Dienstag, 18. Dezember 2018

kleine Lebkuchenhäuschen

heute muss ich euch mal eine Premiere zeigen. Ich hab da mal wieder etwas ausprobiert und aus Honig-Lebkuchenteig kleine Häuschen gebacken und diese anschließend mit Zuckerguss verziert. Zuerst dachte ich, na ja, da musst du aber noch fleißig üben, irgendwie sind sie krumm und schief geworden, aber nachdem ich sie doch üppiger als zuerst gedacht verziert habe, gefallen sie mir doch ganz gut. Nein, sie gefallen mir nicht nur ganz gut, ich bin richtig verliebt in die kleinen Häuschen. Sie sollen Weihnachten unseren Esstisch verzieren. Mal sehen, was meine Familie dazu sagen wird . . . 
Die Idee für die Häuschen entstand in einem Lebensmittelmarkt am Kühlregal. Ich suchte nach Hefe und da sah ich plötzlich fertige Plätzchenteige in vielen Variationen und unter anderem auch die Sorte "Honig-Lebkuchen". Und so kam ich auf die Idee, aus so einem Teig einmal kleine Lebkuchenhäuser herzustellen. Schwupps, war das Päckchen Teig gekauft und zu Hause ging es direkt los. Normalerweise verwende ich keine fertigen Plätzchenteige, aber in diesem Fall habe ich zum Ausprobieren mal eine Ausnahme gemacht. 



für fünf kleine Lebkuchenhäuschen benötigt man:

  • eine Packung fertigen "Honig - Lebkuchenteig", 400 g 

  • 1 Eiweiß Gr. L
  • 200 - 250 g Puderzucker
  • 1 Prise Vanillesalz

  • Papierschablonen für die Hausteile 
  • Lineal
  • Pizzaroller
  • kleiner Spritzbeutel aus Pergamentpapier
  • Schere

den Lebkuchenteig aus der Packung nehmen und ca. 20 Minuten bei Zimmertemperatur liegen lassen. Dann mit bemehlten Händen etwas durchkneten und ca. 4mm dünn ausrollen.
Die Papierschablonen auflegen und mit Hilfe des Pizzarollers und dem Lineal ausschneiden. Den Backofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. Die Teigstücke mit Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und in die Mitte des Ofens schieben. Backzeit ist ca. 8 Minuten. Die fertigen Teile auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Für den Zuckerguss das Eiweiß steif schlagen und nach und nach den Puderzucker zugeben und alles zu einer dickflüssigen Masse rühren. 
Ein Pergamentpapier zu einem Tütchen rollen, oder einen kleinen Spritzbeutel verwenden, den Zuckerguss hineingeben und alle Teile zusammenkleben. Dann nach Wunsch mit dem Guss verzieren und gut trocknen lassen.

Den Guss nicht zu lange stehen lassen, weil er doch schnell trocknet.

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auf den Schablonen stehen die Zentimeterangaben. Ich hoffe, ihr könnt das lesen.

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sind sie nicht niedlich geworden? Jedes Haus ist ein absolutes Unikat.

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Sonntag, 16. Dezember 2018

Engadiner Nusstorte 2018

Vor zwei Jahren hatte ich das erste Mal zu Weihnachten eine "Engadiner Nusstorte" gebacken. Das Rezept fand ich damals in der hübschen Zeitschrift "einfach hausgemacht" *. Ich fand es ganz praktisch, dass man sie schon einige Zeit vor dem Fest backen konnte und sie gut verpackt im Vorratsraum auf ihren Auftritt zu Weihnachten warten konnte.
Die Torte hat uns damals so gut geschmeckt, dass ich sie dieses Jahr wieder gebacken habe. Wir alle lieben Mürbeteig. Und Nüsse sowieso. Gerade ist sie aus dem Ofen gekommen und duftet schon sehr verführerisch. Aber nach dem Abkühlen werde ich sie schön verpacken und in den Vorrat stellen. Erst am ersten Weihnachtstag wird sie angeschnitten.
Die Engadiner Nusstorte besteht aus buttrigem, nicht zu süßen Mürbeteig und einer Haselnuss-Walnuss-Füllung mit Sahne, Karamell und ganz wenig Honig. Im ersten Foto seht ihr die Torte im Anschnitt. Von der heutigen gebackenen Torte folgen Fotos weiter unten.

 dieser Beitrag enthält indirekt Werbung ohne Auftrag ( Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung )

das Foto vom Anschnitt ist von 2016

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Engadiner Nusstorte  (30cm Springform), 

für den Teig:
  • 550 g Dinkelmehl 630er
  • 275 g Süßrahmbutter
  • 175 g Zucker
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 1 Ei Gr. L
  • 1 Eiweiß Gr. L 

für die Füllung:
  • 200 g grob gehackte Walnüsse
  • 200 g grob gehackte Haselnüsse
  • 180 g Zucker
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 200 ml Sahne
  • 1 Eßl. Honig

zum Bestreichen:
  • 1 Eigelb Gr. L zum Bestreichen
  • 1 Eßl. Milch

für den Teig alle Zutaten rasch zu einem glatten Teig kneten und in 4 gleiche Teile teilen. Das erste Teil rund 30cm groß ausrollen und in eine mit Backpapier ausgelegte 30cm Tarteform legen. Den zweiten Teil ausrollen und in ca. 3cm breite Streifen schneiden und in die Form legen und am Boden andrücken. 
Aus dem dritten Teil 16 kleine Sterne ausstechen und in der Mitte mit einem Apfelausstecher kleine Löcher ausstechen.
Den vierten Teil ebenfalls rund (30cm) ausrollen, einige Zentimeter vom Rand entfernt 16 kleine Löcher mit dem Apfelausstecher ausstechen. Eventuelle Teigreste ausrollen und als Plätzchen nach Wunsch ausstechen. Alles für mindestens 30 Min. in den Kühlschrank stellen. 

Den Backofen auf 180°C vorheizen. Jetzt den Zucker in einer großen Pfanne karamellisieren und sofort die Nüsse hinzu geben und alles gut mischen. Sofort die Sahne und den Honig zugeben, alles aufkochen lassen bis sich alles gut verbunden hat. Die Springform aus dem Kühlschrank holen und sofort die Nussmasse einfüllen und glatt streichen.

Den gekühlten Teigdeckel auflegen und den Rand rundherum festdrücken. Die Sterne um die Löcher legen und alles mit der Ei-Milch-Mischung bestreichen.  Die Nusstorte in den vorgeheizten Backofen schieben und 40 - 45 Min. backen.

Nach dem Auskühlen kann man die Torte fest in Folie verpacken und so hält sie sich ca. 1 - 2 Monate.

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meine Torte 2018 - nach dem Abkühlen wird sie bis zum Fest verpackt




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Freitag, 14. Dezember 2018

selbstgemachter Weihnachts-Raumduft

Das schöne an der Adventszeit ist der Duft, der überall weihnachtlich durch das Haus zieht. Vor allem, wenn ich mein Glühwein - Fruchtgummi zubereite, dann durftet es in der Küche wunderbar. Der Duft zieht durch die ganze Wohnung und alles stimmt einen so weihnachtlich. Wunderbar. Der Mix aus Orangen- und Zitronenduft, dazu Nelken, Zimt und Sternanis ist aber auch großartig.

Als ich vor einigen Jahren die Gewürze vom Glühwein abgeseiht und zur Seite gestellt hatte, da kam mir die Idee der "Resteverwertung". Und diese Resteverwertung duftet noch so wunderbar. . . Die Gewürze und Schalen haben noch so viele ätherische Öle, dass man sie ohne weiteres noch weiter verwenden kann. Und so ist die Idee mit dem Weihnachtsduft entstanden. Ich habe zusätzlich noch Lorbeer und Piment dazu gegeben, damit der Duft noch etwas würziger wird.
Hat man aber keinen Glühwein zubereitet, dann kann man diesen natürlichen Weihnachtsduft  auch so herstellen.

Das Schöne an diesem natürlichen Weihnachtsduft ist, dass man keine künstlichen Aromastoffe in die Luft pustet. Und man weiß auch genau was drin ist. Außerdem kann man ganz nach seinem individuellem Geschmack die verschiedenen Aromen variieren und jeder findet seinen eigenen Favoriten.




man nehme für den Weihnachts - Raumduft:
  • ein breites Schraubglas, Marmeladenglas oder eine hübsche feuerfeste Schale
  • 1 Orangen- und/oder Zitronenschale 
  • einige Scheiben von Orange, Zitrone oder Mandarine
  • eine Zimtstange
  • einige Sternanis
  • einige Nelken
  • einige Pimentkörner
  • 1 Lorbeerblatt
  • kochendes Wasser
  • Stövchen
  • Teelicht

alle Zutaten in das Glas oder Schale füllen und mit kochendem Wasser aufgießen. Das Gefäß auf das Stövchen stellen und den Duft genießen. Schon sehr schnell verteilt sich das wunderbare Aroma im ganzen Raum. Das verdunstete Wasser kann bei Bedarf immer wieder ohne weiteres mit kochendem Wasser nachgefüllt werden, solange alles noch gut duftet.

Ist der Duft nicht mehr gewünscht, dann kann das Gefäß nach dem Abkühlen abgedeckt in den Kühlschrank gestellt werden. Da hält es sich locker einige Tage. Bei erneuter Nutzung einfach das Gefäß in die Mikrowelle stellen und den Inhalt erhitzen, ihn wieder aufs Stövchen stellen und genießen. 

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Mittwoch, 12. Dezember 2018

so dreht man dekorative Apfelrosen

Als ich letztens Äpfel für einen Apfelkuchen geschält habe, kam mir der Gedanke, die Schale doch möglichst lang und dünn zu schälen. Ab und zu überkommt einen ja der Ehrgeiz und ich wollte eigentlich den Apfel nur mit einer langen, zusammenhängenden Schale abschälen. Das gelingt am besten mit einem Sparschäler. Aber in meinem Fall ging das an dem Tag natürlich gründlich in die Hose. Je mehr ich mich darauf konzentrierte, die Schale möglichst lang zu lassen, desto weniger klappte es. Aber das war ja egal, die Schale sollte sowieso entsorgt werden. Mir kam aber dann die Idee, aus den langen Schalen doch einmal Apfelrosen zu drehen. 
Weil ich viele Äpfel geschält hatte, waren auch entsprechend viele Schalen vorhanden, aus denen man folglich hübsche Rosen drehen konnte. Ich war ganz erstaunt, wie gut das ging und wie hübsch sie wurden. 
Meine Ausbeute an Rosen könnt ihr hier sehen, die Anleitung habe ich mal aufgeschrieben.




für solche hübschen Apfelrosen benötigt man:
  • möglichst lange, dünne und schmale Apfelschalen
die langen Apfelschalen einfach von einer Seite her relativ dicht aufrollen. Die Rose entsteht fast von alleine. Sollte die Schale reißen, einfach ein neues Stück überlappend anlegen und die Rose weiter bis zur gewünschten Größe aufrollen. fertig sind die Röschen. 🌹

Sie eignen sich gut als Deko auf der Kaffeetafel,  vor allem wenn es Apfelkuchen gibt. Wie z.B. diesen hier:






so sehen die Apfelrosen nach 14 Tagen getrocknet aus - na ja . . . 

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Montag, 10. Dezember 2018

in 14 Tagen ist schon Weihnachten . . .



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passend zur Adventszeit habe ich noch einen leckeren Apfelkuchen für euch. Saftige Äpfel treffen auf leckeren, buttrigen Mürbeteig. Da läuft einem beim Anblick doch direkt das Wasser im Mund zusammen.

Winterlicher Apfelkuchen mit Sternendecke



winterlicher Apfelkuchen mit Sternendecke, ca. 28cm Durchmesser
  • 200 g Süßrahmbutter
  • 150 g Zucker
  • 1 Eßl. Vanillezucker
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 1 Ei Gr. L
  • 400 g Dinkelmehl 630er
  • 2 Teel. Backpulver
  •  
  • 2 Eßl. Paniermehl
  • 3 Eßl. gemahlene Haselnüsse
  • ca. 1 kg Boskoop Äpfel
  • ca. 1/2 Teel. abgeriebene Bio - Zitronenschale
  • etwas Zitronensaft
  • Zucker nach Geschmack
  • ca. 1 Teel. gemahlener Ceylonzimt
  •  
  • Puderzucker
  • geschlagene Sahne
  • etwas Vanillezucker nach Geschmack

die Butter schaumig rühren, nach und nach Zucker, Salz und Vanillezucker zugeben und zuletzt das Ei. Wenn alles gut schaumig und schön cremig ist, das mit Backpulver vermischte Mehl löffelweise dazu geben und alles vermischen. Zuletzt das restliche Mehl unterkneten bis alles schön glatt ist. Den Teig ausrollen und ca. 2/3 davon in eine Springform legen und den Rand ca. 5cm hoch formen. Die Form in den Kühlschrank stellen. Aus dem restlichen Teig Sterne ausstechen, auf einen Teller legen und ebenfalls in den Kühlschrank stellen und alles gut durchkühlen lassen. In der Zwischenzeit die Äpfel schälen, vierteln und fein blättrig schneiden. Mit Zitronenschale, Zucker und Zimt mischen. 

Den Backofen auf 190°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. Die Springform aus dem Kühlschrank holen, den Boden mit Paniermehl gleichmäßig bestreuen und dann die Haselnüsse ebenso auf dem Boden verteilen. Jetzt die Äpfel üppig und gleichmäßig bis zum Rand einfüllen, leicht festdrücken und die Oberfläche glattstreichen. Dann die ausgestochenen Sterne auflegen.
Die Form in den vorgeheizten Ofen in die Mitte stellen und ca. 50 Min. golden backen. Den Kuchen nach dem Auskühlen mit Puderzucker bestreuen und zusammen mit Schlagsahne (aromatisiert mit etwas echtem Vanillezucker) servieren.

mein Tipp: den Kuchen nur mit einem Küchenkrepp abdecken, wenn man ihn erst am nächsten Tag servieren möchte. So wird der Mürbeteig nicht weich.








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Sonntag, 9. Dezember 2018

noch mehr Sterne - Papiersterne aus Papierrollen

heute habe ich einen megaschnellen Ruckzuck-upcycling-Basteltipp für euch. Dabei kann man gleich noch Wertstoff recyceln und recht hübsch (und ungewöhnlich) sieht es auch noch aus.

Jetzt fragt ihr euch bestimmt, wovon spricht sie eigentlich. Was hat sie denn jetzt schon wieder fabriziert. Tja, kleine Papiersterne aus Toilettenpapierrollen. Diese wirft man ja normalerweise in den Papiermüll. Aber ab jetzt könnt ihr daraus kleine Sterne basteln. Das geht ganz einfach. Also sammelt fleißig Papierrollen. Und Kindern wird die Bastelei bestimmt auch gefallen.

Schaut mal hier:



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aus einer Rolle werden zwei Sterne

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hier habe ich die Pappe mal digital ein wenig "eingefärbt". In weiß sähen sie noch ein wenig hübscher aus

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hier die Anleitung für zwei Sterne:
  • 1 leere Toilettenpapierrolle
  • Schere
  • eventuell etwas Bastelfarbe zum Bemalen
  • etwas Draht, kleine Gummibänder oder Schnur zum Befestigen
falls der Stern farbig werden soll, dann die Papprolle als erstes bemalen. Nach dem Trocknen die Rolle ein wenig platt drücken und in sechs gleichmäßige Ringe/Streifen schneiden. Die Ringe an den Enden nochmals ein wenig flach drücken und an beiden Seiten kleine, gleichmäßige Dreiecke herausschneiden. Bitte darauf achten, dass der Ring nicht ganz durchschnitten wird. 
Dann werden drei Streifen so ineinander geschoben, dass man einen Stern erhält. Nun braucht er nur noch in Form gerückt zu werden und fertig ist er, der Stern aus einer Papprolle. 

Zur Stabilisation jetzt den Stern nur noch ein wenig mit Draht oder Gummiband umwickeln oder etwas Kleber unter die Streifen geben. Oder man durchsticht die Mitte komplett mit einer Nadel und zieht einen Faden durch. So hat man gleich noch eine Aufhängung für den Stern.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Basteln, Verzieren und Dekorieren.


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Freitag, 7. Dezember 2018

gebrannte Weihnachtsmandeln

Weihnachten und Weihnachtsmarkt ohne gebrannte Mandeln geht doch gar nicht, oder? Denn wenn man über den Weihnachtsmarkt schlendert, dann duftet es an mancher Ecke so unwiderstehlich gut nach gebrannten Mandeln, dass man direkt Appetit bekommt. Auf den Märkten gibt es nicht nur gebrannte Mandeln, sondern auch gebrannte Erdnüsse, Haselnüsse, Macadamianüsse, Sonnenblumenkerne und manchmal auch Pistazien. Leider sind die Nüsse recht teuer und auch oft mit einer sehr dicken Zuckerschicht ummantelt. Deshalb mache ich sie schon seit Jahren selber. Und das geht ganz leicht. Man muss nur beim Kochen aufpassen, weil der Zucker schrecklich heiß wird. Von daher bitte kleine Kinder und Haustiere während des Kochens aus der Küche schicken.

Ich bereite die Mandeln am liebsten mit etwas Vanille zu, aber der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, man kann auch Zimt, Tonkabohne oder Spekulatiusgewürz nehmen. Dann hat man weihnachtliche Mandeln. Bei der Herstellung rühre ich am liebsten im Topf auf dem Herd, so habe ich das Ergebnis besser im Blick. Meine Schwester bevorzugt eher die Herstellung in der Mikrowelle.

Nun aber zur Herstellung leckerer gebrannter Mandeln. Übrigens, die gebrannten Mandeln sind auch ein schönes Geschenk. . . 



Gebrannte Weihnachtsmandeln
  • 200 g ganze Mandeln mit Haut
  • 200 g Zucker
  • etwas Zimt und Vanille nach Geschmack *
  • 3 Eßl. Wasser (höchstens 1/8 l Wasser)
  • 1 Prise Vanillesalz

Am besten nimmt man einen 20cm Edelstahltopf mit nicht zu flachem Rand, weil die Zucker-Mandelmasse sehr heiß wird und sprudelnd kocht. Zum Rühren benötigt man einen Holzlöffel. Für die fertigen Mandeln ein Holzbrett mit Backpapier bereitstellen.

Den Zucker, die Gewürze und das Wasser aufkochen, Mandeln zugeben und mit einem Holzlöffel rühren und nicht zu stark kochen lassen. Der Zuckersirup soll aber immerzu blubbernd kochen. Immerzu rühren bis die Flüssigkeit karamellisiert und die Mandeln glänzen. Das kann circa 15 Min. dauern. Bitte nicht zwischendurch vom Herd weggehen. 
Wenn das Wasser verdampft ist, wird die Masse mit einem Mal bröselig. Unbedingt weiterrühren bis die Mandeln durch den wieder geschmolzenen Zucker wieder glänzen. Das kann nochmals einige Zeit dauern. Den Herd sofort ausschalten und den Topf vom Herd ziehen.
Die Mandeln vorsichtig mit Hilfe des Holzlöffels auf ein Backpapier geben, die Mandeln glattstreichen und gut auskühlen lassen. Fertig sind die leckeren gebrannten Mandeln wie vom Weihnachtsmarkt. Bitte erst probieren, wenn die Mandeln abgekühlt sind, ansonsten droht Verbrennungsgefahr.

* für Weihnachtsmandeln:
zusätzlich zur Vanille und dem Zimt noch ein wenig Spekulatiusgewürz geben. Oder auch etwas  gemahlene Tonka-Bohne




Wenn man sich nun den Topf anschaut, bekommt man erst einmal einen Schreck, weil der Zucker überall klebt. Aber keine Angst. Man stellt den Topf  in die Spüle und füllt Wasser ein, den Holzkochlöffel gibt man dazu und lässt alles so lange stehen, bis sich der festgeklebte Zucker aufgelöst hat. Das geht relativ schnell. Dann den Topf und den Holzlöffel wie gewohnt spülen.

Die Mandeln hebt man am besten in einer gut schließenden Dose auf. Viel Spaß beim Naschen.








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Donnerstag, 6. Dezember 2018

Grüße zum Nikolaustag

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Knecht Ruprecht

(Nikolausgedicht von Theodor Storm)

Von draußen, vom Walde komm ich her;
ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Überall auf den Tannenspitzen
sah ich goldene Lichtlein blitzen,
und droben aus dem Himmelstor
sah mit großen Augen das Christkind hervor.

Und wie ich strolch' durch des finstern Tann,
da rief's mich mit heller Stimme an:
"Knecht Ruprecht", rief es, "alter Gesell´,
heb deine Beine und spute dich schnell!
Die Kerzen fangen zu brennen an,
das Himmelstor ist aufgetan,
Alt und Jung sollen nun
von der Jagd des Lebens einmal ruhn,
und morgen flieg ich hinab zur Erden;
denn es soll wieder Weihnachten werden!"

Ich sprach: "Oh lieber Herre Christ,
meine Reise fast zu Ende ist;
ich soll nur noch in diese Stadt,
wo's eitel gute Kinder hat."

"Hast denn das Säcklein auch bei dir?"
Ich sprach: "Das Säcklein, das ist hier;
denn Äpfel, Nuß und Mandelkern
essen fromme Kinder gern."

"Hast denn die Rute auch bei dir?"
Ich sprach: "Die Rute, die ist hier;
doch für die Kinder nur, die schlechten,
die trifft sie auf den Teil den rechten!"

Christkindlein sprach: "So ist es recht;
so geh mit Gott, mein treuer Knecht!"
Von draußen, vom Walde komm ich her;
ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Nun sprecht, wie ich's hier innen find!
sind's gute Kind, sind's böse Kind?


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die Rudolph - Kekse könnt ihr nachbacken, das Rezept findet ihr hier:


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Mittwoch, 5. Dezember 2018

Rudolph - Kekse

Morgen ist Nikolaustag und diese kleinen Kekse kommen bei Jung und Alt und Groß und Klein immer gut an. Meine Ausstechkekse habe ich "Rudolph - Kekse" getauft, weil ich dem kleinen Rentier eine rote Nase verpasst habe und er wie "Rudolph, the red-nosed Reindeer" aussieht. Den hübschen Ausstecher habe ich auf dem Kölner Weihnachtsmarkt gefunden und ich musste ihn einfach mitnehmen. Er gefiel mir zu gut. Die Kekse ließen sich auch sehr gut ausstechen und die Plätzchen schmecken wunderbar mürbe.

Hier ist es nun, mein Rezept für die Rudolph - Kekse:





Rudolph - Kekse
  • 375 g weiche Butter
  • 300 g Zucker
  • etwas gemahlene Vanille
  • 1 dicke Prise Vanillesalz
  • 2 große Eier
  • 750 g Dinkelmehl 630er
  • 1 Päckchen Backpulver
  • Zuckerschrift aus der Tube
zuerst die Butter schaumig rühren, dann den Zucker und das Salz dazu geben und weiter alles schaumig rühren. Die Eier nach und nach zugeben und ebenso gut mixen. zuletzt das mit Backpulver vermischte und gesiebte Mehl unterkneten. Den Teig im Kühlschrank etwas erkalten lassen.

Den Teig auf einer bemehlten Backunterlage (oder zwischen Folie) ca. 3-4mm dünn ausrollen und nach Wunsch ausstechen. Die Kekse auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

Den Backofen auf 190°C Umluft vorheizen und das Blech auf die 2. Stufe von unten einschieben und in ca. 10-12 Minuten hell golden backen. Die Kekse auf auf dem Blech auskühlen lassen, damit nichts abbricht. Nach Wunsch dann mit der Zuckerschrift verzieren und die Glasur trocknen lassen. Die Kekse dann in einer gut schließenden Dose aufheben. Man sollte die Kekse mindestens einen Tag durchziehen lassen, dann schmecken sie besonders gut.
Und dann sollte man die Dose erstmal verstecken, damit sich der Inhalt nicht in Null-Komma-Nichts in Luft auflöst . . .

Ich wünsche euch frohes Backen und guten Appetit bei diesen leckeren Keksen.


hier bleiben Rudolph und seine Kumpanen frisch und knusprig


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Dienstag, 4. Dezember 2018

Zimtquadrate für den Süßen Teller

Letzte Woche hatte ich Zimtsterne gebacken. Mensch, was sind die lecker. Aber wie das so ist, es ist doch viel Arbeit, zumal ich jeden Stern einzeln mit der Glasur bestrichen habe. Nach ca. 50 Sternen war es doch genug. So  kam ich auf die Idee, man kann das Gebäck auch etwas anders formen. Gesagt getan, ich hab da mal was verändert . . . 

Wie man auf dem Foto erahnen kann, habe ich den ausgerollten Teig einfach in Quadrate geschnitten. Sterne sehen zwar hübscher aus, aber geschmacklich sind sie natürlich genau so lecker wie die Zimtsterne.

Wer sich also nicht an die Zimtsterne wagt, versucht es mal mit den Quadraten, oder Rechtecken, oder Dreiecken . . . 




Zimtquadrate,  das Rezept ist von Marcel Seeger  +++ WERBEKENNZEICHNUNG +++ wegen Verlinkung/Namensnennung


für den Teig
  • 200 g Marzipanrohmasse
  • 3 Eiweiße (90 g )
  • 250 g Puderzucker
  • 2 TL Zimt, gemahlen
  • 1 Prise Vanillesalz 
  • 300 g Mandeln, fein gemahlen
für die Glasur
  • 30 g Eiweiß 
  • 1 Prise Salz
  • 160 g Puderzucker
  • etwas Zitronensaft
zusätzlich: etwas Wasser und Speiseöl

Zubereitung
Marzipanrohmasse mit dem Eiweiß mit der Hand oder mit einem Handrührgerät mit Knethaken verkneten. Puderzucker, Mandeln, Zimt und Salz gut vermischen und mit der Marzipanmasse zu einem Teig verkneten. Den fertigen Teig in Frischhaltefolie wickeln und über Nacht in den Kühlschrank geben. Einige gemahlene Mandeln auf eine Arbeitsfläche streuen und den Zimtteig darauf auf eine Dicke von knapp einem Zentimeter quadratisch ausrollen.

Die Glasur
Eiweiß, Puderzucker und Zitronensaft mit einem Handrührgerät zu einer cremig-zähflüssigen Eiweißglasur aufschlagen. Die Glasur mit Hilfe einer Kuchenpalette oder eines Tortenhebers auf den ausgerollten Zimtteig dünn aufstreichen.

In ein flaches Gefäß warmes Wasser mit etwas Speiseöl geben. Ein Messer eintauchen und den Teig in Quadrate schneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Dabei jedes Mal vor dem dem erneuten Schneiden das Messer ins Wasser tauchen und kurz abschlagen. So kleben die Zimtquadrate nicht am Messer und lassen sich besser auf das Backblech legen.

Die ausgeschnittenen Quadrate im vorgeheizten Backofen bei 160° C Ober- und Unterhitze zehn bis zwölf Minuten backen. Sobald sich die Quadrate mit den Fingern vom Backpapier hochheben lassen, sind sie fertig. Backt man sie zu lange, wird die Glasur braun und die Quadrate werden trocken.

Nach dem Backen die Zimtquadrate auskühlen lassen und dann genießen.

Tipp: Zimtquadrate nach dem Backen am Besten in einer verschließbaren Dose aufbewahren, so bleiben sie länger frisch und saftig.



jetzt können sie in den Backofen - man hätte sie auch ordentlicher schneiden können 😏





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