Posts mit dem Label Fleisch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Fleisch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 11. September 2026

spicy oven fried Turkey mit pikantem Kartoffelpüree

Ach was war das wieder ein leckeres Essen. Seit ewigen Zeiten hatte ich keine Putenschnitzel mehr gebacken, vor allem nicht diese, die man im Backofen backt.

Ich rede von "spicy oven fried turkey" Schnitzel. Das sind pikante Putenschnitzel, die man mit vielen Gewürzen in Buttermilch einlegt, sie in einer pikanten Panade wendet und im Ofen backt. Lecker. Das schöne ist auch, dass man diese Schnitzel quasi nebenbei backen kann, da man nicht am Herd stehen muss. Der Backofen erledigt hier die Arbeit und der Rest ist auch schnell gemacht

Dazu gab es leckeres, fluffiges und pikant gewürztes Kartoffelpüree und einen Tomatensalat. Uns allen hat es gut geschmeckt.


pikant - scharfes Putenschnitzel

(spicy oven fried turkey) , im Ofen gebacken), 4 Portionen

  • 300 ml Buttermilch
  • 2 Esslöffel Tabasco "grün" 
  • 2 Esslöffel feiner, mittelscharfer Senf
  • 2 - 4 große Knoblauchzehe, fein gewürfelt oder geraspelt 
  • 1 Teelöffel schwarzer Pfeffer, gemahlen
  • 1 Teelöffel Salz

  • 4 große Putenschnitzel (ca. 800g) die Schnitzel sollten möglichst gleich dick sein, evtl. die dickeren Stellen etwas flach klopfen. 

Am Vortag: alle Zutaten für die Marinade vermischen und in ein gut zu verschließendes Gefäß (z.B. eine Lock&Lock - Dose) geben und die Schnitzel in die Marinade legen. Das Fleisch soll rundherum mit der Marinade bedeckt sein. Das Gefäß nun verschließen und alles im Kühlschrank über Nacht marinieren lassen. 

am nächsten Tag:

  • 1 Becher Paniermehl oder Semmelbrösel
  • 1/2 Becher fein geriebener Parmesan oder Pecorino Romano
  • 2 Esslöffel Mehl
  • 2 Teelöffel Thymian, getrocknet
  • ½ Teelöffel Paprikapulver
  • ½ Teelöffel Cayennepfeffer
  • ½ Teelöffel feines Salz

  •  neutrales Öl für das Backblech
  • neutrales Öl zum Besprühen bzw. Bestreichen

alle trockenen Zutaten gut miteinander verrühren und in eine große Form füllen.

Das Fleisch aus der Marinade nehmen, leicht abtropfen lassen und in der Panade wälzen und andrücken. Das Fleisch nun 20 Minuten ruhen lassen. Die Marinade wird nicht weiter verwendet !

Das Öl auf ein Backblech geben und verteilen. Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Nun das geölte Backblech in den heißen Ofen schieben und 5 Min. aufheizen lassen.

Das heiße Blech mit dem panierten Fleisch belegen und in die Mitte des Ofens schieben. Die Schnitzel nach ca. 10 Minuten mit etwas Öl besprühen oder bestreichen. 

Je nach Dicke des Fleisches die Schnitzel in ca. 30-40 Minuten hellbraun - golden backen.

Die Schnitzel werden nicht gewendet!


Dazu passen Kartoffel - Wedges,  Ballon - Kartoffeln, homemade Knusperwedges Backofenkartoffeln, Karo - Kartöffelchen Bratkartoffeln, Pommes frites oder Kartoffelpüree sowie ein Salat. Da kann man nur noch guten Appetit wünschen.


Wir hatten zu den Schnitzeln Kartoffelpüree und Tomatensalat.

Wie man Kartoffelpüree kocht wisst ihr mit Sicherheit, da kann jeder sein eigenes Rezept nehmen. Deswegen habe ich auch keine Mengen angegeben. Wichtig ist aber bei meinem Rezept, dass das fertige Püree noch mit ordentlich Muskat und Sahnemeerrettich abgeschmeckt wird. Wichtig ist dabei der leichte Geschmack des Meerrettichs. Das Püree ist einfach köstlich.

Pikantes Kartoffelpüree 

(mashed potatoes with horseradish)

  • mehlig kochende Kartoffeln
  • Salz
  • heiße Vollmilch
  • kalte Butter
  • Muskatnuss
  • Sahnemeerrettich

Die Kartoffeln schälen und in etwas Salzwasser weich kochen. Die Kartoffeln abgießen und durch eine Kartoffelpresse drücken. 

Die Kartoffeln mit der Milch zu einem schönen, nicht zu festem Püree rühren. Die Butter unterrühren und das Püree mit Salz und einer großen Prise frisch gemahlener Muskatnuss abschmecken.

Als letztes (je nach Menge des Pürees und Geschmack) nach und nach ca. 2 - 4 Teelöffel Sahnemeerrettich unterrühren. Das Püree soll leicht nach Muskatnuss und auf jeden Fall auch nach Meerrettich schmecken. Das ist der besondere Kick an dem Püree und so lecker.




statt Putenschnitzel hatte ich hier Hähnchenbrust verwendet


🤠🤠🤠🤠🤠




Freitag, 31. Juli 2026

Rostbrätel - eine Spezialität aus Thüringen

Der Name meines Blogs war mal wieder Programm, ich habe etwas Neues ausprobiert und mich an Thüringer Rostbrätel gewagt. Vor ewigen Zeiten hatten wir in Erfurt mal sehr leckere Rostbrätel im Brötchen gegessen. Diese Spezialität wird über Holzkohle saftig gegrillt und mit Röstzwiebeln in einem Brötchen serviert und gegessen. Sehr lecker. 

Schon lange wollte ich solche Brätel einmal selber einlegen und als sich letztens Freunde zu Besuch angesagt hatten, musste ich nicht lange überlegen, was es zu essen gibt.

Nun brauchte ich nur noch ein Rezept. Beim Surfen durch das Internet stieß ich dann auf diverse Rezepte, die alle ungefähr gleich waren. Eines habe ich dann als Anregung genommen und meine Nackensteaks eingelegt.

Das Ergebnis war sehr lecker. Wir haben sie aber nicht im Brötchen serviert, sonden mit einem "schlotzigen" Kartoffelsalat nach österreichischem Rezept.

Am besten schmecken die Rostbrätel, wenn sie über Holzkohle gegrillt werden. Da wir aber keinen haben, musste unser neuer Elektrogrill herhalten. Das Ergebnis war (für uns) sehr überzeugend und allen hat es sehr gut geschmeckt. 

Rostbrätel mit Schmorzwiebeln und Kartoffelsalat.

* dieser Beitrag kann +++ WERBUNG ohne Auftrag +++ (Namensnennung und/oder Verlinkung)

Rostbrätel 6 Stück    (nach einem Rezept von Malteskitchen ) *
  • 6 Nackensteaks vom Schwein
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • mittelscharfer Senf
  • ca. 1 Teelöffel getrockneter Majoran (Menge nach Geschmack)
  • einige dicke Zwiebeln
  • ca. 2 Flaschen Bier, Pils, (ohne Alkohol)
  • 3 kleine Lorbeerblätter

Eine ausreichend große Edelstahlschüssel bereit stellen. Die Zwiebeln werden in feine Ringe geschnitten und das Fleisch beidseitig gesalzen, gepfeffert und beidseitig dünn mit dem Senf bestrichen. Dann etwas Majoran beidseitig auf dem Fleisch verteilen.

Als erstes einige Zwiebelringe in die Schüssel legen, dann eine Schicht Fleisch, dann wieder Zwiebeln usw. bis alles aufgebraucht ist. Die letzte Schicht sollte aus Zwiebeln bestehen. Die Lorbeerblätter zwischen die Zwiebeln stecken.

Das Ganze jetzt mit Bier auffüllen, bis alles von der Flüssigkeit bedeckt ist. 

Die Schüssel mit Folie oder Deckel verschließen und für ca. 24 Stunden in den Kühlschrank stellen und alles gut marinieren lassen.

Wenn gegrillt werden soll, eine Stunde vorher die Schüssel aus dem Kühlschrank nehmen, das Fleisch herausnehmen und mit Küchenkrepp abtupfen. 
Die Zwiebeln in ein Sieb gießen, die Flüssigkeit wird nicht mehr benötigt und die Zwiebeln gut abtropfen lassen.

Circa 20 Minuten, bevor das Fleisch auf dem heißen Grill gegrillt werden soll, die Zwiebeln in einer beschichteten, heißen Pfanne in etwas Öl rundherum golden anschwitzen und braten lassen. Nach Wunsch mit Salz und Pfeffer würzen. Wenn die Zwiebeln gebräunt sind, die Pfanne beiseite stellen und die Zwiebeln somit warm halten.

Die Steaks werden dann auf dem Grill beidseitig gegrillt, bis sie außen schön gebräunt und innen gerade durch sind. So bleibt das Steak schön saftig. Das dauert ca. 5 Minuten pro Seite, je nachdem wie dick die Steaks sind. Erfahrene Grillmeister wissen mit Sicherheit wie man diese Brätel am besten grillt.

Am besten schmecken die Rostbrätel, wenn sie über Holzkohle gegrillt werden. Da wir aber keinen haben, musste unser neuer Elektrogrill herhalten. Der hat letztens unseren Gasgrill ersetzt, der nach 16 Jahren in die ewigen Jagdgründe ging.

Das Ergebnis war sehr überzeugend und allen hat es sehr gut geschmeckt. 



Vom eingelegten Nackensteak zum fertig gegrillten Rostbrätel.

 






Freitag, 19. Dezember 2025

Karo - Kartöffelchen

Ab und an gönnen wir uns ein schönes Steak. Mit Kräuterbutter, einem Salat und Kartoffeln. 

Je nach Lust und Laune bereite ich die Kartoffeln auf verschiedene Weise zu. Z.B. als WedgesTornado - Kartoffeln Knusper - Pommes, Zwuler oder mit Bacon-Bombs. Bratkartoffeln gibt es manchmal auch dazu.

Dieses Mal habe ich Kartoffeln zu "Karo - Kartöffelchen" zubereitet. Die sind super lecker geworden. Besonders gut gelingen sie im Airfryer, wie ich finde. Sie werden da besonders knusprig und golden gebräunt.

Solltet ihr keinen Airfryer haben, dann könnt ihr die Kartoffeln natürlich auch im Backofen bei Umluft 180°C  backen. 


Fertig sind die Karo - Kartöffelchen. Sie sahen super aus. Und lecker waren sie auch.

Karo - Kartöffelchen 

  • möglichst gleichgroße Kartoffeln (vorwiegend festkochend)

  • Öl
  • Pfeffer 
  • Salz
  • Paprika
  • Thymian
  • Rosmarin 

Die Kartoffeln schälen, der Länge nach halbieren. Zwei Essstäbchen auf das Brett legen, die Kartoffel mit der Schnittfläche nach unten zwischen die Stäbchen legen.  

Mit einem großen Messer mit gerader Schneide (z.B. Santoku) feine Schnitte von ca. 2 mm Breite in die Kartoffeln schneiden. Dann die Kartoffel etwas drehen und den Vorgang wiederholen. So erhält man das Karomuster.

Das Öl mit sämtlichen Gewürzen gut verrühren.

Etwas Backpapier in die Schublade des Airfryers legen, die Kartoffeln hineinlegen und mit Hilfe eines Silikonpinsels die Kartoffeln mit der Ölmischung einstreichen. Wenn möglich das Öl auch in die Zwischenräume streichen. So gehen sie später beim Backen schön auf.

Die Zeit des Backens kann je nach Größe und Dicke der Kartoffel variieren. So lange haben meine Kartoffeln benötigt:

Den Airfryer auf 180°C einstellen. Die Kartoffeln nun 20 Minuten backen. Die Kartoffeln nochmals mit dem Würzöl bestreichen. Dann die Temperatur auf 190°C erhöhen, weitere 15 Minuten backen.

Sollten die dicken Kartoffeln dann noch nicht richtig weich und/oder schön gebräunt sein, dann nochmals weiterbacken bei 180°C ca. 10 Minuten.


Hier sieht man, wie man die Kartoffeln schneidet. Für "Fächerkartoffeln" werden sie nur so wie hier gezeigt eingeschnitten. Durch die Essstäbchen bleiben die Kartoffeln unten zusammen.


Die rohen, eingeschnittenen und geölten Kartoffeln kommen nun in den Airfryer.



Mit einem Steak schmeckten die Kartöffelchen richtig lecker.













Dienstag, 25. November 2025

homemade Döner aus dem Backofen - der neueste virale Trend im Internet

Letztens hatte ich durch Zufall im Internet ein Video gesehen, wie man ganz unkompliziert zu Hause Döner selber herstellen kann. Ich fand die Zubereitungsart sehr interessant, und der fertige Döner sah auch sehr gut und lecker aus.

Wie es dann so ist, wenn man ein Video sieht, dann wird einem durch den Algorithmus im Internet bei Facebook und Instagram laufend Ähnliches angezeigt. Mit anderen Worten, ich bekam X Dönervideos angezeigt, wie man diesen zu Hause im heimischen Herd im Backpapier zubereiten kann.

Wie man sich nun unschwer denken kann, habe ich mich jetzt auch daran begeben. Ab und an essen wir auch sehr gerne mal einen Döner bzw. Lahmacun mit Dönerfleisch.

Und so gab es jetzt bei uns zu Hause selbstgemachten Döner. Ich kann nur sagen, das Zubereiten war einfach und ging recht flott und das Ergebnis war saulecker. Sorry, für das Wort, aber meinem Mann und mir hat es mega gut geschmeckt. Ich hatte die Würzung sehr gut hinbekommen, schon beim Probieren der rohen Masse war ich vom Geschmack sehr angetan und freute mich schon auf das fertige Ergebnis. Und das wurde so lecker wie erhofft.

Wichtig ist meiner Meinung nach, die Zwiebel und den Knoblauch fein zu reiben und dann mit den Gewürzen zum Fleisch zu geben und alles sehr gut zu verkneten. Je länger man alles knetet, desto besser wird das Ergebnis. Beim nächsten Mal werde ich das Fleisch noch im Mixer feiner mixen, dann wird es optisch im Endergebnis bestimmt noch besser als es so schon war. Außerdem habe ich das gewürzte Hack zum Durchziehen noch einige Zeit in den Kühlschrank gestellt, die Idee war auch eine gute.



Döner aus dem Backofen  2 Portionen

  • 400 g Rinderhack
  • 3 kleine Zwiebeln, fein gerieben
  • 3 kleine Knoblauchzehen, fein gerieben
  • knapp 1 Teelöffel feines Salz
  • 1 Teelöffel Paprikapulver 
  • 1/4 Teelöffel geräuchertes Paprikapulver 
  • 1 Teelöffel Kreuzkümmel (Cumin), gemahlen
  • 1/2 Teelöffel schwarzer Pfeffer, gemahlen
  • 1 Teelöffel Kebap&Gyros Gewürzkräutermischung (u.a. Rosmarin, Basilikum, Thymian, Chili) (meine Gewürzmischung ist von Potluck)
  •  
  • 3 Bögen Backpapier
  •  
  • 1 große rote Paprikaschote, entkernt und geachtelt
  • etwas Olivenöl
  •  
  • 200 g griechischer Joghurt, 10%
  • 1 geriebene Knoblauchzehe
  • 1 Esslöffel Mayonnaise 
  • Pfeffer
  • Salz
  • 1 Schuß Olivenöl

  • 1 Stück Gurke, gewürfelt oder in Streifen geschnitten 
  • Tomaten Würfel oder Scheiben
  • 2 kleine Fladenbrote
  • Pul Biber (mild)

Das Hack und sämtliche Gewürze mit der Hand sehr gut durchkneten und durchmischen. Den Einmalhandschuh dabei bitte nicht vergessen. So lange kneten, bis die Masse homogen ist. Die Hackmasse abschmecken und ggfls. nachwürzen. 
Man könnte die Masse auch noch im Thermomix/Mixer/Foodprozessor feiner mixen, dann hat das Endergebnis optisch noch mehr Ähnlichkeit mit dem Döner aus der Imbissbude.

Die Hackmischung einige Zeit zum Durchziehen in den Kühlschrank stellen.

Die Hackmasse auf zwei Backpapiere verteilen, einen weiteren Bogen auf das erste legen und mit einem Rollholz das Hack in Größe des Backpapieres gleichmäßig und dünn ausrollen. Dann das obere Backpapier abziehen. Den Bogen mit der Hackmasse von der breiten Seite her ca. 5 cm einschlagen, leicht festdrücken und aufrollen bzw. falten. Diese Rolle dann auf ein Backblech legen.

Mit dem zweiten Bogen ebenso verfahren. 

Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen,  

Die Paprika mit der Haut nach oben mit auf das Backblech legen und etwas Olivenöl darüber geben. 

Das Blech mittig in den vorgeheizten Ofen schieben und ca. 20 Minuten backen, bis das Fleisch gar und leicht gebräunt ist und die Paprika auch Grillspuren hat.

Währenddessen den Joghurt mit Mayonnaise, Knoblauch, Salz, Pfeffer und Öl verrühren und abschmecken und zur Seite stellen. 

Die Gurke und Tomaten in Stücke oder Scheiben schneiden.

Das Fleisch aus dem Backpapier entrollen. Ich habe das Fleisch noch weitere 5 Minuten im Backofen bräunen lassen. Dann das Dönerfleisch in Stücke reißen oder schneiden.

Das Brot aufbacken und eine Tasche hineinschneiden, mit der Knoblauchsauce innen bestreichen,  Gurke, Tomate und Fleisch hinein geben. Mit Sauce beträufeln und mit etwas Pul Biber würzen.

Guten Appetit.

PS.: Rotkohl und Eisbergsalat (in feinste Streifen geschnitten) hatte ich nicht im Haus, das gehört sonst auch noch in den Döner, auch feine Zwiebelstreifen mag der ein oder andere. Belegt euren Döner bitte so wie ihr ihn am liebsten mögt.



war das lecker - hier noch eine Detailaufnahme mit Knoblauchsauce und Pul Biber.






Freitag, 28. Februar 2025

Gyros - Spätzle - Auflauf

Aufläufe sind immer lecker und sie lassen sich oft sehr gut vorbereiten. Vor allem wenn sich Besuch angemeldet hat, ist das eine leckere Sache. 

Dieses Mal habe ich einen Gyros - Spätzle - Auflauf mit Zucchini, Paprika und Tomaten gekocht. Das Rezept hatte ich von einer lieben Freundin. Uns hat der Auflauf so gut geschmeckt, dass ich das Rezept gerne hier auf meinem Blog mit euch teile.

Das Fleisch hatte ich schon gewürzt eingekauft. Wer aber lieber selber würzen möchte, der kauft Fleisch nach seinen Wünschen und würzt es selber. Die Spätzle waren auch aus dem Nudelregal, selbstgeschabte schmecken aber bestimmt auch sehr lecker. Ansonsten kamen nur noch Gemüse und eine gewürzte Schmand-Sahnemischung und etwas Raspelkäse dazu. Fertig war der leckere Auflauf, der im Ofen dann gebacken wurde.

Lasst es euch schmecken.



Gyros - Spätzle - Auflauf ca. 4 Portionen

  • 1 kg Gyrosfleisch
  • etwas Öl zum Anbraten
  • 300 g Spätzle

  • 1 große Zucchini
  • 2 rote Paprika
  • 250 g Datteltomaten

  • 2 Becher Sahne
  • 1 Becher Schmandt
  • 2 Zehen Knoblauch, fein gerieben
  • Schwarzer Pfeffer
  • Salz
  • 1 gehäufter Teelöffel Oregano
  • 1 Teelöffel Thymian
  • etwas Rosmarin

  • 150 g Pizzakäse

Das Gyros mit etwas Öl in einer beschichteten Pfanne braten und zur Seite stellen. Die Spätzle nach Packungsanweisung bissfest kochen, abgießen und ebenso zur Seite stellen. 

Die Zucchini und die Paprika würfeln, die Datteltomaten halbieren oder sie in dicke Scheiben schneiden. Für den Guss die Sahne und den Schmand glatt rühren und mit sämtlichen Gewürzen pikant abschmecken.

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Das Gyros mit den Spätzle in eine Auflaufform geben, darauf die gewürfelten Zucchini, Paprika und Tomaten verteilen.

Den Guss gleichmäßig auf dem Auflauf verteilen und den geraspelten Käse darüber streuen. 

Die Auflaufform mittig in den vorgeheizten Ofen stellen und ca. 30 - 40 Minuten backen, bis die Oberfläche leicht golden ist.


Der Auflauf hat allen sehr gut geschmeckt.












Freitag, 14. Februar 2025

BBQ - Chicken mit Knusper - Pommes und Blattspinat

Bei uns gab es mal wieder etwas texanisch angehauchtes Essen. Wir hatten uns für ein BBQ - Chicken mit selbstgemachten Knusper - Pommes und lecker gewürztem Blattspinat entschieden. Das war ein richtig leckeres Mittagessen und der Aufwand war nicht allzu hoch. Pommes und Chicken waren zusammen im Ofen und der Spinat war als letztes schnell auf dem Herd geschmort. Und schon konnte serviert werden.




BBQ - Chicken benötigt man: (2 Portionen)

für den Rub:

  • 1 Teelöffel Knoblauchpulver
  • 1 Teelöffel Paprika
  • etwas Cayenne Pfeffer
  • 1 Teelöffel Mehl
  • 1/2 Teelöffel feines Salz
  • etwas frisch gemahlener Schwarzer Pfeffer
  •  
  • oder:
  • BBQ - Rub Mischung nach Wahl

für das Chicken:

  • 2 gleichgroße Hähnchenbrüste
  • Gewürzmischung (Rub)
  • ca. 200 g (8 Scheiben) nicht zu dünner Bacon
  • etwas Brauner Zucker
  • natives Olivenöl
  •  
  • BBQ - Sauce 

alle Zutaten für die Gewürzmischung gut vermischen und die Hähnchenbrust damit rundherum einreiben. Eine große Auflaufform mit etwas Öl ausstreichen und den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.

Jede gewürzte Hähnchenbrust mit Bacon umwickeln und in die Auflaufform setzen. Etwas Braunen Zucker darauf verstreuen und etwas Olivenöl aufträufeln. Die Form mittig in den vorgeheizten Ofen schieben. 

Die Backzeit beträgt insgesamt ca. 30 - 40 Minuten, nach den ersten 15 Minuten etwas BBQ - Sauce in die schon entstandene Sauce geben, alles mit dem Silikonpinsel verrühren und damit dann die Chicken bestreichen, damit alles schön knusprig wird und der Bacon schön glänzt. 

Nach weiteren 10 Minuten den Vorgang wiederholen. Am Ende der Garzeit mit einem Fleischthermometer die Temperatur an der dicksten Stelle testen. Sie sollte über 75°C betragen. Sind die 75°C noch nicht erreicht oder wenn der Bacon noch nicht schön braun ist, evtl. noch einige Minuten länger backen lassen. Das Chicken zusammen mit der Sauce servieren.

mein Tipp: das Chicken und die Pommes können im Umluftofen auf zwei Ebenen zusammen gebacken werden. Ich schiebe die Pommes immer zuerst in den Ofen und das Hähnchen ca. 10 Minuten später. So wird alles zusammen gar und knusprig.


Knusper - Pommes 

  • 1 kg vorwiegend festkochende Kartoffeln
  •  
  • kochendes Salzwasser
  • 2 Esslöffel heller Essig
  •  
  • 3 - 5 Esslöffel neutrales Öl
  •  
  • Pommesgewürz 

Die Kartoffeln waschen, schälen, abtrocknen und die Kartoffeln mit einem Koch- oder Santokumesser  in gleich dicke Stifte schneiden. Oder man nimmt ein Wellenschnittmesser, wie in diesem Fall.

In einem ausreichend großen Topf Wasser zum Kochen bringen, Salz dazu geben und den Essig. Die Pommes dazu geben, alles durchrühren und die Pommes ca. 5 Minuten köcheln lassen.

Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Mit einem Schöpflöffel die Pommes herausheben, mit einem Küchenhandtuch rundherum abtrocknen. Die Pommes dann in eine Schüssel geben und mit Öl benetzen. Jede Pommes soll rundherum von einem dünnen Ölfilm überzogen sein.

Die Pommes dann auf das Backblech geben, sie sollen nebeneinander und nicht übereinander liegen und möglichst noch etwas Abstand zu den anderen haben. Jetzt ab in den Ofen, mittlere Schiene und die Pommes ca. 40 - 45 Minuten golden backen. 

Wenn die Pommes rundherum schön golden gebräunt sind und rascheln, dann sind sie fertig. In eine Schüssel geben und mit Pommesgewürz (Menge nach Geschmack) würzen und dann genießen.


für den Blattspinat:

  •  200 g frischer Blattspinat
  • 1 mittlere Zwiebel
  • 1 - 2 Knoblauchzehen
  • etwas Butter
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss
Den Spinat waschen und trocken schleudern. In einer beschichteten Pfanne das Öl erhitzen, die Zwiebelwürfelchen leicht golden anschwitzen, dann den Knoblauch dazu geben und weiter anbraten. Dann den Spinat dazu geben, alles vermischen und den Spinat zusammen fallen lassen. Das geht sehr schnell. Jetzt nur noch kräftig mit Salz, Pfeffer und ordentlich Muskat abschmecken. Und dann kann schon serviert werden.







Das ist ein Foto von einem HardRock T-Shirt (Rückenansicht) von 1996. Damals gab es noch sehr schöne T-Shirts und wir brachten uns aus jedem HardRock Café eines mit. Jedes Café hatte sein spezielles Motiv auf der Rückseite. Dieses hier müsste aus San Antonio/Texas gewesen sein.. "The Alamo", das Wahrzeichen der Stadt, ist zusammen mit Cowboystiefeln, Opuntien und einer Gitarre ein Indiz dafür. 

★★☆★★


Samstag, 9. November 2024

herzhafter Rosenkohlauflauf mit Kasseler und Knusperkruste

Endlich gibt es wieder Rosenkohl. Wir mögen dieses Gemüse, was oft die Geister scheidet, sehr gerne. Vor allen Dingen in diesem herzhaften Auflauf. Manch einer von euch kennt vielleicht schon dieses leckere Rezept, aber diejenigen, die es nicht kennen, die möchten es vielleicht mal probieren.

Als Kind mochte ich nicht gerne Rosenkohl, ich fand er schmeckte oft so streng. Die Sorten scheinen sich geändert zu haben, mittlerweile finde ich Rosenkohl sehr aromatisch. Und bitter schmeckt er auch nicht mehr. So ändern sich die Zeiten und die Erzeuger haben sich dem Geschmack der Kunden angepasst.

Rosenkohl essen wir nicht so oft, aber wenn, dann am liebsten wie im folgenden Rezept. Als "Auflauf" mit Kasseler und Kartoffelpüree. Das Zusammenspiel von würzigem Rosenkohl, cremigem Püree und herzhaften Kasseler in einem Zwiebelsößchen, überbacken mit Knusperkruste, hach. . . das ist so lecker und damit kann man oft auf Rosenkohlverweigerer überzeugen. Pepp gibt auch das mit Meerrettich und Muskat gewürzte Püree und von dem Knusper könnte man glatt mehr essen. Von daher gibt es in der kalten Jahreszeit des öfteren dieses leckere Essen.

Selbst am nächsten Tag aufgewärmt schmecken eventuelle Reste noch. Da sollte man dann den Heißluftofen benutzen, weil die Kruste in der Mikrowelle doch leider pappig wird.

Jetzt habe ich euch aber hoffentlich genug den Mund wässrig gemacht, das Rezept kommt jetzt:



Rosenkohl - Auflauf mit Kasseler, Kartoffelpüree und Knusperkruste  für 4 Personen:

  • 1 kg weichkochende Kartoffeln
  • ca. 150 ml lauwarme Vollmilch
  • etwas frisch geriebene Muskatnuss
  • 1 dicke Prise Salz
  • ca. 1 Esslöffel Sahne - Meerrettich aus dem Glas
  •  
  • 50 g Butter
  • 80 g Zwiebackbrösel
  •  
  • 800 g Rosenkohl *
  • etwas frisch gemahlene Muskatnuss
  •  
  • 500 g ausgelöstes, mageres und nicht zu durchwachsenes Kasseler, gewürfelt, 1cm Kantenlänge
  • 1 dicke Zwiebel, gewürfelt
  • etwas Rapsöl
  • 300 ml Brühe
  • 100 ml Sahne
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • etwas Saucenbinder oder Mondamin


die Kartoffeln weich kochen und mit der Milch und dem Sahnemeerrettich zu einem Püree verarbeiten, pikant abschmecken und zur Seite stellen. Der Meerrettich mit dem Muskat soll im Geschmack leicht herausschmecken.

Die Zwiebackbrösel in der Butter golden rösten und zur Seite stellen.

Den Rosenkohl putzen, unten am Strunk über Kreuz einschneiden, damit er gleichmäßig gart und in ca. 15 Minuten in etwas gesalzenem Wasser bissfest garen. Abschütten und zur Seite stellen.

Die Zwiebelwürfel in etwas Öl golden dünsten, die Kasselerwürfel dazu geben und ebenfalls anbraten. Mit der Brühe und der Sahne ablöschen, mit Pfeffer würzen und mit dem Saucenbinder oder Mondamin leicht andicken. Nochmals aufkochen und abschmecken.

Eine Auflaufform fetten, zuunterst das Püree einfüllen und etwas glattstreichen, den Rosenkohl halbieren und gleichmäßig darüber verteilen und mit etwas Muskat würzen. Das Kasseler mit der Sauce auf dem Gemüse verteilen und zuletzt die Zwiebackbrösel darüber streuen.

Die Form in den auf 175°C vorgeheizten Backofen (Umluft) mittig schieben und ca. 20 Minuten backen.

* sollte man keinen Rosenkohl mögen, dann kann man durchaus auch knackig gekochte Brokkoliröschen verwenden. Das schmeckt auch.

Ich wünsche euch Guten Appetit!


der Rosenkohl . . .
oder auch Brüsseler Kohl, Sprute (rheinisch), Sprüütcher, Popeköchekäppesje (kölsch), Bebbelesköhl (schwäbisch), Kohlsprossen, Sprossenkohl (Österreich) . . . so viele verschiedene Namen für ein und das gleiche Gemüse. Welche Namen kennt ihr noch? 







Samstag, 14. September 2024

Zucchini-Sticks in Grünkernpanade mit Entrecôte und Pfifferlingen

Die Tage hatten wir ein wunderbares Mittagessen, mein Mann und ich schwärmen jetzt noch davon. Es gab ein Entrecôte Steak mit Pfifferlingen und Zucchini-Sticks in Grünkernpanade. Dieses wunderbare Essen hat uns so gut geschmeckt, dass ich mich nach dem Essen direkt an den PC gesetzt und das Rezept in den PC getippt habe. 

Wir hatten seit langem mal wieder Appetit auf ein schönes Steak. Aber was sollte es dazu geben. Mein erster Gedanke waren gegrillte Zucchinischeiben. Aber dann sah ich auf Sigrids Blog "Madame Rote Rübe" das Rezept der Zucchini Sticks in Grünkernpanade. Sofort war ich Feuer und Flamme, da Sigrid Grünkernmehl mit verwendet hat. Wir mögen Grünkern sehr gerne, er schmeckt leicht rauchig-würzig und ist mal etwas anderes. In meinem Vorratsschrank war noch Grünkern und so habe ich meinen Uralt-Thermomix hervorgeholt und darin den Grünkern fein zu Mehl geschreddert. Das dauerte ein Weilchen, weil Grünkern sehr fest ist, aber es klappte super. Und so stand den Sticks nichts im Wege. Danke, liebe Sigrid, für dein ausgesprochen leckeres Rezept.

dieser Beitrag kann +++WERBUNG ohne Auftrag+++ enthalten (Namensnennung und/oder Verlinkung)

Wer jetzt keinen Grünkern oder Grünkernmehl hat, der kann auch stattdessen "normales" Mehl nehmen. Ich würde dann vielleicht etwas Rauchsalz oder geräuchertes Paprikapulver mit in die Eimischung geben. So schmeckt es dann auch rauchig-würzig.

Zu diesen superleckeren Sticks gab es dann ein schönes, medium gebratenes Steak, Kräuterbutter, gebratene Pfifferlinge und noch etwas Kräuterquark. Uns hat es super geschmeckt.



Zucchini-Sticks in Grünkernpanade mit Entrecôte und Pfifferlingen (nach einem Rezept von Sigrid aka Madame Rote Rübe

  • 800 g Zucchini
  • 60 g Grünkernmehl **

  • 2 große Eier
  • 2 Teelöffel italienische Kräuter, getrocknet
  • etwas Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1/2 Teelöffel Paprikapulver
  • 1/2 Teelöffel Kurkumapulver
  • ein paar gemahlene Chiliflocken
  •  
  • Paniermehl, selbstgemacht aus altem Mischbrot
  •  
  • Raspelkäse oder Bergkäse
  •  
  • Kräuterquark
  •  
  • Entrecôte Steak
  • Steakgewürz nach Wunsch und Geschmack
  • etwas Öl zum Einreiben
  • Kräuterbutter
  •  
  • 200 g frische Pfifferlinge
  • Öl, Pfeffer, Salz

Das Steak eine Stunde vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen, würzen und leicht einölen und Zimmertemperatur annehmen lassen. 

Die Pfifferlinge putzen und bereit stellen.

Die Zucchini waschen, die Enden abschneiden und sie in finderdicke Stücke von ca. 10cm Länge schneiden. Die Sticks in eine große Schüssel geben, das Grünkernmehl darüber schütten, Deckel auflegen und alles einige Zeit gut schütteln, damit jeder Stick rundherum vom Mehl benetzt ist,

Ein Backblech mit Backpapier belegen, den Ofen auf 200°C Umluft vorheizen.

In einem tiefen Teller die Eier verquirlen und mit Salz, Pfeffer, Paprika, Kurkuma und den Kräutern würzen und gut vermischen. Auf einen weiteren Teller das Paniermehl geben.

Die Zucchinisticks nach und nach in die Eimischung geben, gut wenden und direkt im Paniermehl wälzen. Die Sticks mit etwas Abstand auf das Backpapier legen.
Wenn alle Sticks paniert sind, mittig noch etwas Käse über die Sticks geben und das Blech in den vorgeheizten Ofen schieben.

Die Sticks benötigen nun im Ofen ca. 20 - 25 Minuten, bis sie goldbraun und knusprig sind.

In der Zwischenzeit die geputzten Pfifferlinge in etwas Öl braten und mit Salz und Pfeffer würzen. Sowie das Steak auf dem Grill (für uns medium) grillen.

** mein Tipp: ich hatte nur ganzen Grünkern, den ich in meinem Uralt-Thermomix fein zu Mehl geschreddert habe. Das dauert etwas, weil Grünkern sehr fest ist. Je nachdem welchen Mixer man zu Hause hat, könnte das auch in so einem Gerät klappen. Man sollte es testen. Statt Grünkern kann man ohne weiteres auch "normales Mehl" verwenden. Dann würde ich etwas Räuchersalz oder geräuchertes Paprikapulver mit in die Eimischung geben, das schmeckt dann auch schön würzig.

Sigrids Tipp: Kalt schmecken die Sticks bei weitem nicht so kross und knackig wie frisch aus dem Ofen. Wenn einige übrig bleiben, kalt stellen und am nächsten Tag im Ofen aufbacken, dann schmecken sie wieder wie neu.

 

Rechts sieht man die ganzen Grünkern Körner, links das fein gemahlene Korn und oben meinen Uralt Thermomix.

 

Die frisch panierten Zucchini - Sticks (links) wurden mit etwas Käse bestreut, kamen dann in den vorgeheizten Ofen. Das Ergebnis nach ca. 25 Minuten waren golden braune Sticks (rechts). 












kleiner Gag am Rande . . . 

Auch die Pfifferlinge wollten geputzt werden . . . 




Mittwoch, 29. November 2023

Fajitas vom Blech

Heute gibt es mal ein schnelleres Rezept, was sich im Ofen alleine kocht. Fajitas vom Blech sind flott gemacht und auch eine größere Runde kann davon gut satt werden. Das Essen ist gut geeignet, wenn Besuch da ist und man nicht lange in der Küche stehen möchte. Es kocht sich selbst im Backofen.

Lasst es euch schmecken, mit Fajitas macht man allen eine Freude. 



Fajitas vom Blech, 4 Portionen

  • 1 kg Hähnchenbrustfilets
  • 2 Tütchen Fajita - Gewürzmischung 
  • eine rote Paprikaschote
  • eine gelbe Paprikaschote
  • eine grüne Paprikaschote
  • 3 mittlere rote Zwiebeln
  • einige Knoblauchzehen
  • eine Bio - Limette
  • natives Olivenöl

  • 8 Tortillafladen (Weizenmehl)
  • Guacamole
  • Schmand
  • Salsa
  • gekochter Reis

die Hähnchenbrust quer zur Faser in feine Streifen schneiden. Die Paprikas entkernen und ebenfalls in Streifen schneiden. Die Zwiebeln schälen und achteln, die Limette waschen und achteln. Den Knoblauch schälen. Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen. ein Backblech mit Backpapier belegen.

In einer großen Schüssel das Fleisch mit dem Fajitagewürz gründlich mischen. Jedes Stückchen Fleisch soll einen leichten Gewürzüberzug haben.

Nun die Paprikastreifen und die Zwiebelachtel dazu geben und alles gut mischen. Die Mischung einlaging auf dem Backblech verteilen. Die Limettenachtel und den Knoblauch auf der Fleisch - Gemüsemischung verteilen und alles mit dem Olivenöl beträufeln.

Das Blech mittig in den heißen Ofen schieben und alles in ca. 30 - 40 Min. rösten. Das Fleisch soll mindestens 70°C Kerntemperatur haben und alles soll golden gebräunt sein.

Circa fünf Minuten vor Beendigung der Backzeit die Tortillas (abgedeckt, damit sie nicht austrocknen) mit zum Aufwärmen in den Backofen legen. 

Nun kann serviert werden. Eine gut erwärmte Tortilla wird nach Wunsch halbseitig mit Guacamole und Schmand bestrichen. Darauf kommt etwas Reis, dann etwas Fajitamischung und etwas Salsa. Dann klappt man die Tortilla zu und lässt es sich schmecken.

Profis füllen die Tortilla mittig, schlagen die Seiten links und rechts über und klappen das Ende über das Ganze. So hat man eine Fajita -Tasche. Die kann man dann auf der Hand essen. Aber haltet dann unbedingt Servietten bereit . . . Wir bevorzugen aber das Essen mit Messer & Gabel . . . 


guten Appetit!









Samstag, 18. März 2023

Nasi Goreng mit asiatisch gewürztem Hühnchen

Wir essen sehr gerne chinesische Gerichte, bzw. asiatisch angehauchtes Essen. So gefiel mir das Rezept des WDR-Kochs Semi Hassine * "Nasi Goreng mit würzigem Hühnchen" besonders gut. Es sah so appetitlich aus und Nasi Goreng hatten wir auch schon ewig nicht mehr gegessen, geschweige dann gekocht. 

* dieser Beitrag kann +++WERBUNG ohne Auftrag+++ enthalten (Namensnennung und/oder Verlinkung)

Ich hatte es bis dato noch nie gekocht. Obwohl, in den 1980er Jahren hatten wir es des öfteren zubereitet. Das Gericht gab es in Dosen. Nasi Goreng und Bami Goreng. Nasi ist mit Reis, Bami mit Nudeln. Dieser Doseninhalt brauchte nur noch in der Pfanne rührend erwärmt werden. Der Inhalt der Konserve reichte für zwei Personen und (damals) schmeckte es uns sehr gut. Ob es diese Konserven noch gibt? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht, würde sie mittlerweile aber nicht mehr kaufen . . . ich koche selbst.

Egal, endlich kochte jemand im TV mal Nasi Goreng, das super lecker aussah und auch nicht so viele Zutaten brauchte. Manchmal benötigt die asiatische Küche ja unendliche Gewürze, aber hier ging es.

Das Rezept habe ich als Anregung genommen und in den Mengen sehr leicht verändert. Das Nasi Goreng hat uns sehr gut geschmeckt. Die verschiedenen Gewürze, die leichte Schärfe des Sambals, dazu der Knack der Zuckerschoten und der Erdnüsse, es war eine richtige Geschmacksexplosion. Fleisch braucht es nicht, es schmeckt auch ohne. Kocht es also wie ihr wollt. Das Gericht wird es bei uns auf jeden Fall wieder geben.

Da ich das Gericht für 4 Portionen gekocht hatte, haben wir die Hälfte frisch gegessen, die andere Hälfte aufgewärmt am nächsten Tag. Das Hähnchenfleisch hatte ich von den Knochen gelöst und zusammen mit dem Nasi Goreng pro Portion in der Mikrowelle erwärmt. Gehackten Koriander und gehackte Erdnüsse haben wir dann am Tisch darüber gestreut. Es schmeckte wie frisch zubereitet. Mein Mann verzichtete aber auf das Koriandergrün, er ist nicht so für diesen, wie manche sagen, "leicht seifigen" Geschmack. Ihm schmeckte es ohne besser. Aber die Erdnüsse nicht vergessen. Die geben dem Gericht den richtigen Pepp und Biss.



 Nasi Goreng mit Hühnchen (nach einem Rezept von Semi Hassine) für 4 Personen

Zutaten für das Nasi Goreng

  • 200 g Basmatireis (1 Tasse)
  • 2 Tassen Wasser
  • 1 große Prise Salz

  • 2 Karotten, grob geraspelt
  • 100 g Zuckerschoten, grobe Stücke
  • 100g Spitzkohl, in feine Streifen geschnitten

  • 3 EL Sesamöl, zum Anbraten
  • etwas geröstetes Sesamöl

  • 1 Esslöffel Ingwer, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt

  • 2 Teelöffel Kurkuma Pulver
  • 1 Teelöffel Kreuzkümmel, fein gemörsert
  • 1 Teelöffel Sambal Oelek
  • 2 Esslöffel Ketjap Manis
  • 3 Esslöffel Sojasauce

  • 1 Limette (ich hatte Zitrone)

  • 1 Bund Koriander, gehackt
  • geröstete, gesalzene Erdnüsse, grob gehackt

den Reis mit der doppelten Menge Wasser und einer Prise Salz zum Kochen bringen, den Herd abschalten, alles gut umrühren, den Deckel auflegen und alles zugedeckt auf der heißen Herdplatte in 15 Minuten gar ziehen lassen. Den Reis mit einer Gabel auflockern und zur Seite stellen. 

Karotten schälen, waschen und grob raspeln. Ingwer und Knoblauch schälen und fein hacken. Koriander waschen, trocknen und grob hacken. Auch die Erdnüsse grob hacken. Zuckerschoten halbieren und den Spitzkohl in feine Streifen schneiden.

Sesamöl im Wok oder der Pfanne erhitzen. Ingwer und Knoblauch darin anschwitzen. Kurkuma und Kreuzkümmel zugeben und eine Minute mitrösten. Dann den gekochten Reis dazugeben, gut vermischen und gründlich mit anbraten. Die Karotten, Zuckerschoten und den Spitzkohl hinzufügen. Mit Sambal Oelek, Sojasauce und Ketjap Manis würzen.

Alles einige Minuten anbraten. Sollte das Gericht zu trocken sein, einen Schuss Wasser dazugeben. Mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken.

Das Nasi Goreng am Tisch mit Koriander und gehackten Erdnüssen bestreuen.

Asiatisch mariniertes Hühnchen

  • 400 g Hühnerkeule (4 Oberkeulen) ausgelöst oder Brust (ich hatte Schenkel mit Rückenstück)

  • 2 Stücke Ingwer, fein gerieben
  • 100ml Kokosmilch *
  • 4 Esslöffel Sojasauce 
  • 1 Teelöffel Sambal Oelek 
  • 1/2 Teelöffel Kreuzkümmel, fein gemahlen
  • 1/2 Teelöffel Koriander gemahlen 
  • 4 Teelöffel Palm- oder brauner Zucker (Kokosblütenzucker)
  •  
  • Öl zum Anbraten

den Ingwer schälen, fein reiben, mit Kokosmilch, Sojasauce, Sambal Oelek, Koriander, Kreuzkümmel und Zucker zu einer Marinade verrühren.

Das Hühnchen-Fleisch portionieren, in die Marinade geben und zugedeckt im Kühlschrank mindestens zwei Stunden ziehen lassen.

Anschließend das Hühnchen abtupfen und in heißem Öl anbraten. Unter mehrmaligem Wenden braten lassen, bis das Fleisch gar ist. Je nachdem einen Deckel auflegen.

Das fertig gegarte Fleisch zusammen mit dem Reis servieren.

* das nächstes Mal nehme ich Milch statt Kokosmilch und statt neutralem Öl ein Kokosöl zum Anbraten. Dann bekommt es auch einen leichten Kokosgeschmack. Ich hatte mit der restlichen Kokosmilch ein Desaster . . . , davon später mehr in einem Extra - Blogpost.


Hier das aufgewärmte Gericht mit dem ausgelösten Fleisch am nächsten Tag. Es schmeckte fast wie frisch gekocht, auch wegen des frischen Korianders und der gehackten Erdnüsse.




Mittwoch, 25. Januar 2023

Garlic Chicken mit Reis

Es gibt viele Leute, die mögen keinen Knoblauch. Oder vertragen ihn nicht. Wie auch immer. Dieses Rezept des "Garlic Chicken" mögen aber bestimmt diejenigen, die Knoblauch gerne essen. Zusammen mit frisch gekochtem Basmatireis ist es ein leckeres Mittagessen. 

Das Gericht ist sehr schnell zubereitet, denn während der Reis kocht ist das Hähnchen auch schon fast fertig.

Mein schnelles Rezept sieht so aus:



Garlic Chicken mit Reis 2 Portionen

  • 2 Hähnchenbrüste
  • Pfeffer
  • Salz
  • Gewürzmischung für Geflügel 
  • 1 Esslöffel Stärkemehl
  •  
  • etwas Öl

  • 2 große Knoblauchzehen, fein gewürfelt
  • 2 Esslöffel Petersilie, fein gehackt (kann auch getrocknet sein)
  • 250 ml Brühe
  • etwas Stärke zum Binden
  • etwas Ahornsirup
  •  
  • Basmati Reis, eine kleine Tasse
  • Wasser, zwei kleine Tassen
  • 1 große Prise Salz

das Fleisch in grobe Würfel schneiden, mit den Gewürzen gut vermischen und alle Fleischwürfel mit Stärkemehl ummanteln.

In einer beschichteten Pfanne das Öl erhitzen und die Fleischwürfelrundherum golden anbraten. Aus der Pfanne nehmen. In das Bratenfett den Knoblauch einrühren, leicht anschwitzen, die Petersilie dazu geben, rühren und mit der Brühe ablöschen. Die Sauce aufkochen lassen, mit Stärke leicht binden und mit dem Ahornsirup und evtl. noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die angebratenen Fleischstücke zugeben, in der Sauce wenden und einen Deckel auflegen. Bei geringer Hitze einige Minuten leise durchköcheln lassen.

In der Zwischenzeit den Basmatireis kochen. Dafür 1 Teil Reis und 2 Teile Wasser mit dem Salz in einen hohen Topf geben, alles zum Kochen bringen. Dabei ab und an gut umrühren, damit sich der Reis nicht auf dem Boden festsetzt. 
Wenn alles kocht, den Herd ausschalten, nochmal gut rühren, den Deckel auflegen und darauf achten, dass der Reis nicht überkocht (deshalb der hohe Topf). Den geschlossenen Topf auf der heißen Herdplatte stehen lassen. Nach 15 Minuten hat der Reis das Wasser komplett aufgesogen, die Reiskörner sind gar und brauchen nur noch mit einer Gabel aufgelockert werden.

Ich hatte noch eingefrorenen Basmatireis im Froster, den hatte ich in der Zwischenzeit in der Mikrowelle erwärmt. Den Reis dann zusammen mit dem Fleisch und der Sauce servieren.