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Dienstag, 24. März 2026

leckere Plätzchen bzw. Mürbekekse

Esst ihr auch so gerne Plätzchen oder Kekse zum nachmittäglichen Tässchen Kaffee oder Tee? An den gekauften stören mich sehr oft der hohe Zuckergehalt und sehr oft wird auch Palmöl verbacken. Das mag ich überhaupt nicht. Aus diesem Grund backe ich doch gerne schon mal Kekse selber.

Man sollte solche leckeren Plätzchen wirklich viel öfter selber machen. Mit so einer Musterrolle klappt das sehr gut. Die Kekse haben ein schönes Muster und jedes sieht anders aus. Es sind alles leckere Unikate und wenn man sich die Muster so anschaut, dann weiß man gar nicht, für welches man sich entscheiden soll. Außerdem geht das schnell, als letztes nochmal mit der Musterrolle kurz über den Teig zu fahren. Und dann braucht man den Teig nur noch in Stücke, Quadrate oder Dreiecke zu schneiden, oder mit einem Ausstecher die Plätzchen auszustechen. Ab aufs Backblech und backen.

Ich habe einige solcher Musterrollen. Es gibt sie mittlerweile wie Sand am Meer. Gute Rollen bekommt man auch schon mal auf Märkten bzw. Weihnachtsmärkten. Meine sind aus dem Internet von Pastrymade * (alle selber gekauft oder geschenkt bekommen). Die Auswahl im Shop ist riesig. Sie haben eine sehr gute Verarbeitung, wie ich finde, und die gelaserten Muster sind recht tief ins Holz gelasert/geschnitten. Das ist sehr wichtig, weil sonst die Muster nicht gut heraus kommen. Ich hatte mal eine hübsche Rolle geschenkt bekommen, wo das Muster nur ca. 1 mm tief war. Die konnte man leider total vergessen, das Muster war nach dem Backen nicht mehr sichtbar. Das war so schade und ärgerlich. Aus diesem Grunde achtet bitte darauf, dass die Rolle tief geschnittene Muster hat. 

Da manch einer sich bestimmt fragt, wo ich die Rollen her habe, habe ich alles verlinkt. Ich habe keinerlei Vorteile davon und alle Rollen sind selber erworben.

* dieser Beitrag kann +++WERBUNG ohne Auftrag+++ enthalten (Namensnennung und/oder Verlinkung)


Mushroom Rolling Pin Hier hatte ich die Plätzchen etwas krumm und puckelig ausgeschnitten. Aber dem Geschmack tat das keinen Abbruch . . .




leckere Mürbekekse , 2 Bleche
  • 190 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • etwas gemahlene Vanille
  • 1 dicke Prise Vanillesalz
  • 1 großes Ei
  • 375 g Dinkelmehl 630er
  • 1/2 Päckchen Backpulver

zuerst die Butter schaumig rühren, dann den Zucker und das Salz dazu geben und weiter alles schaumig rühren. Das Ei zugeben und ebenso gut mixen. Zuletzt das mit Backpulver vermischte und gesiebte Mehl unterkneten. 

Den Teig flach drücken, in Folie einschlagen und im Kühlschrank gut durchkühlen lassen.

Den gut gekühlten Teig auf einer bemehlten Backunterlage (oder zwischen Backpapier/Folie) ca. 3-4 mm dünn ausrollen. Dann den Teig leicht bemehlen *. 

* mein Tipp: dafür eignet sich mein Mehlzerstäuber sehr gut. 

Nun rollt man mit einer bemehlten Holz-Musterrolle beherzt, aber nicht zu fest, über die Teigplatte. Nach Wunsch dann mit diversen Ausstechern Kekse aus dem Teig ausstechen. Oder die Kekse in Stücke schneiden. Die Kekse auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Erneut zum Durchkühlen die Kekse in den Kühlschrank stellen. Sie sollen nochmals gut durchkühlen.

Den Backofen auf 190°C Umluft vorheizen und das Blech auf die 2. Stufe von unten einschieben und in ca. 10-12 Minuten hell golden backen. 

Die Kekse auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und abgekühlt in einer gut schließenden Blechdose aufheben. Man sollte die Kekse mindestens einen Tag durchziehen lassen, dann schmecken sie besonders gut.

Und dann sollte man die Dose erstmal verstecken, damit sich der Inhalt nicht in Null-Komma-Nichts in Luft auflöst . . . 

Ich wünsche euch frohes Backen und guten Appetit bei diesen leckeren Keksen.



Musterrollen gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Meine sind von Pastrymade. Die haben eine sehr gute Verarbeitung und die gelaserten Muster sind recht tief ins Holz gelasert/geschnitten. Das ist wichtig, weil sonst die Muster nicht gut heraus kommen.








kleiner Gag in der Keksdose . . .👇




Mein "Mehlsieb" klappt immer ohne Probleme.





Freitag, 27. Februar 2026

Apfel - Walnuss - Gugelhupf

Schon wieder habe ich einen Kuchen gebacken. Ab und an steht einem der Sinn danach. Im Moment backe ich nicht so viel wie sonst schon mal, aber das Kuchenbacken geht natürlich auch dieses Jahr weiter. Vielleicht nicht so oft wie sonst schon mal, aber Kuchen muss doch sein. Prima finde ich, wenn man dann einen Kuchen gebacken hat, den man ohne Probleme einige Tage aufheben kann ohne ihn gleich einzufrieren. Das Einfrieren geht natürlich auch, aber dieser leckere Gugelhupf hält sich ohne Probleme ca. 3 - 5 Tage frisch. Dafür aber bitte kühl und abgedeckt aufbewahren. 

Mein heutiges Rezept ist richtig lecker. Der Gugelhupf mit Äpfeln und Walnüssen schmeckt richtig gut, er ist wunderbar saftig und dadurch auch sehr gut einige Tage haltbar. 



Apfel - Walnuss - Gugelhupf

  • 300 g Dinkelmehl 630er
  • 1 Päckchen Backpulver

  • 200 g weiche Butter
  • 140 g Zucker
  • 10 g Vanillezucker 
  • 1 Prise Vanillesalz 

  • 4 Eier, Gr. L

  • 1 gehäufter Teelöffel Zimt
  • 100 g grob gehackte Walnüsse
  • 500 g grob geraspelte Äpfel

  • Puderzucker

Als erstes wird die Gugelhupfform gründlich gefettet und mit feinem Paniermehl dünn ausgestreut, damit später beim Stürzen der Form nichts hängen bleibt.

Das Mehl mit dem Backpulver gut mischen. Den Backofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Die Butter wird mit dem Zucker und dem Salz schaumig gerührt. Dann nach und nach die Eier untermixen. Die Walnüsse und den Zimt unterrühren und dann die geraspelten Äpfel untermischen.
Zuletzt das Mehl untermischen und kurz verrühren.

Den Kuchenteig in die vorbereitete Gugelhupfform füllen, glattstreichen und in den vorgeheizten Ofen stellen, 2. Schiene von unten.

Die Backzeit beträgt ca. 70 Minuten. Zum Ende der Garzeit mit einem Holzstäbchen eine Probe nehmen. Sollte noch etwas Teig hängen bleiben, dann den Kuchen noch weitere 10 Minuten bei ausgeschaltetem Ofen backen lassen.

Die Form aus dem Ofen nehmen und auf ein Kuchengitter stellen. Nun muss man 30 Minuten warten, bis die Form gestürzt werden kann. So kann sich der Kuchen "setzen" und bleibt nicht in der Form hängen.

Den Kuchen auf dem Gitter auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Der saftige Kuchen hält sich sehr gut einige Tage frisch.



Die Gugelhupfform heißt "Bavaria" und ist von NordicWare. 

🍎🍏🍎

Hier im Anschnitt sieht man sehr gut, dass der Kuchen sehr saftig ist.

🍎🍏🍎




🍎🍏🍎






🍎🍏🍎




🍎🍏🍎


Freitag, 23. Januar 2026

leckere Frühstückshörnchen

Ab und an backe ich leckere Frühstückshörnchen. Diese Hörnchen sind wunderbar locker und fluffig, sie sind nicht trocken und erinnern mich immer an meine Kindheit. Als Kind bekam ich sehr oft, wenn ich mit meiner Mutter in der Stadt war, beim Bäcker ein leckeres Milchhörnchen. Manchmal denke ich, diese Milchhörnchen gibt es gar nicht mehr. Oder ist es einfach so, dass ich sie beim Bäcker nicht wahrnehme? Folglich bekomme ich ab und an mal wieder Lust so ein leckeres Hörnchen zu essen. 

Falls es euch auch so geht, ich habe hier ein erprobtes Rezept. Die Hörnchen sind so leicht und recht schnell gebacken, außerdem kann man sie wunderbar einfrieren.


 


leckere Frühstückshörnchen  16 Stück 

  • 125 ml lauwarme Vollmilch
  • 1/2 Würfel frische Hefe (= 20 g)
  • 500 g Dinkelmehl 630er *
  • 50 g Zucker 
  • 1/2 gestrichener Teelöffel  Salz
  • 50 g weiche Butter
  • 1 Eiweiß
  • 250 g Magerquark 
  •  
  • 1 Eigelb
  • 1 Eßlöffel Vollmilch 


die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen. Das Mehl mit dem Zucker und dem Salz gut vermischen, dann die Hefe-Milch, die weiche Butter sowie das Eiweiß und den Quark zugeben und alles in ca. 5 Min. zu einem glatten, weichen Teig kneten. Evtl. noch etwas Milch dazugeben. Der Teig soll allerdings nicht am Schüsselrand kleben.

Abgedeckt gehen lassen, bis der Teig sich verdoppelt hat. Das dauert ca. 30 - 60 Minuten. Den Teig noch einmal kurz kneten, halbieren und jeweils zur Kugel formen. Jede Kugel zu einer runden Platte von 35 cm Durchmesser ausrollen und diese jeweils in 8 Tortenstücke teilen. Jedes Tortenstück zum Hörnchen aufrollen.

Ein Backblech mit Backpapier belegen, die Hörnchen darauf legen und ca. 30 Min. gehen lassen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze oder 160°C Umluft vorheizen und das Eigelb mit der Milch verquirlen. Die gegangenen Hörnchen mit der Eiermilch bestreichen. Das Blech kommt sofort in den vorgeheizten Ofen, die Backzeit beträgt etwa 18 Minuten. Nach dem Backen die Hörnchen auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

* wer kein Dinkelmehl da hat, kann auch ohne weiteres Weizenmehl 550er oder 405er nehmen

Tipp: gleich die doppelte Menge backen und direkt nach dem Auskühlen gut verpacken und einfrieren. Dann hat man für das nächste Wochenende noch ein paar Hörnchen.

Tipp Nr. 2: für Schokohörnchen einfach ein Stückchen Schokolade vor dem Aufrollen auf den Teig legen.





hier kamen die Hörnchen frisch aus dem Ofen 



hier auf dem Kuchengitter konnten die Hörnchen gut auskühlen. Danach habe ich einige direkt in einen Ziplockbeutel gegeben und in den Froster gelegt. So habe ich fürs nächste Wochenende gleich ein paar frische Hörnchen, die nur noch kurz im heißen Ofen aufgebacken werden müssen.




Dienstag, 30. Dezember 2025

leckere Glücksklee und Glücksschweinchen wünschen euch ein gutes Neues Jahr

Schon wieder ist ein Jahr vorbei und Silvester ist da. Wahnsinn, wie die Zeit vergeht. 

Zum Jahreswechsel ist es fast überall Tradition, mit Schweinchen 🐷, Schornsteinfegern, Hufeisen, Fliegenpilzen 🍄und/oder Kleeblättern 🍀 Glück zu wünschen. Und geknallt wird um Mitternacht auch noch. Diese Silvesterfeuerwerke sehen ja immer sehr schön aus und werden von Jahr zu Jahr besser, aber ich hab es nicht so mit der Knallerei, von mir aus bräuchte es das nicht zu geben. Von daher kaufen wir schon seit ganz vielen Jahren kein Feuerwerk mehr. 

Ich backe lieber Glücksschweinchen bzw. Glücksklee aus Stutenteig als kleine Überraschung für den Jahreswechsel. So hat jeder für den Neujahrsmorgen etwas Leckeres zum Frühstück. Wir essen sie am liebsten mit "guter Butter" und Gouda. Aber auch mit Marmelade sind sie sehr lecker. Oder auch mit feiner Leberwurst. . . das schmeckt auch.

Ich wünsche euch von 💝 Herzen 💝 ein ganz besonders gutes, glückliches, erfolgreiches, gesundes und schönes Jahr 2026. Möge alles gelingen, was ihr euch vor nehmt. Alles Liebe und Gute wünsche ich euch !







🐷 Glücksschweinchen  🐷 aus Hefeteig   ca. 6 Stück

  • 500 g Dinkelmehl 630er
  • 85 g Zucker
  • 1 Teelöffel Salz
  • ½ Würfel frische Hefe (20g)
  • 200 ml lauwarme Milch
  • 60 g zerlassene Butter 
  • 30 g verquirltes Ei (Ei bitte verquirlen und abwiegen)
  • 20 dicke Rosinen

  • restliches verquirltes Ei zum Teig bestreichen

die trockenen Zutaten werden vermischt. Die Hefe löse ich in etwas lauwarmer Milch auf, dann wird die Butter und das verquirlte Ei in die restliche lauwarme Milch gegeben und alles verrührt, bis sich die Butter gerade aufgelöst hat. Die aufgelöste Hefe mit der Butter-Ei-Milch-Mischung zum Mehl geben und alles mit der Küchenmaschine gründlich verkneten. Der Teig sollte nicht kleben. Abgedeckt gehen lassen, bis der Teig sich deutlich vergrößert hat.

Den Teig ca. 1cm dick ausrollen und Kreise (Durchmesser ca. 10cm) ausstechen und mit Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Aus dem restlichen Teig ebenso viele Kreise (ca. 5cm) ausstechen. Mit einem kleinen Apfelausstecher (1cm) 2 kleine Kreise für die Nasenlöcher ausstechen und die gelochten Kreise als Schnauze auf die großen Teile legen. Nochmals kleine Kreise ausstechen, diese vierteln und pro Schweinchen 2 Viertel als Ohren aufsetzen. Oberhalb der Schnauze kleine Löcher in den Teig piksen und die Rosinen als Augen einsetzen. Die Schweinchen mit dem restlichen verquirlten Eigelb bestreichen und ca. 30 Minuten gehen lassen. in der Zwischenzeit den Backofen auf 190°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Das Blech in die Mitte des vorgeheizten Ofens schieben und in ca. 20 Minuten golden backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

PS.: die Schweinchen sind auch schön für einen Kindergeburtstag 

Die Schweinchen schmecken gut mit frischer Butter und auch mit Marmelade oder jungem Gouda. Gouda ist aber mein Favorit. . . 

Tipp: aus dem Teig kann man sehr gut einen süßen Bergischen Stuten backen oder auch einen Hefezopf aus 6 Strängen.

🍀 Glücksklee 🍀 6 Stück

Die Glücksklee werden mit dem gleichen Teig hergestellt. Auch die Geh- und Backzeiten sind die gleichen.

Man rollt den Teig zu einer gleichmäßig dicken Platte aus, sticht für ein Kleeblatt vier gleichgroße Herzen aus und fügt diese mit etwas Wasser aneinander. Beim Backen kleben die Herzen zu einem Glücksklee zusammen. 









 In eigener Sache:

ganz herzlich möchte ich mich bei euch für die vielen Besuche auf meinem Blog bedanken. Ich freue mich sehr, dass ihr schon so lange meinem Blog folgt. Mittlerweile besteht er schon über 11 Jahre und er wurde schon über 3,03 Millionen mal angeklickt. Wahnsinn, was für eine Zahl. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie ich mich darüber freue. Habt ganz herzlichen Dank. 

Für das Neue Jahr hoffe ich, dass ich genug Ideen für neue Blogposts habe und ich oft sagen kann "ich hab da mal was ausprobiert". 

Anfang des Jahres werde ich wohl eine kleine Auszeit nehmen, mal sehen . . . sooner or later,  I will be back . . .

Alle lieben Grüße schickt euch

  Katharina.  aka   Karin




©Foto: Barista Dritan Alsela, Düsseldorf


Freitag, 28. November 2025

Apfelballen aus dem Ofen

Dieses Jahr gibt es eine Flut von Äpfeln, sodaß man des öfteren mal etwas Leckeres mit Äpfeln backen kann. Heute habe ich Apfelballen aus dem Ofen für euch.

Der Bäcker backt Apfelballen meist in Öl oder Fett aus. Das schmeckt ja auch immer sehr lecker. Aber zu Hause backe ich ssolche Ballen lieber im Ofen als in der Fritteuse. Dieses Rezept hier ist wirklich prima. Die Zubereitung geht schneller als das berühmte Brezelbacken und schon nach einer knappen halben Stunde sind duftende Apfelballen fertig. 

Lauwarm und frisch aus dem Ofen schmecken sie besonders gut, aber auch am nächsten Tag kann man sie noch sehr gut essen. Am besten hebt man sie dann in einer gut schließenden Dose auf, so werden sie nicht trocken und sie sind immer noch schön saftig und lecker.

Wer es besonders lecker haben möchte, der gibt sie am nächsten Tag noch für ein paar Minuten in den heißen Ofen oder in den Airfryer und backt sie dort kurz auf. Vielleicht klappt das sogar auf dem Brötchenrost des Toasters oder auch kurz in der Mikrowelle. Toaster und Mikrowelle habe ich aber noch nicht ausprobiert.

Ich wünsche euch guten Appetit bei den leckeren Apfelballen aus dem Ofen.

übrigens . . . Ganz viele Apfel(kuchen)rezepte findet ihr unter der Rubrik "Rezepte A - Z" oben in der Leiste.



🍎 saftige Apfelballen aus dem Ofen  🍎 ca. 12 Stück

  •  200 g Magerquark
  •  100 ml Rapsöl
  •  etwas Vanille
  • 1 Prise Vanillesalz
  •  110 g Zucker

  •  300 g Dinkelmehl 630er
  •  1 Päckchen Backpulver

  •  3 mittlere Äpfel (z.B. Elstar)
  •  
  • Zucker & Zimt


den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen. Die Äpfel schälen, entkernen und in Würfel schneiden. Aus den Schalen können noch Apfelrosen* gerollt werden. Wie es geht steht weiter unten.

Magerquark, Rapsöl, Vanille, Salz und Zucker verrühren. Mehl mit Backpulver vermischen und zum Quarkgemisch hinzugeben und alles gut verkneten.

Die Äpfel dazugeben und mit den Händen unterkneten. ca. 10 - 12 Bälle formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Mittig in den vorgeheizten Backofen schieben und alles ca. 25 Minuten backen.

Nach dem Backen werden die Bällchen sofort in Zucker & Zimt gewälzt und auf einem Kuchengitter ausgekühlt. 

Wer sie für den nächsten Tag aufheben möchte, der legt die Ballen nach dem Auskühlen in eine gutschließende Dose. So bleiben die Ballen frisch und werden nicht trocken.



🍎🍏🍎


Ein Apfel der Sorte "Elstar"

🍎🍏🍎


für solche hübschen Apfelrosen benötigt man:

  • möglichst lange, dünne und schmale Apfelschalen
die langen Apfelschalen einfach von einer Seite her relativ dicht aufrollen. Die Rose entsteht fast von alleine. Sollte die Schale reißen, einfach ein neues Stück überlappend anlegen und die Rose weiter bis zur gewünschten Größe aufrollen. fertig sind die Röschen. 🌹

Sie eignen sich gut als Deko auf der Kaffeetafel,  und getrocknet sehen sie auch noch recht ansehnlich aus.






Kaffeepause - dazu schmeckt sehr gut ein Cappuccino

Dienstag, 25. November 2025

homemade Döner aus dem Backofen - der neueste virale Trend im Internet

Letztens hatte ich durch Zufall im Internet ein Video gesehen, wie man ganz unkompliziert zu Hause Döner selber herstellen kann. Ich fand die Zubereitungsart sehr interessant, und der fertige Döner sah auch sehr gut und lecker aus.

Wie es dann so ist, wenn man ein Video sieht, dann wird einem durch den Algorithmus im Internet bei Facebook und Instagram laufend Ähnliches angezeigt. Mit anderen Worten, ich bekam X Dönervideos angezeigt, wie man diesen zu Hause im heimischen Herd im Backpapier zubereiten kann.

Wie man sich nun unschwer denken kann, habe ich mich jetzt auch daran begeben. Ab und an essen wir auch sehr gerne mal einen Döner bzw. Lahmacun mit Dönerfleisch.

Und so gab es jetzt bei uns zu Hause selbstgemachten Döner. Ich kann nur sagen, das Zubereiten war einfach und ging recht flott und das Ergebnis war saulecker. Sorry, für das Wort, aber meinem Mann und mir hat es mega gut geschmeckt. Ich hatte die Würzung sehr gut hinbekommen, schon beim Probieren der rohen Masse war ich vom Geschmack sehr angetan und freute mich schon auf das fertige Ergebnis. Und das wurde so lecker wie erhofft.

Wichtig ist meiner Meinung nach, die Zwiebel und den Knoblauch fein zu reiben und dann mit den Gewürzen zum Fleisch zu geben und alles sehr gut zu verkneten. Je länger man alles knetet, desto besser wird das Ergebnis. Beim nächsten Mal werde ich das Fleisch noch im Mixer feiner mixen, dann wird es optisch im Endergebnis bestimmt noch besser als es so schon war. Außerdem habe ich das gewürzte Hack zum Durchziehen noch einige Zeit in den Kühlschrank gestellt, die Idee war auch eine gute.



Döner aus dem Backofen  2 Portionen

  • 400 g Rinderhack
  • 3 kleine Zwiebeln, fein gerieben
  • 3 kleine Knoblauchzehen, fein gerieben
  • knapp 1 Teelöffel feines Salz
  • 1 Teelöffel Paprikapulver 
  • 1/4 Teelöffel geräuchertes Paprikapulver 
  • 1 Teelöffel Kreuzkümmel (Cumin), gemahlen
  • 1/2 Teelöffel schwarzer Pfeffer, gemahlen
  • 1 Teelöffel Kebap&Gyros Gewürzkräutermischung (u.a. Rosmarin, Basilikum, Thymian, Chili) (meine Gewürzmischung ist von Potluck)
  •  
  • 3 Bögen Backpapier
  •  
  • 1 große rote Paprikaschote, entkernt und geachtelt
  • etwas Olivenöl
  •  
  • 200 g griechischer Joghurt, 10%
  • 1 geriebene Knoblauchzehe
  • 1 Esslöffel Mayonnaise 
  • Pfeffer
  • Salz
  • 1 Schuß Olivenöl

  • 1 Stück Gurke, gewürfelt oder in Streifen geschnitten 
  • Tomaten Würfel oder Scheiben
  • 2 kleine Fladenbrote
  • Pul Biber (mild)

Das Hack und sämtliche Gewürze mit der Hand sehr gut durchkneten und durchmischen. Den Einmalhandschuh dabei bitte nicht vergessen. So lange kneten, bis die Masse homogen ist. Die Hackmasse abschmecken und ggfls. nachwürzen. 
Man könnte die Masse auch noch im Thermomix/Mixer/Foodprozessor feiner mixen, dann hat das Endergebnis optisch noch mehr Ähnlichkeit mit dem Döner aus der Imbissbude.

Die Hackmischung einige Zeit zum Durchziehen in den Kühlschrank stellen.

Die Hackmasse auf zwei Backpapiere verteilen, einen weiteren Bogen auf das erste legen und mit einem Rollholz das Hack in Größe des Backpapieres gleichmäßig und dünn ausrollen. Dann das obere Backpapier abziehen. Den Bogen mit der Hackmasse von der breiten Seite her ca. 5 cm einschlagen, leicht festdrücken und aufrollen bzw. falten. Diese Rolle dann auf ein Backblech legen.

Mit dem zweiten Bogen ebenso verfahren. 

Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen,  

Die Paprika mit der Haut nach oben mit auf das Backblech legen und etwas Olivenöl darüber geben. 

Das Blech mittig in den vorgeheizten Ofen schieben und ca. 20 Minuten backen, bis das Fleisch gar und leicht gebräunt ist und die Paprika auch Grillspuren hat.

Währenddessen den Joghurt mit Mayonnaise, Knoblauch, Salz, Pfeffer und Öl verrühren und abschmecken und zur Seite stellen. 

Die Gurke und Tomaten in Stücke oder Scheiben schneiden.

Das Fleisch aus dem Backpapier entrollen. Ich habe das Fleisch noch weitere 5 Minuten im Backofen bräunen lassen. Dann das Dönerfleisch in Stücke reißen oder schneiden.

Das Brot aufbacken und eine Tasche hineinschneiden, mit der Knoblauchsauce innen bestreichen,  Gurke, Tomate und Fleisch hinein geben. Mit Sauce beträufeln und mit etwas Pul Biber würzen.

Guten Appetit.

PS.: Rotkohl und Eisbergsalat (in feinste Streifen geschnitten) hatte ich nicht im Haus, das gehört sonst auch noch in den Döner, auch feine Zwiebelstreifen mag der ein oder andere. Belegt euren Döner bitte so wie ihr ihn am liebsten mögt.



war das lecker - hier noch eine Detailaufnahme mit Knoblauchsauce und Pul Biber.






Freitag, 7. Februar 2025

saftige Apfelballen aus dem Ofen und ein paar Röschen

Bei meinem heutigen Rezept geht es um Apfelballen. Der Bäcker backt Apfelballen meist in Öl oder Fett aus. Das schmeckt ja auch sehr lecker. Aber zu Hause backe ich lieber im Ofen als in der Fritteuse. Dieses Rezept hier ist wirklich prima .Die Zubereitung geht schneller als das berühmte Brezelbacken und schon nach einer knappen halben Stunde sind duftende Apfelballen fertig. 

Lauwarm und frisch aus dem Ofen schmecken sie besonders gut, aber auch am nächsten Tag kann man sie noch sehr gut essen. Am besten hebt man sie dann in einer gut schließenden Dose auf, so werden sie nicht trocken und sie sind immer noch schön saftig und lecker.

Wer es besonders lecker haben möchte, der gibt sie am nächsten Tag noch für ein paar Minuten in den heißen Ofen und backt sie kurz auf. Vielleicht klappt das sogar auf dem Brötchenrost des Toasters oder auch kurz in der Mikrowelle. Toaster und Mikrowelle habe ich aber noch nicht ausprobiert.

Ich wünsche euch guten Appetit bei den leckeren Apfelballen aus dem Ofen.



🍎 saftige Apfelballen aus dem Ofen  🍎 ca. 12 Stück

  •  200 g Magerquark
  •  100 ml Rapsöl
  •  etwas Vanille
  • 1 Prise Vanillesalz
  •  110 g Zucker

  •  300 g Dinkelmehl 630er
  •  1 Päckchen Backpulver

  •  3 Äpfel (z.B. Elstar)
  •  
  • Zucker & Zimt

den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen. Die Äpfel schälen, entkernen und in Würfel schneiden. Aus den Schalen können noch Apfelrosen gerollt werden. Wie es geht steht weiter unten.

Magerquark, Rapsöl, Vanille, Salz und Zucker verrühren. Mehl mit Backpulver vermischen und zum Quarkgemisch hinzugeben und alles gut verkneten.

Die Äpfel dazugeben und mit den Händen unterkneten. ca. 10 - 12 Bälle formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Mittig in den vorgeheizten Backofen schieben und alles ca. 25 Minuten backen.

Nach dem Backen werden die Bällchen sofort in Zucker & Zimt gewälzt und auf einem Kuchengitter ausgekühlt. 

Wer sie für den nächsten Tag aufheben möchte, der legt die Ballen nach dem Auskühlen in eine gutschließende Dose. So bleiben die Ballen frisch und werden nicht trocken.


Frisch gebacken und in Zimt & Zucker gewälzt schmecken sie besonders gut.



Ein Apfel der Sorte Elstar.





für solche hübschen Apfelrosen benötigt man:
  • möglichst lange, dünne und schmale Apfelschalen
die langen Apfelschalen einfach von einer Seite her relativ dicht aufrollen. Die Rose entsteht fast von alleine. Sollte die Schale reißen, einfach ein neues Stück überlappend anlegen und die Rose weiter bis zur gewünschten Größe aufrollen. fertig sind die Röschen. 🌹

Sie eignen sich gut als Deko auf der Kaffeetafel,  und getrocknet sehen sie auch noch recht ansehnlich aus.



Kaffeepause - Zeit für einen Cappuccino. 

Mittwoch, 11. Dezember 2024

Rudolph, der mürbe Butterkekse und andere Figuren

Butterkekse schmecken immer, man kann sie rund ums Jahr backen. Zu Weihnachten nehme ich gerne Sternausstecher oder andere Formen. Wie z.B. den Rentierausstecher. Meinen Teig habe ich im Laufe der Jahre auch im Zucker etwas reduziert, dass sie nicht so süß sind. 

Wir heben die gut ausgekühlten Kekse immer in einer gut schließenden Blechdose auf, die innen mit einem Stück Pergamentpapier ausgelegt ist. So halten sie schön frisch und bleiben auch bis zum letzten Keks knusprig.






mürbe Butterkekse mit Muster

  • 375 g weiche Butter
  • 280 g Zucker
  • etwas gemahlene Vanille
  • 1 dicke Prise Vanillesalz

  • 2 große Eier
  • 750 g Dinkelmehl 630er
  • 1 Päckchen Backpulver


zuerst die Butter schaumig rühren, dann den Zucker und das Salz dazu geben und weiter alles schaumig rühren. Die Eier nach und nach zugeben und ebenso gut mixen. zuletzt das mit Backpulver vermischte und gesiebte Mehl unterkneten. Den Teig im Kühlschrank durchkühlen lassen.

Den kühlen Teig auf einer bemehlten Backunterlage (oder zwischen Folie) ca. 3-4mm dünn ausrollen. Dann rollt man mit einer bemehlten Holz-Musterrolle beherzt, aber nicht zu fest, über die Teigplatte. Nach Wunsch dann mit diversen Ausstechern Kekse aus dem Teig ausstechen. Die Kekse auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

Den Backofen auf 190°C Umluft vorheizen und das Blech auf die 2. Stufe von unten einschieben und in ca. 10-12 Minuten hell golden backen. Die Kekse auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und abgekühlt in einer gut schließenden Blechdose aufheben. Man sollte die Kekse mindestens einen Tag durchziehen lassen, dann schmecken sie besonders gut.

Und dann sollte man die Dose erstmal verstecken, damit sich der Inhalt nicht in Null-Komma-Nichts in Luft auflöst . . .

Ich wünsche euch frohes Backen und guten Appetit bei diesen leckeren Keksen.


Beispiel für ein Motiv



Sterne und Blüten sehen auch wunderschön aus.



Zuerst wird eine Teigplatte etwas dicker ausgerollt, dann beherzt mit einer bemehlten Motivrolle darüber gerollt und zuletzt die Kekse ausgestochen. Die Teigreste wieder zusammen kneten, eventuell noch etwas durchkühlen und erneut ausrollen, verzieren und ausstechen.



Fertig gebackene Kekse.





Mittwoch, 18. September 2024

Pflaumenmuffins mit weißer Schokolade

Man kann es kaum glauben, aber ich habe Muffins gebacken. Muffins sind nicht so mein Ding, ich esse lieber ein Stück Kuchen stattdessen. Aber ich hatte vom letzten Backen noch ein paar Zwetschgen übrig und der liebe Marcel * zeigte im TV ein Muffinrezept mit Pflaumen. Sie sahen so appetitlich und gut aus, da dachte ich mir, die könntest du jetzt doch mal backen. Gesagt, getan.

Auf die Pflaumenmuffins gehört im Grunde noch ein Frosting, aber das Wetter war so warm als ich die Muffins gebacken habe, da habe ich auf dieses (gehaltvolle) Topping verzichtet. Die Rezeptur für das Frosting habe ich euch aber auch trotzdem aufgeschrieben.

Die Muffins schmeckten wunderbar, so schön saftig, locker, fruchtig und auch der Geschmack der weißen Schokolade kam gut durch. Ein sehr leckeres Rezept, das man schnell und einfach backen kann. Danke, Marcel *, deine Rezepte sind immer super.

Nun aber ab in die Küche, es gibt Muffins.

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Pflaumenmuffins mit weißer Schokolade nach einem Rezept von Marcel Seeger *, 12 Stück

  • 60 g Butter, weich
  • 90 g Zucker
  • 1 Prise Zimt, gemahlen
  • 1 Prise Salz

  • 1 Ei (Größe M)

  • 125 g Dinkelmehl 630er oder Weizenmehl 550er
  • 3 g Backpulver

  • 100 g Naturjoghurt
  • 50 g weiße Schokolade, fein gewürfelt
  • 200 g Pflaumen oder Zwetschgen, gewürfelt


Die Muffinformen mit Papier- oder Silikonförmchen auslegen und den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Pflaumen/Zwetschgen entsteinen und klein würfeln.

Butter, Zucker, Zimt und Salz cremig aufschlagen, dann das Ei dazugeben und weiter aufschlagen.

Mehl und Backpulver gründlich vermischen und die Schokolade klein hacken. 

Das Mehlgemisch abwechselnd mit Joghurt und Schokolade unter die Butter-Zuckermasse rühren. Gegen Ende die klein gewürfelten Pflaumen mit einem Spatel unterarbeiten. 

Den Muffinteig mit Hilfe von zwei Löffeln auf die 12 Formen verteilen und die Muffins im vorgeheizten Backofen circa 30 Minuten backen.

Nach dem Backen die Muffins im Förmchen auskühlen lassen und dann vorsichtig aus der Form nehmen.

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Marcel hatte als Topping noch ein Frosting vorgeschlagen. Das hatten wir uns bei dem warmen Wetter aber verkniffen . . .

Zutaten für das Frosting

  • 75 g Butter, weich
  • 50 g Puderzucker
  • 100 g Frischkäse
  • 5 g Zimt, gemahlen

Butter und Zucker cremig schlagen, anschließend den Frischkäse und Zimt kurz unterrühren. Die abgekühlten Muffins mit einem Spritzbeutel mit dem Frosting dekorieren.


Die Muffins vor und nach dem Backen.