Posts mit dem Label Knödel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Knödel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 9. Oktober 2024

Zwetschgenknödel mit Topfenteig

Herrlich, wenn im Herbst Zwetschgen reif sind und ich damit nicht nur Kuchen, Strudel und Co. backen kann, sondern auch Zwetschgenknödel. Die sind immer eine Wucht. So schön fruchtig, saftig und aromatisch und mit dem Topfenteig leicht zu kochen.

Zum Rollen der Knödel bevorzuge ich mittlerweile Einmalhandschuhe. Der Teig klebt so gut wie nicht an den Handschuhen (Mehl zum Rollen benutze ich aber trotzdem) und die Hände bleiben sauber. Wer keine hat oder benutzen möchte, der nehme bitte ordentlich bemehlte Hände. Das geht natürlich auch.



Zwetschgenknödel mit Quarkteig  8 Stück

  • 1 Eigelb
  • 50 g Butter
  • 60 g Hartweizengrieß
  • 2 Teelöffel Zitronenzucker
  • 250 g Magerquark
  •  
  • 80 g Dinkelmehl 630er
  • 1 Eischnee
  • 1 Prise Vanillesalz
  •  
  • 9 dicke Zwetschgen
  •  
  • 50 g Paniermehl oder Semmelbrösel
  • 25 g Zucker
  • 1 knapper Teelöffel Zimt
  •  
  • reichlich Mehl zum Bemehlen der Hände 

  • großer Kochtopf 
  • 1 Esslöffel Zucker
  • 2 Teelöffel Salz
  •  
  • zerlassene, braune Butter (falls man mag)


das Eiweiß mit einer dicken Prise Salz ganz steif schlagen und beiseite stellen. Das Eigelb mit der Butter schaumig rühren und nach und nach den Grieß, Mehl, Zitronenzucker und den Quark unterrühren. Dann abwechselnd das Mehl und den Eischnee unterheben.

Die Masse für 45 Minuten in den Kühlschrank stellen. Währenddessen das Paniermehl mit dem Zucker und dem Zimt gut vermischen und die Zwetschgen entkernen. 

Eine Zwetschge halbieren, dann die Hälften nochmals halbieren und das Viertel quer teilen. Mit diesem Stück Frucht jede Zwetschge füllen *.

Den Teig in acht Teile teilen und jede gefüllte Zwetschge  mit dem Teig umhüllen. Dabei die Hände ordentlich bemehlen, der Teig klebt leider (manchmal) sehr. Mit den bemehlten Händen zu schönen, runden, möglichst glatten Knödeln rollen.

* viele nehmen statt der Frucht ein Stück Würfelzucker. Aber wir mögen gerne besonders viel Frucht in den Knödeln und so ersetze ich den Kern mit einem Stück Frucht statt Würfelzucker.

Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen, Salz dazu geben und einen Esslöffel Zucker. Wenn es kocht, die Knödel hinein legen, die Temperatur herunterschalten und die Knödel leise simmern lassen bis sie an der Oberfläche schwimmen. Das dauert ca. 10 Minuten. Ab und an die Knödel wenden.

Mit einem Schaumlöffel herausheben und die Knödel einzeln in der Bröselmischung wenden. Wer mag gibt noch zerlassene Butter darüber. (Das haben wir uns aber verkniffen). Und schon kann geschlemmt werden.





Diese verschieden großen Zwetschgen fand ich in einem Korb gekaufter Früchte. Wahnsinn, wie unterschiedlich groß die Zwetschgen waren.



Zwetschgen am Baum



Mittwoch, 24. August 2022

Zwetschgenknödel mit Quarkteig

Was macht man mit leckeren Zwetschgen außer einen leckeren Kuchen? Natürlich Zwetschgenknödel. Herrlich, diese Knödel aus leckerem Kartoffelteig. Die sind immer sehr lecker. Das Rezept könnt ihr hier nachlesen.

Auch mit wunderbaren Aprikosen koche ich sehr gerne Marillenknödel. Doch jetzt sollte es Knödel mit Zwetschgen geben. Und da habe ich mal wieder etwas Neues ausprobiert. 

Meine Marillenknödel und auch die Zwetschgenknödel bereite ich immer mit einem Kartoffelteig zu. Dieses Mal habe ich mich aber für einen Quarkteig entschieden. Die Zubereitung ist auch nicht sonderlich schwer, ich habe mein Rezept hier aufgeschrieben. Allerdings darf man nicht verschweigen, dass der Teig mächtig klebt bzw. kleben kann und man die Knödel nur mit reichlich bemehlten Händen vorsichtig rollen sollte.

Aber lasst euch davon nicht abhalten, diese leckeren Zwetschgenknödel zu kochen. Wir waren vom Geschmack sehr angetan. Die Zwetschgen waren wunderbar saftig und hatten eine schöne Süße. Der Quarkteig bekam durch den Zitronenzucker einen wunderbaren frischen, leicht zitronigen Touch und der Zimt in den Bröseln rundete nochmal alles ab. Herrlich. Ich werde die Zwetschgenknödel auf jeden Fall wieder mit Quarkteig zubereiten.



Zwetschgenknödel mit Quarkteig  8 Stück

  • 1 Eigelb
  • 50 g Butter
  • 60 g Hartweizengrieß
  • 2 Teelöffel Zitronenzucker
  • 250 g Magerquark
  •  
  • 80 g Dinkelmehl 630er
  • 1 Eischnee
  • 1 Prise Vanillesalz
  •  
  • 9 dicke Zwetschgen
  •  
  • 50 g Paniermehl oder Semmelbrösel
  • 25 g Zucker
  • 1knapper Teelöffel Zimt
  •  
  • reichlich Mehl zum Bemehlen der Hände

  • großer Kochtopf 
  • 1 Esslöffel Zucker
  • 2 Teelöffel Salz
  •  
  • zerlassene, braune Butter (falls man mag)
das Eiweiß mit einer dicken Prise Salz ganz steif schlagen und beiseite stellen. Das Eigelb mit der Butter schaumig rühren und nach und nach den Grieß, Mehl, Zitronenzucker und den Quark unterrühren. Dann abwechselnd das Mehl und den Eischnee unterheben.

Die Masse für 45 Minuten in den Kühlschrank stellen. Währenddessen das Paniermehl mit dem Zucker und dem Zimt gut vermischen und die Zwetschgen entkernen. 

Eine Zwetschge halbieren, dann die Hälften nochmals halbieren und das Viertel quer teilen. Mit diesem Stück Frucht jede Zwetschge füllen *.

Den Teig in acht Teile teilen und jede gefüllte Zwetschge  mit dem Teig umhüllen. Dabei die Hände ordentlich bemehlen, der Teig klebt leider (manchmal) sehr. Mit den bemehlten Händen zu schönen, runden, möglichst glatten Knödeln rollen.
* viele nehmen statt der Frucht ein Stück Würfelzucker. Aber wir mögen gerne besonders viel Frucht in den Knödeln und so ersetze ich den Kern mit einem Stück Frucht statt Würfelzucker.
Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen, Salz dazu geben und einen Esslöffel Zucker. Wenn es kocht, die Knödel hinein legen, die Temperatur herunterschalten und die Knödel leise simmern lassen bis sie an der Oberfläche schwimmen. Das dauert ca. 10 Minuten. Ab und an die Knödel wenden.

Mit einem Schaumlöffel herausheben und die Knödel einzeln in der Bröselmischung wenden. Wer mag gibt noch zerlassene Butter darüber. (Das haben wir uns aber verkniffen). Und schon kann geschlemmt werden.









meine Zwetschgenknödel mit Kartoffelteig vom letzten Jahr



herrlich, die frischen Zwetschgen


Zwetschgen am Baum


die Natur dekoriert sich selber im Garten - ich habe das tatsächlich so vorgefunden

Samstag, 29. August 2020

meine Zwetschgenknödel

Jedes Jahr im Sommer gibt es bei uns mindestens ein Mal Aprikosen- bzw. Marillenknödel. Die schmecken wunderbar fruchtig und so richtig nach Sommer. Nun hatte ich ziemlich große, wunderbare Zwetschgen gekauft. Nicht nur ein paar Teilchen habe ich damit gefüllt, ich habe sie dieses Jahr das erste Mal auch in Knödeln verpackt.

Meine Zwetschgenknödel sind richtig lecker geworden. Das Fruchtfleisch blieb schön fest und saftig und wurde nicht matschig. Leider stand bei den Zwetschgen die Sorte nicht dabei. Ich hatte wohl Glück welche zu erwischen, die selbst gekocht noch schön die Form behielten.

Für den Knödelteig habe ich wie schon bei den Marillenknödeln einen Kartoffelteig ausgewählt. Gerade für ein Mittagessen finde ich das passender als Quarkteig.

Üblicherweise steckt man anstelle des Kerns ein Stück Würfelzucker in solche Fruchtknödel. Ich nehme aber lieber stattdessen ein Stück Frucht. Denn eine reife Frucht hat für uns genug Süße und durch ein weiteres Stück Obst wird der Knödel noch fruchtiger und die Füllung üppiger.


Zwetschgen und Zimt - wie das duftet! 
Bei dem angeschnittenen Knödel sieht man sehr gut die üppige Fruchtfüllung.


meine Zwetschgenknödel  12 Stück  
  • 400 g mehlig kochende Kartoffeln *
  • 1 Esslöffel weiche Butter
  • 1 Eigelb, Gr. L
  • 150 g Dinkelmehl 630er
  • etwas Salz
  •  
  • ca. 14 schöne reife, dicke, gleichgroße Zwetschgen
  • etwas Zimt - Zucker
  •  
  • 50 g Paniermehl oder Semmelbrösel
  • 25 g Zucker
  • 1 Teelöffel Ceylonzimt, gemahlen
  •  
  • zerlassene braune, aufgeschäumte Butter (falls man mag)

die Kartoffeln waschen und mit Schale in etwas Wasser weichkochen. Die Kartoffeln pellen und durch die Kartoffelpresse drücken (oder mit einer Gabel gut zerdrücken), mit der Butter und dem Eigelb gut vermischen und abkühlen lassen. Dann das Mehl und Salz rasch unterkneten, bis ein glatter Teig entstanden ist. Nicht zu lange kneten, ansonsten wird der Teig zäh. 
* anstelle der mehlig kochenden Kartoffeln kann man auch vorwiegend festkochende nehmen, das klappt auch. Sie sollen allerdings sehr weich gekocht werden.
Die Zwetschgen waschen und entsteinen. Zwei Zwetschgen vierteln und dann die Viertel nochmals teilen. Diese kleinen Zwetschgenstücke anstelle des Kerns in die Zwetschgen stecken. Noch etwas Zimt - Zucker in die Zwetschge streuen. Normalerweise nimmt man ein Stück Würfelzucker, aber mir ist das zuviel Zucker, weil schöne reife Zwetschgen süß genug sind. Und so ist die Fruchtfüllung noch etwas üppiger. Oder ihr nehmt Mandelkerne, das geht und schmeckt auch.

Den Teig dünn ausrollen (oder einfach flach drücken) und mit bemehlten Händen jede gefüllte Zwetschge mit dem Teig gleichmäßig ummanteln und schöne runde Knödel formen.

In einem ausreichend großen Topf Wasser zum Kochen bringen, salzen und die Knödel in das leicht kochende Wasser geben. Ca. 15 Minuten auf kleiner Flamme leise simmern lassen bis die Knödel gar sind und an der Oberfläche schwimmen. 

In der Zwischenzeit das Paniermehl mit dem Zucker und dem Zimt mischen. Die gut abgetropften, gekochten Knödel in der Mischung wälzen und auf einem Teller direkt servieren. 

Wer mag kann noch aufgeschäumte, geschmolzene braune Butter darüber geben, aber das habe ich mir verkniffen, obwohl sie dann bestimmt noch besser schmecken. . . 





Anstelle der Zwetschgen hatte ich hier Aprikosen genommen. Der Teig wird dünn ausgerollt oder platt gedrückt, mit der gefüllten Frucht gefüllt und ummandelt.


herrlich, so dicke Zwetschgen




🌻🌻🌻😋🌻🌻🌻







Samstag, 4. Juli 2020

Marillenknödel - so schmeckt der Sommer

Wenigstens ein Mal im Jahr gibt es bei uns diese leckeren Aprikosen- oder Marillenknödel. Denn Sommerzeit ist für mich auch Zeit der leckeren, saftigen Aprikosen. Ich liebe diese Früchte und kann es kaum abwarten, wieder etwas Leckeres mit ihnen zu kochen oder zu backen. Marillenknödel haben wir vor etlichen Jahren mal im Urlaub in Österreich und auch in Südtirol gegessen und von da an waren wir Fans dieser Knödel. Sie sind aber auch lecker.

Aber nicht nur diese leckeren Knödel bereite ich jedes Jahr zu, sondern auch meine geliebte fruchtige Aprikosentarte und auch sehr gerne meinen Aprikosenstrudel mit Mandelblättchen. Der ist im Vergleich zum Südtiroler Apfelstrudel auch nicht zu verachten.

Oft werden Marillenknödel mit Topfen- bzw. Quarkteig zubereitet. Aber ich hatte sie dieses Mal mit Kartoffelteig ummantelt. Das fand ich für ein Mittagessen etwas besser. Außerdem hatte ich noch mehlig kochende Kartoffeln . . . Die leckere braune, geschäumte Butter, die oft und gerne als Topping dazu serviert wird, haben wir uns gespart. Wer es also besonders lecker möchte, der kann noch etwas geschäumte braune Butter bei Tisch darüber geben. Aber die Knödel schmecken auch so sehr lecker.


einfach lecker

Aprikosen- oder Marillenknödel: ca. 12 Knödel je nach Größe der Aprikosen
  • 400 g mehlig kochende Kartoffeln
  • 1 Esslöffel weiche Butter
  • 1 Eigelb, Gr. L
  • 150 g Dinkelmehl 630er
  • etwas Salz
  •  
  • ca. 14 schöne reife, gleichgroße Aprikosen
  •  
  • 50 g Paniermehl oder Semmelbrösel
  • 25 g Zucker
  • 1/4 Teel. Ceylonzimt, gemahlen
  •  
  • zerlassene braune, aufgeschäumte Butter (falls man mag)

die Kartoffeln waschen und mit Schale in etwas Wasser weichkochen. Die Kartoffeln pellen und durch die Kartoffelpresse drücken, mit der Butter und dem Eigelb gut vermischen und abkühlen lassen. Dann das Mehl und Salz rasch unterkneten, bis ein glatter Teig entstanden ist. Nicht zu lange kneten, ansonsten wird der Teig zäh.

Die Aprikosen waschen und entsteinen. Zwei Aprikosen vierteln und dann die Viertel nochmals teilen. Diese kleinen Aprikosenstücke anstelle des Kerns in die Aprikosen stecken. Normalerweise nimmt man Würfelzucker, aber mir ist das zuviel Zucker, weil schöne reife Aprikosen süß genug sind. Oder ihr nehmt Mandelkerne, das geht und schmeckt auch.

Den Teig dünn ausrollen (oder einfach flach drücken) und mit bemehlten Händen jede gefüllte Aprikose mit dem Teig gleichmäßig ummanteln und schöne runde Knödel formen.

In einem ausreichend großen Topf Wasser zum Kochen bringen, salzen und die Knödel in das leicht kochende Wasser geben. Ca. 15 Minuten auf kleiner Flamme leise simmern lassen bis die Knödel gar sind und an der Oberfläche schwimmen. 

In der Zwischenzeit das Paniermehl mit dem Zucker und dem Zimt mischen. Die gut abgetropften, gekochten Knödel in der Mischung wälzen und auf einem Teller direkt servieren. 

Wer mag kann noch aufgeschäumte, geschmolzene braune Butter darüber geben, aber das habe ich mir verkniffen, obwohl sie dann noch besser schmecken. . . 



🍑🍑🍑🍑🍑


Die Aprikose ist mit einem Stück Aprikose gefüllt und kann nun mit dem Teig ummantelt werden.
Anschließend schön rund formen, dass keine Lücke entsteht, dann bleibt der Kloß beim Kochen ganz.


🍑🍑🍑🍑🍑




🍑🍑🍑🍑🍑


🍑🍑🍑🍑🍑




Samstag, 19. Oktober 2019

meine Spinatknödel mit Brauner Butter und gehobeltem Parmesan

Auch heute schwelge ich in Gedanken noch in Südtirol und seiner leckeren Küche. Habt ihr schon mal Spinatknödel mit Brauner Butter und gehobeltem Parmesan gegessen? Die besten haben wir seinerzeit Anfang der 1980er Jahre in Völser Aicha, einem kleinen Weiler in der Nähe von Tiers am Rosengarten, in den Dolomiten gegessen. Auf Empfehlung sind wir damals von Tiers aus zu dem alten Gasthof gewandert und waren von diesen Spinatknödeln ganz begeistert.

Wenn ihr solche Knödel noch nicht kennt, dann solltet ihr das unbedingt mal nachholen. Zur Zubereitung eignen sich besonders gut "alte" Brötchen, die keiner mehr essen mag. Paniermehl  braucht man meist nicht so viel und so weiß man nicht, was man mit den alten und trockenen Brötchen anfangen soll. Was nun, war die Frage. Zusammen mit Spinat ergeben das wunderbare Spinatknödel. Dazu mit brauner Butter und frisch gehobeltem Parmesan serviert sind sie ein Gedicht und mit einem kleinen Salat dazu eine vollwertige Mahlzeit.

Dass aus Brötchen und Spinat so leckere Knödel werden können, das ist schon klasse. Mein Mann meinte, sie schmecken nach Urlaub und sie können in Südtirol nicht viel besser schmecken. Hier fehlt nur eben die Aussicht auf die Berge und die würzige Bergluft. Über das Kompliment habe ich mich sehr gefreut. . .


frische Spinatknödel mit Brauner Butter und Parmesanhobeln - mehr braucht man nicht 😍😋


Nun aber zum Rezept. Ich habe 12 kleinere Knödel gemacht, die für 3 - 4 Personen als kleines Hauptgericht reichen, wenn man dazu noch einen Salat reicht. Wir hatten Rucola und Cherrytomaten mit einer Senf-Essig-Öl-Vinaigrette dazu. Oder sie sind auch eine schöne Vorspeise für mindestens 4 Personen.

Spinatknödel  12 Stück
  • 150 g altbackene Brötchen vom Vortag
  • ca. 100 ml lauwarme Milch
  • 500 g aufgetauter, fein gehackter Blattspinat
  • 1 mittlere Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Essl. Butter
  • 1 Ei Gr. L
  • 2 Essl. Mehl
  • ca. 3 Essl. Paniermehl/Semmelbrösel
  • Salz, Pfeffer, frisch geriebene Muskatnuss
  •  
  • heiße, braune Butter
  • Parmesan, frisch gehobelt

die Brötchen klein würfeln und mit der lauwarmen Milch übergießen. Vorsichtig mit den Händen alles vermischen bis jedes Stück Brot von der Milch benetzt wird. Die Zwiebel fein würfeln und mit Butter und Knoblauch in einer kleinen Pfanne hell golden dünsten. Den Spinat ausdrücken.

Das Ei und das Mehl zu den eingeweichten Brötchen geben, mischen und den Spinat und die Zwiebelmischung untermischen. Kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Etwas Paniermehl dazu geben und mit den Händen alles gut vermischen bis die Masse gut bindet. Abschmecken und ca. 15 Min, ruhen lassen. 

Einen Probeknödel in Tischtennisballgröße formen und im kochenden Salzwasser ca. 10 Min. ziehen lassen. Sollte sich der Knödel im Wasser auflösen, dann noch etwas Paniermehl unter die Masse geben.

Aus dem restlichen Teig nun mit feuchten Händen 12 Klöße rollen und im leicht siedenden Salzwasser ca. 10 Min. gar ziehen lassen bis sie an der Oberfläche schwimmen. Mit einem Schöpflöffel herausheben und warm stellen.

Zum Servieren die Klöße auf einen tiefen Teller geben, mit heißer, brauner Butter beträufeln und mit Parmesanhobeln bestreut servieren. Dazu passt sehr gut ein leckerer Salat, wie z.B. Rucola mit Cherrytomaten und einer leckeren Vinaigrette. Und wenn man dann noch einen schönen Südtiroler Wein dazu trinkt, dann ist man schon fast jenseits der Alpen . . . 

Guten Appetit.

PS.: ich bin schon gespannt, was die Südtiroler unter euch zu meinem Rezept sagen werden . . . 😉







Mittwoch, 25. September 2019

Paniermehl selbstgemacht

Bleiben bei euch auch schon mal Brötchen übrig? Und was macht ihr damit, wenn sie keiner mehr essen möchte? Ich habe daraus schon oft Paniermehl gemacht. Oder auch schon mal kleine Semmelknödel oder Spinatknödel , falls es mehrere Brötchen waren.

* dieser gesamte Blogbeitrag kann WERBUNG ohne Auftrag enthalten (Namensnennung und/oder Verlinkung)

Beim Papniermehl bin ich immer so vorgegangen, dass ich die Brötchen komplett durchtrocknen lies und dann hat mein Thermomix (oder Multihacker) alles fein geschreddert. Aber dieses Mal habe ich die gut durchgetrockneten Brötchen anders bearbeitet.

Letztens beim Aufräumen kam mir eine andere Idee. Für meine KitchenAid Küchenmaschine habe ich auch einen Raspelvorsatz. Damit kann man Möhren/Karotten in feine oder grobe Raspel raspeln, oder auch Gurken in Scheiben. Oder was man sonst so klein bekommen möchte und man die Arbeit nicht mit der Hand und dem Messer erledigen möchte.

Diesen Vorsatz bekam ich nun wieder in die Hände. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich diesen so gut wie nie benutze. . . Aber nun kam meine Idee. Ich habe den kleinsten und feinsten Raspelvorsatz ausgewählt und habe damit meine Brötchen zu Paniermehl verarbeitet. Eine Tüte kam mir zusätzlich noch zur Hilfe, denn diese habe ich einfach um den Vorsatz drapiert, sodass die Brösel direkt in die Tüte fielen und auch nicht den Mixer und die gesamte Küche drumherum verschmutzten. Zur Befestigung der Tüte habe ich noch einen Papierclip (metall binder clip) an der Tüte befestigt, damit diese auch stramm um den Vorsatz sitzt. Eine feste Wäscheklammer ginge bestimmt auch. Vielleicht könnt ihr das auf dem Foto rechts erkennen. Ruckzuck war das Brötchen geraspelt, alles landete in der Tüte und konnte so in den Vorratsbehälter umgefüllt werden.




Also den Tipp solltet ihr mal ausprobieren, falls ihr auch eine Küchenmaschine nebst Raspelvorsatz habt. Ein Video dazu habe ich auch gedreht. Schaut doch mal hier:


aus dem trockenen Brötchen wird Paniermehl


nach kürzester Zeit ist das Brötchen zerrieben

💡💡💡📌💡💡💡




💡💡💡📌💡💡💡




Mittwoch, 10. Juli 2019

Marillenknödel mit Kartoffelteig

Sommerzeit ist für mich auch Zeit der leckeren, saftigen Aprikosen. Ich liebe diese Früchte und kann es kaum abwarten, wieder etwas Leckeres mit ihnen zu kochen oder zu backen. 

Nicht nur Aprikosenstrudel backe ich jedes Jahr, sondern auch meine geliebte fruchtige Aprikosentarte und eben diese Marillenknödel mit Kartoffelteig. 

Wenigstens ein Mal im Jahr gibt es bei uns nun diese leckeren Aprikosen- oder Marillenknödel. Wir haben sie vor etlichen Jahren mal im Urlaub in Österreich und auch in Südtirol gegessen und von da an waren wir Fans dieser Knödel. Sie sind aber auch lecker.

Oft werden die Marillenknödel mit Topfen- bzw. Quarkteig zubereitet. Aber ich hatte noch Kartoffeln im Schrank . . . ihr wisst schon, die wollten verbraucht werden . . . so habe ich die Marillenknödel dieses Mal mit Kartoffelteig ummantelt. Und die leckere braune, geschäumte Butter, die oft und gerne als Topping dazu serviert wird, haben wir uns auch gespart. Wer es also besonders lecker möchte, der kann noch etwas geschäumte braune Butter bei Tisch darüber geben.


üppig gefüllt mit dünner Kartoffelteighülle: leckere, selbstgemachte Marillenknödel

🍑🍑🍑🍑🍑


Aprikosen- oder Marillenknödel: ca. 12 Knödel je nach Größe der Aprikosen
  • 400 g mehlig kochende Kartoffeln
  • 1 Eßl. weiche Butter
  • 1 Eigelb
  • 150 g Dinkelmehl 630er
  • etwas Salz
  •  
  • ca. 14 schöne reife, gleichgroße Aprikosen
  •  
  • 50 g Paniermehl oder Semmelbrösel
  • 25 g Zucker
  • 1/4 Teel. Ceylonzimt, gemahlen
  •  
  • zerlassene braune, aufgeschäumte Butter (falls man mag)

die Kartoffeln waschen und in der Schale in etwas Wasser weichkochen. Die Kartoffeln pellen und durch die Kartoffelpresse drücken, mit der Butter und dem Eigelb gut vermischen und abkühlen lassen. Dann das Mehl und Salz rasch unterkneten, bis ein glatter Teig entstanden ist. Nicht zu lange kneten, ansonsten wird der Teig zäh.

Die Aprikosen waschen und entsteinen. Zwei Aprikosen vierteln und dann die Viertel nochmals teilen. Diese kleinen Aprikosenstücke anstelle des Kerns in die Aprikosen stecken. Normalerweise nimmt man Würfelzucker, aber mir ist das zuviel Zucker, weil schöne reife Aprikosen süß genug sind. Oder ihr nehmt Mandelkerne, das geht und schmeckt auch.

Den Teig dünn ausrollen und mit bemehlten Händen jede gefüllte Aprikose mit dem Teig gleichmäßig ummanteln und schöne runde Knödel formen.

In einem ausreichend großen Topf Wasser zum Kochen bringen, salzen und die Knödel in das leicht kochende Wasser geben. 15 Minuten auf kleiner Flamme leise simmern lassen bis die Knödel an der Oberfläche schwimmen. 

In der Zwischenzeit das Paniermehl mit dem Zucker und dem Zimt mischen. Die gut abgetropften, gekochten Knödel in der Mischung wälzen und auf einem Teller servieren. 

Wer mag kann noch aufgeschäumte, geschmolzene braune Butter darüber geben, aber das habe ich mir verkniffen, obwohl sie dann noch besser schmecken. . . 



🍑🍑🍑🍑🍑




🍑🍑🍑🍑🍑



🍑🍑🍑🍑🍑




Sonntag, 17. Februar 2019

frische Rindersuppe mit kleinen Semmelknödeln

Manchmal bleiben ein paar Brötchen vom Vortag übrig, keiner mag sie mehr essen und zum Aufbacken sind sie schon zu trocken. Meistens habe ich dann daraus Paniermehl** gemacht. Aber letztens dachte ich mir, daraus machst du dieses Mal kein Paniermehl, sondern du probierst mal kleine Semmelknödel. Denn ich hatte eine sehr leckere Rindersuppe gekocht und da kam mir die Idee mit den kleinen Knödeln gerade recht.

Der Versuch ist mir wirklich sehr gut gelungen, besser als ich dachte. Und die Knödel waren prima. Man hört ja schon mal, dass Knödel zu kochen ja nicht so einfach sein soll . . . Aber mit dem Rezept hier klappt es tatsächlich. Die Knödel waren sehr lecker, schön locker und fielen auch nicht auseinander. Da hab ich aber Glück gehabt. 😉

Und nun aber zum Rezept der frischen Rindersuppe mit kleinen Knödeln, probiert es aus, es ist tatsächlich nicht schwer sie zu kochen.



Hier baden die Knödel in meiner selbstgekochten Rindersuppe. Beim Metzger hatte ich eine sehr schöne Rinderbeinscheibe gekauft und daraus sollte eine schmackhafte, kräftige Suppe werden. Und so bin ich vorgegangen:

frische Rindersuppe: ca. 4 Portionen

  • eine Rinderbeinscheibe
  • frisches Suppengrün (Sellerie, Lauch, Karotten)
  • 1 dicke Zwiebel
  • 1 Teel. ganze Pfefferkörner
  • Lorbeerblatt
  •  
  • je eine Handvoll Selleriewürfel, Karottenwürfel, Lauchstreifen und Petersilienwurzelwürfel
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  •  
  • kleine Semmelknödel

Die Rinderbeinscheibe habe ich in kaltes Wasser gelegt, diverses Suppengrün (Sellerie, Lauch, Karotten), eine auf der Schnittfläche angebratene Zwiebel, Pfefferkörner und Lorbeerblatt dazu gegeben und dann alles ca. 90 Minuten leise geköchelt. Salz kam noch nicht dazu, das Fleisch wäre dann trocken geworden und es sollte schön saftig bleiben. Das Gemüse habe ich dann entfernt, das Fleisch in Würfel geschnitten und die Suppe durch ein Sieb gegossen. Dann habe ich die Suppe erneut auf die Kochstelle gestellt, frisches Gemüse kam hinzu (kleine Selleriewürfel, Karottenwürfel, Lauchstreifen und Petersilienwurzelwürfel), die Fleischwürfel, eine ordentliche Portion Salz und Pfeffer. Alles wurde wieder zum Kochen gebracht und nochmals ca. 20 Min. leise geköchelt. Fertig, das war's.

Die Suppe dann mit Salz, Pfeffer und wer mag auch mit Sojasauce und/oder Maggi abschmecken. Die kleinen Semmelknödel dazu geben und alles servieren. Fertig ist eine richtig schöne, kräftige und gut schmeckende Suppe. Mein Mann meinte, die kannst du ruhig öfter kochen. . . Übrigens, aufgewärmt schmeckt sie noch besser. Aber das ist bei Suppen und Eintöpfen ja immer der Fall.

für 12 kleine Semmelknödel benötigt man:
  • 100 g Brötchen, mindestens 1 Tag alt
  • 25 g Zwiebel, ganz fein gewürfelt
  • 1 Eßl. Butter
  • 1 Ei Gr. L
  • 75 ml lauwarme Vollmilch
  • 1 Eßl. Mehl
  • 1 Eßl. Petersilie oder Schnittlauch, fein geschnitten
  • Pfeffer und Salz, etwas geriebene Muskatnuss

das Brötchen in gleichmäßige Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Die feingewürfelte Zwiebel in der Butter golden rösten und zu den Brotwürfeln geben. Das Ei mit der Milch vermischen und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und zusammen mit der Petersilie zu dem Brot geben. Alles mischen und das Mehl untermengen. Alles gut verkneten, bis ein glatter Teig entsteht.
Den Teig mindestens 10 Minuten ruhen lassen. Mit feuchten Händen 12 kleine Semmelknödel formen und diese in kochendem Salzwasser leise köchelnd in ca. 8 Min. garziehen lassen. Wenn die Knödel an der Oberfläche schwimmen dann sind sie gar.

**Paniermehl:
die gut durchgetrockneten Brötchen in der Küchenmaschine (z.B. Moulinette, Thermomix, My Butler oder ähnliches) fein raspeln/schreddern. Fertig ist das Paniermehl.







Sonntag, 16. Juli 2017

Marillenknödel aus Kartoffelteig

Jetzt sind wieder wunderbare Aprikosen im Handel. Nicht nur Aprikosenstrudel oder Tarte backe ich jedes Jahr mit diesen leckeren Früchten, sondern auch leckere Aprikosenmarmelade und eben diese Knödel. 

Wenigstens ein Mal im Jahr gibt es bei uns nun diese leckeren Aprikosen- oder Marillenknödel. Wir haben sie vor etlichen Jahren mal im Urlaub in Österreich gegessen und von da an waren wir Fans dieser Knödel. Sie sind aber auch lecker.

Oft werden die Marillenknödel mit Topfen- bzw. Quarkteig zubereitet. Aber ich hatte noch Kartoffeln im Schrank . . . ihr wisst schon, die wollten verbraucht werden . . . so habe ich die Marillenknödel dieses Mal mit Kartoffelteig ummantelt. Und die leckere braune, geschäumte Butter als Topping haben wir uns auch gespart. Wer es also besonders lecker möchte, der kann noch etwas geschäumte braune Butter bei Tisch darüber geben.




Aprikosen- oder Marillenknödel: ca. 12 Knödel je nach Größe der Aprikosen
  • 400 g mehlig kochende Kartoffeln
  • 1 Eßl. weiche Butter
  • 1 Eigelb
  • 150 g Dinkelmehl 630er
  • etwas Salz
  •  
  • ca. 14 schöne reife, gleichgroße Aprikosen
  •  
  • 50 g Paniermehl oder Semmelbrösel
  • 25 g Zucker
  • 1/4 Teel. Ceylonzimt, gemahlen
  •  
  • zerlassene braune, aufgeschäumte Butter (falls man mag)
die Kartoffeln waschen und in der Schale in etwas Wasser weichkochen. Die Kartoffeln pellen und durch die Kartoffelpresse drücken, mit der Butter und dem Eigelb gut vermischen und abkühlen lassen. Dann das Mehl und Salz unterkneten, bis ein glatter Teig entstanden ist.
Die Aprikosen waschen und entsteinen. Zwei Aprikosen vierteln und dann die Viertel nochmals teilen. Diese kleinen Aprikosenstücke anstelle des Kerns in die Aprikosen stecken. Normalerweise nimmt man Würfelzucker, aber mir ist das zuviel Zucker, weil schöne reife Aprikosen süß genug sind. 
Den Teig dünn ausrollen und jede gefüllte Aprikose mit dem Teig gleichmäßig ummanteln und schöne runde Knödel formen.

In einem ausreichend großen Topf Wasser zum Kochen bringen, salzen und die Knödel in das leicht kochende Wasser geben. 15 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen bis die Knödel an der Oberfläche schwimmen. 
In der Zwischenzeit das Paniermehl mit dem Zucker und dem Zimt mischen. Die gekochten Knödel in der Mischung wälzen und auf einem Teller servieren. 

Wer mag kann noch aufgeschäumte, geschmolzene braune Butter darüber geben, aber das habe ich mir verkniffen, obwohl sie dann noch besser schmecken. . . 




hier entstehen die leckeren Aprikosen- oder Marillenknödel. Die entsteinten Aprikosen werden mit Teig ummantelt und schön gleichmäßig gerollt und direkt gekocht. Nach dem Kochen werden sie in der Paniermehlmischung gewendet. Ab auf den Teller und  der Schmaus kann beginnen.








Donnerstag, 27. April 2017

Spinatknödel mit Brauner Butter und gehobeltem Parmesan

Wir hatten fürs Wochenende zu viele Brötchen gekauft und ich vergaß, die übrig gebliebenen vom Frühstück direkt einzufrieren. Na ja, nun lagen sie 2 Tage im Brotkasten . . . Paniermehl wollte ich keines machen, denn sooo oft brauche ich auch keines. Was nun, war die Frage. Und da fiel mir ein, dass ich noch Spinat im Tiefkühler habe. Ihr ahnt es schon, daraus wurden dann wunderbare Spinatknödel. Zusammen mit brauner Butter und frisch gehobeltem Parmesan sind sie ein Gedicht und mit einem kleinen Salat dazu eine vollwertige Mahlzeit.
Dass aus Brötchen und Spinat so leckere Knödel werden können, das ist schon klasse. Mein Mann meinte, sie schmecken nach Urlaub und sie können in Südtirol nicht viel besser schmecken. Hier fehlt nur eben die Aussicht auf die Berge und die würzige Bergluft. Über das Kompliment habe ich mich sehr gefreut. . .




Nun aber zum Rezept. Ich habe 12 kleinere Knödel gemacht, die für 3 - 4 Personen als kleines Hauptgericht reichen, wenn man dazu noch einen Salat reicht. Wir hatten Rucola und Cherrytomaten mit einer Senf-Essig-Öl-Vinaigrette dazu. Oder sie sind auch eine schöne Vorspeise für mindestens 4 Personen.

Spinatknödel  12 Stück
  • 150 g altbackene Brötchen vom Vortag
  • ca. 100 ml lauwarme Milch
  • 500 g aufgetauter, fein gehackter Spinat
  • 1 mittlere Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Eßl. Butter
  • 1 Ei Gr. L
  • 2 Eßl. Mehl
  • ca. 3 Eßl. Paniermehl
  • Salz, Pfeffer, frisch geriebene Muskatnuss
  •  
  • heiße, braune Butter
  • Parmesan, frisch gehobelt

die Brötchen klein würfeln und mit der lauwarmen Milch übergießen. Vorsichtig mit den Händen alles vermischen bis jedes Stück Brot von der Milch benetzt wird. Die Zwiebel fein würfeln und mit Butter und Knoblauch in einer kleinen Pfanne hell golden dünsten. Den Spinat ausdrücken.
Das Ei und das Mehl zu den eingeweichten Brötchen geben, mischen und den Spinat und die Zwiebelmischung untermischen. Kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Etwas Paniermehl dazu geben und mit den Händen alles gut vermischen bis die Masse gut bindet. Abschmecken und ca. 15 Min, ruhen lassen. 
Einen Probeknödel in Tischtennisballgröße formen und im kochenden Salzwasser ca. 10 Min. ziehen lassen. Sollte sich der Knödel im Wasser auflösen, dann noch etwas Paniermehl unter die Masse geben.
Aus dem restlichen Teig nun mit feuchten Händen 12 Klöße rollen und im leicht siedenden Salzwasser ca. 10 Min. gar ziehen lassen bis sie an der Oberfläche schwimmen. Mit einem Schöpflöffel herausheben und warm stellen.
Zum Servieren die Klöße auf einem tiefen Teller geben, mit heißer, brauner Butter beträufeln und mit Parmesanhobeln bestreut servieren. Dazu passt sehr gut ein leckerer Salat, wie z.B. Rucola mit Cherrytomaten und einer leckeren Vinaigrette. Und wenn man dann noch einen schönen Südtiroler Wein dazu trinkt, dann ist man schon fast jenseits der Alpen. . . 

Guten Appetit.

PS.: ich bin schon gespannt, was die Südtiroler unter euch zu meinem Rezept sagen werden . . . 😉


mit Brauner Butter und gehobeltem Parmesan - so schmecken Spinatknödel am besten:



Mittwoch, 21. Dezember 2016

kleine Semmelknödel - Einlage in einer kräftigen Rindersuppe

Manchmal bleiben ein paar Brötchen vom Vortag übrig, keiner mag sie mehr essen und zum Aufbacken sind sie schon zu trocken. Meistens habe ich dann daraus Paniermehl** gemacht. Aber letztens dachte ich mir, daraus machst du dieses Mal kein Paniermehl, sondern du probierst mal kleine Semmelknödel. Denn ich hatte eine sehr leckere Rindersuppe gekocht und da kam mir die Idee mit den kleinen Knödeln gerade recht.
Der Versuch ist mir wirklich sehr gut gelungen, besser als ich dachte und die Knödel waren prima. Man hört ja schon mal, dass Knödel zu kochen ja nicht so einfach sein soll. . . Aber mit dem Rezept hier klappt es tatsächlich. Die Knödel waren sehr lecker, schön locker und fielen auch nicht auseinander. Da hab ich aber Glück gehabt. 😉

Und nun aber zum Rezept der kleinen Knödel, probiert es aus, es ist tatsächlich nicht schwer sie zu kochen.




kleine Semmelknödel   12 Stück
  • 100 g Brötchen, mindestens 1 Tag alt
  • 25 g Zwiebel, ganz fein gewürfelt
  • 1 Eßl. Butter
  • 1 Ei Gr. L
  • 75 ml Vollmilch
  • 1 Eßl. Mehl
  • 1 Eßl. Petersilie oder Schnittlauch, fein geschnitten
  • Pfeffer und Salz, etwas geriebene Muskatnuss
das Brötchen in gleichmäßige Würfel scheiden und in eine Schüssel geben. Die feingewürfelte Zwiebel in der Butter golden rösten und zu den Brotwürfeln geben. Das Ei mit der Milch vermischen und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und zusammen mit der Petersilie zu dem Brot geben. Alles mischen und das Mehl untermengen. Alles gut verkneten, bis ein glatter Teig entsteht.
Den Teig mindestens 10 Minuten ruhen lassen. Mit feuchten Händen 12 kleine Semmelknödel formen und diese in kochendem Salzwasser leise köchelnd in ca. 8 Min. gar ziehen lassen. Wenn die Knödel an der Oberfläche schwimmen dann sind sie gar.

**Paniermehl:
die gut durchgetrockneten Brötchen in der Küchenmaschine (z.B. Moulinette, Thermomix, My Butler oder ähnliches) fein raspeln/schreddern. Fertig ist das Paniermehl.





Hier baden die Knödel in meiner selbstgekochten Rindersuppe. Beim Metzger hatte ich eine sehr schöne Rinderbeinscheibe gekauft und daraus sollte eine schmackhafte, kräftige Suppe werden. Und so bin ich vorgegangen: 

Die Rinderbeinscheibe habe ich in kaltes Wasser gelegt, diverses Suppengrün (Sellerie, Lauch, Karotten), eine auf der Schnittfläche angebratene Zwiebel, Pfefferkörner und Lorbeerblatt dazu gegeben und dann alles ca. 90 Minuten leise geköchelt. Salz kam noch nicht dazu, das Fleisch wäre dann trocken geworden und es sollte schön saftig bleiben. Das Gemüse habe ich dann entfernt, das Fleisch in Würfel geschnitten und die Suppe durch ein Sieb gegossen. Dann habe ich die Suppe erneut auf die Kochstelle gestellt, frisches Gemüse kam hinzu (kleine Selleriewürfel, Karottenwürfel, Lauchstreifen und Petersilienwurzelwürfel), die Fleischwürfel, einige Suppennudeln, eine ordentliche Portion Salz und Pfeffer. Alles wurde wieder zum Kochen gebracht und nochmals ca. 20 Min. leise geköchelt. Fertig, das war's. 
Die Suppe dann mit Salz, Pfeffer und wer mag auch mit Sojasauce und/oder Maggi abschmecken. Die kleinen Semmelknödel dazu geben und alles servieren. Fertig ist eine richtig schöne, kräftige und gut schmeckende Suppe. Mein Mann meinte, die kannst du ruhig öfter kochen. . . Übrigens, aufgewärmt schmeckt sie noch besser. Aber das ist bei Suppen und Eintöpfen ja immer der Fall.

Sonntag, 5. April 2015

Möhren-Quark-Knödel mit Lauchgemüse




heute habe ich ein vegetarisches Rezept für euch. Leider findet man nicht oft ein wirklich gutes vegetarisches Rezept und als ich dieses hier gefunden habe, musste ich es sofort ausprobieren. Es las sich schon so lecker, denn Möhren und Lauch passen ja wunderbar zusammen.
Es sind sehr leckere, fluffige Möhren-Quark-Knödel auf einem Lauchgemüse in leichtem Sößchen. 

Das Rezept ist für 4 Personen, für eine feine Vorspeise reicht das Rezept aber auch für 8 Personen.

man nehme für die Knödel:
  • 4 geschälte und grob geraspelte Möhren
  • 1 Eßl. braune Butter
  • 1 Prise Zucker
  • 500 g Magerquark
  • 2 Eier Gr. L
  • 150 g Semmelbrösel
  • 2 Eßl. gehackte Petersilie
  • Salz, Pfeffer, Muskat
die geraspelten Möhren werden in der Butter etwas 5 Min. angedünstet und mit etwas Zucker bestreut und mit etwas Salz und Pfeffer gewürzt. Auf einen Teller geben und etwas abkühlen lassen.

Den Quark mit den Eiern glatt rühren, nach Geschmack würzen, dann die Semmelbrösel und die Möhrenraspel untermischen, zuletzt die Petersilie. Alles gut verkneten und aus der Masse 12 pfirsichgroße Knödel formen.

Reichlich Salzwasser zum Kochen bringen, dann die Knödel einlegen, die Hitze reduzieren und sie in ca. 15 Min. leise köchelnd gar ziehen lassen.

für das Lauchgemüse benötigt man:
  • 2 Stangen Lauch
  • 1 Eßl. braune Butter und 1 Schuß Olivenöl
  • ca. 100ml Weißwein
  • ca. 200ml Gemüsebrühe
  • 1/2-1 Becher Schmand
  • Salz, Pfeffer, Muskat
den Lauch in Scheiben schneiden und in der Butter andünsten. Mit Weißwein ablöschen und vollständig einkochen lassen. Dann die Brühe zugießen und mit dem Schmand verfeinern. Mit den Gewürzen abschmecken und das Gemüse bis zur gewünschten Bißfestigkeit garen.
Ich könnte mir auch vorstellen, dass ein Hauch Curry an dem Lauchgemüse bestimmt auch gut schmecken wird. Sollte ich das nächste Mal mal ausprobieren....

Guten Appetit!

PS: dieses Rezept ist aus dem "Andechser Natur" Kochbuch, und es stammt von der  österreichischen Landfrau und Bio-Bäuerin Elfriede Karer