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Freitag, 4. September 2026

Brombeer Japonais Törtchen

Als Marcel * letztens diese leckeren Brombeer Japonais Törtchen im TV gebacken hatte, da stand für mich gleich fest, die backe ich nach. Sie sahen aber auch köstich aus. Diese dicke, wunderbare Creme zwischen den leckeren Japonais Böden, herrlich.

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Jetzt hatte ich sie nachgebacken und allen, die diese Törtchen probiert hatten, fanden sie sehr lecker. Und das war für mich das wichtigste. Mir haben sie auch sehr gut geschmeckt, ich war nur mit meinem Ergebnis unterm Strich nicht ganz so zufrieden wie ich es mir erhofft hatte. Ich hatte da andere Ansprüche an mich gestellt. Aber "et is wie et is", wie man hier so sagt. Ich hatte mit Sicherheit einige Fehler gemacht. Aber es war unterm Strich auch "jammern" auf hohem Niveau. 

Was hatte ich zu "bemängeln"? Ich habe es euch unter dem Rezept mal genauer aufgeschrieben.


Die Arbeit hatte sich gelohnt, die Törtchen waren sehr lecker.


Hier das Törtchen (7 cm)  auf einem kleinen Unterteller.


Brombeer - Japonais - Törtchen  ca. 8 Stück von circa 7 cm Durchmesser
das Rezept ist von Marcel Seeger * :

Zutaten für die Böden:
  • 3 Eiweiße, Größe M (ich hatte Größe L)
  • 130 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 100 g gemahlene Mandeln (ich hatte Haselnüsse)
  • 15 g Mehl, Type 550 (ich nahm 630er Dinkelmehl)
Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen und auf jedes Backpapier acht Kreise (Ø 7 cm) aufzeichnen. Dazu eignet sich ein Dessertring mit passendem Durchmesser oder auch der alte Zirkel aus dem Schulunterricht. (Ich drehe das Papier dann um und lege das Backpapier auf eine helle Arbeitsfläche. So sieht man die Kreise und der Teig kommt nicht mit dem Bleistift in Berührung. Das Papier kann man dann anschließend aufs Backblech ziehen).

Eiweiße und Zucker mit der Prise Salz zu einem stabilen Eischnee aufschlagen und mit den gemahlenen Mandeln und dem Mehl vermischen. Die fertige Masse mit einem Spritzbeutel mit Lochtülle spiralförmig auf die aufgezeichneten Kreise spritzen. Anschließend die kleinen Böden im vorgeheizten Backofen ca. 9–12 Minuten goldbraun backen. Nach dem Backen die Böden vorsichtig vom Backpapier lösen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Zutaten für die Füllung
  • 250 g Mascarpone
  • 40 g Zucker
  • etwas ausgekratztes Vanillemark aus der Vanilleschote, alternativ Vanillepaste
  • 1 Prise Salz
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • 200 g Sahne, aufgeschlagen
  • 250 g Brombeeren, mit einer Gabel zerdrückt
  •  
  • Puderzucker zum Bestäuben
  • einige Brombeeren zur Deko
  •  
  • ich hatte noch 2 Teelöffel SanApart unter die Sahne geschlagen
  • Marcels Tipp: wer sie einen Tag später servieren aber vorbereiten möchte, sollte noch 1 Blatt aufgelöste Gelatine unterziehen und die Böden mit etwas geschmolzener Kuvertüre bestreichen, damit sie nicht durchweichen. Den Deckel erst kurz vor dem Servieren auflegen.

Die Sahne aufschlagen. Die Brombeeren mit einer Gabel zerdrücken. Mascarpone, Zucker, Vanillemark, Zitronensaft und Salz in einer Schüssel verrühren. Anschließend die geschlagene Sahne und dann die zerdrückten Brombeeren unterheben. Die fertige Füllung mit einem Spritzbeutel mit großer Lochtülle gleichmäßig auf die acht Japonais-Böden aufspritzen und dann jeweils einen Japonais-Boden als Abschluss auflegen. Nach Belieben dünn mit etwas Puderzucker besieben und mit Brombeere dekorieren.



Das waren selbstgepflückte Brombeeren vom Waldrand aus dem letzten Jahr. Die hätten bestimmt besser geschmeckt als die gezüchteten von der Plantage.








Und so ist es mir beim Herstellen der Törtchen ergangen:

Fehler Nummer 1: Die Törtchen hatte ich wohl etwas zu lange gebacken, denn als die vorgegebene Zeit vorbei war, waren sie noch sehr weich und gingen nicht vom Backpapier ab. So habe ich sie noch länger gebacken, bis sie fest waren. Dann hatte ich immer noch Probleme sie vom Papier zu bekommen. Warum auch immer. Aber es klappte dann. Gut ausgekühlt habe ich sie dann in einer gut schließenden Dose bis zum nächsten Tag aufbewahrt. Sie waren durch und durch fest und optisch sehr schön.

Einige Stunden vor dem Servieren der Törtchen habe ich die Creme hergestellt. Die (recht teuren) und wie gemalt aussehenden, großen Brombeeren waren recht fest und beim Zerdrücken mit der Gabel sehr flüssig. Komisch, bei den festen Beeren. Das Flüssige war dann aber wohl Fehler Nummer 2. Da wunderte ich mich schon ein wenig. 

Als ich dann den Mascarpone mit dem Zucker gut aufgeschlagen hatte und die Brombeeren (mit der Flüssigkeit) untergezogen hatte, war die Creme nicht so dicklich wie erhofft. Hatte ich die Mascarpone zu lange aufgeschlagen oder lag es an den Brombeeren bzw. ihrem Saft? Deshalb hatte ich die Sahne zusätzlich mit SanApart steif geschlagen und sie dann vorsichtig unter die Masse gezogen. Das ging gut, aber die Masse war doch nicht so fest wie es Marcel im TV/Video zeigte. Und ein Blatt Gelatine wollte ich nicht auch noch nehmen, weil ich ja schon SanApart drin hatte. Wäre aber wohl besser gewesen. Nun ja, aber die Creme war sehr lecker ! Obwohl ich mir ehrlich gesagt vom Geschmack der Brombeeren mehr versprochen hatte, aber da steckt man ja nicht drin.

Zur Probe hatte ich dann die Creme auf einen Boden aufgesetzt. Aufspritzen wollte ich die Creme nicht, ich bin da nicht so talentiert, so kam ich auf die Idee, den 7 cm Ring auf den Boden zu setzen und die Creme mit einem Löffel einzufüllen.  Das klappte sehr gut. Allerdings hatte ich sie nicht so hoch eingefüllt, wie Marcel es zeigte, im Nachhinein war das wohl recht gut. Den Ring habe ich dann nach oben vorsichtig abgezogen und die Creme stand mehr schlecht als recht auf dem Törtchen. Sie rutschte leicht über den Rand des Bodens.  Ich glaub, wäre die Creme noch höher gewesen, dann hätte man durch die Schwerkraft der Creme vom Boden nix mehr gesehen . . . Fand ich jetzt nicht so toll, nun ja. Ich hatte dann beschlossen die Törtchen erst kurz vor dem Servieren fertig zu stellen. 

Sämtliche Törtchen, die dann gegessen werden sollten, hatte ich dann frisch zusammen gebaut. Den Deckel aufgelegt, etwas Creme unter eine Brombeere gegeben und diese dann mittig auf den Deckel gesetzt. Als letztes wurde alles mit etwas Puderzucker besiebt. Die Törtchen sahen ganz gut aus, aber mit mehr Creme wären sie optisch natürlich noch viel schöner gewesen. Nun ja, das war ja nicht so schlimm. 

Leider konnte man die Törtchen mit der Kuchengabel nicht von oben nach unten zum Essen "durchstechen", die Böden waren sehr knusprig. So musste man das anderweitig bewerkstelligen.  Aber auch das war dann egal. 

Geschmacklich waren sie aber mega lecker. Und das war ja das wichtigste. Die einzige, die im Vorfeld was zu meckern hatte, war ja ich. Die Japonais Böden waren schön nussig, die Creme nicht so süß  und zusammen war der Geschmack sehr gut.

Die restliche Creme und auch die Böden haben mein Mann und ich dann am nächsten Tag verspeist. Die Creme hatte immer noch die gleiche Konsistenz wie am Tag davor, das war gut. Ich hatte sie dann auf zwei Schüsselchen verteilt und die Böden dazu gelegt. So haben wir dann die Böden in die Creme getunkt und sie dann gegessen . . . 

Auch wenn ich im Ganzen mit mir und dem Ergebnis nicht so zufrieden war, ich würde sie Törtchen auf jeden Fall wieder backen. Sie waren einfach lecker. Vielleicht hatte ich nur einen schlechten Tag, ich hatte zu hohe Ansprüche an mich oder es lag an den Zutaten,  man weiß es nicht.



Freitag, 11. Juli 2025

Marmor - Brownies vom Blech

Für eine Radtouristikfahrt hatte ich vor einiger Zeit für das Kuchenbuffet wie jedes Jahr Kuchen gebacken. Ein Käsekuchen mit Mandarinen geht immer und ist auch dieses Jahr als erstes mit verkauft worden. Des weiteres habe ich mal etwas Neues ausprobiert. Es sollte einen "Marmorkuchen vom Blech" geben. Marmorkuchen mögen auch alle und auf dem Blech gebacken ist es mal etwas anderes gewesen, als aus der Kastenform.

Der Kuchen war auch super lecker und schön saftig. Leider ist mir, warum auch immer, ein Mißgeschick passiert. Der Kuchen ging im Ofen wunderbar auf, ich hatte eine Stäbchenprobe genommen und den Kuchen direkt aus dem Ofen geholt. Nach einiger Zeit des Abkühlens dachte ich, ich guck nicht richtig. Der gesamte Kuchen war regelrecht zusammen gesackt. Warum auch immer.

Nun ja, da musste ich durch. Ich hatte ihn dann mit Schokoglasur und Zuckerguß besprenkelt, ihn in Stücke geschnitten und mit zur Veranstaltung genommen. 

Jetzt war ich natürlich auf den Anschnitt gespannt und noch mehr auf den Geschmack. Geschmacklich war er sehr gut. Schön saftig, nicht zu süß, er war so wie erhofft. Nur optisch war er (für mich) eine Katastrophe. Er sah eher aus wie ein Brownie, die sind ja auch innen "leicht klätschig", wie man hier so sagt, aber nun ja. Man hätte auch sagen können "des g'hört so" . . . 

Aus diesem Grund gab es auf Nachfrage dann "Marmor - Brownies". . . 

Zwei Stückchen hatte ich dann für uns noch "gerettet" und mitgenommen, diese haben wir dann am nächsten Tag gegessen. Sie schmeckten immer noch schön saftig und schokoladig. Und das war die Hauptsache. Auf jeden Fall werde ich den Kuchen, oder soll ich lieber Brownies sagen, wieder backen.



Marmor - Brownies vom Blech 

  • 350 g Butter, zimmerwarm
  • 1 Prise Salz
  • 170 g Zucker
  • etwas Vanillepaste

  • 7 Eier

  • 450 g Dinkelmehl, 630er 
  • 1 Tütchen Backpulver

  • 200 ml Vollmilch

  • Für den dunklen Teig:
  • 30 g Backkakao
  • 1 Esslöffel Zucker
  • 1 Prise Vanillesalz 
  • 1 Schuß Rum
  • 4 Esslöffel Vollmilch
  •  
  • Puderzucker
  • etwas Milch

  • Schokoglasur 


 
Ein Backblech mit Backpapier und Backrahmen vorbereiten. Den Ofen auf 180 °C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Die Butter mit dem Zucker, dem Salz und der Vanillepaste hellschaumig rühren. Das kann eine Zeit dauern. Dann jedes Ei dann einzeln unter die Butter - Zucker - Masse rühren. Jedes Ei so lange unterrühren, bis die Masse homogen ist. Erst dann das nächste Ei unterrühren.

Das Mehl mit dem Backpulver mischen und nach und nach unter die Masse rühren. Zwischendurch die Milch langsam dazu geben, dann wieder Mehl usw. und alles zügig zu einem cremigen, klümpchenfreien Teig rühren. 

Die Hälfte des Teiges aufs Backblech geben. Nun den Kakao, etwas Zucker, Salz, Rum und Milch zügig unter den hellen Teig rühren und diesen dann ebenso aufs Blech verteilen.

Mit einer Gabel die Teige marmormäßig vermischen und dabei den dunklen unter den hellen Teig ziehen.

Das Blech mittig in den vorgeheizten Ofen schieben und den Kuchen ca. 25 - 30 Minuten backen lassen. Zum Ende der Garzeit mit einem Holzspieß eine Garprobe nehmen. Hängt kein Teig mehr daran, dann ist der Kuchen fertig.

Den Kuchen auskühlen lassen, die Schokoglasur erwärmen und mit Hilfe einer Gabel auf der Oberfläche verteilen. Aus Puderzucker und etwas Milch eine dickflüssige Glasur herstellen und ebenso in Sprenkeln auf dem Kuchen verteilen.

Nach dem Festwerden in gleichmäßige Stücke schneiden und servieren. Ich hatte ihn in 16 größere Stücke geschnitten. 


Das waren die restlichen zwei Stückchen, die wir am darauf folgenden Tag gegessen haben. Der Kuchen bzw. die Brownies waren sehr lecker. Schön saftig, nicht zu süß und schön schokoladig.







Mittwoch, 22. März 2023

Pannacotta von der Kokosmilch - ein Desaster

Heute brauche ich bitte mal eure Hilfe. Vielleicht kann mir einer von euch erklären, was bei diesem Rezept schief gelaufen ist. Es war ein Desaster.

Es geht um eine Pannacotta, die ich aus Kokosmilch zubereitet hatte und deren Geschmack. Was ich sonst nie mache, aber dieses Mal tun musste, dieses Dessert wanderte komplett in den Mülleimer . . .  Nun aber der Reihe nach.

Für das Nasi Goreng Rezept letzte Tage benötigte ich Kokosmilch. Ich hatte eine 400 ml Dose Kokosmilch. Einen Teil des Doseninhalts hatte ich für das Rezept entnommen, aus dem restlichen Teil wollte ich noch etwas zubereiten. Im Internet fand ich dann ein Rezept für eine Pannacotta aus Kokosmilch. Für einen Drink war es uns zu kalt und andere bereiten daraus einen Milchreis zu, was ich jetzt aber nicht machen wollte und so dachte ich mir, das mit der Pannacotta ist eine gute Idee. Das klappte alles sehr gut und als ich die Masse probierte, war ich zwar nicht ganz so zufrieden, aber alles musste ja noch abkühlen und festwerden.

Im Kühlschrank muss dann wohl einiges "passiert" sein. Was auch immer. Als wir das Dessert dann probierten, waren mein Mann und ich "not amused". Es schmeckte fürchterlich. Total parfümiert, blumig, es war ein sehr "komischer" Geschmack mit einem Hauch Kokos. Ob die Kokosmilch quasi schlecht war oder sich mit dem Blütenzucker oder Zitronenzucker nicht vertrug, keine Ahnung. Wir mussten den Geschmack im Mund direkt neutralisieren, es war zu scheußlich und das Dessert wanderte direkt in den Müll. 

Weiß jemand, was da schief gelaufen ist? So etwas hatte ich noch nie . . . Da ich das Dessert schon fotografiert und das Rezept schon in den PC getippt hatte, wollte ich den Blogpost nicht in den Papierkorb schicken. Es kann ja nicht immer alles glatt gehen. Und wenn man mal was ausprobiert, dann geht auch mal was schief. Auch Niederlagen muss man hinnehmen . . . Von daher möchte ich euch auch an diesem Missgeschick teilhaben lassen.

Also, wer das Dessert mal testen möchte, das Rezept steht hier unten. Und schreibt mir bitte unbedingt, ob es geschmeckt hat und was ich wohl falsch gemacht habe. 💝 Herzlichen Dank 💝


optisch und von der Konsistenz her war die Pannacotta von der Kokosmilch völlig in Ordnung

Pannacotta von der Kokosmilch

  • 300 ml Kokosmilch
  • 2 Esslöffel Kokosblütenzucker
  • 1 Teelöffel Zitronenzucker
  • etwas gemahlene Vanille

  • 4 Blätter Gelatine
  •  
  • Deko nach Wunsch

Die Kokosmilch mit dem Zucker und der Vanille stark erhitzen, bis sich der Zucker gelöst hat. Vom Herd nehmen. Durch den Kokosblütenzucker war die Masse nicht mehr weiß.

Die Gelatineblätter in kaltem Wasser für ca. 4 Minuten einweichen, abtropfen lassen und in der noch heißen Kokosmilch auflösen lassen. Das geht sehr schnell.

Kleine Silikonförmchen oder Schälchen mit kaltem Wasser ausspülen, die noch warme Flüssigkeit einfüllen, wenn alles abgekühlt ist, die Förmchen zum Durchkühlen und Festwerden in den Kühlschrank stellen. 





Ein Satz mit X - das war wohl nix 

😳