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Freitag, 21. August 2026

Zucchinirolle mit Paprika, Tomate, Schinken und Frischkäse

Bei warmen Sommerwetter möchte man nicht lange in der Küche stehen und auch gerne etwas Kühles zu Mittag essen.

Mein Vorschlag wäre eine Zucchinirolle. Der Teig für die Rolle wird im Ofen gebacken und nach dem Auskühlen gefüllt, aufgerollt und zum Durchkühlen in den Kühlschrank gestellt. Dort wartet sie dann auf ihren Auftritt.

Wir haben die Rolle mittags an zwei Tagen gegessen. Sie schmeckte schön frisch, saftig, würzig und man war gut satt. Es ist ein wunderbares Sommeressen, was auch optisch was her macht.








Zucchinirolle mit Paprika, Tomate, Schinken und Frischkäse, 4 Portionen

Für die Teigplatte:
  • 2 mittlere Zucchini, ca. 700 - 800 g 
  • ca. 1/2 Teelöffel Salz

  • 4 Eier (Größe L)
  • 4 gehäufte Esslöffel Dinkelmehl 630er
  • 1/4 Teelöffel Backpulver
  • 1/4 Teelöffel schwarzer Pfeffer
  • 1/4 Teelöffel Paprikapulver
  • 1/4 Teelöffel Kurkuma
  • 1/4 Teelöffel Chiliflocken
  • 1 Teelöffel getrocknete italienische Kräuter
  • etwas gemahlene Muskatnuss
Für die Füllung:
  • 300 g Frischkäse
  • schwarzer  Pfeffer
  • 2 Tomaten, entkernt und fein gewürfelt
  • 1 rote Paprikaschote, fein gewürfelt
  • ca. 150 g Prosciutto cotto (italienischer, gekochter Schinken)
  • eine kleine Handvoll Basilikumblätter,  fein gezupft (oder gefrorenes aus dem Froster)

Zubereitung der Rolle:
Die Zucchini waschen, die Enden abschneiden und auf einer feinen Reibe fein raspeln. Etwas salzen und ca. 10 Minuten durchziehen lassen. Danach die Raspel gut ausdrücken, die Flüssigkeit wegschütten.

Den Backofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Die Eier mit den Gewürzen schaumig schlagen, das Mehl mit dem Backpulver vermischen und nach und nach in die verquirlten Eier geben und gut unterrühren. Zuletzt die Zucchiniraspel untermischen.

Die Zucchinimasse gleichmäßig auf dem ganzen Backpapier verteilen und glattstreichen.

Das Blech in den vorgeheizten Ofen schieben und in ca. 25 - 30 Minuten leicht golden backen.

Das Blech aus dem Ofen nehmen, die Platte mit Backpapier vom Blech ziehen, ein Küchentuch auf die Zucchiniplatte legen und alles aufrollen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Ist die Platte ausgekühlt, sie entrollen, das Tuch entfernen, das Backpapier abziehen und die optisch "schönere Seite" mit dem Gesicht nach unten auf das Backpapier legen.

Den Frischkäse auf der ganzen Platte verstreichen, rund herum aber einen schmalen Rand freilassen. Mit frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen und das Basilikum aufstreuen. Den gekochten Schinken in grobe Stücke zupfen oder schneiden und gleichmäßig auf dem ganzen Frischkäse verteilen. Die gewürfelten Tomaten und Paprika ebenso auf der ganzen Platte verteilen. An einer schmalen Seite einen Rand frei lassen.

Nun die Rolle von der schmalen Seite her fest aufrollen, dabei das Backpapier zuletzt über die Rolle schlagen. Mit Hilfe eines langen Lineals die Rolle nun noch fester formen. 
Das geht so: die Rolle liegt mittig zwischen dem Backpapier. Das Lineal der Länge nach auf das obere Papier legen und zum Boden der Rolle schieben. Dabei das untere Papier festhalten, die Rolle wird dann enger. Den Vorgang mehrmals wiederholen, bis die Rolle schön stramm gewickelt ist. Die Enden verschließen.
Die Rolle in dem Backpapier zum Festwerden und Durchkühlen in den Kühlschrank stellen und mindestens 30 Minuten durchkühlen lassen.

Zum Servieren in dicke Scheiben schneiden. Guten Appetit.



Die Zucchiniplatte kann nun von der rechten, schmalen Seite her aufgerollt werden.









Freitag, 22. Mai 2026

Spargelquiche mit Pilzen, Zucchini und Möhre

Quiches und Tartes sind immer ein sehr leckeres Essen. Frisch gebacken schmecken sie sehr gut, aber auch am nächsten Tag schmecken sie wunderbar. Und das nicht nur warm bzw. heiß, sondern auch kalt.

Nun hatte ich noch einiges an Gemüse da, was ich verbrauchen wollte. Da bot sich eine Quiche gut an. Das Ergebnis war sehr lecker und noch besser als ich dachte. Deswegen teile ich gerne mein leckeres Rezept mit euch.



Spargelquiche mit Pilzen, Zucchini und Möhre  32cm Tarteform 

  • 1 Rolle Quiche- bzw. Tarteteig aus dem Kühlregal
  • ca. 2 Esslöffel Semmelbrösel/ Paniermehl
  • ca. 2 Esslöffel geröstete Zwiebeln (Fertigprodukt)
  •  
  • 400 g Spargel 
  • 200 g Champignons
  • 1 mittlere Zucchini
  • 1 mittlere Möhre
  • ca. 150 g Katenrauch - Schinkenwürfelchen
  •  
  • 50 ml Kondensmilch oder Sahne
  • Pfeffer und Salz
  • 1/2 Teelöffel Kurkuma
  • 1/2 Teelöffel Paprika
  • ca. 1 Esslöffel Frischkäse
  • 4 Eier Gr. M
  • 2 Teelöffel "Spargel - Finisher" von Potluck*.    
* Meersalz, Zwiebeln, Tomaten, Pfeffer, Zitronenschalen, Knoblauch, Schnittlauch, Ingwer, Chillies, Petersilie, Thymian, Estragon.   * dieser Beitrag kann ++*WERBUNG ohne Auftrag+++ enthalten (Namensnennung und/oder Verlinkung) 

Den Spargel schälen und in 1cm dicke Stücke schneiden. Die Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Die Zucchini waschen und in Stifte schneiden, die Möhre waschen, schälen und fein würfeln.

Den Backofen auf 190°C Ober-/ Unterhitze vorheizen und den Teig ca. 10 Minuten vor Verwendung aus dem Kühlschrank nehmen.

Den Teig mit seinem Backpapier in eine Tarteform legen und den Boden mit Semmelbrösel und Röstzwiebeln bestreuen. Einige Speckwürfel aufstreuen.

Darauf dann die Pilze geben. Ebenso die Spargel-, Zucchini- und Möhrenstücke sowie die restlichen Speckwürfelchen.

Die Kondensmilch mit den Gewürzen verrühren, dann den Frischkäse und die Eier untermischen, zuletzt die Kräutermischung. Alles pikant abschmecken.

Den Guß über die Gemüsemischung geben und die Form mittig in den vorgeheizten Ofen schieben. In ca. 45 Minuten sollte die Quiche fertig sein, der Teigrand gebräunt und die Füllung gestockt sein.

Bei meiner Quiche hatte sich zum Backende etwas Flüssigkeit auf der Quiche gebildet. Die habe ich mit etwas Küchenkrepp aufgesaugt. So weichte die Quiche auch nicht so durch.








kleiner Gag am Rande . . .




Dienstag, 15. Juli 2025

Möhren - Zucchini - Quiche

Bei dem warmen Sommerwetter koche ich nicht so gerne, wer mag da schon lange am Herd stehen. Aber man möchte doch etwas Leckeres essen. So entschied ich mich jetzt für eine Gemüsequiche. Die essen wir immer an zwei Tagen. Den ersten Tag direkt aus dem Ofen, am nächsten Tag essen wir sie meist "kalt", also bei Zimmertemperatur. Wer mag, kann sie natürlich nochmals kurz aufbacken, aber meist sparen wir es uns.

Eine Tarte schmeckt immer und mit Gemüse besonders gut. Hinein kann was man mag oder was man noch im Vorrat hat.

Meine heutige Tarte habe ich mit Zucchini und Möhre gebacken. Hinein kamen dann noch ein paar Zutaten, die ich noch hatte. Das war richtig lecker. So bedarf es auch keiner großen Worte, hier kommt das Rezept.

Übrigens, etliche verschiedene Tarte- und Quicherezepte findet ihr im Verzeichnis "Rezepte A - Z" in meinem Blog oder unter dem Schlagwort "Quiche".





Möhren - Zucchini - Quiche   4 Portionen

  • 1 Rolle Quiche- bzw. Tarteteig aus dem Kühlregal
  • 2 Esslöffel Paniermehl
  • 3 Esslöffel Röstzwiebeln (Fertigprodukt)
  •  
  • 2 Handvoll Möhrenwürfelchen
  • 2 mittlere Zucchini, fein gewürfelt
  • 1 Handvoll Katenrauch Schinkenwürfelchen
  • etwas Raspelkäse
  •  
  • 4 Eier Gr. L
  • 200 g Kräuterfrischkäse (z.B. Buko Toscana)
  • 1/2 Teelöffel Paprikapulver
  • 1/2 Teelöffel Kurkuma
  • 1/4 Teelöffel schwarzer Pfeffer
  • 1 große Prise Salz
  • etwas Milch 


Den Teig mit seinem Backpapier in die Tarteform legen, eventuellen Teigüberstand an anderen Stellen anlegen und festdrücken. Den Boden dann mit Paniermehl und Röstzwiebeln bestreuen.

Den Backofen auf 180°C Umluft oder 190°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Die Möhren- und Zucchiniwürfelchen abwechselnd mit den Schinkenwürfelchen gleichmäßig auf dem Boden verteilen. Etwas Raspelkäse darüber streuen.

Für den Guss den Frischkäse mit den Gewürzen verrühren und nach und nach die Eier unterrühren bis eine homogene Masse entstanden ist. Dann mit Milch auffüllen, bis ca. 500 ml erreicht sind. Nochmals gut verrühren.

Den Guss über die Gemüse geben und die Tarte auf die 2. Stufe von unten in den vorgeheizten Ofen schieben. 

Nach ca. 40 Minuten sollte die Quiche fertig gebacken und die Teigränder gebräunt sein. Die Quiche aus dem Ofen holen und vor dem Verzehr noch ein paar Minütchen ruhen lassen.

Sie schmeckt lauwarm am besten, aber auch kalt (Zimmertemperatur) am nächsten Tag.





In so eine Quiche kann alles mögliche hinein.






Freitag, 9. Mai 2025

Quiche mit Blattspinat, Möhre und Zucchini

Es gab mal wieder eine leckere Quiche zum Mittag, dieses Mal mit frischem Blattspinat, Möhre und Zucchini. Die war richtig gut und da sie uns so gut geschmeckt hat, habe ich gleich das Rezept aufgeschrieben. 

Meine Quiche ist für vier Portionen ausgelegt, wir essen sie immer an zwei Tagen. Ich wärme sie dann einige Minuten bei rund 150°C im Backofen bzw. Airfryer auf. Das geht recht schnell und sie schmeckt wie frisch gebacken.



Quiche mit Blattspinat, Möhre und Zucchini , 32cm Tarteform

  • 1 Rolle Mürbeteig aus dem Kühlregal
  • etwas Paniermehl
  • Röstzwiebeln (Fertigprodukt), Menge nach Wunsch
  •  
  • 125 g frischer Blattspinat, geputzt und grob geschnitten
  • etwas Muskatnuss
  • 3 mittlere Möhren, geviertelt und in feine Stücke geschnitten
  • 1 mittlere Zucchini, fein gestiftelt
  •  
  • für den Guss (ca. 450 ml ):
  • 200 g Kräuterfrischkäse
  • 1/2 Teelöffel Paprikapulver
  • 1/2 Teelöffel Kurkumapulver
  • schwarzer Pfeffer nach Wunsch
  • etwas Salz, falls nötig
  • 3 Eier Gr. L
  • mit Milch auf 450ml auffüllen
  •  
  • 150 g Auflauf - Käseraspel (Cheddar und Mozzarella)


den Teig 10 Minuten vor Verwendung aus dem Kühlschrank nehmen, eine Tarteform bereit stellen und den Ofen auf 170°C Umluft vorheizen.

Den Teig mit seinem Backpapier in die Tarteform legen, eventuellen Teigüberstand an anderen Stellen anlegen und festdrücken. Den Boden dann mit Paniermehl und Röstzwiebeln bestreuen.

Die Hälfte des Blattspinates in die Form geben, mit etwas Muskatnuss bestreuen. Dann die feinen Möhren- und Zucchinistifte gleichmäßig auf dem Spinat verteilen. Darauf dann den restlichen Spinat geben, ebenso etwas Muskatnuss darüber reiben.

Für den Guss den Frischkäse mit den Gewürzen verrühren und nach und nach die Eier unterrühren bis eine homogene Masse entstanden ist. Dann mit Milch auffüllen, bis 450 ml erreicht sind. Alles pikant abschmecken und nochmals gut verrühren.

Den Guss über die Gemüse geben. Dann die Oberfläche mit Käse bestreuen und die Tarte auf der 2. Stufe von unten im vorgeheizten Ofen golden backen. 

Nach ca. 40 Minuten sollte die Tarte fertig gebacken und die Teigränder gebräunt sein. Da kann man nur noch guten Appetit wünschen.





Diese zwei Portionen hatte ich am Tag darauf im Airfryer bei 150°C einige Minuten aufgebacken. Die Oberfläche hatte ich mit etwas Wasser besprüht, damit sie nicht so austrocknet. 







Samstag, 12. April 2025

Bärlauch - Gnocchipfanne mit Gemüse

Dieses Jahr habe ich schon einiges mit Bärlauch gekocht, gebacken und zubereitet. Als schnelles Mittagessen mit Bärlauch kam mir noch eine leckere Idee. Mit Gnocchis und etwas Gemüse war ruckzuck ein schnelles, vegetarisches Mittagessen zubereitet.

Deshalb auch hier keine lange Rede, das Rezept kommt jetzt:

 


Bärlauch - Gnocchipfanne mit Gemüse  2 Portionen

  • 500 g Gnocchi

  • 1 Zwiebel
  • etwas Olivenöl
  • 1 mittlere Zucchini
  • 1 mittlere Möhre
  • 1 Handvoll Datteltomaten, halbiert 

  • Salz und Pfeffer
  • Bärlauch - Pesto *

die Gnocchi nach Packungsanweisung ca. 3 Minuten kochen, abgießen. Eine beschichte Pfanne erhitzen, etwas Öl hinein geben und die kleingewürfelte Zwiebel darin anschwitzen.

Die Möhre und Zucchini fein würfeln und mit der Zwiebel weiter anbraten. Alles leicht salzen und pfeffern. Die Gemüse sollen aber bissfest bleiben. Dann die Gnocchi und die Tomaten dazu geben, weiter anbraten, bis alles leichte Bratspuren hat.

Als letztes Pesto nach Wunsch dazu geben, alles gut mischen und weiter kurz erhitzen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Und schon kann serviert werden.

* das Rezept des Bärlauchpestos findet ihr <HIER >




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Frische Bärlauchblätter - man erkennt sehr gut die glänzende Oberfläche sowie die matte Unterseite der Blätter. Mittig liegt noch eine Bärlauchknospe.

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Freitag, 28. Februar 2025

Gyros - Spätzle - Auflauf

Aufläufe sind immer lecker und sie lassen sich oft sehr gut vorbereiten. Vor allem wenn sich Besuch angemeldet hat, ist das eine leckere Sache. 

Dieses Mal habe ich einen Gyros - Spätzle - Auflauf mit Zucchini, Paprika und Tomaten gekocht. Das Rezept hatte ich von einer lieben Freundin. Uns hat der Auflauf so gut geschmeckt, dass ich das Rezept gerne hier auf meinem Blog mit euch teile.

Das Fleisch hatte ich schon gewürzt eingekauft. Wer aber lieber selber würzen möchte, der kauft Fleisch nach seinen Wünschen und würzt es selber. Die Spätzle waren auch aus dem Nudelregal, selbstgeschabte schmecken aber bestimmt auch sehr lecker. Ansonsten kamen nur noch Gemüse und eine gewürzte Schmand-Sahnemischung und etwas Raspelkäse dazu. Fertig war der leckere Auflauf, der im Ofen dann gebacken wurde.

Lasst es euch schmecken.



Gyros - Spätzle - Auflauf ca. 4 Portionen

  • 1 kg Gyrosfleisch
  • etwas Öl zum Anbraten
  • 300 g Spätzle

  • 1 große Zucchini
  • 2 rote Paprika
  • 250 g Datteltomaten

  • 2 Becher Sahne
  • 1 Becher Schmandt
  • 2 Zehen Knoblauch, fein gerieben
  • Schwarzer Pfeffer
  • Salz
  • 1 gehäufter Teelöffel Oregano
  • 1 Teelöffel Thymian
  • etwas Rosmarin

  • 150 g Pizzakäse

Das Gyros mit etwas Öl in einer beschichteten Pfanne braten und zur Seite stellen. Die Spätzle nach Packungsanweisung bissfest kochen, abgießen und ebenso zur Seite stellen. 

Die Zucchini und die Paprika würfeln, die Datteltomaten halbieren oder sie in dicke Scheiben schneiden. Für den Guss die Sahne und den Schmand glatt rühren und mit sämtlichen Gewürzen pikant abschmecken.

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Das Gyros mit den Spätzle in eine Auflaufform geben, darauf die gewürfelten Zucchini, Paprika und Tomaten verteilen.

Den Guss gleichmäßig auf dem Auflauf verteilen und den geraspelten Käse darüber streuen. 

Die Auflaufform mittig in den vorgeheizten Ofen stellen und ca. 30 - 40 Minuten backen, bis die Oberfläche leicht golden ist.


Der Auflauf hat allen sehr gut geschmeckt.












Mittwoch, 16. Oktober 2024

Gemüsetarte mit Zucchini, Möhre und Paprika

Eine Tarte schmeckt immer und mit Gemüse besonders gut. Hinein kann was man mag oder was man noch im Vorrat hat.

Meine heutige Tarte habe ich mit Zucchini, Paprika und Möhre gebacken. Das war richtig lecker. So bedarf es auch keiner großen Worte, hier kommt das Rezept.

Übrigens, etliche verschiedene Tarte- und Quicherezepte findet ihr im Verzeichnis "Rezepte A - Z" in meinem Blog.




Gemüsetarte mit Zucchini, Möhre und Paprika, 32cm Tarteform

  • 1 Rolle Mürbeteig aus dem Kühlregal
  • etwas Paniermehl
  • Röstzwiebeln (Fertigprodukt), Menge nach Wunsch
  • 3 mittlere Möhren, geviertelt und in feine Stücke geschnitten
  • 1 mittlere Zucchini, fein gewürfelt
  • 1 rote Paprika, fein gewürfelt
  •  
  • für den Guss (ca. 450 ml ):
  • 200 g Kräuterfrischkäse
  • 1/2 Teelöffel Paprikapulver
  • 1/2 Teelöffel Kurkumapulver
  • schwarzer Pfeffer nach Wunsch
  • etwas Salz, falls nötig
  • 3 Eier Gr. L
  • mit Milch auf 450ml auffüllen
  •  
  • eine rote Paprika, in lange Streifen geschnitten
  • ein paar Möhren- und Zucchinischeiben 

den Teig 10 Minuten vor Verwendung aus dem Kühlschrank nehmen, eine Tarteform bereit stellen und den Ofen auf 170°C Umluft vorheizen.

Den Teig mit seinem Backpapier in die Tarteform legen, eventuellen Teigüberstand an anderen Stellen anlegen und festdrücken. Den Boden dann mit Paniermehl und Röstzwiebeln bestreuen.
Die feinen Möhren-, Zucchini und Paprikawürfel gleichmäßig auf dem Boden verteilen.

Für den Guss den Frischkäse mit den Gewürzen verrühren und nach und nach die Eier unterrühren bis eine homogene Masse entstanden ist. Dann mit Milch auffüllen, bis 450ml erreicht sind. Nochmals gut verrühren.

Den Guss über die Gemüse geben. Die Paprikastreifen sowie Zucchini- und Möhrenscheiben als Verzierung noch auflegen und die Tarte auf die 2. Stufe von unten in den vorgeheizten Ofen schieben. 

Nach ca. 40 Minuten sollte die Tarte fertig gebacken und die Teigränder gebräunt sein.


















Samstag, 14. September 2024

Zucchini-Sticks in Grünkernpanade mit Entrecôte und Pfifferlingen

Die Tage hatten wir ein wunderbares Mittagessen, mein Mann und ich schwärmen jetzt noch davon. Es gab ein Entrecôte Steak mit Pfifferlingen und Zucchini-Sticks in Grünkernpanade. Dieses wunderbare Essen hat uns so gut geschmeckt, dass ich mich nach dem Essen direkt an den PC gesetzt und das Rezept in den PC getippt habe. 

Wir hatten seit langem mal wieder Appetit auf ein schönes Steak. Aber was sollte es dazu geben. Mein erster Gedanke waren gegrillte Zucchinischeiben. Aber dann sah ich auf Sigrids Blog "Madame Rote Rübe" das Rezept der Zucchini Sticks in Grünkernpanade. Sofort war ich Feuer und Flamme, da Sigrid Grünkernmehl mit verwendet hat. Wir mögen Grünkern sehr gerne, er schmeckt leicht rauchig-würzig und ist mal etwas anderes. In meinem Vorratsschrank war noch Grünkern und so habe ich meinen Uralt-Thermomix hervorgeholt und darin den Grünkern fein zu Mehl geschreddert. Das dauerte ein Weilchen, weil Grünkern sehr fest ist, aber es klappte super. Und so stand den Sticks nichts im Wege. Danke, liebe Sigrid, für dein ausgesprochen leckeres Rezept.

dieser Beitrag kann +++WERBUNG ohne Auftrag+++ enthalten (Namensnennung und/oder Verlinkung)

Wer jetzt keinen Grünkern oder Grünkernmehl hat, der kann auch stattdessen "normales" Mehl nehmen. Ich würde dann vielleicht etwas Rauchsalz oder geräuchertes Paprikapulver mit in die Eimischung geben. So schmeckt es dann auch rauchig-würzig.

Zu diesen superleckeren Sticks gab es dann ein schönes, medium gebratenes Steak, Kräuterbutter, gebratene Pfifferlinge und noch etwas Kräuterquark. Uns hat es super geschmeckt.



Zucchini-Sticks in Grünkernpanade mit Entrecôte und Pfifferlingen (nach einem Rezept von Sigrid aka Madame Rote Rübe

  • 800 g Zucchini
  • 60 g Grünkernmehl **

  • 2 große Eier
  • 2 Teelöffel italienische Kräuter, getrocknet
  • etwas Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1/2 Teelöffel Paprikapulver
  • 1/2 Teelöffel Kurkumapulver
  • ein paar gemahlene Chiliflocken
  •  
  • Paniermehl, selbstgemacht aus altem Mischbrot
  •  
  • Raspelkäse oder Bergkäse
  •  
  • Kräuterquark
  •  
  • Entrecôte Steak
  • Steakgewürz nach Wunsch und Geschmack
  • etwas Öl zum Einreiben
  • Kräuterbutter
  •  
  • 200 g frische Pfifferlinge
  • Öl, Pfeffer, Salz

Das Steak eine Stunde vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen, würzen und leicht einölen und Zimmertemperatur annehmen lassen. 

Die Pfifferlinge putzen und bereit stellen.

Die Zucchini waschen, die Enden abschneiden und sie in finderdicke Stücke von ca. 10cm Länge schneiden. Die Sticks in eine große Schüssel geben, das Grünkernmehl darüber schütten, Deckel auflegen und alles einige Zeit gut schütteln, damit jeder Stick rundherum vom Mehl benetzt ist,

Ein Backblech mit Backpapier belegen, den Ofen auf 200°C Umluft vorheizen.

In einem tiefen Teller die Eier verquirlen und mit Salz, Pfeffer, Paprika, Kurkuma und den Kräutern würzen und gut vermischen. Auf einen weiteren Teller das Paniermehl geben.

Die Zucchinisticks nach und nach in die Eimischung geben, gut wenden und direkt im Paniermehl wälzen. Die Sticks mit etwas Abstand auf das Backpapier legen.
Wenn alle Sticks paniert sind, mittig noch etwas Käse über die Sticks geben und das Blech in den vorgeheizten Ofen schieben.

Die Sticks benötigen nun im Ofen ca. 20 - 25 Minuten, bis sie goldbraun und knusprig sind.

In der Zwischenzeit die geputzten Pfifferlinge in etwas Öl braten und mit Salz und Pfeffer würzen. Sowie das Steak auf dem Grill (für uns medium) grillen.

** mein Tipp: ich hatte nur ganzen Grünkern, den ich in meinem Uralt-Thermomix fein zu Mehl geschreddert habe. Das dauert etwas, weil Grünkern sehr fest ist. Je nachdem welchen Mixer man zu Hause hat, könnte das auch in so einem Gerät klappen. Man sollte es testen. Statt Grünkern kann man ohne weiteres auch "normales Mehl" verwenden. Dann würde ich etwas Räuchersalz oder geräuchertes Paprikapulver mit in die Eimischung geben, das schmeckt dann auch schön würzig.

Sigrids Tipp: Kalt schmecken die Sticks bei weitem nicht so kross und knackig wie frisch aus dem Ofen. Wenn einige übrig bleiben, kalt stellen und am nächsten Tag im Ofen aufbacken, dann schmecken sie wieder wie neu.

 

Rechts sieht man die ganzen Grünkern Körner, links das fein gemahlene Korn und oben meinen Uralt Thermomix.

 

Die frisch panierten Zucchini - Sticks (links) wurden mit etwas Käse bestreut, kamen dann in den vorgeheizten Ofen. Das Ergebnis nach ca. 25 Minuten waren golden braune Sticks (rechts). 












kleiner Gag am Rande . . . 

Auch die Pfifferlinge wollten geputzt werden . . . 




Samstag, 24. August 2024

Zucchinirolle mit Mozzarella, Oliven und Frischkäse

Zucchini gibt es zur Zeit ja in Hülle und Fülle. Und Rezepte gibt es auch wie Sand am Meer. Hier in meinem Blog findet ihr auch etliche Rezepte mit Zucchini.

Heute habe ich eine Zucchinirolle mit Mozzarella, Oliven und Frischkäse für euch. So eine leckere, gefüllte und gekühlte Zucchinirolle ist gerade im Sommer bei warmen Wetter sehr lecker. Sie wird nach dem Backen und Auskühlen gefüllt, gerollt und dann in den Kühlschrank gestellt. Zum Servieren dann in breite Stücke geschnitten ist sie dann eine leckere Mahlzeit.



Zucchinirolle mit Mozzarella, Oliven und Frischkäse

Für die Zucchinirolle:

  • 2 mittlere Zucchini, ca. 700 g 
  • etwas Salz

  • 4 Eier (Größe L)
  • 4 gehäufte Esslöffel Dinkelmehl 630er
  • 1 große Prise Backpulver
  • etwas schwarzer Pfeffer
  • 1/4 Teelöffel Paprikapulver
  • 1/4 Teelöffel Kurkuma
  • etwas gemahlene Muskatnuss
  •  
  • einige kleine Cocktailtomaten

Für die Füllung:
  • 200 g Frischkäse (z.B. Toscana Art)
  • schwarzer  Pfeffer
  • 125 g Mozzarella Minis (Abtropfgewicht), halbiert
  • einige schwarze Orangenoliven (Olive all' Arancia), entkernt und in Stückchen geschnitten *
  • einige eingelegte Orangenschalen (von den eingelegten Oliven) *
  • eine kleine Handvoll Basilikumblätter,  fein gezupft

Zubereitung der Rolle:

Die Zucchini waschen, die Enden abschneiden und auf einer feinen Reibe fein raspeln. Etwas salzen und ca. 10 Minuten durchziehen lassen. Danach die Raspel gut ausdrücken.

Den Backofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Die Eier mit den Gewürzen schaumig schlagen, das Mehl mit dem Backpulver vermischen und nach und nach in die verquirlten Eier geben und gut unterrühren. Zuletzt die Zucchiniraspel untermischen.

Kleine Tomaten in dünne Scheiben schneiden und die Kerne mit Flüssigkeit entfernen.

Die Tomatenscheiben auf das Backpapier legen, dabei einen breiten Rand frei lassen. Die Zucchinimasse vorsichtig auf die Tomatenscheiben geben und die Masse vorsichtig auf dem ganzen Blech verteilen und glattstreichen.

Das Blech in den vorgeheizten Ofen schieben und in ca. 25 - 30 Minuten leicht golden backen.

Das Blech aus dem Ofen nehmen, die Platte mit Backpapier vom Blech ziehen, ein Küchentuch auf die Zucchiniplatte legen und alles zusammen aufrollen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Ist die Platte ausgekühlt, sie entrollen, das Tuch entfernen und die Platte auf dem Backpapier belassen. Die Seite mit den Tomatenscheiben liegt immer noch unten.  

Den Frischkäse auf der ganzen Platte verstreichen, rundherum aber einen schmalen Rand freilassen. Mit frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen. Die Mozzarellahälften darauf verteilen, ebenso die Olivenstücke und Orangenschalen. Den Basilikum zupfen und gleichmäßig auf dem ganzen Frischkäse verteilen.

* hat man keine Orangen - Oliven, dann nimmt man Oliven nach Wahl und etwas abgeriebene Bio - Orangenschale

Nun die Rolle fest aufrollen, dabei das Backpapier zuletzt über die komplette Rolle schlagen. Mit Hilfe eines langen Lineals die Rolle nun noch fester formen. 

Das geht so: die Rolle liegt mittig zwischen dem Backpapier. Das Lineal der Länge nach auf das obere Papier legen und zum Boden der Rolle schieben. Dabei das untere Papier festhalten. Dabei wird die Rolle enger. Den Vorgang mehrmals wiederholen, bis die Rolle schön stramm gewickelt ist. 

Die Rolle in dem Backpapier zum Festwerden und Durchkühlen in den Kühlschrank stellen und mindestens 30 Minuten durchkühlen lassen.

Zum Servieren in dicke Scheiben schneiden. Guten Appetit.


Die gebackene, abgekühlte Zucchiniplatte wird nun gefüllt und anschließend von der linken, schmalen Seite her aufgerollt.


Die fertige Rolle im Anschnitt.















Mittwoch, 24. Juli 2024

bunte Gemüsequiche mit Salami

Immer diese Überlegungen, was gibt es heute Mittag zu essen . . . Ich mag das gar nicht, schon als meine Mutter früher oft fragte, was soll ich denn kochen, fand ich das blöd. Nun ja, seit weit über 40 Jahren stelle ich mir und meiner Familie auch oft die Frage . . . so ist das Leben, alles wiederholt sich.

Im Moment gibt es schönes, frisches Gemüse. So landeten Möhren, Zucchini, Paprika und Kohlrabi im Einkaufskorb. Im Kühlregal habe ich dann noch eine Rolle Quicheteig mitgenommen und schon war die Idee für eine bunte Gemüsequiche geboren. Zuhause habe ich dann noch so in den Gewürzschrank und den Kühlschrank geschaut und mir Röstzwiebeln, italienische Kräuter, Eier und Salami herausgestellt. Die Salami wollte verbraucht werden und ich dachte mir, das passt mit Sicherheit gut in die Quiche. Nur Käse hatte ich keinen, aber das war auch nicht nötig. Die Quiche wurde auch so schön würzig und hat uns (auch am nächsten Tag) lauwarm sehr gut geschmeckt. 

 


bunte Gemüsetarte mit Salami  30cm Tarteform

  • 1 Rolle Quiche-/Tarteteig aus dem Kühlregal
  • 2 Esslöffel Paniermehl
  •  
  • 1/2 Kohlrabi, in 1cm große Stücke gewürfelt
  • 4 dicke Möhren, in 0,5cm dünne Scheiben geschnitten
  • etwas Öl
  •  
  • 1 dicke Zucchini, in 1cm dicke Würfel geschnitten
  • 1 rote Paprika, in Stücke geschnitten
  • ca. 50 g Salami, gewürfelt
  • eine kleine Handvoll Röstzwiebeln (Fertigprodukt)
  •  
  • 4 Eier Gr. L
  • ca. 100 ml Milch
  • schwarzer Pfeffer
  • ca. 1/2 Teelöffel Paprikapulver
  • ca. 1/2 Teelöffel Curcumapulver
  • Muskatnuss, gerieben, nach Geschmack
  • Salz nach Geschmack
  • 1 Teelöffel getrocknete, italienische Kräuter

Ca. 10 Minuten vor Verwendung den Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Eine beschichtete Pfanne erhitzen, etwas Öl dazu geben und die Möhren anrösten, nach kurzer Zeit die Kohlrabi dazu geben und weiter rösten. Beide Gemüse sollen bissfest sein.

Den Teig auf seinem Backpapier in eine Tarteform legen. Den Boden mit etwas Paniermehl bestreuen, damit der Boden nicht durchweicht.

Die Möhren, Kohlrabi, Zucchini, Paprika, Salami und Röstzwiebeln gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Den Backofen auf 170°C Umluft vorheizen.

Die Eier mit der Milch verquirlen, die Gewürze dazu geben und pikant abschmecken. Den Guss über die Gemüse geben. 

Die Form auf die 2. Stufe von unten in den vorgeheizten Ofen schieben und ca. 40 - 45 Minuten golden backen. Der Rand soll schön golden und die Masse gestockt sein.

Vor dem Servieren noch ein paar Minuten ruhen lassen. Uns hat die Quiche lauwarm am besten geschmeckt.