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Freitag, 7. März 2025

Rote Bete Bratlinge mit Apfel, Minze, Orange und Hüttenkäse

Mindestens ein Mal im Jahr gibt es bei uns seit einigen Jahren Rote Bete Bratlinge mit Apfel, Minze, Hüttenkäse und Orange. Sie haben nicht nur eine irre Farbe, sie schmecken auch unheimlich gut. Das Zusammenspiel von der erdigen Bete, dem fruchtigen Apfel, der Minze und der Orange ist einfach irre und eine regelrechte Geschmacksexplosion.

Dieses Mal hatte ich die Bratlinge nicht mit frischer Minze zubereitet, sondern mit Mintjelly aus dem Glas. Liebe Urlaubsbekannte hatten mir ein Glas aus Jersey mitgebracht. Und dieses Jelly war mega für die Bratlinge. Es schmeckte süß, wunderbar minzig mit einem Hauch Säure. Mein Mann fand das Jelly zu den Bratlingen nicht so lecker, aber mir schmeckte es sehr gut dazu.

Solltet ihr also mal irgendwo ein Glas Minzjelly bekommen, dann probiert es in den Bratlingen ruhig aus, es schmeckt super. Ansonsten nehmt bitte frische, kleingeschnittene Minze.



Rote Bete Bratlinge mit Apfel, Minze, Orange und Hüttenkäse ,   ca. 8 Stück

  • 2 mittlere Rote Bete Knollen (ca. 250 g vorgekocht und vacuumiert)
  • 1 dicker Apfel (z. B. Elstar), oder zwei kleine Äpfel
  • 2 kleine rote Zwiebeln

  • 200 g Hüttenkäse
  • ca. 2 Teelöffel Sahne-Meerrettich
  • Abrieb einer unbehandelte Orange 
  • 3 gehäufte Teelöffel "Mint Jelly" (aus dem Glas, Fertigprodukt) oder einige frische Minzblätter
  • 1 Ei, Gr. L 
  • ca. 100 g Paniermehl
  • Salz
  • Schwarzer Pfeffer
  • 1/2 Teelöffel Kurkuma

  • Olivenöl

  • Knoblauchsauce 

Den Apfel waschen, schälen und grob raffeln, ebenso die Bete raffeln, dann die Zwiebel fein würfeln. Bei Verwendung von frischer Minze diese fein hacken. 

Die Orange heiß abwaschen, die Schale mit einer feinen Reibe abreiben und den Saft auspressen. Den Saft zur Seite stellen.

Jetzt Bete, Apfel, Zwiebel mit dem Hüttenkäse und dem Meerrettich vermischen. Das Ei und die abgeriebene Orangenschale zugeben. Mit Salz und Pfeffer sowie Kurkuma würzen. Nun so viel Paniermehl unterrühren, bis alles leicht bindet. Alles abschmecken und evtl. mit allen Gewürzen nochmals nachwürzen.  Man soll leicht die Minze aber auch die Orange herausschmecken. 

Die Masse ca. eine halbe Stunde durchziehen lassen. Ist sie zu fest, noch etwas Orangensaft unterrühren. Sollte sie zu weich sein, noch mit etwas Paniermehl binden. Die Masse soll gut formbar aber auch nicht zu fest sein.

Das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, aus der Masse Bratlinge formen und diese in der Pfanne auf beiden Seiten golden braten. 

Wir essen dazu eine Knoblauchsauce oder Aioli. Frisch aus der Pfanne schmecken sie besonders gut, sollten aber welche übrig bleiben, dann schmecken sie auch kalt . . . 

Wer das Mintjelly in der Masse verarbeitet hat, der kann das Jelly noch dazu servieren. Zusammen mit der Knoblauchsauce schmecken die Bratlinge nochmal so gut.






Von der Masse zu den fertigen Bratlingen. Hier mit frischer Minze. 










Donnerstag, 9. Juni 2022

Spargelquiche mit Möhren und Hüttenkäseguss

Wie schön, es gibt immer noch frischen Spargel aus der näheren Umgebung. Wir haben einen bevorzugten Verkaufsstand vom hiesigen Spargelbauer in unserem Ort, wo wir immer morgens den frisch geernteten Spargel kaufen können. Er bietet nicht nur Handelsklasse I an, sondern auch Bruchspargel, Spargelspitzen, grünen Spargel und Spargel II.Wahl. Für dieses Gericht hier kann man ohne Probleme Spargelabschnitte oder Spargel der II.Wahl kaufen, denn er wird in gleichgroße Stücke geschnitten.

Einmal zur Spargelzeit essen wir ihn klassisch. Mit einem leckeren Schnitzel, Sauce Hollandaise und leckeren Kartoffeln. Aber auch als Quiche oder Tarte schmeckt Spargel sehr gut. Unten im Post habe ich euch noch einige leckere Spargelrezepte aufgeführt. So kann man die Spargelzeit so richtig genießen und kann zwischen verschiedenen Gerichten und Zubereitungen wählen.

Nun aber zu meiner Spargelquiche. Da ich ja gerne im Kühlschrank nachschaue, was sich da noch so alles in den Untiefen verbirgt, habe ich dieses Mal die Quiche mit Hüttenkäse gebacken. Auch Pizzakäse war noch da und Eiweiße und so beschloss ich, alle diese Zutaten zu verwenden. Heraus kam eine leckere Spargelquiche, sie ist genau so geworden wie ich es erhofft hatte. Sehr lecker. Aber als langjährige, erfahrene Managerin eines erfolgreichen, kleinen Familienunternehmens weiß man ja, was zusammen schmeckt oder schmecken könnte. Und wie ihr wisst, ich probiere ja auch gerne etwas aus. Die leckersten Gerichte entstehen ja oft durch Zufall. Und so habe ich das heutige Rezept auch gleich in den PC getippt, während die Quiche im Ofen brutzelte. Damit ich die genauen Schritte und Zutaten nicht vergaß. Geschmeckt hat die Quiche übrigens sehr gut.


Spargelquiche mit Möhren und Hüttenkäseguss, ca. 30 cm Tarteform

  • 1 Rolle Quiche- bzw. Tarteteig aus dem Kühlregal
  •  etwas Paniermehl (aus Graubrot *)
  • 100 g geraspelter Pizzakäse (z.B. Edamer und Mozarella)
  • ca. 1 kg Spargel
  • 2 dicke Möhren
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • 100 g  geraspelter Pizzakäse (z.B. Edamer und Mozarella)
  •  
  • 2 große Eier
  • 2 Eiweiß** (oder 1 weiteres, großes Ei)
  • 200 g Hüttenkäse
  • 2 Esslöffel gefrorene italienische Kräuter
  • Zitronensalz
  • Paprikapulver
  •  
  • etwas Paniermehl (aus Graubrot*)
den Teig ca. 10 Minuten vor Verwendung aus dem Kühlschrank nehmen, den Backofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen und eine Tarteform von ca. 30cm Durchmesser mit Backpapier belegen.

Den Spargel und die Möhren schälen und in 1cm lange Stücke schneiden. Beide Gemüse werden nicht vorgekocht und bleiben roh.

Den Teig in die Backform legen, den Boden mit etwas Paniermehl bestreuen und den ersten Teil des Käses darauf verteilen. Dann den Spargel und die Möhrenstücke darauf verteilen. Mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen. Als nächstes des restlichen Käse aufstreuen. 

Für den Guss die Eier mit dem Hüttenkäse und den Gewürzen ordentlich verquirlen und gleichmäßig über die Tarte geben. zuletzt noch etwas Paniermehl darüber streuen. Durch mein dunkles Paniermehl bekam die Quiche diese dunklen Sprenkler.
* wenn bei uns Graubrotreste oder allgemeine Brotreste übrig sind und sie keiner mehr essen mag, dann lasse ich sie gut durchtrocknen und mache daraus mit Hilfe meiner Küchenmaschine Paniermehl. Natürlich kann man auch gekauftes Paniermehl oder Semmelbrösel nehmen.

** ich hatte noch zwei Eiweiße im Kühlschrank und habe diese verwendet, ansonsten hätte ich ein weiteres Ei für den Guss genommen

Die Tarte in den vorgeheizten Backofen schieben, 2. Stufe von unten, und in ca. 30 - 40 Minuten golden backen. Zum Schluss mit einem Holzspieß die Stäbchenprobe machen, ob alles gut durchgebacken ist. Ansonsten die Quiche noch einige weitere Minuten im Ofen lassen, bis alles gestockt ist.




 und hier noch ein paar leckere Spargelgerichte:

Spargeltopf mit Kohlrabi, Kartoffeln, Möhren und Hackbällchen

Flammkuchen mit Spargel, Bärlauch und Schwarzwälder Schinken

Blätterteigpäckchen mit Spargel, Spinat und Parmaschinken

Grüne vegetarische Gemüsetarte (mit grünem Spargel)

eckige Tarte mit Spargel, Karotte und Zucchini

Spargel - Zucchini - Schinkenröllchen

Spargelpastete "Irmi"


Spargelspitzen - sind so zart, sie müssen nicht geschält werden





ein Foto vom Bamberger Markt aus dem Jahr 2018


Donnerstag, 14. April 2022

selbstgemachte Rote Bete - Kurkuma - Ravioli und Fagottini

Letztens hatte ich eine dicke Rote Bete in Bioqualität gekauft und wollte damit ein Rote Bete Carpaccio als kleines Abendessen zubereiten. Aber daraus wurde nichts, ich habe mit der Roten Bete Nudeln gezaubert. Die waren so lecker und hier ist das Ergebnis. 

Zugegeben, die rot-gelben Nudeln in der Tomatensauce sehen schon ein wenig "strange" und ungewöhnlich aus, aber sie waren unheimlich lecker.

Der Teig war schnell zubereitet, das Ausrollen klappte auch gut und die Füllung war ebenso schnell zusammengerührt. Nur das Falten und Formen der Ravioli und Hütchen nahm ein wenig Zeit in Anspruch. Aber es hat Spaß gemacht und vor allem, es hat sehr lecker geschmeckt. 

Die übrig gebliebenen Teigabschnitte habe ich dann zusammen durch die Maschine georgelt. Das ergab dann einen marmorierten Teig. Ich musste richtig grinsen, denn der Teig sah zuerst wie eine Roulade mit Senf aus . . . ich habe daraus dann Bandnudeln geschnitten.

Solltet ihr also mal Zeit und Lust haben, probiert meine bunten Nudeln doch mal aus, sie werden euch bestimmt ebenso gut schmecken wie uns.

Übrigens, die Rote Bete schmeckt nicht erdig durch. 










Rote Bete - und Kurkuma - Nudeln

  • 100 g fein geraspelte, rohe Rote Bete
  • 2 Eier, Gr. L
  • 2 1/2 Cup (= ca. 320 g ) Pizzamehl 00er
  •  
  • 1 Esslöffel Kurkuma Pulver
  • 1 Ei, Gr. L
  • 1 1/4 Cup (= ca. 160 g) Pizzamehl 00er
  • eventuell etwas Wasser
  •  
  • Mehl zum Bestreuen und Ausrollen
die Rote Bete schälen, fein raspeln und in der Mikrowelle für ca. 2 Minuten bei voller Leistung abgedeckt dünsten. Einige Minuten stehen lassen und dann mit den Eiern in einem Mixer/Thermomix o.ä. ganz fein schreddern bis feines Mus entstanden ist.
Das Mehl mit dem Mus mit Hilfe der Küchenmaschine gut verkneten. Der Teig sollte elastisch sein. In Folie einschlagen und mindestens 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Das Kurkumapulver mit dem Ei mixen, das Mehl zugeben. Sollte der Teig zu fest sein, noch etwas Wasser dazugeben und weiter kneten, bis es ein glatter, geschmeidiger Teig entstanden ist, ihn in Folie verpacken und ruhen lassen.

Ravioli - Spinatfüllung:
  • 85 g gehackter Tiefkühlspinat, gewogen nach dem Auftauen und Ausdrücken
  • 100 g Hüttenkäse
  • 1 Schalotte, sehr fein gehackt
  • 1 große Knoblauchzehe, sehr fein gehackt
  • Muskatnuss, Pfeffer, Salz
den aufgetauten und gut ausgedrückten Spinat mit dem Hüttenkäse und allen Gewürzen gut vermischen und pikant abschmecken.

Den jeweiligen Teig mit Hilfe einer Nudelmaschine portionsweise dünn ausrollen (bis Stufe 4 von 7). Dabei immer wieder leicht beidseitig bemehlen. Aus dem gelben Teig Streifen schneiden und auf dem roten Teigband nach Gutdünken auflegen und festdrücken, dann den wiederum bemehlten Teig auf Stufe 4  und dann nochmal auf Stufe 5 durchdrehen. 
Nun ist der Teig für die Ravioli fertig.

Nach und nach den ganzen Teig ausrollen bis Stufe 5.

Für die Ravioli ein Teigband auf die bemehlte Arbeitsplatte legen, etwas Spinatfüllung (ca. 1 Teelöffel) mit Abstand auf den Teig geben. Rund um die Füllung den Teig leicht anfeuchten, die andere Teigseite darüber klappen und die Zwischenräume um die Füllung gut festdrücken. Darauf achten, dass sämtliche Luft aus dem Teig gestrichen wird. Mit einem Ravioliausstecher die Ravioli ausstechen oder mit einem Teigrädchen ausradeln. Die fertigen Ravioli auf ein Küchentuch legen.

Wasser zum Kochen bringen, salzen und die Ravioli portionsweise hinein geben und ca. 4 Minuten leicht köcheln lassen. Wenn sie an der Oberfläche gut schwimmen, dann sollten sie fertig sein. Mit einem Schaumlöffel herausnehmen, abtropfen lassen und mit Sauce nach Wahl servieren. Guten Appetit.

die Hütchen (Fagottini) formt man folgendermaßen:
auf ein Nudelquadrat etwas Füllung geben und alle gegenüberliegenden Ecken zur Mitte falten und festdrücken. Die vier Seiten jeweils festdrücken. So entsteht das Hütchen. Sie werden ebenso wie die Ravioli gekocht.

wir hatten zu den Ravioli folgende Sauce:

pikante Tomatensauce mit Hüttenkäse:
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Schalotte, fein gewürfelt
  • 1 große Knoblauchzehe, fein gewürfelt
  • 1 Esslöffel Tomatenmark
  • ca. 300 ml passierte Tomaten
  • ca. 1 gehäufter Teelöffel Oregano 
  • ca. 1 Teelöffel getrocknete Pizzakräuter
  • Pfeffer und Salz
  • etwas gemahlenen Chili
  • 100 g Hüttenkäse
  •  
  • geriebener Parmesan
das Öl erhitzen, Zwiebel und Knoblauch anschwitzen. Tomatenmark dazu und anrösten. Dann die passierten Tomaten dazu geben, aufkochen lassen. Die Gewürze und auch den Hüttenkäse dazu geben, alles einmal aufkochen lassen, pikant abschmecken, fertig.

Die Ravioli und Hütchen mit der Sauce und etwas geriebenem Parmesan servieren. Guten Appetit.


vom Teig zur fertigen Pasta. Zur Erklärung des rechten, unteren Bildes . . . das ist keine "Roulade mit Senf", das sind die zusammen gekneteten und ausgerollten Teigreste. Dabei vermischten sich die Farben und bekamen eine Marmorierung. Ich habe die Nudeln anschließend zu Bandnudeln geschnitten (mittleres Foto).

Die Bandnudeln habe ich auf einem Küchentuch einen Tag trocknen lassen. Dabei habe ich sie ab und an gewendet. Anschließend habe ich sie in eine gut schließende Lock&Lock-Dose gegeben. Sie werden in den nächsten Tagen gekocht und verspeist.






hier noch mein Tipp mit dem Mehlzerstäuber 








Samstag, 19. Februar 2022

Spinat - Rucola - Parmesan - Nocken mit Salbeibutter

Leute, was war das heute ein leckeres Essen. Ich hab mal wieder ein neues Rezept ausprobiert. Mein Mann fand dieses in irgendeiner Zeitschrift und da wir schon beim Lesen Appetit bekamen, haben wir es direkt ausprobiert und ich hab's wie so oft etwas abgeändert . . .  Die Spinat - Rucola - Parmesan - Nocken mit Salbeibutter sind ein sehr leckeres Essen, kein Mensch vermisst da Fleisch und sättigend war es auch. Wir beide waren ganz begeistert. Jede Zutat schmeckte man heraus und so viel Arbeit wie man erst meinen könnte, war es letztlich auch nicht.
Und so werden die Nocken gekocht:



Spinat - Rucola - Parmesan - Nocken mit Salbeibutter   4 Portionen

  • 450 g Blattspinat (gerne auch gefrorenen)
  • 170 g Rucola
  • 200 g Hüttenkäse
  • 100 g Parmesan am Stück
  • 2 Eigelb
  • 2 Eier
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • 100 g Dinkelmehl 630er (evtl. etwas mehr)

  • 5 frische, größere Salbeiblätter
  • 50 g Butter

In einem breiten Topf Spinat und Rucola in kochendem Salzwasser blanchieren, kalt abschrecken, gut ausdrücken und fein hacken. Nimmt man gefrorenen Spinat, diesen einfach auftauen und kräftig ausdrücken und dann fein hacken. Ich habe ihn nicht extra blanchiert.

Parmesan fein reiben. Den Hüttenkäse und 60 g Parmesan sowie Eier und Eigelbe dazugeben. Mit Salz, Pfeffer und Muskat kräftig würzen und alles gut verrühren. Dann das Mehl untermischen.

Von der Masse mit zwei nassen Esslöffeln kleine Portionen abstechen und zu Nocken formen. Einen Probekloß kochen. Zerfällt er, dann noch etwas mehr Mehl untermischen.

In der Zwischenzeit die Butter zerlassen und den Salbei darin 10 Minuten ziehen lassen und dann herausnehmen.

In reichlich leicht siedendem Salzwasser die Nocken in ca. 6 Min. gar ziehen lassen. Sind sie gar, schwimmen sie an der Oberfläche. Mit einer Schöpfkelle herausnehmen und abtropfen lassen.

Zum Servieren die abgetropfte Nocken mit Salbeibutter beträufeln und mit dem restlichen Parmesan bestreut servieren. 

Guten Appetit!










Samstag, 5. Februar 2022

Pastasauce mit Datterini, Speck, Hüttenkäse und Wodka

Wir hatten mal wieder Lust auf leckere Pasta und ich hatte auch Lust auf Kochen, da hab ich doch glatt mal wieder etwas ausprobiert. 

Im Kühlschrank waren ein paar Sachen, die noch verbraucht werden wollten. Zum Beispiel Möhren. Eine angefangene Packung passierte Tomaten (ich brauchte etwas davon für eine selbstgemachte Pizza) war auch noch da, dann etwas Speck und noch knapp eine halbe Packung Hüttenkäse. Der Parmesanrest war auch schon so fest geworden, dass ich ihn nur in kleine Stücke mit dem Messer brechen konnte. Und so fand alles seinen Weg in die neu kreierte Sauce. Von der bin ich übrigens ganz begeistert. Sie war so cremig, fruchtig, hatte Biss (durch die Möhrenwürfelchen) und war schön pikant. 

Die Sauce schmeckt übrigens auch ohne Hüttenkäse, ich hatte sie vorher probiert und schon für sehr gut befunden, aber mit dem Hüttenkäse wurde sie noch etwas cremiger. Sahne, Frischkäse oder Ricotta wäre auch eine Option gewesen.

Nun aber zum Rezept, die Sauce entstand folgendermaßen:




mega leckere Pastasauce mit Datterini, Speck, Hüttenkäse und Wodka  , 4 Portionen

  • 50 g Guanciale, Pancetta oder leicht geräucherter Speck
  • 1 dicke Zwiebel, fein gewürfelt
  • 2 dicke Knoblauchzehen, fein gewürfelt
  • 2  mittlere Möhren, fein gewürfelt
  • 300 g Datterini (Datteltomaten), halbiert
  • 300 g passierte Tomaten aus der Packung
  • 2 gehäufte Teelöffel Oregano
  • 1 gehäufter Teelöffel italienische Kräuter
  • etwas Paprikapulver
  • Salz und frisch gemahlener Schwarzer Pfeffer
  • 50 ml Wodka
  • 1 gehäufter Esslöffel fein gehackter Parmesan

  • 100 g  Hüttenkäse (oder Ricotta)
  • eventuell nochmal Pfeffer und Salz
  • etwas gemahlene Chilischote aus der Mühle
  •  
  • 350 g Pasta nach Wahl (z.B. kleine Penne, Casareccia, Gnocchetti Sardi) 
den Speck fein würfeln und im Topf auslassen. Die Zwiebel dazu geben und golden anrösten, dann den Knoblauch dazu geben und ebenso anschwitzen. Die Möhrenwürfelchen dazu geben und untermischen. Dann die halbierten Datterini und die passierten Tomaten dazu geben. Oregano, Kräuter, Salz, Pfeffer, Paprika, Wodka und Parmesan untermischen. Alles gut verrühren, Deckel auflegen und auf kleiner Flamme ca. 10 Minuten leise köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Pasta nach Packungsanleitung in Salzwasser al dente kochen und abgießen. 

Unter die Sauce zuletzt den fein krümeligen Hüttenkäse unterrühren, mit Pfeffer, Salz und Chili pikant abschmecken. Die abgegossenen Nudeln mit der Sauce gut vermischen und schon kann serviert werden. Guten Appetit.

  • mein Tipp: wir hatten einen Teil der Sauce sofort gegessen, die andere Hälfte habe ich für das nächste Mal eingefroren.



😋😋😋




😋😋😋




😋😋😋




Samstag, 6. November 2021

Cannoli mit Pistazien

Wenn man in Italien ist, dann geht kein Weg an Cannoli vorbei. Diese wahnsinnig leckere Nascherei solltet ihr auf jeden Fall auch probieren, falls ihr sie noch nicht kennen solltet. Man bekommt sie in guten Bäckereien und Cafés. Gut gekühlter Teig wird um Edelstahlförmchen geformt und in Öl knusprig ausgebacken. Nach dem Auskühlen werden sie mit einer cremigen Ricottacreme gefüllt und sofort serviert. 

Diese kleinen, gefüllten Röhrchen (Cannolo, Mehrzahl Cannoli) stammen ursprünglich aus Sizilien und wurden früher zur Fastenzeit gebacken. Heutzutage bekommt man dieses leckere Gebäck das ganze Jahr über in ganz Italien.

Im Urlaub hatten wir in einer Bäckerei Cannoli gesehen und uns welche gegönnt. Wahnsinn, wie lecker die waren. Sofort stand für mich fest, die werde ich zu Hause ausprobieren. Gesagt, getan. Im Internethandel hatte ich mir zylinderförmige Edelstahlröhrchen für Cannoli bestellt und sofort Cannoli gebacken. Schön ist, dass man das Gebäck an sich schon ein paar Tage vorher backen und in einer Blechdose gut aufheben kann. Denn man soll sie erst kurz vor dem Verzehr mit der Ricottafüllung füllen, ansonsten würden sie weich werden. Auch die Füllung lässt sich gut vorbereiten. Oder man muss das Gebäck vorher noch innen mit geschmolzener Schokolade auskleiden, dann kann die Füllung den Teig nicht so schnell durchweichen.



Cannoli mit Pistazien,   ca. 16 Stück

  • 250 g Dinkelmehl (630er) oder Weizenmehl (405er)
  • 30 g Puderzucker
  • 50 g Butter 
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 1 Ei
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 1 Teelöffel Kakaopulver
  • 30 ml Weißweinessig
  • ca. 30 ml Marsala (oder Rotwein)

  • 1 Eiweiß
  • neutrales Pflanzenöl
  •  
  • Cannoli-Formen (Edelstahlhülsen, ca. 12cm lang und 2,5cm im Durchmesser. Die Hülsen dürfen nicht zugeschweißt sein und müssen der Länge nach eine offene Kante haben, dass man sie etwas zusammendrücken kann)

die trockenen Zutaten sieben und gut mischen. Dann aus allen Zutaten einen geschmeidigen Teig kneten. Ist der Teig zu fest, noch etwas Marsala dazu geben.
Den Teig flach drücken und in Folie eingeschlagen mindestens eine Stunde (oder über Nacht) im Kühlschrank gut durchkühlen lassen.

Die Cannoli - Formen rundherum mit etwas neutralem Speiseöl leicht einölen. Das geht am besten mit geölten Händen . . . 

Den Teig portionsweise ganz dünn ausrollen und Kreise von 10cm ausstechen. Den Teigkreis leicht überlappend um die Cannoli-Form legen. Die Überlappung mit Eiweiß bestreichen und den Teig gut zusammendrücken. 

Das Öl in einem Wok (oder einer Fritteuse oder hoher Topf) auf 175°C erhitzen. Die Temperatur mit einem Thermometer oder Holzstäbchen prüfen. Am Holzstäbchen sprudelt es, wenn das Öl heiß genug ist.

Die Cannoli nacheinander portionsweise ausbacken und auf einem Küchenkrepp auskühlen lassen. Das Röhrchen erst nach dem Auskühlen leicht zusammen drücken und mit einer leichten Drehbewegung vorsichtig aus dem Cannolo herausdrehen. Achtung, wenn sie sehr dünn sind, dann können sie sehr leicht zerbrechen.

mein Tipp: sollten die Cannoli nach dem Ausformen innen noch etwas weich und nicht so richtig durchgebacken sein, dann die Röllchen noch im Backofen bei 180°C einige Minuten nachbacken. 

Die Cannoli können ohne Probleme schon einige Tage vor dem Verzehr gebacken werden. Man hebt sie am besten in einer Blechdose auf. Die Cannoli erst vor dem unmittelbaren Servieren füllen. So bleiben sie schön knusprig und weichen nicht durch.

für die Füllung:

  • 400 g Ricotta  
  • ca. 80 g Zucker
  • gehackte, ungesalzene Pistazien
  • Puderzucker
Ricotta und Zucker mit dem Handmixer gründlich mixen, bis der Zucker sich aufgelöst hat und die Creme ganz glatt ist. Die Creme abschmecken, eventuell nachsüßen, etwas fein gehackte Pistazien untermischen und die Füllung gut durchkühlen lassen.

Die Füllung in einen Spritzbeutel geben oder einen kleinen, schmalen Löffel nehmen und die Cannoli beidseitig mit der Creme befüllen. Die Enden in fein gehackte Pistazien tauchen und die fertigen Cannoli mit Puderzucker bestreuen. Sofort servieren.



" Holy Cannoli "


von den Teigrohlingen bis zu den servierfertigen Cannoli



Leckerei in Südtirol: große Spitzbuben (ca. 10 cm ) und Cannoli. Gut verpackt zum Mitnehmen.





💝😋💝



💝😋💝

Donnerstag, 22. April 2021

homemade Kürbisravioli mit Bärlauch - Sößchen

Wenn man schon nicht in Urlaub fahren und sich kochtechnisch mal so richtig verwöhnen lassen kann, dann muss man selber tätig werden. 

So habe ich jetzt leckere Kürbisravioli mit einem sensationell einfachen Bärlauch-Sößchen zu Hause gekocht. Im Froster war noch etwas Nudelteig (ca. 200g) und Kürbispüree. Daraus entstanden nun leckere Raviolis. Außerdem ist jetzt Bärlauchzeit und die habe ich zum Anlass genommen, daraus noch ein kleines Sößchen zu kochen. 

Und hier sind nun meine Kürbisravioli mit cremiger Bärlauchsauce. Das Gericht war einfach lecker und ist schneller zubereitet als gedacht. Wer den Nudelteig nicht selber machen möchte, der kann ohne Weiteres auf fertigen Nudelteig aus dem Kühlregal zurückgreifen.


Kürbisravioli mit Bärlauch - Sößchen

homemade Kürbis - Ravioli 2 Portionen

Nudelteig: *
  • 200 g Pastamehl 00er
  • 2 Ei Gr. M
  • 1 Teelöffel Kurkuma gemahlen
  • 1 größerer Schuss natives Olivenöl
aus allen Zutaten einen glatten Nudelteig kneten und ihn in Folie gewickelt mindestens 30 Min. ruhen lassen. Ich nehme dazu einen Minihacker um den Teig herzustellen. Das geht ruckzuck und man braucht nur noch kurz den krümeligen Teig zusammenkneten. Dann ab in die Folie und ruhen lassen.

*mein Tipp: wer sich die Arbeit mit dem Nudelteig sparen möchte, der kann natürlich auch gekauften Nudelteig (Fa. Bürger) aus dem Kühlregal nehmen. In dem Fall sind es ca. 200 g Fertigprodukt für dieses Rezept.

Kürbisfüllung (ausreichend für 2 Portionen Nudelteig)
  • 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Schuss Olivenöl
  • 200 g Hokkaido-Kürbisfleisch, gewürfelt
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • 1 Eigelb
  • 3 Esslöffel geriebener Parmesan
das Olivenöl erhitzen, die Zwiebel golden anschwitzen und den Kürbis dazu geben. Einen kleinen Schuss Wasser zugeben und alles ca. 20 Minuten weich dünsten.

Den Kürbis mit einer Gabel fein zermusen und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Ist alles nur noch lauwarm, ein Eigelb zur Bindung unterrühren, ebenso den Parmesan.

Den Nudelteig* mit Hilfe der Nudelmaschine dünn ausrollen (Stufe 6 von 7 Stufen). Kleine Häufchen auf den Teig setzen, eine Nudelplatte darüber legen, die Luft vorsichtig herausdrücken und Ravioli ausradeln oder ausstechen. Die fertigen Ravioli dann auf ein Küchentuch legen.

Salzwasser zum Kochen bringen, die Ravioli einlegen und leise simmernd einige Minuten köcheln lassen. Wenn sie an die Oberfläche steigen, dann sind sie schon gar. Abgießen und mit Sauce servieren.

Bärlauch - Sößchen
  • 1 Esslöffel natives Olivenöl
  • 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Teelöffel Mehl
  • 1 großer Schuss Weißwein
  • 100 ml Sahne
  • Wasser
  • ca. 3 - 4 Esslöffel Parmesan, fein gerieben
  • Pfeffer, Salz
  • fein gehackte, frische Bärlauchblätter
das Olivenöl erhitzen und die Zwiebelwürfelchen leicht golden dünsten. Das Mehl einrühren und alles mit dem Wein ablöschen. Die Sahne dazu geben und so viel Wasser, dass eine sämige Sauce entsteht. Dann den Parmesan hineingeben und auflösen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zuletzt gibt man noch die fein gehackten Bärlauchblätter dazu. 

Die Ravioli in einen vorgewärmten Teller geben und mit der Sauce überziehen. Nach Wunsch noch mit geraspeltem Parmesan bestreuen. Guten Appetit.




😋😋😋


Herstellung des Nudelteiges

😋😋😋


Ravioliherstellung mit Spinat-Ricotta-Füllung

😋😋😋




😋😋😋


Mittwoch, 13. Januar 2021

vegetarische Rote Bete - Apfel - Ricotta - Bratlinge

Heute habe ich ein Rezept wieder hervorgekramt, was ich schon seit drei Jahren jeden Winter koche. Sobald ich wunderbare Bio - Orangen und Rote Bete im Laden sehe, dann nehme ich sie mit und dann gibt es diese leckeren, vegetarischen Rote Bete Bratlinge mit Apfel, Ricotta, Meerrettich, Orangen und frischer Minze. 

Die rosa Bratlinge sehen schon sehr abgefahren aus. Die groben Bete Raspel bleiben schön knackig und frisch, der Apfel macht alles schön saftig, man schmeckt aber auch sehr gut den Hauch von Minze, Orange und Meerrettich heraus. Einfach toll und sehr harmonisch. Die Bratlinge sind mal etwas ganz anderes. Sehr gut hat schmeckt uns eine Knoblauchsauce dazu.


Rote Bete - Apfel - Ricotta Bratlinge,   ca. 8 Stück

  • 1 dicke Rote Bete Knolle
  • 1 dicker Apfel (z. B. Elstar), oder zwei kleine Äpfel
  • 2 kleine rote Zwiebeln
  • 250 g Ricotta 
  • ca. 2 Teelöffel Sahne-Meerrettich
  • 1 unbehandelte Orange
  • einige frische Minzblätter
  • 1 Ei, Gr. L 
  • ca. 100 g Paniermehl
  • Salz
  • Pfeffer

  • Olivenöl

  • Knoblauchsauce 

die Bete und den Apfel waschen, schälen und grob raffeln, die Zwiebel fein würfeln, die Minze fein hacken. 

Die Orange heiß abwaschen, die Schale mit einer feinen Reibe abreiben und den Saft auspressen. 

Jetzt Bete, Apfel, Zwiebel mit dem Ricotta und dem Meerrettich vermischen. Das Ei zugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Nun so viel Paniermehl unterrühren, bis alles leicht bindet. Die abgeriebene Orangenschale und den Saft unterrühren. Alles abschmecken und evtl. mit allen Gewürzen nochmals nachwürzen.  Man soll leicht die Minze aber auch die Orange herausschmecken. Wenn die Masse zu dünn ist noch etwas Paniermehl unterrühren. Die Masse soll gut formbar aber auch nicht zu fest sein.

Das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, aus der Masse Bratlinge formen und diese in der Pfanne auf beiden Seiten golden braten. 

Dazu passt sehr gut ein Salat und auch eine Knoblauchsauce oder Aioli. Frisch aus der Pfanne schmecken sie besonders gut, sollten aber welche übrig bleiben, dann schmecken sie auch kalt . . . 


jetzt fehlen noch die Orangenschale und die Minze, dann alles gut mischen und abschmecken. 
Zu Bratlingen formen und in der Pfanne werden sie golden gebacken, guten Appetit-



mit einer Aioli oder Knoblauchsauce schmecken sie besonders gut








Dienstag, 19. März 2019

rosa Rote Bete Bratlinge mit Knoblauchsauce

Wie ihr ja alle wisst, ich probiere gerne etwas Neues aus. Schon letztes Frühjahr habe ich folgendes Rezept ausprobiert und für sehr gut befunden. Es sind rosa Rote Bete Bratlinge, die ich mit Apfel, Minze, Orange, Meerrettich, Zwiebel und dieses Mal aber mit Hüttenkäse pikant abgeschmeckt habe. 
Die rosa Bratlinge sehen schon sehr abgefahren aus und die rohe Masse schmeckt schon sehr gut. So ist es natürlich auch bei den fertigen Bratlingen. Die groben Bete- und Apfelraspel sind schön knackig und frisch, man schmeckt aber auch sehr gut den Hauch von Minze, Orange und Meerrettich heraus. Einfach toll und sehr harmonisch. Die Bratlinge sind mal etwas ganz anderes. Sehr gut schmeckt dazu eine Knoblauchsauce. Dieses leichte Mittagessen ist schon etwas ausgefallenes und es eignet sich auch sehr gut als kleine Vorspeise. 


rosa Rote Beete Bratlinge mit Knoblauchsauce

rosa Rote Bete Bratlinge ,  4 Portionen, ca. 7 Stück
  • 1 dicke Rote Bete Knolle, Bioqualität
  • 1 dicker Apfel (z. B. Elstar oder Boskoop)
  • ca. 100 g Paniermehl
  • 1 Ei 
  • 200 g körniger Frischkäse (Hüttenkäse) 
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 unbehandelte Orange **
  • 1 Zweig frische Minzblätter
  • 2 Teel. Sahne-Meerrettich
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl

  • Knoblauchsauce 

die Bete und den Apfel waschen, schälen und grob raffeln, die Zwiebel fein würfeln, die Minze fein hacken. Die Orange heiß abwaschen, die halbe Schale** abreiben und den Saft auspressen. Jetzt Bete, Apfel, Zwiebel mit dem Hüttenkäse und dem Meerrettich vermischen. Das Ei zugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Nun so viel Paniermehl unterrühren, bis alles leicht bindet. Die abgeriebene Orangenschale und etwas Saft unterrühren. Alles abschmecken und evtl. mit allen Gewürzen nochmals nachwürzen.  Man soll leicht die Minze aber auch die Orange herausschmecken. Wenn die Masse zu dünn ist noch etwas Paniermehl unterrühren. Die Masse soll gut formbar aber auch nicht zu fest sein.

Das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, aus der Masse Bratlinge formen und diese in der Pfanne auf beiden Seiten golden braten. 

Dazu passt sehr gut ein Salat und auch eine Knoblauchsauce oder Aioli.

Übrigens, die Bratlinge schmecken auch kalt . . . es blieben zwei übrig und die haben wir abends kalt gegessen


hier brutzeln sie in der Pfanne, unten rechts ist der Bratling schon fast fertig





** aus der restlichen Orangenschale kann man sehr gut Orangenzucker oder Orangensalz selber herstellen. Dazu einfach den Abrieb mit Zucker (oder Salz) vermischen und in ein gut schließendes Glas geben. So hat man jederzeit Orangenzucker (Orangensalz) zur Hand. Er ist sehr gut bei Desserts oder Kuchen, wo auch etwas Orangenschale benötigt wird.





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Sonntag, 25. Februar 2018

Rote Bete - Ricotta Bratlinge

Wie ihr ja alle wisst, ich probiere gerne etwas Neues aus. Ich hatte vor ein paar Tagen im Internet ein sehr ansprechendes Video gesehen. Es wurde gezeigt, wie man leckere Rote Bete-Ricotta Bratlinge  herstellt. Natürlich habe ich mir direkt das Rezept angeschaut. Es las sich schon so lecker, aber auch ausgefallen, dass ich die Zutaten direkt auf meine Einkaufsliste geschrieben habe. Mich reizte das Zusammenspiel von Rote Bete, Minze, Orange und Ricotta.
Freitag Mittag habe ich sie dann zubereitet. Ich war sehr erstaunt, wie schnell dieses Mittagessen fertig war. Die rosa Bratlinge sahen schon sehr abgefahren aus und die rohe Masse schmeckte schon sehr gut. So war es natürlich auch bei den fertigen Bratlingen. Die groben Bete Raspel waren schön knackig und frisch, man schmeckte aber auch sehr gut den Hauch von Minze, Orange und Meerrettich heraus. Einfach toll und sehr harmonisch. Die Bratlinge sind mal etwas ganz anderes. Sehr gut hat uns eine Knoblauchsauce dazu geschmeckt. Dieses leichte Mittagessen wird es bei uns auf jeden Fall des öfteren geben, ich habe es in meine Rezeptsammlung aufgenommen. Es eignet sich auch sehr gut als kleine Vorspeise. Das obige Originalrezept habe ich etwas abgewandelt, es sieht wie folgt aus:




Rote Bete-Ricotta Bratling  4 Portionen
  • 1 dicke rote Bete Knolle
  • 1 dicker Apfel (z. B. Elstar)
  • ca. 100 g Paniermehl
  • 1 Ei 
  • 250 g Ricotta 
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 unbehandelte Orange
  • einige frische Minzblätter
  • 2 Teel. Sahne-Meerrettich
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl
  • Knoblauchsauce 

die Bete und den Apfel waschen, schälen und grob raffeln, die Zwiebel fein würfeln, die Minze fein hacken. Die Orange heiß abwaschen, etwas Schale abreiben und den Saft auspressen. Jetzt Bete, Apfel, Zwiebel mit dem Ricotta und dem Meerrettich vermischen. Das Ei zugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Nun so viel Paniermehl unterrühren, bis alles leicht bindet. Etwas abgeriebene Orangenschale und etwas Saft unterrühren. Alles abschmecken und evtl. mit allen Gewürzen nochmals nachwürzen.  Man soll leicht die Minze aber auch die Orange herausschmecken. Wenn die Masse zu dünn ist noch etwas Paniermehl unterrühren. Die Masse soll gut formbar aber auch nicht zu fest sein.
Das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, aus der Masse Bratlinge formen und diese in der Pfanne auf beiden Seiten golden braten. 
Dazu passt sehr gut ein Salat und auch eine Knoblauchsauce oder Aioli.

übrigens, die Bratlinge schmecken auch kalt . . . es blieben zwei übrig und die haben wir abends kalt gegessen


                            vor dem Braten,                                          hier sind sie schon fast fertig gebraten








Sonntag, 21. Januar 2018

Spinat - Ricotta - Ravioli mit Sahnesößchen

Ab und zu gibt es bei uns auch mal selbstgemachte Ravioli mit einem leckeren Sahnesößchen. Habe ich viel Zeit, dann stelle ich den Nudelteig selber her, wenn nicht, dann nehme ich frischen Nudelteig aus der Kühltheke. Das geht genauso gut und schmeckt ebenso. 
Letztens wollten wir mal wieder leckere, selbstgemachte Ravioli essen, die gab es schon so lange nicht mehr. Dieses Mal habe ich fertigen Teig verwendet und die Ravioli wie folgt gefüllt. Dazu gab es dann ein schnelles Parmesan - Sößchen. Das ist wirklich schnell gemacht und sehr lecker. Meinem Mann und mir hat es jedenfalls sehr gut geschmeckt.
Es wurden allerdings so viele Ravioli, dass ich noch einige direkt nach dem Füllen eingefroren habe. Dafür die Ravioli einzeln einfrieren. Das geht am besten, wenn man sie nebeneinander und mit etwas Abstand in eine große, flache Dose legt, darüber Backpapier oder Klarsichtfolie legt und die nächste Schicht auflegt. So fortfahren, bis alle Ravioli verpackt sind. Dose schließen und einfrieren. Bei Bedarf die gefrorenen Ravioli entnehmen und direkt ins kochende Salzwasser geben und einige Minuten kochen lassen.
Lecker als Hauptgericht oder auch als feine, kleine Vorspeise.




Spinat - Ricotta - Ravioli
  • 1 Packung frischer Nudelteig aus der Kühltheke
  • 300 g Blattspinat aus der Tiefkühltruhe
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • Pfeffer, Salz
  • frisch geriebene Muskatnuss
  • 200 g Ricotta oder Hüttenkäse
  • ein verschlagenes Ei
den Blattspinat auftauen lassen, ausdrücken und ganz fein hacken. Die Schalotte fein würfeln und den Knoblauch fein reiben. Den Spinat mit der Zwiebel und dem Knoblauch gut mischen, kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und den Ricotta untermischen. Etwas verschlagenes Ei dazu geben, alles gut mischen und würzig abschmecken.
Den Nudelteig auslegen, einen Teelöffel Spinatmasse mit Abstand darauf legen. Etwas verquirltes Ei um die Masse streichen und eine Nudelplatte darüber legen. Den Teig andrücken und darauf achten, dass sich keine Luft darin befindet. Mit einem Ravioli-Ausstecher nun Ravioli ausstechen oder in kleine Quadrate/Rechtecke schneiden und die Ränder festdrücken. Die gewünschte Menge Ravioli kochen, den Rest wie oben beschrieben einfrieren.

Einen Topf mit Salzwasser zum Sieden bringen, die frischen Ravioli hineingeben und leicht simmernd einige Minuten kochen lassen, bis die Ravioli an die Oberfläche steigen. Mit einem Schopflöffel herausnehmen, abtropfen lassen und mit einem Sahnesößchen servieren. Wie z.B. dieses Sößchen hier: 

Parmesan - Sahnesößchen
  • 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gerieben
  • 1 Schuss Weißwein
  • 200 ml Sahne
  • ca. 3 - 4 Eßl. Parmesan, fein gerieben
  • Pfeffer, Salz
  • fein gehackte, frische Basilikumblätter*

die Zwiebelwürfelchen leicht golden dünsten, den Knoblauch dazugeben, mit Wein ablöschen. Die Sahne dazu geben, dann den Parmesan hineingeben und auflösen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und evtl. die Sauce ein wenig reduzieren lassen. Wer möchte gibt zuletzt noch die fein gehackten Basilikumblätter dazu. Die Ravioli in einen vorgewärmten Teller geben und mit der Sauce überziehen.

Da kann man nur noch guten Appetit wünschen.

* wer möchte gibt noch Basilikum dazu. Tipps zum Basilikum findet ihr hier: "Basilikum für den Vorrat"


die Nudelplatte wird gefüllt und mit Ei bestrichen 


zusammenklappen und mit einem Ravioli-Ausstecher den Teig festdrücken


fertig sind die Ravioli - ab ins kochende Wasser und schon kann das Schlemmen beginnen
oder man friert sie ein wie oben beschrieben