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Samstag, 30. März 2024

selbstgemachte Bandnudeln mit meinem Pistazienpesto

Manchmal frage ich mich, warum man so leckere, einfache Gerichte nicht öfters kocht. Letztens hatte ich Nudelschnecken gekocht. Mit selbstgemachtem Nudelteig. Da der Teig so lecker und einfach herzustellen war, hab ich jetzt Bandnudeln selber gemacht. Das geht besser und schneller als gedacht. 

Pasta geht immer, was war das lecker. So einfach und so gut. 

Ich habe in den Nudelteig noch Gewürze mit hinein gegeben, damit die Nudeln "auch nach etwas schmecken", wie man so sagt. Das ist normalerweise nicht üblich, aber mittlerweile schmecken mir diese gewürzten Nudeln noch besser als ohne. Und eine tolle Farbe bekommen sie durch das Kurkuma auch noch. Handhabt das so wie ihr meint, lasst es weg oder nehmt nur jeweils eine Prise.

In folgendem Rezept habe ich euch zwei Varianten für selbstgemachten Nudelteig aufgeschrieben. Zum ersten Nudelteig aus Dinkelmehl mit Ei. Anstatt des Dinkelmehls könnt ihr auch Weizenmehl 405er nehmen.

Die zweite Variante ist eine Rezeptur ohne Ei, ich habe da Hartweizengrieß mit Weizenmehl gemischt. Die Nudeln werden wunderbar und sie haben einen schönen Biss.

Als Faustregel kann man sagen, man rechnet pro Person 100 g Mehl plus ein Ei Gr. M (ca. 55g). So kann man den Nudelteig entsprechend hoch- oder runterrechnen.




selbstgemachte Bandnudeln mit Pistazienpesto 2 Portionen

  • 200 g Dinkelmehl 630er
  • 1 große Prise Salz
  • 1/4 Teelöffel Paprikapulver
  • 1/4 Teelöffel Kurkuma
  • 1/4 Teelöffel schwarzer Pfeffer
  • 2 Eier Gr. M 

  • Mehl zum Ausrollen
  • Salz für das Nudelwasser
  •  
  • Pesto
  • etwas natives Olivenöl


Das Mehl mit den Gewürzen gut mischen, die Eier zugeben und alles mit Hilfe des Knethakens der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen, glatten Teig kneten. Der Teig sollte nicht zu fest, aber auch nicht zu weich sein. Ist er zu weich, noch etwas Mehl hinzufügen.

Den Nudelteig nochmals mit der Hand gut durchkneten, ihn bemehlen und in Folie mindestens 30 Minuten ruhen lassen.


oder ei-freier Nudelteig:  4 Portionen
  • 250 g Weizenmehl 405er
  • 150 g Hartweizengrieß
  • 1 große Prise Salz 
  • 1/4 Teelöffel Paprikapulver 
  • 1/4 Teelöffel Kurkuma 
  • 1/4 Teelöffel schwarzer Pfeffer 
  • ca. 180 ml Wasser
  •  
  • Mehl zum Ausrollen
  • Salz für das Kochwasser 
  •  
  • Pesto
  • etwas natives Olivenöl

Für die Nudelplatten das Mehl mit dem Grieß vermischen, wer möchte gibt noch die Gewürze dazu. Das Wasser dazu geben und mit Hilfe der Küchenmaschine (Knethaken) zu einem festen, glatten Nudelteig kneten.

Den Teig mit der Hand noch durchkneten, ihn flach drücken und in Folie für mindestens 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen.


Anleitung für beide Teige:
Den Nudelteig portionsweise mit Hilfe einer Nudelmaschine/ Pastaroller - Vorsatz ausrollen, dabei bei Stufe 1 beginnen und nach und nach den Teig zu einem langen Band ausrollen bis Stufe 5 von 8. Stufe 5 ist für die "Bandnudeln" die beste Dicke. Die Teigplatten vor jedem Durchorgeln beidseitig leicht bemehlen, damit nichts klebt.

Wer einen Tagliatelle/Bandnudel-Aufsatz für seine Nudelmaschine hat, der dreht die leicht bemehlten Teigplatten jetzt zu Bandnudeln durch.

Hat man keinen Aufsatz, die langen Nudelplatten auf ein bemehltes Küchentuch legen und zum besseren Handling in ca. 30 cm lange Stücke schneiden. Diese der Länge nach locker aufrollen und mit einem scharfen Messer in gewünschter Breite "Scheiben" abschneiden. Das sind die Bandnudeln. Diese dann mit der Hand auflockern und zum Trocknen zurück auf das bemehlte Tuch legen. Entweder als Nester oder der Länge nach nebeneinander.

Wenn die Nudeln direkt gegessen werden sollen, dann brauchen sie in kochendem Salzwasser nur ganz kurz gekocht werden. Schon nach kurzer Zeit sind sie gar und bissfest.

Wenn man die Nudeln trocknen möchte, dann sollen sie sehr gut durchtrocknen, dabei die Nudeln ab und an wenden und anschließend in einem gut verschließbaren Behälter aufheben. Die Kochzeit für getrocknete Nudeln liegt bei ca. 8 - 10 Minuten, je nachdem wie dick die Nudeln sind und wie al dente man sie haben möchte. Da sollte man die Nudeln im Blick haben und zwischendurch immer wieder mal probieren.


mein Pistazienpesto ca. 2 Portionen
  • 20 g geröstete Pistazien, ungesalzen
  • 1,5 g feines Salz (ca. 1/4 Teelöffel) 
  •  
  • oder:
  • 20 g geröstete, gesalzene Pistazien

  • 1/4 Teelöffel frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • ca. 20 g natives Olivenöl
  •  
  • Mörser
  • Löffelwaage
  • kleines Schraubglas
  • etwas Olivenöl
  •  
  • Spaghetti, Linguine, Gnocchi oder Bandnudeln

die Pistazien portionsweise in einem Mörser fein mörsern. Das geht besser als man denkt. Dann das Salz und den Pfeffer zugeben, alles gut mischen und das Öl darüber gießen. Nochmals alles gut mischen und abschmecken.

Das Pesto in ein kleines Schraubglas füllen, die Oberfläche schön glatt streichen und vorsichtig noch etwas Olivenöl darauf gießen. So wird die Oberfläche "versiegelt" und der Inhalt hält sich so besser, weil keine Luft an die Zutaten kommt.

Das Glas verschließen und im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Servieren alles gut durchrühren, weil sich die festen Bestandteile am Boden absetzen.


Die gekochten Bandnudeln abgießen, auf einen Teller geben und mit dem Pesto mischen. Noch etwas Olivenöl darüber geben, fertig ist ein leckeres Essen.



mein Pistazienpesto 










Mittwoch, 20. März 2024

bunter Frühlingstopf

Immer diese Überlegungen, was soll ich kochen. Ich fand das als Kind schon immer schlimm, wenn meine Mutter uns fragte, was sie kochen soll. Nun ja, alles wiederholt sich im Leben, ich frage auch schon seit über 40 Jahren ab und an meine Familie, was ich denn kochen soll . . .

Jetzt hatte ich aber nicht gefragt, ich hab einfach mal etwas Neues zusammengestellt. Das Ergebnis war mehr als lecker, es hat meinem Mann und mir unheimlich gut geschmeckt. Mein Mann meinte direkt, das kannst du gleich in den PC tippen und demnächst nochmals kochen.

Gesagt, getan, hier ist mein schnelles Mittagessen. Ein bunter, vegetarischer Frühlingstopf ist es geworden. Er schmeckt sehr lecker und schön leicht, hat wenig Kohlenhydrate und sättigen tut er auch. Wenn das mal nicht gut ist.



bunter Frühlingstopf, ca. 3 Portionen

  • 1 dicke Kohlrabi
  • 2 dicke Möhren
  • 3 mittelgroße Kartoffeln 

  • 500 ml Brühe
  • 1/2 Teelöffel Paprikapulver
  • 1/2 Teelöffel Kurkuma

  • 1/2 Stange Porree

  • ca. 100 g Kräuterfrischkäse
  • etwas Stärke zum Binden
  • 1/4 Teelöffel frisch gemahlener Pfeffer
  • eine große Prise frisch geriebene Muskatnuss
  •  
  • etwas Potluck "Spargel Finisher" Gewürzmischung (Meersalz, Zwiebel, Tomate, Pfeffer, Zitronenschale, Knoblauch, Schnittlauch, Ingwer, Chillies, Petersilie, Thymian, Estragon)

Kohlrabi, Kartoffeln und Möhren waschen, schälen und in gleichgroße Würfel schneiden. Mit der Brühe in einen Topf geben. Paprika und Kurkuma dazu geben und alles zum Kochen bringen. Deckel auflegen und alles 10 Minuten leise köcheln lassen.

Währenddessen den Porree in 1 cm dicke Ringe schneiden, diese ggfls. noch vierteln, falls die Stange sehr dick ist.

Nach den 10 Minuten den Porree dazu geben und nochmals 5 Minuten weiter köcheln lassen. Zuletzt den Kräuterfrischkäse in der heißen Brühe auflösen und den Gemüsetopf nach Wunsch mit der Stärke andicken. Mit Pfeffer, Muskatnuss und dem "Spargel Finisher" nach Geschmack würzen und abschmecken.

Wir haben bei Tisch nochmals etwas Gewürz aufgestreut.


* dieser Beitrag kann +++WERBUNG ohne Auftrag+++ enthalten (Namensnennung und/oder Verlinkung)

PS.: die Gewürze und Gewürzmischungen von Potluck gefallen mir sehr, sehr gut. Die Zusammenstellung der Mischungen sind sehr aromatisch und sie schmecken. Auch die Aufbewahrungstöpfe gefallen mir. Ist mal ein Gewürz alle, dann kann man je nach Sorte Nachfüllbeutel bestellen oder aber den Keramikpot mit dem sehr gut schließenden Korkdeckel als Becher, Vase, Übertopf oder ähnlichem zweckentfremden. Außerdem sind die Gewürze in dem Pot lichtdicht, was ich ebenso als sehr wichtig erachte. 

Wenn das mal nicht nachhaltig und auch noch hübsch ist. Übrigens, für meine Erwähnung hier in meinem Blogbeitrag bekomme ich keinerlei Provision, Proben oder sonstiges.


Möhre, Kartoffel und Kohlrabi


Porree oder Lauch

  










Samstag, 2. März 2024

Krautflecken mit selbstgemachten Nudeln

Im Kühlschrank lag ein Rest Weißkohl, der noch verbraucht werden wollte. Und wie so oft stellt man sich die Frag, was koche ich daraus. Da das Wetter auch nicht so schön war, kam mir die Idee, mit dem Kappes ein paar Krautflecken zu kochen. So konnte ich meinen Nudelaufsatz für meine KitchenAid auch mal wieder benutzen. 

So habe ich den Nudelteig "mal eben" mit dem Knethaken in der Maschine geknetet, ihn dann in Folie gewickelt ruhen lassen und dann wurde er ruck zuck mit der Nudelwalze ausgerollt.

Gekocht war unser Mittagessen sehr schnell. Die Nudelflecken waren schnell gekocht, der Kohl golden angebraten und schon nach kurzer Zeit war unser leckeres Mittagessen auch schon fertig.

Dieses Mal hat es uns besonders gut geschmeckt. Vielleicht lag es daran, dass ich den Nudelteig noch extra gewürzt habe. So bekam er noch mehr Geschmack. Solltet ihr keine Lust aufs Nudelmachen haben, oder keine Nudelmaschine besitzen, dann geht das Ganze auch mit fertig gekauften Lasagneplatten oder Nudelteig aus dem Kühlregal. Diese dann aber bitte nach Anleitung auf der Packung vorkochen. 



Krautflecken mit selbstgemachten Nudeln  2 große Portionen

  • 200 g Dinkelmehl 630er
  • 1 große Prise Salz
  • 1/4 Teelöffel Paprikapulver
  • 1/4 Teelöffel Kurkuma
  • 1/4 Teelöffel schwarzer Pfeffer
  • 2 Eier, Gr. L

  • Mehl zum Ausrollen
  • etwas Öl und Salz für das Nudelwasser
  •  
  • etwas Öl, Butter oder Schmalz
  • 1 dicke Zwiebel, gewürfelt
  • ca. 300 g Weißkohl (alternativ Spitzkohl)
  • ca. 100 g Katenrauch - Schinkenwürfel (Vegetarier lassen das weg)
  • evtl. etwas Nudelkochwasser

  • 1 Teelöffel Paprikapulver
  • 1 Teelöffel Kümmel, fein gemörsert
  • Salz
  • Pfeffer


Das Mehl mit den Gewürzen gut mischen, die Eier zugeben und alles mit Hilfe des Knethakens der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen, glatten Teig kneten. Der Teig sollte nicht zu fest, aber auch nicht zu weich sein. Ist er zu weich, noch etwas Mehl hinzufügen.

Den Nudelteig nochmals mit der Hand gut durchkneten, ihn bemehlen und in Folie mindestens 30 Minuten ruhen lassen.

Den Nudelteig portionsweise mit Hilfe einer Nudelmaschine/ Pastaroller - Vorsatz ausrollen, dabei bei Stufe 1 beginnen und nach und nach den Teig zu einem langen Band ausrollen bis Stufe 4 von 8. Stufe 4 ist für die "Flecken" die beste Dicke. Dabei die Platten immer gut bemehlen, bevor man sie erneut durchorgelt.

Die Nudelplatten auf ein bemehltes Küchentuch legen, mit einem Teigrädchen in gleichmäßig große "Flecken" ausrollen. 

Den Weißkohl in grobe Stücke schneiden.

Das Öl oder Schmalz in einer beschichteten Pfanne erhitzen, die Zwiebelwürfel dazu geben und alles glasig andünsten. Dann den Speck dazu geben und den Kohl. Mit Pfeffer, Paprika und Kümmel kräftig würzen. Eventuell etwas Salz dazu geben. Weiter alles pfannenrühren. Etwas Wasser dazu geben, bis sich vom Pfannenboden alle Röstspuren lösen, dabei alles vermischen. Nun den Deckel auflegen und auf mittlerer Stufe alles leise köcheln lassen, bis der Kohl bissfest ist.

Währenddessen in einem Topf Wasser zum Kochen bringen, Salz dazu geben und etwas Öl, damit die Nudeln nicht so zusammen kleben. Die Nudeln portionsweise in das kochende Wasser geben, nach kurzer Zeit sind sie schon gar, wenn sie an die Oberfläche kommen. Das geht sehr schnell. Gut rühren und mit einem Sieblöffel herausheben und in eine Schüssel geben.

Ist der Kohl bissfest, die gekochten Nudelstücke (Flecken) dazu geben, kurz alles unter Rühren weiterbraten. Kohl, Speck und Nudeln sollen ruhig leichte Bratspuren bekommen. Mit den Gewürzen vielleicht nochmals abschmecken und schon kann serviert werden.


Der ausgerollte Nudelteig wurde mit einem Teigrädchen in ungleichmäßige Stücke geschnitten, dann gekocht und mit dem Kohl gebraten.











Samstag, 28. Januar 2023

selbstgemachte Kürbis - Ravioli mit Parmesan - Bärlauch - Sahnesößchen

Selbstgemachte Pasta ist schon was Feines. Ab und an, wenn ich mal ganz große Lust habe, dann hole ich meine Nudelmaschine aus dem Schrank und mache Nudelteig selber. Am liebsten für Ravioli. 

Oft fragt man sich, womit soll ich sie denn füllen. Da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Etwas Frischkäse würde schon ausreichen, oder auch eine Spinat-Ricotta-Füllung oder sehr dicke Bolognese. Aber zur Zeit gibt es ja sehr schöne Hokkaido Kürbisse, die schmecken nicht nur als Suppe gut, sondern auch als Füllung in besagten Ravioli. 

Wenn man dann noch Bärlauch im Froster hat oder Basilikum, dann kann ins leckere Parmesansößchen noch kleingeschnittener Bärlauch oder das Basilikum mit hinein. Und schnell ist ein leckeres Essen gekocht.




selbstgemachte Kürbis - Ravioli mit Parmesan - Bärlauch - Sahnesößchen

Nudelteig pro Person:

  • 100 g Pastamehl 00er
  • 1 Ei Gr. M
  • 1/2 Teelöffel Kurkuma gemahlen
  • 1 kleiner Schuss natives Olivenöl

aus allen Zutaten einen glatten Nudelteig kneten und ihn in Folie gewickelt mindestens 30 Min. ruhen lassen. Ich nehme dazu einen Minihacker um den Teig herzustellen. Das geht ruckzuck und man braucht nur noch kurz den krümeligen Teig zusammenkneten. Er soll eine nicht zu feste Konsistenz haben, aber auch nicht zu weich sein. Dann ab in die Folie und 30 Minuten ruhen lassen.


Kürbisfüllung (ausreichend für 2 Portionen Nudelteig)

  • 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
  • etwas fein gewürfelter Ingwer
  • 1 Schuss Olivenöl
  • 200 g Hokkaido-Kürbisfleisch, gewürfelt
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

  • 1 Eigelb
  • 3 Esslöffel geriebener Parmesan

das Olivenöl erhitzen, die Zwiebel golden anschwitzen, den Knoblauch und den Ingwer dazu geben sowie die Kürbiswürfel. Einen kleinen Schuss Wasser zugeben und alles ca. 20 Minuten weich dünsten.

Den Kürbis mit einer Gabel fein zermusen und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Ist alles nur noch lauwarm, ein Eigelb zur Bindung unterrühren, ebenso den Parmesan.

Den Nudelteig mit Hilfe der Nudelmaschine dünn ausrollen (Stufe 6 von 7 Stufen). Kleine Häufchen auf den Teig setzen, eine Nudelplatte darüber legen, die Luft vorsichtig herausdrücken und Ravioli ausradeln oder ausstechen. Die fertigen Ravioli dann auf ein Küchentuch legen.

Salzwasser zum Kochen bringen, die Ravioli einlegen und leise simmernd einige Minuten köcheln lassen. Wenn sie an die Oberfläche steigen, dann sind sie schon gar. Abgießen und mit Sauce servieren.


Parmesan - Bärlauch - Sahnesößchen 

  • 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gerieben
  • 1 Schuss Weißwein
  • 200 ml Sahne
  • ca. 3 - 4 Esslöffel Parmesan, fein gerieben
  • Pfeffer, Salz
  • fein geschnittene Bärlauchblätter **
  • alternativ frische Basilikumblätter *


die Zwiebelwürfelchen leicht golden dünsten, den Knoblauch dazugeben, mit Wein ablöschen. Die Sahne dazu geben, dann den Parmesan hineingeben und auflösen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und evtl. die Sauce ein wenig reduzieren lassen. Wer möchte gibt zuletzt noch die fein gehackten Bärlauchstreifen dazu. Die Ravioli in einen vorgewärmten Teller geben und mit der Sauce überziehen.

* wer möchte gibt noch Basilikum dazu. Tipps zum Basilikum findet ihr hier: "Basilikum für den Vorrat""
** den Bärlauch hatte ich eingefroren und ihn gefroren noch fein geschnitten und ihn dann in die fertige Sauce gegeben. 


herrlich, die Kürbisfüllung mit der Parmesan - Bärlauchsauce



Hier das making-of der Ravioli, leider hatten wir verpasst, ein Foto der Füllung aufzunehmen














Samstag, 18. Juni 2022

asiatisch angehauchter Reissalat mit Möhre und Mango

Wir waren zum Wocheneinkauf. Jede Menge Obst, Gemüse und frische Sachen landeten im Einkaufskorb. Ebenso auch eine vorgereifte, essfertige Mango**. Sie bestand auch den Drucktest und so wanderte sie in den Einkaufswagen. Mir kam direkt die Idee, "Madame Rote Rübe's" Reissalat Bombay *  nachzukochen. Sigrids Salatrezept stach mir schon beim Lesen ins Auge und ich hatte es mir direkt schon notiert. So wanderten sämtliche Zutaten für den Salat auch mit in den Einkaufswagen.

Wie immer, sorry, liebe Sigrid, habe ich das Rezept ein klitzeklein wenig abgeändert. Statt Vollkornreis nahm ich Basmati (den habe ich immer da) und statt Honig Ahornsirup. Honig mag und vertrage ich leider nicht. Da ich den Salat nur für 2 Personen machen wollte, habe ich auch die Möhrenmenge reduziert. Aber das ist ja die Freiheit der Köche, alles kann, nichts muss. Und das Ergebnis ist unheimlich lecker geworden. Ein wunderbarer Salat, den wir nach kurzer Ziehzeit schon verspeist hatten. Den Rest des Salates haben wir am Abend gegessen. Er schmeckte noch ein wenig intensiver, da alles nochmals gut durchziehen konnte.

** Leider war die Mango nicht so wie erhofft. Trotz Drucktest, der ja normalerweise anzeigt, dass die Mango reif ist, war sie es nicht. Beim Schälen stellte ich fest, dass sie im Grunde genommen nicht geeignet war. Aber sie schmeckte einigermaßen. So hatte ich entschieden, die Mango nicht zu würfeln, sondern ebenso wie die Möhren zu raspeln. Das hat dem Salat gutgetan. Wenn ich mir aber vorstelle, ich hätte eine wunderbar reife, saftige Mango fein gewürfelt, dann wäre der Salat im Geschmack noch viel viel besser gewesen. Also achtet bitte darauf, eine gut gereifte, saftige Mango zu bekommen.

Das nächste Mal werden wir zu diesem wunderbaren, erfrischenden und würzigen Salat ein Hähnchenbrustfilet servieren. Das werde ich dann in einer Currymischung marinieren und braten. Das passt bestimmt besonders gut dazu.

Und hier ist meine leichte Abwandlung des Rezeptes "Vollkornreis-Salat Bombay mit Möhren und Mango"* von der lieben Sigrid Schimetzky aka Madame Rote Rübe. Danke schön, liebe Sigrid, für das leckere Rezept. 

* dieser Beitrag kann +++WERBUNG ohne Auftrag+++ enthalten (Namensnennung und/oder Verlinkung)



asiatisch angehauchter Reissalat mit Möhre und Mango ca. 4 Portionen

  • 1 kleine Tasse Basmatireis (ca. 150g Rohgewicht)
  • 2 kleine Tassen Gemüsebrühe 

  • 2 dicke Möhren, fein geraspelt
  • 1 reife Mango, fein gewürfelt oder geraspelt
  • 4 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
  • 1 Handvoll glatte Petersilie, grob gehackt
  • 75 g geröstete, gesalzene Cashewkerne, grob gehackt

Für das Dressing:

  • 1 dicke Knoblauchzehe, geschält und fein gerieben
  • 1 walnussgroßes Stück Ingwer, geschält und fein gerieben
  • 3 Esslöffel Zitronensaft
  • 3 Esslöffel natives Olivenöl
  • 1 - 2 Teelöffel Ahornsirup
  • ½ Teelöffel Kurkuma, gemahlen
  • 1 Teelöffel englisches Currypulver
  • etwas Salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Den Reis mit der Brühe aufkochen lassen, Herd abschalten, Deckel auflegen und 15 Minuten auf dem heißen Kochfeld quellen lassen. Sämtliche Flüssigkeit sollte aufgesogen sein. Den Reis auskühlen lassen.

Für das Dressing alle Zutaten gut verrühren und abschmecken. 

Die Möhren putzen und fein raffeln bzw. raspeln, die Mango schälen und fein würfeln. Meine Mango war leider recht fest, sodass ich sie auf der gleichen Reibe fein geraspelt habe. 

Möhrenraspel und Mangowürfel in die Marinade geben und alles gut mischen. Die Frühlingszwiebeln dazu geben und auch die Petersilie. Dann den Reis untermischen und alles gut vermengen und abschmecken. Zuletzt die Cashewkerne untermischen. 

Den Salat etwas durchziehen lassen und schon kann serviert werden. 















Donnerstag, 14. April 2022

selbstgemachte Rote Bete - Kurkuma - Ravioli und Fagottini

Letztens hatte ich eine dicke Rote Bete in Bioqualität gekauft und wollte damit ein Rote Bete Carpaccio als kleines Abendessen zubereiten. Aber daraus wurde nichts, ich habe mit der Roten Bete Nudeln gezaubert. Die waren so lecker und hier ist das Ergebnis. 

Zugegeben, die rot-gelben Nudeln in der Tomatensauce sehen schon ein wenig "strange" und ungewöhnlich aus, aber sie waren unheimlich lecker.

Der Teig war schnell zubereitet, das Ausrollen klappte auch gut und die Füllung war ebenso schnell zusammengerührt. Nur das Falten und Formen der Ravioli und Hütchen nahm ein wenig Zeit in Anspruch. Aber es hat Spaß gemacht und vor allem, es hat sehr lecker geschmeckt. 

Die übrig gebliebenen Teigabschnitte habe ich dann zusammen durch die Maschine georgelt. Das ergab dann einen marmorierten Teig. Ich musste richtig grinsen, denn der Teig sah zuerst wie eine Roulade mit Senf aus . . . ich habe daraus dann Bandnudeln geschnitten.

Solltet ihr also mal Zeit und Lust haben, probiert meine bunten Nudeln doch mal aus, sie werden euch bestimmt ebenso gut schmecken wie uns.

Übrigens, die Rote Bete schmeckt nicht erdig durch. 










Rote Bete - und Kurkuma - Nudeln

  • 100 g fein geraspelte, rohe Rote Bete
  • 2 Eier, Gr. L
  • 2 1/2 Cup (= ca. 320 g ) Pizzamehl 00er
  •  
  • 1 Esslöffel Kurkuma Pulver
  • 1 Ei, Gr. L
  • 1 1/4 Cup (= ca. 160 g) Pizzamehl 00er
  • eventuell etwas Wasser
  •  
  • Mehl zum Bestreuen und Ausrollen
die Rote Bete schälen, fein raspeln und in der Mikrowelle für ca. 2 Minuten bei voller Leistung abgedeckt dünsten. Einige Minuten stehen lassen und dann mit den Eiern in einem Mixer/Thermomix o.ä. ganz fein schreddern bis feines Mus entstanden ist.
Das Mehl mit dem Mus mit Hilfe der Küchenmaschine gut verkneten. Der Teig sollte elastisch sein. In Folie einschlagen und mindestens 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Das Kurkumapulver mit dem Ei mixen, das Mehl zugeben. Sollte der Teig zu fest sein, noch etwas Wasser dazugeben und weiter kneten, bis es ein glatter, geschmeidiger Teig entstanden ist, ihn in Folie verpacken und ruhen lassen.

Ravioli - Spinatfüllung:
  • 85 g gehackter Tiefkühlspinat, gewogen nach dem Auftauen und Ausdrücken
  • 100 g Hüttenkäse
  • 1 Schalotte, sehr fein gehackt
  • 1 große Knoblauchzehe, sehr fein gehackt
  • Muskatnuss, Pfeffer, Salz
den aufgetauten und gut ausgedrückten Spinat mit dem Hüttenkäse und allen Gewürzen gut vermischen und pikant abschmecken.

Den jeweiligen Teig mit Hilfe einer Nudelmaschine portionsweise dünn ausrollen (bis Stufe 4 von 7). Dabei immer wieder leicht beidseitig bemehlen. Aus dem gelben Teig Streifen schneiden und auf dem roten Teigband nach Gutdünken auflegen und festdrücken, dann den wiederum bemehlten Teig auf Stufe 4  und dann nochmal auf Stufe 5 durchdrehen. 
Nun ist der Teig für die Ravioli fertig.

Nach und nach den ganzen Teig ausrollen bis Stufe 5.

Für die Ravioli ein Teigband auf die bemehlte Arbeitsplatte legen, etwas Spinatfüllung (ca. 1 Teelöffel) mit Abstand auf den Teig geben. Rund um die Füllung den Teig leicht anfeuchten, die andere Teigseite darüber klappen und die Zwischenräume um die Füllung gut festdrücken. Darauf achten, dass sämtliche Luft aus dem Teig gestrichen wird. Mit einem Ravioliausstecher die Ravioli ausstechen oder mit einem Teigrädchen ausradeln. Die fertigen Ravioli auf ein Küchentuch legen.

Wasser zum Kochen bringen, salzen und die Ravioli portionsweise hinein geben und ca. 4 Minuten leicht köcheln lassen. Wenn sie an der Oberfläche gut schwimmen, dann sollten sie fertig sein. Mit einem Schaumlöffel herausnehmen, abtropfen lassen und mit Sauce nach Wahl servieren. Guten Appetit.

die Hütchen (Fagottini) formt man folgendermaßen:
auf ein Nudelquadrat etwas Füllung geben und alle gegenüberliegenden Ecken zur Mitte falten und festdrücken. Die vier Seiten jeweils festdrücken. So entsteht das Hütchen. Sie werden ebenso wie die Ravioli gekocht.

wir hatten zu den Ravioli folgende Sauce:

pikante Tomatensauce mit Hüttenkäse:
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Schalotte, fein gewürfelt
  • 1 große Knoblauchzehe, fein gewürfelt
  • 1 Esslöffel Tomatenmark
  • ca. 300 ml passierte Tomaten
  • ca. 1 gehäufter Teelöffel Oregano 
  • ca. 1 Teelöffel getrocknete Pizzakräuter
  • Pfeffer und Salz
  • etwas gemahlenen Chili
  • 100 g Hüttenkäse
  •  
  • geriebener Parmesan
das Öl erhitzen, Zwiebel und Knoblauch anschwitzen. Tomatenmark dazu und anrösten. Dann die passierten Tomaten dazu geben, aufkochen lassen. Die Gewürze und auch den Hüttenkäse dazu geben, alles einmal aufkochen lassen, pikant abschmecken, fertig.

Die Ravioli und Hütchen mit der Sauce und etwas geriebenem Parmesan servieren. Guten Appetit.


vom Teig zur fertigen Pasta. Zur Erklärung des rechten, unteren Bildes . . . das ist keine "Roulade mit Senf", das sind die zusammen gekneteten und ausgerollten Teigreste. Dabei vermischten sich die Farben und bekamen eine Marmorierung. Ich habe die Nudeln anschließend zu Bandnudeln geschnitten (mittleres Foto).

Die Bandnudeln habe ich auf einem Küchentuch einen Tag trocknen lassen. Dabei habe ich sie ab und an gewendet. Anschließend habe ich sie in eine gut schließende Lock&Lock-Dose gegeben. Sie werden in den nächsten Tagen gekocht und verspeist.






hier noch mein Tipp mit dem Mehlzerstäuber