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Freitag, 11. September 2026

spicy oven fried Turkey mit pikantem Kartoffelpüree

Ach was war das wieder ein leckeres Essen. Seit ewigen Zeiten hatte ich keine Putenschnitzel mehr gebacken, vor allem nicht diese, die man im Backofen backt.

Ich rede von "spicy oven fried turkey" Schnitzel. Das sind pikante Putenschnitzel, die man mit vielen Gewürzen in Buttermilch einlegt, sie in einer pikanten Panade wendet und im Ofen backt. Lecker. Das schöne ist auch, dass man diese Schnitzel quasi nebenbei backen kann, da man nicht am Herd stehen muss. Der Backofen erledigt hier die Arbeit und der Rest ist auch schnell gemacht

Dazu gab es leckeres, fluffiges und pikant gewürztes Kartoffelpüree und einen Tomatensalat. Uns allen hat es gut geschmeckt.


pikant - scharfes Putenschnitzel

(spicy oven fried turkey) , im Ofen gebacken), 4 Portionen

  • 300 ml Buttermilch
  • 2 Esslöffel Tabasco "grün" 
  • 2 Esslöffel feiner, mittelscharfer Senf
  • 2 - 4 große Knoblauchzehe, fein gewürfelt oder geraspelt 
  • 1 Teelöffel schwarzer Pfeffer, gemahlen
  • 1 Teelöffel Salz

  • 4 große Putenschnitzel (ca. 800g) die Schnitzel sollten möglichst gleich dick sein, evtl. die dickeren Stellen etwas flach klopfen. 

Am Vortag: alle Zutaten für die Marinade vermischen und in ein gut zu verschließendes Gefäß (z.B. eine Lock&Lock - Dose) geben und die Schnitzel in die Marinade legen. Das Fleisch soll rundherum mit der Marinade bedeckt sein. Das Gefäß nun verschließen und alles im Kühlschrank über Nacht marinieren lassen. 

am nächsten Tag:

  • 1 Becher Paniermehl oder Semmelbrösel
  • 1/2 Becher fein geriebener Parmesan oder Pecorino Romano
  • 2 Esslöffel Mehl
  • 2 Teelöffel Thymian, getrocknet
  • ½ Teelöffel Paprikapulver
  • ½ Teelöffel Cayennepfeffer
  • ½ Teelöffel feines Salz

  •  neutrales Öl für das Backblech
  • neutrales Öl zum Besprühen bzw. Bestreichen

alle trockenen Zutaten gut miteinander verrühren und in eine große Form füllen.

Das Fleisch aus der Marinade nehmen, leicht abtropfen lassen und in der Panade wälzen und andrücken. Das Fleisch nun 20 Minuten ruhen lassen. Die Marinade wird nicht weiter verwendet !

Das Öl auf ein Backblech geben und verteilen. Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Nun das geölte Backblech in den heißen Ofen schieben und 5 Min. aufheizen lassen.

Das heiße Blech mit dem panierten Fleisch belegen und in die Mitte des Ofens schieben. Die Schnitzel nach ca. 10 Minuten mit etwas Öl besprühen oder bestreichen. 

Je nach Dicke des Fleisches die Schnitzel in ca. 30-40 Minuten hellbraun - golden backen.

Die Schnitzel werden nicht gewendet!


Dazu passen Kartoffel - Wedges,  Ballon - Kartoffeln, homemade Knusperwedges Backofenkartoffeln, Karo - Kartöffelchen Bratkartoffeln, Pommes frites oder Kartoffelpüree sowie ein Salat. Da kann man nur noch guten Appetit wünschen.


Wir hatten zu den Schnitzeln Kartoffelpüree und Tomatensalat.

Wie man Kartoffelpüree kocht wisst ihr mit Sicherheit, da kann jeder sein eigenes Rezept nehmen. Deswegen habe ich auch keine Mengen angegeben. Wichtig ist aber bei meinem Rezept, dass das fertige Püree noch mit ordentlich Muskat und Sahnemeerrettich abgeschmeckt wird. Wichtig ist dabei der leichte Geschmack des Meerrettichs. Das Püree ist einfach köstlich.

Pikantes Kartoffelpüree 

(mashed potatoes with horseradish)

  • mehlig kochende Kartoffeln
  • Salz
  • heiße Vollmilch
  • kalte Butter
  • Muskatnuss
  • Sahnemeerrettich

Die Kartoffeln schälen und in etwas Salzwasser weich kochen. Die Kartoffeln abgießen und durch eine Kartoffelpresse drücken. 

Die Kartoffeln mit der Milch zu einem schönen, nicht zu festem Püree rühren. Die Butter unterrühren und das Püree mit Salz und einer großen Prise frisch gemahlener Muskatnuss abschmecken.

Als letztes (je nach Menge des Pürees und Geschmack) nach und nach ca. 2 - 4 Teelöffel Sahnemeerrettich unterrühren. Das Püree soll leicht nach Muskatnuss und auf jeden Fall auch nach Meerrettich schmecken. Das ist der besondere Kick an dem Püree und so lecker.




statt Putenschnitzel hatte ich hier Hähnchenbrust verwendet


🤠🤠🤠🤠🤠




Freitag, 12. September 2025

Bubblewaffeln

Mein altes Waffeleisen hatte vor einiger Zeit nach über 40 Jahren seinen Geist aufgegeben und ist in die ewigen Jagdgründe  gegangen. Das war doch wohl frech von dem Eisen, oder? Ironie wieder aus . . . Na ja, so oft habe ich in letzter Zeit sowieso keine Waffeln mehr gebacken, von daher ist es nicht so dramatisch. Ein neues Eisen habe ich auch nicht mehr gekauft. Denn ich habe ein  Eisen für Belgische Waffeln und eines für Bubblewaffeln. 

Dieses Bubbleeisen hatte ich für ganz kleines Geld vor Jahren mal erstanden. Und wie so oft, man benutzt es kaum . . . Ursprünglich stammen die Bubble Waffeln aus Asien (Hong Kong) und werden dort mit den wildesten süßen Sachen gefüllt und als Streetfood verkauft.

Jetzt fehlte nur noch ein Rezept. Dem Eisen lag keines bei, ist ja auch nicht weiter tragisch, und so habe ich im Internet ein wenig gestöbert und bin auf folgendes Egg-Waffles Rezept gestoßen. 

Wir haben die Premierenwaffeln dieses Mal pur gegessen und sie nicht mit irgendeinem "Schnickschnack" wie Sahne, Eis, Früchten, Schokolade, Candies o.ä. gefüllt. Das Internet hält da ja jede Menge Variationen bereit. Ob ich das alles in den Waffeln essen wollte, sei mal dahingestellt. Ich mag die Waffeln lieber pur. Für gefüllte Waffeln hätte man die frisch gebackene Waffel direkt in eine Schale oder Tüte formen müssen, um sie nach dem Auskühlen üppig füllen zu können.

Das Rezept für die puren Waffeln habe ich mal aufgeschrieben, füllen oder "so essen" könnt ihr sie ja wie ihr wollt. Lasst es euch schmecken.

   


Bubble Waffeln  ca. 5 Waffeln

  • 1 cup Dinkelmehl 630er (240 ml)
  • 1/2 cup Zucker (120 ml)
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 1 Teaspoon Backpulver (5ml)
  • 1 Teaspoon Rapsöl (5ml)
  • etwas Vanille
  • 2 Eier Gr. L
  • 1/3 cup Wasser (80ml)

 

wichtig: alle Zutaten bitte abmessen, nicht abwiegen. 

alle trockenen Zutaten mit einem Schneebesen gründlich vermischen, die restlichen Zutaten hinzu geben und alles gründlich mit dem Schneebesen mixen, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind und der Teig schön glatt ist. Die Konsistenz soll wie flüssige Sahne sein. 

Das Bubble-Waffeleisen laut Herstellerangabe erhitzen und mit Backtrennspray aussprühen. Nochmals erhitzen.

1/2 cup Waffelteig von der Mitte her beginnend in jede Vertiefung gießen und den Deckel schließen. Das Eisen sofort auf die andere Seite drehen und die Waffel ausbacken. Das dauert ca. 5 Minuten, dann ist die Waffel schön golden. Zwiwschendurch das Eisen auch mal wieder wenden. 

Mit einem Holzspatel die Bubblewaffel vorsichtig entfernen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. 

Vorsicht, die Waffeln zerbrechen schnell.

Die Waffeln sind schön knusprig und schmecken frisch am besten. Bleiben sie länger stehen, dann werden sie etwas weich. 

Mein Tipp: am besten in einer Blechdose aufheben und wenn man möchte, die Waffeln im Backofen oder auf dem Brötchenrost des Toasters kurz aufbacken, dann sollten sie auch wieder knusprig werden.

Die übrig gebliebenen Waffeln habe ich am nächsten Tag auf unserem Brötchenrost des Toasters aufgebacken. Damit die einzelnen Bubbles nicht in den Toaster fielen, hatte ich Backpapier doppelt untergelegt. Das klappte gut und die Waffeln wurden auch leicht knusprig. Bitte beim Erhitzen den Toaster nicht aus den Augen lassen, nicht dass das Backpapier in Flammen aufgeht.

Beim nächsten Mal würde ich die Waffeln kurz im Heißluftofen oder im Airfryer aufbacken.














Freitag, 22. August 2025

leckere, selbstgemachte Bagel

Ab und an backe ich für mein Leben gerne Bagel. Das geht recht einfach, vor allem wenn man Jamie Olivers "foolproof recipe" nimmt. Das Rezept ergibt 12 Bagel, die man nach dem Backen und Auskühlen auch wunderbar einfrieren kann.

Die Bagel werden genau so wie wir sie gerne mögen und sie sein sollen. So schön "chewy", wie man im englischen sagt. Und mit dem gewünschten Lieblingsbelag schmecken sie besonders gut. Ich bevorzuge da eine recht dicke Schicht Frischkäse und eventuell noch etwas Räucherlachs. Dann schmeckt er (fast so) wie ein Lox-Bagel in New York.

* dieser Beitrag kann +++WERBUNG ohne Auftrag +++ enthalten (Namensnennung und/oder Verlinkung)



homemade Bagel nach Jamie Oliver, 12 Stück

  • 750 g Weizenmehl 405er
  • 7 g Trockenhefe (ein Tütchen)
  • 3 Teelöffel Brauner Zucker
  • 2 Teelöffel feines Meersalz
  • 450 ml lauwarmes Wasser
  •  
  • kochendes Wasser
  • 1 Teelöffel Natron (Sodium-Bicarbonat)
  • 1/2 Teelöffel Salz
  •  
  • 1 Ei, verquirlt
  • Sesam, Bagelgewürz und/ oder Mohn zum Bestreuen


Das Mehl mit der Hefe und dem Zucker im Kessel der Küchenmaschine vermischen, die Maschine anschalten und die Hälfte des Wassers nach und nach in die laufende Maschine geben. Dann das Salz in die laufende Maschine dazu geben, das restliche Wasser nach und nach ebenso dazu gießen und alles in ein paar Minuten zu einem glatten Teig kneten lassen. Dieser wird recht fest und seidig-glatt werden.

Den Teig kurz mit der Hand durchkneten, die Schüssel leicht ölen und den Teig zurück in die Schüssel legen. Mit einem Deckel oder feuchtem Tuch abdecken und an einem warmen Ort (oder im Backofen auf "Gärstufe" bei 38°C)  bis zu 2 Stunden gehen lassen. Der Teig soll sich verdoppeln. 

Zwei Backbleche mit Backpapier vorbereiten. Den Teig durchkneten und daraus 12 Teigkugeln à 100g formen. Jede Kugel mittig mit dem Zeigefinder durchlöchern, dann die durchlöcherte Kugel mit beiden Zeigefingern kreiseln und den Teigkringel zu einem Ring formen. Der Innendurchmesser des Teiglochs soll ca. 2cm betragen. Den Bagel auf das Backblech legen. Diesen Vorgang mit allen Teigkugeln wiederholen.

Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.

In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen. Wenn das Wasser kocht, das Salz dazu geben sowie das Natron. Dann (je nach Topfgröße) 4 - 6 Bagel in das kochende Wasser legen und die Bagel je Seite eine Minute lang leise köcheln lassen. Mit einem Schaumlöffel die Bagel heraus heben und sie zurück auf das Backblech legen.

Die Bagel mit verquirltem Ei bestreichen und nach Wunsch mit Sesam o.ä. bestreuen oder die Oberseite in den Mohn drücken. 

Die Bleche in den vorgeheizten Ofen schieben und in ca. 20 - 25 Minuten golden backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. 

Frisch gebacken und vielleicht noch lauwarm schmecken sie besonders gut. Man kann sie aber auch sehr gut einfrieren und später im heißen Ofen (oder durchgeschnitten im Toaster) wieder aufbacken. Wir mögen Bagel gerne nur mit Butter oder Frischkäse oder Frischkäse mit Räucherlachs oder auch mit Gouda oder Salami. Marmelade schmeckt aber auch. Belegt sie so wie ihr mögt.

mein Tipp: am besten schmecken die Bagel am nächsten Tag, wenn man sie aufgeschnitten im Toaster aufbackt.






Vom rohen Teig zum genußfertigen Bagel.







Freitag, 14. Februar 2025

BBQ - Chicken mit Knusper - Pommes und Blattspinat

Bei uns gab es mal wieder etwas texanisch angehauchtes Essen. Wir hatten uns für ein BBQ - Chicken mit selbstgemachten Knusper - Pommes und lecker gewürztem Blattspinat entschieden. Das war ein richtig leckeres Mittagessen und der Aufwand war nicht allzu hoch. Pommes und Chicken waren zusammen im Ofen und der Spinat war als letztes schnell auf dem Herd geschmort. Und schon konnte serviert werden.




BBQ - Chicken benötigt man: (2 Portionen)

für den Rub:

  • 1 Teelöffel Knoblauchpulver
  • 1 Teelöffel Paprika
  • etwas Cayenne Pfeffer
  • 1 Teelöffel Mehl
  • 1/2 Teelöffel feines Salz
  • etwas frisch gemahlener Schwarzer Pfeffer
  •  
  • oder:
  • BBQ - Rub Mischung nach Wahl

für das Chicken:

  • 2 gleichgroße Hähnchenbrüste
  • Gewürzmischung (Rub)
  • ca. 200 g (8 Scheiben) nicht zu dünner Bacon
  • etwas Brauner Zucker
  • natives Olivenöl
  •  
  • BBQ - Sauce 

alle Zutaten für die Gewürzmischung gut vermischen und die Hähnchenbrust damit rundherum einreiben. Eine große Auflaufform mit etwas Öl ausstreichen und den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.

Jede gewürzte Hähnchenbrust mit Bacon umwickeln und in die Auflaufform setzen. Etwas Braunen Zucker darauf verstreuen und etwas Olivenöl aufträufeln. Die Form mittig in den vorgeheizten Ofen schieben. 

Die Backzeit beträgt insgesamt ca. 30 - 40 Minuten, nach den ersten 15 Minuten etwas BBQ - Sauce in die schon entstandene Sauce geben, alles mit dem Silikonpinsel verrühren und damit dann die Chicken bestreichen, damit alles schön knusprig wird und der Bacon schön glänzt. 

Nach weiteren 10 Minuten den Vorgang wiederholen. Am Ende der Garzeit mit einem Fleischthermometer die Temperatur an der dicksten Stelle testen. Sie sollte über 75°C betragen. Sind die 75°C noch nicht erreicht oder wenn der Bacon noch nicht schön braun ist, evtl. noch einige Minuten länger backen lassen. Das Chicken zusammen mit der Sauce servieren.

mein Tipp: das Chicken und die Pommes können im Umluftofen auf zwei Ebenen zusammen gebacken werden. Ich schiebe die Pommes immer zuerst in den Ofen und das Hähnchen ca. 10 Minuten später. So wird alles zusammen gar und knusprig.


Knusper - Pommes 

  • 1 kg vorwiegend festkochende Kartoffeln
  •  
  • kochendes Salzwasser
  • 2 Esslöffel heller Essig
  •  
  • 3 - 5 Esslöffel neutrales Öl
  •  
  • Pommesgewürz 

Die Kartoffeln waschen, schälen, abtrocknen und die Kartoffeln mit einem Koch- oder Santokumesser  in gleich dicke Stifte schneiden. Oder man nimmt ein Wellenschnittmesser, wie in diesem Fall.

In einem ausreichend großen Topf Wasser zum Kochen bringen, Salz dazu geben und den Essig. Die Pommes dazu geben, alles durchrühren und die Pommes ca. 5 Minuten köcheln lassen.

Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Mit einem Schöpflöffel die Pommes herausheben, mit einem Küchenhandtuch rundherum abtrocknen. Die Pommes dann in eine Schüssel geben und mit Öl benetzen. Jede Pommes soll rundherum von einem dünnen Ölfilm überzogen sein.

Die Pommes dann auf das Backblech geben, sie sollen nebeneinander und nicht übereinander liegen und möglichst noch etwas Abstand zu den anderen haben. Jetzt ab in den Ofen, mittlere Schiene und die Pommes ca. 40 - 45 Minuten golden backen. 

Wenn die Pommes rundherum schön golden gebräunt sind und rascheln, dann sind sie fertig. In eine Schüssel geben und mit Pommesgewürz (Menge nach Geschmack) würzen und dann genießen.


für den Blattspinat:

  •  200 g frischer Blattspinat
  • 1 mittlere Zwiebel
  • 1 - 2 Knoblauchzehen
  • etwas Butter
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss
Den Spinat waschen und trocken schleudern. In einer beschichteten Pfanne das Öl erhitzen, die Zwiebelwürfelchen leicht golden anschwitzen, dann den Knoblauch dazu geben und weiter anbraten. Dann den Spinat dazu geben, alles vermischen und den Spinat zusammen fallen lassen. Das geht sehr schnell. Jetzt nur noch kräftig mit Salz, Pfeffer und ordentlich Muskat abschmecken. Und dann kann schon serviert werden.







Das ist ein Foto von einem HardRock T-Shirt (Rückenansicht) von 1996. Damals gab es noch sehr schöne T-Shirts und wir brachten uns aus jedem HardRock Café eines mit. Jedes Café hatte sein spezielles Motiv auf der Rückseite. Dieses hier müsste aus San Antonio/Texas gewesen sein.. "The Alamo", das Wahrzeichen der Stadt, ist zusammen mit Cowboystiefeln, Opuntien und einer Gitarre ein Indiz dafür. 

★★☆★★


Mittwoch, 18. Dezember 2024

schnelle Apple Crumble Biscuits

Steht bei euch schon mal unverhofft Besuch vor der Tür oder überkommt euch schon mal der kleine Hunger auf etwas Leckeres zum Kaffee oder Tee? Dann habe ich heute Apple Crumble Biscuits für euch.

Ihr benötigt nur eine Rolle Buttermilch Brötchen Frischeteig aus dem Kühlregal, ein paar Äpfel und Streuselteig. Und fast sind die Biscuits auch schon fertig. Besonderen Crunch geben Haferflocken, die noch unter die Streusel gemischt werden.

Also ab in die Küche, wir backen Apple Crumble Biscuits.




meine  Apple Crumble Biscuits    12 Stück 

  • 1 Rolle Buttermilch Brötchen aus dem Kühlregal

  • ca. 500 g Boskoop Äpfel
  • etwas Zitronensaft
  • einige Rosinen (falls man mag)
  • etwas Zimt

  • 120 g Dinkelmehl 630er
  • 50 g kernige Haferflocken 
  • 50 g Brauner Zucker
  • 1 große Prise Vanillesalz 
  • 1/2 Teelöffel gemahlener Ceylon-Zimt
  • 100 g weiche Süßrahmbutter
  •  
  • Cocktailkirschen als Verzierung


Vorbereitung:

Die Äpfel schälen, entkernen und grob würfeln. Zusammen mit dem Zitronensaft, den Rosinen und dem Zimt sowie ganz wenig Wasser abgedeckt in ca. 10 Minuten weich kochen. Abkühlen lassen und beiseite stellen.

für die Crumble:

die trockenen Zutaten mischen, die weiche Butter dazu geben und alles mit Hilfe einer Gabel zu schönen Crumbel (Steuseln) mischen. 

Den Backofen auf 175°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Zubereitung:

den Teig der Biscuits aus der Packung nehmen und jedes Biscuit teilen, dass 12 Stücke entstehen. Eine 12er Silikon-Muffinform mit Backtrennspray aussprühen und in jede Vertiefung ein Stück Teig legen. Eventuell etwas auseinander drücken, der Boden soll bedeckt sein.

Auf jeden Teigboden einen dicken Klecks Apfelmus geben und dann die Crumble großzügig auf dem Apfelmus verteilen.

Die Form in die Mitte des vorgeheizten Backofens schieben und die Crumbles in ca. 25-35 Minuten golden backen. 

Aus der Form lösen und abkühlen lassen, nach Wunsch mit einer Cocktailkirsche verzieren. Die Biscuits schmecken sowohl lauwarm als auch kalt.










Mittwoch, 6. Dezember 2023

Cranberry - Pekan - Kipferl

Der Kölner Stadt-Anzeiger * hatte zu einem Leserwettbewerb aufgerufen, es sollten Lieblingsrezepte eingeschickt werden. Wie ihr schon wisst, hatte ich mich auch mit Rezepten beworben. Nachdem ihr schon mein Rezept der leckeren Schneemandeln kennt, das mit den Rezepten von zwei anderen Leserinnen mit ausgewählt wurde, folgt heute das Rezept der leckeren Cranberry-Pekan-Kipferl.

Ich möchte auch nicht weiter groß um die heißen Plätzchen reden, hier kommt das leckere Rezept:




Cranberry - Pekan - Kipferl (Rezept von Nina Osmers)

  • 225 g weiche Butter
  • 90 g Puderzucker
  • abgeriebene Schale einer Bio - Orange
  • 3 Esslöffel Orangensaft

  • 280 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1/4 Teelöffel Backpulver

  • 130 g getrocknete Cranberries, gehackt
  • 130 g Pecannüsse, gehackt
  •  
  • ca. 30 g Puderzucker zum Bestäuben

Die Nüsse in einer trockenen Pfann unter Rühren leicht rösten und abkühlen lassen. 

Butter mit 90g Puderzucker, der Orangenschale und dem Saft gut aufschlagen, bis alles gut vermischt ist. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz gut mischen und nach und nach in die Buttermischung geben und alles gut verkneten.

Nun die Cranberries und die Nüsse untermischen. 

Den Teig zu einer Rollte formen, in Klarsichtfolie geben und für mindestens eine Stunde zum Durchkühlen in den Kühlschrank stellen. Wenn es schneller gehen soll, dann den Teig für ca. eine halbe Stunde in den Froster stellen.

Den Backofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen, ein Backblech mit Backpapier belegen. Aus dem Teig kleine Kipferl formen und mit etwas Abstand auf das Backblech legen.

Das Blech in den vorgeheizten Ofen schieben und in ca. 12 - 14 Minuten leicht golden backen, bis die Ränder golden sind.

Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und die Plätzchen mit Puderzucker bestäuben.




*dieser Beitrag kann indirekt +++WERBUNG ohne Auftrag++++ enthalten (Namensnennung und/oder Verlinkung)














Nina erzählte, dass das Rezept von amerikanischen Freunden ist.






hier ist das Rezept der leckeren "Rudolph - Kekse"

🎄🎅🎄


Mittwoch, 29. November 2023

Fajitas vom Blech

Heute gibt es mal ein schnelleres Rezept, was sich im Ofen alleine kocht. Fajitas vom Blech sind flott gemacht und auch eine größere Runde kann davon gut satt werden. Das Essen ist gut geeignet, wenn Besuch da ist und man nicht lange in der Küche stehen möchte. Es kocht sich selbst im Backofen.

Lasst es euch schmecken, mit Fajitas macht man allen eine Freude. 



Fajitas vom Blech, 4 Portionen

  • 1 kg Hähnchenbrustfilets
  • 2 Tütchen Fajita - Gewürzmischung 
  • eine rote Paprikaschote
  • eine gelbe Paprikaschote
  • eine grüne Paprikaschote
  • 3 mittlere rote Zwiebeln
  • einige Knoblauchzehen
  • eine Bio - Limette
  • natives Olivenöl

  • 8 Tortillafladen (Weizenmehl)
  • Guacamole
  • Schmand
  • Salsa
  • gekochter Reis

die Hähnchenbrust quer zur Faser in feine Streifen schneiden. Die Paprikas entkernen und ebenfalls in Streifen schneiden. Die Zwiebeln schälen und achteln, die Limette waschen und achteln. Den Knoblauch schälen. Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen. ein Backblech mit Backpapier belegen.

In einer großen Schüssel das Fleisch mit dem Fajitagewürz gründlich mischen. Jedes Stückchen Fleisch soll einen leichten Gewürzüberzug haben.

Nun die Paprikastreifen und die Zwiebelachtel dazu geben und alles gut mischen. Die Mischung einlaging auf dem Backblech verteilen. Die Limettenachtel und den Knoblauch auf der Fleisch - Gemüsemischung verteilen und alles mit dem Olivenöl beträufeln.

Das Blech mittig in den heißen Ofen schieben und alles in ca. 30 - 40 Min. rösten. Das Fleisch soll mindestens 70°C Kerntemperatur haben und alles soll golden gebräunt sein.

Circa fünf Minuten vor Beendigung der Backzeit die Tortillas (abgedeckt, damit sie nicht austrocknen) mit zum Aufwärmen in den Backofen legen. 

Nun kann serviert werden. Eine gut erwärmte Tortilla wird nach Wunsch halbseitig mit Guacamole und Schmand bestrichen. Darauf kommt etwas Reis, dann etwas Fajitamischung und etwas Salsa. Dann klappt man die Tortilla zu und lässt es sich schmecken.

Profis füllen die Tortilla mittig, schlagen die Seiten links und rechts über und klappen das Ende über das Ganze. So hat man eine Fajita -Tasche. Die kann man dann auf der Hand essen. Aber haltet dann unbedingt Servietten bereit . . . Wir bevorzugen aber das Essen mit Messer & Gabel . . . 


guten Appetit!









Samstag, 8. Juli 2023

Monkeybread - herzhaftes Zupfbrot aus der Gugelhupfform

Zupfbrot kennt ihr bestimmt, aber habt ihr schon mal was von "Monkeybread" gehört oder gelesen? Dieses Zupfbrot wird in der Gugelhupfform gebacken. 

Aber wie kam das Kind an seinen Namen? Monkeybread ist wohl eine amerikanische Erfindung und eine Art Zupfbrot. Es wird meist aus süßem, klebrigem Hefeteig gebacken und es heißt wohl so, weil man es mit den Fingern abzupft, so wie es Affen auch tun würden. Das sagt zumindest das Internet. Aber wie das immer so ist, ein Name, 1000 Varianten. Mittlerweile wird es nicht nur süß gebacken, sondern auch herzhaft gefüllt. Es ist auch irgendwie eine gute Resteverwertung, alles was sich im Kühlschrank befindet und worauf man gerade Appetit hat, kann in dem Bread verbacken werden.

Zum Probieren empfehle ich eine Rolle Fertigteig aus dem Kühlregal für eine herzhafte Variante. Bestrichen habe ich den Teig einfach mit Pesto und zusätzlich noch mit Käse und Oliven gefüllt. Ich hatte die Teigquadrate nicht zu Kugeln gerollt, sondern einfach nur gefaltet und dann in die Form gelegt. Heraus kam ein erstaunlich leckeres, gut aussehendes Zupfbrot. Durch die spezielle Gugelhupfform wurden die kleinen Häppchen wunderbar knusprig und braun. Man könnte es auch in einer Tarteform, Auflaufform oder Kastenform backen. Also nehmt was ihr habt und lasst euch dieses leckere Monkeybread gut schmecken. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir in den Kommentaren schreibt, wie ihr euer Monkeybread gebacken habt.

Das Monkeybread schmeckt gut zum Aperitif, zu Wein und Bier, zu Gegrilltem, auf dem Buffet oder einfach so. Und selbst in der süßen Variante wird es nicht nur Kindern schmecken.



herzhaftes Monkeybread  🐒

  • 1 Packung XXL - Pizzateig aus der Kühlung (550g)
  • 50 ml rotes Pesto
  • 50 ml grünes Pesto 
  • einige große Oliven, halbiert
  • etwas geraspelter Pizzakäse
  •  
  • gefettete Gugelhupfform


den Teig einige Minuten vor Verwendung aus dem Kühlschrank nehmen und den Ofen auf 190°C Umluft vorheizen.

Den Teig ausrollen und eine Hälfte mit dem roten Pesto gleichmäßig und bis zum Rand bestreichen, die andere Hälfte dann mit dem grünen Pesto bestreichen. Den Teig in gleichmäßige Quadrate schneiden (ca. 48 Stück), auf einige Quadrate jeweils eine halbierte Olive legen und den Rest mit dem geraspelten Käse bestreuen. 

Nun jedes Teigquadrat zu kleinen Päckchen "falten" und in die Gugelhupfform mit dem Teigschluss nach oben legen. Abwechselnd die Päckchen mit den Oliven, dem roten und dem grünen Pesto in der Form verteilen.

Die Form ins untere Drittel des Ofens stellen und alles in ca. 30 Minuten golden backen.

Einen Teller auf die Form legen, mit Backhandschuhen die Form samt Teller nehmen und wenden und schon kann serviert werden. Das Monkeybread schmeckt lauwarm am besten und bei jedem Bissen, den man sich abzupft, wird man überrascht, mit was der Happen gefüllt ist.



Folgende Füllungen, egal ob herzhaft oder süß, schmecken bestimmt auch super lecker. Da kann man sich noch so richtig austoben . . . 

  • Würstchen
  • Salami
  • Käsewürfel
  • Ketchup
  •  
  • Schmand
  • Blutwurstwürfel
  • geröstete Zwiebeln
  • Apfelstückchen
  •  
  • Butter
  • Zimt & Zucker
  • Apfel
  •  
  • Aprikosenmarmelade
  • Aprikosenwürfel
  •  
  • Schokocreme
  •  
  • Pflaumenmus


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Mittwoch, 25. Januar 2023

Garlic Chicken mit Reis

Es gibt viele Leute, die mögen keinen Knoblauch. Oder vertragen ihn nicht. Wie auch immer. Dieses Rezept des "Garlic Chicken" mögen aber bestimmt diejenigen, die Knoblauch gerne essen. Zusammen mit frisch gekochtem Basmatireis ist es ein leckeres Mittagessen. 

Das Gericht ist sehr schnell zubereitet, denn während der Reis kocht ist das Hähnchen auch schon fast fertig.

Mein schnelles Rezept sieht so aus:



Garlic Chicken mit Reis 2 Portionen

  • 2 Hähnchenbrüste
  • Pfeffer
  • Salz
  • Gewürzmischung für Geflügel 
  • 1 Esslöffel Stärkemehl
  •  
  • etwas Öl

  • 2 große Knoblauchzehen, fein gewürfelt
  • 2 Esslöffel Petersilie, fein gehackt (kann auch getrocknet sein)
  • 250 ml Brühe
  • etwas Stärke zum Binden
  • etwas Ahornsirup
  •  
  • Basmati Reis, eine kleine Tasse
  • Wasser, zwei kleine Tassen
  • 1 große Prise Salz

das Fleisch in grobe Würfel schneiden, mit den Gewürzen gut vermischen und alle Fleischwürfel mit Stärkemehl ummanteln.

In einer beschichteten Pfanne das Öl erhitzen und die Fleischwürfelrundherum golden anbraten. Aus der Pfanne nehmen. In das Bratenfett den Knoblauch einrühren, leicht anschwitzen, die Petersilie dazu geben, rühren und mit der Brühe ablöschen. Die Sauce aufkochen lassen, mit Stärke leicht binden und mit dem Ahornsirup und evtl. noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die angebratenen Fleischstücke zugeben, in der Sauce wenden und einen Deckel auflegen. Bei geringer Hitze einige Minuten leise durchköcheln lassen.

In der Zwischenzeit den Basmatireis kochen. Dafür 1 Teil Reis und 2 Teile Wasser mit dem Salz in einen hohen Topf geben, alles zum Kochen bringen. Dabei ab und an gut umrühren, damit sich der Reis nicht auf dem Boden festsetzt. 
Wenn alles kocht, den Herd ausschalten, nochmal gut rühren, den Deckel auflegen und darauf achten, dass der Reis nicht überkocht (deshalb der hohe Topf). Den geschlossenen Topf auf der heißen Herdplatte stehen lassen. Nach 15 Minuten hat der Reis das Wasser komplett aufgesogen, die Reiskörner sind gar und brauchen nur noch mit einer Gabel aufgelockert werden.

Ich hatte noch eingefrorenen Basmatireis im Froster, den hatte ich in der Zwischenzeit in der Mikrowelle erwärmt. Den Reis dann zusammen mit dem Fleisch und der Sauce servieren.










Mittwoch, 6. Juli 2022

blooming Onion oder Zwiebelblüte

Wenn bei uns gegrillt wird, dann gibt es ab und an auch eine leckere "blooming Onion" bzw. Zwiebelblüte zum Steak. Solche gebackene Zwiebeln (blooming onion) kennen wir aus den USA und nach langer Zeit hatten wir mal wieder Appetit auf diese leckeren Zwiebeln. In den USA werden sie meist in Backteig in Fett ausgebacken, so wollte ich sie aber nicht zubereiten. So kam ich auf eine andere Idee. . . seht selbst. Nun aber zum Rezept:




man nehme pro Person:
  • 1 dicke Zwiebel (Gemüsezwiebel)
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver
  • ein großes Ei
  • Paniermehl
  • etwas Öl
die Zwiebel schälen und den Strunk nicht abschneiden. Die Zwiebel "auf den Kopf" legen, der Wurzelansatz schaut nach oben. Nun mit einem scharfen Messer die Zwiebel mit 8 Schnitten vom Wurzelansatz nach unten einschneiden. Darauf achten, dass die Zwiebel am Wurzelansatz zusammen bleibt.

Das Ei mit etwas Salz, Pfeffer und Paprika würzen und verschlagen. Nun die Zwiebel in die Eimischung tauchen, bis alles gut vom Ei bedeckt ist. Dann die Zwiebel in Paniermehl wenden und tauchen, bis alles gut paniert ist. Den Vorgang eventuell noch einmal wiederholen, falls man eine dickere Kruste wünscht.

Eine Stück Alufolie zu einer Schale formen oder direkt eine Aluschale verwenden und diese etwas einölen. Die panierte Zwiebel in das Förmchen setzen und noch mit etwas Öl beträufeln.

Den Grill vorheizen, wenn er heiß ist, die Temperatur auf mittlere Hitze zurückschalten. Die Zwiebeln in der Form auf den Rost stellen, den Deckel schließen und in ca. 20 Minuten golden backen. Alternativ kann man die Zwiebelblüte auch in den heißen Backofen (ca. 175°C) schieben und dort golden backen.

Serviert werden die Zwiebelblüten zum Steak, Kotelette oder zur Grillwurst. Oder wie auf dem Foto mit Bratkartoffeln und Spiegelei. Man zupft ein Blättchen Zwiebel ab und taucht es in Sauce. Sehr gut schmecken sie mit einer leckeren BBQ - Sauce, Knoblauchsauce, Aioli oder Kräuterquark. Lasst es euch schmecken.



nun ab auf den Grill 



Mittwoch, 15. Juni 2022

herzhaftes Monkey Bread

Letzte Tage habe ich endlich mal Monkey Bread gebacken. Dieses "Bread" spukte mir schon lange durch den Kopf und wie das manchmal so ist, der Wille ist da, aber irgendwie kommt man nicht dazu oder hat es wieder aus den Augen verloren.

So war es bisher, aber jetzt hatte ich es endlich umgesetzt. Aber wie kam das Kind an seinen Namen? Monkey Bread ist wohl eine amerikanische Erfindung und eine Art Zupfbrot. Es wird meist aus süßem, klebrigem Hefeteig gebacken und es heißt wohl so, weil man es mit den Fingern abzupft, so wie es Affen auch tun würden. Das sagt zumindest das Internet. Aber wie das immer so ist, ein Name, 1000 Varianten. Mittlerweile wird es nicht nur süß gebacken, sondern auch herzhaft gefüllt. Es ist auch irgendwie eine gute Resteverwertung, alles was sich im Kühlschrank befindet und worauf man gerade Appetit hat, kann in dem Bread verbacken werden.

Ich habe jetzt mit Fertigteig aus dem Kühlregal mal eine herzhafte Variante ausprobiert. Bestrichen habe ich den Teig einfach mit Pesto und zusätzlich noch mit Käse und Oliven gefüllt. Ich hatte die Teigquadrate nicht zu Kugeln gerollt, sondern einfach nur gefaltet und dann in die Form gelegt. Heraus kam ein erstaunlich leckeres, gut aussehendes Zupfbrot. Durch die spezielle Gugelhupfform wurden die kleinen Häppchen wunderbar knusprig und braun. Man könnte es auch in einer Tarteform, Auflaufform oder Kastenform backen. Also nehmt was ihr habt und lasst euch dieses leckere Monkey Bread gut schmecken. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir in den Kommentaren schreibt, wie ihr euer Monkey Bread gebacken habt.

Das Monkey Bread schmeckt gut zum Aperitif, zu Wein und Bier, zu Gegrilltem, auf dem Buffet oder einfach so.



herzhaftes Monkey Bread 🐒

  • 1 Packung XXL - Pizzateig aus der Kühlung (550g)
  • 50 ml rotes Pesto
  • 50 ml grünes Pesto 
  • einige große Oliven, halbiert
  • etwas geraspelter Pizzakäse
  •  
  • gefettete Gugelhupfform
den Teig einige Minuten vor Verwendung aus dem Kühlschrank nehmen und den Ofen auf 190°C Umluft vorheizen.

Den Teig ausrollen und eine Hälfte mit dem roten Pesto gleichmäßig und bis zum Rand bestreichen, die andere Hälfte dann mit dem grünen Pesto bestreichen. Den Teig in gleichmäßige Quadrate schneiden (ca. 48 Stück), auf einige Quadrate jeweils eine halbierte Olive legen und den Rest mit dem geraspelten Käse bestreuen. 

Nun jedes Teigquadrat zu kleinen Päckchen "falten" und in die Gugelhupfform mit dem Teigschluss nach oben legen. Abwechselnd die Päckchen mit den Oliven, dem roten und dem grünen Pesto in der Form verteilen.

Die Form ins untere Drittel des Ofens stellen und alles in ca. 30 Minuten golden backen.

Einen Teller auf die Form legen, mit Backhandschuhen die Form samt Teller nehmen und wenden und schon kann serviert werden. Das Monkey Bread schmeckt lauwarm am besten und bei jedem Bissen, den man sich abzupft, wird man überrascht, mit was der Happen gefüllt ist.





Folgende Füllungen, egal ob herzhaft oder süß, schmecken bestimmt auch super lecker. Ich glaube, da werde ich demnächst noch mehr ausprobieren. . . 
  • Würstchen
  • Salami
  • Käsewürfel
  • Ketchup
  •  
  • Schmand
  • Blutwurstwürfel
  • geröstete Zwiebeln
  • Apfelstückchen
  •  
  • Butter
  • Zimt & Zucker
  • Apfel
  •  
  • Aprikosenmarmelade
  • Aprikosenwürfel




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