das Brot morgens nicht zu dunkel backen und abends dann bis zur gewünschten Bräunung bei 175°C Umluft aufbacken. So wird es wieder schön knusprig. 

Das Brot schmeckt sehr gut zu Gegrilltem, zum Glas Wein, zum Fondue oder es ist auch ein leckerer Hingucker auf einem Buffet.

Sollte unerwarteter Weise noch Brot übrig bleiben, dann kann man es am nächsten Tag nochmals aufbacken. Sollte das Brot zu trocken geworden sein, dann einfach noch mit etwas Wasser einsprühen und dann kurz aufbacken. Es ist dann wieder wie frisch gebacken.


mein Tipp: statt des Pesto Rosso kann man natürlich auch "Pesto Genovese" oder auch Kräuterbutter, Pfefferbutter, Grillbutter o.ä. nehmen. Das schmeckt auch sehr gut. Oder man nimmt Butter "pur". Für den süßen Geschmack funktioniert vielleicht auch eine Nussnougatcreme oder Konfitüre. Das habe ich aber noch nicht ausprobiert.












ein Rosenbrot mit gewelltem Rand


ideal zu Gegrilltem ist das Rosenbrot



Donnerstag, 16. Februar 2023

Karins Pesto alla Brontese - mein Pistazienpesto

Spaghetti oder Linguine mit Pesto mögen wir ab und an sehr gerne. Das schmeckt mit einem guten Pesto immer und das Essen steht in Null-Komma-Nichts auf dem Tisch. Es ist ja wirklich ein leckeres Fastfood und man weiß auch was drin ist. Vor allem, wenn man Pesto selber zubereitet.

Jetzt habe ich mal ein neues Pesto kreiert. Es ist ein Pistazienpesto geworden. Das Original aus Sizilien heißt "Pesto alla Brontese". Vor einiger Zeit hatten wir ein kleines Gläschen geschenkt bekommen. Zusammen mit Linguini schmeckte es phantastisch. Als ich mir die Zutatenliste auf dem Glas anschaute, dachte ich, das probiere ich jetzt auch mal. 

Gesagt, getan, ich bin dann in die Küche und hab da mal was zusammengemörsert. Heraus kam ein sehr leckeres, ausgefallenes Pesto. Die Menge reicht für 2  Portionen.




Pesto alla Brontese - mein Pistazienpesto

  • 20 g geröstete Pistazien
  • 1,5 g feines Salz (ca. 1/4 Teelöffel)
  • 1/4 Teelöffel frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • ca. 20 g natives Olivenöl
  •  
  • Mörser
  • Löffelwaage
  • kleines Schraubglas
  • etwas Olivenöl
  •  
  • Spaghetti, Linguine oder Gnocchi

die Pistazien portionsweise in einem Mörser fein mörsern. Das geht besser als man denkt. Dann das Salz und den Pfeffer zugeben, alles gut mischen und das Öl darüber gießen. Nochmals alles gut mischen und abschmecken.

Das Pesto in ein kleines Schraubglas füllen, die Oberfläche schön glatt streichen und vorsichtig noch etwas Olivenöl darauf gießen. So wird die Oberfläche "versiegelt" und der Inhalt hält sich so besser, weil keine Luft an die Zutaten kommt.

Das Glas verschließen und im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Servieren alles gut durchrühren, weil sich die festen Bestandteile am Boden absetzen.

Serviert wird das Pesto mit Pasta oder Gnocchi. Dafür das Pesto gut umrühren und mit der gekochten Pasta vermischen. Wir geben noch etwas Olivenöl darüber, damit alles gut vom Pesto überzogen werden.
mein Tipp: 
Sollte noch Pesto übrig bleiben, dann die Oberfläche wieder gut glattstreichen und erneut etwas Olivenöl einfüllen und alles zurück in den Kühlschrank stellen. So hält es sich ohne weiteres noch einige Zeit.

Wer gerne rotes Pesto isst, dem empfehle ich das selbstgemachte "Tomatenpesto alla Irmi". Auch das ist mega lecker und es lohnt sich das Selbermachen. Wie schon erwähnt, so weiß man was drin ist . . . 


Das sind die Zutaten für mein Pistazienpesto. Die Menge reicht für ca. 2 Portionen.


Jetzt fehlt nur noch das Öl und fertig ist das Pesto.


so schnell, so einfach und so lecker 







😋😋😋


Samstag, 26. Juni 2021

mein Pesto Rosso - Rosenbrot

Wir waren zum Grillen eingeladen und ich hatte die Gastgeberin gefragt, ob ich ein selbstgebackenes Grillbrot mitbringen soll. Gerne wurde mein Angebot angenommen. Letztens hatte ich ein Kräuter-Blumenbrot gebacken, was sehr gut ankam, aber dieses Mal wollte ich ein schönes Rosenbrot backen.  Das sieht nicht nur optisch gut aus, es schmeckt auch sehr lecker, weil es mit Kräuterbutter gewürzt ist. Außerdem braucht man kein Messer zum Abschneiden. Man zupft einfach ein Röschen aus dem Brot heraus. Aber dieses Mal habe ich statt der Kräuterbutter ein rotes Pesto verwendet und mein Brot "Pesto Rosso - Rosenbrot" getauft. 

Mein Tipp ist, backt gleich eine doppelte Menge, euer Besuch wird es sehr mögen . . . 

Bei diesem Rosenbrot werden schmale Hefeteigstreifen vor dem Aufrollen mit dem Pesto bestrichen und in eine Backform gestellt und dann gebacken. Fertig ist ein optisch sehr schönes Brot und jeder kann sich bei Bedarf ein Stückchen abbrechen.

Das Brot schmeckt immer so gut, dass es sich jedesmal ruckzuck in Luft auflöst. . . Es ist aber auch immer lecker. So schön knusprig außen und innen schön fluffig mit einem Hauch von Pesto. So wie es sein soll. Hach . . . 



mein Pesto Rosso - Rosenbrot  Durchmesser ca. 30cm

  • 600 g Dinkelmehl 630er
  • ca. 300 ml lauwarmes Wasser
  • 20 g frische Hefe
  • ½ Teel. Zucker
  • 1 Teel. Salz
  • 50 g Olivenöl

  • ein Glas "Pesto Rosso" (oder auch selbstgemachtes Tomatenpesto )

die trockenen Zutaten mischen und die Hefe im warmen Wasser auflösen. Alle Teigzutaten zu einem glatten Hefeteig kneten und ca. 30 Min. gehen lassen, bis der Teig sich deutlich vergrößert hat. In der Zwischenzeit die Kräuterbutter herstellen oder die gekaufte bereit stellen. Den Teig für das Rosenbrot in zwei Teile teilen und jedes Stück zu einem Rechteck in der Größe eines Backbleches ausrollen. 

Jede Teigplatten mit dem Pesto bestreichen und jeweils in ca. 5 cm breite Streifen * schneiden. Die langen Streifen halbieren und jeden Streifen zu kleinen Röllchen locker aufrollen und in eine gefettete Springform ** mit etwas Abstand nebeneinander setzen. Eventuell die Röllchen etwas flach drücken und ca. 15 Minuten gehen lassen. 

Das gegangene Brot im vorgeheizten Backofen bei 180°C - 200°C in ca. 30 Minuten golden backen.

* Für dieses Rosenbrot hier habe ich zum Schneiden ein gezacktes "Teigrad" verwendet, deshalb ist der Rand ein wenig gewellt.
** Ich backe das Brot immer in einer emaillierten Tarteform, die ich mit Backpapier auslege. Ich beginne mit dem Füllen in der Mitte und stelle dann einfach einen Backrahmen um die Röllchen. Oder man nimmt ein Backblech mit Backrahmen. Man kann aber auch sehr gut eine Springform nehmen. 

Man kann das Brot auch sehr gut am Vormittag schon backen und kurz vor dem Verzehr nochmals für ca. 15 Min. im Ofen aufbacken. Dafür das Brot morgens nicht zu dunkel backen und abends dann bis zur gewünschten Bräunung bei 175°C aufbacken. So wird es wieder schön knusprig. 

Das Brot schmeckt sehr gut zu Gegrilltem, zum Glas Wein, zum Fondue oder es ist auch ein leckerer Hingucker auf einem Buffet.

Sollte unerwarteter Weise noch Brot übrig bleiben, dann kann man es am nächsten Tag nochmals aufbacken. Sollte das Brot zu trocken geworden sein, dann einfach noch mit etwas Wasser einsprühen und dann kurz aufbacken. Es ist dann wieder wie frisch gebacken.

mein Tipp: statt des Pesto Rosso kann man natürlich auch "Pesto Genovese" oder auch Kräuterbutter, Pfefferbutter, Grillbutter o.ä. nehmen. Das schmeckt auch sehr gut.

 zum Grillen oder zur Party empfehle ich auch folgende Leckereien:




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Rosenbrot mit Kräuterbutter


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🍺🍻🍺




Sonntag, 30. Juni 2019

selbstgemachtes Tomatenpesto à la Irmi

Gestern war mal ganz schnelle Küche angesagt, draußen war es sehr heiß und niemand wollte sich lange mit Kochen beschäftigen. So gab es nur Spaghetti mit Tomatenpesto und einen kleinen Tomatensalat dazu.
Das Pesto habe ich dieses Mal sogar selbstgemacht. Ich habe mich vom Tomatenpesto Rezept meiner lieben Freundin Irmi inspirieren lassen. Irmi's Tomatenpesto sieht sensationell aus, schaut euch bitte ihr Rezept unbedingt an. Die Farbe ist der Hammer. Aber wahrscheinlich bekommt man in Südtirol eine viel größere Auswahl an eingelegten Tomaten in Öl, ich habe mit Mühe gerade mal eine Sorte gefunden. Und diese Tomaten waren eher braun in der Farbe statt rot . . . 
Aber egal, das Pesto ist mega lecker geworden. Man schmeckt die fruchtigen Tomaten, den würzigen Parmesan und auch das gute Olivenöl. Wahnsinn. Mein Mann war total begeistert. Ich übrigens auch . . . Das werde ich jetzt öfter zubereiten.




Tomatenpesto  Menge reicht für ca. 6  Portionen
  • 90 g getrocknete Tomaten aus dem Glas, in Öl eingelegt, abgetropft und grob zerteilt
  • 30 g geschälte Mandeln *
  • ca. 6 - 8 EL. natives Olivenöl und/oder das Öl der abgetropften Tomaten 
  • ca. 3 EL. Parmesan, fein gerieben
  • 1 dicke Knoblauchzehe
  • 6 - 8 Blätter frischer Basilikum **
  • etwas Salz und frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer

Die Mandeln, die Tomatenstücke und den Knoblauch in den Mixer/Mixbecher geben. Alles kurz mixen. Dann alle restlichen Zutaten zugeben und mixen bis eine homogene und nicht zu dünne Paste entsteht. Eventuell noch einmal Öl zugeben. Zum Schluss nochmals abschmecken und evtl. mit Salz und Pfeffer nachwürzen.
Das Pesto ist nun fertig und kann mit al dente gekochten Spaghetti sofort serviert werden. 

Möchte man das Pesto aufheben, dann in ein Glas geben, die Oberfläche schön glatt streichen und die Oberfläche mit etwas Öl bedecken. Das Öl schließt die Oberfläche ab, kein Sauerstoff kann an das Pesto, denn das Öl konserviert in dem Fall. Das Pesto in den Kühlschrank stellen, so hält es sich einige Zeit. Entnimmt man Pesto, alles durchrühren, die gewünschte Menge Pesto entnehmen, den Rest wieder glattstreichen und wieder mit Öl bedecken und zurück in den Kühlschrank stellen. So bleibt alles bis zum nächsten Genuss haltbar.
* bekommt man keine geschälten Mandeln, dann hilft mein Tipp:
die Mandeln (mit Haut) mit kochendem Wasser übergießen und ca. 15 Min. stehen lassen. Die Mandeln sollen vom Wasser gut bedeckt sein. Sobald die Haut weich geworden ist, die Flüssigkeit abgießen. Nun die Mandeln zwischen Daumen und Zeigefinger nehmen und die Mandel aus der Haut "flutschen" lassen. Das geht ganz einfach und so erhält man geschälte Mandeln und kann sie nach Rezept weiterverarbeiten. Irmi bevorzugt Pignoli (Pinienkerne) zusätzlich zu den Mandeln.
 ** ich habe immer eingefrorenen Basilikum zu Hause. So hat man ihn immer griffbereit, wenn es gerade mal keinen frischen gibt. Wie man ihn für später aufhebt und anschließend verwendet könnt ihr hier nachlesen:  "Basilikum für den Vorrat"

das Pesto ist mit einer dicken Ölschicht gut bedeckt und kann so im Kühlschrank aufbewahrt werden.

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getrocknete Tomaten sehen auf einem Foto nicht so fotogen aus, von daher habe ich ein Foto frischer Tomaten ausgewählt.
Die passen sehr gut als Salat zu den Spaghetti mit rotem Pesto


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Dienstag, 11. September 2018

Zoodles mit Tomate, Knoblauch und Pesto

Ab sofort gibt es auch in unserem Haushalt einen Spiralschneider. Neue Kitchengadges hat man ja immer gerne und ein Spiralschneider fehlte bisher. Das gehört nun der Vergangenheit an und heute habe ich ihn zum ersten Mal so richtig ausprobiert.

Ich habe für eine Portion eine mittelgroße Zucchini innerhalb weniger Sekunden mit Hilfe des Schneiders in lange Bänder geschnitten. Wahnsinn, wie schnell und prima das ging. Und innerhalb von zehn Minuten, oder waren es nur acht, war die leckere Mahlzeit auch schon essfertig auf dem Tisch. Ein leichtes, leckeres  Mittagessen war mega schnell zubereitet und dann auch noch ohne Kohlenhydrate und ohne Fleisch oder Fisch. Also mir hat es super gut geschmeckt, das wird es jetzt bestimmt öfter geben.




man nehme für eine Portion  Zoodles mit Tomate, Knoblauch und Pesto

  • eine mittlere Zucchini
  • 1 Knoblauchzehe
  • natives Olivenöl
  • eine Handvoll Cocktailtomaten
  • ca. 1 Eßl. Pesto Genovese
  • evtl. Salz und frisch gemahlener Pfeffer

den Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Tomaten waschen und vierteln, die Zucchini waschen und mit Hilfe eines Spiralschneiders in lange Zoodles/Spaghetti/Bänder schneiden. 
Etwas Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und den Knoblauch darin anschwitzen. Die Tomaten zugeben und ebenso anschwitzen. Dann die Zoodles dazugeben und in einigen wenigen Minuten anbraten. Nicht zu lange alles braten, die Zucchini sollen "al dente", also knackig bleiben. Als letztes das Pesto unterrühren und eventuell noch mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig. Nun kann schon serviert werden.

Lasst es euch schmecken, ich wünsche euch einen guten Appetit.


auf dem Markt findet man nicht nur grüne, sondern auch gelbe Zucchini

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