Posts mit dem Label Salz werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Salz werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 18. September 2023

mein Pommesgewürz und Knusper - Wedges

Mittlerweile gibt es so viele Firmen, die Gewürzmischungen herstellen. Das ist ja auch praktisch, wenn man für das ausgewählte Rezept schon die passende Gewürzmischung verwenden kann. Aber manchmal gefällt einem die Mischung nicht und da muss man dann schon selber tätig werden. 

Pommes essen alle gerne, ich kenne jedenfalls niemanden, der sie nicht mag. Auch bei uns gibt es ab und an Pommes. Also Tiefkühlpommes . . . oder, was wir mittlerweile noch lieber mögen, selbstgemachte Knusper-Wedges. 

Letztens hatte ich seit langer Zeit mal wieder Pommes für den Backofen gekauft. Natürlich habe ich sie nach Anleitung im Ofen gebacken. Aber soll ich euch mal was sagen, sie haben mir überhaupt nicht geschmeckt. Sie waren irgendwie pappig, brauchten ewig im Ofen, hatten keine schöne Bräune, so richtig knusprig waren sie auch nicht. Nun ja. Wir hatten dann mein selbstgemachtes Pommesgewürz über die Fritten gestreut. Und dann schmeckten sie . . .

Für leckere Wedges (oder auch Pommes) mixe ich mittlerweile mein eigenes Pommesgewürz. Das geht schnell und ist erstaunlich lecker. Um nicht zu sagen, es ist (fast) das beste Pommesgewürz, was ich je gegessen habe. Nicht nur ich, sondern auch meine Familie ist begeistert.

Meine Mischung für ein Gläschen Pommesgewürz sieht so aus:



Mein  Pommesgewürz:

  • 5 Esslöffel feines Salz (100g)
  • 5 g fein geriebene, getrocknete Röstzwiebeln (Fertigprodukt)
  • 2 Teelöffel feines Knoblauchpulver
  • 1/4 Teelöffel geräuchertes Paprikapulver
  • 2 Teelöffel Paprikapulver" edelsüss"
  • etwas geriebene Muskatnuss

die Röstzwiebeln im Porzellanmörser ganz fein mörsern. Damit das besser klappt, nach und nach das Salz dazugeben und weiter mörsern, bis alles ganz fein ist. 

Nach und nach alle anderen Gewürze dazugeben und alles schön mischen. Fertig ist das Pommes Salz.

Das Gewürzsalz nun in einem gut schließenden Gefäß aufheben. 

Die fertig gebackenen Pommes oder Weges nach Wunsch damit würzen und alles gut mischen.



meine  Knusper - Wedges bereite ich so zu:

  • Bio - Kartoffeln, vorwiegend festkochend
  • Pommesgewürz
  • Paniermehl bzw. Semmelbrösel
  • natives Olivenöl

die Kartoffeln ordentlich waschen und falls die Schale zu dick ist, diese abschälen. Die Kartoffeln dann abtrocknen und in gleichgroße Spalten schneiden und in eine Schüssel füllen. 

Die Wedges mit dem Pommesgewürz * würzen und Paniermehl darüber geben. Alles gut mischen. Dann das Öl darüber geben und nochmals mischen. Die Wedges sollten einen leichten Ölfilm bekommen.

Ein Backblech mit Backpapier belegen, den Ofen auf 175°C Heißluft vorheizen. Die Wedges aufs Blech geben und gleichmäßig verteilen. Sie sollen nicht übereinander liegen, damit jedes Stück schön knusprig wird. Das Blech mittig in den vorgeheizten Ofen schieben und die Wedges backen.

Nach ca. 40 Minuten sollten die Weges schön cross, golden und gar sein. Eventuell nochmals mit dem Pommes Salz nachwürzen.

* beim ersten Mal hatte ich die Wedges vor dem Backen gewürzt. Durch das Salz waren sie an manchen Stellen nicht so knusprig wie ich gehofft hatte. Von daher würde ich empfehlen, die Wedges erst nach dem Backen zu würzen. So bleiben sie knuspriger. Aber lecker sind sie auf beide Arten. Übrigens, das Pommesgewürz schmeckt auch gut zu Bratkartoffeln.


Schnell gemixt ist mein Pommesgewürz.


 





Samstag, 29. Juli 2023

Orangenlikör und Orangenzucker

Für mein Orangenkompott  benötigte ich Bio - Orangen. Man hätte auch "normale" Orangen nehmen können, aber da ich etwas geriebene Orangenschale benötigte, sollten es natürlich Biofrüchte mit unbehandelter Schale sein. 

Wenn ich schon teure Biofrüchte kaufe, dann bemühe ich mich, die ganzen Früchte samt Schale zu verarbeiten. Manchmal mache ich aus den Schalen Orangenzucker und Orangensalz. Das ist immer lecker in Süßspeisen oder Kuchen. Das Rezept habe ich euch auch aufgeschrieben. Aber dieses Mal habe ich aus den Orangenschalen einen leckeren Likör angesetzt. 



Orangenlikör   ca. 500 ml

  • 3 Bio - Orangen 

  • 240 ml Alkohol (49 %, aus der Apotheke) 
  • (oder 120 ml 97% igen Alkohol aus der Apotheke und 120 ml Wasser)
  • 450 g Zucker
  • 450 ml Wasser
  •  
  • oder: 
  • 350 ml Doppelkorn (38 %) 
  • 100 ml Alkohol (70 %, aus der Apotheke) 
  • 450 g Zucker
  • 450 ml Wasser


Zubereitung:

Die Orangen heiß waschen und abtrocknen. Die Schale ganz dünn abschneiden. Darauf achten, dass nur die orange Schale abgeschnitten wird. Die weiße Schicht schmeckt bitter. Die Orangen selber werden anderweitig verwendet. Fällt einem gerade nichts ein, dann einfach den Saft im Eiswürfelbehälter einfrieren. Oder man kocht leckeren Orangenkompott.

Die Orangenschalen in den Alkohol einlegen. Alles zugedeckt 10 Tage durchziehen lassen. Ab und zu schütteln.

Dann 450 Milliliter Wasser mit dem Zucker zum Kochen bringen und offen zehn Minuten kochen. Den Sirup abkühlen lassen. 400 ml abmessen. Die Orangenschalen aus dem Alkohol fischen und in den Sirup geben. Abgedeckt ein bis zwei Tage darin ziehen lassen.

Danach die Schalen entfernen. Alkohol und Sirup mischen, durch einen Teefilter gießen und den Likör in Flaschen füllen. Gut verschlossen und kühl lagern.

Fertig ist der leckere Orangenlikör, der sich wunderbar als Geschenk eignet und eisgekühlt am besten schmeckt. 

Der fertige Likör hat ca. 19% Alkoholgehalt. 



Falls man Orangenzucker oder Orangensalz zubereiten möchte, hier mein Rezept:

Ich wasche die Orangen heiß und trockne sie dann ordentlich ab. Mit einer feinen Microplane * - Küchenreibe (coarse grater oder fine grater) raspel ich die Schale herunter, ohne dass die weiße Haut mitgeraspelt wird. 

Diese sehr gut duftende Orangenschale vermische ich sofort zusammen mit feinem weißen Zucker. Ich vermische alles und gebe so viel Zucker dazu, bis die Schale gut vom Zucker umschlungen ist. Dann in ein Gläschen abfüllen und in den Schrank stellen und einige Zeit durchziehen lassen. Fertig ist der Orangenzucker. Er ist ganz lange haltbar (Zucker konserviert bekanntlich) und man hat jederzeit Orangenzucker griffbereit. 

Das Konservieren mit Zucker ist ja eine altbekannte Methode. Außer Orangen kann man selbstverständlich auch Limetten oder Zitronen verwenden.


Aber nicht nur in Zucker kann man die Schalen gut konservieren. Auch mit Salz geht es ebenso. Folglich erhält man je nach Citrusfrucht Zitronensalz, Orangensalz oder Limettensalz. Dafür die Schale einfach mit feinem Salz mischen. Das Verhältnis ist ungefähr 1 : 2 (Schale - Salz) oder "pi mal Daumen". Es kommt da auf den persönlichen Geschmack an.

Diese Salze passen sehr gut in Süßspeisen oder sind gut zum Salzen von Schnitzeln oder Fischgerichten geeignet. Sie sind aber auch schön als kleines Mitbringsel.





Ein Foto mit Orangen hatte ich keines, deswegen müssen Zitronen herhalten.


🍊🍊🍊

Möchte man eine Flasche mit einem Korken verschließen, dann empfehle ich noch den Apothekerknoten, um den Verschluss zusichern. Bei meinem Foto hatte ich zum besseren Verständnis einen dicke Kordel genommen.





Verschlossen wird die Flasche so:

  • man halbiert die Kordel und legt sie wie in Nr. 1 zurecht
  • dann legt man die Kordel mit der Schlaufe auf den Verschluss, die Schlaufe bleibt oben auf dem Verschluss, der "Kreis" wird unterhalb des Flaschenhalses gelegt und festgezogen (Nr. 2)
  • die beiden Kordelenden werden nach unten hin festgezogen (Nr. 3)
  • die Schlaufe auf dem Verschluss zieht sich fest, ebenso der "Kreis" um den Flaschenhals (Nr. 4)
  • jetzt werden die Kordelenden nach oben genommen und verknotet. Zu lange Kordelenden kann man nun abschneiden (Nr. 5)
  • fertig. Der Verschluss geht nicht auf und ist gesichert. Ganz früher kam noch ein Klecks Siegellack darauf. . . 

Mittwoch, 17. November 2021

mein Rotweinsalz - und andere abgefahrene, selbstgemachte Salz- und Zuckerkreationen

Weihnachten kommt immer so plötzlich und manch einer weiß nie was er schenken soll. Selbst bei Kleinigkeiten hat man oft keine Idee. Aber gegessen und gekocht wird immer. Und diese Salzmischungen sind auch ein nettes, kleines Mitbringsel, wenn man mal eingeladen ist. Oder man beschenkt sich selber.

Wie ihr wisst, habe ich jede Menge verschiedener Salze in meinem Küchenschrank. Ich finde Salz toll. Man kann so vielseitig damit würzen und den Geschmack des Gerichtes noch unterstreichen bzw. intensivieren. Wenn man dann noch Salze nach seinem eigenen Geschmack zusammen mixt und man weiß, was drin ist (keine Farb- oder künstlichen Aromastoffe), das ist doch klasse. Ich habe mittlerweile schon etliche Salzmischungen kreiert und diese möchte ich euch heute nochmals ans Herz legen.  

Hier sind sie nun, meine Rezepte von verschiedenen Salzmischungen. Zur Haltbarkeit der Salzmischungen würde ich sagen, dass sich die Salze ganz lange bis ewig halten, da Salz ein Konservierungsmittel ist und nichts verderben kann. Ebenso wie Zucker. Und wenn die Mischungen gut verschlossen sind, dann behalten sie auch sehr gut ihre Aromen. Oder stellt erst zum Ausprobieren eine kleine Menge her. So habt ihr immer frisches, aromatisches Salz zur Hand.

  • mein abgefahrenes Rotweinsalz 
  • uriges Schinkensalz   
  • Zitronen-, Orangen- oder Limetten Salz (oder Zucker)  
  • Vanillesalz  & Vanillezucker 
  • Curry - Salz "Windsor"  
  • Pommes Salz   




mein Rotweinsalz

ist das nicht eine irre Farbe? Und der Geschmack ist auch nicht zu verachten. Logischerweise salzig mit einem Hauch Säure und leichtem Rotweingeschmack. Hergestellt habe ich es so:
  • trockener Rotwein  
  • Fleur de Sel oder
  • feines Meersalz

den Rotwein (ca. 100ml reichen für den Anfang) soweit reduzieren, bis kaum noch Flüssigkeit übrig ist und die Reduktion schon fast sirupartig ist. Das Salz füllt man in ein Glasschälchen und dann träufelt man die eingekochte, abgekühlte Rotweinreduktion vorsichtig auf das Salz. Achtung! Nicht zu viel Flüssigkeit nehmen, da sich ansonsten das Salz auflöst. Und das wollen wir nicht. Wenn es zu viel Rotwein geworden ist, dann einfach noch Salz darüber streuen und alles gut mischen. 

Den Backofen auf 80-90°C Heißluft aufheizen und das Glasschüsselchen hineinstellen. Ca. 30 Min. im Ofen trocknen lassen, zwischendurch immer wieder durchrühren. Wenn die Farbe noch nicht so intensiv ist, den Vorgang einfach wiederholen. So lange Wiederholen, bis man mit der Farbe zufrieden ist und einem das Salz schmeckt. Wenn das Salz nicht mehr klumpt, dann ist es fertig. Auflockern, abkühlen lassen und in einem dichten Gefäß aufheben.

Alternativ kann man das Rotweinsalz auch auf die warme Heizung stellen und das Salz trocknen lassen. Ab und an das Umrühren bitte nicht vergessen.

Fertig ist das Rotwein - Salz. Bei einer großen Menge nimmt man einfach ein Backblech mit Backpapier.

wozu man es isst: 
Das Rotweinsalz schmeckt super in allen Gerichten, wo auch Rotwein verwendet wird, wie z.B. beim Rinderbraten oder in der Sauce Bolognese. Aber auch auf dem Frühstücksei, Tomate - Mozarella, im Tomatensalat und besonders gut auf einem Rindersteak (Entrecôte, Hüftsteak, Rumpsteak oder Flanksteak). Euch fällt bestimmt noch mehr ein. Lasst es euch schmecken.

Je nach Rotweinsorte bekommt man unterschiedlich gefärbtes Salz. Man könnte auch Weißwein nehmen, aber dann hat man aber logischerweise nicht diese Farbexplosion. Kleinste Weinreste eignen sich prima zum Ausprobieren.


hier hatte ich nur feines Meersalz verwendet und die Rotweinreduktion damit vermischt

🍷🍷🍷🍷🍷




nun kommen wir zum urigen Schinkensalz:

das ist auch eine ausgefallene Geschenkidee für Salzliebhaber. Das ausgefallene Salz macht auch was her und ist nicht schwer herzustellen. Man kann es überall dort verwenden, wo man einen Hauch geräucherten Geschmack haben möchte. Lecker auch im Rührei, auf  Bratkartoffeln, dem Frühstücksei, . . .  ihr habt bestimmt genug eigene Ideen, wo man diese Salze verwenden kann.

uriges Schinken - Salz
  • ca. 10 Eßlöffel Katenrauch-Schinkenwürfel *
  • 200 g feines Salz

die Katenrauch-Schinkenwürfel in einem kleinen, beschichteten Pfännchen ohne zusätzliches Öl langsam ausbraten und rösten, bis der Schinken trocken und fest ist. Darauf achten, dass er nicht zu dunkel wird. Auf einem Haushaltskrepp abtropfen und auskühlen lassen. Nun kommt der "schwierigste Teil". Die Schinkenwürfelchen werden jetzt in einem Porzellanmörser nach und nach fein gemörsert. Es müsste aber auch in einem kleinen elektrischen Mixer gehen, das ist dann kraftsparender und sollte auch funktionieren.

50 g des fein gemörserten Schinkens abwiegen und mit 200 g feinem Salz gut vermischen. In ein gut schließendes Gefäß füllen und fertig ist ein uriges Schinken - Salz.

Verwenden kann man es z.B. fürs Frühstücksei und alle anderen herzhaften Eierspeisen, zum Würzen von Bratkartoffeln und/oder wozu ansonsten noch der Schinken-Geschmack passt. Auch schön als kleines Mitbringsel.

Viel Vergnügen beim Nachmachen.
* bestimmt kann man jeden beliebigen, geräucherten Schinken nehmen. Ich könnte mir das Salz auch sehr gut mit Schwarzwälder Schinken vorstellen

🍋🍊🍊🍋


   







 



fruchtiges Zitronen-, Orangen- oder Limettensalz

Diese Salze sind sehr vielfältig zu gebrauchen und sind auch ein schönes Geschenk. In Süßspeisen, Kuchen, Torten und Plätzchen braucht man sehr oft Salz und auch abgeriebene Schale einer Zitrone, Orange oder Limette und so kann man eines dieser Salze super nehmen. Aber auch Schnitzel und Fisch kann man sehr gut mit Zitronensalz würzen, uns schmeckt das sehr gut. 

Lange Rede kurzer Sinn, wie wird das Zitronensalz nun hergestellt? Das ist wirklich einfach und geht sehr schnell. Man muss nur etwas Geduld aufbringen, weil es einige Zeit durchziehen sollte.
Man nehme:
  • fein abgeriebene Schale einer Zitrone, Orange oder Limette (bitte nur in Bio-Qualität)
  • feines Meersalz und/oder Fleur de Sel 
  •  
  • oder feiner Zucker für die süße Variante
das ist schon das ganze Geheimnis. Beim Abreiben der Schale bitte darauf achten, dass keine weiße Haut mit abgerieben wird, weil die bitter ist. Die abgeriebene Schale vermischt man mit dem feinen Salz und lässt alles gut durchziehen. Sollte die Schale zu grob sein, dann empfehle ich, das vermischte Salz noch ein wenig zu mörsern. So vermischen sich das Salz und die Schale noch besser. Fertig. Das Verhältnis sollte ca. 1 Teil Schale : 1,5 Teile Salz sein. Sollte die Schale etwas Flüssigkeit ziehen, dann einfach noch etwas mehr Salz dazu geben und alles gut mischen. Dann das Salz in ein gut schließbares Gläschen geben.

Diese Salze sind auch ein schönes Geschenk für alle, die gerne kochen und backen. Nimmt man Zucker statt des Salzes, dann erhält man wunderbaren Zitronen-, Orangen- oder Limettenzucker. Auch den kann man gut zum Backen verwenden.

mein Tipp: wer gerne Fisch brät, dem empfehle ich mein Rosmarin - Zitronensalz. Dafür das fertige Zitronensalz noch mit etwas frischem, ganz fein geschnittenen Rosmarin vermengen und gut durchziehen lassen. Gebratener Lachs schmeckt uns z.B. mit diesem Rosmarin - Zitronensalz besonders gut.


🍮🍮🍮


Mein  aromatisches Vanillesalz & Vanillezucker stelle ich selbstverständlich auch selber her. Viele von euch werden es schon kennen. Und das mache ich so:

  • Vanilleschote
  • feines Meersalz 

  • oder feinen Zucker (für echten Vanillezucker)
man nehme ein schönes, kleines Schraubglas und gebe feines Salz hinein. Ich würde da ein gutes Meersalz empfehlen und keines, was mit Fluorid und/oder Jod versetzt ist. 
Dann nimmt man eine halbe bis eine Vanilleschote (je nach Salzmenge), schneidet sie der Länge nach auf, das Mark wird nun ausgeschabt und mit dem Salz vermischt. Anschließend steckt man dann die ausgekratzte Vanilleschote zusätzlich ins Salz. 
Das Glas nun gut verschließen, alle paar Tage mal durchschütteln und nach einigen Tagen ist das Vanillesalz fertig. Geht das Salz zur Neige, einfach neues Salz einfüllen, ab und zu schütteln. So hat man jederzeit Vanillesalz griffbereit. Die Schote bleibt immer im Salz.

Ist das nicht eine gute Idee? Übrigens, wenn man statt des Salzes Zucker nimmt, dann hat man echten Vanillezucker

Tipp:
für das Vanillesalz oder den Vanillezucker kann man ohne weiteres eine gebrauchte, abgewaschene und getrocknete Vanilleschote nehmen. Denn solche Vanilleschoten kann mehr als ein Mal verwenden. Das Aroma steckt auch in den Schoten und nicht nur im Mark. 

Möchte man wieder einen Vanillepudding kochen, dann einfach das Stückchen Vanilleschote aus dem Vanillezucker entnehmen, in der Milch auskochen, gründlich abwaschen und mit einem Küchenkrepp trocken tupfen. Die Schote dann gut trocknen lassen und zurück in den Zucker geben. 

👑👑👑





Nun zu meinem Currysalz. Ich hab es Currysalz "Windsor" genannt, denn das Kind muss ja einen Namen haben. Ich brauche es nicht sehr oft, aber wenn ich mal ein Spiegelei oder einen Strammen Max esse, dann würze ich es sehr gerne mit etwas frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und Currysalz. Das unterstreicht sehr gut den Geschmack eines leckeren Spiegeleis. Finde ich jedenfalls. Aber auch in anderen Gerichten, wo gerne Curry verwendet wird, kann man sehr gut dieses Currysalz verwenden. Und die Herstellung ist mehr als einfach.

mein Currysalz "Windsor":

  • 1 Teil feines Meersalz
  • ca. 1 Teil englisches Currypulver *
Das Salz und Currypulver gut mischen, eventuell ein wenig mörsern, dass sich das Salz und das Currypulver gut mischen. Sollte die Mischung zu sehr nach Curry schmecken, dann noch etwas Salz zugeben. Entscheidend ist der persönliche Geschmack. In einem gut schließenden Gefäß aufheben. Fertig ist mein Currysalz.

Mein Favorit ist seit etlichen Jahren das englische Curry von Manufactum *. Vom Geschmack her finde ich dieses Currypulver einfach genial und sehr aromatisch. Es ist einfach lecker. Aber wie bei allem, nehmt die Currysorte, die ihr mögt, denn jeder hat ja seine speziellen Vorlieben. Und gerade beim Kochen ist erlaubt was einem schmeckt.

* dieser Beitrag kann +++WERBUNG ohne Auftrag+++ enthalten (Namensnennung und/oder Verlinkung)

🍟🍟🍟



Als letztes möchte ich mein Pommes Salz vorstellen. Pommes essen alle gerne, ich kenne jedenfalls niemanden, der sie nicht mag. Auch bei uns gibt es ab und an Pommes. Also Tiefkühlpommes . . . oder, was wir mittlerweile noch lieber mögen, selbstgemachte Knusper-Wedges

Für diese leckeren Wedges (oder auch Pommes) mixe ich mir ein Pommes Salz. Das geht schnell und es ist (fast) das beste Pommesgewürz, was ich je gegessen habe. Nicht nur ich, sondern auch meine Familie ist schwer begeistert. 

Meine Mischung für ein Gläschen Pommes Salz sieht so aus:

Mein  Pommes Salz:
  • 5 Esslöffel feines Salz (100g)
  • 5 g fein geriebene, getrocknete Röstzwiebeln (Fertigprodukt)
  • 2 Teelöffel feines Knoblauchpulver
  • 1/4 Teelöffel geräuchertes Paprikapulver
  • 2 Teelöffel Paprikapulver edelsüss
  • etwas geriebene Muskatnuss
die Röstzwiebeln im Porzellanmörser ganz fein mörsern. Damit das besser klappt, nach und nach das Salz dazugeben und weiter mörsern, bis alles ganz fein ist. 

Nach und nach alle anderen Gewürze dazugeben und alles schön mischen. Fertig ist das Pommes Salz.

Das Gewürzsalz nun in einem gut schließenden Gefäß aufheben. 

Die fertig gebackenen Pommes oder Weges nach Wunsch damit würzen und alles gut mischen. Aber auch auf den knusprigsten Bratkartoffeln schmeckt es wunderbar. Probiert es aus.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen und Verschenken der verschiedenen Salze und Zuckersorten.










Mittwoch, 7. April 2021

Bärlauchsenf (mit Honig), Bärlauchsalz und Bärlauchpaste selbst gemacht

Im Frühjahr gibt es duftenden Bärlauch im gut sortierten Handel zu kaufen und wenn ich welchen sehe, dann nehme ich mir immer gerne ein Päckchen mit. Bärlauch ist so lecker.

Dann wird es in der Küche "duftig", wenn ich Bärlauch mörser und daraus Senf und auch Bärlauchsalz herstelle. Aber es lohnt sich, weil man solche leckeren Sachen im Handel doch nicht findet. Und nichts geht über selbstgemacht. 2015 habe ich mein selbstkreiertes Bärlauchsenfrezept hier schon gepostet. Außerdem weiß man so, was drin ist. Dieses Jahr habe ich noch eine kleine Menge Bärlauchpaste zum Probieren angesetzt, da ich noch 25 g Bärlauch übrig hatte.

Die Herstellung ist einfach und schnell, das Ergebnis immer lecker. Seht selbst:



Bärlauchsenf (mit Honig)   ca. 250 ml Glas
  • für die Bärlauch-Paste:
  • ca. 30 g Bärlauchblätter ohne Stiel
  • etwas grobes Meersalz
  • ganz wenig natives Olivenöl
für die Bärlauch-Paste werden ca. 30 g Bärlauchblätter mit einem scharfen Küchenmesser sehr klein und fein geschnitten und dann mit etwas Salz und ein wenig gutem, nativen Olivenöl im Porzellanmörser fein zerrieben.

Nun kommt die Herstellung des Bärlauchsenfs:
  • 40 g guter Honig
  • 200 g Senf (fertig gekaufter, mittelscharfer Senf)
  • ca. 2 Teelöffel Bärlauch-Paste
Ist der Honig nicht dickflüssig sondern streichfest, ihn in einem kleinen Gefäß leicht erwärmen bis er gerade eben flüssig ist. Der Senf wird in mehreren Partien nach und nach sorgfältig in den Honig eingerührt bis alles glatt ist. Dann wird nur noch die Bärlauch-Paste untergerührt und fertig ist der leckere Senf. Jetzt braucht er nur noch ein wenig durchziehen. 

Den fertigen Senf hebt man am besten im Kühlschrank auf, er hält sich dort sehr lange frisch, falls er nicht zügig verbraucht wird. . . 

Der Bärlauchsenf schmeckt sehr gut zu Gegrilltem, zum Käse oder auch einfach als Brotaufstrich anstelle von Butter. Super ist er auch in einer selbstgemachten Vinaigrette. Lecker . . .

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen und guten Appetit. Ich wette, ihr werdet begeistert sein.

Tipp: dieser Senf eignet sich auch besonders gut als kleines Geschenk



die Herstellung des Bärlauchsenfs ist sehr einfach


🌿🧂🧂🧂🌿


Bärlauch ist so vielseitig, dass man auch noch gleich etwas Bärlauchsalz selber herstellen kann. Auch das geht einfacher als gedacht und das Salz ist ebenso wie der Senf auch ein schönes, duftendes Geschenk.

Man benötigt für Bärlauchsalz:
  • 1 Teil fein geriebener Bärlauch
  • 2 Teile feines Salz
den Bärlauch mit dem Salz im Mörser mischen, auf einen Teller geben, alles flach streichen und in die Sonne stellen. Ab und an durchrühren. Sollte die Sonne nicht scheinen, dann kann man das Salz auch in der Resthitze des Backofens trocknen. Oder man macht das vorsichtig bei geringer Wattzahl in der Mikrowelle. Ist das Salz nicht mehr so feucht sondern eher trocken, dann ist es fertig. In einem Glas lichtgeschützt aufheben,



fein duftendes Bärlauchsalz

🌿🧂🧂🧂🌿

                    

Bärlauchpaste
  • 25 g oder 100 g Bärlauchblätter
  •   5 g oder  20 g feines Salz
  • natives Olivenöl
den gewaschenen, trocken getupften  Bärlauch schneidet man mit einem scharfen Küchenmesser ganz fein und gibt ihn dann in ein kleines Schraubglas. Darauf kommt jetzt das Salz und wird mit dem Bärlauch einige Zeit verrührt, bis sich das Salz schon fast aufgelöst hat. Dann wird mit Olivenöl aufgefüllt, bis die Oberfläche mit Öl bedeckt ist. Nochmals rühren, die Oberfläche glattstreichen und bei Bedarf nochmals Öl einfüllen. Das Öl konserviert nun den Bärlauch, weil es ihn luftdicht abschließt. Die Paste ist jetzt fertig und wird im Kühlschrank aufgehoben.

Verwenden kann man sie überall dort, wo man den Geschmack von Bärlauch haben möchte, vor allem in einer Salatsauce oder Vinaigrette bietet sich die Paste sehr gut an. Bitte darauf achten, dass bei Entnahme die Oberfläche von Öl bedeckt ist, ansonsten bitte Öl nachfüllen.


das hier war eine kleine Probemenge mit 25 g Bärlauch, das war der Rest Bärlauch, den ich noch hatte




🌿🌿🌿








Mittwoch, 28. Oktober 2020

mein Currysalz "Windsor" und andere Salzmischungen

Wie ihr wisst, habe ich jede Menge verschiedener Salze in meinem Küchenschrank. Ich finde Salz toll. Man kann so vielseitig damit würzen und wenn man dann noch Salze nach seinem eigenen Geschmack zusammen mixt, das ist doch klasse. Ich habe mittlerweile schon etliche Salzmischungen kreiert und heute teile ich euch mein Rezept für wunderbares Currysalz.

Nicht nur das neue Salzrezept, sondern auch die Rezepte von verschiedenen anderen Salzmischungen habe ich weiter unten noch einmal aufgelistet. 

Nun aber zu meinem Currysalz. Ich hab es Currysalz "Windsor" genannt, denn das Kind muss ja einen Namen haben. Ich brauche es nicht sehr oft, aber wenn ich mal ein Spiegelei oder einen Strammen Max esse, dann würze ich es sehr gerne mit etwas frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und Currysalz. Das unterstreicht sehr gut den Geschmack eines leckeren Spiegeleis. Finde ich jedenfalls. Aber auch in anderen Gerichten, wo gerne Curry verwendet wird, kann man sehr gut dieses Currysalz verwenden. Und die Herstellung ist mehr als einfach.


fertig gemischt ist mein Currysalz "Madras"

mein Currysalz "Windsor":

  • 1 Teil feines Meersalz
  • ca. 1 Teil englisches Currypulver
Das Salz und Currypulver gut mischen, eventuell ein wenig mörsern, dass sich das Salz und das Currypulver gut mischen. Sollte die Mischung zu sehr nach Curry schmecken, dann noch etwas Salz zugeben. Entscheidend ist der persönliche Geschmack. In einem gut schließenden Gefäß aufheben. Fertig ist mein Currysalz.

Mein Favorit ist seit etlichen Jahren das englische Curry von Manufactum. Vom Geschmack her finde ich dieses Currypulver einfach genial im Geschmack und sehr aromatisch. Es ist einfach lecker. Aber wie bei allem, nehmt die Currysorte, die ihr mögt, denn jeder hat ja seine speziellen Vorlieben. Und gerade beim Kochen ist erlaubt was einem schmeckt.

hier noch meine anderen selbstgemachten Salzkreationen:
zusätzlich zu meinen selbstgemachten Salzen habe ich noch gekauftes. Wie z.B. schwarzes Olivensalz und Zitronen-Lavendelsalz aus Mallorca sowie hiesiges Steinpilzsalz und Chilisalz. Wenn ich diese verbraucht habe dann werde ich versuchen, diese leckeren Salze auch selber herzustellen.
dieser Blogbeitrag kann +++WERBUNG ohne Auftrag +++ enthalten (Namensnennung und/oder Verlinkung)

Curry und feines Salz ergibt wunderbar duftendes Currysalz







Mittwoch, 7. Oktober 2020

Pommes Salz selbstgemacht

Pommes essen alle gerne, ich kenne jedenfalls niemanden, der sie nicht mag. Auch bei uns gibt es ab und an Pommes. Also Tiefkühlpommes . . . oder, was wir mittlerweile noch lieber mögen, selbstgemachte Knusper-Wedges. 

Für diese leckeren Wedges (oder auch Pommes) habe ich jetzt ein Pommes Salz gemixt. Das geht schnell und ist erstaunlich lecker geworden. Um nicht zu sagen, es ist (fast) das beste Pommesgewürz, was ich je gegessen habe. Nicht nur ich, sondern auch meine Familie ist begeistert.

Meine Mischung für ein Gläschen Pommes Salz sieht so aus:



Mein  Pommes Salz:

  • 5 Esslöffel feines Salz (100g)
  • 5 g fein geriebene, getrocknete Röstzwiebeln (Fertigprodukt)
  • 2 Teelöffel feines Knoblauchpulver
  • 1/4 Teelöffel geräuchertes Paprikapulver
  • 2 Teelöffel Paprikapulver edelsüss
  • etwas geriebene Muskatnuss

die Röstzwiebeln im Porzellanmörser ganz fein mörsern. Damit das besser klappt, nach und nach das Salz dazugeben und weiter mörsern, bis alles ganz fein ist. 

Nach und nach alle anderen Gewürze dazugeben und alles schön mischen. Fertig ist das Pommes Salz.

Das Gewürzsalz nun in einem gut schließenden Gefäß aufheben. 

Die fertig gebackenen Pommes oder Weges nach Wunsch damit würzen und alles gut mischen.


die  Knusper - Wedges bereite ich so zu:

  • Bio - Kartoffeln, vorwiegend festkochend
  • Pommes Salz
  • Paniermehl bzw. Semmelbrösel
  • natives Olivenöl

die Kartoffeln ordentlich waschen und falls die Schale zu dick ist, diese abschälen. Die Kartoffeln dann abtrocknen und in gleichgroße Spalten schneiden und in eine Schüssel füllen. 

Die Wedges mit dem Pommesgewürz * würzen und Paniermehl darüber geben. Alles gut mischen. Dann das Öl darüber geben und nochmals mischen. Die Wedges sollten einen leichten Ölfilm bekommen.

Ein Backblech mit Backpapier belegen, den Ofen auf 175°C Heißluft vorheizen. Die Wedges aufs Blech geben und gleichmäßig verteilen. Sie sollen nicht übereinander liegen, damit jedes Stück schön knusprig wird. Das Blech mittig in den vorgeheizten Ofen schieben und die Wedges backen.

Nach ca. 40 Minuten sollten die Weges schön cross, golden und gar sein. Eventuell nochmals mit dem Pommes Salz nachwürzen.

* beim ersten Mal hatte ich die Wedges vor dem Backen gewürzt. Durch das Salz waren sie an manchen Stellen nicht so knusprig wie ich gehofft hatte. Von daher würde ich empfehlen, die Wedges erst nach dem Backen zu würzen. So bleiben sie knuspriger. Aber lecker sind sie auf beide Arten. Übrigens, das Pommes Salz schmeckt auch gut zu Bratkartoffeln.




🍟🍟🍟

Knusper - Wedges, gewürzt mit Pommes Salz

🍟🍟🍟




🍟🍟🍟








Freitag, 25. September 2020

Limetten - Salz

Letztens habe ich so schöne Limetten im Geschäft gekauft, dass ich gleich mehrere mitgenommen habe. Sie schmecken sehr gut im Mineralwasser als Durstlöscher und ich habe schon Limetten - Likör  daraus hergestellt. Das ist eine Art Limoncello. Und auch ein leckeres Dessert habe ich daraus gezaubert. Die Limettencreme mit Ricotta, Eierlikör und Amarettinis schmeckt etwas "feiner, fruchtiger" als mit Zitronen. Das Rezept folgt demnächst.

Jetzt hatte ich aber so viele Limetten, dass ich noch welche übrig hatte. Und so kam ich auf die Idee, mir etwas Limetten-Salz anzurühren. Das geht sehr schnell und es ist mal etwas anderes als Zitronen- oder Orangensalz. Und so ein Salz fehlte noch in meiner Küche. Man kann es überall dort verwenden, wo eine fruchtige, zitronige Note erwünscht ist.

Übrigens, so selbstgemachte Salze sind auch ein schönes Geschenk für den Hobbykoch bzw. Hobbyköchin oder für alle, die gerne Leckeres essen und/oder kochen. Schaut mal weiter unten, da findet ihr die entsprechenden Links für weitere Salze.




Limetten - Salz 
  • fein geraspelte Schale von zwei Limetten
  • ein Esslöffel feines Salz
die Limetten heiß abwaschen und trocken reiben. Mit einer feinen Reibe die grüne Schale abreiben. Dabei darauf achten, dass nur das Grüne fein geraspelt wird und nicht die weiße Schicht, denn die ist bitter.

Die Limettenraspel mit dem feinen Salz vermischen und in ein gut schließendes Gläschen füllen. Fertig ist das Limetten - Salz.

Anschließend kann man die Limetten noch auspressen* und falls man den Saft nicht sofort benötigt, portionsweise einfrieren.

* Limetten sollen anders als Zitronen ausgepresst werden. Dafür die Früchte fest über den Tisch rollen. Zitronen und Orangen schneidet man quer durch und presst sie dann aus, bei Limetten werden die Früchte längs aufgeschnitten, in Segmente geschnitten und dann ausgepresst. Die Saftausbeute soll so eine höhere sein.

Lifehack Limetten auspressen *

* dieser Beitrag kann +++WERBUNG ohne Auftrag+++ enthalten (Namensnennung und/oder Verlinkung)



hier habe ich noch eine kleine Auswahl an selbstgemachten Salzen:
und natürlich mein Vanillesalz, das überall, wo auch Vanille ins Spiel kommt, sehr gut eingesetzt werden kann.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Salzen.






Montag, 9. Dezember 2019

meine Geschenkidee: aromatisierte Salze selbstgemacht

Der Countdown läuft, Christmas is around the corner . . . und Weihnachten kommt immer so plötzlich . . . geht es euch auch so? Vielleicht werdet ihr ja hier fündig, falls ihr noch ein kleines, selbstgemachtes Geschenk sucht. 

Gerade für Hobbyköche und Hobbyköchinnen oder einfach für alle, die gerne kochen und essen sind meine Salze eine leckere Geschenkidee. Ist es nicht erstaunlich, wie viele verschiedene Salze es mittlerweile gibt? Früher gab es nur "normales" Salz und das war's. Aber heutzutage reicht eine Sorte nicht mehr aus. Außer Siedesalz, Steinsalz, Meersalz, Fleur de Sel, Pyramidensalz und Himalajasalz gibt es noch sehr viele verschiedene aromatisierte Salze.

Und man kann einige aromatisierte Salze in der heimischen Küche auch sehr leicht selber herstellen. Wie es geht steht hier.

Mein erster Vorschlag ist mein abgefahrenes Rotweinsalz:


je nach Sorte des verwendeten Rotweines wird die Farbe immer anders




ist das nicht eine irre Farbe? Und der Geschmack ist auch nicht zu verachten. Logischerweise salzig mit einem Hauch Säure und leichtem Rotweingeschmack. Hergestellt habe ich es so:

Rotweinsalz
  • trockener Rotwein  
  • Fleur de Sel
  • nicht zu feines Meersalz

den Rotwein soweit reduzieren, bis kaum noch Flüssigkeit übrig ist und die Reduktion schon fast sirupartig ist. Dann wird das Meersalz und das Fleur de Sel (zu gleichen Teilen) in ein Glasschälchen gegeben, das Salz wird nun vermischt und dann träufelt man die eingekochte, abgekühlte Rotweinreduktion vorsichtig auf das Salz. Achtung! Nicht zu viel Flüssigkeit nehmen, da sich ansonsten das Salz auflöst. Und das wollen wir nicht. Wenn es zu viel Rotwein geworden ist, dann einfach noch Fleur de Sel darüber streuen. Den Backofen auf 80-90°C Heißluft aufheizen und das Glasschüsselchen hineinstellen. Ca. 30 Min. im Ofen trocknen lassen, zwischendurch immer wieder durchrühren. Wenn die Farbe noch nicht so intensiv ist, den Vorgang einfach wiederholen. So lange Wiederholen, bis man mit der Farbe zufrieden ist und einem das Salz schmeckt. Wenn das Salz nicht mehr klumpt, dann ist es fertig. Auflockern, abkühlen lassen und in einem dichten Gefäß aufheben.

Fertig ist das Rotwein - Salz. Bei einer großen Menge nimmt man einfach ein Backblech mit Backpapier.

wozu man es isst: 
Das Rotweinsalz schmeckt super in allen Gerichten, wo auch Rotwein verwendet wird, wie z.B. beim Rinderbraten oder in der Sauce Bolognese. Aber auch auf dem Frühstücksei, Tomate-Mozarella, im Tomatensalat und besonders gut auf einem Rindersteak (Entrecôte, Hüftsteak, Rumpsteak oder Flanksteak). Euch fällt bestimmt noch mehr ein. Lasst es euch schmecken.


je nach Rotweinsorte wird die Farbe immer anders


je nach Rotweinsorte bekommt man unterschiedlich gefärbtes Salz. Man könnte auch Weißwein nehmen, aber dann hat man nicht diese Farbexplosion.



❅❅❅❆❆❆❅❅❅

nun kommen wir zum urigen Schinkensalz:



das ist auch eine ausgefallene Geschenkidee für Salzliebhaber. Das ausgefallene Salz macht auch was her und ist nicht schwer herzustellen. Man kann es überall dort verwenden, wo man einen Hauch geräucherten Geschmack haben möchte. Lecker auch im Rührei, auf  Bratkartoffeln, dem Frühstücksei, . . .  ihr habt bestimmt genug eigene Ideen, wo man diese Salze verwenden kann.

uriges Schinken - Salz
  • ca. 10 Eßl. Katenrauch-Schinkenwürfel *
  • 200 g feines Salz

die Katenrauch-Schinkenwürfel in einem kleinen, beschichteten Pfännchen ohne zusätzliches Öl langsam ausbraten und rösten, bis der Schinken trocken und fest ist. Darauf achten, dass er nicht zu dunkel wird. Auf einem Haushaltskrepp abtropfen und auskühlen lassen. Nun kommt der "schwierigste Teil". Die Schinkenwürfelchen werden jetzt in einem Porzellanmörser nach und nach fein gemörsert. Es müsste aber auch in einem kleinen elektrischen Mixer gehen, das ist dann kraftsparender und sollte auch funktionieren.

50 g des fein gemörserten Schinkens abwiegen und mit 200 g feinem Salz gut vermischen. In ein gut schließendes Gefäß füllen und fertig ist ein uriges Schinken - Salz.

Verwenden kann man es z.B. fürs Frühstücksei und alle anderen herzhaften Eierspeisen, zum Würzen von Bratkartoffeln und/oder wozu ansonsten noch der Schinken-Geschmack passt. Auch schön als kleines Mitbringsel.

Viel Vergnügen beim Nachmachen.

* bestimmt kann man jeden beliebigen, geräucherten Schinken nehmen. Ich könnte mir das Salz auch sehr gut mit Schwarzwälder Schinken vorstellen


❅❅❅❆❆❆❅❅❅


Nun kommen wir zum selbstgemachten Zitronensalz *. Dieses Salz ist sehr vielfältig zu gebrauchen und ist auch ein schönes Geschenk. In Süßspeisen, Kuchen, Torten und Plätzchen braucht man sehr oft Salz und auch abgeriebene Schale einer Zitrone und so kann man dieses Zitronensalz super nehmen. Aber auch Schnitzel und Fisch kann man sehr gut mit Zitronensalz würzen, das schmeckt sehr gut. 




Lange Rede kurzer Sinn, wie wird das Zitronensalz nun hergestellt? Das ist wirklich einfach und geht sehr schnell. Man muss nur etwas Geduld aufbringen, weil es einige Zeit durchziehen sollte.
Man nehme:

fruchtiges Zitronensalz
  • feines Salz oder Fleur de Sel
  • fein abgeriebene Schale einer Bio - Zitrone *

das ist schon das ganze Geheimnis. Beim Abreiben der Schale bitte darauf achten, dass keine weiße Haut mit abgerieben wird, weil die bitter ist. Die abgeriebene Zitronenschale vermischt man mit dem feinen Salz und lässt alles gut durchziehen. Sollte die Schale zu grob sein, dann empfehle ich, das vermischte Salz noch ein wenig zu mörsern. So vermischen sich das Salz und die Zitronenschale noch besser. Fertig. Das Verhältnis sollte ca. 1 Teil Schale : 1,5 Teile Salz sein. Sollte die Schale etwas Flüssigkeit ziehen, dann einfach noch etwas mehr Salz dazu geben und alles gut mischen. Dann das Salz in ein gut schließbares Gläschen geben.

Dieses Zitronensalz ist auch ein schönes Geschenk für alle, die gerne kochen und backen.

* Tipp: statt der Zitrone kann man auch eine Bio - Orange nehmen, dann erhält man Orangensalz


❅❅❅❆❆❆❅❅❅


Mein  aromatisches Vanillesalz und Vanillezucker stelle ich selbstverständlich auch selber her. Viele von euch werden es schon kennen. Und das mache ich so:

man nehme ein schönes, kleines Schraubglas und gebe feines Salz hinein. Ich würde da ein gutes Meersalz empfehlen und keines, was mit Fluorid und/oder Jod versetzt ist. Dann nimmt man eine halbe bis eine Vanilleschote (je nach Salzmenge), schneidet sie der Länge nach auf, das Mark wird nun ausgeschabt und mit dem Salz vermischt. Anschließend steckt man dann die Vanilleschote ins Salz. Das Glas nun gut verschließen, alle paar Tage mal durchschütteln und nach einigen Tagen ist das Vanillesalz fertig. Geht das Salz zur Neige, einfach neues Salz einfüllen, ab und zu schütteln. So hat man jederzeit Vanillesalz griffbereit. Die Schote bleibt immer im Salz.

Und, ist das nicht eine gute Idee? Übrigens, wenn man statt des Salzes Zucker nimmt, dann hat man echten Vanillezucker

Tipp:
für das Vanillesalz oder den Vanillezucker kann man ohne weiteres eine gebrauchte, abgewaschene und getrocknete Vanilleschote nehmen.





❅❅❅❆❆❆❅❅❅


❅❅❅❆❆❆❅❅❅