Mittwoch, 23. September 2020

leckere, mürbe Schäfchenkekse

Esst ihr auch so gerne Kekse zum nachmittäglichen Tässchen Kaffee oder Tee? An den gekauften stören mich sehr oft der hohe Zuckergehalt und sehr oft wird auch Palmöl verbacken. Das mag ich überhaupt nicht. Aus diesem Grund backe ich doch gerne schon mal Kekse selber.

Und so habe ich mal wieder mürbe Butterkekse gebacken. Aber sie sollten auch hübsch aussehen. Dafür hatte ich mir letztens eine neue Sheep - Rollingpin Musterrolle * von PastryMade* gekauft. Die niedlichen Schäfchen hatten es mir angetan und wie ihr unten seht, sind die Kekse wirklich hübsch geworden. Und dass sie auch gut schmecken, brauche ich nicht zu erwähnen.
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jetzt noch in Stücke schneiden und dann werden sie gebacken


frisch gebacken und ausgekühlt - die Kekse behalten auch nach dem Backen noch ihr Muster


leckere Schäfchenkekse , 2 Bleche
  • 190 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • etwas gemahlene Vanille
  • 1 dicke Prise Vanillesalz
  • 1 großes Ei
  • 375 g Dinkelmehl 630er
  • 1/2 Päckchen Backpulver

zuerst die Butter schaumig rühren, dann den Zucker und das Salz dazu geben und weiter alles schaumig rühren. Das Ei zugeben und ebenso gut mixen. Zuletzt das mit Backpulver vermischte und gesiebte Mehl unterkneten. 

Den Teig flach drücken, in Folie einschlagen und im Kühlschrank gut durchkühlen lassen.

Den gut gekühlten Teig auf einer bemehlten Backunterlage (oder zwischen Backpapier/Folie) ca. 3-4 mm dünn ausrollen. Dann den Teig leicht bemehlen *. 

* mein Tipp: dafür eignet sich mein Mehlzerstäuber sehr gut. 

Nun rollt man mit einer bemehlten Holz-Musterrolle beherzt, aber nicht zu fest, über die Teigplatte. Nach Wunsch dann mit diversen Ausstechern Kekse aus dem Teig ausstechen. Die Kekse auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Erneut zum Durchkühlen die Kekse in den Kühlschrank stellen. Sie sollen nochmals gut durchkühlen.

Den Backofen auf 190°C Umluft vorheizen und das Blech auf die 2. Stufe von unten einschieben und in ca. 10-12 Minuten hell golden backen. 

Die Kekse auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und abgekühlt in einer gut schließenden Blechdose aufheben. Man sollte die Kekse mindestens einen Tag durchziehen lassen, dann schmecken sie besonders gut.

Und dann sollte man die Dose erstmal verstecken, damit sich der Inhalt nicht in Null-Komma-Nichts in Luft auflöst . . . Ich wünsche euch frohes Backen und guten Appetit bei diesen leckeren Keksen.

Ich habe noch andere Musterrollen, falls ihr mögt, schaut doch mal  >HIER<









Sonntag, 20. September 2020

mein homemade Hamburger mit Bacon, Cheese, Guacamole, Rucola und anderen leckeren Sachen

Wenn das Wetter schön ist und man Lust auf Burger hat, dann werfen wir den Grill an und backen uns welche.

Homemade Hamburger mit selbstgebackenen Buns schmecken einfach unheimlich gut und sie sind auch in unserem Familien- und Freundeskreis sehr beliebt. Gerne servieren wir dazu Knusper - WedgesTornado - Kartoffeln ,Curly Fries, Bacon Bombs, Ballon - Kartoffeln Fächerkartoffeln oder diese Kartoffelbomben. Welche Kartoffelspezialität es dazu gibt, entscheiden wir spontan.

Dieses Mal gab es Kartoffelbomben. Welche mit und welche ohne Schinkenspeck. Sie lassen sich gut vorbereiten und man kann sie bis kurz vorher im Kühlschrank aufbewahren. Das Rezept habe ich unten aufgeschrieben.


unser homemade Burger mit Kartoffelbomben *

Zutaten für 10  Hamburger Buns
  • 20 g frische Hefe
  • 35 g brauner Zucker
  • 200 ml lauwarmes Wasser
  • 4 Esslöffel Kondensmilch 4%, Zimmertemperatur

  • 500 g Dinkelmehl 630er
  • 8 g feines Salz
  • 80 g flüssige, aber nicht warme Butter
  • 60 g verquirltes Ei, Zimmertemperatur (Ei verquirlen und dann abwiegen)
für die Glasur:
  • 30 g verquirltes Ei, Zimmertemperatur
  • 2 Esslöffel Kondensmilch 4%, Zimmertemperatur
  • Sesam zum Bestreuen
die Hefe mit dem Zucker, der Milch und dem Wasser vermischen und kurz stehen lassen. 

In der Zwischenzeit das Mehl mit dem Salz vermischen, dann die Hefeflüssigkeit, das Ei und die Butter dazu geben und alles in der Küchenmaschine in ca. 10 Minuten zu einem glatten Teig kneten lassen. 

Den Teig zur Kugel formen, in eine bemehlte Schüssel geben, abdecken und an einem warmen Ort mindestens eine Stunde gehen lassen, bis sich der Teig sichtlich verdoppelt hat. Den Teig in zehn gleiche Teile teilen, ein Stück sollte so ca. 90 g wiegen.

Ein Backblech mit einem Backpapier belegen, die einzelnen Teigstücke mit bemehlten Händen zu einer glatten Kugel formen und rollen. Nähte sollte man keine sehen und die Oberfläche soll eine leichte Spannung haben. Mit großem Abstand auf das Blech legen und jede Kugel gleichmäßig flach drücken, die Teigdicke sollte ca. 1 cm hoch sein.

Die Teigruhe beträgt jetzt erneut ca. eine Stunde, bis sich die Buns deutlich vergrößert haben. Den Ofen auf 200 °C Ober-/ Unterhitze vorheizen und die Buns mit der Glasur bestreichen, Sesam nach Wunsch aufstreuen.

Im gut vorgeheizten Ofen werden sie nun ca. 15 - 20 Min. golden gebacken. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Die Buns vor dem Belegen durchschneiden und auf der Schnittseite kurz grillen, damit die Schnittfläche schön knusprig wird und die Saucen des Hamburgers nicht gleich das Brötchen durchweichen.


* für die Kartoffelbomben benötigt man:
  • 3 Teile gekochte Pellkartoffeln, gepellt und grob geraspelt
  • ca. 1 Teil geriebener Emmentaler Käse
  • Salz
  • frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer (oder Echter Roter Kampot Pfeffer)
  • Paprikapulver
  • etwas getrockneten Thymian
  • etwas Oregano
  •  
  • etwas fein gewürfelten Katenrauchschinken
  •  
  • natives Olivenöl
Alle Zutaten gut mischen, pikant abschmecken und kleine Bällchen formen. Diese auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und leicht flach drücken. So kann man sie gut bis zur Verwendung im Kühlschrank aufbewahren.

Den Backofen auf 180°C Heißluft/ 190°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. Die Bomben mit Olivenöl beträufeln und dann das Blech mittig in den heißen Backofen schieben. Backzeit ist ca. 35 - 45 Minuten, je nachdem wie groß und dick die Bomben sind, und so lange backen bis sie schön golden sind.


🍔🍔🍔🍔🍔

für die eigene Hochstapelei der Burger empfehle ich folgende Zutaten:
  • Burger Buns, Schnittflächen golden gegrillt
  • Ketchup
  • Hamburger Sauce
  • Remoulade
  • Romana, Eisberg Salat und/oder Rucola
  • Senf
  • Sandwich-Gurkenscheiben oder Gewürzgurkenscheiben
  • pro Person 180g Rinderhackpattie (nur gewürzt mit Salz, Pfeffer und Worchestershire Sauce)
  • Guacamole
  • Toast Scheibletten oder anderer Käse nach Wunsch
  • dünne Tomatenscheiben
  • Jalapenos (für die Schärfe)
  • gegrillte Baconscheiben
  • Röstzwiebeln

die Burger Buns werden auf der Schnittfläche golden gegrillt, damit die Saucen das Brötchen nicht durchweichen. Die Außenseite auch noch leicht grillen, dann ist alles schön knusprig. 

Die Patties werden beidseitig bei hoher Hitze gegrillt. Wir mögen sie am liebsten, wenn sie innen noch leicht rosa sind. Den Bacon grillen. Für Cheeseburger kurz vor Ende der Grillzeit noch eine Scheibe Käse auf den Pattie legen, damit der Käse schön schmilzt. 

Dann kann das Stapen beginnen. Ganz nach Lust und Laune wird alles gestapelt was man möchte.

Ich bevorzuge folgende Reihenfolge: Brötchenunterteil mit Ketchup, Hamburger Sauce und Guacamole bestreichen, dann Salatblätter, Käse, Pattie mit Bacon und Käse, Gurkenscheiben, Rucola und zuletzt das Brötchenoberteil, welches auch mit Ketchup, Hamburger Sauce und Guacamole dick bestrichen wurde. Einen Holzspieß hineinstecken, damit der Burger beim Anschneiden nicht verrutscht.

Dazu essen wir immer eine Kartoffelbeilage (siehe oben). Mehr braucht es nicht und alle sind mehr als zufrieden. Unser Besuch fragte anschließend, wann es denn wieder Hamburger gäbe. . . 


. . . und das war er, mein Burger wie oben beschrieben mit Knusper - Wedges 

🍔🍔🍔🍔🍔


einige der ersten Burger von vor ein paar Jahren 

🍔🍔🍔🍔🍔



🍔🍔🍔🍔🍔


Freitag, 18. September 2020

ein Abend beim "WeinSchmeckerSeminar" in Köln

Endlich konnten wir unseren Geschenkgutschein für einen besonderen Abend einlösen. Von unseren Kindern bekamen wir letztes Jahr einen Gutschein für ein Weinseminar geschenkt. Wir hatten uns dann für einen Termin Ende April entschieden. Aber das WeinSchmeckerSeminar fiel wegen Corona (logischerweise) aus.

Aber nun war es soweit, das Seminar konnte stattfinden. Wie empfohlen sind wir mit der S-Bahn nach Köln gefahren. Das war das erste Mal seit Anfang März, dass wir die öffentlichen Verkehrsmittel benutzt haben. Ich hatte schon große Bedenken, ob sich alle an das Tragen des Mund- Nasenschutzes halten würden. Sowohl auf den Bahnsteigen als auch in der Bahn trugen alle ordnungsgemäß die Masken. Ausnahmen hat man ja leider immer, aber es waren sehr wenige, die sich nicht dran hielten und die Bahn war zum Glück nicht so voll und man konnte sehr gut Abstand halten. Auf der Venloer Straße in Köln - Ehrenfeld selber sah das schon anders aus. Ich fand es an diesem Samstag Abend recht voll, überall standen Schlangen vor den Imbissen und an der Außengastronomie. Aber wo es sich so knubbelte haben wir doch lieber unseren Mund-Nasenschutz aufgesetzt.

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Eine sehr schöne Räumlichkeit bei "WeinUndWort" mit vielen Exponaten von Dr. Sascha A. Lehmann SAXA. Platz war genug und durch das Wegrücken der Stühle vom Tisch konnte jeder von den anderen Menschen gut "Abstand halten".




Etwas Abseits der Venloer Straße, im "Atelier weinundwort" in der Sömmeringstraße fand das Weinseminar "Weingenuss für alle" statt. Der Sommelier Wolfgang Reinicke-Abel führte uns kurzweilig durch den Abend und Ela Kimmig war für die Organisation und die Bewirtung zuständig.

Unter anderem wurde uns erklärt, wie man Weine allgemein beurteilt (Auge, Nase, Mund) und wie man da am besten vorgeht. Zuerst geht es um die Optik. Dabei dreht und wendet man das Glas zum Licht. Wie ist die Farbe des Weins, ist er klar, sind irgendwelche unerwünschten Schlieren oder Wolken zu sehen, hat er schöne "Kirchenfenster" beim Schwenken des Weines im Glas. Nachdem der Wein dann etwas im Glas "geatmet" hat, kommt die Nase ins Spiel.

Wonach duftet der Wein, welche Aromen erkennt man. Sind es vielleicht Apfel, Kirsche, Cassis, Vanille, Tabak, Zitrusfrüchte, modrige Erde, frisches Gras, Kräuter, oder doch noch etwas anderes? Sind es vielleicht Lakritz, Heu, Rosen oder Veilchen? Es sind jede Menge Aromen, die ein Profi durchaus heraus riechen kann. Wissenschaftler haben sogar an die 500 Aromen im Gas-Chromatographen gefunden. Aber vielleicht riecht man erst ein Aroma und beim längeren Schnuppern sind es vielleicht noch mehrere Aromen, die man erkennt. Die Vorfreude steigt und man freut sich auf den ersten Schluck. Oder man ist sehr gespannt, was er einem im Mund sagt, weil die Aromen einem überhaupt nicht gefallen haben. Das kann durchaus auch passieren.

Dann nimmt man den ersten Schluck. Der Wein soll im Mund bewegt werden, sodass alle Aromen im Gaumen geschmeckt werden können. Auch da die Überlegung, was schmecke ich, welche Aromen sind es. Zuletzt überlegt man sich noch, zu welchem Gericht könnte dieser Wein am besten passen bzw. wozu würde er gar nicht passen.

Nach diesem Schema geht man sowohl beim Sekt (Champagner, ProSecco, Frizzante, Crémant oder Cava) vor, als auch beim Weiß- , Rosé- und Rotwein.

Verkostet und sehr ausführlich erläutert wurden 
  • ein Glera, Vino Frizzante, aus Venetien, 
  • ein Riesling, trocken, von der Nahe, 
  • ein Chardonnay Prestige, spontan vergoren, aus Baden
  • ein Blauer Spätburgunder, Blanc de Noir, von der Nahe
  • ein Tempranillo, Barrica, aus Valencia
  • ein Merlot Sangiovese, Rosso Toscana, aus der Toscana
  • ein Cabernet Sauvignon, Merlot, Cabernet Franc, Malbec aus dem Bordeaux
nachdem wir alle die Weine ausgiebig verkostet hatten, wurden sie noch von uns allen einzeln bewertet. Zwischen den verschiedenen Weinen wurden natürlich noch diverse Brotsorten, Olivenöl und Salz sowie zwei Käsesorten serviert. Und jede Menge Wasser. Nicht nur gegen den Durst sondern auch zum neutralisieren. Denn wenn man zum Wein genug Wasser trinkt, dann verträgt man ihn besser und man bekommt am nächsten Tag auch keine Kopfschmerzen.

Nach fast vier Stunden sind wir dann beschwingt mit vielen Eindrücken nach Hause gefahren. 

So unterschiedlich die Leute, so unterschiedlich fielen auch schon mal die Meinungen aus. Wir persönlich haben aber wieder festgestellt, dass uns bei den Rotweinen spanische  und italienische Weine besser gefallen und zusagen als französische. Man hat doch so seine Vorlieben.

Mein erneutes Fazit:

Egal, wie Weine bewertet werden, ich finde es gibt nur ZWEI Sorten Wein auf der Welt:

schmeckt oder schmeckt nicht 

Auch der Preis ist da meist unerheblich, ein ordentlicher Wein muss nicht wahnsinnig teuer sein. Am besten ist es, man lässt sich direkt beim Winzer oder im guten Weinfachhandel beraten. Man sollte sagen oder gefragt werden, zu welchem Anlass und/oder zu welchem Essen man Wein benötigt und man sollte den Wein auch probieren können bevor man ihn kauft. Denn dann findet jeder seinen Wein, der ihm schmeckt und der auch seinen Ansprüchen genügt.

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Schon 2016 habe ich ein Weinseminar besucht. Damals lief das Seminar ein klein wenig anders ab, weil einem dort noch diverse Speisen zu den verschiedenen Weinen serviert wurden. Meinen ausführlichen Bericht zum Speisen- und Weinseminar könnt ihr  > HIER <  nachlesen.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen. 

Vielleicht bekommt ihr jetzt auch Lust auf ein Weinseminar. Das lohnt auf jeden Fall. Es ist auch eine sehr schöne Geschenkidee (Weihnachten oder Geburtstage kommen immer so plötzlich . . .)  und wir haben uns darüber sehr gefreut . . .

🍷🍷🍷🍷🍷


Ein dickes Dankeschön geht auch auf diesem Wege nochmal an Mia und Simon. Danke für diese sehr schöne Geschenkidee 💝. Wir haben uns sehr gefreut und es war ein toller Abend in einer schönen Location mit netten Menschen und vielen leckeren Weinen.





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Mittwoch, 16. September 2020

ein Blech "Prummetaat" mit Quarkölteig

Dieses Jahr gibt es besonders gute Zwetschgen. Sie sind schön groß, süß und saftig und bleiben nach dem Backen noch schön ansehnlich. 

Und aus solchen Zwetschgen backe ich sehr gerne Kuchen. Mein heutiger ist eine "Prummetaat". So heißt der Pflaumenkuchen im Kölner Raum. Ich habe ihn statt mit Hefeteig mit einem Quarkölteig gebacken. Das gefällt mir persönlich besser, da der Kuchen so schön saftig ist und bleibt und er auch noch am nächsten und sogar übernächsten Tag gut schmeckt. Bei Hefeteig hat man oft das Gefühl, er schmeckt nur frisch gebacken und am nächsten Tag ist der Boden schon trocken.

Mein Rezept reicht locker für ein großes Blech, der Teig ist schnell in der Küchenmaschine geknetet, was nur aufhält, ist das Entsteinen der Zwetschgen.

Das erste Stück musste ich direkt lauwarm probieren. Nicht aus der Mitte, keine Ecke, aber mit Rand. Und so lecker, saftig und nicht zu süß. Herrlich. und natürlich mit einem Hauch von Zimt. Sahne hatte ich da noch keine geschlagen, die gab es dann später zum Kaffeeklatsch.


ein Blech Prummetaat, Zwetschgenkuchen oder Zwetschgendatschi mit Quarkölteig. Ich hatte leider nicht mehr Zwetschgen, sonst hätte ich den Boden noch üppiger belegt.


für den Boden:
  • 250 g Magerquark
  • 7 Esslöffel neutrales Öl (z.B. Rapsöl)
  • 7 Esslöffel Vollmilch
  • 400 g Dinkelmehl 630er
  • 85 g Zucker
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 1 Päckchen Backpulver
  •  
  • Paniermehl oder Zwiebackbrösel
  • etwas Zucker und Zimt nach Geschmack

die trockenen Zutaten mischen und mit den nassen Zutaten zu einem geschmeidigen Teig kneten. 

Den Teig gleichmäßig dünn ausrollen und auf ein tiefes, gefettetes oder mit Backpapier belegtes Blech legen. Einen Backrahmen drumherum stellen. Dieser verhindert, dass Saftspritzer den Backofen verschmutzen. 

Die Oberfläche des Teiges leicht mit Paniermehl bestreuen. So wird später die Flüssigkeit der Pflaumen besser aufgesogen. Wer möchte gibt noch etwas Zucker und Zimt darauf.

für den Belag:
  • ca. 2,5 kg Zwetschgen
  • Zimt & Zimt
  • Hagelzucker

Die Zwetschgen waschen, entkernen und halbieren. In Reihen oder in wildem Muster eng an eng hochkant auf den Teig stellen. Nach Wunsch mit Zucker und Zimt bestreuen.

Das Backblech in den auf 200°C vorgeheizten Ofen Ober-/Unterhitze auf die 2. Stufe von unten  schieben und in ca. 30 - 40 Minuten golden backen. Der Kuchen ist fertig, wenn der Teigrand schön golden ist. 

Nach dem Backen die Pflaumen noch mit etwas Hagelzucker sowie Zucker & Zimt bestreuen. Am besten frisch und vielleicht sogar noch lauwarm genießen. Ein Schlag Vanillesahne dazu schmeckt besonders gut.

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weitere Kuchenvariationen mit Zwetschgen findet ihr hier:

Zwetschgentarte mit Quarkguss  
 Zwetschgenstrudel mit raffinierter Füllung 
 Zwetschgentarte mit Mürbeteigboden
Zwetschgen - Strudel mit gehackten Mandeln und Müsli   
Zwetschgenküsschen  



hier hatte ich den Kuchen mal mit "unüblichem Muster" gebacken

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Montag, 14. September 2020

Lavendel Kissenspray für einen erholsamen Schlaf

Was habt ihr denn Schönes mit eurem abgeschnittenen Lavendel gemacht? Ich habe dieses Jahr dicke Sträuße gebunden, ein Teelicht damit umwickelt und Duftsäckchen damit gefüllt.

Aber mit Lavendel kann man noch viel mehr machen. Zum Beispiel ein Lavendel Kissenspray, ein Anti-Zicken-Spray oder sogar ein Anti Monster Spray. Gut, dafür benötigt man noch Lavendelöl, aber das kann man mittlerweile gut überall kaufen. Und das Spray ist in Null - Komma - Nichts angemischt.



mein Lavendel Kissenspray für entspannten Schlaf, meine Mischung für 100ml 
  • 40 ml Alkohol 40% (Wodka geht auch)
  • 60 ml destilliertes, entmineralisiertes oder abgekochtes Wasser
  • ca. 20 Tropfen ätherisches Lavendelöl
  • einige getrocknete Lavendelblüten
  •  
  • 100 ml Sprühfläschchen
die abgemessenen Flüssigkeiten in das Sprühfläschchen füllen, das Lavendelöl dazu geben, ebenso (falls gewünscht) die getrockneten Lavendelblüten. Die getrockneten Blüten können aber farblich die Flüssigkeit verändern. Den Verschluss aufschrauben und alles gut schütteln. Fertig ist das Lavendel Kissenspray. Sollte der Duft noch nicht ausreichend sein, einfach noch etwas Lavendelöl nachfüllen.

Der echte Lavendel (Lavandula angustifolia) wurde 2008 zur Heilpflanze des Jahres gewählt. Er beruhigt, hilft bei nervöser Erschöpfung und Einschlafstörungen, er entspannt und lässt einen Nachts gut schlafen. Die beruhigende Wirkung wird auch in der Aromatherapie gerne genutzt. Am besten sprüht man abends kurz vor dem Schlafengehen etwas Lavendelspray auf oder in die Nähe des Kopfkissens. Egal wo, der Duft des Lavendels verschafft euch bestimmt einen guten, erholsamen Schlaf und angenehme Träume.
mein Tipp: für ein Flaschenetikett eignen sich die folgenden Fotos. Die Größe für ein Etikett ist ca. 4 x 5cm. Ausdrucken, ausschneiden, aufkleben, fertig.



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mit dem Spray und diesem Aufkleber kann man auch gut aufgeregte Gemüter beruhigen. . . 

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gegen Geister und Monster hilft das Spray bestimmt mit diesem Aufkleber:

↡ ↡ ↡


das Spray ist bestens geeignet für dunkle Ecken, unters Bett oder der Decke gesprüht, im Keller und überall dort, wo Monster vertrieben werden müssen. Es hilft zuverlässig und fördert auch guten Schlaf. 
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die Anleitung zu dem Windlicht findet ihr > HIER <


und hier die Anleitung der Lavendel - Säckchen

Samstag, 12. September 2020

mein Zwetschgen - Strudel mit gehackten Mandeln und Müsli

Im Moment gibt es so gute, dicke, saftige Zwetschgen, die geradezu darauf warten verbacken zu werden. Auch wenn es mitten in der Woche war, wir hatten Lust auf Zwetschgenkuchen. Aber welcher sollte es werden? Einen mit Quarkölteig hatte ich letztens erst gebacken, Zwetschgenküsschen auch und so hatte ich mal wieder Lust auf einen Strudel.

und hier ist er, mein Zwetschgen - Strudel mit gehackten Mandeln und Müsli.




mein   Zwetschgen - Strudel  mit raffinierter Füllung

für den Strudelteig:
  • 150 g Dinkelmehl 630er
  • 60 ml lauwarmes Wasser
  • 30 ml verquirltes Ei
  • 1 Teelöffel neutrales Öl
  • 1/2 Teelöffel Apfelessig
  • 1 Prise Vanillesalz

  • neutrales Öl zum Bestreichen der Teigkugel

das Mehl mit allen Zutaten vermischen und zu einem schönen, glatten, elastischen Teig kneten. Die Teigkugel mit Öl bestreichen und in Klarsichtfolie verpackt bei Zimmertemperatur 20 - 30 Min. ruhen lassen. 

Ein Küchentuch/Abtrockentuch dünn mit Mehl bestreuen. Da ist mein Mehlzerstäuber **eine gute Hilfe. Den Teig auf das bemehlte Küchentuch legen und vorsichtig von der Mitte her mit dem bemehlten Handrücken und/oder bemehlten Händen ganz dünn ausziehen. Dabei darauf achten, dass die Ränder nicht zu dick sind und keine Löcher entstehen. 

Den Teig bis fast zum Rand ziehen. Eventuelle dicke Ränder abschneiden. Das Muster des Tuches sollte zu sehen sein. Dann den Teig mit etwas geschmolzener Butter bestreichen.

für die Füllung:
  • 600 g Zwetschgen
  • etwas zerlassene Butter
  • einige Esslöffel Müslimischung mit Nüssen und Mandeln
  • 50 g gehackte Mandeln
  • einige Esslöffel Paniermehl/ Semmelbrösel
  • Zimt und Zucker
  • etwas gemahlene Vanille aus der Mühle

  • zerlassene Butter zum Bestreichen
  • Puderzucker zum Bestäuben

Die Zwetschgen waschen, entkernen * und grob würfeln. Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.

Als erstes wird der ausgezogene Teig mit etwas flüssiger Butter bestrichen und mit etwas Paniermehl bestreut. Dabei an allen Seiten einen ca. 5 cm breiten Rand frei lassen. 

Die Zwetschgenwürfel mit Paniermehl vermischen, so wird austretender Saft der Zwetschgen aufgesogen. Auf das Paniermehl nun das Müsli und die Zwetschgenwürfel verteilen, Zimt und Zucker nach Geschmack darüber geben, ebenso die Mandelstückchen. Das Obst nur auf die Hälfte des Teiges geben (siehe Foto). 

Die schmalen Seiten nun über die Füllung legen und mit Hilfe des Tuches den Strudel von der schmalen Seite her möglichst eng einrollen. Den Strudel jetzt nicht vom Tuch nehmen, sondern zuerst ein Backblech mit Backpapier belegen und den Strudel vom Tuch vorsichtig auf das Backblech rollen. Die Naht soll unten liegen. 

Den positionierten Strudel mit flüssiger Butter bestreichen und in den vorgeheizten Ofen schieben und ihn hellbraun backen. Sieht er zu "trocken" aus, ihn zwischendurch nochmals mit etwas geschmolzener Butter bestreichen. Die Backzeit beträgt ca. 35 - 40 Min. 

Wenn der Strudel nur noch lauwarm ist, wird er mit Puderzucker bestreut und dann kann auch schon serviert werden. Aber natürlich schmeckt er auch kalt . . . 

Dazu passt sehr gut eine selbstgekochte echte Vanillesauce , geschlagene Vanillesahne und/oder auch eine Kugel  selbstgemachtes Vanille - Eis .   

* Tipp: die Zwetschgenkerne nicht wegwerfen, probiert doch mal, daraus einen "Amaretto"  selber herzustellen

mein Zwetschgenstrudel mit gehackten Mandeln und Müsli

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hier hatte ich einen Aprikosen- bzw. Marillenstrudel mit Mandelblättchen gebacken

hier mein Tipp mit dem Mehlsieb:
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Mittwoch, 9. September 2020

Frotteeschlappen für die Reise

Erst letztens hatte ich aus alten Handtüchern eine Badematte genäht, und ich habe immer noch ein paar ausrangierte Handtücher. Unter anderem ein blaues und daraus habe ich mir dann noch ein paar Schläppchen für den Reisekoffer genäht. Das schöne ist, man kann sie zu Hause bei 60°C waschen und immer wieder auf die Reise mitnehmen. Sie wiegen nicht viel, nehmen kaum Platz weg und man hat immer ein paar Schlappen dabei.

Wenn man unterwegs ist, dann mag ich es nicht, barfuß im Hotelzimmer oder in der Ferienwohnung herumzulaufen. Für solche Gelegenheiten habe ich immer irgendwelche Schlappen dabei. Aber wenn man nur kurz und mit kleinem Gepäck unterwegs ist, dann ist jedes Teil, was man mitnehmen möchte, zu überdenken. Und gerade da können Schuhe und Co. ein Platzproblem im Reisegepäck sein.

Vom letzten Kurzurlaub hatte ich noch Hotel-Slipper aus dünnem Frottee, aber "das Schönste war ab" (wie meine Mutter immer sagte) und ich habe sie dann entsorgt. Ich fand sie ganz praktisch. Sie waren vor allem leicht und nahmen kaum Platz weg.

Als ich nun so mit den alten Handtüchern beschäftigt war, kam mir die Idee, mir aus einem Handtuch noch ein paar Frotteeschlappen für die Reise zu nähen. Verderben konnte ich bei dem Handtuch nichts und so habe ich mir nun ein paar Schläppchen genäht. Meinem Mann werde ich wohl auch noch welche nähen, ich weiß ja jetzt wie es geht.

Ich bin folgendermaßen vorgegangen:






Frotteeschlappen für die Reise, 1 Paar
  • ein altes Handtuch
  • eine Pappe für das Schnittmuster
  • Bleistift
  • Schere
  • Nähklammern oder Stecknadeln
  • Nähmaschine
  • Nähgarn
ein Stück Pappe auf den Boden legen und seinen Fuß darauf stellen. Mit einem Bleistift den Fuß umrunden und die entstandene "Sohle" mit etwas Zugabe ausschneiden. Das ist das Schnittmuster für die Schlappen. Für den anderen Fuß die Pappe umdrehen, so hat man ein Schnittmuster für den rechten und den linken Fuß.

Die Ränder vom Handtuch knapp abschneiden und das Handtuch so falten, dass es gedrittelt liegt und das Schnittmuster dicht an den Rand legen. Prüfen, ob beide Sohlen nebeneinander Platz haben und auch noch ca. 1/3 des Handtuches für die Schuhstreifen bleiben. Die erste Sohle grob ausschneiden. Die Pappe auf dem Frottee liegen lassen und mit der Nähmaschine an der Pappe vorbei das Frottee absteppen. Die Pappe zur Seite legen und jetzt die Sohle mit Geradstichen überall absteppen. Man kann sich ein Muster ausdenken, freihändig absteppen, Linien oder Karos absteppen, erlaubt ist was gefällt und je mehr Linien genäht sind, umso fester wird die Sohle. Die zweite Sohle gegengleich arbeiten.

Dann legt man die Sohle wieder auf den Boden und stellt seinen Fuß darauf, um festzustellen, ob die Größe stimmt oder ob noch etwas abgeschnitten werden muss. Ist man mit dem Ergebnis beider Sohlen zufrieden, dann werden die Sohlen noch am Rand mit Zickzackstich versäubert.

Aus dem restlichen Handtuch noch zwei lange Streifen zuschneiden. Jeden Streifen zur Mitte falten und mit Zickzack absteppen. Den Streifen halbieren, jeden Streifen schräg schneiden und oben an die Sohle stecken. Den Fuß auf die Sohle stellen, die Streifen kreuzweise über den Fuß legen und die Streifen evtl. zuschneiden und am Rand mittig an der Sohle feststecken. Dann ein paar Schritte gehen, ob die Schlappen passen und sitzen. Ist man zufrieden, dann werden die Streifen am Rand auf die Sohle aufgesteppt. Abschließend wird der fertige Schlappen noch mit Zickzack rundherum abgesteppt. Die andere Sohle gegengleich arbeiten. Fertig sind die Frotteeschlappen.

Bitte beachten, dass die Sohle NICHT rutschfest ist. Also Obacht im Badezimmer auf den Fliesen.





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Samstag, 5. September 2020

Zitronencreme mit Ricotta, Eierlikör und Amarettini

Als Abschluss eines leckeren Essens serviert man gerne ein schönes Dessert. Ich finde es gut, wenn man dieses schon einen Tag vorher gut vorbereiten kann. So hat man am "Tag des Schlemmens" mehr Zeit für andere Dinge. 

Diese Zitronencreme mit Ricotta, Eierlikör und Amarettini ist schnell zubereitet und wartet (bis auf ein paar Kleinigkeiten) im Kühlschrank auf ihren Auftritt. Die Creme ist nicht sehr süß und für manchen vielleicht ein wenig sauer, aber im Zusammenspiel mit dem Eierlikör und den Amarettini ist sie geradezu perfekt. Sagt zumindest mein Mann. und der isst sehr gerne Süsses . . . 




Zitronencreme mit Ricotta, Eierlikör und Amarettini   
Zutaten für ca. 8 - 10 kleine Portionsgläser

  • 250 g Ricotta
  • 1 abgeriebene Bio - Zitronenschale
  • 4 Esslöffel Puderzucker

  • 2 Becher Sahne

  • 3 Blatt Gelatine
  • 100 ml frisch gepresster Zitronensaft

  • ca. 100 g Amarettini
  • Eierlikör *

  • Amarettini, Limonentörtchen und/oder Waffelröllchen mit Kakaocreme zur Dekoration

den Ricotta zusammen mit der abgeriebenen Zitronenschale und dem Puderzucker mit dem Handmixer glattrühren. Die Sahne steif schlagen und die Gelatine in etwas kaltem Wasser 5 Min. einweichen. 

Den Zitronensaft leicht erwärmen und die eingeweichte und abgetropfte Gelatine in dem Saft auflösen. 

Jetzt die Zitronen-Gelatinemischung in feinem Strahl in die aufgeschlagene Ricottacreme geben. Dabei den Handmixer weiter laufen lassen und alles gut verrühren. So gibt es auch keine Klumpen. Zuletzt die steifgeschlagene Sahne unterrühren.

Die Amaretti grob zerdrücken und auf die Portionsgläschen verteilen. Darauf etwas Eierlikör geben und das Glas mit Creme auffüllen. Die Gläser mit Folie abdecken und für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen, damit alles gut durchkühlt und die Creme fest wird.

Zum Servieren etwas Eierlikör auf die Creme geben, einige Amarettini zerbröselt darauf geben und zusammen mit Limonentörtchen, Waffelröllchen und Amarettini servieren.

* Wenn Kinder mitessen, dann bitte anstelle des Eierlikörs Orangensaft nehmen.

Tipp: wer lieber eine 🍊 Orangencreme  🍊essen möchte, der schaut bitte > hier < 

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Mittwoch, 2. September 2020

kleine Zwetschgenküsschen - die perfekte Nascherei zum Kaffee

Letztes Jahr habe ich wunderbar leckere Aprikosen - Küsschen gebacken. Diese kleinen Gebäckstücke sind leckere, kleine Teilchen aus fluffigem, gehaltvollem Hefe-Schmand-Teig, die mit zwei Happen schon verspeist sind. Sie sind so lecker, dass man nicht genug davon bekommen kann. Dieses Jahr hatte ich es leider verpasst sie zu backen. 

Als ich nun wunderbare, dicke, saftige Zwetschgen gekauft hatte, kam mir die Idee, damit leckere Küsschen zu backen. Gesagt getan. Allerdings hab ich das obige Rezept ein wenig abgeändert, ich hab folglich mal wieder etwas ausprobiert. Die Änderungen waren keine großen und so sind die Zwetschgen - Küsschen erwartungsgemäß auch sehr, sehr lecker und schön mürbe geworden.



und hier ist nun das Rezept für ca. 2 Bleche  Zwetschgenküsschen
  • 4 g Trockenhefe
  • 25 ml Wasser (lauwarm)
  • 1/2 Teelöffel Zucker

  • 100 g Butter (kalt, fein gewürfelt)
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 1 Teelöffel Vanillezucker
  • 20 g Vanille - Puddingpulver
  • ca. 220 g Dinkelmehl 630er
  • 2 Esslöffel Joghurt
  • 1 Ei

  • ca. 16 große Zwetschgen
  • etwas Zimt & Zucker
  • ca. 30 g Zucker

die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen und 1/2 Teelöffel Zucker dazugeben 

Die kalte Butter mit dem Salz, ca. 100g Mehl und dem Puddingpulver mit einer Gabel gut vermischen. Die Butterstückchen sollen schön fein werden. Das Salz dazu geben, dann einen Teelöffel Zucker, den Joghurt und das Ei. Alles mit der Gabel vermischen, die Hefeflüssigkeit dazugeben und das restliche Mehl mit der Gabel locker verrühren. Eine Küchenmaschine oder der Handmixer sind nicht erforderlich. Alles auf bemehlter Arbeitsfläche zu einem nicht klebenden Teig verkneten.

Den Teig in einer bemehlten Schüssel abgedeckt ca. 2 Stunden gehen lassen, er sollte schön aufgehen.

Die Zwetschgen waschen, entsteinen und halbieren. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen und den Ofen auf 180°C Heißluft vorheizen.

Die Arbeitsplatte und das Nudelholz gut bemehlen. Nun den Teig recht dünn ausrollen (ca. 3 mm) und Kreise von ca. 8 cm ausstechen. Die Größe richtet sich nach der Obstgröße. Auf jeden Teigkreis ein Stück Zwetschge aufsetzen, etwas Zimt & Zucker darüberstreuen und den Teig darüber schlagen, aber nur an den Ecken festdrücken. Die Oberseite in den Zucker tauchen und das Gebäck mit etwas Abstand  aufs Backblech legen. Zuletzt noch etwas Zucker auf den Gebäckstückchen verteilen.

Das Backblech mittig in den heißen Ofen schieben und die Küsschen in ca. 15 - 20 Min. golden backen lassen. Kurz auskühlen lassen und sofort genießen. Lauwarm schmecken sie sensationell. Aber natürlich auch abgekühlt . . . 



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der ausgestochene Teig, die Küsschen vor und nach dem Backen


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Samstag, 29. August 2020

meine Zwetschgenknödel

Jedes Jahr im Sommer gibt es bei uns mindestens ein Mal Aprikosen- bzw. Marillenknödel. Die schmecken wunderbar fruchtig und so richtig nach Sommer. Nun hatte ich ziemlich große, wunderbare Zwetschgen gekauft. Nicht nur ein paar Teilchen habe ich damit gefüllt, ich habe sie dieses Jahr das erste Mal auch in Knödeln verpackt.

Meine Zwetschgenknödel sind richtig lecker geworden. Das Fruchtfleisch blieb schön fest und saftig und wurde nicht matschig. Leider stand bei den Zwetschgen die Sorte nicht dabei. Ich hatte wohl Glück welche zu erwischen, die selbst gekocht noch schön die Form behielten.

Für den Knödelteig habe ich wie schon bei den Marillenknödeln einen Kartoffelteig ausgewählt. Gerade für ein Mittagessen finde ich das passender als Quarkteig.

Üblicherweise steckt man anstelle des Kerns ein Stück Würfelzucker in solche Fruchtknödel. Ich nehme aber lieber stattdessen ein Stück Frucht. Denn eine reife Frucht hat für uns genug Süße und durch ein weiteres Stück Obst wird der Knödel noch fruchtiger und die Füllung üppiger.


Zwetschgen und Zimt - wie das duftet! 
Bei dem angeschnittenen Knödel sieht man sehr gut die üppige Fruchtfüllung.


meine Zwetschgenknödel  12 Stück  
  • 400 g mehlig kochende Kartoffeln *
  • 1 Esslöffel weiche Butter
  • 1 Eigelb, Gr. L
  • 150 g Dinkelmehl 630er
  • etwas Salz
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  • ca. 14 schöne reife, dicke, gleichgroße Zwetschgen
  • etwas Zimt - Zucker
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  • 50 g Paniermehl oder Semmelbrösel
  • 25 g Zucker
  • 1 Teelöffel Ceylonzimt, gemahlen
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  • zerlassene braune, aufgeschäumte Butter (falls man mag)

die Kartoffeln waschen und mit Schale in etwas Wasser weichkochen. Die Kartoffeln pellen und durch die Kartoffelpresse drücken (oder mit einer Gabel gut zerdrücken), mit der Butter und dem Eigelb gut vermischen und abkühlen lassen. Dann das Mehl und Salz rasch unterkneten, bis ein glatter Teig entstanden ist. Nicht zu lange kneten, ansonsten wird der Teig zäh. 
* anstelle der mehlig kochenden Kartoffeln kann man auch vorwiegend festkochende nehmen, das klappt auch. Sie sollen allerdings sehr weich gekocht werden.
Die Zwetschgen waschen und entsteinen. Zwei Zwetschgen vierteln und dann die Viertel nochmals teilen. Diese kleinen Zwetschgenstücke anstelle des Kerns in die Zwetschgen stecken. Noch etwas Zimt - Zucker in die Zwetschge streuen. Normalerweise nimmt man ein Stück Würfelzucker, aber mir ist das zuviel Zucker, weil schöne reife Zwetschgen süß genug sind. Und so ist die Fruchtfüllung noch etwas üppiger. Oder ihr nehmt Mandelkerne, das geht und schmeckt auch.

Den Teig dünn ausrollen (oder einfach flach drücken) und mit bemehlten Händen jede gefüllte Zwetschge mit dem Teig gleichmäßig ummanteln und schöne runde Knödel formen.

In einem ausreichend großen Topf Wasser zum Kochen bringen, salzen und die Knödel in das leicht kochende Wasser geben. Ca. 15 Minuten auf kleiner Flamme leise simmern lassen bis die Knödel gar sind und an der Oberfläche schwimmen. 

In der Zwischenzeit das Paniermehl mit dem Zucker und dem Zimt mischen. Die gut abgetropften, gekochten Knödel in der Mischung wälzen und auf einem Teller direkt servieren. 

Wer mag kann noch aufgeschäumte, geschmolzene braune Butter darüber geben, aber das habe ich mir verkniffen, obwohl sie dann bestimmt noch besser schmecken. . . 





Anstelle der Zwetschgen hatte ich hier Aprikosen genommen. Der Teig wird dünn ausgerollt oder platt gedrückt, mit der gefüllten Frucht gefüllt und ummandelt.


herrlich, so dicke Zwetschgen




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