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Mittwoch, 1. November 2023

Japanischer Origami - Oshin Beutel

Geschenke wollen immer nett verpackt sein und in einigen Wochen ist auch schon wieder Weihnachten. Das kommt ja immer ganz plötzlich . . .

Aus diesem Grunde habe ich letztens etwas Neues ausprobiert. Ich habe mal ein Stoffbeutelchen auf japanische Art genäht. Ich war ganz erstaunt, wie schnell und einfach das genäht ist. Das einzige, was man benötigt ist ein quadratisches Stück Stoff. Wer es besonders stabil und hübsch haben möchte, der verwendet zwei Stoffquadrate. Dann benötigt man auch kein Band für den Rand. Dann geht alles noch schneller. Der Beutel wird per Zugband verschlossen und hat an beiden Seiten noch kleine Täschchen für Zettelchen, Kärtchen oder Blümchen. Ich glaub, da fällt euch selbst genug ein.

Da ich den Beutel aber erst ausprobieren wollte, habe ich nur ein Stoffquadrat 40 x 40 cm verwendet. Der fertige Beutel ist ca. 15 cm hoch, 15 cm breit und die Bodenfläche beträgt ca. 12 cm x 5 cm.

Die Anleitung habe ich euch hier mal aufgeschrieben:


Das ist der fertige Stoffbeutel. Vorne sieht man links und rechts noch kleine Täschchen, die automatisch beim Nähen entstehen. 



Japanischer Origami - Oshin Beutel
  • Stoffquadrat 40 x 40 cm (oder jede andere Größe)
  • Schrägband, 165 cm (falls man den Rand verzieren möchte)
  • Nähmaschine
  • Nähgarn
  • Schere
  • Stoffklammern oder Stecknadeln
  •  
  • zwei Bänder/Kordeln zum Durchziehen (Länge: doppelte Beutelbreite plus ca. 20cm)
  • Sicherheitsnadel

Damit das Stoffquadrat hübsch aussieht, entweder das Stoffquadrat mit Schrägband rundherum verzieren oder die Ränder umschlagen und feststeppen. Alternativ kann man auch zwei gleichgroße Quadrate rechts auf rechts legen, rundherum bis auf ca. 10cm am Rand knappkantig absteppen, den Stoff wenden und die Öffnung zunähen. Den Stoff dann bügeln.

Nun das Quadrat über Eck dritteln und zwei Ecken übereinander legen, dass links und rechts jeweils Quadrate übrig bleiben. Siehe Foto. Alle Stoffseiten stoßen nur aneinander. Rundherum mit Stoffklammern oder Stecknadeln den Stoff feststecken, damit nichts verrutscht. Das entstandene Rechteck zum Quadrat übereinander klappen und die Mitte ermitteln. Wieder öffnen, links und rechts der Mittellinie jeweils 2 cm abmessen und jeweils eine Linie ziehen. Diese beiden Linien mit der Maschine absteppen.

Jetzt das Rechteck wieder zum Quadrat zusammen legen und fest stecken. Beide Seitennähte der Länge nach knappkantig absteppen und zusammennähen. 

Jetzt mit der Hand hineingreifen und beide Ecken für den späteren Boden ausarbeiten. Man sieht jeweils die Steppnähte an den Ecken. Dort jede Stoffecke auf der Steppnaht absteppen. Sind beide Ecken abgenäht, dann den Beutel wenden und die Ecken ausarbeiten.

Den Beutel nun in Form zupfen. Dann an der Oberkante die Stoffdreiecke ca. 1,5cm breit rundherum absteppen. Das ergibt den Tunnel für das Zugband.

Jetzt die beiden Bänder abmessen. Jedes Band einfädeln. Das erste Band rundherum durchfädeln und die Enden an der Seite verknoten. Das andere Band an der anderen Seite einfädeln und rundherum durchfädeln und wiederum die Enden verknoten.

Zum Verschließen des Beutels an beiden Bändern ziehen und der Beutel wird verschlossen. 

Der fertige Beutel ist ca. 15 cm hoch, 15 cm breit und die Bodenfläche beträgt ca. 12 cm x 5 cm.

mein Tipp: den Beutel kann man nach dieser Anleitung in jeder Größe nähen. Wichtig ist nur das quadratische Stück Stoff.


aus einem Stoffquadrat entsteht ein Stoffbeutel



Unter dem Stoffdreieck hatte ich noch ein Schildchen genäht. Links und rechts sind jeweils zwei kleine Täschchen entstanden. Oben am Beutelrand sieht man den abgesteppten Tunnel, durch den dann die Kordel durchgezogen wird.





Dienstag, 10. November 2020

Papiersterne mit 7 Spitzen

Bald macht man sich schon wieder Gedanken für die weihnachtliche Dekoration. Letztes Jahr hatte ich einige Tage vor Weihnachten noch ein paar Papiersterne für unseren Tannenbaum gebastelt. Bei uns herrschen die Farben rot und weiß vor. Rot sind die Kugeln und die vielen Fröbelsterne, weiß nur die Porzellanglöckchen. Das war uns zu wenig und so habe ich noch schnell folgende Sterne gefaltet. Wenn man den Bogen einmal heraus hat, dann geht das Falten wie das Brezel backen. Ich habe für einen Stern ca. 5 Minuten Zeit benötigt.


gefaltet aus alten Buchseiten

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gefaltet aus einem alten Stadtplan


Papierstern mit 7 Spitzen
  • 7 Blatt Papier, quadratisch, ca.10 x 10 cm *
  • Falzbein
  • dünnes Band oder Faden zum Aufhängen
für die Sternspitzen habe ich die Blätter von sogenannten "Zettelblöcken/Zettelbox" verwendet. Sie sind entweder weiß oder man bekommt sie auch in bunten Farben (rosa, gelb, hellblau, hellgrün, rot).

* Man kann auch jedes andere Papier verwenden. Hübsch sind auch Notenblätter, Buchseiten, alte Stadtpläne, Geschenkpapiere, usw.

jedes Blatt wird auf die gleiche Art und Weise gefaltet und alle Segmente werden dann "einfach" nur zusammengesteckt. Nichts wird geklebt. Möchte man den Stern aufhängen, dann durch die Mitte ein Band oder Faden fädeln. Band zusammenknoten und Stern aufhängen.

Den Stern kann man auch mit 8 Blättern basteln.


hier die Faltanleitung für eine Spitze. Man beginnt oben links.
  • 1. das Blatt diagonal falten
  • 2. die Spitzen links und rechts bis zur Mittellinie falten (fertig ist Nr. 2)
  • 3. jetzt die Seiten bis zur Mittellinie falten (fertig ist 3)
  • 4. Blatt um 180° drehen, die lange Spitze an die Kante legen und falten. Wieder auffalten
  • 5. die gleiche Spitze zur anderen Kante legen und falten, wieder auffalten.
  • 6. so sieht das gefaltete Papier jetzt aus (Nr. 6)
  • 7. die lange und die kurze Spitze einknicken, sodass man die Endfaltung hat (Nr. 8)
  • 8. fertig ist die erste Spitze (Nr. 8) mit einer kürzeren Spitze und einer längeren.


alle 7 Spitzen (Blatt Nr. 8 vom vorigen Foto) sind gefaltet. Man sieht , dass pro Blatt eine Spitze kürzer und eine länger ist, nun kann zusammengesteckt werden


die ersten drei Spitzen sind schon locker zusammengesteckt (die kleine Spitze wird in die große Spitze gesteckt)


nacheinander werden alle Spitzen auf die gleiche Art und Weise zusammengesteckt. Die kleine Spitze wird jeweils in die große Spitze gesteckt.


die kleine Spitze wird in die große Spitze geschoben


bei der letzten Spitze wird die große etwas aufgeklappt und die kleine Spitze in die geöffnete große Spitze gelegt. Dann die Seiten der großen Spitze über die kleine Spitze klappen.


fertig ist der Stern. Noch ist alles locker verbunden. Jetzt jede Spitze zurechtrücken und zusammendrücken. Dann jedes Segment vorsichtig Richtung Mitte schieben.


hier sieht man den fertigen Stern. Alle Spitzen sind bis zur Mitte zusammengeschoben und anschließend habe ich die Spitzen bzw. den ganzen Stern schön flach gedrückt. Fertig ist das Prachtstück. Wer möchte fädelt noch ein Band oder Faden durch die Mitte und hat so noch eine Aufhängung für den Stern. 

Ich wünsche euch viel Spaß beim Falten der hübschen Sterne.


bevor Fragen kommen. . . das war eine echte Nordmanntanne
Die meisten Sterne sind aufgehängt, einige wenige sind nur in den Baum gestellt worden.




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die Sterne aus alten Buchseiten gefallen mir besonders gut

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Freitag, 20. März 2020

weiße Taube aus Papier - und ein paar bunte Schmetterlinge

Ich hab mal wieder gebastelt. Es ist eine kleine Taube aus Papier und sie soll ein wenig Freude in euer Zuhause bringen. Das schöne, sie ist in Null - Komma - Nichts mal eben zwischendurch gebastelt. Ich finde, sie sieht richtig gut aus und man denkt, oh je, wie ist die denn gemacht. Aber lasst euch nicht täuschen, sie ist aus zwei Teilen gebastelt. Papier habt ihr alle zu Hause, einen Bleistift, etwas Kleber und eine Schere auch, und schon kann es losgehen. Ich wünsche euch viel Spaß beim Basten und dekorieren.



eine kleine Taube als Fensterdeko


hier kann man sehen, wie die fertige Taube aussieht

für eine Taube benötigt man:
  • einen Bogen Papier, z.B. Din A4 wie im obigen Fall
  • Bleistift
  • Schere
  • Klebstoff, z.B. Klebestift
die Umrisse auf das Papier übertragen bzw. das untere Foto ausdrucken. Alle durchgezogenen Linien aus- bzw. einschneiden .

Die gepunkteten Linien werden einfach leicht zusammen geknifft/gefaltet und so entsteht recht schnell der Körper der Taube und die Flügel. Für den Körper werden die Seitenteile nach unten geknickt. Für den Schwanz die beiden Linien zum Bauch hin und die gepunktete Linie am Schwänzchen nach oben knicken. Nun den Körper ein wenig zurechtrücken.

Die Flügel an den gepunkteten Linien nach oben knicken und auf den Rücken der Taube platzieren und aufkleben. Die Schnäbel auch zusammen kleben und fertig ist das Täubchen. Wer möchte, kann es am Bauch auch noch ein wenig zusammenkleben. 

Jetzt die Flügelfedern ein wenig zwischen den Fingern leicht nach oben biegen. Die Schwanzfedern leicht nach außen biegen.

Je nach gewünschter Größe kann man die Taube in verschiedenen Größen ausdrucken.




ausdrucken, an den Linien ausschneiden und die "Federn" einschneiden und dann die gepunkteten Linien knicken

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beide Teile sind aus- und eingeschnitten und schon gefaltet bzw. geknickt

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hier kann man die Knickfalten recht gut erkennen

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bleibt gesund und kommt gut durch die Corona - Krise 
💖🍀💖

vielleicht mögt ihr lieber kleine Schmetterlinge aus quadratischem, bunten Papier basteln? Dann schaut doch bitte hier in die  Anleitung


ein kleiner Schmetterling aus quadratischem Papier

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die Anleitung der Schmetterlinge in Bildern


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Freitag, 15. März 2019

kleine Schmetterlinge aus Papier

Wie ihr ja wisst, bastel ich ab und an gerne. Tipps dazu findet ihr auch mittlerweile reichlich hier auf meinem Blog unter "Bastelideen".

Jetzt ist der Frühling (fast) da und da habe ich eine Ruck-Zuck-Faltidee für Schmetterlinge für euch. Die sind wirklich einfach zu falten und gehen ganz schnell. Jedes Jahr aufs Neue bastel ich sie. Man benötigt nur quadratische Papierblätter. Ich habe das Papier von den Notizblöcken genommen, die haben mit ca. 10 x 10 cm genau die richtige Größe. Aber man kann auch festeres Geschenkpapier, nicht zu festes Tonpapier oder einfaches Briefpapier nehmen. Ich hoffe, dass ihr anhand der Fotos erkennen könnt, wie das Papier gefaltet wird.


kleiner Schmetterling, Papiergröße 10 x 10 cm


Schmetterling auf einem Keramikkranz


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Aber ich versuche hier noch mal, die Bastelanleitung in Worte zu fassen . . .

man benötigt für einen Schmetterling

  • quadratisches Papier, ca. 10 x 10 cm
  • Schere

Nach der ersten Faltung (orangefarbenes Papier oben links) das Blatt wenden, dann 2x diagonal falten (siehe gelbes Blatt oben links), 
Das Blatt nun zum Dreieck zusammenfalten, es geht fast von alleine,, und man erhält das grüne Blatt. Zwei der Spitzen nun nach oben falten (siehe blaues Blatt) und das Papier wenden.

Dieses Blatt (gelb auf dem rechten Bild oben rechts) muss nur noch 1 x gefaltet werden. Die unterste Spitze wird nach oben gefaltet (orange Faltung), dabei bitte das Dreieck einige Millimeter überstehen lassen und auf die Rückseite knicken. Jetzt hat man das rosa Exemplar. Als letztes wird der fertige Schmetterling nun gewendet (hellgrün) und die Flügel etwas nach innen geknickt und fertig ist das Prachtexemplar.

Falls man möchte kann man die Ecken noch ein wenig abrunden, dann schaut der Schmetterling ein wenig anders aus. Und wie ich finde noch hübscher. Siehe den pinkfarbenen Schmetterling ganz oben im Blogbeitrag. Dieses Jahr werde ich wohl etlich mit abgerundeten Spitzen falten . . . 

Ich wünsche gutes Gelingen und viel Spaß beim Basteln.

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Deko Idee für einen Türkranz zu Ostern


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Samstag, 22. Dezember 2018

Papierschachteln selber basteln

Für kleine Geschenke benötigt man zu Weihnachten oft eine kleine Schachtel. Und die hat man nie parat. Aber da kann ich helfen, kleine Schachteln sind einfach zu basteln.
Man benötigt nur ein quadratisches Stück Papier, Tonpapier oder leichte Pappe und schon kann es losgehen.
Ich habe mal versucht das Falten zu beschreiben. ich hoffe, es ist mit einigermaßen gelungen und ihr kommt mit der Beschreibung klar. Aber anhand der fertigen Schachtel seht ihr bestimmt, wie das gefaltete Papier im fertigen Zustand aussehen soll. Zur Übung empfehle ich ein altes Stück Papier . . . 

Ich wünsche euch viel Spaß beim Basteln.




aus einem 10 x 10 cm großen Papier wird die kleine dunkleblaue Schachtel
die gestrichelten Linien sind so genannte "Bergfalten", die durchgezogenen Linien sind "Talfalten" 


für eine Schachtel benötigt man:
  • ein quadratisches Blatt festes Papier oder Fotokarton
  • Falzbein
  • Locher
  • Band
das quadratische Papier zwei Mal quer falten laut gestrichelter Linie dann wenden. So hat man "Bergfalten". Dann zwei Mal zum Dreieck falten, das sind dann die "Talfalten". Siehe die Markierungen auf dem linken Papier oben links auf dem Foto.
Nun jede Seite von der Ecke beginnend beidseitig bis zur Mitte falten. Siehe das rechte Blatt Papier. Alle vier Ecken werden nun so gefaltet. Das gefaltete Quadrat sieht nun aus wie das Papier unten links. Dann nimmt man das Quadrat mit allen vier Ecken nach oben und dann sollte sich so langsam von alleine die Schachtel bilden. 

Für eine größere Schachtel sollte das Papier ca. 20cm im Quadrat sein.

Ist die Schachtel gefaltet und man ist zufrieden, dann in jede Ecke ein Loch stanzen und ein Band durchziehen. Oder man klebt einen Streifen Klebefilm um die Spitzen herum. Ich wünsche euch viel Spaß beim Basteln.

Tipp: die kleinen "Diamantschachteln" können auch z.B. in den Tannenbaum oder als Dekoelement an ein Geschenk gehängt werden

👉👉👉👀😊👀👈👈👈


au weia . . . 


ob ich das hinbekomme? 😉

👉👉👉👀😊👀👈👈👈

ich wünsche euch viel Spaß beim Basteln


habt einen schönen 4. Advent








Freitag, 16. November 2018

" Origami - Stars " . . . . hübsche Papiersterne 2018

Die Advents- und Weihnachtszeit steht schon vor der Tür und wer noch etwas basteln möchte, dem gefallen heute vielleicht meine hübschen, kleinen Papiersterne. 
Das Wetter ist jetzt teilweise usselig und man verbringt gerne seine freie Zeit in der kuscheligen Wohnung. In dieser Jahreszeit bastel ich sehr gerne und vielleicht habt ihr ja auch Lust noch einige Papiersterne zu falten. Ich finde, davon kann man nie genug haben und sie sind eine nette Deko auf dem Tisch. Im Internet gibt es eine wunderbare Anleitung für diese Sterne und ich habe mich schon letztes Jahr sofort an die Arbeit gemacht. Sie sehen sehr kompliziert aus und ich dachte schon, oh je, wie macht man die denn. Aber anhand des Videos sind sie doch sehr einfach zu falten. Wichtig ist nur, dass man exakt geschnittene Papierstreifen hat. Alles andere faltet sich dann fast von alleine. . .
Ich wünsche euch viel Spaß beim Nacharbeiten und dekorieren.

*  dieser Beitrag enthält indirekt Werbung ohne Auftrag ( Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung )





den kleinen goldenen Stern habe ich noch mit Goldpaste betupft

Weil aber nicht jeder Videos im Internet anschaut, für den habe ich mal versucht, die Anleitung der Sterne im Bild festzuhalten. Ich hoffe, es ist mir einigermaßen gelungen. Wenn man einmal den Bogen raus hat, dann geht das Falten so einfach wie das Brezelbacken. Ich empfehle aber auf jeden Fall, sich das Video von Jo Nakashima * mal anzuschauen. 

Man benötigt:
  • Bastelpapier, Kopierpapier, festes Geschenkpapier oder Fröbelstern-Streifen
  • Lineal
  • Bleistift
  • Schere
  • Falzbein
Für den ersten Probestern empfehle ich einen Bogen normales Kopierpapier. Auf dem Bogen der Länge nach 2cm breite Streifen aufzeichnen und ausschneiden. Diese Streifen werden dann der Länge nach gefaltet, sie sind dann nur noch 1cm breit. Und schon kann man mit dem Falten beginnen (Bild 3). Dafür 2 Streifen zusammenstecken und wie gezeigt falten. Ist der Streifen zu Ende, einfach einen neuen Streifen einstecken (so 1cm tief) und weiter falten bis der gewünschte Stern in der gewünschten Dicke fertig ist. Man kann entweder einen Stern mit 5 Zacken falten oder aber auch einen mit 6 Zacken.
Je breiter die Streifen geschnitten werden, je größer werden die Sterne.


In Bild 3 werden die Streifen auf Eck gesteckt, in Bild 4 die Spitze nach unten falten.


Die beiden Streifen in Bild 5 nach oben klappen, in Bild 6 zuerst den linken Streifen über den rechten falten und dann den rechten nach unten. Das Ganze wie in Bild 5 wiederholen (Bild 7). Das wird die erste Spitze. So weiter arbeiten  wie in den nächsten Bildern, bis 5 oder 6 komplette Zacken entstanden sind. Beim unteren Foto rechts sieht man 6 Spitzen. Die unterste Spitze wird in die Lücke (siehe Bild 8) gesteckt und man hat 5 Spitzen.

das wird der Stern mit 5 Zacken


nachdem 5 Spitzen entstanden sind, faltet man die Streifen abwechselnd nach rechts und links über die Spitzen (die oberen beiden Fotos). Ist der Streifen zu Ende, einfach einen neuen Streifen ca. 1cm tief einstecken und weiter falten. Das Ganze wiederholen bis der gewünschte Stern in der gewünschten Dicke fertig ist.



wer sich  das Falten  der schönen Sterne noch in bewegten Bildern  anschauen möchte , der schau sich  bitte  Jo Nakashimas  Film "Origami Straw Stars" *  an.  Er zeigt sehr anschaulich, dass  das Falten wirklich nicht schwer ist. 


*  https://www.youtube.com/watch?v=Nly4s1NTbWU&list=PL5jDTd07plNCAqcMAhLYhGt7IYR9VK4r9

* dieser Beitrag enthält indirekt Werbung ohne Auftrag ( Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung )


Übrigens, für die Sterne kann man auch sehr gut vorgefertigte, breitere Origami- oder Fröbelstern - Streifen nehmen. Ich wünsche euch viel Spaß beim Basteln.


⭐⭐⭐✯✯✯✬✯✯✯⭐⭐⭐


auch nett als kleines Mitbringsel zum Adventskaffee

hier habe ich gemusterte Streifen für "Fröbel-Sterne" verwendet

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Dienstag, 20. März 2018

Papiervögelchen "Knoten"

guckt mal, was ich heute gebastelt habe. Sind diese Vögelchen nicht niedlich? Ich finde sie ganz reizend. Vor allem das blau melierte hat es mir angetan. Und was auch schön ist, diese Vögelchen sind ganz schnell selbst gebastelt. Die Zutaten habt ihr alle zu Hause und so könnt ihr euch gleich an die Produktion begeben. Wie gefallen euch die kleinen Vögelchen, die sich auch prima als Frühlingsdeko eignen. Falls der Frühling dann doch mal kommen sollte . . .  Euch fällt da bestimmt genug ein. Ich wünsche euch viel Spaß beim Basteln.





Vögelchen auf Holzspieß als Blumenstecker

für diese Papiervögelchen benötigt man:
  • festeres Papier DIN A4
  • Lineal
  • Bleistift
  • Schere
  • Klebestift
  • Schaschlickspieße
  • Bindfaden

auf der langen Seite des Papieres eine Linie in beliebiger Breite markieren. Die Breite des Streifens kann 1,5cm sein oder aber auch 3cm. Je schmaler der Streifen desto kleiner wird der fertige Vogel. Den Streifen ausschneiden. 
Jetzt den Streifen an einem Ende vorsichtig verknoten und leicht festziehen. Am kurzen Ende den Streifen rund schneiden, das wird der Kopf. Das lange Ende mit Hilfe der Schere einschneiden, sodass ein Schwänzchen entsteht. Ein Punkt markiert die Augen und aus kleinen Papierresten kann noch ein Schnabel aufgeklebt werden und auch Flügel. Diese werden einfach mit der Schere ein wenig "gelockt". Dazu wird das Papier vorsichtig über die Schere gezogen, dass eine leichte Welle entsteht. Jetzt noch an passender Stelle aufkleben und fertig ist ein Vögelchen.

Möchte man das Vögelchen als Blumenstecker verwenden, dann einfach den Vogel auf einen Schaschlikspieß vorsichtig aufschieben.
Auch Aufhängen kann man sie, dafür einfach einen Faden mittig  befestigen. So können sie auch in den Osterstrauch gehängt werden.


Vögelchen aus 3cm und 2cm breiten Papierstreifen


hier sieht man als Beispiel wie man das Papier zuschneiden könnnte

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