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Freitag, 28. August 2026

Kartoffelbomben und Bacon Bombs

Zum Steak oder auch schonmal zu Hamburgern essen wir sehr gerne eine Kartoffelbeilage. Oft sind es Wedges, selbstgemachte Pommes oder auch Kartoffelbomben bzw. Bacon Bombs.

Habt ihr schon mal solch ungewöhnliche Kartoffelkugeln gesehen oder sogar gegessen? Diese leckeren, geraffelten und gewürzten Kartoffeln, die mit Käseraspeln vermischt werden, sind im Speckmantel eine wunderbare Beilage zum Steak, Frikadelle oder Burger & Co. . Und sie sind mal etwas ganz Anderes.  Man kann sie wunderbar schon einige Stunden im Voraus vorbereiten und sie ca. eine halbe Stunde vor dem Essen in den Backofen schieben. Sie sehen optisch nicht nur gut aus, sie schmecken auch klasse. Zu dem Ergebnis kamen jedenfalls alle, die die Bacon Bombs schon bei uns gegessen haben.

Man kann sie auf verschiedenen Wegen backen. Zum Beispiel in einer Silikon -  Muffinform. Aber es geht auch anders. In der Muffinform wurden sie mir nicht so knusprig wie erhofft. Auf einer Pyramiden-Backmatte im Backofen gelingen sie besonders gut. Sie waren rundherum wirklich schön knusprig. Alternativ zur Pyramidenmatte kann man natürlich auch ein Backblech mit Backpapier nehmen. Das geht auch. Oder man nimmt bei einer kleineren Menge Bacon Bombs einfach eine Tarteform und legt sie hinein. Ein Foto seht ihr weiter unten.

Für alle, die keinen Speck mögen, die Kartoffelbomben schmecken auch ohne Speck, lasst ihn einfach weg und bepinselt die Bomben einfach mit etwas Öl, dann werden sie auch schön knusprig und lecker. Ich habe sie dann Kartoffelbomben getauft.

Jetzt habe ich euch bestimmt schon den Mund wässerig gemacht, von daher kommt jetzt endlich das Rezept. Eine genaue Mengenangabe habe ich nicht gemacht, weil ich sie "pi mal Daumen" mische, aber das sollte kein Problem sein. Man nehme wie folgt:



Kartoffelbomben oder Bacon Bombs  (pro Bomb nehme man ca. 1 dicke Kartoffel)

  • 2 größere Bacon Scheiben pro Bacon Bomb

  • gekochte Pellkartoffeln, geschält, abgekühlt und grob geraffelt
  • Pizzakäse geraspelt
  • frisch gemahlener Schwarzer Pfeffer
  • Salz
  • feine Chiliflocken oder Cayennepfeffer
  • Thymian
  • Oregano
  •  
  • etwas Öl zum Bestreichen


Backzeit bei 175°C Ober-/ Unterhitze ca. 40 Minuten bis sie golden braun sind

Die gekochten, geschälten und grob geraspelten Kartoffeln kräftig mit Pfeffer und Salz würzen. Den geraspelten Käse untermischen und die Masse mit Thymian und Oregano würzig abschmecken. Wer es etwas pikanter mag gibt noch ein wenig Chiliflocken dazu. Das Verhältnis geraspelte Kartoffeln - geraspelter Käse sollte so ca. 3 : 1 sein. Der eine liebt mehr Käse, der andere weniger, nehmt da so viel wie ihr meint oder habt. Nun gleichgroße, feste Kugeln formen und jede Kugel mit 2 Baconscheiben über Kreuz umwickeln, man sollte keine Kartoffeln mehr sehen. 

Das wären dann die Bacon Bombs.

Ein Backblech mit einer Pyramiden-Backmatte oder Backpapier auslegen und die Bacon Bombs darauf legen. Das Blech in den vorgeheizten Ofen geben und die Bombs in ca. 35 - 40 Minuten golden backen.

Wenn man sie ohne Baconumhüllung zubereitet, dann hat man Kartoffelbomben. Sie werden vor dem Backen noch leicht mit etwas Öl bestrichen, damit sie schön knusprig werden.

Beide Sorten passen sehr gut zum Hamburger, zum Steak, zum Kotelett oder zum Schnitzel anstelle von Bratkartoffeln, Pommes, Wedges & Co. 


Hier wurden die Bombs in einer Silikon - Muffinform gebacken. Dafür den Bacon über Kreuz in die Form legen, die Kartoffelmasse hinein geben und festdrücken, den Bacon darüber legen.


Man kann die Bombs auch in einer Tarteform (oder auf einem Backblech) backen.



Meine Kartoffelbomben hatte ich hier zu flachen Kugeln geformt und ohne Baconumhüllung auf einem Blech gebacken. Sie waren dann eine Beilage zum Hamburger.


. . . auf einer Pyramidenmatte kann man sie auch gut backen. Auf dem Foto waren es Zucchinisticks, die ich gebacken hatte. 









Freitag, 14. August 2026

Cipollina siziliana - eine Spezialität aus Sizilien

IIm April waren wir auf einer Rundreise auf Sizilien. Die Insel ist sehr vielseitig in ihrer Landschaft, überall gibt es interessante Sachen zu entdecken. Wir zehren immer sehr von solchen Reisen und freuen uns, dass wir so etwas erleben dürfen. Zu Hause werden dann die Fotos gesichtet und gespeichert, ein Fotobuch wird erstellt und auch Leckereien, die wir gegessen haben, werden nachgekocht oder nachgebacken. So kann man den Urlaub noch verlängern und alles Revue passieren lassen.

Ein Rezept einer sehr leckeren Bruschetta, die wir auf der Äolischen Insel Lipari gegessen haben, habe ich euch > hier < aufgeschrieben. Schaut gerne mal in den Bericht.

Rund um den Ätna bzw. Catania, hatten wir bei einem Picknick in einem Pinienwald u.a. eine leckere kulinarische Spezialität kennengelernt. Sie nennt sich "Cipollina siziliana".  Die Leckerei besteht aus Blätterteigpäckchen (oder einer Art Plunderteig), die mit vielen geschmälzten Zwiebeln, Tomaten, gekochtem Schinken, Mozzarella und einigen Gewürzen gefüllt werden. Sie sind ein leckeres Streetfood und man bekommt es dort überall. 

Uns haben diese Cipollina sehr gut geschmeckt. Zuhause habe ich dann im Internet nach einem genaueren Rezept gesucht, ich wollte sie so gut es ging "nachbacken". Und hier ist meine Version der leckeren Cipollina. Gegessen werden sie warm, aber sie schmecken auch kalt.

Die Cipollina waren mir sehr gut gelungen. Die Füllung war sehr lecker und so, wie wir sie aus Sizilien im Gedächnis hatten. Schmelzende, leicht süße, gewürzte Zwiebeln, dann der Schinken und der cremige Mozzarella. Herrlich. Ich hatte allerdings nur eine Rolle Blätterteig verwendet und daraus 6 Stücke geschnitten. Das war alles sehr lecker, aber das nächste Mal würde ich eine zweite Rolle Blätterteig dazu nehmen und den Teig doppelt legen. Dann wird der Teig dicker, was dem Original näher kommt.

Einfach lecker war die Cipollina.

"Cipollina siziliana"   6 Stück

  • 2 große Zwiebeln, in feine Scheiben geschnitten
  • 1 dicke Knoblauchzehe, fein gewürfelt
  • etwas natives Olivenöl

  • 4 mittlere, geschälte und entkernte Tomaten, fein gewürfelt
  • 1 Teelöffel Tomatenmark
  • einige Basilikumblätter, fein gehackt
  • etwas Salz
  • Schwarzer Pfeffer
  • eine Prise Zucker

  • 1 Mozzarella-Kugel, in Scheiben 
  •  
  • 6 Scheiben Prosciutto cotto oder gekochter Schinken
  •  
  • 2 Rollen Blätterteig
  • etwas Milch zum Bestreichen
  •  
  • Zahnstocher


Das Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln unter Rühren leicht glasig dünsten lassen. Dann den Knoblauch dazu geben und alles leicht golden braten. Dann die fein gehackten Tomaten dazu geben und zu einer dicklichen Sauce köcheln lassen. Dann das Tomatenmark dazu geben.

Mit Basilikum, einer Prise Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken und die restliche Flüssigkeit einkochen lassen, bis sie verdampft ist.

Die Mischung abkühlen lassen.

Den Blätterteig 10 Minuten vor Verwendung aus dem Kühlschrank nehmen, den Backofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen, ein Backblech mit Backpapier belegen.

Den Blätterteig aufeinander legen, festdrücken und ihn in ca. 6 gleichgroße Quadrate schneiden und mit Abstand auf das Backpapier legen.

Auf jedes Teigquadrat mittig den Prosciutto legen, darauf etwas Zwiebelfüllung geben und mit den Mozzarellascheiben belegen.

Die vier Teigecken nun zur Mitte falten und die Päckchen verschließen, die Ränder leicht festrücken und mit Milch bestreichen. Mittig jeweils einen Zahnstocher hinein stecken, damit die Päckchen während des Backens nicht aufgehen.

Das Backblech mittig in den vorgeheizten Ofen schieben und die Cipollina in ca. 15 - 20 Minuten golden backen.


Die fertige Füllung für die Cipollina.




Vom rohen Teig zur fertigen Cipollina.




Picknickplatz auf dem Ätna in Sizilien in einem Pinienwäldchen in über 1000 m Seehöhe. 


Picknick im Pinienwald: leckere, warme Cipollina wurden dort serviert. Ich vermute, sie waren aus einer Art Plunderteig, denn der Teig war auch recht dick. So konnte man die Cipollina gut aus der Hand essen.



Leckeres Fingerfood am Ätna.



Die Füllung und auch der Teig drumherum schmeckten sehr lecker.












Freitag, 10. Juli 2026

Spätzle mit Schinken - Erbsen - Sahnesauce

Manchmal möchte man in Null - Komma - Nichts ein Essen auf dem Tisch haben. Fastfood aus der Bude um die Ecke fällt für uns fast immer aus, ich koche lieber selber. Und so war es jetzt auch wieder.

Meine heutige Sauce ist zwar etwas gehaltvoller, dafür aber in wenigen Minuten selbstgekocht. Und lecker ist sie auch. Die Idee dazu bekam ich im SWR und es sprach mich direkt an. Bei den Zutaten ist es ja auch kein Wunder.

Diese leckere Sauce mit Spätzle habe ich jetzt gekocht und sie hat uns überzeugt. Schneller kann man keine Sauce kochen.



Spätzle mit Schinken - Erbsen - Sahnesauce

  • 50 g geräucherte Schinkenwürfelchen
  • 4 Scheiben Kochschinken, gewürfelt
  • 200 ml Sahne
  • 140 g feine Erbsen (aus der Dose) oder gefroren
  • 50 g geraspelter Pizzakäse
  • 2 Eier, Gr. M
  • 1 gehäufter Teelöffel Senf
  • schwarzer Pfeffer
  •  
  • Spätzle
Die Schinkenwürfelchen in einem Topf ohne Öl auslassen und leicht Farbe nehmen lassen. Dann den Kochschinken dazu geben und ebenso leicht andünsten.

Währenddessen die Spätzle nach Anweisung kochen.

Dann die Sahne angießen und einige Zeit leicht köcheln lassen.
Die Erbsen dazu geben und alles kurz köcheln lassen (bei gefrorenen Erbsen etwas länger kochen) und den Pizzakäse in der Sauce auflösen lassen.
Die Eier mit dem Senf verquirlen und mit Pfeffer würzen.
Den Topf vom Herd nehmen, die Eiermasse unterrühren und die Sauce eindicken und cremig werden lassen. Mit einer guten Portion Pfeffer abschmecken.

Die Spätzle mit der Sauce servieren.










Freitag, 26. Juni 2026

Bulgur Salat

Gemeinsame Grillfeste sind immer schön. Wir waren jetzt zu einem eingeladen, wo jeder Teilnehmer einen Salat oder eine Grillbeilage mitbringen sollte. Die Idee finde ich immer prima, zumal man dann Gelegenheit hat, etliche verschiedene Salate probieren zu können und man sich Anregungen holen kann.

Für dieses Event hatte ich mir einen Bulgur Salat überlegt. Ich hatte einen Tag vorher nicht so viel Zeit, sodaß mir die Idee eines solchen Salates kam. Außerdem waren für den Tag an die 30°C vorhergesagt und ich wollte keinen Salat machen, der Mayonnaise oder schnell verderbliches enthält. Und recht frisch sollte er schmecken.

Der Salat ist wirklich sehr schnell zusammengerührt. Bulgur verwende ich sonst nie in der Küche, deswegen war ich erstaunt, wie schnell er für den Salat fertig war. Ich hatte mich an die Anleitung auf der Packung gehalten, das klappte sehr gut.

Der Salat kam gut an und hat allen gut geschmeckt. Er passte sehr gut zu Gegrilltem, so sollte es auch sein.

 


Bulgur Salat

  • 1 Tasse Bulgur
  • 2 Tassen kochendes Wasser
  • 1 Teelöffel Gemüsebrühpulver
  •  
  • 1/2 Zitronensaft
  • 5 Esslöffel neutrales Öl
  • 1 gehäufter Teelöffel Tomatenmark
  • 2 Teelöffel Ahornsirup
  • 2 Teelöffel Pul Biber, edelsüß
  • 1 Teelöffel Sumak
  • Schwarzer Pfeffer
  • evtl. etwas Salz
  • 1 Esslöffel Schnittlauchröllchen
  •  
  • 1 große Paprika, fein gewürfelt
  • 1 Gurke, fein gewürfelt
  • 1 dicke Tomate, entkernt und fein gewürfelt

Den Bulgur in eine Schüssel geben, die gekörnte Brühe dazu geben. Das Wasser im Wasserkocher aufkochen und sofort über den Bulgur gießen. Alles verrühren und ca. 15 Minuten quellen lassen. 

In der Zwischenzeit das Dressing zubereiten. Dafür alle Zuten verrühren und abschmecken. Wenn der Bulgur gequollen ist, das Dressing darüber gießen, gut mischen. Dann die restlichen gewürfelten Zutaten untermischen. Den Salat durchziehen lassen und nochmals abschmecken.







Freitag, 5. Juni 2026

Bruschetta "Lipari" auf meine Art

Mitte April waren wir auf Sizilien unterwegs. Das Wetter war prima, die Landschaft teilweise sehr spektakulär und das Essen, wie überall in Italien, super lecker.

Bei einem Tagesausflug auf die äolischen bzw. liparischen Inseln Lipari und Vulcano haben wir ein mega leckeres Bruschetta gegessen. Das gab es an dem kleinen Aussichtspunkt Belvedere da Graziella "auf die Hand". Selten haben wir ein so leckeres Bruschetta kosten dürfen. Leider weiß ich nicht mehr so ganz genau was alles auf der Bruschetta war, aber ist auch egal, es war so lecker. Die Aussicht auf Vulcano gab es dann noch kostenlos dazu. 

Zuhause habe ich nun probiert dieses leckere Essen so halbwegs nachzumachen. Es ist mir logischerweise nicht ganz gelungen, aber meine Version hier hat uns auch sehr gut geschmeckt. Und so sollte es sein. 

Falls ihr mein Rezept mal testen wollt, es sieht so aus:


So sah unsere "Bruschetta Lipari" aus und sie hat uns sehr gut geschmeckt.


So sah die leckere Bruschetta auf der Insel Lipari am Aussichtspunkt "Belvedere da Graziella" aus. Soweit ich mich erinnere, bestanden sie aus gebratenen Auberginen, Kapernäpfel von der Insel Salina, Olivenöl, Peperoncino, Knoblauch, Oregano und Oliven. Es hat wunderbar geschmeckt.

Bruschetta "Lipari" auf meine Art

  • Bruschetta Brot, große Scheiben
  • Olivenöl
  •  
  • Zwiebeln, in Streifen geschnitten, golden angedünstet
  • Knoblauch, fein gewürfelt
  •  
  • Tomaten, entkernt und fein gewürfelt
  • Oliven in Kräuter - Knoblauch - Marinade, in Scheiben geschnitten
  • gegrillte, in Öl eingelegte Paprika, in Streifen geschnitten
  • in Öl eingelegte, getrocknete Tomaten, in Streifen geschnitten
  • Kapernäpfel, in Scheibchen geschnitten 
  • Jalapeño Scheibchen (nach Geschmack)
  •  
  • Balsamico Creme
  • etwas Pecorino Romano oder Parmesan, fein gehobelt
  • klein gehackte Basilikumblätter
Für den Belag die Zwiebelscheiben in etwas Öl dünsten und leicht Farbe annehmen lassen. Dann den Knoblauch dazu geben, untermischen und die Pfanne vom Herd nehmen.

Sämtliche Zutaten in Streifen oder Würfel schneiden und bereit stellen.

Die Brotscheiben rösten und mit Olivenöl beträufeln. Dann sämtliche Zutaten auf dem Brot verteilen. Mit Olivenöl und Balsamico Creme beträufeln, darauf dann den Pecorino und das Basilikum verteilen.






Die Tomatenauswahl war riesig.








🍅🍅🍅🍅🍅



Wie das auf Inseln oft ist, es zogen ein paar Wolken hinein. Leider war die Sicht auf Vulcano bei unserem Stopp etwas verhangen. Kurze Zeit später waren die Wolken verschwunden und die Berge wieder frei.




Im Hafen von Lipari. Hier schien die Sonne und die Wolken hatten sich verzogen.


Das Schwefel - Schlammbad auf Vulcano. Man konnte es schon von weitem riechen . . . und aus kleinen Löchern am Wegesrand strömte heißer Dampf heraus. Vulkano ist eine wilde Insel mit schwarzen Stränden und rauchendem Vulkan.
Das war ein sehr schöner, lohnenswerter Ausflug. Uns hat es sehr gut gefallen.







Dienstag, 2. Juni 2026

Bitter Lemon Sirup

Letzte Tage hatte ich euch das Rezept eines sehr saftigen, fruchtigen und aromatischen Bitter Lemon Cakes vorgestellt.

Bei diesem Kuchen bleiben Reste der gekochten Zitronen übrig, die ich noch nicht direkt wegwerfen wollte. Da kam mir eine Idee sie noch zu verwenden.

Ich habe die Reste einfach noch mit einem halben Liter Wasser und 50 g Zucker zusammen aufgekocht und noch einige Zeit leise köcheln lassen. Ich wollte noch recht viele Aromen aus den Schalenrückständen heraus holen. Und das hat halbwegs geklappt.

Dann habe ich den entstanden Sirup durch ein Sieb gegossen und in ein Gefäß gefüllt. Je nach Geschmack kann man sein Wasser mit diesem Sirup nun aromatisieren und enthält so noch nebenbei ein leckeres Getränk.

Die ausgekochten Zitrusrückstände sind dann wirklich für den Müll.


500 ml Sirup sind aus den Resten dabei entstanden.


Bitter Lemon Sirup

  • Reste der gekochten und ausgedrückten 3 Zitronen vom Cake
  • 500 ml Wasser
  • 50 g Zucker


Alle Zutaten einige Minuten köcheln lassen, dann alles durch ein Sieb gießen bzw. passieren, fertig ist der Sirup.

Mit Wasser nach Wunsch einfach verdünnen und genießen. Prost.


Links die gekochten Zitronen für den Cake, mittig sind sie schon püriert und rechts passiert (mit dem Zitronenrest im Sieb).


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Dienstag, 26. Mai 2026

Rhabarber - Crumble

Zurzeit gibt es wieder leckeren Rhabarber. Auf meinem Blog findet ihr oben auf dieser Seite unter der Rubrik "Rezepte von A - Z" einige Rezepte mit Rhabarber.  Da wird bestimmt jeder fündig werden.

Heute habe ich ein Crumble für euch. Crumble sind so vielseitig, ob mit Äpfeln, Zwetschgen, Aprikosen oder auch mit Kirschen. Lecker sind sie alle. 

Dieses Mal habe ich ein Crumble mit Rhabarber gebacken. Ich habe das Rezept auf zwei Glasauflaufformen verteilt und im Airfryer gebacken. So hatten mein Mann und ich jeder eine große Portion Crumble zum Nachmittagskaffee. 

Wer keinen Airfryer sein eigen nennt, der gibt das Crumble einfach in eine geeignete Auflaufform und backt alles im Backofen. Zeit und Temperatur habe ich auch dazu geschrieben.

Also ab in die Küche, wir backen Crumble.



Rhabarber - Crumble    2 große Portionen

  • 100 g Mehl
  • 80 g feine Haferflocken
  • 1 große Prise Vanillesalz
  • 1 große Prise Zimt
  • 90 g Zucker
  • 100 g weiche Butter
  •  
  • ca. 500 gr. Rhabarber, fein gewürfelt
  • eventuell Zucker, falls man es süßer möchte


Für den Crumnle alle trockenen Zutaten mischen, dann die Butter dazu geben und alles mit der Gabel zu einem Streuselteig verrühren. Die Crumble sollen nicht zu fein aber auch nicht zu groß werden. Die Crumble zum Durchkühlen kurz in den Kühlschrank stellen, so werden sie später knuspriger.

Den Rhabarber waschen und in ca. 1cm große Würfel bzw. Scheiben schneiden und in 2 Auflaufformen füllen. Ich habe ihn nicht extra gesüßt, weil die Streusel genug Zucker enthalten. Darauf dann den Streuselteig gleichmäßig verteilen.

Die Auflaufform in den Airfryer stellen, Airfry 170°C, ca. 30 Minuten

Kommt die Form in den Backofen, dann den Ofen ebenso auf 170°C Umluft stellen und den Crumble in ca. 30 Minuten golden backen.


Hier ist alles in einer Auflaufform im Backofen gebacken worden.












Dienstag, 21. April 2026

Kohlrabisuppe mit Bärlauch

Leute, was war das eine feine, leckere und leicht scharfe Suppe. Mega. Sie hat uns so gut geschmeckt, dass wir zu zweit die Suppe komplett aufgegessen haben. Wovon ich rede? Von einer sehr leckeren Kohlrabisuppe mit Bärlauch.

Die liebe Julia Floß kochte so eine Suppe letztens im TV und ich dachte da schon, Mensch, die wird sehr gut schmecken, die koche ich nach. Gesagt getan, I did it and it was excellent.

Das schnelle Rezept, wie ich die Suppe gekocht habe, steht hier:



Kohlrabisuppe mit Bärlauch  4 Teller 

  • 1 dicke Zwiebel
  • etwas etwas Öl

  • 400 g Kohlrabi
  • 3 kleine Kartoffeln 
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

  • 500 ml Brühe

  • 1 Teelöffel frischer Zitronensaft 
  • 100 ml Schlagsahne

  • 50 g Bärlauch, in feine Streifen geschnitten 
  • .
  • Backerbsen


Die Zwiebel fein würfeln und in etwas Öl glasig dünsten. Die Kohlrabi und die Kartoffeln schälen und grob würfeln, dazu geben und auch kurz mitdünsten. 
Die Brühe angießen, alles mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Den Deckel auflegen und die Suppe zum Kochen bringen, ca. 30 Minuten auf kleiner Hitze leise köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.

Wenn alles weich ist, die Suppe fein pürieren und zwei Suppenkellen pürierte Suppe abnehmen und den in feine Streifen/Stücke geschnittenen Bärlauch darin fein pürieren. Je feiner, desto grüner wird die Suppe.

Die Kohlrabisuppe vom Herd nehmen. Zitronensaft, Sahne und den Bärlauchmix hinzufügen und alles mit dem Stabmixer nochmals glatt pürieren. Die Suppe abschmecken und auf die Teller verteilen. Mit Backerbsen servieren. Guten Appetit.


frischer Bärlauch 




Freitag, 10. April 2026

Prasselkuchen mit Aprikosen und gerösteten Mandelblättchen

Ab und an überkommt einen die Lust etwas Leckeres zu backen. So war es jetzt auch wieder, wir hatten Lust auf Kuchen.  Dieses Mal habe ich einen Prasselkuchen mit Aprikosen und ein paar gerösteten Mandelblättchen gebacken.

Als Prasselkuchen werden Blätterteiggebäcke mit Streuseln betitelt. Warum der Kuchen so heißt und wo er letztendlich seinen Ursprung hat, kann ich leider nicht sagen. Vielleicht heißt er so, weil die Streusel auf den Teig "prasseln"? Keine Ahnung. Finde ich aber auch unwichtig. Wichtig ist mir immer, dass der Kuchen schmeckt. Schön ist auch, er ist ruckzuck gebacken. 

Und so ein Prasselkuchen ist ein ganz schneller Kuchen. Blätterteig habe ich fast immer im Kühlschrank, Zutaten für die Streusel sowieso und selbst diese sind ganz flott mit einer Gabel zusammen gerührt. Dazu braucht man noch nicht einmal einen Handmixer oder sogar eine Küchenmaschine. Da wir noch ein Glas (gekaufte) Aprikosenkonfitüre im Vorrat hatten, habe ich diese als Belag genommen. Das war eine leckere Entscheidung. Die Streusel sind durch die Haferflocken besonders knusprig geworden und der Hauch von Zimt schmeckt darin besonders gut.

Lange Rede, kurzer Sinn. Hier kommt mein schnelles Kuchenrezept.



Prasselkuchen mit Aprikosen und gerösteten Mandelblättchen

  • 100 g Dinkelmehl 630er
  • 50 g Haferflocken, zarte
  • 10 g Haferflocken, kernige
  • 80 g Zucker
  • eine Prise Vanillesalz
  • etwas Vanille
  • 1/2 Teelöffel Ceylon-Zimt

  • 100 g dickflüssige Butter

die trockenen Zutaten alle mischen, die dickflüssige Butter dazu geben und alles mit einer Gabel zu nicht zu großen Streuseln rühren. Die Streusel dann in den Kühlschrank stellen, damit die Butter wieder fest wird.

  • eine Rolle Butter - Blätterteig (280 g Fertigprodukt aus dem Kühlregal)

10 Minuten vor Verwendung den Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Dann den Teig entrollen und ihn mit seinem Backpapier auf ein Backblech legen, den Backofen auf 200°C Umluft bzw. 210°C Ober-/Unterhitze vorheizen. 

Den Blätterteig quadratisch zuschneiden. Den restlichen Teig in 8 gleichbreite Streifen schneiden und diese übereinander auf dem Teigquadrat als Rand auflegen und leicht festdrücken.

  • ca. 200 g Aprikosenkonfitüre *
  • geröstete Mandelblättchen

Die Konfitüre dick auf dem Boden verteilen, den Rand dabei frei lassen. Darauf dann einige geröstete Mandelblättchen streuen. Ich hatte noch welche vom letzten Kuchenbacken übrig, nehmt so viele ihr mögt.

Die Streusel aus dem Kühlschrank nehmen und gleichmäßig auf der Aprikosenkonfitüre verteilen. Den Rand dabei unbedingt frei lassen, damit er schön aufgehen kann. 

Den Kuchen mittig in den vorgeheizten Ofen schieben und in ca. 25 Minuten golden backen.

Frisch gebacken schmeckt er natürlich am besten. Aber selbst am nächsten Tag ist er noch recht knusprig und sehr lecker. Bitte beachten, der Kuchen darf nicht abgedeckt werden, sonst ist er am nächsten Tag nicht mehr knusprig. Man kann ihn höchstens mit einem Küchenkrepp abdecken, aber auf keinen Fall mit einer Haube oder Folie.

* wer lieber selbstgemachte Aprikosenkonfitüre nehmen möchte, dem empfehle ich mein Rezept. Da steht alles, wie ich mein "Aprikosen - Marmelädchen" immer koche.


Oben links sind schon die Mandelblättchen verteilt und ein kleiner Teil der Streusel.
Oben rechts ist alles fertig für den Backofen.
Unten links der fertig gebackene und in vier Stücke zerteilte Kuchen.
Unten rechts eine Ecke des Prasselkuchens.



Der Prasselkuchen war eine Wucht, er war sehr knusprig und hat uns sehr gut geschmeckt.














war das lecker !