Posts mit dem Label Backrezepte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Backrezepte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 29. Mai 2026

Bitter Lemon Cake

Zitronenkuchen ist immer lecker, er schmeckt schön frisch und fruchtig. Dieses Mal habe ich aus leckeren, saftigen Zitronen mal einen Bitter - Lemon - Cake gebacken. Und das ganz ohne Mehl. Einfach mit Zitronen, Eiern, Zucker und gemahlenen Mandeln wurde der Kuchen gebacken. 

Der Kuchen ist der Knaller geworden, wie ich finde. Ich fand ihn wahnsinnig lecker, so saftig und herrlich bitter lemon - zitronig. Besonders erfrischend ist er, wenn man ihn im Kühlschrank durchkühlt. So hält er sich auch locker einige Tage.

Wie das geht und wie man zum Bitter Lemon - Geschmack kommt, lest ihr hier im folgenden Rezept. Ich bin schon gespannt, wie euch der Kuchen schmeckt, wenn ihr ihn nachbacken solltet.


Er sieht so unspektakulär aus, ist aber eine geschmackliche Überraschung, wie ich finde.


Bitter - Lemon - Cake (für eine 26er Springform) 

  • 3 Bio - Zitronen, mittelgroß
  • 150 ml Wasser
  •  
  • 4 Eier Gr. M
  • 175 g Zucker
  • 1 Prise Zitronensalz

  • 175 g gemahlene Mandeln/ Mandelmehl *
  • 1/4 Teelöffel Natron (z.B. Kaiser Natron)
  •  
  • Puderzucker zum Bestreuen
* ich hatte nur ganze Mandeln mit Schale, die ich in kochendes Wasser für ca. 15 Minuten eingelegt habe. Die Mandeln abgießen und mit kaltem Wasser abspülen. Die Schale ist dann ganz schrumpelig weich und kann leicht mit den Fingern abgeschnippt werden. Die geschälten Mandeln werden dann in einem Thermomix/FoodProzessor o.ä. fein gemahlen.

Die Zitronen heiß abwaschen und mit 150 ml Wasser in einen Topf geben, zum Kochen bringen, Deckel auflegen und auf kleiner Flamme eine Stunde köcheln lassen. Dabei bitte darauf achten, dass der Deckel gut schließt und kein Wasserdampf aus dem Topf entweicht. 

Die Zitronen etwas abkühlen lassen, halbieren und die Kerne entfernen. Jetzt alles mit einem Mixstab/Zauberstab fein pürieren. Je feiner desto besser. Die Zitronenmasse dann durch ein Sieb streichen bis nur noch der nicht brauchbare Rückstand der Zitronen im Sieb übrig bleibt. Das Passierte ganz abkühlen lassen. Das kann man schon einen Tag vorher erledigen.

Wenn der Kuchen gebacken werden soll, den Backofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Die Eier mit dem Zucker und der Prise Salz schön schaumig rühren bis eine helle, luftige Masse entstanden ist. Die Zitronenpaste zugeben und alles gut vermischen. Dann die Mandeln mit dem Natron mischen und ebenso unterrühren.

Eine Springform mit Backpapier auslegen oder bei Verwendung einer Tarteform diese mit einem Blatt Backpapier auslegen und einen Edelstahl-Backrahmen hineinstellen. Jetzt die Masse einfüllen und glattstreichen. 

Die Form in die Mitte des vorgeheizten Backofens stellen und ca. 40 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen testen, ob der Kuchen innen nicht mehr klebt. 

Wenn der Kuchen komplett ausgekühlt ist, ihn vor dem Verzehr mit Puderzucker bestreuen. Er ist so saftig, er hält sich locker einige Tage frisch.



Servieridee für den Cake als Dessert: 
eine Kuchengabel auf den Teller legen, dann einfach etwas Kakaopulver darüber sieben und die Gabel vorsichtig wegnehmen. Dann das Stück Kuchen aufsetzen, fertig.

🍋🍋🍋




🍋🍋🍋


Dienstag, 26. Mai 2026

Rhabarber - Crumble

Zurzeit gibt es wieder leckeren Rhabarber. Auf meinem Blog findet ihr oben auf dieser Seite unter der Rubrik "Rezepte von A - Z" einige Rezepte mit Rhabarber.  Da wird bestimmt jeder fündig werden.

Heute habe ich ein Crumble für euch. Crumble sind so vielseitig, ob mit Äpfeln, Zwetschgen, Aprikosen oder auch mit Kirschen. Lecker sind sie alle. 

Dieses Mal habe ich ein Crumble mit Rhabarber gebacken. Ich habe das Rezept auf zwei Glasauflaufformen verteilt und im Airfryer gebacken. So hatten mein Mann und ich jeder eine große Portion Crumble zum Nachmittagskaffee. 

Wer keinen Airfryer sein eigen nennt, der gibt das Crumble einfach in eine geeignete Auflaufform und backt alles im Backofen. Zeit und Temperatur habe ich auch dazu geschrieben.

Also ab in die Küche, wir backen Crumble.



Rhabarber - Crumble    2 große Portionen

  • 100 g Mehl
  • 80 g feine Haferflocken
  • 1 große Prise Vanillesalz
  • 1 große Prise Zimt
  • 90 g Zucker
  • 100 g weiche Butter
  •  
  • ca. 500 gr. Rhabarber, fein gewürfelt
  • eventuell Zucker, falls man es süßer möchte


Für den Crumnle alle trockenen Zutaten mischen, dann die Butter dazu geben und alles mit der Gabel zu einem Streuselteig verrühren. Die Crumble sollen nicht zu fein aber auch nicht zu groß werden. Die Crumble zum Durchkühlen kurz in den Kühlschrank stellen, so werden sie später knuspriger.

Den Rhabarber waschen und in ca. 1cm große Würfel bzw. Scheiben schneiden und in 2 Auflaufformen füllen. Ich habe ihn nicht extra gesüßt, weil die Streusel genug Zucker enthalten. Darauf dann den Streuselteig gleichmäßig verteilen.

Die Auflaufform in den Airfryer stellen, Airfry 170°C, ca. 30 Minuten

Kommt die Form in den Backofen, dann den Ofen ebenso auf 170°C Umluft stellen und den Crumble in ca. 30 Minuten golden backen.


Hier ist alles in einer Auflaufform im Backofen gebacken worden.












Freitag, 22. Mai 2026

Spargelquiche mit Pilzen, Zucchini und Möhre

Quiches und Tartes sind immer ein sehr leckeres Essen. Frisch gebacken schmecken sie sehr gut, aber auch am nächsten Tag schmecken sie wunderbar. Und das nicht nur warm bzw. heiß, sondern auch kalt.

Nun hatte ich noch einiges an Gemüse da, was ich verbrauchen wollte. Da bot sich eine Quiche gut an. Das Ergebnis war sehr lecker und noch besser als ich dachte. Deswegen teile ich gerne mein leckeres Rezept mit euch.



Spargelquiche mit Pilzen, Zucchini und Möhre  32cm Tarteform 

  • 1 Rolle Quiche- bzw. Tarteteig aus dem Kühlregal
  • ca. 2 Esslöffel Semmelbrösel/ Paniermehl
  • ca. 2 Esslöffel geröstete Zwiebeln (Fertigprodukt)
  •  
  • 400 g Spargel 
  • 200 g Champignons
  • 1 mittlere Zucchini
  • 1 mittlere Möhre
  • ca. 150 g Katenrauch - Schinkenwürfelchen
  •  
  • 50 ml Kondensmilch oder Sahne
  • Pfeffer und Salz
  • 1/2 Teelöffel Kurkuma
  • 1/2 Teelöffel Paprika
  • ca. 1 Esslöffel Frischkäse
  • 4 Eier Gr. M
  • 2 Teelöffel "Spargel - Finisher" von Potluck*.    
* Meersalz, Zwiebeln, Tomaten, Pfeffer, Zitronenschalen, Knoblauch, Schnittlauch, Ingwer, Chillies, Petersilie, Thymian, Estragon.   * dieser Beitrag kann ++*WERBUNG ohne Auftrag+++ enthalten (Namensnennung und/oder Verlinkung) 

Den Spargel schälen und in 1cm dicke Stücke schneiden. Die Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Die Zucchini waschen und in Stifte schneiden, die Möhre waschen, schälen und fein würfeln.

Den Backofen auf 190°C Ober-/ Unterhitze vorheizen und den Teig ca. 10 Minuten vor Verwendung aus dem Kühlschrank nehmen.

Den Teig mit seinem Backpapier in eine Tarteform legen und den Boden mit Semmelbrösel und Röstzwiebeln bestreuen. Einige Speckwürfel aufstreuen.

Darauf dann die Pilze geben. Ebenso die Spargel-, Zucchini- und Möhrenstücke sowie die restlichen Speckwürfelchen.

Die Kondensmilch mit den Gewürzen verrühren, dann den Frischkäse und die Eier untermischen, zuletzt die Kräutermischung. Alles pikant abschmecken.

Den Guß über die Gemüsemischung geben und die Form mittig in den vorgeheizten Ofen schieben. In ca. 45 Minuten sollte die Quiche fertig sein, der Teigrand gebräunt und die Füllung gestockt sein.

Bei meiner Quiche hatte sich zum Backende etwas Flüssigkeit auf der Quiche gebildet. Die habe ich mit etwas Küchenkrepp aufgesaugt. So weichte die Quiche auch nicht so durch.








kleiner Gag am Rande . . .




Freitag, 1. Mai 2026

meine Eigenkreation "Karins Friesentorte" 2026

Seit langer Zeit habe ich mal wieder eine richtig leckere, üppige Sahnetorte gebacken. Wir hatten im Haus ein kleines Jubiläum zu feiern und dazu unsere Nachbarin eingeladen. Die Wahl fiel auf meine Eigenkreation der Friesentorte. Diese hatte ich auch schon live und in Farbe im August 2013 im WDR in der damaligen Sendung "Daheim+Unterwegs" backen dürfen. Eine tolle Torte. Und ich wusste, dass Frau Nachbarin so eine Friesentorte sehr gerne mag. Dieses Mal hatte ich sie auch mit allem Drum und Dran gebacken und das Ergebnis konnte sich mehr als sehen lassen. 

Die Torte schmeckte richtig klasse, nicht zu süß und nicht zu schwer. Frau Nachbarin war auch ganz begeistert und wir haben alle richtig geschlemmt. Für den nächsten Tag bekam sie noch ein Stück mit auf den Weg.

Und hier kommt mein bewährtes Rezept meiner Friesentorte.


Knuspriger Mürbeteig vereint sich hier mit Zwetschgenkompott, Zwetschgenmus, Brandteigböden, karamellisierten Walnüssen und üppiger Vanillesahne. Herrlich.


meine Eigenkreation "Karin's Friesentorte" 26 cm

Mürbeteigboden:  

  • 300 g Dinkelmehl 630er
  • 100 g Zucker
  • 150 g Butter
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 1 Ei
  • evtl. etwas kaltes Wasser

Brandteigböden:

  • 250 ml   Wasser
  • 100 g   Butter
  • 1 Esslöffel   Zucker
  • 1 Prise   Vanillesalz
  • 150 g   Dinkelmehl 630er
  • 4 mittelgroße  Eier

Krokant:

  • 200 g  Walnüsse, gehackt
  • 100 g  Zucker

Zwetschgenkompott:  (für die ganz aufwendige Version)

  • 300 g Zwetschgen, gewürfelt
  • 1 Stückchen  Butter
  • 2 Esslöffel Zucker und etwas Zimt (oder mehr nach Geschmack)
  • 2 Blatt Gelatine
  • etwas Kirschwasser oder Pflaumenschnaps (wenn man mag)

weitere Zutaten:

  • 1  Becher Pflaumenmus (400g)

  • 4 Becher  Sahne (à 200 ml)
  • 8 Teelöffel (SanApart) Sahnesteif
  • 4 Teelöffel Vanillezucker  

  • Puderzucker, zum Bestäuben


Für den Mürbeteigboden: (kann am Vortag schon gebacken werden)

Alle Zutaten schnell zu einem glatten Teig kneten, 30 Minuten kühlen und ca. ½ cm dünn ausrollen und mit einer Gabel einstechen. Der Durchmesser soll ca. 27 cm betragen. Er zieht sich beim Backen leicht zusammen, sodaß der fertige gebackene Boden später 26 cm Durchmesser hat.

Im vorgeheizten Ofen bei 180°C Ober-/Unterhitze in ca. 25-35 Minuten golden backen. Auskühlen lassen. 

Tipp: Aus dem Teigrest kann man Plätzchen ausstechen und ebenso wie den Boden goldbraun im vorgeheizten backen. Oder man friert den Teigrest ein für ein anderes Mal.

Für die Brandteigböden:

Wasser mit der Butter, dem Zucker und dem Salz zum Kochen bringen, das Mehl hinein schütten und abrösten. Wenn sich auf dem Topfboden ein weißer Belag gebildet hat, den Teig in eine Schüssel geben und etwas auskühlen lassen. Die Eier nach und nach mit einem Holzlöffel oder Handmixer unterrühren.

Drei Backpapierbögen vorbereiten und auf jeden Bogen jeweils einen Kreis von 30cm aufzeichnen. Das Backpapier wenden und den Teig dünn und gleichmäßig bis zum Rand aufstreichen. Die Böden jeweils auf ein Backblech legen und bei 200°C Umluft im vorgeheizten Ofen in 15-20 Minuten hellbraun und golden backen. Während des Backens den Backofen NICHT öffnen, sonst fällt der Brandteig zusammen.

Die Böden nach dem Backen sofort mit einem Teigring (26 cm Durchmesser) ausstechen und abkühlen lassen. Die Abschnitte klein brechen, sie werden später noch verwendet.

Für den Krokant: 

Den Zucker hellbraun karamellisieren und die gehackten Walnüsse zugeben und alles unter stetigem Rühren einige Zeit karamellisieren lassen. Auf Backpapier auskühlen lassen und evtl. nochmals fein hacken. Der Krokant soll nicht zu grob sein.

Für das Zwetschgenkompott: (am besten einen Tag vorher zubereiten)

Zwetschgen waschen, entkernen und würfeln, die Gelatineblätter in etwas kaltem Wasser einweichen. Die Butter im Topf schmelzen, den Zucker und die Zwetschgen zugeben und alles rührend zum Kochen bringen. Einige Zeit köcheln lassen, die Pflaumen sollen aber noch etwas bissfest sein. Anschließend vom Herd ziehen und den Schnaps  unterrühren. Die eingeweichte Gelatine unter die heißen Pflaumen geben und alles gut mischen. Das Kompott nun in eine kleine Schüssel oder Silikonform füllen und abkühlen lassen. Zum Festwerden in den Kühlschrank stellen.

Für die Sahneschichten die Sahne mit Sahnesteif und Zucker steif schlagen.

Tortenaufbau: 

den Mürbeteigboden auf eine Tortenplatte setzen und mit etwas Pflaumenmus dünn bestreichen, den 26 cm Tortenring herumstellen und den ersten Brandteigboden darauf setzen. Boden gleichmäßig dünn mit der halben Menge Pflaumenmus bestreichen.

Falls Zwetschgenkompott mit hinein soll, ihn jetzt in die Mitte geben, einen Rand frei lassen.

Dann 1/3 der Sahne darüber streichen und 1/3 der Nüsse darüber geben. Den zweiten Boden einsetzen, mit dem restlichen Pflaumenmus bestreichen, 1/3 der Sahne aufstreichen sowie 1/3 der Nüsse darauf geben und den dritten Boden einsetzen. Auf diesen Boden die restliche Sahne verstreichen, die restlichen Nüsse sowie die Teigabschnitte der Brandteigböden auf der Sahne verteilen. 

Torte in den Kühlschrank stellen und gut durchkühlen lassen. Vor dem Servieren noch mit Puderzucker bestäuben.

Tipp Nr. 1: Die Böden, den Kompott  sowie den Krokant kann man schon gut einen Tag vorher zubereiten, die Torte schmeckt frisch am besten, aber auch am nächsten Tag. Falls etwas übrig bleibt . . . 

Tipp Nr. 2: Wenn es schneller gehen soll kann man die Torte auch ohne Pflaumenkompott und ohne Mürbeteigboden zubereiten. Das schmeckt ebenso gut.

Tipp Nr. 3: wenn es noch viel schneller gehen soll, dann bietet sich meine "superschnelle Friesentorte" an. 


Hier wartete das Prachtstück auf den Anschnitt.









Hier nochmal alle Zutaten (bis auf das Kompott) im Bild.












Ich hab mal in meinem PC gekramt und noch eine alte Videoaufnahme gefunden. Wer Interesse, Zeit und Lust hat, kann hier noch ein absolut laienhaft abgefilmtes Stück Sendung vom 28.08.2013 anschauen. Die Herstellung der Torte hatte ich während der fast zweistündigen Livesendung im Studio gezeigt und am Ende haben die Moderatoren Eva Assmann und Stefan Pinnow und ich die Torte probiert. Ach, das war ein so schöner Tag.



Hier ein wenig "Retro - Fernsehen". Am Ende der Sendung haben wir die Torte verkostet.




Das Schlussbild der Sendung, Foto © WDR







Freitag, 24. April 2026

knuspriger Graumohn - Streuselkuchen

Immer diese Fragen, welchen Kuchen soll ich denn backen? Worauf hat man Appetit? Dieses Mal habe ich mich für einen Mohnkuchen entschieden. Mit knusprigen Streuseln und Mürbeteig. An Mohn scheiden sich ja oft die Geister, aber wer Mohn mag, dem wird dieser Kuchen hier mit Sicherheit sehr gut schmecken.

Unsere Nachbarin bekommt meist auch ein Stück Kuchen ab, wenn ich welchen backe, und auf die Frage hin, ob sie Mohn mag, sagte sie: Ja, aber nur im Kuchen. Meine Antwort war: dann dürfen Sie sich gleich über ein Stück Mohnkuchen freuen. Sie war vom Geschmack ganz begeistert und meinte, ich solle doch ein Café eröffnen, meine Kuchen wären immer Spitze . . . Ich musste grinsen und über das Kompliment habe ich mich sehr gefreut.

Im Schrank war noch eine Packung Graumohn und so habe ich einen knusprigen Graumohn - Streuselkuchen gebacken. Normalerweise nehme ich den üblichen "Blaumohn", der auch wesentlich dunkler ist, aber der Graumohn schmeckt wunderbar. Er ist wie der Name schon sagt hellgrau bis grau. Aber er ist aromatischer als der Blaumohn und hat einen ausgeprägten, milden und nussartigen Mohngeschmack. Kennengelernt habe ich ihn in Österreich, im österreichischen Waldviertel wird sehr viel Mohn angebaut. Einige Infos zum Waldviertler Graumohn habe ich hier gefunden. 
Geriebenen Graumohn findet man übrigens im gut sortierten Lebensmittelhandel in der Backartikelabteilung.

Den Kuchen kann man selbstverständlich auch mit Blaumohn backen. Nur bitte kein Mohnback verwenden. Die Rezeptur ist dafür nicht ausgelegt, ich habe auch noch nie mit Mohnback gebacken und habe daher keinerlei Erfahrung damit. Solltet ihr nur ungemahlenen Mohn bekommen, dann "schreddert" ihn bitte ganz fein im Multimixer, Thermomix oder ähnlichem. Die Körner sollen aufgebrochen sein, damit er gut quellen kann.


knuspriger Graumohn - Streuselkuchen (32 cm Tarteform)

für den Mürbeteigboden:

  • 300 g Dinkelmehl 630er
  • 200 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 dicke Prise Vanillesalz
  • 2 Eigelb
  • evtl. ein Schluck eiskaltes Wasser

für die Füllung:

  • 140 g geriebener Graumohn (oder Blaumohn), kein Mohnback !
  • 50 g gemahlene, geröstete Haselnüsse
  • 50 g feine Zwiebackbrösel
  •  
  • 600 ml Vollmilch
  • 50 g Butter
  • 80 g Zucker
  • 20 g Zitronenzucker
  • etwas Vanille
  • 1 Prise Vanillesalz
  •  
  • 2 Esslöffel Rum 60% 
  • 50 g Rosinen

  • etwas Marmelade für den Boden

für die Streusel:

  • 150 g Dinkelmehl 630er 
  • 100 g Butter
  • 100 g Zucker
  • etwas Zimt
  • 1 Prise Vanillesalz
  • evtl. ein Schluck kaltes Wasser


aus den obigen Zutaten einen Mürbeteig kneten, ihn zwischen Folie ca. 0,4mm dünn ausrollen und auf Backpapier in eine große Tarteform legen, mit einer Gabel einstippen. Abgedeckt den Teig im Kühlschrank gut durchkühlen lassen. Man kann den Teig auch schon einen Tag vorher zubereiten.

Den Backofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen und mittig den Mürbeteigboden 15 Min. vorbacken *. 

* mir ist der Rand ein wenig beim Backen nach unten gerutscht. Wenn man das nicht möchte, dann sollte man den Boden blindbacken. Dafür einen Bogen Backpapier auf den Teig legen und mit Hülsenfrüchten beschweren und dann backen. Aber beim fertigen Kuchen war davon nichts mehr zu sehen.

Mohn, gemahlene Nüsse und Zwiebackbrösel mischen. Die Milch mit der Butter, dem Zucker und Salz aufkochen, die Mohnmischung dazu geben und ca. 3 Minuten leise köcheln lassen. Dabei immer wieder umrühren. Wenn alles schön angedickt ist, dann den Rum und die Rosinen unterrühren und alles vom Herd ziehen. Während des Abkühlens immer wieder mal rühren.

Für die Streusel das Mehl mit allen Zutaten krümelig rühren, bis sich kleine Streusel gebildet haben.

Den vorgebackenen Boden dünn mit Marmelade bestreichen, so weicht der Mürbeboden später nicht durch. Dann die Mohnmasse einfüllen, alles glatt streichen. Darauf die Streusel locker verteilen.

Die Form mittig in den auf 190°C vorgeheizten Ofen (Ober-/ Unterhitze) schieben und den Kuchen in ca. 40 Minuten golden backen. 

mein Tipp: den Kuchen nicht abdecken, so bleiben die Streusel und der Boden schön knusprig. Selbst am 3. Tag schmeckt der Kuchen noch fast wie frisch gebacken und ist immer noch nicht durchgeweicht.

 




Diese Packung Graumohn findet man im gut sortierten Lebensmittelhandel. Nach dem Öffnen kann man Reste (in diesem Fall die 60g vom Rezept) gut einfrieren.

😋😋😋

Falls ihr Mohnliebhaber seid, dann empfehle ich euch auch meinen selbsterdachten Mohnkuchen. Die Mohnmasse ist da noch üppiger und durch Apfelraspel in der Masse besonders saftig. Nicht zu erwähnen brauche ich wohl, dass er auch sehr, sehr lecker ist:

Karin's Mohntorte

lasst es euch schmecken

Auch hier ist der Boden aus Mürbeteig und die Füllung mit Blaumohn, Rosinen und geraspelten Äpfeln. Einfach lecker. 


Hier hatte ich ganze Mohnsamen gekauft und sie im Thermomix fein geschreddert.












Freitag, 17. April 2026

Pizza spinaci e aglio - Pizza Spinat und Knoblauch

Alle lieben Pizza und die Auswahl ist riesig. In mancher Pizzeria schmeckt die Pizza spitzenmäßig, in anderen auch mal nicht ganz so gut. Das ist dann immer besonders ärgerlich.

So gibt es bei uns meist selbstgemachte Pizza. Wir haben schon seit ca. 20 Jahren einen kleinen "Alfredo" Pizzaofen, der jede Pizza auf einem runden Pizzastein sehr gut backt. Der Boden wird schön knusprig und die Pizza schmeckt (fast) so wie in einer guten Pizzeria mit Holzbackofen.

In letzter Zeit backe ich den Teig gerne mit 00er Manitobamehl. Das ist eine spezielle proteinreiche Weizensorte, die auch gerne in Italien genommen wird. Aber "normales" Mehl, Dinkelmehl 630er bzw. Pizzamehl geht selbstverständlich auch.

Ab und an backe ich die Pizza aber auch als Blechpizza im Backofen, dann verwende ich die Pizzastufe. Der Teig hier reicht dann auch für ein Backblech.

Wenn ich aber den "Alfredo" nehme, dann helfe ich mir mit einer Dauerbackfolie, auf der ich die Pizza ausrolle und komplett belege und in den Ofen befördere. Die Pizza plus Folie lege ich dann auf den vorgeheizten Backstein, schließe den Deckel und nach knapp einer Minute öffne ich den Deckel, ruckel an der Pizza und wenn sie rutscht, dann ziehe ich die Folie direkt unter der Pizza weg. So verrutscht die dünne Pizza auch nicht auf dem Weg in den Ofen. Sie anderweitig auf den Stein zu befördern hat bei mir nie geklappt, von daher ist mir die Dauerbackfolie eingefallen. Die Folie hält den kurzen Moment im Alfredo auch gut aus, ich habe jedenfalls nichts gegenteiligen bisher bemerkt. Die Pizza backe ich dann nach Sicht, sie muss ggfls. im "Alfredo" etwas gedreht werden, damit alles schön backt. Backzeit ist ca. 7 Minuten.


Pizza Spinat und Knoblauch

🍕🍕🍕


Knusprig und dünn, so muss die Pizza sein.


Pizza spinaci e aglio - Pizza Spinat und Knoblauch 2 Pizzen

  • 280 g Pizzamehl 00er oder Manitobamehl 00er
  • 180 ml lauwarmes Wasser
  • 7 g frische Hefe
  • 7 g Salz
  • 1 Esslöffel natives Olivenöl 
  •  
  • 1 Esslöffel Tomatenmark, 2-fach konzentriert
  • ca. 150 ml passierte Tomaten
  • 2 mittlere Knoblauchzehen, fein gerieben
  • Salz
  • Schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 gehäufter Teelöffel Oregano
  • etwas Italienische Kräuter, getrocknet
  • 1 dicke Knoblauchzehe, fein gerieben
  • Chiliflocken (falls man es schärfer mag)
  •  
  • 200 g Mozarella oder Pizzakäse

  • ca. 200 g Blattspinat, aufgetaut
  • Pfeffer
  • Salz
  • Muskatnuss
  • 2 dicke Knoblauchzehen, fein gerieben
  •  
  • etwas natives Olivenöl zum Beträufeln 


Achtung: Der Pizzateig wird einen Tag vorher hergestellt und zum Reifen in den Kühlschrank gestellt.

Die Hefe in etwas Wasser auflösen, mit dem Öl zum Mehl geben und in der Küchenmaschine soviel Wasser zugießen, bis sich der Teig so langsam bildet. Dann das Salz zugeben und die Maschine weiterkneten lassen bis alles geschmeidig ist und der Teig nicht mehr am Schüsselrand klebt.

Den Teig aus der Schüssel nehmen, kurz kneten und zur Kugel formen. Die Schüssel leicht mit etwas Öl ausstreichen, den Teig hineingeben, mit etwas Öl bestreichen und mit einem Deckel verschließen. 

Den Teig dann für ca. 24 bis 30 Stunden in den Kühlschrank stellen. Der Teig sollte sich dann verdoppelt haben. 


Wenn man Pizza nun backen möchte, den Teig ca. eine Stunde vorher aus dem Kühlschrank nehmen und Zimmertemperatur annehmen lassen.

Für die Pizzaiola das Tomatenmark mit den passierten Tomaten und allen Gewürzen und dem Knoblauch  verrühren und pikant abschmecken.

Den aufgetauten Spinat ggfls. ausdrücken, er sollte nicht zu nass sein, und mit Pfeffer, Salz und Muskatnuss würzen. Den Knoblauch fein reiben.

Den Backofen auf höchster Pizzastufe (ca. 270°C) oder einen Pizzaofen nach Herstellerangabe  vorheizen. 

Den Teig halbieren und jedes Teigstück zu einem runden, dünnen Pizzafladen mehr drücken als ausrollen. Rundherum einen Rand stehen lassen.

Die Pizzaiola auf der Pizza verstreichen, dann den Pizzakäse darauf verteilen. Nun kommt der Spinat und der Knoblauch an die Reihe. Abschließend etwas Olivenöl darüber träufeln. 

Die Pizza in den heißen Ofen schieben und ca. 7 - 10 Minuten backen, bis der Rand golden gebräunt ist und alles blubbert.

Den Vorgang mit der zweiten Pizza wiederholen. 




🍕🍕🍕



🍕🍕🍕






Freitag, 10. April 2026

Prasselkuchen mit Aprikosen und gerösteten Mandelblättchen

Ab und an überkommt einen die Lust etwas Leckeres zu backen. So war es jetzt auch wieder, wir hatten Lust auf Kuchen.  Dieses Mal habe ich einen Prasselkuchen mit Aprikosen und ein paar gerösteten Mandelblättchen gebacken.

Als Prasselkuchen werden Blätterteiggebäcke mit Streuseln betitelt. Warum der Kuchen so heißt und wo er letztendlich seinen Ursprung hat, kann ich leider nicht sagen. Vielleicht heißt er so, weil die Streusel auf den Teig "prasseln"? Keine Ahnung. Finde ich aber auch unwichtig. Wichtig ist mir immer, dass der Kuchen schmeckt. Schön ist auch, er ist ruckzuck gebacken. 

Und so ein Prasselkuchen ist ein ganz schneller Kuchen. Blätterteig habe ich fast immer im Kühlschrank, Zutaten für die Streusel sowieso und selbst diese sind ganz flott mit einer Gabel zusammen gerührt. Dazu braucht man noch nicht einmal einen Handmixer oder sogar eine Küchenmaschine. Da wir noch ein Glas (gekaufte) Aprikosenkonfitüre im Vorrat hatten, habe ich diese als Belag genommen. Das war eine leckere Entscheidung. Die Streusel sind durch die Haferflocken besonders knusprig geworden und der Hauch von Zimt schmeckt darin besonders gut.

Lange Rede, kurzer Sinn. Hier kommt mein schnelles Kuchenrezept.



Prasselkuchen mit Aprikosen und gerösteten Mandelblättchen

  • 100 g Dinkelmehl 630er
  • 50 g Haferflocken, zarte
  • 10 g Haferflocken, kernige
  • 80 g Zucker
  • eine Prise Vanillesalz
  • etwas Vanille
  • 1/2 Teelöffel Ceylon-Zimt

  • 100 g dickflüssige Butter

die trockenen Zutaten alle mischen, die dickflüssige Butter dazu geben und alles mit einer Gabel zu nicht zu großen Streuseln rühren. Die Streusel dann in den Kühlschrank stellen, damit die Butter wieder fest wird.

  • eine Rolle Butter - Blätterteig (280 g Fertigprodukt aus dem Kühlregal)

10 Minuten vor Verwendung den Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Dann den Teig entrollen und ihn mit seinem Backpapier auf ein Backblech legen, den Backofen auf 200°C Umluft bzw. 210°C Ober-/Unterhitze vorheizen. 

Den Blätterteig quadratisch zuschneiden. Den restlichen Teig in 8 gleichbreite Streifen schneiden und diese übereinander auf dem Teigquadrat als Rand auflegen und leicht festdrücken.

  • ca. 200 g Aprikosenkonfitüre *
  • geröstete Mandelblättchen

Die Konfitüre dick auf dem Boden verteilen, den Rand dabei frei lassen. Darauf dann einige geröstete Mandelblättchen streuen. Ich hatte noch welche vom letzten Kuchenbacken übrig, nehmt so viele ihr mögt.

Die Streusel aus dem Kühlschrank nehmen und gleichmäßig auf der Aprikosenkonfitüre verteilen. Den Rand dabei unbedingt frei lassen, damit er schön aufgehen kann. 

Den Kuchen mittig in den vorgeheizten Ofen schieben und in ca. 25 Minuten golden backen.

Frisch gebacken schmeckt er natürlich am besten. Aber selbst am nächsten Tag ist er noch recht knusprig und sehr lecker. Bitte beachten, der Kuchen darf nicht abgedeckt werden, sonst ist er am nächsten Tag nicht mehr knusprig. Man kann ihn höchstens mit einem Küchenkrepp abdecken, aber auf keinen Fall mit einer Haube oder Folie.

* wer lieber selbstgemachte Aprikosenkonfitüre nehmen möchte, dem empfehle ich mein Rezept. Da steht alles, wie ich mein "Aprikosen - Marmelädchen" immer koche.


Oben links sind schon die Mandelblättchen verteilt und ein kleiner Teil der Streusel.
Oben rechts ist alles fertig für den Backofen.
Unten links der fertig gebackene und in vier Stücke zerteilte Kuchen.
Unten rechts eine Ecke des Prasselkuchens.



Der Prasselkuchen war eine Wucht, er war sehr knusprig und hat uns sehr gut geschmeckt.














war das lecker !





Freitag, 3. April 2026

Schwedische Mandeltorte

Eine Schwedische Mandeltorte hatte ich bis dato noch nie gebacken und auch sehr selten gegessen. So ergab es sich jetzt, dass ich als Mitbringsel zum Verwandtenbesuch eine Torte gebacken habe. Und diese Torte war eben diese Schwedische Mandeltorte. 

Der Teig für die (mehlfreien) Böden war schnell angerührt, auch das Backen ging flott. Für die Vanillecremefüllung wurde nur ein Pudding gekocht und Mandelblättchen leicht golden gebräunt.

Zusammengesetzt war die Torte auch sehr schnell, dann brauchte sie nur noch zum Durchziehen in den Kühlschrank. 

Die Torte hat allen wunderbar geschneckt. Sie war nicht zu süß, fluffig, cremig und schmeckte sehr lecker nach Mandeln. Und die gerösteten Mandelblättchen gaben der Torte das gewisse Etwas.

Der Boden war (erwartungsgemäß) weich und die Torte schön durchgezogen. Vielleicht werde ich das nächste Mal die Böden ebenso am Tag vorher backen, die Creme und die Mandelblättchen dann auch vorbereiten, aber die Torte erst kurz vor dem Servieren zusammen setzen. Dann bleibt der Boden bestimmt noch etwas knuspig. Das wäre ein Versuch wert. 

Aber lecker war die Torte jetzt so wie sie war auf jeden Fall. So gut durchgezogen und weich hatte ich Schwedische Mandeltorten auch in Erinnerung, wenn ich mal eine gegessen hatte. . . Mein Mann war besonders begeistert von der Torte, ihm hat sie wahnsinnig gut geschmeckt. Herz, was willst du mehr.






Schwedische Mandeltorte   26 cm Durchmesser

Für zwei Böden

  • 5 Eiweiß Größe L
  • 1 Prise Salz

  • 130 g Zucker
  • 1/4 Teelöffel Backkakao
  • etwas gemahlene Vanille

  • 200 g gemahlene Mandeln 

Für die Creme

  • 1 Päckchen Vanille Puddingpulver
  • 3 Esslöffel Zucker
  • 500 ml Vollmilch
  • 5 Eigelb Größe L

Für die Dekoration

  • 100 g Gehobelte Mandeln 


Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Zwei 26 er Backformen mit Backpapier ausschlagen bzw. einen Backrahmen in Backpapier einschlagen. Backpapier ist wichtig, weil man sonst den gebackenen Boden u. U. nicht vom Blech bekommt.

Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und nach und nach den Zucker, vermischt mit Vanille und Kakao, einrieseln lassen. Zuletzt die gemahlenen Mandeln vorsichtig unterheben.

Den Teig halbieren und auf beide Formen verteilen, glattstreichen und mittig in den Ofen schieben und ihn in ca. 30 Minuten golden backen. 

Ich habe die Böden so gebacken: Wenn man beide Böden gleichzeitig backen möchte, dann bitte den Ofen auf 160°C Umluft vorheizen, die eine Form auf ein Backblech/Gitter auf die 1. Schiene von unten stellen, die zweite Form auf ein Blech der 3. Schiene. Nach rund 30 Minuten sollten beide Böden leicht golden gebacken sein.

Beide Böden auf einem Gitter auskühlen lassen. Dann erst den Rahmen entfernen und das Backpapier vorsichtig abziehen. 

Die Mandelblättchen in einer trockenen Pfanne leicht golden rösten oder auf ein Backblech geben und nach dem Backen der Böden für ca. 10 Minuten bei 150°C im heißen Ofen leicht golden rösten lassen.

Für die Creme einen Pudding aus den Zutaten kochen. Dafür das Puddingpulver mit dem Zucker, ca. 150 ml Milch und den Eigelben gut vermischen. Die restliche Milch zum Kochen bringen, den Topf von der Herdplatte ziehen und die Eigelbmischung unterrühren. Alles zurück auf den Herd stellen und unter stetigem Rühren alles ca. eine Minute leise köcheln lassen. 

Ich habe die Creme so gekocht: die Eigelbe mit dem Puddingpulver und dem Zucker sowie etwas Milch mit einem Schneebesen in einem Topf gut verrühren. Die restliche Milch dazu geben und alles unter stetigem Rühren zum Kochen bringen. Sobald es gerade eben blubbert, den Topf etwas vom Herd ziehen und noch eine Minute weiter köcheln lassen, bis eine dicke Creme entstanden ist.

Die Creme dann in eine Schüssel füllen, sofort Klarsichtfolie auf die heiße Oberfläche legen, damit es keine Haut gibt, und abkühlen lassen. Die Creme mit einem Schneebesen gut durchrühren.

Zum Fertigstellen der Torte den ersten Boden mit der Hälfte der Creme bestreichen. Einige Mandelblättchen darauf verteilen. Den zweiten Boden aufsetzen und die restliche Creme darauf verteilen und verstreichen. Die Oberfläche mit den Mandelblättchen bestreuen. 

Wenn sie für den nächsten Tag sein soll, dann die Torte abgedeckt in den Kühlschrank stellen.












Ich wünsche euch und euren Lieben frohe Ostertage.






Dienstag, 24. März 2026

leckere Plätzchen bzw. Mürbekekse

Esst ihr auch so gerne Plätzchen oder Kekse zum nachmittäglichen Tässchen Kaffee oder Tee? An den gekauften stören mich sehr oft der hohe Zuckergehalt und sehr oft wird auch Palmöl verbacken. Das mag ich überhaupt nicht. Aus diesem Grund backe ich doch gerne schon mal Kekse selber.

Man sollte solche leckeren Plätzchen wirklich viel öfter selber machen. Mit so einer Musterrolle klappt das sehr gut. Die Kekse haben ein schönes Muster und jedes sieht anders aus. Es sind alles leckere Unikate und wenn man sich die Muster so anschaut, dann weiß man gar nicht, für welches man sich entscheiden soll. Außerdem geht das schnell, als letztes nochmal mit der Musterrolle kurz über den Teig zu fahren. Und dann braucht man den Teig nur noch in Stücke, Quadrate oder Dreiecke zu schneiden, oder mit einem Ausstecher die Plätzchen auszustechen. Ab aufs Backblech und backen.

Ich habe einige solcher Musterrollen. Es gibt sie mittlerweile wie Sand am Meer. Gute Rollen bekommt man auch schon mal auf Märkten bzw. Weihnachtsmärkten. Meine sind aus dem Internet von Pastrymade * (alle selber gekauft oder geschenkt bekommen). Die Auswahl im Shop ist riesig. Sie haben eine sehr gute Verarbeitung, wie ich finde, und die gelaserten Muster sind recht tief ins Holz gelasert/geschnitten. Das ist sehr wichtig, weil sonst die Muster nicht gut heraus kommen. Ich hatte mal eine hübsche Rolle geschenkt bekommen, wo das Muster nur ca. 1 mm tief war. Die konnte man leider total vergessen, das Muster war nach dem Backen nicht mehr sichtbar. Das war so schade und ärgerlich. Aus diesem Grunde achtet bitte darauf, dass die Rolle tief geschnittene Muster hat. 

Da manch einer sich bestimmt fragt, wo ich die Rollen her habe, habe ich alles verlinkt. Ich habe keinerlei Vorteile davon und alle Rollen sind selber erworben.

* dieser Beitrag kann +++WERBUNG ohne Auftrag+++ enthalten (Namensnennung und/oder Verlinkung)


Mushroom Rolling Pin Hier hatte ich die Plätzchen etwas krumm und puckelig ausgeschnitten. Aber dem Geschmack tat das keinen Abbruch . . .




leckere Mürbekekse , 2 Bleche
  • 190 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • etwas gemahlene Vanille
  • 1 dicke Prise Vanillesalz
  • 1 großes Ei
  • 375 g Dinkelmehl 630er
  • 1/2 Päckchen Backpulver

zuerst die Butter schaumig rühren, dann den Zucker und das Salz dazu geben und weiter alles schaumig rühren. Das Ei zugeben und ebenso gut mixen. Zuletzt das mit Backpulver vermischte und gesiebte Mehl unterkneten. 

Den Teig flach drücken, in Folie einschlagen und im Kühlschrank gut durchkühlen lassen.

Den gut gekühlten Teig auf einer bemehlten Backunterlage (oder zwischen Backpapier/Folie) ca. 3-4 mm dünn ausrollen. Dann den Teig leicht bemehlen *. 

* mein Tipp: dafür eignet sich mein Mehlzerstäuber sehr gut. 

Nun rollt man mit einer bemehlten Holz-Musterrolle beherzt, aber nicht zu fest, über die Teigplatte. Nach Wunsch dann mit diversen Ausstechern Kekse aus dem Teig ausstechen. Oder die Kekse in Stücke schneiden. Die Kekse auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Erneut zum Durchkühlen die Kekse in den Kühlschrank stellen. Sie sollen nochmals gut durchkühlen.

Den Backofen auf 190°C Umluft vorheizen und das Blech auf die 2. Stufe von unten einschieben und in ca. 10-12 Minuten hell golden backen. 

Die Kekse auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und abgekühlt in einer gut schließenden Blechdose aufheben. Man sollte die Kekse mindestens einen Tag durchziehen lassen, dann schmecken sie besonders gut.

Und dann sollte man die Dose erstmal verstecken, damit sich der Inhalt nicht in Null-Komma-Nichts in Luft auflöst . . . 

Ich wünsche euch frohes Backen und guten Appetit bei diesen leckeren Keksen.



Musterrollen gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Meine sind von Pastrymade. Die haben eine sehr gute Verarbeitung und die gelaserten Muster sind recht tief ins Holz gelasert/geschnitten. Das ist wichtig, weil sonst die Muster nicht gut heraus kommen.








kleiner Gag in der Keksdose . . .👇




Mein "Mehlsieb" klappt immer ohne Probleme.