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Dienstag, 6. Januar 2026

So erkennt man, in welcher Woche Obst, Salat und Gemüse abgepackt wurde

Letztes Jahr hatte ich schon einmal einen Blogbeitrag über Abpackdaten an Obst und Gemüse geschrieben. Heute möchte ich euch nochmals darauf aufmerksam machen und dafür sensibilisieren.

Wenn man im Lebensmittelhandel, Supermarkt oder Discounter Obst, Salat und Gemüse kaufen möchte, dann fragt man sich oft, wie frisch ist das eigentlich, was ich kaufen möchte. Natürlich kann man oft sehen, ob etwas noch frisch oder schon welk und unansehnlich ist, aber manchmal sieht man es nicht so. Vor allem, wenn die Ware in Folie verpackt ist. Und stellt dann zu Hause fest, dass die Ware doch nicht mehr sooo frisch war wie erhofft. Ich finde das sehr ärgerlich.

Was kann man da tun? Dazu möchte ich euch heute mal einen kleinen Tipp verraten. Vielleicht kennt der ein oder andere unter euch den Tipp noch nicht und findet ihn sehr hilfreich.

Dazu solltet ihr euch die Verpackung von allen frischen Sachen wie z.B. Tomaten, Äpfel, Knoblauch, Petersilie und Co. einmal genauer anschauen.

Wie man auf folgendem Foto sieht, steht da (grün umrandet) der Buchstabe "L" (für Losnummer) und eine vierstellige Ziffer. Bei dem Knoblauch hier im Beispiel ist das "L 5005". Wichtig ist in dem Fall die Ziffernfolge. 

Die Ziffer 50 steht für die 50. Kalenderwoche des Jahres, die Ziffer 05 für den 5. Tag der Woche. Folglich ist der Knoblauch am Freitag der 50. Kalenderwoche abgepackt worden.

Diese Losnummer mit Woche und Tag muss auf jeder Verpackung von Obst und Gemüse stehen. Sind als Beispiel Gurke, Paprika, Apfel und Co. lose, dann sollte man diese Losnummer auf dem jeweiligen Karton oder Kiste sehen können. Dort findet man dann ein aufgeklebtes oder angetackertes Pappetikett mit Erzeuger, Artikelname, Gewicht, Prüfnummern und eben diesen Losnummern.

Seitdem ich diesen Tipp weiß, schaue ich noch genauer auf das Obst und Gemüse. Denn ein Blick und man sieht, wann alles verpackt wurde. Man muss nur wissen, welche Kalenderwoche gerade ist. So kann man dann entscheiden, ob die Ware frisch geerntet und verpackt wurde, oder ob Ladenhüter im Fach oder Regal liegen.

Bei folgenden Waren sind mir diese Losnummern schon begegnet: jegliches verpackte Obst, Salat und Gemüse, auch bei Kartoffeln, Zwiebeln und Knoblauch. Manchmal steht die Losnummer auch auf dem anhängenden Pappetikett. Bei loser Ware stehen sie außen am Karton. 

Im Kühlregal steht es auch auf der Folie von Champignons, Kräutern und abgepackten, geschnipselten Salatmischungen. 

Ich hoffe ich hab in meiner Aufstellung nichts wesentliches vergessen, aber ich denke mal, ihr wisst nun beim Einkauf, worauf ihr achten könnt, wenn es um frische Ware geht. Ansonsten meldet euch bitte, falls euch noch etwas wichtiges dazu einfällt.

Für den nächsten Einkauf wünsche ich euch viel Spaß und guckt bitte vorher auf den Kalender, damit ihr wisst, welche Kalenderwoche gerade ist . . .  am Jahresanfang ist das ja noch recht einfach . . .


* dieser Beitrag kann +++WERBUNG+++ wegen Namensnennung Lieferant/Abfüller o.ä. enthalten




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Abpackdatum war hier der 5. Tag in der 50. Woche des Jahres


Ein Foto vom letzten Jahr: hier wurden die Tomaten am 2. Tag der fünften Woche abgepackt.













Hier wurden die Plattpfirsiche am 2. Tag (Dienstag) der 29. Woche abgepackt.






Mittwoch, 21. August 2024

So erkennt man, in welcher Woche Obst, Salat und Gemüse abgepackt wurde

Im Frühjahr hatte ich schon einmal einen Blogbeitrag über Abpackdaten an Obst und Gemüse geschrieben. Heute möchte ich euch nochmals darauf aufmerksam machen und dafür sensibilisieren.

Wenn man im Lebensmittelhandel, Supermarkt oder Discounter Obst, Salat und Gemüse kaufen möchte, dann fragt man sich oft, wie frisch ist das eigentlich, was ich kaufen möchte. Natürlich kann man oft sehen, ob etwas noch frisch oder schon welk und unansehnlich ist, aber manchmal sieht man es nicht so. Vor allem, wenn die Ware in Folie verpackt ist. Und stellt dann zu Hause fest, dass die Ware doch nicht mehr sooo frisch war wie erhofft. Ich finde das sehr ärgerlich.

Was kann man da tun? Dazu möchte ich euch heute mal einen kleinen Tipp verraten. Vielleicht kennt der ein oder andere unter euch den Tipp noch nicht, aber ich finde ihn sehr hilfreich.

Dazu solltet ihr euch die Verpackung von allen frischen Sachen wie z.B. Tomaten, Äpfel, Petersilie und Co. einmal genauer anschauen.

Wie man auf folgendem Foto sieht, steht da (rot umrandet) der Buchstabe "L" und eine vierstellige Ziffer. Bei den Plattpfirsichen hier im Beispiel ist das "L 2902". Wichtig ist in dem Fall die Ziffernfolge. 

Die Ziffer 29 steht für die 29. Kalenderwoche des Jahres, die Ziffer 02 für den 2. Tag der Woche. Folglich sind die Plattpfirsiche am Dienstag der 29. Kalenderwoche abgepackt worden.

Diese Losnummer mit Woche und Tag muss auf jeder Verpackung von Obst und Gemüse stehen. Sind als Beispiel Gurke, Paprika, Apfel und Co. lose, dann sollte man diese Losnummer auf dem jeweiligen Karton oder Kiste sehen können. Dort findet man dann ein aufgeklebtes oder angetackertes Pappetikett mit Erzeuger, Artikelname, Gewicht, Prüfnummern und eben diesen Losnummern.

Seitdem ich diesen Tipp weiß, schaue ich noch genauer auf das Obst und Gemüse. Denn ein Blick und man sieht, wann alles verpackt wurde. Man muss nur wissen, welche Kalenderwoche gerade ist. So kann man dann entscheiden, ob die Ware frisch geerntet und verpackt wurde, oder ob Ladenhüter im Fach oder Regal liegen.

Bei folgenden Waren sind mir diese Losnummern schon begegnet: jegliches verpackte Obst, Salat und Gemüse, auch bei Kartoffeln, Zwiebeln und Knoblauch. Manchmal steht die Losnummer auch auf dem anhängenden Pappetikett. Bei loser Ware außen am Karton. 

Im Kühlregal steht es auch auf der Folie von Champignons, Kräutern und abgepackten, geschnipselten Salatmischungen. 

Ich hoffe ich hab in meiner Aufstellung nichts wesentliches vergessen, aber ich denke mal, ihr wisst nun beim Einkauf, worauf ihr achten könnt, wenn es um frische Ware geht. Ansonsten meldet euch bitte, falls euch noch etwas wichtiges dazu einfällt.

Für den nächsten Einkauf wünsche ich euch viel Spaß und guckt bitte vorher auf den Kalender, damit ihr wisst, welche Kalenderwoche gerade ist . . . 

* dieser Beitrag kann +++WERBUNG+++ wegen Namensnennung Lieferant/Abfüller o.ä. enthalten

 

Hier wurden die Plattpfirsiche am 2. Tag (Dienstag) der 29. Woche abgepackt.



Die Möhren wurden am 5. Tag (Freitag) der 29. Woche abgepackt.


Abpackdatum war hier der 5. Tag in der 5. Woche des Jahres



Auch hier kann man sehr gut erkennen, dass damals der Rucola am Montag der 6. Woche abgepackt wurde.









Mittwoch, 27. März 2024

bunte Ostereier im Streifenlook

Ostern steht schon vor der Tür und es ist Zeit, Eier einzufärben. Dieses Jahr habe ich mich wieder für "gestreifte" Eier entschieden. Schon letztes Jahr hatte ich Eier im Streifenlook gefärbt. Die waren so hübsch, dass ich es dieses Jahr wiederholt habe. Bei dieser Technik ist jedes Ei ein absolutes Unikat und man weiß nicht, welches einem am besten gefällt.

Schwierig ist das ganze nicht, man brauch nur etwas Zeit und Geduld. Und dann kann es schon losgehen.


Sind die Ostereier nicht hübsch? Und jedes ist ein absolutes Unikat.



Für die geringelten Eier benötigt man:
  • Eier
  • Eierkocher
  • Essig
  • kochendes Wasser
  • Eierfärbetabletten (z.B. Iris von Heitmann) gelb, orange, rot, blau und grün
  • alte Kaffeebecher
  • Esslöffel
  • Küchenkrepp
  • Einmalhandschuhe
  • alte Zeitung
  • etwas Öl

Eine Färbetablette in einen Kaffeebecher geben, 2 Esslöffel Essig dazu geben und ca. 150 ml kochendes Wasser aufgießen. Den Vorgang mit allen Tabletten wiederholen.

Die Arbeitsplatte mit alter Zeitung abdecken, die Eier im Eierkocher kochen und kalt abschrecken. Die Handschuhe anziehen und schon kann das Färben beginnen.

Ein Ei in die gelbe Farbe legen. Eines in die orange Farbe. So lange im Färbebad lassen, bis einem die Farbe gefällt. Herausnehmen und abtropfen lassen. Dann das gelbe Ei zur Hälfte in orange tauchen. Etwas warten, dann Herausnehmen. Weiter geht es mit rot. Aber darauf achten, dass ein orangener Streifen bleibt. Zum Trocknen beiseite stellen. Dann die andere Hälfte z.B. in grün tauchen (ein gelber Streifen muss bleiben), dann vielleicht noch in blau.

Auf diese Art und Weise mit sämtlichen Eiern verfahren. Ihr werdet schnell merken, was euch gefällt. Sehr schön sieht folgende Kombination für eine Hälfte aus: gelb, orange, rot, rot. Oder gelb, orange, grün, grün, blau, blau.  Oder auch Orange, rot, rot, blau, blau.

Die Eier können mehrfach in die jeweilige Farbe getaucht werden, das vertieft und intensiviert die Farbe. Ist alles fertig, dann jedes Ei mit etwas neutralem Speiseöl einreiben. Das macht sie haltbarer und sie glänzen schön. Jedes Ei ist ein absolutes Unikat.

Ich wünsche euch frohes Färben und eine schöne Osterzeit.


Bunte Eier im Streifenlook 2023



So bunt können die Ostereier sein. Jedes ist ein absolutes Unikat.

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Ich wünsche euch frohe Ostertage.

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Montag, 19. Februar 2024

So erkennt man, wann Obst, Salat und Gemüse abgepackt wurde

Wenn man im Lebensmittelhandel, Supermarkt oder Discounter Obst, Salat und Gemüse kaufen möchte, dann fragt man sich oft, wie frisch ist das eigentlich, was ich kaufen möchte. Natürlich kann man oft sehen, ob etwas noch frisch oder schon welk und unansehnlich ist, aber manchmal sieht man es nicht so. Vor allem, wenn die Ware in Folie verpackt ist. Und stellt dann zu Hause fest, dass die Ware doch nicht mehr sooo frisch war wie erhofft. Ich finde das sehr ärgerlich.

Was kann man da tun? Dazu möchte ich euch heute mal einen kleinen Tipp verraten. Vielleicht kennt der ein oder andere unter euch den Tipp noch nicht, aber ich finde ihn sehr hilfreich.

Dazu solltet ihr euch die Verpackung von allen frischen Sachen wie z.B. Tomaten, Äpfel, Petersilie und Co. einmal genauer anschauen.

Wie man auf folgendem Foto sieht, steht da (grün umrandet) der Buchstabe "L" und eine vierstellige Ziffer. Bei den Tomaten hier im Beispiel ist das "L 0502". Wichtig ist in dem Fall die Ziffernfolge. 

05 steht für die 5. Kalenderwoche des Jahres, die 02 für den 2. Tag der Woche. Folglich sind die Tomaten am Dienstag der 5. Kalenderwoche abgepackt worden.

Diese Losnummer mit Woche und Tag muss auf jeder Verpackung von Obst und Gemüse stehen. Sind als Beispiel Gurke, Paprika, Apfel und Co. lose, dann sollte man diese Losnummer auf dem jeweiligen Karton oder Kiste sehen können. Dort findet man dann ein aufgeklebtes oder angetackertes Pappetikett mit Erzeuger, Artikelname, Gewicht, Prüfnummern und eben diesen Losnummern.

Seitdem ich diesen Tipp weiß, schaue ich noch genauer auf das Obst und Gemüse. Denn ein Blick und man sieht, wann alles verpackt wurde. Man muss nur wissen, welche Kalenderwoche gerade ist. So kann man dann entscheiden, ob die Ware frisch geerntet und verpackt wurde, oder ob Ladenhüter im Fach oder Regal liegen.

Bei folgenden Waren sind mir diese Losnummern schon begegnet: jegliches verpackte Obst, Salat und Gemüse, auch bei Kartoffeln, Zwiebeln und Knoblauch. Manchmal steht die Losnummer auch auf dem anhängenden Pappetikett. Bei loser Ware außen am Karton. 

Im Kühlregal steht es auch auf der Folie von Champignons, Kräutern und abgepackten, geschnipselten Salatmischungen. 

Ich hoffe ich hab in meiner Aufstellung nichts wesentliches vergessen, aber ich denke mal, ihr wisst nun beim Einkauf, worauf ihr achten könnt, wenn es um frische Ware geht. Ansonsten meldet euch bitte, falls euch noch etwas wichtiges dazu einfällt.

Für den nächsten Einkauf wünsche ich euch viel Spaß und guckt bitte vorher auf den Kalender, damit ihr wisst, welche Kalenderwoche gerade ist . . . 

* dieser Beitrag kann +++WERBUNG+++ wegen Namensnennung Lieferant/Abfüller o.ä. enthalten


Abpackdatum ist in dem Beispiel die 05. Kalenderwoche am 2. Tag (Dienstag) 


Der Romanasalat wurde in der 05. Kalenderwoche am 4. Wochentag (Donnerstag) abgepackt.


Der Knoblauch wurde in der 5. Kalenderwoche am 5. Tag (freitags) abgepackt.



Der Rucola wurde in der 06. Kalenderwoche montags abgepackt.





Mittwoch, 26. Juli 2023

Baiser Küsschen

Manchmal benötigt man mehr Eigelbe für ein Gericht als ganze Eier. Wie z.B. bei den wunderbaren Pasteis de Nata. Dann stellt sich oft die Frage, was macht man mit übrig gebliebenem Eiweiß? Nun, zur Weihnachtszeit kann man ja Nuss- oder Kokos - Makronen oder auch Macarons  backen, aber sonst? Ich backe ab und an Baiser - Küsschen. Denn ab und an muss das Eiweiß ja weg . . .

Die Baiser können als Tortendeko verwendet werden, oder man nimmt sie für Nachspeisen. Wie für den "Himbeer - Traum". Dafür einfach eine Schicht gefrorene Himbeeren in die Schüssel geben, einige zerbröselte Baiser darüber geben, dann eine Schicht leicht gezuckerte und geschlagene Sahne und zuletzt wieder Baiserbrösel. Dann alles einige Zeit gut durchziehen lassen, damit die Himbeeren auftauen. Fertig ist ein toller Nachtisch.

Und die Baiser - Küsschen sind gut zu machen. Selbst zwei Eiweiße ergeben ein ganzes Blech Küsschen. Egal wie viel Eiweiß ihr habt, wiegt es bitte ab und nehmt genau die doppelte Menge an Puderzucker. Plus eine Prise Salz, etwas Vanille und ein paar Tropfen Zitronensaft.



Baiser Küsschen

  • 100 g Eiweiß (ca. 3 Eiweiß)
  • 200 g Puderzucker
  • 1 Prise Vanillesalz
  • ein paar Tropfen Zitronensaft
  • etwas Vanille

das gewogene Eiweiß mit der doppelten Menge Puderzucker und dem Salz vermischen. Etwas Vanille dazu geben und ein paar Tropfen Zitronensaft. Die Masse über dem heißen Wasserbad rührend erhitzen, bis sich der Zucker gelöst hat. Die Masse darf nicht heißer als 50°C werden.

Wenn der Zucker aufgelöst ist, die Masse mit Hilfe des elektrischen Schneebesens steif schlagen. Das dauert eine Weile. Den Backofen auf 120°C Heißluft/Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Eischnee in einen Spritzbeutel füllen und kleine Küsschen aufs Blech spritzen.  Größe des Küsschens ist ungefähr die eines 20 Cent - Geldstückes.

Das Blech in den Ofen schieben und rund 40 Min. bei 120°C Heißluft backen. Dabei einen Holzlöffel in die Backofentür stecken, damit die feuchte Luft entweichen kann. Geht das bei eurem Backofen nicht, da er sich dann ausschaltet, dann zwischendurch immer mal wieder kurz die Ofentür leicht öffnen, damit die feuchte Luft entweichen kann. Türe wieder schließen.

Nach rund 40 Min. die Temperatur auf 50°C herunterstellen und noch ca. 2 Std. weiter trocknen lassen, bis die Küsschen komplett getrocknet sind. Die Küsschen dann im ausgeschalteten Ofen noch einige Zeit belassen. So ist sichergestellt, dass alle durchgetrocknet sind.

Am besten hebt man sie in einer gut schließenden Lock & Lock Dose, Schraubglas, Tupperdose oder einem Ziplock - Beutel auf. So sind sie lange, wenn nicht sogar ewig haltbar.







Mittwoch, 31. Mai 2023

"Hugo", der selbstgemachte Holunderblütensirup und wie man Flaschen verschließt

Wisst ihr bei euch in der Umgebung wo Holunder wächst? Die Früchte, auch Fliederbeeren genannt,  kann man nicht nur im Herbst verwenden, auch aus den Blüten kann man Leckeres zubereiten. Für einen leckeren Sirup solltet ihr einige Dolden pflücken.

Wie das so ist, manches Jahr blühen sie reichlich, in anderen Jahren gibt es weniger.  Aber ein paar Dolden reichen schon aus um eine Flasche Sirup anzusetzen.

Mit frisch gesprudeltem Wasser oder Mineralwasser schmeckt der Holunderblütensirup schön erfrischend und da der Zuckergehalt sehr hoch ist, hält er sich im Kühlschrank auch eine ganze Weile. Wer damit einen "Hugo" mixen möchte, der findet weiter unten noch ein Rezept.





Holunderblütensirup

  • ca. 7  Dolden Holunderblüten, aufgeblüht
  • 1 Bio - Zitrone, in Scheiben geschnitten

  • 500 g Zucker
  • 500 ml kochendes Wasser
  • 20 g Zitronensäure

den Zucker mit der Zitronensäure und dem kochenden Wasser mischen, ab und an rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Den Zuckersirup auskühlen lassen.

Die Dolden vorsichtig schütteln, damit Staub und eventuelle Insekten herausfallen.  Sie dann in ein großes Glasgefäß legen, darauf die Zitronenscheiben legen und den Zuckersirup darüber gießen. Das Glas verschließen und 3 Tage alles gut durchziehen lassen. Zwischendurch immer mal rühren.

Nach den drei Tagen den Sirup durch ein feines Sieb bzw. Filter gießen. Eine saubere Glasflasche bis zum Rand mit kochendem Wasser befüllen, einige Zeit stehen lassen und das Wasser vorsichtig ausgießen. So ist die Flasche fast sterilisiert und kann mit dem Sirup befüllt werden. Die Flasche verschließen und im Kühlschrank aufbewahren.

Für ein erfrischendes Getränk einen Schuss Holunderblütensirup in ein Glas geben und mit frischem, gekühlten Mineralwasser aufgießen. Fertig ist es für den sofortigen Genuss. 


Die Zutaten für den Sirup.




🍸🍸🍸

Mit Sicherheit kennt ihr auch das Modegetränk "Hugo". Der Cocktail "Hugo" wurde 2005 in Südtirol erfunden und steht seitdem in Konkurrenz zum "Aperol". Ich mag lieber den "Aperol", aber das Rezept für einen "Hugo" habe ich euch mal aufgeschrieben.

Für einen "Hugo" benötigt man pro Portion:

  • ein bauchiges Weinglas
  • Eiswürfel 
  • 2/3 Prosecco
  • 1/3 Mineralwasser
  • 1 großer Schuss Holunderblütensirup

  • etwas frische Minze und/oder eine Scheibe Zitrone/Limette zur Deko
  • 1 Glas - Trinkhalm

alles zusammen in ein Glas geben. Mit Minze und Limette/Zitrone dekorieren und mit dem Glashalm servieren. Prost.

🍸🍸🍸







Einen Tipp zum Verschließen der Flaschen habe ich noch für euch. Falls ihr eine größere Menge Sirup herstellen wollt und/oder die Flaschen verschenken wollt, dann bietet sich das Sichern des Verschusses an. Vor allem bei Korken. Die genaue Anleitung findet ihr hier in meinem älteren Blogbeitrag. Oder schaut euch hier die Fotos an:






Mittwoch, 17. August 2022

sommerliche, schnelle Wraps und mein Vorratstipp für Guacamole

Bei heißem Sommerwetter hat man meist keine Lust lange in der Küche zu stehen, geschweige dann etwas zu kochen. Und so kommen bei uns dann sehr gerne Wraps auf den Teller. Die kann man nach Geschmack füllen und sie sind immer lecker.

Füllt sie nach Geschmack und/oder was ihr gerade im Haus habt und lasst sie euch gut schmecken. Guten Appetit.

Dann habe ich euch noch aufgeschrieben, wie ich Guacamole zubereite und diese für später aufhebe.



schnelle, sommerliche Wraps

  • Weizentortillas
  • Hamburger Sauce
  • Guacamole

  • Röstzwiebeln
  • geräucherte Puten- oder Hähnchenbrust
  • Romanasalat
  • Gurkenscheiben
  • Tomatenscheiben
  • Paprikastreifen
  • einige Oliven, in feine Ringe geschnitten
die Tortillas mit Hamburger Sauce und Guacamole bestreichen, dann nach Wunsch mit den folgenden Zutaten mittig belegen. Beide Seiten darüber klappen, guten Appetit.

Guacamole
  • reife Avocado
  • Spritzer Zitronensaft
  • Gewürzmischung für Guacamole 

  • alternativ: Pfeffer, Salz, Chili, Knoblauch, kleine Tomatenwürfelchen oder getrocknete Tomaten, fein gewürfelte Zwiebel
das Avocadofleisch mit der Gabel fein zermusen, mit einem Spritzer Zitronensaft und der Gewürzmischung verrühren und abschmecken. 



so langsam füllt sich der Wrap, dann die Seiten zur Mitte schlagen und schon kann gegessen werden


mein Tipp für den Vorrat: 
Wenn ich schöne Avocados bekomme, dann kaufe ich gleich mehrere, bereite daraus Guacamole zu und friere dieses dann in kleinen Portionen ein. 

Dafür die fertig gewürzte Guacamole in einen Gefrierbeutel geben, alles glattstreichen. Den Beutel flach auf die Arbeitsfläche legen, von unten beginnend mit einem langen Holzlöffel Abschnitte eindrücken und das längs wiederholen. Den Beutel verschließen und in den Froster legen. 

Benötigt man Guacamole, dann kann man diese portionsweise abbrechen, den Rest wieder zurück in den Froster legen. Die gefrorene Guacamole taut sehr schnell auf.










Mittwoch, 18. August 2021

Ingwer und Knoblauch für den Vorrat

Ingwer und Knoblauch wird bei uns in der Küche recht oft verwendet und so freue ich mich immer, wenn ich schöne, frische Produkte finde. Da kann die Menge auch schonmal etwas größer sein, die ich dann kaufe. Für manch einen stellt sich dann die Frage, wie hebe ich das denn auf, damit alles nicht so schnell verdirbt. 

Deswegen habe ich meinen heutigen Blogpost verfasst. Ich habe meine Tipps rund um das Aufbewahren von Ingwer und Knoblauch mal aufgeschrieben. Den Trick mit dem Einfrieren beherzige ich schon seit Jahren und bin immer sehr gut damit gefahren.

Es ist ja am besten, Ingwer sofort frisch zu verarbeiten. Einige Tage kann man selbstverständlich den Ingwer auch in der Gemüseschale des Kühlschrankes gut aufheben. Ich wickel ihn in leicht feuchtes Küchenpapier, damit er fest und knackig bleibt. Wenn man ihn dann benötigt, dann wird er geschält und je nach Wunsch weiter verwendet. Am besten ist es, ihn gegen die Faserrichtung in dünne Scheiben zu schneiden, die Scheiben dann in Streifen zu schneiden und diese Streifen dann zu würfeln. 



Aber was mache ich dann mit den vielen Würfeln? Da hätte ich dann einen Tipp . . .

  • man gibt die  Ingwer - Würfelchen in ein Schraubglas und füllt das Ganze dann mit neutralem Öl auf (Raps- oder Sonnenblumenöl, bitte kein Olivenöl). Das Glas verschließen und in den Kühlschrank stellen. Bei Bedarf einfach die Würfel entnehmen und laut Rezept weiter verarbeiten. Die Ingwer-Würfel sollen immer mit Öl bedeckt sein. Das Öl verhindert Lufteinschluß und konserviert so den Ingwer.

  • die mit Öl benetzten Würfel können aber auch flach in einen kleinen Folienbeutel gelegt werden. Die Luft heraus drücken, den Beutel dann gut verschließen und das flache Päckchen einfach in das Gefrierfach legen. Bei Bedarf bricht man ein Stück gefrorenen Ingwer ab und verwendet ihn je nach Rezept sofort weiter. Den restlichen gefrorenen Ingwer gibt man in den Froster zurück. Diese Methode finde ich persönlich am besten.

  • gewürfelten Knoblauch kann man ebenso in einen Folienbeutel geben oder in neutralem Öl aufbewahren. Er hält sich ebenso wie der Ingwer auch gut im verschlossenen Glas im Kühlschrank. Bitte kein Olivenöl nehmen, weil das Olivenöl sich bläulich-grün verfärben kann. Der Schwefelanteil im Knoblauch kann mit kleinsten Kupfermengen im Öl reagieren und somit entsteht die bläuliche Farbe. Verhindern kann man das, indem man sehr reifen Knoblauch verwendet oder alles etwas erhitzt. Die blaue Verfärbung ist aber nicht gefährlich. Quelle: foof-info. Bitte auch hier darauf achten, dass die Würfel immer von Öl bedeckt sind. Auch hier konserviert das Öl den Knoblauch, weil der Knoblauch nicht mit Luft in Verbindung kommt.
  •  
  • übrigens, eine dünne Ölschicht auf angebrochenem Pesto verhindert ebenso das Schlechtwerden des Pestos. Man muss nur darauf achten, dass alle Kräuter am Glasrand innen entfernt sind. So kann dann nichts schimmeln und die Ölschicht konserviert auch hier das Pesto, weil keine Luft an das Pesto kommt.

  • sollte der Ingwer aber doch mal austreiben, weil man ihn vergessen hat, und man möchte ihn nicht mehr essen, dann kann man ihn einfach in Blumenerde einpflanzen. Der Austrieb sollte dann aber aus der Erde herausschauen. Die Erde gut feucht halten und bald hat man eine etwas andere Topfpflanze. . .  


von der Ingwerknolle zum gewürfelten Ingwer, 
eingepackt in einem flach gedrückten Beutel, der dann in den Froster kommt.










Mittwoch, 9. Juni 2021

so zerteile ich einen Granatapfel

Es gibt mit Sicherheit einige Versionen, wie man am besten und ohne große Spritzerei einen Granatapfel öffnet und die Kerne entnehmen kann.

Ich habe es mit dem Aufschneiden unter Wasser probiert, habe mit einem Kochlöffel auf der geöffneten, durchgeschnittenen Hälfte herumgeklopft, alles hat mir nicht gefallen. Aber auf diese Art und Weise hier gefällt mir das Entnehmen der Granatkerne am besten. Und es ist ganz einfach. Man muss sich nur den Granatapfel vor dem Einschneiden genauer anschauen.


herrlich, die Granatäpfel auf einem spanischen Marktstand


der geöffnete Granatapfel

Die Kerne des  Granatapfels  entnimmt am besten folgendermaßen:

wenn man sich den Granatapfel so anschaut, sieht man an der Unterseite den Blütenansatz in Form einer kleinen "Krone". Wie man im unteren Foto sieht, sieht man 6 kleine Dreiecke, die in die Luft ragen. 

Mit einem Messer schneidet man nun den Deckel ab. Man sieht dann die Kammern der Kerne und die "Wände/Nähte" . An diesen Nähten schneidet man mit dem Messer der Länge nach die Schale außen ein und bricht die Frucht auseinander. So kann man nach und nach die Kerne der einzelnen Segmente entnehmen.

Mit dieser Version klappt es meistens am besten. Die Kerne bleiben ganz und spritzen nicht und die Trennwände zwischen den Kernen kann man gut entfernen.

Wie zerteilt ihr eure Granatäpfel, gelingt euch das Öffnen der Frucht ohne Spritzerei? Ich würd mich freuen, wenn ihr mir euren Tipp mitteilt. Vielen Dank. 


der geöffnete Granatapfel



hier die entnommenen Kerne und die übrig gebliebene Schale

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Granatäpfel auf einem Marktstand in Spanien


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Samstag, 29. Mai 2021

Kirschkerne zum Blindbacken und ein feines Kirsch - Marmelädchen mit Rum

Letztes Jahr hatten wir ganz viele Kirschen an unserem kleinen Kirschbaum im Garten. Es waren sogar so viele, dass es sich lohnte, ein paar Gläser Kirsch-Marmelädchen mit Rum zu kochen. Bei über zwei Kilo (entsteinte) Kirschen sind jede Menge Kerne angefallen. Die wollte ich nicht wegwerfen, mir kam eine Idee.

Zum Blindbacken von Böden habe ich bisher immer Linsen verwendet. Das hat auch soweit gut geklappt. Aber die Kirschen sind etwas größer und halten die Hitze besser. Aus diesem Grund nimmt man sie oft auch für Kirschkern-Wärmekissen. Aber ich wollte sie nicht für ein Wärmekissen nehmen, ich wollte sie für das nächste Blindbacken aufheben. 

Aber dafür bedarf es doch ein klein wenig "Arbeit", bis sie so schön aussehen wir auf den Fotos. Aber die Arbeit hat man nur ein Mal, die Kerne sind dann unbegrenzt haltbar. Dafür bin ich folgendermaßen vorgegangen.


die abgekochten, gereinigten Kirschkerne trocknen auf einem Frottiertuch


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man nehme frisch entkernte Kirschkerne. Rubbelt diese gegeneinander in einem Tuch ordentlich, damit anhaftendes Fruchtfleisch schon etwas entfernt wird. Die Kerne werden dann ordentlich gespült. Diese gibt man dann in einen entsprechend großen Topf, bedeckt alles mit Wasser, Deckel drauf und bringt alles zum Kochen. 

Die Kochzeit ist etwa 10 - 15 Minuten. Man fischt ein paar Kerne heraus und versucht das Fruchtfleisch abzurubbeln. Geht das noch nicht, dann die Kerne noch einige Minuten weiter köcheln lassen.

Wenn die Kerne ihr Fruchtfleisch so gut wie verloren haben, dann die Kerne abseihen, abspülen und alle Kerne in einem groben Handtuch ordentlich rubbeln, bis das restliche Fruchtfleisch entfernt ist. Auch eine grobe Bürste kann man zur Hilfe nehmen. Alles gut spülen, es soll kein Fruchtfleisch mehr an den Kernen hängen.

Die gereinigten und gespülten Kerne auf einem Frottiertuch flach und mit Abstand ausbreiten und an der Luft komplett trocknen lassen. Das Trocknen könnte aber auch der Backofen übernehmen, aber die Sonne schafft das notfalls auch. Ab und zu die Kerne wenden.

Die komplett durchgetrokneten, sauberen Kirschkerne werden dann in einem gut schließenden Gefäß oder Dose aufbewahrt. 

Möchte man einen Boden blind backen, dann Backpapier auf den Teig legen, die Kirschkerne einfüllen, glattstreichen und den Boden nach Rezept backen. Anschließend das Backpapier mit den Kernen herausheben, die Kerne abkühlen lassen und zurück ins Gefäß geben. Für das nächste Mal. So sind jederzeit Kirschkerne zum Blindbacken griffbereit.


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und hier noch das Rezept des leckeren Kirsch - Marmelädchens:

Peters Kirsch - Marmelädchen mit Rum,  man nehme für ca. 5 Gläser
  • 1000 g Sauerkirschen (Nettogewicht, entsteint ** gewogen)
  • 500 g Gelierzucker aus Rohrohrzucker 2:1 
  • 1 dicke Prise Zitronensalz 
  • 1 Esslöffel Orangenzucker 
  • etwas Vanillepaste
  •  
  • 1 kleiner Schuss Rum 60%
  • 1 kleiner Schuss natives Olivenöl (oder neutrales Öl)

die entsteinten und abgewogenen Sauerkirschen in einen entsprechend großen und hohen Topf geben. Den Gelierzucker, das Salz, Zucker und Vanille zugeben und unter Rühren alles zum Kochen bringen. Da wir sehr gerne musige Marmelade essen, habe ich alles noch mit dem Pürierstab püriert. 

Einen kleinen Teller in den Tiefkühler stellen, die Marmeladengläser für das Füllen vorbereiten. Ich lege die sauberen Deckel einige Zeit in kochendes Wasser und lasse sie auf einem Küchentuch abtropfen. Die sauberen, gut gespülten Gläser fülle ich bis zum Rand mit kochendem Wasser und lasse sie einige Zeit stehen. Dann mit Hilfe einer Zange das heiße Glas fassen und das heiße Wasser ausschütten und das Glas umgedreht auf einem Küchentuch abtropfen lassen.

Das Marmelädchen zum Kochen bringen und wenn alles köchelt, die Masse 3 Minuten kochen lassen. Dabei die leicht brodelnde Masse immer gut rühren. Ist die Kochzeit um, etwas Marmelade auf den eiskalten Teller geben. Ist die Marmelade fertig, dann geliert die Masse sofort auf dem eiskalten Teller. Ist sie noch zu flüssig, dann noch einige Zeit weiter kochen lassen.

Nach Wunsch noch einen kleinen Schuss Rum in die fertige Masse geben und alles gut verrühren. Dann noch etwas Öl einrühren, so verschwindet ruckzuck eventueller Schaum.

Das Kirsch - Marmelädchen nun in die vorbereiteten Gläser bis kurz unter den Rand einfüllen und den Deckel sofort handfest aufdrehen. Umdrehen ist nicht erforderlich. Die heiße Masse sterilisiert mit dem Dampf den Deckel. Beim Abkühlen "knackt" der Deckel. Das ist das Zeichen, dass das Glas gut verschlossen ist. Nach dem Abkühlen die Gläser noch beschriften, fertig ist ein leckerer Fruchtaufstrich.

** mein Tipp zum Entkernen: 🍒 schon meine Mutter nahm dazu eine große Sicherheitsnadel. Mit dem runden Ende fährt man am Stielansatz in die Kirsche hinein und "hebelt" damit den Kern heraus. Das geht sehr gut und hat man den Bogen mal raus, dann geht es recht schnell.



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