Sonntag, 31. Mai 2015

Designpapier "do it yourself"

ihr habt doch bestimmt schon in Papeterien, in Bastelmärkten und in diversen Home-Shopping Shows diese sehr schönen und teilweise auch sehr teuren Design-Papiere gesehen. Aber die braucht man nun nicht mehr kaufen, man kann sie ruckzuck selber herstellen. Vor einigen Tagen hat meine Schwester mir einen Basteltipp verraten, wie man selber Designpapiere herstellen kann. Sie hatte den Tipp im Internet durch Zufall gefunden ( wo auch sonst. . . ) und mir direkt davon erzählt. Sofort haben wir uns ans Werk gemacht und heraus kamen wirklich sehr schöne Papiere. Und wie das geht? Ganz einfach und ganz schnell und ich würde mal sagen, jeder hat sämtliche Zutaten zu Hause. Auf geht's:


man benötigt:
  • 2 große Bogen Backpapier
  • diverse Papier-Servietten
  • Klarsichtfolie (Frischhaltefolie)
  • weißes Papier (z.B. das aus dem Drucker)
  • Bügeleisen
  • Bügelbrett
  • Schere

und so geht es: 
Bügelbrett aufstellen, das Bügeleisen auf höchster Stufe aufheizen (wichtig: ohne Dampf). Ein großes Stück Backpapier aufs Brett legen, darauf kommt ein Bogen weißes Papier. Darauf legt man ein gleichgroßes Stück Klarsichtfolie (Frischhaltefolie aus dem Küchenschrank). Nun kommt der fummelige Teil. Von der Serviette benötigt man nur die oberste bedruckte Schicht. Diese dünne Schicht legt man dann auf die Klarsichtfolie und deckt das Ganze nochmals mit einem großen Stück Backpapier ab. Jetzt muss nur noch gebügelt werden. Das Ganze wird beidseitig ordentlich gebügelt, damit sich die Folie mit dem Papier und der Serviette verbindet. Die Folie ist der Kleber. Das Backpapier kann nun ganz leicht abgezogen werden und kann mehrfach verwendet werden. Da der Kleber nicht am Backpapier klebt ist es lange verwendbar. Schön ist, dass es beim Bügeln weder riecht, noch qualmt oder stinkt. Jetzt braucht man evtl. nur noch die Kanten des Designpapieres gerade schneiden und voilà, fertig.

Tipp:
wer die Oberfläche glänzend haben möchte, der legt auf die ganze Stapelei von oben noch eine Lage Frischhaltefolie und bügelt alles ebenso zwischen den beiden Backpapierbögen. Die Folie bleibt nicht am Backpapier hängen, sie verbindet sich wunderbar mit der Serviette, die dadurch einen leichten Glanz erhält und man die Serviette in keinster Weise mehr erkennt.
Anstelle des weißen Papiers kann man bestimmt auch pastellfarbenes verwenden. Probiert es doch einfach aus.

Tipp Nr. 2:
wer einen großen Bogen Design-Papier herstellen möchte, der nimmt einfach einen großen Bogen DIN A3 vom Zeichenblock und beklebt diesen.

Ich finde es ganz erstaunlich, dass man auf so einfache und kostengünstige Weise tolle Papiere herstellen kann. Bei Serviettenkleber hat man oft Pinselstriche auf dem Werkstück, oder das Papier reißt beim Auftragen des Klebers. Das alles entfällt hier. Möchte man eine stärkere Klebekraft (wie z.B. beim Bekleben von Bierdeckeln), dann packt man den Bierdeckel zwei- oder dreifach mit Folie komplett ein und legt dann das zugeschnittene und schon beklebte, glänzende Papier auf die Folie. Das Papier etwas größer ausschneiden als der Bierdeckel ist. Nun wird alles zwischen Backpapier gut gebügelt bis alles fest verbunden ist. Vorsicht, der Deckel ist sehr heiß. Nach dem Abkühlen kontrollieren, ob alles gut miteinander verbunden ist, ggfls. noch einmal nachbügeln und die Ränder mit einem Cutter begradigen und abschneiden. 

schöne, bunte oder ausgefallene Servietten hat man ja bestimmt immer im Haus und je nach Jahreszeit kann man die dollsten Papiere herstellen. Daraus lassen sich Karten basteln (schön sind Passepartout-Karten), Einladungs- und Menükarten zaubern, oder man beklebt damit beidseitig Bierdeckel. Oder man schlägt mit dem Papier Bücher ein, bastelt daraus Briefumschläge . . . Aber auch Dosen, Pappschachteln und vieles mehr kann man dann mit diesen Papieren bekleben . . . euch fällt bestimmt einiges dazu ein. Viel Spaß dabei 



1 Kommentar:

  1. Die Idee ist ja super.Werde ich demnächst ausprobieren. Danke!

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