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Dienstag, 25. November 2025

homemade Döner aus dem Backofen - der neueste virale Trend im Internet

Letztens hatte ich durch Zufall im Internet ein Video gesehen, wie man ganz unkompliziert zu Hause Döner selber herstellen kann. Ich fand die Zubereitungsart sehr interessant, und der fertige Döner sah auch sehr gut und lecker aus.

Wie es dann so ist, wenn man ein Video sieht, dann wird einem durch den Algorithmus im Internet bei Facebook und Instagram laufend Ähnliches angezeigt. Mit anderen Worten, ich bekam X Dönervideos angezeigt, wie man diesen zu Hause im heimischen Herd im Backpapier zubereiten kann.

Wie man sich nun unschwer denken kann, habe ich mich jetzt auch daran begeben. Ab und an essen wir auch sehr gerne mal einen Döner bzw. Lahmacun mit Dönerfleisch.

Und so gab es jetzt bei uns zu Hause selbstgemachten Döner. Ich kann nur sagen, das Zubereiten war einfach und ging recht flott und das Ergebnis war saulecker. Sorry, für das Wort, aber meinem Mann und mir hat es mega gut geschmeckt. Ich hatte die Würzung sehr gut hinbekommen, schon beim Probieren der rohen Masse war ich vom Geschmack sehr angetan und freute mich schon auf das fertige Ergebnis. Und das wurde so lecker wie erhofft.

Wichtig ist meiner Meinung nach, die Zwiebel und den Knoblauch fein zu reiben und dann mit den Gewürzen zum Fleisch zu geben und alles sehr gut zu verkneten. Je länger man alles knetet, desto besser wird das Ergebnis. Beim nächsten Mal werde ich das Fleisch noch im Mixer feiner mixen, dann wird es optisch im Endergebnis bestimmt noch besser als es so schon war. Außerdem habe ich das gewürzte Hack zum Durchziehen noch einige Zeit in den Kühlschrank gestellt, die Idee war auch eine gute.



Döner aus dem Backofen  2 Portionen

  • 400 g Rinderhack
  • 3 kleine Zwiebeln, fein gerieben
  • 3 kleine Knoblauchzehen, fein gerieben
  • knapp 1 Teelöffel feines Salz
  • 1 Teelöffel Paprikapulver 
  • 1/4 Teelöffel geräuchertes Paprikapulver 
  • 1 Teelöffel Kreuzkümmel (Cumin), gemahlen
  • 1/2 Teelöffel schwarzer Pfeffer, gemahlen
  • 1 Teelöffel Kebap&Gyros Gewürzkräutermischung (u.a. Rosmarin, Basilikum, Thymian, Chili) (meine Gewürzmischung ist von Potluck)
  •  
  • 3 Bögen Backpapier
  •  
  • 1 große rote Paprikaschote, entkernt und geachtelt
  • etwas Olivenöl
  •  
  • 200 g griechischer Joghurt, 10%
  • 1 geriebene Knoblauchzehe
  • 1 Esslöffel Mayonnaise 
  • Pfeffer
  • Salz
  • 1 Schuß Olivenöl

  • 1 Stück Gurke, gewürfelt oder in Streifen geschnitten 
  • Tomaten Würfel oder Scheiben
  • 2 kleine Fladenbrote
  • Pul Biber (mild)

Das Hack und sämtliche Gewürze mit der Hand sehr gut durchkneten und durchmischen. Den Einmalhandschuh dabei bitte nicht vergessen. So lange kneten, bis die Masse homogen ist. Die Hackmasse abschmecken und ggfls. nachwürzen. 
Man könnte die Masse auch noch im Thermomix/Mixer/Foodprozessor feiner mixen, dann hat das Endergebnis optisch noch mehr Ähnlichkeit mit dem Döner aus der Imbissbude.

Die Hackmischung einige Zeit zum Durchziehen in den Kühlschrank stellen.

Die Hackmasse auf zwei Backpapiere verteilen, einen weiteren Bogen auf das erste legen und mit einem Rollholz das Hack in Größe des Backpapieres gleichmäßig und dünn ausrollen. Dann das obere Backpapier abziehen. Den Bogen mit der Hackmasse von der breiten Seite her ca. 5 cm einschlagen, leicht festdrücken und aufrollen bzw. falten. Diese Rolle dann auf ein Backblech legen.

Mit dem zweiten Bogen ebenso verfahren. 

Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen,  

Die Paprika mit der Haut nach oben mit auf das Backblech legen und etwas Olivenöl darüber geben. 

Das Blech mittig in den vorgeheizten Ofen schieben und ca. 20 Minuten backen, bis das Fleisch gar und leicht gebräunt ist und die Paprika auch Grillspuren hat.

Währenddessen den Joghurt mit Mayonnaise, Knoblauch, Salz, Pfeffer und Öl verrühren und abschmecken und zur Seite stellen. 

Die Gurke und Tomaten in Stücke oder Scheiben schneiden.

Das Fleisch aus dem Backpapier entrollen. Ich habe das Fleisch noch weitere 5 Minuten im Backofen bräunen lassen. Dann das Dönerfleisch in Stücke reißen oder schneiden.

Das Brot aufbacken und eine Tasche hineinschneiden, mit der Knoblauchsauce innen bestreichen,  Gurke, Tomate und Fleisch hinein geben. Mit Sauce beträufeln und mit etwas Pul Biber würzen.

Guten Appetit.

PS.: Rotkohl und Eisbergsalat (in feinste Streifen geschnitten) hatte ich nicht im Haus, das gehört sonst auch noch in den Döner, auch feine Zwiebelstreifen mag der ein oder andere. Belegt euren Döner bitte so wie ihr ihn am liebsten mögt.



war das lecker - hier noch eine Detailaufnahme mit Knoblauchsauce und Pul Biber.






Freitag, 21. November 2025

Bunte Chinapfanne mit würzigem Rinderhack

Wir essen sehr gerne eine bunte Chinapfanne. Meist fällt sie jedes Mal anders aus, weil die Zutaten so variabel und austauschbar sind, dass man nach Lust und Laune das in den Wok "wirft", wonach einem gerade der Sinn steht.

Nur bei der Würzung des Hackfleisches bleibe ich meinem Rezept treu, denn das schmeckt so gut, da braucht es keine andere Würzung.

Mit anderen Worten, nehmt meine Rezeptur hier als Anregung. Ich würze so eine Chinapfanne (auch die ohne Fleisch) nur mit Knoblauch, Ingwer, Sojasauce und geröstetem Sesamöl. Manchmal auch noch mit Kokosöl. Das reicht als Würzung total aus.

Ich bin schon gespannt, wie euch die Pfanne schmeckt. Gebt doch mal Bescheid und lasst es euch schmecken.



Bunte Chinapfanne mit würzigem Rinderhack   für 4 Portionen benötigt man:

  • 500 g Rinderhack
  • 5 -  Gewürze -  Pulver
  • Sojasauce
  • geröstetes Sesamöl
  •  
  • etwas Kokosnussöl 
  • 1 dicke Zwiebel
  • 5 cm Ingwer, fein gewürfelt
  • 2 große Knoblauchzehen, fein gewürfelt

  • einige MuErr bzw. Wolkenohrpilze 

  • etwas neutrales Öl
  • ca. 250 g Champignons, in dickere Scheiben geschnitten
  • 2 dicke Möhren, fein gestiftelt
  • 1 gehäufter Teelöffel brauner Zucker
  • 1 mittlere Zucchini, gestiftelt
  • 5 Lauchzwiebeln
  • 1 rote Paprika, gewürfelt
  • 1 gelbe Paprika, gewürfelt

das Hack mit etwas 5-Gewürze-Pulver mischen, dann etwas Sojasauce und geröstetes Sesamöl zugeben, alles gut durchrühren und mindestens 1 Std. gut durchziehen lassen. Zwischendurch immer wieder mal rühren.

Die MuErr-Pilze klein hacken, mit kochendem Wasser übergießen und ca. 20 Minuten stehen lassen. Dann das Wasser abgießen und erneut die Pilze mit kochendem Wasser übergießen und stehen lassen.

In der Zwischenzeit alle Gemüse klein schneiden und/oder würfeln. Alle Zutaten bereit stellen.

Den Wok auf höchster Stufe trocken erhitzen. Wenn er heiß ist etwas Kokosnussöl hineingeben, erhitzen und den Wok damit ausschwenken.

Als erstes das Hack krümelig - braun braten und zur Seite schieben oder herausnehmen. Die Zwiebel golden anbraten, den Ingwer und den Knoblauch dazu geben und weiter braten. 

Alles aus dem Wok nehmen und beiseite stellen. Dann die Champignons in heißem Fett leicht golden anbraten, dann die Möhren dazu geben und den Zucker. 

Alles mischen, etwas Sojasauce am Rand entlang zugießen, die MuErr-Pilze dazu geben. Die Hackmischung ebenfalls dazu geben und den Deckel schließen. Ca. 5 Min. auf etwas kleinerer Flamme dünsten lassen.

Alles gut im Wok miteinander mischen, dann die Lauchzwiebeln, die Zucchinistifte und den Paprika zugeben, wieder gut mischen und noch kurz einige Minuten pfannenrühren. Aber alles soll knackig bleiben. Die fertige Chinapfanne mit Sojasauce und geröstetem Sesamöl abschmecken. 

Fertig ist meine leckere Chinapfanne.




Sämtliche Zutaten stehen bereit, dann kann "gewokt" werden. Das war hier eine leicht abgewandelte Chinapfanne.












Freitag, 20. Juni 2025

Cevapcici aus dem Airfryer mit Paprika - Tomaten - Reis

Seit einiger Zeit sind wir Besitzer eines Airfryers. Man wird mit der Zeit doch mit diesem Virus angesteckt, vor allem wenn Sohnemann einen hat (Ninja Double Stack XL) und damit mehr als zufrieden ist. Wir haben das gleiche Modell gewählt und es klappt prima. Man muss zwar manchmal ein wenig "üben", weil es doch ein anderes Kochen ist als auf dem Herd, aber man tastet sich langsam heran und das Ergebnis ist dann wie gewünscht. Der Airfryer hat dann den Platz unserer alten, kaum benutzen Mikrowelle eingenommen. Diese hat noch einen Abnehmer gefunden und musste nicht entsorgt werden.

Nun gab es Cevapcici. Die wurden sehr gut. Wunderbar kross rundherum, man hatte keinen bespritzen Herd und das Fett tropfte in die Auffangschale. Ich fand das klasse und geschmacklich waren sie auch sehr gut.


An der Form der Cevapcici muss ich wohl noch etwas arbeiten . . . 



Zu den Cevapcici schmeckt sehr gut ein Paprika - Tomantenreis und ein Klecks Ajvar. Hier hatte ich damals die Cevapcici in der Pfanne gebraten.

Cevapcici aus dem Airfryer 

  • 400 g Hackfleisch, gemischt oder Rinderhack
  • 100 g Zwiebel, sehr fein gewürfelt 
  • 2 - 3 Knoblauchzehen, fein gerieben
  • 3/4 Teelöffel Salz
  • 1/4 Teelöffel Natron (das macht die Röllchen etwas lockerer)
  • 1/2 Teelöffel schwarzer Pfeffer, gemahlen
  • 1 Teelöffel Paprikapulver, edelsüß
  • 1 Teelöffel Paprikapaste
  • einige Chiliflocken
  • 1 Esslöffel Olivenöl 

  • neutrales Öl zum Bestreichen der Röllchen


das Hackfleisch mit sämtlichen Zutaten unter Hilfe der Küchenmaschine (mit dem Flachrührer) einige Minuten auf kleiner Stufe kneten, bis eine homogene Masse entstanden ist. Stattdessen kann man die Masse auch mit den Händen (bitte Einmalhandschuhe benutzen) ordentlich kneten, bis das Hack homogen ist. 

Aus dem Teig dann daumendicke Röllchen formen und abgedeckt im Kühlschrank mindestens zwei Stunden gut kühlen lassen. Dabei kann das Fleisch gut durchziehen.

Die Röllchen auf die Crisperplatte/ den Gittereinsatz der Airfryerschublade legen, mit neutralem Öl bestreichen und bei 180°C (airfry) in ca. 10-12 Minuten knusprig braten. 

dazu passt sehr gut 

Paprika-Tomatenreis

  • 2 Schalotten oder kleine Zwiebeln
  • etwas natives Olivenöl
  • 1 rote Paprikaschote
  • 2 Tomaten
  • 1 Esslöffel Tomatenmark
  • 1 cup (220ml) Basmatireis (gut abgespült)
  • 2 cup (440ml) Brühe
  • evtl. Salz

Den Reis in einem feinen Sieb kurz abbrausen und abtropfen lassen. Die Schalotten fein würfeln, die Paprika waschen, entkernen und würfeln. Die Tomaten waschen, evtl. enthäuten, dann entkernen und ebenso würfeln. 

Das Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebelwürfel anschwitzen. Die Paprika dazu geben und anrösten. Das Tomatenmark dazu geben und die Tomatenwürfel. Ist alles gut angeschwitzt, den Reis dazu geben, alles gut mischen und die Brühe angießen. Deckel drauf und 15 Minuten leise köcheln lassen. Den fertigen Reis umrühren und abschmecken.






Diese Tomatenauswahl habe ich auf dem Campo dei Fiori in Rom fotografiert.










Samstag, 27. April 2024

Bunter Spargeltopf mit gebratenen Hackbällchen

Wir sind mitten in der Spargelzeit und jedes Jahr freuen wir uns auf diesen leckeren Gemüsetopf. Er ist schnell gekocht, lässt sich gut aufwärmen und schmeckt sehr lecker.

Ich rede auch nicht lange um diesen Topf herum, hier kommt direkt mein erprobtes Rezept.

Obwohl es nur sehr wenige und unspektakuläre Zutaten sind, schmeckt das Ergebnis doch unerwartet gut. Klasse ist auch, dass die Hackbällchen sehr locker sind, obwohl kein Ei zur Bindung enthalten ist. Man sollte sie nur recht kräftig abschmecken, dann schmecken sie besonders gut. Wichtig ist in diesem Gericht auch der Schnittlauch. Also bitte nicht vergessen oder weglassen. Hat man keinen frischen, dann kann man auch gut gefriergetrockneten Schnittlauch nehmen.

Als Abwandlung kann man gut grünen und weißen Spargel nehmen. Die Hackbällchen können auch mit auf die Gemüse gelegt werden, falls man sie nicht braten möchte.


Spargeltopf mit gebratenen Hackbällchen in reichlich Sauce


Bunter Spargeltopf mit gebratenen  Hackbällchen,  4 Portionen

für den Gemüsetopf:

  • 8 Stangen weißer Spargel (oder grün und weiß gemischt)
  • 4 mittlere Möhren
  • 3 mittlere Kartoffeln
  • 1 mittlere Kohlrabi
  • etwas Butter und etwas Rapsöl

  • 350 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Sahne
  • 1/2 Bund Schnittlauch
  • etwas Speisestärke zum Binden der Sauce

für die Hackbällchen: 

  • 400g gemischtes Hackfleisch (halb und halb)
  • 4 Esslöffel Frischkäse
  • 3 Esslöffel Paniermehl
  • 1/2 Teelöffel Salz 
  • Pfeffer, Muskat
  • 1/2 Bund Schnittlauch
  •  
  • etwas neutrales Öl  

für die Bällchen alles vermengen und würzig abschmecken. Kleine Bällchen formen und beiseite stellen.

Für den Gemüsetopf alle Gemüse waschen, schälen und in gleichgroße Stücke schneiden. 

Die Butter mit dem Öl in einem ausreichend großen Topf erhitzen und die Möhren-, Kartoffel- und Kohlrabiwürfel andünsten. Mit ca. 350 ml Brühe ablöschen und alles zum Köcheln bringen.

Den Topf mit einem Deckel verschließen und alles ca. 5 Minuten leise garen. Dann die Spargelstücke dazu geben und weitere 10 Minuten garen. Alles sollte noch leicht bissfest sein. Am Ende der Garzeit die Sahne angießen und aufkochen lassen.

Für die Hackbällchen eine beschichtete Pfanne erhitzen, das Öl hineingeben und die Bällchen rundherum golden braten.

Wenn alles gar ist, den Gemüsetopf mit Salz und Pfeffer abschmecken. Evtl. noch mit etwas Speisestärke andicken, wenn man die Sauce etwas sämiger mag. Als letztes den restlichen Schnittlauch dazugeben, fertig, lecker. Guten Appetit.

Tipp: man kann das Gericht auch sehr gut einfrieren - und es schmeckt auch aufgewärmt sehr gut. Die Hackbällchen schmecken sehr gut gebraten oder aber auch, wenn man sie mit auf die Gemüse legt und sie mitdünstet.

 

Spargeltopf mit weißem und grünem Spargel. Hier war die Sauce nicht so angedickt.


Hier hatte ich die Hackbällchen mit auf den Spargeltopf gelegt und alles zusammen leise köcheln lassen bis alles gar war.

 

Alle Zutaten stehen bereit und die Bällchen sind zubereitet.








Samstag, 9. September 2023

Börek Teigtaschen mit würziger Füllung

Mein heutiges Rezept der Börek Teigtaschen mit würziger Füllung ist für mich eine absolute Premiere. Schon des öfteren hatte ich im Internet Videos gesehen, die die Teigzubereitung zeigten. Der Teig wird hauchdünn ausgerollt, gefettet, gefaltet, gekühlt, ausgerollt, gefüllt und gebacken. Mein Ehrgeiz war geweckt und so habe ich mich jetzt an die Zubereitung der Börek gewagt. Schwer sind sie nicht zu machen, aber es ist für Ungeübte (so wie mich in diesem Fall) doch schon eine kleine Herausforderung. Zumal das Ausrollen doch eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt. 

Aber das Ergebnis hat sich gelohnt. Die Teigzubereitung mit Ausrollen, Füllen und Backen hat gut geklappt. Und geschmacklich waren sie auch 1A. Ich hätte mir nur den Teig ein wenig blättriger/knuspriger vorgestellt, denn das türkische Video *, was ich angeschaut habe, zeigte diese Börek sehr blättrig. Fachleute unter euch können mir vielleicht einen Tipp geben, was ich beim nächsten Mal besser machen könnte. 

Obwohl ich mit meinem Ergebnis mehr als zufrieden war, werde ich das nächste Mal versuchen, den Teig dann noch dünner auszurollen. Nun aber zum Rezept. Ich hoffe ihr kommt mit meiner Anleitung klar und sie werden euch ebenso schmecken wie uns. 

* dieser Beitrag kann +++WERBUNG ohne Auftrag+++ enthalten (Verlinkung/Video)



Börek Teigtaschen mit würziger Füllung


Hackfüllung:
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas Olivenöl
  • 300 g Rinderhack
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 1/2 Teelöffel Schwarzer Pfeffer
  • 1/2 Teelöffel Paprikapulver

  • 1 gehäufter Teelöffel Oregano
  • 1 gehäufter Teelöffel Thymian
  • 1/2 Teelöffel Pul Biber (Paprikaflocken, edelsüß)
Die Zwiebel und den Knoblauch fein würfeln, nacheinander in heißem Öl golden anbraten, dann das Hack zugeben und krümelig braten. Mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen, dann Kräuter nach Geschmack dazu geben, pikant abschmecken und alles beiseite stellen. 

Teig:

  • 500g Mehl
  • 10 g Salz
  • 10 g Backpulver

  • 1 Esslöffel Apfelessig
  • 1 Ei, Gr. L
  • 125 ml neutrales Öl   
  • 125 ml Milch  
  • ca. 60 ml Wasser
  •  
  • ca. 100 - 150 g ganz weiche Butter
  •  
  • 1 Eigelb
  • etwas Milch/ Kondensmilch
  •  
  • etwas Sesam zum Bestreuen

Die trockenen Zutaten gut vermischen, dann mit den restlichen Zutaten alles zu einem sehr elastischen, glatten Teig verkneten. Das kann durchaus 5 Minuten dauern. Zu einer Teigkugel formen und in 12 gleichgroße Teile teilen. Jede Teigkugel rund wirken und beiseite stellen.

Jede Kugel gleichgroß und möglichst dünn ausrollen, ca. 15 - 18 cm im Durchmesser. Eine Klarsichtfolie schon bereit legen. 

Die erste Teigplatte gleichmäßig und ganz dünn mit der Butter bestreichen, mittig auf die Folie legen. Den Vorgang mit den nächsten 4 Teigplatten wiederholen. Jede gebutterte Platte auf die erste legen. Die 6. Platte nur noch auf den Teigstapel legen. Alles etwas andrücken und die Folie über den Teigstapel schlagen. Das Päckchen auf einen Teller legen.

Den Vorgang mit den anderen 6 Teigplatten wiederholen. Beide Päckchen zum Durchkühlen für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Die Butter soll fest werden.

Jetzt wird ein Teigpäckchen beidseitig bemehlt, dann zu einem möglichst dünnen, großen Rechteck ausgerollt. Die Oberseite dünn und gleichmäßig bis zum Rand mit weicher Butter bestreichen. Dann das Rechteck wie folgt einschneiden:

Das Rechteck teilt man gedanklich in 12 gleiche Rechtecke, an jeder langen Seite werden drei Schnitte gemacht, an einer kurzen Seite zwei. Zur Veranschauung habe ich weiter unten Fotos bereit gestellt..

Das obere, linke Rechteck der kurzen Seite über das mittlere legen, dann das untere darüber. Das Päckchen nun nach rechts klappen, das obere und untere Teigstück über die Mitte klappen, Wiederholen, bis alles ein rechteckiges, gleichmäßiges Päckchen geworden ist.

Das Teigrechteck wieder in die Folie packen und für weitere 30 Minuten zurück in den Kühlschrank legen. 

Den Vorgang mit dem zweiten, runden Teigpäckchen wiederholen.

Den Teig aus der Folie nehmen, beidseitig bemehlen und mit dem Rollholz zu einem großen Rechteck ausrollen. Den Teig in 9 Quadrate/Rechtecke schneiden. 

Jedes Teigstück mit etwas Füllung belegen, den Teig darüber schlagen, festdrücken. Das Päckchen mit der Naht nach unten und mit Abstand zu den anderen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Den Vorgang auch hier mit dem zweiten Teigpäckchen wiederholen.

Den Backofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. 

Die Teigpäckchen mit etwas verquirltem Eigelb bestreichen und die Oberfläche mit einem scharfen Messer etwas anritzen. Wer möchte streut noch Sesam auf. Das Blech in den vorgeheizten Ofen schieben und nach Sicht golden braun backen. Das dauert ca. 25 Minuten.

mein Tipp: sehr gut schmecken die Börek mit selbstgemachtem Tzatziki


Ein Börek mit Innenansicht.






Der Teig wird nun zu einem großen Rechteck ausgerollt und nach Anleitung gefaltet.



einfach lecker  










Mittwoch, 14. Juni 2023

Spargeltopf mit Mini - Hackbällchen

Noch ist Spargelzeit und da koche ich mindestens ein Mal dieses leckere Gericht. Der Spargeltopf ist sehr schnell gekocht und schmeckt unvergleichlich gut.
Zusammen mit den kleinen Hackbällchen hat man ein sehr leckeres, schnelles Mittagessen. Auch aufgewärmt ist das Gericht sehr lecker.

Nun ab in die Küche, wir kochen einen Spargeltopf. Und die Hackbällchen werden im Ofen in einer kleinen Muffinform gebacken. So spart man Öl/Fett und braucht keine Pfanne spülen . . . 

 



Spargeltopf mit Hackbällchen,  ca. 4 Portionen

für den Gemüsetopf:

  • 8 - 10 Stangen weißer Spargel *
  • 4 mittlere Möhren
  • 3 mittlere Kartoffeln
  • 1 mittlere Kohlrabi
  • etwas Butter und etwas Rapsöl

  • 350 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Sahne
  • Salz und Pfeffer
  • etwas Speisestärke zum Binden der Sauce
  • 1/2 Bund Schnittlauch, fein geschnitten

für den Gemüsetopf alle Gemüse waschen, schälen und in gleichgroße Stücke schneiden. 

Die Butter mit dem Öl in einem ausreichend großen Topf erhitzen und die Möhren-, Kartoffel- und Kohlrabiwürfel andünsten. Mit ca. 350 ml Brühe ablöschen, dann die weißen Spargelstücke dazugeben. 

Den Topf mit einem Deckel verschließen und alles ca. 15 Min. leise garen. 5 Min. vor Ende der Garzeit die Sahne angießen und zu Ende kochen. 

Wenn alles gar ist, den Gemüsetopf mit Salz und Pfeffer abschmecken. Evtl. noch mit etwas Speisestärke andicken, wenn man die Sauce etwas sämiger mag. Als letztes den restlichen Schnittlauch dazugeben, fertig, lecker. Guten Appetit.

* man kann auch sehr gut tiefgefrorene Spargelstücke nehmen, den bitte gefroren verwenden 

Tipp: man kann das Gericht auch sehr gut einfrieren - und es schmeckt auch aufgewärmt sehr gut.


für die Hackbällchen, ca. 20 Stück

  • 400g Rinderhackfleisch 
  • 1 Ei
  • 4 Esslöffel Kräuterquark
  • 3 Esslöffel Paniermehl
  • 1/2 Teelöffel Salz 
  • etwas Worchester Sauce
  • etwas Paprikapulver
  • schwarzer Pfeffer nach Geschmack
  • eine große Prise Muskat

  • 1/2 Bund Schnittlauch, fein geschnitten

für die Bällchen alles sehr gut vermengen und kräftig abschmecken. Zuletzt den Schnittlauch untermischen.

Mit einem kleinen Eiskugel-Former (Größe eines Golfballes) das Hack abstechen und in die leicht geölte Mini-Muffinform füllen. 

Im vorgeheizten Ofen bei 175°C Umluft in ca. 25 Min. golden backen.


auf dem älteren Foto sieht man die Herstellung der Hackbällchen











Samstag, 23. April 2022

meine homemade Lasagne

Ich kenne niemanden, der keine Pasta mag. Und Lasagne steht auf der Rangordnung auch immer ganz weit oben. Sie ist aber auch lecker. Vor allem wenn man sie selber zubereitet. 
Die Saucen bereite ich immer "Pi mal Daumen" bzw nach "gutdünken", wie man so sagt. Nach so vielen Jahren hat man seine Mengen im Griff, aber ich habe die Mengen für die Saucen mal (ziemlich) genau aufgeschrieben. 

Dieses Rezept meiner Lasagne backe ich bestimmt schon seit 35 Jahren und ich habe es seitdem auch im Grunde genommen nicht groß verändert. Sie schmeckt uns so gut, dass eine Veränderung auch nicht nötig ist. Gerne nehme ich grüne Lasagneblätter, aber sie schmeckt uns genauso gut mit hellen Lasagneplatten. Wenn ich ganz viel Zeit und Lust habe stelle ich die Nudelplatten auch selber her, aber meistens nehme ich getrocknete Platten oder auch schon mal frischen Nudelteig aus der Kühlung. Den kann man sehr gut in die gewünschte Form schneiden.



meine homemade Lasagne   diese Rezeptmenge ist für den großen Hunger und reicht für ca. 6 Personen.


für die Sauce Bolognese:
  • 1 dicke Zwiebel
  • 2 Esslöffel natives Olivenöl
  • 500 g mageres Rinderhackfleisch
  • 2 dicke Knoblauchzehen
  • 1 Esslöffel Tomatenmark
  • 500 g passierte Tomaten
  • 1 großer Schuss trockener Rotwein, ca. 100ml
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 1/2 Teelöffel frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1/4 Teelöffel Zucker
  • 1/4 Teelöffel Paprikapulver
  • 2 Esslöffel Oregano
  • 2 Teelöffel Thymian
  • 1 Teelöffel Rosmarin
  • 1 Teelöffel Pizzagewürz (getrocknete Kräutermischung)
  • 1 Teelöffel Gemüsebrühpulver selbstgemacht
  • etwas gemahlener Chili
die Zwiebel würfeln und den Knoblauch fein hacken. In einem Topf das Öl erhitzen und die Zwiebel leicht golden dünsten. Das Hack zugeben und alles krümelig anbraten. Den Knoblauch dazu geben und weiter braten. Mittig den Topfboden etwas frei schieben und darin das Tomatenmark anrösten. Alles mischen und mit dem Rotwein ablöschen. Die passierten Tomaten dazugeben. Jetzt salzen, pfeffern und sämtliche Gewürze dazugeben. Den Topf mit einem Deckel verschließen und ca. eine Stunde (gerne auch länger) ganz leise köcheln lassen. Wenn die Sauce fertig ist, nochmals abschmecken und ggfls. nachwürzen. Ich gebe gerne noch etwas Oregano dazu und Thymian.


für die Bechamelsauce:
  • 3 Esslöffel Butter
  • 3 Esslöffel Mehl
  • 500 ml Brühe
  • ca. 300 ml Milch
  • Muskatnuss, frisch gerieben
  • Pfeffer, Salz
Butter zerlassen, das Mehl einrühren und mit der Brühe ablöschen und ordentlich köcheln lassen. Die Milch angießen und weiter köcheln lassen. Die Sauce sollte leicht dicklich sein. Würzig abschmecken. Beiseite stellen.

zusätzlich noch:
  • 2 Kugeln Mozarella
  • ca. 500 g Lasagne-Platten (frische Nudelblätter aus der Kühlung oder getrocknete, vorgekochte aus der Packung)

Nun geht es an das Zusammensetzen der Lasagne:

eine Auflaufform gut buttern, etwas Bechamelsauce in die Form geben, dann die erste Lage Nudelplatten darauf legen. Darauf kommt eine gleichmäßige Schicht Bechamel und dann gleichmäßig darauf etwas Bolognesesauce. Nun die nächste Lage Nudelplatten auflegen, darauf  wieder Bechamel geben, dann Bolognese, dann Nudeln, usw. Das ganze wiederholen bis die Form gefüllt bzw. alles aufgebraucht ist. Ich schichte immer so ca. 6 Lagen Nudeln. Die letzte Schicht soll Bolognese Sauce sein. Darauf achten, dass keine Nudeln aus der Sauce hervorschauen, alles soll gut bedeckt sein.

Als letzte Schicht nun den klein zerpflückten Mozarella gleichmäßig auf der Sauce verteilen.

Den Backofen auf 175°C Ober- Unterhitze vorheizen und den Auflauf auf der 2. Schiene von unten ca. 40 Min. backen, bis die Nudeln gar sind (evtl. Stäbchenprobe machen) und die Oberfläche leicht golden gebräunt ist. Dann ist der Mozarella auch schön knusprig.



hier sieht man schön, wie ich die Lasagne schichte



eine kleine Portion Lasagne











Samstag, 26. Februar 2022

Rotkohlsalat mit gefüllten Frikadellen

Was war das ein leckeres Mittagessen, mein Mann und ich sind jetzt noch begeistert. Es gab im Grunde nichts besonderes, es war nur Rotkohlsalat mit Frikadelle. Aber die Art des Salates und der Frikadelle war schon etwas besonderes. Das Rezept hatte der weltweit einzige Sternekoch mit russischen Wurzeln, Alexander Wulf *, in der WDR-Sendung "hier+heute" * vorgestellt.

* dieser Beitrag kann +++WRBUNG ohne Auftrag+++ enthalten (Namensnennung und/oder Verlinkung)

Ich denke mal, ihr werdet genauso begeistert sein wie wir, wenn ihr das leckere Essen nachkocht. Es benötigt zwar viele Zutaten, aber die meisten habt ihr bestimmt auch im Haus. Leider hatte ich nicht alle Zutaten bekommen, sodass ich die Änderungen in Klammern gesetzt habe. Lecker war es auf jeden Fall. Da mein Kopf Rotkohl so groß war, habe ich nur einen halben genommen. Nächste Woche werde ich folglich nochmal diesen leckeren Salat zubereiten. Dann vielleicht mit einem Steak.

Übrigens, der Salat sowie die (kalten) Frikadellen schmeckten auch noch am nächsten Tag superlecker. Der Salat war gut durchgezogen, war immer noch schön knackig und auch die Frikadellen fanden wir sehr, sehr lecker.

Nun aber zum Rezept:



Frikadellen ca. 8 Stück (Rezept von Alexander Wulf)

  • 500 g Hackfleisch, halb Rind und halb Schwein
  • 100 g Feta
  • 2 Knoblauchzehen, feingehackt
  • 2 Eier
  • 50 g Panko (ich hatte Semmelbrösel)
  • ½ Teelöffel Cayennepfeffer
  • ½ Teelöffel Paprikapulver
  • ½ Teelöffel getrocknete Pilze, gemahlen
  • Oregano, frisch oder eine Prise Kreuzkümmel, getrocknet 
  • ½ Teelöffel Salz 
  • Pfeffer

  • Butterschmalz zum Anbraten (zusammen mit etwas Rapsöl)

  • 2 Gemüsezwiebeln (ich hatte eine große Haushaltszwiebel)
  • ca. 60 g Butter

Zuerst die Zwiebel in feine Würfel schneiden und in Butter golden anbraten und für die Hackfleischmasse abkühlen lassen. 

Die Eier mit Knoblauch, Semmelbrösel und den Gewürzen mischen und das Fleisch unterrühren. Mit den Händen gut kneten und abschmecken. 8 Frikadellen à circa 80 g formen und ein Stück Feta in die Mitte geben. Die Fleischmasse gut an den Feta drücken und die Oberfläche schön glatt streichen. Der Feta darf nicht herausschauen. Nun für zehn bis 15 Minuten in den Kühlschrank stellen. 

Das Butterschmalz mit dem Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Frikadellen auf mittlerer Flamme beidseitig golden braten. Der Feta soll schön schmelzen.

Rotkohlsalat ca. 4 Portionen Rezept von Alexander Wulf)

  • 1 kleiner Kopf Rotkohl, sehr feingeschnitten
  • Salz und Pfeffer

  • 5 Schalotten, kleingeschnitten (ich hatte 1 dicke Haushaltszwiebel)
  • 3 Esslöffel Sonnenblumenöl (ich hatte Rapsöl)
  • 1 Teelöffel Sesamöl

  • 5 Esslöffel Granatapfelessig (ich hatte 4 EL naturtrüben Apfelessig und 1 EL Granatapfelessig)
  • 2 Esslöffel Sojasauce

  • 1 Esslöffel Koriandergrün, fein geschnitten
  • 1 Esslöffel Dill, kleingeschnitten (Dill hatte ich nur gefriergetrocknet, 1/4 Teelöffel)

  • ½ Chili kleingeschnitten (hatte ich nicht, ich hab etwas gemahlenen Chili genommen)
  • Saft und Abrieb einer Limette  (ich hatte 1 Zitrone)

  • 1 Apfel, kleingeschnitten
  • 1 Mandarine, filetiert und in diese Stücke geschnitten (ich nahm 2 Mandarinen)
  • 2 EL Granatapfelkerne (leider bekam ich keinen Granatapfel im Handel)

Den Rotkohl in ganz feine Streifen schneiden und mit Salz und Pfeffer würzen. Handschuhe anziehen und den Rotkohl kräftig mit der Hand durchkneten. Eventuelle Flüssigkeit abgießen.

Die Schalotten in den beiden Ölen leicht golden anbraten, mit dem Essig und der Sojasauce ablöschen.

Das Zwiebelgemisch in eine Schüssel geben und den Rotkohl dazugeben. Alles gut mischen. Die Kräuter und den Limetten-/Zitronensaft dazu geben, alles gut mischen. Als letztes den klein gewürfelten Apfel (mit Schale), die in Stücke geschnittenen Mandarinenfilets und die Granatapfelkerne untermischen.  Mit Chili und Zitronenzeste abschmecken und den Salat etwas durchziehen lassen.


das waren die "Reste" vom Vortag und mindestens genauso lecker wie frisch zubereitet

😋😋😋


was war das ein leckeres Essen ❕❗❕

😋😋😋

der frisch angemachte Rotkohlsalat 

😋😋😋








😋😋😋

Mittwoch, 8. September 2021

Moussaka

Mit leckeren Urlaubsgerichten kann man immer punkten und sich auch somit ein wenig Urlaubsküche ins Haus holen.

Geht es euch auch so? Wenn man in ein griechisches Restaurant geht, dann isst man meistens Gyros. Wir jedenfalls, denn so leckeres, gegrilltes und gewürztes Fleisch kann man zu Hause doch nicht so gut zubereiten. Bei Moussaka sieht das schon anders aus. Meist gibt es da große Unterschiede in der Zubereitung. Logisch, jeder Grieche wird da sein eigenes Rezept haben. 

Heute möchte ich euch noch einmal mein Moussaka-Rezept zeigen, das ich schon vor einigen Jahren gepostet habe. Aber damals war die Anzahl der Blogleser noch ziemlich klein, sodass ich es heute noch einmal poste . . . 

Kennengelernt haben wir Moussaka in den 80er Jahren in einem griechischen Lokal in der Nähe von Goslar. Das Moussaka gab es dort nur auf Vorbestellung und es schmeckte immer sehr gut. Leider fand und findet man ein gutes Moussaka selten und so hatte ich mich schon vor Jahren auf die Suche nach einem guten Rezept gemacht. Fündig geworden bin ich dann in einem Kochbuch aus den 1980er Jahren von "So kocht Frau Antje". Als ich dieses Rezept ausprobiert hatte, waren wir doch sehr erstaunt, dass es fast so schmeckte, wie wir es aus Goslar in Erinnerung hatten. Dieses doch ein wenig gehaltvolle Rezept schmeckt wirklich sehr gut und sollte etwas übrig bleiben, dann kann man es sehr gut in der Mikrowelle am nächsten Tag aufwärmen.

Jetzt seid ihr bestimmt schon auf das Rezept gespannt, ich bereite die Moussaka so zu:



Moussaka      für 4 Personen:

für die Deckschicht:

  • 250 ml Vollmilch
  • 250 ml  Brühe

  • 60 g Grieß
  • 1 Eßl. Mehl

  • 130 g mittelalter Gouda, geraspelt
  • 30 g Butter
  • Muskat, frisch gerieben

  • 3 Eigelb
  • 3 Eischnee
für die Gemüseschicht:
  • 3 große Auberginen (ca. 1 kg)
  • Olivenöl zum Anbraten

für die Hackmasse:

  • 2 dicke Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 500 g Rinderhack

  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver
  • 1 Eßl. Oregano
  • 1 Teel. Thymian
  • 1-2 Lorbeerblätter
  • 100 g Tomatenmark
außerdem:
  • ca. 500 g gekochte und gepellte Kartoffeln

die Milch und die Brühe zum Kochen bringen, Grieß und Mehl mischen und in die kochende Flüssigkeit rühren und einige Minuten leise köcheln lassen. Den geraspelten Käse und die Butter einrühren. Mit Muskat kräftig abschmecken und abkühlen lassen.

Die Auberginen waschen und in gleichmäßig dicke Scheiben schneiden. In Olivenöl von beiden Seiten golden anbraten, auf Küchenkrepp abtropfen lassen und beiseite stellen. Alternativ kann man die Auberginen auch im Ofen backen. Dafür die Scheiben mit etwas Öl bepinseln, golden backen und dann wenden und nochmals golden backen lassen.

Das Hackfleisch mit den Zwiebelwürfeln und dem gehackten Knoblauch anbraten, bis alles gut durchgebraten ist. Mit Pfeffer, Salz und Paprika abschmecken, die restlichen Gewürze zufügen und alles gut durchschmurgeln lassen. Zuletzt das Tomatenmark unterrühren und auch einige Zeit anbraten lassen. Lorbeer nun entfernen und die Pfanne beiseite stellen.

Pellkartoffeln kochen, pellen und in gleichmäßige dünne Scheiben schneiden.

Nun geht es ans Schichten der Moussaka. Eine Auflaufform wird gefettet und der Boden mit Auberginen ausgelegt. Diese werden leicht gesalzen und gepfeffert. Darüber kommt die Hackfleischmasse. Nach dem Glattstreichen wird eine Schicht Kartoffeln dachziegelartig aufgelegt und darauf kommen noch die restlichen Auberginenscheiben.

Unter die abgekühlte Grießmasse werden jetzt die Eigelbe untergerührt und der Eischnee untergehoben. Diese Masse kommt dann als letztes gleichmäßig über die Moussaka.

Der Backofen wird auf 200°C vorgeheizt und die Moussaka ca. 50 Min. gebacken, bis die Oberfläche schön golden ist.

Sollte etwas übrig bleiben, die Moussaka kann man sehr gut und ohne Qualitätsverlust in der Mikrowelle aufwärmen.









Serviettenaufdruck in einem griechschen Restaurant