Samstag, 23. Januar 2021

mürbe, kleine Nussteilchen

Au weia . . . schon wieder habe ich Fertigteig benutzt. . . den hatte ich noch als "Notration" im Kühlschrank und er sollte so langsam verbraucht werden. 

So kam ich auf die Idee, mit diesem schon ausgerollten Mürbeteig ein paar leckere Teilchen für den Nachmittagskaffee zu backen. Heraus kamen folgende, verschieden geformte Nussteilchen. Ich werde sie bestimmt des öfteren backen, denn sie haben uns sehr gut geschmeckt. Der Teig war schön mürbe und nicht zu süß, die Füllung schön nussig und saftig. Und den Rum ebenso wie die Zitrone schmeckte man ganz dezent heraus. Genau so liebe ich eine Nussmischung für Gebäck. 
Die Zubereitung habe ich euch hier aufgeschrieben.



mürbe Nussteilchen

  • 350 g Mürbeteig, fertig gekauft

  • 80 g gemahlene, leicht angeröstete Haselnüsse
  • 1 Prise Zimt 
  • 1 Teelöffel Zitronenzucker
  • 30 g Semmelbrösel aus getrockneten Brötchen
  • 50 g Zucker
  • 1 Schuss Rum
  • 1 Prise Vanillesalz 
  • 70 g kochendes Wasser
  •  
  • Puderzucker für die Glasur
  • heißes Wasser

den Backofen auf 170°C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen. Die Zutaten für die Füllung mischen und etwas quellen lassen.  Den Mürbeteig entrollen.

Für die Hörnchen breite Streifen vom Teig schneiden, in Dreiecke schneiden, etwas Füllung auf den Teig streichen und aufrollen.

Für die Schnecken einen breiteren Teigstreifen mit der Füllung bestreichen und alles aufrollen, in 1cm dicke Scheiben schneiden und diese mit der Schnittfläche nach oben auf das Backblech legen.

Für den Zopf drei Streifen schneiden, die Füllung mittig auf dem Teig gleichmäßig verteilen und glatt streichen.  Den Streifen der Länge nach zusammenrollen und die drei Streifen zum Zopf flechten.

Das Blech in den vorgeheizten Ofen schieben und die Teilchen in ca. 25 Minuten hellgolden backen.

Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Puderzucker mit heißem Wasser verrühren, dass ein dicker Guss entsteht und diesen  mit einem Silikonpinsel auf den Teilchen verteilen.


aus einer Packung Mürbeteig habe ich obige Teilchen gebacken. Nach dem Auskühlen habe ich sie nur noch mit Zuckerguß bestrichen.

übrig gebliebene Gebäckstücke kann man gut in einer Blechdose ein paar Tage aufheben.









Mittwoch, 20. Januar 2021

Apfelballen vom Blech

Zum nachmittäglichen Kaffee essen wir sehr gerne etwas Leckeres. Also nicht jeden Tag, aber so ab und an schon. Sei es ein Stückchen Kuchen, an besonderen Tagen auch ein Stück Torte oder eben kleine Teilchen. Oder Kekse. 

So hatten wir mal wieder Lust auf etwas Leckeres. Aber was. Ich hatte noch Äpfel im Haus und eine Packung Quark, andere Backzutaten wie Mehl und Zucker hat man sowieso immer da. Und so bin ich zu dem Entschluß gekommen, mal ein paar Apfelballen vom Blech zu backen. Ein Rezept war auch schnell gefunden, es ist ein fränkisches Rezept *, das ich im Internet gefunden habe.

* dieser Blogbeitrag kann +++WERBUNG ohne Auftrag+++ enthalten (Namensnennung und/oder Verlinkung) 

Die Zubereitung ging schneller als das berühmte Brezelbacken und schon nach einer knappen halben Stunde waren duftende Apfelballen fertig. 

Lauwarm haben sie uns am besten geschmeckt, aber da wir nicht alle direkt verspeist hatten, habe ich sie in einer gut schließenden Dose aufgehoben und selbst am nächsten Tag waren sie noch schön saftig und lecker. Unsere Nachbarin, die auch in den Genuß der frisch gebackenen Ballen kam, war hellauf begeistert. Das Rezept der Apfelballen vom Blech ist wirklich sehr gut.



🍎 Apfelballen vom Blech  🍎

  •  200 g Magerquark
  •  100 ml Rapsöl
  •  etwas Vanille
  • 1 Prise Vanillesalz
  •  110 g Zucker

  •  300 g Dinkelmehl 630er
  •  1 Päckchen Backpulver

  •  3 Äpfel
  •  
  • Zucker & Zimt

den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen. Die Äpfel schälen, entkernen und in Würfel schneiden.

Magerquark, Rapsöl, Vanille, Salz und Zucker verrühren. Mehl mit Backpulver vermischen und zum Quarkgemisch hinzugeben und alles gut verkneten.

Die Äpfel dazugeben und mit den Händen unterkneten. ca. 10 - 12 Bälle formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Mittig in den vorgeheizten Backofen schieben und alles ca. 25 Minuten backen.

Nach dem Backen werden die Bällchen sofort in Zucker & Zimt gewälzt und auf einem Kuchengitter ausgekühlt. Wer sie für den nächsten Tag aufheben möchte, der legt die Ballen nach dem Auskühlen in eine gutschließende Dose. So bleiben die Ballen frisch und werden nicht trocken.





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frisch geformt, gebacken, in Zimt&Zucker gewälzt und zum Abkühlen auf ein Gitter gelegt


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zu den Apfelballen schmeckt sehr gut ein Cappuccino


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Sonntag, 17. Januar 2021

herzhafte Krautschnecken

Immer wieder diese Überlegung, was soll ich kochen . . . es ist manchmal furchtbar. Schon als Kind fand ich die Frage meiner Mutter blöd, wenn sie uns immer fragte, was sie kochen solle. Na ja, ich stelle diese Frage meiner Familie und meinem Mann auch schon seit 40 Jahren. So ist das, alles wiederholt sich. Heutzutage hat man hat die Schränke voll mit Kochbüchern, das Internet ist eine noch größere Quelle für Rezeptideen und oft kocht man das gleiche. Das möchte ich dieses Jahr ändern und mindestens einmal wöchentlich ein neues Gericht kochen. Ob mir das gelingen wird? Vorsätze für das neue Jahr nehme ich mir nie vor, von daher weiß ich auch nicht, ob das mit den Gerichten klappen wird. ich denke mal nicht 😬. . . egal. Aber jetzt habe ich etwas Neues ausprobiert.

Ich habe ein Rezept in einem Einkaufsprospekt gesehen, das las sich so einfach und lecker, ich habe es gleich ausprobiert. Meinem Mann und mir hat es unheimlich gut geschmeckt. Ach so, ich hab noch gar nicht verraten, was es war. Es war ein Rezept für Krautschnecken. Die Zubereitung ging einem flott von der Hand und das Endergebnis sah nicht nur lecker aus, es schmeckte auch sehr gut. Herzhaft, sättigend und mal was anderes. Besonders lecker fanden wir die Gewürze im Kraut, vor allem die leichte Kümmelnote zusammen mit dem Wacholder. So werde ich Sauerekraut jetzt immer kochen, auch wenn ich es nicht zu Schnecken aufrolle.

Sogleich habe ich aufgeschrieben, wie ich das Rezept zubereitet habe. Und hier ist es nun, das Rezept der herzhaften Krautschnecken. Lasst es euch schmecken.



herzhafte Krautschnecken,   4 Portionen

  • 2 dicke Zwiebeln
  • 250 g gewürfelter Katenrauchschinken
  • 1 Esslöffel Butterschalz
  • 500 g rohes Sauerkraut

  • 3 Wacholderbeeren
  • 3 Pimentkörner
  • knapp 1 Teelöffel Kümmel
  • etwas frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer
  •  
  • ca. 400 g Nudelteig (Fertigprodukt aus dem Kühlregal)
  • 1 Esslöffel Butterschmalz
  • 1 Esslöffel Rapsöl
  • 250 ml heiße Brühe

das Butterschnalz in einem Topf erhitzen und darin die feingewürfelten Zwiebeln andünsten. Die Schinkenwürfel dazu geben, weiter anrösten.

Das abgetropfte Sauerkraut dazu geben und alles gut mischen. Die Wacholderbeeren im Mörser fein mörsern, den Piment zugeben und weitermörsern bis alles schön fein ist. Den Kümmel dazu geben und nochmals leicht anmörsern. Die Gewürzmischung zusammen mit dem Pfeffer zum Sauerkraut geben. Alles gut mischen und einige Minuten braten lassen.

Den Nudelteig in zwei Portionen teilen. Größe der Teigblätter jeweils ca. 50 x 30 cm und auf der Arbeitsplatte auslegen. 
Auf jedes Teigblatt das Sauerkraut bis zu den Rändern verteilen, ein Drittel des Teiges allerdings frei lassen. Jetzt von der  schmalen Krautseite her den Teig zu einer Schnecke aufrollen. Den freien Teig mit Wasser bestreichen und weiter aufrollen, so haftet der Teig gut an. 

Jede Rolle in 7 Schnecken à 5 cm Dicke schneiden.

Eine beschichtete Pfanne erhitzen, darin das Schmalz und Öl erhitzen und die Schnecken mit der Schnittkante dicht an dicht in die Pfanne setzen. Auf mittlerer Hitze die Schnecken nun braten lassen. Ist die Unterseite gebräunt, die Schnecken wenden und ebenfalls golden anbraten. Dann die Brühe angießen, ca. 1,5cm hoch, und sofort einen Deckel auflegen und die Schnecken bei kleiner Hitze 25 Minuten köcheln lassen. 

Den Deckel abnehmen, eventuelle Flüssigkeit noch verkochen lassen und schon kann serviert werden.


Das Sauerkraut wird auf dem Nudelteig verteilt, aufgerollt und in dicke Scheiben geschnitten.
In der Pfanne anbraten und mit Brühe angießen, Deckel drauf, köcheln lassen und guten Appetit.


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Mittwoch, 13. Januar 2021

vegetarische Rote Bete - Apfel - Ricotta - Bratlinge

Heute habe ich ein Rezept wieder hervorgekramt, was ich schon seit drei Jahren jeden Winter koche. Sobald ich wunderbare Bio - Orangen und Rote Bete im Laden sehe, dann nehme ich sie mit und dann gibt es diese leckeren, vegetarischen Rote Bete Bratlinge mit Apfel, Ricotta, Meerrettich, Orangen und frischer Minze. 

Die rosa Bratlinge sehen schon sehr abgefahren aus. Die groben Bete Raspel bleiben schön knackig und frisch, der Apfel macht alles schön saftig, man schmeckt aber auch sehr gut den Hauch von Minze, Orange und Meerrettich heraus. Einfach toll und sehr harmonisch. Die Bratlinge sind mal etwas ganz anderes. Sehr gut hat schmeckt uns eine Knoblauchsauce dazu.


Rote Bete - Apfel - Ricotta Bratlinge,   ca. 8 Stück

  • 1 dicke Rote Bete Knolle
  • 1 dicker Apfel (z. B. Elstar), oder zwei kleine Äpfel
  • 2 kleine rote Zwiebeln
  • 250 g Ricotta 
  • ca. 2 Teelöffel Sahne-Meerrettich
  • 1 unbehandelte Orange
  • einige frische Minzblätter
  • 1 Ei, Gr. L 
  • ca. 100 g Paniermehl
  • Salz
  • Pfeffer

  • Olivenöl

  • Knoblauchsauce 

die Bete und den Apfel waschen, schälen und grob raffeln, die Zwiebel fein würfeln, die Minze fein hacken. 

Die Orange heiß abwaschen, die Schale mit einer feinen Reibe abreiben und den Saft auspressen. 

Jetzt Bete, Apfel, Zwiebel mit dem Ricotta und dem Meerrettich vermischen. Das Ei zugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Nun so viel Paniermehl unterrühren, bis alles leicht bindet. Die abgeriebene Orangenschale und den Saft unterrühren. Alles abschmecken und evtl. mit allen Gewürzen nochmals nachwürzen.  Man soll leicht die Minze aber auch die Orange herausschmecken. Wenn die Masse zu dünn ist noch etwas Paniermehl unterrühren. Die Masse soll gut formbar aber auch nicht zu fest sein.

Das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, aus der Masse Bratlinge formen und diese in der Pfanne auf beiden Seiten golden braten. 

Dazu passt sehr gut ein Salat und auch eine Knoblauchsauce oder Aioli. Frisch aus der Pfanne schmecken sie besonders gut, sollten aber welche übrig bleiben, dann schmecken sie auch kalt . . . 


jetzt fehlen noch die Orangenschale und die Minze, dann alles gut mischen und abschmecken. 
Zu Bratlingen formen und in der Pfanne werden sie golden gebacken, guten Appetit-



mit einer Aioli oder Knoblauchsauce schmecken sie besonders gut








Samstag, 9. Januar 2021

Berliner Bären Teil 2

Heute habe ich mal kein Rezept für euch. Dieses Mal sind es wieder ein paar Fotos. Ich hoffe sie gefallen euch. Im Mai 2020 hatte ich euch jede Menge Berliner Bären gezeigt, die wir Anfang März bei unserem Hauptstadtbesuch aufgenommen hatten. Berlin ist immer eine Reise wert und da zücke ich gerne meine Kamera. 

Manche Buddy Baers* Bären hatten wir vor 7 Jahren schon einmal gesehen und zu unserer Freude gibt es die Bären immer noch. Die Bären finde ich wunderbar. Je nachdem wo sie stehen sind sie entsprechend bemalt. Egal ob es ein Hotel ist oder ein Laden, der jeweilige Künstler hatte beim Bemalen immer sehr viel Phantasie.

Ich habe mal gegoogelt, um herauszufinden, wie viele Bären es gibt. Es wurden über 2000 hergestellt, die aber nicht nur in Berlin zu finden sind. Mittlerweile sind sie auf der ganzen Welt verteilt. Nähere Infos findet ihr auf  Wikipedia*. Auf der Seite  Standorte der Buddy Bears Berlin*  findet ihr sämtliche Bären in und um Berlin. Habt viel Spaß beim Anschauen:

* dieser Beitrag kann +++WERBUNG+++ ohne Auftrag enthalten (Namensnennung, Ortsnennung und/oder Verlinkung)


gesehen auf dem Kurfürstendamm

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der Pablo-Bär am Europacenter

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am Zoologischen Garten

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im Europacenter

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es gibt sie auch in klein und man kann sie in vielen Souvenirläden käuflich erwerben

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Mittwoch, 6. Januar 2021

Schneeflocken - Dinkelstuten

Alle in meiner Familie lieben Stuten. Bergischen Stuten, am liebsten mit "guter Butter", Gouda oder auch Marmelade. Und am liebsten selbstgebacken nach meinem Rezept. Manchmal backe ich ihn mit Mandelstückchen oder auch mit Rosinen. Aber meist "ohne alles".

Zu Weihnachten wollte ich auch wieder einen Stuten backen. Große Lust und Zeit zum Formen hatte ich nicht und so habe ich erst kurz vor dem Backen beschlossen, einen geritzten Stuten zu backen. Normalerweise lasse ich den Teig zwei Mal gehen, aber wie schon erwähnt, der Stuten lief so nebenbei und ich wollte keinen großen Aufwand betreiben. So ließ ich ihn nur ein Mal gehen. Dafür länger und schon vorab geformt. Als er gut gegangen war, brauchte ich ihn nur noch einritzen und kurz darauf zum Backen in den Ofen schieben. Das war's.

Heraus kam ein überraschend schöner Stuten. Der dann gleich doppelt gut schmeckte. 


❄  Karins Schneeflocken - Dinkelstuten  

  • 500 g Dinkelmehl 630er
  • 85 g Zucker
  • 1 Teel. Salz
  • ½ Würfel frische Hefe (20g) oder 1 Tütchen Trockenhefe (7g)
  • 200ml lauwarme Milch
  • 60 g zerlassene Butter
  • 30 g verquirltes Ei (das Ei verquirlen und 30g abwiegen)
  •  
  • das restliche verquirlte Ei ist für die Eistreiche

die trockenen Zutaten werden vermischt. Die Hefe löse ich in etwas lauwarmer Milch auf, dann wird die Butter und das verquirlte Ei in die restliche lauwarme Milch gegeben und alles verrührt, bis sich die Butter gerade aufgelöst hat. Die aufgelöste Hefe mit der Butter-Ei-Milch-Mischung zum Mehl geben und alles mit der Küchenmaschine gründlich verkneten. Der Teig sollte nicht kleben. 

Normalerweise wird der Teig nun abgedeckt und lässt alles gehen, bis der Teig sich vergrößert hat. Aber dieses Mal habe ich es anders gemacht:

Ein Backblech mit Backpapier belegen und den Teig zur Kugel formen und auf das Backblech legen. Dabei die Teigränder rundherum unter die Kugel schieben, bis die Oberfläche schön glatt und gespannt ist. 

Die Teigkugel nun mit einem Handtuch abdecken und an einem warmen Ort ca. eine Stunde gehen lassen, bis sie sich deutlich vergrößert hat.

Den Ofen auf 190°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. Den Stuten nun mit einer Rasierklinge im Schneeflockenmuster einritzen. Dabei darauf achten, dass man nicht zu tief ritzt. Wer sich das Ritzen nicht zutraut, der kann den Laib auch einfach mit einem scharfen Messer einschneiden. Dann die Oberfläche mit dem restlichen verquirlten Ei bestreichen. Die Einschnitte möglichst frei lassen. 

Nochmals kurz gehen lassen und mittig im vorgeheizten Ofen bei 190°C ca. 45 Minuten backen. Achtung, dass der Teig nicht zu dunkel wird. Der Stuten ist fertig, wenn man die Klopfprobe macht und er sich "hohl" anhört. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Der Stuten schmeckt sehr gut mit selbstgemachter Marmelade, jungem oder altem Gouda.


das gerade geritzte Brot, oben rechts das mit Ei bestrichene und unten das fertig gebackene Brot

Tipp:  auch Mandelstuten schmeckt wunderbar. Dafür 100g gehackte, geschälte Mandeln zuletzt unter den Teig kneten und dann gehen lassen.

Für einen Rosinenstuten werden ca. 150g Rosinen zuletzt untergeknetet. Nicht zu lange kneten, da die Rosinen ansonsten matschig werden.

Nun wünsche ich gutes Gelingen und guten Appetit. Ausprobieren lohnt sich auf jeden Fall!

PS: aus dem Teig kann man sehr gut einen Stutenkerl, Weckmann oder Kloskerl zum Martinstag backen . . .

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Sonntag, 3. Januar 2021

meine Festtagstorte "Katharina" mit Haselnussbaiser und Mokkabuttercreme

Dieses Jahr habe ich zu Weihnachten nach einigen Jahren mal wieder eine "richtige" Torte gebacken. Eine leckere, üppige Buttercremetorte. Die letzte Buttercreme, die ich vor vielen Jahren gemacht hatte, war grisselig geworden und sah nicht gerade schön aus. Geschmeckt hatte sie damals aber. Das wollte ich nun anders machen und ich musste mein Rezept in den Bestandteilen und Mengen überdenken.

Wir alle lieben die Agnes-Bernauer-Torte, wie es sie im Café Krönner* in Garmisch sowie auch im Café Krönner* in Straubing gibt. Eine wunderbare Torte ist das und eine Torte in der Art wollte ich jetzt zum Fest backen. Die Originaltorte besteht aus knusprigen Mandelböden und einer üppigen Mokkabuttercreme, garniert mit Mandelblättchen. Ein Fest für Gaumen und Hüfte. 

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Vor ein paar Jahren hatte ich schon mal eine Agnes-Bernauer auf meine Art gebacken, aber so richtig zufrieden war ich nicht so wirklich, obwohl die Torte auch sehr lecker war. Aber die Böden wurden in der Torte leider ein wenig weich und wie ich schon erwähnte, die Buttercreme war grisselig. 

Von der legendären Agnes-Bernauer-Torte aus Straubing und Garmisch habe ich mich nun wieder inspirieren lassen. Damit meine jetzige Festtagstorte genau so wurde, wie ich es mir erhofft und gedacht habe, habe ich in etlichen Büchern gestöbert und bin nun zu folgender Rezeptur gekommen, die ich aus diversen verschiedenen Rezepten nach meinen Vorstellungen zusammengestellt habe. Das hat nun besser geklappt als erhofft.

Meine Torte ist super geworden. Ich bin so begeistert und mega happy. Die Böden waren so wie erhofft, nämlich richtig knusprig und die Buttercreme wunderbar cremig. Dank des Tipps mit der Fettglasur vom lieben Marcel Seeger * klappte es auch mit der Knusprigkeit. Auch meine Familie war ganz begeistert und meinte, Marcel hätte sie nicht besser machen könnn. Über das Kompliment habe ich mich mächtig gefreut und es ist schade, dass Marcel kein Stückchen probieren konnte . . . aber das können wir bei Gelegenheit ja nachholen.


das war das letzte Stückchen Torte (aber das beste Foto meiner Aufnahmen) - hach, was war die Torte  lecker



gleich wird sie angeschnitten



Meine Festtagstorte "Katharina" aus knusprigen Haselnuss - Baiserböden, die mit Schokoglasur bestrichen waren, dazwischen üppige Mokkabuttercreme und ummantelt von gerösteten Mandelblättchen. Sie war der Hit auf der Weihnachtstafel. Ich war beim Anschneiden richtig aufgeregt und sehr gespannt, ob die Böden wirklich knusprig geblieben waren. Und ich hatte Glück.

Und hier ist nun meine Rezeptur meiner Festtagstorte. Die Mengen der einzelnen Zutaten, die ich für die Böden und die Creme verwendet habe, war für meinen Geschmack genau richtig und die Torte wurde so, wie ich sie mir erhofft hatte. 

meine Festtagstorte "Katharina" mit Haselnussbaiser und Mokkabuttercreme

Haselnuss - Baiserböden   (4 Stück, jeweis 26cm Durchmesser)

  • 150 g geröstete, gemahlene Haselnüsse
  • 3 leicht gehäufte Teelöffel Speisestärke
  • 100 g Zucker

  • 4 Eischnee Gr. L
  • 50 g Zucker
  • 30 g Vanillezucker
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 1 großer Spritzer Zitronensaft
  •  
  • 200 g fetthaltige Kuchenglasur

den Backofen auf 100°C Umluft vorheizen. Auf 4 Bögen Backpapier (Unterseite) jeweils Kreise von 26 cm aufzeichnen und die Bögen auf die Backbleche legen.

Die Haselnüsse entweder schon geröstet kaufen und anschließend fein mahlen, oder die Nüsse bei 160°C im Ofen ca. 10 Min. lang hell rösten, die Haut mit einem Handtuch abrubbeln und im Mixer/Thermomix o.ä. fein mahlen.

100 g Zucker mit der Stärke und den gemahlenen Nüssen gut vermischen.

Das Eiweiß mit der Prise Salz und dem Zitronensaft zu steifem Schnee schlagen und nach und nach den restlichen Zucker unterrühren. Zuletzt die Nussmischung nach und nach unter den Eischnee heben.

Die Masse auf die vier Backpapierkreise verteilen und mit Hilfe eines Tortenhebers möglichst glatt und kreisförmig bis zum aufgezeichneten Rand aufstreichen.

Die Bleche in den vorgeheizten Ofen schieben und zwei Stunden mehr trocknen als backen. Zum Ende der Backzeit die Farbe der Böden kontrollieren, sie sollen nicht zu dunkel werden und nur ganz hell golden backen. Eventuell die Bleche während des Trocknens untereinander tauschen, damit alle Böden gleichmäßig trocknen können.

Den Ofen dann ausschalten und noch weitere zwei Stunden im Ofen weitertrocknen lassen. Bei den Böden vorsichtig die Klopfprobe machen, sie sollen sich hohl anhören und durchgetrocknet sein. Das Backpapier vorsichtig abziehen.

Die Böden komplett auskühlen lassen.
 
Die Kuchenglasur erwärmen und alle Böden beidseitig dünn mit der Glasur bestreichen und alles gut trocknen lassen.

Mokkabuttercreme:
  • 400 g Süßrahmbutter ** (ganz wichtig), Zimmertemperatur
  • 3 Esslöffel Puderzucker

  • 500 ml Vollmilch
  • 40 g Vanillezucker
  • 1 Päckchen Vanille - Puddingpulver
  • 2 gehäufte Teelöffel Instant - Kaffeepulver
  •  
  • 100 g gehobelte, geröstete Mandelblättchen
  • Schokoladenaufleger
  • Puderzucker
Das Puddingpulver zusammen mit dem Zucker und dem Kaffeepulver in die Milch einrühren und auf dem Herd zum Kochen bringen, zwei Minuten rührend kochen lassen. Den Pudding in eine Glasschüssel umfüllen, sofort den Pudding mit Klarsichtfolie abdecken, damit er keine Haut bekommt und bei Zimmertemperatur abkühlen lassen. Mit einem Schneebesen kurz aufschlagen.

Die Butter aus dem Kühlschrank nehmen und Zimmertemperatur annehmen lassen. 

Ganz wichtig: Pudding und Butter müssen die gleiche Temperatur haben.

Die Butter mit dem Mixer (Schneebesen) bei mittlerer Stufe hell-schaumig-cremig aufschlagen. Das kann durchaus 10 Minuten dauern. Den Puderzucker nach und nach untermixen und weiterschlagen. 

Wenn die Butter schön schaumig ist, nach und nach Esslöffelweise den Pudding untermixen bis eine schöne, fluffige Creme entstanden ist.

** bitte unbedingt Süßrahmbutter verwenden, sie ist nicht gesäuert und die Gefahr des Grisseligwerdens ist etwas gebannt. Außerdem schmeckt Süßrahmbutter besonders sahnig und in Gebäcken dadurch besonders gut.

Tortenaufbau:
den untersten Boden auf eine Tortenplatte legen und mit Buttercreme bestreichen. Den nächsten Boden auflegen. Diesen ebenso mit Buttercreme bestreichen und den dritten Boden auflegen. Wieder Creme und den letzten Boden auflegen. Dann die ganze Torte gleichmäßig rundherum mit der restlichen Buttercreme bestreichen. 

Die Mandelblättchen auf der Oberfläche verteilen und auch am Rand einige Mandelblättchen andrücken. Die Torte mit Puderzucker bestäuben und die Schokoaufleger auf die Torte legen. Nun die Torte zum Durchkühlen abgedeckt in den Kühlschrank stellen.

Die Torte hält sich einige Tage im Kühlschrank, bitte erst kurz vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen. Lasst sie euch schmecken. Ich bin schon gespannt, was ihr zu der Torte sagen werdet. 


die Torte im Anschnitt

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hach, was war die Torte lecker . . . 


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Freitag, 1. Januar 2021

Alles Gute für das Jahr 2021

 






🍀🍀🍀🍀🍀🍄🍄🍄🍀🍀🍀🍀🍀


ich wünsche euch für das Neue Jahr:


Zeit zum Träumen        

Zeit zum Nachdenken   

Zeit zum Lachen          

Zeit zum Leben            

   Zeit zum Genießen          

Zeit zum Glücklichsein  

Zeit mit der Familie      

 Zeit mit Freunden         

Zeit für alles, was euch wichtig ist


ich wünsche euch recht viele erfüllte Träume – und alles was glücklich und zufrieden macht.

Vor allem aber wünsche ich euch ganz, ganz viel Gesundheit

Denn das ist doch mit das Wichtigste in dieser verrückten Zeit


Möge das Positive überwiegen. 🍀🍄

Bleibt gesund und gebt auf euch Acht

🍀🍄


liebe Leserinnen, liebe Leser, 
ein sehr ereignisreiches, sehr ungewöhnliches und manchmal nicht sehr schönes Jahr ging dem Ende zu und ich wünsche euch und euren Lieben einen guten Start in ein hoffentlich gesundes, friedliches und glückliches Neues Jahr. 
Hoffentlich seid ihr bisher alle gut durch die Pandemie gekommen. Allen, die davon betroffen sind und waren, wünsche ich alles Gute, noch mehr Glück und für die Zukunft ganz viel Gesundheit und Zuversicht. Es kann ja nur besser werden.
Gleichzeitig möchte ich mich bei allen💖lich bedanken, die oft und gerne auf meinem Blog vorbeischauen. Ich freue mich sehr darüber. 
Bleibt und/oder werdet gesund und ich freue mich sehr, wenn ihr auch in 2021 auf meinem Blog vorbeischaut. Ich hoffe, dass ich auch im Neuen Jahr sehr oft sagen kann. . . ich hab da mal was ausprobiert. . . 

für das Neue Jahr wünsche ich euch viel Glück 🍀, noch mehr Gesundheit 💝und ganz viel Schwein 🐷 - 

good luck to everybody and a happy New Year


 💜Thanks for visiting my Blog 💜

eure Katharina


dear readers, 

I wish you and your loved ones a good start into a healthy, happy and prosperous New Year. I would like to thank you all 💖 for visiting my blog. I'm very glad about that.

I would be very happy if you drop in 2021 again. We'll see us soon, I hope that I can often say. . . I have tried something . . . 

good luck to everybody, stay healthy and a happy New Year


 💜Thanks for visiting my Blog 💜

Yours Katharina

🍀🍀🍀🍀🍀🍄🍄🍄🍀🍀🍀🍀🍀



Mittwoch, 30. Dezember 2020

Glücksschweinchen aus Hefeteig wünschen euch ein Gutes Neues Jahr

Zum Jahreswechsel ist es fast überall Tradition, mit Schweinchen 🐷, Schornsteinfegern, Hufeisen, Fliegenpilzen 🍄und/oder Kleeblättern 🍀 Glück zu wünschen. Und geknallt wird um Mitternacht auch noch. Diese Silvesterfeuerwerke sehen ja immer sehr schön aus und werden von Jahr zu Jahr besser, aber ich hab es nicht so mit der Knallerei, von mir aus bräuchte es das nicht zu geben. Von daher kaufen wir schon seit ganz vielen Jahren kein Feuerwerk mehr. Und dieses Jahr fällt das Feuerwerk wegen Corona sowieso aus. Ich backe lieber Glücksschweinchen . . . 

Zu Silvester backe ich als kleine Überraschung für den Jahreswechsel immer Glücksschweinchen aus Stutenteig. So hat jeder für den Neujahrsmorgen etwas Leckeres zum Frühstück. Wir essen sie am liebsten mit "guter Butter" und Gouda. Aber auch mit Marmelade sind sie sehr lecker. Oder auch mit feiner Leberwurst. . . das schmeckt auch.

Dieses Jahr 2020 war ein ganz besonderes, das in die Geschichtsbücher eingehen wird. Corona hat alles durcheinander gewirbelt und beschäftigt uns immer noch. Wer weiß wie lange noch. Gesagt und geschrieben wurde darüber schon genug, von daher möchte ich euch nur etwas wünschen.

Ich wünsche euch von 💝 Herzen 💝ein ganz besonders gutes, glückliches, erfolgreiches, gesundes und schönes Jahr 2021. Möge alles gelingen, was ihr euch vor nehmt. Alles Gute!







🐷 Glücksschweinchen  🐷 aus Hefeteig   ca. 6 Stück
  • 500 g Dinkelmehl 630er
  • 85 g Zucker
  • 1 Teelöffel Salz
  • ½ Würfel frische Hefe (20g)
  • 200 ml lauwarme Milch
  • 60 g zerlassene Butter 
  • 30 g verquirltes Ei (Ei bitte verquirlen und abwiegen)
  • 20 dicke Rosinen

  • restliches verquirltes Ei zum Teig bestreichen

die trockenen Zutaten werden vermischt. Die Hefe löse ich in etwas lauwarmer Milch auf, dann wird die Butter und das verquirlte Ei in die restliche lauwarme Milch gegeben und alles verrührt, bis sich die Butter gerade aufgelöst hat. Die aufgelöste Hefe mit der Butter-Ei-Milch-Mischung zum Mehl geben und alles mit der Küchenmaschine gründlich verkneten. Der Teig sollte nicht kleben. Abgedeckt gehen lassen, bis der Teig sich deutlich vergrößert hat.

Den Teig ca. 1cm dick ausrollen und Kreise (Durchmesser ca. 10cm) ausstechen und mit Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Aus dem restlichen Teig ebenso viele Kreise (ca. 5cm) ausstechen. Mit einem kleinen Apfelausstecher (1cm) 2 kleine Kreise für die Nasenlöcher ausstechen und die gelochten Kreise als Schnauze auf die großen Teile legen. Nochmals kleine Kreise ausstechen, diese vierteln und pro Schweinchen 2 Viertel als Ohren aufsetzen. Oberhalb der Schnauze kleine Löcher in den Teig piksen und die Rosinen als Augen einsetzen. Die Schweinchen mit dem restlichen verquirlten Eigelb bestreichen und ca. 30 Min, gehen lassen. in der Zwischenzeit den Backofen auf 190°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Das Blech in die Mitte des vorgeheizten Ofens schieben und in ca. 20 Min. golden backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

PS.: die Schweinchen sind auch schön für einen Kindergeburtstag 

Die Schweinchen schmecken gut mit frischer Butter und auch mit Marmelade oder jungem Gouda. Gouda ist aber mein Favorit. . . 

Tipp: 
aus dem Teig kann man sehr gut einen süßen Bergischen Stuten backen oder auch einen Hefezopf aus 6 Strängen.



🍀🍀🍀🍄🍄🍄🍀🍀🍀

für das Jahr 2021 wünsche ich euch ganz viel Glück, vor allem bleibt gesund und gebt auf euch Acht

🍀🍀🍀🍄🍄🍄🍀🍀🍀


In eigener Sache:
ganz herzlich möchte ich mich bei euch für die vielen Clicks und Besuche auf meinem Blog bedanken. Mittlerweile sind es seit über 6 Jahren schon fast 1,4 Millionen Clicks geworden. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie ich mich darüber freue. Habt ganz herzlichen Dank. Auch für das Neue Jahr hoffe ich, dass ich genug Ideen für neue Blogposts habe und ich oft sagen kann "ich hab da mal was ausprobiert". Alle lieben Grüße schickt euch
  Katharina


Sonntag, 27. Dezember 2020

Sanddornsüppchen mit Dreierlei Pfeffer

Nun sind die Feiertage schon vorbei und die nächsten stehen schon wieder an. Wenn man es sich dann zu Hause schön macht und etwas Leckeres essen möchte, dann kommt mein Vorschlag für ein ausgefallenes Süppchen vielleicht gerade recht.

Schon letztes Jahr hatte ich euch die Suppe schon vorgestellt und da ich sie so außergewöhnlich finde, stelle ich sie heute noch einmal vor. Der ein oder andere von euch kennt sie bestimmt noch nicht.

Vor zwei Jahren waren wir im Spätherbst einige Tage auf Rügen. Es war unser erster Besuch auf Deutschlands größter Insel und sie war zu dieser Jahreszeit sehr schön. Die klare Luft, die herbstlichen Farben, die schönen Ostseestrände und die hübschen Orte auf Rügen, das alles hat uns unheimlich gut gefallen.

Auf einem Ausflug an die Nordküste mit den Kreidefelsen machten wir in Lohme Station im Panoramahotel *. Dieses hübsche Hotel mit seinem schönen Restaurant liegt direkt oberhalb der Steilküste und der Blick von dort auf die Ostsee ist einmalig. Da wir nur eine Kleinigkeit zum Aufwärmen essen wollten, bestellten wir uns dort eine Pfeffer - Sanddornsuppe. Sanddorn ist auf Rügen überall zu finden, man kommt an ihm nicht vorbei. Man bekommt ihn in sämtlichen Zubereitungen. Z.B. als Saft, Schnaps, Likör, Fruchtaufstrich, Bonbons, in Seifen und Hautpflegeprodukten oder wie in Lohme als leckere Suppe. Wir waren erst skeptisch, aber die Suppe hat uns unheimlich gut geschmeckt. Schon da war mein Entschluss gefasst, die werde ich zu Hause versuchen nachzukochen.  Im Internet habe ich dann ein wenig gestöbert und bin auf ein Rezept * aus Lohme gestoßen.  Ich habe es dann abgespeichert und so habe ich die Suppe nachgekocht.

Was soll ich sagen, mein Mann und ich haben die Suppe ganz begeistert verspeist. Sie hat uns unheimlich gut geschmeckt. Sie wärmt einen richtig schön durch und die drei Pfeffersorten unterstreichen sehr den Geschmack der doch leicht süß-säuerlichen Suppe. Ich war auch ganz begeistert, ich hätte nicht gedacht, dass ich sie so gut hinbekomme. Mit Sicherheit werde ich sie wieder kochen. Wir hatten uns für zu Hause ein Glas Sanddorn - Fruchtaufstrich aus Göhren mitgebracht. Eigentlich war der Aufstrich für das Frühstücksbrot gedacht, aber er wurde dann für die Suppe verbraucht. Nun jetzt muss ich schauen, wo ich hier im Rheinland Sanddorn-Fruchtaufstrich herbekomme . . .

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mein Sanddornsüppchen mit Dreierlei Pfeffer und Toast 

Das Rezept aus dem Internet habe ich (wie immer, würde jetzt mein Mann sagen . . . ) ein wenig abgeändert. Wie ich sie gekocht habe, verrate ich euch hier.

Übrigens, diese Suppe ist auch eine tolle Vorsuppe bei einem schönen Dinner. Wie z.B. jetzt zu Silvester.


mein Sanddornsüppchen mit Dreierlei Pfeffer "Lohme"   vier Portionen

  • eine Schalotte
  • eine kleine Zwiebel
  • zwei Esslöffel natives Olivenöl
  • 800ml kräftige Brühe
  • 200g Sanddorn - Fruchtaufstrich
  • ca. 150 ml Sahne
  • etwas Mondamin/Stärkemehl zur Bindung
  • ein Teelöffel getrockneter, grüner Pfeffer
  • ein Teelöffel Rosa Pfefferbeeren (roter Pfeffer)
  • etwas gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Salz zum Abschmecken
  • zwei Spritzer Zitronensaft
  •  
  • vier getoastete Toastscheiben
  • Räucherlachsstreifen schmecken auch dazu


die Schalotte und die Zwiebeln fein würfeln und im Olivenöl golden anschwitzen. Die Brühe zugeben und den Sanddorn-Fruchtaufstrich darin auflösen und alles aufkochen lassen. Die Pfeffersorten und die Sahne zugeben und mit etwas Mondamin (aufgelöst in etwas Sahne) andicken. Nochmals aufkochen und einige Minuten leise köcheln lassen. Mit Zitronensaft, Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken, fertig.

Wir haben die Suppe mit getoasteter Toastscheibe gegessen.


so bekamen wir die Pfeffer - Sanddornsuppe aus dem Panorama Hotel Restaurant Lohme * serviert 
sie ist sehr zu empfehlen und sie hat uns sehr gut geschmeckt



hier das Original-Rezept aus dem Internet, ich möchte es euch nicht vorenthalten:

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der Auslick auf die Ostsee in Lohme/Rügen 


Seebrücke Sellin auf Rügen