Samstag, 23. Oktober 2021

Apfelkuchen mit Gitter und karamellisierten Äpfeln

Apfelkuchen geht immer und es gibt ihn in zig Variationen. Jetzt im Herbst gibt es wunderbare, frisch geerntete Äpfel und so backe ich natürlich sehr gerne einen Apfelkuchen. 

Diesen Herbst habe ich mir einen neuen Apfelkuchen "ausgedacht". Gebacken in einer Tarteform, mit Gitter und karamellisierten Äpfeln. Zuerst hatte ich ein wenig Ärger mit meinem Teig. Ich hatte ihn nicht gut genug gekühlt und so klebte er ziemlich. Aber nachdem ich ihn nochmals in den Kühlschrank gegeben habe, war das Problem gelöst. Daher mein Rat: bitte kühlt den Teig lange genug gut durch bevor ihr ihn ausrollen möchtet.

Der Apfelkuchen hat uns sehr gut geschmeckt und das "Geburtstagskind" war sehr zufrieden mit meiner Kreation. Der Teig war schön mürbe, alles nicht so süß und die Äpfel hatten eine feine karamellig-buttrige Note. Auch der Hauch Rum und Zimt kam leicht durch. Alles in allem war ich mit meinem Ergebnis sehr zufrieden. Auch die Idee des Apfelkrautes und der Mandelblättchen auf dem Boden war sehr gut. Das Apfelkraut gab noch etwas Säure und die Mandelblättchen Crunch. Rosinen und Rum können, aber müssen natürlich nicht rein. 


den Kuchen kann man wunderbar in meiner selbstgenähten Tragetasche für Auflaufform oder Topf mitnehmen


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Apfelkuchen mit Gitter und karamellisierten Äpfeln (28cm Tarteform)

für den Teig:

  • 120 g Butter
  • 100 g Zucker
  • etwas Vanille
  • 1 Teelöffel Zitronenzucker
  • 1 Prise Vanillesalz

  • 1 Ei
  • 2 Esslöffel Vollmilch
  • 300 g Dinkelmehl 630er
  • 1/2 Päckchen Backpulver (7,5g)

alle Zutaten sollen Zimmertemperatur haben. Die Butter mit dem Zucker, dem Salz und der Zitronenschale mit dem Mixer schön homogen verrühren, bis man kein Butterflöckchen mehr sieht und alles gut verbunden ist.

Jetzt das Ei, die Milch und das mit Backpulver vermischte Mehl zugeben und alles rasch zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig flach drücken, in Klarsichtfolie geben und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank gut durchkühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Apfelfüllung zubereiten.

  • 1000 g Äpfel 
  • 3 Teelöffel Zitronensaft

  • 70 g Zucker
  • 4 Esslöffel Wasser
  • 30 g Butter

  • 1 Prise Salz
  •  
  • eine Handvoll Rosinen
  • 1 kleines Schüsschen Rum (falls man mag)
  • 1 große Prise Zimt
  •  
  • 1 großer Esslöffel Appelstroop (Apfelkraut)
  • ca. 50 g Mandelblättchen
  •  
  • etwas Puderzucker und ein Schuss Wasser

Die Äpfel waschen, schälen, entkernen und in kleine, gleichmäßige Würfel schneiden. Den Zitronensaft darüber geben und mischen.

In einer beschichteten Pfanne den Zucker und das Wasser hineingeben und alles rührend zum Kochen bringen. Solange erhitzen bis alles golden karamellisiert ist. Die Butter unterrühren und die Apfelstücke dazu geben. Mischen, einen Deckel auflegen und 4 Minuten leise köcheln lassen.

Die Apfelstücke mit einer Schaumkelle herausheben, den Sud dicklich einköcheln lassen, salzen und zurück zu den Äpfeln geben. Mit Zimt und Rum würzen und die Rosinen untermischen. 

mein Tipp: Sollte noch zu viel Flüssigkeit da sein, dann den Kompott mit etwas Stärke binden, nochmals aufkochen und alles komplett auskühlen lassen.

Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen.

Die Tarteform fetten und 2/3 des Teiges dünn zwischen Klarsichtfolie/Backpapier ausrollen und in die gebutterte Form bis zum Rand legen. Den Teig mit einer Gabel einstechen. Die Form in den vorgeheizten Ofen schieben und ca. 10 Minuten vorbacken. Den restlichen Teig wieder zurück in den Kühlschrank legen.

Die Form aus dem Ofen nehmen, das Apfelkraut dünn auf den Boden streichen, einige Mandelblättchen darauf verteilen und die Apfelmasse gleichmäßig einfüllen und glattstreichen.

Den restlichen Teig auch ausrollen, ihn in Streifen schneiden und auf den Äpfeln anordnen. Die Lücken mit Mandelblättchen bestreuen. 

Die Form in den auf 160°C Heißluft oder 175°C Ober-/ Unterhitze vorgeheizten Backofen mittig einschieben und in ca. 30 - 40 Min. golden backen.

Den Kuchen etwas auskühlen lassen. Aus etwas Puderzucker und ganz wenig Wasser eine dickflüssige Glasur anrühren und die Teigstreifen mit Hilfe eines Silikonpinsels mit der Zuckerglasur bestreichen. 

Möchte man den Kuchen für den nächsten Tag backen, ihn nur mit einem Küchenkrepp oder Geschirrtuch lose abdecken, auf keinen Fall mit einer Plastikhaube oder Folie. So bleibt der Kuchen mürbe und wird nicht so weich.




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Mittwoch, 20. Oktober 2021

wunderschöne Wanderung auf dem Hirzer mit grandiosen Aussichten auf die umliegenden Berge und Täler

Als ich vor ein paar Tagen die Blogbeiträge über das Vigiljoch und Tramin schrieb, stand schon fest, dass ich euch auch auf jeden Fall von unserer Wanderung auf dem Hirzer erzählen möchte. 

der gesamte Blogbeitrag kann +++WERBUNG ohne Auftrag+++ enthalten (Namensnennung, Ortsnennung und/oder Verlinkung)

Vor zwei Jahren sind wir mit der Bergbahn nach Meran 2000 auf den Berg gefahren und von dort sind wir zur Kuhleitenhütte gewandert. Das war auch eine wunderbare Tour mit phantastischer Sicht auf die Sarnthaler Alpen bis hin zu den Geißler, der Seceda, Schlern, Langkofelgruppe, Rosengarten, Latemar bis zur eisbedeckten Marmolata. Mal sehen, ob ich über diese Tour auch noch einen kleinen Bericht schreiben werde.

Dieses Mal wollten wir aber "zwei Berge weiter" hinauf und Neues erwandern. Von Saltaus im Passeiertal aus ging es mit der Kabinenbahn den Hirzer hinauf. Nach einigen Minuten waren wir an der Bergstation Klammeben auf 1.980 Metern Höhe. Vor einem lag das ganze Bergpanorama vom Passeiertal/Timmelsjoch und die Ötztaler Alpen über das Vinschgau mit dem Ortler bis zum Vigiljoch und das Ultental. 

Wir hatten keine so große Wanderung geplant und so wanderten wir gemütlich auf dem Weg mit der Markierung 40 Richtung Stafellalmhütte. Unterwegs kamen wir an einer kleinen Rinderherde vorbei. Das Bimmeln der Glöckchen hörten wir schon von weitem und es war richtig nett, die einjährigen Kühe zu beobachten, wie sie dort grasten und über Stock und Stein stapften.

Kurz vor der Stafellalmhütte ging es dann links stellenweise recht steil den "Almenweg" hinauf. Auf dem höchsten Punkt des Bergrückens hatten wir eine wunderbare Sicht auf die Berge und Täler. Wir konnten auch Paraglider beobachten, die einen günstigen Moment abwarteten, um mit dem richtigen Aufwind in den Himmel zu starten. Am Hirzer kann man übrigens auch Tandemflüge buchen.

Ab dem höchsten Punkt des Almweges schlängelte sich der Weg wieder langsam an der Bergflanke entlang talwärts. Der Weg traf dann auf den europäischen Fernwanderweg E5, auf dem wir dann bis zum Tallner Alm Kaser wanderten. Auf der Sonnenterrasse (mit grandioser Aussicht) fanden wir ein freies Plätzchen in der Sonne. Im Schatten war es tatsächlich zu kalt. Aber in über 2000m Höhe ist das im September auch kein Wunder. Man musste eine Jacke überziehen. Aber die hat man in den Bergen ja sowieso immer dabei, egal wie warm es unten im Tal ist. Gestärkt haben wir uns mit Kaiserschmarrn und Mohnstrudel. Dazu ein Almdudler. herrlich. 

Nach der Stärkung wanderten wir langsam den Klammeben 40 entlang bis zur Hirzer Hütte. Kurz vorher stand ein klein wenig abseits des Weges noch eine Bank, von der man eine unglaubliche Fernsicht hatte. Sie stand gut geschützt in der Sonne und so haben wir dort nochmals Pause gemacht. Die Ruhe hoch oben auf dem Berg war zu schön. Man hörte stellenweise nichts. Rein gar nichts. Nur das Summen der Insekten und Vogelgezwitscher war zu hören. Und ein Paraglider schwebte fast lautlos über die Bergalmen des Hirzer. Es war einfach traumhaft und wir konnten uns gar nicht sattsehen. 

Und was man alles so entdeckte. Quasi "gegenüber" auf der anderen Talseite waren die Muthöfe. Von dort oben sind wir 1982 bis zu den Spronser Seen und dann über die Bockerhütte zurück nach Dorf Tirol gewandert. Wahnsinn. Heute würde ich das nicht mehr schaffen, aber damals war ich ja auch noch drei Tage jünger . . . 

Irgendwann haben wir uns aber von dem wunderschönen, sonnigen Logenplatz losgerissen und sind zurück zur Hirzer Bergstation gewandert.

Die Bahn brachte uns dann wieder zurück zur Talstaton in Saltaus, wo unser Auto auf uns wartete und uns zurück nach Meran brachte.

Ein wunderbarer Bergtag ging dann später nach einem guten Abendessen und einem Glas Aperol und Ramazotti auf dem Balkon zu Ende.


die Bergbahn zum Hirzer



Tiere am Wegesrand . . .herrlich, der Blick der Kühe, oder?



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Blick Richtung Timmelsjoch und Ötztaler Alpen



Blick in das Meraner Becken, rechts in den Vinschgau und den Ortler sowie in das Ultental links



Mohnstrudel mit Vanillesauce - Leckerei auf dem Tallner Alm Kaser



der Tallner Alm Kaser



Impressionen auf dem Hirzer



an der Bergstation Klammeben ist ein kleiner Alpingarten mit vielen Edelweiß











in ca. 2000m Höhe hörte man nichts, außer dem Glockengeläut der Kühe und dem Summen der Insekten



Berggasthaus Klammeben



kleiner Gag auf dem Parkplatz an der Hirzer Talstation



so konnte der Tag ausklingen

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Samstag, 16. Oktober 2021

Tirtlen und Kirchtagskrapfen in Südtirol

Dieses Jahr habe ich schon einige Berichte über Südtirol und sein leckeres Essen geschrieben. Hier folgt mein nächster Blogbeitrag. 

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Nun ist unser Südtirolurlaub auch schon wieder Geschichte und wir zehren noch sehr davon. Das Land, die Leute und vor allem das Essen sind einfach unvergleichlich. Wir fühlen uns immer sehr wohl dort und fahren ungern nach Hause. Aber wie das so ist, alles hat ein Ende. Aber wir werden wieder hinfahren . . . 

Unsere Liebe für Südtirol entstand Anfang der 1980er Jahre in Dorf Tirol, oberhalb von Meran. Die Landschaft und die Menschen in der nördlichsten Provinz Italiens sind einfach wunderbar. Und einige Freundschaften haben wir dort auch geschlossen. 

Ich war als Kind schon Ende der 1960er Jahre mit meinen Eltern in Dorf Tirol und fand es da schon toll. Wie schon erwähnt fahren wir seit den 1980ern sehr oft und gerne zum Wandern nach Südtirol. Damals besonders gerne und oft in die Dolomiten. In Villnöß, dem Geburtsort Reinhold Messners und auch in Tiers am Rosengarten haben wir sehr oft und gerne Urlaub gemacht. Nach Sexten und nach Sand in Taufers sind wir auch gereist. Außerdem nach Meran und Lana. Damals war alles noch sehr ursprünglich und teilweise sehr einfach. Aber gerade das gefiel uns besonders gut. 

Anfang der 1980er Jahre war das Erreichen eines Bergdorfes mitunter noch recht abenteuerlich, da die Straßen damals noch nicht so gut ausgebaut waren wie heutzutage. Etliche Abenteuer haben wir da erlebt und mich haben diese Sträßchen damals einige Nerven gekostet, aber der Weg war das Ziel und entschädigte immer.

In Lana hatten wir 1991 mit unserem 1jährigen Sohn im Ansitz Helmsdorf * eine Ferienwohnung gemietet. Was wir aber nicht wussten, dass das Sträßlein dorthin ganz schmal und stellenweise supersteil zwischen Obst- und Weinbergen hinauf führte. Und ich dachte, man könnte schön zu Fuß  mit dem Kind im Buggy nach Lana bummeln. Das haben wir auch einmal getan, hinunter ging es ja noch einigermaßen, aber wir kamen kaum wieder hinauf, der Buggy bekam fast Übergewicht und kam einem entgegen. Seitdem schauen wir immer genau, wo und in welcher Höhenlage die gesuchte Unterkunft liegt . . .

In ganz Südtirol kann man nicht nur wunderbar wandern, sondern auch sehr vielseitig speisen. Uns gefällt besonders gut die bodenständige, bäuerliche Küche. Heutzutage wird beides oft mit moderner und italienischer Küche kombiniert und der Geschmack ist einfach großartig. Oft kann man sich nicht entscheiden, was man bestellen soll, die Auswahl ist einfach zu verlockend und zu vielseitig.

In Sand in Taufers, das liegt im Pustertal, haben wir Ende der 1980er Jahre "Tirtlen" kennengelernt. Jeden Samstag wurden sie in unserer Pension frisch gebacken und sämtliche Gäste freuten sich mit der Familie auf das große Schlemmen. Herrlich. 

Tirtlen sind sehr leckere, große Teigtaschen, die auf vielfältige Art gefüllt und anschließend in heißem Öl ausgebacken werden. Jeder Ort und jede Hausfrau wird für die Füllungen sein/ihr eigenes Rezept haben. Aber lecker sind sie alle. Oft bekommt man sie auch auf Jahrmärkten, an Markttagen und sogar in einer Bäckerei habe ich schon welche gesehen. Ich habe euch hier die Füllungen aufgeschrieben, die wir in Sand in Taufers kennengelernt haben. Man konnte gar nicht sagen, welche herzhafte Füllung einem besser geschmeckt hat. Zum Abschluss des Essens gab es dann süße Tirtlen, die mit Marillenkonfitüre gefüllt waren.

Aber auch im Ultental werden eine Art Tirtlen gebacken. Sie heißen dort "Krapfen" und werden mit Mohn gefüllt. Ich kann euch sagen, sie haben auf der Almhütte wahnsinnig gut geschmeckt und ich werde sie demnächst bestimmt auch probieren. Auf dem großen Freitagsmarkt in Meran gab es auch einen Stand, an dem Krapfen verkauft wurden. Gefüllt waren sie auch u.a. mit einer saftigen Mohnfüllung. Auch die haben uns sehr gut geschmeckt. Dieses Jahr gab es sie mit neuer Füllung. Mit Johannisbeeren, was auch sehr gut zu den Krapfen passt.

Das folgende Rezept ist für ca. 30 handtellergroße Tirtlen. Gefüllt hatte ich sie mit Kartoffel-Quarkfüllung und ein paar mit Aprikosenmarmelade.






Südtiroler Tirtlen , ca. 30 handtellergroße Tirtlen

für den Teig:

  • 250 g Roggenmehl 1050er
  • 250 g Weizenmehl 405er
  • 2 Eier
  • Salz
  • 30 g weiche Butter
  • lauwarmes Wasser nach Bedarf (ca. 150ml)

aus allen Zutaten einen geschmeidigen, nicht zu festen Teig kneten. Ihn zu einer Rolle formen und in Folie verpackt eine Stunde bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Die Füllungen jeweils zubereiten, abschmecken und beiseite stellen.

für die Füllungen:

  • 200 g gekochte, grob geraffelte Kartoffeln
  • 200 g Magerquark (Topfen)
  • 1 Bund Schnittlauch, in Röllchen geschnitten
  • Salz

  • oder:
  • 200 g gehackter Spinat
  • 200 g Magerquark
  • 1 Knoblauchzehe
  • eine kleine Zwiebel, fein gewürfelt
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

  • oder
  • gekochtes Sauerkraut
  • Zwiebel, fein gewürfelt und angeschwitzt
  • Kümmel, Lorbeer, Wacholder

  • oder
  • gekaufte Marillenkonfitüre bzw. selbstgekochtes  Aprikosen - Marmelädchen

  • Rapsöl zum Frittieren

aus der Teigrolle Scheiben abschneiden und jede Scheibe mit Hilfe eines Teigrollers zu einem Kreis sehr dünn ausrollen. Die gewünschten Füllungen bereit stellen. Nun etwas Füllung auf einen Teigkreis geben und mit einem weiteren Kreis abdecken und die Ränder mit der Gabel festdrücken und auf ein Tuch legen. 

So fortfahren bis der Teig aufgebraucht ist. Den Teig kann man auch sehr gut durch die Nudelmaschine drehen und ihn rechteckig ausschneiden und füllen.

In einer Fritteuse * das Rapsöl auf ca. 175°C erhitzen. Mit einem Holzlöffelstiel die Temperatur prüfen, sobald kleine Blasen am Löffelstiel aufsteigen ist das Öl heiß genug. Nun nacheinander die Tirtlen auf beiden Seiten golden ausbacken. Achtung, das geht recht schnell.

* mein Tipp: wer einen Wok hat, sollte diesen zum Frittieren nehmen. Das Öl kann man  darin auf höchster Herdstufe recht schnell erhitzen. Im Wok benötigt man nicht so viel Öl wie in einem hohen Topf oder einer Fritteuse und durch die nach oben hin weiter werdende Wokform kann man einige Tirtlen auf einmal frittieren.

Sind die Tirtlen schön golden gebacken, nimmt man sie mit einem Schaumlöffel heraus und lässt sie auf einem Küchenkrepp abtropfen. Nun kann direkt serviert werden. Die Tirtlen schmecken aber auch noch abends kalt, falls mal welche übrig bleiben . . .  Dann aber bitte die Tirtlen nicht abdecken. 


das Rezept stammt aus dem Buch aus den 1980er Jahren:
"Die Küche in Südtirol" von Anneliese Kompatscher, erschienen im Athesia Verlag *

* dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten (Markennennung, Ortsnennung und/oder Verlinkung)



das "making - of" meiner Tirtlen


Original Kirchtagskrapfen, die man in Meran auf dem Freitagsmarkt findet - hier mit Johannisbeerfüllung



gefüllt waren sie mit Johannisbeerkonfitüre - dazu eine Tasse Americano. Herrlich.



Ultner Mohnkrapfen auf der Steinrast -Alm * im Ultental, 
gegessen und für mega lecker befunden

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Mittwoch, 13. Oktober 2021

Südtiroler Wein in Tramin und Kurtatsch

Vor ein paar Tagen hab ich euch mit aufs Vigiljoch* in Südtirol genommen. Diese schöne, erlebnis- und aussichtsreiche Wanderung bei wunderbarem Spätsommerwetter haben wir sehr genossen und ich denke immer noch sehr gerne an den wunderbaren Tag zurück.

Heute nehme ich euch mit nach Tramin und Kurtatsch. Zusammen mit unseren Freunden Irmi und Hans-Peter hatten wir einen Ausflug in die Weinregion in der Nähe des Kalterer Sees gemacht.

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Unsere erste Station war der Plattenhof * in Tramin. Die Aussicht auf den Kalterer See, das Etschtal und die Weinberge ringsherum kann man von dort wunderbar genießen. Aber man kann dort auch sehr gut speisen. Im Restaurant&Pizzeria des Plattenhofes haben wir es uns gut gehen lassen und auf der Terrasse sehr gut gegessen. Vor allem die vielen Südtiroler Gerichte hatten es uns angetan. Jeder fand sein Lieblingsgericht und die Zeit verging wie im Flug.

Vom Plattenhof fuhren wir nach Kurtatsch zur Kellerei Kurtatsch mit seiner Vinothek *. Das neue, außergewöhnliche Gebäude der Vinothek ist sehr sehenswert. Die Aussicht von dort ist spektakulär und die Weine, die man dort kaufen und verkosten kann, wunderbar. Natürlich haben wir auch ein paar Fläschchen Wein mit nach Hause genommen. Den Rotwein "Curtis" * kannten wir schon, er gehört mit zu Hans-Peters Lieblingsweinen. Die Mischung aus Merlot, Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon verleiht dem Wein pfeffrige Würze, Fülle, weiche Gerbstoffe und Aromen der schwarzen Johannisbeere. Ein sehr schöner Rotwein genau nach unserem Geschmack.

Den Weißwein "Hofstatt" *, ein Weißburgunder oder Pinot Bianco, hatten wir in der Vinothek probiert und waren sofort von den herrlichen Aromen von Apfel und Birne, reifen Limetten, Zitronenmelisse und Kräutern begeistert. Auch die Farbe, die er im Holzfass abbekam, gefiel mir besonders.

Mit guter Laune fuhren wir dann nach Tramin weiter. Irmi meinte, die Kellerei-Cantina Tramin * sollten wir auch unbedingt anschauen. Auch dieses Gebäude ist sehr sehenswert. Es stilisiert außen die Weinreben. Auch von dort hat man sehr schöne Aussichten auf das Etschtal und die Weinberge. Und guten Wein gibt es selbstverständlich auch. Alle Sorten kann man probieren und seinen Favoriten mit nach Hause nehmen.

Irgendwann ging auch dieser schöne Tag zu Ende. Wir hatten viel gesehen, sehr gut gegessen, wunderbaren Wein probiert und schöne Gespräche geführt. Danke, liebe Irmi und lieber Hans-Peter für diesen schönen, gemeinsamen Tag mit euch. Wir denken gerne daran zurück und werden so einen schönen Tag mit euch mit Sicherheit wiederholen.


am Plattenhof in Tramin wachsen nicht nur Trauben, sondern auch Oliven



Kein Urlaub in Südtirol ohne Knödel. So war mein Mittagessen im Plattenhof ein leckeres "Knödeltris". Das sind Spinat-, Speck und Kasknödel, die zusammen mit Brauner Butter, Parmesan und einem Krautsalat serviert wurden. Ich konnte gar nicht sagen, welcher Knödel mir am besten geschmeckt hat. Alle waren sehr lecker.





die sehr moderne Kellerei - Cantina Kurtatsch

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innen in der Cantina

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der Ausblick ins Tal von der Veranda der Cantina Kurtatsch

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einer musste fahren, von daher haben nur drei den wunderbaren Wein probiert, der vierte durfte aber nippen . . .  verkostet haben wir den Weißwein "Hofstatt" *

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auch die Kellerei - Cantina Tramin besticht mit einer ausgefallenen und sehr modernen Fassade

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Aussicht auf das Etschtal von der Traminer Kellerei

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die Trauben der Sorte "Gewürztraminer" 



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der Kalterer See

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Samstag, 9. Oktober 2021

meine Spinatknödel mit Brauner Butter und Parmesanspänen

Südtirol und Spinatknödel gehören zusammen wie Köln und der Dom. Jedenfalls für uns. So war es auch kein Wunder, dass ich dieses Jahr in unserem Südtirolurlaub auch wieder Knödel gegessen habe. Es war ein "Knödeltris mit Brauner Butter und Parmesan". Das sind Spinatknödel, Speckknödel und Kasknödel. Dazu wurde Krautsalat serviert, was sehr gut dazu passte. Ein herrliches Gericht und ich konnte gar nicht sagen, welche Knödel mir besser geschmeckt haben. Alle drei waren auf ihre Art sehr lecker.

Habt ihr schon mal Spinatknödel mit Brauner Butter und gehobeltem Parmesan gegessen? Die besten haben wir seinerzeit Anfang der 1980er Jahre in Völser Aicha, einem kleinen Weiler in der Nähe von Tiers am Rosengarten, in den Dolomiten gegessen. Auf Empfehlung sind wir damals von Tiers aus zu dem alten Gasthof gewandert und waren von diesen Spinatknödeln ganz begeistert.

Wenn ihr solche Knödel noch nicht kennt, dann solltet ihr das unbedingt mal nachholen. Zur Zubereitung eignen sich besonders gut "alte" Brötchen, die keiner mehr essen mag. Zusammen mit Spinat ergeben das wunderbare Spinatknödel. Dazu mit brauner Butter und frisch gehobeltem Parmesan serviert sind sie ein Gedicht und mit einem kleinen Salat dazu eine vollwertige Mahlzeit.

Dass aus Brötchen und Spinat so leckere Knödel werden können, das ist schon klasse. Mein Mann meint immer, sie schmecken nach Urlaub und sie können in Südtirol nicht viel besser schmecken. Hier fehlt nur eben die Aussicht auf die Berge und die würzige Bergluft. Über das Kompliment freue ich mich immer sehr . . . Nun aber zu meinem Rezept, wie ich die Spinatknödel zubereite.

Übrigens, unten im Beitrag findet ihr noch einige Links über ein paar Blogbeiträge, die ich vor einiger Zeit über Südtirol geschrieben habe. Falls ihr mögt, schaut mal hinein. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.


selbstgemachte Spinatknödel mit Brauner Butter und Parmesanhobel


dieses Gericht habe ich in Tramin/Südtirol im Restaurant Plattenhof * gegessen:
Knödeltris (Spinat-, Speck- und Kasknödel) mit Brauner Butter, Parmesan und Krautsalat

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Nun aber zum Rezept. Ich habe 12 kleinere Knödel gemacht, die für 3 - 4 Personen als kleines Hauptgericht reichen, wenn man dazu noch einen Salat reicht. Wir hatten Rucola und Cherrytomaten mit einer Senf-Essig-Öl-Vinaigrette dazu. Oder sie sind auch eine schöne Vorspeise für mindestens 4 Personen.

meine Spinatknödel  12 Stück
  • 150 g altbackene Brötchen vom Vortag
  • ca. 100 ml lauwarme Vollmilch

  • 1 mittlere Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt oder gerieben
  • 2 Esslöffel Butter

  • 500 g aufgetauter, fein gehackter Blattspinat

  • 1 Ei Gr. L
  • Salz, Pfeffer, 
  • frisch geriebene Muskatnuss
  • 2 Esslöffel Mehl
  • ca. 3 Essl. Paniermehl/Semmelbrösel
  •  
  • heiße, braune Butter
  • Parmesan, frisch gehobelt

die Brötchen klein würfeln und mit der lauwarmen Milch übergießen. Vorsichtig mit den Händen alles vermischen bis jedes Stück Brot von der Milch benetzt wird. Die Zwiebel fein würfeln und mit Butter und Knoblauch in einer kleinen Pfanne hell golden dünsten. Den Spinat ausdrücken.

Das Ei und das Mehl zu den eingeweichten Brötchen geben, mischen und den Spinat und die Zwiebelmischung untermischen. Kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Etwas Paniermehl dazu geben und mit den Händen alles gut vermischen bis die Masse gut bindet. Abschmecken und ca. 15 Min, ruhen lassen. 

Einen Probeknödel in Tischtennisballgröße formen und im kochenden Salzwasser ca. 10 Min. ziehen lassen. Sollte sich der Knödel im Wasser auflösen, dann noch etwas Paniermehl unter die Masse geben.

Aus dem restlichen Teig mit feuchten Händen 12 Klöße rollen und im leicht siedenden Salzwasser ca. 10 Min. gar ziehen lassen bis sie an der Oberfläche schwimmen. Mit einem Schöpflöffel herausheben und warm stellen.

Zum Servieren die Klöße auf einen tiefen Teller geben, mit heißer, brauner Butter beträufeln und mit Parmesanhobeln bestreut servieren. Dazu passt sehr gut ein leckerer Salat, wie z.B. Rucola mit Cherrytomaten und einer leckeren Vinaigrette. Oder auch ein Krautsalat. Und wenn man dann noch einen schönen Südtiroler Wein dazu trinkt, dann ist man schon fast jenseits der Alpen . . . 

Guten Appetit.

PS.: ich bin schon gespannt, was die Südtiroler unter euch zu meinem Rezept sagen werden . . . 😉




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Trauben der Sorte "Gewürztraminer"





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falls ihr noch mehr über Südtirol wissen wollt, dann schaut doch hier in meine Berichte, die ich vor einiger Zeit geschrieben habe:

Türen, Tore und ein Fenster in Meran





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Donnerstag, 7. Oktober 2021

Gemüsetortilla aus dem Ofen

Heute gab es mal ein vegetarisches Gericht. Es muss ja auch nicht jeden Tag Fleisch geben, wir halten uns da eher zurück. Wir hatten mal Appetit auf eine Gemüsetortilla. Dieses Mal habe ich sie nicht in der Pfanne gebacken sondern in einer Auflaufform in den Backofen gestellt. Das hat super geklappt und während die Tortilla im Ofen war konnte man sich noch um anderes kümmern.



Gemüsetortilla aus dem Ofen, ca. 4 Portionen

  • 3 mittlere Kartoffeln 
  • 3 mittlere Möhren
  • 1 mittlere Zucchini
  • 200 g braune Champignons
  • 1 rote Parikaschote
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 dicke Knoblauchzehe
  • natives Olivenöl
  •  
  • 7 Eier, Gr. L
  • 100 ml Vollmilch
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • 1 Teelöffel getrockneter Thymian
  • 1/2 Teelöffel Kurkumapulver
  • 1/2 Teelöffel Currpulver (englisches)
  • 1/2 Teelöffel Paprikapulver
  • etwas frisch gemahlene Muskatnuss

Alle Gemüse nacheinander einzeln anbraten:

die Kartoffeln schälen und würfeln und in etwas Olivenöl golden braten und beiseite stellen. Sie sollen fast gar sein. 

Die Möhren ebenso würfeln und knackig dünsten oder anbraten. Danach die gewürfelten Zucchini anbraten, bis sie braune Bratspuren haben. Die Champignons in Stücke schneiden und ebenso golden braten, bis sämtliche Flüssigkeit verschwunden ist. Die Paprikaschote entkernen und das Fruchtfleisch würfeln, auf der Hautseite anbraten, bis sich auch Bratspuren zeigen. 

Die Zwiebel und den Knoblauch in etwas Olivenöl golden braten.

Alles nun mischen und mit Pfeffer und Salz leicht würzen. Eine Auflaufform leicht einölen und die Gemüse hineingeben und glattstreichen.

Für die Eiermasse die Eier mit sämtlichen Gewürzen und der Milch verquirlen, kräftig abschmecken und über das Gemüse verteilen.

Die Backform in den Backofen stellen, 2. Stufe von unten, 180°C Umluft und in ca. 35 Min. golden backen lassen, bis die Masse komplett gestockt ist. Die Form aus dem Ofen nehmen und noch ca. 10 Minuten rasten lassen, damit sich alles "setzen" kann. Und dann kann schon serviert werden. 


PS: beim Schreiben des Rezeptes habe ich gemerkt, ich hatte im Gericht geriebenen Parmesan vergessen. Zwei Esslöffel hätten noch hinein gekonnt . . . 




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Dienstag, 5. Oktober 2021

eine Wanderung rund um das Vigiljoch in Südtirol

Dieses Jahr habe ich mich unheimlich auf unseren Urlaub in Südtirol gefreut. Endlich durfte man wieder reisen und so waren die 14 Tage im September wunderbar. Unser Domizil hatten wir in Meran aufgeschlagen und wir haben die Zeit wirklich sehr genossen und uns sehr gut erholt. Nicht nur das Essen war (wie immer) sehr lecker, sondern auch die vielen Wanderungen, die wir unternommen haben. Und wir haben uns endlich wieder mit lieben Freunden treffen können, wir hatten uns zwei Jahre nicht gesehen. Das Wiedersehen mit Irmi und Hans-Peter war umso herzlicher. Zusammen haben wir auch einiges unternommen, unter anderem einen Ausflug nach Tramin und Kurtatsch. Aber davon berichte ich in einem späteren Blogbeitrag.

So möchte ich euch heute eine Wanderung am Vigiljoch * vorstellen. Der 1743 m hohe Bergrücken liegt südlich des Vinschgaus, westlich von Meran und direkt am Eingang des Ultentals. Um dort oben zu wandern, nimmt man zuerst die Seilbahn. Die Talstation liegt in Lana und die Seilbahn bringt einen in acht Minuten von 328m auf 1.486 Meter Seehöhe. Dort oben gibt es wunderschöne Wanderwege und wir haben uns einen aussichtsreichen Panoramarundweg ausgesucht.

Von der Bergstation aus ging es ordentlich bergauf, Weg Nr. 34, bis zum Vigiljoch. Alternativ kann ein Teil des Weges auch mit einem Sessellift zurückgelegt werden, aber wir wollten die große Runde gehen und die verschiedenen Aussichten auf die Berge und Täler in der Umgebung genießen. 

Vorbei an der Gampl-Alm mit kleinem Tierpark und schönem Kinderspielplatz ging es weiter zum St. Vigilius-Kirchlein mit Fresken aus dem 14. Jahrhundert. Wenn man Glück hat, begleiten einen Haflinger Pferde, die dort oben grasen. Ein Blick hinein lohnt auf jeden Fall.

Vom Kirchlein aus wandert man dann auf dem Weg Nr. 9 in Richtung Schwarze Lacke. Die Schwarze Lacke ist ein kleiner Bergsee mit breitem Schilfgürtel, an dessen Ufer wir im Gasthaus Seespitz auf der Terrasse einen leckeren Kaiserschmarrn gegessen haben. Die Ruhe dort oben ist wunderbar. Kein Auto- oder Straßenlärm war zu hören, nur das Summen der Insekten und das Zwitschern der Vögel. 

Nach der Stärkung wanderten wir  am See entlang zum Weg mit der Markierung  Nr. 7. Dieser Panoramaweg hat wunderbare Aussichten auf das Etschtal, das Meraner Becken und weit im Hintergrund kann man sogar die ganzen Highlights der Dolomiten sehen. Links angefangen mit der Geißlergruppe und der Seceda. Dann folgen rechts die Langkofelgruppe, der Schlern, der Rosengarten, das Latemar bis hin zur Marmolata. Man kann sich an der wunderbaren Aussicht gar nicht sattsehen. 

Da der Weg stellenweise steinig, manchmal auch steil und/oder sehr schmal ist, bitte unbedingt stehen bleiben, wenn man ein Foto machen oder den Blick in die Ferne genießen möchte. Die Bergflanke dort ist sehr steil. Es gibt auch verschiedene Bänke die zum Verweilen und Schauen einladen. 

Nach einiger Zeit mündet der Weg Nr. 7 wieder in den Weg Nr. 34, der einen bergab zurück zur Bergstation bringt. Nach ca. 8km Rundweg, einem Anstieg von 300 Höhenmetern bergauf und 300m auch wieder herab war ich doch froh, als wir die Bergstation wieder erreicht hatten. 

Auf die Bahn brauchten wir nicht sehr lange warten und nach 8 Minuten waren wir wieder in Lana.

Mein Tipp: ist der Himmel morgens klar und die Wettervorhersage sagt gutes Bergwetter voraus, dann lohnt sich eine Fahrt auf den Berg. Denn nur dann hat man wunderbare Fernsichten. Und vergesst nicht, gutes, festes Schuhwerk anzuziehen und auch eine warme Jacke oder Pullover einzupacken. Der Wind auf den Bergen kann mitunter sehr frisch sein.

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das St. Vigilius-Kirchlein 




die Talstation der Seilbahn in Lana





wie alt mag Fräulein Marie wohl gewesen sein, als sie an Herzschlag verstarb . . . 



der Blick von der Bergstation in Richtung Bozen, zu den Dolomiten und rechts zum Mendelkamm 




Postkartenidyll auf dem Vigiljoch







Flora und Fauna auf dem Vigiljoch




Das war unser Kaiserschmarrn mit Preiselbeeren  - enough to share - im Gasthaus Seespitz an der Schwarzen Lacke. 
Wenn wir zu Hause Lust auf Kaiserschmarrn haben, dann backe ich auch welchen. Allerdings noch mit Rum-Rosinen und mit Äpfeln. Hier ist mein Rezept: Apfel-Kaiserschmarrn mit Preiselbeerkompott



Schwarze Lacke 



Blick auf Sinnich (links) und Lana (rechts) im Etschtal. Im Hintergrund kann man die Dolomiten erahnen



Blick auf Meran mit Hafling (rechts auf dem Berg), und den Bergen Ifinger und Hirzer (ganz links)



sogar den Langkofel, Plattkofel und die Fünffingerspitzen in den Dolomiten konnte man sehen



die Meraner Altstadt mit dem Kurhaus und der Kirche - mit der Kamera rangezoomt




kleiner Gag am Rande . . . 


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Ich wünsche euch eine gute Zeit, ich schwelge weiter in Erinnerungen an unseren schönen Urlaub in Südtirol . . . 


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