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Dienstag, 18. August 2026

Marillenknödel mit Topfenteig 2026

Im Sommer liebe ich frische Aprikosen. Sie sind für mich der Inbegriff eines Sommers und dazu gehören auch leckere selbstgemachte Marillenknödel mit Topfenteig. 

Kennengelernt haben wir sie vor etlichen Jahrzehnten in Österreich, sodaß ich die Aprikosenknödel auch immer mit der österreichischen Bezeichnung betitel. 

Mit einem Kartoffelteig kann man die Aprikosen auch zubereiten, das schmeckt auch sehr gut, aber mit Quark sind sie gefühlt etwas "leichter", die Knödel sind unterm Strich auch nicht so süß und schön locker. 

In sämtlichen Rezepten steht immer, dass man die Aprikosen mit einem Stück Würfelzucker füllen soll. Ich mache es anders. Wir wollen den vollen Aprikosengeschmack, die Früchte selber sind uns süß genug, und so gebe ich statt des Würfelzuckers ein Stück Aprikose hinein. Wer es süßer möchte, könnte das Stück Aprikose ja noch etwas in Zucker wälzen und dann in die Frucht legen. Aber glaubt mir, das ist nicht erforderlich.

Und hier ist mein bewährtes Rezept leckerer Marillenknödel mit Topfenteig.



Marillenknödel mit Topfenteig (Quarkteig)  6 - 8 Stück (je nach Größe der Aprikosen)

  • 1 Eischnee
  • 1 Prise Vanillesalz

  • 1 Eigelb
  • 50 g Butter
  • 60 g Hartweizengrieß
  • 2 Teelöffel Zitronenzucker
  • 250 g Magerquark
  •  
  • 80 g Dinkelmehl 630er, evtl etwas mehr
  •  
  • 7 - 9 dicke Aprikosen (Marillen)
  •  
  • reichlich Mehl zum Bemehlen der Hände
  • Einmalhandschuhe

  • großer Kochtopf 
  • 1 Esslöffel Zucker
  • 2 Teelöffel Salz
  •   
  • 50 g Paniermehl oder Semmelbrösel
  • 25 g Zucker
  • 1 knapper Teelöffel Zimt (Ceylonzimt)

  • zerlassene, braune Butter (falls man mag)

das Eiweiß mit einer dicken Prise Salz ganz steif schlagen und beiseite stellen. Das Eigelb mit der Butter schaumig rühren und nach und nach den Quark untermischen. Danach den Grieß, das Mehl und den Zitronenzucker. Der Teig sollte nicht zu sehr kleben. Zuletzt den Eischnee unterheben.

Die Masse für 45 Minuten in den Kühlschrank stellen. Währenddessen das Paniermehl mit dem Zucker und dem Zimt gut vermischen und die Aprikosen entkernen. 

Eine Aprikose halbieren, dann die Hälften nochmals halbieren und das Viertel quer teilen. Mit diesem Stück Frucht jede Aprikose füllen *.

* viele nehmen statt der Frucht ein Stück Würfelzucker. Aber wir mögen gerne besonders viel Frucht in den Knödeln und so ersetze ich den Kern mit einem Stück Frucht statt Würfelzucker. Wer es süßer mag, könnte das Stück Frucht noch in Zucker wälzen.

Den Teig in sechs bis acht Teile teilen (je nach Größe der Aprikosen) und jede gefüllte Aprikose mit dem Teig umhüllen. Damit alles nicht so an den Händen klebt, Einmalhandschuhe anziehen. Dann die Hände ordentlich bemehlen, der Teig klebt leider (manchmal) sehr. Mit den bemehlten Händen zu schönen, runden, möglichst glatten Knödeln rollen. Der Teig soll nicht mehr kleben. 

Die fertig gerollten Knödel auf etwas Mehl legen, dass die Unterseite des Knödels am Brett nicht festklebt.

Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen, Salz dazu geben und einen Esslöffel Zucker. Wenn es kocht, die Knödel hinein legen, die Temperatur herunterschalten und die Knödel leise simmern lassen bis sie an der Oberfläche schwimmen. Das dauert je nach Größe der Knödel ca. 10 - 15 Minuten. Ab und an die Knödel wenden.

Mit einem Schaumlöffel die Knödel herausheben und sie einzeln in der Bröselmischung wenden. Wer mag gibt noch zerlassene Butter darüber. (Das haben wir uns aber verkniffen, schmeckt aber nochmal besser). Und schon kann geschlemmt werden.


 Sehen Sie nicht lecker aus? Mittig sieht man das zusätzliche Stückchen Frucht.


🍑🍑🍑🍑🍑




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Freitag, 7. August 2026

Limburger Aprikosen Vlaai

Als wir letztens Maastricht mal wieder einen kleinen Besuch abgestattet hatten, fielen uns wieder die vielen Vlaai auf, die in Cafés und Bäckereien angeboten und serviert werden. Ein Vlaai ist eine Art Flan aus Hefeteig mit Kompottfüllung. Egal ob es Aprikosen, Kirschen, Äpfel oder Pflaumen sind, lecker sehen sie alle aus.

In einer Bäckerei an der Bisschopsmolen waren etliche Vlaai im Schaufenster ausgestellt. Einer sah leckerer aus als der andere. Als ich dann im Schaufenster noch den Hinweis sah, dass man auf der Homepage Bisschopsmolen* auch Rezepte finden konnte, habe ich zu Hause gleich nachgeschaut. Und siehe da, etliche Rezepte waren zu finden, auch ein Rezept eines "Limburger Aprikosen Vlaai".

Laut Wikipedia* ist ein Limburger Vlaai* , ich zitiere, . . . "ein typisches Gebäck aus der niederländisch - belgischen Region Limburg. Die Zusammenstellung eines flachen Hefeteigs und einer Füllung aus angedicktem Fruchtkompott gilt als eine regionale Spezialität, die in erster Linie zu besonderen Anlässen wie Geburtstagen, Familienfeiern, Feiertagen, etc. verzehrt wird. . . "

Das folgende Rezept eines Aprikosenvlaais* habe ich auf der Seite von Grainlabs* gefunden und als Anregung genommen.

* dieser Beitrag kann +++WERBUNG ohne Auftrag+++ enthalten (Namensnennung und/oder Verlinkung)


Frisch aus dem Backofen und noch warm.


Limburger Aprikosen Vlaai (nach einem Rezept von  grainlabs.nl*)

für eine Tarteform von 28 cm

  • 700 g entsteinte Aprikosen, grob gewürfelt **
  • 350 ml Wasser 
  • 130 g Zucker
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 50 g Stärkemehl (Mondamin)
Das Wasser mit dem Zucker, Salz und dem Stärkemehl gut vermischen, bis sich die Stärke aufgelöst hat. Unter Rühren zum Kochen bringen, etwas köcheln lassen und die grob gewürfelten Aprikosen untermischen. 
** ich hatte 500 g Aprikosen und 200 g Plattpfirsiche grob gewürfelt, was sehr gut geschmeckt hat.
Das Kompott noch einige Minuten köcheln lassen, damit die Früchte weich werden. Dann das Kompott in eine Schüssel geben und abkühlen lassen. Dann zum Durchkühlen und Festwerden in den Kühlschrank stellen. Das kann man sehr gut schon einen Tag vorher erledigen.
  • 500 g Dinkelmehl
  • 30 g frische Hefe oder  1 1/2 Päckchen Trockenhefe (11 Gramm)
  • 150 g weiche Butter 
  • 3 Esslöffel Zucker 
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 1 Ei, Gr. L, Zimmertemperatur 
  • 150 ml lauwarme Vollmilch
Das Mehl mit der Trockenhefe mischen, den Zucker und das Salz dazu geben und mit der weichen Butter, dem Ei und der Milch zu einem glatten Hefeteig verarbeiten, bis der Teig nicht mehr am Schüsselrand klebt.

Den Teig aus der Maschine nehmen, zu einer Kugel formen und abgedeckt ca. 20 Minuten gehen lassen. 

Eine Tarteform mit Backpapier und etwas Überstand auslegen. So kann man den fertigen Vlaai nach dem Backen besser der Form entnehmen.

Den Teig rund ausrollen (ca. 3mm dick) und in die Form legen. Darauf achten, dass unter dem Teig keine Luftblasen sind. Eventuelle Teigüberstände am Rand mit einem Messerrücken abschneiden.

Die kalte Kompottfüllung nun auf den Teigboden geben und glattstreichen.

Für den Deckel den restlichen Teig ausrollen (ca. 3 mm dick) und mit Kondensmilch (oder verquirltem Ei) bestreichen. Darauf dann den Zucker geben.

Mit einem Teigrädchen den Teig in ca. 2cm breite Streifen schneiden. Diese dann gitterförmig auf der Füllung verteilen, dabei den überflüssigen Zucker abschütteln. Eventuelle Teigüberstände abschneiden.

Den Kuchen nun ca. 30 Minuten gehen lassen.

Währenddessen den Backofen auf  200°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Den Kuchen in den vorgeheizten Backofen schieben, 2. Stufe von unten, und in ca. 15 bis 20 Minuten backen, bis er goldbraun ist.

Den Kuchen nach dem Backen sofort aus der Kuchenform nehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.


für einen Vlaai von 22cm benötigt man laut grainlabs.nl* 

  • 300 g Dinkel-Flan-Teig für den Boden
  • 600 g Kompottfüllung
  • 50 g Dinkel-Flan-Teig für den Deckel
  • 1 Ei zum Bestreichen
  • Zucker für den Deckel

für einen 28 cm Vlaai (wie auf dem Foto oben) habe ich folgende Mengen genommen:

  • 480 g Teig
  • 1000 g Kompott
  • 200 g Teig für den Deckel
  • etwas Kondensmilch zum Bestreichen
  • Zucker für den Deckel


Der Vlaai mit Aprikosen - Plattpfirsichkompott vor und nach dem Backen. 



Ein Stück Aprikosen - Plattpfirsich Vlaai, lecker war's.


Limburger Vlaai im Schaufenster der Bäckerei De Bisschopsmolen.



Die Kirche Sint - Janskerk mit dem roten Turm und die Servatiusbasilika am Vrijthof in Maastricht.


Dienstag, 16. Juni 2026

Rhabarbertarte mit Aprikose und Joghurtguss

Bei unserem Obststand gab es nochmal frischen Rhabarber. Bald ist die Saison ja wieder vorbei. Daraus wollte ich dieses Mal eine Tarte backen. Am liebsten essen wir eine solche Tarte mit Quarkguss. Dieses Mal hatte ich aber keinen, sodaß ich griechischen Joghurt stattdesssen genommen habe. Einen großen Geschmacksunterschied konnten wir jetzt nicht feststellen, die Tarte war wieder sehr lecker.

Des weiteren hatte ich dieses Mal einen fertigen Mürbeteig verwendet. Er ist nicht gesüßt und folglich wurde die gesamte Tarte eher "unsüß", was dem Geschmack aber keinen Abbruch tat. Auch die wenigen Aprikosen am Rand der Tarte waren sehr lecker und passten sehr gut. Man hätte gut noch viel mehr Aprikose nehmen können, aber das waren die letzten Früchte, die ich noch hatte.

Die Tarte war rundherum gelungen.




Rhabarbertarte mit Aprikose und Joghurtguss   32er Tarteform

für einen Mürbeteigboden:

  • 250 g Dinkelmehl 630er
  •  50 g Mondamin
  • 100 g Zucker
  • 150 g weiche Süßrahmbutter
  • 1 Prise Vanillesalz 
  • 1 Ei Gr. L
alternativ: 
  • 1 Rolle Mürbeteig aus dem Kühlregal

 für den Guss:

  • 500 g Griechischer Joghurt, 10%ig
  • 70 g Zucker
  • etwas Vanillepaste
  • 1 Teelöffel Zitronenzucker 
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver zum Kochen (37g)
  • 1 großes Ei

  • ca. 500 g Rhabarberstangen, gewürfelt
  • einige Aprikosen, entsteint und geviertelt


Für den Mürbeteig alle Zutaten rasch verkneten. Den Teig zwischen zwei Klarsichtfolien (Backpapier geht auch) mit einem Nudelholz ca. 0,5 cm dünn ausrollen und in eine Tarteform legen und bis zum Rand hochziehen. Eventuelle Teigreste können als Kekse ausgestochen werden. Die Form (und die ausgestochenen Kekse) einige Zeit im Kühlschrank durchkühlen lassen. So wird der Boden später schön mürbe. 

Den Backofen auf 200°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. Den gekühlten Boden vor dem Backen mit einer Gabel einstechen, damit er keine Blasen wirft. Einen Bogen Backpapier hineinlegen und getrocknete Erbsen oder Linsen einfüllen und den Boden bei 200°C ca. 30 Minuten hell golden vorbacken. Die Hülsenfrüchte dann mit dem Backpapier entfernen. Ausgekühlt können sie jederzeit zum Blindbacken wieder verwendet werden. Ich hebe sie nach dem Auskühlen in einem alten Marmeladenglas auf.

Der Boden kann auch gut einen Tag vorher gebacken werden.

Alternativ kann auch eine Rolle Tarte- bzw. Mürbeteig aus dem Kühlregal verwendet werden. Dann bitte der Anleitung auf der Packung folgen. Aber den Boden ebenso vorbacken.

Den Backofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. 

Für die Joghurtmasse alle Zutaten zu einer glatten Masse verrühren. Den Rhabarber waschen und in gleichmäßige, große Würfel schneiden. 

Den Teig mit dem Backpapier in die Tarteform legen und den Guss auf den Boden geben und glattstreichen. Zuerst die Aprikosen vierteln aund am Rand auf dem Guss verteilen. Dann die Rhabarberwürfel dicht an dicht (eventuell auch nach gewünschtem Muster) in die Creme setzen bzw. auflegen. 

Die Form in den auf 180°C vorgeheizten Ofen, 2. Stufe von unten (Ober-/ Unterhitze) stellen und ca. 40 Minuten backen. Eventuell noch einige Minuten bei ausgeschalteter Hitze nachbacken lassen. Man muss den Kuchen einfach ein wenig beobachten, die Creme soll gestockt sein und eine leicht goldene Farbe haben. 

Den Kuchen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Gerade eben ausgekühlt schmeckt die Tarte sensationell, wie wir finden. Leckere Creme, nicht so süß, knuspriger Boden und säuerlicher Rhabarber. Klasse. . . 

Bitte die Tarte nicht abdecken, so bleibt sie schön mürbe. 


Die Tarte vor und nach dem Backen.



Die Tarte war sehr fruchtig und "unsüß", genau so wie man sich so eine Tarte vorstellt.








Freitag, 10. April 2026

Prasselkuchen mit Aprikosen und gerösteten Mandelblättchen

Ab und an überkommt einen die Lust etwas Leckeres zu backen. So war es jetzt auch wieder, wir hatten Lust auf Kuchen.  Dieses Mal habe ich einen Prasselkuchen mit Aprikosen und ein paar gerösteten Mandelblättchen gebacken.

Als Prasselkuchen werden Blätterteiggebäcke mit Streuseln betitelt. Warum der Kuchen so heißt und wo er letztendlich seinen Ursprung hat, kann ich leider nicht sagen. Vielleicht heißt er so, weil die Streusel auf den Teig "prasseln"? Keine Ahnung. Finde ich aber auch unwichtig. Wichtig ist mir immer, dass der Kuchen schmeckt. Schön ist auch, er ist ruckzuck gebacken. 

Und so ein Prasselkuchen ist ein ganz schneller Kuchen. Blätterteig habe ich fast immer im Kühlschrank, Zutaten für die Streusel sowieso und selbst diese sind ganz flott mit einer Gabel zusammen gerührt. Dazu braucht man noch nicht einmal einen Handmixer oder sogar eine Küchenmaschine. Da wir noch ein Glas (gekaufte) Aprikosenkonfitüre im Vorrat hatten, habe ich diese als Belag genommen. Das war eine leckere Entscheidung. Die Streusel sind durch die Haferflocken besonders knusprig geworden und der Hauch von Zimt schmeckt darin besonders gut.

Lange Rede, kurzer Sinn. Hier kommt mein schnelles Kuchenrezept.



Prasselkuchen mit Aprikosen und gerösteten Mandelblättchen

  • 100 g Dinkelmehl 630er
  • 50 g Haferflocken, zarte
  • 10 g Haferflocken, kernige
  • 80 g Zucker
  • eine Prise Vanillesalz
  • etwas Vanille
  • 1/2 Teelöffel Ceylon-Zimt

  • 100 g dickflüssige Butter

die trockenen Zutaten alle mischen, die dickflüssige Butter dazu geben und alles mit einer Gabel zu nicht zu großen Streuseln rühren. Die Streusel dann in den Kühlschrank stellen, damit die Butter wieder fest wird.

  • eine Rolle Butter - Blätterteig (280 g Fertigprodukt aus dem Kühlregal)

10 Minuten vor Verwendung den Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Dann den Teig entrollen und ihn mit seinem Backpapier auf ein Backblech legen, den Backofen auf 200°C Umluft bzw. 210°C Ober-/Unterhitze vorheizen. 

Den Blätterteig quadratisch zuschneiden. Den restlichen Teig in 8 gleichbreite Streifen schneiden und diese übereinander auf dem Teigquadrat als Rand auflegen und leicht festdrücken.

  • ca. 200 g Aprikosenkonfitüre *
  • geröstete Mandelblättchen

Die Konfitüre dick auf dem Boden verteilen, den Rand dabei frei lassen. Darauf dann einige geröstete Mandelblättchen streuen. Ich hatte noch welche vom letzten Kuchenbacken übrig, nehmt so viele ihr mögt.

Die Streusel aus dem Kühlschrank nehmen und gleichmäßig auf der Aprikosenkonfitüre verteilen. Den Rand dabei unbedingt frei lassen, damit er schön aufgehen kann. 

Den Kuchen mittig in den vorgeheizten Ofen schieben und in ca. 25 Minuten golden backen.

Frisch gebacken schmeckt er natürlich am besten. Aber selbst am nächsten Tag ist er noch recht knusprig und sehr lecker. Bitte beachten, der Kuchen darf nicht abgedeckt werden, sonst ist er am nächsten Tag nicht mehr knusprig. Man kann ihn höchstens mit einem Küchenkrepp abdecken, aber auf keinen Fall mit einer Haube oder Folie.

* wer lieber selbstgemachte Aprikosenkonfitüre nehmen möchte, dem empfehle ich mein Rezept. Da steht alles, wie ich mein "Aprikosen - Marmelädchen" immer koche.


Oben links sind schon die Mandelblättchen verteilt und ein kleiner Teil der Streusel.
Oben rechts ist alles fertig für den Backofen.
Unten links der fertig gebackene und in vier Stücke zerteilte Kuchen.
Unten rechts eine Ecke des Prasselkuchens.



Der Prasselkuchen war eine Wucht, er war sehr knusprig und hat uns sehr gut geschmeckt.














war das lecker !





Freitag, 25. Juli 2025

Aprikosen - Trifle

Es war mal wieder an der Zeit für eine neue Dessertkreation. Gerade wo es jetzt so schöne Aprikosen gibt wollte ich mal ein Dessert damit zubereiten. Gesagt, getan.

Beim Überlegen kam ich auf die Idee eines Aprikosen - Trifles. Für ein Trifle schichtet  man mehrer verschiedene Zutaten in ein Glas und erhält so ein (auch optisch) schönes Dessert. Vom Geschmack war ich positiv überrascht, es schmeckte so gut wie erhofft und das Dessert war sehr schnell fertig gestellt. Und das wichtigste, lecker war es auch. Ich hätte nur noch ein wenig mehr Marillenlikör auf die Kekse geben können, das Teelöffelchen war doch zu wenig . . .

Hier ist meine Rezeptkreation, vielleicht gefällt sie euch.



Aprikosen - Trifle

  • 250 g Aprikosen, fein gewürfelt
  • 1 gehäufter Teelöffel Orangen-Zitronenzucker
  • 1 Teelöffel Vanillezucker
  • ca. 1 Esslöffel Zucker
  • etwas Stärkemehl (Mondamin) zum Abbinden

  • "Schoko Cookies", Fertigprodukt, fein zerdrückt
  • Marillenlikör zum Beträufeln (falls man mag und keine Kinder mit am Tisch sitzen)

  • 250 g Ricotta
  • 200 ml geschlagene Sahne
  • 2 Teelöffel Vanillezucker
  • etwas abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
  • etwas Zucker nach Geschmack


Die Aprikosenwürfelchen mit etwas Wasser in ca. 15 Minuten weich kochen. Etwas Stärkemehl in etwas Wasser auflösen und das Kompott damit abbinden und aufkochen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Orangen-Zitronenzucker und Vanillezucker dazu geben und mit dem "normalen" Zucker abschmecken, bis die gewünschte Süße erreicht ist. Das Kompott abkühlen lassen.

Die zerdrückten Kekse in ein Dessertglas geben, mit etwas Marillenlikör (alternativ etwas Apfelsaft) beträufeln und die Oberfläche flach drücken.

Den Ricotta glattrühren, die geschlagene Sahne unterziehen und mit Zucker und Zitronenschale abschmecken. 

Etwas Creme auf die Keksschicht geben, glattstreichen und etwas Kompott darauf verteilen. Dann nochmals eine Schicht Creme darauf verteilen. Zuletzt noch Kompott sowie ein paar Kekskrümel als Deko aufstreuen. 

Das Trifle zum Durchkühlen in den Kühlschrank stellen. Fertig ist ein leckeres Dessert, was auch optisch was hermacht.

















Hach, war das lecker.



Dienstag, 1. Juli 2025

kleine Aprikosenküchlein aus dem Airfryer

Endlich gibt es wieder leckere, aromatische Aprikosen. Ich liebe diese Früchte und wie man sich denken kann, als erstes habe ich damit Aprikosenküchlein gebacken.

Und es gab eine Premiere. Seit einiger Zeit sind wir auch Besitzer eines Airfryers und so habe ich diese in dem Airfryer gebacken. Das hat sehr gut geklappt.

Die kleinen Quicheformen von Coox mit 12cm Durchmesser hatte ich mir letztens gekauft und bin sehr damit zufrieden. Sie passen sehr gut in die Airfryer Schublade und die Handhabung ist auch prima. So ist ein kleines Küchlein die richtige Portion Kuchen für zwei Leute, das andere Küchlein ist dann für den nächsten Tag. 



kleine Aprikosenküchlein aus dem Airfryer, 2 Quicheformen à 12 cm Durchmesser *

  • 125 g Dinkelmehl 630er
  • 35 g Zucker/ Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 verquirltes Ei Gr. L (25g)
  • 60 g Butter
  •   
  • ca. 300 g Aprikosen
  •  
  • für den Guss:
  • 50 g Zucker
  • 100 g Magerquark
  • 50 ml Milch
  • 1 1/2 Eier Gr.L
  • 15 g Vanille - Puddingpulver

Für den Mürbeteig alle Zutaten rasch zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig ausrollen und zwei kleine Quichformen à 12cm im Durchmesser mit dem Teig auskleiden, den Rand ca. 4cm hochziehen. Die Formen für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. 

In der Zwischenzeit die Aprikosen entsteinen, halbieren und je nach Größe vierteln.

Für den Guss alle Zutaten verrühren.

Die Aprikosen dicht an dicht in die Formen setzen und den Guss darüber gießen. Die Förmchen in den Airfryer stellen. Programm "bake 160°C " einstellen und die Küchlein ca. 30 Minuten backen. Zwischendurch schon mal den Bräunungsgrad checken und spätestens 5 Minuten vor Ende der Backzeit etwas Alufolie auflegen, damit der Kuchen nicht zu dunkel wird.

Die Förmchen aus dem Fryer nehmen, den Rand abnehmen. Sollte einem der Teigrand zu hell sein, dann ohne Rahmen nochmals abgedeckt für ca. 5 - 10 Minuten bei 170°C "bake" backen.

* sollte man keinen Airfryer haben, dann backt man die Küchlein bei Ober- Unterhitze 175°C in ca. 30-40 Minuten.

** anstelle von zwei 12er Förmchen kann man auch eine 24er Tarteform nehmen. 

Die Aprikosen sind eingefüllt, dann kommt der Guss darüber und ab in den Airfryer.
























Freitag, 27. Juni 2025

Marmelädchen von Aprikose und Sauerkirsch mit einem Hauch von Orange

Unser kleiner Kirschbaum hinterm Haus hatte dieses Jahr eine wahnsinnig "große" Menge Sauerkirschen am Baum. Irre, wie viele es jetzt waren . . . 

Letztes Jahr waren gar keine Kirschen am Baum, dieses Jahr waren es gerade mal eine Handvoll. Was sollte man damit machen? Na klar, ich habe damit ein Marmelädchen gekocht. Denn für ein einziges Gläschen Marmelade reichte die Handvoll Kirschen gerade so aus . . . mehr war nicht dran. 

Aber selbst aus einer Handvoll Früchte kann man ruckzuck ein Glas Marmelädchen kochen. Gelierzucker habe ich immer im Vorrat, sodaß ich jederzeit einen leckeren Fruchtaufstrich kochen kann.

Da ich noch ein paar sehr reife Aprikosen im Kühlschrank hatte, habe ich mich für ein gemischtes Marmelädchen entschieden. Ich hab da einfach mal was ausprobiert. Heraus kam ein sehr leckeres Produkt. Es schmeckt schön fruchtig und fein säuerlich, mit einem Hauch von Orange. Und die Farbe ist auch genial.

Leider war es nur ein Glas plus etwas zum direkten Ausprobieren. Egal. Wer mehr Früchte zur Verfügung hat, kann sich die Menge problemlos hochrechnen. Zum Ausprobieren reicht die unten aufgeführte Menge auf jeden Fall aus.



Marmelädchen von Aprikose und Sauerkirsch mit einem Hauch von Orange

  • 250 g Aprikosenwürfelchen
  • 100 g Sauerkirschen, entsteint gewogen
  • 170 g Gelierzucker 2:1
  • 1 Teelöffel Orangen-/ Zitronenzucker
  • 1 Prise Vanillesalz

  • eventuell etwas neutrales Öl (falls die Masse etwas schäumt)

Alle Zutaten, bis auf das Öl, in einem hohen Topf rührend zum Kochen bringen. Wer möchte püriert das Ganze noch mit dem Zauberstab. Wenn alles sprudelnd kocht, die Hitze etwas reduzieren und die Masse ca. 4 Minuten * weiter köcheln lassen. 

Sollte etwas Schaum auf der Marmelade sein, dann unter Rühren ganz wenig Öl in die Masse gießen, der Schaum sollte dann direkt verschwinden.

Auf einem kalten Tellerchen eine Gelierprobe nehmen, wird das Marmelädchen fest, dann kann sie in ein gut gereinigtes und kochend ausgespültes Schraubglas gegeben werden. Die Masse bis knapp zum Rand einfüllen. Den ebenfalls so vorbereiteten Schraubdeckel aufschrauben und das Glas abkühlen lassen. Wenn der Deckel ploppt, dann ist es das Zeichen, dass ein Vakuum entstanden ist. 

Die angebrochene Marmelade bitte im Kühlschrank aufheben und alsbald verbrauchen.

* mein Tipp: Sollte die Masse noch nicht richtig fest sein, dann noch ein Minütchen oder zwei weiter köcheln lassen.


Das war doch eine enorme Menge Kirschen, die der kleine Baum trug, oder?




Mit einer großen Sicherheitsnadel kann man super Kirschen entkernen. Dafür nimmt man das Ende der Sicherheitsnadel und hebelt damit den Kern heraus.



Aprikosenwürfel und entsteinte Sauerkirschen warten nun auf die restlichen Zutaten und wollen zum Marmelädchen werden.


Die Menge war doch etwas mehr als gedacht, sodaß ich den Rest des Marmelädchens noch in ein kleines Glas gefüllt habe. So konnten wir am nächsten Tag das Marmelädchen direkt probieren.












Mittwoch, 4. September 2024

fruchtig - saftiger Aprikosenstrudel ohne Schnickschnack

Im Sommer lieben wir Aprikosen. Diese aromatischen Früchte sind sensationell, vor allem in Kuchen. Auf meinem Blog findet ihr auch einige Rezepte mit Aprikosen. Meine Marillenknödel kennt ihr vielleicht schon, Aprikosenküsschen auch und einen Aprikosenstrudel mit Pinienkernen habe ich auch schon gebacken. Jetzt gab es am Obststand wunderbare reife Aprikosen zum Sonderpreis. Da haben wir direkt welche mitgenommen und ich habe daraus einen Aprikosenstrudel ohne Schnickschnack gebacken.

Habt ihr schon mal selber Strudel gebacken? Ich meine keinen tiefgefrorenen, gekauften, sondern selbstgemachten Strudel mit Ziehteig. Das hört sich im ersten Moment schwer an, aber dieser Ziehteig bzw. Strudelteig ist leichter herzustellen als man denkt.

Viele trauen sich ja nicht Strudelteig selber herzustellen, weil sie denken, das Ausziehen des Strudelteiges ist so schwierig und man hat hinterher nur Löcher im Teig. Aber das stimmt nicht. Mit meinem Strudelteigrezept klappt es bestimmt. Versprochen. Der Teig lässt sich ohne Probleme ziehen, es ist die reine Freude. Man ist so schnell fertig, der Teig ist nahezu perfekt. Und wenn man sich die Ruhe nimmt, und bedächtig den Teig vorsichtig auf dem bemehlten Tuch auszieht, dann klappt das auch mit dem Nachbarn . . äh . . Strudelteig . . .

Nicht nur den folgenden Aprikosenstrudel kann man mit dem Strudelteig backen, auch Südtiroler Apfelstrudel, Zwetschgenstrudel mit gehackten Mandeln und Müsli oder meinen Aprikosenstrudel mit Mandelblättchen und Amarettibröseln. Die schmecken alle super lecker.

Der Teig ist schön buttrig-knusprig, die Brösel saugen den Fruchtsaft schön auf und somit wird die Füllung schön saftig und die aromatischen Aprikosen schmeckten wunderbar fruchtig. Herz, was willst du mehr.

Ich backe meinen Strudel so:


Dieses Mal waren die Aprikosen wunderbar fruchtig und aromatisch, der Strudel wurde perfekt.



mein  fruchtig - saftiger Aprikosenstrudel ohne Schnickschnack

für den Strudelteig (Ziehteig):

  • 150 g Dinkelmehl 630er
  • 60 ml lauwarmes Wasser
  • 30 ml verquirltes Ei 
  • 1 Teelöffel neutrales Öl
  • 1/2 Teelöffel Apfelessig
  • 1 Prise Vanillesalz

  • Öl zum Bestreichen der Teigkugel
  •  
  • flüssige Butter zum Bestreichen des ausgezogenen Teiges

das Mehl mit allen Zutaten vermischen und zu einem schönen, glatten, elastischen Teig kneten. Die Teigkugel mit Öl bestreichen und in Klarsichtfolie verpackt bei Zimmertemperatur 20 - 30 Min. ruhen lassen. 

Ein Küchentuch/Abtrockentuch dünn mit Mehl bestreuen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmals durchkneten, er sollte schön geschmeidig sein. So lässt er sich direkt gut ausziehen. Oder mit einem bemehlten Rollholz etwas ausrollen. 

Dann den Teig auf das bemehlte Küchentuch legen und vorsichtig von der Mitte her mit dem bemehlten Handrücken und/oder bemehlten Händen dünn ausziehen. Dabei darauf achten, dass die Ränder nicht zu dick sind und keine Löcher entstehen. Den Teig bis fast zum Tuchrand ziehen. Eventuelle dicke Ränder abschneiden. Das Muster des Tuches sollte zu sehen sein. 

Dann den rechteckigen Teig mit etwas geschmolzener Butter bestreichen. 

für die Bröselmischung:
  • 1 Esslöffel Butter
  • 80 g Semmelbrösel
  • 1 Esslöffel Zucker

die Butter in einer beschichteten Pfanne schmelzen, die Brösel und den Zucker dazugeben und alles vorsichtig bei mittlerer Hitze anrösten, beiseite stellen und etwas auskühlen lassen.

für die Füllung:

  • 800 g frische Aprikosen
  • etwas Bröselmischung   
  • ca. 1 Esslöffel Zitronenzucker
  • etwas gemahlene Vanille aus der Mühle

  • zerlassene Butter zum Bestreichen
  • Puderzucker zum Bestäuben

Die Aprikosen waschen, entkernen und grob würfeln. Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.

Als erstes wird der gebutterte Teig mit den Bröseln bestreut. Etwas Bröselmischung zurück halten und unter die Aprikosen rühren. Dabei an allen Seiten einen ca. 5 cm breiten Rand frei lassen. 

Auf die Brösel nun die Aprikosenwürfel verteilen. Das Obst nur auf 2/3 des Teiges geben (siehe Foto).  Die schmalen Seiten nun über die Füllung legen und mit Hilfe des Tuches den Strudel von der schmalen Seite her möglichst eng einrollen. Die Naht des Strudels liegt oben.

Den Strudel jetzt nicht vom Tuch nehmen, sondern mit dem Tuch auf das Backblech mit Backpapier legen. Das Tuch an der einen Seite unter den Strudel ziehen, dann den Strudel vom Tuch vorsichtig auf das Backblech rollen. Die Naht soll jetzt unten liegen. Den positionierten Strudel mit flüssiger Butter bestreichen und in den vorgeheizten Ofen schieben und ihn hellbraun backen. Die Backzeit beträgt ca. 35 - 40 Minuten.

Den goldbraunen Strudel mit Puderzucker bestreuen und dann kann auch schon serviert werden. 

Dazu passt sehr gut eine selbstgemachte, echte Vanillesauce , geschlagene Vanillesahne und/oder auch eine Kugel selbstgemachtes Vanille - Eis .   


Von links oben nach rechts unten: 
Der Teig wird ausgezogen, mit Butter bestrichen und mit Bröselmischung bestreut, dann wird die Füllung darauf gegeben, die Seiten übergeschlagen und von der rechten, schmalen Seite her aufgerollt.

Dann wird der Strudel mit dem Tuch vorsichtig auf das Backblech gelegt, das Tuch wird unter den Strudel gezogen. Dann der Strudel aufs Blech gerollt, mit Butter bestrichen, abgebacken und mit Puderzucker bestäubt. Fertig zum Servieren.
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Samstag, 13. Juli 2024

Aprikosen - Mandelbaiser - Tarte

Herrlich, der Sommer ist da und es gibt die schönsten, leckersten, fruchtigsten Früchte. Unter anderem Aprikosen. Wir lieben diese Frucht und dieses Jahr sind sie besonders gut.

So habe ich wieder einen Kuchen mit Aprikosen gebacken. Dieses Mal eine Aprikosen - Mandelbaiser - Torte. Aus zartem Mürbeteig und Mandelbaiser wird schnell eine sehr leckere Tarte.



meine Aprikosen - Mandelbaiser - Tarte, ca. 26 cm Tarteform


  • für den Mürbeteig:

  • 250 g Dinkelmehl 630er 
  • 50 g Zucker
  • 25 g Vanillezucker 
  • 1 Prise Vanillesalz 
  • 125 g Butter
  • 1 großes Ei

  • 30 g Mandelblättchen (fein zerkleinert) oder gemahlene Mandeln

  • für die Aprikosen - Mandelbaiser - Füllung:

  • 500 g Aprikosen, fein gewürfelt

  • 2 Eischnee Gr. L **
  • 1 Prise Vanillesalz 
  • etwas gemahlene Vanille
  • 70 g Zucker
  • 70 g Mandelblättchen (fein zerkleinert) oder gemahlene Mandeln


Die Mandelblättchen in der Tüte kneten und mit einem Rollholz fein zerdrücken. Es können ruhig einige größere Stückchen übrig bleiben. Ansonsten gemahlene Mandeln verwenden.

Für den Mürbeteig alle Zutaten (außer Mandeln) rasch zu einem glatten Teig kneten. Sollte der Teig noch nicht richtig gebunden sein, vorsichtig einen Hauch eiskaltes Wasser zugeben. Zwischen Klarsichtfolie oder Backpapier dünn ausrollen. Den Teig mit Hilfe  der Folie/Backpapier  in eine Springform oder Tarteform stürzen und glattstreichen, die Folie entfernen, den Rand ca. 3cm hoch auslegen und die Form in den Kühlschrank stellen und gut durchkühlen lassen. So wird die Tarte später schön mürbe.

In der Zwischenzeit für die Füllung die Aprikosen entsteinen und in gleichmäßig kleine Würfel (ca. 1 cm) schneiden. Den Eischnee mit dem Salz steif schlagen. Den Zucker und die fein zerkleinerten Mandelblättchen/gemahlene Mandeln vorsichtig unter den Eischnee heben, zuletzt die Aprikosenwürfel. 

Die Form aus dem Kühlschrank holen und den Boden mit den 30 g Mandeln bestreuen. Dann die Masse gleichmäßig auf den Boden geben und alles glattstreichen. 

Nun die Form in das untere Drittel des auf  bei 180° C Ober- /Unterhitze vorgeheizten Ofens schieben und in ca. 35 - 45 Minuten golden backen.

Frisch schmeckt die Tarte am besten. Aber auch am nächsten Tag schmeckt sie noch sehr gut. 

Wichtig: bitte die Tarte nicht abdecken, sie wird sonst weich.

** Tipp: die übrig gebliebenen Eigelbe friere ich einzeln für später ein. (siehe Foto weiter unten). Dafür lege ich ein Stückchen Folie in ein kleines Schälchen oder Eierkarton. Das Eigelb gebe ich hinein und verdrehe die Folie. Die Eigelbpäckchen lege ich dann eng an eng in eine kleine Kunststoffdose und friere alles ein. So hat man für später immer mal wieder ein Eigelb im Vorrat. Wenn man ein Eigelb benötigt, einfach rechtzeitig aus dem Froster nehmen und auftauen lassen. Das Eigelb dann wie gewohnt weiterverwenden.


Ich hatte die Mandeln vergessen auf den Boden zu streuen und dann erst die Frucht-Baisermasse darauf zu geben. Deswegen hatte ich die restlichen Mandeln noch auf der Masse verteilt.



Frische Aprikosen - ein Gedicht.


 
Jedes Eigelb wickel ich in etwas Klarsichtfolie ein und stelle alles für später in den Froster.