Ich hab mal wieder etwas ausprobiert. Der Name meines Blogs ist schließlich Programm. Dieses Mal sind es Bärlauchperlen bzw. Bärlauchkaviar. Solche Kügelchen kennt manch einer schon mit Balsamico oder auch Fruchtperlen, die man über ein Dessert geben kann.
Solche Perlen sind einfach herzustellen. Man kleckert vielleicht etwas herum, weil man am Anfang nicht so weiß wie man das anstellen soll, aber der Vorgang ist nicht schwer.
Ich habe es jetzt mit Bärlauch ausprobiert. Von lieben Freunden bekam ich eine größere Menge frischen Bärlauch. Sie haben im Garten jede Menge, es ist der Wahnsinn, wieviel da wächst. Und jährlich wird er mehr. So habe ich mich jetzt an das Experiment Bärlauchkaviar gewagt.
Knapp ausgedrückt kann man sagen, der Bärlauch wird geschnitten, mit Wasser fein püriert. Ein Glas mit Öl wird in den Froster gestellt. Den pürierten Bärlauch gießt und drückt man durch ein feines Sieb, fängt die Flüssigkeit auf. Diese wird mit Agar - Agar aufgekocht, etwas abgekühlt und dann tropfenweise in das kalte Öl getropft. Perlen im Öl kurz stehen lassen, abseihen, mit kaltem Wasser abspülen, fertig.
Ich muss vielleicht noch ein wenig üben, damit die Perlen etwas gleichmäßiger werden, aber das Experiment hat geklappt. Wir haben die Perlen am nächsten Tag über den Salat gestreut und es hat uns sehr gut geschmeckt.
Aber auch über Tomate - Mozarella gestreut, bei einem gekochten Ei oder auf kleinen Häppchen als Deko wird der Bärlauchkaviar sehr gut schmecken. Probiert es aus, es wird euch bestimmt gefallen.
Bärlauchkaviar oder Bärlauchperlen
- ein hohes Glas mit neutralem Rapsöl
- 100 g Bärlauch
- 150 ml Wasser
- 200 ml Bärlauchflüssigkeit
- 4 g Agar - Agar - Pulver (bei 5 g werden sie bestimmt noch etwas fester)
mein Tipp: wenn man, so wie ich, zum Ausprobieren eine kleinere Menge Öl genommen hat, dann muss man zwischendurch die Perlen abgießen und das Öl erneut kühlen. Die Flüssigkeit solange in heißes Wasser stellen, damit sie nicht fest wird. So kann man nach und nach die gesammte Flüssigkeit zu Perlen verarbeiten.
** Den übrig gebliebenen, ausgedrückten Bärlauchbrei kann man ohne weiteres in ein Schraubglas geben, mit dem aufgefangenen Öl verrühren und so viel Öl aufgießen, dass der gesamte Bärlauch von Öl bedeckt ist. Das ist wichtig, das Öl konserviert in dem Fall. So hat man für Salatsaucen, Pesto und Co. frischen Bärlauch zur Hand. Im Kühlschrank hält er sich sehr gut. Oder man friert das Ganze ein. Das klappt auch.
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