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Freitag, 25. Juli 2025

Aprikosen - Trifle

Es war mal wieder an der Zeit für eine neue Dessertkreation. Gerade wo es jetzt so schöne Aprikosen gibt wollte ich mal ein Dessert damit zubereiten. Gesagt, getan.

Beim Überlegen kam ich auf die Idee eines Aprikosen - Trifles. Für ein Trifle schichtet  man mehrer verschiedene Zutaten in ein Glas und erhält so ein (auch optisch) schönes Dessert. Vom Geschmack war ich positiv überrascht, es schmeckte so gut wie erhofft und das Dessert war sehr schnell fertig gestellt. Und das wichtigste, lecker war es auch. Ich hätte nur noch ein wenig mehr Marillenlikör auf die Kekse geben können, das Teelöffelchen war doch zu wenig . . .

Hier ist meine Rezeptkreation, vielleicht gefällt sie euch.



Aprikosen - Trifle

  • 250 g Aprikosen, fein gewürfelt
  • 1 gehäufter Teelöffel Orangen-Zitronenzucker
  • 1 Teelöffel Vanillezucker
  • ca. 1 Esslöffel Zucker
  • etwas Stärkemehl (Mondamin) zum Abbinden

  • "Schoko Cookies", Fertigprodukt, fein zerdrückt
  • Marillenlikör zum Beträufeln (falls man mag und keine Kinder mit am Tisch sitzen)

  • 250 g Ricotta
  • 200 ml geschlagene Sahne
  • 2 Teelöffel Vanillezucker
  • etwas abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
  • etwas Zucker nach Geschmack


Die Aprikosenwürfelchen mit etwas Wasser in ca. 15 Minuten weich kochen. Etwas Stärkemehl in etwas Wasser auflösen und das Kompott damit abbinden und aufkochen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Orangen-Zitronenzucker und Vanillezucker dazu geben und mit dem "normalen" Zucker abschmecken, bis die gewünschte Süße erreicht ist. Das Kompott abkühlen lassen.

Die zerdrückten Kekse in ein Dessertglas geben, mit etwas Marillenlikör (alternativ etwas Apfelsaft) beträufeln und die Oberfläche flach drücken.

Den Ricotta glattrühren, die geschlagene Sahne unterziehen und mit Zucker und Zitronenschale abschmecken. 

Etwas Creme auf die Keksschicht geben, glattstreichen und etwas Kompott darauf verteilen. Dann nochmals eine Schicht Creme darauf verteilen. Zuletzt noch Kompott sowie ein paar Kekskrümel als Deko aufstreuen. 

Das Trifle zum Durchkühlen in den Kühlschrank stellen. Fertig ist ein leckeres Dessert, was auch optisch was hermacht.

















Hach, war das lecker.



Freitag, 14. März 2025

Gnudi mit Brauner Butter

Ach was ist das schön, wenn man ein neues Rezept ausprobiert und es einem dann erstens gelingt und zweitens noch schmeckt.
So erging es mir mit diesen "Gnudi". Ich hatte eine Sendung mit Jamie Oliver gesehen und da kochte er diese Leckerei. Gnudi (auch Malfatti genannt) sind kleine Klösschen, die aus Ricotta, Parmesan und Grieß bestehen und mit Brauner Butter und Salbei serviert werden.
Wikipedia sagt u.a. folgendes dazu: 
. . . Gnudi ( italienisch: [ˈɲuːdi] ), auch Malfatti genannt, sind gnocchiartige Teigtaschen , die aus Ricotta und Grieß anstelle von Kartoffelmehl hergestellt werden. Das Ergebnis ist ein leichteres, „kissenweiches“ Gericht, anders als die oft dichteren, zäheren Gnocchi. Gnudi ist das toskanische Wort für „nackt“, es sind „kissenweiche“ Kugeln aus Ricotta, also „nackte Ravioli“, die nur aus der leckeren Füllung ohne Nudelhülle bestehen . 

Traditionell werden diese Knödel in der Toskana mit gebräunter Butter und Salbeisauce serviert und mit Parmesan oder Pecorino Toscano bestreut. Ich hatte aber keine Salbeiblätter, die ich in der heißen Butter hätte ausbraten können, sodass ich nur die Braune Butter über die Gnudi gegeben habe, ebenso etwas Pecorino Romano und gefriergetrockneten Salbei. Das hat uns auch sehr gut geschmeckt.

Mein Tipp zu den Gnudi: bitte unbedingt darauf achten, dass die Gnudi mit ausreichend Grieß rundherum ummantelt sind, ansonsten können sie im Kochwasser auseinander fallen. Der Grieß hält die Klösschen gut zusammen.


Eine kleine Portion Gnudi mit Brauner Butter, sie waren so fluffig, dass sie fast schon zerfielen.


Gnudi mit Brauner Butter

Für 2 - 3 Portionen als Vorspeise

  • 250 g Ricotta
  • 25 g Pecorino Romano, sehr fein gerieben (oder Parmesan)
  • 1 große Prise Muskatnuss
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 große Prise Salz

  • Hartweizengrieß (ca. 150 g) 

  • Butter
  • einige Salbeiblätter (ich hatte nur gefriergetrockneten Salbei)
  • Pecorino Romano oder Parmesan zum Reiben

Den Ricotta mit dem Pecorino, Salz, Pfeffer und Muskat sehr gut vermischen und verkneten und abschmecken. Den Grieß in eine Schüssel geben und einen Teller o.ä. dick mit Grieß bestreuen und beiseite stellen.

Aus dem Teig gleichmäßig kleine Kugeln formen (Größe eines 20ct Geldstückes) und diese einzeln gut im Grieß wälzen. Diesen Vorgang mehrfach wiederholen. Die Teigkugeln sollen gut vom Grieß ummantelt sein. Das ist wichtig, damit sie beim Köcheln nicht auseinander fallen.

Die Gnudi auf den mit Grieß bestreuten Teller legen, alles gut abdecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag Butter in einem kleinen Topf erhitzen und golden bräunen lassen und beiseite stellen, wer frischen Salbei hat, frittiert diese noch kurz in der Butter und stellt sie auch zur Seite. 

Die Gnudi nochmals in dem Grieß kurz wälzen oder rütteln und in leicht siedendem Salzwasser köcheln lassen, bis sie an die Oberfläche kommen. Das geht recht schnell. Sofort mit einem Schaumlöffel heraus nehmen, abtropfen lassen und mit der Braunen Butter servieren. Etwas Pecorino noch aufstreuen, die Salbeiblätter dazu geben oder (in meinem Fall) etwas Salbei darüber streuen.

Guten Appetit.



das "making of" der Gnudi - das war die Menge der Gnudi von 250 g Ricotta.












Mittwoch, 20. November 2024

fruchtig - frische Limettencreme mit Ricotta

Bald kommen wieder jede Menge Feiertage und oft möchte man seinen Lieben ein schönes Dessert servieren. 

Zu so einem Anlass bietet sich meine fruchtig - frische Limettencreme mit Ricotta, Eierlikör und Amarettini auf jeden Fall an. Statt der Limetten kann man auch ohne weiteres Zitronen oder Orangen verwenden. Die Limettencreme schmeckt mir fast noch besser als die Variante mit Zitrone oder Orange. Die Limetten bringen eine wunderbare, feine Frische und Leichtigkeit in die Creme, die Zitronen machen das ganze mehr säuerlich und die Orangen sind noch runder vom Geschmack her, weil man Orangen im Dessert nicht so oft hat. 

Egal, für welche Sorte ihr euch entscheidet, jedes Dessert schmeckt unvergleichlich gut und lässt sich wunderbar einen Tag vorher zubereiten.



Limettencreme mit Ricotta, Eierlikör und Amarettini , Zutaten für ca. 8 - 10 kleine Portionsgläser

  • 250 g Ricotta
  • eine fein abgeriebene Bio - Limettenschale
  • 4 Esslöffel Puderzucker

  • 2 Becher Sahne

  • 3 Blatt Gelatine
  • 100 ml frisch gepresster Limettensaft

  • ca. 100 g Amarettini
  • Eierlikör  *

  • frische Feigen zur Dekoration


den Ricotta zusammen mit der abgeriebenen Limettenschale und dem Puderzucker mit dem Handmixer glattrühren. Die Sahne steif schlagen und die Gelatine in etwas kaltem Wasser 5 Min. einweichen. 

Den Limettensaft leicht erwärmen und die eingeweichte und abgetropfte Gelatine in dem Saft auflösen. 

Jetzt die Limetten - Gelatinemischung in feinem Strahl in die aufgeschlagene Ricottacreme geben. Dabei den Handmixer weiter laufen lassen und alles gut verrühren. So gibt es auch keine Klumpen. Zuletzt die steifgeschlagene Sahne unterrühren.

Die Amaretti grob zerdrücken und auf die Portionsgläschen verteilen. Darauf etwas Eierlikör geben und das Glas mit Creme auffüllen. Die Gläser mit Folie abdecken und für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen, damit alles gut durchkühlt und die Creme fest wird.

Zum Servieren etwas Eierlikör auf die Creme geben, einige Amarettini zerbröselt darauf geben und zusammen mit aufgeschnittenen, frischen Feigen servieren.

* Wenn Kinder mitessen, dann bitte anstelle des Eierlikörs Orangensaft nehmen.


Tipp: 

ihr mögt lieber 🍊 Orangencreme  🍊 oder die 🍋 Zitronencreme 🍋

egal welche, alle drei Sorten schmecken super lecker und sind eine Sünde wert. Welche ist euer Favorit?


Tipp Nr. 2:

die schönen Schalen der Limetten bitte nicht wegwerfen, daraus kann man wunderbares Limetten -Salz  herstellen. 


Limettencreme 



 






Samstag, 25. Mai 2024

meine Pizza Bianca mit Mortadella und Pistazien

Rom ist immer eine Reise wert und unser Urlaub in Rom wirkt nach. So habe ich die Tage eine Pizza gebacken, die ich in Rom in der Auslage einer Pizzeria gesehen habe. Es war eine Pizza Bianca mit Mortadella. Für uns war es das erste Mal, dass man auf der Pizza auch Mortadella isst. Aber wieso nicht, bei Pizza ist erlaubt was gefällt. Sogar die in Italien verpönte Pizza Hawaii soll es mittlerweile in Neapel schon geben, habe ich gehört.

Eine Pizza Bianca mit Mortadella hatten wir jetzt in Rom nicht gegessen, dafür eine sehr leckere Pizza Alto Adige, das Rezept mit Südtiroler Speck und Zucchini hatte ich euch vor einiger Zeit schon verraten. Die Pizza ist auch total lecker.

Ich hatte mich jetzt an die Pizza mit Mortadella erinnert und mir überlegt, wie ich sie gestalten könnte. Nach etwas surfen im Internet bin ich zu folgender Rezeptur gekommen. Für die Premiere hatte ich mir im Laden wieder fertigen Pizzateig gekauft, der schmeckte uns das letzte Mal bei der AltoAdige auch schon so gut. Dazu kam noch Mozarella, Mortadella, Pistazien, Parmesan und Hüttenkäse. Ricotta hätte ich auch nehmen können, aber der war gerade im Laden aus, sodass ich als Alternative Hüttenkäse genommen habe. Das tat dem Geschmack keinen Abbruch, die Pizza hat meinem Mann und mir sehr gut geschmeckt. Da ein ganzes Blech für uns zwei zu viel war, haben wir den zweiten Teil am nächsten Tag kalt gegessen. Das schmeckte auch noch.

Meine Pizza Bianca mit Mortadella und Pistazien habe ich wie folgt gebacken. Ich bin schon sehr gespannt, wie euch ein Rezept gefällt und wie euch die Pizza geschmeckt hat, falls ihr sie auch gebacken habt.




meine Pizza Bianca mit Mortadella und Pistazien

  • 550 g frischer Pizzateig XXL aus dem Kühlregal (von Cucina nobile)
  • 250g Mozarella, schnittfest gerieben, 45% Fett i.Tr.
  • etwas geriebener Parmesan
  • etwas gemahlener, schwarzer Pfeffer
  • 2 Esslöffel fein gehackte, geröstete und gesalzene Pistazien
  •  
  • 3 Esslöffel Hüttenkäse (oder Ricotta)
  • 1 Teelöffel fein gehackte, geröstete und gesalzene Pistazien
  • frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer
  • etwas natives Olivenöl
  •  
  • 150 g Mortadella 
  • Parmesanraspel
  • etwas natives Olivenöl


Den Backofen auf Pizzastufe, 200°C Pizzastufe vorheizen, den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und ihn mit dem Backpapier auf ein Backblech legen.
Den Pizzaboden großzügig und gleichmäßig mit dem Mozarella bestreuen, darauf die Pistazien, Pfeffer und Parmesan verteilen.

Das Backblech in den vorgeheizten Ofen schieben, 2. Stufe von unten und in ca. 15 Minuten leicht golden backen.

Währenddessen den Hüttenkäse mit den Pistazien, Pfeffer und Öl gut vermischen.

Nachdem die Pizza fertig gebacken ist, sie sofort punktuell mit dem Hüttenkäse belegen und die Mortadella auflegen. Mit etwas Parmesanraspel betreuen, noch etwas Olivenöl darüber träufeln und schon kann serviert werden.






Jede Menge Pizza gab es hier für "auf die Hand".



Nicht nur Pizza gab es mit Mortadella, sondern auch Focaccia.







Mittwoch, 7. Februar 2024

Rote Bete Bratlinge mit Apfel und Ricotta

Jedes Jahr im Winter gibt es bei uns ein etwas, wie ich finde, ausgefallenes Rezept. Seit 2018 koche ich es schon, es wurde seinerzeit im WDR gezeigt und es sprach mich gleich an. 

Für diese leckeren, vegetarischen Rote Bete Bratlinge mit Apfel und Ricotta benötigt man außerdem noch Orange und Minze. Heraus kommt ein wunderbares Essen, das uns mit einer Knoblauchsauce besonders gut schmeckt.

Die rosa Bratlinge sehen schon sehr abgefahren aus. Die groben Beteraspel bleiben schön knackig und frisch, der Apfel macht alles schön saftig, man schmeckt aber auch sehr gut den Hauch von Minze, Orange und Meerrettich heraus. Einfach toll und sehr harmonisch. Die Bratlinge sind mal etwas ganz anderes. Mein Mann mag an sich keine Rote Bete, aber selbst er liebt diese Bratlinge. Und das soll schon was heißen.



Rote Bete - Apfel - Ricotta Bratlinge,   ca. 8 Stück

  • 1 dicke Rote Bete Knolle
  • 1 dicker Apfel (z. B. Elstar), oder zwei kleine Äpfel
  • 2 kleine rote Zwiebeln
  • 250 g Ricotta 
  • ca. 2 Teelöffel Sahne-Meerrettich
  • 1 unbehandelte Orange 
  • einige frische Minzblätter
  • 1 Ei, Gr. L 
  • ca. 100 g Paniermehl
  • Salz
  • Pfeffer

  • Olivenöl

  • Knoblauchsauce 


die Bete und den Apfel waschen, schälen und grob raffeln, die Zwiebel fein würfeln, die Minze fein hacken. 

Die Orange heiß abwaschen, die Schale mit einer feinen Reibe abreiben und den Saft auspressen. 

Jetzt Bete, Apfel, Zwiebel mit dem Ricotta und dem Meerrettich vermischen. Das Ei zugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Nun so viel Paniermehl unterrühren, bis alles leicht bindet. Die abgeriebene Orangenschale und den Saft unterrühren. Alles abschmecken und evtl. mit allen Gewürzen nochmals nachwürzen.  Man soll leicht die Minze aber auch die Orange herausschmecken. Wenn die Masse zu dünn ist noch etwas Paniermehl unterrühren. Die Masse soll gut formbar aber auch nicht zu fest sein.

Das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, aus der Masse Bratlinge formen und diese in der Pfanne auf beiden Seiten golden braten. 

Wir essen dazu eine Knoblauchsauce oder Aioli. Frisch aus der Pfanne schmecken sie besonders gut, sollten aber welche übrig bleiben, dann schmecken sie auch kalt . . . 


Etwas ungewöhnlich in der Farbe, dafür aber umso leckerer schmecken diese Bratlinge. Knack geben die rohen Bete, Apfel und Zwiebel und Pfiff die Orange, Meerrettich und Minze. Ein wunderbares vegetarisches Rezept.











Samstag, 27. Januar 2024

Nudelschnecken mit Wirsing, Prosciutto und Ricotta aus dem Ofen

Die Tage hatte mein Mann in der Zeitschrift "so isst Italien" ein leckeres Rezept entdeckt, wo er direkt Appetit bekam. Die gefüllten Pastaschnecken (gefüllt mit Wirsing, Schinken und Ricotta) sahen auch auf dem Foto sehr appetitlich aus und gestern war der Tag, an dem ich sie nachgekocht habe.

* dieser Beitrag kann +++WERBUNG ohne Auftrag+++ enthalten (Namensnennung und/oder Verlinkung)

Für das Ausrollen der Nudelplatten konnte ich wieder meine Nudelteigwalze meiner KitchenAid Küchenmaschine nehmen. Den Vorsatz habe ich noch nicht so lange und es ist eine wahre Freude, wie schnell und einfach der Nudelroller den Teig dünn und gleichmäßig ausrollt. Da man beide Hände für den Teig frei hat, ist das Durchorgeln ein Kinderspiel und geht wunderbar.

mein Tipp: wer keine Nudelmaschine hat, oder das Nachmachen scheut, der kann natürlich auch Nudelteig aus dem Kühlregal nehmen. Oder man nimmt getrocknete Lasagneplatten, die müssen allerdings dann vorgekocht werden. Selbstgemachte Nudelteigplatten, die Ei enthalten, müssen auch vorgekocht werden.

Der Rest der Zutaten ist auch schnell vorbereitet, der Wirsing wird abgekocht, der Ricotta mit Gewürzen verrührt und der Kochschinken aus dem Kühlschrank genommen. Die Tomatensauce kann man nach seinen Vorstellungen oder Vorlieben kochen oder sie kann auch aus dem Vorrat sein. Ich habe euch mal meine Version aufgeschrieben.


Wir hatten noch Nudelsauce übrig, die habe ich dazu serviert.



Nudelschnecken mit Wirsing, Prosciutto und Ricotta aus dem Ofen , 4 Portionen

  • für den Nudelteig *
  • 250 g Weizenmehl 405er
  • 150 g Hartweizengrieß
  • ca. 180 ml Wasser
  •  
  • für die Sauce
  • etwas Olivenöl
  • 1 mittlere Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 dicke Knoblauchzehe, fein gewürfelt
  • 1 Esslöffel Tomatenmark
  • 500 ml passierte Tomate
  • 1 gehäufter Teelöffel Oregano
  • 1 Teelöffel italienische Kräuter, getrocknet
  • Salz und Pfeffer
  • Prise Zucker
  •  
  • für die Creme
  • 250 g Ricotta
  • 50 ml Milch
  • 1/2 Schale einer Bio - Zitrone
  • Saft einer halben Bio - Zitrone
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1/4 Teelöffel Paprikapulver
  • 1/4 Teelöffel Kurkuma
  •  
  • außerdem
  • ca. 500 g Wirsingblätter
  •  
  • 150 g Kochschinken oder Prosciutto cotto 
  •  
  • etwas Paniermehl
  • etwas Parmesan, geraspelt

Für die Nudelplatten das Mehl mit dem Grieß vermischen, das Wasser dazu geben und mit Hilfe der Küchenmaschine (Knethaken) zu einem festen, glatten Nudelteig kneten.

Den Teig mit der Hand noch durchkneten, ihn flach drücken und in Folie für mindestens 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen.
* alternativ können Nudelteigplatten aus der Kühlung genommen werden. Oder vorgekochte, getrocknete Nudelplatten, die dann aber vorgekocht werden müssen. Selbstgemachte Nudelteigplatten, die Ei enthalten, müssen auch vorgekocht werden.
In einem Topf das Öl erhitzen, die Zwiebel anschwitzen, den Knoblauch dazu geben und ebenfalls golden rösten. Dann das Tomatenmark dazu geben sowie die passierte Tomate. Alles verrühren und mit Salz, Pfeffer, Zucker und den Kräutern würzen, abgedeckt ca. 30 Minuten leise köcheln lassen. Nochmals abschmecken.
 
Die Wirsingblätter längs halbieren, den Strunk herausschneiden und die Blätter in kochendem Salzwasser ca. 5 Minuten blanchieren. Den Wirsing abgießen, kalt abschrecken und abtropfen lassen.
 
Den Ricotta mit der Milch und allen Gewürzen vermischen und abschmecken. Die Mischung soll eine leichte Zitronennote haben.

Den Nudelteig durch die Nudelmaschine drehen und portionsweise zu langen, dünnen  Nudelplatten (ca. Stufe 5 von 8) ausrollen. 

Jede Nudelplatte zuerst mit den Wirsingblättern belegen, dann die Ricottacreme darauf verstreichen und den Schinken auflegen. Die Platten in ca. 15 cm lange und ca.  Rechtecke schneiden und von der kurzen Seite her fest aufrollen. Das Röllchen in drei gleichmäßig lange Stücke schneiden. Jedes sollte ca. 5cm hoch sein. Diesen Vorgang mit allen Nudelplatten wiederholen. Alle Röllchen sollen gleich hoch sein.

Den Backofen auf 200°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Die Tomatensauce in eine Auflaufform füllen, ca. 2cm hoch. Die Nudelschnecken mit der Schnittfläche nach oben dicht an dicht in die Sauce stellen.

Das Paniermehl und den Parmesan über die Schnecken streuen und die Form auf die 2. Stufe von unten in den vorgeheizten Ofen schieben und in ca. 35 Minuten golden backen.

Die Form aus dem Ofen nehmen, den Auflauf noch einige Minuten ruhen lassen und dann kann schon serviert werden. Die übrig gebliebene Sauce kann noch dazu serviert werden.



Vom gefüllten Teig zu den fertig gebackenen Nudelschnecken.







Samstag, 11. November 2023

"holy Cannoli" mit Walnüssen

In Italien sind Cannoli eine wunderbare Leckerei, die es oft in Bäckereien und Cafés gibt. Sie stammen ursprünglich aus Sizilien. Das Cannolo besteht aus einer frittierten Teigrolle, die mit einer süßen cremigen Füllung aus Ricotta, Vanille, Kakao, Schokoladenstückchen und/oder kandierten Früchten oder auch Nüssen/Pistazien gefüllt ist. Wir bevorzugen die Variante mit Nüssen, Pistazien und Vanille.

Vor längerer Zeit hatte ich mir Cannoli - Backhülsen im Internet bestellt, denn ich wollte sie zu Hause mal selber backen. In Südtirol hatten wir uns des öfteren Cannoli in der Bäckerei mitgenommen und hier im Rheinland gibt es sie so gut wie gar nicht. Ich habe sie nur mal in Köln in einem italienischen Lebensmittelmarkt an der Feinkosttheke gesehen. Und dort waren sie recht teuer. So hatte ich mir gedacht, ich probiere das jetzt mal selbst. Was soll ich euch sagen, die Dinger sind super und super lecker geworden. Es macht zwar ein wenig Arbeit, aber die fertig gebackenen, knusprigen Röllchen kann man sehr gut in einer gut schließenden Blechdose aufbewahren, sie halten so einige Zeit gut frisch und bei Bedarf ist die Creme schnell angerührt und die Röllchen frisch gefüllt. und dann dazu eine Tasse Kaffee, herrlich . . . 

Nun aber zum Rezept meiner "holy Cannoli":



Holy Cannoli mit Walnüssen

  • 250 g Dinkelmehl (630er) oder Weizenmehl (405er)
  • 30 g Puderzucker
  • 50 g weiche Butter 
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 1 Ei, Gr. L
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 1 Teelöffel Kakaopulver
  • 30 ml Weißweinessig
  • ca. 30 ml Marsala (oder Rotwein)

  • 1 Eiweiß
  • neutrales Pflanzenöl 

  • Cannoli-Formen (Edelstahlhülsen, ca. 12cm lang und 2,5cm im Durchmesser. Die Hülsen dürfen nicht zugeschweißt sein und müssen der Länge nach eine offene Kante haben, dass man sie etwas zusammendrücken kann)

die trockenen Zutaten für den Teig sieben und gut mischen. Dann aus allen Zutaten einen geschmeidigen Teig kneten. Ist der Teig zu fest, noch etwas Marsala dazu geben.

Den Teig flach drücken und in Folie eingeschlagen mindestens eine Stunde (oder über Nacht) im Kühlschrank gut durchkühlen lassen.

Die Cannoli - Formen rundherum mit etwas neutralem Speiseöl leicht einölen. Das geht am besten mit geölten Händen . . . 

Den Teig portionsweise ganz dünn ausrollen und Kreise von ca. 10cm ausstechen. Den Teigkreis leicht überlappend um die Cannoli-Form legen. Die Überlappung mit Eiweiß bestreichen und den Teig gut zusammendrücken. 

Das Öl in einem Wok (oder einer Fritteuse oder hoher Topf) auf 175°C erhitzen. Die Temperatur mit einem Thermometer oder Holzstäbchen prüfen. Am Holzstäbchen sprudelt es, wenn das Öl heiß genug ist.

Die Cannoli nacheinander portionsweise ausbacken und auf einem Küchenkrepp auskühlen lassen. Das Röhrchen erst nach dem Auskühlen leicht zusammen drücken und mit einer leichten Drehbewegung vorsichtig aus dem Cannolo herausdrehen. Achtung, wenn sie sehr dünn sind, dann können sie sehr leicht zerbrechen.

mein Tipp: sollten die Cannoli nach dem Ausformen innen noch etwas weich und nicht so richtig durchgebacken sein, dann die Röllchen entweder nochmals kurz ins Frittierfett geben oder noch im Backofen bei 180°C einige Minuten nachbacken. 

Die Cannoli können ohne Probleme schon einige Tage vor dem Verzehr gebacken werden. Man hebt sie am besten in einer Blechdose auf. Die Cannoli erst vor dem unmittelbaren Servieren füllen. So bleiben sie schön knusprig und weichen nicht durch.

für die Füllung:

  • 400 g Ricotta  
  • ca. 80 g Zucker
  • etwas Vanille aus der Mühle
  • gehackte Walnüsse

  • Puderzucker

Ricotta mit Vanille und Zucker mit dem Handmixer gründlich mixen, bis der Zucker sich aufgelöst hat und die Creme ganz glatt ist. Die Creme abschmecken, eventuell nachsüßen, etwas fein gehackte Walnüsse untermischen und die Füllung gut durchkühlen lassen.

Die Füllung in einen Spritzbeutel geben oder einen kleinen, schmalen Löffel nehmen und die Cannoli beidseitig mit der Creme befüllen. Die Enden in fein gehackte Walnüsse tauchen und die fertigen Cannoli mit Puderzucker bestreuen. Sofort servieren.


vom rohen Teig zu den fertig gebackenen Cannoli



Cannoli mit Pistazien


Cannoli mit Pistazien und große Spitzbuben (ca. 12 cm groß) aus Südtirol









Samstag, 19. August 2023

so schmeckt der Sommer 2023 - Ricotta - Zitronencreme

Nach einem leckeren Essen serviert man gerne auch ein leckeres Dessert. Wir hatten lieben Besuch und nach einem Knoblauchcremesüppchen und selbstgemachter Lasagne gab es als Dessert noch eine Ricotta - Zitronencreme.

Die Creme ist schnell und einfach gemacht und sie lässt sich wunderbar schon einen Tag vorher zubereiten. Im Kühlschrank wartet sie dann auf ihren Auftritt. Und sie kann sich sehen lassen. Nicht nur optisch macht die Creme etwas her, sondern der Geschmack überzeugt noch mehr. 

Das Dessert ist sehr lecker, schön fruchtig und nicht zu süß. Unser Besuch war ganz begeistert.

Das Zusammenspiel von feiner, sahniger Zitronencreme mit dem Eierlikör und den Amarettinis ist einfach stimmig und sehr "rund". Und dieses Dessert ist auch nicht ganz so süß. Es ist ein einfach tolles Dessert. 



 Ricotta - Zitronencreme  Zutaten für ca. 8 - 10 kleine Portionsgläser

  • 250 g Ricotta
  • 1 abgeriebene Bio - Zitronenschale
  • 4 Esslöffel Puderzucker

  • 100 ml frisch gepresster Zitronensaft
  • 3 Blatt Gelatine

  • 2 Becher geschlagene Sahne

  • ca. 100 g Amarettini
  • Eierlikör
  • (alternativ Orangensaft statt Eierlikör)

  • bunte Zuckerstreusel
  • Amarettini zur Dekoration


Zubereitung:

den Ricotta zusammen mit der abgeriebenen Zitronenschale und dem Puderzucker mit dem Handmixer glattrühren. Die Sahne steif schlagen und die Gelatine in etwas kaltem Wasser 5 Min. einweichen. 

Den Zitronensaft leicht erwärmen und die eingeweichte und abgetropfte Gelatine in dem Saft auflösen. Jetzt die Zitronen-Gelatinemischung in feinem Strahl in die aufgeschlagene Ricottacreme geben. Dabei den Handmixer weiter laufen lassen und alles gut verrühren. So gibt es auch keine Klumpen. Zuletzt die steifgeschlagene Sahne unterrühren.

Die Amaretti grob zerdrücken und auf die Portionsgläschen verteilen. Darauf etwas Eierlikör geben und das Glas mit Creme auffüllen. Dabei einen ca. 2cm hohen Rand freilassen. 

Die Gläser mit Folie abdecken und für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen, damit alles gut durchkühlt und die Creme fest wird.

Zum Servieren etwas Eierlikör auf die Creme geben, einige Amarettini zerbröselt darauf geben und mit Zuckerstreusel und einem ganzen Amarettini dekorieren.

Wenn Kinder mitessen, dann bitte anstelle des Eierlikörs Orangensaft nehmen.











Samstag, 6. November 2021

Cannoli mit Pistazien

Wenn man in Italien ist, dann geht kein Weg an Cannoli vorbei. Diese wahnsinnig leckere Nascherei solltet ihr auf jeden Fall auch probieren, falls ihr sie noch nicht kennen solltet. Man bekommt sie in guten Bäckereien und Cafés. Gut gekühlter Teig wird um Edelstahlförmchen geformt und in Öl knusprig ausgebacken. Nach dem Auskühlen werden sie mit einer cremigen Ricottacreme gefüllt und sofort serviert. 

Diese kleinen, gefüllten Röhrchen (Cannolo, Mehrzahl Cannoli) stammen ursprünglich aus Sizilien und wurden früher zur Fastenzeit gebacken. Heutzutage bekommt man dieses leckere Gebäck das ganze Jahr über in ganz Italien.

Im Urlaub hatten wir in einer Bäckerei Cannoli gesehen und uns welche gegönnt. Wahnsinn, wie lecker die waren. Sofort stand für mich fest, die werde ich zu Hause ausprobieren. Gesagt, getan. Im Internethandel hatte ich mir zylinderförmige Edelstahlröhrchen für Cannoli bestellt und sofort Cannoli gebacken. Schön ist, dass man das Gebäck an sich schon ein paar Tage vorher backen und in einer Blechdose gut aufheben kann. Denn man soll sie erst kurz vor dem Verzehr mit der Ricottafüllung füllen, ansonsten würden sie weich werden. Auch die Füllung lässt sich gut vorbereiten. Oder man muss das Gebäck vorher noch innen mit geschmolzener Schokolade auskleiden, dann kann die Füllung den Teig nicht so schnell durchweichen.



Cannoli mit Pistazien,   ca. 16 Stück

  • 250 g Dinkelmehl (630er) oder Weizenmehl (405er)
  • 30 g Puderzucker
  • 50 g Butter 
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 1 Ei
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 1 Teelöffel Kakaopulver
  • 30 ml Weißweinessig
  • ca. 30 ml Marsala (oder Rotwein)

  • 1 Eiweiß
  • neutrales Pflanzenöl
  •  
  • Cannoli-Formen (Edelstahlhülsen, ca. 12cm lang und 2,5cm im Durchmesser. Die Hülsen dürfen nicht zugeschweißt sein und müssen der Länge nach eine offene Kante haben, dass man sie etwas zusammendrücken kann)

die trockenen Zutaten sieben und gut mischen. Dann aus allen Zutaten einen geschmeidigen Teig kneten. Ist der Teig zu fest, noch etwas Marsala dazu geben.
Den Teig flach drücken und in Folie eingeschlagen mindestens eine Stunde (oder über Nacht) im Kühlschrank gut durchkühlen lassen.

Die Cannoli - Formen rundherum mit etwas neutralem Speiseöl leicht einölen. Das geht am besten mit geölten Händen . . . 

Den Teig portionsweise ganz dünn ausrollen und Kreise von 10cm ausstechen. Den Teigkreis leicht überlappend um die Cannoli-Form legen. Die Überlappung mit Eiweiß bestreichen und den Teig gut zusammendrücken. 

Das Öl in einem Wok (oder einer Fritteuse oder hoher Topf) auf 175°C erhitzen. Die Temperatur mit einem Thermometer oder Holzstäbchen prüfen. Am Holzstäbchen sprudelt es, wenn das Öl heiß genug ist.

Die Cannoli nacheinander portionsweise ausbacken und auf einem Küchenkrepp auskühlen lassen. Das Röhrchen erst nach dem Auskühlen leicht zusammen drücken und mit einer leichten Drehbewegung vorsichtig aus dem Cannolo herausdrehen. Achtung, wenn sie sehr dünn sind, dann können sie sehr leicht zerbrechen.

mein Tipp: sollten die Cannoli nach dem Ausformen innen noch etwas weich und nicht so richtig durchgebacken sein, dann die Röllchen noch im Backofen bei 180°C einige Minuten nachbacken. 

Die Cannoli können ohne Probleme schon einige Tage vor dem Verzehr gebacken werden. Man hebt sie am besten in einer Blechdose auf. Die Cannoli erst vor dem unmittelbaren Servieren füllen. So bleiben sie schön knusprig und weichen nicht durch.

für die Füllung:

  • 400 g Ricotta  
  • ca. 80 g Zucker
  • gehackte, ungesalzene Pistazien
  • Puderzucker
Ricotta und Zucker mit dem Handmixer gründlich mixen, bis der Zucker sich aufgelöst hat und die Creme ganz glatt ist. Die Creme abschmecken, eventuell nachsüßen, etwas fein gehackte Pistazien untermischen und die Füllung gut durchkühlen lassen.

Die Füllung in einen Spritzbeutel geben oder einen kleinen, schmalen Löffel nehmen und die Cannoli beidseitig mit der Creme befüllen. Die Enden in fein gehackte Pistazien tauchen und die fertigen Cannoli mit Puderzucker bestreuen. Sofort servieren.



" Holy Cannoli "


von den Teigrohlingen bis zu den servierfertigen Cannoli



Leckerei in Südtirol: große Spitzbuben (ca. 10 cm ) und Cannoli. Gut verpackt zum Mitnehmen.





💝😋💝



💝😋💝

Donnerstag, 22. April 2021

homemade Kürbisravioli mit Bärlauch - Sößchen

Wenn man schon nicht in Urlaub fahren und sich kochtechnisch mal so richtig verwöhnen lassen kann, dann muss man selber tätig werden. 

So habe ich jetzt leckere Kürbisravioli mit einem sensationell einfachen Bärlauch-Sößchen zu Hause gekocht. Im Froster war noch etwas Nudelteig (ca. 200g) und Kürbispüree. Daraus entstanden nun leckere Raviolis. Außerdem ist jetzt Bärlauchzeit und die habe ich zum Anlass genommen, daraus noch ein kleines Sößchen zu kochen. 

Und hier sind nun meine Kürbisravioli mit cremiger Bärlauchsauce. Das Gericht war einfach lecker und ist schneller zubereitet als gedacht. Wer den Nudelteig nicht selber machen möchte, der kann ohne Weiteres auf fertigen Nudelteig aus dem Kühlregal zurückgreifen.


Kürbisravioli mit Bärlauch - Sößchen

homemade Kürbis - Ravioli 2 Portionen

Nudelteig: *
  • 200 g Pastamehl 00er
  • 2 Ei Gr. M
  • 1 Teelöffel Kurkuma gemahlen
  • 1 größerer Schuss natives Olivenöl
aus allen Zutaten einen glatten Nudelteig kneten und ihn in Folie gewickelt mindestens 30 Min. ruhen lassen. Ich nehme dazu einen Minihacker um den Teig herzustellen. Das geht ruckzuck und man braucht nur noch kurz den krümeligen Teig zusammenkneten. Dann ab in die Folie und ruhen lassen.

*mein Tipp: wer sich die Arbeit mit dem Nudelteig sparen möchte, der kann natürlich auch gekauften Nudelteig (Fa. Bürger) aus dem Kühlregal nehmen. In dem Fall sind es ca. 200 g Fertigprodukt für dieses Rezept.

Kürbisfüllung (ausreichend für 2 Portionen Nudelteig)
  • 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Schuss Olivenöl
  • 200 g Hokkaido-Kürbisfleisch, gewürfelt
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • 1 Eigelb
  • 3 Esslöffel geriebener Parmesan
das Olivenöl erhitzen, die Zwiebel golden anschwitzen und den Kürbis dazu geben. Einen kleinen Schuss Wasser zugeben und alles ca. 20 Minuten weich dünsten.

Den Kürbis mit einer Gabel fein zermusen und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Ist alles nur noch lauwarm, ein Eigelb zur Bindung unterrühren, ebenso den Parmesan.

Den Nudelteig* mit Hilfe der Nudelmaschine dünn ausrollen (Stufe 6 von 7 Stufen). Kleine Häufchen auf den Teig setzen, eine Nudelplatte darüber legen, die Luft vorsichtig herausdrücken und Ravioli ausradeln oder ausstechen. Die fertigen Ravioli dann auf ein Küchentuch legen.

Salzwasser zum Kochen bringen, die Ravioli einlegen und leise simmernd einige Minuten köcheln lassen. Wenn sie an die Oberfläche steigen, dann sind sie schon gar. Abgießen und mit Sauce servieren.

Bärlauch - Sößchen
  • 1 Esslöffel natives Olivenöl
  • 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Teelöffel Mehl
  • 1 großer Schuss Weißwein
  • 100 ml Sahne
  • Wasser
  • ca. 3 - 4 Esslöffel Parmesan, fein gerieben
  • Pfeffer, Salz
  • fein gehackte, frische Bärlauchblätter
das Olivenöl erhitzen und die Zwiebelwürfelchen leicht golden dünsten. Das Mehl einrühren und alles mit dem Wein ablöschen. Die Sahne dazu geben und so viel Wasser, dass eine sämige Sauce entsteht. Dann den Parmesan hineingeben und auflösen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zuletzt gibt man noch die fein gehackten Bärlauchblätter dazu. 

Die Ravioli in einen vorgewärmten Teller geben und mit der Sauce überziehen. Nach Wunsch noch mit geraspeltem Parmesan bestreuen. Guten Appetit.




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Herstellung des Nudelteiges

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Ravioliherstellung mit Spinat-Ricotta-Füllung

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