Bald ist Ostern, braucht ihr noch eine kleine ruck - zuck - Deko? Wie wäre es mit ein paar Häschen für die Küche. So als kleiner Gag? Das Internet brachte mich mal wieder auf eine Idee . . . Diese Hasen sind sehr schnell gebastelt und kosten so gut wie nichts. Man braucht nur etwas Zeit, einen alten Eierkarton, Stifte, Schere und Klebeband. Und schon kann es los gehen.
Hase mit Blumenhemd
kleiner Dekohase für die Küche
die dicken Spitzen von einem Eierkarton
Schere
Buntstifte
Filzstift
ein Stück Buntpapier
Klebeband
eine dicke Spitze vom Eierkarton unten an der Basis gerade ausschneiden, sodaß die Spitze stehen kann. Aus einer weiteren Spitze zwei Seitenteile für die Ohren ausschneiden.
Für den Kopf nun die Spitze mit Augen und Schnauze bemalen, die Ohren ebenso bemalen. Die Ohren mit Klebeband innen am Kopf festkleben.
Aus einem quadratischen Stück Bastelpapier einen "Pullover" ausschneiden, diesen nach Wunsch dekorieren, benmalen und anschließend ausschneiden.
Ein Stück Klebeband zu einem Ring kleben, Klebeseite liegt außen und den "Pullover" an der Fliese aufkleben, das gleiche mit dem Kopf machen. Fertig ist die schnelle Hasendeko und sie ist auch ohne Rückstände jederzeit wieder ablösbar.
Gestatten, mein Name ist Hase.
weitere Deko- und Bastelideen für Ostern findet ihr hier:
Alle Jahre wieder kommt Weihnachten immer so plötzlich. Die große Frage ist dann oft, was schenken wir uns oder was möchte ich verschenken. Im Grunde kann ich euch dabei nicht helfen, mir fehlen oft selber die Ideen, aber eine kleine Geschenkidee habe ich schon.
Wie wäre es mit einer Magix Box? Nähbegeisterte können sich hier austoben, die Box kann man in so vielen verschiedenen Größen nähen, da ist nur Phantasie gefragt.
Solche Magic Boxen habe ich schon mehrfach genäht, diese hier war eine besondere Überraschung für eine Freundin. Sie hatte vor kurzem ihren Dackel über die Regenbogenbrücke gehen lassen müssen. Bei unserem Kurzbesuch in Albstadt fand ich in einem Stoffoutlet bei Albstoffe diesen hübschen Stoff mit Dackelmotiv. Sofort wusste ich, das ist DER Stoff für eine Magix Box für meine Freundin. Ich habe ihr direkt eine Box aus diesem (wie ich finde) sehr schönen Baumwollstoff genäht. Sogar ein kleines Täschchen konnte ich noch aus einem Rest nähen. Sie hat sich sehr über die Box und das Täschchen gefreut.
Aber auch für die Herren der Schöpfung kann so eine Box hilfreich sein. Handykabel, PC-Stick, Stifte, Ladekabel oder ähnliches findet darin auch Platz.
Nun habe ich gedacht, vielleicht mag der ein oder andere von euch auch etwas Genähtes an Weihnachten verschenken und ich schreibe euch meine Anleitung für die Box nochmal auf. Ich hoffe, ich habe mich einigermaßen ordentlich und verständlich ausgedrückt. Ansonsten seht euch das Video an, da bekommt man eine Vorstellung wie die Box genäht wird. Schwierig ist es wirklich nicht. Und Spaß macht es auch noch.
Ich habe festen Baumwollstoff für den Oberstoff verwendet, als Wattierung kann man wunderbar eine (alte) Fleecedecke nehmen. Oder natürlich nicht zu dickes Volumenvlies. Als Futterstoff ist Baumwolle immer eine gute Wahl.
Der Stoff sollte auf jeden Fall nicht dehnbar sein. Möchte man Futtersatin o.ä. innen nehmen, dann bitte diesen mit Bügelvlies verstärken, damit der Stoff Stabilität bekommt.
Und nun wünsche ich euch viel Spaß beim Nacharbeiten.
man benötigt für eine "Magic Box": fertige Größe ca. 24 x 11 cm
Stoffquadrat für die Oberseite, ca. 40 x 40 cm (feste Baumwolle oder ähnliches)
Volumenvlies oder ein Stück Fleece , ca. 45 x 45 cm
Baumwollstoff für das Futter, ca. 45 x 45 cm
Endlosreißverschluss mit Schieber, ca. 57 cm
zwei Stoffstreifen ca. 20 x 10 cm für die Seitenteile vom Oberstoff
zwei Stoffstreifen ca. 20 x 13 cm für die Seitenteile vom Futterstoff
zwei Stoffstreifen/Stoffreste für die äußeren Laschen (Größe nach Wunsch)
Applikationen, Aufnäher und/oder Knöpfe zur Verzierung
Maßband
Lineal
Bleistift
Papierbogen oder Pappe für das Schnittmuster 40 x 40 cm cm
Schere
Nähgarn
Nähclips/ Wonderclips und/oder Stecknadeln
Nähmaschine
Bügeleisen
Aus dem Papierbogen laut Foto unten einen Schnitt anfertigen.
Die Anleitung könnte man auch in wenigen Sätzen so zusammenfassen:
Den Stoff zuschneiden, RV abmessen, RV am Oberstoff aufnähen, gequilteter/gesteppter Futterstoff mit Oberstoff (rechts auf rechts) zusammenstecken und am RV beide Teile zusammennähen. Stoffüberschuß zuschneiden, alles wenden. Schieber einfädeln, RV testen, wieder öffnen. Tasche auf links drehen, Seiten mit Naht schließen, andere Seite ebenso. Seitenwände nähen, an den beiden Seitennähten innen annähen, Ecken fixieren, fertig.
Den glatt gebügelten Oberstoff so falten, dass er vierlagig liegt. Den Schnitt falten und auflegen und ihn laut Video aus- und zuschneiden, dass nach dem Auseinanderfalten des Stoffes ein doppeltes "T" entsteht. An dem "T" die Ecken etwas rund schneiden, damit der Reißverschluss besser aufgenäht werden kann. Die Innenfläche in der Mitte der Stoffstücke beträgt 20 x 20 cm. Den Stoff nochmals bügeln. Applikationen, Stickereien oder ähnliches werden jetzt auf dem Oberstoff aufgenäht.
Den quadratischen Futterstoff und das Fleece aufeinander legen (Oberseite Futterstoff liegt unten/außen) und den ganzen Stoff noch absteppen bzw. quilten.
Den Reißverschluss (rechte Seite des RV auf die rechte Seite des Stoffs legen) mit den Zähnen nach innen zeigend an die Kanten des Oberstoffes legen und an jeder Seite etwas überstehen lassen. So sieht man, ob die Länge stimmt. Den Reißverschluss feststecken (rechte Seite des RV auf die rechte Seite des Stoffs legen) und mit dem Reißverschlussfüßchen der Nähmaschine aufnähen.
Den RV nach oben klappen, das entgegengesetzte Ende des Stoffes ebenso nach oben klappen (rechte Stoffseite liegt innen) und bündig auf den Reißverschluss legen und ebenso feststeppen.
Alternativ kann man auch den RV auseinander nehmen, die eine Hälfte auf die eine Seite des Oberstoffes (an der gebogenen Kante) mit den Zähnchen nach innen auflegen (rechte Seite des RV auf die rechte Seite des Stoffs), ihn mit den Klammern feststecken. An beiden Seiten soll der RV etwas überstehen. Jetzt den RV aufsteppen.
Das andere Stück RV auf der gegenüberliegenden Seite gegengleich aufsteppen. Zähne zeigen jeweils nach innen.
Den Futterstoff mit der rechten Seite nach oben auf die Arbeitsfläche legen. Den Oberstoff mit der rechten Seite nach unten glatt auflegen. Jetzt liegen die Stoffe rechts auf rechts, die Zähnchen zeigen alle nach innen. Den Futterstoff an den RV feststecken und absteppen. Dabei genau auf der Nählinie nähen. Die andere Seite ebenso arbeiten. Jetzt sind nur noch die Seitenteile offen. Wenn man das Stoffteil nun betrachtet, liegen die linken Stoffseiten außen und zwischen den rechten Stoffseiten liegen die beiden Reißverschlussteile mit den Zähnchen nach innen.
Den Stoff wenden, dass beide rechten Stoffseiten außen liegen. Jetzt den Futterstoff wie den Oberstoff zuschneiden. Die ausgeschnittenen Seitenteile werden für die Seitenteile verwendet. Alle offenen Seiten ganz knappkantig zusammennähen und die genaue Mitte an beiden Seiten anzeichnen. Dort werden die Laschen angenäht.
Aus zwei schmalen Stoffstreifen jeweils zwei Laschen nähen/legen und diese knappkantig auf der Oberstoffseite an den markierten Stellen aufsteppen. Die Laschen zeigen nach innen.
Jetzt an einer Seite den Schieber für den Reißverschluss einsetzen (siehe Videos unten), das andere Reißverschlussteil einfädeln und den RV schließen, ob alles passt. Die Tasche (bzw. "Schlauch") nun wieder wenden, dass der Außenstoff (rechte Stoffseite) innen liegt.
Nun werden die Seiten geschlossen. Die eine Seite jetzt schließen, indem man die Seiten zusammenklammert und der Länge nach über den RV hinweg absteppt. Dabei ist der RV und die Lasche genau in der Mitte der Naht.
Den RV öffnen, die andere Naht ebenso schließen. Die Tasche jetzt durch die Reißverschlussöffnung wenden. Nun ist sie fast fertig. Zur Probe den RV wieder schließen, ob alles richtig zusammengenäht wurde. Die Tasche dann wieder öffnen und zurück auf links drehen. Den überflüssigen RV an der Naht abschneiden. Die Tasche so auf die Arbeitsplatte legen, dass nur noch das innere Quadrat zu sehen ist, die beiden Nähte liegen außen am Rand.
Nun werden die Seitenteile für die Box genäht. Die Stoffstreifen (20 x 10cm) Ober- und Futterstoff (20 x 13cm) legt man rechts auf rechts und näht sie knappkantig an den beiden kurzen Seiten und einer Längsseite zusammen. Nicht wundern, der Futterstoff ist etwas länger. Der Überstand wird ca. 0,5cm breit nach innen hin umgebügelt. Den Stoff wenden, bügeln und knappkantig an der langen Oberseite absteppen. Eine lange Seite ist offen. Für die zweite Seitenwand den Vorgang wiederholen.
Die Box liegt jetzt mit der Innenseite und den Nähten nach außen. Das Seitenteil mit der Oberseite auf eine Seite legen und knapp feststecken. Dann das Seitenteil umklappen und schauen, ob der Überstand des Futterstoffes die Naht umschießt und innen aufgenäht werden kann. Wenn alles passt, den Oberstoff knappkantig aufnähen. Dann das umgebügelte Futter über die Naht legen, feststecken und ebenso absteppen. Nun ist die Naht zwischen Ober- und Futterstoff versäubert und das Seitenteil angenäht. Die andere Seite gegengleich arbeiten.
Die Tasche jetzt ausformen, die Seitenwände ausrichten und jede Ecke mit kurzen Handstichen innen an der Futterseite festnähen. Den RV schließen, fertig und sich freuen.
Fertig ist eine Magix Box. Zum besseren Verständnis schaut euch bitte noch das Video * an.
mein Tipp: die Box in der beschrieben Größe lässt sich recht einfach nähen und man sollte am besten bei ersten Mal auch diese Größe wählen. Natürlich kann man sie auch in anderen Größen nähen. Dafür einfach den Schnitt verkleinern oder vergrößern. Wichtig ist quadratischer Stoff, den Stoff in 16 gleichgroße Quadrate zu teilen wie in der folgenden Zeichnung. Den Endlosreißverschluss erst dann abmessen, wenn der Oberstoff schon fertig zugeschnitten ist.
Endlos - Reißverschlüsse mit Schiebern bestellt man am besten im Internet. Dort gibt es eine große Auswahl zu recht günstigen Preisen.
Das Schnittmuster, die Größe ist als Beispiel gedacht und kann nach Wunsch verändert werden.
So sieht der zugeschnittene Oberstoff aus, die Stoffabschnitte der Seitenteile aufheben,
Der weiße Stoff ist ein Stück Fleece, der blaue ist der zugeschnittene Futterstoff.
Das Schnittmuster.
Für meine "Windmaschine" plus Zubehör habe ich auch eine Box genäht. Darin ist mein Fön auf Reisen gut aufgehoben.
wer den "Gabeltrick" für den Reißverschluss anwenden möchte, der guckt hier. Ich klemme die Gabel zwischen Schublade und Arbeitsplatte in der Küche. Das klappt super.
Seit einigen Jahren hat mich der Yogavirus erwischt. Ich freue mich immer wenn es wieder zum Kurs geht und ich mache mit Begeisterung mit. Das tolle am Yoga ist für mich, dass sich meine Beweglichkeit und Haltung total verbessert hat. Rückenschmerzen kenne ich nicht und mein Gleichgewicht und der Stand sind deutlich besser geworden. Mit anderen Worten, man fühlt sich rundherum wohl. Und zu Hause mache ich seitdem auch die ein oder andere Übung, damit man auch weiterhin schön beweglich bleibt.
Vor einiger Zeit sah ich dann zufällig im Internet, dass man sich ganz leicht ein Yogakissen selber nähen kann. Mein Interesse war direkt geweckt, denn in meinem Stofffundus hatte ich noch geeigneten Stoff.
Genäht war das Kissen flotter als gedacht. Es hat richtig Spaß gemacht. Ich habe euch hier die Anleitung aufgeschrieben und auch die Seite verlinkt, wo man sich noch ein Nähvideo anschauen kann.
Im Link wurde geschrieben, dass für den Rand (der dort als Boden bezeichnet wurde) ein langes Stück Stoff genommen wird. Ich hatte mich aber dafür entschieden, den Stoffstreifen zu halbieren. So kann man besser den Reißverschluss einnähen und in der Länge hat man anschließend etwas Spiel und muss nicht fürchten, dass man Probleme beim Zusammennähen von Rand und Deckel hat.
Ich hoffe ich habe die Anleitung halbwegs verständlich geschrieben. Aber wenn man sich das Video anschaut, dann sieht man wie die Nähschritte sind und man kommt gut klar.
Das sind keine vier Kissen, das Kissen hat zwei Seiten.
Yogakissen selber nähen:
2 Stoffkreise (Polsterstoff oder fester Stoff) von je 35,3 cm Durchmesser
10,5 cm x 18 cm Stoff für die Trageschlaufe
110 cm x 17,5 cm Stoff für den Rand (ich habe ihn halbiert in 2 x 55cm)
1 Reißverschluss von 20cm
Schere
Maßband
Stift
Stoffklammern oder Stecknadeln
Nähgarn
Nähmaschine
Papierschnipsel aus dem Aktenvernichter/Schredder oder Dinkelspelz
Alle Stoffe sollen fest gewebt sein, es können auch Polsterstoffreste sein. Hat man nur Baumwollstoff, dann diesen doppelt legen. Alle zugeschnittenen Stoffteile werden rundherum mit Zickzackstich umsäumt.
Aus dem schmalen Stück Stoff eine Schlaufe nähen. Dafür den Stoff der Länge nach rechts auf rechts zusammen legen und 1cm vom Rand absteppen. Den Stoff wenden, die Naht mittig legen und mehrfach der Länge nach absteppen.
Jeden Kreis zur Hälfte falten, dann vierteln und dann achteln. Jede Bruchkannte am Rand mit einem Stift markieren, sodass man den Kreis in 8 gleiche "Pizza"- Stücke aufgeteilt hat. Die Länge zwischen zwei Markierungen am Rand abmessen, es sind ca. 13cm.
Für den Rand den langen Stoffsteifen halbieren. Die zwei Streifen rechts auf rechts zusammen stecken, und oben und unten jeweils 3cm absteppen. Nähabstand zum Rand ca. 1,5 cm. Den Stoff auseinander bügeln und dann den Reißverschluss einlegen und feststecken. Mit einem Reißverschlussfüßchen den Reißverschluss einnähen. Den Reißverschluss ausprobieren, ob er klappt und beim Schließen der Stoff aneinander stößt. Die Enden des Reißverschlusses nochmals gut verriegeln, damit er nicht aufgeht.
Die Schlaufe nun auf den Reißverschluss legen und oben und unten an der Kante aufnähen. Die Schlaufe soll etwas "Spiel haben" und nicht zu stramm aufliegen. Eventuellen Überstand von Reißverschluss und Schlaufe wird später abgeschnitten
Jetzt legt man den langen Stoffstreifen mit der rechten Seite auf die Arbeitsplatte und misst jetzt beginnend von der Mitte des Reißverschlusses jeweils 13cm nach rechts aus. dort wird oben und unten am Stoffstreifen eine Markierung angebracht. Von dort wieder 13cm abmessen und markieren. Den Vorgang noch zwei Mal wiederholen. Den Vorgang an der linken Stoffseite wiederholen. Nun hat man acht Segmente, die genau mit dem auf dem Kreis markierten Stellen übereinstimmen sollten.
Zur Probe kann man den Stoffstreifen nun an den Kreis anhalten, ob alles passt. Dabei den Stoff zum Kreis an der letzten Markierung feststecken.
Dort wird nach der letzten Markierung jetzt noch ein Überstand sein. Wenn alles passt, den Stoff dann rechts auf rechts legen und an der letzten Markierung die Stoffe zum Kreis zusammen nähen. Den Überstand dann abschneiden oder einfach umlegen. Der Reißverschluss muss unbedingt geöffnet sein, das ist später die Wendeöffnung.
Nun verbindet man den ersten Stoffkreis mit dem Rand. Beide Stoffe liegen rechst auf rechts. Zuerst werden die Markierungen von Kreis und Rand zusammen gesteckt, danach die Zwischenräume. Beide Stoffe werden dann mit der Maschine ca. 1,5cm zum Rand hin zusammen gesteppt. Dabei bitte auf der Randseite nähen, die liegt oben und der Kreis liegt unten.
Den anderen Stoffkreis auf die gleiche Weise annähen. Den Überstand von Schlaufe und Reißverschluss abschneiden.
Nun die Hülle durch den geöffneten Reißverschluss wenden. Fertig ist das Yogakissen und nun kann es befüllt werden.
Um das Kissen durch die Reißverschlussöffnung zu füllen benötigt man einen Trichter. Ich habe mir eine dünne Kunststoffschneideplatte zu einem Trichter gerollt, mit einer Wäscheklammer festgesteckt und ihn dann in die Öffnung gesteckt.
Gefüllt habe ich mein Kissen mit geschreddertem Papier aus dem Aktenvernichter. Man benötigt relativ viel, aber Papier hat man immer reichlich (Zeitschriften und feste Prospekte kann man auch gut verwenden), sodass man ohne Probleme bei Bedarf noch Papier hinein füllen kann.
Dann den Reißverschluss schließen und fertig ist das Yogakissen.
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Aus den wenigen Zutaten wurde schnell ein Yogakissen. Unter dem Griff befindet sich der Reißverschluss.
Oben rechts sieht man den Rand, wo 3 cm abgenäht wurden. Darunter ist dann die Öffnung für den Reißverschluss. Unten links habe ich die erste Markierung auf dem Kreis an den Rand mit dem Reißverschluss gelegt. Unten rechts ist der Kreis schon auf dem Rand mit Stoffklammern befestigt und muss nur noch rundherum abgesteppt werden.
Oben rechts: Der erste Stoffkreis wird mit der Maschine auf dem Rand festgenäht. Unten Rechts ist der erste Kreis festgenäht und zur Probe gewendet, ob alles passt.
Die beiden Stoffkreise sind mit dem Rand verbunden und der Reißverschluss ist geöffnet. Der eine Überstand vom Reißverschluss wurde abgeschnitten. Die Hülle dann durch die Reißverschlussöffnung wenden, der Reißverschluss ist unter der Trageschlafe verdeckt. Unten dann der Trichter zum Füllen und die Papierschnipsel als Füllung.
Kurz vor Ostern möchte ich euch noch eine ganz schnelle Dekoidee mit ein paar hübschen Vögelchen zeigen. Dieses kleine Bastelprojekt kann man ruckzuck nacharbeiten, es kostet nichts und Spaß macht es auch. Mit Sicherheit ist das auch eine nette Bastelidee mit Kindern. Und die Vögelchen kann man rund ums Jahr als Deko ins Fenster hängen.
Die benötigten Zutaten habt ihr mit Sicherheit alle im Haus. Leere Klopapierrollen und Servietten hat doch jeder.
Piepmatz im Rosmarin
An einem dünnen Nylonfaden und mit Drahtbeinchen versehen hängt er im Fenster.
für die schnellen Deko - Vögelchen benötigt man:
leere Toilettenpapierrollen
Schere
Heftklammern
Wäscheklammern/ Binderclips
Klebstoff
Filzstift und/oder Wackelaugen
Stück buntes Papier oder Serviette
etwas Puder-Rouge
Buntstifte
ca. 18 cm Draht für die Beinchen
Bastel-/Drahtzange
Streifen durchsichtiges Klebeband
Nylonfaden und Nähnadel
Aus zwei kleinen Papierquadraten Herzchen ausschneiden und diese mittig falten. Das sind die späteren Flügel.
Aus einem weiteren Stück Papier ein Rechteck schneiden und dieses bis auf 1cm der Länge nach in dünne Fäden schneiden.
Die eine Seite der Papierrolle vorsichtig flach drücken und rund schneiden. Aus einem Teil der abgeschnittenen Papierrolle ein Dreieck für den Schnabel schneiden. Diesen mittig an die Rundung kleben und mit Klammern alles befestigen, damit der Kleber gut trocknen kann.
Die andere Seite um 90° drehen und am untersten Rand ca. 1cm leicht festdrücken. Mittig die Fransen einlegen und das Ganze mit drei Heftklammern festtackern.
Nun ist der Vogel schon fast fertig. Die Augen aufkleben oder aufmalen und für die Flügel nun die Herzchen befestigen. Das Herz mittig falten, und das tropfenförmige Papier mit der Spitze nach oben und die geschlossene Seite zum Rücken hin schräg auf den Vogel kleben. Die andere Seite gegengleich arbeiten. Wer möchte verpasst dem Piepmatz noch etwas Rouge auf den Wangen oder man malt ihn noch mit Buntstiften an. Erlaubt ist was gefällt.
Soll der Piepmatz noch Beinchen bekommen, dann mit Hilfe einer Draht- oder Bastelzange den Draht zurechtbiegen. Dafür beide Enden zu kleinen Füßen biegen (2 oder 3 kleine Schlaufen nebeneinander) und mittig 1cm Breite abmessen und links und rechts davon die Beine nach unten biegen. Den Draht an den 1cm mit einem Streifen Klebeband unter dem Vogel befestigen.
Möchte man den Vogel aufhängen, dann ein Stück Nylonfaden mit Hilfe der Nähnadel oben am Piepmatz befestigen.
Hier sitzt das Vögelchen in einem kleinen Nest.
aus einer Papierrolle und einem Stück Serviette wird innerhalb kürzester Zeit ein Vögelchen
Zur Weihnachts- und Adventszeit und in der dunklen Jahreszeit mögen viele Kerzen zu Hause. Und wenn es dann noch schön duftet ist es doppelt schön. Es gibt sie ja in hunderten Versionen, in klein, groß, mit Duft oder ohne, mit Farbe oder neutrale.
Es gibt aber auch Kerzen, die man selber herstellen kann. Nein, keine aus Kerzenresten, wo man das Wachs aufwändig im Wasserbad schmelzen muss, nein, das kann man viel einfacher haben.
Man nimmt ein neutrales Öl. Ja, richtig gelesen, Öl. Am besten Rapsöl oder Sonnenblumenöl. Ganz einfaches, günstiges, raffiniertes Öl. Kein natives Öl. Außerdem benötigt man nur noch ein Glas, Salz, einige Früchte, Wasser, etwas Ätherisches Öl. Dazu ein Stück Plastik und ein Stück Docht. Fertig ist ein ausgefallenes, individuelles Licht. Es rußt und flackert nicht und zaubert ein sehr schönes Licht, wie ich finde. Schon vor einigen Jahrzehnten war ähnliches schon mal "in", der ein oder andere wird sich wie ich vielleicht dunkel erinnern.
Durch das Salz wird der Inhalt nicht schlecht und die Ölschicht schließt alles quasi luftdicht ab. Ich bin schon gespannt, wie lange alles "gut" im Glas aussieht. Anstelle von Orangen kann man natürlich auch Zitronen, Limetten oder Rosmarin, Zimtstange und/oder ein Stück Tannenzweig nehmen. Erlaubt ist was gefällt. Glasmurmeln würden bestimmt auch sehr schön aussehen.
Die Flamme brennt ohne zu flackern oder zu rußen, man riecht auch keinen unangenehmen Ölgeruch und sie brennt sehr, sehr lange. Einige Stunden kommen da schon zusammen. Durch das Licht wird das gesamte Glas beleuchtet. Ich bin richtig begeistert.
Schon letzten Winter hatte ich euch meine Anleitung für die Lichter ans Herz gelegt. Heute möchte ich euch nochmals an diese Lichter erinnern.
Und hier ist die Anleitung wie es geht:
Orangen - Gewürz - Licht
1 nach oben hin gerades Glas, Weckglas o.ä.
grobes Salz
kleinere Stücke von Orangen, mit Schale
1 Sternanis
einige Nelken
einige Pimentkörner
Wasser
Rapsöl oder Sonnenblumenöl
ein paar Tropfen ätherisches Orangenöl (oder anderes ätherisches Öl)
ein Stück fester, durchsichtiger Kunststoff (aus einem Stück Verpackung geschnitten)
Docht von einem Teelicht *
Schere
Rosmarin - Licht
1 keines Dessertglas
grobes Salz
einige cm frischer Rosmarin
Wasser
Rapsöl oder Sonnenblumenöl
ein Stück fester, durchsichtiger Kunststoff (aus einem Stück Verpackung geschnitten)
Docht von einem verzwirbelten Baumwollgarn *
Schere
In das Glas Salz einfüllen, es soll ca. 1cm hoch gefüllt sein. Die Orange in kleinere Stücke schneiden und auf das Salz legen. Sternanis, Nelken und Piment dazu geben und mit Wasser auffüllen. Bitte ca. 3cm zum Rand frei lassen. Dann Öl darauf gießen, ca. 1cm hoch. Wer möchte gibt noch einige Tropfen ätherisches Öl darauf.
Aus einer durchsichtigen, festen Plastikverpackung einen Kreis van ca. 4cm Durchmesser ausschneiden, mit der Schere vom Rand bis zur Mitte einen Schnitt hineinschneiden. Mittig noch zwei sehr kleinere Schnitte machen, damit der Docht vom Teelicht gut mittig hineinpasst und fest sitzt. Der Docht soll ungefähr 1cm ins Öl ragen und ca. 1,5cm herausragen.
Den Docht mit dem Plastik vorsichtig auf das Öl setzen. Etwas warten, damit sich der Docht voll Öl saugt und dann den Docht anzünden. Fertig ist das hübsche Gewürz-Licht.
Bei Bedarf das Öl nachfüllen. Aber bitte vorher die Flamme löschen.
* Alternativ kann man auch dünneres Baumwollgarn flechten, eine feste Luftmaschenkette häkeln oder verzwirbeln, dann ein Stück abschneiden und das als Docht zu benutzen. Das klappt auch sehr gut.
Hier habe ich nur frische Abschnitte vom Rosmarin ins kleine Dessertglas gegeben. Die Salzschicht ist nicht ganz so hoch. Man sieht hier schön die Ölschicht auf dem Wasser, das Rosmarin ragt nur etwas ins Öl hinein.
So können die Lichter aussehen. Ich hatte hier einfach Schraubgläser genommen.
Geschenke wollen immer nett verpackt sein und in einigen Wochen ist auch schon wieder Weihnachten. Das kommt ja immer ganz plötzlich . . .
Aus diesem Grunde habe ich letztens etwas Neues ausprobiert. Ich habe mal ein Stoffbeutelchen auf japanische Art genäht. Ich war ganz erstaunt, wie schnell und einfach das genäht ist. Das einzige, was man benötigt ist ein quadratisches Stück Stoff. Wer es besonders stabil und hübsch haben möchte, der verwendet zwei Stoffquadrate. Dann benötigt man auch kein Band für den Rand. Dann geht alles noch schneller. Der Beutel wird per Zugband verschlossen und hat an beiden Seiten noch kleine Täschchen für Zettelchen, Kärtchen oder Blümchen. Ich glaub, da fällt euch selbst genug ein.
Da ich den Beutel aber erst ausprobieren wollte, habe ich nur ein Stoffquadrat 40 x 40 cm verwendet. Der fertige Beutel ist ca. 15 cm hoch, 15 cm breit und die Bodenfläche beträgt ca. 12 cm x 5 cm.
Die Anleitung habe ich euch hier mal aufgeschrieben:
Das ist der fertige Stoffbeutel. Vorne sieht man links und rechts noch kleine Täschchen, die automatisch beim Nähen entstehen.
Japanischer Origami - Oshin Beutel
Stoffquadrat 40 x 40 cm (oder jede andere Größe)
Schrägband, 165 cm (falls man den Rand verzieren möchte)
Nähmaschine
Nähgarn
Schere
Stoffklammern oder Stecknadeln
zwei Bänder/Kordeln zum Durchziehen (Länge: doppelte Beutelbreite plus ca. 20cm)
Sicherheitsnadel
Damit das Stoffquadrat hübsch aussieht, entweder das Stoffquadrat mit Schrägband rundherum verzieren oder die Ränder umschlagen und feststeppen. Alternativ kann man auch zwei gleichgroße Quadrate rechts auf rechts legen, rundherum bis auf ca. 10cm am Rand knappkantig absteppen, den Stoff wenden und die Öffnung zunähen. Den Stoff dann bügeln.
Nun das Quadrat über Eck dritteln und zwei Ecken übereinander legen, dass links und rechts jeweils Quadrate übrig bleiben. Siehe Foto. Alle Stoffseiten stoßen nur aneinander. Rundherum mit Stoffklammern oder Stecknadeln den Stoff feststecken, damit nichts verrutscht. Das entstandene Rechteck zum Quadrat übereinander klappen und die Mitte ermitteln. Wieder öffnen, links und rechts der Mittellinie jeweils 2 cm abmessen und jeweils eine Linie ziehen. Diese beiden Linien mit der Maschine absteppen.
Jetzt das Rechteck wieder zum Quadrat zusammen legen und fest stecken. Beide Seitennähte der Länge nach knappkantig absteppen und zusammennähen.
Jetzt mit der Hand hineingreifen und beide Ecken für den späteren Boden ausarbeiten. Man sieht jeweils die Steppnähte an den Ecken. Dort jede Stoffecke auf der Steppnaht absteppen. Sind beide Ecken abgenäht, dann den Beutel wenden und die Ecken ausarbeiten.
Den Beutel nun in Form zupfen. Dann an der Oberkante die Stoffdreiecke ca. 1,5cm breit rundherum absteppen. Das ergibt den Tunnel für das Zugband.
Jetzt die beiden Bänder abmessen. Jedes Band einfädeln. Das erste Band rundherum durchfädeln und die Enden an der Seite verknoten. Das andere Band an der anderen Seite einfädeln und rundherum durchfädeln und wiederum die Enden verknoten.
Zum Verschließen des Beutels an beiden Bändern ziehen und der Beutel wird verschlossen.
Der fertige Beutel ist ca. 15 cm hoch, 15 cm breit und die Bodenfläche beträgt ca. 12 cm x 5 cm.
mein Tipp: den Beutel kann man nach dieser Anleitung in jeder Größe nähen. Wichtig ist nur das quadratische Stück Stoff.
aus einem Stoffquadrat entsteht ein Stoffbeutel
Unter dem Stoffdreieck hatte ich noch ein Schildchen genäht. Links und rechts sind jeweils zwei kleine Täschchen entstanden. Oben am Beutelrand sieht man den abgesteppten Tunnel, durch den dann die Kordel durchgezogen wird.
Habt ihr schon mal mit alten Fahrradschläuchen gebastelt? Das macht so viel Spaß und das Ergebnis kann sich auch sehen lassen. Finde ich zumindest.
Mein Mann hebt schon seit einigen Jahren alte, defekte und ausrangierte Fahrradschläuche auf und so kann ich in seinem mittlerweile recht großen Fundus immer den passenden Schlauch auswählen und daraus etwas basteln. Die Breite reicht von sehr schmalen Rennradschläuchen bis zu breiten Mountainbike- bzw. Crossbikeschläuchen.
Mein heutiges Etui aus Fahrradschlauch ist gut geeignet für Radfahrer, die neben ein paar Euro und dem Hausschlüssel auch den Ausweis mitnehmen wollen. Alles ist gut vor Feuchtigkeit geschützt und kann wunderbar in der Tasche des Radtrikots untergebracht werden.
Aber nicht nur Radfahrer freuen sich über so ein Etui, manch einer mag es vielleicht auch in der Hosentasche transportieren oder auch das Etui für ganz andere Sachen verwenden. Wie sagt der Amerikaner immer, "you got the idea", von daher wünsche ich euch viel Spaß beim Nacharbeiten und Benutzen.
mein Tipp: solltet ihr selber keine Fahrradschläuche haben, dann fragt doch befreundete Radfahrer oder auch Händler nach alten, defekten, ausrangierten Schläuchen. Vielleicht schenken sie euch welche.
man benötigt für ein Etui aus Fahrradschlauch
27 cm Fahrradschlauch, ca. 4 cm breit
1,5 cm Fahrradschlauch, ca. 15mm breit
ca. 17 cm rundes Gummiband
Schere
Lineal
Nähmaschine
Nähgarn
Stoffklammern
Das benötigte Stück aufgeschnittener Fahrradschlauch ist bei diesem Etui 27 cm lang und 8 cm breit.
Den Fahrradschlauch, der leicht gebogen ist, an der inneren Biegung der Länge nach aufschneiden. Das Innere des Schlauches (er ist mit Talkum eingepudert) muss nun gereinigt werden, dafür den Schlauch mit Spüli und Wasser rundherum reinigen und anschließend abtrocknen.
An einem Ende des Fahrradschlauches den Schlauch dann doppelt legen und eine Rundung abschneiden.
Den Schlauch jetzt so legen, dass ein Etui entsteht und mit Stoffklammern feststecken. Das gerundete Teil über das Etui legen und festlegen, wo das kleine Stückchen Schlauch aufgenäht werden soll. Die Öffnungen des kleinen Schlauches zeigen zu beiden Seiten.
Mit der Nähmaschine (großer Zickzackstich) das kleine Stück Schlauch auf der späteren Klappe aufsteppen.
Die Seitenteile ebenso absteppen. Nun braucht nur noch das Gummiband durch das kleine Schlauchteil gezogen werden. Die Enden verknoten, über das Etui klappen und schauen, ob das Etui gut und nicht zu feste oder zu lose verschlossen ist. Wenn alles passt, den Knoten in die Schlaufe ziehen.
Fertig ist das kleine Etui aus Fahrradschlauch. Zum Verschließen einfach mit der einen Hand das kleine Stückchen Schlauch festhalten und mit der anderen Hand das Gummiband über das Etui ziehen. Fertig.
Hier sieht man die verschiedenen Arbeitsschritte. Vom aufgeschnittenen Schlauch bis zum verschlossenen Etui. Wie man sieht, sind es nur wenige Arbeitsschritte.
🚲🚲🚲
Noch weitere Basteltipps mit Fahrradschläuchen findet ihr hier:
Wie ihr ja wisst, bastel und nähe ich ab und an. Das macht immer so viel Spaß, vor allem wenn was (für mich) nettes heraus kommt. Nun habe ich mal wieder etwas gebastelt. Es hat nichts gekostet, nur etwas Zeit. Zeit, um die Hauptzutat zu sammeln. Aber es hat auch Spaß gemacht.
Für mein heutiges Projekt benötigt man Eierkartons aus Pappe. Da der Handel sie nicht zurücknimmt bzw. zurücknehmen darf, müssen diese im Altpapier entsorgt werden. Aber bevor sie ins Altpapier wandern, kann man damit auch noch etwas basteln. Die Spitzen im Inneren des Kartons sind die Zutat für das Kränzchen. Diese schneidet man aus dem Karton heraus und sammelt sie. Hat man genug beisammen, dann kann man auch schon mit dem Kränzchen beginnen.
Mein kleines Wandkränzchen ist recht schnell gebastelt und je nach Lust und Laune kann man es größer und auch kleiner halten. Meines hier habe ich pur gelassen, nur ein Holzvögelchen, was sich noch in meinem Fundus befand, habe ich dazu gehängt. Fertig. Aber mit kleinen Blümchen, Kräutern und Co. sieht es bestimmt auch nett aus. Und wer die Blüten noch mit Wasser- oder Acrylfarbe bemalen möchte, kann das vor dem Auffädeln ja auch noch tun.
Vielleicht gefällt euch meine Bastelidee. Man benötigt:
Mein Kränzchen aus 24 Blüten
kleines Kränzchen aus Eierkarton
Eierkartons (ca. sechs 10er Kartons)
Schere
Draht (z.B. eine alte Spiralbindung eines Buches/Kalenders o.ä.)
schmale Zange
Deko
Zeit
Man benötigt etliche Eierkartons bzw. deren Innenleben. Die vier Spitzen im Inneren des Kartons werden herausgeschnitten und gesammelt.
Jede Spitze schneidet man am offenen Ende rund und dann mit der Schere vier "Blütenblätter" aus. Bei den meisten Spitzen sieht man sogar die Rundungen, wo man schneiden soll. Der untere Teil der Blüte bleibt zusammen.
Hat man genügend Spitzen/Blüten gesammelt, dann geht es ans Kränzchen.
Falls man eine alte Spiralbindung eines Kalenders hat, diese in die Länge ziehen, einen gewünschten Kreis biegen und die ungefähre Länge des späteren Kränzchens abmessen. Mit ca. 15cm Zugabe für die Aufhängeöse den Draht abschneiden. Hat man keine Spiralbindung, dann dickeren Basteldraht nehmen.
Jetzt beginnt das Auffädeln. Mit Hilfe einer Zange eine Schlaufe an einer Seite des Drahtes biegen. Dann von der anderen Seite her die erste Blüte auffädeln. Die Öffnung kommt nach oben. Dann unter dem Blütenrand mit der Zange eine kleine Biegung anbringen, dass die Blüte nicht runterrutscht. Dann die nächste Blüte aufschieben. Sie sollte etwas unter der vorherigen Blüte enden. Siehe Foto. Auch da wieder eine Biegung anbringen.
So weiter verfahren bis alle Blüten aufgeschoben sind und die gewünschte Länge erreicht ist. Die Kette nun zum Kreis legen, die Blüten ausrichten und wenn alles gefällt an den Enden den Draht zusammen drehen.
Jetzt noch eventuelle Deko befestigen oder anhängen. Fertig ist der Kranz und man kann sich freuen. Ich wünsche euch viel Spaß beim Basteln.
Hier sieht man, welche Teile des Eierkartons verwendet werden und wie sie ausgeschnitten werden sollen.
Die "Zutaten" für das Kränzchen
Die Blüten werden einzeln aufgefädelt und oben sieht man den gebogenen Draht, damit die Blüte nicht rutscht. Dann die nächste Blüte aufschieben.