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Freitag, 9. August 2024

mein 10. Bloggeburtstag und meine Friesentorte

Kinder, wie die Zeit vergeht. Jetzt gibt es meinen Blog schon seit zehn Jahren. Zehn - was für eine Zahl. Zehn Jahre, wer hätte das damals gedacht, dass ich überhaupt mal einen Blog betreibe und das es mittlerweile zehn Jahre sind. Die Freude am Schreiben ist auch noch immer da. Vor allem kann ich hier das Bloggen mit meinem weiteren Hobby, dem Fotografieren, sehr gut miteinander verbinden.

💝💝💝

Am 09. August 2014 startete mein Blog und ging mit meinem Rezept "Karins Erdbeertorte" online. Mit diesem Rezept war ich sogar am 30.04.2014 beim WDR * live in der damaligen Nachmittagssendung "daheim+unterwegs" eingeladen, um dort diese Torte zu backen. 

* dieser Beitrag kann +++WERBUNG+++ enthalten (Namensnennung und/oder Verlinkung)

Im Laufe der zehn Jahre ist viel passiert, ich war einige Male beim WDR * in der Nachmittagssendung "daheim+unterwegs" und auch in der Nachfolgesendung "hier+heute" zum Backen, Kochen und sogar zum Nähen eingeladen. Es war immer aufregend für mich. Unter dem Label "Karin im TV" findet ihr alle Rezepte, mit denen ich live auf Sendung war. Beim Durchscrollen staune ich, was ich alles so gebacken und gekocht habe. Wahnsinn. 

Sogar auf einem Wein- & Speisen Workshop war ich eingeladen und wohnte einer Eröffnung einer Gastronomierevolution in Köln bei. An diese beiden spannenden Abende denke ich sehr gerne zurück.

Meinen Blog mit meinen Rezepten, Anleitungen und Fotos habe ich natürlich online auf dem Handy und folglich immer zur Hand. In alten Posts kann ich stöbern und lesen und mir auch meine vielen Fotos anschauen. Auch dafür betreibe ich meinen Blog, da bin ich ganz egoistisch. Oft bin ich selbst mehr als erstaunt, was ich alles schon gemacht, fotografiert und geschrieben habe. 

Aber nicht nur aufregende Zeiten im TV habe ich erlebt, sondern auch durch meinen Blog viele nette Menschen kennengelernt. Sogar einige Freundschaften sind durch den Blog entstanden, die es ohne diesen mit Sicherheit nicht geben würde. Dafür bin ich sehr dankbar.



Nun möchte ich aber nicht nur über die vergangenen Jahre schreiben, sondern euch noch ein leckeres Rezept mit auf den Weg geben.

Gibt es von euch noch jemanden, der meine Friesentorte noch nicht kennt? Wenn ja, dann machen meine Fotos heute hoffentlich ordentlich Appetit auf diese leckere Tortenkreation. Mindestens ein Mal im Jahr muss ich diese Friesentorte backen. Vor allem im Herbst schmeckt sie besonders gut.

Die Torte ist wirklich einmalig. Mürbeteig zuunterst, dann die Brandteigböden mit Pflaumenmus, karamellisierte Walnüsse, eine üppige Sahneschicht und manchmal auch zwischendrin noch eine Kompottschicht mit Zwetschgen. Wenn das mal nicht lecker klingt. Dann wird alles gut gekühlt und voilà, dem Lob der Tortenesser steht nichts mehr im Wege. 

Beim Backen der Torte muss ich immer an den August 2013 denken. Damals wurde ich vom WDR eingeladen, um meine Interpretation der Friesentorte live in der Sendung bei "Daheim & Unterwegs" vorzustellen und zu backen. Meine Güte, ist das schon lange her . . . Die Torte kam damals sehr gut an. Was mich natürlich sehr gefreut hat.


Meine Friesentorte ist immer ein Highlight auf der Kaffeetafel.


So üppig schmeckt meine Friesentorte besonders gut. Gut, dass man keine Kalorien sieht, aber Torte isst man ja nicht jeden Tag. 


meine Eigenkreation "Karin's Friesentorte" 

Mürbeteigboden:  
  • 300 g Dinkelmehl 630er
  • 100 g Zucker
  • 150 g Butter
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 1 Ei
  • evtl. etwas kaltes Wasser
Brandteigböden:
  • 250 ml   Wasser
  • 100 g   Butter
  • 1 EL   Zucker
  • 1 Prise   Vanillesalz
  • 150 g   Dinkelmehl 630er
  • 4 mittelgroße  Eier
Krokant:
  • 200 g  Walnüsse, gehackt
  • 100 g  Zucker
Zwetschgenkompott:  (für die ganz aufwendige Version)
  • 300 g Zwetschgen
  • 1 Stückchen  Butter
  • 2 Esslöffel Zucker und etwas Zimt (oder mehr nach Geschmack)
  • 2 Blatt Gelatine
  • etwas Kirschwasser oder Pflaumenschnaps (wenn man mag)
weitere Zutaten:
  • 1  Becher Pflaumenmus (400g)

  • 4 Becher  Sahne
  • 8 Teelöffel (SanApart) Sahnesteif
  • 4 Teelöffel Vanillezucker  

  • Puderzucker, zum Bestäuben

Für den Mürbeteigboden:
Alle Zutaten schnell zu einem glatten Teig kneten, 30 Min. kühlen und ca. ½ cm dünn ausrollen, mit einer Gabel einstechen. Durchmesser 26cm. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C Ober-/Unterhitze in ca. 25-35 Min. golden backen. Auskühlen lassen. 
Tipp: Aus dem Teigrest kann man Plätzchen ausstechen und ebenso wie den Boden goldbraun im vorgeheizten backen. Oder man friert den Teigrest ein für ein anderes Mal.

Für die Brandteigböden:
Wasser mit der Butter, dem Zucker und dem Salz zum Kochen bringen, das Mehl hinein schütten und abrösten. Wenn sich auf dem Topfboden ein weißer Belag gebildet hat, den Teig in eine Schüssel geben und etwas auskühlen lassen. Die Eier nach und nach mit einem Holzlöffel oder Handmixer unterrühren.

Drei Backpapierbögen vorbereiten und auf jeden Bogen jeweils einen Kreis von 30cm aufzeichnen. Das Backpapier wenden und den Teig dünn und gleichmäßig bis zum Rand aufstreichen. Jeden Boden mittig bei 200°C im vorgeheizten Ofen in 15-20 Min. hellbraun und golden backen.

Die Böden nach dem Backen sofort mit einem Teigring (26 cm Durchmesser) ausstechen und abkühlen lassen. Die Abschnitte klein brechen, sie werden später noch verwendet.

Für den Krokant:
Den Zucker hellbraun karamellisieren und die Walnüsse zugeben und alles unter stetigem Rühren einige Zeit karamellisieren lassen. Auf Backpapier auskühlen lassen und evtl. nochmals fein hacken. Der Krokant soll nicht zu grob sein.

Für das Zwetschgenkompott: (am besten einen Tag vorher zubereiten)
Zwetschgen waschen, entkernen und würfeln, die Gelatineblätter in etwas kaltem Wasser einweichen. Die Butter im Topf schmelzen, den Zucker und die Zwetschgen zugeben und alles rührend zum Kochen bringen. Einige Zeit köcheln lassen, die Pflaumen sollen aber noch etwas bissfest sein. Anschließend vom Herd ziehen und den Schnaps  unterrühren. Die eingeweichte Gelatine unter die heißen Pflaumen geben und alles gut mischen. Das Kompott nun in eine kleine Schüssel oder Silikonform füllen und abkühlen lassen. Zum Festwerden in den Kühlschrank stellen.

Für die Sahneschichten die Sahne mit Sahnesteif und Zucker steif schlagen.


Tortenaufbau: 
den Mürbeteigboden auf eine Tortenplatte setzen und mit etwas Pflaumenmus dünn bestreichen, den 26 cm Tortenring herumstellen und den ersten Brandteigboden darauf setzen. Boden gleichmäßig dünn mit der halben Menge Pflaumenmus bestreichen.

Falls Zwetschgenkompott mit hinein soll, ihn jetzt in die Mitte geben, einen Rand frei lassen.

Dann 1/3 der Sahne darüber streichen und 1/3 der Nüsse darüber geben. Den zweiten Boden einsetzen, mit dem restlichen Pflaumenmus bestreichen, 1/3 der Sahne aufstreichen sowie 1/3 der Nüsse darauf geben und den dritten Boden einsetzen. Auf diesen Boden die restliche Sahne verstreichen, die restlichen Nüsse sowie die Teigabschnitte der Brandteigböden auf der Sahne verteilen. 

Torte in den Kühlschrank stellen und gut durchkühlen lassen. Vor dem Servieren noch mit Puderzucker bestäuben.
Tipp Nr. 1: Die Böden, den Kompott  sowie den Krokant kann man schon gut einen Tag vorher zubereiten, die Torte schmeckt frisch am besten, aber auch am nächsten Tag. Falls etwas übrig bleibt . . . 

 Tipp Nr. 2: Wenn es schneller gehen soll kann man die Torte auch ohne Pflaumenkompott und ohne Mürbeteigboden zubereiten. Das schmeckt ebenso gut.

 Tipp Nr. 3: wenn es noch viel schneller gehen soll, dann bietet sich meine "superschnelle Friesentorte" an. 


🍰🍰🍰 ☕ 🍰🍰🍰


Ich hab mal in meinem PC gekramt und noch eine alte Videoaufnahme gefunden. Wer Interesse, Zeit und Lust hat, kann hier noch ein absolut laienhaft abgefilmtes Stück Sendung vom 28.08.2013 anschauen. Die Herstellung der Torte hatte ich während der fast zweistündigen Livesendung im Studio gezeigt und am Ende haben die Moderatoren Eva Assmann und Stefan Pinnow und ich die Torte probiert. Ach, das war ein so schöner Tag.



Hier ein wenig "Retro - Fernsehen". Am Ende der Sendung haben wir die Torte verkostet.


Das Schlussbild, Foto © WDR



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Zu guter Letzt möchte ich mich bei euch allen ganz herzlich bedanken. Danke an alle, die oft und gerne auf meinem Blog vorbei schauen, liebe und nette Kommentare hinterlassen und mir schon so lange die Treue halten. Ich freue mich sehr darüber. Gleichzeitig hoffe ich, dass ich auch weiterhin noch viele Ideen und Rezepte für euch habe und mich nicht die Lust und Freude am Schreiben meines Blogs verlässt. Schauen wir mal . . . 

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Nachtrag: das war übrigens mein erster Blogpost am 09. August 2014. Ihr findet ihn immer noch hier auf meinem Blog  Karins Erdbeertorte.




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Samstag, 26. August 2023

mit gegrillten Zucchini zu Gast beim WDR in Köln

Was war das eine Freude für mich, als mich eine Autorin vom WDR anschrieb, ob ich nicht für die Sendung "hier + heute" zum Thema Einkochzeit und Zucchini in die Sendung kommen möchte. Mein letzter Besuch in der Sendung ist schon fünf Jahre her und so hatte ich nach kurzer Bedenkzeit zugesagt. Die Zutat zum Thema Einmachzeit war "Zucchini". Ich sollte sie mediterran und süß - sauer einlegen. Gestern war es dann soweit, ich war live und in Farbe im TV zu sehen und habe gezeigt, wie man Zucchini einlegt.

Es war ein für mich aufregender, sehr schöner und auch anstrengender Tag. Alles hatte gut geklappt. Vielen Dank, liebe Redaktion von "hier+heute" für die Einladung in die Sendung und ein ganz großer Dank an alle hinter den Kulissen, die sich so nett um mich gekümmert haben 💝. Und nicht zu vergessen ein Dank an die Moderatorin Miriam Lange, mit ihr hat das Kochen in der Sendung richtig Spaß gemacht 💝.

Wenn ihr Leckeres mit den Zucchini zubereiten wollt, dann schlage ich euch heute drei verschiedene Rezepte für die Vorratshaltung vor. Gegrillte Zucchini, mal mediterran, süß - sauer oder in Öl eingelegt, sind meine Varianten. 

Die eingelegten Zucchini eignen sich sehr gut als Tapas, als Beilage zu Gegrilltem, als Zutat für mediterrane Salate, zum Butterbrot oder auch als Belag auf dem Leberwurstbrot. Denn manch einer mag gerne ein Scheibchen Gewürzgurke darauf, da könnte man bestimmt auch eine Zucchinischeibe auflegen . . . 

Und hier sind nun meine Rezepte zur Sendung.

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mediterran eingelegte Zucchini in Essigsud - der noch in den Gläsern fehlte



gegrillte Zucchini "mediterran" eingelegt

  • 500 g kleinere Zucchini

  • 500 ml Weinessig
  • 500 ml Wasser
  • 2 große Knoblauchzehen
  • 3 Lorbeerblätter
  • 3 Stängel Thymian (je ca. 15cm)
  • 3 Stängel Rosmarin (je ca. 10 cm)
  • 10 g Meersalz
  • 1 Teelöffel schwarze Pfefferkörner
  • 2 Teelöffel brauner Zucker
  •  
  • Grillpfanne
  • 3 Schraubgläser (500 ml, 350 ml, 200 ml)

Die gut gereinigten Schraubgläser bis zum Rand mit kochendem Wasser füllen und die Deckel in kochendes Wasser einlegen. Stehen lassen.

Die Zucchini in dünne Scheiben schneiden. Die Scheiben beidseitig in der heißen Grillpfanne ohne Öl anbraten, bis sich Muster auf der Zucchinischeibe bilden. Zwischendurch die Scheiben etwas drehen, damit man ein Karomuster erhält.

Den Essig mit dem Wasser und allen Gewürzen in einem Topf aufkochen und etwas köcheln lassen.

Das Wasser vorsichtig aus den Gläsern entfernen und die Zucchinischeiben einschichten. Den Knoblauch und die Gewürze aus dem Sud fischen und auf die Gläser verteilen. Jedes Glas bis fast zum Rand mit dem kochendheißen Sud aufgießen und sofort die Deckel aufschrauben.

Die Gläser abkühlen lassen, nicht wundern, falls die Deckel "knacken", das ist das Zeichen, dass sich ein Vakuum im Glas gebildet hat und die Gläser gut verschlossen sind.

Die Gläser mit Datum beschriften und einige Tage durchziehen lassen. Dann kühl und dunkel aufbewahren. So sind sie einige Monate gut haltbar. Angebrochene Gläser im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb einiger Tage verzehren. Die Zucchinischeiben sollen nach Anbruch immer vom Sud bedeckt sein.


frisch eingelegte Zucchini mit Gewürzen in Öl - nun müssen sie noch durchziehen


gegrillte Zucchini "mediterran" in Öl eingelegt
  • 500 g kleine Zucchini
  • 2 große Knoblauchzehen
  • 2 Stängel Rosmarin, ca. 5 cm
  • 2 Stängel Thymian, ca. 5 cm
  • 1 Teelöffel schwarze Pfefferkörner
  • neutrales Öl oder Olivenöl
  •  
  • Grillpfanne
  • kleinere Schraubgläser

Die Zucchini waschen, die Enden abschneiden und mit einem großen, geraden Messer die Zucchini der Länge nach in Streifen von ca. 3mm schneiden.

Die Grillpfanne trocken erhitzen und die Zucchini beidseitig einige Minuten anbraten, bis sie Grillmuster haben. Aus der Pfanne nehmen, etwas abkühlen lassen und jede Scheibe der Länge nach eng aufrollen. Abwechselnd mit den Gewürzen in ein Glas schichten.

Dann so viel Öl aufgießen, bis alles komplett mit Öl bedeckt ist und das Öl etwas über der Zucchini steht. Das ist sehr wichtig, damit sich der Inhalt hält.

An einem kühlen, dunklen Ort etwa eine Woche durchziehen lassen. Dann kann probiert werden.

Die eingelegten Zucchini an einem dunklen, kühlen Ort oder Kühlschrank aufbewahren. Sie halten einige Wochen bis Monate. Beim Entnehmen der Zucchini darauf achten, dass der Rest im Glas wieder gut mit Öl bedeckt ist. Das angebrochene Glas dann in den Kühlschrank stellen, so halten sie sich noch eine ganze Weile.

Das Öl kann noch für Salatsaucen verwendet werden. 

mein Spartipp: statt teurem Olivenöl kann sehr gut kostengünstiges, neutrales Öl (Sonnenblumen- oder Rapsöl) verwendet werden. Das schmeckt ebenso.

Zucchini "süß - sauer"
  • 500 g kleinere Zucchini
  • 1 dicke, rote Zwiebel

  • 500 ml Weinessig
  • 200 ml klarer Apfelsaft
  • 150 g Zucker
  • 15 g Salz
  • 2 gehäufte Teelöffel Gurkengewürz 
  •  
  • Schraubgläser

Die gut gereinigten Schraubgläser bis zum Rand mit kochendem Wasser füllen und die Deckel in kochendes Wasser einlegen. Stehen lassen.

Die Zucchini waschen, die Enden abschneiden und nach Wunsch in gleichgroße Scheiben oder Stücke schneiden. Hat man größere Zucchini, dann sollte das wattige Innere  mit den Kernen entfernt werden. Die Zwiebel schälen und in schmale Spalten schneiden. 

Den Essig mit dem Saft und allen Gewürzen, Salz und Zucker in einem Topf zum Kochen bringen und einige Minuten köcheln lassen. Abschmecken, ob das Verhältnis süß-sauer einem schmeckt, ansonsten nachwürzen.

Die Zucchini und die Zwiebel auf die Gläser verteilen, die Gewürze aus dem Sud fischen und gleichmäßig auf die Zucchini geben, Dann den kochenden Sud bis zum Rand auf die Zucchini gießen, alles soll vom Sud bedeckt sein. Sofort den Deckel fest aufschrauben und das Glas kurz auf den Kopf stellen, dann wieder zurück stellen. Die Gläser abkühlen lassen, meist knackt der Deckel, wenn sich ein Vakuum beim Abkühlen gebildet hat.

An einem dunklen, kühlen Ort einige Tage durchziehen lassen. Die Gläser ab und an auf den Kopf stellen, dass jedes Stück Zucchini auch schön marinieren kann.

Die gut verschlossenen Gläser sind einige Monate haltbar. Der hohe Essig- und Zuckergehalt sorgt dafür, dass sich keine Mikroorganismen im Glas bilden. Sind die Gläser im Anbruch, dann bitte in den Kühlschrank stellen und innerhalb der nächsten ein bis zwei Wochen verzehren. Auch hier müssen die Zucchini gut vom Sud bedeckt sein.



Hier das Video vom 2. Teil aus der Sendung "Zucchini süß-sauer eingelegt"


Wer möchte, kann hier die gesamte Sendung anschauen: hier+heute am 25.08.2023


Zutaten für Zucchini "mediterran"




Die eingelegten Zucchini in Öl




Alle drei Sorten der eingelegten Zucchini: mediterran in Gewürzsud, mediterran in Öl und süß-sauer.











Hier noch ein paar interessante Fakten rund um die Zucchini, die ich aus dem Internet zusammengetragen habe:

Zucchini gibt es in der Erntezeit oft wie Sand am Meer. Sie sind kostengünstig, lecker und so vielseitig. Zucchini gehören zu den Kürbisgewächsen und sie enthalten, wie andere Kürbissorten auch, viel Wasser. Sie sind aber vitaminreich und leicht verdaulich. 100 g Zucchini enthalten durchschnittlich 19 Kalorien, 93 g Wasser, 2,2 g verwertbare Kohlenhydrate, 1,6 g Eiweiße und 1,1 g Ballaststoffe. Aber auch Mineralstoffe und Vitamine sind in diesem gesunden Gemüse enthalten. Pro 100 g Fruchtfleisch sind das 152 mg Kalium, 30 mg Calcium, 25 mg Phosphor, 3 mg Natrium, 1,5 mg Eisen, Vitamine A und C. Man kann große Früchte oder kleine kaufen (oder ernten) und Rezepte rund um diese gesunden Früchte gibt es auch reichlich. 

Beim Eigenanbau sollte man unbedingt darauf achten, dass man Samen aus kontrolliertem Anbau kauft und keine eigenen Samen züchtet. Die Vergiftungsgefahr durch Bitterstoffe (Cucurbitacine) bei einer bitteren Zucchini würde sonst wachsen. Die Giftstoffe werden auch nicht durchs Abkochen abgetötet. Solche bitter schmeckenden Zucchini bzw. Gerichte mit Zucchini, die bitter schmecken, müssen unbedingt entsorgt werden. Nicht nur weil eine schwere Vergiftung drohen kann, im Jahr 2015 ist sogar ein Mann durch den Verzehr eines solchen Gerichtes verstorben. 

Um folglich auf der sicheren Seite zu sein, seid beim Eigenanbau wachsam, probiert die Zucchini am Fruchtansatz (wo die Blüte saß) und entsorgt bitter schmeckende Zucchini. Oder ihr kauft sie im Handel, da sollte keinerlei Gefahr bestehen.


Samstag, 4. September 2021

mein Bienenstich

Mindestens ein Mal im Jahr backe ich einen Bienenstich. Mit einer richtig dicken Cremeschicht und ganz viel Mandelblättchen oben drauf. Herrlich, so ein Kuchen. Im Mai 2017 wurde ich mit meinem Kuchen und meinem Rezept sogar zum WDR in die damalige "daheim+unterwegs"- Livesendung eingeladen, um den Kuchen dort im Studio zu backen. Das war ein sehr aufregender Tag im Studio und mein Bienenstich kam sehr gut an.

Das Rezept backe ich noch heute so, es gibt da nix zu verbessern . . . 


jetzt noch den Tisch decken und der Besuch kann kommen



ich hatte mir zuerst nur ein schmales Stückchen genehmigt . . .

mein Bienenstich     30 cm Durchmesser 

Tipp: für einen kleinen Kuchen eine 22er Form nehmen und einfach alle Zutaten halbieren. Eine 24er Form geht auch, dann wird der Kuchen nicht ganz so hoch.

für den Teig:

  • 500 g Dinkelmehl 630er*
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • ca. 250 ml lauwarme Vollmilch
  • 20 g frische Hefe 
  • 1 Ei Gr. L
  • 80 g weiche Süßrahmbutter
  • 75 g Zucker

für den Belag:

  • 6 Eßlöffel Vollmilch
  • 100 g Süßrahmbutter
  • 200 g Zucker
  • 1 Prise Vanillesalz 
  • 200 g Mandelblättchen

Zubereitung:

aus den Zutaten für den Teig einen geschmeidigen Hefeteig herstellen. Dafür alle trockenen Zutaten mischen. Die Hefe in etwas warmer Milch auflösen. Nun die Hefemischung in die Mehlmischung geben, die Küchenmaschine langsam anlaufen lassen, das Ei und die Butter dazugeben und nach und nach die restliche Milch. Alles nun so lange kneten lassen, bis ein glatter Teig entstanden ist. 

Den Teig rundwirken und in der Schüssel, leicht mit Mehl bestäubt, abgedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Min. gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat. 

Für den Belag jetzt alles zusammen aufkochen lassen, bis die Milch aufgesogen ist und die Masse glasig aber nicht gebräunt ist. Vom Herd ziehen und etwas abkühlen lassen.

Den Teig fingerdick ausrollen und in eine runde (30cm) Form legen und mit der Gabel einstechen. Den etwas abgekühlten Belag gleichmäßig darauf verteilen und nochmals ca. 15 Minuten gehen lassen.  In der Zwischenzeit den Backofen auf 180°C Heißluft oder 200°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. Dann die Form in die Mitte des vorgeheizten Bodens schieben. Backzeit ist je nach Ofen ca. 25 Minuten bis die Oberfläche golden braun ist.

Den gebackenen Kuchen auf einem Gitter auskühlen lassen. Den ausgekühlten Kuchen mit einem großen Messer in der Mitte quer durchschneiden und die obere Hälfte in die gewünschte Anzahl von Kuchenstücke schneiden. Ich schneide deshalb das Oberteil in entsprechende Stücke, weil man dann den fertigen Bienenstich einfacher durchschneiden kann.

besonders standfestige und sehr cremige Vanillefüllung für den Bienenstich:

  • 2 Eigelbe
  • 1 Prise Vanillesalz  
  • 50 g Vanillezucker 
  • 35 g Stärkemehl (oder Vanillepuddingpulver)

  • 500 ml Vollmilch
  • 1/2 Vanillestange  (oder etwas gemahlene, getrocknete Vanilleschote aus der Mühle)

  • 4 Blatt  Gelatine 

  • 2 Becher Sahne
  • 4 Teelöffel Vanillezucker

Die Eigelbe mit dem Salz, dem Zucker und der Stärke schaumig rühren und die Milch langsam dazu geben und fleißig rühren. Die Vanilleschote auskratzen und beides dazu geben und alles rührend zum Kochen bringen. Sobald die Masse gerade eben aufgekocht hat, den Topf von der Herdplatte ziehen. Die Vanilleschote entfernen. Den Pudding in eine Schüssel umfüllen.

Die Gelatine 5 Min. in kaltem Wasser einweichen, abtropfen lassen und in die heiße, nicht mehr kochende Creme geben, rühren bis sich die Gelatine  aufgelöst hat. Jetzt etwas abkühlen lassen, dabei des öfteren mit einem Schneebesen rühren. 

Die Sahne mit Vanillezucker steif schlagen. Nach und nach die geschlagene Sahne unter die Puddingcreme ziehen und alles gut vermischen. Die Creme ist jetzt relativ flüssig.

Füllung für Eilige:

  • 3 Becher Sahne à 200 ml
  • 1 Päckchen Dr. Oetker Paradiescreme "Vanille"

Zwei Becher Sahne etwas anschlagen und das Cremepulver dazu geben. Die Creme jetzt laut Packungsanweisung weiterschlagen. Den dritten Becher Sahne separat nicht zu steif schlagen und als letztes unter die Creme rühren bis eine glatte Creme entstanden ist. 

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Für die Fertigstellung des Bienenstich:

Einen Backrahmen um den gebackenen Boden stellen, die Creme gleichmäßig darauf verteilen. Sollte die Masse zu flüssig sein, sie einige Zeit in den Kühlschrank stellen, damit sie schon etwas fest wird. Dann die in Stücke geschnittenen Kuchenstücke oben auf die Creme legen. Den Kuchen für mindestens 2 Stunden (besser über Nacht) in den Kühlschrank stellen, damit die Creme schön fest wird.

Tipp: Bitte den Kuchen nicht abdecken, damit die knusprigen Mandeln auch knusprig bleiben. Ist der Kuchen angeschnitten, dann nur an die Schnittkanten Klarsichtfolie legen, damit der Kuchen dort nicht austrocknet. So bleibt der Bienenstich auch für mindestens 2 Tage schön frisch.

Fertig ist ein leckerer Bienenstich. Ich wünsche guten Appetit!


vom rohen Teig zum fertig gebackenen Bienenstich




der übrig gebliebene Bienenstich schmeckte auch noch am nächsten Tag





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Bienchen im Anflug auf eine Hortensie


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Freitag, 17. August 2018

Aprikosenstrudel mit Mandelblättchen und Amarettibröseln

Jedes Jahr backe ich auch Strudel. Nicht nur Südtiroler Apfelstrudel, sondern im Hochsommer auch Aprikosenstrudel mit Pinienkernen und Amarettibrösel. Viele trauen sich ja nicht, Strudelteig selber herzustellen, weil sie denken, das Ausziehen des Strudelteiges ist so schwierig. Aber das stimmt nicht. Mit meinem Strudelteigrezept klappt es bestimmt. Versprochen. Der Teig ließ sich ohne Probleme ziehen, es war die reine Freude. So schnell war ich noch nie fertig, der Teig war gestern nahezu perfekt. Und wenn man sich die Ruhe nimmt, und bedächtig den Teig vorsichtig auf dem bemehlten Tuch auszieht, dann klappt das auch mit dem Nachbarn . . äh . . Strudelteig . . .

Gestern war es wieder soweit, ich hatte so schöne Aprikosen und ich habe damit einen Strudel gebacken. Dieses Mal ist mir allerdings ein Malheur passiert. Ich hatte Pinienkerne vergessen einzukaufen, und deswegen habe ich Mandelblättchen verwendet. Die hatte ich noch zu Hause. Aber auch mit diesen Mandelblättchen hat uns der Strudel sehr, sehr gut geschmeckt. Der Teig war schön buttrig-knusprig, die Brösel hatten den Fruchtsaft schön aufgesogen und somit war die Füllung schön saftig, die Mandelblättchen brachten Knusper in den Strudel und die aromatischen Aprikosen schmeckten wunderbar fruchtig. Herz, was willst du mehr. 

Hier ist nun mein Rezept mit Mandelblättchen. Das Rezept mit den Pinienkernen findet ihr oben im Link.

mein Aprikosenstrudel mit Mandelblättchen und Amarettibröseln


mein  Aprikosen - Strudel  mit Mandelblättchen und Amarettibrösel

für den Strudelteig:
  • 150 g Dinkelmehl 630er
  • 60 ml lauwarmes Wasser
  • 30 ml verquirltes Ei
  • 1 Teel. neutrales Öl
  • 1/2 Teel. Apfelessig
  • 1 Prise Vanillesalz
  • Öl zum Bestreichen
das Mehl mit allen Zutaten vermischen und zu einem schönen, glatten, elastischen Teig kneten. Die Teigkugel mit Öl bestreichen und in Klarsichtfolie verpackt bei Zimmertemperatur 20 - 30 Min. ruhen lassen. Ein Küchentuch/Abtrockentuch dünn mit Mehl bestreuen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit einem bemehlten Nudelholz ein wenig ausrollen, dann den Teig auf das bemehlte Küchentuch legen und vorsichtig von der Mitte her mit dem bemehlten Handrücken und/oder bemehlten Händen dünn ausziehen. Dabei darauf achten, dass die Ränder nicht zu dick sind und keine Löcher entstehen. Den Teig bis fast zum Rand ziehen. Eventuelle dicke Ränder abschneiden. Das Muster des Tuches sollte zu sehen sein. Dann den Teig mit etwas geschmolzener Butter bestreichen.

für die Füllung:
  • 600 g Aprikosen
  • 100 g Mandelblättchen (oder 50 g Pinienkerne)
  • Bröselmischung *  
  • ca. 1 Eßl. Zitronenzucker
  • etwas gemahlene Vanille aus der Mühle

  • zerlassene Butter zum Bestreichen
  • Puderzucker zum Bestäuben
* Bröselmischung: 
  • 1 Eßl. Butter
  • 80 g fein zerbröselter Zwieback
  • 50 g fein zerbröselte Amaretti - Kekse
  • 1 Eßl. Zucker
die Butter in einer beschichteten Pfanne schmelzen, die Brösel und den Zucker dazugeben und alles vorsichtig bei mittlerer Hitze anrösten. Auskühlen lassen und nicht verwendete Brösel in einer gut schließenden Dose aufheben. 

Die Aprikosen waschen, entkernen und grob würfeln. Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.

Als erstes wird der Teig mit den Bröseln bestreut. Dabei an allen Seiten einen ca. 5 cm breiten Rand frei lassen. Auf die Brösel * nun die Aprikosenwürfel verteilen und die Mandelblättchen. Das Obst nur auf die Hälfte des Teiges geben (siehe Foto). Darauf noch einmal ein wenig Brösel, den Zucker und die Vanille aufstreuen. Die schmalen Seiten nun über die Füllung legen und mit Hilfe des Tuches den Strudel von der schmalen Seite her möglichst eng einrollen. Den Strudel jetzt nicht vom Tuch nehmen, sondern zuerst ein Backblech mit Backpapier belegen und den Strudel vom Tuch vorsichtig auf das Backblech rollen. Die Naht soll unten liegen. Den positionierten Strudel mit flüssiger Butter bestreichen und in den vorgeheizten Ofen schieben und ihn hellbraun backen. Die Backzeit beträgt ca. 35 - 40 Min.

Wenn der Strudel nur noch lauwarm ist, wird er mit Puderzucker bestreut und dann kann auch schon serviert werden. Aber natürlich schmeckt er auch kalt . . . Dazu passt sehr gut eine Vanillesauce, geschlagene Vanillesahne und/oder auch eine Kugel selbstgemachtes Vanille - Eis.   



der Aprikosenstrudel im Anschnitt


vom ausgezogenen Strudelteig zum fertigen Strudel, der jetzt nur noch gebacken werden muss

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Ist das nicht schön? Der WDR- Konditor Marcel Seeger aus Nettetal-Lobberich backt sogar heute Nachmittag live und in Farbe ab 16:15h in der WDR Sendung  "hier+heute" meinen Strudel. Ich freue mich sehr darüber und bin gespannt, wie der Strudel bei den Zuschauern ankommen wird. Ich werde berichten. 
Hier schon mal der Link zur Homepage:




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Montag, 30. Juli 2018

Johannisbeer-Chili-Chutney bei "hier+heute" im WDR

Was war das heute für mich ein schöner Tag. Die Sonne schien und ich bin heute Mittag nach Köln zum WDR gefahren. Eine nette Redakteurin vom WDR , Frau Pandora Götze-Clarén, hatte mich in die Sendung "hier+heute" eingeladen und ich durfte live und in Farbe ein Zuschauerrezept im Studio nachkochen. Zusammen mit der Moderatorin Anne Wilmes habe ich das Johannisbeer-Chili-Chutney Rezept von hier+heute Zuschauerin Simona Theurich nachgekocht. Das Rezept hatte ich zu Hause schon ausprobiert, denn im Studio sollte das fertige Chutney auch verkostet werden.
Uns allen hat das Chutney sehr gut geschmeckt, das Rezept von Simona ist bei allen sehr gut angekommen und ich werde es mit Sicherheit auch wieder kochen.
Das Chutney schmeckt sehr schön fruchtig, ist schön ausgewogen in Süße und Säure, die Zitrusfrüchte schmeckt man leicht heraus, ebenso auch ganz leicht die Tonkabohne und im Abgang kitzelt ein wenig das Chili.

* dieser Beitrag kann indirekt  Werbung ohne Auftrag enthalten (Markennennung, Namensnennung, Verlinkung und/oder Ortsnennung)

die "Ausbeute" eines Rezeptes

hier geht es zum Rezept für ein gelungenes Johannisbeer-Chili-Chutney von Hier+Heute-Zuschauerin Simona Theurich*:


Johannisbeer - Chili - Chutney
  • 1,5 kg rote Johannisbeeren 
  • 450 g Zucker
  • 350 g rote Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Sesamöl
  • 1 EL Honig
  • 250 ml Balsamico-Essig
  • 1 Teelöffel Salz
  • 1 Bio-Limette
  • 1 Bio-Orange
  • 2 rote Chilis (je nach Geschmack kann man auch mehr nehmen)
  • 1 Prise Tonkabohne  
  • 5 Lorbeerblätter 
  • gemahlene Chilischoten aus der Mühle (zum eventuellen nachwürzen)
Die Johannisbeeren waschen, in einem Sieb abtropfen lassen und die Beeren von den Rispen zupfen. Mit dem Zucker in einem Topf gut durchkochen. Die durchgekochte Mischung durch ein Sieb passieren und den Saft beiseite stellen. Die Früchte gut ausdrücken und für später aufheben. *

Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen, die Zwiebeln würfeln und den Knoblauch fein hacken. Die Limette und die Orange waschen und von beiden die Schalen abreiben und beiseite stellen.  Anschließend beide Früchte auspressen.

Die Chilis entkernen, die innere weiße Haut entfernen und fein hacken. Dabei sollte man unbedingt Handschuhe tragen und alle Arbeitsutensilien direkt danach heiß abspülen. 

In einem Topf das Sesamöl erhitzen und darin die Zwiebeln und den Knoblauch glasig bis leicht golden anschwitzen. Den Honig dazugeben und karamellisieren lassen. Mit dem Saft von der Limette und der Orange ablöschen, dann den Essig, das Salz und den Saft zufügen. 

Jetzt fehlen noch die Zesten von Orange und Limette, ebenso die Lorbeerblätter und die Chiliwürfelchen. Etwas frisch gemahlene Tonkabohne kann man auch schon zufügen. Jetzt alles ordentlich aufkochen lassen. Wenn alles schön brodelt, die Hitze auf kleinere Stufe schalten und die Masse ca. 90 Min. leise bei offenem Topf köcheln lassen. Ab und an das Rühren nicht vergessen.

Nach ca. eineinhalb Stunden sollte die Masse etwas dicklich eingekocht sein. Die Lorbeerblätter herausfischen. Die Masse jetzt noch  mit Tonkabohne abschmecken, vielleicht noch etwas gemahlener Chilischote aus der Mühle dazu geben, falls es nicht schon scharf genug schmeckt. Alles noch einmal gut durchkochen lassen und kochend heiß in sterilisierte Marmeladengläser abfüllen und sofort verschließen. 

Das fertige Chutney mindestens einen halben Tag gut durchziehen lassen. Es schmeckt sehr schön fruchtig, ist schön ausgewogen in Süße und Säure, die Zitrusfrüchte schmeckt man leicht heraus, ebenso auch ganz leicht die Tonkabohne und im Abgang kitzelt ein wenig das Chili.

Dieses Chutney eignet sich sehr gut zum Baguette mit Käse (z.B. Parmesan, Mittelalter/Alter Gouda oder auch zum Brie) und zum Rindersteak anstelle von den üblichen Steaksaucen. Das angebrochene Glas bitte im Kühlschrank aufheben und alsbald verbrauchen. Nett verpackt ist es auch ein schönes Geschenk als Mitbringsel zur Garten- oder Grillparty. D

* wer das Chutney ein wenig stückiger haben möchte, der kann einige Löffel der Beerenmasse noch mit ins fast fertig gekochte Chutney geben. Oder man verwendet die Früchte für das Frühstücksmüsli, rührt sie unter Joghurt oder Quark. Das ergibt eine sehr schöne Nachspeise. 

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die Zutaten in der heimischen Küche stehen bereit


hübsche Deko in der Studioküche


gleich kann es losgehen, alles steht in der Studioküche bereit
Wer neugierig ist, wie ich im Studio das leckere Chutney gekocht habe, der kann hier in der WDR-Mediathek das Video der Zubereitung noch anschauen. 



in eigener Sache: Vielen Dank, lieber WDR bzw. liebe Pandora Götze-Clarén für die Einladung in eure Sendung und die sehr gute Betreuung vor, während und nach der Sendung. Mir hat es wieder sehr gut bei euch im Studio gefallen. Herzlichen Dank an alle vor und hinter den Kulissen, ich hab mich sehr wohl bei euch gefühlt.
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Update: mit diesem leckeren Chutney habe ich mir noch etwas "Abgefahrenes" ausgedacht. Ich habe meine Kreation "Kölsche Hochstapelei" genannt. Man benötigt dazu Reibekuchen, Flöns und noch einige wenige Zutaten. Schaut doch mal in mein Rezept, vielleicht überzeugt euch das Gericht ebenso wie meinen Mann. Ich wünsche euch gutes Gelingen und guten Appetit.






Donnerstag, 29. März 2018

Stoff-Osterhasen im Topf und ein Marienkäfer . . .

War das eine Überraschung, als vor ein paar Tagen eine nette Redakteurin vom WDR anrief und mich in die Nachmittags Livesendung "hier+heute" * eingeladen hat. Allerdings sollte ich nicht backen oder kochen, sondern man bat mich eine Osterdeko zu zeigen und zu nähen. 
Ich hatte mich auf einen Aufruf bei Facebook für Osterbasteleien beworben und einige Vorschläge eingereicht. Unter anderem auch diese Stoff-Osterhasen im Blumentopf . Ich  habe sie vor 20 Jahren in Texas genäht und sie sind schon richtig rumgekommen. Ich mag sie immer noch und so stehen sie im Frühjahr immer noch in unserem Wohnzimmer als Dekoration.

Gründonnerstag war es dann soweit, ich bin mit viel Freude nach Köln zum WDR gefahren. Um 13:30h sollte ich da sein. Eine Live-Sendung ist besonders aufregend, denn es wird alles sofort ausgestrahlt und alle Welt kann zuschauen. Jeder auch noch so kleine Patzer könnte nicht wiederholt werden und man weiß nie, wie es einem so live im Studio ergeht. Aber da ich nun schon zum 11. Mal im Studio war, wusste ich so halbwegs, was mich erwartet. Nur die Zeit, die ist immer knapp. Für das Nähen und Herstellen des Hasen waren rund 7 Min. Sendezeit veranschlagt gewesen, da muss man sich ganz schön sputen. Aber ich hatte mit der Redakteurin Marion Talke abgesprochen, dass ich die einzelnen Hasen in ihren verschiedenen Stadien mitbringe. Während der Probe gegen 15h haben wir dann zusammen mit Stefan Pinnow, dem Moderator der Sendung, besprochen, wie der Ablauf in der Sendung sein soll. Vorher musste ich noch in die Maske. Die Sendung startete pünktlich um 16:15h, und um 17:17h war es dann soweit, ich hatte meinen Auftritt. Ehe man sich versah, war die Zeit auch schon wieder vorbei. Es hat alles geklappt, alles, was ich zeigen wollte und sollte fand Platz, ich war mit mir sehr zufrieden. Und die Zusammenarbeit mit Stefan Pinnow ist immer kurzweilig und lustig. Auf dem Video * könnt ihr euch den Auftritt noch einmal ansehen. Ich wünsche euch dabei viel Spaß. Zum Ende der Sendung haben dann alle Gäste der Sendung noch Marcel Seegers *  leckere Osterlämmchen probieren dürfen. Das war noch ein schöner Abschluss. So ging dann ein aufregender Nachmittag zu Ende.
An dieser Stelle möchte ich mich auch noch bedanken. Vielen Dank, lieber WDR für die Einladung. Es war wieder ein schöner, aufregender und spannender Tag für mich, an den ich sehr gerne zurück denken werde. Ich habe mich bei euch in der Sendung sowohl vor als auch hinter den Kulissen sehr wohl gefühlt. Herzlichen Dank an euch alle dafür. 

Und hier sind sie nun, meine Stoff-Osterhasen, die ich in der Sendung gezeigt habe.

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die Anleitung für die Origami-Schmetterlinge findet ihr hier

das sind die beiden Hasen, die ich in Texas genäht habe. Die sind schon ganz schön rumgekommen. . . 


Wie gefallen euch denn meine Osterhasen aus Stoff, die fröhlich über einen Blumentopf hüpfen? Na ja, hüpfen ist vielleicht ein wenig übertrieben, da sie ja einen Stock im Bauch haben, aber durch die Schleifen wird der Stock ein wenig überdeckt. . . 
Die Hasen sind aus Baumwollstoff und mit Bastelwatte gefüllt und stecken in einem mit Steckmasse gefüllten Blumentopf. Schleife drum und etwas Gras auf den Topf, fertig. Ich mag sie sehr gerne und sie erfreuen einen auch noch nach Ostern . . . 


was benötigt man für einen Hasen? Man nehme:
  • ein Stück Papier
  • Bleistift
  • Baumwollstoff
  • Schere
  • Stecknadeln
  • Nähgarn
  • Nähmaschine
  • Füllwatte
  • Kochlöffel
  • Holzstab
  • Schleifenband
  • Blumentopf
  • Steckmasse 
  • Ostergras oder Heu

den Hasen zeichnet man in gewünschter Größe und Form auf ein Blatt Papier und schneidet ihn aus. Den Stoff legt man rechts auf rechts, legt den Hasen darauf, steckt ihn mit Stecknadeln fest und zeichnet ihn auf. Mit der Maschine dann auf der aufgemalten Linie mit kleinem Steppstich entlang nähen.  Achtung, an der Bauchunterseite ca. 3 cm zum Wenden offen lassen. Nun den Hasen knappkantig neben der Steppnaht ausschneiden. An den schmalen Stellen zwischen den Ohren und dem Rücken und vorne an den Pfötchen den Stoff vorsichtig bis zur Naht einschneiden. Den Hasen mit Hilfe eines Kochlöffels vorsichtig wenden und alle Ecken herausarbeiten. Den Hasen mit Bastelwatte füllen.
Steckmasse in den Blumentopf stecken, einen Holzstab mittig hineinstecken und jetzt den Hasen aufstecken. Auf den Boden des Topfes etwas Gras legen und einige Schleifen unter dem Bauch des Hasens befestigen. Fertig. Sollten die Schleifen rutschen, entweder mit einer Stecknadel am Hasen feststecken oder mit etwas Garn am Hasen festnähen.


den Stoff doppelt zuschneiden, unten bitte die Öffnung beim Nähen offen lassen. Das wird die Wendeöffnung.


der gelbe Hase muss jetzt noch gewendet und gefüllt werden.
Der aufgezeichnete Hase auf dem blauen Stoff muss noch genäht und anschließend ausgeschnitten werden. 


der Streifenhase hat nach der Sendung ein neues Zuhause in Much gefunden und ein kleines Mädchen freut sich bestimmt darüber

Bei dem gestreiften Köln - Hasen ist mir ein Fehler unterlaufen. Könnt ihr den Fehler sehen? Ich hatte die beiden Stoffteile links auf links gelegt und dann zusammengenäht. Erst beim Wenden fiel mir der Fehler auf und ich konnte den Hasen so nicht wenden. Denn dann wäre die linke Stoffseite außen gewesen. Aber ich dachte mir, das ist jetzt auch nicht sonderlich schlimm. Mit der knappkantigen Naht außen ist er eben jetzt ein wenig "shabby Chic". Würde man Jeansstoff nehmen und den Stoff neben der Naht noch etwas breiter lassen, dann könnte man den Stoff auch noch ein wenig ausfransen, dann ist der Shabby-Chic-Look garantiert.

Das Video aus der Sendung könnt ihr hier ansehen.  Osterdeko leicht gemacht *. Danke, lieber WDR für die Einladung, es war ein schöner, aufregender und spannender Tag für mich bei euch in der Sendung. 


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Da Ostern bald vorbei ist, habe ich noch eine Dekoidee für den Mai für euch. Statt der Hasen könnte man auch Marienkäfer nähen. Die Idee dazu kam mir, als ich in meinem Stoffvorrat den gepunkteten Stoff gesehen hatte. Sofort habe ich noch einen ein wenig ulkig aussehenden Marienkäfer genäht. Jedes Mal wenn ich ihn hier so sehe muss ich grinsen, er sieht schon ein wenig lustig aus. Aber wie sagt man in Amerika. . . you got the idea. . . es ist ja nur ein Vorschlag.


was guckst du . . . 

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