Sonntag, 19. Mai 2019

Gemüse - Blumentarte mit Möhre und Zucchini

Ist es nicht herrlich, die Sonne scheint, es gibt wunderbares, knackiges, frisches Gemüse und schon geht die Überlegung los, was koche ich damit. Schon die letzten Jahren habe ich aus verschiedenen bunten Karotten und gelben und grünen Zucchini eine Gemüse - Rosen - Tarte gebacken. Da wurden die einzelnen Gemüsestreifen zu kleinen Röschen gedreht und in die Tarte gesetzt. Die Tarte hier im Rezept enthält zwar auch so dünne Gemüsestreifen wie die Gemüse - Rosen - Tarte , aber ich habe sie als eine einzige Blume gerollt. Dadurch sieht sie komplett anders aus, macht aber ebenso viel her und schmecken tut sie auch sehr gut.
Die Tarte schmeckt bei warmen Sommertemperaturen nicht nur heiß, sie ist auch kalt ein großer Genuss. So kann man sie auch sehr gut mit ins Büro nehmen. Aber auch auf einem Buffet sieht sie sensationell aus. Und Zucchini und Möhren müssen ja nicht immer gewürfelt werden. . . 


frisch aus dem Ofen schmeckt die Tarte am besten

Gemüse- Blumentarte mit Quarkölteig

Quarkölteig:
  • 150 g Magerquark
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eßl. Milch
  • 6 Eßl. Öl
  • 1 Ei
  • 300g - 350 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver

Quark mit Salz, Milch, Öl und Ei gut vermischen, das Mehl mit dem Backpulver mischen und in die Quarkmasse geben. Mit einem Knethaken alles zu einem glatten Teig kneten. Der Teig kann sofort weiter verarbeitet werden und reicht für 1 Backblech oder für 2 Quiche-/Tarteformen (24cm).

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Eine Quiche- oder Tarteform fetten und den Teig hineinlegen. Die überstehenden Teigreste abschneiden. (evtl. Teigreste können später weiter verwendet oder auch eingefroren werden).
Den Teig mit einer Gabel stippen und ein Stück Backpapier einlegen. Darauf eine Lage Hülsenfrüchte zum Blindbacken einfüllen und die Form in den vorgeheizten Backofen stellen. Bei 185°C Heißluft  (200°C Ober-/Unterhitze) 15 Min. blind vorbacken. Das Backpapier mit den Hülsenfrüchten herausnehmen und die Tarte etwas auskühlen lassen. Die Hülsenfrüchte nach dem Auskühlen in ein gut verschließbares Gefäß geben und bis zum nächsten Mal aufheben.

Belag:
  • 2 Eier
  • Pfeffer, Salz, Paprika, Muskat
  • 2 Eßl. Quark
  • 50 g Pizzakäse, fein gerieben
  • 2 dicke Karotten*, in feine Streifen gehobelt
  • 2 mittlere Zucchini, in feine Streifen gehobelt

in der Zwischenzeit die Karottenstreifen und Zucchinistreifen nacheinander in Salzwasser al dente vorkochen, damit man das Gemüse rollen kann. Die Eier mit den Gewürzen verquirlen, pikant abschmecken, den Quark unterziehen und alles glatt rühren. Zuletzt den Käse unterrühren.

Die Eiermasse auf den vorgebackenen Boden geben und glattstreichen. Einige Gemüsestreifen zu einer Rose rollen und in die Mitte der Käsemasse stellen. Dabei die Zucchini der Länge nach falten, damit die Außenschale nach oben schaut. Dann abwechselnd mit den Karotten die Gemüsestreifen um die Mitte legen, bis die ganze Form ausgefüllt ist. Jetzt kommt die Form zurück in den Ofen und wird noch einmal ca. 25 Min. gebacken, bis die Eiermasse gestockt und der Rand schön golden ist.

bei 185°C Heißluft (oder 200°C Ober-/Unterhitze) in ca. 25 Min. golden fertig backen.
* Tipp: wenn man noch gelbe und lila Karotten (Urmöhren) bekommt, dann wird die Tarte noch bunter.

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Zucchini und Möhren schmecken zusammen sehr gut, dazu der knusprige Teig und die cremige Füllung


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Freitag, 17. Mai 2019

Spargel - Gemüsetopf mit Hackbällchen

Ach ist das schön, in der Spargelzeit kann ich meinen leckeren Spargel-Gemüsetopf mit Hackbällchen wieder kochen. Der Topf ist nicht zu arbeitsaufwändig und er schmeckt. . . hmm. . . lecker.
Obwohl es nur sehr wenige und unspektakuläre Zutaten sind, schmeckt das Ergebnis doch unerwartet gut. Klasse ist auch, dass die Hackbällchen sehr locker sind, obwohl kein Ei zur Bindung enthalten ist. Man sollte sie nur recht kräftig abschmecken, dann schmecken sie besonders gut. Wichtig ist in diesem Gericht auch der Schnittlauch. Also bitte nicht vergessen oder weglassen.





Spargel - Gemüsetopf mit Hackbällchen,  für 4 Personen

für den Gemüsetopf:
  • 8 Stangen weißer Spargel
  • 8 Stangen grüner Spargel
  • 4 mittlere Möhren
  • 3 mittlere Kartoffeln
  • 1 mittlere Kohlrabi
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Sahne
  • evtl. etwas Stärke zum Binden
  • 1/2 Bund Schnittlauch
  •  
  • etwas Butter oder Rapsöl
  • evtl. etwas Speisestärke zum Binden der Sauce

für die Hackbällchen: 
  • 250g Rinderhack
  • 3 Eßl. Magerquark (oder Schmand oder Frischkäse)
  • 2 Eßl. Paniermehl
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 1/2 Bund Schnittlauch
  •  
  • etwas Rapsöl

für die Bällchen alles vermengen und würzig abschmecken. Kleine Bällchen formen und in einer Pfanne kurz anbraten, Beiseite stellen.

für den Gemüsetopf alle Gemüse waschen, schälen und in gleichgroße Stücke schneiden. Möhren-, Kartoffel- und Kohlrabiwürfel in etwas Butter in einem Topf andünsten. Mit ca. 250 ml Brühe ablöschen, dann die weißen Spargelstücke dazugeben und die Hackbällchen oben auflegen, den Topf mit einem Deckel verschließen und alles ca. 15 Min. leise garen. 5 Min. vor Ende der Garzeit die grünen Spargelstücke dazugeben, kurz aufkochen, die Sahne angießen und zu Ende kochen. 

Wenn alles gar ist, den Gemüsetopf mit Salz und Pfeffer abschmecken. Evtl. noch mit etwas Speisestärke andicken, wenn man die Sauce etwas sämiger mag. Als letztes den restlichen Schnittlauch dazugeben, fertig, lecker. Guten Appetit.

Tipp: man kann das Gericht auch sehr gut einfrieren - und es schmeckt auch aufgewärmt sehr gut







😋🌞😋




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Dienstag, 14. Mai 2019

Buttermilch - Fächerbrötchen

Heute habe ich mal ein paar "ausgefallene" Brötchen in Fächerform für euch. Es sind Fächerbrötchen, genauer gesagt, Buttermilch - Fächerbrötchen. Sie sehen nicht nur schön aus, man kann sie auch wunderbar auseinanderzupfen und so Scheibchen für Scheibchen genießen. Sie sind fluffig, saftig und frisch gebacken auch schön knusprig. Frisch gebacken schmecken sie natürlich am besten, aber man kann sie auch sehr gut einfrieren und dann sehr gut aufbacken. Das ursprüngliche Rezept stammt aus den USA. Dort backt man sehr gerne mit Buttermilch. Und auch die Kombination von Trockenhefe und Backpulver wird dort sehr gerne angewandt. Von daher empfehle ich für dieses Rezept Trockenhefe.

Sehr gut sind sie auch zum Brunch oder auch auf einem Buffet geeignet. Meine Erfahrung ist, sie sind immer in Rekordzeit aufgefuttert. . . von daher bitte reichlich backen . . .

Ich bin mal gespannt, ob es solche Fächerbrötchen irgendwann einmal auch in der Bäckerei zu kaufen gibt. Bisher habe ich solche Brötchen noch nirgendwo entdeckt. Aber ich denke mal für die große Menge sind sie den Bäckern zu arbeitsaufwendig.





Buttermilch - Fächerbrötchen , ca. 20 Stück

  • 2 Tütchen Trockenhefe
  • 1 Teel. Zucker
  • 500 ml  Buttermilch, lauwarm

  • 750 g Mehl
  • 1 Teel. Backpulver
  • 1 Teel. Salz

  • 60 g flüssige Butter plus 60 g flüssige Butter zum Bestreichen

die Hefe und den Zucker in die lauwarme Buttermilch streuen, 5 Min. ruhen lassen, dann verrühren und die Hefe auflösen.
Mehl, Backpulver und Salz mischen, die Buttermilch und den einen Teil der Butter zufügen und 10 Min. zu einem glatten, elastischen Teig kneten. Den Teig in der Schüssel abdecken und 1- 1 1/2 Std. gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Den Teig dann abschlagen und 10 Min. ruhen lassen.
Den Teig zu einem großen Rechteck ausrollen: 60 x 50 cm und die restliche Butter darauf verstreichen. Nun in 4 cm breite Streifen schneiden und immer 7 Streifen übereinander stapeln und in Quadrate schneiden. 
Jeden Fächerstapel in ein gefettetes Muffinblech stellen, abgedeckt nochmals ca. 1 Std. gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. 


bei 200°C Ober-/ Unterhitze im vorgeheizten Ofen in der Mitte ca. 15 - 20 Min. backen.

Die Brötchen kurz abkühlen lassen und dann steht dem Genuss nichts mehr im Wege. Ich wünsche nun gutes Gelingen und guten Appetit.


frisch aus dem Ofen







Samstag, 11. Mai 2019

meine Backtipps für Biskuitböden und ein Rezept

Heute habe ich Tipps rund um das Backen von Biskuit für euch. Vor allem einen Tipp, wie man das Zusammenziehen von Biskuit vermeidet.

Desweiteren findet ihr ein leckeres Rezept für einen Biskuitboden in der Größe 26 cm. Er ist geeignet für sämtliche Torten, die einen Boden aus Biskuit benötigen. Wie z.B. für diese Zitronencremetorte. Er wird ca. 2 cm hoch, ist schön locker und auch nicht  zu süß und was auch sehr wichtig ist, er bricht nicht so leicht und ist recht elastisch.




Zutaten für einen Biskuitboden, 26 cm 
  • 2 Eier (100 g) *
  • 20 ml heißes Wasser
  • 110 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • etwas gemahlene Vanille aus der Vanillemühle
  • 100 g Mehl (Typ 550)
  • 5 g Backpulver


Eier, Wasser, Salz und die Vanille mit einer Küchenmaschine oder einem Handrührgerät schaumig schlagen. Mehl und Backpulver miteinander vermischen, zu der Eiermasse geben und miteinander behutsam verrühren. 

Einen 26er Backrahmen auf Backpapier stellen, das Backpapier rundherum fest einschlagen. Die Form NICHT fetten. So kann der Teig am Rand schön hochklettern und aufgehen. 

Die fertige Biskuitmasse einfüllen, glatt streichen und mittig im vorgeheizten Backofen bei 180° C Ober- und Unterhitze in circa 25 - 30 Minuten goldbraun backen. 

Nach dem Backen den Biskuitboden mit Backpapier und Rahmen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Bitte nicht wundern, wenn das Backpapier und der Rahmen ganz fest mit dem Boden verbunden sind. Das ist so richtig.

Wenn der Boden ausgekühlt ist, das Backpapier vorsichtig abziehen. Ein Küchenmesser nehmen und  damit den Boden aus dem Rahmen herauslösen. Er ist recht elastisch und wird auch nicht so schnell brechen.

Auf diese Art vermeidet man, dass sich der Biskuit zusammenzieht und in der Größe bleibt wie man ihn benötigt.

* mein Tipp: die Eier verquirlen und dann 100 g abwiegen




eine tolle Torte mit diesem Biskuit-Boden findet ihr hier:






Mittwoch, 8. Mai 2019

meine schnelle Linsensuppe

Es ist noch Suppe da . . .  leckere Linsensuppe. Die ist genau wie meine Graupensuppe schnell gekocht und schmeckt uns immer.

Oft denkt man ja, gerade solche Eintöpfe benötigen unheimlich viel Zeit, aber ich koche sie seit Jahren schon so wie hier. Sie ist schnell gar, schmeckt aufgewärmt fast noch besser und sie ist richtig lecker.

Im Grunde genommen kann ich euch gar nicht richtig sagen, welche Mengen ich von jeder Zutat nehme, denn ich koche Suppen immer nach Gefühl bzw. "pi mal Daumen". Der eine mag mehr Linsen, der andere mehr Gemüse, kocht sie so wie ihr wollt, die Mengen sind nur Anhaltspunkte. Auch die Mettwurstmenge habe ich klein gehalten, denn wenn man eine Mettwurst recht fein würfelt, dann hat man recht viel Wurst in der Suppe. Es ist wirklich verwunderlich. Oder ihr nehmt stattdessen eine Dose Corned Beef. Das schmeckt auch sehr gut.

Meine so gekochte Suppe ist auch nicht so hoch kalorisch und enthält auch keine großen Dickmacher, man könnte sagen, sie ist (fast) ein Diätessen, denn Fett hat sie nur in der Wurst bzw. im Corned Beef und dem Hauch Rapsöl zum Anbraten der Zwiebeln . . .


Linsensuppe mit Corned Beef


Linsensuppe mit Mettwürstchen


meine Linsensuppe, ca. 4 Portionen
  • ein Stück Sellerieknolle
  • eine Stange Lauch
  • zwei Karotten
  • zwei dicke Kartoffeln

  • eine Zwiebel, gewürfelt
  • ein Mettwürstchen, relativ fein gewürfelt *
  • etwas Rapsöl

  • ca. 900 ml kräftige Brühe
  • ca. 5 Eßl. Linsen
  • einige ganze Pfefferkörner
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • oder eine Dose Corned Beef *
  •  
  • etwas milder Essig **

Sämtliches Gemüse putzen und in gleichmäßige, gleichgroße Würfelchen schneiden. Ca. 1cm klein. Die Zwiebelwürfel in etwas Rapsöl glasig dünsten und die Mettwürstchenwürfel dazu geben und alles leicht anbraten. Jetzt die Gemüsewürfel, die Linsen mit Pfefferkörnern in einen Topf geben. Mit Brühe gut bedecken und die Zwiebel-Mettwürstchen ebenso dazu geben. Alles ca. 20 - 30 Minuten zugedeckt leise köcheln lassen, bis alles gar ist.  Je nach Linsensorte (Tellerlinsen, Pardinalinsen, Alblinsen) können die Garzeiten variieren. Bitte keine roten Linsen verwenden, die würden zu Brei verkochen. Auch bei Belugalinsen sollte man Obacht geben, die sind auch schon mal sehr schnell gar. Am besten, man hält sich an die Garzeitenangaben auf der Packung.

* bei der Verwendung von einer Dose Corned Beef:
das Corned Beef würfeln und als letztes unter die fertige Suppe rühren und kurz mit erhitzen.

Die Suppe dann mit Salz, Pfeffer und wer mag auch mit Maggi abschmecken. Fertig ist eine richtig schöne, kräftige und gut schmeckende Suppe. Übrigens, aufgewärmt schmeckt sie noch besser. Aber das ist bei Suppen und Eintöpfen ja immer der Fall. Sollten die Linsen die Suppe zu sehr andicken, dann einfach noch etwas kräftige Brühe dazu geben.

** manch einer gibt noch am Tisch einen Schuss Essig in die fertige Suppe. Wir verzichten allerdings darauf, wir mögen die Suppe lieber ohne Essig.


Mahlzeit . . . 







Sonntag, 5. Mai 2019

Frühling im Garten mit ganz viel Besuch

Nun ist Frühling und ich möchte euch heute mal ein paar Impressionen aus unserem Garten zeigen. Nicht nur gefiederte Freunde schauen vorbei, sondern auch flinke Waldbewohner mit Fell und etwas "glitschige" kamen auch vorbei.


niedlich, dieses Eichhörnchen

es kommt täglich vorbei



das Eichhörnchen kommt regelmäßig vorbei, stibitzt sich ein paar Nüsse, futtert die ein oder andere oder vergräbt diese im Gras. Ob es wohl nächsten Winter alle wiederfindet? 






im Vogelhaus sitzt es auch ganz oft, der Lümmel


eine kleine graue Spitzmaus mümmelt heruntergefallene Sonnenblumenkerne


auch braune Waldmäuse kommen vorbei . . . 


eine dicke Hummel besucht die Kamelie


nach dem Regen sah man auch kleine Schnecken auf den herunter gefallenen Kamelienblüten


Nachbars Katze streunt auch ab und an bei uns vorbei. Letztens hat sie eine schwarze Maus gefangen . . .,
wir nennen sie immer "die Fussige". Mit fussig ist im Kölner Dialekt die rötliche Fellfarbe gemeint.


die dicke Kröte saß auf der Kellertreppe und hatte den Weg ums Haus zum Teich wohl nicht gefunden


diesen Molch habe ich auch von der Kellertreppe gerettet und ihn am Teich ausgesetzt


ein Drosselkind wartet auf seine Eltern um gefüttert zu werden








Freitag, 3. Mai 2019

saftiges Flanksteak mit Whisky - Marinade und Emeril's Creole Seasoning

Jetzt wo das Wetter so schön ist, da wirft man gerne den Grill an und gönnt sich ein gutes Stück Fleisch. Es gibt mittlerweile so viele Sorten Steaks, dass man oft gar nicht weiß, welches Stück man auswählen soll. Heute stelle ich euch das Flank-Steak vor.

Wenn man die Chance hat, ein Flanksteak zu bekommen, dann sollte man auf jeden Fall zuschlagen. Das Flanksteak ist ein wunderbares Stück Fleisch für den Grill. Steakliebhaber werden mir bestimmt recht geben. Und es zählt zu den nicht ganz so teuren Steaks und ist somit wunderbar zum Grillen geeignet. Aber was ist eigentlich ein Flank-Steak?

Mittlerweile wird dieses sehr schmackhafte Steak auch bei uns in Deutschland so langsam populär. Man bestellt es am besten bei dem Metzger seines Vertrauens, da es in den wenigsten Fällen dort vorrätig ist. Das Flank Steak stammt aus dem unteren Rippenbereich, dem so genannten "Rinderlappen" unterhalb des Filets, es ist ca. 800-1000g schwer und ein recht dünnes, aber dickfaseriges Stück Rindfleisch. Manchmal bekommt man es beim Metzger auch schon in ca. 200 - 300 g große Stücke geschnitten. Es schmeckt wunderbar, wenn es vor dem Grillen mariniert wird. Das Fleisch hat sehr lange, dicke Fleischfasern und sollte nach dem Grillen auf jeden Fall gegen die Fasern in dünne Scheiben geschnitten werden. Bitte nicht "durch" braten, dann wird das Fleisch trocken und eventuell sogar auch zäh. Es sollte medium/medium-rare gebraten werden und einen rosa Kern besitzen. Dann steht dem Genuss nichts im Wege.

Mein Vorschlag heute für das Flank - Steak ist eine Whisky-Marinade mit Emeril's Creole Seasoning. Ergebnis: sehr, sehr lecker, sagt mein Mann . . .


genau so ist das Steak richtig: rosa und dadurch saftig

für meine selbstkreierte Whisky - Marinade, ausreichend für 2 Steaks, nehme man:
  • 2 Flanksteaks à ca. 200 g 
  • 1 Teaspoon Emeril's Creole Seasoning * /   **
  • 1 Teaspoon Tomatenmark
  • 1 Teaspoon Ahornsirup
  • 1 Eßl. Olivenöl
  • 2 Teaspoon milder Singlemalt Whisky
  • 1 Spritzer Lea&Perrins Worchestershire * Sauce

alle Zutaten mischen und das Fleisch rundherum damit einreiben. Für einige Stunden in den Kühlschrank stellen und marinieren lassen. Das Fleisch mindestens 30 Min. vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen, es soll Zimmertemperatur annehmen.
Den Grill ordentlich vorheizen, den Rost einölen und das Fleisch abtupfen. Die Steaks auf den heißen Grillrost legen, den Deckel schließen und 8 Min grillen. Das Fleisch wenden, die Temperatur etwas senken und noch weitere 6 Min. mit geschlossenem Deckel grillen. Mit einem Thermometer die Innentemperatur messen. Wir haben es bei 62°C Innentemperatur vom Grill genommen und in Alufolie eingeschlagen. Das Fleisch haben wir dann noch ca. 5 Min. ruhen lassen.
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Jetzt aber zur Gewürzmischung. Der amerikanischen Koch Emeril Lagasse *. , der immer alles mit dem Spruch "bääämmmm" würzt,  hat mehrere Lokale und auch eine eigene TV-Show im US-Fernsehen. In unserer Texas-Zeit Ende der 1990er Jahre habe ich ihn oft im TV gesehen. Als ich vor einigen Jahren auf der Suche nach einer Gewürzmischung für Steaks war, fand ich im Internet folgendes Rezept. Diese Gewürzmischung ist eine wunderbare Mischung für Steaks. Also unbedingt ausprobieren:

** Essence (Emeril's Creole Seasoning*): * dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten (Markennennung, Ortsnennung und/oder Verlinkung)
  • 2 1/2 Eßl. Paprikapulver
  • 2 Eßl. feines Salz
  • 2 Eßl. Knoblauch, granuliert
  • 1 Eßl. Schwarzer Pfeffer, gemahlen
  • 1 Eßl. Zwiebelpulver
  • 1 Eßl. Cayenne Pfeffer
  • 1 Eßl. Oregano, getrocknet
  • 1 Eßl. Thymian getrocknet 
Alles mischen und im gut verschließbarem Glas aufheben.


Wenn ich Steaks (z.B. Entrecôte, Flanksteak, Hüft- oder Rumpsteak) damit würze, dann reibe ich das Gewürz relativ großzügig ins Fleisch und lasse es ein wenig marinieren. Kurz vor dem Braten oder Grillen reibe ich das Fleisch noch mit gutem Olivenöl dünn ein. Bitte nicht vergessen, das Fleisch mindestens 30 Min. vor dem Grillen oder Braten aus dem Kühlschrank nehmen und Zimmertemperatur annehmen lassen.

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alles für die Marinade steht bereit
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Mittwoch, 1. Mai 2019

Bärlauch - Häppchen mit Feta, Tomaten und Sesam

Heute ist meine "Bärlauchwoche" zu Ende und ich möchte euch mit diesen leckeren Bärlauch - Häppchen noch einmal Appetit machen. Schon in den letzten Jahren habe ich Bärlauch Häppchen gebacken. Dieses Jahr habe ich sie aber noch ein wenig aufgepimpt. Und was soll ich sagen, sie schmecken uns so noch besser und optisch sind sie auch noch ein wenig hübscher geworden. Das Auge isst ja schließlich mit.
Für die Häppchen nehme ich Blätterteig, der mit Bärlauch, Feta und Tomaten gefüllt wird. Ich muss sagen, eine tolle Kombi. Diese Häppchen haben wir als kleines Abendessen genossen, aber auch als Häppchen zum Glas Wein sind sie hervorragend geeignet. Sie schmecken sowohl kalt als auch warm.
Und hier ist mein Rezept:




Bärlauch - Häppchen mit  Feta, Tomaten und Sesam 
  • eine Rolle Blätterteig
  • 200 g Feta 
  • 50 g frische Bärlauchblätter
  • 2 große, entkernte Tomaten
  • Roter Kampot Pfeffer *, frisch gemahlen
  • Sahne oder Milch zum Bestreichen
  • Sesam zum Bestreuen

den Blätterteig ausrollen und mittig der Länge nach halbieren. Den Bärlauch waschen, die Stiele entfernen, dann den Bärlauch trocknen tupfen und in 1 cm breite Streifen schneiden. Den Fetakäse in schmale Streifen schneiden. Die Tomate entkernen und in Streifen schneiden.

Den geschnittenen Bärlauch nun mittig der Länge nach auf dem Blätterteig gleichmäßig verteilen, die Fetastreifen darauf legen und alles nach Wunsch pfeffern. Dann die Tomaten auflegen. Dabei den Blätterteig an beiden Längsseiten freilassen.

Jetzt den einen Teil des Blätterteiges über die Füllung legen und die andere Seite darüber schlagen und alles festdrücken. Die Rolle mit der Naht nach unten legen. Die Rollen mit Sahne oder Milch bestreichen und mit Sesam bestreuen. Anschließend die Rolle in ca. 4 cm breite Stücke schneiden und die Stücke vorsichtig auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Die Menge ergibt ca. 20 Stück.

Den Backofen laut Packungsanleitung (200°C Heißluft) vorheizen und die Häppchen in der Mitte des Ofens in ca. 20 Min. golden backen.

Auf einem Kuchenrost die Häppchen etwas abkühlen lassen. Lauwarm schmecken sie uns am besten, aber auch kalt sind sie ein großer Genuss. 

* anstelle des Roten Kampot Pfeffers kann man alternativ auch frisch gemahlenen Schwarzen Pfeffer nehmen

Tipp: den Bärlauch habe ich auch schon eingefroren. Dafür die Blätter gut waschen, die Stiele abschneiden und die Blätter trocken tupfen. Nun gibt man sie gebündelt in einen Klarsichtbeutel, drückt soweit es geht die Luft heraus und friert das Ganze gut beschriftet ein. So kann man sehr gut die Bärlauch-Saison verlängern.

🌿🌿🌿🍃🌿🌿🌿

wer den Bärlauch liebt, der mag vielleicht auch diese Rezepte:


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so kann serviert werden, ruckzuck sind die Häppchen aufgefuttert

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im Grunde ist er nicht zu verwechseln mit Maiglöckchenblättern, denn der Bärlauch duftet ähnlich wie Knoblauch.
Wer sicher gehen will kauft ihn lieber im Laden oder auf dem Markt.


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Sonntag, 28. April 2019

Blätterteigpäckchen mit Spargel, Bärlauch und Parmaschinken

Jetzt zur Spargelzeit isst man doch sehr gerne und oft dieses leckere Gemüse. Klassisch mit Sauce Hollandaise, Kartoffeln und einem Schnitzel schmeckt es besonders gut, aber Spargel ist so vielseitig, da kann man noch etliche andere Gerichte mit kochen.

Ich hatte vom klassischen Gericht noch Spargel übrig und so hab ich mir mal etwas Neues ausgedacht. Wir waren sehr gespannt, wie meine Kreation schmeckt. Und waren sehr positiv überrascht. Es schmeckte noch besser als erwartet. Ich hatte Blätterteig mit Bärlauch, Spargel, einigen Tomaten, etwas Parmaschinken sowie etwas Goudastiften gefüllt und gebacken. Herrlich, wie harmonisch alles zusammen geschmeckt hat. Der Bärlauch brachte Würze, ebenso der Parmaschinken. Cremigkeit und auch Knusper brachte der Gouda und saftig wurde es durch die Tomaten und vor allem durch den Spargel. Nur optisch muss ich bei dem Päckchen noch ein wenig üben . . . 

Also traut euch, probiert auch mal meine Leckerei, es lohnt sich. Lasst es euch schmecken.





Blätterteigpäckchen mit Spargel, Bärlauch und Parmaschinken, 2 Portionen
  • 1 Rolle Blätterteig
  • 100 g Bärlauch
  • 6 Stangen Spargel
  • etwas gemahlener Schwarzer Pfeffer
  • 4 große Scheiben Parma Schinken
  • 4 größere Cocktailtomaten, entkernt
  • ca. 100 g Gouda, gestiftelt
  • etwas Kondensmilch, Sahne oder Eigelb zum Bestreichen

den Spargel schälen, die Stangen halbieren (= 12 Stücke) und in ganz wenig Wasser mit etwas Salz und einer Prise Zucker ca. 8 Min. bissfest garen. Abtropfen lassen. Den Bärlauch waschen, trocken tupfen und in schmale Streifen schneiden. Die Tomaten waschen, entkernen und in feine Streifen schneiden. Den Schinken in feine Streifen schneiden. Den Blätterteig entrollen und in 2 Teile teilen. 
Den Backofen auf 200 °C Heißluft / 220°C Ober-/ Unterhitze vorheizen, ein Backblech mit Backpapier belegen.

Nun geht's ans Füllen. 
Für jede Portion mittig auf den Blätterteig den Bärlauch legen, darauf 3 Spargelstücke, dann die Hälfte der Tomaten. Etwas pfeffern. Dann etwas Käse auflegen, dann den Schinken und wieder 3 Spargelstücke und etwas Käse. Den Blätterteig über die Füllung klappen und die Ränder verschließen, mit Milch bestreichen und mit etwas Käse bestreuen.

Das Päckchen auf das Backpapier legen und mittig in den vorgeheizten Ofen schieben. Nach ca. 25 Minuten ist alles golden braun und nun kann serviert werden.

Vorsicht, der Spargel und die Tomaten sind sehr heiß.













Freitag, 26. April 2019

fein duftendes Bärlauch - Salz

Heute zeige ich euch noch einmal, wie man fein duftendes Bärlauchsalz selber herstellen kann. Wie ihr ja schon mitbekommen habt, mag ich die verschiedensten Salze und ich habe etliche zu Hause. Aber nicht nur gekaufte, sondern auch selbstgemachte Salze habe ich in der Küche. Nun ist der Frühling da und da gibt es Bärlauch. 

Deshalb habe ich heute einen Vorschlag, wie man Bärlauch für den Rest des Jahres konservieren kann. Wie wäre es mit fein duftendem Bärlauch - Salz? Das kann man ganz leicht selber herstellen. Das fertige Salz duftet wunderbar nach Bärlauch und die Farbe ist auch sehr schön. Nun aber zum Rezept.


nun ist das Bärlauch - Salz fertig und kann in einem Glas aufgehoben werden.
rechts Bärlauch - Salz für den Tisch


man benötigt für das fein duftende Bärlauch - Salz:
  • 10 g frische Bärlauchblätter
  • 100 g Salz (Meersalz oder Fleur de Sel)

Den gewaschenen, gut getrockneten und in grobe Stücke geschnittenen Bärlauch  im Porzellan - Mörser gut mörsern und sehr fein reiben. Dazu kann man schon etwas Salz hinzugeben, dann geht es besser. Den Bärlauchbrei und ca. 10 g Salz in einem Blender gut durchmixen, so dass eine relativ flüssige Paste entsteht. Sollte kein Blender zur Verfügung stehen, dann alles nach und nach im Mörser gut vermischen. Dann die Paste in einer Schüssel mit dem restlichen Salz vermengen. Das Salz nun auf einem mit Backpapier belegten Backblech ausbreiten und im Freien in der Sonne trocknen. Das dauert an einem sonnigen Tag schon einige Zeit. Sollte die Sonne nicht scheinen, dann kann man natürlich auch den Backofen zu Hilfe nehmen. Dann den Ofen auf 50-70°C stellen, einen Kochlöffel zwischen die Tür klemmen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann, und das Salz auf dem Blech einige Stunden trocknen lassen. Zwischendurch ruhig mal durchrühren.

Wenn das Salz gut getrocknet ist wird es in ein gut schließendes Glas gefüllt, beschriftet und fertig ist das selbstgemachte, duftende Bärlauch - Salz.

Tipp:  auch schön als Geschenk für Salz - Liebhaber, und/oder Hobbyköche oder für alle, die gerne essen und kochen
 hier sind weitere Salze, die ich selber gemacht habe, wer sie auch herstellen möchte, der klickt hier :