Freitag, 27. März 2026

feines Knoblauchsüppchen

Mögt ihr Knoblauch? Die meisten Menschen mögen ihn (in geringen Dosen) im Essen, denn da schmeckt er ja auch nicht so durch, manche können ihn gar nicht leiden und andere sind begeistert vom Geschmack und können nicht genug davon bekommen. 

So wird mein Rezept heute die Gemüter spalten. Es ist ein leckeres, feines und cremiges Knoblauchsüppchen. Falls ihr euch auch einmal an ein leckeres Knoblauchsüppchen wagen wollt, dann probiert bitte mein Rezept. Keine Sorge, so sehr nach Knoblauch wie man meinen könnte, schmeckt die Suppe wirklich nicht. Sie überrascht, und zwar im positiven Sinne. Traut euch, es lohnt sich wirklich.

Als feines Vorspeisensüppchen eignet sie sich besonders gut. 



feines Knoblauchcremesüppchen mit Croutons oder gerösteten Knoblauchchips  

  • 1 große Zwiebel, fein gewürfelt
  • ca. 6 dicke Knoblauchzehen, fein gewürfelt
  • 2 Esslöffel Butter oder natives Olivenöl
  • 2 gehäufte Esslöffel Mehl
  • 500 ml heiße Brühe
  • 250 ml Vollmilch
  • 200 ml trockener Weißwein
  • 200 ml Sahne
  • Pfeffer, Salz
  •  
  • Croutons (Fertigprodukt)

  • Knoblauchchips


  • für die Knoblauchchips benötigt man:

  • 4 große Zehen Knoblauch, in feine Scheiben gehobelt
  • natives Olivenöl


für die Suppe werden die Zwiebeln in der heißen Butter glasig gedünstet, dann kommt der Knoblauch dazu und wird ebenso glasig angeschwitzt. Die Zwiebeln und der Knoblauch sollen keine Farbe annehmen. Das Mehl einstreuen und kurz anschwitzen, mit der heißen Brühe ablöschen. 

Wenn sich die Mehl-Zwiebel-Knoblauchmischung gut mit der Brühe verbunden hat, dann wird die Suppe schon einmal kurz püriert bis alles fein und glatt ist. Dann die Milch und den Weißwein zugeben und aufkochen lassen. Den Deckel aufsetzen, die Hitze reduzieren und alles einige Zeit leise köcheln lassen. 

Die Sahne wird dann angegossen, alles lässt man nochmals kurz aufkochen und püriert die Suppe nochmals. Mit Salz und Pfeffer wird sie dann nur noch abgeschmeckt. 

Mit Croutons oder Knoblauchchips bestreut servieren.


Wichtig: Wenn Kinder mit am Tisch sitzen, dann bitte den Wein durch Brühe austauschen.

mein Tipp: noch besser schmeckt die Suppe aufgewärmt. Man kann sie sehr gut schon einen Tag vorher zubereiten.

Übrigens, keine Angst, nach dem Genuss der Suppe "duftet" man nicht und den Knoblauchgeschmack hat man auch nicht stundenlang im Mund . . . 

Knoblauchchips:

für die Knoblauchchips erhitzt man in einer beschichteten Pfanne etwas Olivenöl. Die feinblättrig geschnittenen oder gehobelten Knoblauchscheibchen hineingeben und auf mittlerer Hitze rösten. Achtung, sie werden ruckzuck braun, von daher bitte den Herd nicht verlassen. Zwischendurch immer mal wieder wenden. Wenn sie golden sind, die Pfanne sofort vom Herd nehmen. Die Pfanne etwas schräg stellen, dass das Öl ablaufen kann. Die Chips eventuell auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen und sofort auf die Suppe geben.

Bitte frisch zubereiten, damit sie knackig bleiben, sie werden sonst schnell weich.










Dienstag, 24. März 2026

leckere Plätzchen bzw. Mürbekekse

Esst ihr auch so gerne Plätzchen oder Kekse zum nachmittäglichen Tässchen Kaffee oder Tee? An den gekauften stören mich sehr oft der hohe Zuckergehalt und sehr oft wird auch Palmöl verbacken. Das mag ich überhaupt nicht. Aus diesem Grund backe ich doch gerne schon mal Kekse selber.

Man sollte solche leckeren Plätzchen wirklich viel öfter selber machen. Mit so einer Musterrolle klappt das sehr gut. Die Kekse haben ein schönes Muster und jedes sieht anders aus. Es sind alles leckere Unikate und wenn man sich die Muster so anschaut, dann weiß man gar nicht, für welches man sich entscheiden soll. Außerdem geht das schnell, als letztes nochmal mit der Musterrolle kurz über den Teig zu fahren. Und dann braucht man den Teig nur noch in Stücke, Quadrate oder Dreiecke zu schneiden, oder mit einem Ausstecher die Plätzchen auszustechen. Ab aufs Backblech und backen.

Ich habe einige solcher Musterrollen. Es gibt sie mittlerweile wie Sand am Meer. Gute Rollen bekommt man auch schon mal auf Märkten bzw. Weihnachtsmärkten. Meine sind aus dem Internet von Pastrymade * (alle selber gekauft oder geschenkt bekommen). Die Auswahl im Shop ist riesig. Sie haben eine sehr gute Verarbeitung, wie ich finde, und die gelaserten Muster sind recht tief ins Holz gelasert/geschnitten. Das ist sehr wichtig, weil sonst die Muster nicht gut heraus kommen. Ich hatte mal eine hübsche Rolle geschenkt bekommen, wo das Muster nur ca. 1 mm tief war. Die konnte man leider total vergessen, das Muster war nach dem Backen nicht mehr sichtbar. Das war so schade und ärgerlich. Aus diesem Grunde achtet bitte darauf, dass die Rolle tief geschnittene Muster hat. 

Da manch einer sich bestimmt fragt, wo ich die Rollen her habe, habe ich alles verlinkt. Ich habe keinerlei Vorteile davon und alle Rollen sind selber erworben.

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Mushroom Rolling Pin Hier hatte ich die Plätzchen etwas krumm und puckelig ausgeschnitten. Aber dem Geschmack tat das keinen Abbruch . . .




leckere Mürbekekse , 2 Bleche
  • 190 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • etwas gemahlene Vanille
  • 1 dicke Prise Vanillesalz
  • 1 großes Ei
  • 375 g Dinkelmehl 630er
  • 1/2 Päckchen Backpulver

zuerst die Butter schaumig rühren, dann den Zucker und das Salz dazu geben und weiter alles schaumig rühren. Das Ei zugeben und ebenso gut mixen. Zuletzt das mit Backpulver vermischte und gesiebte Mehl unterkneten. 

Den Teig flach drücken, in Folie einschlagen und im Kühlschrank gut durchkühlen lassen.

Den gut gekühlten Teig auf einer bemehlten Backunterlage (oder zwischen Backpapier/Folie) ca. 3-4 mm dünn ausrollen. Dann den Teig leicht bemehlen *. 

* mein Tipp: dafür eignet sich mein Mehlzerstäuber sehr gut. 

Nun rollt man mit einer bemehlten Holz-Musterrolle beherzt, aber nicht zu fest, über die Teigplatte. Nach Wunsch dann mit diversen Ausstechern Kekse aus dem Teig ausstechen. Oder die Kekse in Stücke schneiden. Die Kekse auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Erneut zum Durchkühlen die Kekse in den Kühlschrank stellen. Sie sollen nochmals gut durchkühlen.

Den Backofen auf 190°C Umluft vorheizen und das Blech auf die 2. Stufe von unten einschieben und in ca. 10-12 Minuten hell golden backen. 

Die Kekse auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und abgekühlt in einer gut schließenden Blechdose aufheben. Man sollte die Kekse mindestens einen Tag durchziehen lassen, dann schmecken sie besonders gut.

Und dann sollte man die Dose erstmal verstecken, damit sich der Inhalt nicht in Null-Komma-Nichts in Luft auflöst . . . 

Ich wünsche euch frohes Backen und guten Appetit bei diesen leckeren Keksen.



Musterrollen gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Meine sind von Pastrymade. Die haben eine sehr gute Verarbeitung und die gelaserten Muster sind recht tief ins Holz gelasert/geschnitten. Das ist wichtig, weil sonst die Muster nicht gut heraus kommen.








kleiner Gag in der Keksdose . . .👇




Mein "Mehlsieb" klappt immer ohne Probleme.





Freitag, 20. März 2026

Rote Bete Carpaccio und Carpaccio von der Gelben Bete mit Schwarzwälder Schinken

Manchmal hat man beim Einkauf besonderes Glück und bekommt wunderbares Gemüse. So war es jetzt, ich hatte eine dicke, knackige Rote Bete in Bioqualität gekauft. So ein Prachtexemplar habe ich selten gesehen. Rote Bete kaufe ich immer in dieser Qualität, weil das Gemüse aus konventionellem Anbau, wie man schon mal so hört, hohe Werte an Nitrat haben kann, und das möchte man ja vermeiden.

Aus besagter Rote Bete haben wir dann abends ein leckeres Carpaccio gegessen. Das ist so schnell gemacht, schmeckt sensationell gut, wie wir finden, und gesund ist es auch. Manch einer kennt das Carpaccio nur aus gekochten Beten, aber uns schmeckt es aus rohen bedeutend besser. Weil es auch so schön knackig ist.

Alternativ kann man auch eine Gelbe Bete nehmen, das schmeckt ebenso gut. Aber bei der Gelben Bete habe ich noch ein anderes Rezept aufgeschrieben, das mit einer Vinaigrette gewürzt und mit Schwarzwälder Schinken serviert wird. Das schmeckt auch super lecker.

Egal für welches Carpaccio ihr euch entscheidet, lecker sind sie alle. Hier kommen die Rezepte:


Die Farbe ist ja wohl der Knaller schlechthin.


Rote Bete Carpaccio für 2 Personen
  • 1 dicke Rote Bete, Bioqualität
  • natives Olivenöl
  • etwas Balsamicocreme oder Balsamico Essig
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • Fleur de Sel
  •  
  • "Umami - Crunch" von Potluck *
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Die Rote Bete waschen und dünn schälen, dafür Einmalhandschuhe verwenden, weil die Bete sehr färbt.

Anschließend die Bete entweder mit einem scharfen Messer in feine Scheiben schneiden oder einen Gemüsehobel (für dünne Scheiben) verwenden.

Den Teller jeweils mit etwas Olivenöl und Balsamico beträufeln, darauf dachziegelartig die Betescheiben verteilen. Dann alles salzen und pfeffern und nochmals mit Olivenöl und Balsamico beträufeln.

Zum Abschluß kann man noch etwas Umami - Crunch darüber streuen. Das Gewürz hebt den Geschmack nochmals hervor und gibt den gewissen Kick. Potluck* schreibt dazu: 
"Was macht unser Umami Gewürz so besonders? Die Umami-Crunch Gewürzmischung ist ein wahres Geschmackswunder. Sie vereint hochwertige Zutaten wie Meersalz, Tomaten, Röstzwiebeln, Zitronenschalen, Knoblauch, Sellerie, Steinpilzpulver und Kräuter wie Sumach, Schabzigerklee und Estragon. Jede dieser Zutaten wurde sorgfältig ausgewählt, um ein harmonisches, kräftiges Aroma zu schaffen, das jede Mahlzeit aufwertet. Ohne künstliche Zusätze – 100 % Geschmack"

Wer dieses Gewürz nicht hat, der könnte mehr schwarzen Pfeffer, etwas Zitronenschale und ein paar fein zerstoßene Röstzwiebeln (Fertigprodukt) darüber streuen. Das schmeckt bestimmt auch sehr gut. Oder man lässt es pur nur mit Essig, Öl, Salz und Pfeffer.


Gelbe Bete Carpaccio mit Schwarzwälder Schinken.  Auch die Gelbe Bete macht nicht nur optisch einiges her.

Gelbe Bete Carpaccio mit Schwärzwälder Schinken   (2 Portionen)
  • 1 dicke Gelbe Bete
  • 6 Scheiben Schwarzwälder Schinken

  • 1 Teelöffel Senf
  • ca. 2 Eßlöffel Balsamico (oder Fruchtbalsam-Essig)
  • ca. 2 Eßlöffel natives, mildes Olivenöl
  • ca. 1 Teelöffel Ahornsirup
  • schwarzer Pfeffer
  • evtl. etwas Salz

die Bete schälen und in ganz dünne, gleichmäßige Scheiben hobeln. Die Scheiben auf einem Teller kreisförmig anordnen. In der Mitte die Schinkenscheiben arrangieren. Mit etwas frisch gemahlenem, schwarzem Pfeffer würzen.

Aus den restlichen Zutaten ein Dressing anrühren und abschmecken. Es sollte leicht süßlich schmecken. Nun das Dressing über die Bete und auch etwas über den Schinken träufeln. Schon kann serviert werden.












Dienstag, 17. März 2026

selbstgebackene Aufbackbrötchen

Vor einiger Zeit hatte  ich im TV gesehen, dass man ohne Probleme und relativ schnell selber so genannte "Aufbackbrötchen" selber backen kann.  Der Brot-Sommelier Patrick Zimmer * stellte das Rezept vor und ich hab gedacht, das sieht alles so einfach aus, das teste ich mal.

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Gesagt, getan, hier ist das Rezept. Die Brötchen sind sehr lecker geworden und einen Teil hatte ich nach dem Auskühlen gleich in den Froster gelegt. Zwei hatten wir einige Tage später zum Frühstück auf dem Toaster aufgebacken.



Selbstgebackene Aufbackbrötchen  (Rezept von Patrick Zimmer

Zutaten für  8 Brötchen:

  • 500 g Weizenmehl Type 550 (ich habe Dinkelmehl 630er verwendet)
  • 10 g Salz 
  • 8 g Zucker
  • 6 g frische Hefe
  • 350 ml Wasser

  • 1 Esslöffel neutrales Öl

Mehl mit Salz und Zucker in eine große Schale geben.

Die Hefe im Wasser auflösen und alle Zutaten gut durchkneten, bis ein glatter Teig entsteht.

Eine große Frischhaltedose innen mit etwas Öl einreiben, den Teig hinein legen und die Dose mit Deckel verschließen. Anschließend kommt die Dose für mindestens 12 Stunden in den Kühlschrank. Das macht man am besten über Nacht, damit man die Brötchen morgens frisch aufbacken kann. Ich habe den Teig fast 24 Stunden im Kühlschrank gelassen und die fertigen Brötchen wurden durch das lange Reifen sehr aromatisch.

Nachdem der Teig gegangen ist, die Arbeitsplatte und den Teig bemehlen und 8 Teiglinge daraus portionieren. Ich habe jedes Brötchen rund gewirkt und mit dem Teigschluß nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech gelegt. Oder man nimmt die Teigenden und schlägt sie nach oben übereinander und legt das Brötchen dann aufs Blech.

Den Backofen auf 250 °C Ober-/ Unterhitze vorheizen. Eine hitzefeste Schale mit heißem Wasser mit in den Ofen stellen.

Das Blech mittig in den vorgeheizten Ofen schieben und die Brötchen für etwa 13 bis 17 Minuten in den Ofen geben bis sie die gewünschte Bräunung haben.

Tipp: Feuerfestes Schälchen mit Wasser in den Ofen stellen. Der Wasserdampf sorgt für einen schönen Glanz und eine knusprige Kruste. 

Tipp vom Profi: Die Brötchen können als Aufbackbrötchen eingefroren werden. Dafür reduziert man die Backzeit auf etwa acht bis zehn Minuten und lässt die halbgebackenen Brötchen anschließend vollständig auskühlen. Dann kann man sie in einer luftdichten Verpackung einfrieren. Bei Bedarf lassen sich die tiefgefrorenen Brötchen bei 250 C° Ober-/Unterhitze wieder aufgebacken. Dafür ist ein Vorheizen des Ofens nicht nötig. Backzeit – je nach Ofen: zehn bis 15 Minuten.

oder mein Tipp: Ich hatte die fertig gebackenen Brötchen nach dem Auskühlen direkt in einen gut schließenden Ziplockbeutel gelegt, die Luft herausgedrückt und dann  eingefroren. Zwei der Brötchen habe ich dann am späten Abend vorher herausgelegt (im Beutel gelassen) und morgens auf dem Brötchenaufsatz des Toasters beidseitig kurz aufgebacken. Das ging ohne Probleme und die Brötchen schmeckten wie frisch gebacken.


die Brötchen vor und nach dem Backen















Freitag, 13. März 2026

herzhafte Quiche mit Brokkoli, Pilzen, Möhre und Kasseler

Eine Quiche oder herzhafte Tarte ist immer ein sehr leckeres Essen. Man kann sie frisch gebacken direkt aus dem Ofen essen oder aber auch lauwarm oder sogar kalt (bei Zimmertemperatur) am nächsten Tag.

Außerdem finde ich es praktisch, dass alles hinein kann, was einem schmeckt oder "weg muss" und man auch einen Quicheteig immer im Kühlschrank haben kann. Mir gefallen die Quiche- und Tarteteige aus Mürbeteig als Fertigprodukt recht gut. Sie gelingen immer und schmecken tun sie auch.

Dieses Mal hatte ich eine Quiche mit Brokkoli, Pilzen, Möhre und Kasseler gebacken. Sehr lecker ist sie geworden. Der Brokkoli, der auf den Fotos recht düster aussieht, war nicht verbrannt, er war richtig knusprig gebräunt und dadurch sehr lecker. Das gewürfelte Kasseler passte auch gut dazu und die gebratenen Pilze gaben auch sehr viel Aroma ab. Alles in allem ein sehr leckeres Gericht. Vegetarier lassen einfach das Kasseler weg.

Zubereitet habe ich die Quiche so: 







herzhafte Quiche mit Brokkoli, Pilzen, Möhre und Kasseler 32er Tarteform, 4 Portionen

  • 1 Rolle Quiche- bzw. Tarteteig aus dem Kühlregal
  • 2 Esslöffel Paniermehl
  • 3 Esslöffel Röstzwiebeln (Fertigprodukt)
  •  
  • ca. 400 g Brokkoliröschen, bissfest vorgekocht
  • 2 Handvoll Möhrenwürfelchen, bissfest gedünstet
  • 400 g Braune Champignons, braun gebraten
  • Salz und Pfeffer für die Pilze
  • 1/2 Stange Lauch, in dünne Stückchen geschnitten
  • 2 Scheiben Kasseler, ca. 2cm dick, gewürfelt und angebraten
  • etwas Öl zum Anbraten
  •  
  • 4 Eier Gr. L
  • 200 g Kräuterfrischkäse (z.B. Buko Gartenkräuter)
  • 1/2 Teelöffel Paprikapulver
  • 1/2 Teelöffel Kurkuma
  • 1/4 Teelöffel schwarzer Pfeffer
  • evtl. etwas Salz
  • etwas Milch 

Den Teig mit seinem Backpapier in die Tarteform legen, eventuellen Teigüberstand an anderen Stellen anlegen und festdrücken. Den Boden dann mit Paniermehl und Röstzwiebeln bestreuen, damit der Boden nicht aufweicht.

Die Brokkoliröschen in Salzwasser kurz abkochen, dass alles bissfest ist. Die Pilze in dickere Scheiben schneiden und in etwas Öl rundherum golden braten und mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Möhren schälen, würfeln und in etwas Öl leicht anschwitzen.

Das Kasseler würfeln, 1 cm groß, und ebenso leicht anbraten.

Den Backofen auf 180°C Umluft oder 190°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Für den Guss den Frischkäse mit den Gewürzen verrühren und nach und nach die Eier unterrühren bis eine homogene Masse entstanden ist. Dann mit Milch auffüllen, bis ca. 500 ml erreicht sind. Nochmals gut verrühren und abschmecken.

Nacheinander alle Gemüse und das Kasseler auf der Quiche verteilen. Zuerst die Möhren, dann die Pilze, Lauch, Kasseler und zuletzt werden die Brokkoliröschen in die Tarte gesteckt.

Den Guss über die Gemüse geben und die Tarte auf die 2. Stufe von unten in den vorgeheizten Ofen schieben. 

Nach ca. 40 Minuten sollte die Quiche fertig gebacken und die Teigränder gebräunt sein. Bitte eine Stäbchenprobe nehmen, ob der Guss gestockt ist. Ansonsten die Quiche noch einige Minuten im ausgeschalteten Ofen nachziehen lassen. Die Quiche aus dem Ofen holen und vor dem Verzehr noch ein paar Minütchen ruhen lassen. Sie ist ansonsten sehr heiß.

Sie schmeckt lauwarm am besten, aber auch kalt (Zimmertemperatur) am nächsten Tag.














Freitag, 6. März 2026

Marcels Hefekranz mit Marzipan und Nüssen

Wir hatten jetzt Lust auf etwas Leckeres zum Nachmittagskaffee. Im Vorrat war noch eine Packung Marzipan und Haselnüsse wollten auch verbraucht werden. So habe ich jetzt einen Hefekranz mit Marzipan und Nüssen gebacken.

Das Rezept habe ich vom lieben Marcel Seeger, der im WDR bei "hier+heute" wöchentlich backt. Diesen Kranz hatte er letztens gebacken und da hatte ich mir das Rezept direkt abgespeichert.

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Der Teig ist mit der Maschine ohne Probleme flott geknetet, dann lässt man ihn ca. 50 Minuten an einem warmen Ort gehen. In der Zwischenzeit stellt man die Marzipancreme her. Nachdem der Teig dann ausgerollt und mit der Creme bestrichen ist, rollt man das Ganze auf, schneidet die Rolle der Länge nach auf und verdreht die beiden Teigstreifen und legt alles zu einem Kranz zusammen.

Ab in den heißen Ofen und nach rund 30 Minuten ist er auch schon fertig gebacken. Den lauwarmen Kranz bestreicht man dann noch mit Zuckerglasur und dem Schlemmen steht nix mehr im Wege.

Frisch gebacken schmeckt der Kranz natürlich am allerbesten. Er ist nicht zu süß, er ist schön fluffig und saftig und die Marzipan - Nussnote kommt wunderbar durch. 

Aber wenn man zu zweit ist, dann kann man leider nicht alles an einem Tag auffuttern. Obwohl unsere Nachbarin auch etwas Kuchen abbekam, blieb trotzdem noch recht viel übrig. So hatten wir an den zwei folgenden Tagen auch noch etwas zum Kaffee. Die Schnittflächen des Kranzes habe ich mit Folie abgedeckt, die Zuckerglasur hat den Kranz auch gut vor dem Austrocknen geschützt. Am ersten Folgetag war er noch recht saftig, am zweiten Tag wurde er (logischerweise) doch etwas trockener. Aber geschmeckt hat es trotzdem.

Ansonsten würde ich vorschlagen, den halben Kranz direkt nach dem Auskühlen gut verpackt und unglasiert einzufrieren. Bei Bedarf den Kranz im Ofen kurz aufbacken und wenn er dann nur noch lauwarm ist, ihn dann frisch zu glasieren. Dann schmeckt er mit Sicherheit wie frisch gebacken.


 

Der Kranz vor und nach dem Backen und glasiert.

    

Marcels Hefekranz mit Marzipan und Nüssen (nach einem Rezept von Marcel Seeger)

Zutaten für den Hefeteig:   

  • 125 ml lauwarme Milch
  • 15 g frische Hefe, zerbröselt
  • 350 g Dinkelmehl 630er
  • 30 g Zucker
  • 50 g weiche Butter
  • 1 Ei (Gr. L)
  • 3 g Salz
  • etwas Vanille aus der Mühle

Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen. Mehl mit Zucker, Salz, Butter, Vanille und Ei vermischen und die Hefemilch dazu geben. Alles mit der Maschine zu einem glatten Teig kneten.

Den Teig in eine Schüssel geben und abgedeckt gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat. Das kann ca. 50 Minuten dauern.

In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten.

Zutaten für die Marzipan - Nussfüllung:

  • 200 g Marzipanrohmasse, in kleine Stücke geschnitten
  • 75 g gehackte Haselnüsse 
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei (Gr. L)
  • ca. 30 ml Milch
  • evtl. etwas Backkakaopulver zum Färben der Creme 

Das Marzipan in kleine Stücke schneiden und mit den Nüssen, Salz, Ei und Milch in einer Küchenmaschine zu einer streichfähigen Füllung verkneten oder pürieren. Ich habe die Masse in einem kleinen Multihacker fein püriert. Sollte die Masse recht fest sein, dann noch etwas Milch dazu geben, dass eine streichfähige Masse entsteht.

Den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Blech mit einem Stück Backpapier belegen.

Den gegangenen Hefeteig zu einem großen Rechteck (ca. 30 x 60cm) auf bemehlter Arbeitsplatte ausrollen. Die Füllung darauf streichen, rundherum aber ca. 2 cm Rand frei lassen.

Die Ränder dünn mit etwas Wasser bepinseln, dann den Teig von der langen Seite her zu einer gleichmäßigen Rolle formen. Diese der Länge nach mit einem scharfen Messer halbieren. Die beiden Hälften mit der Schnittfläche nach oben miteinander verflechten, dann den geflochtenen Teigstrang auf einem mit Backpapier belegten Backblech zu einem Kranz formen. Die Enden gut zusammen drücken, damit der Kranz nicht aufgeht.

Den Hefekranz im vorgeheizten Backofen in ca. 30 bis 35 Minuten goldbraun backen. 

Wenn der Kranz nur noch lauwarm ist, wird er noch mit Zuckerguss bestrichen.

Zutaten für die Glasur

  • Puderzucker
  • Zitronensaft

Den Puderzucker nach und nach mit etwas Zitronensaft verrühren, bis ein dickflüssiger Guss entstanden ist. Den Kranz damit bestreichen und die Glasur trocknen lassen.


Leider kann man die Marzipan - Nuss - Füllung in dem Kranz nicht so sehr erkennen, weil Teig und Creme die gleiche Farbe haben. Ich hätte die Creme vielleicht noch mit etwas Backkakao einfärben können/sollen . . ., dann hätte man den Swirl besser gesehen. 








Habt einen schönen Tag.



Freitag, 27. Februar 2026

Apfel - Walnuss - Gugelhupf

Schon wieder habe ich einen Kuchen gebacken. Ab und an steht einem der Sinn danach. Im Moment backe ich nicht so viel wie sonst schon mal, aber das Kuchenbacken geht natürlich auch dieses Jahr weiter. Vielleicht nicht so oft wie sonst schon mal, aber Kuchen muss doch sein. Prima finde ich, wenn man dann einen Kuchen gebacken hat, den man ohne Probleme einige Tage aufheben kann ohne ihn gleich einzufrieren. Das Einfrieren geht natürlich auch, aber dieser leckere Gugelhupf hält sich ohne Probleme ca. 3 - 5 Tage frisch. Dafür aber bitte kühl und abgedeckt aufbewahren. 

Mein heutiges Rezept ist richtig lecker. Der Gugelhupf mit Äpfeln und Walnüssen schmeckt richtig gut, er ist wunderbar saftig und dadurch auch sehr gut einige Tage haltbar. 



Apfel - Walnuss - Gugelhupf

  • 300 g Dinkelmehl 630er
  • 1 Päckchen Backpulver

  • 200 g weiche Butter
  • 140 g Zucker
  • 10 g Vanillezucker 
  • 1 Prise Vanillesalz 

  • 4 Eier, Gr. L

  • 1 gehäufter Teelöffel Zimt
  • 100 g grob gehackte Walnüsse
  • 500 g grob geraspelte Äpfel

  • Puderzucker

Als erstes wird die Gugelhupfform gründlich gefettet und mit feinem Paniermehl dünn ausgestreut, damit später beim Stürzen der Form nichts hängen bleibt.

Das Mehl mit dem Backpulver gut mischen. Den Backofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Die Butter wird mit dem Zucker und dem Salz schaumig gerührt. Dann nach und nach die Eier untermixen. Die Walnüsse und den Zimt unterrühren und dann die geraspelten Äpfel untermischen.
Zuletzt das Mehl untermischen und kurz verrühren.

Den Kuchenteig in die vorbereitete Gugelhupfform füllen, glattstreichen und in den vorgeheizten Ofen stellen, 2. Schiene von unten.

Die Backzeit beträgt ca. 70 Minuten. Zum Ende der Garzeit mit einem Holzstäbchen eine Probe nehmen. Sollte noch etwas Teig hängen bleiben, dann den Kuchen noch weitere 10 Minuten bei ausgeschaltetem Ofen backen lassen.

Die Form aus dem Ofen nehmen und auf ein Kuchengitter stellen. Nun muss man 30 Minuten warten, bis die Form gestürzt werden kann. So kann sich der Kuchen "setzen" und bleibt nicht in der Form hängen.

Den Kuchen auf dem Gitter auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Der saftige Kuchen hält sich sehr gut einige Tage frisch.



Die Gugelhupfform heißt "Bavaria" und ist von NordicWare. 

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Hier im Anschnitt sieht man sehr gut, dass der Kuchen sehr saftig ist.

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Freitag, 20. Februar 2026

Rigatoni mit pikanter Tomaten - Thunfisch - Sauce

Ab und an gibt es bei uns Pasta. Pasta ist so wandlungsfähig und lecker und die Saucen, mit denen man sie servieren kann, sind auch so vielseitig und alle rundherum lecker.

Ich kaufe am liebsten Pasta al bronzo, das sind Nudeln, die durch eine Bronzematritze gedrückt werden und dadurch eine rauhe Oberfläche erhalten. An solcher Pasta haftet die Sauce besser, sie sehen im getrockneten Zustand auch sehr rau aus. Gekocht werden sie wie alle anderen Nudeln auch, wichtig ist (wie ich finde), dass sie noch gerade al dente und bissfest sind.

Nudeln, die durch eine Bronzematritze gedrückt werden, bekommt man mittlerweile von sehr vielen Firmen. Das Wort "al bronzo" oder Bronzematritze steht auch auf der Packung. Wir mögen sehr gerne Pasta der Firmen Molisana oder Rummo, aber auch die Diskounter und Lebensmittelmärkte haben eine große Auswahl an diversen Firmen, die auch Pasta al bronzo vertreiben, da findet jeder seine Lieblingssorte. 

Wie man sieht gibt es reichlich Auswahl. Oft bekommt man solche Pasta auch im Angebot, dann kann man auch gleich mehrere Packungen seiner liebsten Marke und Sorte kaufen.

In meinem Vorrat sind außer Nudeln auch immer Thunfisch, passierte Tomaten, Oliven, Kapern und was man sonst oft für Pastagerichte braucht. So kann man je nach Lust und Laune schnell ein leckeres Pastagericht kochen.



pikante Tomaten - Thunfisch - Sauce mit Rigatoni 2 große Portionen

  • etwas Olivenöl
  • eine mittlere Zwiebel
  • 2 große Knoblauchzehen
  • 4 kleinere Tomaten
  • 1 Esslöffel Tomatenmark
  • 1 kleines Päckchen passierte Tomaten

  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • ca. 1 Teelöffel Oregano
  • ca. 1 Teelöffel getrocknete, italienische Kräuter
  • ca. 1/2 Teelöffel Paprikapulver
  • evtl. etwas Chilipulver

  • 1 Dose Thunfisch in Öl, abgegossen
  • ca. 1 Esslöffel gehackte Kapern
  • einige Oliven (grün und/oder schwarz)
  •  
  • etwas Pecorino Romano oder Parmesan, fein gerieben
  •  
  • 200 g Rigatoni al bronzo

Die Zwiebel sowie den Knoblauch fein würfeln. Das Olivenöl erhitzen und die Zwiebel leicht golden anschwitzen, dann den Knoblauch dazu geben und ebenso einige Zeit anschwitzen. Dann das Tomatenmark dazu geben und auch mit anschwitzen.

Wärenddessen die Tomaten fein würfeln, die Kapern hacken und die Oliven in feine Scheibchen oder Stücke schneiden.

Die Tomaten dann zu der Zwiebelmischung geben, etwas dünsten und die passierten Tomaten dazu geben. Die Sauce nun würzen und einige Zeit abgedeckt leise köcheln lassen. 

In der Zwischenzeit die Pasta in Salzwasser nach Packungsanweise al dente kochen. 

Dann den Thunfisch, die Kapern und die Oliven zur Sauce geben, alles aufkochen lassen und zuletzt die Sauce noch einmal abschmecken.
 
Die Pasta mit der Sauce vermischen und zuletzt mit geriebenem Pecorino oder Parmesan servieren.

🍝🍝🍝


Für sämtliche Saucen benutze ich immer einen kleinen, höheren Topf, weil da die Sauce nicht so schnell heraus spritzt, wenn sie köchelt oder blubbernd kocht. Denn gerade bei Tomatensaucen finde ich die höheren Töpfe gut, denn solche Flecken mag ich gar nicht . . . Aber selbst bei einer kleineren Menge Sauce nehme ich keinen flachen, kleinen Topf oder Kasserolle. Eben wegen eventueller Spritzer.

Dieser Tage habe ich eine schöne Überraschung bekommen. Diese Kasserolle von GreenKitchen* bekam ich geschenkt. Ich habe mich richtig gefreut. 
Der Topf macht einen sehr soliden Eindruck und hat auf jeden Fall Profiqualität. Auf der Verpackung steht sogar, dass der Topf "enkelfähig" ist. Der Slogan gefällt mir, denn der Topf macht qualitativ wirklich einen sehr guten Eindruck.  So wird er lange halten und wer weiß, vielleicht kann man ihn später wirklich noch vererben. Auf allen Herdarten kann man ihn übrigens benutzen und in die Spülmaschine darf er auch.
Der Stieltopf ist recht schwer, der Griff liegt dabei aber gut in der Hand und der gesamte Topf wiegt mit Deckel etwas über 1600 g und ist aus "3 ply Sandwichmaterial" (Edelstahl, Alu, Edelstahl) gefertigt. Nirgendwo gibt es Rillen oder Nieten, alles ist ganz glatt und wertig verarbeitet. Der schwere Glasdeckel hat einen abnehmbaren, patentierten Holzgriff. So wird der Griff nicht heiß und die Holzverschalung kann bei Bedarf und zum Reinigen abgenommen werden. Innen ist eine Literskala angebracht. Das gefällt mir auch. Wie ihr schon beim Lesen unschwer gemerkt habt, ich bin richtig begeistert.

Jetzt habe ich euch aber genug von dem Topf erzählt. Aber wenn ich mich über etwas freue oder mich etwas überzeugt, dann bin ich manchmal nicht zu bremsen . . . Ich freue mich schon auf das nächste Gericht, was ich darin kochen werde.

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Der Griff ist rundherum geschlossen und liegt gut in der Hand.








Frische Pasta - gesehen in einem Schaufenster in Rom.



. . .  für das Geschenk. Ich habe mich sehr gefreut.

💝💝💝

Freitag, 13. Februar 2026

Apfelkuchen mit Schmandguss

Apfelkuchen geht immer und es gibt bestimmt hunderte von verschiedenen Rezepten. Auf meinem Blog findet ihr auch jede Menge Apfelkuchenrezepte unter der Rubrik "Rezepte A - Z". 

Ich habe jetzt mal in meinem alten, handschriftlichen Rezeptbuch nach einem weiteren Rezept gesucht und mich für einen Apfelkuchen mit Schmandguss entschieden. Das Rezept habe ich schon ewig in meinem Rezeptbuch, aber ich habe den Kuchen schon X Jahre nicht mehr gebacken. Wie das manchmal so ist. Es gibt ja auch so wenig Rezepte . . .

Dieser Kuchen hier ist schnell gebacken. Der Mürbeteig muss nach der Herstellung zwar einige Zeit im Kühlschrank durchkühlen. Aber in der Zwischenzeit kann man die Äpfel schälen und raspeln und der Guss ist auch ruckzuck verrührt. Gebacken wird er bei Ober-/ Unterhitze im vorgeheizten Ofen. Und nach rund 40 Minuten ist er auch schon fertig gebacken.



Apfelkuchen mit Schmandguss  28 cm 

Mürbeteigboden:

  • 300 g Dinkelmehl 630er
  • ½ Teel. Backpulver
  • 130 g feiner Zucker
  • 10 g Vanillezucker
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 190 g kalte Butter
  • 1 Ei Gr. L

Die trockene Zutaten vermengen, Ei und Butter hinzufügen und alles zu einem glatten Teig kneten. Den Teig circa eine Stunde kalt stellen. Er soll gut durchkühlen.
Eine Backform bzw. einen Tortenring (28cm) in Backpapier einschlagen und auf das Backblech stellen.

Wer keinen 28er Tortenring hat, der nimmt eine 26er Springform. Dann werden der Boden sowie die Füllung dicker. Eventuell muss der Kuchen etwas länger backen.

Apfelfüllung:

  • 1 kg grob geraspelte Äpfel (z.B. Elstar oder Boskop)
  • 1 Esslöffel Zitronenzucker
  • 1 Esslöffel Zitronensaft

Die geraspelten Äpfel mit Zucker und Saft vermischen.

Schmand - Sahne - Guss:

  • 200 g Schmand 
  • 200 g süße Sahne
  • 1 Ei Gr. L
  • 20 g Vanille-Puddingpulver
  • 1 Prise Salz
  • Zucker nach Belieben (ca. 1 Esslöffel)

Alle Zutaten zu einem glatten Guss verrühren.

Den Backofen auf 200°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. 

Den Mürbeteig zwischen Klarsichtfolie oder Backpapier zu einem Boden ausrollen und in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Springform geben, (28cm Durchmesser), dabei den Rand frei lassen. Die geraspelten Äpfel darauf verteilen und glattstreichen, den glattgerührten Guss gleichmäßig darauf verteilen.

Den Kuchen auf die 2. Stufe von unten in den den vorgeheizten Ofen schieben und in ca. 40 Minuten golden backen. 

Zum Ende der Backzeit eine Stäbchenprobe nehmen, ob der Kuchen gar ist. Sollte noch etwas Teig am Stäbchen kleben, dann den Kuchen noch einige Minuten weiter im heißen Ofen lassen.













 

Dienstag, 10. Februar 2026

turboschnelle, kleine Schweineöhrchen

Wenn man zum Kaffee etwas Süßes haben möchte, dann bieten sich diese kleinen, turboschnellen Schweineöhrchen sehr gut an. Sie sind schnell gebacken, die Menge, die man daraus bekommt, ist auch nicht so klein und man kann sie in einer gut schließenden Dose ohne Weiteres noch einige Tage aufheben.

Da ich fast immer eine Rolle Blätterteig im Kühlschrank habe, steht dem schnellen Gebäck nichts im Wege. Und schon kann es losgehen.




🐷 Schweineöhrchen 🐷

  • 1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
  • etwas Milch zum Bestreichen (oder etwas Wasser)
  • Zimt
  • Zucker bzw. Brauner Zucker

den Blätterteig etwa 10 Minuten vor Verwendung aus dem Kühlschrank nehmen. Den Backofen auf 190°C Ober-/ Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Den Teig entrollen und mit etwas Milch bestreichen oder mit etwas Wasser besprühen. Die komplette Teigplatte nun mit Zimt und Zucker nach Geschmack mehr oder weniger dick bestreuen. Durch den leichten Milch- bzw. Wasserfilm haftet der Zucker besser. 

Von beiden Längsseiten her den Teig jetzt aufrollen. Dafür jede Längsseite bis zur Mitte rollen bzw. falten, bis sich die Teigrollen treffen. Die Teigrolle mit etwas Milch bestreichen und nochmals mit etwas Zucker bestreuen oder darin wälzen.

Dann die Teigrolle in ca. 1cm dünne Scheiben schneiden und diese mit der Schnittfläche nach oben mit etwas Abstand zueinander auf das Backblech legen. Die Scheiben eventuell noch etwas flachdrücken bzw. ausrichten.

Das Blech in den vorgeheizten Ofen schieben und die Öhrchen nach Sicht leicht golden backen. Das dauert ca. 15 Minuten.

Die Öhrchen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Frisch gebacken schmecken sie am besten. Aber man kann sie auch abgekühlt einige Tage in einer gut schließenden Dose aufbewahren.




🐷🐷🐷