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Freitag, 20. März 2026

Rote Bete Carpaccio und Carpaccio von der Gelben Bete mit Schwarzwälder Schinken

Manchmal hat man beim Einkauf besonderes Glück und bekommt wunderbares Gemüse. So war es jetzt, ich hatte eine dicke, knackige Rote Bete in Bioqualität gekauft. So ein Prachtexemplar habe ich selten gesehen. Rote Bete kaufe ich immer in dieser Qualität, weil das Gemüse aus konventionellem Anbau, wie man schon mal so hört, hohe Werte an Nitrat haben kann, und das möchte man ja vermeiden.

Aus besagter Rote Bete haben wir dann abends ein leckeres Carpaccio gegessen. Das ist so schnell gemacht, schmeckt sensationell gut, wie wir finden, und gesund ist es auch. Manch einer kennt das Carpaccio nur aus gekochten Beten, aber uns schmeckt es aus rohen bedeutend besser. Weil es auch so schön knackig ist.

Alternativ kann man auch eine Gelbe Bete nehmen, das schmeckt ebenso gut. Aber bei der Gelben Bete habe ich noch ein anderes Rezept aufgeschrieben, das mit einer Vinaigrette gewürzt und mit Schwarzwälder Schinken serviert wird. Das schmeckt auch super lecker.

Egal für welches Carpaccio ihr euch entscheidet, lecker sind sie alle. Hier kommen die Rezepte:


Die Farbe ist ja wohl der Knaller schlechthin.


Rote Bete Carpaccio für 2 Personen
  • 1 dicke Rote Bete, Bioqualität
  • natives Olivenöl
  • etwas Balsamicocreme oder Balsamico Essig
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • Fleur de Sel
  •  
  • "Umami - Crunch" von Potluck *
* dieser Beitrag kann +++WERBUNG ohne Auftrag+++ enthalten (Namensnennung und/oder Verlinkung)

Die Rote Bete waschen und dünn schälen, dafür Einmalhandschuhe verwenden, weil die Bete sehr färbt.

Anschließend die Bete entweder mit einem scharfen Messer in feine Scheiben schneiden oder einen Gemüsehobel (für dünne Scheiben) verwenden.

Den Teller jeweils mit etwas Olivenöl und Balsamico beträufeln, darauf dachziegelartig die Betescheiben verteilen. Dann alles salzen und pfeffern und nochmals mit Olivenöl und Balsamico beträufeln.

Zum Abschluß kann man noch etwas Umami - Crunch darüber streuen. Das Gewürz hebt den Geschmack nochmals hervor und gibt den gewissen Kick. Potluck* schreibt dazu: 
"Was macht unser Umami Gewürz so besonders? Die Umami-Crunch Gewürzmischung ist ein wahres Geschmackswunder. Sie vereint hochwertige Zutaten wie Meersalz, Tomaten, Röstzwiebeln, Zitronenschalen, Knoblauch, Sellerie, Steinpilzpulver und Kräuter wie Sumach, Schabzigerklee und Estragon. Jede dieser Zutaten wurde sorgfältig ausgewählt, um ein harmonisches, kräftiges Aroma zu schaffen, das jede Mahlzeit aufwertet. Ohne künstliche Zusätze – 100 % Geschmack"

Wer dieses Gewürz nicht hat, der könnte mehr schwarzen Pfeffer, etwas Zitronenschale und ein paar fein zerstoßene Röstzwiebeln (Fertigprodukt) darüber streuen. Das schmeckt bestimmt auch sehr gut. Oder man lässt es pur nur mit Essig, Öl, Salz und Pfeffer.


Gelbe Bete Carpaccio mit Schwarzwälder Schinken.  Auch die Gelbe Bete macht nicht nur optisch einiges her.

Gelbe Bete Carpaccio mit Schwärzwälder Schinken   (2 Portionen)
  • 1 dicke Gelbe Bete
  • 6 Scheiben Schwarzwälder Schinken

  • 1 Teelöffel Senf
  • ca. 2 Eßlöffel Balsamico (oder Fruchtbalsam-Essig)
  • ca. 2 Eßlöffel natives, mildes Olivenöl
  • ca. 1 Teelöffel Ahornsirup
  • schwarzer Pfeffer
  • evtl. etwas Salz

die Bete schälen und in ganz dünne, gleichmäßige Scheiben hobeln. Die Scheiben auf einem Teller kreisförmig anordnen. In der Mitte die Schinkenscheiben arrangieren. Mit etwas frisch gemahlenem, schwarzem Pfeffer würzen.

Aus den restlichen Zutaten ein Dressing anrühren und abschmecken. Es sollte leicht süßlich schmecken. Nun das Dressing über die Bete und auch etwas über den Schinken träufeln. Schon kann serviert werden.












Freitag, 7. März 2025

Rote Bete Bratlinge mit Apfel, Minze, Orange und Hüttenkäse

Mindestens ein Mal im Jahr gibt es bei uns seit einigen Jahren Rote Bete Bratlinge mit Apfel, Minze, Hüttenkäse und Orange. Sie haben nicht nur eine irre Farbe, sie schmecken auch unheimlich gut. Das Zusammenspiel von der erdigen Bete, dem fruchtigen Apfel, der Minze und der Orange ist einfach irre und eine regelrechte Geschmacksexplosion.

Dieses Mal hatte ich die Bratlinge nicht mit frischer Minze zubereitet, sondern mit Mintjelly aus dem Glas. Liebe Urlaubsbekannte hatten mir ein Glas aus Jersey mitgebracht. Und dieses Jelly war mega für die Bratlinge. Es schmeckte süß, wunderbar minzig mit einem Hauch Säure. Mein Mann fand das Jelly zu den Bratlingen nicht so lecker, aber mir schmeckte es sehr gut dazu.

Solltet ihr also mal irgendwo ein Glas Minzjelly bekommen, dann probiert es in den Bratlingen ruhig aus, es schmeckt super. Ansonsten nehmt bitte frische, kleingeschnittene Minze.



Rote Bete Bratlinge mit Apfel, Minze, Orange und Hüttenkäse ,   ca. 8 Stück

  • 2 mittlere Rote Bete Knollen (ca. 250 g vorgekocht und vacuumiert)
  • 1 dicker Apfel (z. B. Elstar), oder zwei kleine Äpfel
  • 2 kleine rote Zwiebeln

  • 200 g Hüttenkäse
  • ca. 2 Teelöffel Sahne-Meerrettich
  • Abrieb einer unbehandelte Orange 
  • 3 gehäufte Teelöffel "Mint Jelly" (aus dem Glas, Fertigprodukt) oder einige frische Minzblätter
  • 1 Ei, Gr. L 
  • ca. 100 g Paniermehl
  • Salz
  • Schwarzer Pfeffer
  • 1/2 Teelöffel Kurkuma

  • Olivenöl

  • Knoblauchsauce 

Den Apfel waschen, schälen und grob raffeln, ebenso die Bete raffeln, dann die Zwiebel fein würfeln. Bei Verwendung von frischer Minze diese fein hacken. 

Die Orange heiß abwaschen, die Schale mit einer feinen Reibe abreiben und den Saft auspressen. Den Saft zur Seite stellen.

Jetzt Bete, Apfel, Zwiebel mit dem Hüttenkäse und dem Meerrettich vermischen. Das Ei und die abgeriebene Orangenschale zugeben. Mit Salz und Pfeffer sowie Kurkuma würzen. Nun so viel Paniermehl unterrühren, bis alles leicht bindet. Alles abschmecken und evtl. mit allen Gewürzen nochmals nachwürzen.  Man soll leicht die Minze aber auch die Orange herausschmecken. 

Die Masse ca. eine halbe Stunde durchziehen lassen. Ist sie zu fest, noch etwas Orangensaft unterrühren. Sollte sie zu weich sein, noch mit etwas Paniermehl binden. Die Masse soll gut formbar aber auch nicht zu fest sein.

Das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, aus der Masse Bratlinge formen und diese in der Pfanne auf beiden Seiten golden braten. 

Wir essen dazu eine Knoblauchsauce oder Aioli. Frisch aus der Pfanne schmecken sie besonders gut, sollten aber welche übrig bleiben, dann schmecken sie auch kalt . . . 

Wer das Mintjelly in der Masse verarbeitet hat, der kann das Jelly noch dazu servieren. Zusammen mit der Knoblauchsauce schmecken die Bratlinge nochmal so gut.






Von der Masse zu den fertigen Bratlingen. Hier mit frischer Minze. 










Mittwoch, 7. Februar 2024

Rote Bete Bratlinge mit Apfel und Ricotta

Jedes Jahr im Winter gibt es bei uns ein etwas, wie ich finde, ausgefallenes Rezept. Seit 2018 koche ich es schon, es wurde seinerzeit im WDR gezeigt und es sprach mich gleich an. 

Für diese leckeren, vegetarischen Rote Bete Bratlinge mit Apfel und Ricotta benötigt man außerdem noch Orange und Minze. Heraus kommt ein wunderbares Essen, das uns mit einer Knoblauchsauce besonders gut schmeckt.

Die rosa Bratlinge sehen schon sehr abgefahren aus. Die groben Beteraspel bleiben schön knackig und frisch, der Apfel macht alles schön saftig, man schmeckt aber auch sehr gut den Hauch von Minze, Orange und Meerrettich heraus. Einfach toll und sehr harmonisch. Die Bratlinge sind mal etwas ganz anderes. Mein Mann mag an sich keine Rote Bete, aber selbst er liebt diese Bratlinge. Und das soll schon was heißen.



Rote Bete - Apfel - Ricotta Bratlinge,   ca. 8 Stück

  • 1 dicke Rote Bete Knolle
  • 1 dicker Apfel (z. B. Elstar), oder zwei kleine Äpfel
  • 2 kleine rote Zwiebeln
  • 250 g Ricotta 
  • ca. 2 Teelöffel Sahne-Meerrettich
  • 1 unbehandelte Orange 
  • einige frische Minzblätter
  • 1 Ei, Gr. L 
  • ca. 100 g Paniermehl
  • Salz
  • Pfeffer

  • Olivenöl

  • Knoblauchsauce 


die Bete und den Apfel waschen, schälen und grob raffeln, die Zwiebel fein würfeln, die Minze fein hacken. 

Die Orange heiß abwaschen, die Schale mit einer feinen Reibe abreiben und den Saft auspressen. 

Jetzt Bete, Apfel, Zwiebel mit dem Ricotta und dem Meerrettich vermischen. Das Ei zugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Nun so viel Paniermehl unterrühren, bis alles leicht bindet. Die abgeriebene Orangenschale und den Saft unterrühren. Alles abschmecken und evtl. mit allen Gewürzen nochmals nachwürzen.  Man soll leicht die Minze aber auch die Orange herausschmecken. Wenn die Masse zu dünn ist noch etwas Paniermehl unterrühren. Die Masse soll gut formbar aber auch nicht zu fest sein.

Das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, aus der Masse Bratlinge formen und diese in der Pfanne auf beiden Seiten golden braten. 

Wir essen dazu eine Knoblauchsauce oder Aioli. Frisch aus der Pfanne schmecken sie besonders gut, sollten aber welche übrig bleiben, dann schmecken sie auch kalt . . . 


Etwas ungewöhnlich in der Farbe, dafür aber umso leckerer schmecken diese Bratlinge. Knack geben die rohen Bete, Apfel und Zwiebel und Pfiff die Orange, Meerrettich und Minze. Ein wunderbares vegetarisches Rezept.











Samstag, 25. März 2023

Gemüsecräcker von der Roten Bete

Heute habe ich mal eine Knabberei für euch. Gemüsecräcker von der Roten Bete. Man benötigt nur ganz wenige Zutaten und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen bzw. es schmeckt auch gut. Das Wichtigste aber, man weiß genau was enthalten ist.

Die Masse ist recht fix zusammengerührt, wird dann aufs Backblech gestrichen und im Ofen mehr getrocknet als gebacken. Abgekühlt ist alles schnell und schon können die Cräcker in handlich kleine Stücke geschnitten oder besser gebrochen werden. Ab in eine gut schließende Dose oder Glas und man hat für den nächsten Feierabend zum Glas Wein, Wasser, Fanta, Saft, Cola oder Bier noch etwas zu knabbern. 



Gemüsecräcker von der Roten Bete (Rezept von Timo Böckle, SWR)

  • 300 g Rote Bete, roh, geschält gewogen
  • 60 g Zwiebel, geschält gewogen
  • 3 Gramm feines Salz
  •  
  • 150 g geschroteter Leinsamen
  • 250 ml warmes Wasser
den Leinsamen mit dem warmen Wasser gut verrühren und ca. 30 Minuten quellen lassen. Zwischendurch immer mal wieder rühren.

Die Bete und Zwiebel grob würfeln und mit einem Mixer (Thermomix, Pürierstab o.ä.) sehr fein pürieren. Das Salz dazu geben. Das Püree mit den gequollenen Leinsamen gut vermischen.

Zwei Backbleche mit Backpapier belegen und den Ofen auf 120°C Umluft einstellen.

Die Masse mit Hilfe eines Tortenhebers dünn und gleichmäßig auf dem Backpapier verstreichen und die Bleche in den Ofen schieben.

Nach ca. 30 - 50 Minuten (je nach Dicke der aufgestrichenen Masse) die Gemüseplatte wenden, die Oberfläche soll schon gut trocken sein. Das Papier abziehen und weitere 30 Minuten backen lassen. Die Masse soll nun gut durchgebacken bzw. durchgetrocknet sein. Eventuell die Cräcker noch im ausgeschalteten Backofen nachtrocknen lassen.

Die Gemüsecräcker aus dem Ofen nehmen, sofort vorsichtig in Stücke brechen und komplett auskühlen lassen. Danach in einer gut schließenden Dose oder Glas aufheben.

Wenn man dann das Glas oder die Dose öffnet, dann strömt einem ein wunderbarer Duft in die Nase. Die Cräcker sind richtig knusprig und sehr lecker. Viel Spaß beim Ausprobieren.


Hier sieht man die verschiedenen Stadien vom Teig bis zu den fertigen Cräckern.



So kann man sie aufbewahren - oder auch als Mitbringsel verpacken.







Als Knabberei am Abend schmecken die Gemüsecräcker zum Glas Wein, Wasser, Fanta, Saft, Cola, Schorle, Fassbrause oder Bier besonders gut.



Donnerstag, 14. April 2022

selbstgemachte Rote Bete - Kurkuma - Ravioli und Fagottini

Letztens hatte ich eine dicke Rote Bete in Bioqualität gekauft und wollte damit ein Rote Bete Carpaccio als kleines Abendessen zubereiten. Aber daraus wurde nichts, ich habe mit der Roten Bete Nudeln gezaubert. Die waren so lecker und hier ist das Ergebnis. 

Zugegeben, die rot-gelben Nudeln in der Tomatensauce sehen schon ein wenig "strange" und ungewöhnlich aus, aber sie waren unheimlich lecker.

Der Teig war schnell zubereitet, das Ausrollen klappte auch gut und die Füllung war ebenso schnell zusammengerührt. Nur das Falten und Formen der Ravioli und Hütchen nahm ein wenig Zeit in Anspruch. Aber es hat Spaß gemacht und vor allem, es hat sehr lecker geschmeckt. 

Die übrig gebliebenen Teigabschnitte habe ich dann zusammen durch die Maschine georgelt. Das ergab dann einen marmorierten Teig. Ich musste richtig grinsen, denn der Teig sah zuerst wie eine Roulade mit Senf aus . . . ich habe daraus dann Bandnudeln geschnitten.

Solltet ihr also mal Zeit und Lust haben, probiert meine bunten Nudeln doch mal aus, sie werden euch bestimmt ebenso gut schmecken wie uns.

Übrigens, die Rote Bete schmeckt nicht erdig durch. 










Rote Bete - und Kurkuma - Nudeln

  • 100 g fein geraspelte, rohe Rote Bete
  • 2 Eier, Gr. L
  • 2 1/2 Cup (= ca. 320 g ) Pizzamehl 00er
  •  
  • 1 Esslöffel Kurkuma Pulver
  • 1 Ei, Gr. L
  • 1 1/4 Cup (= ca. 160 g) Pizzamehl 00er
  • eventuell etwas Wasser
  •  
  • Mehl zum Bestreuen und Ausrollen
die Rote Bete schälen, fein raspeln und in der Mikrowelle für ca. 2 Minuten bei voller Leistung abgedeckt dünsten. Einige Minuten stehen lassen und dann mit den Eiern in einem Mixer/Thermomix o.ä. ganz fein schreddern bis feines Mus entstanden ist.
Das Mehl mit dem Mus mit Hilfe der Küchenmaschine gut verkneten. Der Teig sollte elastisch sein. In Folie einschlagen und mindestens 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Das Kurkumapulver mit dem Ei mixen, das Mehl zugeben. Sollte der Teig zu fest sein, noch etwas Wasser dazugeben und weiter kneten, bis es ein glatter, geschmeidiger Teig entstanden ist, ihn in Folie verpacken und ruhen lassen.

Ravioli - Spinatfüllung:
  • 85 g gehackter Tiefkühlspinat, gewogen nach dem Auftauen und Ausdrücken
  • 100 g Hüttenkäse
  • 1 Schalotte, sehr fein gehackt
  • 1 große Knoblauchzehe, sehr fein gehackt
  • Muskatnuss, Pfeffer, Salz
den aufgetauten und gut ausgedrückten Spinat mit dem Hüttenkäse und allen Gewürzen gut vermischen und pikant abschmecken.

Den jeweiligen Teig mit Hilfe einer Nudelmaschine portionsweise dünn ausrollen (bis Stufe 4 von 7). Dabei immer wieder leicht beidseitig bemehlen. Aus dem gelben Teig Streifen schneiden und auf dem roten Teigband nach Gutdünken auflegen und festdrücken, dann den wiederum bemehlten Teig auf Stufe 4  und dann nochmal auf Stufe 5 durchdrehen. 
Nun ist der Teig für die Ravioli fertig.

Nach und nach den ganzen Teig ausrollen bis Stufe 5.

Für die Ravioli ein Teigband auf die bemehlte Arbeitsplatte legen, etwas Spinatfüllung (ca. 1 Teelöffel) mit Abstand auf den Teig geben. Rund um die Füllung den Teig leicht anfeuchten, die andere Teigseite darüber klappen und die Zwischenräume um die Füllung gut festdrücken. Darauf achten, dass sämtliche Luft aus dem Teig gestrichen wird. Mit einem Ravioliausstecher die Ravioli ausstechen oder mit einem Teigrädchen ausradeln. Die fertigen Ravioli auf ein Küchentuch legen.

Wasser zum Kochen bringen, salzen und die Ravioli portionsweise hinein geben und ca. 4 Minuten leicht köcheln lassen. Wenn sie an der Oberfläche gut schwimmen, dann sollten sie fertig sein. Mit einem Schaumlöffel herausnehmen, abtropfen lassen und mit Sauce nach Wahl servieren. Guten Appetit.

die Hütchen (Fagottini) formt man folgendermaßen:
auf ein Nudelquadrat etwas Füllung geben und alle gegenüberliegenden Ecken zur Mitte falten und festdrücken. Die vier Seiten jeweils festdrücken. So entsteht das Hütchen. Sie werden ebenso wie die Ravioli gekocht.

wir hatten zu den Ravioli folgende Sauce:

pikante Tomatensauce mit Hüttenkäse:
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Schalotte, fein gewürfelt
  • 1 große Knoblauchzehe, fein gewürfelt
  • 1 Esslöffel Tomatenmark
  • ca. 300 ml passierte Tomaten
  • ca. 1 gehäufter Teelöffel Oregano 
  • ca. 1 Teelöffel getrocknete Pizzakräuter
  • Pfeffer und Salz
  • etwas gemahlenen Chili
  • 100 g Hüttenkäse
  •  
  • geriebener Parmesan
das Öl erhitzen, Zwiebel und Knoblauch anschwitzen. Tomatenmark dazu und anrösten. Dann die passierten Tomaten dazu geben, aufkochen lassen. Die Gewürze und auch den Hüttenkäse dazu geben, alles einmal aufkochen lassen, pikant abschmecken, fertig.

Die Ravioli und Hütchen mit der Sauce und etwas geriebenem Parmesan servieren. Guten Appetit.


vom Teig zur fertigen Pasta. Zur Erklärung des rechten, unteren Bildes . . . das ist keine "Roulade mit Senf", das sind die zusammen gekneteten und ausgerollten Teigreste. Dabei vermischten sich die Farben und bekamen eine Marmorierung. Ich habe die Nudeln anschließend zu Bandnudeln geschnitten (mittleres Foto).

Die Bandnudeln habe ich auf einem Küchentuch einen Tag trocknen lassen. Dabei habe ich sie ab und an gewendet. Anschließend habe ich sie in eine gut schließende Lock&Lock-Dose gegeben. Sie werden in den nächsten Tagen gekocht und verspeist.






hier noch mein Tipp mit dem Mehlzerstäuber 








Mittwoch, 13. Januar 2021

vegetarische Rote Bete - Apfel - Ricotta - Bratlinge

Heute habe ich ein Rezept wieder hervorgekramt, was ich schon seit drei Jahren jeden Winter koche. Sobald ich wunderbare Bio - Orangen und Rote Bete im Laden sehe, dann nehme ich sie mit und dann gibt es diese leckeren, vegetarischen Rote Bete Bratlinge mit Apfel, Ricotta, Meerrettich, Orangen und frischer Minze. 

Die rosa Bratlinge sehen schon sehr abgefahren aus. Die groben Bete Raspel bleiben schön knackig und frisch, der Apfel macht alles schön saftig, man schmeckt aber auch sehr gut den Hauch von Minze, Orange und Meerrettich heraus. Einfach toll und sehr harmonisch. Die Bratlinge sind mal etwas ganz anderes. Sehr gut hat schmeckt uns eine Knoblauchsauce dazu.


Rote Bete - Apfel - Ricotta Bratlinge,   ca. 8 Stück

  • 1 dicke Rote Bete Knolle
  • 1 dicker Apfel (z. B. Elstar), oder zwei kleine Äpfel
  • 2 kleine rote Zwiebeln
  • 250 g Ricotta 
  • ca. 2 Teelöffel Sahne-Meerrettich
  • 1 unbehandelte Orange
  • einige frische Minzblätter
  • 1 Ei, Gr. L 
  • ca. 100 g Paniermehl
  • Salz
  • Pfeffer

  • Olivenöl

  • Knoblauchsauce 

die Bete und den Apfel waschen, schälen und grob raffeln, die Zwiebel fein würfeln, die Minze fein hacken. 

Die Orange heiß abwaschen, die Schale mit einer feinen Reibe abreiben und den Saft auspressen. 

Jetzt Bete, Apfel, Zwiebel mit dem Ricotta und dem Meerrettich vermischen. Das Ei zugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Nun so viel Paniermehl unterrühren, bis alles leicht bindet. Die abgeriebene Orangenschale und den Saft unterrühren. Alles abschmecken und evtl. mit allen Gewürzen nochmals nachwürzen.  Man soll leicht die Minze aber auch die Orange herausschmecken. Wenn die Masse zu dünn ist noch etwas Paniermehl unterrühren. Die Masse soll gut formbar aber auch nicht zu fest sein.

Das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, aus der Masse Bratlinge formen und diese in der Pfanne auf beiden Seiten golden braten. 

Dazu passt sehr gut ein Salat und auch eine Knoblauchsauce oder Aioli. Frisch aus der Pfanne schmecken sie besonders gut, sollten aber welche übrig bleiben, dann schmecken sie auch kalt . . . 


jetzt fehlen noch die Orangenschale und die Minze, dann alles gut mischen und abschmecken. 
Zu Bratlingen formen und in der Pfanne werden sie golden gebacken, guten Appetit-



mit einer Aioli oder Knoblauchsauce schmecken sie besonders gut








Samstag, 29. Februar 2020

selbstgemachte bunte Rote Beete - Kurkuma - Nudeln

Nudelteig mache ich schon seit etlichen Jahren selber, unifarbene Nudeln auch, aber bunte Nudeln habe ich jetzt zum ersten Mal gemacht. Die Arbeit ist ein wenig aufwändiger, aber wenn man mal den Bogen raus hat, dann klappt das recht gut.

Hier habe ich mal eine kleine Anregung für euch, wie die bunten Nudeln aussehen könnten:




Rote Beete - Kurkuma Nudeln 

für den roten Teig:
  • 50 g rohe, fein geraspelte Rote Beete
  • 1 Ei, Gr. L
  • 150 g Mehl 00er (evtl. etwas mehr)
die Beete in ein geeignetes Schüsselchen füllen, abdecken und in der Mikrowelle 50 Sekunden erhitzen. Die Masse durchrühren und 2 Minuten abgedeckt stehen lassen.

In einen kleinen Multihacker (oder auch Thermomix o.ä.) füllen und mit dem Ei auf keiner Stufe mixen, bis alles eine glatte Masse ist. Mehl dazu geben und alles zu einem glatten Teig kneten. Es soll elastisch und seidig sein. 

Zu einer Kugel formen, in Folie wickeln und 30 Min. bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

für den gelben Teig:
  • 1 Ei, Gr. L
  • 100 g Mehl 00er
  • 1 Esslöffel Kurkumapulver
alles im Multihacker zu einem glatten Teig kneten, zu einer Kugel formen und in Folie gewickelt 30 Minuten ruhen lassen.

den roten Teig nun mit der Nudelmaschine zu einem langen Stück Teig ausrollen. Mit der dicksten Stufe beginnen. Der gelbe Teig wird auf die gleiche Weise ausgerollt. Beide Sorten sollen die gleiche Dicke haben und annähernd die gewünschte Nudelstärke haben.

Jetzt den gelben Teig in Streifen, Blümchen, Sterne oder ähnliches ausschneiden und auf den roten Teig legen. Vorsichtig festdrücken. Die Nudelmaschine eine Stufe größer stellen und die Platte durchdrehen. Jetzt sieht das Muster etwas schief aus. Den langen Teig nun in maschinenbreite  Stücke schneiden, jedes Teigstück um 90° drehen und durch die Maschine drehen. Eine Stufe feiner stellen und nochmals durchdrehen. Nun sollte das Muster wieder gerade sein und die Nudelplatte die gewünschte Stärke haben. 

Jetzt kann die gewünschte Pasta ausgeschnitten oder geformt werden. Ich hatte mich für Farfalle, also Schmetterlinge, entschieden. 

Die Nudeln auf einem Tuch antrocknen bzw. trocknen lassen. Salzwasser zum Kochen bringen, die Nudeln in ein paar Minuten al dente kochen, abtropfen lassen und mit gewünschter Sauce servieren.



hier sieht man das wilde Aussehen meiner bunten Pasta

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die Quadrate mittig zusammendrücken und schon sind die "Farfalle" fertig

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wilde Nudelmuster wohin man sieht. Ich glaube, ich sollte noch üben . . . 

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Dienstag, 19. März 2019

rosa Rote Bete Bratlinge mit Knoblauchsauce

Wie ihr ja alle wisst, ich probiere gerne etwas Neues aus. Schon letztes Frühjahr habe ich folgendes Rezept ausprobiert und für sehr gut befunden. Es sind rosa Rote Bete Bratlinge, die ich mit Apfel, Minze, Orange, Meerrettich, Zwiebel und dieses Mal aber mit Hüttenkäse pikant abgeschmeckt habe. 
Die rosa Bratlinge sehen schon sehr abgefahren aus und die rohe Masse schmeckt schon sehr gut. So ist es natürlich auch bei den fertigen Bratlingen. Die groben Bete- und Apfelraspel sind schön knackig und frisch, man schmeckt aber auch sehr gut den Hauch von Minze, Orange und Meerrettich heraus. Einfach toll und sehr harmonisch. Die Bratlinge sind mal etwas ganz anderes. Sehr gut schmeckt dazu eine Knoblauchsauce. Dieses leichte Mittagessen ist schon etwas ausgefallenes und es eignet sich auch sehr gut als kleine Vorspeise. 


rosa Rote Beete Bratlinge mit Knoblauchsauce

rosa Rote Bete Bratlinge ,  4 Portionen, ca. 7 Stück
  • 1 dicke Rote Bete Knolle, Bioqualität
  • 1 dicker Apfel (z. B. Elstar oder Boskoop)
  • ca. 100 g Paniermehl
  • 1 Ei 
  • 200 g körniger Frischkäse (Hüttenkäse) 
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 unbehandelte Orange **
  • 1 Zweig frische Minzblätter
  • 2 Teel. Sahne-Meerrettich
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl

  • Knoblauchsauce 

die Bete und den Apfel waschen, schälen und grob raffeln, die Zwiebel fein würfeln, die Minze fein hacken. Die Orange heiß abwaschen, die halbe Schale** abreiben und den Saft auspressen. Jetzt Bete, Apfel, Zwiebel mit dem Hüttenkäse und dem Meerrettich vermischen. Das Ei zugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Nun so viel Paniermehl unterrühren, bis alles leicht bindet. Die abgeriebene Orangenschale und etwas Saft unterrühren. Alles abschmecken und evtl. mit allen Gewürzen nochmals nachwürzen.  Man soll leicht die Minze aber auch die Orange herausschmecken. Wenn die Masse zu dünn ist noch etwas Paniermehl unterrühren. Die Masse soll gut formbar aber auch nicht zu fest sein.

Das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, aus der Masse Bratlinge formen und diese in der Pfanne auf beiden Seiten golden braten. 

Dazu passt sehr gut ein Salat und auch eine Knoblauchsauce oder Aioli.

Übrigens, die Bratlinge schmecken auch kalt . . . es blieben zwei übrig und die haben wir abends kalt gegessen


hier brutzeln sie in der Pfanne, unten rechts ist der Bratling schon fast fertig





** aus der restlichen Orangenschale kann man sehr gut Orangenzucker oder Orangensalz selber herstellen. Dazu einfach den Abrieb mit Zucker (oder Salz) vermischen und in ein gut schließendes Glas geben. So hat man jederzeit Orangenzucker (Orangensalz) zur Hand. Er ist sehr gut bei Desserts oder Kuchen, wo auch etwas Orangenschale benötigt wird.





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Sonntag, 25. Februar 2018

Rote Bete - Ricotta Bratlinge

Wie ihr ja alle wisst, ich probiere gerne etwas Neues aus. Ich hatte vor ein paar Tagen im Internet ein sehr ansprechendes Video gesehen. Es wurde gezeigt, wie man leckere Rote Bete-Ricotta Bratlinge  herstellt. Natürlich habe ich mir direkt das Rezept angeschaut. Es las sich schon so lecker, aber auch ausgefallen, dass ich die Zutaten direkt auf meine Einkaufsliste geschrieben habe. Mich reizte das Zusammenspiel von Rote Bete, Minze, Orange und Ricotta.
Freitag Mittag habe ich sie dann zubereitet. Ich war sehr erstaunt, wie schnell dieses Mittagessen fertig war. Die rosa Bratlinge sahen schon sehr abgefahren aus und die rohe Masse schmeckte schon sehr gut. So war es natürlich auch bei den fertigen Bratlingen. Die groben Bete Raspel waren schön knackig und frisch, man schmeckte aber auch sehr gut den Hauch von Minze, Orange und Meerrettich heraus. Einfach toll und sehr harmonisch. Die Bratlinge sind mal etwas ganz anderes. Sehr gut hat uns eine Knoblauchsauce dazu geschmeckt. Dieses leichte Mittagessen wird es bei uns auf jeden Fall des öfteren geben, ich habe es in meine Rezeptsammlung aufgenommen. Es eignet sich auch sehr gut als kleine Vorspeise. Das obige Originalrezept habe ich etwas abgewandelt, es sieht wie folgt aus:




Rote Bete-Ricotta Bratling  4 Portionen
  • 1 dicke rote Bete Knolle
  • 1 dicker Apfel (z. B. Elstar)
  • ca. 100 g Paniermehl
  • 1 Ei 
  • 250 g Ricotta 
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 unbehandelte Orange
  • einige frische Minzblätter
  • 2 Teel. Sahne-Meerrettich
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl
  • Knoblauchsauce 

die Bete und den Apfel waschen, schälen und grob raffeln, die Zwiebel fein würfeln, die Minze fein hacken. Die Orange heiß abwaschen, etwas Schale abreiben und den Saft auspressen. Jetzt Bete, Apfel, Zwiebel mit dem Ricotta und dem Meerrettich vermischen. Das Ei zugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Nun so viel Paniermehl unterrühren, bis alles leicht bindet. Etwas abgeriebene Orangenschale und etwas Saft unterrühren. Alles abschmecken und evtl. mit allen Gewürzen nochmals nachwürzen.  Man soll leicht die Minze aber auch die Orange herausschmecken. Wenn die Masse zu dünn ist noch etwas Paniermehl unterrühren. Die Masse soll gut formbar aber auch nicht zu fest sein.
Das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, aus der Masse Bratlinge formen und diese in der Pfanne auf beiden Seiten golden braten. 
Dazu passt sehr gut ein Salat und auch eine Knoblauchsauce oder Aioli.

übrigens, die Bratlinge schmecken auch kalt . . . es blieben zwei übrig und die haben wir abends kalt gegessen


                            vor dem Braten,                                          hier sind sie schon fast fertig gebraten








Dienstag, 9. Januar 2018

Labskaus "neu interpretiert"

nach den vielen Leckereien gibt's heute mal was Herzhaftes. Meine Empfehlung  ist heute Labskaus. Jetzt rümpft bitte nicht die Nase, dieses Labskaus hat nichts mit Fisch zu tun.  Denn in Hamburg isst man zum Labskaus keinen Fisch. Ich kann mir auch gut vorstellen, warum das so ist. Labskaus wurde früher von Seeleuten auf dem Schiff gekocht. Fisch gab es täglich zu essen,  sodass ich mir gut vorstellen kann, dass dieses Gericht eben deswegen keinen Fisch enthält. Denn es gehört ja gepökeltes Fleisch hinein.
Dieses Rezept hier habe ich schon letztes Jahr gepostet,  ich hatte aus Ermangelung an ausreichender Menge von Kartoffeln auch Süßkartoffeln verwendet.  Das Ergebnis war super lecker. Deswegen möchte ich es euch heute wirklich zum Nachkochen empfehlen. Auch wenn es optisch nicht gerade so der Knaller ist. Und bei dem usseligen Wetter schmeckt was Herzhaftes, einfach gekochtes besonders gut. Auch wer nicht von der Waterkant kommt, dem wird das Labskaus bestimmt schmecken. Traut euch . . . 


Labskaus mit Gewürzgurke - so lecker
Nun aber zum Rezept:

Labskaus "modern"     für 2 - 3 Portionen:
  • 2 dicke Kartoffeln
  • 2 Süßkartoffeln
  • 1 Dose Corned Beef
  • 1 dicke Zwiebel
  • 2 kleine Lorbeerblätter
  • 1 Eßl. braune Butter
  • 1 Teel. schwarze, ganze Pfefferkörner
  • Pfeffer, Salz
  • Worchestershire Sauce von "Lea&Perrins"
  • einige Gewürzgurken
  • eingelegte Rote Bete 

Kartoffeln schälen und grob würfeln, mit etwas Salz und etwas Wasser zum Kochen bringen und weich kochen lassen. In der Zwischenzeit die Zwiebel würfeln und in der Butter dünsten. Das Corned Beef dazu geben, mit einer Gabel zerdrücken und mit den Zwiebeln mischen. Etwas Wasser zugeben, ebenso den Lorbeer, etwas Salz und einige Pfefferkörner sowie gemahlenern schwarzen Pfeffer zugeben und kräftig würzen. Ca. 5-10 Min. abgedeckt leise köcheln lassen. 

Die fertigen Kartoffeln abgießen und mit einem Kartoffelstampfer zerstampfen und den Corned Beef-Brei hinzufügen. Vorher noch die Lorbeerblätter entfernen. Alles gut vermischen und kräftig mit Pfeffer und Worchestersauce abschmecken. Mit Gewürzgurke servieren. Und wer mag serviert auch noch eingelegte Rote Bete dazu.

Am besten schmeckt Labskaus, wenn es einen Tag durchzieht und dann erneut aufgewärmt wird. Und dann sollte man es vor dem Servieren nochmals abschmecken. Dazu schmeckt gut ein Glas Bier, falls man mag. Hach, lecker. . . 

Wer noch mehr Infos zu dem Labskaus möchte und auch wissen will, wo man das Hamburger Original essen kann, der schaut bitte hier in meinen älteren Blogbeitrag: "Labskaus - eine Hamburger Spezialität" .

Ich wünsche euch gutes Gelingen und guten Appetit beim Labskaus.






Mittwoch, 11. Mai 2016

Carpaccio von der Gelben Beete mit Schwarzwälder Schinken

wir essen abends sehr gerne ein Carpaccio. Nein, nicht das Original aus Rinderfilet, sondern eines aus Gemüse. Wie z.B. das Topinambur - Carpaccio . Die Topinambur schmeckt leicht nussig, ist sehr knackig und durch das Dressing zusammen mit rohem Schinken ist es wirklich mal was anderes. So hat man ein sehr leichtes Abendessen, was sehr gut schmeckt und einem nicht sehr schwer im Magen liegt. Aber dieses Carpaccio ist auch eine sehr schöne Vorspeise vor einem schönen Essen. Außerdem läßt es sich sehr einfach und schnell zubereiten. Also ein richtiges "Fast Food".

Gestern gab es wieder zum Abendessen "Fast Food". Dieses Mal habe ich aber eine gelbe Beete verwendet. Zusammen mit einem Senfdressing und Schwarfzwälder Schinken war es eine echte Delikatesse. Und toll sah es durch die schrille gelbe Beete auch aus. . . Mein Mann und ich waren ganz begeistert. Dass es uns sehr gut geschmeckt hat, muss ich bestimmt nicht extra erwähnen. . . 



gelbe Beete Carpaccio mit Schwärzwälder Schinken   (2 Portionen)
  • 1 dicke gelbe Beete
  • 6 Scheiben Schwarzwälder Schinken
  • 1 Teel. Senf
  • ca. 2 Eßl. Balsamico (oder Fruchtbalsam-Essig)
  • ca. 2 Eßl. natives, mildes Olivenöl
  • ca. 1 Teel. Ahornsirup
  • schwarzer Pfeffer
  • evtl. etwas Salz
die Beete schälen und in ganz dünne, gleichmäßige Scheiben hobeln. Die Scheiben auf einem Teller kreisförmig anordnen. In der Mitte die Schinkenscheiben arrangieren. Mit etwas frisch gemahlenem, schwarzem Pfeffer würzen.
Aus den restlichen Zutaten ein Dressing anrühren und abschmecken. Es sollte leicht süßlich schmecken. Nun das Dressing über die Beete und auch etwas über den Schinken träufeln. Schon kann serviert werden.


Donnerstag, 14. Januar 2016

Labskaus - eine Hamburger Spezialität selbstgekocht

zugegeben, Labskaus sieht nicht wirklich schön und lecker aus und viele trauen sich nicht, das Gericht mal zu probieren. Aaaaaber . . . richtig zubereitet ist Labskaus wirklich sehr lecker und ein Genuss. Kennengelernt haben wir Labskaus im  "Old Commercial Room" in Hamburg. Das ist ein uriges Hamburger Lokal direkt gegenüber der Sankt Michaelis Kirche, die die Hamburger liebevoll "Michel" nennen. Mutig haben wir dort Labskaus bestellt, das dort mit einem Spiegelei, eingelegter Roter Bete sowie einer Salzgurke serviert wird. In Hamburg wird auf keinen Fall noch ein Rollmops oder Matjes dazu serviert, das gehört dort nicht dazu. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ein Seemann, der tagelang auf See unterwegs ist, zu einem Rindfleischgericht noch Fisch isst. Fisch bekommt er ja jeden Tag zu essen.



Und was ist jetzt im Labskaus so alles drin? In das Labskaus kommt nur reines Rindfleisch (gepökelt), gestampfte Kartoffeln, Zwiebeln, schwarzer Pfeffer, Lorbeer, Worchestersauce und etwas Butter. That's all. Und ganz wichtig: KEIN Fisch.

Uns hat das Labskaus wie schon erwähnt so gut geschmeckt, dass ich recherchiert habe, um ein Rezept zu finden. Hier ist nun meine Version, die dem Original in Hamburg schon recht nah kommt. Wichtig ist aber, dass man das Gericht einen Tag vorher zubereitet. Labskaus sollte gut durchziehen und schmeckt aufgewärmt um Längen besser als frisch gekocht.

Nun aber zum Rezept:

Labskaus      für 2 Portionen:
  • beliebig viele Kartoffeln
  • 1 Dose Corned Beef
  • 1 dicke Zwiebel
  • 2 kleine Lorbeerblätter
  • etwas Butter
  • schwarze Pfefferkörner
  • Pfeffer, Salz
  • Worchestersauce
Kartoffeln schälen, mit etwas Salz und Wasser zum Kochen bringen und weich kochen lassen. In der Zwischenzeit die Zwiebel würfeln und in der Butter dünsten. Das Corned Beef dazu geben, mit einer Gabel zerdrücken und mit den Zwiebeln mischen. Etwas Wasser zugeben und weiter dünsten. Den Lorbeer, etwas Salz und einige Pfefferkörner sowie gemahlener schwarzer Pfeffer zugeben und kräftig würzen. Ca. 5-10 Min. abgedeckt köcheln lassen. 

Die fertigen Kartoffeln abgießen und mit einem Kartoffelstampfer zerstampfen und den Corned Beef-Brei hinzufügen. Vorher noch die Lorbeerblätter entfernen. Alles gut vermischen und kräftig mit Pfeffer und Worchestersauce abschmecken.

Am besten schmeckt Labskaus, wenn es einen Tag durchzieht und dann erneut aufgewärmt wird. Und dann sollte man es vor dem Servieren nochmals abschmecken. Dazu schmeckt gut ein Glas Bier. Hach, lecker. . . 

Guten Appetit!

PS.: Wer es auch mal probieren möchte und es erst einmal nicht selber kochen möchte, der probiert es entweder direkt in Hamburg, oder kauft eine Dose im gut sortierten Lebensmittelhandel (z.B. bekommt man in großen EDEKA Filialen schon mal das Original vom "Old Commercial"). Oder man bestellt direkt im Online Shop vom "Old Commercial Room".

 das war das Original Labskaus, was uns 2013 im Hamburger "Old Commercial Room" serviert wurde