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Freitag, 11. September 2026

spicy oven fried Turkey mit pikantem Kartoffelpüree

Ach was war das wieder ein leckeres Essen. Seit ewigen Zeiten hatte ich keine Putenschnitzel mehr gebacken, vor allem nicht diese, die man im Backofen backt.

Ich rede von "spicy oven fried turkey" Schnitzel. Das sind pikante Putenschnitzel, die man mit vielen Gewürzen in Buttermilch einlegt, sie in einer pikanten Panade wendet und im Ofen backt. Lecker. Das schöne ist auch, dass man diese Schnitzel quasi nebenbei backen kann, da man nicht am Herd stehen muss. Der Backofen erledigt hier die Arbeit und der Rest ist auch schnell gemacht

Dazu gab es leckeres, fluffiges und pikant gewürztes Kartoffelpüree und einen Tomatensalat. Uns allen hat es gut geschmeckt.


pikant - scharfes Putenschnitzel

(spicy oven fried turkey) , im Ofen gebacken), 4 Portionen

  • 300 ml Buttermilch
  • 2 Esslöffel Tabasco "grün" 
  • 2 Esslöffel feiner, mittelscharfer Senf
  • 2 - 4 große Knoblauchzehe, fein gewürfelt oder geraspelt 
  • 1 Teelöffel schwarzer Pfeffer, gemahlen
  • 1 Teelöffel Salz

  • 4 große Putenschnitzel (ca. 800g) die Schnitzel sollten möglichst gleich dick sein, evtl. die dickeren Stellen etwas flach klopfen. 

Am Vortag: alle Zutaten für die Marinade vermischen und in ein gut zu verschließendes Gefäß (z.B. eine Lock&Lock - Dose) geben und die Schnitzel in die Marinade legen. Das Fleisch soll rundherum mit der Marinade bedeckt sein. Das Gefäß nun verschließen und alles im Kühlschrank über Nacht marinieren lassen. 

am nächsten Tag:

  • 1 Becher Paniermehl oder Semmelbrösel
  • 1/2 Becher fein geriebener Parmesan oder Pecorino Romano
  • 2 Esslöffel Mehl
  • 2 Teelöffel Thymian, getrocknet
  • ½ Teelöffel Paprikapulver
  • ½ Teelöffel Cayennepfeffer
  • ½ Teelöffel feines Salz

  •  neutrales Öl für das Backblech
  • neutrales Öl zum Besprühen bzw. Bestreichen

alle trockenen Zutaten gut miteinander verrühren und in eine große Form füllen.

Das Fleisch aus der Marinade nehmen, leicht abtropfen lassen und in der Panade wälzen und andrücken. Das Fleisch nun 20 Minuten ruhen lassen. Die Marinade wird nicht weiter verwendet !

Das Öl auf ein Backblech geben und verteilen. Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Nun das geölte Backblech in den heißen Ofen schieben und 5 Min. aufheizen lassen.

Das heiße Blech mit dem panierten Fleisch belegen und in die Mitte des Ofens schieben. Die Schnitzel nach ca. 10 Minuten mit etwas Öl besprühen oder bestreichen. 

Je nach Dicke des Fleisches die Schnitzel in ca. 30-40 Minuten hellbraun - golden backen.

Die Schnitzel werden nicht gewendet!


Dazu passen Kartoffel - Wedges,  Ballon - Kartoffeln, homemade Knusperwedges Backofenkartoffeln, Karo - Kartöffelchen Bratkartoffeln, Pommes frites oder Kartoffelpüree sowie ein Salat. Da kann man nur noch guten Appetit wünschen.


Wir hatten zu den Schnitzeln Kartoffelpüree und Tomatensalat.

Wie man Kartoffelpüree kocht wisst ihr mit Sicherheit, da kann jeder sein eigenes Rezept nehmen. Deswegen habe ich auch keine Mengen angegeben. Wichtig ist aber bei meinem Rezept, dass das fertige Püree noch mit ordentlich Muskat und Sahnemeerrettich abgeschmeckt wird. Wichtig ist dabei der leichte Geschmack des Meerrettichs. Das Püree ist einfach köstlich.

Pikantes Kartoffelpüree 

(mashed potatoes with horseradish)

  • mehlig kochende Kartoffeln
  • Salz
  • heiße Vollmilch
  • kalte Butter
  • Muskatnuss
  • Sahnemeerrettich

Die Kartoffeln schälen und in etwas Salzwasser weich kochen. Die Kartoffeln abgießen und durch eine Kartoffelpresse drücken. 

Die Kartoffeln mit der Milch zu einem schönen, nicht zu festem Püree rühren. Die Butter unterrühren und das Püree mit Salz und einer großen Prise frisch gemahlener Muskatnuss abschmecken.

Als letztes (je nach Menge des Pürees und Geschmack) nach und nach ca. 2 - 4 Teelöffel Sahnemeerrettich unterrühren. Das Püree soll leicht nach Muskatnuss und auf jeden Fall auch nach Meerrettich schmecken. Das ist der besondere Kick an dem Püree und so lecker.




statt Putenschnitzel hatte ich hier Hähnchenbrust verwendet


🤠🤠🤠🤠🤠




Freitag, 28. August 2026

Kartoffelbomben und Bacon Bombs

Zum Steak oder auch schonmal zu Hamburgern essen wir sehr gerne eine Kartoffelbeilage. Oft sind es Wedges, selbstgemachte Pommes oder auch Kartoffelbomben bzw. Bacon Bombs.

Habt ihr schon mal solch ungewöhnliche Kartoffelkugeln gesehen oder sogar gegessen? Diese leckeren, geraffelten und gewürzten Kartoffeln, die mit Käseraspeln vermischt werden, sind im Speckmantel eine wunderbare Beilage zum Steak, Frikadelle oder Burger & Co. . Und sie sind mal etwas ganz Anderes.  Man kann sie wunderbar schon einige Stunden im Voraus vorbereiten und sie ca. eine halbe Stunde vor dem Essen in den Backofen schieben. Sie sehen optisch nicht nur gut aus, sie schmecken auch klasse. Zu dem Ergebnis kamen jedenfalls alle, die die Bacon Bombs schon bei uns gegessen haben.

Man kann sie auf verschiedenen Wegen backen. Zum Beispiel in einer Silikon -  Muffinform. Aber es geht auch anders. In der Muffinform wurden sie mir nicht so knusprig wie erhofft. Auf einer Pyramiden-Backmatte im Backofen gelingen sie besonders gut. Sie waren rundherum wirklich schön knusprig. Alternativ zur Pyramidenmatte kann man natürlich auch ein Backblech mit Backpapier nehmen. Das geht auch. Oder man nimmt bei einer kleineren Menge Bacon Bombs einfach eine Tarteform und legt sie hinein. Ein Foto seht ihr weiter unten.

Für alle, die keinen Speck mögen, die Kartoffelbomben schmecken auch ohne Speck, lasst ihn einfach weg und bepinselt die Bomben einfach mit etwas Öl, dann werden sie auch schön knusprig und lecker. Ich habe sie dann Kartoffelbomben getauft.

Jetzt habe ich euch bestimmt schon den Mund wässerig gemacht, von daher kommt jetzt endlich das Rezept. Eine genaue Mengenangabe habe ich nicht gemacht, weil ich sie "pi mal Daumen" mische, aber das sollte kein Problem sein. Man nehme wie folgt:



Kartoffelbomben oder Bacon Bombs  (pro Bomb nehme man ca. 1 dicke Kartoffel)

  • 2 größere Bacon Scheiben pro Bacon Bomb

  • gekochte Pellkartoffeln, geschält, abgekühlt und grob geraffelt
  • Pizzakäse geraspelt
  • frisch gemahlener Schwarzer Pfeffer
  • Salz
  • feine Chiliflocken oder Cayennepfeffer
  • Thymian
  • Oregano
  •  
  • etwas Öl zum Bestreichen


Backzeit bei 175°C Ober-/ Unterhitze ca. 40 Minuten bis sie golden braun sind

Die gekochten, geschälten und grob geraspelten Kartoffeln kräftig mit Pfeffer und Salz würzen. Den geraspelten Käse untermischen und die Masse mit Thymian und Oregano würzig abschmecken. Wer es etwas pikanter mag gibt noch ein wenig Chiliflocken dazu. Das Verhältnis geraspelte Kartoffeln - geraspelter Käse sollte so ca. 3 : 1 sein. Der eine liebt mehr Käse, der andere weniger, nehmt da so viel wie ihr meint oder habt. Nun gleichgroße, feste Kugeln formen und jede Kugel mit 2 Baconscheiben über Kreuz umwickeln, man sollte keine Kartoffeln mehr sehen. 

Das wären dann die Bacon Bombs.

Ein Backblech mit einer Pyramiden-Backmatte oder Backpapier auslegen und die Bacon Bombs darauf legen. Das Blech in den vorgeheizten Ofen geben und die Bombs in ca. 35 - 40 Minuten golden backen.

Wenn man sie ohne Baconumhüllung zubereitet, dann hat man Kartoffelbomben. Sie werden vor dem Backen noch leicht mit etwas Öl bestrichen, damit sie schön knusprig werden.

Beide Sorten passen sehr gut zum Hamburger, zum Steak, zum Kotelett oder zum Schnitzel anstelle von Bratkartoffeln, Pommes, Wedges & Co. 


Hier wurden die Bombs in einer Silikon - Muffinform gebacken. Dafür den Bacon über Kreuz in die Form legen, die Kartoffelmasse hinein geben und festdrücken, den Bacon darüber legen.


Man kann die Bombs auch in einer Tarteform (oder auf einem Backblech) backen.



Meine Kartoffelbomben hatte ich hier zu flachen Kugeln geformt und ohne Baconumhüllung auf einem Blech gebacken. Sie waren dann eine Beilage zum Hamburger.


. . . auf einer Pyramidenmatte kann man sie auch gut backen. Auf dem Foto waren es Zucchinisticks, die ich gebacken hatte. 









Freitag, 31. Juli 2026

Rostbrätel - eine Spezialität aus Thüringen

Der Name meines Blogs war mal wieder Programm, ich habe etwas Neues ausprobiert und mich an Thüringer Rostbrätel gewagt. Vor ewigen Zeiten hatten wir in Erfurt mal sehr leckere Rostbrätel im Brötchen gegessen. Diese Spezialität wird über Holzkohle saftig gegrillt und mit Röstzwiebeln in einem Brötchen serviert und gegessen. Sehr lecker. 

Schon lange wollte ich solche Brätel einmal selber einlegen und als sich letztens Freunde zu Besuch angesagt hatten, musste ich nicht lange überlegen, was es zu essen gibt.

Nun brauchte ich nur noch ein Rezept. Beim Surfen durch das Internet stieß ich dann auf diverse Rezepte, die alle ungefähr gleich waren. Eines habe ich dann als Anregung genommen und meine Nackensteaks eingelegt.

Das Ergebnis war sehr lecker. Wir haben sie aber nicht im Brötchen serviert, sonden mit einem "schlotzigen" Kartoffelsalat nach österreichischem Rezept.

Am besten schmecken die Rostbrätel, wenn sie über Holzkohle gegrillt werden. Da wir aber keinen haben, musste unser neuer Elektrogrill herhalten. Das Ergebnis war (für uns) sehr überzeugend und allen hat es sehr gut geschmeckt. 

Rostbrätel mit Schmorzwiebeln und Kartoffelsalat.

* dieser Beitrag kann +++ WERBUNG ohne Auftrag +++ (Namensnennung und/oder Verlinkung)

Rostbrätel 6 Stück    (nach einem Rezept von Malteskitchen ) *
  • 6 Nackensteaks vom Schwein
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • mittelscharfer Senf
  • ca. 1 Teelöffel getrockneter Majoran (Menge nach Geschmack)
  • einige dicke Zwiebeln
  • ca. 2 Flaschen Bier, Pils, (ohne Alkohol)
  • 3 kleine Lorbeerblätter

Eine ausreichend große Edelstahlschüssel bereit stellen. Die Zwiebeln werden in feine Ringe geschnitten und das Fleisch beidseitig gesalzen, gepfeffert und beidseitig dünn mit dem Senf bestrichen. Dann etwas Majoran beidseitig auf dem Fleisch verteilen.

Als erstes einige Zwiebelringe in die Schüssel legen, dann eine Schicht Fleisch, dann wieder Zwiebeln usw. bis alles aufgebraucht ist. Die letzte Schicht sollte aus Zwiebeln bestehen. Die Lorbeerblätter zwischen die Zwiebeln stecken.

Das Ganze jetzt mit Bier auffüllen, bis alles von der Flüssigkeit bedeckt ist. 

Die Schüssel mit Folie oder Deckel verschließen und für ca. 24 Stunden in den Kühlschrank stellen und alles gut marinieren lassen.

Wenn gegrillt werden soll, eine Stunde vorher die Schüssel aus dem Kühlschrank nehmen, das Fleisch herausnehmen und mit Küchenkrepp abtupfen. 
Die Zwiebeln in ein Sieb gießen, die Flüssigkeit wird nicht mehr benötigt und die Zwiebeln gut abtropfen lassen.

Circa 20 Minuten, bevor das Fleisch auf dem heißen Grill gegrillt werden soll, die Zwiebeln in einer beschichteten, heißen Pfanne in etwas Öl rundherum golden anschwitzen und braten lassen. Nach Wunsch mit Salz und Pfeffer würzen. Wenn die Zwiebeln gebräunt sind, die Pfanne beiseite stellen und die Zwiebeln somit warm halten.

Die Steaks werden dann auf dem Grill beidseitig gegrillt, bis sie außen schön gebräunt und innen gerade durch sind. So bleibt das Steak schön saftig. Das dauert ca. 5 Minuten pro Seite, je nachdem wie dick die Steaks sind. Erfahrene Grillmeister wissen mit Sicherheit wie man diese Brätel am besten grillt.

Am besten schmecken die Rostbrätel, wenn sie über Holzkohle gegrillt werden. Da wir aber keinen haben, musste unser neuer Elektrogrill herhalten. Der hat letztens unseren Gasgrill ersetzt, der nach 16 Jahren in die ewigen Jagdgründe ging.

Das Ergebnis war sehr überzeugend und allen hat es sehr gut geschmeckt. 



Vom eingelegten Nackensteak zum fertig gegrillten Rostbrätel.

 






Freitag, 22. Mai 2026

Spargelquiche mit Pilzen, Zucchini und Möhre

Quiches und Tartes sind immer ein sehr leckeres Essen. Frisch gebacken schmecken sie sehr gut, aber auch am nächsten Tag schmecken sie wunderbar. Und das nicht nur warm bzw. heiß, sondern auch kalt.

Nun hatte ich noch einiges an Gemüse da, was ich verbrauchen wollte. Da bot sich eine Quiche gut an. Das Ergebnis war sehr lecker und noch besser als ich dachte. Deswegen teile ich gerne mein leckeres Rezept mit euch.



Spargelquiche mit Pilzen, Zucchini und Möhre  32cm Tarteform 

  • 1 Rolle Quiche- bzw. Tarteteig aus dem Kühlregal
  • ca. 2 Esslöffel Semmelbrösel/ Paniermehl
  • ca. 2 Esslöffel geröstete Zwiebeln (Fertigprodukt)
  •  
  • 400 g Spargel 
  • 200 g Champignons
  • 1 mittlere Zucchini
  • 1 mittlere Möhre
  • ca. 150 g Katenrauch - Schinkenwürfelchen
  •  
  • 50 ml Kondensmilch oder Sahne
  • Pfeffer und Salz
  • 1/2 Teelöffel Kurkuma
  • 1/2 Teelöffel Paprika
  • ca. 1 Esslöffel Frischkäse
  • 4 Eier Gr. M
  • 2 Teelöffel "Spargel - Finisher" von Potluck*.    
* Meersalz, Zwiebeln, Tomaten, Pfeffer, Zitronenschalen, Knoblauch, Schnittlauch, Ingwer, Chillies, Petersilie, Thymian, Estragon.   * dieser Beitrag kann ++*WERBUNG ohne Auftrag+++ enthalten (Namensnennung und/oder Verlinkung) 

Den Spargel schälen und in 1cm dicke Stücke schneiden. Die Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Die Zucchini waschen und in Stifte schneiden, die Möhre waschen, schälen und fein würfeln.

Den Backofen auf 190°C Ober-/ Unterhitze vorheizen und den Teig ca. 10 Minuten vor Verwendung aus dem Kühlschrank nehmen.

Den Teig mit seinem Backpapier in eine Tarteform legen und den Boden mit Semmelbrösel und Röstzwiebeln bestreuen. Einige Speckwürfel aufstreuen.

Darauf dann die Pilze geben. Ebenso die Spargel-, Zucchini- und Möhrenstücke sowie die restlichen Speckwürfelchen.

Die Kondensmilch mit den Gewürzen verrühren, dann den Frischkäse und die Eier untermischen, zuletzt die Kräutermischung. Alles pikant abschmecken.

Den Guß über die Gemüsemischung geben und die Form mittig in den vorgeheizten Ofen schieben. In ca. 45 Minuten sollte die Quiche fertig sein, der Teigrand gebräunt und die Füllung gestockt sein.

Bei meiner Quiche hatte sich zum Backende etwas Flüssigkeit auf der Quiche gebildet. Die habe ich mit etwas Küchenkrepp aufgesaugt. So weichte die Quiche auch nicht so durch.








kleiner Gag am Rande . . .




Dienstag, 5. Mai 2026

Eingelegte süß - saure Radieschen

Radieschen esse ich überhaupt nicht gerne, sie haben mir noch nie geschmeckt. Aber . . . . wenn man sie süß - sauer einlegt, dann sind sie Spitze und ich mag sie total gerne. Sie schmecken wunderbar aromatisch, süß, sauer, einfach klasse.

Das Prozedere ist auch schnell erledigt und ruckzuck hat man leckere, eingelegte Radieschen. Mein Rezept hier ergab zwei Gläser.



eingelegte süß - saure Radieschen

  • ca. 1/2 Bund Radieschen, geviertelt oder geachtelt

  • 200 ml Weißweinessig
  • 150 g Zucker
  • 1 große Prise Salz 
  • 1 große Prise schwarzer Pfeffer
  • 3 Teelöffel "Einmachgewürz"
  • 1/4 Teelöffel Thymian
  • 3 Wacholderbeeren
  • 3 Pimentkörner
  • 1 mittlere Zwiebel, geviertelt
  • 1 Lorbeerblatt

Alle Zutaten für die Marinade in einem Topf aufkochen und einige Minuten leise köcheln lassen.

In der Zwischenzeit kleinere Schraubgläser spülen und bis zum Rand mit kochendem Wasser befüllen und stehen lassen. Den Deckel ebenso in ein Gefäß geben und mit kochendem Wasser bedecken und stehen lassen. Ich hatte alte Marmeladengläser genommen.

Wenn die Marinade gut geköchelt hat, die Gläser leeren und die Radieschen in die Gläser füllen. Bis oben hin mit der heißen Flüssigkeit (inklusive aller Gewürze) übergießen und den Deckel aufschrauben. Wenn die Gläser abgekühlt sind, sie in den Kühlschrank stellen. Die Radieschen mindestens einige Stunden durchziehen lassen, dann sind sie noch knackig.

Wir haben sie am nächsten Tag probiert. Sehr lecker. Sie sind in der Konsistenz nicht mehr ganz so knackig, aber das tut dem Geschmack keinen Abbruch. Aber selbst nach einer halben Woche schmecken sie immer noch genauso gut.

Ich habe sogar noch folgendes ausprobiert: 

ein paar frische Radieschen habe ich geviertelt und einfach in die kalte Lake gelegt. Sie ziehen auch sehr gut durch und schmecken wunderbar. Denn Zucker und Essig konserviert bekanntlich.


So sehen die Radieschen am nächsten Tag aus. Etwas schrumpelig, aber sie sind sehr lecker.





Freitag, 30. Januar 2026

knusprige "Hühnerhaut"

Im Internet wird im Moment viel mit Reispapier gezeigt. Alles mögliche wird darin eingewickelt, dann gebraten, luftgeföhnt oder sonstwie frittiert.

Nun habe ich mal wieder etwas ausprobiert. Ich habe knusprige "Hühnerhaut" fabriziert. Zu der Idee kam ich, als der Airfryer nach einer großen Portion Bratkartoffeln noch warm war. Eine angebrochene Packung Reispapier hatte ich noch und da dachte ich mir, jetzt ist die Gelegenheit da, das mal zu testen.

Ich hatte noch Reispapierblätter von "superschnellen Apfeltaschen" und von den "Sommerröllchen" übrig. Wenn man die Packung wieder luftdicht verschließt, dann halten sich die Blätter ewig.

Was soll ich euch sagen, das sehr knusprige Ergebnis war super lecker und hat uns beiden gut geschmeckt. Ich war so erstaunt, wie lecker das doch war und wie flott das ging. 

Jetzt fragt ihr bestimmt, warum soll man das Ausprobieren? Nun ja, wenn einem beim Fernsehabend der kleine Hunger zum Knabbern überkommt, dann ist das eine leckere, schnelle Knusperidee. Oder wer gerne gebratene Hähnchen zubereitet und einem die Haut bei dem Gockel immer zu wenig ist, der könnte sich mit diesem kleinen Trick helfen. Probiert es aus, ihr werdet erstaunt sein, wie lecker das doch ist.

Würzen kann man das Öl natürlich auch mit anderen Gewürzen, je nach Geschmack stelle ich mir eine Curry- oder mexikanisch angehauchte Version auch lecker vor.

Und so wird diese knusprige "Hühnerhaut" zubereitet. Ich hatte zum Testen und Ausprobieren zwei Blätter Reispapier genommen, so habe ich das jetzt auch aufgeschrieben.


Das war die Ausbeute von zwei Reispapierblättern. Sie sehen der echten Hühnerhaut erstaunlich ähnlich.


Man benötigt für die  Knusprige "Hühnerhaut"

  • 1 Esslöffel neutrales Öl
  • ca. 1 Teelöffel Hähnchen - Gewürzmischung
  • alternativ Paprika, Pfeffer und Salz oder die Lieblings Gewürzsalzmischung
  •  
  • 2 Bögen Reispapier
  • 1 flacher Teller mit lauwarmen Wasser
  • Silikonpinsel

Das Öl verrührt man mit den Gewürzen, in einen flachen, großen Teller gießt man lauwarmes Wasser.

Ein Blatt Reispapier legt man kurz in das Wasser, wendet es und wenn es weich wird, dann ist es schon gebrauchsfertig. Das dauert nur ein paar Sekunden.
Das Blatt heraus nehmen, abtropfen lassen und auf einer großen Unterlage beidseitig mit dem Gewürzöl bestreichen. Das Blatt dann zur Hälfte zusammen falten und dann halbieren. So hat man zwei Viertelkreise.
Das Prozedere mit dem zweiten Blatt wiederholen.

Die gewürzten Dreiecke in den Airfryer legen und bei "Airfry 200°C" in ca. 8 - 10 Minuten golden backen. Zwischendurch kurz vor Ende der Backzeit die Schublade rütteln, man hört ein Rascheln, wenn die Blätter auf dem Boden rutschen und somit knusprig sind.

Alternativ klappt das bestimmt auch im Backofen, dann würde ich das gewürzte Reispapier auf eine Pyramiden-Backmatte oder Gitter legen und bei 200°C Umluft backen. Oder auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, dann müssen sie bestimmt gewendet werden, damit beide Seiten schön knusprig werden.


Oben links: die mit Gewürzöl bepinselten Dreiecke Reispapier vor dem Backen.
oben rechts: die fertigen Dreiecke.
unten links: die fertige knusprige "Hühnerhaut".
unten rechts: Im Anbiss sieht man die Luft zwischen den Schichten.













Freitag, 26. September 2025

gefüllte Champignons

Champignons sind immer eine sehr leckere Beilage, wenn sie schön gebraten und gewürzt sind. Aber auch gefüllt schmecken sie uns. 
Letztens hatte ich eine "Rettertüte" * gekauft, die u.a. auch sehr große Champignons enthielt. Gefüllt hatte ich sie mit Frischkäse und Semmelbrösel. Das ist einfach lecker und schnell zubereitet sind die Pilze auch.

* dieser Beitrag kann +++WERBUNG ohne Auftrag+++ enthalten (Namensnennung)

Mein Rezept der gefüllten Champignons sieht so aus: 


Das war ein leckeres Mittagessen mit gefüllten Champignons und dazu gebratene Champignons als Beilage. Zusätzlich gab es noch ein paar eingelegte Radieschen.


Gefüllte Champignons  (ca. 500 g, das sind 6 - 8 große Köpfe)

  • große Champignonköpfe
  • 1 mittlere Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • etwas Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

  • 200 g Frischkäse (gerne auch mit Kräutern)
  • 1 Esslöffel gehackte Petersilie
  • 1 Esslöffel italienische Kräuter (gefroren)
  • 1 großes Ei
  • ca. 2 Esslöffel Paniermehl/Semmelbrösel
  •  
  • etwas Parmesan oder Pecorino romano zum Bestreuen


den Stiel der Champignons vorsichtig herausdrehen und mit einem kleinen Löffel die Champignons innen leicht aushöhlen. Den Stiel und das Innere fein würfeln.

Eine beschichte Pfanne erhitzen, etwas Olivenöl hinein geben. Die Zwiebel sowie den Knoblauch fein würfeln und in dem heißen Öl golden anbraten. Die Champignonwürfelchen dazu geben und ebenso anbraten. Die Mischung mit Salz und Pfeffer würzig abschmecken. Beiseite stellen und die Masse leicht abkühlen lassen.

Die Masse mit dem Frischkäse, den Kräutern, dem Paniermehl und dem Ei gut vermischen. Sie sollte nicht zu fest aber auch nicht zu flüssig sein. Nochmals abschmecken. 

Eine Auflaufform leicht ölen und den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. 

Die ausgehöhlten Champignons in die Form setzen und die Füllung auf alle Pilze gut verteilen. Dabei die Masse leicht andrücken. 

Die Form mittig in den vorgeheizten Ofen stellen und alles ca. 20 Minuten backen lassen.

Ich hatte die gefüllten Champignons im Airfryer zubereitet. Airfry, 180°, ca. 20 Minuten.

Zum Servieren noch etwas gehobelten Parmesan oder Pecorino romano aufstreuen.


Die rohen, gefüllten Champignons - die fertigen Champignons.            



Dies alles war in der Rettertüte *.


Mittwoch, 17. Juli 2024

bunter Nudelauflauf "retro"

Das war aber ein sehr leckerer Nudelauflauf, der uns beide sehr an unsere Kindheit erinnert hat. Damals gab es in den 1960er/1970er Jahren schon mal einen Nudelauflauf. Mit Spirelli, also gedrehten Nudeln, Fleischwurst, Tomaten und Eiermilch. Ob jetzt noch Käse darüber kam kann ich nicht mehr sagen, aber es hat immer geschmeckt.

So einen ähnlichen Auflauf wollte ich jetzt auch kochen und heraus kam ein sehr leckeres Gericht. In Anlehnung an früher habe ich den bunten Auflauf "retro" getauft. Hinein kann ja das, was man noch so da hat oder einem schmeckt. Meine Rezeptur war folgende:



Bunter Nudelauflauf "retro" 4 Portionen

  • 300 g gekochte Spirelli - Nudeln
  • 1 rote Paprika, gewürfelt
  • 5 Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
  • 200 g kleine Datteltomaten, halbiert oder geviertelt
  • 300 g Bockwürstchen, in Streifen geschnitten (oder Fleischwurst)
  • 50 g Salami gewürfelt 
  • 100 g Pizzakäse, geraspelt
  •  
  • 4 Eier Gr. L
  • 150 ml Sahne oder Milch

  • Steinpilzsalz (oder anderes feines Salz)
  • schwarzer Pfeffer
  • Paprikapulver
  • Kurkuma
  • Muskatnuss
  • Knoblauchpulver
  • italienische Kräuter, getrocknet
  • Tomatenflocken, getrocknet
  • 100 g Pizzakäse, geraspelt

Nudeln, Paprika, Zwiebelringe, Tomaten, Würstchen, Salami und Käse gut mischen und in eine gefettete Auflaufform geben. 

Die Eier mit der Sahne verquirlen und mit den Gewürzen pikant abschmecken. Den Backofen auf 170°C Umluft vorheizen.

Den Guss über die Nudeln geben und als letztes den restlichen Käse darüber streuen. Die Form in den vorgeheizten Ofen schieben und alles in ca. 20 Minuten golden backen.


Alles gut mischen, die gut gewürzte Eiermilch darüber geben und nochmals Käse aufstreuen und ab in den Backofen.











Mittwoch, 19. Juni 2024

erfrischender Nudelsalat mit Thunfisch

Die Tage hatten wir mal Lust auf einen erfrischenden Salat. Da ich noch kleine Muschelnudeln hatte, die auch verbraucht werden wollten, hatte ich mich entschieden diese unter den Salat zu rühren. Der Salat war schnell zusammengerührt und geschmeckt hat er uns unheimlich gut. 

Der Salat ist gut sättigend, schön erfrischend und pikant ist er durch Knoblauch und Oliven auch noch. Wir haben ihn zu Mittag "nur so" gegessen. Er eignet sich auch als Beilagensalat zu Gegrilltem, oder falls man möchte auch nur mit einem Stück Fladenbrot oder Baguette.

Meine Rezeptur sieht so aus:




erfrischender Nudelsalat mit Thunfisch 

  • 1 mittlere rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • Balsamico Essig
  • natives Olivenöl
  • etwas Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 Teelöffel Thymian
  • 1 Teelöffel Oregano
  • 1 gehäufter Teelöffel getrocknete Tomaten, fein gewürfelt
  •  
  • 1 Handvoll kleine Muschelnudeln, gekocht
  •  
  • 1 Dose Thunfisch in Öl, abgetropft
  • 2 große Tomaten, gewürfelt
  • 2 rote Spitzpaprika, gewürfelt
  • einige Oliven (grün und schwarz), in Stücke geschnitten
  •  
  • einige Blätter Romanasalat, fein geschnitten
  • (etwas geraspelte bzw. kleingeschnittene Balsamico - Kugel )
  • natives Olivenöl

Die Zwiebel und den Knoblauch fein würfeln. In einer Schüssel beides mit Balsamicoessig und Olivenöl mischen. Salzen, pfeffern und mit Oregano und Thymian würzen. Die fein gewürfelten getrockneten Tomaten dazu geben.

Den Thunfisch dazu geben, dann die Tomaten, Paprika und Oliven. Zuletzt die Nudeln untermischen. Alles mit Pfeffer und Salz abschmecken und kurz durchziehen lassen.

Die Romanasalatblätter kleinschneiden und auf dem Teller verteilen, darauf den Salat geben und wer möchte gibt noch etwas kleingeschnittene Balsamico - Kugel und etwas Olivenöl darüber.






Große Auswahl an frischem Gemüse auf einem Markt im Süden Europas.







Samstag, 2. März 2024

Krautflecken mit selbstgemachten Nudeln

Im Kühlschrank lag ein Rest Weißkohl, der noch verbraucht werden wollte. Und wie so oft stellt man sich die Frag, was koche ich daraus. Da das Wetter auch nicht so schön war, kam mir die Idee, mit dem Kappes ein paar Krautflecken zu kochen. So konnte ich meinen Nudelaufsatz für meine KitchenAid auch mal wieder benutzen. 

So habe ich den Nudelteig "mal eben" mit dem Knethaken in der Maschine geknetet, ihn dann in Folie gewickelt ruhen lassen und dann wurde er ruck zuck mit der Nudelwalze ausgerollt.

Gekocht war unser Mittagessen sehr schnell. Die Nudelflecken waren schnell gekocht, der Kohl golden angebraten und schon nach kurzer Zeit war unser leckeres Mittagessen auch schon fertig.

Dieses Mal hat es uns besonders gut geschmeckt. Vielleicht lag es daran, dass ich den Nudelteig noch extra gewürzt habe. So bekam er noch mehr Geschmack. Solltet ihr keine Lust aufs Nudelmachen haben, oder keine Nudelmaschine besitzen, dann geht das Ganze auch mit fertig gekauften Lasagneplatten oder Nudelteig aus dem Kühlregal. Diese dann aber bitte nach Anleitung auf der Packung vorkochen. 



Krautflecken mit selbstgemachten Nudeln  2 große Portionen

  • 200 g Dinkelmehl 630er
  • 1 große Prise Salz
  • 1/4 Teelöffel Paprikapulver
  • 1/4 Teelöffel Kurkuma
  • 1/4 Teelöffel schwarzer Pfeffer
  • 2 Eier, Gr. L

  • Mehl zum Ausrollen
  • etwas Öl und Salz für das Nudelwasser
  •  
  • etwas Öl, Butter oder Schmalz
  • 1 dicke Zwiebel, gewürfelt
  • ca. 300 g Weißkohl (alternativ Spitzkohl)
  • ca. 100 g Katenrauch - Schinkenwürfel (Vegetarier lassen das weg)
  • evtl. etwas Nudelkochwasser

  • 1 Teelöffel Paprikapulver
  • 1 Teelöffel Kümmel, fein gemörsert
  • Salz
  • Pfeffer


Das Mehl mit den Gewürzen gut mischen, die Eier zugeben und alles mit Hilfe des Knethakens der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen, glatten Teig kneten. Der Teig sollte nicht zu fest, aber auch nicht zu weich sein. Ist er zu weich, noch etwas Mehl hinzufügen.

Den Nudelteig nochmals mit der Hand gut durchkneten, ihn bemehlen und in Folie mindestens 30 Minuten ruhen lassen.

Den Nudelteig portionsweise mit Hilfe einer Nudelmaschine/ Pastaroller - Vorsatz ausrollen, dabei bei Stufe 1 beginnen und nach und nach den Teig zu einem langen Band ausrollen bis Stufe 4 von 8. Stufe 4 ist für die "Flecken" die beste Dicke. Dabei die Platten immer gut bemehlen, bevor man sie erneut durchorgelt.

Die Nudelplatten auf ein bemehltes Küchentuch legen, mit einem Teigrädchen in gleichmäßig große "Flecken" ausrollen. 

Den Weißkohl in grobe Stücke schneiden.

Das Öl oder Schmalz in einer beschichteten Pfanne erhitzen, die Zwiebelwürfel dazu geben und alles glasig andünsten. Dann den Speck dazu geben und den Kohl. Mit Pfeffer, Paprika und Kümmel kräftig würzen. Eventuell etwas Salz dazu geben. Weiter alles pfannenrühren. Etwas Wasser dazu geben, bis sich vom Pfannenboden alle Röstspuren lösen, dabei alles vermischen. Nun den Deckel auflegen und auf mittlerer Stufe alles leise köcheln lassen, bis der Kohl bissfest ist.

Währenddessen in einem Topf Wasser zum Kochen bringen, Salz dazu geben und etwas Öl, damit die Nudeln nicht so zusammen kleben. Die Nudeln portionsweise in das kochende Wasser geben, nach kurzer Zeit sind sie schon gar, wenn sie an die Oberfläche kommen. Das geht sehr schnell. Gut rühren und mit einem Sieblöffel herausheben und in eine Schüssel geben.

Ist der Kohl bissfest, die gekochten Nudelstücke (Flecken) dazu geben, kurz alles unter Rühren weiterbraten. Kohl, Speck und Nudeln sollen ruhig leichte Bratspuren bekommen. Mit den Gewürzen vielleicht nochmals abschmecken und schon kann serviert werden.


Der ausgerollte Nudelteig wurde mit einem Teigrädchen in ungleichmäßige Stücke geschnitten, dann gekocht und mit dem Kohl gebraten.











Montag, 18. Dezember 2023

Rosenkohl - Auflauf "Köhler Art"

Jetzt in der kalten Jahreszeit essen wir sehr gerne Rosenkohl. An dem scheiden sich ja oft die Geister, aber es gibt mittlerweile so leckere Rezepte, dass man mit dem Rosenkohl die verschiedensten Rezepte kochen kann. 

Mein heutiges Rezept ist ein Auflauf, der recht flott zuzubereiten ist. Er lässt sich auch gut am nächsten Tag wieder aufwärmen, falls ihr gleich für 2 Tage kochen wollt. Die Idee dazu fand ich in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "LandLust" und habe das Rezept in einigen Zutaten und Mengen abgeändert. Das Ergebnis war sehr lecker. Speckwürfel und Rosenkohl passen wunderbar mit den Nudeln zusammen. Dann die würzige Eiersahne mit dem Käse, herrlich. 

Und hier kommt mein Rezept und zwei Fotos. Was mich immer ein wenig ärgert, auf Fotos sind Aufläufe nie so richtig appetitlich abzulichten. Finde ich zumindest. Von daher bitte ich um Nachsicht mit den Fotos heute.


Frisch aus dem Ofen kommt er auf den Tisch.


Rosenkohl - Auflauf "Köhler Art"  4 Portionen

  • 500 - 700 g Rosenkohl, geputzt und am Strunk kreuzweise eingeritzt
  • 200 g kleine Nudelsorte (Gnocchetti Sardi oder Hörnchennudeln)
  •  
  • 3 kleine Zwiebeln, gewürfelt
  • etwas neutrales Öl
  • 125 g Katenrauch - Schinkenwürfel
  • 1 dicke Knoblauchzehe, fein gewürfelt
  •  
  • 4 Eier, Gr. L
  • 200 ml Sahne
  • 100 ml Vollmilch
  • Schwarzer Pfeffer
  • 1/2 Teelöffel Paprikapulver
  • 1/2 Teelöffel Kurkmapulver
  • evtl. etwas Salz
  • 1 große Prise Muskatnuss
  •  
  • 150 g Pizzakäse
Die Nudeln in kochendem Salzwasser fast gar koch, mit einem Schöpflöffel herausnehmen und beiseite stellen. Den Rosenkohl in das Kochwasser geben und ihn je nach Dicke in 6 - 8 Minuten bissfest garen. Abschütten.

In einer beschichteten Pfanne das Öl erhitzen, die Zwiebel glasig dünsten, dann den Speck dazu geben und alles leicht golden anbraten. Den Knoblauch dazu geben.

Eine Auflaufform etwas einölen, dann die Nudeln mit dem Zwiebelgemisch und dem Rosenkohl mischen und in die Form geben. Alles gleichmäßig verteilen.
 
Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Die Eier mit den Gewürzen und der Sahne und der Milch gut verquirlen. Dann den Käse untermischen und die Masse über Rosenkohl & Co. geben.

Den Auflauf auf die 2. Stufe von unten in den vorgeheizten Ofen stellen und alles in ca. 30 Minuten golden backen.

Hier eine Portion Auflauf mit gerillten Gnocchetti Sardi, die auf dem Foto ein wenig wie Raupen aussehen . . . auch das noch . . . fällt mir gerade auf. Bitte nicht wundern . . .















Samstag, 4. November 2023

Lauchgratin mit Rosa Pfefferbeeren - ein Lieblingsgericht

Wenn ich im Laden schöne, dicke, frische Lauchstangen sehe, dann nehme ich meist welche mit. Denn dann kann ich zum Mittag das leckere Lauchgratin mit Rosa Pfefferbeeren zubereiten. Dieses Gericht zählt mit zu unseren Lieblingsgerichten.

Jetzt denkt ihr bestimmt, och. . . Lauchgratin, ist ja nicht so spektakulär. Aber jetzt kommen die Rosa Pfefferbeeren ins Spiel. Der Rosa Pfeffer bringt den gewissen Pfiff in das Gericht und ist auch unbedingt erforderlich. Vielleicht eine Erklärung dafür, dass der Rosa Pfeffer nicht nur pfeffrig sondern auch sehr würzig und ein wenig harzig schmeckt. 

Im Zusammenspiel mit dem herzhaften Lauch, den milden Nudeln und dem cremigen Käse schmeckt dieses vegetarische Gratin sehr pikant und ist mal was ganz anderes. Kein Wunder, dass es mit zu unseren Lieblingsrezepten zählt. 

Man kann das Gratin auch sehr gut in der Mikrowelle wieder aufwärmen, falls mal ein Rest übrig bleiben sollte. Aber frisch aus dem Ofen schmeckt es besonders gut. Ich wette, es kommt auch bei euch auf die "das gibt's jetzt öfter" - Liste, weil es wirklich sehr, sehr lecker ist.


frisch aus dem Ofen - und schon kann serviert werden

 Lauchgratin mit rosa Pfefferbeeren   ( 4  Portionen)

  • 250 g Bandnudeln, vorgekocht
  • etwas Olivenöl

  • 3 Lauchstangen, in feine Ringe geschnitten (Breite der Bandnudeln)
  • 2 Esslöffel Butter
  • Salz, Pfeffer
  • frisch gemahlene Muskatnuss

  • ca. 150g Pizzakäse
  • 1 Teelöffel Rosa Pfefferbeeren

  • 3 Eier Gr. L
  • 200 ml Sahne
  • 100 ml Milch
  • 1/4 Teelöffel fein zerdrückte Rosa Pfefferbeeren

  • Butterflöckchen 


die Nudeln vorkochen und leicht mit dem Olivenöl benetzen, damit sie nicht aneinander kleben. Eine beschichtete Pfanne erhitzen und die in feine Ringe geschnittenen Lauchstangen in der Butter leicht dünsten bis sie glänzen und eine leuchtende Farbe haben. Mit Pfeffer, Salz und Muskat würzen. Die Nudeln mit dem Lauch und 3/4 des Käse und 1 Teelöffel Rosa Pfefferbeeren mischen und in eine gebutterte Auflaufform geben.

Die Eier mit der Sahne und der Milch verquirlen, leicht mit Salz und Pfeffer würzen. Die restlichen Rosa Pfefferbeeren zermörsern und ebenso unter die Eiermilch mischen. Die Eiermasse über den Lauch - Nudeln verteilen und den restlichen Käse darüber streuen. Abschließend mit einigen Butterflöckchen bestreuen.

Den Backofen auf 190°C Umluft vorheizen, die gefüllte Auflaufform in die Mitte stellen und in ca. 25 Min. golden backen, bis alles gestockt ist und die Oberfläche schön golden ist.

Fertig ist ein sehr leckeres, sättigendes Mittagessen. Und wie man sieht, man braucht nicht zu jedem Gericht Fleisch oder Wurst. Ohne schmeckt es in diesem Fall auch und man vermisst es auch nicht.




die Lauchstreifen sind in der Breite der Bandnudeln geschnitten




Da kann man nur guten Appetit wünschen.