Freitag, 14. Dezember 2018

selbstgemachter Weihnachts-Raumduft

Das schöne an der Adventszeit ist der Duft, der überall weihnachtlich durch das Haus zieht. Vor allem, wenn ich mein Glühwein - Fruchtgummi zubereite, dann durftet es in der Küche wunderbar. Der Duft zieht durch die ganze Wohnung und alles stimmt einen so weihnachtlich. Wunderbar. Der Mix aus Orangen- und Zitronenduft, dazu Nelken, Zimt und Sternanis ist aber auch großartig.

Als ich vor einigen Jahren die Gewürze vom Glühwein abgeseiht und zur Seite gestellt hatte, da kam mir die Idee der "Resteverwertung". Und diese Resteverwertung duftet noch so wunderbar. . . Die Gewürze und Schalen haben noch so viele ätherische Öle, dass man sie ohne weiteres noch weiter verwenden kann. Und so ist die Idee mit dem Weihnachtsduft entstanden. Ich habe zusätzlich noch Lorbeer und Piment dazu gegeben, damit der Duft noch etwas würziger wird.
Hat man aber keinen Glühwein zubereitet, dann kann man diesen natürlichen Weihnachtsduft  auch so herstellen.

Das Schöne an diesem natürlichen Weihnachtsduft ist, dass man keine künstlichen Aromastoffe in die Luft pustet. Und man weiß auch genau was drin ist. Außerdem kann man ganz nach seinem individuellem Geschmack die verschiedenen Aromen variieren und jeder findet seinen eigenen Favoriten.




man nehme für den Weihnachts - Raumduft:
  • ein breites Schraubglas, Marmeladenglas oder eine hübsche feuerfeste Schale
  • 1 Orangen- und/oder Zitronenschale 
  • einige Scheiben von Orange, Zitrone oder Mandarine
  • eine Zimtstange
  • einige Sternanis
  • einige Nelken
  • einige Pimentkörner
  • 1 Lorbeerblatt
  • kochendes Wasser
  • Stövchen
  • Teelicht

alle Zutaten in das Glas oder Schale füllen und mit kochendem Wasser aufgießen. Das Gefäß auf das Stövchen stellen und den Duft genießen. Schon sehr schnell verteilt sich das wunderbare Aroma im ganzen Raum. Das verdunstete Wasser kann bei Bedarf immer wieder ohne weiteres mit kochendem Wasser nachgefüllt werden, solange alles noch gut duftet.

Ist der Duft nicht mehr gewünscht, dann kann das Gefäß nach dem Abkühlen abgedeckt in den Kühlschrank gestellt werden. Da hält es sich locker einige Tage. Bei erneuter Nutzung einfach das Gefäß in die Mikrowelle stellen und den Inhalt erhitzen, ihn wieder aufs Stövchen stellen und genießen. 

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Mittwoch, 12. Dezember 2018

so dreht man dekorative Apfelrosen

Als ich letztens Äpfel für einen Apfelkuchen geschält habe, kam mir der Gedanke, die Schale doch möglichst lang und dünn zu schälen. Ab und zu überkommt einen ja der Ehrgeiz und ich wollte eigentlich den Apfel nur mit einer langen, zusammenhängenden Schale abschälen. Das gelingt am besten mit einem Sparschäler. Aber in meinem Fall ging das an dem Tag natürlich gründlich in die Hose. Je mehr ich mich darauf konzentrierte, die Schale möglichst lang zu lassen, desto weniger klappte es. Aber das war ja egal, die Schale sollte sowieso entsorgt werden. Mir kam aber dann die Idee, aus den langen Schalen doch einmal Apfelrosen zu drehen. 
Weil ich viele Äpfel geschält hatte, waren auch entsprechend viele Schalen vorhanden, aus denen man folglich hübsche Rosen drehen konnte. Ich war ganz erstaunt, wie gut das ging und wie hübsch sie wurden. 
Meine Ausbeute an Rosen könnt ihr hier sehen, die Anleitung habe ich mal aufgeschrieben.




für solche hübschen Apfelrosen benötigt man:
  • möglichst lange, dünne und schmale Apfelschalen
die langen Apfelschalen einfach von einer Seite her relativ dicht aufrollen. Die Rose entsteht fast von alleine. Sollte die Schale reißen, einfach ein neues Stück überlappend anlegen und die Rose weiter bis zur gewünschten Größe aufrollen. fertig sind die Röschen. 🌹

Sie eignen sich gut als Deko auf der Kaffeetafel,  vor allem wenn es Apfelkuchen gibt. Wie z.B. diesen hier:






so sehen die Apfelrosen nach 14 Tagen getrocknet aus - na ja . . . 

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Montag, 10. Dezember 2018

in 14 Tagen ist schon Weihnachten . . .



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passend zur Adventszeit habe ich noch einen leckeren Apfelkuchen für euch. Saftige Äpfel treffen auf leckeren, buttrigen Mürbeteig. Da läuft einem beim Anblick doch direkt das Wasser im Mund zusammen.

Winterlicher Apfelkuchen mit Sternendecke



winterlicher Apfelkuchen mit Sternendecke, ca. 28cm Durchmesser
  • 200 g Süßrahmbutter
  • 150 g Zucker
  • 1 Eßl. Vanillezucker
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 1 Ei Gr. L
  • 400 g Dinkelmehl 630er
  • 2 Teel. Backpulver
  •  
  • 2 Eßl. Paniermehl
  • 3 Eßl. gemahlene Haselnüsse
  • ca. 1 kg Boskoop Äpfel
  • ca. 1/2 Teel. abgeriebene Bio - Zitronenschale
  • etwas Zitronensaft
  • Zucker nach Geschmack
  • ca. 1 Teel. gemahlener Ceylonzimt
  •  
  • Puderzucker
  • geschlagene Sahne
  • etwas Vanillezucker nach Geschmack

die Butter schaumig rühren, nach und nach Zucker, Salz und Vanillezucker zugeben und zuletzt das Ei. Wenn alles gut schaumig und schön cremig ist, das mit Backpulver vermischte Mehl löffelweise dazu geben und alles vermischen. Zuletzt das restliche Mehl unterkneten bis alles schön glatt ist. Den Teig ausrollen und ca. 2/3 davon in eine Springform legen und den Rand ca. 5cm hoch formen. Die Form in den Kühlschrank stellen. Aus dem restlichen Teig Sterne ausstechen, auf einen Teller legen und ebenfalls in den Kühlschrank stellen und alles gut durchkühlen lassen. In der Zwischenzeit die Äpfel schälen, vierteln und fein blättrig schneiden. Mit Zitronenschale, Zucker und Zimt mischen. 

Den Backofen auf 190°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. Die Springform aus dem Kühlschrank holen, den Boden mit Paniermehl gleichmäßig bestreuen und dann die Haselnüsse ebenso auf dem Boden verteilen. Jetzt die Äpfel üppig und gleichmäßig bis zum Rand einfüllen, leicht festdrücken und die Oberfläche glattstreichen. Dann die ausgestochenen Sterne auflegen.
Die Form in den vorgeheizten Ofen in die Mitte stellen und ca. 50 Min. golden backen. Den Kuchen nach dem Auskühlen mit Puderzucker bestreuen und zusammen mit Schlagsahne (aromatisiert mit etwas echtem Vanillezucker) servieren.

mein Tipp: den Kuchen nur mit einem Küchenkrepp abdecken, wenn man ihn erst am nächsten Tag servieren möchte. So wird der Mürbeteig nicht weich.








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Sonntag, 9. Dezember 2018

noch mehr Sterne - Papiersterne aus Papierrollen

heute habe ich einen megaschnellen Ruckzuck-upcycling-Basteltipp für euch. Dabei kann man gleich noch Wertstoff recyceln und recht hübsch (und ungewöhnlich) sieht es auch noch aus.

Jetzt fragt ihr euch bestimmt, wovon spricht sie eigentlich. Was hat sie denn jetzt schon wieder fabriziert. Tja, kleine Papiersterne aus Toilettenpapierrollen. Diese wirft man ja normalerweise in den Papiermüll. Aber ab jetzt könnt ihr daraus kleine Sterne basteln. Das geht ganz einfach. Also sammelt fleißig Papierrollen. Und Kindern wird die Bastelei bestimmt auch gefallen.

Schaut mal hier:



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aus einer Rolle werden zwei Sterne

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hier habe ich die Pappe mal digital ein wenig "eingefärbt". In weiß sähen sie noch ein wenig hübscher aus

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hier die Anleitung für zwei Sterne:
  • 1 leere Toilettenpapierrolle
  • Schere
  • eventuell etwas Bastelfarbe zum Bemalen
  • etwas Draht, kleine Gummibänder oder Schnur zum Befestigen
falls der Stern farbig werden soll, dann die Papprolle als erstes bemalen. Nach dem Trocknen die Rolle ein wenig platt drücken und in sechs gleichmäßige Ringe/Streifen schneiden. Die Ringe an den Enden nochmals ein wenig flach drücken und an beiden Seiten kleine, gleichmäßige Dreiecke herausschneiden. Bitte darauf achten, dass der Ring nicht ganz durchschnitten wird. 
Dann werden drei Streifen so ineinander geschoben, dass man einen Stern erhält. Nun braucht er nur noch in Form gerückt zu werden und fertig ist er, der Stern aus einer Papprolle. 

Zur Stabilisation jetzt den Stern nur noch ein wenig mit Draht oder Gummiband umwickeln oder etwas Kleber unter die Streifen geben. Oder man durchsticht die Mitte komplett mit einer Nadel und zieht einen Faden durch. So hat man gleich noch eine Aufhängung für den Stern.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Basteln, Verzieren und Dekorieren.


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Freitag, 7. Dezember 2018

gebrannte Weihnachtsmandeln

Weihnachten und Weihnachtsmarkt ohne gebrannte Mandeln geht doch gar nicht, oder? Denn wenn man über den Weihnachtsmarkt schlendert, dann duftet es an mancher Ecke so unwiderstehlich gut nach gebrannten Mandeln, dass man direkt Appetit bekommt. Auf den Märkten gibt es nicht nur gebrannte Mandeln, sondern auch gebrannte Erdnüsse, Haselnüsse, Macadamianüsse, Sonnenblumenkerne und manchmal auch Pistazien. Leider sind die Nüsse recht teuer und auch oft mit einer sehr dicken Zuckerschicht ummantelt. Deshalb mache ich sie schon seit Jahren selber. Und das geht ganz leicht. Man muss nur beim Kochen aufpassen, weil der Zucker schrecklich heiß wird. Von daher bitte kleine Kinder und Haustiere während des Kochens aus der Küche schicken.

Ich bereite die Mandeln am liebsten mit etwas Vanille zu, aber der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, man kann auch Zimt, Tonkabohne oder Spekulatiusgewürz nehmen. Dann hat man weihnachtliche Mandeln. Bei der Herstellung rühre ich am liebsten im Topf auf dem Herd, so habe ich das Ergebnis besser im Blick. Meine Schwester bevorzugt eher die Herstellung in der Mikrowelle.

Nun aber zur Herstellung leckerer gebrannter Mandeln. Übrigens, die gebrannten Mandeln sind auch ein schönes Geschenk. . . 



Gebrannte Weihnachtsmandeln
  • 200 g ganze Mandeln mit Haut
  • 200 g Zucker
  • etwas Zimt und Vanille nach Geschmack *
  • 3 Eßl. Wasser (höchstens 1/8 l Wasser)
  • 1 Prise Vanillesalz

Am besten nimmt man einen 20cm Edelstahltopf mit nicht zu flachem Rand, weil die Zucker-Mandelmasse sehr heiß wird und sprudelnd kocht. Zum Rühren benötigt man einen Holzlöffel. Für die fertigen Mandeln ein Holzbrett mit Backpapier bereitstellen.

Den Zucker, die Gewürze und das Wasser aufkochen, Mandeln zugeben und mit einem Holzlöffel rühren und nicht zu stark kochen lassen. Der Zuckersirup soll aber immerzu blubbernd kochen. Immerzu rühren bis die Flüssigkeit karamellisiert und die Mandeln glänzen. Das kann circa 15 Min. dauern. Bitte nicht zwischendurch vom Herd weggehen. 
Wenn das Wasser verdampft ist, wird die Masse mit einem Mal bröselig. Unbedingt weiterrühren bis die Mandeln durch den wieder geschmolzenen Zucker wieder glänzen. Das kann nochmals einige Zeit dauern. Den Herd sofort ausschalten und den Topf vom Herd ziehen.
Die Mandeln vorsichtig mit Hilfe des Holzlöffels auf ein Backpapier geben, die Mandeln glattstreichen und gut auskühlen lassen. Fertig sind die leckeren gebrannten Mandeln wie vom Weihnachtsmarkt. Bitte erst probieren, wenn die Mandeln abgekühlt sind, ansonsten droht Verbrennungsgefahr.

* für Weihnachtsmandeln:
zusätzlich zur Vanille und dem Zimt noch ein wenig Spekulatiusgewürz geben. Oder auch etwas  gemahlene Tonka-Bohne




Wenn man sich nun den Topf anschaut, bekommt man erst einmal einen Schreck, weil der Zucker überall klebt. Aber keine Angst. Man stellt den Topf  in die Spüle und füllt Wasser ein, den Holzkochlöffel gibt man dazu und lässt alles so lange stehen, bis sich der festgeklebte Zucker aufgelöst hat. Das geht relativ schnell. Dann den Topf und den Holzlöffel wie gewohnt spülen.

Die Mandeln hebt man am besten in einer gut schließenden Dose auf. Viel Spaß beim Naschen.








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Donnerstag, 6. Dezember 2018

Grüße zum Nikolaustag

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Knecht Ruprecht

(Nikolausgedicht von Theodor Storm)

Von draußen, vom Walde komm ich her;
ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Überall auf den Tannenspitzen
sah ich goldene Lichtlein blitzen,
und droben aus dem Himmelstor
sah mit großen Augen das Christkind hervor.

Und wie ich strolch' durch des finstern Tann,
da rief's mich mit heller Stimme an:
"Knecht Ruprecht", rief es, "alter Gesell´,
heb deine Beine und spute dich schnell!
Die Kerzen fangen zu brennen an,
das Himmelstor ist aufgetan,
Alt und Jung sollen nun
von der Jagd des Lebens einmal ruhn,
und morgen flieg ich hinab zur Erden;
denn es soll wieder Weihnachten werden!"

Ich sprach: "Oh lieber Herre Christ,
meine Reise fast zu Ende ist;
ich soll nur noch in diese Stadt,
wo's eitel gute Kinder hat."

"Hast denn das Säcklein auch bei dir?"
Ich sprach: "Das Säcklein, das ist hier;
denn Äpfel, Nuß und Mandelkern
essen fromme Kinder gern."

"Hast denn die Rute auch bei dir?"
Ich sprach: "Die Rute, die ist hier;
doch für die Kinder nur, die schlechten,
die trifft sie auf den Teil den rechten!"

Christkindlein sprach: "So ist es recht;
so geh mit Gott, mein treuer Knecht!"
Von draußen, vom Walde komm ich her;
ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Nun sprecht, wie ich's hier innen find!
sind's gute Kind, sind's böse Kind?


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die Rudolph - Kekse könnt ihr nachbacken, das Rezept findet ihr hier:


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Mittwoch, 5. Dezember 2018

Rudolph - Kekse

Morgen ist Nikolaustag und diese kleinen Kekse kommen bei Jung und Alt und Groß und Klein immer gut an. Meine Ausstechkekse habe ich "Rudolph - Kekse" getauft, weil ich dem kleinen Rentier eine rote Nase verpasst habe und er wie "Rudolph, the red-nosed Reindeer" aussieht. Den hübschen Ausstecher habe ich auf dem Kölner Weihnachtsmarkt gefunden und ich musste ihn einfach mitnehmen. Er gefiel mir zu gut. Die Kekse ließen sich auch sehr gut ausstechen und die Plätzchen schmecken wunderbar mürbe.

Hier ist es nun, mein Rezept für die Rudolph - Kekse:





Rudolph - Kekse
  • 375 g weiche Butter
  • 300 g Zucker
  • etwas gemahlene Vanille
  • 1 dicke Prise Vanillesalz
  • 2 große Eier
  • 750 g Dinkelmehl 630er
  • 1 Päckchen Backpulver
  • Zuckerschrift aus der Tube
zuerst die Butter schaumig rühren, dann den Zucker und das Salz dazu geben und weiter alles schaumig rühren. Die Eier nach und nach zugeben und ebenso gut mixen. zuletzt das mit Backpulver vermischte und gesiebte Mehl unterkneten. Den Teig im Kühlschrank etwas erkalten lassen.

Den Teig auf einer bemehlten Backunterlage (oder zwischen Folie) ca. 3-4mm dünn ausrollen und nach Wunsch ausstechen. Die Kekse auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

Den Backofen auf 190°C Umluft vorheizen und das Blech auf die 2. Stufe von unten einschieben und in ca. 10-12 Minuten hell golden backen. Die Kekse auf auf dem Blech auskühlen lassen, damit nichts abbricht. Nach Wunsch dann mit der Zuckerschrift verzieren und die Glasur trocknen lassen. Die Kekse dann in einer gut schließenden Dose aufheben. Man sollte die Kekse mindestens einen Tag durchziehen lassen, dann schmecken sie besonders gut.
Und dann sollte man die Dose erstmal verstecken, damit sich der Inhalt nicht in Null-Komma-Nichts in Luft auflöst . . .

Ich wünsche euch frohes Backen und guten Appetit bei diesen leckeren Keksen.


hier bleiben Rudolph und seine Kumpanen frisch und knusprig


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Dienstag, 4. Dezember 2018

Zimtquadrate für den Süßen Teller

Letzte Woche hatte ich Zimtsterne gebacken. Mensch, was sind die lecker. Aber wie das so ist, es ist doch viel Arbeit, zumal ich jeden Stern einzeln mit der Glasur bestrichen habe. Nach ca. 50 Sternen war es doch genug. So  kam ich auf die Idee, man kann das Gebäck auch etwas anders formen. Gesagt getan, ich hab da mal was verändert . . . 

Wie man auf dem Foto erahnen kann, habe ich den ausgerollten Teig einfach in Quadrate geschnitten. Sterne sehen zwar hübscher aus, aber geschmacklich sind sie natürlich genau so lecker wie die Zimtsterne.

Wer sich also nicht an die Zimtsterne wagt, versucht es mal mit den Quadraten, oder Rechtecken, oder Dreiecken . . . 




Zimtquadrate,  das Rezept ist von Marcel Seeger  +++ WERBEKENNZEICHNUNG +++ wegen Verlinkung/Namensnennung


für den Teig
  • 200 g Marzipanrohmasse
  • 3 Eiweiße (90 g )
  • 250 g Puderzucker
  • 2 TL Zimt, gemahlen
  • 1 Prise Vanillesalz 
  • 300 g Mandeln, fein gemahlen
für die Glasur
  • 30 g Eiweiß 
  • 1 Prise Salz
  • 160 g Puderzucker
  • etwas Zitronensaft
zusätzlich: etwas Wasser und Speiseöl

Zubereitung
Marzipanrohmasse mit dem Eiweiß mit der Hand oder mit einem Handrührgerät mit Knethaken verkneten. Puderzucker, Mandeln, Zimt und Salz gut vermischen und mit der Marzipanmasse zu einem Teig verkneten. Den fertigen Teig in Frischhaltefolie wickeln und über Nacht in den Kühlschrank geben. Einige gemahlene Mandeln auf eine Arbeitsfläche streuen und den Zimtteig darauf auf eine Dicke von knapp einem Zentimeter quadratisch ausrollen.

Die Glasur
Eiweiß, Puderzucker und Zitronensaft mit einem Handrührgerät zu einer cremig-zähflüssigen Eiweißglasur aufschlagen. Die Glasur mit Hilfe einer Kuchenpalette oder eines Tortenhebers auf den ausgerollten Zimtteig dünn aufstreichen.

In ein flaches Gefäß warmes Wasser mit etwas Speiseöl geben. Ein Messer eintauchen und den Teig in Quadrate schneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Dabei jedes Mal vor dem dem erneuten Schneiden das Messer ins Wasser tauchen und kurz abschlagen. So kleben die Zimtquadrate nicht am Messer und lassen sich besser auf das Backblech legen.

Die ausgeschnittenen Quadrate im vorgeheizten Backofen bei 160° C Ober- und Unterhitze zehn bis zwölf Minuten backen. Sobald sich die Quadrate mit den Fingern vom Backpapier hochheben lassen, sind sie fertig. Backt man sie zu lange, wird die Glasur braun und die Quadrate werden trocken.

Nach dem Backen die Zimtquadrate auskühlen lassen und dann genießen.

Tipp: Zimtquadrate nach dem Backen am Besten in einer verschließbaren Dose aufbewahren, so bleiben sie länger frisch und saftig.



jetzt können sie in den Backofen - man hätte sie auch ordentlicher schneiden können 😏





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Sonntag, 2. Dezember 2018

Berliner Brot

Jedes Jahr kurz vor dem 1. Advent geht die Überlegerei los, welche Sorten Plätzchen ich für die kommende Adventszeit backen soll. Spritzgebäck steht immer ganz oben, ebenso Zimtsterne und Vanillekipferl.  Dieses Jahr wünschte sich mein Mann mal wieder "Berliner Brot". Früher hat das meine Mutter jedes Jahr gebacken und ab und an habe ich es auch gebacken, aber schon seit Ewigkeiten nicht mehr. So habe ich ihm gerne den Wunsch erfüllt. Alle Zutaten waren im Haus und so konnte ich gleich loslegen.
Kennt ihr "Berliner Brot"? Das aus dem Bergischen Land stammende Gebäck ist recht stark mit Zimt, Nelken und Kakao gewürzt und bekommt durch die Haselnüsse den gewissen Biss. Dieses Rezept vom "Berliner Brot" stammt noch von meinem Opa (Jahrgang 1886), er hatte das Rezept als junger Mann aufgeschrieben. Und so wurde es in unserer Familie immer unverändert jedes Jahr in der Adventszeit gebacken. 




Berliner Brot
  • 500 g Farinzucker (brauner Zucker)
  • 3/4 Tasse Vollmilch 
  • 500 g Mehl
  • 3/4 Päckchen Backpulver
  • 2 Eßl. Kakaopulver
  • 1 Eßl. Ceylon-Zimt
  • 1 Teel. gemahlene Nelken
  • 2 Eier
  • 200 g ganze Haselnüsse
Den Zucker mit der Milch erhitzen, bis sich der Zucker fast aufgelöst hat. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Die trockenen Zutaten mischen, dann die beiden Eier und nach und nach die Zuckermischung in die laufende Küchenmaschine dazu geben und alles gut mischen. Wenn alles gut verrührt ist, dann als letztes die ganzen Haselnüsse unterrühren.

Ein Backblech mit Backpapier belegen und den Backofen auf 190°C Ober-/ Unterhitze aufheizen.

Die Masse auf das Blech geben und mit einem Spatel glattstreichen, das Blech mittig in den heißen Ofen schieben und ca. 20 Min. backen. Nach 20 Min. sollte bei der Stäbchenprobe kein Teig mehr anhängen. Eventuell etwas länger backen lassen.

Das Berliner Brot etwas auskühlen lassen und dann in kleine Streifen schneiden und komplett auskühlen lassen und dann in gut schließende Blechdosen geben. Das Berliner Brot einige Tage durchziehen lassen, dann schmeckt es nochmal so gut. Nicht wundern, wenn es fest wird. Meine Oma hat es immer liebend gerne "in den Kaffee gestippt", also eingetaucht. Dann wurde das Brot weich und schmeckte ihr nochmal so gut.
Berliner Brot hält sich ohne weiteres einige Wochen.














Freitag, 30. November 2018

mein abgefahrenes Rotweinsalz, uriges Schinkensalz, aromatisches Vanillesalz und fruchtiges Zitronensalz - einfach selbstgemacht

Weihnachten kommt immer so plötzlich . . . geht es euch auch so? Vielleicht werdet ihr ja hier fündig, falls ihr noch ein kleines, selbstgemachtes Geschenk sucht. Gerade für Hobbyköche und Hobbyköchinnen oder einfach für alle, die gerne kochen und essen sind meine Salze eine leckere Geschenkidee. Ist es nicht erstaunlich, wie viele verschiedene Salze es mittlerweile gibt? Früher gab es nur "normales" Salz und das war's. Aber heutzutage reicht eine Sorte nicht mehr aus. Außer Siedesalz, Steinsalz, Meersalz, Fleur de Sel, Pyramidensalz und Himalajasalz gibt es noch sehr viele verschiedene aromatisierte Salze.
Und man kann einige aromatisierte Salze in der heimischen Küche auch sehr leicht selber herstellen. Wie es geht steht hier.

Mein erster Vorschlag ist mein abgefahrenes Rotweinsalz:




ist das nicht eine irre Farbe? Und der Geschmack ist auch nicht zu verachten. Logischerweise salzig mit einem Hauch Säure und leichtem Rotweingeschmack. Hergestellt habe ich es so:

Rotweinsalz
  • trockener Rotwein  
  • Fleur de Sel
  • nicht zu feines Meersalz

den Rotwein soweit reduzieren, bis kaum noch Flüssigkeit übrig ist und die Reduktion schon fast sirupartig ist. Dann wird das Meersalz und das Fleur de Sel (zu gleichen Teilen) in ein Glasschälchen gegeben, das Salz wird nun vermischt und dann träufelt man die eingekochte, abgekühlte Rotweinreduktion vorsichtig auf das Salz. Achtung! Nicht zu viel Flüssigkeit nehmen, da sich ansonsten das Salz auflöst. Und das wollen wir nicht. Wenn es zu viel Rotwein geworden ist, dann einfach noch Fleur de Sel darüber streuen. Den Backofen auf 80-90°C Heißluft aufheizen und das Glasschüsselchen hineinstellen. Ca. 30 Min. im Ofen trocknen lassen, zwischendurch immer wieder durchrühren. Wenn die Farbe noch nicht so intensiv ist, den Vorgang einfach wiederholen. So lange Wiederholen, bis man mit der Farbe zufrieden ist und einem das Salz schmeckt. Wenn das Salz nicht mehr klumpt, dann ist es fertig. Auflockern, abkühlen lassen und in einem dichten Gefäß aufheben.
Fertig ist das Rotwein - Salz.
Bei einer großen Menge nimmt man einfach ein Backblech mit Backpapier.

wozu man es isst: Das Rotweinsalz schmeckt super in allen Gerichten, wo auch Rotwein verwendet wird, wie z.B. beim Rinderbraten oder in der Sauce Bolognese. Aber auch auf dem Frühstücksei, Tomate-Mozarella, im Tomatensalat und besonders gut auf einem Rindersteak (Entrecôte, Hüftsteak, Rumpsteak oder Flanksteak). Euch fällt bestimmt noch mehr ein. Lasst es euch schmecken.





hübsch verpackt auch ein schönes Geschenk

je nach Rotweinsorte bekommt man unterschiedlich gefärbtes Salz. Man könnte auch Weißwein nehmen, aber dann hat man nicht diese Farbexplosion.

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nun kommen wir zum urigen Schinkensalz:




das ist auch eine ausgefallene Geschenkidee für Salzliebhaber. Das ausgefallene Salz macht auch was her und ist nicht schwer herzustellen. Man kann es überall dort verwenden, wo man einen Hauch geräucherten Geschmack haben möchte. Lecker auch im Rührei, auf  Bratkartoffeln, dem Frühstücksei, . . .  ihr habt bestimmt genug eigene Ideen, wo man diese Salze verwenden kann.

uriges Schinken - Salz
  • ca. 10 Eßl. Katenrauch-Schinkenwürfel *
  • 200 g feines Salz

die Katenrauch-Schinkenwürfel in einem kleinen, beschichteten Pfännchen ohne zusätzliches Öl langsam ausbraten und rösten, bis der Schinken trocken und fest ist. Darauf achten, dass er nicht zu dunkel wird. Auf einem Haushaltskrepp abtropfen und auskühlen lassen. Nun kommt der "schwierigste Teil". Die Schinkenwürfelchen werden jetzt in einem Porzellanmörser nach und nach fein gemörsert. Es müsste aber auch in einem kleinen elektrischen Mixer gehen, das ist dann kraftsparender und sollte auch funktionieren.
50 g des fein gemörserten Schinkens abwiegen und mit 200 g feinem Salz gut vermischen. In ein gut schließendes Gefäß füllen und fertig ist ein uriges Schinken - Salz.

Verwenden kann man es z.B. fürs Frühstücksei und alle anderen herzhaften Eierspeisen, zum Würzen von Bratkartoffeln und/oder wozu ansonsten noch der Schinken-Geschmack passt. Auch schön als kleines Mitbringsel.

Viel Vergnügen beim Nachmachen.

* bestimmt kann man jeden beliebigen, geräucherten Schinken nehmen. Ich könnte mir das Salz auch sehr gut mit Schwarzwälder Schinken vorstellen


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Nun kommen wir zum selbstgemachten Zitronensalz *. Dieses Salz ist sehr vielfältig zu gebrauchen und ist auch ein schönes Geschenk. In Süßspeisen, Kuchen, Torten und Plätzchen braucht man sehr oft Salz und auch abgeriebene Schale einer Zitrone und so kann man dieses Zitronensalz super nehmen. Aber auch Schnitzel und Fisch kann man sehr gut mit Zitronensalz würzen, das schmeckt sehr gut. 



Lange Rede kurzer Sinn, wie wird das Zitronensalz nun hergestellt? Das ist wirklich einfach und geht sehr schnell. Man muss nur etwas Geduld aufbringen, weil es einige Zeit durchziehen sollte.
Man nehme:

fruchtiges Zitronensalz
  • feines Salz oder Fleur de Sel
  • fein abgeriebene Schale einer Bio - Zitrone *

das ist schon das ganze Geheimnis. Beim Abreiben der Schale bitte darauf achten, dass keine weiße Haut mit abgerieben wird, weil die bitter ist. Die abgeriebene Zitronenschale vermischt man mit dem feinen Salz und lässt alles gut durchziehen. Sollte die Schale zu grob sein, dann empfehle ich, das vermischte Salz noch ein wenig zu mörsern. So vermischen sich das Salz und die Zitronenschale noch besser. Fertig. Das Verhältnis sollte ca. 1 Teil Schale : 1,5 Teile Salz sein. Sollte die Schale etwas Flüssigkeit ziehen, dann einfach noch etwas mehr Salz dazu geben und alles gut mischen. Dann das Salz in ein gut schließbares Gläschen geben.

Dieses Zitronensalz ist auch ein schönes Geschenk für alle, die gerne kochen und backen.

* Tipp: statt der Zitrone kann man auch eine Bio - Orange nehmen, dann erhält man Orangensalz


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Mein  aromatisches Vanillesalz und Vanillezucker stelle ich selbstverständlich auch selber her. Viele von euch werden es schon kennen. Und das mache ich so:

man nehme ein schönes, kleines Schraubglas und gebe feines Salz hinein. Ich würde da ein gutes Meersalz empfehlen und keines, was mit Fluorid und/oder Jod versetzt ist. Dann nimmt man eine halbe bis eine Vanilleschote (je nach Salzmenge), schneidet sie der Länge nach auf, das Mark wird nun ausgeschabt und mit dem Salz vermischt. Anschließend steckt man dann die Vanilleschote ins Salz. Das Glas nun gut verschließen, alle paar Tage mal durchschütteln und nach einigen Tagen ist das Vanillesalz fertig. Geht das Salz zur Neige, einfach neues Salz einfüllen, ab und zu schütteln. So hat man jederzeit Vanillesalz griffbereit. Die Schote bleibt immer im Salz.

Und, ist das nicht eine gute Idee? Übrigens, wenn man statt des Salzes Zucker nimmt, dann hat man echten Vanillezucker

Tipp:
für das Vanillesalz oder den Vanillezucker kann man ohne weiteres eine gebrauchte, abgewaschene und getrocknete Vanilleschote nehmen.






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