Freitag, 10. April 2026

Prasselkuchen mit Aprikosen und gerösteten Mandelblättchen

Ab und an überkommt einen die Lust etwas Leckeres zu backen. So war es jetzt auch wieder, wir hatten Lust auf Kuchen.  Dieses Mal habe ich einen Prasselkuchen mit Aprikosen und ein paar gerösteten Mandelblättchen gebacken.

Als Prasselkuchen werden Blätterteiggebäcke mit Streuseln betitelt. Warum der Kuchen so heißt und wo er letztendlich seinen Ursprung hat, kann ich leider nicht sagen. Vielleicht heißt er so, weil die Streusel auf den Teig "prasseln"? Keine Ahnung. Finde ich aber auch unwichtig. Wichtig ist mir immer, dass der Kuchen schmeckt. Schön ist auch, er ist ruckzuck gebacken. 

Und so ein Prasselkuchen ist ein ganz schneller Kuchen. Blätterteig habe ich fast immer im Kühlschrank, Zutaten für die Streusel sowieso und selbst diese sind ganz flott mit einer Gabel zusammen gerührt. Dazu braucht man noch nicht einmal einen Handmixer oder sogar eine Küchenmaschine. Da wir noch ein Glas (gekaufte) Aprikosenkonfitüre im Vorrat hatten, habe ich diese als Belag genommen. Das war eine leckere Entscheidung. Die Streusel sind durch die Haferflocken besonders knusprig geworden und der Hauch von Zimt schmeckt darin besonders gut.

Lange Rede, kurzer Sinn. Hier kommt mein schnelles Kuchenrezept.



Prasselkuchen mit Aprikosen und gerösteten Mandelblättchen

  • 100 g Dinkelmehl 630er
  • 50 g Haferflocken, zarte
  • 10 g Haferflocken, kernige
  • 80 g Zucker
  • eine Prise Vanillesalz
  • etwas Vanille
  • 1/2 Teelöffel Ceylon-Zimt

  • 100 g dickflüssige Butter

die trockenen Zutaten alle mischen, die dickflüssige Butter dazu geben und alles mit einer Gabel zu nicht zu großen Streuseln rühren. Die Streusel dann in den Kühlschrank stellen, damit die Butter wieder fest wird.

  • eine Rolle Butter - Blätterteig (280 g Fertigprodukt aus dem Kühlregal)

10 Minuten vor Verwendung den Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Dann den Teig entrollen und ihn mit seinem Backpapier auf ein Backblech legen, den Backofen auf 200°C Umluft bzw. 210°C Ober-/Unterhitze vorheizen. 

Den Blätterteig quadratisch zuschneiden. Den restlichen Teig in 8 gleichbreite Streifen schneiden und diese übereinander auf dem Teigquadrat als Rand auflegen und leicht festdrücken.

  • ca. 200 g Aprikosenkonfitüre *
  • geröstete Mandelblättchen

Die Konfitüre dick auf dem Boden verteilen, den Rand dabei frei lassen. Darauf dann einige geröstete Mandelblättchen streuen. Ich hatte noch welche vom letzten Kuchenbacken übrig, nehmt so viele ihr mögt.

Die Streusel aus dem Kühlschrank nehmen und gleichmäßig auf der Aprikosenkonfitüre verteilen. Den Rand dabei unbedingt frei lassen, damit er schön aufgehen kann. 

Den Kuchen mittig in den vorgeheizten Ofen schieben und in ca. 25 Minuten golden backen.

Frisch gebacken schmeckt er natürlich am besten. Aber selbst am nächsten Tag ist er noch recht knusprig und sehr lecker. Bitte beachten, der Kuchen darf nicht abgedeckt werden, sonst ist er am nächsten Tag nicht mehr knusprig. Man kann ihn höchstens mit einem Küchenkrepp abdecken, aber auf keinen Fall mit einer Haube oder Folie.

* wer lieber selbstgemachte Aprikosenkonfitüre nehmen möchte, dem empfehle ich mein Rezept. Da steht alles, wie ich mein "Aprikosen - Marmelädchen" immer koche.


Oben links sind schon die Mandelblättchen verteilt und ein kleiner Teil der Streusel.
Oben rechts ist alles fertig für den Backofen.
Unten links der fertig gebackene und in vier Stücke zerteilte Kuchen.
Unten rechts eine Ecke des Prasselkuchens.



Der Prasselkuchen war eine Wucht, er war sehr knusprig und hat uns sehr gut geschmeckt.














war das lecker !





Montag, 6. April 2026

Omelette mit Speck aus dem Luftfön bzw. Airfryer

Wer zum Frühstück ein leckeres Omelette schnabulieren möchte und zufällig einen Airfryer sein eigen nennt, der kann ganz fix ein leckeres Omelette zaubern.

Und hier sind die unspektakulären Zutaten und die Anleitung:


fertig zum Genuß 


Omelette mit Speck aus dem Luftfön bzw. Airfryer

  • 3 Eier, Gr. L
  • Salz
  • Pfeffer
  • etwas Paprikapulver
  • etwas Kurkuma
  • etwas Milch

  • Speckwürfelchen
  •  
  • etwas Öl zum Einfetten

Die Eier werden gut verquirlt und mit Salz und Pfeffer und den anderen Gewürzen nach Geschmack gewürzt. Dann gibt man etwas Milch dazu und verquirlt es ebenso.

Ein Stück Backpapier zu einem Schälchen formen bzw. eine Backpapierschale für den Airfryer in die Schublade legen. Das Papier etwas fetten. Dann die Eiermischung hinein geben und Speckwürfelchen darauf verteilen.

Die Schublade in den Airfryer schieben, 180°C Airfry für ca. 12 Minuten. Wenn die Oberfläche gut gestockt und leicht gebräunt ist, dann ist das Omelette schon fertig.

Guten Appetit.


Nun kann alles in den Airfryer.







Eine Scheibe Toast dazu und das Frühstück ist perfekt.




🐰🐣 Happy Easter 🐣🐰


Freitag, 3. April 2026

Schwedische Mandeltorte

Eine Schwedische Mandeltorte hatte ich bis dato noch nie gebacken und auch sehr selten gegessen. So ergab es sich jetzt, dass ich als Mitbringsel zum Verwandtenbesuch eine Torte gebacken habe. Und diese Torte war eben diese Schwedische Mandeltorte. 

Der Teig für die (mehlfreien) Böden war schnell angerührt, auch das Backen ging flott. Für die Vanillecremefüllung wurde nur ein Pudding gekocht und Mandelblättchen leicht golden gebräunt.

Zusammengesetzt war die Torte auch sehr schnell, dann brauchte sie nur noch zum Durchziehen in den Kühlschrank. 

Die Torte hat allen wunderbar geschneckt. Sie war nicht zu süß, fluffig, cremig und schmeckte sehr lecker nach Mandeln. Und die gerösteten Mandelblättchen gaben der Torte das gewisse Etwas.

Der Boden war (erwartungsgemäß) weich und die Torte schön durchgezogen. Vielleicht werde ich das nächste Mal die Böden ebenso am Tag vorher backen, die Creme und die Mandelblättchen dann auch vorbereiten, aber die Torte erst kurz vor dem Servieren zusammen setzen. Dann bleibt der Boden bestimmt noch etwas knuspig. Das wäre ein Versuch wert. 

Aber lecker war die Torte jetzt so wie sie war auf jeden Fall. So gut durchgezogen und weich hatte ich Schwedische Mandeltorten auch in Erinnerung, wenn ich mal eine gegessen hatte. . . Mein Mann war besonders begeistert von der Torte, ihm hat sie wahnsinnig gut geschmeckt. Herz, was willst du mehr.






Schwedische Mandeltorte   26 cm Durchmesser

Für zwei Böden

  • 5 Eiweiß Größe L
  • 1 Prise Salz

  • 130 g Zucker
  • 1/4 Teelöffel Backkakao
  • etwas gemahlene Vanille

  • 200 g gemahlene Mandeln 

Für die Creme

  • 1 Päckchen Vanille Puddingpulver
  • 3 Esslöffel Zucker
  • 500 ml Vollmilch
  • 5 Eigelb Größe L

Für die Dekoration

  • 100 g Gehobelte Mandeln 


Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Zwei 26 er Backformen mit Backpapier ausschlagen bzw. einen Backrahmen in Backpapier einschlagen. Backpapier ist wichtig, weil man sonst den gebackenen Boden u. U. nicht vom Blech bekommt.

Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und nach und nach den Zucker, vermischt mit Vanille und Kakao, einrieseln lassen. Zuletzt die gemahlenen Mandeln vorsichtig unterheben.

Den Teig halbieren und auf beide Formen verteilen, glattstreichen und mittig in den Ofen schieben und ihn in ca. 30 Minuten golden backen. 

Ich habe die Böden so gebacken: Wenn man beide Böden gleichzeitig backen möchte, dann bitte den Ofen auf 160°C Umluft vorheizen, die eine Form auf ein Backblech/Gitter auf die 1. Schiene von unten stellen, die zweite Form auf ein Blech der 3. Schiene. Nach rund 30 Minuten sollten beide Böden leicht golden gebacken sein.

Beide Böden auf einem Gitter auskühlen lassen. Dann erst den Rahmen entfernen und das Backpapier vorsichtig abziehen. 

Die Mandelblättchen in einer trockenen Pfanne leicht golden rösten oder auf ein Backblech geben und nach dem Backen der Böden für ca. 10 Minuten bei 150°C im heißen Ofen leicht golden rösten lassen.

Für die Creme einen Pudding aus den Zutaten kochen. Dafür das Puddingpulver mit dem Zucker, ca. 150 ml Milch und den Eigelben gut vermischen. Die restliche Milch zum Kochen bringen, den Topf von der Herdplatte ziehen und die Eigelbmischung unterrühren. Alles zurück auf den Herd stellen und unter stetigem Rühren alles ca. eine Minute leise köcheln lassen. 

Ich habe die Creme so gekocht: die Eigelbe mit dem Puddingpulver und dem Zucker sowie etwas Milch mit einem Schneebesen in einem Topf gut verrühren. Die restliche Milch dazu geben und alles unter stetigem Rühren zum Kochen bringen. Sobald es gerade eben blubbert, den Topf etwas vom Herd ziehen und noch eine Minute weiter köcheln lassen, bis eine dicke Creme entstanden ist.

Die Creme dann in eine Schüssel füllen, sofort Klarsichtfolie auf die heiße Oberfläche legen, damit es keine Haut gibt, und abkühlen lassen. Die Creme mit einem Schneebesen gut durchrühren.

Zum Fertigstellen der Torte den ersten Boden mit der Hälfte der Creme bestreichen. Einige Mandelblättchen darauf verteilen. Den zweiten Boden aufsetzen und die restliche Creme darauf verteilen und verstreichen. Die Oberfläche mit den Mandelblättchen bestreuen. 

Wenn sie für den nächsten Tag sein soll, dann die Torte abgedeckt in den Kühlschrank stellen.












Ich wünsche euch und euren Lieben frohe Ostertage.






Dienstag, 31. März 2026

Eierlikör mit Kirschwasser und Turbo Egg - Schnäpps bzw. Klötenköm

Bald ist Ostern, da passt mein Eierlikör doch gut in die Zeit. Obwohl, ich kann Eierlikör das ganze Jahr über trinken, ich mag ihn einfach zu gerne. Bei uns im Haus ist auch immer Eierlikör zu finden. Meist selbstgemachter, aber auch schon mal gekaufter.

Je nach Landstrich hat der Eierlikör auch schon mal einen anderen Namen. Klötenköm wird er im hohen Norden oft tituliert und der WDR - Radiomoderator Thomas Bug hatte ihn in einer Radioshow Egg-Schnäpps genannt. Das fand ich besonders witzig. Deshalb habe ich auch alle drei Namen in die Überschrift geschrieben.

Heute habe ich euch zwei Rezepte aufgeschrieben. Zum ersten einen Turbolikör, den man fix im Thermomix zusammenrühren kann. Der ist sehr lecker und wunderbar cremig.

Das zweite Rezept ist etwas gehaltvoller und edler. Er wird nur mit Eigelben, Sahne und Schwarzwälder Kirschwasser hergestellt und schmeckt dadurch auch wunderbar, aber er ist in der Herstellung etwas aufwändiger.

Egal für welches Rezept ihr euch entscheidet, lecker sind sie beide. Nennt diesen Likör dann wie ihr wollt. Ich wünsche euch jedenfalls frohes Ausprobieren und Prost.




Turbo Egg - Schnäpps oder Klötenköm  ca. 1 Liter

  • 4 ganze Eier, Gr. L (oder 3 ganze Eier und 1 Eigelb)
  • 170 g Zucker
  • 30 g echter Vanillezucker
  • 1 Prise Vanillesalz
  • etwas gemahlene Vanille
  • 200 ml Sahne
  • 100 ml Vollmilch oder Kondensmilch
  • 250 ml Vodka (40%) oder 200 ml Doppelkorn 38% und 50 ml Kirschwasser ca. 40%
alle Zutaten in den Thermomix* geben und für 8 Minuten auf Stufe 4 bei 70°C erhitzen und mixen. Den fertigen Likör in eine gut gereinigte Flasche füllen und nach dem Abkühlen im Kühlschrank aufbewahren.

Vor Gebrauch gut schütteln, der Eierlikör sollte sich mindestens 4 Wochen halten.

* Mein Tipp für alle, die keinen Thermomix o.ä. haben: 👇

Eier in einen hohen Topf geben, mit Zucker schaumig rühren, dann die restlichen Zutaten nach und nach dazu geben und alles bei mittlerer Hitze unter Verwendung eines Schneebesens erhitzen, bis 70°C erreicht sind. Das misst man am besten mit einem digitalen Küchenthermometer. Dann die Masse nochmals schön aufschlagen und sofort in eine sterilisierte Flasche abfüllen. Dafür wird die Flasche gespült, dann bis zum Rand mit kochendem Wasser befüllt und einige Zeit stehen gelassen. Dann die Flasche entleeren und sofort den heißen Eierlikör einfüllen. Mit Folie abdecken und den Verschluß aufschrauben oder einen Korken mit Folie ummanteln und damit die Flasche verschließen.



Eierlikör mit Kirschwasser


 Eierlikör mit Kirschwasser  für ca. 1 Liter

  • 6 frische Eigelbe *
  • 250 g Puderzucker
  • 20 g echter, selbstgemachter Vanillezucker 
  • 250 ml Schwarzwälder Kirschwasser 
  • 400 ml Sahne, steif geschlagen

das Eigelb mit dem Puderzucker und dem Vanillezucker in einem großen Gefäß schaumig rühren. Das Kirschwasser dazu geben und weiter rühren. Die geschlagene Sahne nach und nach dazu geben und alles gut mixen.

In Flaschen bzw. Fläschchen abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren. Vor Gebrauch immer ordentlich schütteln und alsbald verbrauchen.

Frisch gemixt schmeckt er am besten. Und hübsch verpackt ist er auch eine schöne Geschenkidee.


* das Eiweiß kann man gut für Baiser - Küsschen  verwenden. 


Zur Veranschaulichung - so kann man einen Flaschenverschluß noch zusätzlich schützen, damit er nicht aufgeht. 

 







🐇🐣🐰Ich wünsche euch ein frohes Osterfest.🐇🐣🐰








🐇🐣🐰Ich wünsche euch ein frohes Osterfest.🐇🐣🐰









Freitag, 27. März 2026

feines Knoblauchsüppchen

Mögt ihr Knoblauch? Die meisten Menschen mögen ihn (in geringen Dosen) im Essen, denn da schmeckt er ja auch nicht so durch, manche können ihn gar nicht leiden und andere sind begeistert vom Geschmack und können nicht genug davon bekommen. 

So wird mein Rezept heute die Gemüter spalten. Es ist ein leckeres, feines und cremiges Knoblauchsüppchen. Falls ihr euch auch einmal an ein leckeres Knoblauchsüppchen wagen wollt, dann probiert bitte mein Rezept. Keine Sorge, so sehr nach Knoblauch wie man meinen könnte, schmeckt die Suppe wirklich nicht. Sie überrascht, und zwar im positiven Sinne. Traut euch, es lohnt sich wirklich.

Als feines Vorspeisensüppchen eignet sie sich besonders gut. 



feines Knoblauchcremesüppchen mit Croutons oder gerösteten Knoblauchchips  

  • 1 große Zwiebel, fein gewürfelt
  • ca. 6 dicke Knoblauchzehen, fein gewürfelt
  • 2 Esslöffel Butter oder natives Olivenöl
  • 2 gehäufte Esslöffel Mehl
  • 500 ml heiße Brühe
  • 250 ml Vollmilch
  • 200 ml trockener Weißwein
  • 200 ml Sahne
  • Pfeffer, Salz
  •  
  • Croutons (Fertigprodukt)

  • Knoblauchchips


  • für die Knoblauchchips benötigt man:

  • 4 große Zehen Knoblauch, in feine Scheiben gehobelt
  • natives Olivenöl


für die Suppe werden die Zwiebeln in der heißen Butter glasig gedünstet, dann kommt der Knoblauch dazu und wird ebenso glasig angeschwitzt. Die Zwiebeln und der Knoblauch sollen keine Farbe annehmen. Das Mehl einstreuen und kurz anschwitzen, mit der heißen Brühe ablöschen. 

Wenn sich die Mehl-Zwiebel-Knoblauchmischung gut mit der Brühe verbunden hat, dann wird die Suppe schon einmal kurz püriert bis alles fein und glatt ist. Dann die Milch und den Weißwein zugeben und aufkochen lassen. Den Deckel aufsetzen, die Hitze reduzieren und alles einige Zeit leise köcheln lassen. 

Die Sahne wird dann angegossen, alles lässt man nochmals kurz aufkochen und püriert die Suppe nochmals. Mit Salz und Pfeffer wird sie dann nur noch abgeschmeckt. 

Mit Croutons oder Knoblauchchips bestreut servieren.


Wichtig: Wenn Kinder mit am Tisch sitzen, dann bitte den Wein durch Brühe austauschen.

mein Tipp: noch besser schmeckt die Suppe aufgewärmt. Man kann sie sehr gut schon einen Tag vorher zubereiten.

Übrigens, keine Angst, nach dem Genuss der Suppe "duftet" man nicht und den Knoblauchgeschmack hat man auch nicht stundenlang im Mund . . . 

Knoblauchchips:

für die Knoblauchchips erhitzt man in einer beschichteten Pfanne etwas Olivenöl. Die feinblättrig geschnittenen oder gehobelten Knoblauchscheibchen hineingeben und auf mittlerer Hitze rösten. Achtung, sie werden ruckzuck braun, von daher bitte den Herd nicht verlassen. Zwischendurch immer mal wieder wenden. Wenn sie golden sind, die Pfanne sofort vom Herd nehmen. Die Pfanne etwas schräg stellen, dass das Öl ablaufen kann. Die Chips eventuell auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen und sofort auf die Suppe geben.

Bitte frisch zubereiten, damit sie knackig bleiben, sie werden sonst schnell weich.










Dienstag, 24. März 2026

leckere Plätzchen bzw. Mürbekekse

Esst ihr auch so gerne Plätzchen oder Kekse zum nachmittäglichen Tässchen Kaffee oder Tee? An den gekauften stören mich sehr oft der hohe Zuckergehalt und sehr oft wird auch Palmöl verbacken. Das mag ich überhaupt nicht. Aus diesem Grund backe ich doch gerne schon mal Kekse selber.

Man sollte solche leckeren Plätzchen wirklich viel öfter selber machen. Mit so einer Musterrolle klappt das sehr gut. Die Kekse haben ein schönes Muster und jedes sieht anders aus. Es sind alles leckere Unikate und wenn man sich die Muster so anschaut, dann weiß man gar nicht, für welches man sich entscheiden soll. Außerdem geht das schnell, als letztes nochmal mit der Musterrolle kurz über den Teig zu fahren. Und dann braucht man den Teig nur noch in Stücke, Quadrate oder Dreiecke zu schneiden, oder mit einem Ausstecher die Plätzchen auszustechen. Ab aufs Backblech und backen.

Ich habe einige solcher Musterrollen. Es gibt sie mittlerweile wie Sand am Meer. Gute Rollen bekommt man auch schon mal auf Märkten bzw. Weihnachtsmärkten. Meine sind aus dem Internet von Pastrymade * (alle selber gekauft oder geschenkt bekommen). Die Auswahl im Shop ist riesig. Sie haben eine sehr gute Verarbeitung, wie ich finde, und die gelaserten Muster sind recht tief ins Holz gelasert/geschnitten. Das ist sehr wichtig, weil sonst die Muster nicht gut heraus kommen. Ich hatte mal eine hübsche Rolle geschenkt bekommen, wo das Muster nur ca. 1 mm tief war. Die konnte man leider total vergessen, das Muster war nach dem Backen nicht mehr sichtbar. Das war so schade und ärgerlich. Aus diesem Grunde achtet bitte darauf, dass die Rolle tief geschnittene Muster hat. 

Da manch einer sich bestimmt fragt, wo ich die Rollen her habe, habe ich alles verlinkt. Ich habe keinerlei Vorteile davon und alle Rollen sind selber erworben.

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Mushroom Rolling Pin Hier hatte ich die Plätzchen etwas krumm und puckelig ausgeschnitten. Aber dem Geschmack tat das keinen Abbruch . . .




leckere Mürbekekse , 2 Bleche
  • 190 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • etwas gemahlene Vanille
  • 1 dicke Prise Vanillesalz
  • 1 großes Ei
  • 375 g Dinkelmehl 630er
  • 1/2 Päckchen Backpulver

zuerst die Butter schaumig rühren, dann den Zucker und das Salz dazu geben und weiter alles schaumig rühren. Das Ei zugeben und ebenso gut mixen. Zuletzt das mit Backpulver vermischte und gesiebte Mehl unterkneten. 

Den Teig flach drücken, in Folie einschlagen und im Kühlschrank gut durchkühlen lassen.

Den gut gekühlten Teig auf einer bemehlten Backunterlage (oder zwischen Backpapier/Folie) ca. 3-4 mm dünn ausrollen. Dann den Teig leicht bemehlen *. 

* mein Tipp: dafür eignet sich mein Mehlzerstäuber sehr gut. 

Nun rollt man mit einer bemehlten Holz-Musterrolle beherzt, aber nicht zu fest, über die Teigplatte. Nach Wunsch dann mit diversen Ausstechern Kekse aus dem Teig ausstechen. Oder die Kekse in Stücke schneiden. Die Kekse auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Erneut zum Durchkühlen die Kekse in den Kühlschrank stellen. Sie sollen nochmals gut durchkühlen.

Den Backofen auf 190°C Umluft vorheizen und das Blech auf die 2. Stufe von unten einschieben und in ca. 10-12 Minuten hell golden backen. 

Die Kekse auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und abgekühlt in einer gut schließenden Blechdose aufheben. Man sollte die Kekse mindestens einen Tag durchziehen lassen, dann schmecken sie besonders gut.

Und dann sollte man die Dose erstmal verstecken, damit sich der Inhalt nicht in Null-Komma-Nichts in Luft auflöst . . . 

Ich wünsche euch frohes Backen und guten Appetit bei diesen leckeren Keksen.



Musterrollen gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Meine sind von Pastrymade. Die haben eine sehr gute Verarbeitung und die gelaserten Muster sind recht tief ins Holz gelasert/geschnitten. Das ist wichtig, weil sonst die Muster nicht gut heraus kommen.








kleiner Gag in der Keksdose . . .👇




Mein "Mehlsieb" klappt immer ohne Probleme.





Freitag, 20. März 2026

Rote Bete Carpaccio und Carpaccio von der Gelben Bete mit Schwarzwälder Schinken

Manchmal hat man beim Einkauf besonderes Glück und bekommt wunderbares Gemüse. So war es jetzt, ich hatte eine dicke, knackige Rote Bete in Bioqualität gekauft. So ein Prachtexemplar habe ich selten gesehen. Rote Bete kaufe ich immer in dieser Qualität, weil das Gemüse aus konventionellem Anbau, wie man schon mal so hört, hohe Werte an Nitrat haben kann, und das möchte man ja vermeiden.

Aus besagter Rote Bete haben wir dann abends ein leckeres Carpaccio gegessen. Das ist so schnell gemacht, schmeckt sensationell gut, wie wir finden, und gesund ist es auch. Manch einer kennt das Carpaccio nur aus gekochten Beten, aber uns schmeckt es aus rohen bedeutend besser. Weil es auch so schön knackig ist.

Alternativ kann man auch eine Gelbe Bete nehmen, das schmeckt ebenso gut. Aber bei der Gelben Bete habe ich noch ein anderes Rezept aufgeschrieben, das mit einer Vinaigrette gewürzt und mit Schwarzwälder Schinken serviert wird. Das schmeckt auch super lecker.

Egal für welches Carpaccio ihr euch entscheidet, lecker sind sie alle. Hier kommen die Rezepte:


Die Farbe ist ja wohl der Knaller schlechthin.


Rote Bete Carpaccio für 2 Personen
  • 1 dicke Rote Bete, Bioqualität
  • natives Olivenöl
  • etwas Balsamicocreme oder Balsamico Essig
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • Fleur de Sel
  •  
  • "Umami - Crunch" von Potluck *
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Die Rote Bete waschen und dünn schälen, dafür Einmalhandschuhe verwenden, weil die Bete sehr färbt.

Anschließend die Bete entweder mit einem scharfen Messer in feine Scheiben schneiden oder einen Gemüsehobel (für dünne Scheiben) verwenden.

Den Teller jeweils mit etwas Olivenöl und Balsamico beträufeln, darauf dachziegelartig die Betescheiben verteilen. Dann alles salzen und pfeffern und nochmals mit Olivenöl und Balsamico beträufeln.

Zum Abschluß kann man noch etwas Umami - Crunch darüber streuen. Das Gewürz hebt den Geschmack nochmals hervor und gibt den gewissen Kick. Potluck* schreibt dazu: 
"Was macht unser Umami Gewürz so besonders? Die Umami-Crunch Gewürzmischung ist ein wahres Geschmackswunder. Sie vereint hochwertige Zutaten wie Meersalz, Tomaten, Röstzwiebeln, Zitronenschalen, Knoblauch, Sellerie, Steinpilzpulver und Kräuter wie Sumach, Schabzigerklee und Estragon. Jede dieser Zutaten wurde sorgfältig ausgewählt, um ein harmonisches, kräftiges Aroma zu schaffen, das jede Mahlzeit aufwertet. Ohne künstliche Zusätze – 100 % Geschmack"

Wer dieses Gewürz nicht hat, der könnte mehr schwarzen Pfeffer, etwas Zitronenschale und ein paar fein zerstoßene Röstzwiebeln (Fertigprodukt) darüber streuen. Das schmeckt bestimmt auch sehr gut. Oder man lässt es pur nur mit Essig, Öl, Salz und Pfeffer.


Gelbe Bete Carpaccio mit Schwarzwälder Schinken.  Auch die Gelbe Bete macht nicht nur optisch einiges her.

Gelbe Bete Carpaccio mit Schwärzwälder Schinken   (2 Portionen)
  • 1 dicke Gelbe Bete
  • 6 Scheiben Schwarzwälder Schinken

  • 1 Teelöffel Senf
  • ca. 2 Eßlöffel Balsamico (oder Fruchtbalsam-Essig)
  • ca. 2 Eßlöffel natives, mildes Olivenöl
  • ca. 1 Teelöffel Ahornsirup
  • schwarzer Pfeffer
  • evtl. etwas Salz

die Bete schälen und in ganz dünne, gleichmäßige Scheiben hobeln. Die Scheiben auf einem Teller kreisförmig anordnen. In der Mitte die Schinkenscheiben arrangieren. Mit etwas frisch gemahlenem, schwarzem Pfeffer würzen.

Aus den restlichen Zutaten ein Dressing anrühren und abschmecken. Es sollte leicht süßlich schmecken. Nun das Dressing über die Bete und auch etwas über den Schinken träufeln. Schon kann serviert werden.












Dienstag, 17. März 2026

selbstgebackene Aufbackbrötchen

Vor einiger Zeit hatte  ich im TV gesehen, dass man ohne Probleme und relativ schnell selber so genannte "Aufbackbrötchen" selber backen kann.  Der Brot-Sommelier Patrick Zimmer * stellte das Rezept vor und ich hab gedacht, das sieht alles so einfach aus, das teste ich mal.

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Gesagt, getan, hier ist das Rezept. Die Brötchen sind sehr lecker geworden und einen Teil hatte ich nach dem Auskühlen gleich in den Froster gelegt. Zwei hatten wir einige Tage später zum Frühstück auf dem Toaster aufgebacken.



Selbstgebackene Aufbackbrötchen  (Rezept von Patrick Zimmer

Zutaten für  8 Brötchen:

  • 500 g Weizenmehl Type 550 (ich habe Dinkelmehl 630er verwendet)
  • 10 g Salz 
  • 8 g Zucker
  • 6 g frische Hefe
  • 350 ml Wasser

  • 1 Esslöffel neutrales Öl

Mehl mit Salz und Zucker in eine große Schale geben.

Die Hefe im Wasser auflösen und alle Zutaten gut durchkneten, bis ein glatter Teig entsteht.

Eine große Frischhaltedose innen mit etwas Öl einreiben, den Teig hinein legen und die Dose mit Deckel verschließen. Anschließend kommt die Dose für mindestens 12 Stunden in den Kühlschrank. Das macht man am besten über Nacht, damit man die Brötchen morgens frisch aufbacken kann. Ich habe den Teig fast 24 Stunden im Kühlschrank gelassen und die fertigen Brötchen wurden durch das lange Reifen sehr aromatisch.

Nachdem der Teig gegangen ist, die Arbeitsplatte und den Teig bemehlen und 8 Teiglinge daraus portionieren. Ich habe jedes Brötchen rund gewirkt und mit dem Teigschluß nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech gelegt. Oder man nimmt die Teigenden und schlägt sie nach oben übereinander und legt das Brötchen dann aufs Blech.

Den Backofen auf 250 °C Ober-/ Unterhitze vorheizen. Eine hitzefeste Schale mit heißem Wasser mit in den Ofen stellen.

Das Blech mittig in den vorgeheizten Ofen schieben und die Brötchen für etwa 13 bis 17 Minuten in den Ofen geben bis sie die gewünschte Bräunung haben.

Tipp: Feuerfestes Schälchen mit Wasser in den Ofen stellen. Der Wasserdampf sorgt für einen schönen Glanz und eine knusprige Kruste. 

Tipp vom Profi: Die Brötchen können als Aufbackbrötchen eingefroren werden. Dafür reduziert man die Backzeit auf etwa acht bis zehn Minuten und lässt die halbgebackenen Brötchen anschließend vollständig auskühlen. Dann kann man sie in einer luftdichten Verpackung einfrieren. Bei Bedarf lassen sich die tiefgefrorenen Brötchen bei 250 C° Ober-/Unterhitze wieder aufgebacken. Dafür ist ein Vorheizen des Ofens nicht nötig. Backzeit – je nach Ofen: zehn bis 15 Minuten.

oder mein Tipp: Ich hatte die fertig gebackenen Brötchen nach dem Auskühlen direkt in einen gut schließenden Ziplockbeutel gelegt, die Luft herausgedrückt und dann  eingefroren. Zwei der Brötchen habe ich dann am späten Abend vorher herausgelegt (im Beutel gelassen) und morgens auf dem Brötchenaufsatz des Toasters beidseitig kurz aufgebacken. Das ging ohne Probleme und die Brötchen schmeckten wie frisch gebacken.


die Brötchen vor und nach dem Backen