Samstag, 15. Mai 2021

Kräuter - Blumenbrot aus Dinkel und Manitoba Mehl

Wenn das Wetter besser wird und man auch wieder den Grill hervorholt, dann passt zu einem leckeren Steak, Salat und Würstchen auch sehr gut ein Kräuter-Blumenbrot.

Das Brot wird direkt mit Kräuterbutter gebacken, so spart man sich die zusätzliche Butter und das Brot wird dadurch besonders saftig und lecker.

Und es sieht in Blumenform auch besonders hübsch aus und zum Servieren ist es auch sehr gut geeignet, da sich jeder, der ein Stückchen möchte, sich die passende Größe abbrechen kann. 

Dieses Mal habe ich zum ersten Mal mit Manitoba Mehl gebacken. Meine Freundin Irmi backt in Südtirol des öfteren mit diesem besonderen Mehl und ist ganz begeistert. Als ich letztens in Köln in einem italienischen Supermarkt einkaufen war, habe ich dieses Manitoba Mehl * gesehen und zum Testen mal eine Kilopackung mitgenommen. Als ich dann ein Kräuter-Blumenbrot backen wollte, dachte ich mir, ich tausche einen Teil des Mehls durch Manitoba aus. Das Backergebnis ist sehr gut geworden. Dass es geschmeckt hat, muss ich bestimmt nicht extra erwähnen. 

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das Kräuter - Blumenbrot aus Dinkel- und Manitoba Mehl





Kräuter – Blumenbrot
  • ca. 300 ml lauwarmes Wasser
  • ½ Würfel frische Hefe, 20g *

  • 400 g Dinkelmehl 630er
  • 200 g Manitoba Mehl **
  • ½ Teel. Zucker
  • 1 Teel. Salz
  • 50 g Olivenöl 

  • 120 g weiche Butter
  • diverse Kräuter
  • Salz, Pfeffer

  • oder fertig gekaufte Kräuterbutter
  • oder Pesto
 
Tipp: für die süße Variante kann man statt Kräuterbutter z.B. eine Schokocreme oder Marmelade nehmen.

Die Hefe im warmen Wasser auflösen und alle Teigzutaten zu einem glatten Hefeteig kneten. Nicht wundern, wenn der Teig mit dem Manitoba Mehl recht fest und elastisch wird. 
Den Teig ca. 30 Minute abgedeckt gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat. In der Zwischenzeit die Kräuterbutter herstellen oder die gekaufte bereit stellen. 

Für die Blume den Teig in drei gleiche Stücke teilen und diese jeweils gleichmäßig rund ausrollen. 

Den ersten Kreis auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und mit der Hälfte der Kräuterbutter gleichmäßig bis zum Rand bestreichen. Die 2. Platte auflegen, ebenso mit der Kräuterbutter bestreichen und zuletzt die dritte Platte auflegen. Jetzt alles ein wenig glattdrücken. 

In die Mitte ein Glas stellen und leicht eindrücken bis man den Abdruck sieht. Den Teig nun in 16 gleichmäßige Stücke vom Glasabdruck bis zum Rand schneiden. Jetzt immer zwei Stücke gegeneinander zweimal verdrehen. Wer möchte kann jetzt nochmals die Enden einschneiden und nochmals verdrehen. Das genaue Muster sieht man auf dem Foto. 

Die fertige Blume ca. 15 Min. gehen lassen. Währenddessen den Backofen auf 180°C Heißluft vorheizen.

Das Blech mit dem gegangenen Kräuter - Blumenbrot im vorgeheizten Backofen bei 180°C Heißluft/ 200°C Ober-/ Unterhitze in ca. 25-30 Minuten golden backen. 

Das Brot schmeckt super zu Gegrilltem oder zu einem guten Glas Wein. Es ist warm wie kalt ein Genuss!

* die andere Hälfte der Hefe kann man gut fürs nächste Mal einfrieren, dann die gefrorene Hefe direkt im warmen Wasser auflösen

** Manitoba Mehl ist eine Weizensorte aus Kanada, die sehr glutenhaltig ist. Heutzutage wird sie gerne in italienischen Backwaren verwendet. Infos zum Manitoba Mehl  findet ihr hier. Wer keines bekommt oder nehmen möchte, kann alternativ nur Dinkelmehl 630er oder Weizenmehl 405er oder 550er nehmen. 




hier sind die Enden nochmals gedreht







das Blumenbrot mit Dinkel- und Manitoba Mehl










Donnerstag, 13. Mai 2021

Ankes Buttermilk Biscuits

Manchmal ist es verrückt, man hat Rezepte liegen, findet sie gut und hat sie aber noch nie ausprobiert bzw. gebacken. So ist es auch bei folgendem Rezept. Das Rezept der Buttermilk Biscuits bekam ich von der lieben Anke. Sie backt sie des öfteren und ihre ganze Familie ist davon mehr als begeistert.

Die Biskuits sind aber auch wirklich lecker. Ich hatte sie letztens zum Frühstück gebacken und wir haben sie sofort lauwarm verspeist. Mit Butter und selbstgekochtem Erdbeer-Mango-Marmelädchen haben sie uns sehr gut geschmeckt. Einige sind dann übrig geblieben. Wir haben sie am nächsten Tag dann auf dem Brötchenaufsatz des Toasters aufgebacken. So haben sie fast wie frisch gebacken geschmeckt. 

Wer sie mal backen möchte, dem empfehle ich, die abgewogenen und abgemessenen Zutaten (bis auf die Buttermilch) schon am Abend vorher bereit zu stellen. So braucht man morgens nur noch alles mit der Gabel zu einem krümeligen Teig verrühren, formen, ausstechen und abbacken. 



Ankes Buttermilk Biscuits,   ca. 9 Stück

  • 250 g Dinkelmehl 630er
  • 0,5 Teelöffel feines Salz
  • 0,5 Teelöffel Backpulver
  • 0,5 Teelöffel Natron

  • 80 g sehr weiche Butter

  • 150 ml Buttermilch

den Backofen auf 200°C Heißluft oder 225°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Die trockenen Zutaten mit einer Gabel gut mischen. Die Butter dazu geben und mit der Gabel unterkneten. Als letztes die Buttermilch mit der Gabel grob unterkneten.

Kleine Klümpchen sollen bleiben, der Teig soll ruhig grob und ungleichmäßig sein.

Den Teig flach drücken, ca. 2 cm dick, und mit einem Glas (ca. 5-7cm Durchmesser) Kreise ausstechen. Den restlichen Teig wieder zusammen schieben und weiter Kreise ausstechen, bis der komplette Teig verbraucht ist.

Die Teigstücke auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und in ca. 12 - 15 Minuten mittig im vorgeheizten Ofen golden backen. 

PS: ich verwende mein Backpapier oft mehrere Male, wie man im unteren Foto sehen kann. Beim ersten Mal hatte ich Hamburger Buns darauf gebacken und für die paar Minuten für das Backen der Bisuits war das Backpapier noch gut genug.






vom rohen Teig zum fertigen Biscuit. 
Wer sich über das Backpapier wundert, ich hatte das Backpapier nach dem Backen von Hamburger Buns ein weiteres Mal benutzt. 



















Dienstag, 11. Mai 2021

Pusteblumen für die Ewigkeit

Zur Zeit blüht überall wieder wunderschön gelb der Löwenzahn. Und als Kind freute man sich immer, wenn man etwas später Pusteblumen pflücken konnte. Ein Mal pusten und schon war die Blüte Geschichte und sämtliche Samen waren weggeweht. Schon damals fragte ich mich, ob man die hübschen Pusteblumen nicht haltbar machen könnte.

Was man damals als Kind nicht wusste, weiß man heute als Erwachsener. Es gibt eine ganz einfache Möglichkeit Pusteblumen haltbar zu machen. Und das geht so:



man benötigt:

  • Löwenzahnknospen, wo oben schon leicht die weißen Spitzen zu sehen sind
  • dünne Holzspieße oder Blumendraht
  • Schnur oder Draht für eine Blütenkette
  • Glas oder Blumenvase
  • Haarspray

Den Löwenzahn pflücken, einen Spieß oder Draht vorsichtig in den Stiel schieben und den Löwenzahn in eine Vase oder Glas stellen. Wichtig: ohne Wasser. 

Für eine Blütenkette die Knospen vom Stiel nehmen und jede Knospe auf ein Stück Schur oder Draht auffädeln und diese Kette dann hängend trocknen lassen. 

Nun heißt es ein paar Stunden warten, dann gehen die Pusteblumen von alleine auf. 

Die aufgeblühte Pusteblume vorsichtig und mit Abstand rundherum mit etwas Haarspray einsprühen. 

Fertig und freuen 😊. Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen.


hier hält Alfredo, mein kleiner selbstgemachter Teddy, zwei Pusteblumen


🌼🌼🌼


von den Knospen zur Pusteblume


🌼🌼🌼


Samstag, 8. Mai 2021

Käsekuchen mit Mürbeteigboden

Käsekuchen geht immer und ist einer der Lieblingskuchen, die man viel zu selten backt. Geht es euch auch so? Und da ich so einen leckeren Käsekuchen schon so lange nicht mehr gebacken hatte, war es nun wirklich mehr als an der Zeit mal wieder einen zu backen. Quasi alle Jahre wieder kommt er auf den Tisch.

Dieses Mal ist er auch nicht ganz so eingesunken wie sonst schon mal. Es lag bestimmt daran, dass ich ihn zum Abkühlen einfach im Ofen stehen gelassen habe. Mit etwas geöffneter Tür, damit die warme Luft entweichen konnte. Das Ergebnis seht ihr unten bei den Fotos. Und er war schön cremig mit mürbem Boden und Rand. So wie wir den Käsekuchen am liebsten haben.

 


Käsekuchen mit Mürbeteigboden  27cm Durchmesser

Mürbeteig:

  • 200 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 300 g Dinkelmehl 630er
  • 1 Ei
  • etwas Vanille
  • 1 Prise Vanillesalz 

alle Zutaten zu einem Mürbeteig kneten, zwischen Folie oder Backpapier gleichmäßig dünn ausrollen, ihn in eine Springform legen und den Rand ca. 4cm hochziehen. Die Form ca. 30 Min. in den Kühlschrank stellen, damit der Teig gut durchkühlen kann. Nur so wird er hinterher schön knusprig. In der Zwischenzeit die Käsemasse zubereiten:

  • 5 Eischnee
  • 1 Prise Vanillesalz

  • 90 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • 30 g Vanillezucker

  • 5 Eigelb
  • 1000 g Magerquark
  • 60g Dinkelmehl 630er (incl. 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver) *

* man nimmt ein Päckchen Vanillepuddingpulver (ca. 35g) plus Mehl bis man als Summe 60g Mehl/Puddingpulver hat

das Eiweiß mit der Prise Salz zu Schnee schlagen, die weiche Butter mit dem Zucker schaumig rühren, das Eigelb nach und nach dazu geben und den Quark untermischen. Zuletzt das Mehl. Unter die gut vermischte Masse den Eischnee heben.

Den Backofen auf 175°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Die Springform aus dem Kühlschrank nehmen, die Quarkmasse einfüllen und in den vorgeheizten Ofen auf die 2. Schiene von unten stellen. 

Nach ca. 80-90 Min. je nach Ofentyp sollte der Kuchen golden braun gebacken sein. Stäbchenprobe nicht vergessen. 

Ist der Kuchen fertig gebacken, einen Holzlöffel zwischen die Backofentür des ausgeschalteten Ofens stecken und die Hitze entweichen lassen. Nach ca. 15 Minuten die Tür etwas mehr öffnen. Den Kuchen komplett im Ofen auskühlen lassen. So wird verhindert dass der Kuchen zu sehr einfällt.

mein Tipp: damit der Kuchen einige Tage gut frisch bleibt, ihn bitte nicht komplett abdecken. Ich decke immer nur die Schnittfläche mit etwas Folie ab. Dann bleibt die Schnittkante frisch und der Mürbeteigrand bleibt außen knusprig.










Mittwoch, 5. Mai 2021

Flammkuchen mit Spargel, Bärlauch und Schwarzwälder Schinken

Die Tage hatten wir ein kleines, feines Mittagessen. Aus einer spontanen Idee kam etwas sehr leckeres heraus. Mein Mann hatte vom Spargelhof eine große Portion Spargel mitgebracht. Da die Spargelmenge aber eine so große war, wollten wir direkt ein wenig Spargel essen. Den Rest gab es Tags darauf zum Schnitzel. 

Aber was sollte ich nun mit dem Spargel kochen. Zuerst hatte ich Flammkuchen auf dem Essensplan. Nach kurzem Überlegen kamen wir auf folgende Idee. Das Rezept habe ich dann ein wenig verändert und den Flammkuchen zusätzlich mit Spargel belegt. Dann hatte ich noch Bärlauch im Kühlschrank, der auch verbraucht werden wollte. Ebenso etwas Schwarzwälder Schinken und Kräuterfrischkäse.

Und so entstand quasi nebenbei eine ganz neue Variante des Flammkuchens.



Flammkuchen mit Spargel, Bärlauch und Schwarzwälder Schinken,     2 Portionen

  • 1 Rolle Flammkuchenteig
  • ca. 100 g Frischkäse "Kräuter"
  • etwas frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer
  • 50 g Schwarzwälder Schinken
  • 10 Stangen Spargel
  • 20 g Bärlauchblätter

den Backofen laut Packungsanleitung (220°C Ober-/ Unterhitze) vorheizen. Den Flammkuchenteig auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

Den Spargel waschen, schälen und je nach Dicke der Stangen diese der Länge nach halbieren und anschließend in 4 cm lange Stücke schneiden. Jedes Stück Spargel soll ungefähr die gleiche Dicke haben.

Den Bärlauch waschen, trocken tupfen, Stiele entfernen und in feine Streifen schneiden.

Den Schwarzwälder Schinken fein würfeln.

Den Frischkäse auf dem ganzen Teig gleichmäßig dünn verstreichen und leicht pfeffern. Nun wird der Flammkuchen mit Spargel, Schinken und Bärlauch gleichmäßig verteilt belegt.

Das Blech mittig in den Ofen schieben und den Flammkuchen in ca. 10 - 12 Minuten golden backen.

Da kann man nur noch guten Appetit wünschen.












Samstag, 1. Mai 2021

meine Zebratorte "ganz anders" und neu interpretiert

Vor einiger Zeit hatte ich in einem der dritten Programme im Fernsehen durch Zufall die Herstellung einer sehr üppigen Buttercremetorte mit vielen Schichten gesehen. Was ich nun so interessant fand, war die Optik der fertigen Torte. Die Schichten waren mittig verkehrt herum und schräg geschichtet. Ich fand die Torte optisch so gelungen, dass ich mir die Idee direkt gemerkt habe.

Und so eine Torte wollte ich nun herstellen. Zumindest optisch sollte sie annähernd so werden wie die im TV. Aber wie und woraus sollte ich sie herstellen. Nach einigen Überlegungen kam ich schnell zu folgender Zebratorte.

Ich habe meine Zebratorte aus Rührteig hergestellt. Es wurden drei helle Böden und drei dunkle Böden gebacken. Als "Kleber" wollte ich zuerst eine Marmelade verwenden, habe mich dann aber für eine Vanillecreme entschieden. 

Aufgeregt war ich dann, ob ich den "Trick" der schrägen Schichten hinbekommen würde. Aber es klappte besser als gedacht und nach dem Anschnitt war ich von meiner Torte ganz begeistert. Und so schwierig ist die Herstellung nicht. Wie es geht habe ich weiter unten beschrieben.

Da die Torte etwas gehaltvoller ist, reicht sie gut für die größere Runde. Aber wenn man sie im Kühlschrank aufbewahrt, dann hält sie gut vier Tage ohne Probleme. Sie bleibt bis zum letzten Tag schön saftig und schmeckt noch genauso gut wie frisch. Wichtig ist nur, dass man sie komplett abdeckt, auch die Schnittstellen.

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim Backen, das Lob der Tortenesser ist euch auf jeden Fall gewiß. Die Torte ist nicht nur optisch ein Hit, sie schmeckt schön vanillig und auch schokoladig und ist nach dem Durchziehen auch schön saftig.


die Torte fiel optisch genau so aus wie ich es beabsichtigt hatte



das letzte Stück Torte schmeckte uns sehr gut auf dem Balkon

meine Zebratorte "ganz anders" und neu interpretiert  26 cm 

helle Schicht:

  • 3 Eier
  • 120 g Zucker
  • 1 Prise Vanillesalz

  • 150 ml Rapsöl
  • 150 ml Vollmilch

  • 225 g Dinkelmehl 630er
  • 11 g  Päckchen Backpulver (3/4 - Päckchen)

Eine Springform, 26cm, einfetten und mehlieren und den unteren Rand in Backpapier einschlagen, damit nichts ausläuft. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. 

Die Eier mit dem Zucker und dem Salz mit Hilfe der Küchenmaschine hellcremig aufschlagen. Die Masse muss weiß und dicklich sein. Das kann etwas dauern.

Das Öl und die Milch langsam bei laufender Maschine in die Creme laufen lassen. Ist alles schön verrührt, dann das mit Backpulver vermischte Mehl nach und nach unterziehen.

Die Masse in die Springform füllen, glatt streichen und ins untere Drittel des Ofens schieben und  in ca. 35 - 40 Minuten hell golden backen. Die Stäbchenprobe nicht vergessen. 

Die Form ca. 10 Minuten stehen lassen, damit sich der Kuchen "setzen" kann, dann den Rand abnehmen und den Kuchen auf einem Gitter/Kuchenrost komplett auskühlen lassen.

dunkle Schicht:

  • 4 Eier
  • 160 g Zucker
  • 1 Prise Vanillesalz

  • 200 ml Rapsöl
  • 200 ml Vollmilch

  • 300 g Dinkelmehl 630er
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 2 Esslöffel Kakaopulver

  • 1 Schuß Rum (wenn man mag)

Eine Springform, 26cm, einfetten und mehlieren und den unteren Rand in Backpapier einschlagen, damit nichts ausläuft. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. 

Die Eier mit dem Zucker und dem Salz mit Hilfe der Küchenmaschine hellcremig aufschlagen. Die Masse muss weiß und dicklich sein. Das kann etwas dauern.

Währenddessen das Mehl mit dem Backpulver und dem Kakao klümpchenfrei vermischen.

Das Öl und die Milch langsam bei laufender Maschine in die dickliche Creme laufen lassen. Ist alles schön verrührt, dann die Mehlmischung nach und nach unterziehen. Wer möchte gibt noch einen Schuss Rum dazu.

Die Masse in die Springform füllen, glatt streichen und ins untere Drittel des Ofens schieben. ca. 35 - 40 Minuten backen. Die Stäbchenprobe nicht vergessen. 

Die Form ca. 10 Minuten stehen lassen, damit sich der Kuchen "setzen" kann, dann den Rand abnehmen und den Kuchen auf einem Gitter/Kuchenrost auskühlen lassen.


Cremeschicht:

  • 1 Liter Vollmilch
  • 2 Päckchen Vanille-Puddingpulver
  • 80 g Vanillezucker
  • etwas Vanille aus der Vanillemühle 
  • 1 Prise Vanillesalz
  •  
  • 2 Esslöffel Eierlikör
  •  
  • etwas Krokant und/oder Schokostreusel zur Verzierung

die Milch in einen Kochtopf geben, mit einem Schneebesen das Puddingpulver, den Zucker, Salz und die Vanille in die Milch einrühren und alles rührend zum Kochen bringen. Das Pulver muss nicht extra mit Milch angerührt werden, das ist nicht notwendig. Wenn alles kocht, den Pudding mindestens eine Minute kochen lassen. Dabei immer schön rühren.

Dann den Topf vom Herd ziehen, den Pudding in eine Schüssel füllen und die Oberfläche sofort mit einem Stück Klarsichtfolie abdecken. So wird verhindert, dass sich eine Haut bildet.

Den Pudding komplett abkühlen lassen. Nach dem Abkühlen den Pudding aufschlagen und den Eierlikör unterrühren.

Zusammensetzen der Torte:

Hat der Boden einen "Buckel", ihn bitte begradigen und wegschneiden. Dann jeden Boden 2 x mit einem großen Brot- oder Tortenmesser waagerecht durchschneiden, sodaß man insgesamt 6 Böden erhält. Die Abschnitte des Buckels werden nicht benötigt und man kann sie gleich verspeisen . . .

Den ersten Boden (dunkel) auf eine Tortenplatte legen und den Backrahmen um den Boden stellen. Jetzt ganz dünn Creme aufstreichen und einen hellen Boden auflegen. Wieder wenig Creme aufstreichen und den dunklen Boden auflegen. So weiterverfahren, bis alle Böden verbraucht sind. Den obersten Boden nun etwas andrücken, damit alle Böden schön miteinander verbunden sind.

Einen Kuchenteller "mit dem Gesicht nach unten" mittig auf die Torte legen, dass circa 1-2 cm zum Rand rundherum frei bleiben. Nun mit einem langen, scharfen Messer einen Kegel aus der Torte schneiden. Dabei das Messer am Tellerrand im 45°-Winkel zum Backrahmenrand in die Torte schieben (das Messer liegt auf dem Rand) und rund um den Teller schneiden. Den entstehenden Kegel vorsichtig herausheben. 

Den entstandenen Krater mit etwas Creme einstreichen und den Kegel umgedreht wieder in die Torte einsetzen. Eine Folie auflegen und die Oberfläche vorsichtig, aber auch beherzt flach drücken, damit die Oberfläche glatt wird und sich alles wieder zu einer Torte verbindet.

Die Oberfläche mit Creme einstreichen und mit Krokant und Schokostreusel bestreuen und die Torte abgedeckt zum Durchziehen in den Kühlschrank stellen.


die Torte sah im Anschnitt sehr gut aus, ich war zumindest sehr zufrieden



aus der Torte wurde ein Kegel ausgeschnitten und verkehrt herum wieder eingesetzt.





☕☕☕




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Mittwoch, 28. April 2021

Zwuler (Bratkartoffeln ) ein Rezept von "Martina und Moritz"

Bratkartoffeln liebt jeder und es gibt sie in reichlicher Auswahl. Sehr lecker und besonders knusprig sind sie aus dem Backofen. Aber auch in der Pfanne kann man sehr leckere Bratkartoffeln braten.

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Mein heutiges Rezept fand ich in der Sendung "Servicezeit Essen&Trinken" mit Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer. Die Sendung über Resteküche stellte eine Art Bratkartoffeln vor, die sich "Zwuler" (bayerisch für "zerwühlte" Kartoffeln) nannten und ein wunderbares Resteessen sind. Ich habe es nun nachgekocht und diese Zwuler sind wirklich eine sehr leckere Beilage. Zubereitet werden sie so:

     

Zwuler mit Spiegelei

Zwuler (Bratkartoffeln ) ein Rezept von "Martina und Moritz" 

Zutaten für 2 Personen:

  • 4 - 5 kalte, gekochte Kartoffeln vom Vortag (sie sollen 1-2 Tage alt sein)
  • ca. 2 gehäufte Esslöffel Mehl
  • 50-60 g Butter
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskat

die Kartoffeln werden auf einer groben Reibe grob geraffelt und in einer Schüssel mit Mehl gemischt. Wenn man nicht die Hände benutzen möchte, dann geht das sehr gut mit einer Gabel. Alle Raspel müssen gut mit Mehl bedeckt und ummantelt sein.

Eine beschichtete Pfanne erhitzen, die Butter darin schmelzen und die Kartoffeln dazugeben und alles mehrfach wenden. Die Kartoffeln werden langsam bei mittlerer Hitze geröstet, bis alles golden gebräunt ist. Die Pfanne ab und an schütteln, damit die Kartoffeln nicht aneinander kleben.

Sind sie schön golden gebräunt und rascheln beim Schütteln, dann sind sie fertig und werden erst jetzt gesalzen, gepfeffert und mit Muskat gewürzt.

Dazu passt sehr gut ein Spiegelei und auch ein knackiger Salat. Guten Appetit.


grob geraffelte Kartoffeln vom Vortag werden in Mehl gewendet und golden gebraten





🍴🍳🍴





Samstag, 24. April 2021

Fetacreme mit roter Paprika und mein gedrehtes Baguette

Noch vor einiger Zeit sind wir gerne über Wochenmärkte gebummelt und haben das ein oder andere gekauft. Vor allem die Marktstände mit den verschiedenen Oliven und Cremes sind immer besonders anziehend. Man kann kaum vorbei gehen ohne etwas mitzunehmen. Gerade am Wochenende sind diese Sachen so lecker. Zum Gläschen Wein ein paar Oliven, ein Stück Brot und ein Dip - herrlich. Aber wir haben immer noch Corona und da ist leider immer noch alles anders. . .

Schon vor einigen Jahren habe ich Fetacremes selber hergestellt, vor allem wenn nicht gerade ein Stand oder Laden mit leckeren Cremes greifbar war oder man mal Appetit auf so eine Creme hatte. Das geht wirklich schnell und einfach und ist immer sehr lecker. 

Erst letztens gab es wieder leckere Fetacreme, das Rezept sieht so aus:



Fetacreme

  • 200 g Fetakäse oder Käse in Salzlake (aus Kuhmilch*, Hirtenkäse)
  • 200 g Frischkäse natur
  • 1 große Knoblauchzehe oder 2 kleine
  • 1/2 - 1 Teelöffel getrockneter Rosmarin oder 1/2 Zweig frischer Rosmarin
  • 1 Esslöffel mildes, natives Olivenöl
  • 1/2 bis eine rote Paprikaschote
  • Pfeffer, Paprika und Chiliflocken 
  • zum Verdünnen evtl. Milch
  • evtl. noch etwas Salz 

Käse, Knoblauch, Rosmarin, Öl und Paprikastücke zusammen in einem Mixer, Thermomix, Foodprozessor oder mit dem Pürierstab fein mixen und mit den Gewürzen abschmecken. Evtl. mit Milch verdünnen, falls einem die Creme zu dick ist. Fertig. Man soll schön den Rosmarin, aber auch den Knoblauch ganz leicht herausschmecken.

*Ich verwende immer die Kuhmilchvariante, da ich den “Stallgeschmack im Abgang" vom Schaf nicht so gerne mag. . . aber das kann jeder halten wie er gerne möchte.

Dazu noch ein leckeres Baguette oder eine Focaccia, fertig ist ein leckerer Snack bzw. Dip.

Wer sein Baguette selber backen möchte, dem empfehle ich mein "gedrehtes Baguette" . Das ist einfach gemacht und schmeckt umwerfend. . . wie jeder versichert, der es bei uns schon einmal probiert hat. Das Rezept steht weiter unten.

Oder ihr probiert mein "abgedrehtes" "marmoriertes Baguette". Da habe ich den Teig geteilt und die eine Hälfte mit Kakaopulver gefärbt. 

Aber auch meine Focaccia, frisch gebacken aus dem Ofen schmeckt dazu sehr gut.

Wer allerdings auf Kohlenhydrate verzichten möchte, der schneidet einfach einige Paprika, Möhren, Gurke oder auch Stangensellerie in mundgerechte Stücke, dann kann man diese wunderbar mit dem Dip genießen.


frisch gemixt mit Baguette und Oliven ist die Creme ein Hochgenuss - jedenfalls für uns













mein  gedrehtes Baguette  à la Karin 
  • 500 g Dinkelmehl 630er *
  • 300 ml eiskaltes Wasser
  • 10 g frische Hefe
  • 1 ½ TL Salz
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Teelöffel Backmalz (muss aber nicht sein)
  • Sesam oder Mohn zum Bestreuen (falls man möchte) **

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Der Vorgang sollte ca. 5 Min. dauern. Den Teig in ein ausreichend großes und bemehlte rundes Gefäß mit Deckel geben, Deckel darauf und für ca. 10-12 Stunden in den Kühlschrank stellen.

P.S.: hat man nicht so viel Zeit, dann lässt man den Teig bei Zimmertemperatur gehen bis er sich deutlich vergrößert hat und backt das Brot dann nach Anleitung weiter. Geschmacklich wird das Brot aber besser, wenn es langsam im Kühlschrank geht.

* statt des Dinkelmehles kann man auch Weizenmehl 550er nehmen

Wenn das Brot gebacken werden soll, den Backofen auf 240°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Teig erst dann aus dem Kühlschrank holen! Er sollte gut aufgegangen sein (mindestens doppelt so hoch), auf ein bemehltes Brett stürzen und nicht mehr kneten! Ganz wichtig!!!!
Mit einem Spachtel oder Messer in 3 gleiche Teile teilen und jeden Teigstrang mit bemehlten Händen etwa 2x drehen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen (oder eine gelochte Baguette-Backform benutzen).

Die Brote nicht mehr gehen lassen und sofort in den vorgeheizten Ofen geben. 2. Stufe von unten.

** für ein Sesam-Baguette das Brot mit etwas Wasser besprühen und Sesam aufstreuen.

Ca. 15 Minuten bei 240°C backen, dann die Temperatur auf 220°C runterschalten und etwa weitere 15 Minuten backen (je nach gewünschter Bräunung).

Auf einem Kuchengitter kurz abkühlen lassen und genießen. . . . . hmm . . . . lecker!






Donnerstag, 22. April 2021

homemade Kürbisravioli mit Bärlauch - Sößchen

Wenn man schon nicht in Urlaub fahren und sich kochtechnisch mal so richtig verwöhnen lassen kann, dann muss man selber tätig werden. 

So habe ich jetzt leckere Kürbisravioli mit einem sensationell einfachen Bärlauch-Sößchen zu Hause gekocht. Im Froster war noch etwas Nudelteig (ca. 200g) und Kürbispüree. Daraus entstanden nun leckere Raviolis. Außerdem ist jetzt Bärlauchzeit und die habe ich zum Anlass genommen, daraus noch ein kleines Sößchen zu kochen. 

Und hier sind nun meine Kürbisravioli mit cremiger Bärlauchsauce. Das Gericht war einfach lecker und ist schneller zubereitet als gedacht. Wer den Nudelteig nicht selber machen möchte, der kann ohne Weiteres auf fertigen Nudelteig aus dem Kühlregal zurückgreifen.


Kürbisravioli mit Bärlauch - Sößchen

homemade Kürbis - Ravioli 2 Portionen

Nudelteig: *
  • 200 g Pastamehl 00er
  • 2 Ei Gr. M
  • 1 Teelöffel Kurkuma gemahlen
  • 1 größerer Schuss natives Olivenöl
aus allen Zutaten einen glatten Nudelteig kneten und ihn in Folie gewickelt mindestens 30 Min. ruhen lassen. Ich nehme dazu einen Minihacker um den Teig herzustellen. Das geht ruckzuck und man braucht nur noch kurz den krümeligen Teig zusammenkneten. Dann ab in die Folie und ruhen lassen.

*mein Tipp: wer sich die Arbeit mit dem Nudelteig sparen möchte, der kann natürlich auch gekauften Nudelteig (Fa. Bürger) aus dem Kühlregal nehmen. In dem Fall sind es ca. 200 g Fertigprodukt für dieses Rezept.

Kürbisfüllung (ausreichend für 2 Portionen Nudelteig)
  • 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Schuss Olivenöl
  • 200 g Hokkaido-Kürbisfleisch, gewürfelt
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • 1 Eigelb
  • 3 Esslöffel geriebener Parmesan
das Olivenöl erhitzen, die Zwiebel golden anschwitzen und den Kürbis dazu geben. Einen kleinen Schuss Wasser zugeben und alles ca. 20 Minuten weich dünsten.

Den Kürbis mit einer Gabel fein zermusen und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Ist alles nur noch lauwarm, ein Eigelb zur Bindung unterrühren, ebenso den Parmesan.

Den Nudelteig* mit Hilfe der Nudelmaschine dünn ausrollen (Stufe 6 von 7 Stufen). Kleine Häufchen auf den Teig setzen, eine Nudelplatte darüber legen, die Luft vorsichtig herausdrücken und Ravioli ausradeln oder ausstechen. Die fertigen Ravioli dann auf ein Küchentuch legen.

Salzwasser zum Kochen bringen, die Ravioli einlegen und leise simmernd einige Minuten köcheln lassen. Wenn sie an die Oberfläche steigen, dann sind sie schon gar. Abgießen und mit Sauce servieren.

Bärlauch - Sößchen
  • 1 Esslöffel natives Olivenöl
  • 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Teelöffel Mehl
  • 1 großer Schuss Weißwein
  • 100 ml Sahne
  • Wasser
  • ca. 3 - 4 Esslöffel Parmesan, fein gerieben
  • Pfeffer, Salz
  • fein gehackte, frische Bärlauchblätter
das Olivenöl erhitzen und die Zwiebelwürfelchen leicht golden dünsten. Das Mehl einrühren und alles mit dem Wein ablöschen. Die Sahne dazu geben und so viel Wasser, dass eine sämige Sauce entsteht. Dann den Parmesan hineingeben und auflösen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zuletzt gibt man noch die fein gehackten Bärlauchblätter dazu. 

Die Ravioli in einen vorgewärmten Teller geben und mit der Sauce überziehen. Nach Wunsch noch mit geraspeltem Parmesan bestreuen. Guten Appetit.




😋😋😋


Herstellung des Nudelteiges

😋😋😋


Ravioliherstellung mit Spinat-Ricotta-Füllung

😋😋😋




😋😋😋


Dienstag, 20. April 2021

Frühstück im Kirschbaum: Schwanzmeise, Blaumeise und Kohlmeise und das "Vogelfutter im Glas"

Es ist immer eine Freude für mich, wenn ich die vielen verschiedenen Piepmätze in unserem Garten beobachten kann. Umso besser ist es natürlich, wenn ich auch noch die Chance bekomme, sie mit der Kamera halbwegs ordentlich aufzunehmen.

Diese Tage hatte ich Glück, meine Kamera lag bereit und so konnte ich einige hübsche Piepmätze filmen. Besonders hübsch finde ich die Schwanzmeisen mit ihrem rundlichen Kopf und den schwarzen Knopfaugen. Aber egal wer kommt, auch die Blaumeisen und die Kohlmeisen sind hübsch und eifrig bei der Futtersuche.



Schwanzmeisen im Kirschbaum


eine Kohlmeise macht sich hübsch und putzt sich 


der Blaumeise schmeckt es 








Blaumeise am Vogelfutterglas




ist genug Futter im Glas, dann klappt das mit dem Stöckchen im Glas sehr gut


für das Vogelfutter im Glas benötigt man:
  • ca. 1 Teil gehärtetes Kokosfett (Palmin) oder Pflanzenfett/Fettstange 
  • ca. 2 Teile Vogelfutter
  • Haferflocken
  • ein altes Marmeladenglas oder alter Kaffeebecher
  • ein Stöckchen
  • Draht (oder feste Paketschnur)
das Fett erwärmt man, bis es gerade flüssig ist. Das Vogelfutter und Haferflocken gibt man dazu, rührt alles gut um, bis alle Körner und Flocken gut vom Fett ummantelt sind. Man benötigt weniger Fett als man denkt. Von daher erst mit einer kleineren Menge Fett beginnen. 

Dann füllt man die Masse in das Marmeladenglas oder den Kaffeebecher. Im unteren Bereich wird das Stöckchen hineingesteckt und dann stellt man das Glas zum Festwerden in den Kühlschrank.

Wenn alles fest geworden ist, dann wird ein stabiler Draht/Paketschnur um den Rand des Glases gewickelt und festgeknotet. Dabei das Glas so ausrichten, dass das Stöckchen waagerecht hängt (siehe Foto). 

Im Baum einen geeigneten Ast suchen und das Glas mit dem Draht oder der Schnur aufhängen. Die ersten Piepmätze werden bestimmt bald kommen.

mein Tipp: mittlerweile habe ich ein leicht nach oben gebogenes Stück Ast an der Unterseite des Glases befestigt. So fällt der Stock nicht heraus, wenn das Futter zur Neige geht. Dafür einfach  Blumendraht oder Schnur um das Glas wickeln und den Ast einstecken und damit befestigen. Auf dem Foto oben und in dem "Video Blaumeise" sieht man wie der Ast befestigt ist. 






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Nachtrag am 25.4.2021:
ein Mittelspecht im blühenden Kirschbaum


und zum Vergleich noch ein Buntspecht, der im blühenden Kirschbaum am Vogelfutterglas pickt


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Samstag, 17. April 2021

leckere Brokkoli - Lachs - Möhren - Quiche

Eine Quiche ist immer ein leckeres, vielseitiges Gericht. Egal womit man sie füllt, sie ist immer lecker. So auch diese Quiche. Ich habe sie mit Brokkoli, Lachs und Möhre gefüllt. 

Das schöne an dieser Quiche ist auch, dass man sie schnell zubereiten kann und wenn man dann noch Besuch hat, dann steht man auch nicht so lange in der Küche. 

Und so habe ich die Quiche zubereitet:




Brokkoli Lachs Möhren Quiche

  • 1 Rolle Quiche- oder Tarteteig (Fertigprodukt)
  • 2 Esslöffel grobe Semmelbrösel
  • 100 g Pizzakäse

  • 3 gefrorene Lachsfilets (ca. 350 g ), gewürfelt
  • 500 g Brokkoliröschen
  • 1 dicke Möhre, gewürfelt und bissfest vorgekocht

  • 4 Eier, Gr. L
  • Salz 
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen 
  • Paprikapulver 
  • frisch geriebene Muskatnuss
  • 200 g Frischkäse (Buko pikante Kräuter)

  • 100 g Pizzakäse
  • etwas natives Olivenöl

den Teig aus der Packung nehmen und mit dem Backpapier in eine Tarteform legen. Den Backofen auf  200°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Grobe Semmelbrösel auf dem Teigboden verteilen und darauf den Pizzakäse streuen. Darauf den gewürfelten Lachs und die kleinen Brokkoliröschen zusammen mit den Möhrenwürfeln verteilen.

Die Eier verquirlen, mit Salz, Pfeffer, Paprika und Muskatnuss würzen und den Frischkäse einrühren.

Die Eier-Käsemasse über dem Lachs und dem Gemüse verteilen und den restlichen Pizzakäse aufstreuen. Etwas Olivenöl darüber träufeln (so bleibt alles schön saftig und wird nicht trocken) und die Form in den vorgeheizten Ofen (unterste Schiene) schieben.

Nach ca. 40 - 45 Minuten sollte alles golden gebräunt sein. Die Quiche kann gleich serviert werden. Guten Appetit!




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