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Dienstag, 24. März 2026

leckere Plätzchen bzw. Mürbekekse

Esst ihr auch so gerne Plätzchen oder Kekse zum nachmittäglichen Tässchen Kaffee oder Tee? An den gekauften stören mich sehr oft der hohe Zuckergehalt und sehr oft wird auch Palmöl verbacken. Das mag ich überhaupt nicht. Aus diesem Grund backe ich doch gerne schon mal Kekse selber.

Man sollte solche leckeren Plätzchen wirklich viel öfter selber machen. Mit so einer Musterrolle klappt das sehr gut. Die Kekse haben ein schönes Muster und jedes sieht anders aus. Es sind alles leckere Unikate und wenn man sich die Muster so anschaut, dann weiß man gar nicht, für welches man sich entscheiden soll. Außerdem geht das schnell, als letztes nochmal mit der Musterrolle kurz über den Teig zu fahren. Und dann braucht man den Teig nur noch in Stücke, Quadrate oder Dreiecke zu schneiden, oder mit einem Ausstecher die Plätzchen auszustechen. Ab aufs Backblech und backen.

Ich habe einige solcher Musterrollen. Es gibt sie mittlerweile wie Sand am Meer. Gute Rollen bekommt man auch schon mal auf Märkten bzw. Weihnachtsmärkten. Meine sind aus dem Internet von Pastrymade * (alle selber gekauft oder geschenkt bekommen). Die Auswahl im Shop ist riesig. Sie haben eine sehr gute Verarbeitung, wie ich finde, und die gelaserten Muster sind recht tief ins Holz gelasert/geschnitten. Das ist sehr wichtig, weil sonst die Muster nicht gut heraus kommen. Ich hatte mal eine hübsche Rolle geschenkt bekommen, wo das Muster nur ca. 1 mm tief war. Die konnte man leider total vergessen, das Muster war nach dem Backen nicht mehr sichtbar. Das war so schade und ärgerlich. Aus diesem Grunde achtet bitte darauf, dass die Rolle tief geschnittene Muster hat. 

Da manch einer sich bestimmt fragt, wo ich die Rollen her habe, habe ich alles verlinkt. Ich habe keinerlei Vorteile davon und alle Rollen sind selber erworben.

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Mushroom Rolling Pin Hier hatte ich die Plätzchen etwas krumm und puckelig ausgeschnitten. Aber dem Geschmack tat das keinen Abbruch . . .




leckere Mürbekekse , 2 Bleche
  • 190 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • etwas gemahlene Vanille
  • 1 dicke Prise Vanillesalz
  • 1 großes Ei
  • 375 g Dinkelmehl 630er
  • 1/2 Päckchen Backpulver

zuerst die Butter schaumig rühren, dann den Zucker und das Salz dazu geben und weiter alles schaumig rühren. Das Ei zugeben und ebenso gut mixen. Zuletzt das mit Backpulver vermischte und gesiebte Mehl unterkneten. 

Den Teig flach drücken, in Folie einschlagen und im Kühlschrank gut durchkühlen lassen.

Den gut gekühlten Teig auf einer bemehlten Backunterlage (oder zwischen Backpapier/Folie) ca. 3-4 mm dünn ausrollen. Dann den Teig leicht bemehlen *. 

* mein Tipp: dafür eignet sich mein Mehlzerstäuber sehr gut. 

Nun rollt man mit einer bemehlten Holz-Musterrolle beherzt, aber nicht zu fest, über die Teigplatte. Nach Wunsch dann mit diversen Ausstechern Kekse aus dem Teig ausstechen. Oder die Kekse in Stücke schneiden. Die Kekse auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Erneut zum Durchkühlen die Kekse in den Kühlschrank stellen. Sie sollen nochmals gut durchkühlen.

Den Backofen auf 190°C Umluft vorheizen und das Blech auf die 2. Stufe von unten einschieben und in ca. 10-12 Minuten hell golden backen. 

Die Kekse auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und abgekühlt in einer gut schließenden Blechdose aufheben. Man sollte die Kekse mindestens einen Tag durchziehen lassen, dann schmecken sie besonders gut.

Und dann sollte man die Dose erstmal verstecken, damit sich der Inhalt nicht in Null-Komma-Nichts in Luft auflöst . . . 

Ich wünsche euch frohes Backen und guten Appetit bei diesen leckeren Keksen.



Musterrollen gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Meine sind von Pastrymade. Die haben eine sehr gute Verarbeitung und die gelaserten Muster sind recht tief ins Holz gelasert/geschnitten. Das ist wichtig, weil sonst die Muster nicht gut heraus kommen.








kleiner Gag in der Keksdose . . .👇




Mein "Mehlsieb" klappt immer ohne Probleme.





Freitag, 12. Dezember 2025

mein Spritzgebäck

Dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, nicht so viele Kekse zu backen. Aber Spritzgebäck muss sein. Dieses Rezept hier backe ich nun schon seit über 40 Jahren. Ich habe im Laufe der Zeit nur die Zuckermenge etwas reduziert, so schmeckt das Spritzgebäck eher "unsüß" als zu süß. So mögen wir es am liebsten.

Das eine Jahr hatte ich statt der Vanille etwas Tonkabohne zum Aromatisieren genommen, aber das war nicht so mein Fall. Natürlich kann man auch mehr Zitronenschale oder auch Orangenschale nehmen, manche nehmen vielleicht sogar Zimt, Kardamom oder sogar Spekulatiusgewürz. Das schöne ist, man hat dann immer andere Plätzchen. 

Unser Favorit ist aber die unten aufgeführte Variante mit etwas Zitronenschale und Vanille. Hach, sie sind aber auch lecker und so schön mürbe . . . Dieses Jahr sind sie besonders mürbe und lecker geworden.

Wie ihr mit Sicherheit schon bemerkt habt, backe ich Sämtliches mit 630er Dinkelmehl. Wer kein Dinkelmehl nehmen möchte, kann selbstverständlich auch 405er Weizenmehl nehmen. Das geht genauso gut und schmeckt ebenso. Und hier kommt das Rezept:



mein Spritzgebäck

  • 250 g Butter (Süßrahmbutter)
  • 180 g Zucker
  • 20 g Vanillezucker
  • das Mark einer Vanilleschote oder etwas geriebene, getrocknete Vanille
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 1 Ei, Gr. L (oder 3 Eigelbe * )
  • etwas abgeriebene Bio - Zitronenschale

  • 500 g Dinkelmehl 630er
  • 7 g Backpulver (1/2 Päckchen)
  • ca. 1 Eßlöffel Milch

Butter, Zucker und Ei schaumig rühren. Das Mehl mit dem Backpulver gut mischen und mit der Milch unterkneten. 

Zu Rollen formen, die in der Größe so groß wie der Einfüllstutzen des Fleischwolfes sein sollten und die Rollen abgedeckt im Kühlschrank mindestens 1 Stunde kühlen. Ich stelle den Teig allerdings schon am Vortag her und lasse den Teig über Nacht im Kühlschrank gut durchkühlen.

Die Rollen dann durch den Fleischwolf (mit einem Gebäckaufsatz für Spritzgebäck) drehen und das Gebäck auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. 

Im vorgeheizten Ofen bei 185°C Umluft in ca. 15 Minuten golden abbacken.

Das Spritzgebäck auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und dann in einer gut schließenden Blechdose aufheben.

* mit den Eigelben wird das Spritzgebäck noch etwas feiner

* Tipp: anstelle von Vanille kann man auch etwas geriebene Tonkabohne verwenden

noch ein Tipp: backt gleich die doppelte Menge, das ergibt 5 Bleche Kekse 


Ich habe einen Fleischwolf für meine KitchenAid, womit man ganz schnell das Spritzgebäck "durchorgeln" kann.













Freitag, 6. Dezember 2024

leckere Kränzchen aus Salzbrezeln

Letztes Jahr hatte ich zu Weihnachten kleine Kränzchen aus Salzbrezeln "gebastelt", die ich mit etwas Zuckerdeko verziert hatte. Diese Kränzchen sehen nicht nur sehr hübsch aus, sie schmecken auch gut und machen richtig was her.

Wenn man sie nicht sofort verspeisen oder auch lieber verschenken möchte, dann ist es ratsam, sie nach dem Fertigstellen und Auskühlen gut in Klarsichtfolie halbwegs luftdicht zu verpacken, damit sie knusprig und frisch bleiben.



für ein Kränzchen aus Salzbrezeln benötigt man:

  • 12 kleine Salzbrezel
  • geschmolzene Zartbitterschokolade
  • Zucker- oder Schokoladenstreusel zur Deko

Die Schokolade mit einem großen Küchenmesser fein hacken und im Wasserbad schmelzen.

Ein Backblech mit Backpapier belegen und die Salzbrezel bereit stellen. Ebenso die Streudeko. Auf ein Backblech passen vier fertige Kränzchen. Möchte man mehr zubereiten, dann weitere Bögen bereit legen.  

Aus sechs Brezeln wird nun ein Kreis gelegt. Dann jede Brezel einzeln mit den zwei Öffnungen in die geschmolzene Schokolade tauchen und auf das Backpapier legen. Den nächsten Brezel anlegen und so weiter verfahren, bis ein Kreis entstanden und geschlossen ist. Bei Bedarf noch etwas zurechtrücken. 

Für die zweite Lage den Vorgang wiederholen, dabei aber die erste Brezel versetzt auf die unteren zwei Brezel legen. Weiterverfahren, bis auch hier der Kreis geschlossen ist. Fertig ist das Kränzchen.

Als Abschluss Deko nach Wunsch aufstreuen und alles festwerden lassen. Nach dem Festwerden der Schokolade ist das Kränzchen recht stabil. Dann vorsichtig vom Backpapier abheben und dann kann es entweder in Folie, Tütchen & Co. verpackt werden oder gleich als Deko auf den Essteller gelegt werden.


Auch als Tellerdeko sehr gut geeignet.



Jetzt muss die Schokolade nur noch festwerden.




Die Kekse hatte ich nach diesem Rezept gebacken.



Samstag, 17. Dezember 2022

kleine Heidesand - Plätzchen

Im Advent findet der Backwahn jenseits des Ganges wie jedes Jahr in ganz vielen Küchen statt. So auch bei mir. Im Grunde hatte ich nicht viel Lust Kekse zu backen, aber wie es oft so ist, man möchte doch ein Plätzchen zum Kaffee und dann backt man doch.

Spritzgebäck hatte ich auch schon 5 Bleche gebacken und nun sollte es Heidesand sein. Heidesand mag ich total gerne, als ich Kind war gab es in einer bestimmten Bäckerei immer große Heidesandtaler, die ich mega lecker fand. Aber so große Taler wollte ich nicht backen. Ich dachte eher an kleine Plätzchen.

Und so habe ich zwei Bleche Heidesand - Plätzchen gebacken. Den Teig hatte ich schon am Vortag hergestellt und die Rollen zum Durchkühlen in den Kühlschrank gestellt.

Am nächsten Tag habe ich den Ofen vorgeheizt und das Backblech mit Backpapier belegt. Die Teigrollen wurden dann in 1cm dicke Scheibchen geschnitten und mit Abstand aufs Blech gelegt. Nach ca. 15 Minuten waren sie schon fertig. 

Als ich sie dann direkt mit einem großen Spatel vom Blech nehmen wollte, fielen ein paar Kekse direkt auseinander. Ich habe sie dann auf dem Blech abkühlen lassen und sie erst dann auf das Abkühlgitter gelegt. Als sie dann wirklich komplett ausgekühlt waren habe ich sie vorsichtig in die Blechdose gelegt. Nun hoffe ich, dass wir diese unheimlich mürben Heidesand - Plätzchen nicht alle mit dem Löffel aus der Dose essen müssen . . .  nein, müssen wir zum Glück nicht. Man muss sie zwar vorsichtig behandeln, aber eines steht fest, sie sind sehr lecker und sehr mürbe geworden. Und was mich besonders freut, sie kommen denen, die ich als Kind gegessen habe, im Geschmack sehr nahe.

 


kleine Heidesand - Plätzchen, ca. 120 Stück

  • 250 g Butter
  • 150 g Zucker
  • etwas Vanillezucker
  • 370 g Dinkelmehl 630er
  • 1 gestrichener Teelöffel Backpulver
  • 1 Prise Vanillesalz

Die Butter auf mittlerer Hitze zerlassen und rührend zum Bräunen bringen. Die so entstandene Nussbutter abkühlen lassen. Die kleinen, braunen "Pünktchen" (gebräunte Molke) unbedingt in der Butter lassen. Danach mit dem Zucker schaumig rühren und nach und nach das mit Backpulver vermische Mehl zufügen und gut unterkneten.

Aus dem Teig Rollen formen (ca. 2cm Durchmesser) und abgedeckt zum Durchkühlen in den Kühlschrank stellen.

Zwei Backbleche mit Backpapier belegen, den Backofen auf 170°C Umluft vorheizen.

Die Teigrollen aus dem Kühlschrank nehmen, in 1cm dicke Scheibchen schneiden und mit etwas Abstand auf das Backblech legen.

Die Bleche in den heißen Ofen schieben und in ca. 15 - 20 Minuten golden backen. Die Plätzchen auf dem Backblech abkühlen lassen, da sie sehr leicht brechen.

Vorsichtig die Heidesand in eine Blechdose legen und die Dose an einem kühlen Platz aufbewahren.















ich wünsche euch einen schönen 4. Advent


Samstag, 29. Oktober 2022

Cantuccini - leckere Mandelkekse nach original italienischem Rezept

So langsam kann man sich schon Gedanken machen, welche Kekse man zu Weihnachten backen möchte. Ich bin auch schon gespannt, welche Sorten es bei uns dieses Jahr werden. Aber mein heutiges Rezept der "Cantuccini" kann man rund ums Jahr backen. 

Cantuccini sind ein traditionelles toscanisches Mandelgebäck aus der Nähe von Florenz. Sie sind recht hart, weil sie doppelt gebacken werden. (So wie man Zwieback auch doppelt backt). Dadurch sind sie sehr lange haltbar, falls sie nicht direkt gegessen werden . . . 

Weil sie so hart sind, isst man sie am besten mit einem Espresso, Cappuccino oder einem Lungo, indem man sie in den Kaffee tunkt oder stippt. Sie werden dann sofort weich. Mit einem Kakao oder einem Glas Milch oder auch mit einem guten Schwarzen Tee schmecken sie ebenso. Sehr gut schmecken sie aber auch zusammen mit einem selbstgemachten Limoncello, einem italienischen Zitronenlikör. 

Aber Vorsicht beim Essen ohne sie zu tunken. Die Cantuccini sind doch sehr hart und daran könnte man sich im wahrsten Sinne des Wortes die Zähne ausbeißen. . . 

Zurück zum Rezept. Es ist ein original italienisches Rezept, welches ich schon seit Jahren habe. Wo ich es allerdings her habe, kann ich nicht mehr sagen.



Cantuccini  (original italienisches Rezept)

  • 2 Eier
  • 250 g Zucker
  • 1 Prise Vanillesalz*
  • etwas gemahlene Vanille
  • 250 g Dinkelmehl 630er
  • 3,5 g Trockenhefe (1/2 Päckchen)
  • 250 g ganze Mandeln mit Haut

die Hälfte der Mandeln kurz anrösten, dann die Mandeln halbieren und zur Seite stellen. Die Eier zusammen mit dem Zucker und dem Salz schaumig rühren. Die Hefe mit dem Mehl vermischen und unter die Eier-Zucker-Mischung rühren. Zuletzt die Mandeln unterrühren. Den Teig abgedeckt ca. 15 Min. an einem warmen Ort gehen lassen. Den Backofen auf Ober-/ Unterhitze 180°C vorheizen.

Ein Blech mit Backpapier belegen, den Teig in 3cm dicke Rollen formen und mit Abstand aufs Backpapier legen. Im vorgeheizten Ofen in der Mitte 40 Min. backen. Das Blech herausnehmen und die Rollen etwas abkühlen lassen. Die noch warmen Cantuccini mit einem scharfen Sägemesser in 1cm dicke Scheiben schneiden und mit der Schnittfläche wieder zurück aufs Blech legen. Ruhig dicht an dicht. Nochmals weitere 10 Min. backen. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und in einer Blechdose aufheben.

* Vanillesalz mache ich immer selber. Sämtliche Rezepte, die Salz und auch Vanille benötigen, können mit diesem Salz gewürzt werden. Aber sollte man kein Vanillesalz zu Hause haben, kann man selbstverständlich auch "normales" Salz verwenden.


nun sind sie doppelt gebacken und können nach dem Auskühlen in eine gut schließende Blechdose

 

Samstag, 14. Mai 2022

Nussecken nach Marcel's Rezept 2022

Hach, mit vollem Mund und Schokofingern lässt sich schlecht was schreiben.... 😋😍😍😍. Die Nussecken nach Marcels Rezept sind aber auch lecker.

Es ist schon zwei Jahre her, da hatte Fernsehkonditor Marcel Seeger * im bei hier+heute im WDR * leckere Nussecken gebacken. Und Nussecken mögen wir sehr, sehr gerne.

Sein Rezept (Nussmasse) hatte ich aber damals aus Ermangelung an Zutaten etwas abändern müssen. Egal, ich hatte sie trotzdem gebacken und das Ergebnis war nicht nur lecker, sie haben unheimlich gut geschmeckt. Mein Mann meinte, super, sie sind auch nicht so süß. Kein Wunder, ich hatte auch den Zucker rationiert . . .

Ich empfehle euch wirklich diese leckeren Nussecken selber zu backen. Ich habe euch hier meine Rezeptur aufgeschrieben. Oder ihr nehmt Marcels Rezept für die Nussmasse. Sie steht auch unten aufgeführt.

Die fertigen, in Schokolade getunkten Nussecken hebt man am besten in einer gut schließenden Blechdose auf. So halten sie sich einige Tage schön frisch.

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Nussecken nach Marcel's Rezept (Menge für ein Backblech, nach dem Originalrezept von Marcel Seeger *)

Zutaten für den Mürbeteig

  • 150 g Butter
  • 120 g Zucker
  • 1 Ei (Gr. M)
  • 1 Prise gemahlenen Zimt
  • 1 Prise Salz
  • etwas ausgekratztes Vanillemark aus der Vanilleschote
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • 300 g Dinkelmehl 630er 

Butter und Zucker verkneten. Zimt, Salz, Vanillemark, Zitronensaft und das Ei zugeben. Alles gut verkneten, Mehl zugeben und die Zutaten miteinander zu einem glatten Mürbeteig verarbeiten. Den fertigen Teig in eine Frischhaltefolie oder eine luftdichte Box verpacken und mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. So bekommt der Teig eine schöne Bindung und lässt sich anschließend besser ausrollen. Den gekühlten Mürbeteig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche kurz durchkneten und dann auf die Größe eines Backblechs ausrollen.

Den Backofen auf 200°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den ausgerollten Teig darauf legen. Die Teigfläche mit einer Gabel vielfach einstechen damit der Teig beim Backen keine Blasen wirft. Den Mürbeteigboden im vorgeheizten Backofen bei 200° C Ober- und Unterhitze 10 Minuten anbacken. Anschließend den Mürbeteigboden aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

  • 150 g Aprikosenmarmelade
  • 20 ml  Wasser

die Aprikosenmarmelade  mit Wasser verrühren  und aufkochen. Anschließend den angebackenen Mürbeteigboden mit der gekochten Marmelade mittels eines Silikonpinsels dünn bestreichen.

Zutaten für die Nussecken - Masse  (Marcels Originalrezept)

  • 600 g Zucker
  • 300 g Haselnüsse, gemahlen
  • 240 g Haselnüsse, gehobelt
  • 8 Eiweiß               
  • 1 Prise Salz
  • etwas  ausgekratztes Vanillemark aus der Vanilleschote
oder ihr nehmt mein Rezept für die Nussmasse:

Zutaten für die Nussecken - Masse  (meine Variante)

  • 130 g Haselnüsse, gemahlen
  • 70 g Haselnüsse, gehackt und geröstet (fertig gekauft, diese 70 g habe ich gemahlen)
  • 130 g  Haselnüsse, gehackt und geröstete (fertig gekauft)
  • 100 g Pecannüsse, gemahlen (oder Walnüsse)
  • 300 g Zucker
  • 1 dicke Prise Vanillesalz
  • etwas Vanille
  • 4 Eiweiß Gr. L **
** die übrig gebliebenen Eigelbe habe ich einzeln in etwas Folie gegeben und in den Froster gestellt. Sobald sie gefroren sind kommen sie in eine verschließbare Dose und bleiben so im Froster und können dann einzeln zur Weiterverwendung entnommen werden.

Alle Zutaten in einer Schüssel gut miteinander vermischen. Die fertige Nussmasse auf dem vorgebackenen und mit Marmelade bestrichenen Mürbeteigboden verteilen und glatt streichen. Anschließend die Nussecken im vorgeheizten Backofen bei 190° C Ober- und Unterhitze 25- 30 Minuten goldbraun backen. 

Nach dem Backen die Oberfläche mit einem scharfen Messer in der gewünschten Größe (etwa 10 x 10 cm) anritzen, so lassen sich die Nussecken später besser durchschneiden ohne dass die Oberfläche bricht. Nun die Nussecken vollständig auskühlen lassen und dann in die angezeichneten Quadrate  (etwa 10 x 10 cm ) schneiden. Diese Quadrate jetzt von Ecke zu Ecke schneiden, um gleichmäßige Dreiecke zu erhalten.

Zutaten für die Fertigstellung

  • circa 200 g Schokoladen-Kuchenglasur

Die fertigen kalten Nussecken an deren Enden in aufgelöste Schokoladen-Kuchenglasur eintauchen und dann auf einem Stück Backpapier ablegen. So können sie nirgendwo ankleben und zerbrechen wenn man sie wieder ablösen möchte. Alternativ kann man auch Schokolade temperieren und die Nussecken darin eintauchen.

😋😋😋


mein Tipp für die übrig gebliebenen Eigelbe: einfach ein Stück Folie in den Eierkarton oder ein kleines Schälchen legen, das Eigelb hinein geben, die Folie verdrehen und alles in den Froster stellen. So kann bei Bedarf jedes Eigelb einzeln entnommen werden.



jetzt noch in Dreiecke schneiden und die Spitzen in Schokolade tunken

😋😋😋

mein Tipp: in einer Blechdose halten sie einige Zeit sehr gut frisch, sofern sie nicht sofort gefunden werden

😋😋😋



😋😋😋




🌸🌼🌼🌼🌸





Mittwoch, 29. Dezember 2021

Spekulatius - Apfel - Schichtdessert

Habt ihr auch noch Spekulatius, also Gewürz-Spekulatius von Weihnachten und der Adventszeit übrig? Wir mögen Weihnachtskekse komischerweise immer nur in der Vorweihnachtszeit. Und auf Weihnachten. Meistens sind sie aber auch bis dahin aufgefuttert.

Solltet ihr aber noch einige Spekulatius (oder andere Kekse) haben, dann ist mein Dessertrezept eine gute Alternative zur Vernichtung von Keksen.

Ich hatte für mein Dessert noch einigen Gewürzspekulatius übrig behalten. Zusammen mit einer leicht gesüßten Mascarpone-Sahnecreme, etwas Birnenlikör und fruchtigem Apfelmark entsteht ein sensationelles Dessert. Das schmeckt so lecker. Ich hätte gleich mehr machen sollen . . .

Die unten im Rezept aufgeführten Mengen sind alles Circa - Angaben, weil man das Dessert so schichten kann, wie man gerne möchte. Meine Version habe ich euch mal aufgeschrieben.

Also, falls ihr noch Weihnachtsplätzchen oder Spekulatius habt, dann wäre dieses Dessert doch eine gute Resteverwertung. Lasst es euch schmecken.



Spekulatius - Apfel - Schichtdessert   ca. 6 größere Portionsgläser

  • 4 mittelgroße, säuerliche Äpfel
  • etwas Zimt nach Geschmack
  • etwas Zucker nach Geschmack

  • 1 Becher geschlagene Sahne
  • 250 g Mascarpone
  • 1 Esslöffel Vanillezucker

  • 4 Esslöffel Apfelsaft
  • 2 Esslöffel Williamslikör (oder Apfelschnaps) *

  • 200 g Gewürzspekulatius
  • einige Apfelchips (getrocknete Apfelscheiben) zur Deko 

die Äpfel schälen, entkernen und mit ganz wenig Wasser dünsten bis sie weich sind. Mit einem Stampfer oder einer Gabel grob stampfen bis sie zu Mus werden. Mit Zimt und eventuell noch mit etwas Zucker abschmecken. Auskühlen lassen.

Die Sahne mit dem Zucker und der Mascarpone verrühren, den Spekulatius in kleine Stückchen bröseln. 

Den Apfelsaft mit dem Schnaps * verrühren.

* muss nicht, kann aber hinein. Aber wenn Kinder mitessen den Likör unbedingt weglassen !

Jetzt geht es ans Schichten. In jedes Schälchen als erste Schicht einige Spekulatiusbrösel hineingeben, mit etwas Saft beträufeln. Dann eine Schicht Apfelmark hineingeben und darauf die Mascarponecreme. Dann den Vorgang wiederholen. Die Gläschen in den Kühlschrank stellen und mindestens 3 Stunden gut durchkühlen lassen.

Vor dem Servieren einige feine Brösel und noch eine Scheibe Apfelchips als Deko auf die Creme geben.

Das Schichtdessert schmeckt aber auch noch am nächsten Tag sehr gut. 

Tipp: wer das Apfelmark nicht selber kochen möchte, der nimmt gekauftes Apfelmark. Apfelmark ist im Gegensatz zum Apfelmus nicht gesüßt.










Samstag, 6. November 2021

Cannoli mit Pistazien

Wenn man in Italien ist, dann geht kein Weg an Cannoli vorbei. Diese wahnsinnig leckere Nascherei solltet ihr auf jeden Fall auch probieren, falls ihr sie noch nicht kennen solltet. Man bekommt sie in guten Bäckereien und Cafés. Gut gekühlter Teig wird um Edelstahlförmchen geformt und in Öl knusprig ausgebacken. Nach dem Auskühlen werden sie mit einer cremigen Ricottacreme gefüllt und sofort serviert. 

Diese kleinen, gefüllten Röhrchen (Cannolo, Mehrzahl Cannoli) stammen ursprünglich aus Sizilien und wurden früher zur Fastenzeit gebacken. Heutzutage bekommt man dieses leckere Gebäck das ganze Jahr über in ganz Italien.

Im Urlaub hatten wir in einer Bäckerei Cannoli gesehen und uns welche gegönnt. Wahnsinn, wie lecker die waren. Sofort stand für mich fest, die werde ich zu Hause ausprobieren. Gesagt, getan. Im Internethandel hatte ich mir zylinderförmige Edelstahlröhrchen für Cannoli bestellt und sofort Cannoli gebacken. Schön ist, dass man das Gebäck an sich schon ein paar Tage vorher backen und in einer Blechdose gut aufheben kann. Denn man soll sie erst kurz vor dem Verzehr mit der Ricottafüllung füllen, ansonsten würden sie weich werden. Auch die Füllung lässt sich gut vorbereiten. Oder man muss das Gebäck vorher noch innen mit geschmolzener Schokolade auskleiden, dann kann die Füllung den Teig nicht so schnell durchweichen.



Cannoli mit Pistazien,   ca. 16 Stück

  • 250 g Dinkelmehl (630er) oder Weizenmehl (405er)
  • 30 g Puderzucker
  • 50 g Butter 
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 1 Ei
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 1 Teelöffel Kakaopulver
  • 30 ml Weißweinessig
  • ca. 30 ml Marsala (oder Rotwein)

  • 1 Eiweiß
  • neutrales Pflanzenöl
  •  
  • Cannoli-Formen (Edelstahlhülsen, ca. 12cm lang und 2,5cm im Durchmesser. Die Hülsen dürfen nicht zugeschweißt sein und müssen der Länge nach eine offene Kante haben, dass man sie etwas zusammendrücken kann)

die trockenen Zutaten sieben und gut mischen. Dann aus allen Zutaten einen geschmeidigen Teig kneten. Ist der Teig zu fest, noch etwas Marsala dazu geben.
Den Teig flach drücken und in Folie eingeschlagen mindestens eine Stunde (oder über Nacht) im Kühlschrank gut durchkühlen lassen.

Die Cannoli - Formen rundherum mit etwas neutralem Speiseöl leicht einölen. Das geht am besten mit geölten Händen . . . 

Den Teig portionsweise ganz dünn ausrollen und Kreise von 10cm ausstechen. Den Teigkreis leicht überlappend um die Cannoli-Form legen. Die Überlappung mit Eiweiß bestreichen und den Teig gut zusammendrücken. 

Das Öl in einem Wok (oder einer Fritteuse oder hoher Topf) auf 175°C erhitzen. Die Temperatur mit einem Thermometer oder Holzstäbchen prüfen. Am Holzstäbchen sprudelt es, wenn das Öl heiß genug ist.

Die Cannoli nacheinander portionsweise ausbacken und auf einem Küchenkrepp auskühlen lassen. Das Röhrchen erst nach dem Auskühlen leicht zusammen drücken und mit einer leichten Drehbewegung vorsichtig aus dem Cannolo herausdrehen. Achtung, wenn sie sehr dünn sind, dann können sie sehr leicht zerbrechen.

mein Tipp: sollten die Cannoli nach dem Ausformen innen noch etwas weich und nicht so richtig durchgebacken sein, dann die Röllchen noch im Backofen bei 180°C einige Minuten nachbacken. 

Die Cannoli können ohne Probleme schon einige Tage vor dem Verzehr gebacken werden. Man hebt sie am besten in einer Blechdose auf. Die Cannoli erst vor dem unmittelbaren Servieren füllen. So bleiben sie schön knusprig und weichen nicht durch.

für die Füllung:

  • 400 g Ricotta  
  • ca. 80 g Zucker
  • gehackte, ungesalzene Pistazien
  • Puderzucker
Ricotta und Zucker mit dem Handmixer gründlich mixen, bis der Zucker sich aufgelöst hat und die Creme ganz glatt ist. Die Creme abschmecken, eventuell nachsüßen, etwas fein gehackte Pistazien untermischen und die Füllung gut durchkühlen lassen.

Die Füllung in einen Spritzbeutel geben oder einen kleinen, schmalen Löffel nehmen und die Cannoli beidseitig mit der Creme befüllen. Die Enden in fein gehackte Pistazien tauchen und die fertigen Cannoli mit Puderzucker bestreuen. Sofort servieren.



" Holy Cannoli "


von den Teigrohlingen bis zu den servierfertigen Cannoli



Leckerei in Südtirol: große Spitzbuben (ca. 10 cm ) und Cannoli. Gut verpackt zum Mitnehmen.





💝😋💝



💝😋💝

Donnerstag, 10. Dezember 2020

saftige Kokosmakronen

Außen knusprig, innen weich und saftig, so sind meine Kokosmakronen geworden. Ich hatte schon ewig keine Kokosmakronen gegessen, geschweige dann gebacken und dieses Jahr habe ich endlich mal wieder welche gebacken.

Das folgende Rezept ist mehr als einfach und das Ergebnis erstaunlich gut geworden und besser als erwartet. Vor allem sind sie innen schön saftig.




Kokosmakronen , ca. 30 Stück
  • 4 Eiweiß
  • 200 g Puderzucker
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Prise Vanillesalz 
  • 200 g Kokosraspeln
  • runde Backoblaten
  •  
  • geschmolzene Kuvertüre oder Schokolade
Das Eiweiß zusammen mit dem Puderzucker in einem Topf gut vermischen, den Zimt und das Salz zugeben und alles auf kleinster Flamme langsam erwärmen. Dabei immer rühren. Alles darf nur lauwarm werden und wird so lange erwärmt, bis sich der Puderzucker aufgelöst hat. Die Masse darf 50°C nicht übersteigen. 

Dann die Kokosraspel unterrühren und alles sofort vom Herd nehmen, damit die Masse nicht zu warm wird.
Ein Backblech mit Backpapier belegen und darauf die Backoblaten verteilen. 

Den Backofen auf 150°C Ober-/ Unterhitze oder 130°C Umluft vorheizen.

Mit zwei Teelöffeln die Kokosmasse auf den Backoblaten verteilen und das Blech mittig in den Ofen schieben und die Makronen ca. 20 Minuten leicht golden backen lassen.

Die Makronen auf einem Kuchengitter gut auskühlen lassen. Wer möchte verziert oder taucht sie noch in geschmolzene Kuvertüre oder Schokolade. 

Die ausgekühlten Makronen in einer Blechdose aufheben. Sie bleiben auch nach Tagen außen knusprig und innen wunderbar saftig.





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Mittwoch, 23. September 2020

leckere, mürbe Schäfchenkekse

Esst ihr auch so gerne Kekse zum nachmittäglichen Tässchen Kaffee oder Tee? An den gekauften stören mich sehr oft der hohe Zuckergehalt und sehr oft wird auch Palmöl verbacken. Das mag ich überhaupt nicht. Aus diesem Grund backe ich doch gerne schon mal Kekse selber.

Und so habe ich mal wieder mürbe Butterkekse gebacken. Aber sie sollten auch hübsch aussehen. Dafür hatte ich mir letztens eine neue Sheep - Rollingpin Musterrolle * von PastryMade* gekauft. Die niedlichen Schäfchen hatten es mir angetan und wie ihr unten seht, sind die Kekse wirklich hübsch geworden. Und dass sie auch gut schmecken, brauche ich nicht zu erwähnen.
* dieser Blogbeitrag kann +++ WERBUNG ohne Auftrag +++ enthalte (Verlinkung und/oder Namensnennung)
Aber egal von welcher Firma ihr eine Musterrolle kauft, wichtig ist, dass das Muster tief genug gelasert wurde. Ansonsten klappt das mit den Mustern auf den Keksen nicht.


jetzt noch in Stücke schneiden und dann werden sie gebacken


frisch gebacken und ausgekühlt - die Kekse behalten auch nach dem Backen noch ihr Muster


leckere Schäfchenkekse , 2 Bleche
  • 190 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • etwas gemahlene Vanille
  • 1 dicke Prise Vanillesalz
  • 1 großes Ei
  • 375 g Dinkelmehl 630er
  • 1/2 Päckchen Backpulver

zuerst die Butter schaumig rühren, dann den Zucker und das Salz dazu geben und weiter alles schaumig rühren. Das Ei zugeben und ebenso gut mixen. Zuletzt das mit Backpulver vermischte und gesiebte Mehl unterkneten. 

Den Teig flach drücken, in Folie einschlagen und im Kühlschrank gut durchkühlen lassen.

Den gut gekühlten Teig auf einer bemehlten Backunterlage (oder zwischen Backpapier/Folie) ca. 3-4 mm dünn ausrollen. Dann den Teig leicht bemehlen *. 

* mein Tipp: dafür eignet sich mein Mehlzerstäuber sehr gut. 

Nun rollt man mit einer bemehlten Holz-Musterrolle beherzt, aber nicht zu fest, über die Teigplatte. Nach Wunsch dann mit diversen Ausstechern Kekse aus dem Teig ausstechen. Die Kekse auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Erneut zum Durchkühlen die Kekse in den Kühlschrank stellen. Sie sollen nochmals gut durchkühlen.

Den Backofen auf 190°C Umluft vorheizen und das Blech auf die 2. Stufe von unten einschieben und in ca. 10-12 Minuten hell golden backen. 

Die Kekse auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und abgekühlt in einer gut schließenden Blechdose aufheben. Man sollte die Kekse mindestens einen Tag durchziehen lassen, dann schmecken sie besonders gut.

Und dann sollte man die Dose erstmal verstecken, damit sich der Inhalt nicht in Null-Komma-Nichts in Luft auflöst . . . Ich wünsche euch frohes Backen und guten Appetit bei diesen leckeren Keksen.

Ich habe noch andere Musterrollen, falls ihr mögt, schaut doch mal  >HIER<