Freitag, 4. September 2026

Brombeer Japonais Törtchen

Als Marcel * letztens diese leckeren Brombeer Japonais Törtchen im TV gebacken hatte, da stand für mich gleich fest, die backe ich nach. Sie sahen aber auch köstich aus. Diese dicke, wunderbare Creme zwischen den leckeren Japonais Böden, herrlich.

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Jetzt hatte ich sie nachgebacken und allen, die diese Törtchen probiert hatten, fanden sie sehr lecker. Und das war für mich das wichtigste. Mir haben sie auch sehr gut geschmeckt, ich war nur mit meinem Ergebnis unterm Strich nicht ganz so zufrieden wie ich es mir erhofft hatte. Ich hatte da andere Ansprüche an mich gestellt. Aber "et is wie et is", wie man hier so sagt. Ich hatte mit Sicherheit einige Fehler gemacht. Aber es war unterm Strich auch "jammern" auf hohem Niveau. 

Was hatte ich zu "bemängeln"? Ich habe es euch unter dem Rezept mal genauer aufgeschrieben.


Die Arbeit hatte sich gelohnt, die Törtchen waren sehr lecker.


Hier das Törtchen (7 cm)  auf einem kleinen Unterteller.


Brombeer - Japonais - Törtchen  ca. 8 Stück von circa 7 cm Durchmesser
das Rezept ist von Marcel Seeger * :

Zutaten für die Böden:
  • 3 Eiweiße, Größe M (ich hatte Größe L)
  • 130 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 100 g gemahlene Mandeln (ich hatte Haselnüsse)
  • 15 g Mehl, Type 550 (ich nahm 630er Dinkelmehl)
Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen und auf jedes Backpapier acht Kreise (Ø 7 cm) aufzeichnen. Dazu eignet sich ein Dessertring mit passendem Durchmesser oder auch der alte Zirkel aus dem Schulunterricht. (Ich drehe das Papier dann um und lege das Backpapier auf eine helle Arbeitsfläche. So sieht man die Kreise und der Teig kommt nicht mit dem Bleistift in Berührung. Das Papier kann man dann anschließend aufs Backblech ziehen).

Eiweiße und Zucker mit der Prise Salz zu einem stabilen Eischnee aufschlagen und mit den gemahlenen Mandeln und dem Mehl vermischen. Die fertige Masse mit einem Spritzbeutel mit Lochtülle spiralförmig auf die aufgezeichneten Kreise spritzen. Anschließend die kleinen Böden im vorgeheizten Backofen ca. 9–12 Minuten goldbraun backen. Nach dem Backen die Böden vorsichtig vom Backpapier lösen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Zutaten für die Füllung
  • 250 g Mascarpone
  • 40 g Zucker
  • etwas ausgekratztes Vanillemark aus der Vanilleschote, alternativ Vanillepaste
  • 1 Prise Salz
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • 200 g Sahne, aufgeschlagen
  • 250 g Brombeeren, mit einer Gabel zerdrückt
  •  
  • Puderzucker zum Bestäuben
  • einige Brombeeren zur Deko
  •  
  • ich hatte noch 2 Teelöffel SanApart unter die Sahne geschlagen
  • Marcels Tipp: wer sie einen Tag später servieren aber vorbereiten möchte, sollte noch 1 Blatt aufgelöste Gelatine unterziehen und die Böden mit etwas geschmolzener Kuvertüre bestreichen, damit sie nicht durchweichen. Den Deckel erst kurz vor dem Servieren auflegen.

Die Sahne aufschlagen. Die Brombeeren mit einer Gabel zerdrücken. Mascarpone, Zucker, Vanillemark, Zitronensaft und Salz in einer Schüssel verrühren. Anschließend die geschlagene Sahne und dann die zerdrückten Brombeeren unterheben. Die fertige Füllung mit einem Spritzbeutel mit großer Lochtülle gleichmäßig auf die acht Japonais-Böden aufspritzen und dann jeweils einen Japonais-Boden als Abschluss auflegen. Nach Belieben dünn mit etwas Puderzucker besieben und mit Brombeere dekorieren.



Das waren selbstgepflückte Brombeeren vom Waldrand aus dem letzten Jahr. Die hätten bestimmt besser geschmeckt als die gezüchteten von der Plantage.








Und so ist es mir beim Herstellen der Törtchen ergangen:

Fehler Nummer 1: Die Törtchen hatte ich wohl etwas zu lange gebacken, denn als die vorgegebene Zeit vorbei war, waren sie noch sehr weich und gingen nicht vom Backpapier ab. So habe ich sie noch länger gebacken, bis sie fest waren. Dann hatte ich immer noch Probleme sie vom Papier zu bekommen. Warum auch immer. Aber es klappte dann. Gut ausgekühlt habe ich sie dann in einer gut schließenden Dose bis zum nächsten Tag aufbewahrt. Sie waren durch und durch fest und optisch sehr schön.

Einige Stunden vor dem Servieren der Törtchen habe ich die Creme hergestellt. Die (recht teuren) und wie gemalt aussehenden, großen Brombeeren waren recht fest und beim Zerdrücken mit der Gabel sehr flüssig. Komisch, bei den festen Beeren. Das Flüssige war dann aber wohl Fehler Nummer 2. Da wunderte ich mich schon ein wenig. 

Als ich dann den Mascarpone mit dem Zucker gut aufgeschlagen hatte und die Brombeeren (mit der Flüssigkeit) untergezogen hatte, war die Creme nicht so dicklich wie erhofft. Hatte ich die Mascarpone zu lange aufgeschlagen oder lag es an den Brombeeren bzw. ihrem Saft? Deshalb hatte ich die Sahne zusätzlich mit SanApart steif geschlagen und sie dann vorsichtig unter die Masse gezogen. Das ging gut, aber die Masse war doch nicht so fest wie es Marcel im TV/Video zeigte. Und ein Blatt Gelatine wollte ich nicht auch noch nehmen, weil ich ja schon SanApart drin hatte. Wäre aber wohl besser gewesen. Nun ja, aber die Creme war sehr lecker ! Obwohl ich mir ehrlich gesagt vom Geschmack der Brombeeren mehr versprochen hatte, aber da steckt man ja nicht drin.

Zur Probe hatte ich dann die Creme auf einen Boden aufgesetzt. Aufspritzen wollte ich die Creme nicht, ich bin da nicht so talentiert, so kam ich auf die Idee, den 7 cm Ring auf den Boden zu setzen und die Creme mit einem Löffel einzufüllen.  Das klappte sehr gut. Allerdings hatte ich sie nicht so hoch eingefüllt, wie Marcel es zeigte, im Nachhinein war das wohl recht gut. Den Ring habe ich dann nach oben vorsichtig abgezogen und die Creme stand mehr schlecht als recht auf dem Törtchen. Sie rutschte leicht über den Rand des Bodens.  Ich glaub, wäre die Creme noch höher gewesen, dann hätte man durch die Schwerkraft der Creme vom Boden nix mehr gesehen . . . Fand ich jetzt nicht so toll, nun ja. Ich hatte dann beschlossen die Törtchen erst kurz vor dem Servieren fertig zu stellen. 

Sämtliche Törtchen, die dann gegessen werden sollten, hatte ich dann frisch zusammen gebaut. Den Deckel aufgelegt, etwas Creme unter eine Brombeere gegeben und diese dann mittig auf den Deckel gesetzt. Als letztes wurde alles mit etwas Puderzucker besiebt. Die Törtchen sahen ganz gut aus, aber mit mehr Creme wären sie optisch natürlich noch viel schöner gewesen. Nun ja, das war ja nicht so schlimm. 

Leider konnte man die Törtchen mit der Kuchengabel nicht von oben nach unten zum Essen "durchstechen", die Böden waren sehr knusprig. So musste man das anderweitig bewerkstelligen.  Aber auch das war dann egal. 

Geschmacklich waren sie aber mega lecker. Und das war ja das wichtigste. Die einzige, die im Vorfeld was zu meckern hatte, war ja ich. Die Japonais Böden waren schön nussig, die Creme nicht so süß  und zusammen war der Geschmack sehr gut.

Die restliche Creme und auch die Böden haben mein Mann und ich dann am nächsten Tag verspeist. Die Creme hatte immer noch die gleiche Konsistenz wie am Tag davor, das war gut. Ich hatte sie dann auf zwei Schüsselchen verteilt und die Böden dazu gelegt. So haben wir dann die Böden in die Creme getunkt und sie dann gegessen . . . 

Auch wenn ich im Ganzen mit mir und dem Ergebnis nicht so zufrieden war, ich würde sie Törtchen auf jeden Fall wieder backen. Sie waren einfach lecker. Vielleicht hatte ich nur einen schlechten Tag, ich hatte zu hohe Ansprüche an mich oder es lag an den Zutaten,  man weiß es nicht.



Freitag, 28. August 2026

Kartoffelbomben und Bacon Bombs

Zum Steak oder auch schonmal zu Hamburgern essen wir sehr gerne eine Kartoffelbeilage. Oft sind es Wedges, selbstgemachte Pommes oder auch Kartoffelbomben bzw. Bacon Bombs.

Habt ihr schon mal solch ungewöhnliche Kartoffelkugeln gesehen oder sogar gegessen? Diese leckeren, geraffelten und gewürzten Kartoffeln, die mit Käseraspeln vermischt werden, sind im Speckmantel eine wunderbare Beilage zum Steak, Frikadelle oder Burger & Co. . Und sie sind mal etwas ganz Anderes.  Man kann sie wunderbar schon einige Stunden im Voraus vorbereiten und sie ca. eine halbe Stunde vor dem Essen in den Backofen schieben. Sie sehen optisch nicht nur gut aus, sie schmecken auch klasse. Zu dem Ergebnis kamen jedenfalls alle, die die Bacon Bombs schon bei uns gegessen haben.

Man kann sie auf verschiedenen Wegen backen. Zum Beispiel in einer Silikon -  Muffinform. Aber es geht auch anders. In der Muffinform wurden sie mir nicht so knusprig wie erhofft. Auf einer Pyramiden-Backmatte im Backofen gelingen sie besonders gut. Sie waren rundherum wirklich schön knusprig. Alternativ zur Pyramidenmatte kann man natürlich auch ein Backblech mit Backpapier nehmen. Das geht auch. Oder man nimmt bei einer kleineren Menge Bacon Bombs einfach eine Tarteform und legt sie hinein. Ein Foto seht ihr weiter unten.

Für alle, die keinen Speck mögen, die Kartoffelbomben schmecken auch ohne Speck, lasst ihn einfach weg und bepinselt die Bomben einfach mit etwas Öl, dann werden sie auch schön knusprig und lecker. Ich habe sie dann Kartoffelbomben getauft.

Jetzt habe ich euch bestimmt schon den Mund wässerig gemacht, von daher kommt jetzt endlich das Rezept. Eine genaue Mengenangabe habe ich nicht gemacht, weil ich sie "pi mal Daumen" mische, aber das sollte kein Problem sein. Man nehme wie folgt:



Kartoffelbomben oder Bacon Bombs  (pro Bomb nehme man ca. 1 dicke Kartoffel)

  • 2 größere Bacon Scheiben pro Bacon Bomb

  • gekochte Pellkartoffeln, geschält, abgekühlt und grob geraffelt
  • Pizzakäse geraspelt
  • frisch gemahlener Schwarzer Pfeffer
  • Salz
  • feine Chiliflocken oder Cayennepfeffer
  • Thymian
  • Oregano
  •  
  • etwas Öl zum Bestreichen


Backzeit bei 175°C Ober-/ Unterhitze ca. 40 Minuten bis sie golden braun sind

Die gekochten, geschälten und grob geraspelten Kartoffeln kräftig mit Pfeffer und Salz würzen. Den geraspelten Käse untermischen und die Masse mit Thymian und Oregano würzig abschmecken. Wer es etwas pikanter mag gibt noch ein wenig Chiliflocken dazu. Das Verhältnis geraspelte Kartoffeln - geraspelter Käse sollte so ca. 3 : 1 sein. Der eine liebt mehr Käse, der andere weniger, nehmt da so viel wie ihr meint oder habt. Nun gleichgroße, feste Kugeln formen und jede Kugel mit 2 Baconscheiben über Kreuz umwickeln, man sollte keine Kartoffeln mehr sehen. 

Das wären dann die Bacon Bombs.

Ein Backblech mit einer Pyramiden-Backmatte oder Backpapier auslegen und die Bacon Bombs darauf legen. Das Blech in den vorgeheizten Ofen geben und die Bombs in ca. 35 - 40 Minuten golden backen.

Wenn man sie ohne Baconumhüllung zubereitet, dann hat man Kartoffelbomben. Sie werden vor dem Backen noch leicht mit etwas Öl bestrichen, damit sie schön knusprig werden.

Beide Sorten passen sehr gut zum Hamburger, zum Steak, zum Kotelett oder zum Schnitzel anstelle von Bratkartoffeln, Pommes, Wedges & Co. 


Hier wurden die Bombs in einer Silikon - Muffinform gebacken. Dafür den Bacon über Kreuz in die Form legen, die Kartoffelmasse hinein geben und festdrücken, den Bacon darüber legen.


Man kann die Bombs auch in einer Tarteform (oder auf einem Backblech) backen.



Meine Kartoffelbomben hatte ich hier zu flachen Kugeln geformt und ohne Baconumhüllung auf einem Blech gebacken. Sie waren dann eine Beilage zum Hamburger.


. . . auf einer Pyramidenmatte kann man sie auch gut backen. Auf dem Foto waren es Zucchinisticks, die ich gebacken hatte. 









Freitag, 21. August 2026

Zucchinirolle mit Paprika, Tomate, Schinken und Frischkäse

Bei warmen Sommerwetter möchte man nicht lange in der Küche stehen und auch gerne etwas Kühles zu Mittag essen.

Mein Vorschlag wäre eine Zucchinirolle. Der Teig für die Rolle wird im Ofen gebacken und nach dem Auskühlen gefüllt, aufgerollt und zum Durchkühlen in den Kühlschrank gestellt. Dort wartet sie dann auf ihren Auftritt.

Wir haben die Rolle mittags an zwei Tagen gegessen. Sie schmeckte schön frisch, saftig, würzig und man war gut satt. Es ist ein wunderbares Sommeressen, was auch optisch was her macht.








Zucchinirolle mit Paprika, Tomate, Schinken und Frischkäse, 4 Portionen

Für die Teigplatte:
  • 2 mittlere Zucchini, ca. 700 - 800 g 
  • ca. 1/2 Teelöffel Salz

  • 4 Eier (Größe L)
  • 4 gehäufte Esslöffel Dinkelmehl 630er
  • 1/4 Teelöffel Backpulver
  • 1/4 Teelöffel schwarzer Pfeffer
  • 1/4 Teelöffel Paprikapulver
  • 1/4 Teelöffel Kurkuma
  • 1/4 Teelöffel Chiliflocken
  • 1 Teelöffel getrocknete italienische Kräuter
  • etwas gemahlene Muskatnuss
Für die Füllung:
  • 300 g Frischkäse
  • schwarzer  Pfeffer
  • 2 Tomaten, entkernt und fein gewürfelt
  • 1 rote Paprikaschote, fein gewürfelt
  • ca. 150 g Prosciutto cotto (italienischer, gekochter Schinken)
  • eine kleine Handvoll Basilikumblätter,  fein gezupft (oder gefrorenes aus dem Froster)

Zubereitung der Rolle:
Die Zucchini waschen, die Enden abschneiden und auf einer feinen Reibe fein raspeln. Etwas salzen und ca. 10 Minuten durchziehen lassen. Danach die Raspel gut ausdrücken, die Flüssigkeit wegschütten.

Den Backofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Die Eier mit den Gewürzen schaumig schlagen, das Mehl mit dem Backpulver vermischen und nach und nach in die verquirlten Eier geben und gut unterrühren. Zuletzt die Zucchiniraspel untermischen.

Die Zucchinimasse gleichmäßig auf dem ganzen Backpapier verteilen und glattstreichen.

Das Blech in den vorgeheizten Ofen schieben und in ca. 25 - 30 Minuten leicht golden backen.

Das Blech aus dem Ofen nehmen, die Platte mit Backpapier vom Blech ziehen, ein Küchentuch auf die Zucchiniplatte legen und alles aufrollen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Ist die Platte ausgekühlt, sie entrollen, das Tuch entfernen, das Backpapier abziehen und die optisch "schönere Seite" mit dem Gesicht nach unten auf das Backpapier legen.

Den Frischkäse auf der ganzen Platte verstreichen, rund herum aber einen schmalen Rand freilassen. Mit frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen und das Basilikum aufstreuen. Den gekochten Schinken in grobe Stücke zupfen oder schneiden und gleichmäßig auf dem ganzen Frischkäse verteilen. Die gewürfelten Tomaten und Paprika ebenso auf der ganzen Platte verteilen. An einer schmalen Seite einen Rand frei lassen.

Nun die Rolle von der schmalen Seite her fest aufrollen, dabei das Backpapier zuletzt über die Rolle schlagen. Mit Hilfe eines langen Lineals die Rolle nun noch fester formen. 
Das geht so: die Rolle liegt mittig zwischen dem Backpapier. Das Lineal der Länge nach auf das obere Papier legen und zum Boden der Rolle schieben. Dabei das untere Papier festhalten, die Rolle wird dann enger. Den Vorgang mehrmals wiederholen, bis die Rolle schön stramm gewickelt ist. Die Enden verschließen.
Die Rolle in dem Backpapier zum Festwerden und Durchkühlen in den Kühlschrank stellen und mindestens 30 Minuten durchkühlen lassen.

Zum Servieren in dicke Scheiben schneiden. Guten Appetit.



Die Zucchiniplatte kann nun von der rechten, schmalen Seite her aufgerollt werden.









Dienstag, 18. August 2026

Marillenknödel mit Topfenteig 2026

Im Sommer liebe ich frische Aprikosen. Sie sind für mich der Inbegriff eines Sommers und dazu gehören auch leckere selbstgemachte Marillenknödel mit Topfenteig. 

Kennengelernt haben wir sie vor etlichen Jahrzehnten in Österreich, sodaß ich die Aprikosenknödel auch immer mit der österreichischen Bezeichnung betitel. 

Mit einem Kartoffelteig kann man die Aprikosen auch zubereiten, das schmeckt auch sehr gut, aber mit Quark sind sie gefühlt etwas "leichter", die Knödel sind unterm Strich auch nicht so süß und schön locker. 

In sämtlichen Rezepten steht immer, dass man die Aprikosen mit einem Stück Würfelzucker füllen soll. Ich mache es anders. Wir wollen den vollen Aprikosengeschmack, die Früchte selber sind uns süß genug, und so gebe ich statt des Würfelzuckers ein Stück Aprikose hinein. Wer es süßer möchte, könnte das Stück Aprikose ja noch etwas in Zucker wälzen und dann in die Frucht legen. Aber glaubt mir, das ist nicht erforderlich.

Und hier ist mein bewährtes Rezept leckerer Marillenknödel mit Topfenteig.



Marillenknödel mit Topfenteig (Quarkteig)  6 - 8 Stück (je nach Größe der Aprikosen)

  • 1 Eischnee
  • 1 Prise Vanillesalz

  • 1 Eigelb
  • 50 g Butter
  • 60 g Hartweizengrieß
  • 2 Teelöffel Zitronenzucker
  • 250 g Magerquark
  •  
  • 80 g Dinkelmehl 630er, evtl etwas mehr
  •  
  • 7 - 9 dicke Aprikosen (Marillen)
  •  
  • reichlich Mehl zum Bemehlen der Hände
  • Einmalhandschuhe

  • großer Kochtopf 
  • 1 Esslöffel Zucker
  • 2 Teelöffel Salz
  •   
  • 50 g Paniermehl oder Semmelbrösel
  • 25 g Zucker
  • 1 knapper Teelöffel Zimt (Ceylonzimt)

  • zerlassene, braune Butter (falls man mag)

das Eiweiß mit einer dicken Prise Salz ganz steif schlagen und beiseite stellen. Das Eigelb mit der Butter schaumig rühren und nach und nach den Quark untermischen. Danach den Grieß, das Mehl und den Zitronenzucker. Der Teig sollte nicht zu sehr kleben. Zuletzt den Eischnee unterheben.

Die Masse für 45 Minuten in den Kühlschrank stellen. Währenddessen das Paniermehl mit dem Zucker und dem Zimt gut vermischen und die Aprikosen entkernen. 

Eine Aprikose halbieren, dann die Hälften nochmals halbieren und das Viertel quer teilen. Mit diesem Stück Frucht jede Aprikose füllen *.

* viele nehmen statt der Frucht ein Stück Würfelzucker. Aber wir mögen gerne besonders viel Frucht in den Knödeln und so ersetze ich den Kern mit einem Stück Frucht statt Würfelzucker. Wer es süßer mag, könnte das Stück Frucht noch in Zucker wälzen.

Den Teig in sechs bis acht Teile teilen (je nach Größe der Aprikosen) und jede gefüllte Aprikose mit dem Teig umhüllen. Damit alles nicht so an den Händen klebt, Einmalhandschuhe anziehen. Dann die Hände ordentlich bemehlen, der Teig klebt leider (manchmal) sehr. Mit den bemehlten Händen zu schönen, runden, möglichst glatten Knödeln rollen. Der Teig soll nicht mehr kleben. 

Die fertig gerollten Knödel auf etwas Mehl legen, dass die Unterseite des Knödels am Brett nicht festklebt.

Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen, Salz dazu geben und einen Esslöffel Zucker. Wenn es kocht, die Knödel hinein legen, die Temperatur herunterschalten und die Knödel leise simmern lassen bis sie an der Oberfläche schwimmen. Das dauert je nach Größe der Knödel ca. 10 - 15 Minuten. Ab und an die Knödel wenden.

Mit einem Schaumlöffel die Knödel herausheben und sie einzeln in der Bröselmischung wenden. Wer mag gibt noch zerlassene Butter darüber. (Das haben wir uns aber verkniffen, schmeckt aber nochmal besser). Und schon kann geschlemmt werden.


 Sehen Sie nicht lecker aus? Mittig sieht man das zusätzliche Stückchen Frucht.


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Freitag, 14. August 2026

Cipollina siziliana - eine Spezialität aus Sizilien

IIm April waren wir auf einer Rundreise auf Sizilien. Die Insel ist sehr vielseitig in ihrer Landschaft, überall gibt es interessante Sachen zu entdecken. Wir zehren immer sehr von solchen Reisen und freuen uns, dass wir so etwas erleben dürfen. Zu Hause werden dann die Fotos gesichtet und gespeichert, ein Fotobuch wird erstellt und auch Leckereien, die wir gegessen haben, werden nachgekocht oder nachgebacken. So kann man den Urlaub noch verlängern und alles Revue passieren lassen.

Ein Rezept einer sehr leckeren Bruschetta, die wir auf der Äolischen Insel Lipari gegessen haben, habe ich euch > hier < aufgeschrieben. Schaut gerne mal in den Bericht.

Rund um den Ätna bzw. Catania, hatten wir bei einem Picknick in einem Pinienwald u.a. eine leckere kulinarische Spezialität kennengelernt. Sie nennt sich "Cipollina siziliana".  Die Leckerei besteht aus Blätterteigpäckchen (oder einer Art Plunderteig), die mit vielen geschmälzten Zwiebeln, Tomaten, gekochtem Schinken, Mozzarella und einigen Gewürzen gefüllt werden. Sie sind ein leckeres Streetfood und man bekommt es dort überall. 

Uns haben diese Cipollina sehr gut geschmeckt. Zuhause habe ich dann im Internet nach einem genaueren Rezept gesucht, ich wollte sie so gut es ging "nachbacken". Und hier ist meine Version der leckeren Cipollina. Gegessen werden sie warm, aber sie schmecken auch kalt.

Die Cipollina waren mir sehr gut gelungen. Die Füllung war sehr lecker und so, wie wir sie aus Sizilien im Gedächnis hatten. Schmelzende, leicht süße, gewürzte Zwiebeln, dann der Schinken und der cremige Mozzarella. Herrlich. Ich hatte allerdings nur eine Rolle Blätterteig verwendet und daraus 6 Stücke geschnitten. Das war alles sehr lecker, aber das nächste Mal würde ich eine zweite Rolle Blätterteig dazu nehmen und den Teig doppelt legen. Dann wird der Teig dicker, was dem Original näher kommt.

Einfach lecker war die Cipollina.

"Cipollina siziliana"   6 Stück

  • 2 große Zwiebeln, in feine Scheiben geschnitten
  • 1 dicke Knoblauchzehe, fein gewürfelt
  • etwas natives Olivenöl

  • 4 mittlere, geschälte und entkernte Tomaten, fein gewürfelt
  • 1 Teelöffel Tomatenmark
  • einige Basilikumblätter, fein gehackt
  • etwas Salz
  • Schwarzer Pfeffer
  • eine Prise Zucker

  • 1 Mozzarella-Kugel, in Scheiben 
  •  
  • 6 Scheiben Prosciutto cotto oder gekochter Schinken
  •  
  • 2 Rollen Blätterteig
  • etwas Milch zum Bestreichen
  •  
  • Zahnstocher


Das Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln unter Rühren leicht glasig dünsten lassen. Dann den Knoblauch dazu geben und alles leicht golden braten. Dann die fein gehackten Tomaten dazu geben und zu einer dicklichen Sauce köcheln lassen. Dann das Tomatenmark dazu geben.

Mit Basilikum, einer Prise Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken und die restliche Flüssigkeit einkochen lassen, bis sie verdampft ist.

Die Mischung abkühlen lassen.

Den Blätterteig 10 Minuten vor Verwendung aus dem Kühlschrank nehmen, den Backofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen, ein Backblech mit Backpapier belegen.

Den Blätterteig aufeinander legen, festdrücken und ihn in ca. 6 gleichgroße Quadrate schneiden und mit Abstand auf das Backpapier legen.

Auf jedes Teigquadrat mittig den Prosciutto legen, darauf etwas Zwiebelfüllung geben und mit den Mozzarellascheiben belegen.

Die vier Teigecken nun zur Mitte falten und die Päckchen verschließen, die Ränder leicht festrücken und mit Milch bestreichen. Mittig jeweils einen Zahnstocher hinein stecken, damit die Päckchen während des Backens nicht aufgehen.

Das Backblech mittig in den vorgeheizten Ofen schieben und die Cipollina in ca. 15 - 20 Minuten golden backen.


Die fertige Füllung für die Cipollina.




Vom rohen Teig zur fertigen Cipollina.




Picknickplatz auf dem Ätna in Sizilien in einem Pinienwäldchen in über 1000 m Seehöhe. 


Picknick im Pinienwald: leckere, warme Cipollina wurden dort serviert. Ich vermute, sie waren aus einer Art Plunderteig, denn der Teig war auch recht dick. So konnte man die Cipollina gut aus der Hand essen.



Leckeres Fingerfood am Ätna.



Die Füllung und auch der Teig drumherum schmeckten sehr lecker.












Dienstag, 11. August 2026

Zwetschgenkuchen mit Quarkölteig und extra Tipp

Ach wie lecker. Nun sind wieder die Zwetschgen reif und dreimal dürft ihr raten, was ich jetzt gebacken habe. Ein Blech Zwetschgenkuchen. Oft sagt man dazu auch Pflaumenkuchen, obwohl immer Zwetschgen verwendet werden. Man nennt ihn im Rheinland rund um Köln auch Prummetaat. Mit Prummen sind die Pflaumen gemeint, mit Taat die Torte . . . 

Am liebsten backe ich so einen Blechkuchen mit Quarkölteig. Ich bilde mir ein, der Boden wird auch am nächsten Tag nicht so trocken wie mitunter beim Hefeteig. Aber egal, ob ihr ihn mit Quarkölteig oder mit Hefeteig backt, lecker wird er auf jeden Fall.

Heute möchte ich euch nicht nur das Rezept an die Hand geben, sondern auch einen sehr guten Tipp vom lieben Marcel. Viele werden, so wie ich auch, den Tipp mit dem Aufstreuen von Paniermehl, Semmelbrösel oder Kuchenbröseln gegen das Durchweichen des Obstes auf dem Boden kennen. Aber Marcel vermischt noch Vanille - Puddingpulver mit den Bröseln und gibt diese Mischung dann auf den Boden. Ich habe jetzt noch etwas Zimt dazu gegeben.

Der Tipp mit den Bröseln und dem Puddingpulver ist prima, der Boden weicht tatsächlich nicht so durch und der Saft wird gut gebunden. Ich bin richtig begeistert und werde den Tipp zukünftig immer bei Obstkuchen beherzigen.

Übrigens, werft bitte die Pflaumenkerne nicht weg, daraus kann man einen leckeren Likör nach Art eines Amarettos machen. 


Die Zwetschgen waren sehr saftig und der Kuchen dadurch sehr lecker.




Zwetschgenkuchen (Prummetaat oder Pflaumenkuchen) mit Quark - Ölteig  (1 Blech)

für den Boden:

  • 400 g Dinkelmehl 630er
  • 85 g Zucker
  • etwas Vanille aus der Mühle
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 1 Päckchen Backpulver
  •  
  • 250 g Quark 20 %
  • 5 Esslöffel neutrales Öl (z.B. Rapsöl)
  • 8 Esslöffel Vollmilch

  • 3 Esslöffel Paniermehl oder Zwiebackbrösel
  • etwas Zimt 
  • 3 Teelöffel Vanille - Puddingpulver 

  • etwas Zucker und Zimt nach Geschmack


die trockenen Zutaten mischen und mit den nassen Zutaten zu einem glatten, geschmeidigen Teig kneten. 

Den Teig gleichmäßig dünn ausrollen und auf ein tiefes, gefettetes oder mit Backpapier belegtes Blech legen. Einen Backrahmen drumherum stellen. Dieser verhindert, dass Saftspritzer den Backofen verschmutzen. 

Das Paniermehl mit dem Puddingpulver sowie etwas Zimt gut mischen. Die Oberfläche des Teiges damit bestreuen. So wird später die Flüssigkeit der Zwetschgen besser aufgesogen und der Boden weicht nicht durch. 

für den Belag:

  • ca. 2 kg Zwetschgen 
  • Zimt & Zucker
  • Hagelzucker

Die Zwetschgen waschen, entkernen und halbieren. In Reihen oder in wildem Muster eng an eng hochkant auf den Teig stellen. Nach Wunsch mit Zucker und Zimt bestreuen.

Das Backblech in den auf 200°C vorgeheizten Ofen Ober-/Unterhitze auf die 2. Stufe von unten  schieben und in ca. 35 Minuten golden backen. Der Kuchen ist fertig, wenn der Teigrand schön golden ist. 

Nach dem Backen die Zwetschgen noch mit etwas Hagelzucker sowie Zucker & Zimt bestreuen. 

Mein Tipp:  Man weiß nie wie saftig die Zwetschgen sind. Sollte sich nach dem Backen zu viel Flüssigkeit auf der Kuchenoberfläche gesammelt haben, dann einfach mit einem Küchenkrepp den Saft aufsaugen, oder mit einem Löffel abnehmen. 

Am besten frisch und vielleicht sogar noch lauwarm genießen. Ein Schlag Vanillesahne dazu schmeckt besonders gut.

mein Tipp: aus den Kernen kann man noch wunderbaren Amaretto aus Zwetschgenkernen herstellen.


Hier sieht man den dünn ausgerollten Quarkölteig und das mit Puddingpulver vermische Paniermehl. Das Foto ist schon älter, denn hier war kein Zimt mit untergemischt.


Das war "das letzte Stück" am nächsten Tag. Nichts ist durchgeweicht und der Boden immer noch sehr lecker. Das obere Stückchen Kuchen war der Boden, den ich mit Apfelscheiben belegt hatte, denn ich hatte nicht so viele Zwetschgen. Leider war der Geschmack der Apfelsorte nicht so dolle, sie schmeckten im Grunde nach nichts . . . , aber was will man machen.


Zwetschgen erkennt man an dem "weißen Belag" auf der Oberfläche. Pflaumen haben diese Schicht nicht. Für Zwetschgenkuchen bitte nur Zwetschgen und keine Pflaumen nehmen, Pflaumen sind mitunter noch saftiger als Zwetschgen und nicht so backfest.


So eine Zwetschge hatte ich bisher auch noch nicht gesehen. An der Zwetschge "klebte" eine schrumpelig - vertrocknete Zwetschge.  







Freitag, 7. August 2026

Limburger Aprikosen Vlaai

Als wir letztens Maastricht mal wieder einen kleinen Besuch abgestattet hatten, fielen uns wieder die vielen Vlaai auf, die in Cafés und Bäckereien angeboten und serviert werden. Ein Vlaai ist eine Art Flan aus Hefeteig mit Kompottfüllung. Egal ob es Aprikosen, Kirschen, Äpfel oder Pflaumen sind, lecker sehen sie alle aus.

In einer Bäckerei an der Bisschopsmolen waren etliche Vlaai im Schaufenster ausgestellt. Einer sah leckerer aus als der andere. Als ich dann im Schaufenster noch den Hinweis sah, dass man auf der Homepage Bisschopsmolen* auch Rezepte finden konnte, habe ich zu Hause gleich nachgeschaut. Und siehe da, etliche Rezepte waren zu finden, auch ein Rezept eines "Limburger Aprikosen Vlaai".

Laut Wikipedia* ist ein Limburger Vlaai* , ich zitiere, . . . "ein typisches Gebäck aus der niederländisch - belgischen Region Limburg. Die Zusammenstellung eines flachen Hefeteigs und einer Füllung aus angedicktem Fruchtkompott gilt als eine regionale Spezialität, die in erster Linie zu besonderen Anlässen wie Geburtstagen, Familienfeiern, Feiertagen, etc. verzehrt wird. . . "

Das folgende Rezept eines Aprikosenvlaais* habe ich auf der Seite von Grainlabs* gefunden und als Anregung genommen.

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Frisch aus dem Backofen und noch warm.


Limburger Aprikosen Vlaai (nach einem Rezept von  grainlabs.nl*)

für eine Tarteform von 28 cm

  • 700 g entsteinte Aprikosen, grob gewürfelt **
  • 350 ml Wasser 
  • 130 g Zucker
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 50 g Stärkemehl (Mondamin)
Das Wasser mit dem Zucker, Salz und dem Stärkemehl gut vermischen, bis sich die Stärke aufgelöst hat. Unter Rühren zum Kochen bringen, etwas köcheln lassen und die grob gewürfelten Aprikosen untermischen. 
** ich hatte 500 g Aprikosen und 200 g Plattpfirsiche grob gewürfelt, was sehr gut geschmeckt hat.
Das Kompott noch einige Minuten köcheln lassen, damit die Früchte weich werden. Dann das Kompott in eine Schüssel geben und abkühlen lassen. Dann zum Durchkühlen und Festwerden in den Kühlschrank stellen. Das kann man sehr gut schon einen Tag vorher erledigen.
  • 500 g Dinkelmehl
  • 30 g frische Hefe oder  1 1/2 Päckchen Trockenhefe (11 Gramm)
  • 150 g weiche Butter 
  • 3 Esslöffel Zucker 
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 1 Ei, Gr. L, Zimmertemperatur 
  • 150 ml lauwarme Vollmilch
Das Mehl mit der Trockenhefe mischen, den Zucker und das Salz dazu geben und mit der weichen Butter, dem Ei und der Milch zu einem glatten Hefeteig verarbeiten, bis der Teig nicht mehr am Schüsselrand klebt.

Den Teig aus der Maschine nehmen, zu einer Kugel formen und abgedeckt ca. 20 Minuten gehen lassen. 

Eine Tarteform mit Backpapier und etwas Überstand auslegen. So kann man den fertigen Vlaai nach dem Backen besser der Form entnehmen.

Den Teig rund ausrollen (ca. 3mm dick) und in die Form legen. Darauf achten, dass unter dem Teig keine Luftblasen sind. Eventuelle Teigüberstände am Rand mit einem Messerrücken abschneiden.

Die kalte Kompottfüllung nun auf den Teigboden geben und glattstreichen.

Für den Deckel den restlichen Teig ausrollen (ca. 3 mm dick) und mit Kondensmilch (oder verquirltem Ei) bestreichen. Darauf dann den Zucker geben.

Mit einem Teigrädchen den Teig in ca. 2cm breite Streifen schneiden. Diese dann gitterförmig auf der Füllung verteilen, dabei den überflüssigen Zucker abschütteln. Eventuelle Teigüberstände abschneiden.

Den Kuchen nun ca. 30 Minuten gehen lassen.

Währenddessen den Backofen auf  200°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Den Kuchen in den vorgeheizten Backofen schieben, 2. Stufe von unten, und in ca. 15 bis 20 Minuten backen, bis er goldbraun ist.

Den Kuchen nach dem Backen sofort aus der Kuchenform nehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.


für einen Vlaai von 22cm benötigt man laut grainlabs.nl* 

  • 300 g Dinkel-Flan-Teig für den Boden
  • 600 g Kompottfüllung
  • 50 g Dinkel-Flan-Teig für den Deckel
  • 1 Ei zum Bestreichen
  • Zucker für den Deckel

für einen 28 cm Vlaai (wie auf dem Foto oben) habe ich folgende Mengen genommen:

  • 480 g Teig
  • 1000 g Kompott
  • 200 g Teig für den Deckel
  • etwas Kondensmilch zum Bestreichen
  • Zucker für den Deckel


Der Vlaai mit Aprikosen - Plattpfirsichkompott vor und nach dem Backen. 



Ein Stück Aprikosen - Plattpfirsich Vlaai, lecker war's.


Limburger Vlaai im Schaufenster der Bäckerei De Bisschopsmolen.



Die Kirche Sint - Janskerk mit dem roten Turm und die Servatiusbasilika am Vrijthof in Maastricht.