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Dienstag, 3. Februar 2026

Blutorangen - Kompott

Im Winter (von Dezember bis März) gibt es immer leckere Blutorangen. Jede Frucht ist innen farblich anders und sorgt für eine Überraschung. Manche Früchte sind ganz dunkelrot, andere eher hell. Aber lecker sind sie alle.

Aus diesen Blutorangen habe ich jetzt Kompott gekocht. Das ist so lecker geworden und wird sehr gut zum Mallorquinischen Mandelkuchen passen. 

Wer lieber eine Marmelade kochen möchte, dem empfehle ich meine Blutorangen - Marmelade. Die ist auch mega lecker und schön fruchtig.

Aber nun zum Kompott. Das ist schnell gekocht. Wer es nicht direkt essen und für später aufbewahren möchte, der füllt das kochendheiße Kompott bis zum Rand in ein kochendheiß ausgespültes und sterilisiertes Schraubglas/Einmachglas und verschließt dieses direkt mit dem ebenso sterilisierten Schraubdeckel. Wenn der Inhalt abkühlt, knackt der Deckel. Das ist das Zeichen dafür, dass das Glas ein Vacuum gebildet hat. Das Glas ist kühl und dunkel so einige Zeit haltbar.



 mein Blutorangen - Kompott

  • knapp 2  Esslöffel Zucker
  • 1 Stich Butter
  • Saft einer halben Zitrone
  • der Saft der geschnittenen Blutorangen

  • ca. 5  Blutorangen, geschält, gewürfelt (den austretenden Saft auffangen)
  • etwas Orangenschale
  • etwas Zitronenschale

  • 3 Teelöffel Stärkemehl/Mondamin
  • etwas selbstgemachter Amaretto oder Orangenlikör (alternativ Wasser oder O-Saft)

  • Prise Kardamom
  • etwas Zimt

Die Blutorangen schälen, die weiße Haut entfernen und die Orangen in grobe Stücke schneiden. Den austretenden Saft auffangen und zum Zitronensaft geben.

Den Zucker schmelzen und ganz leicht bräunen. Dann die Butter dazu geben. Alles gut rühren und dann den Saft dazugeben. Achtung, das könnte spritzen. Sofort weiterrühren und die gewürfelten Orangen und Zesten dazugeben. Kurz dünsten und gut rühren. Eventueller, fester Zucker löst sich nach und nach auf. Wenn alles gut aufgekocht hat, die Orangenstücke schon etwas weich sind und der Zucker geschmolzen ist, dann kann man das Kompott andicken.

Die Stärke in etwas Schnaps (alternativ Wasser oder Saft) auflösen und ins Kompott geben. Rührend kurz aufkochen lassen bis alles gebunden ist. Vom Herd nehmen und mit dem Kardamom und Zimt abschmecken. In eine Schüssel umfüllen und abkühlen lassen. 

mein Tipp: Oder man füllt das kochendheiße Kompott sofort in sterilisierte Gläser und verschließt diese sofort. So hat man für später Orangenkompott. Da nicht so viel Zucker im Kompott enthalten ist, würde ich die Gläser kühl aufbewahren und innerhalb der nächsten Zeit verbrauchen. Übrigens, das Kompott schmeckt auch gut im Joghurt.

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Blutorangen in vielen Farben.


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Freitag, 7. März 2025

Rote Bete Bratlinge mit Apfel, Minze, Orange und Hüttenkäse

Mindestens ein Mal im Jahr gibt es bei uns seit einigen Jahren Rote Bete Bratlinge mit Apfel, Minze, Hüttenkäse und Orange. Sie haben nicht nur eine irre Farbe, sie schmecken auch unheimlich gut. Das Zusammenspiel von der erdigen Bete, dem fruchtigen Apfel, der Minze und der Orange ist einfach irre und eine regelrechte Geschmacksexplosion.

Dieses Mal hatte ich die Bratlinge nicht mit frischer Minze zubereitet, sondern mit Mintjelly aus dem Glas. Liebe Urlaubsbekannte hatten mir ein Glas aus Jersey mitgebracht. Und dieses Jelly war mega für die Bratlinge. Es schmeckte süß, wunderbar minzig mit einem Hauch Säure. Mein Mann fand das Jelly zu den Bratlingen nicht so lecker, aber mir schmeckte es sehr gut dazu.

Solltet ihr also mal irgendwo ein Glas Minzjelly bekommen, dann probiert es in den Bratlingen ruhig aus, es schmeckt super. Ansonsten nehmt bitte frische, kleingeschnittene Minze.



Rote Bete Bratlinge mit Apfel, Minze, Orange und Hüttenkäse ,   ca. 8 Stück

  • 2 mittlere Rote Bete Knollen (ca. 250 g vorgekocht und vacuumiert)
  • 1 dicker Apfel (z. B. Elstar), oder zwei kleine Äpfel
  • 2 kleine rote Zwiebeln

  • 200 g Hüttenkäse
  • ca. 2 Teelöffel Sahne-Meerrettich
  • Abrieb einer unbehandelte Orange 
  • 3 gehäufte Teelöffel "Mint Jelly" (aus dem Glas, Fertigprodukt) oder einige frische Minzblätter
  • 1 Ei, Gr. L 
  • ca. 100 g Paniermehl
  • Salz
  • Schwarzer Pfeffer
  • 1/2 Teelöffel Kurkuma

  • Olivenöl

  • Knoblauchsauce 

Den Apfel waschen, schälen und grob raffeln, ebenso die Bete raffeln, dann die Zwiebel fein würfeln. Bei Verwendung von frischer Minze diese fein hacken. 

Die Orange heiß abwaschen, die Schale mit einer feinen Reibe abreiben und den Saft auspressen. Den Saft zur Seite stellen.

Jetzt Bete, Apfel, Zwiebel mit dem Hüttenkäse und dem Meerrettich vermischen. Das Ei und die abgeriebene Orangenschale zugeben. Mit Salz und Pfeffer sowie Kurkuma würzen. Nun so viel Paniermehl unterrühren, bis alles leicht bindet. Alles abschmecken und evtl. mit allen Gewürzen nochmals nachwürzen.  Man soll leicht die Minze aber auch die Orange herausschmecken. 

Die Masse ca. eine halbe Stunde durchziehen lassen. Ist sie zu fest, noch etwas Orangensaft unterrühren. Sollte sie zu weich sein, noch mit etwas Paniermehl binden. Die Masse soll gut formbar aber auch nicht zu fest sein.

Das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, aus der Masse Bratlinge formen und diese in der Pfanne auf beiden Seiten golden braten. 

Wir essen dazu eine Knoblauchsauce oder Aioli. Frisch aus der Pfanne schmecken sie besonders gut, sollten aber welche übrig bleiben, dann schmecken sie auch kalt . . . 

Wer das Mintjelly in der Masse verarbeitet hat, der kann das Jelly noch dazu servieren. Zusammen mit der Knoblauchsauce schmecken die Bratlinge nochmal so gut.






Von der Masse zu den fertigen Bratlingen. Hier mit frischer Minze. 










Dienstag, 6. August 2024

mein Brombeermarmelädchen - mit einem Hauch Orange

Bei uns in der Nähe sind dieses Jahr besonders viele Brombeeren reif. Das freut mich richtig, denn dann kann ich wieder unser beliebtes Brombeermarmelädchen kochen. Ich pflücke immer so viele Früchte wie ich bekommen kann, bzw. wie ich erreichen kann. Die Menge spielt dabei keine Rolle, selbst ein kleines Händchen voll habe ich schon zu einem leckeren Marmelädchen verarbeitet.

Wichtig dabei ist, die gewaschenen, geputzten Früchte abzuwiegen. Danach richtet sich dann die Zuckermenge, die man ja ganz einfach ausrechnen kann. Die Faustregel ist auf 1000 g  Früchte, 1000 g Gelierzucker 1:1, bei Verwendung von Gelierzucker 2:1 wären das dann nach Adam Riese 500 g Gelierzucker 2:1. Gelierzucker 3:1 verwende ich nicht, aber das wären dann 333 g Gelierzucker 3:1 auf 1000 g Früchte. 

Dazu kommt noch eine Prise Salz, etwas Vanille, Zitrone, Orange und/oder ein Schuss Likör. Sollte nach der Kochzeit Schaum auf der Oberfläche sein, diesen bitte nicht abschöpfen. Dagegen hilft ein kleines Löffelchen neutrales Öl.  Das Öl sorgt dafür, dass der Schaum verschwindet. Wenn man mal einen Blick auf die Gelierzucker wirft, dann stellt man fest, dass oft pflanzliches Öl in dem Zucker enthalten ist. Das wird der einzige Grund sein, warum in Gelierzucker Fette und Öle enthalten sind.



mein Brombeermarmelädchen - mit einem Hauch Orange

  • 500 g Brombeeren
  • 250 g Gelierzucker 2:1 (oder 500 g Gelierzucker 1:1, oder 170 g Gelierzucker 3:1)
  • 1 Teelöffel Vanillezucker
  • 1 gehäufter Teelöffel Orangenzucker
  • eine Prise Vanillesalz
  •  
  • 1 Schuss Brombeerlikör (falls man mag)
  •  
  • 1 Teelöffel neutrales Öl 


Die Brombeeren waschen. Die Früchte abwiegen und mit der halben Menge Gelierzucker 2:1 in einen entsprechend großen, hohen Topf geben. Das Salz, den Vanillezucker und den Orangenzucker dazu geben und alles gut mischen.

Die Marmeladengläser mit kochendem Wasser bis zum Rand füllen, die Deckel in kochendes Wasser einlegen und einige Minuten stehen lassen. Die Deckel mit einer Zange aus dem Kochwasser nehmen und umgedreht auf einem Tuch abtropfen lassen, die Gläser mit Hilfe der Zange ausschütten und umgedreht auf das Küchentuch stellen.

Einen kleinen Porzellanteller in das Gefrierfach stellen.

Die Früchte nun zum Kochen bringen. Dabei immer wieder rühren (Holzlöffel oder Silikonspatel). Wenn alles kocht, die blubbernde Masse laut Packungsaufdruck einige Minuten weiter köcheln lassen. Meist sind das 3 - 5 Minuten. Da wir am liebsten musigere Marmelade mögen, püriere ich die Masse noch mit Hilfe eines Pürierstabes durch. Ansonsten einfach so belassen und man hat stückigen Aufstrich.

Dann etwas Marmelade auf den kalten Teller geben. Geliert die Masse, dann ist das Marmelädchen fertig. Ansonsten noch etwas länger köcheln lassen und erneut testen.

Jetzt einen Schuss Brombeerlikör in die kochende Masse geben, nochmals rühren. 

Sollte sich Schaum auf der Oberfläche befinden, etwas neutrales Öl dazu geben. Das Öl sorgt dafür, dass der Schaum verschwindet.

Die kochendheiße Masse sofort bis zum Rand in die vorbereiteten, sterilisierten Gläser füllen und sofort mit dem Deckel verschließen. Die Gläser müssen nicht umgedreht werden, der heiße Dampf der Marmelade sterilisiert nochmals den Deckel. Beim Abkühlen "knacken" meist die Deckel. Das ist das Zeichen, dass sich ein Vakuum gebildet hat und das Glas gut verschlossen ist.

Die angebrochene Marmelade im Kühlschrank aufbewahren und alsbald verbrauchen. 

meine anderen Konfitüren- und Marmelädchenrezepte möchte ich euch auch ans Herz legen:








Hier hatte ich stückigeren Brombeeraufstrich gekocht und die Masse nicht püriert.


Mittwoch, 29. Mai 2024

flotter Rhabarberkuchen mit einem Hauch von Orange

Heute habe ich ein schnelles Rhabarberkuchenrezept für euch. Der Rührteig ist schnell zusammengerührt, der Rhabarber schnell geschnitten, dann alles in die Form und ab in den Ofen. Da kann der Besuch auch schon kommen. 

Der Kuchen ist sehr schnell gebacken, er schmeckt schön fruchtig und die Orangenschale im Teig bringt nochmal einen besonders leckeren Geschmack. Sonst habe ich immer Zitronenschale genommen, aber ich muss sagen, die Orangenschale toppt das Ganze nochmals. Ihr fruchtiger Geschmack bringt den Gesamtgeschmack wunderbar nach vorne. 

Ich hab im Rezept selbstgemachten Orangenzucker verwendet, stattdessen kann man natürlich auch etwas frisch geriebene Schale einer Bio-Orange nehmen. 

Mein Tipp: 

Wenn ihr schöne Biofrüchte (Orange, Zitrone oder Limette) habt und ihr nicht gerade die ganze Schale benötigt, dann vermischt die Schale mit Zucker. Das Verhältnis sollte ca. 1 Teil Zesten und ca. 2-3 Teile Zucker sein. Alles gut mischen und in einem verschlossenen Glas aufheben. Schon hat man immer Orangenzucker parat. Das gleiche geht natürlich auch mit Zitrone oder Limette. Und statt Zucker kann man auch sehr gut Salz nehmen, wenn man z.B. Zitronensalz haben möchte  . . .




Rhabarberkuchen mit einem Hauch von Orange (ca. 24 cm im Durchmesser)

  • 140 g   Zucker
  • 140 g   Butter
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 1 Esslöffel Orangenzucker 
  • etwas geriebene Vanilleschote (oder 1 Vanillezucker)
  • 3  Eier Gr. L

  • 150 g  Mehl 405er oder Dinkelmehl 630er
  •  50 g  Speisestärke (z.B. Mondamin)
  • 1 Päckchen Backpulver

  • 750 g   Rhabarber, die Stangen sollen möglichst gleich dick sein

  • Butter oder Backpapier für die Form  

  • Puderzucker 

ein Backgitter mit Backpapier belegen und einen Edelstahlbackrahmen (24cm) darauf stellen. Hat man keinen Backrahmen, dann kann man alternativ auch eine 26er Springform benutzen. Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen.

Die Butter mit dem Zucker und dem Salz schaumig rühren und nach und nach die Eier zugeben. Das Mehl mit dem Backpulver und der Stärke mischen und nach und nach unter die Butter-Zucker-Ei-Mischung rühren. Wenn der Teig glatt gerührt ist, den Backrahmen mittig auf das Backpapier stellen und den Teig mittig einfüllen, dabei den Rand frei lassen. Bitte den Teig nicht verteilen, er verteilt sich später von alleine.

Der Rhabarber wird gewaschen, eventuelle Fäden abgezogen und in ca. 4cm gleichlange Stücke geschnitten. Sollten die Stangen zu dick sein, evtl. halbieren. 

Jetzt kommt der spannende Teil. Die Rhabarberstücke werden nun hochkant und dicht an dicht in den Teig gesteckt. Daher bitte in der Mitte der Springform anfangen und kreisförmig den Rhabarber einsetzen. Der Teig steigt dann automatisch in den Zwischenräumen hoch. So viel Rhabarber einsetzen, bis die Form gefüllt ist, eventuell den Rahmen enger stellen. 

Jetzt kommt die Form in den vorgeheizten Backofen und wird bei 160°C Umluft in ca. 45-60 Minuten gebacken. Nach dem Auskühlen auf einem Kuchengitter den Kuchen noch mit Puderzucker bestäuben.

Fertig ist ein sehr leckerer, lockerer Kuchen. Vielleicht noch leicht geschlagene Sahne dazu. . . perfekt.

 Guten Appetit














Samstag, 23. März 2024

Blutorangen Marmelade

Zur Zeit gibt es noch wunderbare Blutorangen. Dieses Jahr hatte ich mir mal gedacht, ich koche daraus mal eine Marmelade. Immer nur Erdbeer, Kirsch oder Aprikose ist ja auch langweilig. Obwohl das immer noch meine liebsten Sorten sind. Und Brombeer . . .

Zurück zu den Blutorangen. Ich habe mich nun an so einer Marmelade probiert und ich muss gestehen, sie ist wirklich sehr lecker geworden. Der feine Orangengeschmack ist mal ganz etwas anderes und unheimlich lecker. Die Saftausbeute von 1,5 kg Früchten war ca. 650 ml. Im Grunde hatte ich etwas mehr erwartet bzw. erhofft, aber die Früchte waren nicht ganz so groß. Egal. Die Menge reichte für das erste Mal auf jeden Fall aus. Wie ihr auf dem Foto sehen könnt, war das die fertige Menge Marmelade. 

Solltet ihr spontan Appetit auf so eine Blutorangen Marmelade haben, dann ab in den Laden, noch gibt es schöne Blutorangen.


Das war meine "Ausbeute".



Die Blutorangen sind ausgepresst, der Saft abgemessen und der Zucker steht auch schon bereit.


meine Blutorangen Marmelade

  • ca. 1,5 kg Blutorangen (ca. 650 ml Saft)
  • 500 g Gelier - Rohrzucker 2:1
  • 1 Prise Vanillesalz
  • etwas Vanille aus der Mühle
  • 1 Esslöffel Orangenzucker
  •  
  • 1 Teelöffel neutrales Öl
  • 1 Schüsschen Himbeerlikör (falls man hat oder mag)

Die Orangen entsaften. Es sollten ca. 650ml Saft heraus kommen. 

Die kleinen, gut gereinigten Marmeladengläser mit kochendem Wasser bis zum Rand befüllen, die Deckel in eine Schüssel legen und ebenso mit kochendem Wasser übergießen.

Den Saft mit dem Gelierzucker, Salz, Vanille und Zucker in einen ausreichend großen Topf geben und unter Rühren zum Kochen bringen. Wenn alles blubbert und köchelt, die Masse ca. 5 Minuten köcheln lassen, dabei immer wieder mit dem Gummischaber rühren, damit nichts ansetzt.

Nach den 5 Minuten das Öl dazu geben. Eventueller Schaum verschwindet durch das Öl. Wer mag aromatisiert die Marmelade noch mit etwas Likör.

Dann eine Gelierprobe machen, ein Löffelchen Marmelade sollte auf einem kalten Teller schnell fest werden, ansonsten die Marmelade noch etwas weiter kochen lassen und den Vorgang wiederholen. Dann kann die Marmelade abgefüllt werden.

Das heiße Wasser aus den Gläsern ausschütten und die Deckel zum Abtropfen auf ein Tuch legen. Die kochendheiße Marmelade bis zum Rand in die Gläser füllen und sofort den Deckel aufschrauben. Umgedreht werden müssen die Gläser nicht, der heiße Dampf sterilisiert von innen den Deckel.

Wenn beim Abkühlen ein Knackgeräusch zu hören ist, dann ist das das Zeichen, dass die Deckel vakuumiert sind.

Angebrochene Gläser bitte im Kühlschrank aufbewahren.



Blutorangen im Anschnitt.


Vom ausgepressten Saft zur Marmelade.









Samstag, 24. Februar 2024

saftiger Orangen -Tassen - Kastenkuchen

Letztens habe ich beim Einkauf eine "Rettertüte" für kleines Geld mitgenommen. In der Papiertüte waren einige Obst- und Gemüsesorten, die nicht mehr ganz so hübsch und knackig aussahen, aber immer noch gut waren. In der Tüte waren eine Aubergine, Paprika, ein paar Äpfel, Kartoffeln, Bananen und etliche kleine Orangen. 

Aus diesen kleinen Orangen, die man entsaften musste, weil die Haut schon leicht faltig war, habe ich dann einen sehr saftigen, leckeren Orangenkuchen gebacken.

Der Kuchen ist so saftig gewesen, wir haben daran locker vier Tage gegessen und er schmeckte bis zum letzten Stückchen wunderbar frisch und saftig. Ein toller Kuchen. Ihn werde ich auf jeden Fall wieder backen und das schöne, er ist auch super fix zusammen gerührt und flott gebacken. 
Was auch noch schön ist, man benötigt so gut wie keine Waage, fast alle Zutaten werden abgemessen.




saftiger Orangen - Tassen - Kastenkuchen 1 Kastenform, 30cm

  • 4 Eier, Gr. L
  • 1 große Prise Vanillesalz 
  • knapp 1 Tasse (180 ml) Zucker

  • 1 Tasse (220 ml) Rapsöl, raffiniert
  • 1 Tasse (220 ml) Orangensaft, frisch gepresst 
  • fein geriebene Schale von 1 -2 Bio-Orangen

  • etwas gemahlene Vanille
  • 300 g Dinkelmehl 630er
  • 1 Päckchen Backpulver 
  • .
  • Puderzucker
  • Orangensaft
  • Konfetti-Zucker


Die Kastenform fetten und mit feinem Paniermehl ausstreuen. Die Bio-Orange abwaschen, trocken reiben und mit einer feinen Reibe die Schale abreiben.  Die Orangen dann auspressen, 220ml abmessen und beiseite stellen. Das Mehl mit dem Backpulver und der Vanille gut vermischen.

Den Backofen auf 180°C Ober- /Unterhitze vorheizen. 

Die Eier und den Zucker mit der Küchenmaschine dickcremig aufschlagen, das Salz dazu geben. Dann das Öl langsam in die laufende Maschine geben, danach den Orangensaft. Nun folgt die Orangenschale. Zuerst nur etwas unterrühren und abschmecken, wie "orangenlastig" der Teig werden soll. Zuletzt nach und nach das Mehl untermischen. Danach nochmal kurz alles durchschlagen und den Teig in die vorbereitete Form füllen.

Die Form mittig in den vorgeheizten Ofen stellen und ca. 45 Minuten backen. Zum Ende der Backzeit eine Stäbchenprobe nehmen.

Den fertig gebackenen Kuchen aus dem Ofen nehmen, auf einem Kuchengitter den Kuchen noch ca. 10 Minuten stehen lassen und anschließend stürzen. 

Wenn der Kuchen nur noch lauwarm ist, dann aus etwas Puderzucker und etwas Orangensaft einen dickflüssigen Guss anrühren. Den Guss mit einem Silikonpinsel auf dem Kuchen verteilen und zuletzt noch etwas Konfettizucker aufstreuen. 

Der Kuchen hält sich locker 4 Tage und bleibt auch so lange sehr saftig. 










Dienstag, 12. Dezember 2023

Brigittes Orangenschnitten

Heute möchte ich euch noch das versprochene Rezept der Orangenschnitten vom Plätzchenwettbewerb des Kölner Stadt - Anzeigers nachreichen. Diese Orangenschnitten sind zu Weihnachten mal eine ganz andere Plätzchensorte, die man ohne weiteres das ganze Jahr über backen kann. Sie schmecken nicht zu süß, sind schön saftig und schmecken schön nach Orange. 

Ich könnte mir vorstellen, dass diese Schnitten auch gut mit Zitrone schmecken. Wer also lieber Zitronen mag, sollte das Rezept vielleicht mal mit Zitronen ausprobieren.

Vielen Dank, liebe Brigitte Burgheim-Raguß, für das leckere Plätzchenrezept.

* dieser Beitrag kann indirekt +++WERBUNG ohne Auftrag+++ enthalten (Namensnennung und/oder Verlinkung)





Brigittes Orangenschnitten  ca. 60 Stück
  • für den Teig:
  • 250 g Mehl
  • 1 gestrichener Teelöffel Backpulver
  • 75 g feiner Zucker
  • 1 Ei 
  • 125 g Butter, fein gewürfelt
  •  
  • für die Füllung:
  • 125 g gehackte Mandeln
  • 150 g Zucker
  • 1 Bio - Orange (Saft und Abrieb)
  •  
  • für die Glasur: 
  • 100 g Puderzucker
  • 1 - 2 Esslöffel Orangensaft
  •  
  • ca. 30 Mandeln (ohne die braune Schale) und /oder Orangenzesten zum Verzieren
Für den Teig Mehl, Backpulver und Zucker gut mischen. Das Ei und die Butterwürfel dazu geben und rasch zu einem glatten Teig verkneten. Mindestens 20 Minuten kühl stellen.

Für die Füllung die Mandeln mit dem Zucker und dem Orangenabrieb mischen und so viel Orangensaft zugeben, dass eine streichfähige Masse entsteht.

Den Backofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen und den Teig halbieren. 

Auf einem Backpapier ein Teigstück zu einem gleichgroßen Rechteck (ca. 25 x 30cm) ausrollen. Dann die Füllung gleichmäßig und glatt aufstreichen, dabei aber rundherum knapp 1cm frei lassen. Die andere Teighälfte auf einem Backpapier ebenso und in gleicher Größe ausrollen und auf die Füllung legen. Alles glattstreichen und die Ränder vorsichtig festdrücken.

Mit einer Gabel die Oberfläche mehrfach leicht einstechen.

Das Blech mittig in den vorgeheizten Ofen schieben und die Schnitten in 20 - 25 Minuten hellgolden backen.

Den Guss dickflüssig anrühren und nach dem Backen mit einem Silikonpinsel sofort auf der Schnitte verstreichen. Die Orangenschnitten mit einem scharfen Messer in mundgerechte Stücke schneiden und mit einer halben Mandel oder Orangenzeste verzieren.

Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.



die fertig geschnittenen Stückchen kühlen nun aus

Das Rezept meiner Schneemandeln und alles rund um den Leserwettbewerb findet ihr hier.

Das Rezept der leckeren Cranberry-Pekan-Kipfel ist auch online und steht hier. Den Ausschnitt in der Zeitung mit der Veröffentlichung der Rezepte sah so aus:








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Samstag, 29. Juli 2023

Orangenlikör und Orangenzucker

Für mein Orangenkompott  benötigte ich Bio - Orangen. Man hätte auch "normale" Orangen nehmen können, aber da ich etwas geriebene Orangenschale benötigte, sollten es natürlich Biofrüchte mit unbehandelter Schale sein. 

Wenn ich schon teure Biofrüchte kaufe, dann bemühe ich mich, die ganzen Früchte samt Schale zu verarbeiten. Manchmal mache ich aus den Schalen Orangenzucker und Orangensalz. Das ist immer lecker in Süßspeisen oder Kuchen. Das Rezept habe ich euch auch aufgeschrieben. Aber dieses Mal habe ich aus den Orangenschalen einen leckeren Likör angesetzt. 



Orangenlikör   ca. 500 ml

  • 3 Bio - Orangen 

  • 240 ml Alkohol (49 %, aus der Apotheke) 
  • (oder 120 ml 97% igen Alkohol aus der Apotheke und 120 ml Wasser)
  • 450 g Zucker
  • 450 ml Wasser
  •  
  • oder: 
  • 350 ml Doppelkorn (38 %) 
  • 100 ml Alkohol (70 %, aus der Apotheke) 
  • 450 g Zucker
  • 450 ml Wasser


Zubereitung:

Die Orangen heiß waschen und abtrocknen. Die Schale ganz dünn abschneiden. Darauf achten, dass nur die orange Schale abgeschnitten wird. Die weiße Schicht schmeckt bitter. Die Orangen selber werden anderweitig verwendet. Fällt einem gerade nichts ein, dann einfach den Saft im Eiswürfelbehälter einfrieren. Oder man kocht leckeren Orangenkompott.

Die Orangenschalen in den Alkohol einlegen. Alles zugedeckt 10 Tage durchziehen lassen. Ab und zu schütteln.

Dann 450 Milliliter Wasser mit dem Zucker zum Kochen bringen und offen zehn Minuten kochen. Den Sirup abkühlen lassen. 400 ml abmessen. Die Orangenschalen aus dem Alkohol fischen und in den Sirup geben. Abgedeckt ein bis zwei Tage darin ziehen lassen.

Danach die Schalen entfernen. Alkohol und Sirup mischen, durch einen Teefilter gießen und den Likör in Flaschen füllen. Gut verschlossen und kühl lagern.

Fertig ist der leckere Orangenlikör, der sich wunderbar als Geschenk eignet und eisgekühlt am besten schmeckt. 

Der fertige Likör hat ca. 19% Alkoholgehalt. 



Falls man Orangenzucker oder Orangensalz zubereiten möchte, hier mein Rezept:

Ich wasche die Orangen heiß und trockne sie dann ordentlich ab. Mit einer feinen Microplane * - Küchenreibe (coarse grater oder fine grater) raspel ich die Schale herunter, ohne dass die weiße Haut mitgeraspelt wird. 

Diese sehr gut duftende Orangenschale vermische ich sofort zusammen mit feinem weißen Zucker. Ich vermische alles und gebe so viel Zucker dazu, bis die Schale gut vom Zucker umschlungen ist. Dann in ein Gläschen abfüllen und in den Schrank stellen und einige Zeit durchziehen lassen. Fertig ist der Orangenzucker. Er ist ganz lange haltbar (Zucker konserviert bekanntlich) und man hat jederzeit Orangenzucker griffbereit. 

Das Konservieren mit Zucker ist ja eine altbekannte Methode. Außer Orangen kann man selbstverständlich auch Limetten oder Zitronen verwenden.


Aber nicht nur in Zucker kann man die Schalen gut konservieren. Auch mit Salz geht es ebenso. Folglich erhält man je nach Citrusfrucht Zitronensalz, Orangensalz oder Limettensalz. Dafür die Schale einfach mit feinem Salz mischen. Das Verhältnis ist ungefähr 1 : 2 (Schale - Salz) oder "pi mal Daumen". Es kommt da auf den persönlichen Geschmack an.

Diese Salze passen sehr gut in Süßspeisen oder sind gut zum Salzen von Schnitzeln oder Fischgerichten geeignet. Sie sind aber auch schön als kleines Mitbringsel.





Ein Foto mit Orangen hatte ich keines, deswegen müssen Zitronen herhalten.


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Möchte man eine Flasche mit einem Korken verschließen, dann empfehle ich noch den Apothekerknoten, um den Verschluss zusichern. Bei meinem Foto hatte ich zum besseren Verständnis einen dicke Kordel genommen.





Verschlossen wird die Flasche so:

  • man halbiert die Kordel und legt sie wie in Nr. 1 zurecht
  • dann legt man die Kordel mit der Schlaufe auf den Verschluss, die Schlaufe bleibt oben auf dem Verschluss, der "Kreis" wird unterhalb des Flaschenhalses gelegt und festgezogen (Nr. 2)
  • die beiden Kordelenden werden nach unten hin festgezogen (Nr. 3)
  • die Schlaufe auf dem Verschluss zieht sich fest, ebenso der "Kreis" um den Flaschenhals (Nr. 4)
  • jetzt werden die Kordelenden nach oben genommen und verknotet. Zu lange Kordelenden kann man nun abschneiden (Nr. 5)
  • fertig. Der Verschluss geht nicht auf und ist gesichert. Ganz früher kam noch ein Klecks Siegellack darauf. . . 

Freitag, 7. April 2023

Marcels mallorquinischer Mandelkuchen mit Orangenkompott

Jeder, der schon mal auf Mallorca war, wird ihn kennen, den mallorquinischen Mandelkuchen. Und was sollte man dort (auch) essen? Na klar, eben diesen Kuchen. Der ist dort so lecker. Kein Wunder, es wachsen ja jede Menge Mandelbäume auf der Insel. Und Orangenbäume auch.

* dieser Beitrag kann +++WERBUNG+++ enthalten (Namensnennung und/oder Verlinkung)

Schon letztes Jahr hatte ich mir vorgenommen, mal einen solchen Mandelkuchen zu backen. Wie das oft so ist, die to-do-Liste ist manchmal recht lang und man kommt nicht dazu. 

So war ich jetzt sehr froh, als der liebe Marcel Seeger eine mallorquinische Mandeltorte im TV gebacken hatte. 

Mit dieser Torte bringt man wirklich den sonnigen Süden auf die Kaffeetafel. Ohne Butter und Mehl wird diese aromatische Spezialität von der Balearen-Insel besonders saftig. Und wenn dann noch ein Orangenkompott dazu gereicht wird, dann schmeckt das unvergleichlich gut. Marcels Kompottrezept habe ich als Anregung genommen. Meine Version habe ich euch hier aufgeschrieben.

Der Kuchen ist unvergleichlich lecker. Zusammen mit dem aromatisierten Orangenkompott schmeckt er besonders gut nach Urlaub und Sonne. Einfach herrlich. Aber auch ohne das Kompott schmeckt er sehr gut. Prima finde ich, dass der Kuchen ohne Butter oder Öl und auch ohne Mehl gebacken wird und er sich wirklich einige Tage sehr gut frisch hält. 


Jetzt noch ein wenig Orangenkompott dazu und das Schlemmen kann beginnen.

🍊🍊🍊




🍊🍊🍊

Marcels mallorquinischer Mandelkuchen 
(ein Rezept von Marcel Seeger,  26 cm Durchmesser)
  • 6 Eier Gr. M oder (5 Eier Gr. L)
  • 250 g Zucker (ich habe nur 180g genommen)
  • 1 große Prise Salz

  • etwas Mark aus der Vanilleschote (alternativ Vanillepaste)
  • 300 g gemahlene Mandeln
  • 2 g Backpulver
  • 1 Bio-Orange
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 große Prise gemahlener Zimt
  •  
  • Puderzucker zum Besieben


Den Backofen auf 175°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. Tortenring mit Backpapier einschlagen und auf ein Blech setzen. Die Eier mit Zucker, Salz und Vanillemark mit einer Küchenmaschine oder einem Handrührgerät sehr cremig und dicklich aufschlagen.

Orangen- und Zitronenschale abreiben und etwas davon mit den gemahlenen Mandeln, dem Backpulver und dem Zimt vermischen. Die Mandelmischung unter die aufgeschlagene Eiermasse geben und beides behutsam miteinander verrühren, bis eine glatte Masse entstanden ist.

Marcels Tipp: Vorsichtig rühren und nur solange wie nötig, damit die Masse schön locker bleibt.

Die fertige Mandelkuchenmasse in den Tortenring füllen, glattstreichen, mittig in den Ofen stellen und circa 45 Minuten goldbraun backen. Zum Ende der Backzeit eine Stäbchenprobe machen und gegebenenfalls die Backzeit noch mal kurz verlängern.

Nach dem Backen den Mandelkuchen aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen. Dann den Tortenring und das Backpapier vorsichtig entfernen und die Oberfläche dünn mit Puderzucker besieben.

Marcels Tipp:  Der Mandelkuchen bleibt ca. fünf Tage frisch. Man kann ihn aber auch gut einfrieren – ganz oder stückweise.

mein Tipp zum Kuchen: die Oberfläche des Kuchens nicht abdecken, nur die Schnittfläche. So bleibt der Kuchen schön knusprig auf der Oberseite. 

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mein Orangenkompott

  • knapp 2  Esslöffel Zucker
  • 1 Stich Butter
  • Saft einer halben Zitrone
  • der Saft der geschnittenen Orangen

  • 3 große Orangen, geschält, gewürfelt (den austretenden Saft auffangen)
  • etwas Orangenschale
  • etwas Zitronenschale

  • 3 Teelöffel Stärkemehl/Mondamin
  • etwas selbstgemachter Amaretto oder Orangenlikör

  • Prise Kardamom
  • etwas Zimt

Die Orangen schälen, die weiße Haut entfernen und die Orangen in grobe Stücke schneiden. Den austretenden Saft auffangen und zum Zitronensaft geben.

Den Zucker schmelzen und ganz leicht bräunen. Die Butter dazu geben. Alles gut rühren und dann den Saft dazugeben. Achtung, das könnte spritzen. Sofort weiterrühren und die gewürfelten Orangen und Zesten dazugeben. Kurz dünsten und gut rühren. Eventueller, fester Zucker löst sich nach und nach auf. Wenn alles gut aufgekocht hat, die Orangenstücke schon etwas weich sind und der Zucker geschmolzen ist, dann kann man das Kompott andicken.

Die Stärke in etwas Schnaps auflösen und ins Kompott geben. Rührend kurz aufkochen lassen bis alles gebunden ist. Vom Herd nehmen und mit dem Kardamom und Zimt abschmecken. In eine Schüssel umfüllen und abkühlen lassen. 

mein Tipp: Oder man füllt das kochendheiße Kompott sofort in sterilisierte Gläser und verschließt diese sofort. So hat man für später Orangenkompott. Da nicht so viel Zucker im Kompott enthalten ist, würde ich die Gläser im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb der nächsten Zeit verbrauchen. Übrigens, das Kompott schmeckt auch gut im Joghurt.

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