Samstag, 19. Oktober 2019

meine Spinatknödel mit Brauner Butter und gehobeltem Parmesan

Auch heute schwelge ich in Gedanken noch in Südtirol und seiner leckeren Küche. Habt ihr schon mal Spinatknödel mit Brauner Butter und gehobeltem Parmesan gegessen? Die besten haben wir seinerzeit Anfang der 1980er Jahre in Völser Aicha, einem kleinen Weiler in der Nähe von Tiers am Rosengarten, in den Dolomiten gegessen. Auf Empfehlung sind wir damals von Tiers aus zu dem alten Gasthof gewandert und waren von diesen Spinatknödeln ganz begeistert.

Wenn ihr solche Knödel noch nicht kennt, dann solltet ihr das unbedingt mal nachholen. Zur Zubereitung eignen sich besonders gut "alte" Brötchen, die keiner mehr essen mag. Paniermehl  braucht man meist nicht so viel und so weiß man nicht, was man mit den alten und trockenen Brötchen anfangen soll. Was nun, war die Frage. Zusammen mit Spinat ergeben das wunderbare Spinatknödel. Dazu mit brauner Butter und frisch gehobeltem Parmesan serviert sind sie ein Gedicht und mit einem kleinen Salat dazu eine vollwertige Mahlzeit.

Dass aus Brötchen und Spinat so leckere Knödel werden können, das ist schon klasse. Mein Mann meinte, sie schmecken nach Urlaub und sie können in Südtirol nicht viel besser schmecken. Hier fehlt nur eben die Aussicht auf die Berge und die würzige Bergluft. Über das Kompliment habe ich mich sehr gefreut. . .


frische Spinatknödel mit Brauner Butter und Parmesanhobeln - mehr braucht man nicht 😍😋


Nun aber zum Rezept. Ich habe 12 kleinere Knödel gemacht, die für 3 - 4 Personen als kleines Hauptgericht reichen, wenn man dazu noch einen Salat reicht. Wir hatten Rucola und Cherrytomaten mit einer Senf-Essig-Öl-Vinaigrette dazu. Oder sie sind auch eine schöne Vorspeise für mindestens 4 Personen.

Spinatknödel  12 Stück
  • 150 g altbackene Brötchen vom Vortag
  • ca. 100 ml lauwarme Milch
  • 500 g aufgetauter, fein gehackter Blattspinat
  • 1 mittlere Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Essl. Butter
  • 1 Ei Gr. L
  • 2 Essl. Mehl
  • ca. 3 Essl. Paniermehl/Semmelbrösel
  • Salz, Pfeffer, frisch geriebene Muskatnuss
  •  
  • heiße, braune Butter
  • Parmesan, frisch gehobelt

die Brötchen klein würfeln und mit der lauwarmen Milch übergießen. Vorsichtig mit den Händen alles vermischen bis jedes Stück Brot von der Milch benetzt wird. Die Zwiebel fein würfeln und mit Butter und Knoblauch in einer kleinen Pfanne hell golden dünsten. Den Spinat ausdrücken.

Das Ei und das Mehl zu den eingeweichten Brötchen geben, mischen und den Spinat und die Zwiebelmischung untermischen. Kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Etwas Paniermehl dazu geben und mit den Händen alles gut vermischen bis die Masse gut bindet. Abschmecken und ca. 15 Min, ruhen lassen. 

Einen Probeknödel in Tischtennisballgröße formen und im kochenden Salzwasser ca. 10 Min. ziehen lassen. Sollte sich der Knödel im Wasser auflösen, dann noch etwas Paniermehl unter die Masse geben.

Aus dem restlichen Teig nun mit feuchten Händen 12 Klöße rollen und im leicht siedenden Salzwasser ca. 10 Min. gar ziehen lassen bis sie an der Oberfläche schwimmen. Mit einem Schöpflöffel herausheben und warm stellen.

Zum Servieren die Klöße auf einen tiefen Teller geben, mit heißer, brauner Butter beträufeln und mit Parmesanhobeln bestreut servieren. Dazu passt sehr gut ein leckerer Salat, wie z.B. Rucola mit Cherrytomaten und einer leckeren Vinaigrette. Und wenn man dann noch einen schönen Südtiroler Wein dazu trinkt, dann ist man schon fast jenseits der Alpen . . . 

Guten Appetit.

PS.: ich bin schon gespannt, was die Südtiroler unter euch zu meinem Rezept sagen werden . . . 😉







Mittwoch, 16. Oktober 2019

Besuch auf Schloss Juval in Südtirol

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er viel erzählen . . . und bringt noch eine Menge Fotos mit. Heute habe ich wieder ein paar Fotos für euch.

Dieses Mal von Reinhold Messners erstem Museum, dem MessnerMountainMuseum Juval* , Es ist in seinem Schloss Juval untergebracht, wo er mittlerweile auch ganzjährig wohnt. Juval thront in ca. 1000m Höhe auf einem Felsvorsprung hoch über dem Eingang des Schnalstals. Das Schnals- und das Etschtal liegen im Vinschgau in Südtirol. Von dort hat man einen wunderbaren Ausblick ins Etschtal und die umliegenden Berge bis hin zum Ortler. Man kommt zu Fuß in ca. 90 Min. den Berg hinauf, oder man nimmt den Shuttlebus. Der bringt einen ein ganzes Stück auf den Berg und von der Haltestelle sind es noch rund 15 Min. bergauf bis zum Eingang der Burg.

Fotografieren durfte man nur in den Außenanlagen von Schloss Juval, was ich sehr nachvollziehen kann. Wer möchte schon seine Räume tausendfach fotografiert wissen. Es reicht, wenn man sie besuchen darf und ein Guide einem alles genau erklärt und durch die Anlage führt. Von daher habe ich nur ein paar Fotos von den Außenanlagen, die man fotografieren durfte.

Das Museum ist sehr interessant und die Lage ist umwerfend. Wer also in der Nähe ist, sollte einen Besuch dort unbedingt einplanen.

Die Ausstellung "der verzauberte Berg/ Auseinandersetzung Mensch-Berg" im MessnerMountainMuseum* auf Schloss Sigmundskron  bei Bozen ist auch sehr zu empfehlen. Wir haben dieses Museum vor drei Jahren besucht und waren ebenso beeindruckt.

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Schloss Juval thront auf einem Felsvorsprung am Eingang des Schnalstals und dem Etschtal


Schloss Juval






am Eingang vom Schloß Juval


Sonnenuhr am Schloss Juval


ein Fenster vom Schlosshof mit Blick zum Schnalstal - umrankt von alten Rankpflanzen



ein Eingang in das Haupthaus von Schloss Juval


Durchgang auf der Burganlage von Juval


ein großes Glasdach überspannt und schützt die alten Gemäuer von Juval 



Figur auf Schloss Juval


Fenster mit Blick auf das Haupthaus von Juval



Masken in einer Wand von Schloss Juval


"Hirschgeweih" auf Juval mit dem Text:
"hier habe ich einen kapitalen Bock geschossen - 27.7.1995"

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Absturz am eigenen Haus.



Masken in den Gemäuern von Juval



Treppenhaus im Turm von Juval



goldene Hände am Turm von Schloss Juval 



die letzte Ziege von Schloss Juval - stand auf einem Schild daneben 





im Etschtal gibt es jede Menge Apfelplantagen

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eine außergewöhnliche Sorte ist die "Red Love" 











Samstag, 12. Oktober 2019

Entrecôte "Emeril's" und Knusperwedges

Alle paar Wochen gibt es bei uns ein schönes Entrecôte Steak mit selbstgemachten Knusperwedges und Salat. Dazu noch selbstgemachte Kräuterbutter und eine würzige BBQ-Sauce, dann ist der Tag gerettet.

Wenn die Sonne scheint, bzw. das Wetter trocken ist, dann wird der Gasgrill angeworfen und das Steak dort gegrillt. Das geht ja immer sehr schnell und man hat keine Grillgerüche in der Küche. Hat ja auch so seine Vorteile. Schmecken tut ein Steak vom Grill immer besonders gut, aber nun war das Wetter nicht so doll, es hat den ganzen Tag nur geschüttet wie aus Eimern und so musste die gusseiserne Grillpfanne für das Steak herhalten, was hervorragend klappte. Ich habe das dicke Steak pro Seite ca. 4 Min. in der heißen Grillpfanne gegrillt, es dann in Alufolie verpackt und in den auf 110°C vorgeheizten Backofen (Heißluft) noch weitere 10 Min. ziehen lassen. So verteilen sich die Fleischsäfte gut und laufen später auf dem Teller nicht aus. Das Ergebnis war ein perfekt gegartes Steak. 54°C Kerntemperatur, medium-rare. So wie es für uns sein sollte.
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Aber wie würzt ihr eigentlich euer Steak? Sehr lecker ist es nur mit Fleur de Sel und Echtem Rotem Kampot Pfeffer, aber sehr gerne auch mit der folgenden leckeren Gewürzmischung. Während unserer Texas-Zeit habe ich im TV des öfteren Kochsendungen gesehen, denn die gab es Ende der 1990er Jahre dort schon reichlich. So konnte man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Sein Englisch konnte man aufbessern und außerdem noch interessante Gerichte kennenlernen. Sehr bekannt war damals schon der amerikanischen Koch Emeril Lagasse. Er hat/hatte mehrere Lokale und auch eine eigene TV-Show.

Als ich auf der Suche nach einer Gewürzmischung für Steaks war, fand ich im Internet folgendes Rezept. Diese Gewürzmischung ist eine wunderbare Mischung für Steaks. Also unbedingt ausprobieren:





medium - rare, so mögen wir unser Steak am liebsten


Essence (Emeril's Creole Seasoning):
  • 2 1/2 Eßl. Paprikapulver
  • 2 Eßl. feines Salz
  • 2 Eßl. Knoblauch, granuliert
  • 1 Eßl. Schwarzer Pfeffer, gemahlen
  • 1 Eßl. Zwiebelpulver
  • 1 Eßl. Cayenne Pfeffer
  • 1 Eßl. Oregano, getrocknet
  • 1 Eßl. Thymian getrocknet 

Alles mischen und im gut verschließbarem Glas aufheben.

Die Steaks (z.B. Entrecôte, Flanksteak, Hüft- oder Rumpsteak) aus dem Kühlschrank holen und mit der Gewürzmischung relativ großzügig einreiben. Dann das Fleisch mindestens 40 Min. bei Zimmertemperatur stehen lassen, das Fleisch soll nicht eiskalt auf den Grill gelegt werden. Kurz vor dem Braten oder Grillen reibe ich das Fleisch dann noch mit gutem Olivenöl dünn ein. Jetzt kommt es auf den heißen Grill und wird nach Wunsch rare, medium-rare, medium, medium-well oder well done gegrillt.

das Steak oben auf dem Foto habe ich folgendermaßen gegrillt:
Ich habe das ca. 2,5 - 3 cm dicke Entrecôte-Steak pro Seite ca. 4 Min. in der heißen Grillpfanne gegrillt, bis es dieses Kreuzmuster hatte. Dann wurde es in Alufolie verpackt und in den auf 110°C vorgeheizten Backofen (Heißluft) gelegt. Das Steak hat dann noch 10 Min. im Ofen nachgezogen. So verteilen sich die Fleischsäfte gut und laufen später beim Anschnitt auf dem Teller nicht aus. Das Ergebnis war ein perfekt gegartes Steak. 54°C Kerntemperatur, medium-rare. So wie es für uns sein sollte.

Nun wünsche ich viel Spaß beim Würzen mit der wunderbaren Gewürzmischung. BÄMM - wie Emeril sagen würde. . . .

wir mögen auf dem Grill auch sehr gerne Flanksteak mit Whisky-Marinade , schaut doch mal ins Rezept. Sehr lecker zum Steak schmeckt auch der Coleslaw  oder auch mein  7 - Tage - Salat .


⭐⭐⭐⭐⭐✭✭✭⭐⭐⭐⭐⭐


Wunderbar leckere Knusper - Wedges  bereite ich so zu:
  • kleine Kartoffeln
  • Paprikapulver
  • frisch gemahlener Schwarzer Pfeffer
  • feines Salz
  • etwas Thymian
  • etwas Rosmarin

  • etwas Paniermehl/Semmelbrösel
  • natives Olivenöl

die Kartoffeln waschen, eventuell schälen und trocken tupfen. Ist die Schale sehr dünn und sind es Bio-Kartoffeln, dann kann man die Schale auch gut dran lassen. Die Kartoffeln in Wedges bzw. Ecken schneiden und in eine Schüssel füllen.

Nun alle Gewürze (Paprika, Pfeffer und Salz zu gleichen Teilen) und die Kräuter auf die Kartoffeln geben, mit einem Kochlöffel alles gut mischen, bis alle Kartoffelstücke mit den Gewürzen überzogen sind. Dann etwas Olivenöl dazu geben, ebenfalls gut mischen. Zuletzt kommt das Paniermehl hinein. Vorsichtig rühren, bis alles leicht vom Paniermehl überzogen ist.

Den Backofen auf 180°C Heißluft vorheizen. 

Je nach Kartoffelmenge eine Backform oder ein Backblech leicht einfetten und die Kartoffeln darauf verteilen. Die Form oder das Blech mittig in den heißen Ofen schieben und alles golden backen. Das dauert ca. 35 - 45 Minuten, je nachdem wie groß oder klein die Kartoffeln sind. Am besten nach der Zeit die Garprobe machen, mit einem Messer in die Kartoffeln stechen, sind sie weich, dann sind sie gar.


ein 520 g Entrecôte Steak (fertig gegrillt nach der Ruhezeit) 
Das Steak war groß genug für zwei Personen


⭐⭐⭐⭐⭐✭✭✭⭐⭐⭐⭐⭐





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Mittwoch, 9. Oktober 2019

meine Spaghetti Carbonara mit Südtiroler Speck

Gerade frisch aus Südtirol zurück, da möchte man zu Hause den Urlaub kulinarisch noch weiter genießen. 

Dazu gehören auch die Spaghetti Carbonara. Mit Südtiroler Speck schmeckt dieses Gericht besonders gut. Gut, dass man diesen Speck mittlerweile auch hier in Deutschland bekommt und zusammen mit frischen Eiern, Sahne und gutem Parmesan werden die Spaghetti eine richtige Delikatesse. 

Und das unten aufgeführte Rezept ist so einfach, schnell und lecker. Da kann man dem Italiener um die Ecke direkt Konkurrenz machen . . .  Spaghetti Carbonara sind so richtiges "italienisches Soulfood". Dazu ein Glas Wein und man fühlt sich direkt wie im Süden.

Viele werden jetzt aufschreien, weil in Kalabrien/Italien keine Sahne an die Carbonara kommt. Mag sein, dort nimmt man auch Pancetta statt Schinken, aber in Südtirol wird eben auch Sahne in der Carbonara verwendet. Von daher enthält mein Rezept neben Eigelb auch Sahne.

Egal, wie ihr eure Carbonara zubereitet, ob mit oder ohne Sahne, ob mit Pancetta, Speck oder Schinken, lasst es euch schmecken. Denn der Geschmack ist doch das wichtigste. 





Spaghetti Carbonara     (2 große Portionen)
  • 250 g Spaghetti 
  • etwas Butter
  • 80 g Südtiroler Speck
  • 3 Eigelb
  • 200 ml Sahne
  • 2 Essl. fein geriebener Parmesan
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • etwas Salz

die Spaghetti in kochendem Salzwasser laut Packungsanweisung al dente kochen. In der Zwischenzeit den Speck in feine Streifen und dann in Würfel schneiden. In einer großen Pfanne die Butter auslassen und den Speck leicht anbraten. Beiseite stellen. Die Eigelbe mit der Sahne und dem Parmesan gut verquirlen, mit Pfeffer und Salz würzen. Die gekochten Spaghetti zum Speck geben, gut vermischen. Die Eigelb-Sahne-Mischung dazu geben und gut mischen, bis alles leicht andickt. Aber bitte darauf achten, dass die Eigelbe nicht stocken.

Fertig sind meine Spaghetti Carbonara. Dazu ein frischer Salat und ein Glas Südtiroler Rotwein, was kann es da besseres geben. . . ich wünsche guten Appetit!













Sonntag, 6. Oktober 2019

Hähnchen - Filettopf mit frischen Champignons und Spätzle

Nun werden die Tage wieder kürzer, es wird schneller dunkel und auch die Temperaturen sind nicht mehr so hoch. Da hat man doch Lust auf herzhaftere Gerichte. Vor allem, wenn man eine größere Runde ist und Freunde zu Besuch kommen. 
Dann stellt sich oft die Frage, was soll man kochen. Meist möchte man nicht so lange in der Küche stehen und lieber im Wohnzimmer beim Besuch sein. Und so kam mir das Rezept eines leckeren Filettopfes gerade recht. Dieser Topf wird schon am Vortag zubereitet und braucht nur noch aufgewärmt werden, wenn die Gäste da sind. Das ist doch praktisch und einen Geschmacks- oder Qualitätsverlust gibt es auch nicht. Im Gegenteil, das Gericht kann gut durchziehen. Aber es schmeckt sowohl frisch gekocht als auch aufgewärmt sehr gut.

Für meine Version des Hähnchen - Filettopfes habe ich folgende Zutaten verwendet:



Hähnchen - Filettopf    mit frischen Champignons, ca. 6 Portionen
  • 1200g Hähnchenfilet, gewürfelt
  • etwas Speisestärke, z. B. Mondamin
  • 100 g Katenrauch - Schinkenwürfel
  • 100 g Bacon, gewürfelt
  • 2 große Zwiebeln, gewürfelt
  • 1 große Knoblauchzehe, fein gewürfelt
  • 600 g braune Champignons, in Scheiben geschnitten
  • 200 ml Fleischbrühe 
  • 200 ml Schmand
  • 200 ml Sahne
  • 2 Teelöffel mittelschafer Senf
  • 2 Esslöffel Tomatenmark, 3-fach konzentriert
  • Rapsöl
  • Salz und Pfeffer
  • 500 g Spätzle (ungekocht gewogen)

Die Hähnchenwürfel mit Speisestärke überziehen und in etwas Öl rundherum braun anbraten. Salzen und pfeffern. Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. Die Zwiebel golden anbraten, ebenso den Schinken. Dann den Knoblauch zugeben und ebenso anschwitzen. Alles beiseite stellen. Die Champignons in etwas Öl braun braten und das Zwiebel-Schinkengemisch wieder zufügen. Mit der Brühe alles ablöschen. Tomatenmark, Senf, Sahne und Schmand sowie das angebratene Fleisch dazugeben und alles aufkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer und evtl. noch mit Tomatenmark und dem Senf abschmecken.

Die Spätzle in Salzwasser kochen und zum Filettopf servieren. Dazu passt gut ein frischer Salat. Guten Appetit.

Das Gericht kann sofort mit Spätzle serviert werden oder aber aufgewärmt am nächsten Tag. Der Topf schmeckt genauso gut und ist auch ideal für den Partyabend oder wenn man am nächsten Tag nicht so viel Zeit zum Kochen hat. Die gekochten Spätzle kann man auch direkt unter den Filettopf mischen und dann servieren. Lasst es euch schmecken.



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Südtiroler Speck

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Marktstand in Bamberg mit vielen verschiedenen Pilzen

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Mutation bei den Champignons - siamesische Zwillinge

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kleiner Gag am Rande . . . 

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Mittwoch, 2. Oktober 2019

meine Kindheitserinnerung "Gelbe Wachsbrechbohnen - gekocht wie früher"

Ab und an haben wir mal Appetit auf ein altes Gericht, was es früher bei uns zu Hause im Niederbergischen Land * des öfteren gab. Viele von euch werden dieses Gericht bestimmt nicht kennen, aber für mich ist es ein Essen aus der Kindheit. Es sind gelbe Wachsbrechbohnen, die mit Kartoffeln und Zwiebeln zusammen gekocht  und mit Essig abgeschmeckt werden. 

Ich fand dieses Gericht immer so lecker und so koche ich es heute auch noch ab und an. Probiert es mal aus, man sollte den Essig aber nur ganz leicht durchschmecken. Was mich sehr freut, dass ich das Gericht im Geschmack so hinbekommen habe wie damals meine Mutter.

Wer noch etwas Wurst dazu essen möchte, der kann noch einige geräucherte Mettwürstchen mitkochen und dazu servieren.

Mein Tipp: aufgewärmt schmeckt dieses Gericht noch besser . . .

* das Niederbergische Land ist der Nordteil des Bergischen Landes in Nordrhein-Westfalen und liegt zwischen den Städten Essen, Düsseldorf und Wuppertal.


es sieht unspektakulär aus, ist aber sehr lecker


Gelbe Wachsbrechbohnen – wie früher  
  • 1 Glas "Gelbe Wachsbrechbohnen"
  • Kartoffeln in der gleichen Menge wie die Bohnen
  • 1 kleine Zwiebel
  • ca. 1-2 Esslöffel guter Essig/Apfelessig
  • etwas Öl oder Butter
  • ca. 1 Esslöffel Mehl
  • Bohnenwasser
  • Pfeffer, Salz

Die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Die kleingewürfelte Zwiebel und etwas Salz dazu geben und alles zusammen in etwas Wasser in ca. 15 Minuten gar kochen.

In der Zwischenzeit die Bohnen abgießen und das Bohnenwasser auffangen. Das Öl erhitzen und das Mehl einrühren. Mit dem Bohnenwasser (und evtl. mit noch etwas Wasser) eine sämige, nicht zu dicke Sauce herstellen und einige Minuten köcheln lassen. Diese mit Pfeffer, evtl. Salz und einem Schuss Essig abschmecken. Den Essig soll man leicht herausschmecken, er soll aber nicht dominieren.

Die Bohnen dann in die Sauce geben und kurz durchkochen lassen. Dann die abgegossenen Kartoffeln und Zwiebeln dazu geben. Alles gut verrühren und nochmals aufkochen lassen. Mit Essig und Pfeffer evtl. nochmals abschmecken. Den Essig soll man leicht herausschmecken, er soll aber nicht dominieren.

Mein Tipp: Schmeckt auch gut aufgewärmt, fast sogar noch besser . . . 





ich freue mich, dass ich das Gericht im Geschmack so hinbekommen habe wie damals meine Mutter






Samstag, 28. September 2019

Spinat - Spatzlen mit Schinken - Sahnesößchen

Wer jemals in Südtirol Spinat-Spatzlen gegessen hat, der hat ein neues Lieblingsessen und möchte diese auch zu Hause essen. Aber außer vielleicht in Schwaben bekommt man sie im Rest Deutschlands nirgendwo. Oder sagen wir mal so, ich habe sie noch nirgendwo sonst gesehen. . . Tja, da kann man nichts machen. Oder doch? Ich bin da fürs selber machen. Geht leicht und recht schnell und das Ergebnis ist (fast) wie in Südtirol.


Spinat - Spatzen mit cremiger Schinken - Sahnesauce

Spinat - Spatzlen mit Schinken - Sahnesößchen, 4 Portionen

für die Spatzlen benötigt man:
  • 600 g Blattspinat (gefroren und aufgetaut)
  • 300 g Mehl
  • 125 - 250 ml Vollmilch
  • 3 Eier Gr. L
  • Salz
für die Sauce benötigt man:
  • 30 g Butter
  • 200 g gekochter Schinken
  • 125 ml Weißwein
  • 200 ml Sahne
  • 3 Eßl. geriebener Parmesan
  • Salz, Pfeffer

den Spinat nach dem Auftauen sehr gut ausdrücken und möglichst fein hacken. Je feiner je besser. Ich nehme gerne gefrorenen Spinat, denn den bekommt man das ganze Jahr und hat ihn immer parat in der Kühltruhe. Den Spinat mit der Milch, dem Mehl, den Eiern und dem Salz zu einem mittelfesten Teig anrühren und mit dem Holzkochlöffel so lange schlagen, bis er Blasen wirft. Ihn ein wenig ruhen lassen, damit der Kleber sich gut bilden kann. Der Teig sollte nicht zu fest sein, lieber ein wenig weicher in der Konsistenz sein. Ggfls. noch mit Milch oder Wasser verdünnen.

In einem großen Topf Wasser zum leise Köcheln bringen und salzen. Den fertigen Teig portionsweise durch ein Spätzlesieb oder Spätzleschwob in das kochende Wasser drücken. Wenn die Spatzlen an der Oberfläche schwimmen, dann sind sie auch schon fertig. Mit einer Schöpfkelle herausheben und warm stellen.

Für die Sauce die Schinkenwürfel in der Butter anschwitzen, mit dem Wein ablöschen und etwas reduzieren lassen. Die Sahne dazu geben und wieder zum Kochen bringen, salzen, pfeffern und den Parmesan zugeben. Wenn dieser geschmolzen ist die Spatzlen dazugeben und alles gut vermengen. Nun noch gut abschmecken und fertig sind die leckeren Spinat-Spatzlen. Da kann man nur noch guten Appetit wünschen.












Mittwoch, 25. September 2019

Paniermehl selbstgemacht

Bleiben bei euch auch schon mal Brötchen übrig? Und was macht ihr damit, wenn sie keiner mehr essen möchte? Ich habe daraus schon oft Paniermehl gemacht. Oder auch schon mal kleine Semmelknödel oder Spinatknödel , falls es mehrere Brötchen waren.

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Beim Papniermehl bin ich immer so vorgegangen, dass ich die Brötchen komplett durchtrocknen lies und dann hat mein Thermomix (oder Multihacker) alles fein geschreddert. Aber dieses Mal habe ich die gut durchgetrockneten Brötchen anders bearbeitet.

Letztens beim Aufräumen kam mir eine andere Idee. Für meine KitchenAid Küchenmaschine habe ich auch einen Raspelvorsatz. Damit kann man Möhren/Karotten in feine oder grobe Raspel raspeln, oder auch Gurken in Scheiben. Oder was man sonst so klein bekommen möchte und man die Arbeit nicht mit der Hand und dem Messer erledigen möchte.

Diesen Vorsatz bekam ich nun wieder in die Hände. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich diesen so gut wie nie benutze. . . Aber nun kam meine Idee. Ich habe den kleinsten und feinsten Raspelvorsatz ausgewählt und habe damit meine Brötchen zu Paniermehl verarbeitet. Eine Tüte kam mir zusätzlich noch zur Hilfe, denn diese habe ich einfach um den Vorsatz drapiert, sodass die Brösel direkt in die Tüte fielen und auch nicht den Mixer und die gesamte Küche drumherum verschmutzten. Zur Befestigung der Tüte habe ich noch einen Papierclip (metall binder clip) an der Tüte befestigt, damit diese auch stramm um den Vorsatz sitzt. Eine feste Wäscheklammer ginge bestimmt auch. Vielleicht könnt ihr das auf dem Foto rechts erkennen. Ruckzuck war das Brötchen geraspelt, alles landete in der Tüte und konnte so in den Vorratsbehälter umgefüllt werden.




Also den Tipp solltet ihr mal ausprobieren, falls ihr auch eine Küchenmaschine nebst Raspelvorsatz habt. Ein Video dazu habe ich auch gedreht. Schaut doch mal hier:


aus dem trockenen Brötchen wird Paniermehl


nach kürzester Zeit ist das Brötchen zerrieben

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