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Mittwoch, 6. April 2022

Eierwärmer in Häschenform und eine Osterhasentüte

Bald ist Ostern, da deckt man gerne hübsch den Ostertisch. Wenn ihr noch Stoff oder Filz übrig habt, dann gefällt euch vielleicht meine kleine Bastelidee für Eierwärmer in Hasenform. Sie sind schnell genäht und sehen doch nett aus. 
Ich habe die Form sehr einfach gehalten, das Nähen ist auch kein großes Hexenwerk und als "Innenfutter" habe ich einfach ein Stück Küchenkrepp verwendet. Das ist schnell austauschbar, falls Eierfarbe abfärbt. Nach Ostern lassen sich die Hasen auch platzsparend wegräumen.

Habt viel Spaß beim Nacharbeiten der lustigen Hasen und ich wünsche euch eine schöne Osterzeit.



Eierwärmer in Hasenform

  • dünne Pappe oder Papier
  • Stift, Filzstift
  • Schere
  • Stecknadeln
  • Baumwollstoff, dünner Filz oder ähnliches
  • Küchenkrepp
  • Filzwolle oder Watte
  • dünne Kordel oder Band
  • Nähgarn
  • Nähmaschine

auf einem Papier die Hasenform aufzeichnen und ausschneiden. Die Unterkante des fertigen Hasen sollte ca. 9cm breit sein, dann passt es später gut über das Ei. 

Den rechteckigen Stoff an der langen Seite knappkantig umnähen. Das wird die Unterseite der Hasen und sollte doppelt so breit wie der spätere Hase sein. Den Papierschnitt so auf den Stoff legen, dass der untere Rand am Saum aufliegt und den Hasen dann auf den Stoff übertragen. Das Gesicht aufmalen, eventuelle Schnurrhaare befestigen. Dann den Stoff falten, dass die linke Seite innen liegt und die Unterkanten aufeinander liegen. Mit Nadeln den Stoff fixieren. 

Mit der Nähmaschine im kleinen, nicht zu breiten Zickzackstich die Umrisse des Hasens feststeppen. Die Unterseite natürlich offen lassen. Den Hasen an der Stepplinie knappkantig ausschneiden.

Den Kopf des Hasen mit etwas Wolle oder Watte ausstopfen. Das Hasenschnittmuster auf ein Stück Küchenkrepp auflegen und den Körper nachzeichnen. An der Linie ausschneiden und mit ca. 0,5cm Abstand zum Rand absteppen. Den Rand unten etwas umschlagen und die entstandene Papierhülle in den Hasen schieben. So ist er etwas stabiler, hält das Frühstücksei warm und eventuelle Eierfarbe verfärbt nicht die Hasenhülle. 

Ohren ausrichten, auf das Ei setzen und freuen. Happy Easter. 🐰🐰🐰


hier hatte ich den Hasen erst ausgeschnitten und dann auf den Stoff aufgesteppt. Macht es wie ihr meint, you got the idea . . . wie der Amerikaner sagen würde

Sorry, dass der Stoff auf den Fotos so "komisch gestreift" aussieht. Ich weiß nicht woran das liegt, ich konnte es auch mit meinem Fotobearbeitungsprogramm leider nicht ändern . . . 
🐰🐰🐰


🐰🐰🐰


was man über Ostern wissen muss: 

- Donnerstag ist wie Freitag,
- Freitag ist wie Samstag, nur ohne Tanzen,
- Samstag bleibt Samstag, geht aber bis Sonntagabend,
- Montag ist Sonntag

Happy Easter - Frohe Ostern

*Video: Youtube  https://www.youtube.com/watch?v=nd1MrTqnDd0

* dieser Beitrag kann +++WERBUNG ohne Auftrag+++ enthalten (Namensnennung und/oder Verlinkung)



🐰🐰🐰


die Anleitung der Osterhasentüten findet ihr > HIER <

🐰🐰🐰


Dienstag, 2. März 2021

Osterhasi und Osterbunny - eine Bastelidee für die Osterdeko

Bald ist Ostern und so langsam hole ich meine Osterdeko wieder hervor. Dieses Jahr habe ich mal wieder eine neue Deko gebastelt. Man könnte auch sagen, ich habe etwas "upgecycelt" . . . Jeder hat die Zutaten zu Hause und kann direkt loslegen. Und zwar aus alten Flaschen, Toilettenpapier, selbstgemachtem Kleister und etwas Kordel und Blümchen aus Draht habe ich die Hasen gebastelt. Heraus kamen zwei Hasen, die doch ganz hübsch geworden sind. Ich habe sie ziemlich simpel gehalten, Arme und Beine haben sie nicht bekommen. Uns gefallen sie jedenfalls und sie haben im Treppenhaus für die Osterzeit ein neues Zuhause gefunden. 



für einen Hasen benötigt man:

  • eine leere, runde Glasflasche mit Deckel (z.B. Grillsauce o.ä.)
  • alte Zeitung
  • Alufolie
  • eine Rolle Toilettenpapier
  • etwas Draht oder Pappe
  • Spritzflasche mit Wasser
  •  
  • etwas Watte oder Wattebäuschchen

für den selbstgemachten Kleister benötigt man:
  • 1 Teelöffel Mondamin (oder andere Stärke)
  • etwas kaltes Wasser
  • ca. 150 ml kochendes Wasser
  • Löffel
  • alte Tasse o.ä.

  • Silikonpinsel
  • Bleistift, Filzstift und Band zur Deko 
  • Blumendraht, Korken und Nagellack für die  Blümchen aus Draht 

  • weiße Acrylfarbe 
  • Mattlack zum Besprühen

aus einem Stück zerknüllter Zeitung formt man einen Ball in Eifom und setzt ihn auf den Deckel der Glasflasche. Ist man mit der Größe zufrieden, dann umwickelt man die Flasche mit etwas zerknüllter Zeitung und anschließend mit Alufolie. So hält die Grundform des Hasen.

Aus 2 Stückchen Draht biegt man zwei Ohren. Hat man keinen Draht, dann kann man die Ohren auch aus Pappe ausschneiden und auf dem Kopf festkleben oder feststecken.

Nun einzelne Blätter von der Toilettenpapierrolle abreißen und parat legen. Jedes Blatt mit etwas Wasser besprühen und das Grundgerüst vom zukünftigen Hasen nach und nach mit den befeuchteten Blättern überlappend "bekleben". Es werden mehrere Schichten aufgetragen. Für die Ohren reißt man schmale Streifen, die dann um die Ohren und den Kopf gelegt werden. Bitte die Blätter nicht schneiden, sie müssen gerissen werden, weil sich so die Papierfasern so besser verbinden. 

Wenn man einige Schichten Papier aufgeklebt hat, dann muss der Hase mindestens einen Tag, vielleicht auch zwei Tage trocknen. Nicht wundern, wenn er an der Unterseite etwas geschrumpft ist. Das kann noch nachgearbeitet werden. 

Jetzt wird der Kleister hergestellt:
In eine alte Tasse einen Teelöffel Mondamin (Stärkemehl) geben, mit ganz wenig kaltem Wasser glattrühren und sofort kochendes Wasser (ca. 150ml) dazu gießen und sofort umrüren. Es bildet sich sofort eine gallertartige Masse. Diese rührt man schön glatt und verdünnt sie eventuell noch mit Wasser. Das ist nun der fertige Kleister. Möchte man bunten Kleister, dann kann man noch etwas Acrylfarbe einrühren und somit den Kleister einführen.

Jetzt wird der Hase nochmals mit Papier beklebt. Oder wenn die Schicht schon dick genug ist und einem der Hase schon gefällt, dann nimmt man den selbstgemachten Kleister und einen Silikonpinsel und pinselt den gesamten Hasen rundherum mit dem Kleister ein. Nicht wundern, wenn die getrocknete Schicht wieder etwas aufweicht. Fehlt irgendwo ein Stück, dann einfach etwas Papier darüber kleben. So kann man den Hasen modellieren, wie man ihn haben möchte.

Ist der Hase rundherum mit Kleister eingestrichen, dann muss er wieder trocknen. Auch das kann nun etwas dauern. Der Hase ist fertig, wenn die Kleisterschicht fest und leicht glänzend ist. Das gesamte Papier ist fest und stabil. Zum Schutz kann er jetzt noch mit weißer Acrylfarbe angemalt werden, ansonsten darf er nicht feucht oder sogar nass werden, er würde sich sonst auflösen. Oder man sprüht den fertig getrockneten Hasen mit Mattlack ein, so ist die Oberfläche auch geschützt.

Der Hase bekommt noch ein Gesicht aufgemalt und wird, falls man möchte, noch mit Blümchen, Schleifen und Co. nach seinem Geschmack verziert. Und zu guter Letzt wird noch ein kleines Wattebäuschchen als Stummelschwänzchen aufgeklebt.

Fertig ist der Osterhasi. Ich wünsche euch viel Spaß beim Basteln.




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die "Nagellack - Drahtblümchen" trocknen auf einem Korken:


Die Drahtblümchen mit Nagellack habe ich folgendermaßen gebastelt. Draht formen und mit Lack bestreichen, in einen Korken stecken und trocknen lassen. Den Vorgang wiederholen und erneut Lack auftragen. So wird die Schicht dicker und die Blümchen stabiler.
Die genaue Anleitung findet ihr > hier <     


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Sonntag, 29. November 2020

Papiersterne mit ganz vielen Spitzen und Zacken und einen schönen 1. Advent

Nun ist es wieder soweit, der 1.Advent ist da. Wahnsinn, wie die Zeit vergeht. Da in der Adventszeit auch viel gebastelt wird, habe ich für euch heute noch einen Basteltipp. Ich liebe Sterne als Deko und wenn sie so schön vielfältig in ihren Variationen sind und man sie auch noch selber machen kann, dann mag ich das besonders gerne. Mir gefällt bei Bastelanleitungen auch immer sehr, dass man so viele verschiedene Möglichkeiten hat. Man kann die Größe variieren, die Farbe, das Material an sich, jeder kann sich so austoben wie es ihm/ihr gefällt.

Die Anleitung zu meinem heutigen Stern habe ich (wie fast immer) im Internet gefunden. Die Sterne sind so schön, ich habe mich gleich daran begeben und einen Stern nachgefaltet. Die Anleitung war für mich zuerst etwas irritierend, aber ich habe es geschafft und bin mit dem Stern mehr als zufrieden.

Mein Ausgangsprodukt war für einen Stern ein DIN A4 Blatt. Sonst nichts. Und etwas Klebestift. Von den Arbeitsschritten habe ich Fotos gemacht und in der Collage könnt ihr die einzelnen Schritte nochmals sehen. Ich beschreibe euch aber noch, wie der Stern gefaltet wird. Ich hoffe ihr könnt mir einigermaßen folgen.

Los geht's:


der fertige Stern mit ganz vielen Spitzen und Zacken ist 15cm im Durchmesser

für einen Papierstern 15cm Durchmesser benötigt man:
  • ein Bogen DIN A4 Schreibmaschinenpapier *
  • Schere
  • Lineal
  • Bleistift
  • Klebestift
  • evtl. Falzbein
* man kann jedes, nicht zu feste Papier benutzen. Bei festerem Papier bitte alle Faltungen mit einem Falzbein nacharbeiten

und hier die Anleitung von links oben nach rechts unten:



ich habe ein DIN A4 Blatt genommen, es gefaltet und halbiert und dann jede Hälfte in 4 Streifen geschnitten. Man erhält 8 Streifen mit den gleichen Abmessungen .

Jeder Streifen wir wie folgt gefaltet:

oberes Foto ganz links:
  1. das Blatt der Länge nach falten (oben rechts)
  2. nochmals jede lange Seite zur Mitte hin falten (2. Streifen oben links)
  3. im 3. Streifen sieht man die zur Mitte gefalteten Seiten
  4. jetzt den gefalteten Streifen zusammenklappen
mittleres Foto links:
  1. am gefalteten Streifen 3cm abmessen und wie auf dem Foto schräg abschneiden
  2. die andere Seite ebenso abschneiden.
  3. den Streifen auffalten
  4. und nochmals auffalten
  5. den aufgefalteten Streifen zusammenklappen
  6. und nochmals der Länge nach falten
  7. die offene Seite/Spitze nochmals zur Mitte hin schräg abschneiden
unteres Foto links:
  1. den Papierstreifen wieder öffnen
  2. zum schmalen, langen Streifen zusammen nehmen wie auf dem Foto 
  3. mittig den langen, schmalen Streifen zusammenklappen. Jetzt hat man 2 lange und 4 kürzere Spitzen
oberes Foto ganz rechts
  1. alle 8 Streifen wie oben beschrieben falten 
  2. die mittleren, kurzen Spitzen eines jeden Streifens mit etwas Kleber zusammenkleben 
  3. alle Spitzen zum Kreis legen
mittleres Foto rechts:
  1. nach und nach alle kurzen Spitzen an den Außenseiten mit etwas Kleber zusammenkleben
  2. in Partien arbeiten, das geht einfacher
unteres Foto rechts: 
  1. alle kurzen Spitzen zusammenkleben und ordentlich festdrücken. Dabei darauf achten, dass alle Spitzen die gleiche Ausrichtung haben
  2. jetzt die Außenseiten noch zusammenkleben und der Stern ist fertig
mittleres Foto:
  1. die fertigen Sterne, einmal mit den offenen Faltungen (oberer Stern)
  2. der Stern mit geschlossenen Faltungen (unterer Stern)
Wer möchte befestigt noch ein Band am Stern, damit man ihn aufhängen kann.

ich wünsche euch viel Spaß beim Falten und eine schöne Adventszeit.




🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟



🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟




Dienstag, 24. November 2020

Papierstern mit 9 Spitzen aus Papiertüten

Könnt ihr euch erinnern? Letztes Jahr war der Hype um Sterne aus Butterbrot - Papiertüten sehr groß. Überall sah man diese hübschen, großen Sterne. Natürlich habe ich mich auch daran versucht und die Sterne sind wirklich klasse. Sie sind mehr als schnell geklebt bzw. gebastelt. Einen Stern hatte ich unserer Nachbarin geschenkt. Sie hat sich sehr darüber gefreut und als ich ihr sagte, woraus ich ihn gebastelt hatte, da war sie sehr erstaunt und meinte, was es alles gibt. 

Heute möchte ich euch diese schnelle Deko noch einmal zeigen. Der Papierstern ist aus neun Brot-Papierbeuteln.  Das Ergebnis ist sehr schön, wie ich finde. Er macht echt was her und ist auch stabiler als man denkt.




🌟🌟🌟🌟🌟



🌟🌟🌟🌟🌟

für einen solchen Papierstern aus Papiertüten benötigt man:

  • 9 Brotbeutel aus Papier
  • Schere
  • Klebestift
  • Locher
  • Bindfaden

die erste Papiertüte an der Bodenlinie und auf der Mittellinie mit Klebestift bestreichen (siehe Foto mit den roten Linien) und die zweite Tüte auflegen. Alle neun Papiertüten werden nacheinander an der Bodenlinie und an der Mittellinie zusammengeklebt. Siehe das Foto mit den roten Linien. 

Die rote Linie ist die Klebelinie für jeden Beutel. Geklebt wird am Boden entlang und die Mittellinie eines Beutels. Das sieht dann aus wie ein liegendes "T". 

Dann erst werden die Spitzen für den Stern ab- bzw. Löcher ausgeschnitten. Siehe das folgende Foto. Den Stern nun zu einem Kreis zusammenlegen und die letzte Linie kleben. Den Stern ein wenig ausrichten, mit dem Locher in eine Spitze ein Loch für die Aufhängung ausstechen, fertig.

Einen Bindfaden durch das Loch ziehen und befestigen und fertig ist der Stern zum Aufhängen.


die blaue Linie soll die Papiertüte darstellen. 


alle Tüten werden auf die gleiche Art und Weise aufeinandergestapelt und zusammengeklebt, so wie die roten Linien eingezeichnet sind. 


nun ist alles zusammengeklebt, die Beutel sind zur Spitze geschnitten und jeweils noch an den Seiten Dreiecke ausgeschnitten. Jetzt die Spitzen nehmen (die unterste und die oberste) und zum Ring zusammenfassen und zusammenkleben.

🌟🌟🌟🌟🌟


und hier ist der fertige Stern: 

🌟🌟🌟🌟🌟


Dienstag, 17. November 2020

Waldorf Origami Sternenlicht aus geöltem Papier

Vor fast 30 Jahren habe ich zum ersten Mal Sternenlichter aus geöltem Papier gebastelt. Kennengelernt hatte ich sie auf einem Weihnachtsmarkt einer Waldorfschule in Schwaben. Schon damals gefielen mir diese Windlichter so gut, dass ich im Laufe der Zeit etliche gebastelt und auch verschenkt habe. Irgendwann war der "Hype" vorbei und sie gerieten irgendwie etwas in Vergessenheit. Aber nun habe ich wieder welche gebastelt. Wie gefallen sie euch? Sie sind recht schnell zu falten, sehen hübsch aus und wenn man sie nicht mehr benötigt, kann man sie auseinandergefaltet auch wieder gut verstauen.

Ein Papierquadrat in 30 x 30 cm ist eine ideale Größe für ein kleines Glas- oder Votivwindlicht mit Teelicht/Batterielicht. Die Fotos der fertigen Lichter hier sind aus einem zurechtgeschnittenen DIN A4 Blatt.

Und so werden sie gefaltet:


fertiges Origami Sternenlicht

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 Schreibmaschinenpapier, mit Acrylfarben bemalt, gefaltet und geölt. Im rechten Licht ist ein LED-Votivlicht mit Batterie, in den anderen sind Teelichte in einer Glashülse.

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hier ein paar Windlichter aus geöltem Papier mit Kugelschreibermuster

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ein Sternenlicht beleuchtet, gefaltet aus einem Quadrat von ca. 24 x 24cm


für ein Waldorf Origami Sternenlicht benötigt man:

  • ein Blatt festeres Papier (sehr gut ist Aquarellpapier, 30 x 30cm)
  • Schere
  • Kugelschreiber, Wasserfarbe, Aquarellfarbe o.ä.
  • etwas neutrales Öl oder Backtrennspray
  • etwas Küchenkrepp
  •  
  • Glas/Votivglas mit Teelicht/Batterieteelicht oder Batterie-Votivlicht mit LED
zum Üben aus einem DIN A4 Blatt ein Quadrat falten und das überstehende Papier abschneiden (ca. 24 x 24cm). 

Wenn gewünscht das Blatt mit Kugelschreiber "verzieren" (siehe Foto unten)  oder das Blatt mit Aquarellfarben nach Wunsch bemalen. Dafür das Blatt mit Wasser besprühen, die Acrylfarbe mit einem Borstenpinsel gut verteilen und trocknen lassen. Nach dem Trocknen das Papier eventuell noch glatt bügeln.

Jetzt geht es ans Falten. Das fertige Blatt sieht dann aus wie auf folgendem Foto. 

Das Blatt über Kreuz falten. Dann die geraden Seiten falten. Es sind jetzt 8 Falten (rot) entstanden. 

Das Blatt wieder zum Dreieck falten. Beide äußeren Spitzen an die nächste Falte falten und den Überstand abschneiden. Das Blatt wieder auffalten und die fehlenden beiden Seiten ebenso falten und abschneiden. Fertig ist ein Achteck mit 16 Falten. Immer abwechselnd Berg und Tal. Die gemusterte Seite liegt unten und wird später die Außenseite.

Jetzt die Spitzen zur nächsten Linie falten und glatt streichen. Rundherum wiederholen. Jetzt überprüfen ob die Falten so sind wie auf dem Foto (Berg- und Talfalten). Alle Berg- und Talfalten nochmals mit einem Falzbein glatt streichen.

Sind alle Falten so wie im Foto gefaltet, dann das vorgefaltete Achteck mit Hilfe eines Stückes Küchenkrepp und etwas Öl oder Backtrennspray gleichmäßig beidseitig ölen und mit dem Küchenkrepp überschüssiges Öl wieder abwischen. Das Papier soll gleichmäßig durchscheinend sein. Ich bevorzuge das Ölen nach dem Falten, das fertige Licht wird dadurch besonders hübsch. Wichtig ist das bei Aquarellpapier. 

Wenn das vorgefaltete Achteck nun geölt ist, alles wie in den folgenden Fotos falten. 

Das fertige Sternenlicht hochkant auf die Spitze hinstellen und ein kleines Gläschen für das Teelicht mittig in das fertige Sternenlicht stellen und alles ausrichten. Fertig ist das Origami Sternenlicht. 

Übrigens, wenn man geöltes Aquarellpapier nimmt, dann ist das fertig getrocknete Windlicht richtig schön fest. Deswegen das Licht gut ausrichten und dann durchtrocknen lassen.

Hinweis: Kerzen nur unter Aufsicht brennen lassen. Zum Schutz ein Teelicht mit Glasbehälter verwenden. Oder gleich ein Batterielicht nehmen.

Zum Aufbewahren die Lichter auseinander gefaltet aufbewahren. 

Ich hoffe, ihr könnt meiner Beschreibung so halbwegs folgen. Wenn nicht, dann schaut euch auf jeden Fall die folgende Schritt-für-Schritt-Anleitung an. Dort ist alles sehr gut erklärt.

👇👇👇

* dieser Beitrag kann +++WERBUNG ohne Auftrag+++ enthalten (Namensnennung und/oder Verlinkung) 

zum besseren Verständnis ist diese Schritt-für-Schritt-Anleitung in dem folgenden Link gut geeignet:

https://feinslieb.net/de/waldorf-sternenlicht-bastel-anleitung/  *


alle Faltungen sind hier zu sehen, jetzt kann daraus das fertige Licht gefaltet werden

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aus einem Achteck wird ein Sternenlicht. 

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Bei dieser Collage sieht man, wie ich aus einem Blatt Papier ein fertiges Windlicht wird. Oben links habe ich das Papier mit Acrylfarben auf feuchtem Papier bemalt, trocknen lassen und dann gebügelt. Ein Quadrat wurde ausgeschnitten, gefaltet, entfaltet, geölt und wieder zusammengesetzt. Auf dem Foto unten links sieht man geöltes und noch nicht geöltes Papier.
Auf der rechten Seite sind die geölten Papiere und die fertig gefalteten Lichter. Auf dem mittleren Foto sieht man die fertigen, geölten Lichter und vorne ein ganz kleiner Stern, den habe ich aus einem quadratischen Stück Papier vom abgeschnittenen Rand gefaltet.


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ich wünsche euch viel Spaß beim Basteln

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Dienstag, 10. November 2020

Papiersterne mit 7 Spitzen

Bald macht man sich schon wieder Gedanken für die weihnachtliche Dekoration. Letztes Jahr hatte ich einige Tage vor Weihnachten noch ein paar Papiersterne für unseren Tannenbaum gebastelt. Bei uns herrschen die Farben rot und weiß vor. Rot sind die Kugeln und die vielen Fröbelsterne, weiß nur die Porzellanglöckchen. Das war uns zu wenig und so habe ich noch schnell folgende Sterne gefaltet. Wenn man den Bogen einmal heraus hat, dann geht das Falten wie das Brezel backen. Ich habe für einen Stern ca. 5 Minuten Zeit benötigt.


gefaltet aus alten Buchseiten

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gefaltet aus einem alten Stadtplan


Papierstern mit 7 Spitzen
  • 7 Blatt Papier, quadratisch, ca.10 x 10 cm *
  • Falzbein
  • dünnes Band oder Faden zum Aufhängen
für die Sternspitzen habe ich die Blätter von sogenannten "Zettelblöcken/Zettelbox" verwendet. Sie sind entweder weiß oder man bekommt sie auch in bunten Farben (rosa, gelb, hellblau, hellgrün, rot).

* Man kann auch jedes andere Papier verwenden. Hübsch sind auch Notenblätter, Buchseiten, alte Stadtpläne, Geschenkpapiere, usw.

jedes Blatt wird auf die gleiche Art und Weise gefaltet und alle Segmente werden dann "einfach" nur zusammengesteckt. Nichts wird geklebt. Möchte man den Stern aufhängen, dann durch die Mitte ein Band oder Faden fädeln. Band zusammenknoten und Stern aufhängen.

Den Stern kann man auch mit 8 Blättern basteln.


hier die Faltanleitung für eine Spitze. Man beginnt oben links.
  • 1. das Blatt diagonal falten
  • 2. die Spitzen links und rechts bis zur Mittellinie falten (fertig ist Nr. 2)
  • 3. jetzt die Seiten bis zur Mittellinie falten (fertig ist 3)
  • 4. Blatt um 180° drehen, die lange Spitze an die Kante legen und falten. Wieder auffalten
  • 5. die gleiche Spitze zur anderen Kante legen und falten, wieder auffalten.
  • 6. so sieht das gefaltete Papier jetzt aus (Nr. 6)
  • 7. die lange und die kurze Spitze einknicken, sodass man die Endfaltung hat (Nr. 8)
  • 8. fertig ist die erste Spitze (Nr. 8) mit einer kürzeren Spitze und einer längeren.


alle 7 Spitzen (Blatt Nr. 8 vom vorigen Foto) sind gefaltet. Man sieht , dass pro Blatt eine Spitze kürzer und eine länger ist, nun kann zusammengesteckt werden


die ersten drei Spitzen sind schon locker zusammengesteckt (die kleine Spitze wird in die große Spitze gesteckt)


nacheinander werden alle Spitzen auf die gleiche Art und Weise zusammengesteckt. Die kleine Spitze wird jeweils in die große Spitze gesteckt.


die kleine Spitze wird in die große Spitze geschoben


bei der letzten Spitze wird die große etwas aufgeklappt und die kleine Spitze in die geöffnete große Spitze gelegt. Dann die Seiten der großen Spitze über die kleine Spitze klappen.


fertig ist der Stern. Noch ist alles locker verbunden. Jetzt jede Spitze zurechtrücken und zusammendrücken. Dann jedes Segment vorsichtig Richtung Mitte schieben.


hier sieht man den fertigen Stern. Alle Spitzen sind bis zur Mitte zusammengeschoben und anschließend habe ich die Spitzen bzw. den ganzen Stern schön flach gedrückt. Fertig ist das Prachtstück. Wer möchte fädelt noch ein Band oder Faden durch die Mitte und hat so noch eine Aufhängung für den Stern. 

Ich wünsche euch viel Spaß beim Falten der hübschen Sterne.


bevor Fragen kommen. . . das war eine echte Nordmanntanne
Die meisten Sterne sind aufgehängt, einige wenige sind nur in den Baum gestellt worden.




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die Sterne aus alten Buchseiten gefallen mir besonders gut

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Donnerstag, 9. April 2020

kleine Osterhasentüten auf die Schnelle

Ostern kommt mit großen Schritten und ich habe auf die Schnelle noch einen kleinen Basteltipp für euch. Vielleicht mögt ihr dem ein oder anderen in eurer netten Nachbarschaft oder auch euren Freunden ein kleines Osterhasentütchen vor die Haustüre legen. Das habt ihr in null-Komma-nichts gebastelt und die Süßigkeiten sind lustig verpackt. Da ihr bestimmt die meisten Sachen zu Hause habt, kann es auch gleich losgehen.





für eine Osterhasentüte benötigt man:
  • eine Brottüte aus Pergamentpapier
  • Schere
  • Filzstift
  • Geschenkband o.ä.
  • Schokoladeneier o.ä.

die Tüte faltet man der Länge nach und schneidet mit einem Schnitt oben die Ohren aus (siehe Foto unten). Dann das Gesicht aufmalen und die Tüte zerknittern. Wieder glattstreichen und mit den gewünschten Ostereiern füllen. Die Tüte mit dem Band verschließen, die Ohren zurechtrücken und fertig.





ich wünsche euch Frohe Ostern und bleibt gesund

🐰🐰🐰 🍀💖🍀  🐰🐰🐰


"making - of" Osterhasentüte


🐰🐰🐰 🍀💖🍀  🐰🐰🐰




🐰🐰🐰 🍀💖🍀  🐰🐰🐰



Freitag, 20. März 2020

weiße Taube aus Papier - und ein paar bunte Schmetterlinge

Ich hab mal wieder gebastelt. Es ist eine kleine Taube aus Papier und sie soll ein wenig Freude in euer Zuhause bringen. Das schöne, sie ist in Null - Komma - Nichts mal eben zwischendurch gebastelt. Ich finde, sie sieht richtig gut aus und man denkt, oh je, wie ist die denn gemacht. Aber lasst euch nicht täuschen, sie ist aus zwei Teilen gebastelt. Papier habt ihr alle zu Hause, einen Bleistift, etwas Kleber und eine Schere auch, und schon kann es losgehen. Ich wünsche euch viel Spaß beim Basten und dekorieren.



eine kleine Taube als Fensterdeko


hier kann man sehen, wie die fertige Taube aussieht

für eine Taube benötigt man:
  • einen Bogen Papier, z.B. Din A4 wie im obigen Fall
  • Bleistift
  • Schere
  • Klebstoff, z.B. Klebestift
die Umrisse auf das Papier übertragen bzw. das untere Foto ausdrucken. Alle durchgezogenen Linien aus- bzw. einschneiden .

Die gepunkteten Linien werden einfach leicht zusammen geknifft/gefaltet und so entsteht recht schnell der Körper der Taube und die Flügel. Für den Körper werden die Seitenteile nach unten geknickt. Für den Schwanz die beiden Linien zum Bauch hin und die gepunktete Linie am Schwänzchen nach oben knicken. Nun den Körper ein wenig zurechtrücken.

Die Flügel an den gepunkteten Linien nach oben knicken und auf den Rücken der Taube platzieren und aufkleben. Die Schnäbel auch zusammen kleben und fertig ist das Täubchen. Wer möchte, kann es am Bauch auch noch ein wenig zusammenkleben. 

Jetzt die Flügelfedern ein wenig zwischen den Fingern leicht nach oben biegen. Die Schwanzfedern leicht nach außen biegen.

Je nach gewünschter Größe kann man die Taube in verschiedenen Größen ausdrucken.




ausdrucken, an den Linien ausschneiden und die "Federn" einschneiden und dann die gepunkteten Linien knicken

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beide Teile sind aus- und eingeschnitten und schon gefaltet bzw. geknickt

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hier kann man die Knickfalten recht gut erkennen

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bleibt gesund und kommt gut durch die Corona - Krise 
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vielleicht mögt ihr lieber kleine Schmetterlinge aus quadratischem, bunten Papier basteln? Dann schaut doch bitte hier in die  Anleitung


ein kleiner Schmetterling aus quadratischem Papier

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die Anleitung der Schmetterlinge in Bildern


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