Freitag, 23. Oktober 2026

Trümmertorte - Tortenglück aus Nordfriesland

Im September waren wir mal wieder in unserer "alten Heimat" Nordfriesland. Fast jedes Jahr statten wir dem Land zwischen den Meeren und unseren Freunden dort einen Besuch ab. Gerne besuchen wir dann Neues, aber auch altbewährtes. Wie zum Beispiel schöne Cafés und/oder Bauernhofcafés. Mittlerweile gibt es etliche und unsere Freunde hatten dieses Mal für uns wieder zwei neue Cafés ausgesucht. Man muss sich wundern, wo man überall hübsche und teilweise ausgefallene Cafés in Nordfriesland findet. Dass es dort megaleckere Torten gibt, brauche ich bestimmt nicht extra erwähnen. Die Auswahl ist oft groß, die Torten üppig und lecker sind sie immer.

Dieses Mal habe ich in einem Café mal wieder eine Trümmertorte gegessen. Diese Spezialität ist ein nordfriesischer Kuchenklassiker. Manchmal wird die Torte auch Himmelstorte oder Gewittertorte genannt. Gefüllt wird die Sahneschicht mit Mandarinen oder auch mit Stachelbeeren. Die leckere Torte mit Mandarinen gab es im Bonboncafé Hünning in Silberstedt*. Silberstedt liegt mitten in Schleswig-Holstein, zwischen Husum und Schleswig. Dieses Café kannten wir noch nicht und waren ganz verwundert, wo unsere Freunde uns hinführten. Leider hatte es an dem Tag geregnet wie aus Kübeln, sodaß wir schon Sorge hatten, keinen Platz im Café zu bekommen. Aber wir hatten Glück, Platz war genug. In diesem Café kann man auch jede Menge Bonbons, Schokoladen und Lakritz erwerben. Und viel zu gucken gibt es auch. Nette Deko, hübsche Sitzgruppen und ausgefallene Schilder mit lustigen Sprüchen findet man überall.

Aber woher hat denn die Trümmertorte ihren Namen? Ihren Namen bekam die Trümmertorte daher, dass die Torte beim Anschnitt eine trümmerartige Optik bekommt. Sie sieht dann mitunter ein wenig verunglückt aus. Das liegt daran, dass die Mandel - Baiser - Haube auf dem Boden zerbricht und daher etwas bröselig wird. Verhindern kann man das ein wenig, wenn man den oberen Boden vor dem Auflegen auf die Sahneschicht etwas vorschneidet. 

Eine Trümmertorte hatte ich bis dato noch nicht selber gebacken und das habe ich jetzt nachgeholt. Die Torte ist recht flott gebacken, es ist nicht schwierig und lecker war sie auch geworden. Das Rezept habe ich euch weiter unten aufgeschrieben. 

Auch im Waldcafé "zur Nachtigall" in Schwabstedt* an der Treene, nördlich von Friedrichstadt gelegen, haben wir eine sehr leckere Torte gegessen. So eine leckere, üppige, sahnige, fruchtige und nicht zu süße Blaubeertorte habe ich selten gegessen. Wir vier hatten alle diese Blaubeertorte ausgewählt und alle waren begeistert. Ein dickes Lob ging dann auch an die Dame des Hauses für diese leckere Torte. Dieses nette Café liegt idyllisch gelegen außerhalb von Schwabstedt mitten im Wald. 

Für beide Cafés empfehle ich, sich über die Homepage vorher zu informieren, wann die Cafés geöffnet sind. Nicht, dass man sonst vor verschlossenen Türen steht.

Nun aber zum Rezept der Trümmertorte.

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Nordfriesische Trümmertorte mit Mandarinen  26cm

Rührteig für 2 Böden à 26 cm

  • 125 g Butter, zimmerwarm
  • 125 g Zucker
  • 4 Eigelb, Gr. L
  • 150 g Mehl
  • ½ Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Vanillesalz
  • etwas Vanille
  • etwas Milch

Für das Baiser:

  • 4 Eiweiß, Gr. L
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Zucker
  • etwas Vanille 

  • 100 g Mandelblätter

Für die Füllung:

  • 500 g Mandarinen aus der Dose, abgetropft 
  • (oder 1 großes Glas Stachelbeeren, abgetropft)
  • 2 Becher Sahne à 200 ml
  • 2 Tütchen Sahnesteif
  • 2 Teelöffel Vanillezucker
Für die Deko:
  • Puderzucker zum Bestreuen


Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zwei gleichgroße Springformen einfetten und bemehlen oder mit Backpapier auslegen.

Die Eier trennen. (Dafür nehme ich meinen "Eggbert", meinen neuen Eiertrenner, ein Foto seht ihr weiter unten.)

Die Butter und den Zucker schaumig rühren und nach und nach die Eigelbe unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und ebenso nach und nach untermischen. Das Salz und etwas Vanille nicht vergessen. Sollte der Teig sehr fest sein, noch etwas Milch zugeben.

Den Teig auf beide Springformen verteilen und die Oberfläche glatt streichen.

Für die Baiserschicht das Eiweiß mit dem Salz und dem Zucker steif schlagen bis die Masse glänzt und Spitzen zieht. Das Baiser auf beide Backformen verteilen, glatt streichen und dann mit einem Löffelrücken kleine Wellen hineindrücken. Die Mandelblättchen zuletzt gleichmäßig auf beide Baiserschichten aufstreuen. 

Die Backformen nun mittig in den auf 180°C vorgeheizten Ofen schieben und die Böden in ca. 30 Minuten backen bis das Baiser leicht golden gebräunt ist.

In meinen Backofen passen keine zwei Backformen nebeneinander. Da ich sie nicht mit Umluft backen wollte, habe ich die Böden hintereinander abgebacken.

Die Böden auskühlen lassen und den schöneren Boden vorab in 12 Stücke schneiden. So hat man später beim Schneiden der Torte keine Probleme und die "Trümmer" halten sich in Grenzen.

Dann geht es ans Zusammensetzen der Torte.

Die Sahne mit dem Zucker und dem Sahnesteif steif schlagen. Dann den einen Boden auf eine Tortenplatte setzen und einen Tortenring drumherum stellen.  Einige Mandarinen (oder Stachelbeeren) gleichmäßig auf dem Boden verteilen, etwas Sahne darüber streichen und weitere Früchte darauf verteilen. 
Wenn Sahne und Früchte gleichmäßg verteilt wurden, alles glatt streichen und die 12 "Trümmerstücke" auflegen und leicht andrücken.

Die Torte abgedeckt bis zum Servieren in den Kühlschrank stellen, dann noch mit Puderzucker bestäuben. Und dann kann geschlemmt werden.



Das ist mein "Eggbert", ein Eiertrenner vom Atelier "der gute Ton" von  Cornelia Kielinger *, ich habe ihn auf dem Keramikmarkt in Friedrichstadt/SH gekauft. Er arbeitet sehr zuverlässig, das Eiweiß wird sehr gut vom Eigelb getrennt. Es klappt auch gut mit zwei Eiern. Die passen ohne Probleme hinein. Das war ein sehr guter, praktischer Einkauf und das Gadget ist sehr zu empfehlen.



Das war meine Trümmertorte auf dem Kaffeetisch.




Das war das Stück Trümmertorte mit Mandarinen im Bonboncafé Hünning in Silberstedt*. Lecker war's.



Impressionen aus dem BonBon Café

🍰☕🍰☕🍰


das war die sehr leckere, "unsüße" Blaubeertorte im Waldcafé "Zur Nachtigall" in Schwabstedt



Impressionen vom Waldcafé "Zur Nachtigall"




Im Storchendorf Bergenhusen haben wir diese hübschen Störche im Landgasthof und Café Hoierboier gesehen. Dort kann man lecker und gutbürgerlich essen. Die Auswahl ist gut, die Besitzer sehr freundlich und die Preise sind in Ordnung. Der Gasthof ist zentral gelegen, die Kirche ist direkt gegenüber und das Storchenmuseum ist gleich um die Ecke.
Kaufen kann man die Störche übrigens in der Töpferei Bergenhusen. Ich habe mir auch ein kleines Exemplar mit nach Hause genommen.






Freitag, 16. Oktober 2026

Kartoffeltaler und andere Kartoffelbeilagen

Kartoffeln sind so vielseitig in ihrer Verwendung. Heute habe ich wieder ein leckeres Rezept für euch. Zu einem Steak oder zum Hamburger essen wir sehr gerne Kartoffelwedges, Pommes oder eben solche Kartoffeltaler. Sie kann man auch sehr gut vorbereiten und erst dann backen, wenn die Familie oder der Besuch schon fast am Tisch sitzen.

Genaue Mengen habe ich nicht aufgeschrieben, man kann sie ganz nach seinem Geschmack mischen und würzen. Schmecken werden sie mit Sicherheit immer.


ein Bacon - Cheesburger mit Guacamole und Kartoffeltaler


Kartoffeltaler  ca. 4 Portionen

  • ca. 1 kg grob geraspelte, gekochte und geschälte Pellkartoffeln
  • Pommes Gewürz

  • ca. 1 Teelöffel Thymian
  • ca. 1 Teelöffel Oregano
  • evtl. einige Chiliflocken

  • ca. 250 g Käseraspel

  • ca. 100 g Katenrauch Schinkenwürfelchen
  •  
  • etwas Öl zum Bestreichen

Die gekochten, geschälten und grob geraspelten Kartoffeln kräftig mit Pommes Gewürz würzen. Den geraspelten Käse untermischen und die Masse mit Thymian und Oregano würzig abschmecken. Wer es etwas pikanter mag, gibt noch ein wenig Chiliflocken dazu. Wer keine Kräuter möchte, lässt sie einfach weg. 

Das Verhältnis geraspelte Kartoffeln - geraspelter Käse sollte so ca. 3 : 1 sein. Der eine liebt mehr Käse, der andere weniger, nehmt da so viel wie ihr meint oder habt. 

Wer noch Schinkenwürfelchen untermischen möchte, der gibt welche unter einen Teil der Kartoffelmasse.

Nun gleichgroße, feste Kugeln formen und jede Kugel flachdrücken, dass Taler entstehen. Rundherum mit etwas Öl bepinseln und die Taler dann auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

Bei 175°C Ober-/ Unterhitze werden sie in ca. 30 - 40 Minuten golden gebacken.










Falls ihr noch mehr Rezepte mit bzw. aus Kartoffeln sucht, dann schaut mal hier:

Freitag, 9. Oktober 2026

gebackene Süsskartoffel mit Speck, Zwiebel und Kräuterschmand

Mensch, was hatten wir gestern ein leckeres Mittagessen. Es hat köstlich geschmeckt. Dabei ist es im Grunde unspektakulär und recht schnell gemacht. Die meiste Arbeit erledigt der Airfrer bzw. der Backofen. Bevor ihr raten müsst was es denn leckeres gab, verrate ich es euch.

Es gab gebackene Süßkartoffeln mit Speck, Zwiebeln und einem leckeren Kräuterschmand. Das Rezept dazu ist vom Sternekoch Alexander Wulf, der es im TV kochte. Ich habe es als Anregung genommen. Die von ihm noch dazu aufgeführten Pastinakenchips hatte ich leider nicht. Pastinaken waren nicht zu bekommen, aber auch ohne hat das Gericht mega gut geschmeckt. Gut, ich weiß ja nicht, wie es mit diesen knusprig frittierten Pastinakenchips noch geschmeckt hätte, aber wir haben sie nicht vermisst.

Wie ich die Süßkartoffeln zubereitet habe, habe ich euch hier aufgeschrieben. 


Gebackene Süßkartoffel mit Speck, Zwiebel und Kräuterschmand nach einem Rezept von  Alexander Wulf,  für zwei Personen

  • 2 mittlere Süßkartoffeln
  • etwas Olivenöl
  • grobes Meersalz

  • 200 g Schmand
  • ca. 1 gehäufter Teelöffel Dill, gefriergetrocknet
  • ca. 1 gehäufter Teelöffel Schnittlauchröllchen, gefriergetrocknet
  • etwas Zitronenschale 
  • etwas Zitronensaft
  • Salz
  • Schwarzer Pfeffer

  • 125 g Katenrauch - Schinkenwürfelchen
  • 3 mittlere Zwiebeln, fein gewürfelt
  • etwas Öl

Die Süßkartoffeln gründlich waschen, trocknen und rundherum mit einer Gabel etwas einstechen und mit etwas Olivenöl einreiben.

Die Süßkartoffeln dann in den Korb eines Airfryers legen (oder auf ein mit Backpapier belegtes Blech bzw. in eine Auflaufform legen) und großzügig mit grobem Meersalz bestreuen.

Die Süßkartoffeln im Airfryer bei 180°C oder bei 200°C Ober-/ Unterhitze in ca. 50 Minuten backen, bis sie weich sind. Kurz vor Backzeitende mit einem spitzen Messer hineinstechen und prüfen ob sie weich sind.

In der Zwischenzeit den Speck auf mittlerer Hitze in der Pfanne knusprig braten, dann die Zwiebelwürfelchen dazu geben und alles in ca. 15 Minuten golden braun weich schmoren. Mit Pfeffer abschmecken.

Für den Kräuterschmand die Kräuter entsprechend klein hacken oder gefriergetrocknete Kräuter verwenden. Diese dann mit dem Schmand, Pfeffer, Salz und Zitrone würzen und kräftig abschmecken.

Die heißen, weichen Süßkartoffeln der Länge nach aufschneiden und mit einem Messer das Fruchtfleisch kreuzweise fein einschneiden und das Innere mit einer Gaben dann auflockern. Auf jede Hälfte einen großen Klecks Schmand verteilen und darauf die Zwiebel - Speck - Mischung geben.

Guten Appetit.


Was war das köstlich, uns hat es sehr gut geschmeckt.










Freitag, 2. Oktober 2026

saftiger Aprikosen - Quarkkuchen

Aprikosen sind eine meiner Lieblingsfrüchte. So war ich jetzt mehr als erfreut, dass ich noch wunderbare, leckere, saftige Aprikosen im Laden fand. Sie landeten direkt im Einkaufswagen. 

Mit einigen dieser Früchte habe ich dann einen Aprikosen - Quarkkuchen gebacken. Der war richtig lecker. Die Anregung zum Kuchen fand ich in Marcels Kirsch - Quarkkuchen. Der Kuchen ist schön saftig und nicht so süß, klasse. Den Kuchen kann man ruhig des öfteren backen. Auch mit anderem Obst. Wie z. B. Kirschen aus dem Glas.

Das schnelle und sehr leckere Rezept sieht so aus:



🍑🍑🍑


Saftiger Aprikosen - Quarkkuchen   26 cm

Zutaten für den Rührteig:

  • 150 g weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • etwas Vanillepaste
  • 2 Eier (Größe M)
  • 175 g Dinkelmehl 630er
  • 5 g Backpulver
für die Obstfüllung:
  • ca. 300 g Aprikosen, entsteint und geviertelt

Zutaten für die Quarkfüllung
  • 550 ml Milch
  • 65 g Vanillepuddingpulver   
  • 60 g Zucker
  • 1 Prise Salz

  • 350 g Magerquark
  • 1 Spritzer Zitronensaft


Eine 26er Springform fetten und auf ein mit Backpapier belegtes Backgitter stellen. 

Als erstes den Pudding für die Quarkfüllung zubereiten. Dafür die Milch mit dem Puddingpulver, dem Zucker und dem Salz rührend zum Kochen bringen. Wenn der Pudding blubbert, ihn sofort in eine Schüssel umfüllen, die Oberfläche mit einem Stück Klarsichtfolie abdecken (das verhindert Haut) und abkühlen lassen.

Die Aprikosen waschen, entkernen und vierteln. Beiseite stellen.

Für den Rührteig nun die Butter, den Zucker, das Salz und etwas Vanille schön cremig aufschlagen, dann die Eier nach und nach zugeben und alles gut schaumig rühren. Das Mehl mit dem Backpulver gründlich vermischen und dann unter die Buttermasse geben. Alles zu einem glatten Rührteig rühren, ihn dann in die gefettete Springform einfüllen und die Oberfläche glatt streichen. 

Den Backofen auf 175 °C Ober - /Unterhitze vorheizen. 

Die Aprikosenviertel mit der Hautseite nach oben und mit etwas Abstand zueinander auf die Teigoberfläche legen, dabei kreisförmig vorgehen und die komplette Oberfläche mit den Früchten belegen.

Den noch warmen Pudding aufschlagen und den Quark und den Spritzer Zitronensaft unter den Pudding rühren.

Als letztes die Quarkmasse auf die Aprikosen geben und alles glatt streichen.

Die Springform mit dem Backgitter auf die 2. Stufe von unten in den vorgeheizten Backofen schieben und in circa 40 - 50 Minuten backen. Gegen Ende der Backzeit den Kuchen beobachten und eine Stäbchenprobe machen. Sollte etwas am Stäbchen hängen, dann den Kuchen noch einige Minuten länger im Ofen lassen.

Nach dem Backen den Kuchen noch einige Zeit im offenen Ofen etwas abkühlen lassen. Dann auf ein Kuchengitter stellen und den Kuchen im Tortenring abkühlen lassen.  Dann den Ring vorsichtig entfernen. 














Freitag, 25. September 2026

Rote Bete Carpaccio mit Schwarzwälder Schinken

Rote Bete mögen wir sehr gerne roh. Sie schmecken dann nicht so erdig wie gekochte, sie sind knackig und auch optisch machen sie viel her.

Besonders lecker finden wir ein Carpaccio von der Roten (oder gelben) Bete. Das ist ein wunderbares, kleines Abendessen oder auch als Vorspeise sehr gut geeignet. Mal essen wir es mit Schinken, mal ohne. Je nach Lust und Laune.

Mein Rezept habe ich euch hier mal aufgeschrieben. Wer keine rohen Beten bekommt, kann auch fertig gekaufte, gekochte Beten nehmen. Aber die sind doch weich und sind nicht knackig. Von daher empfehle ich rohe Beten.


Das Carpaccio als kleine Vorspeise.



Rote Bete Carpaccio mit Schwarzwälder Schinken   für 2 Personen

  • 1 dicke Rote Bete, Bioqualität
  • natives Olivenöl
  • etwas Balsamicocreme oder Balsamico Essig
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • Fleur de Sel
  •  
  • "Umami - Crunch" von Potluck *
  •  
  • 2 - 4 Scheiben Schwarzwälder Schinken

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Die Rote Bete waschen und dünn schälen, dafür Einmalhandschuhe verwenden, weil die Bete sehr färbt.

Anschließend die Bete entweder mit einem sehr scharfen, großen Messer in ganz feine Scheiben schneiden oder einen Gemüsehobel (für dünne Scheiben) verwenden. Das Hobeln geht am besten und der Geschmack der Bete kommt dann auch am besten zum Tragen.

Den Teller jeweils mit etwas Olivenöl und Balsamico beträufeln, darauf dachziegelartig die Betescheiben verteilen. Dann alles salzen und pfeffern und nochmals mit Olivenöl und Balsamico beträufeln.

Den Schinken mittig auf die Bete drapieren.

Zum Abschluß kann man noch etwas Umami - Crunch darüber streuen. Das Gewürz hebt den Geschmack nochmals hervor und gibt den gewissen Kick . Potluck* schreibt dazu: 

"Was macht unser Umami Gewürz so besonders? Die Umami-Crunch Gewürzmischung ist ein wahres Geschmackswunder. Sie vereint hochwertige Zutaten wie Meersalz, Tomaten, Röstzwiebeln, Zitronenschalen, Knoblauch, Sellerie, Steinpilzpulver und Kräuter wie Sumach, Schabzigerklee und Estragon. Jede dieser Zutaten wurde sorgfältig ausgewählt, um ein harmonisches, kräftiges Aroma zu schaffen, das jede Mahlzeit aufwertet. Ohne künstliche Zusätze – 100 % Geschmack"

Wer dieses Gewürz nicht hat, der könnte mehr schwarzen Pfeffer, etwas Zitronenschale und ein paar fein zerstoßene Röstzwiebeln (Fertigprodukt) darüber streuen. Das schmeckt bestimmt auch sehr gut. Oder man lässt es pur, nur mit Essig, Öl, Salz und Pfeffer gewürzt.


Rübchen und Rote Bete - gesehen in Rom













 

Freitag, 18. September 2026

kleine Zimt - Dreiecke

Leckeres, kleines Gebäck isst man gerne nachmittags zum Tässchen Kaffee. Als ich letztens den Limburger Aprikosen Vlaai gebacken hatte, waren ein paar Teigreste übrig, aus denen ich dann noch schnell etwas gebacken habe.

Es wurden kleine Zimt - Dreiecke. Da sie wirklich lecker waren und schnell im Mund verschwunden waren, dachte ich mir, ich schreib euch das Rezept mal auf, wie ich sie gebacken habe. 







kleine Zimt - Dreiecke

  • 250 g  Dinkelmehl
  • 15 g frische Hefe oder  knapp 1 Päckchen Trockenhefe (6 Gramm)
  • 70 g weiche Butter 
  • 1 Esslöffel Zucker 
  • 1/4 Teelöffel Salz
  • 1/2 verquirltes Ei (30 g) , Zimmertemperatur 
  • 75 ml lauwarme Vollmilch
  •  
  • restliches Ei zum Bestreichen
  • etwas Kondensmilch zum Bestreichen
  • Zimt und Zucker

Das Mehl mit der Trockenhefe mischen, den Zucker und das Salz dazu geben und mit der weichen Butter, dem Ei und der Milch zu einem glatten Hefeteig verarbeiten, bis der Teig nicht mehr am Schüsselrand klebt.

Den Teig aus der Maschine nehmen, zu einer Kugel formen und abgedeckt ca. 20 Minuten gehen lassen. 

Den Teig rechteckig ausrollen (ca. 3mm dick) und portionsweise in ca. 15 cm breite Streifen schneiden, die Länge ist egal. Je nachdem wie breit die Teigstreifen sind, desto diciker wird die Rolle und je größer werden die späteren Zimt - Dreieecke. 

Die Rolle dann mit der Eimilch bestreichen und dick Zimt und Zucker (je nach Geschmack) aufstreuen. 

Die Teigstreigen der Länge nach nicht zu fest aufrollen. Die Teigrolle nochmals mit etwas Milch bestreichen und mit Zucker bestreuen. Dann die Rolle versetzt (wie im Zickzack) in Dreiecke schneiden, an der spitzen Seite den nächsten Schnitt etwas versetzt ansetzen, dass der Teig dort gerade noch zusammen hält und das nächste Dreieck abschneiden.

Die Dreiecke auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und nun ca. 30 Minuten gehen lassen.

Währenddessen den Backofen auf  200°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Die Röllchen in den vorgeheizten Backofen schieben, 2. Stufe von unten, und in ca. 10 bis 15 Minuten backen, bis alles goldbraun ist.

Und schon kann genascht werden. Frisch gebacken und noch lauwarm schmecken sie am besten. Ansonsten hebt man sie in einer gut schließenden Dose auf, dann sollten sie sich einige Tage halten. Man könnte sie dann im Ofen noch kurz aufbacken.












Freitag, 11. September 2026

spicy oven fried Turkey mit pikantem Kartoffelpüree

Ach was war das wieder ein leckeres Essen. Seit ewigen Zeiten hatte ich keine Putenschnitzel mehr gebacken, vor allem nicht diese, die man im Backofen backt.

Ich rede von "spicy oven fried turkey" Schnitzel. Das sind pikante Putenschnitzel, die man mit vielen Gewürzen in Buttermilch einlegt, sie in einer pikanten Panade wendet und im Ofen backt. Lecker. Das schöne ist auch, dass man diese Schnitzel quasi nebenbei backen kann, da man nicht am Herd stehen muss. Der Backofen erledigt hier die Arbeit und der Rest ist auch schnell gemacht

Dazu gab es leckeres, fluffiges und pikant gewürztes Kartoffelpüree und einen Tomatensalat. Uns allen hat es gut geschmeckt.


pikant - scharfes Putenschnitzel

(spicy oven fried turkey) , im Ofen gebacken), 4 Portionen

  • 300 ml Buttermilch
  • 2 Esslöffel Tabasco "grün" 
  • 2 Esslöffel feiner, mittelscharfer Senf
  • 2 - 4 große Knoblauchzehe, fein gewürfelt oder geraspelt 
  • 1 Teelöffel schwarzer Pfeffer, gemahlen
  • 1 Teelöffel Salz

  • 4 große Putenschnitzel (ca. 800g) die Schnitzel sollten möglichst gleich dick sein, evtl. die dickeren Stellen etwas flach klopfen. 

Am Vortag: alle Zutaten für die Marinade vermischen und in ein gut zu verschließendes Gefäß (z.B. eine Lock&Lock - Dose) geben und die Schnitzel in die Marinade legen. Das Fleisch soll rundherum mit der Marinade bedeckt sein. Das Gefäß nun verschließen und alles im Kühlschrank über Nacht marinieren lassen. 

am nächsten Tag:

  • 1 Becher Paniermehl oder Semmelbrösel
  • 1/2 Becher fein geriebener Parmesan oder Pecorino Romano
  • 2 Esslöffel Mehl
  • 2 Teelöffel Thymian, getrocknet
  • ½ Teelöffel Paprikapulver
  • ½ Teelöffel Cayennepfeffer
  • ½ Teelöffel feines Salz

  •  neutrales Öl für das Backblech
  • neutrales Öl zum Besprühen bzw. Bestreichen

alle trockenen Zutaten gut miteinander verrühren und in eine große Form füllen.

Das Fleisch aus der Marinade nehmen, leicht abtropfen lassen und in der Panade wälzen und andrücken. Das Fleisch nun 20 Minuten ruhen lassen. Die Marinade wird nicht weiter verwendet !

Das Öl auf ein Backblech geben und verteilen. Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Nun das geölte Backblech in den heißen Ofen schieben und 5 Min. aufheizen lassen.

Das heiße Blech mit dem panierten Fleisch belegen und in die Mitte des Ofens schieben. Die Schnitzel nach ca. 10 Minuten mit etwas Öl besprühen oder bestreichen. 

Je nach Dicke des Fleisches die Schnitzel in ca. 30-40 Minuten hellbraun - golden backen.

Die Schnitzel werden nicht gewendet!


Dazu passen Kartoffel - Wedges,  Ballon - Kartoffeln, homemade Knusperwedges,  Backofenkartoffeln, Karo - Kartöffelchen Bratkartoffeln, Pommes frites oder Kartoffelpüree sowie ein Salat. Da kann man nur noch guten Appetit wünschen.


Wir hatten zu den Schnitzeln Kartoffelpüree und Tomatensalat.

Wie man Kartoffelpüree kocht wisst ihr mit Sicherheit, da kann jeder sein eigenes Rezept nehmen. Deswegen habe ich auch keine Mengen angegeben. Wichtig ist aber bei meinem Rezept, dass das fertige Püree noch mit ordentlich Muskat und Sahnemeerrettich abgeschmeckt wird. Wichtig ist dabei der leichte Geschmack des Meerrettichs. Das Püree ist einfach köstlich.

Pikantes Kartoffelpüree 

(mashed potatoes with horseradish)

  • mehlig kochende Kartoffeln
  • Salz
  • heiße Vollmilch
  • kalte Butter
  • Muskatnuss
  • Sahnemeerrettich

Die Kartoffeln schälen und in etwas Salzwasser weich kochen. Die Kartoffeln abgießen und durch eine Kartoffelpresse drücken. 

Die Kartoffeln mit der Milch zu einem schönen, nicht zu festem Püree rühren. Die Butter unterrühren und das Püree mit Salz und einer großen Prise frisch gemahlener Muskatnuss abschmecken.

Als letztes (je nach Menge des Pürees und Geschmack) nach und nach ca. 2 - 4 Teelöffel Sahnemeerrettich unterrühren. Das Püree soll leicht nach Muskatnuss und auf jeden Fall auch nach Meerrettich schmecken. Das ist der besondere Kick an dem Püree und so lecker.




statt Putenschnitzel hatte ich hier Hähnchenbrust verwendet


🤠🤠🤠🤠🤠




Freitag, 4. September 2026

Brombeer Japonais Törtchen

Als Marcel * letztens diese leckeren Brombeer Japonais Törtchen im TV gebacken hatte, da stand für mich gleich fest, die backe ich nach. Sie sahen aber auch köstich aus. Diese dicke, wunderbare Creme zwischen den leckeren Japonais Böden, herrlich.

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Jetzt hatte ich sie nachgebacken und allen, die diese Törtchen probiert hatten, fanden sie sehr lecker. Und das war für mich das wichtigste. Mir haben sie auch sehr gut geschmeckt, ich war nur mit meinem Ergebnis unterm Strich nicht ganz so zufrieden wie ich es mir erhofft hatte. Ich hatte da andere Ansprüche an mich gestellt. Aber "et is wie et is", wie man hier so sagt. Ich hatte mit Sicherheit einige Fehler gemacht. Aber es war unterm Strich auch "jammern" auf hohem Niveau. 

Was hatte ich zu "bemängeln"? Ich habe es euch unter dem Rezept mal genauer aufgeschrieben.


Die Arbeit hatte sich gelohnt, die Törtchen waren sehr lecker.


Hier das Törtchen (7 cm)  auf einem kleinen Unterteller.


Brombeer - Japonais - Törtchen  ca. 8 Stück von circa 7 cm Durchmesser, 
das Rezept ist von Marcel Seeger * :

Zutaten für die Böden:
  • 3 Eiweiße, Größe M (ich hatte Größe L)
  • 130 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 100 g gemahlene Mandeln (ich hatte Haselnüsse)
  • 15 g Mehl, Type 550 (ich nahm 630er Dinkelmehl)
Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen und auf jedes Backpapier acht Kreise (Ø 7 cm) aufzeichnen. Dazu eignet sich ein Dessertring mit passendem Durchmesser oder auch der alte Zirkel aus dem Schulunterricht. (Ich drehe das Papier dann um und lege das Backpapier auf eine helle Arbeitsfläche. So sieht man die Kreise und der Teig kommt nicht mit dem Bleistift in Berührung. Das Papier kann man dann anschließend aufs Backblech ziehen).

Eiweiße und Zucker mit der Prise Salz zu einem stabilen Eischnee aufschlagen und mit den gemahlenen Mandeln und dem Mehl vermischen. Die fertige Masse mit einem Spritzbeutel mit Lochtülle spiralförmig auf die aufgezeichneten Kreise spritzen. Anschließend die kleinen Böden im vorgeheizten Backofen ca. 9–12 Minuten goldbraun backen. Nach dem Backen die Böden vorsichtig vom Backpapier lösen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Zutaten für die Füllung
  • 250 g Mascarpone
  • 40 g Zucker
  • etwas ausgekratztes Vanillemark aus der Vanilleschote, alternativ Vanillepaste
  • 1 Prise Salz
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • 200 g Sahne, aufgeschlagen
  • 250 g Brombeeren, mit einer Gabel zerdrückt
  •  
  • Puderzucker zum Bestäuben
  • einige Brombeeren zur Deko
  •  
  • ich hatte noch 2 Teelöffel SanApart unter die Sahne geschlagen
  • Marcels Tipp: wer sie einen Tag später servieren aber vorbereiten möchte, sollte noch 1 Blatt aufgelöste Gelatine unterziehen und die Böden mit etwas geschmolzener Kuvertüre bestreichen, damit sie nicht durchweichen. Den Deckel erst kurz vor dem Servieren auflegen.

Die Sahne aufschlagen. Die Brombeeren mit einer Gabel zerdrücken. Mascarpone, Zucker, Vanillemark, Zitronensaft und Salz in einer Schüssel verrühren. Anschließend die geschlagene Sahne und dann die zerdrückten Brombeeren unterheben. Die fertige Füllung mit einem Spritzbeutel mit großer Lochtülle gleichmäßig auf die acht Japonais-Böden aufspritzen und dann jeweils einen Japonais-Boden als Abschluss auflegen. Nach Belieben dünn mit etwas Puderzucker besieben und mit Brombeere dekorieren.



Das waren selbstgepflückte Brombeeren vom Waldrand aus dem letzten Jahr. Die hätten bestimmt besser geschmeckt als die gezüchteten von der Plantage.








Und so ist es mir beim Herstellen der Törtchen ergangen:

Fehler Nummer 1: Die Törtchen hatte ich wohl etwas zu lange gebacken, denn als die vorgegebene Zeit vorbei war, waren sie noch sehr weich und gingen nicht vom Backpapier ab. So habe ich sie noch länger gebacken, bis sie fest waren. Dann hatte ich immer noch Probleme sie vom Papier zu bekommen. Warum auch immer. Aber es klappte dann. Gut ausgekühlt habe ich sie dann in einer gut schließenden Dose bis zum nächsten Tag aufbewahrt. Sie waren durch und durch fest und optisch sehr schön.

Einige Stunden vor dem Servieren der Törtchen habe ich die Creme hergestellt. Die (recht teuren) und wie gemalt aussehenden, großen Brombeeren waren recht fest und beim Zerdrücken mit der Gabel sehr flüssig. Komisch, bei den festen Beeren. Das Flüssige war dann aber wohl Fehler Nummer 2. Da wunderte ich mich schon ein wenig. 

Als ich dann den Mascarpone mit dem Zucker gut aufgeschlagen hatte und die Brombeeren (mit der Flüssigkeit) untergezogen hatte, war die Creme nicht so dicklich wie erhofft. Hatte ich die Mascarpone zu lange aufgeschlagen oder lag es an den Brombeeren bzw. ihrem Saft? Deshalb hatte ich die Sahne zusätzlich mit SanApart steif geschlagen und sie dann vorsichtig unter die Masse gezogen. Das ging gut, aber die Masse war doch nicht so fest wie es Marcel im TV/Video zeigte. Und ein Blatt Gelatine wollte ich nicht auch noch nehmen, weil ich ja schon SanApart drin hatte. Wäre aber wohl besser gewesen. Nun ja, aber die Creme war sehr lecker ! Obwohl ich mir ehrlich gesagt vom Geschmack der Brombeeren mehr versprochen hatte, aber da steckt man ja nicht drin.

Zur Probe hatte ich dann die Creme auf einen Boden aufgesetzt. Aufspritzen wollte ich die Creme nicht, ich bin da nicht so talentiert, so kam ich auf die Idee, den 7 cm Ring auf den Boden zu setzen und die Creme mit einem Löffel einzufüllen.  Das klappte sehr gut. Allerdings hatte ich sie nicht so hoch eingefüllt, wie Marcel es zeigte, im Nachhinein war das wohl recht gut. Den Ring habe ich dann nach oben vorsichtig abgezogen und die Creme stand mehr schlecht als recht auf dem Törtchen. Sie rutschte leicht über den Rand des Bodens.  Ich glaub, wäre die Creme noch höher gewesen, dann hätte man durch die Schwerkraft der Creme vom Boden nix mehr gesehen . . . Fand ich jetzt nicht so toll, nun ja. Ich hatte dann beschlossen die Törtchen erst kurz vor dem Servieren fertig zu stellen. 

Sämtliche Törtchen, die dann gegessen werden sollten, hatte ich dann frisch zusammen gebaut. Den Deckel aufgelegt, etwas Creme unter eine Brombeere gegeben und diese dann mittig auf den Deckel gesetzt. Als letztes wurde alles mit etwas Puderzucker besiebt. Die Törtchen sahen ganz gut aus, aber mit mehr Creme wären sie optisch natürlich noch viel schöner gewesen. Nun ja, das war ja nicht so schlimm. 

Leider konnte man die Törtchen mit der Kuchengabel nicht von oben nach unten zum Essen "durchstechen", die Böden waren sehr knusprig. So musste man das anderweitig bewerkstelligen.  Aber auch das war dann egal. 

Geschmacklich waren sie aber mega lecker. Und das war ja das wichtigste. Die einzige, die im Vorfeld was zu meckern hatte, war ja ich. Die Japonais Böden waren schön nussig, die Creme nicht so süß  und zusammen war der Geschmack sehr gut.

Die restliche Creme und auch die Böden haben mein Mann und ich dann am nächsten Tag verspeist. Die Creme hatte immer noch die gleiche Konsistenz wie am Tag davor, das war gut. Ich hatte sie dann auf zwei Schüsselchen verteilt und die Böden dazu gelegt. So haben wir dann die Böden in die Creme getunkt und sie dann gegessen . . . 

Auch wenn ich im Ganzen mit mir und dem Ergebnis nicht so zufrieden war, ich würde sie Törtchen auf jeden Fall wieder backen. Sie waren einfach lecker. Vielleicht hatte ich nur einen schlechten Tag, ich hatte zu hohe Ansprüche an mich oder es lag an den Zutaten,  man weiß es nicht.



Freitag, 28. August 2026

Kartoffelbomben und Bacon Bombs

Zum Steak oder auch schonmal zu Hamburgern essen wir sehr gerne eine Kartoffelbeilage. Oft sind es Wedges, selbstgemachte Pommes oder auch Kartoffelbomben bzw. Bacon Bombs.

Habt ihr schon mal solch ungewöhnliche Kartoffelkugeln gesehen oder sogar gegessen? Diese leckeren, geraffelten und gewürzten Kartoffeln, die mit Käseraspeln vermischt werden, sind im Speckmantel eine wunderbare Beilage zum Steak, Frikadelle oder Burger & Co. . Und sie sind mal etwas ganz Anderes.  Man kann sie wunderbar schon einige Stunden im Voraus vorbereiten und sie ca. eine halbe Stunde vor dem Essen in den Backofen schieben. Sie sehen optisch nicht nur gut aus, sie schmecken auch klasse. Zu dem Ergebnis kamen jedenfalls alle, die die Bacon Bombs schon bei uns gegessen haben.

Man kann sie auf verschiedenen Wegen backen. Zum Beispiel in einer Silikon -  Muffinform. Aber es geht auch anders. In der Muffinform wurden sie mir nicht so knusprig wie erhofft. Auf einer Pyramiden-Backmatte im Backofen gelingen sie besonders gut. Sie waren rundherum wirklich schön knusprig. Alternativ zur Pyramidenmatte kann man natürlich auch ein Backblech mit Backpapier nehmen. Das geht auch. Oder man nimmt bei einer kleineren Menge Bacon Bombs einfach eine Tarteform und legt sie hinein. Ein Foto seht ihr weiter unten.

Für alle, die keinen Speck mögen, die Kartoffelbomben schmecken auch ohne Speck, lasst ihn einfach weg und bepinselt die Bomben einfach mit etwas Öl, dann werden sie auch schön knusprig und lecker. Ich habe sie dann Kartoffelbomben getauft.

Jetzt habe ich euch bestimmt schon den Mund wässerig gemacht, von daher kommt jetzt endlich das Rezept. Eine genaue Mengenangabe habe ich nicht gemacht, weil ich sie "pi mal Daumen" mische, aber das sollte kein Problem sein. Man nehme wie folgt:



Kartoffelbomben oder Bacon Bombs  (pro Bomb nehme man ca. 1 dicke Kartoffel)

  • 2 größere Bacon Scheiben pro Bacon Bomb

  • gekochte Pellkartoffeln, geschält, abgekühlt und grob geraffelt
  • Pizzakäse geraspelt
  • frisch gemahlener Schwarzer Pfeffer
  • Salz
  • feine Chiliflocken oder Cayennepfeffer
  • Thymian
  • Oregano
  •  
  • etwas Öl zum Bestreichen


Backzeit bei 175°C Ober-/ Unterhitze ca. 40 Minuten bis sie golden braun sind

Die gekochten, geschälten und grob geraspelten Kartoffeln kräftig mit Pfeffer und Salz würzen. Den geraspelten Käse untermischen und die Masse mit Thymian und Oregano würzig abschmecken. Wer es etwas pikanter mag gibt noch ein wenig Chiliflocken dazu. Das Verhältnis geraspelte Kartoffeln - geraspelter Käse sollte so ca. 3 : 1 sein. Der eine liebt mehr Käse, der andere weniger, nehmt da so viel wie ihr meint oder habt. Nun gleichgroße, feste Kugeln formen und jede Kugel mit 2 Baconscheiben über Kreuz umwickeln, man sollte keine Kartoffeln mehr sehen. 

Das wären dann die Bacon Bombs.

Ein Backblech mit einer Pyramiden-Backmatte oder Backpapier auslegen und die Bacon Bombs darauf legen. Das Blech in den vorgeheizten Ofen geben und die Bombs in ca. 35 - 40 Minuten golden backen.

Wenn man sie ohne Baconumhüllung zubereitet, dann hat man Kartoffelbomben. Sie werden vor dem Backen noch leicht mit etwas Öl bestrichen, damit sie schön knusprig werden.

Beide Sorten passen sehr gut zum Hamburger, zum Steak, zum Kotelett oder zum Schnitzel anstelle von Bratkartoffeln, Pommes, Wedges & Co. 


Hier wurden die Bombs in einer Silikon - Muffinform gebacken. Dafür den Bacon über Kreuz in die Form legen, die Kartoffelmasse hinein geben und festdrücken, den Bacon darüber legen.


Man kann die Bombs auch in einer Tarteform (oder auf einem Backblech) backen.



Meine Kartoffelbomben hatte ich hier zu flachen Kugeln geformt und ohne Baconumhüllung auf einem Blech gebacken. Sie waren dann eine Beilage zum Hamburger.


. . . auf einer Pyramidenmatte kann man sie auch gut backen. Auf dem Foto waren es Zucchinisticks, die ich gebacken hatte.