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Freitag, 17. April 2026

Pizza spinaci e aglio - Pizza Spinat und Knoblauch

Alle lieben Pizza und die Auswahl ist riesig. In mancher Pizzeria schmeckt die Pizza spitzenmäßig, in anderen auch mal nicht ganz so gut. Das ist dann immer besonders ärgerlich.

So gibt es bei uns meist selbstgemachte Pizza. Wir haben schon seit ca. 20 Jahren einen kleinen "Alfredo" Pizzaofen, der jede Pizza auf einem runden Pizzastein sehr gut backt. Der Boden wird schön knusprig und die Pizza schmeckt (fast) so wie in einer guten Pizzeria mit Holzbackofen.

In letzter Zeit backe ich den Teig gerne mit 00er Manitobamehl. Das ist eine spezielle proteinreiche Weizensorte, die auch gerne in Italien genommen wird. Aber "normales" Mehl, Dinkelmehl 630er bzw. Pizzamehl geht selbstverständlich auch.

Ab und an backe ich die Pizza aber auch als Blechpizza im Backofen, dann verwende ich die Pizzastufe. Der Teig hier reicht dann auch für ein Backblech.

Wenn ich aber den "Alfredo" nehme, dann helfe ich mir mit einer Dauerbackfolie, auf der ich die Pizza ausrolle und komplett belege und in den Ofen befördere. Die Pizza plus Folie lege ich dann auf den vorgeheizten Backstein, schließe den Deckel und nach knapp einer Minute öffne ich den Deckel, ruckel an der Pizza und wenn sie rutscht, dann ziehe ich die Folie direkt unter der Pizza weg. So verrutscht die dünne Pizza auch nicht auf dem Weg in den Ofen. Sie anderweitig auf den Stein zu befördern hat bei mir nie geklappt, von daher ist mir die Dauerbackfolie eingefallen. Die Folie hält den kurzen Moment im Alfredo auch gut aus, ich habe jedenfalls nichts gegenteiligen bisher bemerkt. Die Pizza backe ich dann nach Sicht, sie muss ggfls. im "Alfredo" etwas gedreht werden, damit alles schön backt. Backzeit ist ca. 7 Minuten.


Pizza Spinat und Knoblauch

🍕🍕🍕


Knusprig und dünn, so muss die Pizza sein.


Pizza spinaci e aglio - Pizza Spinat und Knoblauch 2 Pizzen

  • 280 g Pizzamehl 00er oder Manitobamehl 00er
  • 180 ml lauwarmes Wasser
  • 7 g frische Hefe
  • 7 g Salz
  • 1 Esslöffel natives Olivenöl 
  •  
  • 1 Esslöffel Tomatenmark, 2-fach konzentriert
  • ca. 150 ml passierte Tomaten
  • 2 mittlere Knoblauchzehen, fein gerieben
  • Salz
  • Schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 gehäufter Teelöffel Oregano
  • etwas Italienische Kräuter, getrocknet
  • 1 dicke Knoblauchzehe, fein gerieben
  • Chiliflocken (falls man es schärfer mag)
  •  
  • 200 g Mozarella oder Pizzakäse

  • ca. 200 g Blattspinat, aufgetaut
  • Pfeffer
  • Salz
  • Muskatnuss
  • 2 dicke Knoblauchzehen, fein gerieben
  •  
  • etwas natives Olivenöl zum Beträufeln 


Achtung: Der Pizzateig wird einen Tag vorher hergestellt und zum Reifen in den Kühlschrank gestellt.

Die Hefe in etwas Wasser auflösen, mit dem Öl zum Mehl geben und in der Küchenmaschine soviel Wasser zugießen, bis sich der Teig so langsam bildet. Dann das Salz zugeben und die Maschine weiterkneten lassen bis alles geschmeidig ist und der Teig nicht mehr am Schüsselrand klebt.

Den Teig aus der Schüssel nehmen, kurz kneten und zur Kugel formen. Die Schüssel leicht mit etwas Öl ausstreichen, den Teig hineingeben, mit etwas Öl bestreichen und mit einem Deckel verschließen. 

Den Teig dann für ca. 24 bis 30 Stunden in den Kühlschrank stellen. Der Teig sollte sich dann verdoppelt haben. 


Wenn man Pizza nun backen möchte, den Teig ca. eine Stunde vorher aus dem Kühlschrank nehmen und Zimmertemperatur annehmen lassen.

Für die Pizzaiola das Tomatenmark mit den passierten Tomaten und allen Gewürzen und dem Knoblauch  verrühren und pikant abschmecken.

Den aufgetauten Spinat ggfls. ausdrücken, er sollte nicht zu nass sein, und mit Pfeffer, Salz und Muskatnuss würzen. Den Knoblauch fein reiben.

Den Backofen auf höchster Pizzastufe (ca. 270°C) oder einen Pizzaofen nach Herstellerangabe  vorheizen. 

Den Teig halbieren und jedes Teigstück zu einem runden, dünnen Pizzafladen mehr drücken als ausrollen. Rundherum einen Rand stehen lassen.

Die Pizzaiola auf der Pizza verstreichen, dann den Pizzakäse darauf verteilen. Nun kommt der Spinat und der Knoblauch an die Reihe. Abschließend etwas Olivenöl darüber träufeln. 

Die Pizza in den heißen Ofen schieben und ca. 7 - 10 Minuten backen, bis der Rand golden gebräunt ist und alles blubbert.

Den Vorgang mit der zweiten Pizza wiederholen. 




🍕🍕🍕



🍕🍕🍕






Samstag, 17. Juni 2023

Kräuter - Blumenbrot aus Dinkel- und Manitobamehl

Jetzt ist das Sommerwetter da und man kramt gerne den Grill wieder hervor. Und zu einem Steak, Würstchen, Fisch, gegrilltem Gemüse oder auch nur so schmeckt dieses Kräuter - Blumenbrot besonders lecker.

Das Brot wird direkt mit Kräuterbutter gebacken, so spart man sich die zusätzliche Butter und das Brot wird dadurch besonders saftig und lecker.

Und es sieht in Blumenform auch besonders hübsch aus und zum Servieren ist es auch sehr gut geeignet, da sich jeder, der ein Stückchen möchte, sich die passende Größe abbrechen kann. 

Dieses Mal habe ich zusätzlich zum Dinkelmehl mit Manitoba Mehl gebacken. Meine Freundin Irmi backt in Südtirol des öfteren mit diesem besonderen Mehl und ist ganz begeistert. Manitobamehl gibt es im gut sortierten Einzelhandel oder im italienischen Supermarkt. Das Backergebnis ist sehr gut geworden. Dass es geschmeckt hat, muss ich bestimmt nicht extra erwähnen. Wer kein Manitobamehl bekommt oder nehmen möchte, der nimmt einfach Dinkelmehl oder auch Weizenmehl.




Kräuter – Blumenbrot aus Dinkel- und Manitobamehl

  • ca. 300 ml lauwarmes Wasser
  • ½ Würfel frische Hefe, 20g *

  • 400 g Dinkelmehl 630er
  • 200 g Manitoba Mehl **
  • ½ Teelöffel Zucker
  • 1 Teelöffel Salz
  • 50 g Olivenöl 

  • 120 g weiche Butter
  • diverse Kräuter
  • Salz, Pfeffer

  • oder fertig gekaufte Kräuterbutter
  • oder Pesto
  •  
  • Tipp: für die süße Variante kann man statt Kräuterbutter z.B. eine Schokocreme oder Marmelade nehmen.


Die Hefe im warmen Wasser auflösen und alle Teigzutaten zu einem glatten Hefeteig kneten. Nicht wundern, wenn der Teig mit dem Manitoba Mehl recht fest und elastisch wird. 

Den Teig ca. 30 Minuten abgedeckt gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat. In der Zwischenzeit die Kräuterbutter herstellen oder die gekaufte bereit stellen. 

Für die Blume den Teig in drei gleiche Stücke teilen und diese jeweils gleichmäßig rund ausrollen. 

Den ersten Kreis auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und mit der Hälfte der Kräuterbutter gleichmäßig bis zum Rand bestreichen. Die 2. Platte auflegen, ebenso mit der Kräuterbutter bestreichen und zuletzt die dritte Platte auflegen. Jetzt alles ein wenig glattdrücken. 

In die Mitte ein Glas stellen und leicht eindrücken bis man den Abdruck sieht. Den Teig nun in 16 gleichmäßige Stücke vom Glasabdruck bis zum Rand schneiden. Jetzt immer zwei Stücke gegeneinander zweimal verdrehen. Wer möchte kann jetzt nochmals die Enden einschneiden und nochmals verdrehen. Das genaue Muster sieht man auf dem Foto. 

Die fertige Blume ca. 15 Min. gehen lassen. Währenddessen den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Das Blech mit dem gegangenen Kräuter - Blumenbrot im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft/ 200°C Ober-/ Unterhitze in ca. 25-30 Minuten golden backen. 

Das Brot schmeckt super zu Gegrilltem oder zu einem guten Glas Wein. Es ist warm wie kalt ein Genuss!

* die andere Hälfte der Hefe kann man gut fürs nächste Mal einfrieren, dann die gefrorene Hefe direkt im warmen Wasser auflösen

** Manitoba Mehl ist eine Weizensorte aus Kanada, die sehr glutenhaltig ist. Heutzutage wird sie gerne in italienischen Backwaren verwendet. Infos zum Manitoba Mehl  findet ihr hier. Wer keines bekommt oder nehmen möchte, kann alternativ nur Dinkelmehl 630er oder Weizenmehl 405er oder 550er nehmen. 

** dieser Beitrag kann +++WERBUNG ohne Auftrag+++ enthalten (Namensnennung und/oder Verlinkung) 






Steak, Kartoffelsalat und ein Stückchen Blumenbrot - einfach lecker









Samstag, 15. Mai 2021

Kräuter - Blumenbrot aus Dinkel und Manitoba Mehl

Wenn das Wetter besser wird und man auch wieder den Grill hervorholt, dann passt zu einem leckeren Steak, Salat und Würstchen auch sehr gut ein Kräuter-Blumenbrot.

Das Brot wird direkt mit Kräuterbutter gebacken, so spart man sich die zusätzliche Butter und das Brot wird dadurch besonders saftig und lecker.

Und es sieht in Blumenform auch besonders hübsch aus und zum Servieren ist es auch sehr gut geeignet, da sich jeder, der ein Stückchen möchte, sich die passende Größe abbrechen kann. 

Dieses Mal habe ich zum ersten Mal mit Manitoba Mehl gebacken. Meine Freundin Irmi backt in Südtirol des öfteren mit diesem besonderen Mehl und ist ganz begeistert. Als ich letztens in Köln in einem italienischen Supermarkt einkaufen war, habe ich dieses Manitoba Mehl * gesehen und zum Testen mal eine Kilopackung mitgenommen. Als ich dann ein Kräuter-Blumenbrot backen wollte, dachte ich mir, ich tausche einen Teil des Mehls durch Manitoba aus. Das Backergebnis ist sehr gut geworden. Dass es geschmeckt hat, muss ich bestimmt nicht extra erwähnen. 

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das Kräuter - Blumenbrot aus Dinkel- und Manitoba Mehl





Kräuter – Blumenbrot
  • ca. 300 ml lauwarmes Wasser
  • ½ Würfel frische Hefe, 20g *

  • 400 g Dinkelmehl 630er
  • 200 g Manitoba Mehl **
  • ½ Teel. Zucker
  • 1 Teel. Salz
  • 50 g Olivenöl 

  • 120 g weiche Butter
  • diverse Kräuter
  • Salz, Pfeffer

  • oder fertig gekaufte Kräuterbutter
  • oder Pesto
 
Tipp: für die süße Variante kann man statt Kräuterbutter z.B. eine Schokocreme oder Marmelade nehmen.

Die Hefe im warmen Wasser auflösen und alle Teigzutaten zu einem glatten Hefeteig kneten. Nicht wundern, wenn der Teig mit dem Manitoba Mehl recht fest und elastisch wird. 
Den Teig ca. 30 Minute abgedeckt gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat. In der Zwischenzeit die Kräuterbutter herstellen oder die gekaufte bereit stellen. 

Für die Blume den Teig in drei gleiche Stücke teilen und diese jeweils gleichmäßig rund ausrollen. 

Den ersten Kreis auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und mit der Hälfte der Kräuterbutter gleichmäßig bis zum Rand bestreichen. Die 2. Platte auflegen, ebenso mit der Kräuterbutter bestreichen und zuletzt die dritte Platte auflegen. Jetzt alles ein wenig glattdrücken. 

In die Mitte ein Glas stellen und leicht eindrücken bis man den Abdruck sieht. Den Teig nun in 16 gleichmäßige Stücke vom Glasabdruck bis zum Rand schneiden. Jetzt immer zwei Stücke gegeneinander zweimal verdrehen. Wer möchte kann jetzt nochmals die Enden einschneiden und nochmals verdrehen. Das genaue Muster sieht man auf dem Foto. 

Die fertige Blume ca. 15 Min. gehen lassen. Währenddessen den Backofen auf 180°C Heißluft vorheizen.

Das Blech mit dem gegangenen Kräuter - Blumenbrot im vorgeheizten Backofen bei 180°C Heißluft/ 200°C Ober-/ Unterhitze in ca. 25-30 Minuten golden backen. 

Das Brot schmeckt super zu Gegrilltem oder zu einem guten Glas Wein. Es ist warm wie kalt ein Genuss!

* die andere Hälfte der Hefe kann man gut fürs nächste Mal einfrieren, dann die gefrorene Hefe direkt im warmen Wasser auflösen

** Manitoba Mehl ist eine Weizensorte aus Kanada, die sehr glutenhaltig ist. Heutzutage wird sie gerne in italienischen Backwaren verwendet. Infos zum Manitoba Mehl  findet ihr hier. Wer keines bekommt oder nehmen möchte, kann alternativ nur Dinkelmehl 630er oder Weizenmehl 405er oder 550er nehmen. 




hier sind die Enden nochmals gedreht







das Blumenbrot mit Dinkel- und Manitoba Mehl