Samstag, 12. Oktober 2019

Entrecôte "Emeril's" und Knusperwedges

Alle paar Wochen gibt es bei uns ein schönes Entrecôte Steak mit selbstgemachten Knusperwedges und Salat. Dazu noch selbstgemachte Kräuterbutter und eine würzige BBQ-Sauce, dann ist der Tag gerettet.

Wenn die Sonne scheint, bzw. das Wetter trocken ist, dann wird der Gasgrill angeworfen und das Steak dort gegrillt. Das geht ja immer sehr schnell und man hat keine Grillgerüche in der Küche. Hat ja auch so seine Vorteile. Schmecken tut ein Steak vom Grill immer besonders gut, aber nun war das Wetter nicht so doll, es hat den ganzen Tag nur geschüttet wie aus Eimern und so musste die gusseiserne Grillpfanne für das Steak herhalten, was hervorragend klappte. Ich habe das dicke Steak pro Seite ca. 4 Min. in der heißen Grillpfanne gegrillt, es dann in Alufolie verpackt und in den auf 110°C vorgeheizten Backofen (Heißluft) noch weitere 10 Min. ziehen lassen. So verteilen sich die Fleischsäfte gut und laufen später auf dem Teller nicht aus. Das Ergebnis war ein perfekt gegartes Steak. 54°C Kerntemperatur, medium-rare. So wie es für uns sein sollte.
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Aber wie würzt ihr eigentlich euer Steak? Sehr lecker ist es nur mit Fleur de Sel und Echtem Rotem Kampot Pfeffer, aber sehr gerne auch mit der folgenden leckeren Gewürzmischung. Während unserer Texas-Zeit habe ich im TV des öfteren Kochsendungen gesehen, denn die gab es Ende der 1990er Jahre dort schon reichlich. So konnte man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Sein Englisch konnte man aufbessern und außerdem noch interessante Gerichte kennenlernen. Sehr bekannt war damals schon der amerikanischen Koch Emeril Lagasse. Er hat/hatte mehrere Lokale und auch eine eigene TV-Show.

Als ich auf der Suche nach einer Gewürzmischung für Steaks war, fand ich im Internet folgendes Rezept. Diese Gewürzmischung ist eine wunderbare Mischung für Steaks. Also unbedingt ausprobieren:





medium - rare, so mögen wir unser Steak am liebsten


Essence (Emeril's Creole Seasoning):
  • 2 1/2 Eßl. Paprikapulver
  • 2 Eßl. feines Salz
  • 2 Eßl. Knoblauch, granuliert
  • 1 Eßl. Schwarzer Pfeffer, gemahlen
  • 1 Eßl. Zwiebelpulver
  • 1 Eßl. Cayenne Pfeffer
  • 1 Eßl. Oregano, getrocknet
  • 1 Eßl. Thymian getrocknet 

Alles mischen und im gut verschließbarem Glas aufheben.

Die Steaks (z.B. Entrecôte, Flanksteak, Hüft- oder Rumpsteak) aus dem Kühlschrank holen und mit der Gewürzmischung relativ großzügig einreiben. Dann das Fleisch mindestens 40 Min. bei Zimmertemperatur stehen lassen, das Fleisch soll nicht eiskalt auf den Grill gelegt werden. Kurz vor dem Braten oder Grillen reibe ich das Fleisch dann noch mit gutem Olivenöl dünn ein. Jetzt kommt es auf den heißen Grill und wird nach Wunsch rare, medium-rare, medium, medium-well oder well done gegrillt.

das Steak oben auf dem Foto habe ich folgendermaßen gegrillt:
Ich habe das ca. 2,5 - 3 cm dicke Entrecôte-Steak pro Seite ca. 4 Min. in der heißen Grillpfanne gegrillt, bis es dieses Kreuzmuster hatte. Dann wurde es in Alufolie verpackt und in den auf 110°C vorgeheizten Backofen (Heißluft) gelegt. Das Steak hat dann noch 10 Min. im Ofen nachgezogen. So verteilen sich die Fleischsäfte gut und laufen später beim Anschnitt auf dem Teller nicht aus. Das Ergebnis war ein perfekt gegartes Steak. 54°C Kerntemperatur, medium-rare. So wie es für uns sein sollte.

Nun wünsche ich viel Spaß beim Würzen mit der wunderbaren Gewürzmischung. BÄMM - wie Emeril sagen würde. . . .

wir mögen auf dem Grill auch sehr gerne Flanksteak mit Whisky-Marinade , schaut doch mal ins Rezept. Sehr lecker zum Steak schmeckt auch der Coleslaw  oder auch mein  7 - Tage - Salat .


⭐⭐⭐⭐⭐✭✭✭⭐⭐⭐⭐⭐


Wunderbar leckere Knusper - Wedges  bereite ich so zu:
  • kleine Kartoffeln
  • Paprikapulver
  • frisch gemahlener Schwarzer Pfeffer
  • feines Salz
  • etwas Thymian
  • etwas Rosmarin

  • etwas Paniermehl/Semmelbrösel
  • natives Olivenöl

die Kartoffeln waschen, eventuell schälen und trocken tupfen. Ist die Schale sehr dünn und sind es Bio-Kartoffeln, dann kann man die Schale auch gut dran lassen. Die Kartoffeln in Wedges bzw. Ecken schneiden und in eine Schüssel füllen.

Nun alle Gewürze (Paprika, Pfeffer und Salz zu gleichen Teilen) und die Kräuter auf die Kartoffeln geben, mit einem Kochlöffel alles gut mischen, bis alle Kartoffelstücke mit den Gewürzen überzogen sind. Dann etwas Olivenöl dazu geben, ebenfalls gut mischen. Zuletzt kommt das Paniermehl hinein. Vorsichtig rühren, bis alles leicht vom Paniermehl überzogen ist.

Den Backofen auf 180°C Heißluft vorheizen. 

Je nach Kartoffelmenge eine Backform oder ein Backblech leicht einfetten und die Kartoffeln darauf verteilen. Die Form oder das Blech mittig in den heißen Ofen schieben und alles golden backen. Das dauert ca. 35 - 45 Minuten, je nachdem wie groß oder klein die Kartoffeln sind. Am besten nach der Zeit die Garprobe machen, mit einem Messer in die Kartoffeln stechen, sind sie weich, dann sind sie gar.


ein 520 g Entrecôte Steak (fertig gegrillt nach der Ruhezeit) 
Das Steak war groß genug für zwei Personen


⭐⭐⭐⭐⭐✭✭✭⭐⭐⭐⭐⭐





⭐⭐⭐⭐⭐✭✭✭⭐⭐⭐⭐⭐




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Mittwoch, 9. Oktober 2019

meine Spaghetti Carbonara mit Südtiroler Speck

Gerade frisch aus Südtirol zurück, da möchte man zu Hause den Urlaub kulinarisch noch weiter genießen. 

Dazu gehören auch die Spaghetti Carbonara. Mit Südtiroler Speck schmeckt dieses Gericht besonders gut. Gut, dass man diesen Speck mittlerweile auch hier in Deutschland bekommt und zusammen mit frischen Eiern, Sahne und gutem Parmesan werden die Spaghetti eine richtige Delikatesse. 

Und das unten aufgeführte Rezept ist so einfach, schnell und lecker. Da kann man dem Italiener um die Ecke direkt Konkurrenz machen . . .  Spaghetti Carbonara sind so richtiges "italienisches Soulfood". Dazu ein Glas Wein und man fühlt sich direkt wie im Süden.

Viele werden jetzt aufschreien, weil in Kalabrien/Italien keine Sahne an die Carbonara kommt. Mag sein, dort nimmt man auch Pancetta statt Schinken, aber in Südtirol wird eben auch Sahne in der Carbonara verwendet. Von daher enthält mein Rezept neben Eigelb auch Sahne.

Egal, wie ihr eure Carbonara zubereitet, ob mit oder ohne Sahne, ob mit Pancetta, Speck oder Schinken, lasst es euch schmecken. Denn der Geschmack ist doch das wichtigste. 





Spaghetti Carbonara     (2 große Portionen)
  • 250 g Spaghetti 
  • etwas Butter
  • 80 g Südtiroler Speck
  • 3 Eigelb
  • 200 ml Sahne
  • 2 Essl. fein geriebener Parmesan
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • etwas Salz

die Spaghetti in kochendem Salzwasser laut Packungsanweisung al dente kochen. In der Zwischenzeit den Speck in feine Streifen und dann in Würfel schneiden. In einer großen Pfanne die Butter auslassen und den Speck leicht anbraten. Beiseite stellen. Die Eigelbe mit der Sahne und dem Parmesan gut verquirlen, mit Pfeffer und Salz würzen. Die gekochten Spaghetti zum Speck geben, gut vermischen. Die Eigelb-Sahne-Mischung dazu geben und gut mischen, bis alles leicht andickt. Aber bitte darauf achten, dass die Eigelbe nicht stocken.

Fertig sind meine Spaghetti Carbonara. Dazu ein frischer Salat und ein Glas Südtiroler Rotwein, was kann es da besseres geben. . . ich wünsche guten Appetit!













Sonntag, 6. Oktober 2019

Hähnchen - Filettopf mit frischen Champignons und Spätzle

Nun werden die Tage wieder kürzer, es wird schneller dunkel und auch die Temperaturen sind nicht mehr so hoch. Da hat man doch Lust auf herzhaftere Gerichte. Vor allem, wenn man eine größere Runde ist und Freunde zu Besuch kommen. 
Dann stellt sich oft die Frage, was soll man kochen. Meist möchte man nicht so lange in der Küche stehen und lieber im Wohnzimmer beim Besuch sein. Und so kam mir das Rezept eines leckeren Filettopfes gerade recht. Dieser Topf wird schon am Vortag zubereitet und braucht nur noch aufgewärmt werden, wenn die Gäste da sind. Das ist doch praktisch und einen Geschmacks- oder Qualitätsverlust gibt es auch nicht. Im Gegenteil, das Gericht kann gut durchziehen. Aber es schmeckt sowohl frisch gekocht als auch aufgewärmt sehr gut.

Für meine Version des Hähnchen - Filettopfes habe ich folgende Zutaten verwendet:



Hähnchen - Filettopf    mit frischen Champignons, ca. 6 Portionen
  • 1200g Hähnchenfilet, gewürfelt
  • etwas Speisestärke, z. B. Mondamin
  • 100 g Katenrauch - Schinkenwürfel
  • 100 g Bacon, gewürfelt
  • 2 große Zwiebeln, gewürfelt
  • 1 große Knoblauchzehe, fein gewürfelt
  • 600 g braune Champignons, in Scheiben geschnitten
  • 200 ml Fleischbrühe 
  • 200 ml Schmand
  • 200 ml Sahne
  • 2 Teelöffel mittelschafer Senf
  • 2 Esslöffel Tomatenmark, 3-fach konzentriert
  • Rapsöl
  • Salz und Pfeffer
  • 500 g Spätzle (ungekocht gewogen)

Die Hähnchenwürfel mit Speisestärke überziehen und in etwas Öl rundherum braun anbraten. Salzen und pfeffern. Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. Die Zwiebel golden anbraten, ebenso den Schinken. Dann den Knoblauch zugeben und ebenso anschwitzen. Alles beiseite stellen. Die Champignons in etwas Öl braun braten und das Zwiebel-Schinkengemisch wieder zufügen. Mit der Brühe alles ablöschen. Tomatenmark, Senf, Sahne und Schmand sowie das angebratene Fleisch dazugeben und alles aufkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer und evtl. noch mit Tomatenmark und dem Senf abschmecken.

Die Spätzle in Salzwasser kochen und zum Filettopf servieren. Dazu passt gut ein frischer Salat. Guten Appetit.

Das Gericht kann sofort mit Spätzle serviert werden oder aber aufgewärmt am nächsten Tag. Der Topf schmeckt genauso gut und ist auch ideal für den Partyabend oder wenn man am nächsten Tag nicht so viel Zeit zum Kochen hat. Die gekochten Spätzle kann man auch direkt unter den Filettopf mischen und dann servieren. Lasst es euch schmecken.



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Südtiroler Speck

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Marktstand in Bamberg mit vielen verschiedenen Pilzen

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Mutation bei den Champignons - siamesische Zwillinge

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kleiner Gag am Rande . . . 

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Mittwoch, 2. Oktober 2019

meine Kindheitserinnerung "Gelbe Wachsbrechbohnen - gekocht wie früher"

Ab und an haben wir mal Appetit auf ein altes Gericht, was es früher bei uns zu Hause im Niederbergischen Land * des öfteren gab. Viele von euch werden dieses Gericht bestimmt nicht kennen, aber für mich ist es ein Essen aus der Kindheit. Es sind gelbe Wachsbrechbohnen, die mit Kartoffeln und Zwiebeln zusammen gekocht  und mit Essig abgeschmeckt werden. 

Ich fand dieses Gericht immer so lecker und so koche ich es heute auch noch ab und an. Probiert es mal aus, man sollte den Essig aber nur ganz leicht durchschmecken. Was mich sehr freut, dass ich das Gericht im Geschmack so hinbekommen habe wie damals meine Mutter.

Wer noch etwas Wurst dazu essen möchte, der kann noch einige geräucherte Mettwürstchen mitkochen und dazu servieren.

Mein Tipp: aufgewärmt schmeckt dieses Gericht noch besser . . .

* das Niederbergische Land ist der Nordteil des Bergischen Landes in Nordrhein-Westfalen und liegt zwischen den Städten Essen, Düsseldorf und Wuppertal.


es sieht unspektakulär aus, ist aber sehr lecker


Gelbe Wachsbrechbohnen – wie früher  
  • 1 Glas "Gelbe Wachsbrechbohnen"
  • Kartoffeln in der gleichen Menge wie die Bohnen
  • 1 kleine Zwiebel
  • ca. 1-2 Esslöffel guter Essig/Apfelessig
  • etwas Öl oder Butter
  • ca. 1 Esslöffel Mehl
  • Bohnenwasser
  • Pfeffer, Salz

Die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Die kleingewürfelte Zwiebel und etwas Salz dazu geben und alles zusammen in etwas Wasser in ca. 15 Minuten gar kochen.

In der Zwischenzeit die Bohnen abgießen und das Bohnenwasser auffangen. Das Öl erhitzen und das Mehl einrühren. Mit dem Bohnenwasser (und evtl. mit noch etwas Wasser) eine sämige, nicht zu dicke Sauce herstellen und einige Minuten köcheln lassen. Diese mit Pfeffer, evtl. Salz und einem Schuss Essig abschmecken. Den Essig soll man leicht herausschmecken, er soll aber nicht dominieren.

Die Bohnen dann in die Sauce geben und kurz durchkochen lassen. Dann die abgegossenen Kartoffeln und Zwiebeln dazu geben. Alles gut verrühren und nochmals aufkochen lassen. Mit Essig und Pfeffer evtl. nochmals abschmecken. Den Essig soll man leicht herausschmecken, er soll aber nicht dominieren.

Mein Tipp: Schmeckt auch gut aufgewärmt, fast sogar noch besser . . . 





ich freue mich, dass ich das Gericht im Geschmack so hinbekommen habe wie damals meine Mutter






Samstag, 28. September 2019

Spinat - Spatzlen mit Schinken - Sahnesößchen

Wer jemals in Südtirol Spinat-Spatzlen gegessen hat, der hat ein neues Lieblingsessen und möchte diese auch zu Hause essen. Aber außer vielleicht in Schwaben bekommt man sie im Rest Deutschlands nirgendwo. Oder sagen wir mal so, ich habe sie noch nirgendwo sonst gesehen. . . Tja, da kann man nichts machen. Oder doch? Ich bin da fürs selber machen. Geht leicht und recht schnell und das Ergebnis ist (fast) wie in Südtirol.


Spinat - Spatzen mit cremiger Schinken - Sahnesauce

Spinat - Spatzlen mit Schinken - Sahnesößchen, 4 Portionen

für die Spatzlen benötigt man:
  • 600 g Blattspinat (gefroren und aufgetaut)
  • 300 g Mehl
  • 125 - 250 ml Vollmilch
  • 3 Eier Gr. L
  • Salz
für die Sauce benötigt man:
  • 30 g Butter
  • 200 g gekochter Schinken
  • 125 ml Weißwein
  • 200 ml Sahne
  • 3 Eßl. geriebener Parmesan
  • Salz, Pfeffer

den Spinat nach dem Auftauen sehr gut ausdrücken und möglichst fein hacken. Je feiner je besser. Ich nehme gerne gefrorenen Spinat, denn den bekommt man das ganze Jahr und hat ihn immer parat in der Kühltruhe. Den Spinat mit der Milch, dem Mehl, den Eiern und dem Salz zu einem mittelfesten Teig anrühren und mit dem Holzkochlöffel so lange schlagen, bis er Blasen wirft. Ihn ein wenig ruhen lassen, damit der Kleber sich gut bilden kann. Der Teig sollte nicht zu fest sein, lieber ein wenig weicher in der Konsistenz sein. Ggfls. noch mit Milch oder Wasser verdünnen.

In einem großen Topf Wasser zum leise Köcheln bringen und salzen. Den fertigen Teig portionsweise durch ein Spätzlesieb oder Spätzleschwob in das kochende Wasser drücken. Wenn die Spatzlen an der Oberfläche schwimmen, dann sind sie auch schon fertig. Mit einer Schöpfkelle herausheben und warm stellen.

Für die Sauce die Schinkenwürfel in der Butter anschwitzen, mit dem Wein ablöschen und etwas reduzieren lassen. Die Sahne dazu geben und wieder zum Kochen bringen, salzen, pfeffern und den Parmesan zugeben. Wenn dieser geschmolzen ist die Spatzlen dazugeben und alles gut vermengen. Nun noch gut abschmecken und fertig sind die leckeren Spinat-Spatzlen. Da kann man nur noch guten Appetit wünschen.












Mittwoch, 25. September 2019

Paniermehl selbstgemacht

Bleiben bei euch auch schon mal Brötchen übrig? Und was macht ihr damit, wenn sie keiner mehr essen möchte? Ich habe daraus schon oft Paniermehl gemacht. Oder auch schon mal kleine Semmelknödel oder Spinatknödel , falls es mehrere Brötchen waren.

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Beim Papniermehl bin ich immer so vorgegangen, dass ich die Brötchen komplett durchtrocknen lies und dann hat mein Thermomix (oder Multihacker) alles fein geschreddert. Aber dieses Mal habe ich die gut durchgetrockneten Brötchen anders bearbeitet.

Letztens beim Aufräumen kam mir eine andere Idee. Für meine KitchenAid Küchenmaschine habe ich auch einen Raspelvorsatz. Damit kann man Möhren/Karotten in feine oder grobe Raspel raspeln, oder auch Gurken in Scheiben. Oder was man sonst so klein bekommen möchte und man die Arbeit nicht mit der Hand und dem Messer erledigen möchte.

Diesen Vorsatz bekam ich nun wieder in die Hände. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich diesen so gut wie nie benutze. . . Aber nun kam meine Idee. Ich habe den kleinsten und feinsten Raspelvorsatz ausgewählt und habe damit meine Brötchen zu Paniermehl verarbeitet. Eine Tüte kam mir zusätzlich noch zur Hilfe, denn diese habe ich einfach um den Vorsatz drapiert, sodass die Brösel direkt in die Tüte fielen und auch nicht den Mixer und die gesamte Küche drumherum verschmutzten. Zur Befestigung der Tüte habe ich noch einen Papierclip (metall binder clip) an der Tüte befestigt, damit diese auch stramm um den Vorsatz sitzt. Eine feste Wäscheklammer ginge bestimmt auch. Vielleicht könnt ihr das auf dem Foto rechts erkennen. Ruckzuck war das Brötchen geraspelt, alles landete in der Tüte und konnte so in den Vorratsbehälter umgefüllt werden.




Also den Tipp solltet ihr mal ausprobieren, falls ihr auch eine Küchenmaschine nebst Raspelvorsatz habt. Ein Video dazu habe ich auch gedreht. Schaut doch mal hier:


aus dem trockenen Brötchen wird Paniermehl


nach kürzester Zeit ist das Brötchen zerrieben

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Samstag, 21. September 2019

Serbische Bohnensuppe

Wir essen sehr gerne Suppen aller Art. In der Hitze des Sommers zwar weniger, aber Suppe gibt es bei uns das ganze Jahr über. Sie sind schnell gekocht, schmecken meist am nächsten Tag noch besser, man kann sie wunderbar mit ins Büro nehmen und sie lassen sich immer problemlos aufwärmen und/oder auch einfrieren.

Heute möchte ich euch ein altes Rezept vorstellen. Und zwar das Rezept einer leckeren serbischen Bohnensuppe. So wie man sie früher kochte. Das Rezept bekam meine Mutter in den 1970er Jahren von einer Nachbarin, denn diese kochte die Suppe für eine Party, wo meine Eltern auch eingeladen waren. 

Diese Suppe ist wirklich der Hit. Sie wärmt im Winter gut durch, ist sättigend, herzhaft und auch als Partysuppe durchaus geeignet. Im großen Topf gekocht und aufgewärmt schmeckt sie am besten. Aber sie lässt sich auch sehr gut einfrieren. Von daher kann der kleine Haushalt auch diese leckere Suppe kochen und sie ggfls. portionsweise einfrieren.

Jetzt wundert ihr euch bestimmt, warum ich jetzt im Frühherbst eine herzhafte Suppe blogge, wo doch jetzt so schön die Sonne scheint und man sich nach Leichtem und Frischem sehnt. Aber ich hatte noch eine Dose Weiße Bohnen im Schrank, die ich verbrauchen wollte. Und so habe ich diese Suppe gekocht. Also, falls ihr auch noch eine Dose Weiße Bohnen im Vorrat habt, ab in die Küche, Suppe kochen. Ich wünsche euch guten Appetit und schreibt mir doch mal, wie euch die Suppe geschmeckt hat.


für den Lunch im Büro kann man die Suppe in einem entsprechenden Behälter auch gut mitnehmen und dort aufwärmen 


Serbische Bohnensuppe ca. 6 Portionen
  • 250 g durchwachsener Speck *
  • 250 g Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 große Dose "Weiße Bohnen mit Suppengrün"
  • 2 Esslöffel Tomatenmark
  • ca. 1/2 - 1 Liter Brühe
  • Salz, Pfeffer, Majoran
  • 1/2 Teelöffel Zucker
  • 250 g Paprikawürfel
  • 250 g Tomatenwürfel
  • 2 geräucherte Mettwürstchen, in Scheiben geschnitten

den Speck würfeln und kurz anbraten, die gewürfelten Zwiebeln dazu geben und ebenso mit anbraten. Den Knoblauch würfeln und dazu geben, ebenso das Tomatenmark. Wenn alles angeschwitzt ist, die Dose Bohnen zugeben. Ebenso die Brühe, Salz, Pfeffer und Majoran. Alles aufkochen, Deckel drauf und 30 Min.auf kleinster Flamme leise köcheln lassen.
Zuletzt kommen noch die Paprika, Tomaten und Mettwürstchen dazu, nochmals alles ca. 15 Min. weiterköcheln lassen.

* den Speck kann man auch weglassen, dann aber die Mettwurst mit anbraten

Fertig ist eine leckere Suppe, die sich auch prima auf dem Party-Buffet macht. Und aufgewärmt schmeckt sie nochmal so gut.



🍴🍴🍴🍵🍴🍴🍴




🍴🍴🍴🍵🍴🍴🍴




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Mittwoch, 18. September 2019

samtiges Hokkaido - Cremesüppchen mit Cayenne und Zimt

Jetzt gibt es endlich wieder Kürbis und so habe ich auch gleich ein leckeres Süppchen gekocht. Wir lieben Suppen, und diese Kürbiscremesuppe ist immer ein Gedicht.

Dieses Mal habe ich einen Hokkaido Kürbis verwendet, aber man kann auch gerne einen Butternut nehmen. Das Gute am Hokkaido ist, dass man ihn nicht schälen muss, man braucht nur die Kerne innen entfernen. Aber egal, für welchen Kürbis ihr euch entscheidet, lecker wird die Suppe auf jeden Fall.





samtiges Hokkaido - Cremesüppchen mit einem Hauch von Cayenne und Zimt,  4 Portionen

  • 1 Schuss natives Olivenöl
  • 1 dicke Zwiebel
  • 1 dicke Möhre
  • 1/2 Hokkaido - Kürbis, ca. 600 g netto
  • 1 Teelöffel brauner Zucker
  • 500 ml Brühe
  • 1 Prise gemahlener Cayennepfeffer
  • 1 Prise gemahlenen Ceylonzimt
  • 200 ml Sahne
  • Pfeffer und Salz

die Zwiebel würfeln und in dem Olivenöl dünsten. Die Möhre schälen und würfeln. Den Hokkaido halbieren und das Innere mit einem Eiskugelformer entnehmen. Das Fruchtfleisch würfeln. Jetzt die Möhre und den Kürbis zu den Zwiebeln geben und kurz anrösten, den Zucker dazu geben und mit der Brühe ablöschen. Den Cayennepfeffer und den Zimt zugeben. Deckel auflegen und auf kleiner Flamme leise köcheln, bis alles weich ist. Das dauert ungefähr 20 - 30 Minuten. Jetzt die Suppe mit einem Pürierstab fein pürieren, die Sahne angießen, nochmals pürieren und noch etwas leise köcheln lassen. Sollte die Suppe zu dick sein noch mit etwas Brühe verdünnen. Das ist aber meistens nicht notwendig. Mit Salz, Pfeffer, Cayenne und Zimt nach Wunsch noch abschmecken. Fertig ist ein leckeres Kürbiscremesüppchen.

für die Croutons:
  • alte Scheiben Grau- bzw. Roggenbrot
  • Butterschmalz
  • Olivenöl
das Brot in gleichmäßige Würfel schneiden. Eine beschichtete Pfanne erhitzen, etwas Butterschmalz und Olivenöl hineingeben und heiß werden lassen. Die Brotwürfel zugeben und rundherum golden knusprig anbraten. Sofort zur Suppe geben.

Wer möchte serviert die Suppe mit Croutons, Backerbsen (Knabberbolletjes), oder auch Wiener Würstchen. Wir bevorzugen aber die vegetarische Variante.

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hier wird ein halber Hokkaido-Kürbis entkernt. Er braucht nicht geschält werden. Am besten und schnellsten kann man das Innere des Kürbisses mit einem Eiskugelformer entfernen. Anschließend den Kürbis in Scheiben schneiden und dann die Scheiben würfeln.

👇 👇 👇 👇 👇

mit einem Eiskugelformer kann man sehr gut das Innenleben des Kürbisses entfernen


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der Hokkaido - Kürbis

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hier eine wilde Mischung diverser Kürbissorten.

Oben links sieht man die Sorte "Butternut", oben rechts "Aladin- oder Turbankürbisse"

Unten links der Kürbis "Heart of Gold" gehört zur Familie der Spaghettikürbisse, daneben blaue ungarischen Bratkürbisse, „Bleu de Hongrie“, sie sind essbar und werden auch gerne zur Dekoration verwendet. Sie haben eine graublaue Schale und festes, oranges Fruchtfleisch. Unten rechts sind grüne Zierkürbisse "Kalebassen".



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Sonntag, 15. September 2019

leckere "Amerikaner" selbstgebacken

Irgendwie sind "Amerikaner" aus der Mode gekommen. Also das Gebäck "Amerikaner". . . Muffins, Cupcakes, Woopies, CakePops und Co. haben diesem klassischen Gebäck irgendwie den Rang abgelaufen, wie ich finde. Und das zu Unrecht. 

In meinem Rezeptfundus fiel mir letztens das Rezept der "Amerikaner" wieder in die Hände und ich habe es nun aus der Versenkung geholt. Statt der großen Teilchen wie beim Bäcker (gibt es sie dort eigentlich noch?) habe ich viele kleine gebacken. Außer Zitronenzuckerguß habe ich auf einige Amerikaner noch etwas Schokoglasur geträufelt und sie wild verziert. Ideal sind sie auch für Kindergeburtstage, als kleine Leckerei für die Kollegen im Büro oder auch für sich und seine Lieben. Ohne Glasur kann man sie übrigens auch wunderbar einfrieren . . . 




Amerikaner      (Menge für ca. 10 große oder ca. 25 kleine)               
  • für den Teig:
  • 125 g weiche Butter
  • 160 g Zucker
  • 3 Eier Gr. L
  • 500 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 250 ml Vollmilch
  • 2 g Hirschhornsalz *
  • 1 Zitronenschale, abgerieben

  • Für den Guss:
  • Zitronensaft und Puderzucker
  • evtl. noch flüssige Schokoglasur zum Verzieren

Zubereitung:
Butter und Zucker schaumig rühren. Die Eier nach und nach zugeben. Salz und Zitronenschale unterrühren. Das Hirschhornsalz in etwas Milch auflösen und beiseite stellen. Die restliche Milch und das mit Backpulver vermischte Mehl nach und nach unter die Butter-Zucker-Eiermischung rühren und alles zu einem nicht zu weichen Teig glattrühren. Zuletzt die Hirschhornsalz-Milchmischung unterrühren.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit einem Eßlöffel runde Häufchen setzen.  Die Masse ergibt 10 große Amerikaner (bitte nur 5 Stück aufs Blech geben) oder wie in diesem Fall ca. 25 Stück kleine. Dabei genug Abstand zwischen den Häufchen lassen, denn sie laufen etwas auseinander. Bei 180°C Heißluft im vorgeheizten Backofen ca. 20 min backen. Die Amerikaner sollten unten goldbraun und oben noch relativ hell sein.

Sobald sie etwas abgekühlt sind rührt man Puderzucker mit Zitronensaft an, so dass ein zähfließender Guss entsteht und bestreicht die flache Seite der Amerikaner damit. Wer sich dann noch kreativ austoben möchte, der kann sie dann noch mit flüssiger Kuchenglasur (Schokoglasur) besprenkeln und verzieren.

Tipp zum Hirschhornsalz *: 
Hirschhornsalz (E 503) ist ein Backtriebmittel und besteht hauptsächlich aus Ammoniumhydrogencarbonat NH4HCO3 neben Ammoniumcarbonat (NH4)2CO3 und etwas Ammoniumcarbamat H2NCOONH4.
In reiner Form wird dieses Salz auch als ABC-Trieb bezeichnet, abgeleitet vom alten pharmazeutischen Namen des Hauptbestandteils Ammonium-bi-carbonat (Ammoniumhydrogencarbonat).
Leider ist das Hirschhornsalz vollkommen aus der Mode gekommen. Zu Weihnachten findet man es im Gewürzregal der Lebensmittelläden, ansonsten bekommt man es in der Apotheke. Es gibt diesen Amerikanern aber ihr besonderes Aroma. 

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kleine Amerikaner, da kann man einen mehr von essen . . .




😋😋😋


😋😋😋


😋😋😋



Mittwoch, 11. September 2019

bunte Gemüse - Ecken mit Käsesauce

Heute habe ich mal wieder ein Backrezept für euch. Mit buntem Gemüse und Käsesauce. Denn buntes Gemüse ist lecker . . . und wenn man daraus noch einen "Blechkuchen" backt, dann schmeckt das nochmal so gut. 

Schön ist auch, dass diese Gemüse-Ecken auch prima für eine Party, den Fernsehabend oder ein Buffet sind. Also, ab in die Küche und schon bald sind diese leckeren Gemüse-Ecken fertig.

Wem zwei Bleche zu viel sind, der kann das Rezept auch leicht halbieren. Oder man friert die Reste, die nicht gegessen werden, einfach ein.





Gemüse - Ecken mit Käsesauce  (für 2 Backbleche)

Hefeteig:
  • 500 g Mehl
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 2 Teel. Zucker
  • 6 Eßl. warmes Wasser
  • 2 gestr. Teel. Salz
  • Pfeffer
  • 8 Eßl. Sonnenblumenöl
  • ca. 10 Eßl. lauwarmes Wasser

aus den obigen Zutaten einen Hefeteig herstellen. Zuerst die Hefe in 6 EL Wasser auflösen und in die Mehlmulde geben, 10 Min. stehen lassen. Alles andere dazu geben und ca. 5 Min. verkneten, bis ein geschmeidiger, nicht klebender und nicht zu fester Teig entstanden ist. Nochmals gehen lassen, bis der Teig sich sichtbar vergrößert hat. Durchkneten, halbieren und jeweils auf ein gefettetes Blech geben und ausrollen. Eventuell einen Backrahmen herum stellen, damit es im Backofen nicht spritzt und man exakte Ecken später schneiden kann.

Belag:
  • 6 Eier, Gr. L
  • 1 Teel. Salz
  • Pfeffer
  • 4 Knoblauchzehen, zerdrückt
  • 200 g geriebener Emmentaler
  • 2 Becher à 150g Schmand
  • 250 ml Schlagsahne
  • 4 Eßl. gemischte, gehackte Kräuter
  • 2 Stangen Lauch (300g), in feine Ringe geschnitten
  • 2 rote Paprikaschoten (400g), entkernt und in Streifen geschnitten
  • 2 Dosen Mais (à 285g), abgetropft

für den Belag Eier verschlagen, Salz, Pfeffer, Knoblauch, Schmand, Sahne, Kräuter dazugeben und verrühren, den Käse darunter heben.

Lauchringe, Paprikastreifen und den Mais auf den Blechen gleichmäßig verteilen, Käsesauce darüber geben und gleichmäßig verteilen.

den Backofen vorheizen, 200°C Ober- Unterhitze oder 180°C Heißluft, den Kuchen mittig in ca. 30 Min. backen. Die Käsemasse soll stocken und alles leicht golden werden.
                                 
Man kann auch Brokkoli, Zucchini, Champignons und/oder Cocktailtomaten verwenden.

Den fertigen Kuchen in Dreiecke schneiden, warm oder kalt servieren. Ich wünsche euch guten Appetit.