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Freitag, 17. Oktober 2025

Südtiroler Schlutzkrapfen mit Brauner Butter und Pecorino Romano

Endlich war es soweit, ich habe mich mal wieder an die Herstellung leckerer Schlutzkrapfen gewagt. Diese Leckerei kennen und lieben wir seit etlichen Jahrzehnten, wir hatten sie seinerzeit in Südtirol  kennengelernt.

Schlutzkrapfen sind eine Art Ravioli, aber mit Roggenmehl zusätzlich im Nudelteig. Sie werden mit Spinat, Quark und Parmesan würzig gefüllt und mit Brauner Butter und Parmesan serviert. Das ist ein wunderbares, leckeres Gericht.

Meine Rezeptur war für vier große Portionen, die zweite Hälfte Schlutzer hatte ich ungekocht in einer Lock&Lock-Dose im Kühlschrank aufbewahrt und sie dann am nächsten Tag frisch gekocht. Auch die Braune Butter hatte ich frisch zubereitet. So konnten wir an zwei Tagen schlemmen. Ach, was war das lecker.

Normalerweise werden die Schlutzkrapfen mit Parmesan serviert. Im Monent favorisieren wir aber den Pecorino Romano, da er so schön würzig und "rund" schmeckt. Aus diesem Grund habe ich die Schlutzer mit Pecorino zubereitet.


eine große Portion Schlutzkrapfen mit Brauner Butter und Pecorino Romano


Südtiroler Schlutzkrapfen mit Brauner Butter und Pecorino Romano  4 Portionen

für den Nudelteig:

  • 150 g Roggenmehl 1050er *
  • 100 g Weizenmehl 
  • 1 große Prise Salz
  • 1 großes Ei
  • 70 ml lauwarmes Wasser
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  •  
  • * oder 100 g Roggenmehl 1150er und 50 g Vollkorn Roggenmehl

Die trockenen Zutaten gründlich mischen, das Ei mit dem Wasser und Öl verquirlen, zur Mehlmischung geben und daraus einen geschmeidigen, glatten Teig kneten. 

Den glatten Teig zur flachen Kugel formen und in Folie verpackt rund 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten:
  • 250 g aufgetauten, gehackten Blattspinat
  • 1 mittlere Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Esslöffel Butter
  • 3 gehäufte Teelöffel Quark (oder griechischen Joghurt **)
  • 2 Esslöffel Parmesan oder Pecorino Romano
  • 1 große Prise Muskatnuss
  • Salz und Pfeffer
Den aufgetauten Spinat gründlich ausdrücken und ggfls. fein hacken. In einer kleinen Pfanne die Butter erhitzen, darin die Zwiebel und den Knoblauch leicht golden dünsten, den Spinat dazu geben und einige Minuten köcheln lassen. Alles in eine Schüssel umfüllen, mit den Gewürzen und dem Parmesan pikant abschmecken und den Quark ** unterrühren. Die Masse soll nicht zu flüssig, sondern eher fest sein.
** ich hatte keinen Quark da und habe stattdessen griechischen Joghurt genommen, das schmeckt auch.
Den Nudelteig mit Hilfe der Nudelmaschine recht dünn ausrollen. Auf die Nudelplatte mit ca. 5cm Abstand jeweils ca. 1 Teelöffel Füllung geben. Rund herum den Teig mit etwas Wasser bestreichen, die andere Hälfte Teig darüber schlagen und rund um die Füllung andrücken. Darauf achten, dass die Luft rausgedrückt ist. 

Mit einem 7cm großen, runden Teigausstecher Halbmonde ausstechen. Den Rand mit Hilfe der Gabel andrücken, dass er beim Kochen nicht aufgeht.

Die Schlutzer auf ein Küchentuch legen unnd nacheinander den ganzen Teig verarbeiten.

Desweiteren benötigt man:
  • ca. 80 g Butter
  • geriebenen Parmesan oder Pecorino Romano
Die Butter auf mittlerer Hitze zu Brauner Butter schmelzen lassen, immer wieder rühren, die Braune Butter ist fertig, wenn die Molke zu kleinen, braunen Stückchen geworden ist. Dann den Topf zur Seite ziehen.

Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen, die Schlutzer in dem leicht siedenden Wasser in ca. 3 - 5 Minuten kochen und mit einer Schaumkelle herausnehmen.

Die abgetropften Schlutzer auf einen Teller geben, mit Brauner Butter beträufeln und Parmesan darüber streuen.



Vom ausgerollten, gefüllten Teig zur Braunen Butter.
Oben links sieht: Herstellung der Schlutzer, rechts oben: die fertigen Schlutzer ruhen auf einem Küchentuch
unten links: Schlutzer für den nächsten Tag, unten rechts: Braune Butter







Samstag, 12. April 2025

Bärlauch - Gnocchipfanne mit Gemüse

Dieses Jahr habe ich schon einiges mit Bärlauch gekocht, gebacken und zubereitet. Als schnelles Mittagessen mit Bärlauch kam mir noch eine leckere Idee. Mit Gnocchis und etwas Gemüse war ruckzuck ein schnelles, vegetarisches Mittagessen zubereitet.

Deshalb auch hier keine lange Rede, das Rezept kommt jetzt:

 


Bärlauch - Gnocchipfanne mit Gemüse  2 Portionen

  • 500 g Gnocchi

  • 1 Zwiebel
  • etwas Olivenöl
  • 1 mittlere Zucchini
  • 1 mittlere Möhre
  • 1 Handvoll Datteltomaten, halbiert 

  • Salz und Pfeffer
  • Bärlauch - Pesto *

die Gnocchi nach Packungsanweisung ca. 3 Minuten kochen, abgießen. Eine beschichte Pfanne erhitzen, etwas Öl hinein geben und die kleingewürfelte Zwiebel darin anschwitzen.

Die Möhre und Zucchini fein würfeln und mit der Zwiebel weiter anbraten. Alles leicht salzen und pfeffern. Die Gemüse sollen aber bissfest bleiben. Dann die Gnocchi und die Tomaten dazu geben, weiter anbraten, bis alles leichte Bratspuren hat.

Als letztes Pesto nach Wunsch dazu geben, alles gut mischen und weiter kurz erhitzen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Und schon kann serviert werden.

* das Rezept des Bärlauchpestos findet ihr <HIER >




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Frische Bärlauchblätter - man erkennt sehr gut die glänzende Oberfläche sowie die matte Unterseite der Blätter. Mittig liegt noch eine Bärlauchknospe.

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Freitag, 14. März 2025

Gnudi mit Brauner Butter

Ach was ist das schön, wenn man ein neues Rezept ausprobiert und es einem dann erstens gelingt und zweitens noch schmeckt.
So erging es mir mit diesen "Gnudi". Ich hatte eine Sendung mit Jamie Oliver gesehen und da kochte er diese Leckerei. Gnudi (auch Malfatti genannt) sind kleine Klösschen, die aus Ricotta, Parmesan und Grieß bestehen und mit Brauner Butter und Salbei serviert werden.
Wikipedia sagt u.a. folgendes dazu: 
. . . Gnudi ( italienisch: [ˈɲuːdi] ), auch Malfatti genannt, sind gnocchiartige Teigtaschen , die aus Ricotta und Grieß anstelle von Kartoffelmehl hergestellt werden. Das Ergebnis ist ein leichteres, „kissenweiches“ Gericht, anders als die oft dichteren, zäheren Gnocchi. Gnudi ist das toskanische Wort für „nackt“, es sind „kissenweiche“ Kugeln aus Ricotta, also „nackte Ravioli“, die nur aus der leckeren Füllung ohne Nudelhülle bestehen . 

Traditionell werden diese Knödel in der Toskana mit gebräunter Butter und Salbeisauce serviert und mit Parmesan oder Pecorino Toscano bestreut. Ich hatte aber keine Salbeiblätter, die ich in der heißen Butter hätte ausbraten können, sodass ich nur die Braune Butter über die Gnudi gegeben habe, ebenso etwas Pecorino Romano und gefriergetrockneten Salbei. Das hat uns auch sehr gut geschmeckt.

Mein Tipp zu den Gnudi: bitte unbedingt darauf achten, dass die Gnudi mit ausreichend Grieß rundherum ummantelt sind, ansonsten können sie im Kochwasser auseinander fallen. Der Grieß hält die Klösschen gut zusammen.


Eine kleine Portion Gnudi mit Brauner Butter, sie waren so fluffig, dass sie fast schon zerfielen.


Gnudi mit Brauner Butter

Für 2 - 3 Portionen als Vorspeise

  • 250 g Ricotta
  • 25 g Pecorino Romano, sehr fein gerieben (oder Parmesan)
  • 1 große Prise Muskatnuss
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 große Prise Salz

  • Hartweizengrieß (ca. 150 g) 

  • Butter
  • einige Salbeiblätter (ich hatte nur gefriergetrockneten Salbei)
  • Pecorino Romano oder Parmesan zum Reiben

Den Ricotta mit dem Pecorino, Salz, Pfeffer und Muskat sehr gut vermischen und verkneten und abschmecken. Den Grieß in eine Schüssel geben und einen Teller o.ä. dick mit Grieß bestreuen und beiseite stellen.

Aus dem Teig gleichmäßig kleine Kugeln formen (Größe eines 20ct Geldstückes) und diese einzeln gut im Grieß wälzen. Diesen Vorgang mehrfach wiederholen. Die Teigkugeln sollen gut vom Grieß ummantelt sein. Das ist wichtig, damit sie beim Köcheln nicht auseinander fallen.

Die Gnudi auf den mit Grieß bestreuten Teller legen, alles gut abdecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag Butter in einem kleinen Topf erhitzen und golden bräunen lassen und beiseite stellen, wer frischen Salbei hat, frittiert diese noch kurz in der Butter und stellt sie auch zur Seite. 

Die Gnudi nochmals in dem Grieß kurz wälzen oder rütteln und in leicht siedendem Salzwasser köcheln lassen, bis sie an die Oberfläche kommen. Das geht recht schnell. Sofort mit einem Schaumlöffel heraus nehmen, abtropfen lassen und mit der Braunen Butter servieren. Etwas Pecorino noch aufstreuen, die Salbeiblätter dazu geben oder (in meinem Fall) etwas Salbei darüber streuen.

Guten Appetit.



das "making of" der Gnudi - das war die Menge der Gnudi von 250 g Ricotta.












Freitag, 7. März 2025

Rote Bete Bratlinge mit Apfel, Minze, Orange und Hüttenkäse

Mindestens ein Mal im Jahr gibt es bei uns seit einigen Jahren Rote Bete Bratlinge mit Apfel, Minze, Hüttenkäse und Orange. Sie haben nicht nur eine irre Farbe, sie schmecken auch unheimlich gut. Das Zusammenspiel von der erdigen Bete, dem fruchtigen Apfel, der Minze und der Orange ist einfach irre und eine regelrechte Geschmacksexplosion.

Dieses Mal hatte ich die Bratlinge nicht mit frischer Minze zubereitet, sondern mit Mintjelly aus dem Glas. Liebe Urlaubsbekannte hatten mir ein Glas aus Jersey mitgebracht. Und dieses Jelly war mega für die Bratlinge. Es schmeckte süß, wunderbar minzig mit einem Hauch Säure. Mein Mann fand das Jelly zu den Bratlingen nicht so lecker, aber mir schmeckte es sehr gut dazu.

Solltet ihr also mal irgendwo ein Glas Minzjelly bekommen, dann probiert es in den Bratlingen ruhig aus, es schmeckt super. Ansonsten nehmt bitte frische, kleingeschnittene Minze.



Rote Bete Bratlinge mit Apfel, Minze, Orange und Hüttenkäse ,   ca. 8 Stück

  • 2 mittlere Rote Bete Knollen (ca. 250 g vorgekocht und vacuumiert)
  • 1 dicker Apfel (z. B. Elstar), oder zwei kleine Äpfel
  • 2 kleine rote Zwiebeln

  • 200 g Hüttenkäse
  • ca. 2 Teelöffel Sahne-Meerrettich
  • Abrieb einer unbehandelte Orange 
  • 3 gehäufte Teelöffel "Mint Jelly" (aus dem Glas, Fertigprodukt) oder einige frische Minzblätter
  • 1 Ei, Gr. L 
  • ca. 100 g Paniermehl
  • Salz
  • Schwarzer Pfeffer
  • 1/2 Teelöffel Kurkuma

  • Olivenöl

  • Knoblauchsauce 

Den Apfel waschen, schälen und grob raffeln, ebenso die Bete raffeln, dann die Zwiebel fein würfeln. Bei Verwendung von frischer Minze diese fein hacken. 

Die Orange heiß abwaschen, die Schale mit einer feinen Reibe abreiben und den Saft auspressen. Den Saft zur Seite stellen.

Jetzt Bete, Apfel, Zwiebel mit dem Hüttenkäse und dem Meerrettich vermischen. Das Ei und die abgeriebene Orangenschale zugeben. Mit Salz und Pfeffer sowie Kurkuma würzen. Nun so viel Paniermehl unterrühren, bis alles leicht bindet. Alles abschmecken und evtl. mit allen Gewürzen nochmals nachwürzen.  Man soll leicht die Minze aber auch die Orange herausschmecken. 

Die Masse ca. eine halbe Stunde durchziehen lassen. Ist sie zu fest, noch etwas Orangensaft unterrühren. Sollte sie zu weich sein, noch mit etwas Paniermehl binden. Die Masse soll gut formbar aber auch nicht zu fest sein.

Das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, aus der Masse Bratlinge formen und diese in der Pfanne auf beiden Seiten golden braten. 

Wir essen dazu eine Knoblauchsauce oder Aioli. Frisch aus der Pfanne schmecken sie besonders gut, sollten aber welche übrig bleiben, dann schmecken sie auch kalt . . . 

Wer das Mintjelly in der Masse verarbeitet hat, der kann das Jelly noch dazu servieren. Zusammen mit der Knoblauchsauce schmecken die Bratlinge nochmal so gut.






Von der Masse zu den fertigen Bratlingen. Hier mit frischer Minze. 










Samstag, 11. Januar 2025

Warmer Rotkohlsalat

Letztens gab es bei uns zu Mittag einen lauwarmen Rotkohlsalat. Nee, was war das lecker. Mein Mann und ich waren ganz begeistert von diesem Salat. Der Sternekoch Alexander Wulf hatte im TV einen warmen Rotkohlsalat gekocht und da er sowieso sehr leckere Rezepte hat, habe ich mir das Rezept genauer angeschaut.

Wie es oft so ist, hatte ich nicht alle Zutaten im Haus oder wollte manche Zutat nicht mit verwenden (Koriandergrün und Honig), aber das tat dem Geschmack (für uns) keinen Abbruch. Der Salat war sehr lecker. Sämtliche Zutaten schmeckte man heraus. Meine abgewandelte Rezeptur findet ihr unter dem Foto.

Wir haben den Salat ohne eine weitere Beilage gegessen, aber dazu passt sehr gut eine gebratene Hähnchenbrust. So wie von Alexander empfohlen. Ein Stück gebratenen Fisch oder sogar ein Cordon Bleu oder Schnitzel können wir uns auch sehr gut dazu vorstellen.



Warmer Rotkohlsalat , 4 Portionen (nach einem Rezept von Alexander Wulf) 

  • 600 g Rotkohl, geputzt und in sehr feine Streifen geschnitten
  • ½ Teelöffel feines Salz
  • 1 Teelöffel braunen Zucker
  • Saft von 1 Zitrone


Den Rotkohl putzen und ihn mit Hilfe eines Gemüsehobels in feine Streifen schneiden. Wer keinen Hobel hat, nimmt ein großes Kochmesser und schneidet damit den Rotkohl in möglichst feine Streifen.

Den fein geschnittenen Rotkohl mit Salz, Zucker und dem Zitronensaft verrühren und mit den Händen (Einmalhandschuhe verwenden) sehr gut durchkneten, oder mit dem Flachrührer und Hilfe der Küchenmaschine den Rotkohl kneten. Das klappt besonders gut. 

Zutaten für das Dressing:
  • 1 mittlere Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 dicke Knoblauchzehe, fein gewürfelt
  • 2 Esslöffel neutrales Öl
  • 1 Esslöffel natives Olivenöl

  • 1 mittlere Karotte, geschält und fein geraspelt
  • 1 Teelöffel Ingwer, geschält und fein gewürfelt
  • 1/2 Teelöffel Chiliflocken

  • 1 Esslöffel Sesamöl
  • 2 Esslöffel Sojasoße
  • 2 Teelöffel Ahornsirup 
  • 1 säuerlicher Apfel, geschält und klein gewürfelt

  • 2 Esslöffel Erdnüsse, gesalzen und geröstet, etwas zerkleinert
  • 2 Teelöffel gerösteter Sesam 
  • 1 Teelöffel Tomatenflocken
Das Öl erhitzen und darin die Zwiebel und den Knoblauch glasig dünsten. Ingwer, Karotte und Chili dazu geben, weiter anschwitzen. Dann Sesamöl, Ahornsirup und Sojasauce dazu geben, kurz aufkochen lassen, dann den Apfel dazu geben.

Die Erdnüsse und den Sesam dazu geben, alles mischen und in eine Schüssel umfüllen. Den Rotkohl dazu geben, alles gut mischen und ca. 15 Minuten ziehen lassen. Ab und an umrühren.

Zuletzt den Salat mit Sesam und Tomatenflocken bestreuen. 








Samstag, 14. September 2024

Zucchini-Sticks in Grünkernpanade mit Entrecôte und Pfifferlingen

Die Tage hatten wir ein wunderbares Mittagessen, mein Mann und ich schwärmen jetzt noch davon. Es gab ein Entrecôte Steak mit Pfifferlingen und Zucchini-Sticks in Grünkernpanade. Dieses wunderbare Essen hat uns so gut geschmeckt, dass ich mich nach dem Essen direkt an den PC gesetzt und das Rezept in den PC getippt habe. 

Wir hatten seit langem mal wieder Appetit auf ein schönes Steak. Aber was sollte es dazu geben. Mein erster Gedanke waren gegrillte Zucchinischeiben. Aber dann sah ich auf Sigrids Blog "Madame Rote Rübe" das Rezept der Zucchini Sticks in Grünkernpanade. Sofort war ich Feuer und Flamme, da Sigrid Grünkernmehl mit verwendet hat. Wir mögen Grünkern sehr gerne, er schmeckt leicht rauchig-würzig und ist mal etwas anderes. In meinem Vorratsschrank war noch Grünkern und so habe ich meinen Uralt-Thermomix hervorgeholt und darin den Grünkern fein zu Mehl geschreddert. Das dauerte ein Weilchen, weil Grünkern sehr fest ist, aber es klappte super. Und so stand den Sticks nichts im Wege. Danke, liebe Sigrid, für dein ausgesprochen leckeres Rezept.

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Wer jetzt keinen Grünkern oder Grünkernmehl hat, der kann auch stattdessen "normales" Mehl nehmen. Ich würde dann vielleicht etwas Rauchsalz oder geräuchertes Paprikapulver mit in die Eimischung geben. So schmeckt es dann auch rauchig-würzig.

Zu diesen superleckeren Sticks gab es dann ein schönes, medium gebratenes Steak, Kräuterbutter, gebratene Pfifferlinge und noch etwas Kräuterquark. Uns hat es super geschmeckt.



Zucchini-Sticks in Grünkernpanade mit Entrecôte und Pfifferlingen (nach einem Rezept von Sigrid aka Madame Rote Rübe

  • 800 g Zucchini
  • 60 g Grünkernmehl **

  • 2 große Eier
  • 2 Teelöffel italienische Kräuter, getrocknet
  • etwas Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1/2 Teelöffel Paprikapulver
  • 1/2 Teelöffel Kurkumapulver
  • ein paar gemahlene Chiliflocken
  •  
  • Paniermehl, selbstgemacht aus altem Mischbrot
  •  
  • Raspelkäse oder Bergkäse
  •  
  • Kräuterquark
  •  
  • Entrecôte Steak
  • Steakgewürz nach Wunsch und Geschmack
  • etwas Öl zum Einreiben
  • Kräuterbutter
  •  
  • 200 g frische Pfifferlinge
  • Öl, Pfeffer, Salz

Das Steak eine Stunde vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen, würzen und leicht einölen und Zimmertemperatur annehmen lassen. 

Die Pfifferlinge putzen und bereit stellen.

Die Zucchini waschen, die Enden abschneiden und sie in finderdicke Stücke von ca. 10cm Länge schneiden. Die Sticks in eine große Schüssel geben, das Grünkernmehl darüber schütten, Deckel auflegen und alles einige Zeit gut schütteln, damit jeder Stick rundherum vom Mehl benetzt ist,

Ein Backblech mit Backpapier belegen, den Ofen auf 200°C Umluft vorheizen.

In einem tiefen Teller die Eier verquirlen und mit Salz, Pfeffer, Paprika, Kurkuma und den Kräutern würzen und gut vermischen. Auf einen weiteren Teller das Paniermehl geben.

Die Zucchinisticks nach und nach in die Eimischung geben, gut wenden und direkt im Paniermehl wälzen. Die Sticks mit etwas Abstand auf das Backpapier legen.
Wenn alle Sticks paniert sind, mittig noch etwas Käse über die Sticks geben und das Blech in den vorgeheizten Ofen schieben.

Die Sticks benötigen nun im Ofen ca. 20 - 25 Minuten, bis sie goldbraun und knusprig sind.

In der Zwischenzeit die geputzten Pfifferlinge in etwas Öl braten und mit Salz und Pfeffer würzen. Sowie das Steak auf dem Grill (für uns medium) grillen.

** mein Tipp: ich hatte nur ganzen Grünkern, den ich in meinem Uralt-Thermomix fein zu Mehl geschreddert habe. Das dauert etwas, weil Grünkern sehr fest ist. Je nachdem welchen Mixer man zu Hause hat, könnte das auch in so einem Gerät klappen. Man sollte es testen. Statt Grünkern kann man ohne weiteres auch "normales Mehl" verwenden. Dann würde ich etwas Räuchersalz oder geräuchertes Paprikapulver mit in die Eimischung geben, das schmeckt dann auch schön würzig.

Sigrids Tipp: Kalt schmecken die Sticks bei weitem nicht so kross und knackig wie frisch aus dem Ofen. Wenn einige übrig bleiben, kalt stellen und am nächsten Tag im Ofen aufbacken, dann schmecken sie wieder wie neu.

 

Rechts sieht man die ganzen Grünkern Körner, links das fein gemahlene Korn und oben meinen Uralt Thermomix.

 

Die frisch panierten Zucchini - Sticks (links) wurden mit etwas Käse bestreut, kamen dann in den vorgeheizten Ofen. Das Ergebnis nach ca. 25 Minuten waren golden braune Sticks (rechts). 












kleiner Gag am Rande . . . 

Auch die Pfifferlinge wollten geputzt werden . . . 




Mittwoch, 28. August 2024

Einmachgurken als Probeportion

Dieses Jahr habe ich mal wieder etwas Neues ausprobiert. Etwas sehr unspektakuläres, denn ich habe ein paar kleine Gürkchen eingelegt.

Vom letzten Jahr hatte ich noch reichlich Einmachgewürz im Schrank, denn ich hatte gegrillte Zucchini eingekocht. 

Als wir letztens in einem schönen Hofladen am Niederrhein einkaufen waren, gab es jede Menge kleinere Einmachgurken im Angebot. Sofort kam mir der Gedanke, das ist jetzt die Gelegenheit mal ein paar mit nach Hause zu nehmen und einzulegen. Sehr viele hatte ich nicht mitgenommen, denn etwas größere Einmach- bzw. Schraubgläser hatte ich nicht mehr. Gesagt, getan.

So wurde es nur eine Handvoll Gurken, die ich mitnahm. Das Einmachen ging superschnell und wir sind schon gespannt, wie die Gurken nach 2 Wochen schmecken werden. Ich werde berichten.

Hier ist mein Rezept für ein Probeglas Einmachgurken. Die Mengen kann man ja individuell auf seine Mengen hochrechnen. 

 


Probeportion Einmachgurken  (1 Glas, ca. 600 ml Inhalt)

  • 250 ml Essig
  • 100 ml Wasser
  • 10 g Salz
  • 50 g Zucker
  • 1 gehäufter Esslöffel Gurken - Einmachgewürz
  •  
  • 300 g kleine Einmachgurken
  • 1 kleine rote Zwiebel, geviertelt

Die Gurken schrubben, das Einmachglas mit kochendem Wasser bis zum Rand befüllen und den Deckel ebenso in kochendes Wasser einlegen.

Den Essig mit Wasser, Salz, Zucker und Gewürz aufkochen lassen, eine kurze Zeit köcheln lassen. Den Sud abschmecken und nach Bedarf noch nachwürzen.

Das Glas leeren, die Gurken hochkant hinein stellen und die Zwiebel dazu geben. Nun den kochend heißen Sud darüber gießen. Die Gurken sollen vom Sud bedeckt sein. Sofort den Deckel aufschrauben.

Wenn alles abgekühlt ist, die Gurken dunkel und kühl für 2 - 3 Wochen ziehen lassen.

PS.: Eine Gurke passte nicht mehr in das Glas hinein. Ich habe sie dann in gleichmäßig dicke Scheiben geschnitten, sie in ein Glas gegeben und mit dem restlichen Sud bedeckt und das Glas verschlossen. 

Nachtrag: die Gurkenscheiben hatten wir nach 10 Tagen probiert. Sie waren schön knackig und würzig. Aber mir schmeckten sie "solo" auch ein klein wenig salzig. Auf einer Scheibe Schwarzbrot mit Leberwurst fand ich sie vom Geschmack her aber genau richtig. 



Eine Handvoll Gurken zum Ausprobieren.






Hier schwimmen die Gurken schon mit den Zwiebeln und Gewürzen im Sud.



Fertig sind zwei Gläschen mit Gurken. Ganze Gürkchen und Gurkenscheiben.




Mittwoch, 3. Juli 2024

Zwuler - eine köstliche Resteverwertung aus Kartoffeln

Vom Vortag hatte ich noch ein paar gekochte, festkochende Kartoffeln im Kühlschrank. Daraus lässt sich eine knusprige, leckere Beilage zubereiten. Sie nennt sich "Zwuler".

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Das Rezept fand ich in der Sendung Servicezeit "essen&trinken"  mit Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer. Die Sendung über "Resteküche" stellte eine Art Bratkartoffeln vor, die sich "Zwuler" (bayerisch für "zerwühlte" Kartoffeln) nannten und ein wunderbares Resteessen sind. 

Ich habe es nachgekocht und diese "Zwuler" sind wirklich eine sehr leckere Beilage. Die Mengen sind als Anhaltspunkt gedacht. Wichtig ist nur, dass die geraspelten Kartoffeln gut vom Mehl komplett ummantelt sind und dann in ausreichender Menge Öl oder Butter gebraten werden. 

Zubereitet werden sie so:


Eine Miniportion Zwuler als Amuse-Bouche zum Abendbrot.


Zwuler (Bratkartoffeln) ein Rezept von "Martina und Moritz" 

Zutaten für 2 Personen:

  • 4 - 5 kalte, gekochte, festkochende Kartoffeln vom Vortag (sie sollen 1-2 Tage alt sein)
  • ca. 2 gehäufte Esslöffel Mehl
  • 50-60 g Butter, Margarine oder neutrales Öl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskat

die Kartoffeln werden auf einer groben Reibe grob geraffelt und in einer Schüssel mit Mehl gemischt. Wenn man nicht die Hände benutzen möchte, dann geht das sehr gut mit einer Gabel. Alle Raspel müssen gut mit Mehl bedeckt und ummantelt sein.

Eine beschichtete Pfanne erhitzen, die Butter darin schmelzen und die Kartoffeln dazugeben und alles mehrfach wenden. Die Kartoffeln werden langsam bei mittlerer Hitze geröstet, bis alles golden gebräunt ist. Die Pfanne ab und an schütteln, damit die Kartoffeln nicht aneinander kleben.

Sind sie schön golden gebräunt und rascheln beim Schütteln, dann sind sie fertig und werden erst jetzt gesalzen, gepfeffert und mit Muskat gewürzt. Wer möchte kann auch Pommes Gewürzsalz zum Würzen verwenden.

Dazu passt sehr gut ein Spiegelei und auch ein knackiger Salat. Guten Appetit.


Von der geraspelten Kartoffel zum Zwuler.









Mittwoch, 20. März 2024

bunter Frühlingstopf

Immer diese Überlegungen, was soll ich kochen. Ich fand das als Kind schon immer schlimm, wenn meine Mutter uns fragte, was sie kochen soll. Nun ja, alles wiederholt sich im Leben, ich frage auch schon seit über 40 Jahren ab und an meine Familie, was ich denn kochen soll . . .

Jetzt hatte ich aber nicht gefragt, ich hab einfach mal etwas Neues zusammengestellt. Das Ergebnis war mehr als lecker, es hat meinem Mann und mir unheimlich gut geschmeckt. Mein Mann meinte direkt, das kannst du gleich in den PC tippen und demnächst nochmals kochen.

Gesagt, getan, hier ist mein schnelles Mittagessen. Ein bunter, vegetarischer Frühlingstopf ist es geworden. Er schmeckt sehr lecker und schön leicht, hat wenig Kohlenhydrate und sättigen tut er auch. Wenn das mal nicht gut ist.



bunter Frühlingstopf, ca. 3 Portionen

  • 1 dicke Kohlrabi
  • 2 dicke Möhren
  • 3 mittelgroße Kartoffeln 

  • 500 ml Brühe
  • 1/2 Teelöffel Paprikapulver
  • 1/2 Teelöffel Kurkuma

  • 1/2 Stange Porree

  • ca. 100 g Kräuterfrischkäse
  • etwas Stärke zum Binden
  • 1/4 Teelöffel frisch gemahlener Pfeffer
  • eine große Prise frisch geriebene Muskatnuss
  •  
  • etwas Potluck "Spargel Finisher" Gewürzmischung (Meersalz, Zwiebel, Tomate, Pfeffer, Zitronenschale, Knoblauch, Schnittlauch, Ingwer, Chillies, Petersilie, Thymian, Estragon)

Kohlrabi, Kartoffeln und Möhren waschen, schälen und in gleichgroße Würfel schneiden. Mit der Brühe in einen Topf geben. Paprika und Kurkuma dazu geben und alles zum Kochen bringen. Deckel auflegen und alles 10 Minuten leise köcheln lassen.

Währenddessen den Porree in 1 cm dicke Ringe schneiden, diese ggfls. noch vierteln, falls die Stange sehr dick ist.

Nach den 10 Minuten den Porree dazu geben und nochmals 5 Minuten weiter köcheln lassen. Zuletzt den Kräuterfrischkäse in der heißen Brühe auflösen und den Gemüsetopf nach Wunsch mit der Stärke andicken. Mit Pfeffer, Muskatnuss und dem "Spargel Finisher" nach Geschmack würzen und abschmecken.

Wir haben bei Tisch nochmals etwas Gewürz aufgestreut.


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PS.: die Gewürze und Gewürzmischungen von Potluck gefallen mir sehr, sehr gut. Die Zusammenstellung der Mischungen sind sehr aromatisch und sie schmecken. Auch die Aufbewahrungstöpfe gefallen mir. Ist mal ein Gewürz alle, dann kann man je nach Sorte Nachfüllbeutel bestellen oder aber den Keramikpot mit dem sehr gut schließenden Korkdeckel als Becher, Vase, Übertopf oder ähnlichem zweckentfremden. Außerdem sind die Gewürze in dem Pot lichtdicht, was ich ebenso als sehr wichtig erachte. 

Wenn das mal nicht nachhaltig und auch noch hübsch ist. Übrigens, für meine Erwähnung hier in meinem Blogbeitrag bekomme ich keinerlei Provision, Proben oder sonstiges.


Möhre, Kartoffel und Kohlrabi


Porree oder Lauch

  










Mittwoch, 13. März 2024

feines Petersilienwurzelsüppchen

Was war das ein leckeres Süppchen. Vor einiger Zeit hatten wir bei lieben Bekannten als Vorsuppe zu einem leckeren Dinner ein feines Petersilienwurzelsüppchen serviert bekommen. Wir waren ganz begeistert, wie fein das Süppchen schmeckte. Elisabeth hatte es sogar noch durch ein feines Sieb gestrichen, was die Suppe besonders fein machte. Eine Suppe aus Petersilienwurzel war für uns eine Premiere und wir waren ganz begeistert. Wie ihr euch denken könnt, habe ich sie nach dem Rezept gefragt und sie war auch so lieb es mir zu verraten. Ganz herzlichen Dank, liebe Liss. Ich war ganz erstaunt, dass die Suppe in der Rezeptur so simpel ist und mit so wenigen Zutaten auskommt. 

Jetzt war es soweit, ich habe die Suppe nachgekocht. Leider bekam ich nicht die Menge Petersilienwurzel, die im Rezept stand. Ich musste mich mit der Hälfte begnügen. Das war jetzt aber nicht so schlimm, ich habe stattdessen einfach eine dicke Kartoffel mit hinein gegeben. Das Süppchen ist sehr lecker geworden. Es war schön cremig, obwohl ich es nicht durch ein feines Sieb gestrichen habe. Sie hat schön aromatisch und sehr fein geschmeckt. Ein wunderbares Süppchen ist es geworden.

Ich möchte euch das Süppchen auch ans Herz legen. Es ist mal was anderes, sie ist super schnell gekocht und wie schon mehrfach erwähnt, ist sie sehr, sehr lecker.

Hier kommt mein Rezept, so wie ich sie gekocht habe.



feines Petersilienwurzelsüppchen 

  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Teelöffel Braune Butter
  • 1 Stich Butter

  • 250 g Petersilienwurzel
  • 1 dicke Kartoffel
  •  400 ml Brühe
  •  
  • 200 ml Sahne
  •  
  • etwas gerösteter Sesam als Deko

Die Zwiebel fein würfeln, die Petersilienwurzel und die Kartoffel waschen, schälen und in feine Würfel schneiden. 

Die Butter schmelzen und die Zwiebel glasig dünsten. Die Petersilienwurzel und Kartoffel dazu geben, alles kurz anschwitzen, dann die Brühe angießen. Einen Deckel auflegen und die Suppe zum Kochen bringen. Die Hitze reduzieren und alles auf kleiner Flamme knapp 30 Minuten köcheln.

Wenn alles schön weich gekocht ist, die Suppe mit dem Zauberstab fein pürieren, dann die Sahne angießen. Nochmals pürieren, die Suppe kurz aufkochen lassen und nochmals abschmecken.

Zum Servieren die Suppe in Teller oder Suppentassen geben und nach Wunsch mit etwas geröstetem Sesam bestreuen. Guten Appetit.











Mittwoch, 7. Februar 2024

Rote Bete Bratlinge mit Apfel und Ricotta

Jedes Jahr im Winter gibt es bei uns ein etwas, wie ich finde, ausgefallenes Rezept. Seit 2018 koche ich es schon, es wurde seinerzeit im WDR gezeigt und es sprach mich gleich an. 

Für diese leckeren, vegetarischen Rote Bete Bratlinge mit Apfel und Ricotta benötigt man außerdem noch Orange und Minze. Heraus kommt ein wunderbares Essen, das uns mit einer Knoblauchsauce besonders gut schmeckt.

Die rosa Bratlinge sehen schon sehr abgefahren aus. Die groben Beteraspel bleiben schön knackig und frisch, der Apfel macht alles schön saftig, man schmeckt aber auch sehr gut den Hauch von Minze, Orange und Meerrettich heraus. Einfach toll und sehr harmonisch. Die Bratlinge sind mal etwas ganz anderes. Mein Mann mag an sich keine Rote Bete, aber selbst er liebt diese Bratlinge. Und das soll schon was heißen.



Rote Bete - Apfel - Ricotta Bratlinge,   ca. 8 Stück

  • 1 dicke Rote Bete Knolle
  • 1 dicker Apfel (z. B. Elstar), oder zwei kleine Äpfel
  • 2 kleine rote Zwiebeln
  • 250 g Ricotta 
  • ca. 2 Teelöffel Sahne-Meerrettich
  • 1 unbehandelte Orange 
  • einige frische Minzblätter
  • 1 Ei, Gr. L 
  • ca. 100 g Paniermehl
  • Salz
  • Pfeffer

  • Olivenöl

  • Knoblauchsauce 


die Bete und den Apfel waschen, schälen und grob raffeln, die Zwiebel fein würfeln, die Minze fein hacken. 

Die Orange heiß abwaschen, die Schale mit einer feinen Reibe abreiben und den Saft auspressen. 

Jetzt Bete, Apfel, Zwiebel mit dem Ricotta und dem Meerrettich vermischen. Das Ei zugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Nun so viel Paniermehl unterrühren, bis alles leicht bindet. Die abgeriebene Orangenschale und den Saft unterrühren. Alles abschmecken und evtl. mit allen Gewürzen nochmals nachwürzen.  Man soll leicht die Minze aber auch die Orange herausschmecken. Wenn die Masse zu dünn ist noch etwas Paniermehl unterrühren. Die Masse soll gut formbar aber auch nicht zu fest sein.

Das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, aus der Masse Bratlinge formen und diese in der Pfanne auf beiden Seiten golden braten. 

Wir essen dazu eine Knoblauchsauce oder Aioli. Frisch aus der Pfanne schmecken sie besonders gut, sollten aber welche übrig bleiben, dann schmecken sie auch kalt . . . 


Etwas ungewöhnlich in der Farbe, dafür aber umso leckerer schmecken diese Bratlinge. Knack geben die rohen Bete, Apfel und Zwiebel und Pfiff die Orange, Meerrettich und Minze. Ein wunderbares vegetarisches Rezept.