Sonntag, 11. April 2021

Scherenpasta - selbstgemachte Dinkelpasta mal ganz anders - mit Sauce "alla vecchia bettola"

Pasta bzw. Nudeln mag wohl jeder. Ist es da nicht schön, dass es so viele verschiedene Sorten gibt? Kurze, kleine, dicke, dünne, schmale, breite oder phantasievoll geformte Nudeln. Wahnsinn, wie viele Sorten es gibt. Und jede Sorte hat ihren eigenen Namen. 

Ab und an mache ich auch selber Nudeln. Auf 100 g Mehl nehme ich ein Ei und eine Prise Salz. Je nachdem wie die Konsistenz beim Kneten dann ist, benötigt man noch etwas mehr Mehl oder ein zusätzliches Schlückchen Wasser. Geknetet wird der Teig bis er schön seidig glatt ist und nach dem Ruhen in Folie wird er dann durch die Nudelmaschine georgelt und zur gewünschten Dicke ausgerollt und in Spaghetti, Tagliatelle oder in Teigblätter geschnitten und gekocht.

Die heutige Zubereitung der Nudeln fand ich durch Zufall irgendwo im Internet. Ich hatte ein Foto gesehen und war sofort von der Art und Weise angetan, wie man die Nudeln schneidet. Der Nudelteig besteht nur aus Mehl und Wasser und wird ganz einfach mit der Schere geschnitten. Und das habe ich jetzt ausprobiert. Deswegen habe ich sie auch "Scherenpasta" genannt. Das Rezept der superleckeren Sauce "alla vecchia bettola" habe ich von meiner Freundin Irmi, sie hat das Rezept auf ihrem sehr hübschen Blog verraten. Danke, liebe Irmi, für dein leckeres Rezept. 

Und so habe ich die Scherenpasta zubereitet:


Scherenpasta "alla vecchia bettola"

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die Pasta wird mit der Schere geschnitten


Scherenpasta,   2 - 3 große Portionen

  • 300 g Dinkelmehl 630er
  • 1/2 Teelöffel Kurkuma
  • 1/4 Teelöffel feines Salz
  • ca. 150 ml Wasser

das Mehl mit dem Kurkuma und dem Salz gut mischen. Dann nach und nach das Wasser zugeben und mit einer Gabel alles mischen. Sobald sich der Teig schon etwas gebildet hat, mit der Hand alles gut kneten bis ein glatter, geschmeidiger, seidiger und nicht mehr klebender Teig entstanden ist. Sollte der Teig während des Knetens zu trocken sein, dann etwas Wasser dazugeben, ist er zu kleberig, dann noch Mehl dazu geben. Der Vorgang dauert einige Minuten. Das Kurkuma färbt sehr schön den Nudelteig, geschmacklich bemerkt man ihn nicht.

Wem das Kneten mit der Hand zu anstrengend ist, der kann natürlich auch die Küchenmaschine nehmen. Aber ich finde, mit der Hand klappt das recht schnell und gut und man hat die Konsistenz des Teiges besser im Blick bzw. "in der Hand". Es macht auch richtig Spaß, wie der Teig auf der Arbeitsplatte richtig "rollt" und langsam immer besser wird.

Wenn der Teig fertig ist, ihn entweder in eine Schüssel mit Deckel legen oder mit Folie verpacken und dann für mindestens eine halbe Stunde bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Ein großes Brett o.ä. mit Mehl bestäuben und eine Schere bereit legen. Den Teig aus der Folie/Schüssel nehmen und nochmals gut durchkneten. Den Rand jetzt flach drücken, bemehlen und nun mit einer Schere kleine Teigstückchen abschneiden. Den Rand immer wieder flach drücken, bemehlen und weiter den Teig abschneiden, bis der ganze Teig aufgebraucht ist. Nach und nach erhält man eine ordentliche Portion Nudeln. Diese mit Hilfe eines Teigschabers und etwas Mehl wenden, damit sie nicht zusammen kleben.

Jetzt Wasser in einem großen Topf aufsetzen und zum Kochen bringen. Salz ins Kochwasser geben und die Pasta hineinschütten, mit einem Holzlöffel umrühren, alles zum Kochen bringen und sobald die Nudeln an der Oberfläche schwimmen und noch leicht bissfest sind, dann sind die Nudeln gar. Mit einem Schöpflöffel herausnehmen bzw. die Nudeln abgießen und warmhalten.

Serviert werden die Nudeln mit einer Sauce nach Wahl. 

Meine liebe Freundin Irmi hat letztens auf ihrem hübschen Blog "Penna alla vecchia bettola" gekocht. Und diese Sauce hab ich als Anregung genommen und sie nachgekocht. Eines habe ich allerdings abgeändert, ich konnte die Sauce nicht im Ofen rösten, da ich zu dem Zeitpunkt einen Stuten im Rohr hatte und so habe ich die Datteltomaten im Topf geröstet. Das Ergebnis war sehr lecker und zusammen mit der Scherenpasta ein grandioses Mittagessen. Uns hat es super geschmeckt.

Und hier ist nun Irmis Sauce "alla vecchia bettola" für 2 Portionen, so wie ich sie gekocht habe: 

  • natives Olivenöl
  • 1 große Zwiebel
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 300 g Datteltomaten
  • 1 gehäufter Teelöffel Oregano
  • Salz 
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 30 ml. Wodka

  • ca. 100 ml Sahne
  • etwas Chili aus der Mühle

  • frisch geriebener Parmesan

die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Datteltomaten waschen und halbieren.

Das Olivenöl in einer flachen Pfanne erhitzen und die Zwiebel und den Knoblauch leicht andünsten, dann die Tomaten und Oregano zugeben und alles gut anbraten, mit Wodka ablöschen, salzen und pfeffern. 

Unterdessen den Backofen auf 210 ° C. Ober/Unterhitze vorheizen. Die Soße für ca. 30 Minuten im Backofen rösten lassen. Oder man röstet die Sauce im offenen Topf/Pfanne auf dem Herd. So musste ich es leider machen, weil mein Ofen gerade belegt war. Ich habe sie ca. 15 Minuten geröstet.

Inzwischen die Nudeln bissfest kochen.

Nun die Soße mit dem Mixstab fein pürieren, die Sahne zugeben und mit Chili und Oregano abschmecken. Die tropfnasse Scherenpasta dazu geben und alles vermengen. Mit Parmesan bestreut servieren. Guten Appetit.


so schneidet man die Scherenpasta vom Teig ab

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vom rohen Teig zum leckeren Pastagericht

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Freitag, 9. April 2021

Besuch im Garten - ein Eichhörnchen und andere Besucher

Bei uns ist rund ums Haus und im Garten immer viel los. Jede Menge Piepmätze bevölkern unser Vogelhaus und futtern sich den Bauch voll. Einige Kröten und auch zwei Molche habe ich dieses Jahr vor der Kellertür schon gerettet und zum Teich gebracht und auch ein Eichhörnchen schaut neuerdings ab und zu vorbei.

Diesen Lümmel habe ich jetzt filmen können, als es an einem Strauch knabberte. Selbst die dicke Schneeschauer konnte es nicht davon abhalten, die Knospen waren wohl zuverlockend und zu lecker. Ich finde es so niedlich ihm zuzuschauen, wie es sich ausballanciert und auf den dünnen Zweigen herumspaziert.

Aber auch Videos von Kohlmeisen, die ein altes Nest inspizieren oder einen Buntspecht, der sich über Vogelfutter hermacht, habe ich euch hochgeladen. Habt viel Spaß beim Anschauen.



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"Kühlwalda" wartete auf ihre Rettung und hatte sich hübsch gemacht. Sie trug eine Feder. 😉

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Mittwoch, 7. April 2021

Bärlauchsenf (mit Honig), Bärlauchsalz und Bärlauchpaste selbst gemacht

Im Frühjahr gibt es duftenden Bärlauch im gut sortierten Handel zu kaufen und wenn ich welchen sehe, dann nehme ich mir immer gerne ein Päckchen mit. Bärlauch ist so lecker.

Dann wird es in der Küche "duftig", wenn ich Bärlauch mörser und daraus Senf und auch Bärlauchsalz herstelle. Aber es lohnt sich, weil man solche leckeren Sachen im Handel doch nicht findet. Und nichts geht über selbstgemacht. Außerdem weiß man so, was drin ist. Dieses Jahr habe ich noch eine kleine Menge Bärlauchpaste zum Probieren angesetzt, da ich noch 25 g Bärlauch übrig hatte.

Die Herstellung ist einfach und schnell, das Ergebnis immer lecker. Seht selbst:



Bärlauchsenf (mit Honig)   ca. 250 ml Glas
  • für die Bärlauch-Paste:
  • ca. 30 g Bärlauchblätter ohne Stiel
  • etwas grobes Meersalz
  • ganz wenig natives Olivenöl
für die Bärlauch-Paste werden ca. 30 g Bärlauchblätter mit einem scharfen Küchenmesser sehr klein und fein geschnitten und dann mit etwas Salz und ein wenig gutem, nativen Olivenöl im Porzellanmörser fein zerrieben.

Nun kommt die Herstellung des Bärlauchsenfs:
  • 40 g guter Honig
  • 200 g Senf (fertig gekaufter, mittelscharfer Senf)
  • ca. 2 Teelöffel Bärlauch-Paste
Ist der Honig nicht dickflüssig sondern streichfest, ihn in einem kleinen Gefäß leicht erwärmen bis er gerade eben flüssig ist. Der Senf wird in mehreren Partien nach und nach sorgfältig in den Honig eingerührt bis alles glatt ist. Dann wird nur noch die Bärlauch-Paste untergerührt und fertig ist der leckere Senf. Jetzt braucht er nur noch ein wenig durchziehen. 

Den fertigen Senf hebt man am besten im Kühlschrank auf, er hält sich dort sehr lange frisch, falls er nicht zügig verbraucht wird. . . 

Der Bärlauchsenf schmeckt sehr gut zu Gegrilltem, zum Käse oder auch einfach als Brotaufstrich anstelle von Butter. Super ist er auch in einer selbstgemachten Vinaigrette. Lecker . . .

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen und guten Appetit. Ich wette, ihr werdet begeistert sein.

Tipp: dieser Senf eignet sich auch besonders gut als kleines Geschenk



die Herstellung des Bärlauchsenfs ist sehr einfach


🌿🧂🧂🧂🌿


Bärlauch ist so vielseitig, dass man auch noch gleich etwas Bärlauchsalz selber herstellen kann. Auch das geht einfacher als gedacht und das Salz ist ebenso wie der Senf auch ein schönes, duftendes Geschenk.

Man benötigt für Bärlauchsalz:
  • 1 Teil fein geriebener Bärlauch
  • 2 Teile feines Salz
den Bärlauch mit dem Salz im Mörser mischen, auf einen Teller geben, alles flach streichen und in die Sonne stellen. Ab und an durchrühren. Sollte die Sonne nicht scheinen, dann kann man das Salz auch in der Resthitze des Backofens trocknen. Oder man macht das vorsichtig bei geringer Wattzahl in der Mikrowelle. Ist das Salz nicht mehr so feucht sondern eher trocken, dann ist es fertig. In einem Glas lichtgeschützt aufheben,



fein duftendes Bärlauchsalz

🌿🧂🧂🧂🌿

                    

Bärlauchpaste
  • 25 g oder 100 g Bärlauchblätter
  •   5 g oder  20 g feines Salz
  • natives Olivenöl
den gewaschenen, trocken getupften  Bärlauch schneidet man mit einem scharfen Küchenmesser ganz fein und gibt ihn dann in ein kleines Schraubglas. Darauf kommt jetzt das Salz und wird mit dem Bärlauch einige Zeit verrührt, bis sich das Salz schon fast aufgelöst hat. Dann wird mit Olivenöl aufgefüllt, bis die Oberfläche mit Öl bedeckt ist. Nochmals rühren, die Oberfläche glattstreichen und bei Bedarf nochmals Öl einfüllen. Das Öl konserviert nun den Bärlauch, weil es ihn luftdicht abschließt. Die Paste ist jetzt fertig und wird im Kühlschrank aufgehoben.

Verwenden kann man sie überall dort, wo man den Geschmack von Bärlauch haben möchte, vor allem in einer Salatsauce oder Vinaigrette bietet sich die Paste sehr gut an. Bitte darauf achten, dass bei Entnahme die Oberfläche von Öl bedeckt ist, ansonsten bitte Öl nachfüllen.


das hier war eine kleine Probemenge mit 25 g Bärlauch, das war der Rest Bärlauch, den ich noch hatte




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Samstag, 3. April 2021

Frohe Ostern - Happy Easter







ich wünsche euch allen, ob nah oder fern 


🐇🐓🐔    Frohe Ostern    🐇🐓🐔

Happy Easter


Osterhäschen dort im Grase,

Wackelschwänzchen, Stuppernase,

mit den langen, braunen Ohren,

hast ein Osterei verloren!

Zwischen 🌷🌼 Blumen 🌼🌷seh’ ich’s liegen.

Osterhäschen, kann ich’s kriegen?

Volksweisheit / Volksgut




Corona hat die Welt auf den Kopf gestellt und wird sie mit Sicherheit noch lange in Atem halten 

- bitte bleibt gesund -  

Ich wünsche euch allen ein frohes Osterfest

herzlichst eure Katharina

🐇

. . . und es gibt ihn doch, den wahren Osterhasen . . . 


* https://www.youtube.com/watch?v=nd1MrTqnDd0&t=8s

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🐤🐤🐤   🐰   🐣🐣🐣

. . . alle Jahre wieder sehenswert: Loriot's "das Ei ist hart" . . . 

* https://www.youtube.com/watch?v=57LsW00c1Oo

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🐤   🐰   🐣




Donnerstag, 1. April 2021

meine Holländer Kirschtorte

Endlich habe ich mal wieder eine leckere Torte gebacken. Es war eine Holländer Kirschtorte, die ich schon immer mal backen wollte. Der liebe Marcel Seeger hatte vor einigen Monaten so eine Torte im WDR gebacken und wie alle seine Torten war auch diese wieder ein Highlight. So war es auch kein Wunder, dass ich mir das Rezept sofort abgespeichert habe.

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Und hier stelle ich euch meine Holländer Kirschtorte vor, sie sah nicht nur optisch sehr gut aus, sie war auch unheimlich lecker. Das letzte kleine Stückchen hatte ich am 4. Tag noch gegessen und sie war immer noch lecker. Aber frisch gebacken schmeckt sie natürlich am besten.




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meine Holländer Kirschtorte, nach einem Rezept von Marcel Seeger, (ca. 26-27 cm Durchmesser und 7 cm Höhe)

Mürbeteigboden:

  • 100 g weiche Süßrahmbutter
  • 50 g Zucker
  • 1 Prise Vanillesalz
  • etwas Vanille
  • 150 g Dinkelmehl 630er
  • etwas kaltes Wasser

Butter, Zucker, Wasser, Salz und Vanillemark miteinander vermischen. Das Mehl zufügen und alles mit der Hand oder in der Küchenmaschine zu einem glatten Mürbeteig kneten. Sollte er noch krümelig sein, etwas Wasser zugeben.

Den Teig etwa 45 Minuten kühl stellen und dann auf einer leicht gemehlten Arbeitsfläche einen Boden von 27 cm Durchmesser ausrollen. 

Den Boden auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit einer Gabel mehrmals einstechen. So wirft er keine Blasen während des Backens. 

Im vorgeheizten Backofen bei 200° C Ober- und Unterhitze etwa 15 Minuten goldbraun backen. 

  • Kirschmarmelade, erwärmt

Den Boden abkühlen lassen und mit der Konfitüre bestreichen und auf eine Tortenplatte legen. Den Boden mit einem Tortenring von 26 Zentimetern Durchmesser und sieben Zentimetern Höhe umstellen.

Zutaten für die Blätterteigböden

  • 4 Rollen Blätterteig (aus dem Kühlregal)
  • etwas heiße Kirschmarmelade
  • etwas dickflüssige Zuckerglasur (aus Puderzucker und heißem Wasser)

Den Blätterteig 10 Minuten vor Verwendung aus dem Kühlschrank nehmen. Dann den Teig entrollen und jeweils zwei Teigplatten übereinander legen und mit dem Rollholz festdrücken bzw. festrollen. 

Aus den beiden Blätterteigplatten drei Böden mit einem Tortenring von 28 cm Durchmesser ausstechen. Man erhält zwei ganze Teigkreise und zwei halbe Teigkreise. Diese beiden Hälften dann zu einem Boden zusammenfügen und an der Mittelnaht festdrücken. (Die Teigreste in Stücke schneiden, mit Zimt&Zucker bestreuen und auf ein extra Backblech legen und später abbacken. So hat man noch kleine Kekse zum Naschen.)

Diese Böden jeweils auf ein Backblech mit Backpapier legen und dann immer wieder mit einer Gabel einstechen. So bekommen die Böden beim Backen keine Blasen. Bevor die Böden in den vorgeheizten Ofen kommen, sollten sie noch einmal 20 Minuten entspannen, damit sie im Ofen nicht „schnurren“ und kleiner werden!

Im vorgeheizten Ofen bei 230°C Ober- und Unterhitze jeden Boden in circa 12-15 Minuten golden backen. Wenn man merkt, dass die Böden zu sehr aufgehen, sie mit einer Gabel nochmals mehrfach einstechen, damit die Luft entweichen kann.

Tipp Wer die Böden gemeinsam backen möchte, kann auch mit Umluft backen, dann genügt eine Temperatur von 210°C.

Nach dem Backen die Böden auf einem Kuchenrost auskühlen lassen. 

Den schönsten Boden mit heißer Kirschmarmelade dünn bestreichen. Sobald die Marmelade fest geworden ist, die Marmeladenschicht mit Hilfe eines Silikonpinsels mit dem dickflüssigen Zuckerguß bepinseln und gut trocknen lassen. Dieser Boden dient später zur Dekoration der Torte und wird in 12 Stücke geschnitten.

Den ersten Blätterteigboden auf den vorbereiteten Mürbeteigboden einlegen und etwas andrücken.

Zutaten für die Kirschfüllung:

  • 400 g Sauerkirschen aus dem Glas, abgetropft
  • 15 g Speisestärke
  • eine dicke Prise gemahlenen Ceylonzimt
  • etwas Kirschwasser (falls man mag)

Die Kirschen gut abtropfen lassen. 60 g des Kirschsafts mit der Speisestärke klümpchenfrei verrühren. Den restlichen Saft mit dem Zimt aufkochen. Sobald er kocht, die Speisestärke zufügen, alles zusammen noch einmal aufkochen und abbinden. Dann die Kirschen unter den gebundenen Saft geben, mit Kirschwasser aromatisieren und anschließend abkühlen lassen. Die abgekühlten Kirschen auf den Blätterteigboden im Ring geben und glattstreichen.

Zutaten für die Sahnefüllung:

  • 4 Becher Sahne à 200ml
  • 80 g Zucker
  • eine Prise Vanillesalz
  • etwas gemahlene Vanille
  • 5 Blatt Gelatine, eingeweicht und ausgedrückt
  • etwas Kirschmarmelade zum Marmorieren
  •  
  • 12 Belegkirschen

Die Sahne mit dem Zucker aufschlagen, Salz und die Vanille unterrühren. Die Gelatine auflösen und unter die Sahne rühren. Nun die Hälfte der Sahnecreme auf die Kirschen in den Tortenring geben und glattstreichen.

Den zweiten Blätterteigboden einlegen und leicht andrücken. Etwas Sahne für die Dekoration in aufheben. Nun die andere Hälfte der Sahnefüllung einfüllen und glattstreichen. Jetzt die Kirschmarmelade auf der Sahne verteilen und mit einer Gabel leicht vermischen für einen schönen „Marmoreffekt“. Meine Marmelade war zu dickflüssig und so hatte ich nur "grobe Flecken" in der Sahne. 

Die geschichtete Torte jetzt für mindestens 45 Minuten in den Kühlschrank geben, damit sie fest wird.

In der Zwischenzeit kann der glasierte Dekorations-Blätterteigboden in 12 Tortenstücke eingeteilt werden. Dazu taucht man ein scharfes Kochmesser vor jedem Schnitt in heißes Wasser ein, damit die Glasur nicht daran kleben bleibt.

Die Tortenstücke auf die glattgestrichene Sahneschicht legen und mit Sahnetupfen verzieren. Auf jeden Tupfen eine Belegkirsche legen. 

Die Torte zum Durchkühlen in den Kühlschrank stellen.

zur Info und mein Tipp: mein hoher Tortenrahmen ist leider ein wenig eirig und nicht richtig rund. Deshalb war meine Torte auch nicht so ganz rund. Folglich passten die zugeschnittenen Tortenstücke nicht ganz auf die Torte und ich musste improvisieren. 
Ich habe auf die Sahneschicht 12 Sahnetupfen gespritzt, dann die Tortenstücke schräg aufgelegt. So passte alles und optisch sah die Torte auch noch gut aus. 


alles steht zum Schichten der Torte bereit


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Montag, 29. März 2021

Auszeichnung "Die 100 besten Rezepte der besten Foodblogger" - und ich bin dabei

Man kennt mich selten sprachlos, aber die Tage war ich es. Der Postbote brachte mir ein recht schweres Paket und über den Inhalt habe ich mich sowas von gefreut, das kann ich euch gar nicht sagen.

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Aber nun der Reihe nach . . .

Schon seit einigen Jahren veröffentliche ich ab und an Rezepte auf der Seite Rezeptebuch.com. Irgendwann im letzten Jahr las ich dann auf der Seite, dass sie einen Award vergeben wollen. Dass die Rezepte dann in einem Buch festgehalten werden, hatte ich irgendwie wohl überlesen oder übersehen . . . Denn gemeinsam mit dem Callwey Verlag haben sie den "Rezeptebuch Award 2021" zum ersten Mal für die besten Rezepte der besten Foodblogger vergeben und als opulentes Buch herausgebracht. 

Jedenfalles hatte ich mich mit drei Rezepten beworben und nicht mehr daran gedacht. Ende Januar bekam ich dann eine Mail, dass sie die Rezepte sichten und ich doch noch Fotos meiner eingereichten Rezepte in größerer Auflösung einschicken soll. Ob eines meiner Rezepte dabei sei, wurde noch nicht verraten.

Nun ja, hab ich gedacht, lass dich mal überraschen, was weiter passiert. Ich war immer noch der Ansicht, der Award würde online auf der Homepage vergeben.

Mitte März bekam ich dann wieder eine sehr nette Mail, dass eines meiner Rezepte dabei wäre, ich bitte meine Adresse für ein Belegexemplar angeben möge und ich bekäme dann das Buch zugeschickt. Das habe ich natürlich sofort getan und mich schon sehr gefreut. 

Dass das aber nun so ein wunderbares, sehr hochwertiges und wunderschönes gebundenes Buch geworden ist, und sogar mein Foto in dem Buch verwendet wurde, damit hat man mich absolut überrascht. Ich hätte nie damit gerechnet. Sämtliche Rezepte im Buch wurden mit den eingereichten Originalfotos der Blogger versehen. Und ein Rezept ist bald schöner als das andere. Ich habe schon ganz viele entdeckt, die ich demnächst mal ausprobieren möchte.

In dieses schöne Buch hat es mein Rezept vom Zwetschgenstrudel mit gehackten Mandeln und Müsli geschafft. Ich freue mich immer noch wie Bolle und bin stolz, dass mein Rezept ausgewählt wurde. Vielen Dank an die Redaktion vom Rezeptebuch.com, die sich für mein Rezept entschieden hat und Danke, lieber Callwey - Verlag, für das schöne Buchgeschenk.

Mein Tipp: dieses schöne Koch- und Backbuch ist auch ein schönes Geschenk für alle, die gerne kochen, sich bekochen lassen oder gerne in solchen Büchern blättern und stöbern. Und zwei meiner Freundinnen haben mir schon erzählt, sie hätten sich das Buch schon gekauft.

 




Blick ins Buch



dieses Foto findet ihr zusammen mit dem Rezept im Buch auf Seite 180


mein  Zwetschgen - Strudel  mit gehackten Mandeln und Müsli

für den Strudelteig:

  • 150 g Dinkelmehl 630er
  • 60 ml lauwarmes Wasser
  • 30 ml verquirltes Ei
  • 1 Teelöffel neutrales Öl
  • 1/2 Teelöffel Apfelessig
  • 1 Prise Vanillesalz

  • neutrales Öl zum Bestreichen der Teigkugel

das Mehl mit allen Zutaten vermischen und zu einem schönen, glatten, elastischen Teig kneten. Die Teigkugel mit Öl bestreichen und in Klarsichtfolie verpackt bei Zimmertemperatur 20 - 30 Min. ruhen lassen. 

Ein Küchentuch/Abtrockentuch dünn mit Mehl bestreuen. Da ist mein Mehlzerstäuber eine gute Hilfe. Den Teig auf das bemehlte Küchentuch legen und vorsichtig von der Mitte her mit dem bemehlten Handrücken und/oder bemehlten Händen ganz dünn ausziehen. Dabei darauf achten, dass die Ränder nicht zu dick sind und keine Löcher entstehen. 

Den Teig bis fast zum Rand ziehen. Eventuelle dicke Ränder abschneiden. Das Muster des Tuches sollte zu sehen sein. Dann den Teig mit etwas geschmolzener Butter bestreichen.

für die Füllung:

  • 600 g Zwetschgen
  • etwas zerlassene Butter
  • einige Esslöffel Müslimischung mit Nüssen und Mandeln
  • 50 g gehackte Mandeln
  • einige Esslöffel Paniermehl/ Semmelbrösel
  • Zimt und Zucker
  • etwas gemahlene Vanille aus der Mühle

  • zerlassene Butter zum Bestreichen
  • Puderzucker zum Bestäuben

Die Zwetschgen waschen, entkernen * und grob würfeln. Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.

Als erstes wird der ausgezogene Teig mit etwas flüssiger Butter bestrichen und mit etwas Paniermehl bestreut. Dabei an allen Seiten einen ca. 5 cm breiten Rand frei lassen. 

Die Zwetschgenwürfel mit Paniermehl vermischen, so wird austretender Saft der Zwetschgen aufgesogen. Auf das Paniermehl nun das Müsli und die Zwetschgenwürfel verteilen, Zimt und Zucker nach Geschmack darüber geben, ebenso die Mandelstückchen. Das Obst nur auf die Hälfte des Teiges geben (siehe Foto). 

Die schmalen Seiten nun über die Füllung legen und mit Hilfe des Tuches den Strudel von der schmalen Seite her möglichst eng einrollen. Den Strudel jetzt nicht vom Tuch nehmen, sondern zuerst ein Backblech mit Backpapier belegen und den Strudel vom Tuch vorsichtig auf das Backblech rollen. Die Naht soll unten liegen. 

Den positionierten Strudel mit flüssiger Butter bestreichen und in den vorgeheizten Ofen schieben und ihn hellbraun backen. Sieht er zu "trocken" aus, ihn zwischendurch nochmals mit etwas geschmolzener Butter bestreichen. Die Backzeit beträgt ca. 35 - 40 Min. 

Wenn der Strudel nur noch lauwarm ist, wird er mit Puderzucker bestreut und dann kann auch schon serviert werden. Aber natürlich schmeckt er auch kalt . . . 

Dazu passt sehr gut eine selbstgekochte echte Vanillesauce , geschlagene Vanillesahne und/oder auch eine Kugel  selbstgemachtes Vanille - Eis .   

* Tipp: die Zwetschgenkerne nicht wegwerfen, probiert doch mal, daraus einen "Amaretto"  selber herzustellen


mein Zwetschgenstrudel mit gehackten Mandeln und Müsli

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ich bin dabei und ich freue mich sehr 😊






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dieses Siegel darf ich auf meiner Seite verwenden

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Samstag, 27. März 2021

Mändelchen - Pudding (wie früher)

Wer kennt ihn noch? Den berühmten "Mändelchenpudding", den es schon im 19. Jahrhundert gab. Noch heute wird er hergestellt und die Packung sieht immer noch so aus, wie ich ihn als Kind kennengelernt hatte. Meine Mutter liebte diesen Pudding auch schon als Kind und als wir klein waren, gab es diesen leckeren Pudding ab und an Sonntags zum Nachtisch.

Vor einiger Zeit hatte ich mal ein Päckchen gekauft, aber der Pudding hat mir nicht mehr so gut geschmeckt, wie ich ihn in Erinnerung hatte. Er schmeckte mir irgendwie ein wenig künstlich und zu sehr nach Mandelaroma. 

Da ich ja gerne herumexperimentiere, hab ich mich mal selber an einen Mändelchenpudding gewagt. Heraus kam ein leckerer Grießpudding mit leichtem Mandelgeschmack. Uns hat er sehr gut geschmeckt, obwohl er nach dem Abkühlen doch recht fest war. Aus diesem Grund habe ich mein Rezept hier auch korrigiert (ich hatte 150 g gGrieß genommen) und habe jetzt etwas weniger Grieß im Rezept aufgeschrieben. 

Vielleicht fragt ihr euch jetzt, wieso in meinem Mändelchenpudding keine Mandeln sind. Früher waren Mandeln mit Sicherheit sehr teuer und so kamen nur einige wenige zerriebene Mandeln in den Grießpudding und bestimmt noch Mandelaroma. Das wurde dann über Jahrzehnte so beibehalten. Da ich aber kein Freund von künstlichen Aromastoffen bin und Mandelmehl nicht ganz so viel Aroma hat, habe ich mir mit Marzipan geholfen. Marzipan besteht ja aus gerösteten, mit Rosenwasser verfeinerten, feinst zerriebenen Mandeln und dadurch hat es viel Mandelaroma und schmeckt sehr aromatisch. So habe ich in mein Rezept statt Mandeln etwas Marzipan hineingegeben. Das Resultat fand ich sehr lecker.

Aber ganz ehrlich . . . so lauwarm und direkt aus dem Topf hat er mir am besten geschmeckt . . . 

Ich bin schon gespannt, wie er euch schmecken wird, ob ihr ihn auch mögt. Ich würde mich über einen Kommentar sehr freuen.




Mändelchen - Pudding  (wie früher)    Zutaten für eine Puddingform, ca. 6 - 8 Portionen
  • 1 Liter Vollmilch
  • 1/2 Vanilleschote
  • 40 g Marzipan

  • 100 g Zucker
  • 130 g Weichweizengrieß
  •  
  • 1 Eigelb Gr. L
  •  
  • 1 Eischnee Gr. L
  • 1 Prise Vanillesalz *

das Ei trennen, den Eischnee mit der Prise Salz steif schlagen und in den Kühlschrank stellen. 

Die Milch mit der aufgeschnittenen und ausgekratzten Vanilleschote und dem Marzipan in einen Topf geben und fast bis zum Kochpunkt erhitzen. Dabei mit einem Schneebesen gut rühren. Ist die Milch sehr heiß, den Herd ausstellen und die Vanille für ca. 15 Minuten (oder länger) in der Milch ziehen lassen. Das Marzipan soll sich außerdem auflösen.

In der Zwischenzeit die Puddingform mit kaltem Wasser ausspülen und bereitstellen.

Die Milch jetzt zum Kochen bringen, den Zucker zugeben und die Vanilleschote * entfernen und beiseite legen. Wenn alles köchelt, den Grieß dazugeben, nochmals kurz aufkochen lassen und den Topf vom Herd nehmen und ihn ein paar Minuten stehen lassen. So kann der Grieß quellen. Ab und an mit dem Schneebesen durchrühren.

Den Grießbrei in eine Schüssel umfüllen, das Eigelb unterziehen und zuletzt das steifgeschlagene Eiweiß vorsichtig unterziehen.

Den Mändelchenpudding in die ausgespülte Form geben und die Form mit einem Deckel sofort verschließen, oder eine Klarsichtfolie direkt auf den heißen Pudding legen, damit sich keine Haut bildet. Nach dem Abkühlen den Pudding in den Kühlschrank stellen.

* mein Tipp für die Vanilleschote:

die Vanilleschote hat immer noch genug Aroma für weitere Anwendungen. Man spült sie ab und lässt sie auf einem Küchenkrepp kurz trocken und gibt sie anschließend in ein Schraubglas mit Zucker. Die Schote mit dem Zucker bedecken und alles gut ziehen lassen. Ab und an schütteln. Die Schote im Zucker lassen. So hat man nach ein paar Tagen echten Vanillezucker und braucht keinen kaufen. Möchte man wieder einen Pudding kochen, kann man die Schote ohne Weiteres nochmals benutzen und den Vorgang mehrfach wiederholen. Den Tipp habe ich vor Jahren mal in einer TV Sendung gehört. Ich meine Herr Schuhbek hätte den Tipp damals verraten. 

Das gleiche geht auch mit Salz. So hat man sein eigenes Vanillesalz.


kleiner Gag am Rande . . . 







Donnerstag, 25. März 2021

Stoff-Osterhase im Blumentopf

Kaum ist Weihnachten vorbei, schon ist Ostern da. Die Zeit vergeht (gefühlt) immer schneller und mein Zeitgefühl ist mir Dank Corona auch abhanden gekommen. 

So ist es nun wirklich an der Zeit euch noch einmal meine Stoff-Osterhasen im Blumentopf vorzustellen. Ich liebe diese Hasen. Schon vor über 20 Jahren habe ich welche in Texas genäht und ich habe sie immer noch. Und da sie auch schnell zu nähen und zu basteln sind, ihr vielleicht noch Zutaten zu Hause habt, so könnt ihr auch gleich mit dem Basteln loslegen.







Wie gefallen euch denn meine Osterhasen aus Stoff, die fröhlich über einen Blumentopf hüpfen? Na ja, hüpfen ist vielleicht ein wenig übertrieben, da sie ja einen Stock im Bauch haben, aber durch die Schleifen wird der Stock ein wenig überdeckt. . . 

Die Hasen sind aus Baumwollstoff und mit Bastelwatte gefüllt und stecken in einem mit Steckmasse gefüllten Blumentopf. Schleife drum und etwas Gras auf den Topf, fertig. Ich mag sie sehr gerne und sie erfreuen einen auch noch nach Ostern.

Mein Tipp für ganz Eilige: 
Wer keine Nähmaschine hat, kann sie natürlich auch mit der Hand nähen oder man nimmt einen Bastelkleber. Dafür einfach den Stoff links auf links legen und den Rand schmal mit Kleber bestreichen und die beiden Stofflagen zusammenkleben. Nach dem Trocknen fortfahren wie beschrieben.


was benötigt man für einen Hasen? Man nehme:
  • ein Stück Papier
  • Bleistift
  • Baumwollstoff
  • Schere
  • Stecknadeln
  • Nähgarn
  • Nähmaschine
  • Füllwatte
  • Kochlöffel
  • Holzstab
  • Schleifenband
  • Blumentopf
  • Steckmasse 
  • Ostergras oder Heu
  •  
  • Bastelkleber

den Hasen zeichnet man in gewünschter Größe und Form auf ein Blatt Papier und schneidet ihn aus. Den Stoff legt man rechts auf rechts, legt den Hasen darauf, steckt ihn mit Stecknadeln fest und zeichnet ihn auf. Mit der Maschine dann auf der aufgemalten Linie mit kleinem Steppstich entlang nähen.  Achtung, an der Bauchunterseite ca. 3 cm zum Wenden offen lassen. Nun den Hasen knappkantig neben der Steppnaht ausschneiden. An den schmalen Stellen zwischen den Ohren und dem Rücken und vorne an den Pfötchen den Stoff vorsichtig bis zur Naht einschneiden. Den Hasen mit Hilfe eines Kochlöffels vorsichtig wenden und alle Ecken herausarbeiten. Den Hasen mit Bastelwatte füllen.

Steckmasse in den Blumentopf stecken, einen Holzstab mittig hineinstecken und jetzt den Hasen aufstecken. Auf den Boden des Topfes etwas Gras legen und einige Schleifen unter dem Bauch des Hasens befestigen. Fertig. Sollten die Schleifen rutschen, entweder mit einer Stecknadel am Hasen feststecken oder mit etwas Garn am Hasen festnähen.



den Stoff doppelt zuschneiden, unten bitte die Öffnung beim Nähen offen lassen. Das wird die Wendeöffnung.


hier lag der Stoff links auf links und die Naht liegt außen. Den Stoff habe ich dann knappkantig ausgeschnitten.
Die Anleitung für die Origami - Schmetterlinge findet ihr >hier<



nach dem Aufmalen wird der Stoff auf der Linie abgesteppt (blauer Hase), dann ausgeschnitten (gelber Hase). 
Nun noch wenden und mit Bastelwatte füllen.

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das sind meine Texas-Hasen, die ich 1997 genäht habe


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Ich wünsche euch trotz Corona ein schönes Osterfest




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weitere Deko- und Bastelideen für Ostern findet ihr hier:










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Mittwoch, 24. März 2021

Prasselkuchen mit Stachelbeeren und Haferflocken-Zimt-Streuseln

Kuchen backen macht Spaß. Manchmal nehme ich mir ganz viel Zeit für einen besonderen Kuchen oder eine schöne Torte, aber manchmal mag ich es etwas flotter. Dann bevorzuge ich Kuchen, die wirklich schnell fertig sind und nicht viel Arbeit machen.

So einen Kuchen möchte ich euch heute vorstellen. Es ist ein Prasselkuchen. Ich hatte letztens ein Rezept eines solchen Kuchens gesehen. Er bestand nur aus Blätterteig, Marmelade und Streuseln mit Zuckerguß obendrauf. Ich fand ihn nicht schlecht und er sah sehr lecker aus. Aber warum er so heißt kann ich nicht wirklich sagen, er besteht jedenfalls immer aus Blätterteig. Ich vermute mal, vielleicht heißt er aufgrund der Streusel so, die auf den Teig "prasseln" ? Keine Ahnung. Aber egal wie er sich nennt, mein heutiger Kuchen ist sehr lecker geworden.

Dieser Prasselkuchen hier besteht aus buttrig-blättrigem Blätterteig, fruchtigen Stachelbeeren und knusprigen Zimt-Streuseln. Den Zuckerguß hab ich weggelassen . . . bzw. ich hab ihn schlichtweg vergessen. Das war aber nicht verkehrt.

Und hier ist nun mein Rezept für "Prasselkuchen mit Stachelbeeren und Haferflocken-Zimt-Streuseln". Lasst ihn euch schmecken, egal ob mit Marmelade oder Frucht. Erlaubt ist was gefällt.



für einen quadratischen Prasselkuchen mit Stachelbeeren und Haferflocken-Zimt-Streuseln benötigt man:

  • 100 g Dinkelmehl 630er
  • 50 g Haferflocken
  • 80 g Zucker
  • eine Prise Vanillesalz
  • etwas Vanille
  • 1/2 Teelöffel Ceylon-Zimt

  • 100 g dickflüssige Butter

die trockenen Zutaten alle mischen, die flüssige Butter dazu geben und alles mit einer Gabel zu nicht zu großen Streuseln rühren. Die Streusel dann in den Kühlschrank stellen, damit die Butter wieder fest wird.

  • eine Rolle Butter - Blätterteig (280 g Fertigprodukt aus dem Kühlregal)
aus dem Kühlschrank nehmen und ein mit Backpapier belegtes Blech vorbereiten, den Backofen auf 200°C Umluft bzw. 210°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Blätterteig entrollen und quadratisch zuschneiden. Den restlichen Teig in 12 gleichbreite Streifen schneiden und diese übereinander auf dem Teigquadrat als Rand auflegen und leicht festdrücken.

  • ein 700g - Glas Stachelbeeren (ca. 360 g Abtropfgewicht)
  • 1 - 2 Esslöffel Speisestärke
die abgetropften Stachelbeeren mit der Stärke mischen und auf dem Teigquadrat flach verteilen, den Rand frei lassen. Die Streusel aus dem Kühlschrank nehmen und gleichmäßig auf den Stachbeeren verteilen. Den Rand dabei unbedingt frei lassen, damit er schön aufgehen kann.

Den Kuchen mittig in den vorgeheizten Ofen schieben und in ca. 25 Min. golden backen.

Frisch gebacken schmeckt er natürlich am besten, aber selbst am nächsten Tag ist er noch knusprig und sehr lecker. Bitte beachten, der Kuchen darf nicht abgedeckt werden, sonst ist er am nächsten Tag nicht mehr knusprig. Man kann ihn höchstens mit einem Küchenkrepp abdecken, aber auf keinen Fall mit einer Haube oder Folie.


making of "Prasselkuchen"




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