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Freitag, 5. Juni 2026

Bruschetta "Lipari" auf meine Art

Mitte April waren wir auf Sizilien unterwegs. Das Wetter war prima, die Landschaft teilweise sehr spektakulär und das Essen, wie überall in Italien, super lecker.

Bei einem Tagesausflug auf die äolischen bzw. liparischen Inseln Lipari und Vulcano haben wir ein mega leckeres Bruschetta gegessen. Das gab es an dem kleinen Aussichtspunkt Belvedere da Graziella "auf die Hand". Selten haben wir ein so leckeres Bruschetta kosten dürfen. Leider weiß ich nicht mehr so ganz genau was alles auf der Bruschetta war, aber ist auch egal, es war so lecker. Die Aussicht auf Vulcano gab es dann noch kostenlos dazu. 

Zuhause habe ich nun probiert dieses leckere Essen so halbwegs nachzumachen. Es ist mir logischerweise nicht ganz gelungen, aber meine Version hier hat uns auch sehr gut geschmeckt. Und so sollte es sein. 

Falls ihr mein Rezept mal testen wollt, es sieht so aus:


So sah unsere "Bruschetta Lipari" aus und sie hat uns sehr gut geschmeckt.


So sah die leckere Bruschetta auf der Insel Lipari am Aussichtspunkt "Belvedere da Graziella" aus. Soweit ich mich erinnere, bestanden sie aus gebratenen Auberginen, Kapernäpfel von der Insel Salina, Olivenöl, Peperoncino, Knoblauch, Oregano und Oliven. Es hat wunderbar geschmeckt.

Bruschetta "Lipari" auf meine Art

  • Bruschetta Brot, große Scheiben
  • Olivenöl
  •  
  • Zwiebeln, in Streifen geschnitten, golden angedünstet
  • Knoblauch, fein gewürfelt
  •  
  • Tomaten, entkernt und fein gewürfelt
  • Oliven in Kräuter - Knoblauch - Marinade, in Scheiben geschnitten
  • gegrillte, in Öl eingelegte Paprika, in Streifen geschnitten
  • in Öl eingelegte, getrocknete Tomaten, in Streifen geschnitten
  • Kapernäpfel, in Scheibchen geschnitten 
  • Jalapeño Scheibchen (nach Geschmack)
  •  
  • Balsamico Creme
  • etwas Pecorino Romano oder Parmesan, fein gehobelt
  • klein gehackte Basilikumblätter
Für den Belag die Zwiebelscheiben in etwas Öl dünsten und leicht Farbe annehmen lassen. Dann den Knoblauch dazu geben, untermischen und die Pfanne vom Herd nehmen.

Sämtliche Zutaten in Streifen oder Würfel schneiden und bereit stellen.

Die Brotscheiben rösten und mit Olivenöl beträufeln. Dann sämtliche Zutaten auf dem Brot verteilen. Mit Olivenöl und Balsamico Creme beträufeln, darauf dann den Pecorino und das Basilikum verteilen.






Die Tomatenauswahl war riesig.








🍅🍅🍅🍅🍅



Wie das auf Inseln oft ist, es zogen ein paar Wolken hinein. Leider war die Sicht auf Vulcano bei unserem Stopp etwas verhangen. Kurze Zeit später waren die Wolken verschwunden und die Berge wieder frei.




Im Hafen von Lipari. Hier schien die Sonne und die Wolken hatten sich verzogen.


Das Schwefel - Schlammbad auf Vulcano. Man konnte es schon von weitem riechen . . . und aus kleinen Löchern am Wegesrand strömte heißer Dampf heraus. Vulkano ist eine wilde Insel mit schwarzen Stränden und rauchendem Vulkan.
Das war ein sehr schöner, lohnenswerter Ausflug. Uns hat es sehr gut gefallen.







Freitag, 27. März 2026

feines Knoblauchsüppchen

Mögt ihr Knoblauch? Die meisten Menschen mögen ihn (in geringen Dosen) im Essen, denn da schmeckt er ja auch nicht so durch, manche können ihn gar nicht leiden und andere sind begeistert vom Geschmack und können nicht genug davon bekommen. 

So wird mein Rezept heute die Gemüter spalten. Es ist ein leckeres, feines und cremiges Knoblauchsüppchen. Falls ihr euch auch einmal an ein leckeres Knoblauchsüppchen wagen wollt, dann probiert bitte mein Rezept. Keine Sorge, so sehr nach Knoblauch wie man meinen könnte, schmeckt die Suppe wirklich nicht. Sie überrascht, und zwar im positiven Sinne. Traut euch, es lohnt sich wirklich.

Als feines Vorspeisensüppchen eignet sie sich besonders gut. 



feines Knoblauchcremesüppchen mit Croutons oder gerösteten Knoblauchchips  

  • 1 große Zwiebel, fein gewürfelt
  • ca. 6 dicke Knoblauchzehen, fein gewürfelt
  • 2 Esslöffel Butter oder natives Olivenöl
  • 2 gehäufte Esslöffel Mehl
  • 500 ml heiße Brühe
  • 250 ml Vollmilch
  • 200 ml trockener Weißwein
  • 200 ml Sahne
  • Pfeffer, Salz
  •  
  • Croutons (Fertigprodukt)

  • Knoblauchchips


  • für die Knoblauchchips benötigt man:

  • 4 große Zehen Knoblauch, in feine Scheiben gehobelt
  • natives Olivenöl


für die Suppe werden die Zwiebeln in der heißen Butter glasig gedünstet, dann kommt der Knoblauch dazu und wird ebenso glasig angeschwitzt. Die Zwiebeln und der Knoblauch sollen keine Farbe annehmen. Das Mehl einstreuen und kurz anschwitzen, mit der heißen Brühe ablöschen. 

Wenn sich die Mehl-Zwiebel-Knoblauchmischung gut mit der Brühe verbunden hat, dann wird die Suppe schon einmal kurz püriert bis alles fein und glatt ist. Dann die Milch und den Weißwein zugeben und aufkochen lassen. Den Deckel aufsetzen, die Hitze reduzieren und alles einige Zeit leise köcheln lassen. 

Die Sahne wird dann angegossen, alles lässt man nochmals kurz aufkochen und püriert die Suppe nochmals. Mit Salz und Pfeffer wird sie dann nur noch abgeschmeckt. 

Mit Croutons oder Knoblauchchips bestreut servieren.


Wichtig: Wenn Kinder mit am Tisch sitzen, dann bitte den Wein durch Brühe austauschen.

mein Tipp: noch besser schmeckt die Suppe aufgewärmt. Man kann sie sehr gut schon einen Tag vorher zubereiten.

Übrigens, keine Angst, nach dem Genuss der Suppe "duftet" man nicht und den Knoblauchgeschmack hat man auch nicht stundenlang im Mund . . . 

Knoblauchchips:

für die Knoblauchchips erhitzt man in einer beschichteten Pfanne etwas Olivenöl. Die feinblättrig geschnittenen oder gehobelten Knoblauchscheibchen hineingeben und auf mittlerer Hitze rösten. Achtung, sie werden ruckzuck braun, von daher bitte den Herd nicht verlassen. Zwischendurch immer mal wieder wenden. Wenn sie golden sind, die Pfanne sofort vom Herd nehmen. Die Pfanne etwas schräg stellen, dass das Öl ablaufen kann. Die Chips eventuell auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen und sofort auf die Suppe geben.

Bitte frisch zubereiten, damit sie knackig bleiben, sie werden sonst schnell weich.










Freitag, 20. März 2026

Rote Bete Carpaccio und Carpaccio von der Gelben Bete mit Schwarzwälder Schinken

Manchmal hat man beim Einkauf besonderes Glück und bekommt wunderbares Gemüse. So war es jetzt, ich hatte eine dicke, knackige Rote Bete in Bioqualität gekauft. So ein Prachtexemplar habe ich selten gesehen. Rote Bete kaufe ich immer in dieser Qualität, weil das Gemüse aus konventionellem Anbau, wie man schon mal so hört, hohe Werte an Nitrat haben kann, und das möchte man ja vermeiden.

Aus besagter Rote Bete haben wir dann abends ein leckeres Carpaccio gegessen. Das ist so schnell gemacht, schmeckt sensationell gut, wie wir finden, und gesund ist es auch. Manch einer kennt das Carpaccio nur aus gekochten Beten, aber uns schmeckt es aus rohen bedeutend besser. Weil es auch so schön knackig ist.

Alternativ kann man auch eine Gelbe Bete nehmen, das schmeckt ebenso gut. Aber bei der Gelben Bete habe ich noch ein anderes Rezept aufgeschrieben, das mit einer Vinaigrette gewürzt und mit Schwarzwälder Schinken serviert wird. Das schmeckt auch super lecker.

Egal für welches Carpaccio ihr euch entscheidet, lecker sind sie alle. Hier kommen die Rezepte:


Die Farbe ist ja wohl der Knaller schlechthin.


Rote Bete Carpaccio für 2 Personen
  • 1 dicke Rote Bete, Bioqualität
  • natives Olivenöl
  • etwas Balsamicocreme oder Balsamico Essig
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • Fleur de Sel
  •  
  • "Umami - Crunch" von Potluck *
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Die Rote Bete waschen und dünn schälen, dafür Einmalhandschuhe verwenden, weil die Bete sehr färbt.

Anschließend die Bete entweder mit einem scharfen Messer in feine Scheiben schneiden oder einen Gemüsehobel (für dünne Scheiben) verwenden.

Den Teller jeweils mit etwas Olivenöl und Balsamico beträufeln, darauf dachziegelartig die Betescheiben verteilen. Dann alles salzen und pfeffern und nochmals mit Olivenöl und Balsamico beträufeln.

Zum Abschluß kann man noch etwas Umami - Crunch darüber streuen. Das Gewürz hebt den Geschmack nochmals hervor und gibt den gewissen Kick. Potluck* schreibt dazu: 
"Was macht unser Umami Gewürz so besonders? Die Umami-Crunch Gewürzmischung ist ein wahres Geschmackswunder. Sie vereint hochwertige Zutaten wie Meersalz, Tomaten, Röstzwiebeln, Zitronenschalen, Knoblauch, Sellerie, Steinpilzpulver und Kräuter wie Sumach, Schabzigerklee und Estragon. Jede dieser Zutaten wurde sorgfältig ausgewählt, um ein harmonisches, kräftiges Aroma zu schaffen, das jede Mahlzeit aufwertet. Ohne künstliche Zusätze – 100 % Geschmack"

Wer dieses Gewürz nicht hat, der könnte mehr schwarzen Pfeffer, etwas Zitronenschale und ein paar fein zerstoßene Röstzwiebeln (Fertigprodukt) darüber streuen. Das schmeckt bestimmt auch sehr gut. Oder man lässt es pur nur mit Essig, Öl, Salz und Pfeffer.


Gelbe Bete Carpaccio mit Schwarzwälder Schinken.  Auch die Gelbe Bete macht nicht nur optisch einiges her.

Gelbe Bete Carpaccio mit Schwärzwälder Schinken   (2 Portionen)
  • 1 dicke Gelbe Bete
  • 6 Scheiben Schwarzwälder Schinken

  • 1 Teelöffel Senf
  • ca. 2 Eßlöffel Balsamico (oder Fruchtbalsam-Essig)
  • ca. 2 Eßlöffel natives, mildes Olivenöl
  • ca. 1 Teelöffel Ahornsirup
  • schwarzer Pfeffer
  • evtl. etwas Salz

die Bete schälen und in ganz dünne, gleichmäßige Scheiben hobeln. Die Scheiben auf einem Teller kreisförmig anordnen. In der Mitte die Schinkenscheiben arrangieren. Mit etwas frisch gemahlenem, schwarzem Pfeffer würzen.

Aus den restlichen Zutaten ein Dressing anrühren und abschmecken. Es sollte leicht süßlich schmecken. Nun das Dressing über die Bete und auch etwas über den Schinken träufeln. Schon kann serviert werden.












Freitag, 14. März 2025

Gnudi mit Brauner Butter

Ach was ist das schön, wenn man ein neues Rezept ausprobiert und es einem dann erstens gelingt und zweitens noch schmeckt.
So erging es mir mit diesen "Gnudi". Ich hatte eine Sendung mit Jamie Oliver gesehen und da kochte er diese Leckerei. Gnudi (auch Malfatti genannt) sind kleine Klösschen, die aus Ricotta, Parmesan und Grieß bestehen und mit Brauner Butter und Salbei serviert werden.
Wikipedia sagt u.a. folgendes dazu: 
. . . Gnudi ( italienisch: [ˈɲuːdi] ), auch Malfatti genannt, sind gnocchiartige Teigtaschen , die aus Ricotta und Grieß anstelle von Kartoffelmehl hergestellt werden. Das Ergebnis ist ein leichteres, „kissenweiches“ Gericht, anders als die oft dichteren, zäheren Gnocchi. Gnudi ist das toskanische Wort für „nackt“, es sind „kissenweiche“ Kugeln aus Ricotta, also „nackte Ravioli“, die nur aus der leckeren Füllung ohne Nudelhülle bestehen . 

Traditionell werden diese Knödel in der Toskana mit gebräunter Butter und Salbeisauce serviert und mit Parmesan oder Pecorino Toscano bestreut. Ich hatte aber keine Salbeiblätter, die ich in der heißen Butter hätte ausbraten können, sodass ich nur die Braune Butter über die Gnudi gegeben habe, ebenso etwas Pecorino Romano und gefriergetrockneten Salbei. Das hat uns auch sehr gut geschmeckt.

Mein Tipp zu den Gnudi: bitte unbedingt darauf achten, dass die Gnudi mit ausreichend Grieß rundherum ummantelt sind, ansonsten können sie im Kochwasser auseinander fallen. Der Grieß hält die Klösschen gut zusammen.


Eine kleine Portion Gnudi mit Brauner Butter, sie waren so fluffig, dass sie fast schon zerfielen.


Gnudi mit Brauner Butter

Für 2 - 3 Portionen als Vorspeise

  • 250 g Ricotta
  • 25 g Pecorino Romano, sehr fein gerieben (oder Parmesan)
  • 1 große Prise Muskatnuss
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 große Prise Salz

  • Hartweizengrieß (ca. 150 g) 

  • Butter
  • einige Salbeiblätter (ich hatte nur gefriergetrockneten Salbei)
  • Pecorino Romano oder Parmesan zum Reiben

Den Ricotta mit dem Pecorino, Salz, Pfeffer und Muskat sehr gut vermischen und verkneten und abschmecken. Den Grieß in eine Schüssel geben und einen Teller o.ä. dick mit Grieß bestreuen und beiseite stellen.

Aus dem Teig gleichmäßig kleine Kugeln formen (Größe eines 20ct Geldstückes) und diese einzeln gut im Grieß wälzen. Diesen Vorgang mehrfach wiederholen. Die Teigkugeln sollen gut vom Grieß ummantelt sein. Das ist wichtig, damit sie beim Köcheln nicht auseinander fallen.

Die Gnudi auf den mit Grieß bestreuten Teller legen, alles gut abdecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag Butter in einem kleinen Topf erhitzen und golden bräunen lassen und beiseite stellen, wer frischen Salbei hat, frittiert diese noch kurz in der Butter und stellt sie auch zur Seite. 

Die Gnudi nochmals in dem Grieß kurz wälzen oder rütteln und in leicht siedendem Salzwasser köcheln lassen, bis sie an die Oberfläche kommen. Das geht recht schnell. Sofort mit einem Schaumlöffel heraus nehmen, abtropfen lassen und mit der Braunen Butter servieren. Etwas Pecorino noch aufstreuen, die Salbeiblätter dazu geben oder (in meinem Fall) etwas Salbei darüber streuen.

Guten Appetit.



das "making of" der Gnudi - das war die Menge der Gnudi von 250 g Ricotta.












Mittwoch, 26. Juni 2024

Marillenknödel mit Topfenteig

Ist das herrlich, meine zuletzt gekauften Aprikosen waren wieder so fruchtig und lecker, dass es eine Freude war, sie zu verarbeiten und zu essen. Sie waren unheimlich fruchtig und sehr lecker.

Ich habe nicht nur meine Aprikosentarte gebacken, sondern auch Marillenknödel. Dieses Mal mit einem Topfenteig. Also einem Quarkteig. Marillenknödel mit Kartoffelteig schmecken auch sehr gut, aber dieses Mal fand ich sie mit dem Grieß und dem Quark besonders gut und schön locker.

Lange Rede, kurzer Sinn, die Arbeit lohnt sich. Es ist nicht schwer sie zu kochen, das Ergebnis zählt. Und das ist mehr als lecker. Man könnte sie glatt des Öfteren kochen. 



Marillenknödel mit Topfenteig (Quarkteig)  8 Stück

  • 1 Eischnee
  • 1 Prise Vanillesalz

  • 1 Eigelb
  • 50 g Butter
  • 60 g Hartweizengrieß
  • 2 Teelöffel Zitronenzucker
  • 250 g Magerquark
  •  
  • 80 g Dinkelmehl 630er
  •  
  • 9 dicke Aprikosen (Marillen)
  •  
  • reichlich Mehl zum Bemehlen der Hände

  • großer Kochtopf 
  • 1 Esslöffel Zucker
  • 2 Teelöffel Salz
  •   
  • 50 g Paniermehl oder Semmelbrösel
  • 25 g Zucker
  • 1 knapper Teelöffel Zimt
  • zerlassene, braune Butter (falls man mag)

das Eiweiß mit einer dicken Prise Salz ganz steif schlagen und beiseite stellen. Das Eigelb mit der Butter schaumig rühren und nach und nach den Grieß, Mehl, Zitronenzucker und den Quark unterrühren. Dann abwechselnd das Mehl und den Eischnee unterheben.

Die Masse für 45 Minuten in den Kühlschrank stellen. Währenddessen das Paniermehl mit dem Zucker und dem Zimt gut vermischen und die Aprikosen entkernen. 

Eine Aprikose halbieren, dann die Hälften nochmals halbieren und das Viertel quer teilen. Mit diesem Stück Frucht jede Aprikose füllen *.

Den Teig in acht Teile teilen und jede gefüllte Aprikose mit dem Teig umhüllen. Damit alles nicht so an den Händen klebt, Einmalhandschuhe anziehen. Dann die Hände ordentlich bemehlen, der Teig klebt leider (manchmal) sehr. Mit den bemehlten Händen zu schönen, runden, möglichst glatten Knödeln rollen. Der Teig soll nicht mehr kleben.

* viele nehmen statt der Frucht ein Stück Würfelzucker. Aber wir mögen gerne besonders viel Frucht in den Knödeln und so ersetze ich den Kern mit einem Stück Frucht statt Würfelzucker.

Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen, Salz dazu geben und einen Esslöffel Zucker. Wenn es kocht, die Knödel hinein legen, die Temperatur herunterschalten und die Knödel leise simmern lassen bis sie an der Oberfläche schwimmen. Das dauert ca. 10 Minuten. Ab und an die Knödel wenden.

Mit einem Schaumlöffel herausheben und die Knödel einzeln in der Bröselmischung wenden. Wer mag gibt noch zerlassene Butter darüber. (Das haben wir uns aber verkniffen). Und schon kann geschlemmt werden.












Samstag, 28. Januar 2023

selbstgemachte Kürbis - Ravioli mit Parmesan - Bärlauch - Sahnesößchen

Selbstgemachte Pasta ist schon was Feines. Ab und an, wenn ich mal ganz große Lust habe, dann hole ich meine Nudelmaschine aus dem Schrank und mache Nudelteig selber. Am liebsten für Ravioli. 

Oft fragt man sich, womit soll ich sie denn füllen. Da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Etwas Frischkäse würde schon ausreichen, oder auch eine Spinat-Ricotta-Füllung oder sehr dicke Bolognese. Aber zur Zeit gibt es ja sehr schöne Hokkaido Kürbisse, die schmecken nicht nur als Suppe gut, sondern auch als Füllung in besagten Ravioli. 

Wenn man dann noch Bärlauch im Froster hat oder Basilikum, dann kann ins leckere Parmesansößchen noch kleingeschnittener Bärlauch oder das Basilikum mit hinein. Und schnell ist ein leckeres Essen gekocht.




selbstgemachte Kürbis - Ravioli mit Parmesan - Bärlauch - Sahnesößchen

Nudelteig pro Person:

  • 100 g Pastamehl 00er
  • 1 Ei Gr. M
  • 1/2 Teelöffel Kurkuma gemahlen
  • 1 kleiner Schuss natives Olivenöl

aus allen Zutaten einen glatten Nudelteig kneten und ihn in Folie gewickelt mindestens 30 Min. ruhen lassen. Ich nehme dazu einen Minihacker um den Teig herzustellen. Das geht ruckzuck und man braucht nur noch kurz den krümeligen Teig zusammenkneten. Er soll eine nicht zu feste Konsistenz haben, aber auch nicht zu weich sein. Dann ab in die Folie und 30 Minuten ruhen lassen.


Kürbisfüllung (ausreichend für 2 Portionen Nudelteig)

  • 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
  • etwas fein gewürfelter Ingwer
  • 1 Schuss Olivenöl
  • 200 g Hokkaido-Kürbisfleisch, gewürfelt
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

  • 1 Eigelb
  • 3 Esslöffel geriebener Parmesan

das Olivenöl erhitzen, die Zwiebel golden anschwitzen, den Knoblauch und den Ingwer dazu geben sowie die Kürbiswürfel. Einen kleinen Schuss Wasser zugeben und alles ca. 20 Minuten weich dünsten.

Den Kürbis mit einer Gabel fein zermusen und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Ist alles nur noch lauwarm, ein Eigelb zur Bindung unterrühren, ebenso den Parmesan.

Den Nudelteig mit Hilfe der Nudelmaschine dünn ausrollen (Stufe 6 von 7 Stufen). Kleine Häufchen auf den Teig setzen, eine Nudelplatte darüber legen, die Luft vorsichtig herausdrücken und Ravioli ausradeln oder ausstechen. Die fertigen Ravioli dann auf ein Küchentuch legen.

Salzwasser zum Kochen bringen, die Ravioli einlegen und leise simmernd einige Minuten köcheln lassen. Wenn sie an die Oberfläche steigen, dann sind sie schon gar. Abgießen und mit Sauce servieren.


Parmesan - Bärlauch - Sahnesößchen 

  • 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gerieben
  • 1 Schuss Weißwein
  • 200 ml Sahne
  • ca. 3 - 4 Esslöffel Parmesan, fein gerieben
  • Pfeffer, Salz
  • fein geschnittene Bärlauchblätter **
  • alternativ frische Basilikumblätter *


die Zwiebelwürfelchen leicht golden dünsten, den Knoblauch dazugeben, mit Wein ablöschen. Die Sahne dazu geben, dann den Parmesan hineingeben und auflösen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und evtl. die Sauce ein wenig reduzieren lassen. Wer möchte gibt zuletzt noch die fein gehackten Bärlauchstreifen dazu. Die Ravioli in einen vorgewärmten Teller geben und mit der Sauce überziehen.

* wer möchte gibt noch Basilikum dazu. Tipps zum Basilikum findet ihr hier: "Basilikum für den Vorrat""
** den Bärlauch hatte ich eingefroren und ihn gefroren noch fein geschnitten und ihn dann in die fertige Sauce gegeben. 


herrlich, die Kürbisfüllung mit der Parmesan - Bärlauchsauce



Hier das making-of der Ravioli, leider hatten wir verpasst, ein Foto der Füllung aufzunehmen














Sonntag, 27. Dezember 2020

Sanddornsüppchen mit Dreierlei Pfeffer

Nun sind die Feiertage schon vorbei und die nächsten stehen schon wieder an. Wenn man es sich dann zu Hause schön macht und etwas Leckeres essen möchte, dann kommt mein Vorschlag für ein ausgefallenes Süppchen vielleicht gerade recht.

Schon letztes Jahr hatte ich euch die Suppe schon vorgestellt und da ich sie so außergewöhnlich finde, stelle ich sie heute noch einmal vor. Der ein oder andere von euch kennt sie bestimmt noch nicht.

Vor zwei Jahren waren wir im Spätherbst einige Tage auf Rügen. Es war unser erster Besuch auf Deutschlands größter Insel und sie war zu dieser Jahreszeit sehr schön. Die klare Luft, die herbstlichen Farben, die schönen Ostseestrände und die hübschen Orte auf Rügen, das alles hat uns unheimlich gut gefallen.

Auf einem Ausflug an die Nordküste mit den Kreidefelsen machten wir in Lohme Station im Panoramahotel *. Dieses hübsche Hotel mit seinem schönen Restaurant liegt direkt oberhalb der Steilküste und der Blick von dort auf die Ostsee ist einmalig. Da wir nur eine Kleinigkeit zum Aufwärmen essen wollten, bestellten wir uns dort eine Pfeffer - Sanddornsuppe. Sanddorn ist auf Rügen überall zu finden, man kommt an ihm nicht vorbei. Man bekommt ihn in sämtlichen Zubereitungen. Z.B. als Saft, Schnaps, Likör, Fruchtaufstrich, Bonbons, in Seifen und Hautpflegeprodukten oder wie in Lohme als leckere Suppe. Wir waren erst skeptisch, aber die Suppe hat uns unheimlich gut geschmeckt. Schon da war mein Entschluss gefasst, die werde ich zu Hause versuchen nachzukochen.  Im Internet habe ich dann ein wenig gestöbert und bin auf ein Rezept * aus Lohme gestoßen.  Ich habe es dann abgespeichert und so habe ich die Suppe nachgekocht.

Was soll ich sagen, mein Mann und ich haben die Suppe ganz begeistert verspeist. Sie hat uns unheimlich gut geschmeckt. Sie wärmt einen richtig schön durch und die drei Pfeffersorten unterstreichen sehr den Geschmack der doch leicht süß-säuerlichen Suppe. Ich war auch ganz begeistert, ich hätte nicht gedacht, dass ich sie so gut hinbekomme. Mit Sicherheit werde ich sie wieder kochen. Wir hatten uns für zu Hause ein Glas Sanddorn - Fruchtaufstrich aus Göhren mitgebracht. Eigentlich war der Aufstrich für das Frühstücksbrot gedacht, aber er wurde dann für die Suppe verbraucht. Nun jetzt muss ich schauen, wo ich hier im Rheinland Sanddorn-Fruchtaufstrich herbekomme . . .

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mein Sanddornsüppchen mit Dreierlei Pfeffer und Toast 

Das Rezept aus dem Internet habe ich (wie immer, würde jetzt mein Mann sagen . . . ) ein wenig abgeändert. Wie ich sie gekocht habe, verrate ich euch hier.

Übrigens, diese Suppe ist auch eine tolle Vorsuppe bei einem schönen Dinner. Wie z.B. jetzt zu Silvester.


mein Sanddornsüppchen mit Dreierlei Pfeffer "Lohme"   vier Portionen

  • eine Schalotte
  • eine kleine Zwiebel
  • zwei Esslöffel natives Olivenöl
  • 800ml kräftige Brühe
  • 200g Sanddorn - Fruchtaufstrich
  • ca. 150 ml Sahne
  • etwas Mondamin/Stärkemehl zur Bindung
  • ein Teelöffel getrockneter, grüner Pfeffer
  • ein Teelöffel Rosa Pfefferbeeren (roter Pfeffer)
  • etwas gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Salz zum Abschmecken
  • zwei Spritzer Zitronensaft
  •  
  • vier getoastete Toastscheiben
  • Räucherlachsstreifen schmecken auch dazu


die Schalotte und die Zwiebeln fein würfeln und im Olivenöl golden anschwitzen. Die Brühe zugeben und den Sanddorn-Fruchtaufstrich darin auflösen und alles aufkochen lassen. Die Pfeffersorten und die Sahne zugeben und mit etwas Mondamin (aufgelöst in etwas Sahne) andicken. Nochmals aufkochen und einige Minuten leise köcheln lassen. Mit Zitronensaft, Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken, fertig.

Wir haben die Suppe mit getoasteter Toastscheibe gegessen.


so bekamen wir die Pfeffer - Sanddornsuppe aus dem Panorama Hotel Restaurant Lohme * serviert 
sie ist sehr zu empfehlen und sie hat uns sehr gut geschmeckt



hier das Original-Rezept aus dem Internet, ich möchte es euch nicht vorenthalten:

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der Auslick auf die Ostsee in Lohme/Rügen 


Seebrücke Sellin auf Rügen




Mittwoch, 26. August 2020

sommerlicher, gefüllter Pfannkuchen mit "wilder Mischung"

Ihr kennt das, man findet noch einige diverse Sachen im Kühlschrank, die man so langsam mal verbrauchen könnte. Und man hat keine große Lust sich lange in die Küche zu stellen um etwas zu kochen.

Da kommt mein heutiges Gericht gerade recht. Es sind gefüllte Pfannkuchen mit Frischkäse, Geflügel-Wiener, Paprika, Tomate, Rucola und Röstzwiebeln. Diese "wilde Mischung" hat erstaunlich gut geschmeckt und so verrate ich euch auch gleich mein Rezept. Das schöne ist auch, dass man solche gefüllten Pfannkuchen wunderbar mit ins Büro oder zum Picknick mitnehmen kann.




für zwei gefüllte Pfannkuchen mit "wilder Mischung"
  • 3 Eier, Gr. L
  • 4 gehäufte Esslöffel Dinkelmehl 630er
  • etwas Vollmilch
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver
  •  
  • Rapsöl (oder anderes neutrales Öl) zum Ausbacken
aus obigen Zutaten einen dünnen Pfannkuchenteig mixen und ihn ca. 15 Minuten ruhen lassen. Danach den Teig nochmals durchmixen und daraus in einer heißen Crêpepfanne zwei dünne Pfannkuchen golden ausbacken.

Die Pfannkuchen zur Seite stellen und leicht abkühlen lassen.

für die Füllung:
  • 200 g Frischkäse (ich hatte die Sorte "Toscana")
  • 1 große, rote Paprikaschote (in lange Streifen geschnitten)
  • 6 kleine Cocktailtomaten (geviertelt)
  • eine große Handvoll Rucola 
  • 2 dünne Geflügel-Wiener
  • Röstzwiebeln
jeden Pfannkuchen mit 100 g Frischkäse bestreichen und die Paprikastreifen mittig der Länge nach auflegen. Darauf kommt das Würstchen, dann die Tomaten. Zuletzt wird üppig der Rucola und einige Röstzwiebeln überall verteilt. 

Nun wird von einer Seite her der Pfannkuchen vorsichtig und möglichst fest aufgerollt, schräg durchgeschnitten und mit der Naht nach unten auf einen Teller gelegt. 

ich wünsche euch guten Appetit!


hier findet ihr noch andere Ideen für gefüllte Crêpe:



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Samstag, 15. August 2020

cremige Süßkartoffelsuppe

Habt ihr schon mal ein leckeres Süppchen von einer Süßkartoffel gekocht? Wenn nicht, dann kann ich euch mein heutiges Rezept wirklich empfehlen. Sie ist schnell gekocht, ist schön cremig und sehr lecker und ist ein gelungenes, nicht zu schweres Mittagessen.




cremige Süßkartoffelsuppe für 2 Personen
  • 1 mittlere Zwiebel, fein gewürfelt
  • etwas natives Olivenöl
  • 1 recht dicke, große Süßkartoffel
  • 1 Teelöffel gewürfelter Ingwer 
  • ca. 300 ml Brühe
  • etwas frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer
  • 1/2 Teelöffel gemahlene, getrocknete Steinpilze

  • 200 ml Sahne
  • evtl. Salz und Pfeffer
  •  
  • kräftiges Bauernbrot
die Zwiebelwürfel im Olivenöl golden anschwitzen. Die Süßkartoffel waschen, schälen, grob würfeln und mit dem Ingwer zu den goldenen Zwiebeln geben. Alles noch etwas andünsten lassen und mit Brühe auffüllen. Die Süßkartoffel soll bedeckt sein. Etwas pfeffern und noch die getrockneten Steinpilze dazu geben.

Deckel auflegen und auf kleinster Flamme 20 Minuten leise köcheln lassen.

Wenn die Süßkartoffel schön weich ist, alles mit einem Mixstab fein pürieren und die Sahne zugeben. Ist die Suppe zu dick, mit etwas Brühe verlängern. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Und schon kann serviert werden. Ein Stückchen kräftiges Bauernbrot dazu und das Schlemmen kann beginnen. Lasst es euch schmecken.




Mittwoch, 4. März 2020

bunte Gemüsetarte mit Lauch, Paprika, Möhre und Mais

Zum Besuch bei Schwiegermutter wollten wir letztens eine Gemüsetarte mitbringen. Meist backe ich meine Teige für sämtliche Tartes und Kuchen selber, aber dieses Mal habe ich einen fertigen Teig verwendet. Denn der Weg zu ihr ist etwas weiter und eine fertig gebackene Tarte wollten wir nicht mitnehmen, ich wollte sie bei ihr frisch backen. So war der Kühlteig eine prima Sache. Auch das Gemüse für die Tarte hatte ich zu Hause schon vorgeschnippelt und in einer Tupperdose mitgenommen. Ebenso die Eier - Schmand - Sahnemischung. Diese hatte ich auch schon zu Hause vorbereitet und auslaufsicher eingepackt.

Bei Schwiegermutter angekommen brauchte nur noch ein Backblech mit Backpapier ausgelegt zu werden und der Teig kam darauf. Einen mitgebrachten Backrahmen hatte ich dann noch um den Teig gelegt, damit der Guss nicht ausläuft und auf den Teig kamen dann die Gemüse und zuletzt der Guss und noch etwas Käse. 

Frisch gebacken schmeckte die Tarte sehr gut, Schwiegermutter war auch ganz begeistert und freute sich, dass noch ein Stückchen für den nächsten Tag und noch zwei für den Froster übrig blieben.




bunte Gemüsetarte mit Lauch, Paprika, Möhre und Mais

  • 1 Rolle Quiche- bzw. Tarteteig aus dem Kühlregal

  • 3 Eier, Gr. L
  • 1/2 Teelöffel Salz 
  • Pfeffer, frisch gemahlen 
  • etwas Paprikapulver 
  • 2 Knoblauchzehen, zerdrückt 
  • 200 ml Schmand
  • 100 ml Schlagsahne 
  • 2 Esslöffel gemischte, gehackte Kräuter
  • 100 g geriebener Emmentaler oder Gratinkäse 

  • 2 nicht zu dicke Stangen Lauch, in feine Ringe geschnitten 
  • 1 große rote Paprikaschote, entkernt und grob gewürfelt 
  • 1 dicke Möhre, geschält und gewürfelt
  • 1 kleine Dose Mais, abgetropft
  •  
  • 100 g geriebener Emmentaler oder Gratinkäse 

ein Backblech oder eine geeignete Tarteform mit Backpapier auslegen. Den Teig rechtzeitig laut Packungsangabe aus dem Kühlschrank nehmen und auf das Backblech legen, einen Backrahmen drumherum stellen. Den Backofen vorheizen, 200°C Ober- Unterhitze oder 180°C Heißluft.

Für den Belag Eier verschlagen, Salz, Pfeffer, Knoblauch, Schmand, Sahne, Kräuter dazugeben und verrühren, pikant abschmecken und den Käse darunter heben.

Die Gemüse mischen und auf dem Boden gleichmäßig verteilen, die Käsesauce gleichmäßig darüber geben. Zuletzt noch etwas geriebenen Käse aufstreuen.

Das Blech im unteren Drittel in den heißen Ofen schieben und in ca. 30 Min. backen. Die Käsemasse soll stocken und alles leicht golden werden. Eventuell mit einem Holzstäbchen eine Garprobe machen.
                                 
Man kann auch Brokkoli, Zucchini, Champignons und/oder Cocktailtomaten verwenden.


saftige Gemüsemischung in cremigem Guss und dünner, knuspriger Teig - einfach lecker







Freitag, 21. Februar 2020

crispy Zucchini - Sticks aus dem Backofen

Alle lieben Pommes, aber wer hat schon mal knusprige Zucchini - Sticks probiert? Die schmecken auch sehr lecker und müssen nicht in der Fritteuse gebacken werden. Dadurch sind sie auch nicht so hoch kalorisch wie manche Pommes.

Heute stelle ich euch die knusprigen Sticks aus dem Backofen vor. Das ist mal wirklich was anderes. Man kann sie als Beilage servieren oder als eigenständiges Mittag- oder Abendessen mit Kräuterquark und/oder BBQ-Sauce essen. 




und hier kommt das Rezept. Für 2 Personen sind sie als leichtes Mittagessen und für 4 Personen als kleine Vorspeise von der Menge her gedacht.

crispy Zucchini - Sticks aus dem Backofen
  • eine große, dicke Zucchini (oder 4 mittlere)
  • 1 gehäufter Esslöffel Mehl
  • 1 Teelöffel Salz
  • 1/2 Teelöffel Knoblauchpulver
  • 1/4 Teelöffel gemahlener Schwarzer Pfeffer
  • 1/4 Teelöffel Paprikapulver
  • 1 Ei
  • etwas Milch
  • 1 Tasse Panko - Paniermehl (aus dem Asia-Laden)
  • 1/2 - 1 Tasse fein geraspelter Pizzakäse
  • etwas Olivenöl zum Beträufeln

  • dazu passt Kräuterquark und/oder BBQ-Sauce

den Backofen auf 180°C Heißluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier* belegen. Das Ei mit der Milch verkläppern und in einen Teller geben, das Panko-Mehl mit dem Käse mischen und ebenso in einen Teller geben.

Die Zucchini waschen und längs in gleichdicke Stäbchen schneiden (ca. Daumendicke). Jedes Stäbchen sollte auch eine Außenkante haben. Das Mehl mit den Gewürzen mischen und die Zucchinistücke nach und nach darin mehlieren. 

Nun jedes ummantelte Stäbchen einzeln zuerst durch die Eimasse ziehen und anschließend im Panko-Käse-Gemisch panieren und Panade leicht andrücken und auf das vorbereitete Backblech legen. Auf diese Weise alle Zucchini-Sticks panieren. Die Sticks nun auf dem Blech mit Olivenöl leicht beträufeln.

Das Backblech in die Mitte des vorgeheizten Ofens schieben und in ca. 18 Minuten golden backen. Die Sticks bitte sofort servieren, dann bleiben sie knusprig. Dazu schmeckt sehr gut Kräuterquark und/oder eine leckere, rauchige BBQ-Sauce (z.B. von Mississippi).

Da kann man nur noch einen guten Appetit wünschen.

* mein Tipp:  Ich habe mir vor einiger Zeit eine "Pyramiden-Backunterlage" (siehe Foto) gekauft. Da liegen die Sticks auf den Spitzen und werden rundherum golden braun und brauchen nicht gewendet werden


hier hatte ich gelbe Zucchini verwendet



grüne oder gelbe Zucchini - lecker sind beide Sorten. 
Hier hatte ich welche in Bamberg letztes Jahr auf einem Markt gesehen und ein Foto geschossen