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Dienstag, 2. Dezember 2025

fruchtiger Birnen - Quitten - Schmaus

Ich hatte noch ein paar Birnenstücke übrig, die für meinen Birnen - Walnuss - Kuchen zu viel waren. Da stellte sich die Frage, was mache ich mit den restlichen Birmenscheibchen. Sofort kam mir die Idee zu einem Fruchtaufstrich für den Frühstückstisch. Denn Quitten hatte ich auch noch und Birnen mit Quitten passen doch gut zusammen.

Gesagt, getan, ich habe "mal eben und so zwischendurch" drei kleine Gläschen Birnen - Quitten - Schmaus gekocht. Was soll ich euch sagen, der Schmaus ist mega lecker geworden. Schon fruchtig, nicht zu süß, nicht zu fest und sehr aromatisch.

Für drei kleine Gläschen (zum Ausprobieren) habe ich folgende Mengen genommen. 

Dieser Blogpost sollte schon vor ein paar Wochen gepostet werden, aber irgendwie ist er mir durch die Lappen gegangen. Deshalb heute erst die Veröffentlichung.


Drei kleine Gläschen Fruchtaufstrich wurden es aus folgendem Rezept. 

mein Birnen - Quitten - Schmaus 

  • 240 g Birnen
  • 185 g Quitten
  • 50 g Zucker
  • etwas Zitronensaft
  • 100 ml Wasser

  • 120 g Gelierzucker 2:1
  •  
  • evtl. ein Schüsschen Quitten- oder Birnenbrand (falls man mag)

Die Birnen und die Quitte entkernen und die Blütenansätze entfernen. Geschält werden müssen die Früchte nicht. Dann die Früchte in kleinere Stückchen schneiden.

Die Fruchtstücke mit Zucker, Zitronensaft und Wasser zum Kochen bringen, Deckel auflegen und das Kompott 20 Minuten leise köcheln lassen. Nach 20 Minuten das Kompott mit dem Zauberstab fein pürieren, den Gelierzucker dazu geben und alles erneut zum Kochen bringen. Die Masse jetzt noch ca. 4 Minuten leise sprudelnd köcheln lassen. Dann den Schnaps dazu geben, gut umrühren und eine Gelierprobe nehmen.

Den Schmaus bis fast zum Rand in kochendheiß ausgespülte Gläser füllen und sofort mit dem zuvor kochenheiß ausgespülten Deckel verschließen. 

Nachdem der Schmaus abgekühlt ist, sollte der Deckel knacken, das ist das Zeichen dafür, dass sich ein Vakuum im Glas gebildet hat.

Nach dem Öffnen den Schmaus im Kühlschrank aufbewahren und alsbald verbrauchen.




Apfelquitten




Birnen der Sorte "Abate Fetel" 






Freitag, 7. November 2025

saftiger Birnen - Walnuss - Kuchen

Jetzt im Herbst backe ich doch gerne mal einen Kuchen. Dieses Mal hatte sich mein Mann einen Birnenkuchen gewünscht. Diesen Wunsch habe ich sehr gerne erfüllt und so habe ich einen saftigen Birnen - Walnuss - Kuchen gebacken. Die beim Backen leicht gerösteten Walnüsse schmecken in dem Kuchen besonders gut. 

Wer keine Birnen mag, kann auch sehr gut Apfelscheiben nehmen, das schmeckt bestimmt auch sehr lecker. Wer sich für Birnen entscheidet, der soll bitte nur feste Birnen nehmen und keine aus der Dose. Die sind eindeutig zu weich und werden im Kuchen matschig.

Dieser Kuchen schmeckt selbst noch nach drei Tagen schön frisch, von daher lohnt sich auch das Backen für zwei Personen. Zur Not könnte man den Kuchen aber auch einfrieren. Und schnell gebacken ist er auch.



saftiger Birnen -Walnuss - Kuchen (26er Backform) 


  • ca. 600 g feste Tafelbirnen (keine Dosenware)
  • etwas Zitronensaft

  • 150 g Walnüsse, grob gehackt

  • 220 g weiche Butter 
  • 200 g Zucker 
  • 1 Prise Salz
  • etwas Vanille aus der Mühle

  • 4 Eier (Größe M)
  • 300 g Dinkelmehl 630er 
  • 10 g Backpulver 
  • 140 ml Vollmilch
  •  
  • Puderzucker


Die Birnen waschen, schälen und entkernen. Die Birne vierteln und jedes Viertel in Scheiben schneiden. Alles mit etwas Zitronensaft mischen, damit die Birnen nicht braun werden.

Den Backofen auf 180 °C Ober- Unterhitze vorheizen, die Backform ausfetten oder einen Tortenring mit Backpapier einschlagen.

Mit Hilfe der Küchenmaschine die Butter mit dem Zucker, Vanille und dem Salz so lange aufschlagen, bis alles schön cremig ist. Nach und nach die Eier gut untermischen und so lange weiter schlagen, bis alles schön cremig ist.

Das Mehl mit dem Backpulver gut mischen und nach und nach unter die aufgeschlagene Masse geben. Als letztes langsam die Milch dazu gießen, dabei die Maschine nur langsam laufen lassen. Ist alles gut verbunden, die Masse nochmals kurz aufschlagen.

Den fertigen Teig in die vorbereitete Backform füllen und alles glatt streichen. Die vorbereiteten Birnenscheiben leicht in den Teig stecken und zuletzt die gehackten Walnüsse aufstreuen.

Den Kuchen auf die 2. Stufe von unten in den vorgeheizten Ofen schieben und in ca. 45 Minuten golden backen. 

Zum Ende der Backzeit eine Stäbchenprobe nehmen. Sollte noch Teig am Schaschlickspieß hängen, den Kuchen noch einige Minuten im Ofen lassen. Dann den Test wiederholen.

Nach dem Backen abkühlen lassen, aus der Form lösen und mit einer dünnen Schicht Puderzucker bestreuen. 




Hier sieht man gut, wie der Teig beim Backen schön aufgegangen und golden gebräunt ist.






Dienstag, 21. Oktober 2025

Karins Birnenschmaus mit gerösteten Haselnüssen und Amaretto

Herbstzeit ist auch Birnenzeit. Diese leckeren Früchte sind ja auch vielseitig verwendbar. Man isst sie gerne roh oder als Kompott, manchmal auch im Kuchen oder wie wäre es mit einem Brotaufstrich? Schon vor ein paar Jahren habe ich mir diese Leckerei ausgedacht und sie findet immer Abnehmer.

Mit leckeren Birnen kann man einen wunderbaren Fruchtaufstrich kochen. Besonders mit gerösteten Haselnüssen und Amaretto ist das sehr lecker. Wer es lieber etwas frischer und mit Kick haben möchte, dem empfehle ich meinen Birnenschmaus mit karamellisierten  Mandelblättchen und Ingwer.

Egal für welchen Aufstrich ihr euch entscheidet, lecker sind sie beide. Die Mengen im folgenden Rezept sind quasi zum Ausprobieren, die Menge entspricht ca. drei kleinen Gläschen.



Karins Birnenschmaus mit gerösteten Haselnüssen und Amaretto

(für ca. 3 kleinere Marmeladengläschen) 

  • 550 g reife Birnenwürfel (mit Schale, entkernt gewogen)
  • 200 g Gelierzucker 1:1
  • 20 g Zitronenzucker
  • 1 Prise Zitronensalz
  • 15 g geröstete, gehackte Haselnüsse
  •  
  • 1 Schüsschen Amaretto 

  • evtl. noch 2 Teelöffel Stärke


die Birnen mit dem Zucker und dem Salz bedecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag die Masse in einen ausreichend hohen Topf füllen, die Nüsse dazu geben und alles rührend zum Kochen bringen. 

Währenddessen die Gläser mit kochendem Wasser bis zum Rand füllen und die Deckel kurz in kochendes Wasser einlegen. Das Wasser ausschütten und die Gläser kopfüber auf ein Geschirrtuch stellen, die Deckel ebenso.

Einen kleinen Teller in das Gefrierfach stellen.

Wenn die Masse schön brodelt, die Masse mindestens 5 Minuten köcheln lassen. Dabei immer rühren. Dann den Amaretto  (gerne auch selbstgemachten) hinzugeben und abschmecken.

Wenn die Zeit um ist, den Teller aus dem Gefrierfach holen, etwas Masse auf den Teller geben und probieren. Wird alles dickflüssig - fest, dann ist der Schmaus fertig.

mein Tipp: Sollte die Masse zu dünnflüssig sein, dann die Stärke in etwas kaltem Wasser auflösen und den Schmaus damit binden und alles nochmals gut aufkochen lassen. Normalerweise wird natürlich keine Marmelade mit Stärke abgebunden, aber ich hab mir damit sehr gut geholfen, da der Schmaus recht dünnflüssig war. Besser wäre Pektin gewesen, aber das hatte ich nicht. Und die Menge war eine sehr kleine, die ich gekocht hatte. Ich vermute mal, die Birnensorte war schuld.

Ist die gewünschte Konsistenz erreicht, den Birnenschmaus kochendheiß in die vorbereiteten Gläser bis zum Rand einfüllen und sofort verschließen.

Die Gläser müssen nicht auf den Kopf gestellt werden, die kochendheiße und bis oben zum Rand eingefüllte Masse bzw. der Dampf sterilisiert den Deckel mit. Beim Abkühlen ertönt ein "Knackgeräusch" und das Glas ist dann vakuumiert. 

Angebrochene Gläser im Kühlschrank aufheben und alsbald verbrauchen. 

Guten Appetit.


Frische Birnen, diese Sorte war eine Abate Fetel.


Hier blubbert der Birnenschmaus im Kupfertopf.



          
    

Solche Etiketten könnt ihr euch gerne ausdrucken.

Samstag, 11. Mai 2024

mein Birnenschmaus 2024 mit karamellisierten Mandeln, Ingwer und einem Hauch Vanille und Orange

Die Tage hatte ich Birnen der Sorte Conference zum "so essen" gekauft, wie man hier im Rheinland so sagt. Aber wie es manchmal so ist, man tut es nicht und so "mussten" die Birnen für etwas anderes herhalten.

Schon länger hatte ich keinen Birnenschmaus mehr gekocht, den ich 2018 das erste Mal gekocht hatte. Wir hatten diesen leckeren Aufstrich in einem wunderbaren Wellnesshotel in Franken zum Frühstück probiert und für zu Hause ein Gläschen käuflich erworben. Zu Hause habe ich dann versucht, diesen Aufstrich "nachzukochen". Es ist mir gut gelungen. Heraus kam ein wunderbarer, sehr leckerer Birnenschmaus. Karamellisierte Mandelblättchen habe ich auch hinzu gefügt. Für den frischen, leicht zitronig - scharfen Geschmack kam Ingwer dazu. Herrlich.

Und hier ist meine heutige 2024 Kreation des Birnenschmauses. Ich wünsche euch guten Appetit. 

P.S.: Weil ich nicht genug Gelierzucker 1:1 da hatte, habe ich einfach noch 2:1 Gelierzucker dazu verwendet. Man ist ja flexibel. Zusätzlich habe ich noch etwas Orangenzucker dazu gegeben, was alles auch noch sehr lecker macht. 

 

Das war die "Ausbeute" von knapp 800 g Obst

mein Birnenschmaus mit karamellisierten Mandeln, Ingwer und einem Hauch Vanille und Orange

  • 700 g reife Birnen ** (geputzt gewogen) 
  • 80 g Apfel (geputzt gewogen)
  • 280 g Gelierzucker 1:1
  • 50 g Gelierzucker 2:1
  • 2 Esslöffel Zitronensaft

  • etwas gemahlene Vanille 
  • 2 dicke Prisen Zimt
  • 2 Prisen Vanillesalz
  • 1/4 Teelöffel frisch geriebene Bio - Orangenschale *

  • 90 g Zucker
  • 40 g Mandelblättchen
  • 1 größeres Stückchen Butter

  • 10 g fein gewürfelter, frischer Ingwer


die Birnen und den Apfel waschen, entkernen und würfeln. Die Schale ruhig dran lassen. Mit dem Zitronensaft und dem Gelierzucker vermischen und alles erhitzen. Die Masse mit dem Pürierstab pürieren. Nun die Vanille, Salz, die Orangenschale und den Zimt zugeben und alles langsam zum Kochen bringen. 

In der Zwischenzeit den Zucker hell karamellisieren lassen und die Mandeln zugeben. Unter Rühren weiter karamellisieren bis alles golden braun ist. Sofort vom Herd nehmen und die Butter einrühren. Vorsicht, das könnte spritzen. Das heiße Gemisch zu den fast kochenden Birnen geben und unter Rühren alles zum Kochen bringen. Der Karamell mit den Mandeln wird sich dann auch gut auflösen.

Wenn alles ca. 6 bis 8 Minuten gekocht hat, den Ingwer zugeben und nochmals kurz aufkochen lassen. Nicht länger kochen, das wird sonst zu scharf. Den Schmaus noch einmal probieren, evtl. nachwürzen, Dann die Masse in sterilisierte Marmeladengläser füllen und die Gläser sofort verschließen.

Der fertige Birnenschmaus schmeckt wunderbar fruchtig nach Birne, mit einem Hauch von zitronig-scharfen Ingwer und leichtem Mandelkaramell. Einfach wunderbar. Angebrochene Gläser bitte im Kühlschrank aufbewahren und baldmöglichst verbrauchen.

* alternativ 1 gehäufter Teelöffel Orangenzucker 

** ich nehme gerne die Sorten Williams Christ, Abate Fetel oder Conference


mein Tipp für den Topf mit dem Karamell: Karamell klebt so wunderbar und man fragt sich wie man das Ganze wieder gelöst bekommt. Ich stelle den noch heißen Topf zusammen mit dem Kochlöffel in die Spüle und fülle bis zum Rand Wasser mit etwas Spüli ein. Bis ich mit der Marmelade fertig bin, ist auch der Zucker im Topf und am Kochlöffel gelöst und das Spülen ist ruckzuck erledigt.


Der Birnenschmaus blubbert im Kupfertopf.


Frische Birnen



das Foto könnt ihr gerne als Etikett ausdrucken.








Mittwoch, 23. Oktober 2019

mein Birnenschmaus mit karamellisierten Mandelblättchen und Ingwer

An einem Obststand im Schwarzwald habe ich die Tage wunderbare Birnen gekauft. Sie schmecken nicht nur pur, sondern daraus habe ich außerdem noch meinen Birnenschmaus mit karamellisierten Mandelblättchen und Ingwer gekocht. 

Im Urlaub gibt es ja nichts Schöneres, als morgens früh mit einem schönen Frühstücksbuffet verwöhnt zu werden. Aber oft ist die Auswahl so groß, da weiß man überhaupt nicht, was man auswählen soll. Letztes Jahr bekamen wir in einem wunderbaren Wellnesshotel eine superleckere Birnenmarmelade mit karamellisierten Mandeln und Ingwer.

Diese Konfitüre hat meinem Mann besonders gut geschmeckt, dass ich mir schon im Urlaub überlegte, die versuche ich auf jeden  Fall nachzukochen. Zum Glück konnten wir ein Glas für Zuhause käuflich erwerben.

Schon letztes Jahr hatte ich meine Version eines Birnenschmauses gekocht. Die Zutaten standen ja auf dem Etikett der gekauften Birnenmarmelade, wenn auch nicht die genauen Mengen. Aber mein Ehrgeiz war geweckt, mein Birnenschmaus ist sehr lecker geworden. Ich bin ganz stolz, dass ich so einen leckeren Fruchtaufstrich kreiert habe. Sofort habe ich mich auch hingesetzt und die genaue Rezeptur aufgeschrieben. Wenn ihr wollt, schaut mal in das Rezept, vielleicht gefällt es euch: 





der Birnenschmaus vom letzten Jahr


mein Birnenschmaus mit Ingwer und karamellisierten Mandeln

  • 1000 g reife Birnen 
  • 120 g Apfel
  • 350 g Gelierzucker 1:1
  • 2 Eßl. Zitronensaft

  • 1 Stückchen Vanilleschote
  • 2 dicke Prisen Zimt
  • 2 Prisen Vanillesalz

  • 100 g Zucker
  • 40 g Mandelblättchen
  • 1 größeres Stückchen Butter

  • ca. 10 g fein gewürfelter, frischer Ingwer

die Birnen und den Apfel waschen, entkernen und würfeln. Die Schale ruhig dran lassen. Mit dem Zitronensaft und dem Gelierzucker vermischen und alles erhitzen. Die Masse mit dem Pürierstab fein pürieren. Nun die Vanille, Salz und den Zimt zugeben und alles langsam zum Kochen bringen. 

In der Zwischenzeit den Zucker hell karamellisieren lassen und die Mandeln zugeben. Unter Rühren weiter karamellisieren bis alles golden braun ist. Sofort vom Herd nehmen und die Butter einrühren. Das heiße Gemisch zu den fast kochenden Birnen geben und unter Rühren alles zum Kochen bringen. 

Wenn alles ca. 6 bis 8 Minuten gekocht hat, den Ingwer zugeben und nochmals alles gut durchkochen. Die Vanilleschote entfernen, den Schmaus noch einmal probieren, evtl. nachwürzen, nochmals aufkochen lassen und dann die Masse in ein sterilisiertes Marmeladenglas füllen und das Glas sofort verschließen.

Der fertige Birnenschmaus schmeckt wunderbar fruchtig nach Birne, mit einem Hauch von zitronig-scharfen Ingwer und leichtem Mandelkaramell. Einfach wunderbar. 

PS.: meinem Mann schmeckt meine Kreation auch richtig gut. Da hab ich ja Glück gehabt . . .


alle Zutaten für den Birnenschmaus


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Mittwoch, 17. Juli 2019

Obstchips von Apfel, Birne und Banane

Letztens habe ich Obstchips hergestellt. Ihr kennt mich ja, ich probiere gerne mal etwas Neues aus. Ich hatte mir einen Dörrautomaten-Turm mit 5 Fächern ausgeliehen und mich mal am Dörren ausprobiert. Davon möchte ich euch heute berichten.

Ich muss sagen, das hat prima geklappt und die getrockneten Obstsorten (in meinem Fall waren es Äpfel, Birnen und Bananen) schmeckten sehr lecker. Sie sind recht lange haltbar und schmecken unglaublich geschmacksintensiv. Außerdem enthalten die Obstchips keinerlei Konservierungsstoffe und bringen Süße selber mit. Einfach klasse.


getrocknete Apfelchips

Aber wozu dörrt man? Das Dörren ist eines der ältesten Konservierungsmethoden, um Lebensmittel für den Winter haltbar zu machen. Beim Trocknen der Früchte wird das Wasser so nach und nach entzogen, die in Scheiben geschnittenen Früchte werden lederartig und sind so weniger schimmelanfällig.

Sogar "Beef Jerky" kann man selber herstellen. Sehr dünnes, gewürztes Rindfleisch (ganz dünnes Rouladenfleisch) wird in Streifen geschnitten und ebenso getrocknet. Beef Jerky habe ich allerdings nicht ausprobiert, folglich kann ich dazu nichts weiter sagen.

Im Sommer kann man das in dünne Scheiben (ca. 2mm) geschnittene Obst gut in der Sonne trocknen, in den restlichen Jahreszeiten geht das natürlich nicht. Da käme dann als Alternative der Backofen in Betracht. 

Dafür wird das Obst auf den Rost gelegt, die Temperatur wird auf 50 - 70°C Umluft eingestellt und die Backofentür mit einem Kochlöffel einen spaltbreit offen gelassen. Nach ca. 4-7 Stunden sollte das Obst nur noch lederartig sein und innen nicht mehr feucht sein. Nach dem Auskühlen bewahrt man das Dörrobst am besten dunkel in einer gut schließenden Kunststoffdose mit 4fach-Klickverschluß auf. So kann keine Feuchtigkeit in die Dose gelangen und das Obst bleibt lange frisch.
Leider benötigt man im Backofen recht viel Energie . . . 

Man kann aber auch sehr gut einen Dörrautomaten benutzen. Für den kleinen Hausgebrauch gibt es schon günstige Turmgeräte im Handel. Sie benötigen nicht so viel Strom wie der Backofen, lassen sich recht platzsparend wegstellen und sind einfach zu bedienen. Die Geräte haben mehrere Etagen, die gewünschte Temperatur kann eingestellt werden und auch eine Zeitschaltuhr sollte vorhanden sein.

Das Obst wird wieder gleichmäßig in dünne Scheiben geschnitten (ca. 2mm) und mit wenig Abstand auf die einzelnen, siebartigen Etagen gelegt. Das Obst, was am längsten trocknen muss, kommt nach unten. Die Etagen  werden gestapelt und als letztes der Deckel aufgelegt. Dann schaltet man je nach Obstsorte und Gebrauchsanleitung des Gerätes die Temperatur und die Zeitschaltuhr ein. Ein kleiner Ventilator im Boden des Gerätes erwärmt nun die Luft. Diese zirkuliert im Gerät und tritt oben wieder aus. Durch diesen Luftzug wird das Obst schonend getrocknet. Zwischendurch kann man immer wieder mal die Konsistenz überprüfen. Fertig ist das Dörrobst, wenn keine feuchten Stellen mehr da sind und das Obst lederartig (Birnen und Äpfel) oder trocken ist (Bananen).

Die Obstchips behalten ihre Mineralstoffe, Spurenelemente und auch viele Vitamine. Durch das Trocknen erhöht sich der eigene Fruchtzuckeranteil, dadurch wird das Obst schön süß und die enthaltenen Ballaststoffe unterstützen die Verdauung. Die Chips eignen sich sehr gut als Pausensnack, als Zutat zum Müsli oder auch zur gesunden Nascherei. Außerdem weiß man was drin ist . . . 



nun aber zum Rezept. Für die Obstchips benötigt man:
  • Apfel
  • Birne
  • Banane
  • Zitronensaft
  •  
  • etwas Vanille falls man mag
  •  
  • Küchenmesser
  • Küchenhobel
  • Dörrautomat
  • Kunststoffdose  mit 4fach-Klickverschluß
Apfel und Birne waschen, das Kerngehäuse entfernen und in gleichmäßig dünne Scheiben (2mm) hobeln. Die Banane in gleichmäßig dünne Scheiben (ca. 2mm) schneiden. Je dünner das Obst ist desto schneller wird es getrocknet.

Zitronensaft mit etwas Wasser verdünnen. Falls man noch einen vanilligen Ton im Obst später haben möchte, dann gibt man noch etwas Vanille in das Zitronenwasser. Die Obstscheiben darin kurz schwenken, jede Schnittfläche sollte mit dem Zitronenwasser in Berührung kommen. Dadurch wird bleibt das Obst schön hell, wird dadurch nicht braun und oxidiert nicht. Und das Vitamin C wird durch den Zitronensaft leicht erhöht.

Die Scheiben dann alle trocken tupfen und wie auf dem Foto auf die Gitter legen. Das Obst, was am längsten trocknen muss kommt nach unten. Die Etagen  werden gestapelt und als letztes der Deckel aufgelegt. Dann schaltet man je nach Obstsorte und Gebrauchsanleitung des Gerätes die gewünschte Temperatur ein und die Zeitschaltuhr. 

Ein kleiner Ventilator im Boden des Gerätes erwärmt nun die Luft. Diese zirkuliert im Gerät und tritt oben wieder aus Durch diesen Luftzug wird das Obst schonend getrocknet. Zwischendurch kann man immer wieder mal die Konsistenz überprüfen. 

Fertig sind die Obstchips, wenn keine feuchten Stellen mehr da sind und das Obst lederartig (Birnen und Äpfel) oder trocken ist (Bananen).

Nach dem Auskühlen bewahrt man das Dörrobst am besten in einer gut schließenden Kunststoffdose mit 4fach-Klickverschluß an einem dunklen Ort auf. So kann keine Feuchtigkeit in die Dose gelangen und das Obst bleibt lange frisch.



Bananen und Birnen warten hier auf den Dörrvorgang


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nach dem Dörren sind sie fertig zum Genuss und bleiben in der Dose frisch

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Sonntag, 16. September 2018

mein Birnenschmaus mit Ingwer und karamellisierten Mandeln

Im Urlaub gibt es ja nichts Schöneres, als morgens früh mit einem schönen Frühstücksbuffet verwöhnt zu werden. Aber oft ist die Auswahl so groß, da weiß man überhaupt nicht, was man auswählen soll. 

Dieses Jahr fiel mir die Auswahl bei den Marmeladen sehr schwer, weil in dem schönen Wellnesshotel nur hausgemachte Marmeladen und Konfitüren serviert wurden. Und eine war leckerer als die andere, vor allem weil es mal Sorten gab, die man nicht so überall findet. Wie z.B. eine Birnenkonfitüre mit Ingwer und karamellisierten Mandeln. Diese Konfitüre hat meinem Mann besonders gut geschmeckt, dass ich mir schon im Urlaub überlegte, die versuche ich auf jeden  Fall nachzukochen. Zum Glück konnten wir ein Glas für Zuhause käuflich erwerben.

Nun war es soweit, zum Frühstück letztes Wochenende haben wir die Konfitüre probiert. Sie hat wieder so lecker geschmeckt, dass ich Montag direkt Birnen eingekauft habe. Ich wollte die Konfitüre auf jeden Fall versuchen nachzukochen. Die Zutaten standen ja auf dem Etikett, wenn auch nicht die genauen Mengen. Aber mein Ehrgeiz war geweckt, ich habe einen Birnenschmaus nachgekocht, der sehr lecker geworden ist. Ich bin ganz stolz, dass ich so einen leckeren Fruchtaufstrich kreiert habe. Sofort habe ich mich auch hingesetzt und die genaue Rezeptur aufgeschrieben. Wenn ihr wollt, schaut mal in das Rezept, vielleicht gefällt es euch: 


ich hatte eine grüne Sorte Birnen verwendet, sodass der Aufstrich auch irgenwie grün wurde . . . 

Birnenschmaus mit Ingwer und karamellisierten Mandeln
für ein recht großes Glas benötigt man:
  • 500 g reife Birnen 
  • 60 g Apfel
  • 170 g Gelierzucker 1:1
  • 1 Eßl. Zitronensaft

  • 1 Stückchen Vanilleschote
  • 1 dicke Prise Zimt
  • 1 Prise Vanillesalz

  • 50 g Zucker
  • 20 g Mandelblättchen
  • 1 Stückchen Butter

  • ca. 5 g fein gewürfelter, frischer Ingwer

die Birnen und den Apfel waschen, entkernen und würfeln. Die Schale ruhig dran lassen. Mit dem Zitronensaft und dem Gelierzucker vermischen und alles erhitzen. Die Masse mit dem Pürierstab fein pürieren. Nun die Vanille, Salz und den Zimt zugeben und alles langsam zum Kochen bringen. 

In der Zwischenzeit den Zucker hell karamellisieren lassen und die Mandeln zugeben. Unter Rühren weiter karamellisieren bis alles golden braun ist. Sofort vom Herd nehmen und die Butter einrühren. Das heiße Gemisch zu den fast kochenden Birnen geben und unter Rühren alles zum Kochen bringen. 

Wenn alles ca. 6, 8 Minuten gekocht hat, den Ingwer zugeben und nochmals alles gut durchkochen. Die Vanilleschote entfernen, den Schmaus noch einmal probieren, evtl. nachwürzen, nochmals aufkochen lassen und dann die Masse in ein sterilisiertes Marmeladenglas füllen und das Glas sofort verschließen.

Der fertige Birnenschmaus schmeckt wunderbar fruchtig nach Birne, mit einem Hauch von zitronig-scharfen Ingwer und leichtem Mandelkaramell. Einfach wunderbar. 

PS.: meinem Mann schmeckt meine Kreation auch richtig gut. Da hab ich ja Glück gehabt . . .




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