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Dienstag, 2. Juni 2026

Bitter Lemon Sirup

Letzte Tage hatte ich euch das Rezept eines sehr saftigen, fruchtigen und aromatischen Bitter Lemon Cakes vorgestellt.

Bei diesem Kuchen bleiben Reste der gekochten Zitronen übrig, die ich noch nicht direkt wegwerfen wollte. Da kam mir eine Idee sie noch zu verwenden.

Ich habe die Reste einfach noch mit einem halben Liter Wasser und 50 g Zucker zusammen aufgekocht und noch einige Zeit leise köcheln lassen. Ich wollte noch recht viele Aromen aus den Schalenrückständen heraus holen. Und das hat halbwegs geklappt.

Dann habe ich den entstanden Sirup durch ein Sieb gegossen und in ein Gefäß gefüllt. Je nach Geschmack kann man sein Wasser mit diesem Sirup nun aromatisieren und enthält so noch nebenbei ein leckeres Getränk.

Die ausgekochten Zitrusrückstände sind dann wirklich für den Müll.


500 ml Sirup sind aus den Resten dabei entstanden.


Bitter Lemon Sirup

  • Reste der gekochten und ausgedrückten 3 Zitronen vom Cake
  • 500 ml Wasser
  • 50 g Zucker


Alle Zutaten einige Minuten köcheln lassen, dann alles durch ein Sieb gießen bzw. passieren, fertig ist der Sirup.

Mit Wasser nach Wunsch einfach verdünnen und genießen. Prost.


Links die gekochten Zitronen für den Cake, mittig sind sie schon püriert und rechts passiert (mit dem Zitronenrest im Sieb).


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Freitag, 29. Mai 2026

Bitter Lemon Cake

Zitronenkuchen ist immer lecker, er schmeckt schön frisch und fruchtig. Dieses Mal habe ich aus leckeren, saftigen Zitronen mal einen Bitter - Lemon - Cake gebacken. Und das ganz ohne Mehl. Einfach mit Zitronen, Eiern, Zucker und gemahlenen Mandeln wurde der Kuchen gebacken. 

Der Kuchen ist der Knaller geworden, wie ich finde. Ich fand ihn wahnsinnig lecker, so saftig und herrlich bitter lemon - zitronig. Besonders erfrischend ist er, wenn man ihn im Kühlschrank durchkühlt. So hält er sich auch locker einige Tage.

Wie das geht und wie man zum Bitter Lemon - Geschmack kommt, lest ihr hier im folgenden Rezept. Ich bin schon gespannt, wie euch der Kuchen schmeckt, wenn ihr ihn nachbacken solltet.


Er sieht so unspektakulär aus, ist aber eine geschmackliche Überraschung, wie ich finde.


Bitter - Lemon - Cake (für eine 26er Springform) 

  • 3 Bio - Zitronen, mittelgroß
  • 150 ml Wasser
  •  
  • 4 Eier Gr. M
  • 175 g Zucker
  • 1 Prise Zitronensalz

  • 175 g gemahlene Mandeln/ Mandelmehl *
  • 1/4 Teelöffel Natron (z.B. Kaiser Natron)
  •  
  • Puderzucker zum Bestreuen
* ich hatte nur ganze Mandeln mit Schale, die ich in kochendes Wasser für ca. 15 Minuten eingelegt habe. Die Mandeln abgießen und mit kaltem Wasser abspülen. Die Schale ist dann ganz schrumpelig weich und kann leicht mit den Fingern abgeschnippt werden. Die geschälten Mandeln werden dann in einem Thermomix/FoodProzessor o.ä. fein gemahlen.

Die Zitronen heiß abwaschen und mit 150 ml Wasser in einen Topf geben, zum Kochen bringen, Deckel auflegen und auf kleiner Flamme eine Stunde köcheln lassen. Dabei bitte darauf achten, dass der Deckel gut schließt und kein Wasserdampf aus dem Topf entweicht. 

Die Zitronen etwas abkühlen lassen, halbieren und die Kerne entfernen. Jetzt alles mit einem Mixstab/Zauberstab fein pürieren. Je feiner desto besser. Die Zitronenmasse dann durch ein Sieb streichen bis nur noch der nicht brauchbare Rückstand der Zitronen im Sieb übrig bleibt. Das Passierte ganz abkühlen lassen. Das kann man schon einen Tag vorher erledigen.

Wenn der Kuchen gebacken werden soll, den Backofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Die Eier mit dem Zucker und der Prise Salz schön schaumig rühren bis eine helle, luftige Masse entstanden ist. Die Zitronenpaste zugeben und alles gut vermischen. Dann die Mandeln mit dem Natron mischen und ebenso unterrühren.

Eine Springform mit Backpapier auslegen oder bei Verwendung einer Tarteform diese mit einem Blatt Backpapier auslegen und einen Edelstahl-Backrahmen hineinstellen. Jetzt die Masse einfüllen und glattstreichen. 

Die Form in die Mitte des vorgeheizten Backofens stellen und ca. 40 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen testen, ob der Kuchen innen nicht mehr klebt. 

Wenn der Kuchen komplett ausgekühlt ist, ihn vor dem Verzehr mit Puderzucker bestreuen. Er ist so saftig, er hält sich locker einige Tage frisch.



Servieridee für den Cake als Dessert: 
eine Kuchengabel auf den Teller legen, dann einfach etwas Kakaopulver darüber sieben und die Gabel vorsichtig wegnehmen. Dann das Stück Kuchen aufsetzen, fertig.

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Freitag, 8. Mai 2026

selbstgemachtes Zitronenöl

Letztes Jahr bekamen wir von lieben Freunden ein Fläschchen selbstgemachtes Zitronenöl geschenkt, worüber ich mich sehr gefreut habe. Bis dato kannte ich so etwas nur aus diversen Essig-Öl-Geschäften, hatte solches aber noch nie probiert. Unsere Freunde verwenden es schon sehr lange und stellen sich das Öl auch immer selber her.

Der Geschmack eines solchen Öls ist wunderbar zitronig und sehr intensiv. Ich bin davon ganz begeistert. Als sich die Flasche dann dem Ende neigte, fragte ich sie, wie man das Zitronenöl denn selber herstellen kann.  Das geht ganz einfach und benötigt im Grunde kein Rezept, meinten sie:

Man nimmt ein Marmeladenglas o.ä., Bio - Zitronen und einfaches Olivenöl. Die Schale schält man hauchdünn ab, gibt sie in das Glas, füllt alles mit Öl auf und stellt das Ganze in den Kühlschrank. Je mehr Schale man nimmt, umso intensiver wird das Öl. Ob man das Ganze jetzt 3 Wochen oder 3 Monate ziehen lässt, ist einem selber überlassen. Man kann ja zwischendurch probieren . . . Dann nimmt man die Schalen heraus und fertig ist das Zitronenöl.

Genau so hatte ich es jetzt probiert und das Ergebnis ist sehr lecker geworden.



selbstgemachtes Zitronenöl

  • Sehr dünn abgeschälte Schalen von einigen Bio - Zitronen
  • einfaches Olivenöl
Die Schalen der Bio - Zitronen gut waschen und abtrocknen. Mit einem Sparschäler die Schale ganz dünn abschälen.  Darauf achten, dass das Weiße nicht mit abgeschält wird. Ansonsten kann das spätere Öl bitter werden.

Der Saft wird anderweitig verwendet oder auch portionsweise für später eingefroren. 

Die Schalen in ein breites Schraubglas geben und mit Olivenöl auffüllen, bis alles gut bedeckt ist. Das Glas verschließen und in den Kühlschrank stellen.

Hier zieht das Öl nun einige Wochen gut durch. Mein Zitronenöl hatte ich jetzt ca. 2 Monate durchziehen lassen. Es duftet und schmeckt schon wunderbar nach Zitrone.

Das Öl durch ein feines Sieb abgießen und die Schalen leicht ausdrücken. Fertig ist das duftende Zitronenöl.

Es wird im Kühlschrank aufbewahrt und überall, wo man Zitrone benötigt kann das Öl sehr gut mit verwendet werden. 
Achtung. Bitte nicht wundern, wenn das Öl im Kühlschrank fest, milchig und/oder flockig wird. Das liegt am kalten Olivenöl. Je besser die Qualität des Öles, desto eher wird es fest. In der warmen Küche wird das dann aber auch wieder flüssig. Deswegen hebe ich das Öl gerne in einem Marmeladenglas auf, dann kann man es löffelweise heraus nehmen und das Glas direkt wieder in den Kühlschrank stellen.

mein Tipp: je aromatischer die Zitronen sind, desto besser wird das Öl 


Hier ein paar Beispiele wo man das Zitronenöl verwenden kann: 
  • Salatsauce
  • Dressing
  • Kochen von Spargel 
  • Fischgerichte 
  • Pastasaucen
  • Rührteig für Kuchen

In das Glas mit dem Öl passen noch einige Zitronenschalen. Es können ruhig auch kleine Stückchen Schale sein, oder grobe Raspel, das ist völlig egal. Hauptsache ist nur, dass das Weiße der Zitrone nicht mit abgeschält wird, das ist bitter. Und das Öl muss die Schalen komplett bedecken, damit nichts schlecht wird.


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Zitronen auf der Insel Lipari


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Zitronen in Rom


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Dienstag, 5. August 2025

Rosmarin- Zitronen - Salz

Habt ihr schon mal Rosmarin - Zitronen - Salz verwendet? Ich finde diese Salz - Gewürzmischung großartig, vor allem für Fischgerichte und gebratenen Lachs.

Das schöne ist auch, man kann sich sehr schnell seine eigene Mischung zusammenstellen. Das geht schnell und einfach. 

Auch zum Verschenken ist das eine schöne Idee. Wie ich es herstelle ist schnell beschrieben.




Rosmarin- Zitronen  - Salz
  • feines Salz
  • ein Zweig frischer Rosmarin
  • fein abgeriebene Schalen von zwei Bio - Zitronen

Den Rosmarin waschen, trocken tupfen und die Nadeln abzupfen. Diese mit einem Kochmesser in feinste Stückchen schneiden.

Die Bio - Zitronen waschen, trocken reiben und die Schale mit einer sehr feinen Microplane Küchenreibe abreiben. Darauf achten, dass man das Weiße nicht mit abreibt.

In einem Schälchen nun den Zitronenabrieb, den Rosmarin und das feine Salz gut vermischen. 

Das Mischungsverhältnis ist ungefähr 2 Teelöffel Zitronenschale, 2 Teelöffel Rosmarin und 3 Esslöffel Salz. Eine genaue Menge kann ich nicht nennen, da ich die Mischung immer nach Gutdünken zusammenstelle. Aber wie man auf dem Foto sieht überwiegt der Salzanteil, Rosmarin und Zitrone halten sich ungefähr die Waage. Am besten vermischt man erst Zitrone und Rosmarin und gibt dann nach und nach das Salz dazu und vermischt alles bis einem die Mischung zusagt. Salz kann man immer noch dazu geben. 

Das Salz in einem gut schließenden Behälter aufheben, vor Gebrauch kurz durchmischen. 

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Wenn es bei uns gebratenen Lachs gibt, dann würze ich das vorbereitete Lachsfilet von allen Seiten mit der Salzmischung und reibe das auch etwas ein. Manchmal pfeffer ich es noch. Dann den Lachs golden braten, herrlich . . .



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Dienstag, 9. Juli 2024

Bitter -Lemon - Cake

Heute habe ich ein ganz außergewöhnliches Kuchenrezept für euch.  Er ist nicht aufwändig zu backen, schmeckt fruchtig, saftig und sehr zitronig und ist bei heißem Sommerwetter besonders erfrischend.

Dieser "Bitter Lemon Cake" wurde vor Jahren in der TV Sendung "daheim + unterwegs" gebacken. Schon beim Durchlesen des Rezeptes dachte ich mir damals, den probierst du mal. Gesagt, getan. Das Ausprobieren hatte sich wirklich gelohnt. Der leicht bittere Geschmack der Zitronen bringt den Kick des Kuchens. Es ist wirklich mal ein außergewöhnliches Rezept und wer Zitronenkuchen mag der wird diesen hier mit Sicherheit sehr mögen. 

Ich versuche immer den Zucker soweit es geht zu reduzieren, aber hier sollte man die Menge des Zuckers auf jeden Fall so belassen, damit die Balance von bitter und süß harmonisch ist. Wie er gebacken wird lest ihr hier:



Bitter - Lemon - Cake (für eine 26er Springform) 

  • 3 Bio - Zitronen
  • 150 ml Wasser
  •  
  • 4 Eier GR. M
  • 175 g Zucker
  • 1 Prise Zitronensalz

  • 175 g gemahlene Mandeln/ Mandelmehl
  • 1/4 Teelöffel Natron (z.B. Kaiser Natron)

  • 50 g gehobelte Mandelblättchen


die Zitronen heiß abwaschen und mit 150 ml Wasser in einen Topf geben, zum Kochen bringen, Deckel auflegen und auf kleiner Flamme eine Stunde köcheln lassen. Dabei bitte darauf achten, dass der Deckel gut schließt und kein Wasserdampf aus dem Topf entweicht. 

Die Zitronen etwas abkühlen lassen, halbieren und die Kerne entfernen. Jetzt alles mit einem Mixstab/Zauberstab fein pürieren. Die Zitronenmasse dann durch ein Sieb streichen bis nur noch der nicht brauchbare Rückstand der Zitronen im Sieb übrig bleibt. Das Passierte ganz abkühlen lassen. Das kann man schon einen Tag vorher erledigen.

Die Eier mit dem Zucker und der Prise Salz schön schaumig rühren bis eine helle, luftige Masse entstanden ist. Die Zitronenpaste zugeben und alles gut vermischen. Dann die Mandeln mit dem Natron mischen und ebenso unterrühren.

Eine Springform mit Backpapier auslegen oder bei Verwendung einer Tarteform diese mit einem Blatt Backpapier auslegen und einen Edelstahl-Backrahmen hineinstellen. Jetzt die Masse einfüllen und glattstreichen. Mit den Mandelblättchen bestreuen.

Die Form in die Mitte des auf 180°C vorgeheizten Backofens, Ober-/ Unterhitze, stellen und ca. 30 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen testen, ob der Kuchen innen nicht mehr klebt. 






Amalfi - Zitronen, gesehen auf dem Campo de' Fiori in Rom 






Samstag, 19. August 2023

so schmeckt der Sommer 2023 - Ricotta - Zitronencreme

Nach einem leckeren Essen serviert man gerne auch ein leckeres Dessert. Wir hatten lieben Besuch und nach einem Knoblauchcremesüppchen und selbstgemachter Lasagne gab es als Dessert noch eine Ricotta - Zitronencreme.

Die Creme ist schnell und einfach gemacht und sie lässt sich wunderbar schon einen Tag vorher zubereiten. Im Kühlschrank wartet sie dann auf ihren Auftritt. Und sie kann sich sehen lassen. Nicht nur optisch macht die Creme etwas her, sondern der Geschmack überzeugt noch mehr. 

Das Dessert ist sehr lecker, schön fruchtig und nicht zu süß. Unser Besuch war ganz begeistert.

Das Zusammenspiel von feiner, sahniger Zitronencreme mit dem Eierlikör und den Amarettinis ist einfach stimmig und sehr "rund". Und dieses Dessert ist auch nicht ganz so süß. Es ist ein einfach tolles Dessert. 



 Ricotta - Zitronencreme  Zutaten für ca. 8 - 10 kleine Portionsgläser

  • 250 g Ricotta
  • 1 abgeriebene Bio - Zitronenschale
  • 4 Esslöffel Puderzucker

  • 100 ml frisch gepresster Zitronensaft
  • 3 Blatt Gelatine

  • 2 Becher geschlagene Sahne

  • ca. 100 g Amarettini
  • Eierlikör
  • (alternativ Orangensaft statt Eierlikör)

  • bunte Zuckerstreusel
  • Amarettini zur Dekoration


Zubereitung:

den Ricotta zusammen mit der abgeriebenen Zitronenschale und dem Puderzucker mit dem Handmixer glattrühren. Die Sahne steif schlagen und die Gelatine in etwas kaltem Wasser 5 Min. einweichen. 

Den Zitronensaft leicht erwärmen und die eingeweichte und abgetropfte Gelatine in dem Saft auflösen. Jetzt die Zitronen-Gelatinemischung in feinem Strahl in die aufgeschlagene Ricottacreme geben. Dabei den Handmixer weiter laufen lassen und alles gut verrühren. So gibt es auch keine Klumpen. Zuletzt die steifgeschlagene Sahne unterrühren.

Die Amaretti grob zerdrücken und auf die Portionsgläschen verteilen. Darauf etwas Eierlikör geben und das Glas mit Creme auffüllen. Dabei einen ca. 2cm hohen Rand freilassen. 

Die Gläser mit Folie abdecken und für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen, damit alles gut durchkühlt und die Creme fest wird.

Zum Servieren etwas Eierlikör auf die Creme geben, einige Amarettini zerbröselt darauf geben und mit Zuckerstreusel und einem ganzen Amarettini dekorieren.

Wenn Kinder mitessen, dann bitte anstelle des Eierlikörs Orangensaft nehmen.











Samstag, 29. April 2023

saftige Zitronenrolle mit cremiger Zitronensahne

Esst ihr auch so gerne eine Zitronenrolle? Jeden, den man fragt, ob er gerne Zitronenrolle ist, sagt, oh ja. Aber dieses leckere Gebäck backt man viel zu selten. Vielleicht liegt es daran, dass man sich nicht an die Roulade herantraut und man Sorge hat, die Biskuitrolle bricht beim Rollen oder die Creme läuft einem davon? Jetzt kann ich euch beruhigen, ich habe ein Rezept, was zu 100% gelingt. Bisher habe ich immer meine Zitronenrolle nach diesem Rezept gebacken. Die ist auch sehr lecker. Aber das jetzt ausprobierte Rezept gefällt mir doch noch besser.

Das folgende Rezept dieser sehr saftigen, luftigen, cremigen, zitronigen, ach was sag ich, mega leckeren, phantastischen Zitronenrolle gelingt jedem. 

Unser lieber Freund und Backexperte Marcel Seeger hat mit seinem Backfreund und Schokosommelier Michael (Schokimichi) seit einiger Zeit einen eigenen Youtubekanal*. Das neueste Backprojekt ist eine Zitronenrolle. Herrlich, schon beim Ansehen des Videos bekam ich Appetit und Lust, endlich mal wieder so eine Zitronenrolle zu backen.

* der Beitrag kann +++ WERBUNG wegen Namensnennung und/oder Verlinkung+++ enthalten

Gesagt, getan, ich habe die Zitronenrolle gebacken. Sie ist super geworden. Sowohl im Aussehen als auch im Geschmack konnte sie es mit jeder Konditor-Zitronenrolle aufnehmen. Aber das ist ja kein Wunder, das Rezept ist ja auch von Backprofis. Mein herzlichster Dank geht an euch, lieber Marcel und lieber Michael. Nach eurem Rezept und eurer Anleitung gelingt es wirklich allen.

Das Rezept habe ich euch hier aufgeschrieben und weiter unten findet ihr das Video der beiden mit der genauen Anleitung. Ich wünsche euch viel Spaß beim Backen und lasst euch die Zitronenrolle gut schmecken.



saftige Zitronenrolle mit cremiger Zitronensahne

das Rezept ist von Team MiMa (p)backen es an 

  • 95g Eigelb (ca. 5 Eigelb)
  • 50g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • etwas Vanillepaste

  • 95g  Eiweiß (ca. 3 Eiweiß)
  • 50g  Zucker 
  • 1 Prise Salz

  • 40g Weizenmehl, Typ 550
  • 20g Speisestärke
  •  
  • Puderzucker


Den Backofen auf 230° C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.

Das Eigelb mit dem Zucker und den Gewürzen zusammen cremig aufschlagen. Das Eiweiß mit dem Zucker und der Prise Salz zu einem steifen Schnee aufschlagen. Das Mehl mit der Speisestärke gründlich vermischen.

Nun den Eischnee vorsichtig unter die cremige Eigelbmasse heben und dann die Mehlmischung zufügen und alles zu einer fluffigen Biskuitmasse verrühren. 

Profitipp: Wenn man eine Biskuitmasse herstellt sollte man die Zutaten nur solange miteinander verrühren wie es unbedingt notwendig ist. Rührt man zu lange fällt die Biskuitmasse zusammen und verliert ihr fluffiges Volumen! Ergebnis ist dann eine sehr feste und nicht luftige Biskuitroulade!

Die fertige Biskuitmasse auf das mit Backpapier belegte Backblech geben. Mit einer Winkelpalette, oder alternativ mit einer Kuchenschaufel die Biskuitmasse gleichmäßig verteilen.

Nun die Biskuitroulade mittig in den vorgeheizten Backofen geben und den Biskuit in 7 – 8 Minuten gar und saftig backen. 

Nach dem Backen die Biskuitplatte mit dem Backpapier direkt vom Backblech ziehen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und sofort mit Puderzucker bestreuen.

Profitipp: Damit die Biskuitroulade nicht durch die Restwärme des Backblechs trocken wird, zieht man diese sofort nach dem Backen vom Blech herunter! Die Oberfläche der Biskuitroulade dünn mit Puderzucker absieben.

Wenn die Biskuitroulade erkaltet ist, ein frisches Stück Backpapier auf die Oberfläche legen und die Roulade wenden. Dann das Backpapier, das im Ofen war, vorsichtig abziehen. Nun ist die Biskuitroulade vorbereitet um mit der Füllung bestrichen zu werden.


cremige Zitronensahne

Die Rezeptmenge ergibt eine Zitronenrolle unter Verwendung der Biskuitroulade von ca. 35 x 35cm Backblechgröße.

  • 125g Zitronensaft, frisch gepresst
  • Abrieb einer unbehandelten Bio- Zitrone
  • 50g Zucker
  • 20g Eigelb, (entspricht 1 Eigelb der Größe M)
  • 20g Vanillepuddingpulver

  • 3 Blatt Gelatine, in kaltem Wasser eingeweicht und gut abgetropft

  • 250g Schlagsahne, aufgeschlagen


Den Zitronensaft, den Zitronenabrieb, Zucker, Eigelb und das Vanillepuddingpulver in einem Topf miteinander verrühren. Dann alles miteinander unter ständigem Rühren zum Kochen bringen und dann die heiße Flüssigkeit in eine Schüssel umfüllen. Die eingeweichte und gut abgetropfte Gelatine in der heißen Masse auflösen und alles erkalten lassen. Zwischendurch immer wieder rühren.

Profitipp: Die Zitronensaft - Mischung muss fast erkaltet sein damit die anschließend zugefügte Schlagsahne nicht flüssig wird

Sobald die Zitronensaft - Mischung erkaltet ist, die geschlagene Sahne mit einem Rührbesen vorsichtig unterheben. Die fertige Creme nun direkt auf die gebackene Biskuitroulade geben und gleichmäßig verteilen. Nun einen Moment warten bis die Creme beginnt fest zu werden. 

Jetzt die Zitronenrolle aufrollen und mit dem Backpapier stramm ziehen. Anschließend die fertige aufgerollte Zitronenrolle für mind. 1 Stunde in die Kühlung geben und fest werden lassen. 

Nach der Kühlphase die Rolle entnehmen, das Backpapier entfernen. Die Rolle noch mit Puderzucker besieben und die Zitronenrolle in Stücke beliebiger Breite schneiden. Fertig!



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mein Tipp: rutscht das Backpapier und man hat Sorge, dass alles auseinander fällt, dann kann man mit den Klammern das Backpapier gut befestigen und sie dann in den Kühlschrank legen.


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Diesen Ab- bzw. Anschnitt habe ich direkt probiert. Ich konnte nicht widerstehen . Hach, was lecker.


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Samstag, 17. September 2022

Penne mit Thunfisch-Zitronen-Sahnesößchen

Hach, ich liebe Pasta. Egal welche Sorte. Aber besonders Penne mag ich sehr. Sehr gerne mit einer pikanten Tomatensauce oder wie hier mit einem Thunfisch-Zitronen-Sahnesößchen. So eine Sauce ist mega schnell gekocht, denn während die Pasta kocht ist die Sauce auch schnell fertig. Sie muss nicht stundenlang gekocht werden.

Ihr habt Appetit bekommen? Dann probiert meine leckere Sauce doch direkt aus.


Penne mit Thunfisch-Zitronen-Sahnesößchen   2 Portionen

  • etwas Olivenöl
  • 1 mittlere Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 dicke Knoblauchzehe, fein gerieben

  • 1 Dose Thunfisch in Öl, abgetropft
  • 200 ml Sahne (oder Schmand)

  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • Salz
  • 1 Esslöffel Dill, gefriergetrocknet
  • etwas Zitronenschale, frisch gerieben
  • Saft einer halben Zitrone

  • 2 Esslöffel geriebener Parmesan
  • (etwas Stärke zum Binden)
  • einige Basilikumblätter, fein geschnitten
  •  
  • 180 g Penne - Nudeln

das Öl im Topf erhitzen, darin die Zwiebel golden anschwitzen. Dann den Knoblauch dazu geben und etwas anschwitzen.

Den abgetropften Thunfisch dazu geben, ebenso die Sahne. Gut mischen, mit Salz, Pfeffer, Dill, Zitronensaft und -abrieb würzen. Einige Minuten köcheln lassen. Die Sauce soll eine leichte Zitronen-Dill-Note bekommen.

Währenddessen die Penne im Salzwasser nach Packungsanweisung al dente kochen und abgießen.

Sind die Penne al dente, die Sauce mit Parmesan, evtl. Pfeffer, Salz und Dill und fein geschnittenem Basilikum abschmecken. Ist sie zu dünn, dann kann sie noch mit etwas Stärke (aufgelöst in etwas Milch) gebunden werden. Dann nochmals kurz aufkochen lassen.

Die tropfnassen Penne in die Sauce geben und mit der Sauce mischen. Schon kann serviert werden. Guten Appetit.


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Samstag, 9. April 2022

Ostertorte

Kinder, wie die Zeit vergeht. Kaum war Weihnachten, schon steht das Osterfest vor der Tür. Und ich habe mir noch keine Gedanken für die Ostertorte gemacht. 

Vielleicht backe ich dieses Jahr wieder eine Zitronencremetorte. Vor zwei Jahren hatte ich sie gebacken, letztes Jahr fiel ja alles wegen Corona aus. Die Torte ist sehr lecker, schön cremig und fruchtig, nicht zu süß und auch nicht zu sauer, genau richtig. Super im Geschmack ist auch der lockere Biskuit und mein Lieblings - Kuchenboden aus Mürbeteig ist ebenfalls eine Sünde wert. . .  

Das Rezept ist vom lieben Marcel Seeger*, er hatte es seinerzeit in der WDR-Sendung hier+heute gebacken. 

* dieser Beitrag kann +++WERBUNG ohne Auftrag+++ enthalten (Namensnennung und/oder Verlinkung)



Zitronencremetorte  26 cm  (das Rezept ist von Marcel Seeger*)

Zutaten für den Mürbeteig:

  • 100 g Butter, weich
  • 50 g Zucker
  • 10 ml Wasser
  • 1 Prise Salz
  • etwas ausgekratztes Vanillemark aus der Vanilleschote
  • 150 g Mehl Typ 550

  • Aprikosenkonfitüre

Butter, Zucker, Wasser, Salz und Vanillemark miteinander vermischen. Das Mehl zufügen und alles mit der Hand oder in der Küchenmaschine zu einem glatten Mürbeteig kneten. 

Den Teig etwa 45 Minuten kühl stellen und dann auf einer leicht gemehlten Arbeitsfläche einen Boden von 26 cm Durchmesser ausrollen. 

Den Boden auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit einer Gabel mehrmals einstechen. So wirft er keine Blasen während des Backens. 

Im vorgeheizten Backofen bei 200° C Ober- und Unterhitze etwa 15 Minuten goldbraun backen. 

Den Boden abkühlen lassen und mit der Konfitüre bestreichen. Den Boden mit einem Tortenring von 26 Zentimetern Durchmesser und sieben Zentimetern Höhe umstellen, alternativ geht auch eine Springform.

Zutaten für den Biskuitboden

  • 2 Eier (100 g)
  • 20 ml heißes Wasser
  • 1 Prise Salz
  • etwas Mark aus der Vanilleschote
  • 110 g Zucker
  • 100 g Mehl (Typ 550)
  • 5 g Backpulver

Eier, Wasser, Salz und Vanillemark mit einer Küchenmaschine oder einem Handrührgerät schaumig schlagen. Den Zucker zugeben und 2 Minuten weiter schlagen. Mehl und Backpulver miteinander vermischen, zu der Eiermasse geben und miteinander behutsam verrühren. Die fertige Biskuitmasse in einen mit Backpapier eingeschlagenen Tortenring oder eine Springform von 26 Zentimetern Durchmesser füllen, glatt streichen und im vorgeheizten Backofen bei 180° C Ober- und Unterhitze circa 20 - 25 Minuten goldbraun backen. Nach dem Backen den Biskuitboden auskühlen lassen ** . Schaut euch bitte dazu meinen Fototipp unter dem Rezept an. Dann den ausgekühlten Biskuitboden in den Tortenring auf den Mürbeteigboden legen.

Zutaten für die Zitronencreme

  • 8 Blatt Gelatine
  • 3 Eigelbe (60 g Eigelb)
  • 180 g Zucker
  • 180 ml Zitronensaft
  • 650 ml Schlagsahne
  • 100 g Magerquark

Gelatine einweichen und gut ausdrücken. Eigelbe, Zucker und Zitronensaft in einen Topf geben und unter ständigem Rühren auf ca. 80°C erhitzen (so werden eventuelle Salmonellen abgetötet), dann alles vom Herd nehmen und die Gelatine in der noch heißen Flüssigkeit auflösen. Die Zitronenmasse abkühlen lassen.

Die Schlagsahne aufschlagen, vorsichtig mit dem Magerquark vermengen und unter die abgekühlte Zitronenmasse heben. Die fertige Zitronencreme in den Tortenring einfüllen und glatt streichen. Anschließend die Torte für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

Zutaten für den Zitronenguss

  • 1 Beutel Götterspeise mit Zitronengeschmack
  • 250 ml Wasser
  • 20 g Zucker

Zucker und Götterspeisepulver in einen Topf geben, miteinander vermischen, Wasser zufügen und unter Rühren erhitzen bis sich der Zucker vollständig gelöst hat. Vorsicht, das darf auf keinen Fall kochen. Den fertigen Guss abkühlen lassen und dann vorsichtig auf die erkaltete Torte gießen **, so dass sich ein glänzender Spiegel bildet.

  • ** mein Tipp: den dünnflüssigen Guss vorsichtig über die Rückseite eines großen Löffels auf die Torte gießen. So kleckert das Auftragen nicht so und man verhindert  dadurch "Löcher" in der Sahneschicht

Zutaten zum Fertigstellen

  • weiße Kuvertüre, geraspelt
  • frische Himbeeren
  • bunte Zuckerdekoration

Ich habe dann die Himbeeren in die Masse gesetzt und dann die Zitronentorte noch einmal in den Kühlschrank gestellt, damit der Zitronenguss fest werden kann.

Wenn der Zitronenspiegel fest geworden ist, den Tortenring vorsichtig entfernen. Den Rand der Torte mit der geraspelten weißen Kuvertüre bestreuen. Die Oberfläche noch etwas mit der geraspelten weißen Kuvertüre garnieren. Fertig ist eine tolle, erfrischende, nicht zu süß schmeckende Torte.

Ich wünsche Gutes Gelingen und guten Appetit .

** mein Tipp für das Backen von Biskuit:

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bekommt keinen Schreck, wenn das Backpapier am Biskuit klebt und auch der Boden mit dem Rand fest verbunden ist. Nach dem Auskühlen zuerst das Backpapier vorsichtig abziehen und dann den Boden mit einem Messer vom Backrahmen lösen. Das geht ohne Probleme und schon kann der Boden weiter in der Torte verwendet werden. So kann sich der Biskuit nicht zusammen ziehen und bleibt in der Größe, wie ihr ihn haben wollt.

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das hier war die leckere Torte im Anschnitt 

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kleine Dekoidee für das Osterfrühstück


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Mittwoch, 17. November 2021

mein Rotweinsalz - und andere abgefahrene, selbstgemachte Salz- und Zuckerkreationen

Weihnachten kommt immer so plötzlich und manch einer weiß nie was er schenken soll. Selbst bei Kleinigkeiten hat man oft keine Idee. Aber gegessen und gekocht wird immer. Und diese Salzmischungen sind auch ein nettes, kleines Mitbringsel, wenn man mal eingeladen ist. Oder man beschenkt sich selber.

Wie ihr wisst, habe ich jede Menge verschiedener Salze in meinem Küchenschrank. Ich finde Salz toll. Man kann so vielseitig damit würzen und den Geschmack des Gerichtes noch unterstreichen bzw. intensivieren. Wenn man dann noch Salze nach seinem eigenen Geschmack zusammen mixt und man weiß, was drin ist (keine Farb- oder künstlichen Aromastoffe), das ist doch klasse. Ich habe mittlerweile schon etliche Salzmischungen kreiert und diese möchte ich euch heute nochmals ans Herz legen.  

Hier sind sie nun, meine Rezepte von verschiedenen Salzmischungen. Zur Haltbarkeit der Salzmischungen würde ich sagen, dass sich die Salze ganz lange bis ewig halten, da Salz ein Konservierungsmittel ist und nichts verderben kann. Ebenso wie Zucker. Und wenn die Mischungen gut verschlossen sind, dann behalten sie auch sehr gut ihre Aromen. Oder stellt erst zum Ausprobieren eine kleine Menge her. So habt ihr immer frisches, aromatisches Salz zur Hand.

  • mein abgefahrenes Rotweinsalz 
  • uriges Schinkensalz   
  • Zitronen-, Orangen- oder Limetten Salz (oder Zucker)  
  • Vanillesalz  & Vanillezucker 
  • Curry - Salz "Windsor"  
  • Pommes Salz   




mein Rotweinsalz

ist das nicht eine irre Farbe? Und der Geschmack ist auch nicht zu verachten. Logischerweise salzig mit einem Hauch Säure und leichtem Rotweingeschmack. Hergestellt habe ich es so:
  • trockener Rotwein  
  • Fleur de Sel oder
  • feines Meersalz

den Rotwein (ca. 100ml reichen für den Anfang) soweit reduzieren, bis kaum noch Flüssigkeit übrig ist und die Reduktion schon fast sirupartig ist. Das Salz füllt man in ein Glasschälchen und dann träufelt man die eingekochte, abgekühlte Rotweinreduktion vorsichtig auf das Salz. Achtung! Nicht zu viel Flüssigkeit nehmen, da sich ansonsten das Salz auflöst. Und das wollen wir nicht. Wenn es zu viel Rotwein geworden ist, dann einfach noch Salz darüber streuen und alles gut mischen. 

Den Backofen auf 80-90°C Heißluft aufheizen und das Glasschüsselchen hineinstellen. Ca. 30 Min. im Ofen trocknen lassen, zwischendurch immer wieder durchrühren. Wenn die Farbe noch nicht so intensiv ist, den Vorgang einfach wiederholen. So lange Wiederholen, bis man mit der Farbe zufrieden ist und einem das Salz schmeckt. Wenn das Salz nicht mehr klumpt, dann ist es fertig. Auflockern, abkühlen lassen und in einem dichten Gefäß aufheben.

Alternativ kann man das Rotweinsalz auch auf die warme Heizung stellen und das Salz trocknen lassen. Ab und an das Umrühren bitte nicht vergessen.

Fertig ist das Rotwein - Salz. Bei einer großen Menge nimmt man einfach ein Backblech mit Backpapier.

wozu man es isst: 
Das Rotweinsalz schmeckt super in allen Gerichten, wo auch Rotwein verwendet wird, wie z.B. beim Rinderbraten oder in der Sauce Bolognese. Aber auch auf dem Frühstücksei, Tomate - Mozarella, im Tomatensalat und besonders gut auf einem Rindersteak (Entrecôte, Hüftsteak, Rumpsteak oder Flanksteak). Euch fällt bestimmt noch mehr ein. Lasst es euch schmecken.

Je nach Rotweinsorte bekommt man unterschiedlich gefärbtes Salz. Man könnte auch Weißwein nehmen, aber dann hat man aber logischerweise nicht diese Farbexplosion. Kleinste Weinreste eignen sich prima zum Ausprobieren.


hier hatte ich nur feines Meersalz verwendet und die Rotweinreduktion damit vermischt

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nun kommen wir zum urigen Schinkensalz:

das ist auch eine ausgefallene Geschenkidee für Salzliebhaber. Das ausgefallene Salz macht auch was her und ist nicht schwer herzustellen. Man kann es überall dort verwenden, wo man einen Hauch geräucherten Geschmack haben möchte. Lecker auch im Rührei, auf  Bratkartoffeln, dem Frühstücksei, . . .  ihr habt bestimmt genug eigene Ideen, wo man diese Salze verwenden kann.

uriges Schinken - Salz
  • ca. 10 Eßlöffel Katenrauch-Schinkenwürfel *
  • 200 g feines Salz

die Katenrauch-Schinkenwürfel in einem kleinen, beschichteten Pfännchen ohne zusätzliches Öl langsam ausbraten und rösten, bis der Schinken trocken und fest ist. Darauf achten, dass er nicht zu dunkel wird. Auf einem Haushaltskrepp abtropfen und auskühlen lassen. Nun kommt der "schwierigste Teil". Die Schinkenwürfelchen werden jetzt in einem Porzellanmörser nach und nach fein gemörsert. Es müsste aber auch in einem kleinen elektrischen Mixer gehen, das ist dann kraftsparender und sollte auch funktionieren.

50 g des fein gemörserten Schinkens abwiegen und mit 200 g feinem Salz gut vermischen. In ein gut schließendes Gefäß füllen und fertig ist ein uriges Schinken - Salz.

Verwenden kann man es z.B. fürs Frühstücksei und alle anderen herzhaften Eierspeisen, zum Würzen von Bratkartoffeln und/oder wozu ansonsten noch der Schinken-Geschmack passt. Auch schön als kleines Mitbringsel.

Viel Vergnügen beim Nachmachen.
* bestimmt kann man jeden beliebigen, geräucherten Schinken nehmen. Ich könnte mir das Salz auch sehr gut mit Schwarzwälder Schinken vorstellen

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fruchtiges Zitronen-, Orangen- oder Limettensalz

Diese Salze sind sehr vielfältig zu gebrauchen und sind auch ein schönes Geschenk. In Süßspeisen, Kuchen, Torten und Plätzchen braucht man sehr oft Salz und auch abgeriebene Schale einer Zitrone, Orange oder Limette und so kann man eines dieser Salze super nehmen. Aber auch Schnitzel und Fisch kann man sehr gut mit Zitronensalz würzen, uns schmeckt das sehr gut. 

Lange Rede kurzer Sinn, wie wird das Zitronensalz nun hergestellt? Das ist wirklich einfach und geht sehr schnell. Man muss nur etwas Geduld aufbringen, weil es einige Zeit durchziehen sollte.
Man nehme:
  • fein abgeriebene Schale einer Zitrone, Orange oder Limette (bitte nur in Bio-Qualität)
  • feines Meersalz und/oder Fleur de Sel 
  •  
  • oder feiner Zucker für die süße Variante
das ist schon das ganze Geheimnis. Beim Abreiben der Schale bitte darauf achten, dass keine weiße Haut mit abgerieben wird, weil die bitter ist. Die abgeriebene Schale vermischt man mit dem feinen Salz und lässt alles gut durchziehen. Sollte die Schale zu grob sein, dann empfehle ich, das vermischte Salz noch ein wenig zu mörsern. So vermischen sich das Salz und die Schale noch besser. Fertig. Das Verhältnis sollte ca. 1 Teil Schale : 1,5 Teile Salz sein. Sollte die Schale etwas Flüssigkeit ziehen, dann einfach noch etwas mehr Salz dazu geben und alles gut mischen. Dann das Salz in ein gut schließbares Gläschen geben.

Diese Salze sind auch ein schönes Geschenk für alle, die gerne kochen und backen. Nimmt man Zucker statt des Salzes, dann erhält man wunderbaren Zitronen-, Orangen- oder Limettenzucker. Auch den kann man gut zum Backen verwenden.

mein Tipp: wer gerne Fisch brät, dem empfehle ich mein Rosmarin - Zitronensalz. Dafür das fertige Zitronensalz noch mit etwas frischem, ganz fein geschnittenen Rosmarin vermengen und gut durchziehen lassen. Gebratener Lachs schmeckt uns z.B. mit diesem Rosmarin - Zitronensalz besonders gut.


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Mein  aromatisches Vanillesalz & Vanillezucker stelle ich selbstverständlich auch selber her. Viele von euch werden es schon kennen. Und das mache ich so:

  • Vanilleschote
  • feines Meersalz 

  • oder feinen Zucker (für echten Vanillezucker)
man nehme ein schönes, kleines Schraubglas und gebe feines Salz hinein. Ich würde da ein gutes Meersalz empfehlen und keines, was mit Fluorid und/oder Jod versetzt ist. 
Dann nimmt man eine halbe bis eine Vanilleschote (je nach Salzmenge), schneidet sie der Länge nach auf, das Mark wird nun ausgeschabt und mit dem Salz vermischt. Anschließend steckt man dann die ausgekratzte Vanilleschote zusätzlich ins Salz. 
Das Glas nun gut verschließen, alle paar Tage mal durchschütteln und nach einigen Tagen ist das Vanillesalz fertig. Geht das Salz zur Neige, einfach neues Salz einfüllen, ab und zu schütteln. So hat man jederzeit Vanillesalz griffbereit. Die Schote bleibt immer im Salz.

Ist das nicht eine gute Idee? Übrigens, wenn man statt des Salzes Zucker nimmt, dann hat man echten Vanillezucker

Tipp:
für das Vanillesalz oder den Vanillezucker kann man ohne weiteres eine gebrauchte, abgewaschene und getrocknete Vanilleschote nehmen. Denn solche Vanilleschoten kann mehr als ein Mal verwenden. Das Aroma steckt auch in den Schoten und nicht nur im Mark. 

Möchte man wieder einen Vanillepudding kochen, dann einfach das Stückchen Vanilleschote aus dem Vanillezucker entnehmen, in der Milch auskochen, gründlich abwaschen und mit einem Küchenkrepp trocken tupfen. Die Schote dann gut trocknen lassen und zurück in den Zucker geben. 

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Nun zu meinem Currysalz. Ich hab es Currysalz "Windsor" genannt, denn das Kind muss ja einen Namen haben. Ich brauche es nicht sehr oft, aber wenn ich mal ein Spiegelei oder einen Strammen Max esse, dann würze ich es sehr gerne mit etwas frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und Currysalz. Das unterstreicht sehr gut den Geschmack eines leckeren Spiegeleis. Finde ich jedenfalls. Aber auch in anderen Gerichten, wo gerne Curry verwendet wird, kann man sehr gut dieses Currysalz verwenden. Und die Herstellung ist mehr als einfach.

mein Currysalz "Windsor":

  • 1 Teil feines Meersalz
  • ca. 1 Teil englisches Currypulver *
Das Salz und Currypulver gut mischen, eventuell ein wenig mörsern, dass sich das Salz und das Currypulver gut mischen. Sollte die Mischung zu sehr nach Curry schmecken, dann noch etwas Salz zugeben. Entscheidend ist der persönliche Geschmack. In einem gut schließenden Gefäß aufheben. Fertig ist mein Currysalz.

Mein Favorit ist seit etlichen Jahren das englische Curry von Manufactum *. Vom Geschmack her finde ich dieses Currypulver einfach genial und sehr aromatisch. Es ist einfach lecker. Aber wie bei allem, nehmt die Currysorte, die ihr mögt, denn jeder hat ja seine speziellen Vorlieben. Und gerade beim Kochen ist erlaubt was einem schmeckt.

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Als letztes möchte ich mein Pommes Salz vorstellen. Pommes essen alle gerne, ich kenne jedenfalls niemanden, der sie nicht mag. Auch bei uns gibt es ab und an Pommes. Also Tiefkühlpommes . . . oder, was wir mittlerweile noch lieber mögen, selbstgemachte Knusper-Wedges

Für diese leckeren Wedges (oder auch Pommes) mixe ich mir ein Pommes Salz. Das geht schnell und es ist (fast) das beste Pommesgewürz, was ich je gegessen habe. Nicht nur ich, sondern auch meine Familie ist schwer begeistert. 

Meine Mischung für ein Gläschen Pommes Salz sieht so aus:

Mein  Pommes Salz:
  • 5 Esslöffel feines Salz (100g)
  • 5 g fein geriebene, getrocknete Röstzwiebeln (Fertigprodukt)
  • 2 Teelöffel feines Knoblauchpulver
  • 1/4 Teelöffel geräuchertes Paprikapulver
  • 2 Teelöffel Paprikapulver edelsüss
  • etwas geriebene Muskatnuss
die Röstzwiebeln im Porzellanmörser ganz fein mörsern. Damit das besser klappt, nach und nach das Salz dazugeben und weiter mörsern, bis alles ganz fein ist. 

Nach und nach alle anderen Gewürze dazugeben und alles schön mischen. Fertig ist das Pommes Salz.

Das Gewürzsalz nun in einem gut schließenden Gefäß aufheben. 

Die fertig gebackenen Pommes oder Weges nach Wunsch damit würzen und alles gut mischen. Aber auch auf den knusprigsten Bratkartoffeln schmeckt es wunderbar. Probiert es aus.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen und Verschenken der verschiedenen Salze und Zuckersorten.